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Bürgerbeteiligung auch Der Haarer Haushalt – ein - CSU-Haar

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Zeitung für die Ortsteile Gronsdorf, Salmdorf, Ottendichl und Haar
Der Druck erfolgt auf umweltfreundlich hergestelltem Papier
Bürgerbegehren endgültig gescheitert –
Bürgerbeteiligung auch
Liebe Leserin,
lieber Leser,
es ist nicht etwa geringeres Können, dass sich Frau Bürgermeisterin Müller mit dem Haarer
Gemeinderat härter tut als ihr Vorgänger. Helmut Dworzaks „Büffelstrategie“, mit gesenkten Hörnern
auf jeden loszugehen, der es sich
erlaubt, eine andere Meinung als
der Herr Bürgermeister zu vertreten, würde heute auch bei ihm nicht
mehr funktionieren. Der Grund:
Die SPD hat – was sie verständlicherweise gerne unterdrückt – in
der letzten Wahl drei Mandate verloren und jetzt keine eigene Mehrheit mehr im Gemeinderat. Frau
Müller versucht deshalb das Naheliegende, nämlich mit den beiden
kleineren Fraktionen eine Mehrheit
zu bilden. Nur ersetzt dies keine eigene Mehrheit, weil jede dieser
Fraktionen auf die politischen Vorstellungen ihrer Basis Rücksicht
nehmen muss.
Es führt kein Weg an der Erkenntnis vorbei: Die politischen Gewichte in Haar haben sich seit der
letzten Wahl verschoben – nicht in
dem Maß, wie sich die CSU das gewünscht hatte, aber immerhin. Je
früher Frau Müller dies akzeptiert,
desto besser für sie.
Es trifft auch nicht zu, dass sich das
politische Klima im Haarer Gemeinderat verschlechtert hätte.
Dies wird von interessierter Seite
immer wieder behauptet, stimmt
aber nicht. Das politische Klima im
Gemeinderat war nie besser. Der
einzige Unterschied zu früher besteht darin, dass jetzt häufiger und
länger kontrovers diskutiert wird.
Dies ist aber nur ein Vorteil für die
Gemeinde und damit für die Bürgerinnen und Bürger, weil es die Qualität der Entscheidungen erhöht.
Wenn früher Serenissimus´, also
des Herrn Bürgermeisters Diskussionsfähigkeit erschöpft war, wurde
abgestimmt und damit basta. Es
kam also die „Abstimmungsguillotine“ der absoluten SPD-Mehrheit
zum Einsatz und schnitt jede weitere Diskussion ab. Dies funktioniert heute nicht mehr. Auch dies ist
ein deutlicher Fortschritt, dessen
positive Effekte sich im Laufe der
Amtszeit dieses Gemeinderats
immer deutlicher zeigen werden.
Herzliche Grüße
Ihr
Dietrich Keymer
Das Bürgerbegehren der Initiative
„Mia-san-Haar“ ist gescheitert.
Die Wiederholung der Abstimmung am 23. November führte zu
einer Wiederholung des Ergebnisses der ersten am 27. Juli: Das
Bürgerbegehren erhielt mehr Jaals Nein-Stimmen, aber erreichte
die erforderliche Mindestzahl an
Ja-Stimmen, das sog. Quorum,
nicht. Insoweit ein denkbar undramatischer Vorgang.
Mehrere Bürger der Gemeinde hatten ein im Gemeinderat kontrovers
diskutiertes Bauvorhaben zum Anlass genommen, aus Sorge um das
Erscheinungsbild unserer Gemeinde
eine Bürgerinitiative mit dem Ziel
zu starten, den Bau weiterer Gebäude von mehr als 19 m Höhe zu
verhindern. Die erforderliche Zahl
an Mitbürgern, die dieses Ziel unterstützten, hatten sie relativ leicht
erreicht, so dass die Gemeinde einen Bürgerentscheid durchführen
musste, wie dies die Bayer. Gemeindeordnung vorsieht. Die Fraktionen
im Gemeinderat nahmen zum Inhalt
des Bürgerbegehrens unterschiedliche Positionen ein, die SPD und die
Grünen waren dagegen, die CSU
dafür. Bis hierher ein weiterhin
denkbar undramatischer Vorgang.
Die Probleme und damit die Dramatik begannen erst damit, dass es der
Haarer SPD an der Souveränität im
Umgang mit Bürgern fehlte, die ihre
demokratischen Rechte wahrnehmen. Bereits während der Sammlung der Unterschriften kam es zu
mitunter geradezu hysterischen Angriffen von Seiten der SPD auf die
Initiatoren der Bürgerinitiative.
Die Probleme vergrößerten sich dadurch, dass die Bürgermeisterin und
ihre Fraktion der SPD auf die unse-
lige Idee verfielen, dem Bürgerbegehren ein Ratsbegehren mit gegenteiligem Inhalt entgegenzustellen,
und hierfür mit Hilfe der Grünen die
Mehrheit im Gemeinderat erreichten. Ein solches Ratsbegehren ist
rechtlich zulässig, aber – wie unser
Haarer Exempel zeigt – unsinnig,
weil es zu keiner anderen Entscheidung in der Sache führen kann und
nur Verwirrung bei den Bürgerinnen
und Bürgern stiftet.
Auch ging die erste Formulierung
des Ratsbegehrens durch die Verwaltung und die Gemeinderatsmehrheit schief, so dass das Landratsamt
hilfreich eingreifen musste, um das
Ratsbegehren zulässig zu machen.
Bei der Durchführung der Bürgerentscheide machte das Rathaus gravierende Fehler, indem es in den
Wahllokalen und teilweise auch in
den Wahlkabinen einen Aushang anbrachte, der u.a. ausführte, was die
Mehrheit des Gemeinderats und die
sie tragenden Parteien „für sinnvoller“
erachteten als das Anliegen der Bürgerinitiative. Es kam wie es kommen
musste, das zunächst so hilfreiche
Landratsamt erklärte die Abstimmung
für ungültig und ordnete eine Wiederholung an – siehe oben.
Seit dieser Entscheidung wehrt sich
Frau Bürgermeisterin Müller verzweifelt dagegen, aufzuklären, wie
es zu den Fehlern kam, die zur Ungültigkeit der ersten Abstimmung
führte. Eine zunächst erhobene
Klage gegen die Entscheidung des
Landratsamts wurde auf ihren Vorschlag durch Beschluss der Ratsbegehrensmehrheit wieder zurückgenommen, um „möglichst schnell
wieder Ruhe und Frieden in der
Gemeinde herzustellen“ – vgl.
www.gemeinde-haar.de.
Die CSU hat mehrere Versuche unternommen, im Gemeinderat aufzuklären, wie es zu den Fehlern kam,
welche die Ungültigkeit der Abstimmung zur Folge hatten. Diese Versuche wurden von der Bürgermeisterin
und der Ratsbegehrensmehrheit ausnahmslos vereitelt. Es wird daher
wohl im Dunkeln bleiben, welche
Fehler hier aus welchen Gründen
gemacht worden sind. Damit kann
auch keine Vorsorge getroffen
werden, dass sich diese Fehler bei
zukünftigen Abstimmungen und
Wahlen nicht wiederholen. Dies
wird das Vertrauen der Wählerinnen
und Wähler nicht erhöhen.
Statt an der Aufklärung der Fehler
mitzuwirken greift die Bürgermeisterin immer und immer wieder die
Initiatoren des Bürgerbegehrens an,
auch jetzt noch nach der zweiten Abstimmung. So wirft sie ihnen vor,
„mit Anfeindungen und Unwahrheiten in die Öffentlichkeit zu gehen“,
und fordert sie auf, „ihrem Treiben
ein Ende“ zu setzen. Vermutlich soll
das der Wiederherstellung von Ruhe
und Frieden in der Gemeinde dienen.
Eines ist jedenfalls sicher: Es hat
sich in der Bürgerschaft herumgesprochen, wie SPD und Grüne in
Haar, aber auch die Gemeinde Haar
selbst mit Bürgern umgehen, die
ihre demokratischen Rechte wahrnehmen und sich dabei erlauben,
eine andere Meinung zu vertreten als
die Gemeinde. Diese Erfahrungen
werden dafür sorgen, dass jede Form
von Bürgerbeteiligung, die von den
Bürgern selbst ausgeht, in Haar auf
absehbare Zeit nicht mehr stattfinden wird. Herzlichen Glückwunsch
zu diesem Erfolg, Frau Bürgermeisterin!
Dietrich Keymer
Der Haarer Haushalt – ein Mysterium?
Er präsentiert sich in einem dikken Ordner. Ein drei Zentimeter
hoher Blätterstapel. Hunderte Seiten Ziffernsalat auf dünnem Papier, winzig klein beschrieben,
Zahlen über Zahlen auf engstem
Raum. Dahinter verbirgt sich das
komplette Haarer Finanzgeschehen. Einnahmen- und Ausgabenrechnung, akribisch und nüchtern
aufgelistet. Sämtliche Investitionsplanungen und – vorhaben unauffällig verpackt und aufgelistet.
Die dazugehörigen Summen am
rechten Papierrand sind ein wirklicher Hingucker. 50.000 € hier,
100.000 € da – das liest sich schon
anders als im heimischen Haushaltsbüchlein. Manchmal kommt
man aus dem Staunen nicht heraus, wenn man die Beträge zuordnet: Hunderttausende von Euros
Ausgleichszahlungen für gemeindliche Kindergärten und
Kitas. Oder der Bauhof, er will,
ohnehin hoch bezuschusst, u.a.
neue Autos zur Essensverteilung
an die gemeindlichen Kitas und
zur Schlüsselverteilung innerhalb
des Gemeindegebietes? Was auch
immer sich dahinter verbirgt, vieles erscheint erläuterungsbedürftig. Deshalb jetzt einige Fragen
zum Haarer Haushalt an denCSU-Fraktionsvorsitzenden Dietrich Keymer:
1. Haarer: Herr Keymer, wofür wird
in Haar das meiste Geld ausgegeben?
Keymer: Für den Einzelplan 4 „Soziale Sicherung“ mit 10,2 Mio. €.
Dies sind ca. 20% des gesamten Verwaltungshaushalts i.H.v.
49,3 Mio. €. Auch wenn man die
Einnahmen i.H.v. 4,3 Mio. € gegenrechnet, bleibt dieser Einzelplan mit der Differenz mit fast
6 Mio. € der größte.
2. Haarer: Wo liegen die Einnahmen?
Keymer: Die Steuern spielen mit
29,2 Mio. € die größte Rolle. Davon
entfallen 13 Mio. € auf die Gewerbesteuer und fast genauso viel,
nämlich 12,7 Mio. € auf die Einkommensteuer. Die Grundsteuer
trägt 1,8 Mio. € bei. Aus Gebühren
und ähnlichen Entgelten kommen
3 Mio. €, die Erstattungen vom
Freistaat Bayern und anderen
Gebietskörperschaften
machen
3,8 Mio. € aus.
3. Haarer: Jeder Haarer ist laut
Haushaltsrechnung der Verwaltung
mit rund 300 Euro verschuldet. Das
Rathaus ist darauf sogar noch stolz,
weil diese Pro-Kopf-Verschuldung
immer noch deutlich unter dem
bayerischen Durchschnitt (rund
700 Euro) läge. Macht man es sich
mit einer Orientierung am höchstmöglichen Verschuldungslevel nicht
zu einfach – mit dem Verweis auf
noch Negativeres kann man sich ja
immer aus der Affaire ziehen?
Keymer: Es trifft zu, dass die Verschuldung und damit auch die ProKopf-Verschuldung in den letzten
Jahren gestiegen ist. Soweit hierdurch Investitionen finanziert werden, die Geldrückflüsse erzeugen,
wie z.B. in neue Wohngebäude, ist
dies wirtschaftlich sinnvoll und
stellt kein Problem dar. Soweit dies
nicht der Fall ist, z.B. bei der Finanzierung des Poststadls, ist es
nicht unproblematisch.
Fortsetzung Seite 4
Ausgabe 2/2014
Das Stichwort
Zu einem sozialen Verhalten gehört
die Dankbarkeit.
Dankbarkeit gehört zu den Schulden, die jeder hat, aber nur die wenigsten tragen sie ab. Sprichwort
Das Zeitwort „danken“ kommt von
dem Wort „denken“, einer Wohltat
oder einer Gabe „eingedenk“ sein.
Zur Tugend der Dankbarkeit gehört
die Haltung der Demut. Der dankbare Mensch weiß, dass er nicht
„autark“ ist, nicht sich selbst genügend. Er sieht ein, dass er auf andere Menschen angewiesen ist,
dass er der Hilfe bedarf.
Martin Bialas C.P.
Die Kultur des Herzens beginnt bei
der Dankbarkeit. Christa Meves
Wer nicht mehr dankt, nimmt alles
für selbstverständlich; wer aber
alles für selbstverständlich nimmt,
wird mit der Zeit brutal, oberflächlich... Wer dankt, wird und bleibt
menschlich.
Reinhard Abeln/Anton Kner
Mit „Danke!“ kann man die Welt
menschenfreundlicher machen.
Wer einen Dank erhält, ist bestrebt,
das Verhalten, für das ihm gedankt
wurde, beizubehalten. „Danke!“
stellt eine „positive Verstärkung“
dar.
Aus einem Elternseminar
Nichts wird langsamer vergessen
als eine Beleidigung und nichts
eher als eine Wohltat.
Martin Luther
Begegnet uns jemand, der uns
Dank schuldig ist, gleich fällt es
uns ein. Wie oft können wir jemand begegnen, dem wir Dank
schuldig sind, ohne daran zu denken. Johann Wolfgang v. Goethe
Es gibt auch viele Gemütsmenschen, die sich von anderen Leuten
– Eltern, Ehegatten, Wirtsleuten –
alle möglichen Dienstleistungen
kostenlos erbringen lassen, in den
Fällen aber, in denen diese Gefälligkeiten einmal unterbleiben, die
unverschämteste Kritik üben.
Werner Rother
Der Undank ist eine Schwäche. Ich
habe nie gesehen, dass tüchtige
Menschen undankbar gewesen
wären.
Johann Wolfgang v. Goethe
Man darf wohl eine Bitte abweisen, aber nimmermehr darf man
einen Dank abweisen oder, was
dasselbe ist, ihn kalt und konventionell annehmen. Dies beleidigt
tief.
Friedrich Nietzsche
Einem warf ich im Schiffbruch ein
Brett zu. Vom Tode gerettet, sprach
er: „Was kostet das Brett? Dankbar
bezahl’ ich das Holz!“
Friedrich Hebbel
Seite 2
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger
der Gemeinde Haar, liebe Leser,
Vorfahrt Bildung! Diesem wichtigen
Thema haben wir im Koalitionsvertrag einen besonderen Stellenwert
eingeräumt und schon im Regierungsprogramm von CDU/CSU die
Anpassung des Bafögs angekündigt.
Das Parlament handelt jetzt: So soll
die Ausbildungsförderung ab Herbst
2016 um sieben Prozent steigen,
schon ab nächstem Jahr übernimmt
der Bund die komplette Finanzierung des Bafögs. Noch nie wurde so
viel Geld für Bildung und Forschung ausgegeben wie heute. Investitionen, die sich lohnen, denn sie
sind der Schlüssel für Wohlstand
und Lebensqualität.
Es geht vor allem darum das Bafög
an die veränderten Lebenswirklichkeiten der Studierenden anzugleichen. Die Bafög-Reform enthält
viele Punkte: eine Hebung der Einkommensfreibeträge, um den Kreis
der Förderberechtigten zu erhöhen,
die Erhöhung des Wohngeldzuschusses, den Abbau von Bürokratie
und vor allen Dingen die Anpassung
der Regelsätze. So sollen die Studierenden ab Oktober 2016 sieben Prozent mehr Geld erhalten. Schon ab
1. Januar 2015 übernimmt der Bund
die Kosten der Ausbildungsförderung zu 100 Prozent. Das entlastet
die
Länder
um
rund
1,7 Milliarden Euro, denn bisher
mussten sie sich mit 35 Prozent an
der Finanzierung beteiligen. Die
freiwerdenden Mittel sollen von den
Ländern genutzt werden, um in Bildung, insbesondere in die Hoch-
schulen, zu investieren. Bayern geht
mit gutem Beispiel voran: 90 Prozent sollen den Hochschulen zu
Gute kommen und zehn Prozent den
Schulen.
Der Bund soll künftig auch mit Zustimmung aller Länder Hochschulen
institutionell fördern können. Bislang war diese gemeinsame Förderung durch Bund und Länder
aufgrund des im Grundgesetz festgelegten Kooperationsverbots nur
zeitlich begrenzt möglich.
Seien Sie versichert, auch künftig
werden wir das Thema Bildung
nicht aus den Augen lassen. Doch
bevor das neue Jahr eingeläutet
wird, möchte ich Ihnen zum Jahresausklang von Herzen eine besinnliche Adventszeit sowie ein
gesegnetes Weihnachtsfest wünschen! Kommen Sie gesund ins
neue Jahr 2015 – alles Gute und
Gottes reichen Segen!
Herzlichst
Ihr
Florian Hahn, MdB
Schulcampus Haar – Auf dem Weg der Idee zum Projekt
Landkreis setzt sich für den Bau einer Real- sowie Beruflichen Oberschule
in der Gemeinde Haar ein
15. Oktober 2014: Einweihung des
neuen Gymnasiums Grünwald –
17. Oktober 2014: Einweihung des
Ersatzneubaus des Gymnasiums
Garching – 13. November 2014:
Einweihung der ersten Beruflichen Oberschule des Landkreises
München in Unterschleißheim. –
In Sachen Schulbau und Schulneugründungen ist im Landkreis
München derzeit einiges geboten.
Zahlreiche weitere Sanierungsprojekte und Schulerweiterungen
sind bereits angelaufen oder stehen auf der Agenda.
Und die Schülerzahlen nehmen weiter zu. Ein zusätzliches Gymnasium
in der Gemeinde Ismaning ist bereits
genehmigt, ein weiteres in Unterföhring beantragt. Und auch im östlichen Landkreis ist der Bedarf an
zusätzlichen Schulstandorten prognostiziert. Dies bestätigt auch die
vom Landkreis München in Auftrag
gegebene Fortschreibung des Schulbedarfsplanes aus dem Jahr 2013,
mit der insbesondere der Bedarf
einer weiteren Beruflichen Oberschule sowie einer Realschule untersucht worden ist. In den Blick
genommen wurden mehrere mögliche Standorte im (süd-)östlichen
Landkreisgebiet. Als Sitzgemeinde
bestmöglich geeignet erwies sich
dabei die Gemeinde Haar.
Damit bestätigt sich auch meine eigene Annahme, die ich schon als
Kreisrat immer wieder geäußert
habe und die zu meinem erfolgreichen Antrag auf Einholen dieser gutachterlichen Untersuchung durch
den Landkreis geführt hat.
Das Gutachten prognostiziert für
Haar ein Potential von rund 550 Realschülern, die eine neue, eigene
Schule besuchen könnten – Tendenz
steigend. Eine Gefahr für umliegende Schulen, zu viele Schüler zu
verlieren, wird nicht gesehen. Vielmehr werden positive Entlastungseffekte erwartet. Diese Meinung teilt
im Übrigen auch die Landeshaupt-
stadt München, die von den Auswirkungen eines stadtnahen Schulstandortes unmittelbar betroffen
wäre.
Für eine Berufliche Oberschule wird
mit einem Potential von rund
450 Schülern (noch ohne Schüler
aus der Stadt München) gerechnet.
Beide Schulen auf einem Campus zu
verwirklichen, hätte entscheidende
Vorteile. Nicht nur im Hinblick auf
eine „durchgängige Schullaufbahn“
wäre die Realisierung beider Schulen an einem Standort zu befürworten. Auch in Sachen Inklusion ließen
sich hier wichtige Synergieeffekte
nutzen.
Haar hat damit die sehr konkrete
Chance, den eigenen Schulstandort
zum Wohl unserer Kinder und Jugendlichen entscheidend aufzuwerten. Es ist mir deshalb auch
weiterhin ein großes Anliegen, das
Projekt gemeinsam mit Gemeinde,
Stadt und Freistaat zügig weiterzuverfolgen.
Meine persönlichen Gespräche vor
allem auch mit dem Münchner
Oberbürgermeister und dem Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle darüber weisen in eine gute Richtung.
Oberbürgermeister Dieter Reiter hat
mir zugesagt, die zuständigen städtischen Referate mögliche Wege
einer Zusammenarbeit prüfen zu lassen.
Das Kultusministerium wiederum
kündigte bereits für Frühjahr kommenden Jahres eine Probeeinschreibung für eine mögliche Berufliche
Oberschule an. Diese wird noch einmal genauer Aufschluss über den
tatsächlichen Bedarf geben. Nimmt
man jedoch die Entwicklungen bei
der jüngst eröffneten FOS/BOS in
Unterschleißheim als Anhaltspunkt,
so darf man Positives erwarten.
Bis zu einer definitiven Zusage
durch das Ministerium laufen die
Vorarbeiten im Hintergrund weiter,
so dass bei einem positiven Votum
schnellstmöglich mit den Planungen
begonnen werden kann. So ist eine
der wichtigsten Säulen des Projekts
derzeit auch die Suche nach einem
geeigneten Grundstück in der Gemeinde, zu der ich auch mit Ihrer
Bürgermeisterin in einem sehr konstruktiven Dialog stehe.
Ich hoffe also sehr, dass die gute
Idee eines neuen Schulstandorts in
Haar von allen Beteiligten konstruktiv weiterverfolgt wird und werde –
gemeinsam mit dem Kreistag und
dem Landratsamt – dabei alle notwendigen Anstrengungen unternehmen.
Schon an dieser Stelle Ihnen allen
und Ihren Familien alle guten
Wünsche für eine besinnliche
Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches
und glückliches neues Jahr 2015!
Christoph Göbel
Mit herzlichen Grüßen aus dem
Landratsamt, Ihr
Christoph Göbel
Aus dem Bezirkstag von Oberbayern
Oberbayerischer Kulturpreis 2014
Die Schauspielerin Monika Baumgartner und der Regisseur Franz
Xaver Bogner haben den Oberbayerischen Kulturpreis 2014 erhalten. Bezirkstagspräsident Josef
Mederer verlieh die Auszeichnung
im Kleinen Theater Haar.
Monika Baumgartner und Franz
Xaver Bogner sind Kulturbotschafter, die die bairische Sprache und
ihre Heimat überzeugend vermitteln.
In seiner Festrede hob Mederer vor
allem das Authentische, den Humor
und die Liebe für „Land und Leute“
hervor. Seit 1980 verleiht der Bezirk
Oberbayern jährlich den Oberbayerischen Kulturpreis an zwei Persönlichkeiten, die sich hervorragende
Verdienste um die Kultur in Oberbayern erworben haben. Der Kulturbegriff umfasst die darstellende und
bildende Kunst, Musik und Literatur, aber auch Heimatpflege, Archäologie und Architektur. Der Preis
ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert.
Karin Hobmeier
Ich wünsche Ihnen eine schöne
Adventszeit, frohe Weihnachten
und für das Jahr 2015 Glück und
Gesundheit!
Mit herzlichen Grüßen,
Ihre Karin Hobmeier,
Bezirksrätin
Seite 3
Wir wünschen allen Kunden und Geschäftspartnern ein frohes Fest und ein glückliches, erfolgreiches neues Jahr
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Ein frohes Weihnachtsfest
und Glück und Erfolg
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im neuen Jahr
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wünschen wir unseren Kunden
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Für das entgegengebrachte ★
Vertrauen danken wir und freuen uns,
wenn wir auch im neuen Jahr
für Sie tätig sein dürfen!
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12.
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1. 07
bis bleibt
7. 1. 07
unser
bleibt
Betrieb
unsergeschlossen.
Betrieb geschlossen.
Vom 22. 12. 2014 bis 06. 01. 2015 bleibt unser Betrieb geschlossen.
Juwelier
Uhrmachermeister · Eigene Werkstätten
Leibstraße 26 · 85540 Haar
Tel. 089/46 01 27 14 · Fax 089/46 01 27 15
Mo. bis Fr. 9.00–18.00 Uhr, Sa. 9.00–12.00 Uhr
durchgehend geöffnet
Mittagsbuffet
€ 6,90
11.00 Uhr – 14.30 Uhr
Dienstag – Freitag
ganztägig
warme Küche,
mit wechselnder
Tageskarte
und bayerischen
Schmankerln.
Montag Ruhetag
Gasthof zur Post
Fam. Dabernig
Kirchenplatz 1
85540 Haar
Tel. 089 / 4 60 60 54
Fax 089 / 4 60 61 00
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Seite 4
Ein neuer Schulhof für die Konradschule –
ganz nach dem Motto „wer will fleißige Handwerker sehn“
Da ich selbst während der Grundschulzeiten meiner beiden Töchter
viele Jahre in der Konradgrundschule ehrenamtlich tätig war, war
ich ganz besonders gespannt darauf wie nun der neue Naturerlebnisschulhof der Konradgrundschule aussehen würde.
Wochenlange – ja schon fast monatelange – harte Arbeit (und das teils
bei Wind und Regen) haben sich nun
für die Schulfamilie absolut gelohnt.
Über 300 Schülerinnen und Schüler
packten zusammen mit ihren Eltern
und Lehrern feste mit an, damit ein
neuer Naturerlebnisschulhof entsteht. Professionell unterstützt wurden dabei die kleinen und großen
„Laienhandwerker“ von der Bauabteilung des Rathauses. Die Projektleiterin Frau Barbara Stark brachte
sich zusätzlich als großartige Regiedame mit ein. Sie stand zu jeder Zeit
mit Rat und Tat zur Seite und begleitete das einmalige Projekt während
der ganzen Bauphase. Die nötigen
Geldmittel hierfür wurden vom Gemeinderat freigegeben, um diesen
Fortsetzung von Seite 1
Der Haarer Haushalt – ein Mysterium?
So halten wir z.B. die Einrichtung
einer Zweigstelle unserer Gemeindebücherei in der Jagdfeldgrundschule nicht für zweckmäßig,
geschweige denn für notwendig.
Sie beansprucht einen mittleren
fünfstelligen Betrag und verursacht jährlich hohe Folgekosten.
Außerdem ist es nicht einzusehen,
dass man den Kindern das „AhaErlebnis“ eines Bücherei-Besuches
nehmen will. Und die 500 m Laufen zur bestehenden Bücherei täten
jedem Kind gut. Einsparen können
hätte man natürlich auch beim
Poststadl. Und vor allem jetzt im
Nachhinein noch eine Photovoltaik-Anlage draufsetzen zu wollen,
ohne die technischen Vorbereitungen dafür getroffen zu haben, das
wird richtig teuer! Das erinnert an
einen Schildbürgerstreich! Die
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für solche Anlagen haben sich
durch den Bund geändert, d.h. sie
rechnen sich jetzt nicht mehr. Sich
jetzt im Nachhinein noch eine zu
leisten, das ist Luxus für Großverdiener. Und das sind wir nicht!
Auch eine Gemeinde Haar sollte
deshalb die politische Absicht
des Gesetzgebers akzeptieren. Für
Symbolpolitik bestehen in Haar
keine finanziellen Spielräume
mehr.
7. Haarer: Was können, dürfen und
müssen wir uns noch leisten?
Keymer:. Die Gemeinde ist weiterhin in der Lage, das gute Leistungsangebot für die Bürgerinnen
und Bürger aufrechtzuerhalten.
Also alle Einrichtungen wie unsere
drei Bäder, das Bürgerhaus, Musikschule und Volkshochschule,
den Sport- und Freizeitpark stehen
uneingeschränkt zur Verfügung.
Dasselbe gilt auch für die Kindertageseinrichtungen. Allerdings
müssen wir hier darauf achten,
dass zwischen den Einrichtungen
der Gemeinde und denen der sog.
4. Haarer: Nun ist Haar nach den
langen fetten Jahren erstmals wieder
gezwungen zu rechnen. Haben Sie,
Herr Keymer, das Gefühl, das Rathaus hat das wirklich schon begriffen?
Keymer: Sicherlich noch nicht alle
im Rathaus. Entscheidend ist ja
auch hier die politische Führung,
also die Bürgermeisterin. Sie macht
noch zu viel Gefälligkeitspolitik,
aber dies wird sich schon deshalb
ändern, weil es sich ändern muss.
Erste Anzeichen dafür, dass Frau
Müller dies erkannt haben dürfte,
sind sichtbar.
5. Haarer: Was hat sich seit den
Kommunalwahlen im März in Haar
getan, um neue Gelder zu akquirieren, z.B. die Einnahmen aus der Gewerbesteuer zu erhöhen?
Keymer: Eigentlich noch gar
nichts. Die Gemeinde muss dringend überlegen, wie sie die Wirtschaft fördern, also mehr
Gewerbebetriebe ansiedeln könnte.
Die bisherigen Maßnahmen, die
vor allem in Öffentlichkeitsarbeit
bestanden, haben nur Geld gekostet, aber keinen erkennbaren Erfolg gezeigt. Die CSUFraktion hat
deshalb bei der Verabschiedung des
Haushalts 2015 u.a. vorgeschlagen,
sich jetzt in einer der ersten Sitzungen des Gemeinderats im neuen
Jahr mit diesem Thema zu befassen
und zu prüfen, welche Handlungsmöglichkeiten bestehen. Dies wird
allerdings nicht auf ein Mal gehen,
sondern einen längeren Prozess benötigen. Kurzfristige Erfolge sind
hier nicht zu erwarten.
6. Haarer: Wo würden Sie im Haushalt einsparen?
Keymer: Wenn man keine radikalen Einschnitte machen will, wofür
momentan glücklicherweise kein
Grund besteht, sind Einsparungen
nur in Einzelmaßnahmen möglich.
schönen
Pausenhof
am
11. Oktober 2014 endlich offiziell
einweihen zu können. Aber auch die
Schülerinnen und Schüler der Konradgrundschule leisteten Ihren finanziellen Beitrag in Form eines
Sponsorenlaufes bei dem sie die
stolze Summe von 15.000 €uro für
Ihren Traumschulhof erliefen.
Unter den zahlreichen Besuchern bei
der Einweihungsfeier waren neben
zahlreichen Besuchern natürlich
auch CSU Gemeinderäte und Mitglieder aus dem CSU Ortsvorstand
zusammen mit Ihrem 3. Bürgermeister Thomas Reichel.
Wir gratulieren sehr herzlich der gesamten Schulfamilie zu diesem gelungenen Projekt und wünschen den
Schülerinnen und Schülern in ihren
Pausen und Freistunden noch viele
schöne, lehrreiche Naturerlebnisse
aber auch die ein oder andere relaxte
Stunde auf ihrem neuen Schulhof.
Alois Rath
Gemeinderat
Freien Träger das gleiche Ausstattungsniveau besteht. Es ist richtig,
dass die Gemeinde versucht, den
Defizitausgleich für Einrichtungen
der Freien Träger zu begrenzen. Es
kann aber nicht sein, dass auf der
anderen Seite nicht dieselben Bedingungen, wie z.B. die Beschränkung bestimmter Aufwendungen,
auch für die gemeindlichen Einrichtungen gelten.
8. Haarer: Eine konkrete Frage zum
Schluss: Die Haarer Schulen gleichen immer mehr „Baustellen“. Wie
aber sollen Kinder auf einer maroden Baustelle ohne die nötige technische Ausrüstung zum Lernen
motiviert werden? Andere Gemeinden bauen mit Landkreisunterstützung neue Gymnasien oder
Realschulen, wir sanieren seit Jahren auf eigene Kosten an unseren
Plattenbauten herum. So stecken wir
unser Geld in Rathaussanierungen
oder die Illuminierung von Volkshochschulgebäuden. Wird hier nicht
am falschen Ort investiert bzw. gespart?
Keymer: Die Lichtanlage am Poststadl war und ist ein überflüssiger
Luxus wie so manches andere an
diesem Gebäude auch. Aber dies
geht auf das Konto des früheren
Bürgermeisters und seiner SPDFraktion. Die Rasthauserweiterung
war notwendig, aber viel zu teuer.
Bei den Schulen kann ich nicht
ganz zustimmen. So wurde die
St. Konrad-Grundschule vor Kurzem erneuert, aber z.B. in der
St. Konrad-Mittelschule sehe ich
auch konkreten Verbesserungsbedarf. Bei den weiterführenden
Schulen wird die CSU-Fraktion
weiter am Ball bleiben. Die
1,3 Mio. €, die wir in den nächsten
Jahren für die Realschule Vaterstetten zahlen, könnten wir auch in
eine Realschule in Haar investieren!
Bettina Endriss-Herz
Bezirksmedaille für Roswitha Riess
Für ihre Verdienste um die Renovierung der Kirche Sankt Aegidius in Keferloh hat die ehemalige
Landtagsabgeordnete und -vizepräsidentin, Kreisrätin und Haarer Gemeinderätin Roswitha Riess
die Bezirksmedaille des Bezirks
Oberbayern erhalten.
In seiner Laudatio würdigte Bezirkstagspräsident Josef Mederer Riess
als „der Dreh- und Angelpunkt bei
der Renovierung von Sankt
Aegidius“. Mit Ihrem freiwilligen
Engagement habe sie geholfen, ein
Denkmal von großer kultur- und
kunsthistorischer Bedeutung zu erhalten. Mederer: „Sie waren ein
Schrittmacher, der das Herz der Kirche wieder zum Schlagen gebracht
hat.“
Zur Rettung des romanischen Klein-
ods gründete Roswitha Riess im
Jahr 2003 zusammen mit anderen
engagierten Bürgerinnen und Bürgern den „Förderverein Kirche St.
Aegidius Keferloh“ und wurde zur
Vorsitzenden gewählt. Frau Riess
fand so viele Förderer und Spender,
dass der Verein 40 Prozent der
Gesamtrenovierungskosten
von
rund zwei Millionen Euro übernehmen konnte. Die frisch renovierte
Kirche konnte im vergangenen Jahr
– pünktlich zum 840-jährigen Weihejubiläum – wiedereröffnet werden.
Mit der Bezirksmedaille ehrt der Bezirk Oberbayern Bürgerinnen und
Bürger für ihr außergewöhnliches
ehrenamtliches Engagement in den
Bereichen Soziales, Kultur, Denkmalpflege und Naturschutz.
Bezirksrätin Karin Hobmeier, Roswitha Riess und Bezirkstagspräsident Josef Mederer.
Kommunaler Wohnungsbau
wird Wirklichkeit
Lang hat´s gedauert, aber jetzt
scheint Bewegung in das Thema
zu kommen. Bereits im Januar
2013 hatte die CSU-Fraktion im
Gemeinderat den Antrag gestellt,
zu prüfen, welche Grundstücke
im Eigentum der Gemeinde Haar
für den Bau von Mietwohnungen
in Betracht kommen. Der Antrag
wurde mit der lichtvollen Begründung abgelehnt, die Gemeinde
„wird eigene Wohnungsbauvorhaben in Angriff nehmen, sobald
dafür geeignete Grundstücke zusammenhängend und städtebaulich sinnvoll zur Verfügung
stehen“, vgl. Vorlage 2013/4065.
Dieser Zeitpunkt scheint nunmehr
gekommen zu sein. Mit einem Antrag vom 29.09.2014, also ca. eineinhalb Jahre nach der CSU,
beantragte die SPD-Fraktion, zu
prüfen, „inwieweit und wo die Bebauung gemeindeeigener Grundstücke“ möglich ist, um Wohnraum
zu schaffen. Daraufhin reichte auch
die CSU-Fraktion ihren Antrag aus
dem 2013 erneut ein.
Beide Anträge wurden bisher im Gemeinderat noch nicht behandelt.
Frau Bürgermeisterin hat sich aber
schon an die Spitze der Bewegung
gesetzt und bei mehreren Gelegenheiten der Öffentlichkeit mitgeteilt,
dass jetzt auf einem bestimmten
Grundstück Wohnungen gebaut
würden. Auch im Haushalt sind
dafür Mittel vorgesehen.
Wir wissen nicht, was den Meinungsumschwung bei den Genossen
verursacht hat. Vielleicht liegt es nur
daran, dass manche eben etwas länger brauchen, bis sie die Richtigkeit
eines Vorschlags erkennen. Oder
sollte der Grund darin bestehen, dass
der Antrag vom Januar 2013 von der
„falschen“ Fraktion kam? Das kann
ich mir gar nicht vorstellen. Denn
unsere Kollegen von der SPD legen
doch nach eigener Aussage immer
besonderen Wert auf das „Miteinander“.
Dietrich Keymer
Nachwuchs für unseren
3. Bürgermeister!
Thomas Reichel, seine Lebensgefährtin Kathleen und der stolze Bruder Tim freuen sich über die Geburt
von Julian Sebastian, der am 9. August im Klinikum Rechts der Isar das
Licht der Welt erblickte!
Die CSU und die Redaktion des
„Haarer“ gratulieren herzlich und
wünschen Julian ein frohes und gesundes Aufwachsen in der Gemeinde Haar!
Seite 5
Bayerische und Deutsche Meisterschaft
bei der Sportschützengesellschaft Haar e.V.
Durch sehr gute Betreuung und
intensive Trainingsarbeit konnte
die Schützengesellschaft Haar
wieder an die Leistungen von vor
einigen Jahren anknüpfen. In den
Jahren 2013 und 2014 konnten
sich 11 Schützen für die Teilnahme
an den Bayerischen Meisterschaften und 3 Schützen für die Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften qualifizieren.
Für den Verein war dies die Bestätigung, daß eine wirklich gute Trainings- und Ausbildungsarbeit geleistet wird.
Bei den Bayerischen Meisterschaften konnte Georg Lutz in der Disziplin Luftpistole Senioren sich mit
dem 2. Platz einen Platz auf dem
Siegerpodest erkämpfen.
Hans Grass, Seniorenklasse, Deutsche Meisterschaft.
Christoph Clement erreichte den
12. Platz. Rebecca Bellmann und
Hans Grass konnten sich mit guten
Ergebnissen in ihrer Klasse in der vorderen Hälfte aller Starter platzieren.
Dass der Schießsport, wenn man
will, von Kindheit an (ab 10 Jahren)
bis ins hohe Alter ausgeübt werden
kann dokumentiert sich auch dadurch, dass die vier qualifizierten
Sportler zwischen 17 und 67 sind.
Schützengesellschaft Haar
1.Schützenmeister
Peter Hartmann
Georg Lutz, Seniorenklasse,
Bayerische Meisterschaft.
Bei der Deutschen Meisterschaft,
Disziplin Luftgewehr 10,0 m Distanz, starteten drei unserer Mitglieder.
Damenklasse Rebecca Bellmann,
Juniorenklasse Christoph Clement
und Seniorenklasse Hans Grass.
Christoph Clement, Juniorenklasse, Deutsche Meisterschaft.
Rebecca Bellmann, Damenklasse, Deutsche Meisterschaft.
PS: Vereinsabend mit Training immer Freitag ab 17.00 Uhr in der
Blumenstraße 3 in Haar. Wir freuen uns auf Besucher ab 12 Jahre zu
einem Schnupperschießen mit fachkundigen Trainern.
Von links nach rechts: Christoph Clement, Deutsche Meisterschaft, Rebecca Bellmann, Deutsche
Meisterschaft, Georg Lutz, Bayerische Meisterschaft, Hans Grass, Deutsche Meisterschaft.
Die ersten Monate
als neuer CSU Gemeinderat
Wie sagt man so schön im Volksmund: „Jeder Politiker hat ja die
ersten 100 Tage Schonfrist“. Die
Haarer CSU hat nach der Kommunalwahl 2014 in den vergangen
Monaten eine sehr breite Zustimmung erfahren dürfen. Viele Bürger unserer Gemeinde ermunterten uns dass wir uns auch weiterhin für die Belange unserer Bürger Haars einsetzen und somit
auch weiterhin das offene Gespräch suchen. Man merkt einfach daß die Bürger Haars mit
überwältigender Mehrheit demokratisch denken, liberal und tolerant sind. Das hat mich ganz
besonders bereits in den ersten
Monaten als „neuer“ Gemeinderat sehr beeindruckt.
Arbeit im Gremium:
Wir arbeiten innerhalb unserer Fraktion sehr gut zusammen und es wird
ehrlich, offen und konstruktiv miteinander umgegangen. Es gibt keinerlei Fraktionszwang auch keine
Lager und Blockadepolitik, denn ein
jeder von uns weiss, dass die Haarer
Bürger unser Tun und Wirken genau
beobachten und eine destruktive
Kommunalpolitik nicht akzeptieren.
Unterschiedliche Meinungen und
Ansichten werden zunächst konstruktiv und zielorientiert diskutiert.
Große Unterstützung und stets ein
offenes Ohr dürfen wir „4 neuen“
CSU Gemeinderäte – Bettina Endriss Herz, Stefan Dümig, Dieter
Liebold und ich – von unseren
„alten“ erfahrenen Gemeinderäten
erfahren. Dies hat natürlich dazu beigetragen den Start in die Kommunalpolitik wesentlich zu erleichtern. So
gehen wir gemeinsam als „Mannschaft“ auf die Bürger zu, reden mit
ihnen und versuchen zu überzeugen.
Kritik müssen wir alle akzeptieren
und vernünftig damit umgehen. Die
Arbeit für die Gemeinde darf nicht
durch Selbstdarstellung oder Selbstgefälligkeit geprägt sein, sondern
ordnet sich dem Ziel unter, uns für
alle Bürger unserer Gemeinde einzusetzen.
Einarbeitung:
Nach erster Freude über den Stimmenzuwachs der Haarer CSU bei der
Kommunalwahl 2014 und der damit
erreichten gleichen Sitzanzahl mit
der SPD im Haarer Gemeinderat
habe ich mich zunächst in den ersten
Wochen als Gemeinderat mit den aktuellsten Themen und Projekten beschäftigt
und
hierbei
erste
„Gemeinderatsluft“ geschnuppert.
Durch zahlreiche Gespräche mit
Haarer Bürgern konnte ich zu diversen Themen viele Standpunkte und
Argumente abwägen. Auch die
Strukturen im Haarer Rathaus waren
für mich zunächst sehr spannend anzusehen. Ich gewann viele Eindrücke
und bekam Einblick in diverse Arbeitsabläufe, um mir dann letztendlich eine eigene Meinung zu bilden
und verantwortungsbewusst mit dem
Wählervertrauen umzugehen.
Neue Projekte und Ziele:
Wir als Gemeinderäte haben die
große Verpflichtung stets sehr sorgsam mit unseren Gemeindefinanzen
umzugehen. Deshalb werden wir alle
notwendigen Aufgaben und Projekte
nach Finanzierung und Machbarkeit
analysieren und dann ggf. Stück für
Stück umsetzen. Der neue Jugendstilpark, eine Realschule in Haar, die
derzeitige Situation des Haarer
Bahnhofs, sinnvolle und maßvolle
Nachverdichtung, ein solider Haushalt werden für uns in Zukunft eine
große Herausforderung darstellen
und zentrale Themen sein. Wir können es natürlich auch in der Haarer
Kommunalpolitik nicht immer
jedem Bürger recht machen. Wenn
wir aber, wie in der Vergangenheit
geschehen, offen und konstruktiv mit
dem Bürger umgehen, werden wir
viele auch kleinere Probleme pragmatisch und vernünftig lösen können. Diese Vorgehensweise ist auch
eine Basis dafür, dass die Bürger
Haars Stück für Stück zufriedener
sind mit ihren Gemeindevertretern
und es wächst dann auch wieder die
Eigeninitiative. Ein gutes Miteinander und das Engagement von Jung
und Alt, Groß und Klein für unsere
Gemeinde fördern den Gemeinsinn
und festigen unsere Gemeinschaft.
Wahlversprechen:
Natürlich werden die Bürger uns alle
an unseren Wahlversprechen messen. Die CSU setzt sich als Ziel alle
Ankündigungen umzusetzen und
dabei zeitgleich die Kommunalpolitik zeitgemäß zu gestalten und für
unsere Bürger stets ein offenes Ohr
zu haben. Der Bürger hat das Recht,
ganz besonders bei wichtigen Projekten, rechtzeitig, offen und detailliert informiert zu werden. Auch die
Erhaltung unserer ländlichen Strukturen in unseren Ortsteilen Gronsdorf, Salmdorf und Ottendichl
werden wir in den nächsten Jahren
im Auge behalten, damit auch weiterhin die Tradition und der dörfliche
Charakter erhalten bleiben. Ferner
werden wir weiterhin das Gespräch
und die Zusammenarbeit mit unserer
katholischen und evangelischen Kirche in Haar suchen. Eine Gesellschaft die mit christlichen Spuren
und Werten geprägt ist, ist für eine
Gemeinde durchaus wichtig. Für uns
als Verantwortliche einer politischen
Gemeinde ist es daher besonders
wertvoll sich ganz nach dem Motto
„Brücken bauen“ für ein gutes Miteinander mit den Kirchen unserer
Gemeinde einzutreten.
Fazit:
Die Arbeit als Gemeinderat fordert
natürlich einen gewissen Zeitaufwand, der mit diversen Abendterminen und Sitzungen verbunden ist.
Aber das Gefühl etwas für das Gemeinwohl bewirken und erreichen zu
können lässt den Zeitaufwand ganz
schnell an die zweite Stelle rücken.
Wir alle, also alle aktiven Ehrenamtsträger und alle ausgeschiedenen
Ehrenamtsträger, sollten im Sinne
einer funktionierenden Gemeinschaft uns darauf besinnen, dass
meist nur Gemeinschaft auch den
Einzelnen stärkt und zufrieden
macht. Ich würde mich sehr freuen,
wenn es mir gelungen ist, Sie liebe
Leserinnen und Leser für die Kommunalpolitik neugierig gemacht zu
haben. Sie haben nun Lust bekommen sich aktiv am kommunalpolitischen Gemeindeleben zu beteiligen?
Gerne lade ich Sie ein unsere Webseite unter www.csu-haar.de zu besuchen. Seien Sie auf das Herzlichste
bei Ihrer Haarer CSU willkommen!
Mit „christsozialen“ Grüßen
Ihr
Alois Rath,
Gemeinderat &
Geschäftsführer CSU Ortsverband
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Gottesdienste in der Weihnachtszeit
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Mittwoch, 24. Dezember 2014 – Heiliger Abend
JESUSKIRCHE: Familiengottesdienst mit Pfarrerin Dagmar Häfner-Becker
JESUSKIRCHE: Familiengottesdienst mit Pfarrerin Dagmar Häfner-Becker
ST. KONRAD: Kinderchristmette
ST. BONIFATIUS: Kinderchristmette
OTTENDICHL: Kinderchristmette
SALMDORF: Kinderchristmette
MARIA 7 SCHMERZEN / KMO II: Christmette (kath.) Orgel und Volksmusik
MARIA-STADLER-HAUS: Christmette
JESUSKIRCHE: Gottesdienst mit Pfarrerin Dr. Johanna Imhof
GRONSDORF: Gottesdienst mit Diakon Marin Hille
EVANG. KAPELLE / KMO I: Gottesdienst mit Pfarrerin Petra Meyer
ST. RAPHAEL / KMO I: Christmette (kath.) Orgel und Dreigesang
ST.KONRAD: Einstimmung mit dem Kirchenchor
ST. BONIFATIUS: Christmette
GRONSDORF: Christmette
ST. KONRAD: Christmette; der Kirchenchor singt die Pastoralmesse in C-Dur
von Alois Bauer für Soli, Chor und Orchester
OTTENDICHL: Christmette
JESUSKIRCHE: Gottesdienst mit Pfarrerin Dagmar Häfner-Becker
Donnerstag, 25. Dezember 2014
1. Weihnachtsfeiertag – Hochfest der Geburt des Herrn
09:30
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kein Gottesdienst in Gronsdorf
MARIA 7 SCHMERZEN / KMO II: Kath. Festgottesdienst
ST. BONIFATIUS: Festgottesdienst: der Kirchenchor singt die Missa Brevis
von Fran Xaver Brixi für Soli, Chor und Orchester
ST. KONRAD: Festgottesdienst
JESUSKIRCHE: Gottesdienst mit Pfarrerin Dagmar Häfner-Becker
OTTENDICHL: Festgottesdienst
EVANG. KAPELLE / KMO I: Gottesdienst mit Pfarrerin Dagmar Häfner-Becker
MARIA 7 SCHMERZEN / KMO II: Kath. Festgottesdienst
Freitag, 26. Dezember 2014 – 2. Weihnachtsfeiertag – Hl. Stephanus
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GRONSDORF: Festgottesdienst; gestaltet von der Haarer Saitenmusi
ST. RAPHAEL / KMO I: Kath. Gottesdienst (Orgel und Bläsergruppe)
MARIA 7 SCHMERZEN / KMO II: Ökumenischer Gottesdienst (Orgel und Bläsergruppe)
ST. KONRAD: Pfarrgottesdienst; gestaltet von der Schola St. Konrad
SALMDORF: Festgottesdienst
10:30
Eklat bei Festrede – CSU Gemeinderäte
verlassen die Veranstaltung
Die Gemeinde Haar, bzw. Bürgermeisterin Gabriele Müller hatten
zur Eröffnung des neuen Poststadels geladen.
Etwas verspätet begann dann der offizielle Teil. Nach einem kurzen Musikstück, begab sich Frau Müller ans
Rednerpult:
Anfangs natürlich die üblichen Beweihräucherungen in Richtung des
ehemaligen Haarer Bürgermeisters
Helmut Dworzak, seinem Lieblingsarchitekten Goergens und Altbürgermeister Wehrbehrger. Aber das
kennt man mittlerweile ja.
Unser ehemaliger 3. Bürgermeister
Hans Stiessberger, der maßgeblich
an Planungen und Baubegleitung
des Poststadels mit dabei war und
hierfür zahlreiche Privatstunden geopfert hat, wurde mit keinem Wort
erwähnt! Selbst das Einweihungsfest wäre ohne seine tatkräftige Mithilfe, kläglich gescheitert. Er half
der Gemeinde mit Biertischen und
„Zapfzeug“ aus.
Doch dann wurde die Rede auf einmal politisch:
Gabriele Müller jammerte, wie
schwer sie es in letzter Zeit hatte:
z.B., bestritt sie zum wiederholten
Male, den offensichtlichen Wahlbetrug bei der Abstimmung zum Bürger- und Ratsbegehren. Auch die
CSU kam in ihrer „Festrede“ nicht
gut weg: Sie hätte ja außer dem
Hochhausthema im Wahlkampf
sonst keine Inhalte vorzuweisen gehabt... und natürlich die böse Bürgerinitiative..., das Landratsamt und
der Landrat.
Nach all den nicht enden wollenden
Beschuldigungen und Verleumdungen, haben dann Gemeinderätin
Gerlinde Stießberger, ihr Ehemann,
der ehemalige 3. Bürgermeister
Hans Stießberger, zusammen mit
mir und einigen anderen Besuchern,
den Saal verlassen!!
Sehr groß kann also das vielgepriesene Harmoniebedürfnis von Frau
Müller nicht sein, wenn sie, bei einer
eher unpolitischen Veranstaltung,
wie die Eröffnung des Poststadels, in
der VHS und Musikschule beheimatet sind, eine „Festrede“ hält, die
gespickt ist, mit bösartigen Seitenhieben gegen die eigens geladenen
Ehrengäste!
Dieter Liebold
Quo vadis – Bahnhof Haar?
Samstag, 27. Dezember 2014
ST. KONRAD: Vorabendmesse
Sonntag, 28. Dezember 2014
GRONSDORF: Hl. Messe
ST. BONIFATIUS: Pfarrgottesdienst
Mittwoch, 31. Dezember 2014 – Silvester
ST. KONRAD: Jahresschlussandacht
ST. BONIFATIUS: Jahresschlussandacht
OTTENDICHL: Hl. Messe zum Jahresschluss
EVANG. KAPELLE / KMO I: Ökumenischer Jahresschlussgottesdienst
Donnerstag, 01. Januar 2015
Neujahr – Hochfest der Gottesmutter Maria
ST. RAPHAEL / KMO I: Kath. Gottesdienst
ST. KONRAD: Pfarrgottesdienst
SALMDORF: Hl: Messe
GRONSDORF: Hl. Messe
Freitag, 02. Januar 2015
NIKOLAUSKIRCHE: Aussendung der Sternsinger für den Pfarrverband
Samstag, 03. Januar 2015
ST. BONIFATIUS: Vorabendmesse
Sonntag, 04. Januar 2015
GRONSDORF: Hl. Messe
ST. KONRAD: Pfarrgottesdienst mit Segnung von Dreikönigswasser, Weihrauch und Kreide –
gestaltet von den Sternsingern
OTTENDICHL: Pfarrgottesdienst
Dienstag, 06. Januar 2015 – Hl. Drei Könige – Erscheinung des Herrn
08:30
09:00
10:00
Einweihung Poststadl
GRONSDORF: Hl. Messe mit Segnung von Dreikönigswasser, Weihrauch und Kreide
ST. RAPHAEL / KMO I: Kath. Gottesdienst (Bläsergruppe)
ST. KONRAD: Pfarrgottesdienst mit Segnung von Dreikönigswasser, Weihrauch und Kreide –
gestaltet von den Sternsingern
OTTENDICHL: Pfarrgottesdienst mit Aussendung der Sternsinger
Krankenkommunion
Bitte melden Sie dem Pfarramt (Tel. 456 40 50) die Kranken und Gehbehinderten, die zu Hause die
Hl. Kommunion empfangen wollen. Wir werden Sie in der 50./51. Woche besuchen und die Hl. Kommunion bringen. (Die Personen, die regelmäßig besucht werden, brauchen nicht gemeldet werden)
Bußgottesdienst mit Beichtgelegenheit:
Dienstag, 16.12.2014 um 19.00 Uhr in St. Konrad, anschließend Beichtgelegenheit
Eines der großen Themen im
Wahlkampf 2014 war auch der
Zustand des Bahnhofs Haar der,
darüber waren sich alle einig,
nicht gerade einladend für unsere
Gemeinde ist.
Nun, der Wahlkampf ist vorbei und
seitdem ist offenbar nicht mehr viel
Passiert. Die Bauarbeiten an der
Lärmschutzwand dümpeln so vor
sich dahin, daß man glaubt, der Bau
der Pyramiden ginge schneller. Seit
Monaten ist inzwischen auch eine
Baustelle direkt am Bahnsteig, die
einfach nicht fertig wird. An vielen
Stellen fehlen nach wie vor die Elemente, das Ganze kommt nicht mehr
recht voran. Auch am Abgang zur
Unterführung wackelt es gewaltig,
seit langem sind dort Stufen locker,
doch keinen interessierts… Verkehrssicherungspflicht = Fehlanzeige. Da ist es nur noch ein weiteres
Ärgernis, das nach einem Blitzschlag im September der Aufzug
ganze 25 Tage außer Betrieb war,
in der größten Volkswirtschaft
Europas. Vom Außenbild ganz zu
schweigen, das seit langem sehr
traurig ist, kommt noch hinzu, daß
auf dem Parkplatz an der Nordseite
inzwischen wieder Schlaglöcher
sind, die einen Kleinwagen verschlucken können und das obwohl
das Gelände mittlerweile der Gemeinde Haar gehört! Hoffentlich
dauert es nicht bis zum nächsten
Wahlkampf, bis endlich mal ernsthaft und nachhaltig etwas am Zustand des Bahnhofs geändert wird,
vom Slogan: „Modernster Komfort
für unsere Fahrgäste“ (S-Bahn München) sind wir in Haar jedenfalls
weit entfernt.
Karl-Heinz Bitzer
Seite 7
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Das Weihnachts-Preisrätsel
Weihnachtspackerl gesucht!
Wichtige
Rufnummern:
Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Lkr. München:
116 117
Unter den richtigen
Einsendungen werden wieder
dreimal 25 Euro verlost.
Bereitschaftspraxis
Elisenhof:
Der Rechtsweg
ist ausgeschlossen.
Miträtseln dürfen alle Leser
des Haarer mit Ausnahme
der Redaktionsmitglieder
und ihren Angehörigen.
Schicken Sie ihre Antwort
auf einer Postkarte an die
In dieser Ausgabe des Haarer sind Weihnachtspackerl versteckt.
Wieviele sind es?
Redaktion des Haarer
Werner Pfanzelt
Bibingerstraße 3
85540 Haar
Einsendeschluss:
21. JANUAR 2015
Zahnärztlicher
Notdienst:
Die richtige Antwort des
letzten Preisrätsels war:
Brunnen am
Marieluise-Fleißer-Weg
Unter den vielen richtigen
Einsendungen wurden
folgende Gewinner gezogen:
S. Preller
M. Hoffmann
J. Weiteder
Herzlichen Glückwunsch!
Rettungsleitstelle:
7 23 30 93/94
112
1 92 40
Gift-Notruf:
15 30 16
Gaswache:
112
Feuerwehr:
Polizei:
Strom:
55 17 71
110/462 30 50
0800/299 93 33
Anzeigenannahme
ట 46 85 15
Haarer Kulturverein bietet hochkarätigen Kulturgenuss
Weltstar Klaus Maria Brandauer kommt mit dem Mythos „Faust“ nach Haar
Außergewöhnliche Künstler leben in oder sind aus Haar, haben hier Wurzeln und beleben die Gemeinschaft. Sie treten weltweit auf und bringen hochkarätige Künstler mit in ihre Heimatgemeinde: Zu ihrem
traditionellen Weihnachtskonzert in der Jesuskirche hat die Haarer Sopranistin Christa Maria Hell den jüdisch-mexikanischen Tenor Enrique Ambrosio eingeladen. „Coming home...“ heißt es für GospelLegende Joan Orleans im Januar; der Posaunist Hansjörg Profanter bringt 10 seiner Musikerkollegen des Symphonieorchesters des BR an seinen Wohnort, und dem Haarer Musiker und Komponisten Arno
Waschk zuliebe kommt Oscargewinner Klaus Maria Brandauer nach Haar. Und last but not least kommt im April der jetzt in Düsseldorf lebende und arbeitende Haarer Maler Norbert Tadeusz-Schüler für
eine Ausstellung nach Hause auf die Galerie des Bürgersaals...
Samstag, 20. Dezember 2014 um 18.00 Uhr, Jesuskirche Haar/Waldluststraße
Lichterfrohes Weihnachtskonzert
Lieder zu Weihnachten und dem jüdischen Chanukkah
Licht und Freude verbindet beide Feste miteinander. Neben Klassikern wie „Maria durch den Dornwald
ging“, „Leise rieselt der Schnee“, oder das „Chanukkah Licht“ laden musikalische Kleinode großer Komponisten dazu ein, sich eine kleine Weile zu besinnen... Die zwei Sänger sind enorm vielseitig, singen
Oper und Konzert, Oratorium und Lied. Ihr glockenreiner Sopran und sein voller Tenor, begleitet auf dem
Klavier, bringen Licht und Wärme ins Dunkel... es ist die Zeit, sich auf Weihnachten einzustimmen… Christa Maria Hell, Sopran, Enrique Ambrosio, Tenor, Martin Wolfrum, Klavier, dazu kurze Texte. Das Konzert
dauert eine gute Stunde und ist gebührenfrei. Um eine Spende wird gebeten.
Sonntag, 18. Januar 2015 um 19.30 Uhr, Bürgersaal Haar
Joan Orleans & Band coming home… „Emotions and Gospels“
„Ein Abend wie ein Erdbeben“ titelte die Presse über die Premiere ihrer neuen Show. Doch es beginnt
erst einmal sanft. Ihre Fans wissen es: „love is her message“. Und so verspricht Joan auch „eine Melange
aus Gospel- und Lovesongs“. Über 20 Jahre war sie in Haar zuhause. Die deutsche Gospel-Queen
aus New Orleans. Viele erinnern sich noch an ihre legendären Weihnachtskonzerte in ihrem Garten. Sie,
die mit dem Musical „Mahalia Jackson“ große Erfolge feierte und große Konzerte gab bis hin zum Weihnachtskonzert vor 7000 Zuhörern im Vatikan, das vom italienischen Fernsehen übertragen wurde, sang
jedes Jahr für ihre Haarer Mitbürger. Dem Kulturverein half sie 1997 mit einem Benefizkonzert auf die
Beine. Gebühr: € 22
Herausgeber
Werner Pfanzelt
Bibingerstraße 3, 85540 Haar
Gesamtherstellung
Werner Pfanzelt
Bibingerstraße 3, 85540 Haar
Chefredakteur
Werner Pfanzelt
Bibingerstraße 3, 85540 Haar
Redakteure
B. Endriss-Herz, Dr. Keymer, D. Keymer,
D. Liebold, A. Rath, T. Reichel, A. Rieder,
K. Schneid, G. Stießberger,
E. Weidenbusch, P. Wieser
Anzeigen
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1
Anzeigenverwaltung
Werner Pfanzelt, Tel. 46 85 15
Erscheinungsweise/Auflage
Halbjährlich mit 9.000 Exemplaren
Druck
MAX SCHICK GmbH
Karl-Schmid-Str. 13,
81829 München
Sonntag, 01. März 2015
um 19.30 Uhr, Bürgersaal Haar
Feuerwerksmusik
und weitere Highlights for Brass
Das BRass Ensemble München spielt Werke
von Händel, Monteverdi, Bach, Gabrieli,
Koetsier, Wagner, Humperdinck, Neumair; und
am Ende Jim Parkers „A Londoner in New York“.
Die 11 Musiker des Symphonieorchesters des
BR sind Garant für ein Konzerterlebnis der höchsten Bläser-Kunst. Festliche Musik, klangfarbenfroh von der Renaissance bis zur Neuzeit.
Die Musiker arbeiten regelmäßig mit WeltklasseDirigenten wie Mariss Jansons, Simon Rattle,
Ricardo Muti usw. Das Orchester gehört zu den
weltweit führenden Klangkörpern und gastiert in
Buenos Aires, Mexiko, New York und Salzburg
ebenso wie erst kürzlich wieder in Japan. Der
Posaunist Hansjörg Profanter bringt die EliteFormation nach Haar, wo er zuhause ist.
Gebühr € 22
Sonntag, 26. April 2015 um 19.30 Uhr, Bürgersaal Haar
KLAUS MARIA BRANDAUER, Arno Waschk – Klavier
Musikalisch-szenische Lesung: Faust… ein gefesselter Prometheus?!
Hautnah erleben, wie „Burg“-Schauspieler und Oscar-Gewinner Klaus Maria Brandauer das
Faust-Thema bearbeitet und die menschlichen Tiefen auslotet. Steckt in jedem von uns auch
faustisches Streben? … “diese (teuflische) Macht handelt nie selbst, sondern ermöglicht
immer nur. Sie nützt dabei den Fortgang der Zeiten und ihre Gefahren, und treibt ihre Opfer
unablässig vor sich her, mit dem Ziel der Selbstvernichtung unserer gesamten Menschheit.
Den Menschen aber entgleitet in allen Versionen dieses Stoffes das Fassbare, es wird für sie
unmerklich unfassbar. Der Teufel erhält sich dabei stets seine Macht über die Kreaturen, beherrscht sie auch bis zum Tode samt Leid, Seele, Fleisch, Blut und Gut. Ihr Ende ist eine
endgültige Katastrophe, Chaos, das wiederum mit einem Neubeginn der Welt gleichzusetzen
ist“.
Am Klavier begleitet ihn Arno Waschk mit Bach, Beethoven, Liszt, Wagner u.a.
KARTENBESTELLUNGEN
sind jederzeit online möglich unter www.kulturverein-haar.de
oder 2 Wochen vor dem Konzert bei Schreibwaren Willerer,
Jagdfeldapotheke und Piano Mahler.
Bei allen Konzerten im Bürgersaal bewirtet die Gaststätte zur Post im Foyer.
Frohe und besinnliche Weihnachten
und ein gesundes und erfülltes neues Jahr
wünscht der Vorstand und die Fraktion
der Haarer CSU.
Sonntag,
11. Januar 2015,
15.00 Uhr,
Bürgerhaus Haar
Wir freuen uns auf Sie!
Platzreservierung bitte unter:
Tel. 46 85 15 oder Fax 46 20 36 71
V.i.S.d.P. CSU OV Haar, W. Pfanzelt
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Seele and Geist
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