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Alexander Haas - Leinevision

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SENIOREN
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Ausgabe
# 12/2014
10. Jahrgang • Kostenlos • Alle 4 Wochen aktuell informiert
Herausgeber
Aktuelles aus Hannover und der Region
www.leinevision.de
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DAS ORIGINAL
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All
VERANSTALTUNGEN · AKTIVITÄTEN · FREIZEIT
SENIORENJOURNAL
Editorial
Impressum
Herausgeber
LeineVision
Medien & Verlagsgesellschaft mbH
vertreten durch den
Geschäftsführer Alexander Haas
Am Leinewehr 15
30519 Hannover
Postanschrift:
Postfach 810262
30502 Hannover
Tel.: 0511-866 57 32
Fax: 0511-866 57 67
E-Mail: haas@leinevision.de
www.leinevision.de
HRB-Nr.: 205900
AG Hannover
USt-IdNr.: DE 815197076
Redaktion
Alexander Haas V.i.S.d.P.
Tel.: 0511-866 57 32
E-Mail: haas@leinevision.de
Redaktionelle Mitarbeit
Sabine Fischer
Johannes Wiegenfeld
Anzeigenverkauf
Alexander Haas
Sabine Fischer
Patrick Teuber
Tel.: 0511-866 57 32
Fotografie
Matthias Walther,
Fotoatelier in Döhren
Grafische Erstellung
Thomas Stoldt
Verteilung
LeineVision
Medien & Verlagsgesellschaft mbH
Tel.: 0511-866 57 32
Erscheinungsweise
monatlich
Druck & Herstellung
Druckhaus Humburg, Bremen
12I2014
I
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
vom Himmel hoch, da kommt sie hoffentlich her: Die
zündende Idee fürs Weihnachtsgeschenk. Laut einer
GFK-Umfrage lässt jeder von uns durchschnittlich
300 Euro für Präsente springen, was dem Handel
einen Umsatz von 15 Milliarden Euro bringt. Aber was
sind die Geschenke-Trends des Jahres?
Absoluter Trend: Fitnessarmbänder! Fast jeder Fünfte möchte laut BitkomUmfrage so ein Gerät verschenken. Damit lassen sich Kalorienverbrauch, Puls,
Schritte und sogar der Schlafrhythmus anzeigen.
Konzerte, Theaterbesuche und Co. kommen immer an. Besonders gut laufen
regionale Veranstaltungen wie beispielsweise das Winter-Varieté in der Orangerie Hannover-Herrenhausen.
Traditionell eine große Rolle spielt der Bereich Entertainment. „Klarer Trend
sind in diesem Jahr kabellose Multiroom-Sound-Systeme, mit denen man in
unterschiedlichen Räumen bequem über WLAN auf Streaming-Angebote, Internetradios und seine private digitale Musikbibliothek zugreifen kann“, beobachtet
Regina Jud, Pressesprecherin von Saturn.
Auch gelesen wird in Deutschland noch: Fast die Hälfte der Bundesbürger
verschenkt Bücher. Aber auch Wellness-, Reise- und Dinner-Erlebnisse sind in
diesem Jahr beliebt.
Unangefochten an der Spitze stehen jedoch nach wie vor Smartphones und
Tablets, die jeder Vierte unter den Weihnachtsbaum legt. Genauso oft findet sich
auch ein Parfüm unter den Geschenken.
Und wer kurz vor dem Fest noch kein Präsent gefunden hat? Der greift zu
Elektro-Kleingeräten. Rasierer und Mundpflegegeräte gehen in den letzten Tagen
vor Weihnachten weg wie warme Semmel.
Doch das größte Geschenk für uns alle sollte die Zeit sein, von der wir alle zu
wenig haben, eine Zeit der Besinnlichkeit und Ruhe im Kreise der Familie und
Freunde, die wir uns viel zu selten nehmen.
Unseren Leserinnen und Lesern wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und
ein gutes Jahr 2015!
Alexander Haas
Druckauflage
25.000 Exemplare
Ein Ansprechpartner
Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover
Telefon: 0511/5353-1574
Pflege und Seniorenwohnen
Leben – Geborgenheit – Miteinander
Kleefeld
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4
I SENIORENJOURNAL 12I2014
SENIORENJOURNAL
Bundesweiter Vorlesetag – in zwei Kleefelder
Kitas schlagen jetzt die Kinderherzen höher
Wilfried Lorenz, CDU-Bundestagsabgeordneter aus HannoverNord, hat gleich in zwei Kleefelder Kindertagesstätten für Furore gesorgt: In der DRK-Kita Bomhauer Straße Kita las der Bundespolitiker aus „Leo Lausemaus“, in
der Kita Kleefelder Frischlinge
aus „Der kleine Wassermann“ vor.
Zusätzlich erfüllte Wilfried Lorenz
den Kleefelder Kita-Leitungen
lang gehegte Wünsche: Der
DRK-Kita spendierte er einen Satz
neongelb-reflektierende Kinderwarnwesten für Ausflüge in der
dunklen Jahreszeit, die Kleefelder
Frischlinge erfreute er mit LÜKLernspielen.
Die Anerkennung kam von allen
Seiten. „Der kann aber gut lesen“,
meinte Tom von den Kleefelder
Frischlingen, als Wilfried Lorenz
das Vorlesen von zwei Kapiteln
aus dem „Kleinen Wassermann“
beendet hatte. „Machst du das
immer so?“ – so und ähnlich
heiter wurde anschließend der
CDU-Bundespolitiker von den
4-6-jährigen „Frischlingen“ der
Kita an der Nackenberger Straße
angegangen.
Lorenz hatte sich im Rahmen
des Bundesweiten Vorlesetags
2014 von Stiftung Lesen, der
Wochenzeitung DIE ZEIT und der
Deutschen Bahn Stiftung zum
Vorlesen vor den Jüngsten angeboten. „In Kleefeld ist derzeit die
Stadtbücherei wegen Renovierungsarbeiten geschlossen – da
habe ich mich eben für das Vor-
Fragen und Antworten
zur Urnenbeisetzung zu Hause
12I2014
I
5
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Ein Ratgeber von Wiese Bestattungen
DRK-Kinder freuen sich über einen Set Warnwesten.
lesen in zwei Kitas vor Ort entschieden“, erläuterte Wilfried Lorenz sachkundig.
Und da guter Wille allein nicht
ausreicht, hatte sich der CDUBundestagsabgeordnete im Vorfeld über die aktuelle Lektüre in
den Kitas informiert. Lorenz: „Vorlesen ist wichtig, am besten als
Fortsetzung der aktuellen Lektü-
Wilfried Lorenz beim Vorlesen in in der
DRK-Kita Bomhauer Straße.
re“. Bei den ersten Kontaktgesprächen war ihm zudem deutlich
geworden, dass jeweils ein spezieller Bedarf an wichtigen Lehrund Betreuungsmitteln bei den
Kita-Leitungen vorlag. Edelgard
Arnds-Marei, Leiterin der Kita
Kleefelder Frischlinge: „LÜK-Lernspielsets sehen wir für unsere Kinder als ein wichtiges Element im
Vorschulalter. Wir freuen uns,
dass wir durch Herrn Lorenz Mitbringsel jetzt in der Kinderbetreuung ein besseres Angebot
machen können.“
Auch Birgit Held, Leiterin der
DRK-Kita in der Bomhauer Straße sieht es ähnlich: „Wir haben
uns über das Vorlesen von Herrn
Lorenz gefreut – Leo Lausemaus
ist unsere aktuelle Literatur. Andererseits benötigten wir auch
dringend diese reflektierenden
gelben Kinderwarnwesten. Für
gemeinsame Ausflüge in der dunklen Jahreszeit. Ab sofort sind unsere Kinder im Straßenverkehr
deutlich sichtbar.“
Im Gegenzug für seine Präsente
ließ sich Wilfried Lorenz beide
Kleefelder Kitas ausgiebig von Innen zeigen. Besonders der zum
Erdgeschoss hin transparente
Glasboden in der DRK-Kita faszinierte der Verteidigungs- und Sozialpolitiker. Lachend erläuterte
die DRK-Leiterin Birgit Held: „Unsere Kinder legen sich hier morgens nach dem Kommen auf den
Boden und verabschieden hindurch winkend ihre Eltern!“.
Wilfried Lorenz zeigte sich begeistert – er wird wiederkommen.
Und auch die Kinder finden ihn
großartig, denn er brachte neben
schönen Stadtteilkalendern („Kenn´
ich, da ist die Kleefelder Mühle
drin!“) auch Bonbons mit. 
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Widersprüchliche Medienberichte haben in letzter Zeit erhebliche
Verwirrung gestiftet. Zunächst
hieß es, dass die Urne mit der
Asche von Verstorbenen bald mit
nach Hause genommen werden
dürfe. Wenig später machten anderslautende Informationen die
Runde: Keineswegs dürfe die Urne
mit nach Hause genommen werden; dagegen sei es aber statthaft,
die Asche im eigenen Garten oder
Park zu verstreuen. Doch wie
sieht die Rechtslage denn nun tatsächlich aus, und was bedeutet
das für die Menschen in der Region Hannover? – Wiese Bestattungen informiert.
Bestattungsrecht ist in Deutschland Landesrecht. Jedes der sechzehn Bundesländer beschließt
also seine eigenen Bestattungsgesetze, weshalb es keine bundesweit einheitlichen Regelungen
gibt.
Die Diskussion der vergangenen
Monate um die Lockerung im
Umgang mit Asche betrifft ausschließlich das Bundesland Bremen. Zum Anfang kommenden
Jahres soll hier ein neues Bestattungsgesetz gelten. Allerdings ist
die endgültige Entscheidung über
den Gesetzesentwurf noch nicht
gefallen.
Niedersachsen ist von den Überlegungen des Bremer Senats nicht
direkt betroffen. Doch nicht selten lassen sich die Bundesländer
bei Novellierungen ihrer Landesgesetze von Formulierungen aus
anderen Bundesländern leiten.
So ist das Niedersächsische Bestattungsgesetz fast wortgleich
mit dem alten Bestattungsgesetz aus Nordrhein-Westfalen.
Das heißt: Es ist durchaus möglich, dass die flexibleren Regelungen des künftigen Bremer Bestattungsgesetzes später einmal
auch von Niedersachsen übernommen werden.
Friedhofszwang – ein
deutscher Sonderweg
Nach den aktuellen Bestattungsgesetzen der Bundesländer müssen Verstorbene und eben auch
eigenen Grundstück grundsätzlich
erlaubt werden.
die Asche von Verstorbenen auf
einem Friedhof beigesetzt werden.
Diese Regelung bezeichnet man
als Friedhofszwang. In Europa
kennen nur noch Deutschland
und Österreich diesen Zwang zur
Beisetzung auf einem Friedhof.
Wunsch nach
Selbstbestimmung
In Deutschland entscheiden sich
rund sechzig Prozent der Menschen für die Feuerbestattung; im
Stadtstaat Bremen sind es sogar
knapp achtzig Prozent. Die geltenden restriktiven Regelungen
im Umgang mit der Asche von
Verstorbenen stoßen immer häufiger auf Ablehnung; immer mehr
Menschen wünschen sich mehr
Selbstbestimmungsrecht bei der
Wahl des Beisetzungsortes.
In Folge werden zunehmend Gesetzeslücken genutzt; so ist es
zum Beispiel möglich, dass sich
Angehörige über den Umweg einer Einäscherung im Ausland die
Urne mit der Asche ihres Verstorbenen aushändigen lassen
und diese heimlich mit nach
Deutschland bringen.
Was plant Bremen?
Auf Initiative der Grünen-Fraktion
der Bremer Bürgerschaft wurde
deshalb vorgeschlagen, dass die
Urne mit der Asche des Verstorbenen für zwei Jahre mit nach
Hause genommen werden darf,
wenn danach die Beisetzung in
einem Grab auf einem Friedhof
stattfindet.
Diese Idee wurde aber nach Bedenken von Gutachtern, Kirchen
und Verbänden fallengelassen.
Stattdessen soll nun das Verstreuen der Asche auf öffentlichen Flächen, zum Beispiel Friedhöfen und Parks, sowie auf dem
Wie sieht die Neuregelung
genau aus?
Bremer Bürger müssen zu Lebzeiten verfügen, wo ihre Asche
nach ihrem Tod verstreut werden
soll. Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen auch private
Gärten oder sogar öffentliche
Flächen genutzt werden. Dabei
dürfen Nachbargrundstücke
nicht wesentlich beeinträchtigt
werden. Der Verstorbene muss
zu Lebzeiten in einer sogenannten postmortalen Vollmacht
auch einen Totenfürsorger benannt haben, der sich dann um
die würdevolle Durchführung
der Asche-Verstreuung kümmert.
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6
I SENIORENJOURNAL 12I2014
I
Das etwas andere Interview mit Florian Battermann, Chef der Konzertdirektion Hannover
in der Komödie im Theater am Aegi:
SENIORENJOURNAL
Was spricht gegen eine
Lockerung des
Friedhofszwanges?
Die Kirchen und andere gesellschaftliche Gruppen sprechen
sich gegen die Gesetzesnovellierung aus. Angeführt werden vor
allem die drei folgenden Argumente:
• Privatgrundstücke seien nicht
allgemein zugänglich und somit
kein öffentlicher Ort der Trauer,
zum Beispiel für Freunde oder
ehemalige Kollegen des Verstorbenen.
• Auf sozial Schwache, die sich
kein Grab leisten können, würde
indirekt Druck ausgeübt, auf ein
Grab zu verzichten.
• Das Gesetz sei nicht kontrollierbar und damit nicht praktikabel umsetzbar.
sächlich beigesetzt wurde. Gerade in Nordrhein-Westfalen wurden viele Verstorbene in den vergangenen Jahren in holländischen Krematorien eingeäschert
und ihre Asche dann von den Angehörigen heimlich nach
Deutschland zurückgebracht. 
Nordrhein-Westfalen geht
eigene Wege
Trotz aller Kritik strebt Bremen
eine Liberalisierung des Friedhofsrechts an; Nordrhein-Westfalen dagegen verschärfte kürz-
lich seine Regelungen im Umgang
mit dem Friedhofszwang. So müssen künftig Angehörige in NRW
den Nachweis erbringen, dass
die Asche eines Verstorbenen
innerhalb von sechs Wochen tat-
Stefan Burmeister-Wiese, der Autor dieses Beitrags, ist Geschäftsführer des hannoverschen
Bestattungsunternehmens Wiese. Das älteste im Familienbesitz
befindliche Bestattungsunternehmen in Hannover hat seinen
Hauptgeschäftssitz in der Baumschulenallee 32 im Heideviertel.
Wiese-Filialen gibt es am Altenbekener Damm 21, auf der Lister
Meile 49 sowie in der Podbielskistraße 105.
2. Weihnachtsfeiertag, 26.12.2014, ab 12 Uhr
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12I2014
7
„Durch die Eltern Urvertrauen in das Leben“
Florian Battermann (41), Vater eines achtjährigen Sohnes (Lukas),
stellt sich den Fragen zur Familie,
zu Kindern und dem Sinn des Lebens.
Herr Battermann, wofür werden
Sie Ihren Eltern immer dankbar
sein?
Dafür, dass sie immer für mich
und meinen Bruder da waren
und sie mir ein Urvertrauen ins
Leben geschenkt haben.
Welche Rolle spielten für Sie in Ihrer Kindheit die Großeltern?
Meine Großeltern haben bis zu ihrem Tode eine sehr wichtige Rolle in meinem Leben gespielt, und
ich bedauere noch heute oft,
dass ich meine Lebenszeit nicht
mehr mit ihnen teilen kann. Meine Familie war mir stets sehr
wichtig. Sie war eine feste Burg
für mich, in die ich mich sicher
zurückziehen konnte.
Sind Sie gerne zur Schule gegangen? Warum?
Während der Pubertät fand ich
die Schule eher überflüssig. Deshalb habe ich erstmal nach der 10.
Klasse eine Kochlehre begonnen.
Da habe ich dann ganz schnell gemerkt, was Arbeit bedeutet, und
bin sofort aufs Gymnasium gewechselt. Von diesem Zeitpunkt
an hat mir die Schule großen
Spaß gemacht, weil ich kapiert
habe, dass es ein ungeheurer
Luxus ist, lernen zu dürfen. Das
anschließende Geschichts- und
Germanistikstudium war dann
sowieso ein großes Vergnügen.
Florian Battermann ist ein Familienmensch, hier baut er gemeinsam mit seinem Schwiegervater Horst Neumann ein
Bühnenbild.
ich mich allerdings immer auf
den neuen Disney-Kinderfilm im
Kino gefreut. Mein erstes Kinoerlebnis war übrigens „Cap und
Capper“. Und ins Kindertheater
bin ich natürlich auch schon
sehr gerne gegangen. Schon als
Kind habe ich Geschichten sehr
geliebt.
Gab es etwas, das Sie besonders
gerne gegessen haben?
Worauf haben Sie sich als Kind
immer besonders gefreut?
Auf gemeinsame Zirkusbesuche
mit meinem Vater und Großvater
bzw. Großonkel. Heute besuche
ich deshalb auch jeden Circus mit
meinem Sohn, und uns beiden
macht es großen Spaß.
Hatten Sie eine Lieblingsserie im
Fernsehen?
Nicht wirklich. Mir war als Kind
das Spielen immer wichtiger als
Fernsehen. Damals gab es ja aber
auch nur drei Programme. Playmobil und Lego waren mir wichtiger. Zur Weihnachtszeit habe
Florian Battermann Chef der Konzertdirektion Hannover in der Komödie im
Theater am Aegi. Foto: KD-Hannover
Würstchen mit Kartoffelbrei habe
ich gemocht, aber auch Kartoffelpuffer.
Wie beurteilen Sie die Stellung der
Familie in der heutigen Zeit?
Das ist eine ganz schwierige Frage. Die Familie ist sehr wichtig,
glaube ich (und habe gerade eine
Scheidung hinter mir). Wir leben
leider in einer Zeit, in der uns die
wirklichen Werte abhanden gekommen sind, und dazu gehört
eben auch die Familie. Begriffe
wie Konsum und Freizeit sind
stattdessen sehr relevant geworden. Jeder strebt – soweit möglich – nach persönlicher Erfüllung.
Aber als Menschen leben wir nun
mal in einer Gesellschaft, und in
einer solchen kommt es eben
immer auf ALLE an. Solidarität
untereinander sollte wieder einen
größeren Stellenwert bekommen.
Deshalb sollte auch die Familie
wieder größere Beachtung erfahren. Aber wir leben halt in
Deutschland auch in einem Staat,
der nicht sonderlich kinderfreundlich ist. Da können wir z. B.
von den Skandinaviern eine Menge lernen.
Worin sehen Sie derzeit die größte Gefahr für ein harmonisches
Familienleben?
In unserer Gesellschaft wird sich
leider fast nur noch über beruflichen Erfolg und Geld definiert.
Wir haben uns da ein „goldenes
Kalb“ geschaffen, das nicht nur
Gift für ein harmonisches Familienleben ist. Manchmal wünsche
ich mir fast einen großen BörsenCrash, damit mal wieder andere
Dinge als Aktien und Börsenkurse unser aller Leben bestimmen.
Was bedeutet „Erziehung“ für
Sie?
Verantwortungsvolles Vorleben
und Talente fördern, und das
Ganze möglichst mit sehr viel Liebe und Geduld, was mir selbst oft
schwer fällt.
Wenn Sie einen Wunsch für Ihre
Kinder frei hätten, welcher wäre
das?
Dass sie möglichst gesund und gewaltfrei aufwachsen können. 
8
I SENIORENJOURNAL 12I2014
SENIORENJOURNAL
Wir verlo
sen:
2 x2
Eintritts
karten
„Bis die Sohlen brennen… „Magic of the Dance“, was Aufwand und Showtheater
anbelangt, noch einmal alles Bisherige übertrifft. …und was da nun an Virtuosität und
rhythmischen Vertracktheiten entwickelt wurde, hat es wahrscheinlich in diesem Genre
noch nicht gegeben.“ FAZ, 29. Januar 2014
DIE LEIBHAFTIGEN
WELTMEISTER KOMMEN!
Die explosive Show treibt irischen Stepptanz auf die Spitze:
„Magic of the Dance“ ist das atemberaubende Tanzereignis mit den
besten Tänzerinnen und Tänzern der Welt
Die Tänzer von „Magic of the Dance“ steppen über Tisch und Stühle, springen, tanzen, dass die Funken sprühen: „Magic of the Dance“ ist die derzeit wohl rasanteste und mitreißendste Steppshow,
die Irland zu bieten hat und gastiert am 25. Januar im Theater
am Aegi in Hannover! „Magic of
the Dance“ vereint die besten
Stepptänzer der Welt, innovative
Choreografien des achtmaligen
Weltmeisters John Carey, eine
spannende Liebesgeschichte, die
von Hollywoodstar Sir Christopher
Lee erzählt wird, zauberhafte
Musik, spektakuläre Pyrotechnik
und eine hervorragende Lichtshow
mit Filmeinspielungen, die „Magic of the Dance“ zu einem erstklassigen Show-Erlebnis machen.
Der Zauber wirkt ungebrochen,
nach Tausenden ausverkauften
Shows und allabendlichen Standing Ovations strömen die Zu-
schauer ungebremst in die Theater und Hallen, um das Spektakel hautnah miterleben zu können. Irish Dance ist seit Riverdance eines der gefragtesten Entertainment-Phänomene aller
Zeiten. Und so steht „Magic of the
Dance“ von Paris bis Wien, London bis Zürich und Toronto bis Rio
de Janeiro für furiose Rhythmen, rasante Choreografien und
atemberaubende Beinarbeit, dargeboten von einem hochkarätig
besetzten Ensemble von hinreißend schönen Tänzerinnen und
umwerfend agilen Tänzern.
Die Wucht der Leidenschaft, mit
der diese Tänzer von der ersten bis
zur letzten Minute auf der Bühne
agieren, drückt die Zuschauer in
den Theatersitz. Scheinbar mühelos leicht tackern die Füße den
Rhythmus in die Bühnenbretter,
rasant wie ein Formel-1-Duell,
mitreißend wie ein Sturmwind. Der
Funke springt unmittelbar über, der
Alltag verblasst. Gänsehaut, es
kribbelt in den Zehenspitzen während das Auge kaum den unfassbar schnellen Fußbewegungen
folgen kann. Da bleibt manch einem Zuschauer der Mund offen
stehen vor Staunen.
Zu Recht, denn die besten Tänzer
der Welt wirken in dieser fulminanten Show mit. Allesamt mehrfache Meisterinnen und Meister
im Stepptanz– u.a. All Ireland
Champions, World Irish Dance
Champions, British National
Champions, Great Britain Champions, North American Champions und World Irish Dance
Champions – machen den gut
zweistündigen Abend zu einem
unvergesslichen Erlebnis, von
dem man nicht genug bekommen
kann.
„Magic of the Dance“ bietet mehr
als nur Stepptanz made in Ireland.
Die Show erzählt eine Geschichte aus dem alten Irland, in Zeiten
von unbeschwerter Lebensfreude
und darbender Not. Mystische
Szenen voller Hingabe und Entrücktheit erinnern an die keltischen Wurzeln Irlands. Es ist die
ewig wahre Story von Gut und
Böse, Unschuld und Intrige, Liebe, Sehnsucht und Hass. Getanzt
wird das Schicksal der irischen
Auswanderer zu Anfang des 20.
Jahrhunderts, die eine unwägbare und gefährliche Schifffahrt in
die Neue Welt dem sicheren Tod
in der Heimat vorziehen. Mittellos aber nicht entmutigt trotzen
sie dem Teufelspaar namens Ar-
12I2014
I
9
mut und Hunger mit dem, was ihnen blieb: dem Mut und dem
Tanz. Unter den Auswanderern
befindet sich ein junges Paar,
das seinen ganz eigenen Kampf
um Liebe und Leben bestehen
muss. Erzählt wird diese Geschichte von niemand geringerem
als der Hollywood-Legende Sir
Christopher Lee, unvergesslich
als „Dracula“. In aufwendigen
Studio-Sessions nahm das
Sprachtalent die Texte für die
Show auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch auf.
Ein Blick, eine herausfordernde
Geste – und der Wettstreit zwischen Gut und Böse ist eröffnet.
Mit explosiven Stepps und faszinierenden Formationen wird der
Blues der Schwarzen und den
weltbekannten Songs des Rat
Packs um Frank Sinatra zu einem
exklusiven Magic of the DanceSoundtrack, der im Ohr bleibt.
Die Leidenschaft brennt, im Herzen und auf den Schuhen. Es ist
dieser kaum fassbare Gegensatz
zwischen zierlichen Elfen und
derbem Steppschuhwerk, zwischen handfesten Kerlen und filigranem Spitzentanz, der „Magic
of the Dance“ so einzigartig
macht. Ausgefeilte Pyrotechnik
ergänzt die von John Carey, dem
Idol des irischen Stepptanzes,
perfekt entworfene Choreografie.
Zurücklehnen und einfach nur genießen ist nahezu unmöglich bei
dieser explosiven Tanzshow. Es
Stepptanz buchstäblich auf die
Spitze getrieben.
Meint man, nun sei der Höhepunkt des menschlich Machbaren
erreicht, setzen die Tänzer immer
noch eins drauf. In Amerika angekommen messen sich die irischen Malocher mit den SalonPinguinen des Cotton Clubs. Dass
Stepptanz nicht nur mit den Füßen funktioniert, zeigen die Matrosen im Hafen. Besenstiele werden zu Taktstöcken, Schlaghölzer
zu Rhythm-Sticks. Betrommeln,
Ankicken, Reinhüpfen und Springen sind nur einige wenige Möglichkeiten, mit der die Tänzer ein
Metallfass bespielen.
Kein Tanz ohne Musik. Auch hier
hebt sich „Magic of the Dance“
deutlich hervor. Irische traditionelle Musik und zauberhaft melancholische Gesangsdarbietungen verschmelzen mit der Musik
der Neuen Welt, dem Charleston
der 20er Jahre, dem Rhythm &
reißt einen von den Sitzen, begeistert feuert man die Tänzer an
und am Ende will man nur noch
eines: Mehr! 
„Magic of the Dance” am 25. Januar um 20 Uhr im Theater am
Aegi in Hannover
Tickets gibt es ab sofort an allen
bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 0511 / 12 12
3333 sowie 06727 / 952 333
und www.eventim.de.
Gewinnspiel
Senden Sie eine Postkarte
mit dem Stichwort:
„Magic of the Dance“
bis zum 18. 01. 2014 an:
LeineVision GmbH
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30502 Hannover
10
I SENIORENJOURNAL 12I2014
Seniorenbeirat Hannover
Sicherheit in und vor der
Straßenbahn: Wir haben es geübt!
Wissen Sie, was ein Straßenbahnfahrer wirklich sehen kann?
Oder ärgern Sie sich auch, wenn
Sie an der letzten Türe eines langen Silberpfeiles stehen und die
Bahn fährt ab? Der Fahrer muss
mich doch gesehen haben!
Aber wie sieht die Situation für
eine Seniorin aus, die mit dem
Rollator versucht, eine Gleisanlage
zu kreuzen und wie sieht genau
die gleiche Situation aus der
Sicht eines Straßenbahnfahrers
aus? Und wie fühlt sich die dann
möglicherweise eingeleitete Vollbremsung für einen gehbehinderten Senior in der Bahn an?
Um dies aufzuzeigen, hatte der
Seniorenbeirat im Oktober 2014
zwei Ganztagsveranstaltungen
mit der üstra und der Polizei
geplant und durchgeführt. Ge-
Altenzentrum
Kirchrode
Ich berate
"
Claus Albers
Sozialer Dienst
Telefon:
0511 / 289-3511
0511 / 289-3472
claus.albers@
ddh-gruppe.de
meinsam wurden Situationen im
Straßenbahn-Alltag durchgespielt
und erlebt!
Mit einer Sonderfahrt vom Steintor zum Betriebshof in der Peiner
Straße ging es – nach Theorie und
Zahlen am frühen Nachmittag –
zum praktischen Üben in der
Bahn. Eine Notbremsung aus einer Geschwindigkeit von 15 km/h
hat schnell spüren lassen, warum
es besser ist, gegen die Fahrtrichtung zu sitzen: man wird mit
großer Kraft in den Sitz gedrückt,
bleibt aber sicher auf seinem
Platz. In Fahrtrichtung muß man
sich schon gut mit den Beinen abstützen! Noch heftiger wurde
die Bremsung aus einer Geschwindigkeit von 50 km/h! Der
Fahrer (ich möchte mich hier an
dieser Stelle noch einmal bei ihm
für seine Ruhe und große Geduld
Tagestreff Henriette
#!,*" "
Unsere Gäste wohnen zuhause und verbringen
den Tag in einer Gruppe im Tagestreff Henriette
mitten im Herzen von Kirchrode. In gemütlichen
Räumlichkeiten und dem parkähnlichen Garten
bieten wir gemeinsame Mahlzeiten, entspannte
Atmosphäre, eine abwechslungsreiche Tagesge
sorgung. Wir betreuen montags bis freitags von
8 bis 16 Uhr, nach Absprache auch bis 20 Uhr.
$)$"%"" ('"$#$"+
&"
'''"$$#$$%$
bedanken!) gab den Hinweis und
die Bahn stand! Ein Rollator, der
in der Bahn mit angezogenen
Bremsen stand, flog durch den
halben Wagen! Hier wurden wir
alle darauf hingewiesen und
durch den Flug sehr eindringlich
überzeugt: Bitte in der Bahn
nicht auf dem Rollator sitzen, im
Notfall fliegen Sie mit! Weiter
konnten wir selbst eine Notbremsung einleiten, und auch
die Sicherheit des Datenschutzes
der Überwachungskameras wurde sehr deutlich erklärt! Wir saßen auf dem Fahrersitz und einige standen an der letzten Türe des
kurzen Silberpfeils und…? Es war
nur ein sehr schwacher Schatten,
der nur dadurch zu ahnen war,
weil wir die Information und das
Wissen hatten: da steht jemand!
Und ebenso war es für beide
Seiten sehr beeindruckend, wie es
sich anfühlt, wenn jemand nur
langsam oder mit Stockungen
die Gleise kurz vor einer Bahn
überquert!
Bei der „Sonderrückfahrt“ (jeder
durfte an seiner Lieblingshaltestelle zwischen Peiner Straße
und Steintor aussteigen) war es
schon dunkel und wir konnten,
hinter dem Fahrer stehend, sehen
oder besser nicht sehen, wie Personen mit dunkler Kleidung in
Nachtbeleuchtung wahrgenommen werden! Nämlich fast gar
nicht!
Es waren für alle Teilnehmer sehr
nachhaltige Eindrücke, jeder versprach mehr Aufmerksamkeit
und Rücksicht auf den anderen
Verkehrsteilnehmer!
Im nächsten Jahr sollen diese
Übungstage wiederholt werden!
Sie sind herzlich dazu eingeladen! 
SENIORENJOURNAL
Seniorenbeirat Region Hannover
12I2014
I
11
Staatssekretär Jörg Röhmann referiert
beim Seniorenbeirat der Region Hannover
Die Delegierten des Seniorenbeirates der Region Hannover haben
sich schon seit längerem mit der
für das Jahr 2015 anstehenden
Novellierung des „Niedersächsischen Heimgesetzes“ (NHeimG)
befasst.
Über die Landtagsabgeordnete
Dr. Silke Lesemann bekam der SBR
der Region Hannover unmittelbaren Kontakt ins Sozialministerium. Mit Herrn Staatssekretär
Jörg Röhmann war sehr zügig ein
Termin vereinbart.
Am 26. November 2014, nach der
Begrüßung durch den Regionspräsidenten, Hauke Jagau, berichtete der Staatssekretär den Delegierten und zahlreichen Gästen,
insgesamt kamen rund 60 Teilnehmer zu dieser Veranstaltung,
über die Neuerungen, die von Landesregierung angestrebt werden.
Ziel der Novelle sei es, so Röhmann,
die Bildung „selbstbestimmter
Wohnformen im Alter“ zu erleichtern. Im Fokus dieser gesetzlich zu
regelnden Verbesserungen seien
verstärkt auch Menschen mit demenzieller Erkrankung.
In der anschließen sehr lebhaften
Diskussion erhoben insbesondere einige Vertreter der Heimaufsicht der Region Hannover Bedenken gegen die angestrebten
Regelungen. Eine saubere Abgrenzung dazu, ob die Einrichtung
noch eine der angestrebten
„selbstbestimmten Wohngemeinschaften“ sei oder aber nach
den geltenden Bestimmungen
schon als „echtes Heim“ eingestuft werden müsse, für das dann
die Heimaufsicht zuständig wäre,
sei nicht schlüssig nachvollziehbar. Das sei noch mehr Klarheit
erforderlich.
Von den Beiratsdelegierten, aber
auch von den anderen Teilnehmern, wurde das Ziel der Gesetzesänderung, die Stärkung der
selbstbestimmten Wohngemeinschaften, grundsätzlich als richtig anerkannt, zu einzelnen Regelungen kamen aber doch beharrliche Zweifel auf, um deren
Zerstreuung sich der Referent
sehr bemühte. Herr Röhmann
erklärte, dass mit dieser Gesetzesnovellierung dem Prinzip „ambulant vor stationär“ in besonderem Rechnung getragen werde. Selbstverständlich müsse es
weiterhin Heime geben, unter
welcher Trägerschaft auch immer.
Da erfahrungsgemäß bei derartigen Vortragsveranstaltungen
nicht allumfassende Antworten
gefunden werden können, sagte
Herr Röhmann verbindlich zu,
die geäußerten Bedenken aufzunehmen und in das noch laufenden Beratungsverfahren mit einzubringen.
Die im Seniorenbeirat der Region
zusammengeschlossenen Seniorenvertretungen werden alle noch
offenen Fragen bündeln und das
Ergebnis über den Landesseniorenrat Nds. e.V. dem Sozialministerium zuleiten.
Mit dieser Veranstaltungsart –
auch mit Gästen - hat der Se-
(v. r.) MdL Dr. Silke Lesemann, Staatssekretär SM Jörg Röhmann, Klaus-Dieter
Meyer
Foto: Klaus-Dieter Meyer
niorenbeirat der Region Hannover „Neuland“ beschritten. Aufgrund der positiven Resonanz
und auch durch die Anwesenheit
einiger Vertreter der Regionsversammlung wurde deutlich,
Stadtgarten
Residenz Celle
Klaus-Dieter Meyer
Seniorenbeitrat der
Region Hannover

und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr wünschen
allen Leserinnen und Lesern des Senioren Journals
der Seniorenbeirat der Stadt Laatzen und
der Seniorenbeirat der Region Hannover.
Auch im kommenden Jahr wird unser
aller Engagement weiterhin den Belangen
der älteren Generation in der Stadt
Laatzen sowie der Region Hannover
gelten. Im Namen von Mitgliedern und
Delegierten beider Seniorenvertretungen
1. Vorsitzender Klaus-Dieter Meyer
Betreutes Wohnen
Citypark Residenz
Langenhagen
dass man künftig vergleichbare
Runden realisieren sollte. 
Stadtplatz Forum
„Alter Krug“ Seelze
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Tel.: 04121/48 74 -71
Seniorenresidenz
Wolfsburg-Vorsfelde
Gloria Park
Lehrte
12
I SENIORENJOURNAL 12I2014
SENIORENJOURNAL
Der kleine
Antoine de Saint-Exupérys
Meisterwerk mit
Anna Thalbach
Ein Märchen für Kinder
und eine Parabel
für Erwachsene
Kein Buch außer der Bibel hat sich
öfter verkauft, kaum ein literarisches Werk hat die Menschen so
sehr berührt: "Der kleine Prinz" von
Antoine de Saint-Exupery. Das
Jahrhundertwerk feiert nun auch
auf der Bühne seine Premiere: am
25. Januar um 15 Uhr im Theater
am Aegi in Hannover! Die weltberühmte Geschichte über
Freundschaft, Wunder und Geheimnisse wird als musikalisches
Ereignis in Starbesetzung mit
Anna Thalbach präsentiert, Karten
sind ab sofort erhältlich an allen
bekannten VVK-Stellen oder telefonisch unter 0511 / 12 12
3333 sowie 06727 / 952 333 und
www.eventim.de. Die Aufführung
ist ein unterhaltsames Gleichnis
für Erwachsene und ein Märchen für Kinder gleichermaßen.
Die Geschichte
„…zeichne mir ein Schaf!“ – diese schöne Bitte weckt den Piloten,
der mit seinem Flugzeug in der
Sahara abgestürzt ist und neben
dem Wrack erwacht. Vor ihm
steht ein kleiner Prinz. Nach und
nach erfährt der Pilot die Geschichte des Prinzen: Er stammt
nicht von der Erde, sondern von
einem winzigen Asteroiden, der
ständig von Vulkanen gereinigt
und von Affenbrotbäumen befreit
werden muss. Aus unglücklicher
Liebe zu einer eitlen Rose hat der
kleine Prinz seinen Planeten verlassen, um auf anderen Asteroiden Freunde zu finden. Er begegnet dabei einem König, der ein
fiktives Reich beherrscht, einem
Eitlen, der ihn als Bewunderer
sieht, einem Alkoholiker, der trinkt,
um seine Trunksucht zu vergessen, einem Geschäftsmann, der
behauptet, die Sterne zu besitzen,
einem pflichtbewussten Laternenanzünder und einem Geografen, der riesige Wälzer schreibt,
12I2014
I
13
Leichtigkeit transportiert. Wohl jeder Erwachsene kennt das Credo:
„Man sieht nur mit dem Herzen
gut. Das Wesentliche ist für die
Augen unsichtbar.“
„Der kleine Prinz“ am 25. Januar
um 15 Uhr im Theater am Aegi in
Hannover.
Prinz
Sichern Sie sich schnellstmöglich
Karten, bevor die Vorstellung
ausverkauft ist. Karten erhalten
Sie an allen bekannten VVK-Stellen, telefonisch unter 0511 / 12 12
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Gewinnspiel
© W. Schäfer
nen verzauberten Raum aus Bildern, Klängen, Geschichten und
Geheimnissen. Mit Farben, Schattenspiel, Projektionen, Tanz und
Musik entsteht ein poetischer
Raum, der grosse Themen mit
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„Der kleine Prinz“
bis zum 18. 01. 2014 an:
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Anna Thalbach
© Oliver Wia
Wir verlo
sen
1 x2
:
Eintritts
karten
in denen jedoch zum Kummer des
Prinzen die wichtigen Dinge des
Lebens nicht beschrieben werden.
Der Geograf rät dem kleinen
Prinzen, den Planeten Erde zu besuchen. Dort trifft er auf eine
Schlange, eine Blume, einen Fuchs
und – auf einen Piloten, der gerade mit seinem Flugzeug abgestürzt ist. Dann ist das Wasser alle,
und Prinz und Pilot begeben sich
gemeinsam auf die Suche …
Zur Besetzung
Die Rolle des Erzählers übernimmt Anna Thalbach, eine der ar-
riviertesten Schauspielerinnen
Deutschlands. Nach „Die Manns –
Ein Jahrhundertroman“ gewann
sie für ihre Leistung in „Tatort:
Kindstod“ den Deutschen Fernsehpreis und war im Oscar nominierten „Der Untergang“ und in
Olivier Assayas‘ hoch gelobtem
Golden Globe-Gewinner „Carlos Der Schakal“ zu sehen. Zuletzt
spielte sie auch für das jüngere
Publikum in „Sams im Glück“ den
eigenwilligen Part des „Übersams“
und lieh in Ottfried-PreußlerAdaption „Das kleine Gespenst“
der Titelfigur ihre Stimme.
Die Regie und künstlerische Leitung liegt bei Doris Schäfer, der
Gründerin des „Tanz-Theaters
Regenbogen“ und frühere Kollegin des weltberühmten Choreografen Maurice Béjart in Brüssel,
der als ein Erneuerer des neoklassizistischen Balletts gilt. Das
Ensemble besteht aus hervorragenden internationalen Darstellern, Tänzern und Tänzerinnen.
Zur Inszenierung
Das Publikum taucht ein in Antoine de Saint-Exupérys poetische
Welt der Fragen und Rätsel, in ei-
tXPIOMJDIF1nFHFQMÊU[FJO&JO[FMVOE%PQQFM[JNNFSONJU#BE
t#FSFJDIGàSBO%FNFO[FSLSBOLUF.FOTDIFO
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Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
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14
I SENIORENJOURNAL 12I2014
SENIORENJOURNAL
1. Zentrum
für Osteopathie
in der Region Hannover eröffnet
12I2014
I
15
Dirk Breitenbach
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TherapieZeitRaum
Dirk Breitenbach
Am 15. November 2014 öffnete
Dirk Breitenbach die Türen des
neuen Zentrums und konnte über
100 Gäste begrüßen. Zunächst
hatten Mediziner, Therapeuten
und Medienvertreter Gelegenheit, die ausgesprochen stilvoll
eingerichteten Räume zu besichtigen, danach waren Patientinnen
und Patienten sowie Interessierte herzlich eingeladen.
Sie alle waren positiv
überrascht
von der Ger ä u m i g k ei t
des stilvollen
Hauses im
Fachwerkstil,
von den 5 Behandlungsräumen mit
dem Foyer,
aber auch von der Qualität und
Breite des therapeutischen Angebots: Im Schwerpunkt Osteopathie behandeln mehrere zertifizierte, von den gesetzlichen
Krankenkassen anerkannte Osteopathen/innen. Einige sind selbst
Heilpraktiker, die anderen werden
in den Bereichen traditioneller
chinesischer Medizin und Psychotherapie von Heilpraktikern unterstützt.
Darüber hinaus werden Psychologische Kinesiologie, Akupunktur,
Kräutertherapie, Qigong, Klangmassagen und Ernährungsberatung angeboten. Diese Angebote wurden persönlich vorgestellt
und es war Zeit für intensive
persönliche Gespräche.
Ein umfangreiches Kursangebot
beginnt 2015 und beinhaltet Themen wie Seniorenfit, Feldenkrais,
Rückenfit, Meditation, Physyolates, Fascienfit und Beckenbodengymnastik.
Damit wird der zentrale Aspekt
von Osteopathie berücksichtigt,
als medizinisches
Konzept den ganzen Menschen
einzubeziehen.
Das neue Zentrum
für Osteopathie
bietet Raum für
individuelle intensive Behandlungen, in angenehmer, ruhiger
Atmosphäre. Dieses Haus bietet das richtige Umfeld für erfolgreiche Behandlungen. Hier können sich Patienten wohlfühlen und das gelang schon bei der Eröffnungsfeier.
Zum Wohlfühlen während der Eröffnung trug das Duo Jan Hupe
und Andreas Jäger bei, die für den
musikalischen Hintergrund sorgten. Ein sehr kreatives gesundes
Catering wurde vom HOTEL VIVA
CREATIVO geliefert.
Ab sofort können in diesem Zen-
Klein-Buchholzer Kirchweg 30/40
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trum für Osteopathie Termine
gebucht werden.
Speziell und einmalig: Es wird
täglich eine „offene Sprechstunde“ angeboten. Patienten können
ohne Terminabsprache behandelt kurzfristig werden.
Die Wartezeiten für den Beginn
einer osteopathischen Therapie
werden deutlich verkürzt. Kein Patient soll zukünftig Wochen bis
Monate auf einen Therapieplatz
warten müssen.
Weiterhin können Patientinnen
und Patienten in der Praxis für
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16
I SENIORENJOURNAL 12I2014
Zauberhaftes
Winterland
Vom 28. November 2014 bis zum
16. Februar 2015 präsentiert sich der
Erlebnis-Zoo Hannover mit Unterstützung
des Netzbetreibers Avacon als Rundumwinterzauberpaket für die ganze Familie
und alle, die den Feierabend genüsslich
einläuten wollen!
I
17
2 x2
Eintrittskarten
Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff, Avacon-Vorstandsvorsitzender
Michael Söhlke und Carina Henne vom Einbecker Brauhaus beim WinterbierFassanstich (von links).
Mit Winterbieranstich, bester
Laune und gekonntem Curlingschwung eröffneten die Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff, Frank Werner und AvaconVorstandsvorsitzender Michael
Söhlke am 28. November den
Winter-Zoo 2014/15: „Auch in
diesem Jahr unterstützen wir
gern den Winter-Zoo
und freuen uns
schon auf die
vielen Attraktionen und
12I2014
Wir verlosen
:
Fotos: Erlebnis-Zoo Hannover
• Winter-Zoo im Erlebnis-Zoo Hannover eröffnet
• Neu: Freier Eintritt ab 16:00 Uhr
SENIORENJOURNAL
die wunderschön gestaltete
Winterlandschaft. Wir wünschen allen Besuchern viel Freude und den Zoo-Mitarbeitern erlebnisreiche Winter-Wochen“,
sagte Michael Söhlke, bevor er
mit gut gezieltem Schlag das
Fass anstach.
Bis zum 16. Februar präsentiert
sich der Winter-Zoo im ErlebnisZoo Hannover mit Unterstützung
des Netzbetreibers Avacon als
Rundumwinterzauberpaket für
die ganze Familie und alle, die
Gewinnspiel
Senden Sie eine Postkarte
mit dem Stichwort:
Winter-Zoo
bis zum 27. 12. 2014 an:
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30502 Hannover
den Feierabend genüsslich einläuten wollen – mit Open-AirEislaufbahn, Rodelrampen,
Wintermarkt, Weihnachtsmann,
Kinderkarussell, Eisdisco und vielen tollen Veranstaltungen wie
Eislaufschule mit den Hannover
Scorpions, Handarbeits-Mitmach-Wochenenden, Lesungen,
Besuch von Hannover 96, Weihnachtsshow „Max, der kleine
Dino“ und Karneval on Ice (das
gesamte Programm unter
www.erlebnis-zoo.de/winterzoo).
Über 1.000 Meter Lichterketten,
200 Leuchtgirlanden und -sterne, 250 Meter illuminierte Eiszapfenvorhänge und 27 tierische Leuchtfiguren tauchen den
Winter-Zoo in ein stimmungsvolles Licht. Zwischen den festlich beleuchteten Fachwerkhäusern lädt die große Open-Air-Eislaufbahn zum verträumten Dahingleiten und zu Sprints in gekonnter Kufentechnik*. Auf dem
Rodelberg locken die schwungvollen Bahnen zu rasanten Abfahrten – für die Eiszwerge gibt
es natürlich wieder die beliebte
Porutscher-Bahn. Gruppengaudi
garantiert heißt es auf vier Bahnen beim Eisstockschießen und
Curling (Reservierung erforderlich!), während das große Kin-
derkarussell mit über 40 Plätzen
Kindheitsträume weckt.
Auf dem stimmungsvollen neuen Wintermarkt mit Kunsthandwerk und kulinarischen
Köstlichkeiten duftet es verführerisch. „Wir haben unser
gastronomisches Angebot im
Winter-Zoo um viele Winterköstlichkeiten und regionale
Spezialitäten erweitert“, so Andreas Casdorff. In sieben urigen
Holzhütten gibt es neben Glühwein, Apfelpunsch und Kakao
jetzt auch traditionellen Grünkohl-Eintopf, deftige Kartoffelpuffer, die rustikale Kaminbox,
knusprige Waffeln, Schmalzku-
chen und leckeren Schafskäse im
Fladenbrot. „So schmeckt der
Winter!“
dem großen Kinderkarneval in
Kooperation mit den Lindener
Narren plötzlich kunterbunt auf
dem Eis wird!
NEU: Ab 16:00 Uhr ist der Eintritt
in den Winter-Zoo frei! Während
der Zoo-Öffnungszeiten von
10:00-16:00 Uhr gelten die Winter-Eintrittspreise.
Neue Winter-ZooÖffnungszeiten:
* Schlittschuhlaufen pro Tag 3,00 €
Erstmalig endet der Winter-Zoo
nicht nach den Winterferien,
sondern lädt vom 6. Januar bis
zum 16. Februar immer an den
Wochenenden weiterhin zum
Schlittschuhlaufen und Rodeln.
Den Winter verabschiedet der Zoo
am Rosenmontag, wenn es mit
Bis zu den Nds. Weihnachtsferien (28.11.- 21.12.2014) öffnet
der Winter-Zoo montags bis
donnerstags immer von 16:00
Uhr – 20:00 Uhr, freitags 16:00
- 22:00 Uhr
An den Wochenenden und in
den Nds. Weihnachtsferien**
kann man von 10:00 – 20:00
Uhr Schlittschuh laufen, rodeln
und die winterlich-festliche
Stimmung genießen.
Vom 06.01.-16.02. 2015 ist der
Winter-Zoo immer samstags
und sonntags 10:00 -20:00 Uhr
geöffnet
** Sonderöffnungszeiten:
Nikolaus, 6.12.2014: 10-18 Uhr
Heiligabend und Silvester: 10-14
Uhr
Weihnachtsfeiertage: 10-18 Uhr
Neujahr: 10-18 Uhr
Weitere Informationen unter
www.erlebnis-zoo.de/winterzoo
25. Internationaler
SENIORENJOURNAL
Feuerwerkswettbewerb
Wir ve
rlosen
3 x2
:
Eintrit
tskarten
Das Titelmotiv des 25. Internationalen Feuerwerkswettbewerbs.
© HMTG_Sebastian Gerhard
Top-Teams vor wunderschöner Kulisse beim
25. Internationalen Feuerwerkswettbewerb in Herrenhausen
Der weltweit bedeutende Wettbewerb feiert sein 25. Jubiläum
mit Top-Teams aus Italien, Spanien, Finnland, den Philippinen
und Schweden. Zwischen Mai
und September 2015 stellen die
Pyrotechniker vor der wunderschönen Kulisse der Herrenhäuser
Gärten ihr Können bildgewaltig
und klangvoll unter Beweis.
Zwischen Mai und September
ziehen renommierte Feuerwerks-
künstler aus aller Welt die Zuschauer mit ihren FeuerwerksShows aus spektakulären pyrotechnischen Effekten und perfekt
abgestimmter Musik in ihren
Bann. Bis zur ersten Show dauert
es zwar noch ein halbes Jahr –
pünktlich vor Nikolaus und
Weihnachten startete aber am 17.
November der Vorverkauf!
Neben dem viermaligen Sieger
des Internationalen Feuerwerkswettbewerbs aus Schweden hat
Das nördlichste Team kommt aus Finnland, Suomen Ilotulitus Oy.
© Suomen Ilotulitus Oy
die HVG Top-Teams aus Italien,
Spanien, Finnland und den Philippinen als Teilnehmer ausgewählt. Alle vier Teams nehmen das
erste Mal an dem weltweit renommierten Wettbewerb teil. Normalerweise begann die Saison
mit dem Vorjahressieger, doch
das ist im Jubiläumsjahr anders.
„An den ersten vier Terminen präsentieren wir nie dagewesene,
hochkarätige Teams – und zum
Abschluss schießt der Publikumsliebling aus Schweden. Die Besucher können sich auf ein spannendes Jubiläumsjahr mit faszinierenden Feuerwerken freuen“,
verspricht Hans Christian Nolte,
Geschäftsführer der Hannover
Veranstaltungs GmbH (HVG), die
den Wettbewerb organisiert.
Italien (16. Mai)
Den Startschuss zum 25. Internationalen Feuerwerkswettbewerb in Herrenhausen gibt am 16.
Mai das italienische Team PyroEmotions. Pyroemotions ist ein
junges pyrotechnisches Unternehmen, das sich erfolgreich in
der italienischen Feuerwerkszene
etabliert hat – und auch auf
internationalem Boden zahlreiche
Erfolge erzielen konnte. So setzten sich die italienischen Pyrotechniker beispielsweise 2014 bei
der Pyronale in Berlin als Sieger
durch, gestalteten die Abschlussshow des jährlich stattfindenden Internationalen Feuerwerksfestivals auf Malta (30.
April 2014) und belegten den ersten Platz beim Montreal Fireworks Festival „The International
De Feux Loto-Quebec“ (2013)
und beim Knokke-Heist Festival in
Belgien (2012).
Das Team ist spezialisiert auf innovative Feuerwerke, die sich
durch dynamische und farbenfrohe Choreographien mit hohem
künstlerischem Anspruch auszeichnen. Eine hohe Qualität,
einzigartiges Design der pyrotechnischen Choreographien und
eine passende Musikauswahl charakterisieren die Feuerwerke von
PyroEmotions. Mit seinen kunstvollen Feuerwerken ist das italienische Team weltweit gefragt.
Spanien (6. Juni)
Am 6. Juni bekommt der Internationale Feuerwerkswettbewerb
hochkarätigen Besuch aus Spanien: Ricardo Caballer Estellés
und Ricardo Caballer Cardo, Enkel und Urenkel des Gründers
von Ricardo Caballer SA (Gründungsjahr: 1881), haben alle Zutaten für ein atemberaubendes
Feuerwerk im Gepäck. Die Pyrotechniker mit Firmensitz in Valencia sind nicht nur in ihrer
Heimat mit dem größten Feuerwerks-Vertrieb aktiv, sondern
auch international gefragt. Ricardo Caballer beliefert fünf Kontinente mit Feuerwerkskörpern,
unter anderem zahlreiche Freizeitparks, und zählt zur größten
Exportfabrik für Feuerwerke in
Spanien. Die Kombination aus
Tradition und neuen Technologien
hat den Feuerwerkern eine internationale Reputation und zahlreiche Preise eingebracht. Auch
gelingt es den Spaniern, die Zuschauer emotional zu berühren.
Ihre Feuerwerke stehen unter
dem Motto: „Gefühle, die Worte
oft nicht beschreiben können,
lassen sich durch unser Feuerwerk
ausdrücken“.
So hat das spanische Team beispielsweise die Eröffnung und
Schlusszeremonie der Olympischen Spiele in Sydney (2000) und
der Pan American Games (2007
und 2011) mit seinen Feuerwerken künstlerisch untermalt. Und
auch bei Wettbewerben sind die
Spanier äußerst erfolgreich. Sie
gewannen etwa den Czech TV Prize beim Ignis Brunensis in Brno
(2008) und den ersten (2009)
und zweiten (2012) Platz beim
Wettbewerb Flammende Sterne in
Ostfildern.
Finnland (22. August)
Nach der Sommerpause geht der
Internationale Feuerwerkswettbewerb mit einer Premiere in die
nächste Runde: Erstmals tritt mit
Suomen Ilotulitus Oy am 22. August ein finnisches Team beim
Internationalen Feuerwerkswettbewerb an. Die Pyrotechniker mit
Firmensitz in Lohja und einem
Gewinnspiel
Senden Sie eine Postkarte
mit dem Stichwort:
„Feuerwerk“
bis zum 15.01.2015 an:
LeineVision GmbH
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30502 Hannover
weiteren Firmensitz im chinesischen Liuyang, der Hauptstadt der
Feuerwerksindustrie, sind in Finnland als größter Feuerwerksimporteur bekannt – und haben
sich auch international einen
Namen gemacht. Mit mehr als 60
Jahren Erfahrung hat das Unternehmen bereits 10.000 Feuerwerke geschossen. Jedes Jahr
produzieren die finnischen Pyrotechniker etwa 200 Shows. Der
Designer Sami Tammi zeigt im
August in den Herrenhäuser Gärten, was er in der ganzen Welt als
Designer, Projektmanager und
Pyrotechniker in 20 Jahren und
bei über 2000 gestalteten Shows
gelernt hat. Shows zum Internationalen Shanghai Music Feuerwerksfestival (2005), dem World
Rallye Championship in Finnland
(2010) sowie die Teilnahme an der
Chelyabinsk International Fireworks Competition gehören ebenso zu dem Repertoire der Finnen
wie die Siege beim Yekaterinburg
Fireworks Festival in Russland
und beim Samobor International
Fireworks Festival in Kroatien
(2012).
Philippinen (5. September)
Am 5. September wird es exotisch
bim Internationalen Feuerwerkswettbewerb: Das philippinische
Team Dragon Fireworks stellt sein
Können unter Beweis. Dragon
Fireworks war der erste staatlich
anerkannte pyrotechnische Produzent auf den Philippinen und
zählt heute zu den größten Feuerwerksproduzenten in Südostasien. Durch das philippinische
Feuerwerksgesetz, das den Import
von Feuerwerkskörpern verbietet,
haben die Pyrotechniker gelernt,
verschiedenste Arten von Feuerwerkskörpern selbst herzustellen. Mit viel Geschick, Kreativität
und technischem Verständnis leistete Dragon Fireworks PionierArbeit – und produziert einzigartige Feuerwerkskörper mit Seltenheitswert. Das hochwertige,
individuelle Material trägt auch
zum Erfolg des philippinischen
Feuerwerker bei: So gewannen die
Pyrotechniker 2004 beispielsweise den nationalen philippinischen Feuerwerkswettbewerb und
eröffneten 2005 die 23. Südostasien Spiele. Zudem ist das Team
Träger weiterer angesehener nationaler Preise. Auszeichnungen
erhielt Dragon Fireworks für seine hohe Qualität und die exzellente pyrotechnische Herstellung,
von der sich auch die Besucher
des 25. Internationalen Feuerwerkswettbewerbs überzeugen
können.
Schweden (19. September)
Der 25. Internationale Feuerwerkswettbewerb endet am 19.
September mit der Show von
Göteborgs FyrverkeriFabrik. Die
schwedische Firma wurde 1994
von den früheren Konkurrenten
Martin Hildeberg und Anders
Hållinder gegründet und ist mittlerweile das größte Unternehmen
für Showfeuerwerk in Skandinavien. Seit 2013 ist Martin Hildeberg der alleinige Eigentümer
von Göteborgs Fyrverkeri. Hildeberg, sein Team und seine Art,
Feuerwerke zu schießen, sind in
12I2014
I
19
bewerb sind seit dem 17. November bei der hannoverschen
Tourist Information, Ernst-August-Platz 8, sowie ab 19. November an allen bekannten Vorverkaufsstellen für 17,50 (ermäßigt 14,50 Euro) erhältlich. Über
das Bestellformular auf www.
hannover.de/feuerwerk können
die Eintrittskarten online gebucht
werden. Tickethotlline: +49 (0)511
/ 12345-123. Geschenktipp: Die
Dauerkarte für alle fünf Termine
für 80 Euro pro Person oder die
Familienkarte (gültig für eine
Veranstaltung) für zwei Erwachsene und zwei Kinder für 46,50
Euro.
Für alle, die den Besuch des 25.
Internationalen Feuerwerkswettbewerbs mit einer Übernachtung
Der Schauplatz des Feuerwerkswettbewerbs: Der Große Garten in den beruhmten
Herrenhäuser Gärten.
© Coptograph
Hannover wohlbekannt und heiß
geliebt: Die schwedischen Pyrotechniker siegten bereits vier Mal
beim Internationalen Feuerwerkswettbewerb (2002, 2003,
2004, 2010). Zu ihren weiteren Erfolgen zählen der 2. Platz bei der
Pyronale in Berlin (2012) und
der 1. Platz beim Knokke-Heist Festival in Belgien (2007). Auch
national sind die schwedischen
Pyrotechniker äußerst erfolgreich. Sie belegten bei den Swedish Championships of Pyromusicals kontinuierlich von 2002
bis 2011 den 1. Platz. Schon jetzt
stecken die erfolgreichen Pyrotechniker in den Vorbereitungen
auf den 25. Internationalen Feuerwerkswettbewerb, bei dem sie
erneut eine Platzierung unter
den Finalisten anstreben.
Vorverkauf
Die Eintrittskarten für den 25.
Internationalen Feuerwerkswett-
in Hannover verbinden – oder ein
Stückchen Feuerwerkswettbewerb verschenken möchten –
hat die HMTG das Erlebnispaket
„Hannover explosiv“ geschnürt.
Mehr Informationen unter
www.hannover.de/explosiv.
2014 kamen an fünf Terminen
insgesamt mehr als 51.000 Besucher zum Feuerwerkswettbewerb nach Herrenhausen.
Die Termine 2015
im Überblick:
- 16. Mai: PyroEmotions, Italien
- 06. Juni: Ricardo Caballer SA,
Spanien
- 22. August: Suomen Ilotulitus
Oy, Finnland
- 05. September: Dragon Fireworks, Philippinen
- 19. September: Göteborgs FyrverkeriFabrik, Schweden
Weitere Informationen unter:
www.hannover.de/feuerwerk. 
I SENIORENJOURNAL 12I2014
Aktiv durch das erste Halbjahr 2015
Der neue Veranstaltungskalender
für Senioren liegt vor
Das Frühjahr bietet die Gelegenheit für neue Aktivitäten – drinnen wie
draußen. Rechtzeitig zum Jahreswechsel ist der aktuelle Veranstaltungskalender
für Senioren erschienen. Inhalte sind u. a.:
• Informationsveranstaltungen (Themen z. B. „Sicher Autofahren im Alter“
oder „Vorsorgevollmachten“)
• Bekannte hannoversche Zeitzeugen berichten, z. B. Claus Lange über die
Feuerwehr Hannover
• Besichtigungen (z. B. bei Radio Hannover oder beim Großmarkt)
• im „Ihmesalon“ mit dem Hörfunkchef von NDR 1 Niedersachsen Eckhart
Pohl
• Wanderungen (z. B. in der Region Hannover“)
• Busreisen
• Tanzveranstaltungen (u.a. „Die Tanzparty im Tanzhaus“ oder der „Tanzstunde“)
• Konzerte (z. B. das 2. Festival für Generationen)
• sowie ein neuer Lebenstraum: „Einmal in einem U-Boot sein“
und vieles mehr, sind wieder die Programminhalte der neuen Broschüre, herausgegeben vom KOMMUNALEN SENIORENSERVICE HANNOVER (KSH) in Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden und dem Seniorenbeirat. Zu
finden ist der Veranstaltungskalender auch online auf: www.seniorenberatung-hannover.de Das Programmheft liegt in zahlreichen öffentlichen Gebäuden in den Stadtteilen und in vielen Senioreneinrichtungen aus. Außerdem ist das Programm im „Senioren Service Zentrum“ in der Ihmepassage
5, Eingang über Blumenauer Str. (Ihmezentrum) erhältlich. Hier können auch
zahlreiche Veranstaltungen des KSH gebucht werden.
Nähere Informationen sind erhältlich beim KSH, Infothek, Tel.: 168-4 51 95.
Informationen am Mittwoch:
Inklusion von schwerhörigen und
ertaubten Menschen
Probleme bei Teilhabe, Selbstbestimmung,
Barrierefreiheit und Versorgung mit Hilfsmitteln
Ein Vortrag und Gespräche in der Reihe „Informationen am Mittwoch“
des Kommunalen Seniorenservice Hannover im Veranstaltungszentrum,
Ihmepassage 5 (Eingang über Blumenauer Straße), Tel.: 168-45195 am
Mittwoch, 28. Januar 2015 um 15.00 Uhr
Der Vortragende berichtet aus seiner Arbeit in verschiedenen Gremien für
die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK), zum Beispiel in
der BRK-Allianz, der Fachkommission Inklusion im Sozialministerium und dem
Runden Tisch für Menschen mit Behinderungen in Hannover.
Trotz der Behindertenrechtskonvention, die durch die Ratifizierung durch den
Bundestag Gesetzeskraft erlangt hat, stehen schwerhörige und ertaubte Men-
Kommunaler Seniorenservice
schen allzu oft noch immer vor Barrieren. Auf diese Weise wird ihnen Teilhabe und Selbstbestimmung vorenthalten. Dies erfolgt meist nicht aufgrund
bösen Willens, sondern durch Unwissenheit und Gleichgültigkeit.
Referent ist Rolf Erdmann vom Deutschen Schwerhörigen Bund (DSB).
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung
ist um ca. 17.00 Uhr beendet.
2. Festival für Generationen:
Das Polizeiorchester Niedersachsen mit den
RAINBIRDS und PLANET EMILY
Dienstag, den 3. Februar 2015 um 19.30 Uhr
im Theater am Aegi
Der zweite gemeinsame Konzertabend für Großeltern, Kinder und Enkelkinder,
bei dem jeder „seine“ Musik und Freude an „neuen“ Klängen findet.
Das Polizeiorchester Niedersachsen unter der Leitung von Thomas Boger wird
zum einen mit den europaweit bekannten „Rainbirds“ muszieren, selbstverständlich auch ihren großen Hit Blueprint.
Aus Hannover stammt die Band „Planet Emily“, die mit deutschen Texten zum
Zuhören und rockigen wie melodischen Melodien nicht nur bei den jüngeren
Zuschauern viel Anerkennung findet.
Rock und Pop treffen auf den bekannten und beliebten Big-Band-Sound des
Polizeiorchesters. Zum Konzertschluss gibt es wieder das große Finale mit
allen Künstlern.
Den Reinerlös der Veranstaltung erhält in diesen Jahr der Verein Kinderherz
Hannover e.V.
Karten sind für16,00 €/ 21,00 €/ 26,00 €zzgl. Gebühren, bei allen bekannten
Vorverkaufsstellen erhältlich. Bitte beachten: Preise an der Abendkasse und
im Internet können abweichen.
Steuern aktuell
SENIORENJOURNAL
12I2014
I
21
Aufzeichnungspflichten für
Arbeitnehmer ausgeweitet. Eigentor?
Durch die Neuregelung des Tarifautonomiegesetzes sind Arbeitgeber ab dem 01.01.2015 verpflichtet,
jeweils Beginn, Ende und Dauer der
täglichen Arbeitszeit bestimmter Arbeitnehmer spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und diese
Aufzeichnungen mindestens zwei
Jahre aufzubewahren.
Das gilt für entsprechende Entleiher, denen ein Verleiher Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer
zur Arbeitsleistung überlässt.
Diese Aufzeichnungspflicht gilt für
alle Beschäftigten im Gaststätten-,
Beherbergungs-, Bau-, Beförderungs-, Speditions-, Transport- und
Logistikgewerbe, für das Schausteller- und Gebäudereinigungsgewerbe, bei Unternehmen der Forstwirtschaft sowie Unternehmen, die sich
mit dem Aufbau und Abbau von
Messen und Ausstellungen beschäftigen und in der Fleischwirtschaft.
Die Aufzeichnungspflicht besteht
darüber hinaus auch für alle geringfügig Beschäftigten. Bei dieser
Gruppe von Beschäftigten werden
sich die Bruttolöhne durch den
gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn am stärksten erhöhen.
Zukünftig ist die Zahl der Arbeitsstunden begrenzt, wenn der Status
der geringfügigen Beschäftigung
beibehalten werden soll. Aufgrund
der statusrechtlich bedeutsamen
Verdienstobergrenze ist die tatsächlich geleistete Arbeitszeit von
besonderer Bedeutung. Für kurzfristig Beschäftigte kommt der
Aufzeichnung der Arbeitszeit, insbesondere die der Anzahl der Arbeitstage, aufgrund der sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften eine besondere Bedeutung zu.
Geringfügig Beschäftigte in Privathaushalten werden allerdings
von der Verpflichtung zur Aufzeichnung von Arbeitsstunden und
–tagen ausgenommen.
Diese vom Gesetzgeber erlassenen Aufzeichnungsvorschriften haben allerdings den Zorn der
Bundestagsabgeordneten erregt,
müssen sie doch nun selbst für die
in ihren Büros beschäftigten MiniJobber ebenfalls die Zeiterfassung
Anzeige
20
minutiös durchführen, was von
vielen als unzumutbar empfunden wird. Deshalb soll sich jetzt der
Ältestenrat des Bundestages mit
diesem Thema beschäftigen. Es
werden bereits erste Befürchtungen
der Parlamentarier laut, dass diese überbordenden Aufzeichnungspflichten dazu führen könnten,
zahllose Minijobs wieder in die
Schwarzarbeit zu treiben. Für die
Kontrolle der Aufzeichnungen ist
der Zoll zuständig. Im Bundestag ist
bereits eine besondere Arbeitsgruppe eingerichtet worden, die
überprüfen soll, ob es dem Zoll
überhaupt gestattet ist, in Bundestagsbüros seine Kontrollen durchzuführen. So was könnte man als
Eigentor bezeichnen.
Zeitgrenze für „kurzfristige
Beschäftigung“ ab 01.01.2015
geändert.
Bis 31.12.2014 liegt eine kurzfristige
Beschäftigung vor, wenn diese von
vornherein auf nicht mehr als zwei
Monate oder insgesamt 50 Arbeitstage im Kalenderjahr begrenzt
ist und nicht berufsmäßig ausgeübt wird. Dabei ist es unerheblich,
wie hoch der Verdienst ist. Vom 2Monats-Zeitraum ist auszugehen,
wenn die Tätigkeit an mindestens
fünf Tagen pro Woche ausgeübt
wird. Bei Beschäftigungen von weniger als fünf Tagen in der Woche
ist auf den Zeitraum von 50 Tagen
abzustellen.
Die kurzfristige Beschäftigung ist
wie bisher sozialversicherungsfrei.
Da diese Beschäftigungsverhältnisse aber stets steuerpflichtig
sind, kann die Lohnsteuer nach
den individuellen Lohnsteuerabzugsmerkmalen oder unter bestimmten Voraussetzungen pauschal mit 25 % zuzüglich Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag erhoben werden. Das ist möglich,
wenn
• der Arbeitnehmer bei dem Arbeitgeber gelegentlich, nicht regelmäßig wiederkehrend beschäftigt wird,
• die Dauer der Beschäftigung 18
zusammenhängende Arbeitstage
nicht übersteigt,
• der Arbeitslohn während der Beschäftigungsdauer Euro 62,00
durchschnittlich je Arbeitstag nicht
Klaus Diener
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1981: Examen zum Steuerberater
1987: Examen zum vereidigten Buchprüfer
2013: Examen zum Mediator (Universität Wismar)
überschreitet oder die Beschäftigung zu einem unvorhergesehenen
Zeitpunkt sofort erforderlich wird
und der durchschnittliche Stundenlohn Euro 12,00 nicht übersteigt.
Mit Einführung des Mindestlohns
ab dem 01.01.15 werden auch die
Höchstgrenzen für kurzfristige Beschäftigung auf drei Monate oder
70 Arbeitstage ausgeweitet (zunächst auf vier Jahre begrenzt). 
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22
I SENIORENJOURNAL 12I2014
SENIORENJOURNAL
Veranstaltungstipps für Senioren
Dezember /
Januar
Montag, 29.12.2014, 16.30 Uhr
Raum der Stille
Dia-Vortrag mit Klaus Körner
„So schön kann der Winter sein“
Gäste:
EUR 2,50
Veranstalter: Wohnpark Kastanienhof,
Am Mittelfelde 102, 30519 Hannover, Tel.: 0511-878070
Segelerfahrung sticht Goldstein mit seinem Katamaran in See. Eine
Reise über 5 Meere und 22 Länder beginnt. Unter anderem erzählt
Goldstein über seine Vorbereitungen in Thailand, Tauchgänge auf den
Malediven, das Leben auf einsamen, unbewohnten Atollen und von
Traumstränden auf den Seychellen. Dieser Vortrag ist eine aufregende
und abenteuerliche Aussteiger-Geschichte eines jungen Mannes, seiner Freundin und der gemeinsamen Tochter. Dem Zuschauer werden
tiefe persönliche Einblicke gewährt, aber auch die Machbarkeit und
Grenzen eines Ausstieges aufgezeigt.
Ort:
Festsaal
Eintritt: EUR 5,50
Veranstalter: EILENRIEDESTIFT e.V.,
Bevenser Weg 10, 30625 Hannover-Kleefeld, Tel.: 0511/5404-0
Samstag, 17.01.2015, 16.00 und 18.00 Uhr
Neujahrskonzerte
Barockorchester L'Arco
Ein musikalischer Hochgenuss im Eilenriedestift: Das Barockorchester
L'Arco begrüßt das neue Jahr 2015 musikalisch mit Antonio Vivaldi
(„Der Winter“ & „Der Frühling“), Johann Christoph Friedrich Bach
und Wolfgang Amadeus Mozart. Beherrschung der alten Instrumente
und Kenntnisse historischer Musizierpraxis sind die Grundlagen, auf
denen die Musikerinnen und Musiker ihr facettenreiches Spiel entwickeln.
Ort:
Festsaal
Eintritt: EUR 10,00
Veranstalter: EILENRIEDESTIFT e.V.,
Bevenser Weg 10, 30625 Hannover-Kleefeld, Tel.: 0511/5404-0
„Auf zur Schneekoppe“
© K. Reimann
Dia-Vortrag von Hans-Joachim Grunze
Gäste:
EUR 2,50
Veranstalter: Wohnpark Kastanienhof,
Am Mittelfelde 102, 30519 Hannover, Tel.: 0511-878070
Mittwoch, 31.12.2014, 18.00 Uhr
Silvesterkonzert
Sonntag, 11.01.2015, 16.00 Uhr
Sternensaal
Anschließend gibt es im Restaurant den Silvesterteller - Bestellungen für das Essen nimmt das Restaurant bis 28.12. entgegen.
Ort:
Festsaal
Eintritt: EUR 7,00
Veranstalter: EILENRIEDESTIFT e.V.,
Bevenser Weg 10, 30625 Hannover-Kleefeld, Tel.: 0511/5404-0
Sonntagskonzert
Ulla Nachtnebel (Harfe) und Adriana Micheva (Flöte) spielen Werke von
Fauré, Bach, Donizetti, Mozart u.a.
Gäste:
EUR 2,50
Veranstalter: Wohnpark Kastanienhof,
Am Mittelfelde 102, 30519 Hannover, Tel.: 0511-878070
Montag, 05.01.2015, 16.30 Uhr
Raum der Stille
Dia-Vortrag von
Irmgard Bogenstahl
„George Sand – Ein Winter auf Mallorca mit Frédéric Chopin“
Gäste:
EUR 2,50
Veranstalter: Wohnpark Kastanienhof,
Am Mittelfelde 102, 30519 Hannover, Tel.: 0511-878070
BINGO
Montag, 05.01.2015, 16.30 Uhr
Die Lose gibt es kostenlos vor Ort. Fragen beantwortet gerne Herr
Tintemann unter Tel. 0511/5404-1415
Ort:
Café Restaurant
Eintritt: frei
Veranstalter: EILENRIEDESTIFT e.V.,
Bevenser Weg 10, 30625 Hannover-Kleefeld, Tel.: 0511/5404-0
Mittwoch, 07.01.2015, 18.00 Uhr
Multivision
Mario Goldstein: „5 Jahre 5 Meere“
Alles verkaufen, sein bisheriges
Leben hinter sich lassen und
nach dem Glück suchen. Ohne
© Mario Goldstein
Dienstag, 13.01.2015, 16.30 Uhr
Foyer
Ausstellungseröffnung
© C. Wolf
Werke von Helmut Beck
Der Sohn und die Witwe des
Künstlers H. Beck sind anwesend
und führen durch die Ausstellung.
Veranstalter: Wohnpark Kastanienhof,
Am Mittelfelde 102, 30519 Hannover, Tel.: 0511-878070
Dienstag, 13.01.2015, 18.00 Uhr
Colleg Hella Gütte
Nachlese - Musik in Hannover vor und nach der Personalunion mit
England I
Ort:
Seminarraum
Eintritt: EUR 3,50
Veranstalter: EILENRIEDESTIFT e.V.,
Bevenser Weg 10, 30625 Hannover-Kleefeld, Tel.: 0511/5404-0
Mittwoch, 14.01.2015, 18.00 Uhr
Vernissage Friedrich Stucke
„Die Welt mit meinen Augen“. Mit Sektempfang.
Ort:
Seminarraum
Eintritt: frei
Veranstalter: EILENRIEDESTIFT e.V.,
Bevenser Weg 10, 30625 Hannover-Kleefeld, Tel.: 0511/5404-0
I
23
ten voller Kontraste und Schönheit, eine intakte und faszinierende
Natur und Tierwelt, und Menschen, die friedlich in exotischen Kulturen leben. Eine monumentale Live-Präsentation hinein in die Großartigkeit unserer Erde. Der Zuschauer wird bewusst eine positive Sichtweise erleben und auch Plätze entdecken, von denen er einige
eventuell auch selbst bereisen kann. Der Zuschauer erlebt bewusst
die schönen Seiten unserer Erde, nicht zuletzt mit dem Augenmerk,
dass unsere Erde tatsächlich bis an ihre Grenzen strapaziert wird.
Ort:
Festsaal
Eintritt: EUR 5,50
Veranstalter: EILENRIEDESTIFT e.V.,
Bevenser Weg 10, 30625 Hannover-Kleefeld, Tel.: 0511/5404-0
Donnerstag, 29.01.2015, 18.00 Uhr
Das Immunsystem
Vortrag von Dr. med. Olaf Krause vom Institut für Allgemeinmedizin
der MHH
Ort:
Seminarraum
Eintritt: frei
Veranstalter: EILENRIEDESTIFT e.V.,
Bevenser Weg 10, 30625 Hannover-Kleefeld, Tel.: 0511/5404-0
Freitag, 30.01.2015, 18.00 Uhr
Donnerstag, 08.01.2015, 16.30 Uhr
Raum der Stille
12I2014
© Christoph Heidemann
Montag, 19.01.2015, 16.30 Uhr
Raum der Stille
Dia-Vortrag von Hans
Grünhagen
„Mexico – Land glanzvoller Kulturen“
Gäste:
EUR 2,50
Veranstalter: Wohnpark Kastanienhof,
Am Mittelfelde 102, 30519 Hannover, Tel.: 0511-878070
Dienstag, 20.01.2015, 18.00 Uhr
Colleg Hanna Hilker
Das antike Rom - Ein Spaziergang Teil I
Ort:
Seminarraum
Eintritt: EUR 3,50
Veranstalter: EILENRIEDESTIFT e.V.,
Bevenser Weg 10, 30625 Hannover-Kleefeld, Tel.: 0511/5404-0
Multivision Moortgat-Pick u.
Kirsten - Paris I
Paris ist die Stadt der Monumente, der großen Boulevards, der bühnenhaft arrangierten Prospekte, die Stadt der majestätischen Plätze.
Daneben ist sie vielerorts Kleinstadt, mit kleinen Plätzen und Läden,
wo Madame und Monsieur mit dem Hund spazieren und mit dem
Bäcker um die Ecke ausgiebigen Plausch halten. Ihr Panorama aber
macht, von der Spitze des Eiffelturms oder einer Brücke aus gesehen,
klein und sprachlos und seltsam glücklich.
Prof. Dr. Werner Kirsten hat mit seiner subtilen Fotografie zu ausgewählten Texten und der Einbeziehung von Klaviermusik eine neue
künstlerische Dimension eröffnet: Musik-Literatur-Dia, ein Genuss für
Auge, Ohr und Geist.
Ort:
Festsaal
Beitrag: EUR 6,00
Veranstalter: EILENRIEDESTIFT e.V.,
Bevenser Weg 10, 30625 Hannover-Kleefeld, Tel.: 0511/5404-0
© Moortgaart-Pick & Kirsten
Donnerstag, 22.01.2015, 16.00 Uhr
Raum der Stille
Dia-Vortrag von Julia Schilling
„Die Epoche des Expressionismus – Der Blaue Reiter“
Gäste:
EUR 2,50
Veranstalter: Wohnpark Kastanienhof,
Am Mittelfelde 102, 30519 Hannover, Tel.: 0511-878070
Donnerstag, 22.01.2015, 18.00 Uhr
Colleg Olav Raschke Künstlerinnen der Moderne
Paula Mondersohn Becker, Marianne Werefkin & Gabriele Muenter
Ort:
Seminarraum
Eintritt: EUR 3,50
Veranstalter: EILENRIEDESTIFT e.V.,
Bevenser Weg 10, 30625 Hannover-Kleefeld, Tel.: 0511/5404-0
Mittwoch, 28.01.2015, 18.00 Uhr
Multivision Reiner Harscher Paradies Erde
Der Weltreisende mit der Kamera führt seine Zuschauer zu den
schönsten Plätze der Welt: Paradiesische und einzigartige Landschaf-
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24
I SENIORENJOURNAL 12I2014
SENIORENJOURNAL
Hilfe bei ständigen Kreuzschmerzen
Rü
� ckenschmerzen hat fast jeder
einmal. Aber was ist, wenn sie länger bleiben und die Ursache unklar ist? Eine Kombination von
Heilmethoden kann helfen – doch
oft wird sie zu spät oder gar
nicht eingesetzt.
Elke B. hat seit Jahren starke Beschwerden im unteren Rü�cken.
Die Diagnose: chronische Kreuzschmerzen, Ursache unklar. Die
54-Jährige bekommt Schmerzmittel und von Zeit zu Zeit Krankengymnastik, doch die Probleme
kehren immer wieder und beeinträchtigen Frau B. in ihrem Alltag
stark. Am Ende verliert sie deshalb
sogar ihren Job.
„Wenn man immer wieder
Schmerzen hat, kann das wie ein
Tunnel ohne Ende werden, denn
herkömmliche Behandlungen helfen oft kaum oder nur kurzzeitig“,
sagt Elke Gravert von der hannoverschen Beratungsstelle der
Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). „Bessere Chancen bieten kann eine so-
genannte multimodale Schmerztherapie, die verschiedene Heilmethoden wirksam miteinander
verbindet.“
Kombiniert werden zum Beispiel
Medikamente mit Bewegungsü� bungen sowie Ergo- und
Psychotherapie. Ärzte und Fachkollegen wie Physiotherapeuten
und Psychologen arbeiten dafu�r
direkt zusammen. In wissenschaftlichen Studien hat sich
dieses Verfahren laut Institut fu�r
Qualität und Wirtschaftlichkeit im
Gesundheitswesen (IQWiG) bewährt – vor allem wenn eine
Psychotherapie Teil der Behandlung ist.
„Wichtig ist, dass der Schmerz gar
nicht erst die Oberhand gewinnt“,
sagt Patientenberaterin Gravert.
Denn sonst drohe schnell ein
Teufelskreis: Man zieht sich
zurü�ck und bewegt sich wegen
der Beschwerden immer weniger
– genau so steigt aber das Risiko, dass das Leiden dauerhaft
bleibt. „Hier setzt zum Beispiel die
Psychotherapie an“, so Gravert.
Viele Menschen leiden unter Rückenproblemen. „Dagegen kann man oft
etwas tun“, sagt Elke Gravert von der
UPD.
Foto: Werner Heiber
„Dort kann man etwa lernen, anders an Situationen heranzugehen, in denen die Schmerzen besonders auftreten.“
Sinnvoll kann das kombinierte
Vorgehen bereits sein, wenn die
Beschwerden trotz Behandlung
länger als sechs Wochen anhal-
ten. Die multimodale Therapie
lässt sich ambulant, im Krankenhaus oder in einer Reha-Einrichtung durchfü�hren.
Besonders darauf spezialisiert
sind sogenannte Schmerzzentren. Wo es diese nicht gibt, kann
der Hausarzt mit anderen Fachkollegen die Therapie zusammenstellen, etwa im Rahmen einer sogenannten Schmerzkonferenz.
Gravert: „Auch wenn es manchmal nicht einfach ist, sich auf eine
multimodale Behandlung mit einer Psychotherapie einzulassen –
es lohnt sich. Man lernt im Alltag
besser klarzukommen, selbst
wenn die Schmerzen nicht ganz
weggehen.“
UPD-Tipp: Betroffene können ihren Hausarzt bitten, sie in ein
Schmerzzentrum zu ü�berweisen
oder bei einer Schmerzkonferenz
anzumelden. Weitere Informationen zu Schmerzkonferenzen
gibt es regional bei der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung
(Adressen
unter:
www.kbv.de/html/432.php). 
Auf Entdeckungsreise
Unsere Termine im Januar
in der Region Hannover
Donnerstag, 15. Januar, 15:00 Uhr
NaTourMuseum – Leben am Fluss, die Natur
Thematischer Spaziergang vom Maschsee zum Landesmuseum mit anschließender Sonderführung durch
die naturkundliche Abteilung. Hinterher Ausklang bei
Kaffee und Kuchen im Museums-Café. Treffpunkt:
Maschsee Nordufer, Musikpavillon. Kosten: €15,- (zzgl.
Museumseintritt).
WINTERPAUSE zum Jahreswechsel.
NaTourWissen wünscht allen ein
frohes Neues Jahr 2015!
Sonntag, 18. Januar, 14:00 Uhr
NaTourMuseum – Leben am Fluss, der Mensch
Thematischer Spaziergang vom Neuen Rathaus zum Historischen Museum mit anschließender Sonderführung
durch die Dauerausstellung. Hinterher Ausklang bei Kaffee und Kuchen im Museums-Café. Treffpunkt: Eingang
vom Neuen Rathaus, Trammplatz. Kosten: € 15,(10,- €ohne Café). Anmeldung erforderlich.
Donnerstag, 22. Januar, 14:00 Uhr
Die Leine im Winter – Hochwasser in der Stadt
Naturkundlicher Spaziergang durch die Leineaue an
Maschsee und Sportpark. Findet nur bei Hochwasser
(mind. Meldestufe 2) statt. Treffpunkt: Maschsee
Nordufer, Musikpavillon. Kosten: €10,- /ermäßigt €
7,-. Anmeldung erforderlich.
Sonntag, 25. Januar, 14:00 Uhr
NaTourMuseum – Steinreiches Hannover
Thematischer Spaziergang mit NaTourWissen von
der Marktkirche an der Leine entlang zum Neuen Rathaus mit anschließender Sonderführung durch die naturkundliche Abteilung im Landesmuseum. Treffpunkt: Marktbrunnen am Alten Rathaus. Hinterher Ausklang bei Kaffee und Kuchen im Museums-Café.
Kosten: €15,- (zzgl. Museumseintritt). Anmeldung erforderlich.
Donnerstag, 29. Januar, 14:00 Uhr
Das Döhrener Wollewehr – Natur rund um die
Leineinsel
Naturkundlicher Spaziergang an der Leine rund um
die ehemalige Döhrener Wolle. Treffpunkt: St.-Petrikirche, Am Lindenhofe, Döhren. Kosten: € 10,- /ermäßigt €7,-. Anmeldung erforderlich.
Natur entdecken … erleben … bewahren!
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12I2014
I
25
SoVD hilft und berät:
Das ändert sich mit dem Jahreswechsel
im sozialen Bereich
Höhere Pflegebeiträge, neue Krankenkassenabgaben und mehr Geld
für Hartz-IV-Empfänger: Zum
Jahresbeginn treten im Sozialrecht
einige Änderungen in Kraft, die jeden von uns betreffen können. Dabei gibt es auch einige gute
Nachrichten und Verbesserungen.
Mehr Geld und Personal
für die Pflege
Am 01.01.2015 tritt das sogenannte „Pflegestärkungsgesetz“
in Kraft. Mit dieser Reform gibt
es mehr Geld für die ambulante
und stationäre Pflege sowie
mehr Personal in den Heimen
und bei Pflegediensten. Das wird
durch eine Erhöhung des Beitragssatzes zur Pflegeversicherung finanziert: Kinderlose zahlen dann 2,6 Prozent, Personen
mit Kindern 2,3 ihres Bruttogehaltes.
Gute Nachricht für
Krankenversicherte
Gute Nachrichten gibt es bei
den Krankenkassenbeiträgen. Diese sinken um 0,9 Prozent des
Bruttoeinkommens, wobei Arbeitnehmer und -geber jeweils
die Hälfte zahlen. Ingeborg Saffe, 1. Kreisvorsitzende des SoVD
in Hannover, dazu: „Allerdings
gibt es hier einen Wehrmutstropfen. Die Krankenkassen können einen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag erheben, den
dann alleine der Arbeitnehmer
zahlen muss.“
Hartz IV: Ein Tropfen auf
den heißen Stein?
Der Hartz-IV-Regelsatz wird
ebenfalls zum 01.01.2015 erhöht. Alleinstehende Hartz-IVEmpfänger bekommen ab Januar 2015 acht Euro mehr im
Monat. Damit liegt der Regelsatz
nun bei 399 Euro. Ingeborg
Saffe: „Für all diese Gesetzesänderungen und alle Bereiche
des Sozialrechtes gilt: Der SoVD
berät und vertritt seine Mitglieder.“ 
Der SoVD hat in der Region Hannover rund 32.000 Mitglieder
Änderungen in der Pflege, Krankenversicherung und Hartz IV: Der SoVD hilft und berät im Sozialrecht.
und ist gemeinnützig, überparteilich und konfessionell unabhängig. Er steht seinen Mitgliedern bei Themen wie Rente, Pflege, Hartz IV, Behinderung und Gesundheit kompetent zur Seite,
vertritt sie gegenüber Politik, Behörden und vor den Sozialgerichten. Das SoVD-Beratungszentrum in Hannovers Innenstadt (Herschelstraße 31, Tel.
0511 / 70148-0) ist montags bis
donnerstags von 9.00 bis 16.00
Uhr und freitags von 9.00 bis
12.00 Uhr geöffnet (mittwochs
Beratung nur nach vorheriger
Terminvereinbarung).
Kein Zutritt?
SoVD-Beratungszentrum
SoVD-Beratungszentrum
um Hannover
Hannover
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Damit jeder
gleichberechtigt
am Leben teilhaben
kann, müssen auch
die Barrieren in
den Köpfen
verschwinden.
26
I SENIORENJOURNAL 12I2014
SENIORENJOURNAL
Senioren mit Freude am Kochen gesucht!
Die Termine fü�r die „Gerüchteküche“ im Neuen Jahr stehen fest
Geschnippelt, gebrutzelt, geschnackt und geschlemmt wird an
vier Nachmittagen in der Kochwerkstatt „Gerüchtekü
� che“.
Gemeinsam mit Auszubildenden
zur Köchin/zum Koch der Pro Beruf GmbH und unter versierter
Anleitung kochen die teilnehmenden Seniorinnen und Senioren ein leckeres 3-Gänge-Menü�.
In der „Gerü�chteküche“ treffen
Menschen aufeinander, die Freude am gemeinsamen Kochen
und Essen haben, mehr über das
Zubereiten von Speisen wissen
möchten und den Kontakt zu anderen suchen. Vor allem auch
Männer mit Interesse am Kochen
möchten wir ansprechen.
Jeweils vier Treffen umfasst die
„Gerü�chteküche“. Interessierte
sollten an allen vier Terminen
Zeit haben. Die Termine sind
mittwochs um 16 Uhr: am 4.
März, 15. April, 20. Mai und 17.
Juni 2015. Ort: Margot-EngelkeZentrum, Geibelstr. 90, HannoverSüdstadt, Kosten: 6 Euro pro
Abend. Anmeldung unter der Tel:
0511 / 168-30405.
Die HannoverStiftung richtet das
preisgekrönte Generationenprojekt
gemeinsam mit der Pro Beruf
GmbH und dem Margot-EngelkeZentrum Hannover aus. Das Projekt „Gerü�chteküche“ hat den DAVID-Preis des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes fü�r
hervorragende kleinere Stiftungsprojekte gewonnen und war
fü�r den Deutschen Engagementpreis 2014 nominiert. Mehr Infos:
www.hannover-stiftung.de 
„Wickie“ begeistert kleine Patienten der
Hannoverschen Kinderheilanstalt
Drei Tage lang hat „Mein
Freund Wickie“ die Herzen von
rund 2500 Kindern in der Komödie im Theater am Aegi begeistert.
Darunter waren auch rund 20
Mädchen und Jungen der Hannoverschen Kinderheilanstalt,
die die Vorstellung im Aegi besuchen konnten.
Doch nicht nur dort, sondern
auch in der Hannoverschen Kinderheilanstalt auf der Bult gaben
Wickie und seine Freunde ein
Gastspiel.
Die Schauspielercrew ließ es
sich zudem nicht nehmen, in ihren Originalkostümen die einzelnen Stationen des Krankenhauses zu besuchen, um so für
die nicht transportfähigen klei-
nen Patienten ein wenig Abwechslung in den Krankenhausalltag zu bringen.
Unterstützt wurde die gemeinsame Aktion der Komödie im
Theater am Aegi/Kinderheilanstalt auf der Bult von „Hallo Taxi
3811 GmbH“, die den Transport
der Kinder, aber auch der Schauspieler, übernommen hatte, sowie der Bäckerei Borchers, die
die Kekse für die Kinder spendiert hatte. 
Ich wünsche Ihnen und Ihren
Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest
und von ganzem Herzen ein glückliches
und erfolgreiches Neues Jahr.
Die Wolle kommt unters Volk
Iris Tovat, die „Wickie“ spielt, erfreute mit „ihren Freunden“ die kleinen
Patienten in der Kinderheilanstalt
„Auf der Bult“, hier den vierjährigen
Mohamed Besxuzc.
I
27
Erinnern Sie sich noch? Gerade
mal einen Monat ist es her, dass
das Strickgraffiti von der Kuppel
der St. Clemens- Kirche abgenommen wurde. Pünktlich zur
Weihnachtszeit sind jetzt daraus Decken und Schals geworden,
die ab Samstag, den 13. 12. 2014,
für den guten Zweck erworben
werden können.
Aus den ursprünglich 350 einzelnen Wollteilen, die einen Monat
lang St. Clemens eine Wollene
Kuppel schenkten, sind rund 40
große Decken, 14 kleine Decken
und 70 Schals in teils kräftigen Farben entstanden. Neu zusammengefügt wurden sie von der Strikkkünstlerin Mansha Friedrich und
den mehr als 120 Strickerinnen, die
auch schon an der ursprünglichen
Wollmütze für St. Clemens mitgearbeitet hatten. Zuvor war die
Wolle professionell gereinigt worden, was zwar nötig war: „Aber dafür, dass die Wolle einen Monat
lang Wind und Wetter ausgeliefert
war, ist sie insgesamt in einem erstaunlich guten Zustand“, sagt
Ewa Karolczak, die als Pastoralreferentin für die Katholische Kirche
in der Region Hannover das Projekt begleitet.
Gegen eine Spende zu Gunsten
der Ökumenischen Essensausgabe können die kleinen Kunstwerke ab Samstag, den 13. 12. 2014,
um 14:00 Uhr im Tagungshaus St.
Clemens abgeholt werden. Danach
werden alle noch nicht verkauften Decken und Schals am Öku-





Wilfried Lorenz MdB
12I2014
Die Künstlerin Mansha Friedrich (liegend l.) und ihre Strickerinnen präsentieren die ersten fertigen Decken in den Farben
des Bistumsjubiläums des Bistums Hildesheim für den Verkauf am kommenden Samstag.
© pkh
Zum Verkauf stehen werden auch zwei Kunstwerke von Mansha Friedrich: „my
litte sick forrest“ (l.) und die „Drei warmen Geschwister“. Die Hälfte des Erlöses wird die Künstlerin spenden.
© Mansha Friedrich
menischen Weihnachtsstand der
Kirchen auf dem Weihnachtsmarkt und im ka:punkt gegen
leckerer Mittagstisch
Silvestermenü von 18 bis 22 Uhr
Schnitzel-Aktion im Januar
Feste feiern im S-Werk
frische deutsche Küche
Öffnungszeiten
Mo. - So. 11.30 - 14.00 Uhr
Di. - So.
ab 17.30 Uhr
Borgentrickstr. 13
Tel.: 0511-83 20 10
www.s-werk13.de
eine Spende zum Verkauf angeboten. Der Stand wird von katholischer Seite aus auch vom
ka:punkt betreut und spendet
seine Einnahmen ebenfalls an die
Ökumenische Essensausgabe. „Einige Schals sind jetzt schon vorreserviert worden“, meint Ewa
Karolczak. „Darum kann es sich
lohnen, schon am Samstag vorbei
zu kommen, um die schönsten
Stücke zu erwischen.“
Preislich werden die Decken ungefähr bei 30,- bis 40,- Euro liegen. Die Schals werden für 10,bis 20,-Euro angeboten. Zusätzlich zu diesen kleinen Kunstwerken wird Mansha Friedrich am
Samstag zwei große Installationen zum Verkauf anbieten, deren
Erlös die Künstlerin zur Hälfte
ebenfalls spenden wird: Eine
Metall- Strick- Skulptur mit dem
Namen „my little sick forrest“
(2.800,- Euro Kaufpreis) und eine
Miniatur- Hommage an das
Wahrzeichen von Linden, die
„Drei warmen Brüder“, mit dem
Namen „Drei warme Geschwister“
(Kaufpreis: 2.200,- Euro).
Die Aktion „Wollene Kuppel“ und
der Verkauf der Decken und Schals
für einen guten Zweck soll auf den
Zusammenhalt der Gemeinden
untereinander und die Vernetzung
der katholischen Kirche in Hannover mit dem Bistum Hildesheim
hinweisen. Daher greifen die einzelnen Strickteile in den Farben
Gelb, Pink, Rot und Weinrot die
Farben des 1200- jährigen Bistumsjubiläums auf. Mit dem Verkauf ab Samstag, den 13. 12.
2014, kommt das Projekt zu einem
(gemeinnützigen) Ende. 
Betreut leben - zu Hause
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Nur zu Hause ist Daheim
beraten regeln helfen
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28
I SENIORENJOURNAL 12I2014
SENIORENJOURNAL
Seniorenfragen
H.K. (59 Jahre): Meine Mutter ist
weit über 80 Jahre alt und sehr
krank. Ich bin auf der Suche nach
einem Pflegeheim, in dem sie gut
betreut wird. Ich habe versucht,
mich nach den MDK-Noten zu
richten, aber es gibt offensichtlich
nur Heime mit guten Pflegenoten.
Jetzt bin ich eigentlich noch unsicherer.
Ich kann Ihre Unsicherheit verstehen. Die MDK-Noten erfassen
vor allem formale Prozesse und
Abläufe. Es ist natürlich wichtig,
dass diese stimmen, aber viel
wichtiger ist die individuelle Lebensqualität der Bewohner. Es
laufen zur Zeit einige Projekte,
diese Form der Qualitätskotrolle
voranzubringen – das hilft Ihnen
aber jetzt nicht. Meine Empfehlung: Schauen Sie sich die Heime
an – und die Bewohner. Wirken
die Menschen zufrieden. Gibt es
Sitzecken und werden diese benutzt. Hat das Heim Stammpersonal oder wechselt diese ständig.
Hören Sie auf Ihren Bauch. Und
fragen Sie im Bekanntenkreis herum – hier hat sicher der eine oder
andere Angehörige seine Erfahrungen gemacht.
I.L. (52 Jahre): Seit vielen Jahren
wird meine Mutter von einer privaten, ausländischen Pflegekraft
betreut, die in der Wohnung mit
ihr lebt. Wir haben die Frau, die
wirklich eine tolle Arbeit macht,
offiziell angemeldet und sie bekommt von uns regelmäßig ihr
Geld. Nun habe ich viel über den
Mindestlohn in der Pflege gehört.
Gilt der auch für uns?
Das ist eine Frage, die ich nicht so
einfach beantworten kann. Das
Bundesarbeitsgericht hat den
Mindestlohn in der Pflege festgelegt. Dieser gilt auch für Bereitschaftsdienste. Ich habe gehört, dass die Rufbereitschaft der
Pflegekraft, die ja auch nachts zur
Verfügung steht, bei Ihrem „Pflegemodell“ auch bezahlt werden
muss. Wochenenddienste, Feiertage, hier gibt es gesetzliche Regelungen. Ich würde mich beim
Nds. Ministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr, Friedrichswall
1,30159 Hannover, Tel: (0511)
120-5428 informieren. Rufen Sie
dort an und schildern Ihren Fall.
H.v.A. (49 Jahre): Meine Mutter
kann sich nach dem Tod meines
Internetseite des Monats:
www.regionalfenster.de
Das "Regionalfenster" für Lebensmittel informiert über den
Anteil regionaler Produkte in deutschen Lebensmitteln. Seit
Januar 2014 können Verbraucher mit dem "Regionalfenster" auf einen Blick erkennen, welche Lebensmittel tatsächlich
aus der auf der Verpackung angegebenen Region kommen.
Damit erhalten Verbraucher eine bundesweit einheitliche
und verlässliche Kennzeichnung für regionale Produkte. Das
Regionalfenster wurde zur Internationalen Grünen Woche
2014 bundesweit und auf breiter Ebene eingeführt.
Tipp des Monats:
Altersgerecht Umbauen
Die KFW stellt ab sofort einen Zuschuss für Umbaumaßnahmen zur Verfügung, die das altersgerechte Wohnen zum
Ziel haben. Für die Durchführung von frei kombinierbaren
Einzelmaßnahmen werden mit 8 % der förderfähigen Investitionskosten bei max. 4000 €pro Wohneinheit als Zuschuss gewährt. Informationen erhalten Sie unter Telefon
0800 539 9002.
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im A
Damit eine schmerzfreie Bewegung im Kniegelenk möglich ist,
sind diese beiden Knochen mit
sog. hyalinen Knorpel überzogen. Die Ernährung dieses Knorpels findet durch Be- und Entlastung statt, da er nicht mit Gefäßen durchzogen ist, wie es zum
Fehlstellung der Gelenke (O- und
X-Bein) sein.
Das X-Bein ist die Hauptursache
für eine Arthrose des äußeren
Kompartiments des Kniegelenkes
und ist wesentlich seltener als die
O-Bein-Fehlstellung. Symptome
dieses Verschleißes sind der Anlaufschmerz, Knieschmerzen auf
der Außenseite z.B. beim Treppensteigen oder normalem Gehen
sowie Geräusche bei Beugung
des Kniegelenkes.
Im Röntgenbild lässt sich ein aufgebrauchter Kniegelenksspalt nachweisen, wenn man von außen Belastung auf das Kniegelenk bringt.
Gerne können Sie Ihre Fragen an das Senioren Journal
senden oder sich direkt mit Frau Schuhmacher unter
Tel.: 0511-410 89 6 89 in Verbindung setzen.
Vaters die private Krankenversicherung (PKV) nicht mehr leisten.
Sie hätte mehr als 900 € zu zahlen. Deshalb ist sie aus der Versicherung ausgetreten. Ich habe
große Sorge vor der Zukunft. Was
passiert, wenn Sie ernsthaft erkrankt? Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nimmt sie
nicht mehr auf – dort habe ich
nachgefragt.
Die GKV muss Ihre Mutter nicht
versichern, da sie in das System
der PKV gehört. Aber in der PKV
gilt für Nichtversicherte, die dem
System der PKV zuzuordnen sind,
seit 2009 bereits die Pflicht zur
Versicherung. Der Versicherer
unterliegt einem Kontrahierungszwang für den sogenannten Basistarif. Diesen Tarif müssen alle
Versicherungsunternehmen neben den herkömmlichen Tarifen
anbieten. Zudem wurde die Übertragbarkeit von Alterungsrückstellungen bei einem Wechsel
des Versicherungsunternehmens
(bei ab dem 1. Januar 2009 abgeschlossenen Neuverträgen) ein-
geführt. Der Basistarif ist deutlich
günstiger als der Standardtarif –
bietet aber dennoch einen angemessenen Versorgungsanspruch
im Krankheitsfall.
S. M. (63 Jahre): Meine Eltern leben noch selbstständig in ihrem
Haus. Leider muss meine Mutter
jetzt zur Dialyse. Hinterher ist sie
so kraftlos, dass die Treppe im
Haus nicht mehr für sie zu überwinden ist. Wann haben meine Eltern Anspruch auf den kostenlosen Einbau eines Liftes?
Für einen Treppenlift gibt es nur
einen Zuschuss, wenn ihre Mutter/ ihr Vater Leistungen aus der
Pflegeversicherung erhält. Ab Januar 4.000 € pro Versicherten.
Darüber hinaus gibt es Fördertöpfe die helfen, die Kosten abzudecken. Die KfW-Bank hat ein
Förderprogramm für „Altersgerechtes Umbauen“. Sprechen Sie
mit Ihrer Hausbank darüber. Alle
Anträge müssen vor der Auftragserteilung bei Pflegekasse
und KFW eingereicht werden. 
I
29
Die laterale
Schlittenprothese –
kein Satz mit „X“
Das Kniegelenk ist das größte
Gelenk im menschlichen Körper
und spielt deshalb eine große
Rolle bei der Fortbewegung. Es besteht eine gelenkige Verbindung
zwischen dem Oberschenkelknochen (Femur) und dem Schienbein
(Tibia).
Dipl.-Kauffrau Beate Schuhmacher, selbstständige Unternehmerin, zertifizierte Wohnberaterin (Nds. Fachstelle für Wohnberatung), ehrenamtliche
Mitarbeit in den stadtbezirklichen Netzwerken für Senioren der Stadtbezirke
Döhren/Mittelfeld und Ricklingen, Fortbildung zur zertifizierten (ehrenamtl.) Demenzbetreuerin, ehrenamtl. Leitung der Formularlotsen des KSH
(Kommunaler Seniorenservice der Landeshauptstadt Hannover) bis 2008
u.a. im Rahmen eines „Freiwilligen Jahres für Senioren“. Ständige Weiterbildung im Bereich Seniorenarbeit.
12I2014
laterale Schlittenprothese a.p. Röntgenaufnahme
X-Beinstellung (Genu valgum)
Beispiel bei inneren Organe oder
Muskeln der Fall ist. Ist die Belastung des Knorpels zu groß,
kommt es zur Arthrose (Gelenkverschleiß). Ursachen der übermäßigen Belastung können Übergewicht, knöcherne Deformation
z.B. durch Osteoporose oder Gelenkentzündung (Arthritis) und
Zunächst sollten alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten
ausgerschöpft werden. Diese sind
vor allem Gewichtsreduktion,
physikalische Therapie, orthopädische Hilfsmittel (Schuhanpassung) oder medikamentöse Therapie (Tabletten oder Injektionen
ins Knie). Reicht das nicht mehr
aus, ist eine operative Versorgung
notwendig. Sofort denkt man an
Dr. Lambert Herold ist Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie und seit
2009 als Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der
Henriettenstiftung Hannover tätig. Das Spektrum der Klinik ist breit gefächert
und umfasst die meisten Gebiete der arthroskopischen und offenen orthopädischen Chirurgie.
eine Totalendoprothese, bei der
die kompletten Gelenkflächen
des Oberschenkels und des
Schienbeins durch künstliche Ersatzteile ausgetauscht werden.
Aber gerade in den Anfangsstadien der Arthrose kann man den
Patienten häufig durch kleinere
Eingriffe per „Schlüssellochtechnik“ (Arthroskopie) helfen.
Ist der Gelenkverschleiß schon
deutlich fortgeschritten und
nachweislich nur das äußere
Kompartiment von der Arthrose
betroffen, kann auch nur dieser
Bereich durch eine Teilprothese
(laterale Schlittenprothese) ersetzt werden. Natürlich muss
hierbei im Vorfeld das richtige
Verfahren für jeden Patienten
festgelegt werden. Bei jungen
Patienten ist z.B. auch eine Umstellungsosteotomie in Erwägung
zu ziehen, wobei die Beinachsenfehlstellung korrigiert wird.
Entzündliche Knieerkrankungen,
wie die rheumatoide Arthritis
sind dagegen ein Ausschlusskriterium für die laterale Schlittenprothese.
Kommt eine Teilprothese jedoch
in Betracht, so liegen die Vorteile auf der Hand. Intraoperativ
kommt es nur zu einem geringeren Blutverlust und auch das Infektionsrisiko ist kleiner. Das Knie
darf schon am ersten postoperativen Tag voll belastet werden und
ein physiologisches Gangbild ist
durch das „normalere“ Bewegungsgefühl des Knies schneller
möglich. Dies wird auch durch
den Erhalt der gesunden Kniegelenksanteile begünstigt. Auch die
Rehabilitationszeit ist insgesamt
kürzer, da das Knie von Beginn an
beweglicher ist.
Als Fazit lässt sich sagen, dass die
laterale Schlittenprothese bei
korrekter Indikationsstellung eine
erfolgsversprechende Therapiemöglichkeit ist. Die Haltbarkeit der
Prothese liegt bei ca. 10 Jahren,
wobei der Patient in diesem Zeitraum von dem größeren Bewegungsspielraum im Vergleich zur
Totalendoprothese profitiert. Die
Patientenzufriedenheit liegt bei
80-90%. Und aufgrund des knochensparenden Eingriffs ist der
Therapieweg für eine später evtl.
erforderliche Totalendoprothese
nicht verbaut. 
Friederike Thom ist Assistenzärztin in
der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie im Henriettenstift
30
I SENIORENJOURNAL 12I2014
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