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CCG-Seminar-Programm VS 1.43 - Carl-Cranz-Gesellschaft eV

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Endballistik
Endballistik
Endballistik
Seminarprogramm
Dienstag, 3.2.2015
08.30 – 17.15 Uhr
13.00 – 14.30
V. Martin
08.30 – 08.45
E. Lach
H. Weisshaupt
Begrüßung, Organisation, Vorstellung der Teilnehmer
15.00 – 16.30
M. Noll
08.45 – 09.30
E. Lach
Einführung in das Endballistik Seminar
Vorstellung des fachlichen Aufbaus, Vorstellung der
Referenten
09.30 – 11.00
W. Stein
Endballistik der KE-Munition
Cranz’sches Modellgesetz, DOP(Depth of Penetration),
Wirkung von KE, Durchschlagsmechanismen, Tate
11.30 – 13.00
E. Lach
Verfahren zum Untersuchen des dyn. Werkstoffverhaltens für endballistische Anwendungen
Dynamische Werkstoffeigenschaften • Werkstoffprüfung
bei sehr großer Dehngeschwindigkeit • adiabatisches
Scherband • Panzerstähle, Leichtbau-, Verbund- und
Nanowerkstoffe
13.45 – 15.15
H. Nahme
15.45 – 17.15
A. Diederen
Untersuchung des dynamischen Werkstoffverhaltens bei höchstdynamischer Belastung: Taylor-Test
und Planar-Platten-Impakt
Hochdynamisches Werkstoffverhalten • Stoßwellen •
VISAR (Velocity Interferometer System for any Reflector) • Wellenausbreitung
16.30 – 17.15
T. Fras
08.30 – 10.00
A. Diederen
Mittelkalibrige Wuchtmunition mit Lateraleffekt
assistiert von HE
Multi-Purpose (MP), AHEAD/ABM/KETF
10.30 – 12.00
H. Weisshaupt
Geformte Ladungen: Projektilbildende Ladungen,
Hohlladungen und Schutz gegen Hohlladungen
und P-Ladungen
Wirkungsmechanismus • Optimierung • Tandemladungen • top attack
Werferbasiertes aktives Fahrzeugschutz-System
für den Selbstschutz und weiterer ungeschützter
Fahrzeuge unter besonderer Betrachtung
variabler Bekämpfungsentfernungen
Wirkungsprinzipien • Funktionsablauf • Werfer •
Effektor • Sensorik • Feuerleitung • Aufwuchspotenzial (Konvoischutz)
Modeling of ballistic protection
Numerical aspects, constitutive equations
Donnerstag, 5.2.2015
08.30 – 17.00 Uhr
08.30 – 09.15
W. Seifert
Eigenschaften, Anwendungen und Möglichkeiten
von Liner-Materialien
09.15 –10.00
W. Seifert
Entwicklungsaspekte von Keramik-Verbundsysthemen
10.30 – 12.00
M. Gerken
Endballistik in der Praxis am Beispiel des SPz
PUMA
Ausgewählte Aspekte aus der Systemtechnik zum
Gesamtschutzkonzept • PUMA: Forderungen und
Randbedingungen • Schutzkonzept SPz PUMA:
endballistische Erprobung
Mittelkalibrige Wuchtmunition mit Lateraleffek
basierend auf inerten Materialien
Frangible (FAP, FAPDS und FMPDS), PELE
Mittwoch, 4.2.2015
08.30 – 17.15 Uhr
Verwundbarkeit und Effektivität
Zielsetzung und Simulationsmethodik, Verwundbarkeitsmodelle, Wirkungs-/Effektivitätsanalysen mit
Anwendungsbeispielen
13.00 – 14.30
G. Kollers
GSS-Analyse - Bewertung des ballistischen
Schutzes von Fahrzeugen, Methodik und
Eingabedaten aus Versuchen und numerische
Simulationen
Computergestützte Gesamt-Schutz-Simulation • Bewertungsmethoden für Fahrzeugschutz • Schwachstellenanalyse • statistische HohlladungsSchutzkonzepte • Versuche und numerische
Simulationen für Eingabedaten
15.00 – 16.30
H. Kaufmann
Kampffahrzeug Überlebensfähigkeit
Grundsätzliches zur Überlebensfähigkeit Fahrzeugbezogene Einschätzung der effektiven
Bedrohungen, optimale Schutzauslegung
Herausforderung durch reduzierten Ausdehnungsund Zuladungsreserven, Physikalische Grenzen
geeigneter Schutzmaßnahmen
16.30 – 17.00
E. Lach
H. Weisshaupt
Abschlussdiskussion
Vortragende
A. Diederen
Dr.-Ing.
TNO, Rijswijk (NL)
M. Gerken
Dr.-Ing.
KMW, Kassel
H. Kaufmann
Dr.-Ing.
RUAG, Thun (CH)
G. Kollers
Dr.-Ing.
CONDAT GmbH, Scheyarn
E. Lach
Teresa Fras
Dr.-Ing.
Dr.-Ing.
ISL, Saint-Louis (F)
Vanessa Martin
M. Noll
Dipl.-Math.
Dipl.-Ing.
Diehl BGT Defence,
Röthenbach
H. Nahme
Dr.
FhG EMI, Freiburg
W. Seifert
M.Sc.
Rheinmetall, Krefeld
W. Stein
Dipl.-Phys.
Rheinmetall, Unterlüß
H. P. Weisshaupt
Dr.-Ing.
Dynamit Nobel Defence,
Burbach
Endballistik
Endballistik
Seminarort
Teilnehmer
Deutsch-Französisches Forschungsinstitut Saint-Louis,
5, rue de Général-Cassagnou, F-68300 Saint-Louis
Ansprechpartner: Dr.-Ing. E. Lach, Tel. +33 (0) 389 / 69-50 88
Eine Lageskizze sowie Hinweise für die Anreise und Übernachtung
schicken wir Ihnen mit der Bestätigung der Anmeldung zu.
Führungskräfte, Ingenieure, Naturwissenschaftler und Spezialisten aus
Industrie, Behörden, Polizei, Streitkräften sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, die sich einerseits mit Waffen- und Munitionsentwicklungen sowie andererseits mit dem Schutz vor Waffeneinwirkungen
befassen.
Gebühr
Seminarinhalte
EUR 1.410,-Die CCG ist ein gemeinnütziger Verein und in Deutschland von der
Umsatzsteuer befreit. Für Veranstaltungen an ausländischen Standorten gelten die dortigen Steuerregelungen.
Mitglieder der CCG erhalten 10% Rabatt. Bei Anmeldung mehrerer
Mitarbeiter einer Firma / Dienststelle zum gleichen Seminar erhält jeder
Teilnehmer 10%. Studentenrabatte sind auf Nachfrage verfügbar. Die
Rabatte sind nicht miteinander kombinierbar.
Bitte zahlen Sie bargeldlos nach Erhalt der Rechnung.
Der Schwerpunkt des Seminars beschäftigt sich mit den Grundlagen des
ballistischen Schutzes gepanzerter Fahrzeuge gegen herkömmliche und
neue Bedrohungen. Zusätzlich wird die Überlebensfähigkeit eines
Fahrzeugs und seiner Insassen behandelt.
Anmeldungen
Bitte möglichst bis 3 Wochen vor Seminarbeginn an:
Carl-Cranz-Gesellschaft e.V., Postfach 11 12, D-82230 Weßling
Tel. +49 (0) 8153 / 88 11 98 -12, Fax -19, E-Mail: anmelden@ccg-ev.de
Internet: www.ccg-ev.de
Die Anmeldungen werden schriftlich bestätigt.
Weitere Informationen zum Inhalt
Dr.-Ing. Erhardt Lach
Deutsch-Französisches Forschungsinstitut, ISL
5 rue du Général Cassagnou, F-68300 Saint-Louis
Tel. +33 (0) 389 69 5088, E-Mail: erhardt.lach@isl.eu
Stornierung
Bei Stornierung mündlich oder schriftlich bestätigter Anmeldungen wird
eine Bearbeitungsgebühr von EUR 25,-- berechnet. Bei Stornierungen,
die später als 7 Tage vor Seminarbeginn eingehen, werden 25% der
Gebühr, bei Nichterscheinen die volle Gebühr in Rechnung gestellt. Die
Vertretung eines angemeldeten Teilnehmers ist möglich.
Ausfall von Seminaren oder Dozenten
Die CCG behält sich vor, bei zu geringer Teilnehmerzahl oder aus
anderen triftigen Gründen ein Seminar bis 10 Tage vor Beginn abzusagen. Sie behält sich weiter vor, entgegen der Ankündigung im Programm auch kurzfristig einen Dozenten und evtl. auch dessen Thema
zu ersetzen. Ein Schadensersatzanspruch bleibt ausgeschlossen.
Die Grundlage des ballistischen Schutzes bildet das Werkstoffverhalten
unter dynamischer Beanspruchung. Dazu gehören die Belastung durch
Stoßwellen, die Reaktion bei der Penetration von Geschossen und
Hohlladungsstrahlen und die Neigung zur adiabatischen Scherbandbildung. Die Prüfverfahren zum Testen von Werkstoffen auf ihr Verhalten
unter diesen Bedingungen werden besprochen. Das Spektrum der
Panzerwerkstoffe, sowie die Kombination unterschiedlicher Werkstoffe in
einem Ziel sind ebenfalls Gegenstand von Beiträgen. Das Angriffsszenario
wird abgedeckt durch Beiträge zu KE-Penetratoren, Wuchtmunition mit
Lateraleffekt basierend auf inerten Materialien oder assistiert von HE,
Hohlladungen und Projektil bildende Ladungen, sowie IED und Splitter.
Zum inerten Schutz und seiner Bewertung werden auch der elektrische
und der werferbasierte Hardkillschutz behandelt. Weiterhin wird eine
Bewertung des ballistischen Schutzes mit Schwachstellenanalyse und
Insassen- und Strukturbelastung vorgestellt. Die Überlebensfähigkeit der
Fahrzeuginsassen wird unter Anwendung eines Verwundbarkeitsmodells
gezeigt. Abschließend wird ein Beitrag die zur Überlebensfähigkeit
gehörenden Themen grundlegend zusammenfassen.
Seminar VS 1.43
Endballistik –
Grundlagen und Anwendungen
3. – 5. Februar 2015
in Saint-Louis (F)
Unterlagen
Jeder Teilnehmer erhält die Vortragsunterlagen.
Die Kosten dafür sind in der Gebühr enthalten.
Weitere Seminare zum Themenbereich
 „Ausgewählte Aspekte der Überlebensfähigkeit gepanzerter Fahrzeuge“, 5.–7.5.2015 (Code VS 1.48)
 „Moderne Stahllegierungen für Sicherheitsbleche“, 23.–24.6.2015
(Code WW 1.03)
Wissenschaftliche Leitung
Dr. Herbert P. Weisshaupt, Dynamit Nobel,
Burbach
Dr.-Ing. Erhardt Lach, Deutsch-Französisches Forschungsinstitut ISL, Saint-Louis (F)
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Bildung
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