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LebensArt
Newsletter Januar 2015
Zentrum für Persönlichkeit und Kommunikation
Zauberklang und Regenbogen Die Kraft unserer Stimme Seite 2
TTT mit neuer Leitung Lenore Albers und Frank Möller stellen sich vor Seite 3
Wunderbar herausfordernd Josef Riederle über den Umgang mit Jungen Seite 5
Wertschätzung als Entwicklungshelfer Einblick in die Positive Psychologie Seite 7
Editorial Liebe Leserin, lieber Leser!
„Mr. Ausdrucksmalen“ lässt es nun etwas ruhiger angehen
Bei Marzipantorte, viel Gelächter und mit manchem Tränchen im
Knopfloch verabschiedete das Osterberg-Team Ausdrucksmalleiter
Laurence „Laurie“ Fotheringham in eine (vermutlich etwas) ruhigere
Lebensphase. Das Bilderbuch „Freunde“ von Mies van Hout, das Institutsleiterin Katarina Weiher ihm zur Erinnerung an seine „20 herrlich
bunten Osi-Jahre“ überreichte, war vom Team mit Würdigungen und
guten Wünschen garniert worden. – „Laurie, Du wirst uns fehlen!“
Der Jahreswechsel lädt
immer wieder ein zu Reflexion und Neuorientierung.
Was war prägend im
letzten Jahr? Unter welche
Überschrift könnte ich es
stellen? Was habe ich neu
gelernt? Welche Herausforderungen gab es? Und
wie habe ich sie bewältigt?
Welche Begegnungen
waren besonders?
Reflexionen dieser Art
können stärken, weil sie
helfen, sich selbst besser zu
verstehen und die eigenen
Schätze wahrzunehmen,
um dann geklärt Bewährtes fortzusetzen oder
Neues auszuprobieren.
Und dabei wollen wir
Sie gern mit unseren
Seminaren unterstützen:
Vielleicht haben Sie Lust,
sich inspirieren zu lassen
– indem Sie Ihren Auftritt
proben, Ihre Stimme zum
Klingen bringen oder neue
Wege erkunden, Konflikte zu klären. Oder Sie
entscheiden sich für eine
berufliche Fortbildung,
um Ihre pädagogischen
oder therapeutischen
Fähigkeiten zu verfeinern,
Ihre Kommunikationsskills
aufzupäppeln oder um
zu lernen, wie sich richtig
schicke Flipcharts gestalten
lassen.
Wir freuen uns auf Sie und
wünschen Ihnen einen
gesegneten
Start
in das
neue
Jahr.
Katarina Weiher
Institutsleitung
Neu im Programm: Teamprozesse verstehen und moderieren
Fortbildungsgrupne leichte Aufgabe.
pen und Teams sind
Es gibt grundsätzliche
komplexe Gebilde –
Merkmale, die eine
viele unterschiedliche
FortbildungsgrupMenschen, Arbeitspe oder ein Team
bedingungen, Ziele,
konstituieren und den
Interessen und KommuErfolg von Fortbilnikationsstile wirken
dung oder Begleitung
Herbert
Vogt
zusammen. Jede
ausmachen. Zu diesem
Gruppe, jedes Team
Thema haben wir ein
hat eine eigene Ausgangslage
Seminar neu ins Programm
und Entwicklungsgeschichte
2015 aufgenommen: „Mehr
und ein spezifisches Verständals die Summe ihrer Teile.
nis von Thema und Auftrag.
Gruppendynamik verstehen,
Leitung, Moderation oder
Teamprozesse moderieren“.
Fachberatung sind daher keiDarin geht es um verschie-
dene gruppendynamische
Konstellationen und bewährte
Methoden, die zum konstruktiven Wechselspiel zwischen
Fortbildungsleitung oder
Fachberatung und Gruppe
bzw. Team beitragen können.
Themen werden u. a. sein:
•
•
•
Motivation + Widerstand
Die lernende Gruppe
Leitungsinterventionen,
Moderationstechniken
Trainer Herbert Vogt war bzw.
ist u. a. tätig als Lehrer, Leiter
einer Kindertagesstätte, Fach-
berater für Kindertageseinrichtungen, freiberuflicher
Teamberater und Mitbegründer des Kronberger Kreises für
Qualitätsentwicklung.
Mehr als die
Seminar 5618
Summe ihrer Teile. Gruppendynamik verstehen, Teamprozesse moderieren
1. – 2. Juni 2015 | Mo 10 – Di
16 Uhr | € 180 bei Anm. bis
1. März 2015, danach € 225
zuzüglich Pensionskosten
Leitung: Herbert Vogt
1
Kreativität, Stimme, Musik | Die
Osterberg-Leckerei
Die bezaubernde Kraft unserer Stimme
INTERVIEW Bernhard Mikuskovics ist
international als Musikpädagoge und
Kunstmusiker tätig. Er unterrichtet
Obertongesang, Energiearbeit mit der
Stimme, Didgeridoo, Maultrommel, indianischen Flötenbau und den Bau von
Monochorden. Wir haben drei vielversprechende Angebote mit dem Wiener
Künstler ins Programm genommen.
Was macht unsere Stimme zu unserem
ursprünglichsten Ausdrucksmittel?
des Resonanzraumes der Mund- und
Rachenhöhle erzeugen, haben verschiedene Wirkungen, während gleichzeitig
der Atem, den wir brauchen, um unsere
Stimmbänder in Schwingung zu bringen,
ganz natürlich durch das Tönen reguliert
wird. Es geht um die Freude daran, die
eigene Stimme klingen zu hören und den
Bewusstseinsprozess, ihre Schwingungsqualitäten in unterschiedlichen Körperregionen zu spüren, weniger um das
Erlernen spezieller Techniken, für die man
ein musikalisches Grundwissen benötigt.
Wir leben in einer Welt, in der alles
schwingt. Die Stimmbänder sind unsere
Was bedeutet für Sie „Ganzwerden“?
inneren Saiten, mit denen wir unseren
Harmonisch mit allen Aspekten der Schöpureigenen Resonanzkörper in Schwingung
fung mitzuschwingen, also bewusst die
bringen können. Dies verleiht uns die
harmonischen Schwingungen
Fähigkeit, sowohl Eindrücke aus
der Natur in mein Leben zu
unserer Umwelt nachzuahmen
integrieren und mich dadurch als
und sie über die Sprache in einer
vollkommenes Wesen der Schöphöheren Ebene auszudrücken,
fung zu erkennen, wahrzunehals auch unserem Wesen innemen und zu akzeptieren.
wohnende Zustände zu äußern.
Kann jeder Obertöne hören?
Das Wissen um die „bezauAls Oberton wird eine Schwinbernde“ Kraft der Stimme ist
gung bezeichnet, die als
uralt, hat sich bis in die Neuzeit
ganzzahliges Vielfaches einer
erhalten und steht allen MenGrundtonfrequenz neben dieser
schen zur Verfügung. In einer
Bernhard
in jedem natürlich erzeugten
Zeit, in der sich unsere GesellMikuskovics
Schall existiert. Im normalen
schaftsformen weit vom Fluss
Sprachgebrauch gibt es den Bedes natürlichen Lebens entfernt
griff der „Klangfarbe“, das ist das gleichhaben, sind wir Menschen mehr denn je
zeitige Zusammenwirken aller Obertöne
aufgefordert, aktiv zu werden und uns
eines Grundtones in einem natürlicher
mit uns selbst zu beschäftigen. Der Klang
Akkord. Man kann sagen: So wie sich die
unserer Stimme umgibt uns mit den harvielfältige Schönheit des Lichtes in den
monischen Schwingungen der Schöpfung
Spektralfarben eines Regenbogens äußert,
und öffnet uns durch intuitives Singen die
erfahren wir die eines Tones in den KlangTore zur ursächlichen Natur des Seins.
farben seiner Obertöne.
Wie kann die Stimme als Instrument zur
Gesundung wirken?
Die Stimme ist das Organ unseres Körpers,
mit dem wir Schwingungen bewusst
formen, aussenden und so Einfluss auf
uns und unsere Umwelt nehmen können.
Singt man einen beliebigen Grundton, so
schwingen nach dem Gesetz der Resonanz
alle mit diesem Grundton verbundenen
Oktaven in allen Ebenen der Schöpfung mit. Kombiniert man nun dieses
Wissen um das Gesetz der Oktave mit
dem Wissen um den Effekt von Grundtönen auf unterschiedliche Bereiche des
menschlichen Körpers, so kann man mit
Hilfe der Stimme verschiedene Wirkungen
in diversen Körperregionen auf allen
Seinsebenen erzielen. Körpersysteme, die
in Disharmonie geraten sind, werden in
ihre natürliche Ordnung zurückgeführt,
und Gefühle wie Unruhe oder Gereiztheit
lösen sich im wiedergefundenen ruhigen,
nicht suchenden Zustand des Urvertrauens
auf. Das Wichtigste ist aber, dass sich das
innere Kind am Anzupfen der inneren
Saiten und am Spielen mit dem ureigenen
körperlichen Instrument erfreut.
2
Inwiefern sind die nötigen Techniken einfach zu erlernen und zu praktizieren?
Wir arbeiten mit stimmschonenden Techniken, Klangfarben und Lauten, die wir
zum Teil schon aus unserem Alltagssprachgebrauch kennen. Die verschiedenen
Klangfarben, die wir durch Veränderung
Jeder gesunde Mensch mit gesunden
Sinnen kann physisch gesehen Obertöne
wahrnehmen. Sich mit Obertönen zu
beschäftigen, ist allerdings neben der
körperlichen Fähigkeit, Schwingungen zu
erfassen, auch ein Prozess der Bewusstwerdung, bei dem es darum geht, zu
wissen, wo man hinhören muss, um
Obertöne wahrzunehmen. So kann es
sein, dass Menschen mit gesunden Ohren
trotzdem eine Weile brauchen, um Obertöne bewusst als solche zu hören. Hat man
sich einmal für die Welt der Obertöne
geöffnet, ist man zunächst verwundert,
beim Mixen eines Kuchens, im Dröhnen
des Automotors, im Schnurren des Elektrorasierers, im Anfahrtsgeräusch einer
E-Lok oder im Klang einer Kirchenglocke
Obertöne mitschwingen zu hören.
Kraftquelle Stimme
Seminar 5415
23. –25. Jan. 2015 | Grundlagen der energetischen Arbeit mit der Stimme.
Stimmen
Seminar 5416
der Verborgenheit. Konzert
24. Januar 2015 | Sa 20:00 – 21:15 Uhr
Beide: Programmheft Zentrum Seite 76
Obertongesang
Seminar 5414
25. –27. September 2015 | Leitung aller
drei Angebote: Bernhard Mikuskovics
Programmheft Zentrum Seite 80
Die Osterberg-Leckerei
Kürbissuppe mit Basilikumpesto
und gerösteten Kürbiskernen
Zutaten für vier Portionen:
800 g Hokkaido-Kürbis
600 g Möhren
1 Zwiebel
10 g Ingwer
1 l Gemüsebrühe
500 ml Kokosmilch
1/2 Zitrone
Olivenöl
Salz
Cayennepfeffer
Den ungeschälten
Kürbis, Möhren,
Zwiebeln in
Würfel schneiden.
In Öl anbraten.
Geschälten und
Von unserer Kögeriebenen
chin Ulrike Rose
Ingwer zugeben.
Mit Brühe ablöschen und ca. 15-20
Minuten köcheln lassen. Pürieren,
mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft
abschmecken. Kokosmilch kurz vor
dem Servieren zugeben. Nicht mehr
kochen lassen!
In der Zwischenzeit: Kürbiskerne ohne
Fett in der Pfanne rösten. Basilikumpesto zubereiten aus 1 Knoblauchzehe, 2 EL Pinienkerne, 1 Bund
Basilikum, 60 ml Olivenöl, Salz,
Pfeffer. Alles pürieren.
Mit Kürbiskernen und Pesto servieren.
Stimmtraining
mit neuem Termin
Der Klang unserer Stimme drückt unmittelbar aus, ob wir im Moment für etwas
brennen oder sachlich überlegen, ob wir
anteilnehmend sind oder gelangweilt.
Was die Stimme aussagt, greift noch tiefer: An ihrem Klang kann man erkennen,
ob eine Person ihre eigene innere Stimme
kennt und ihr folgt oder sich – für den
Moment oder grundsätzlich – von ihr
abgeschnitten hat.
Um all dies wird es im Stimmtraining mit
Susanne Böhm gehen. Der Termin für ihr
Angebot „Sprich, damit ich Dich sehe“
hat sich verschoben – von Ende Januar auf
Ende Mai. Dieses Basisseminar arbeitet
mit Texten unterschiedlicher Genres, die
einladen, verschiedenste innere Persönlichkeitsnuancen aufzurufen. Es richtet
sich an Menschen, die in ihrer Weiterentwicklung den Weg über die Stimme mit
einbeziehen möchten.
Sprich,
Seminar 5410
damit ich Dich sehe. Stimmtraining
31. Mai 2015 | So 10 – 17 | Leitung: S. Böhm
Programmheft Zentrum Seite 82
Für pädagogische Arbeitsfelder | Körperlernen
Auch als Trainer Lernende bleiben
Lenore Albers und Frank Möller leiten künftig TTT
Im Sommer 2015 wird der erste Durchgang
unserer „Erfolgs-Weiterbildung“ Train The
Trainer (TTT) unter der Leitung von Lenore
Albers und Frank Möller starten. Was sich
die beiden als neues Trainergespann vorgenommen haben, verraten sie hier.
Ihr übernehmt die Leitung von den zwei „grauen Eminenzen“ Manfred Gührs und Prof. Claus
Nowak. Wird jetzt „alles neu“?
Lenore Albers (LA): Wir sind vom TTT-Konzept
überzeugt und haben es als sehr
große Bereicherung für unseren Trainingsalltag erlebt. Wir freuen uns, es
weiter zu tragen. Klar, wir sind anders,
haben einen anderen Hintergrund als
Manfred und Claus. Unsere Persönlichkeiten fließen in unseren Auftritt ein,
in unsere Art, Übungen anzuleiten
und Feedback zu geben.
Frank Möller (FM): Das bewährte Konzept der Weiterbildung wird auf jeden
Fall fortgesetzt. Vor allem der Geist,
den die beiden hinein gebracht haben, soll mit Leben erfüllt werden. Wir
werden sicherlich dem Ganzen einen
anderen Anstrich geben, aber dabei
dem Grundgedanken treu bleiben.
Was mich betrifft
Umgang mit schwierigen oder unklaren
Gruppensituationen.
Reicht es nicht auch, einfach gute Bücher
zum Thema zu lesen?
LA: Bücher zur Weiterentwicklung zu
lesen, ist gut. In der TTT-Weiterbildung
geht es darum, Wissen mit Erfahrungen
zu verknüpfen. Das Selbsterleben und das
Feedback von Gruppe und Leitung führt
zu einem Lern- und Entwicklungsprozess,
den ich aus Bücher nicht haben
kann.
Lenore Albers
FM: „Selbstlernen“ ist generell
gut. Es gibt zum Themenkomplex
TTT auch viel zu lesen. Was dabei
fehlt, ist die Praxis: Möglichkeiten, sich selbst im Vergleich
zu anderen zu reflektieren, sich
gegenseitig zu bestärken und
bestätigen; an seine Grenzen zu
kommen und weitere Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen.
Unsere TTT-Weiterbildung war
eine der ersten. Was macht diese
so besonders?
FM: Das ausgewogene und
erprobte Konzept. Die gut aufeiDie eigene Färbung, wie sieht die aus?
nander abgestimmten Module.
Die intensive Arbeit in einer
FM: Mein Selbstverständnis als Trainer
Peergroup. Der Praxisbezug mit
umfasst eine gute Ausgewogenheit
Frank Möller
eigener Lehreinheit und echten
zwischen Professionalität und MenschTrainings-Sequenzen. Der hohe
lichkeit. Ich finde es sehr wichtig,
Qualitätsanspruch durch Praxisbericht und
demütig und weiterhin Lernender zu bleiben,
Kolloquium zur Zertifizierung. Und nicht
im Sinne eines lebenslangen Lernens!
zu vergessen: das Osterberg-Institut und
Ihr seid selbst TTT-Absolventen. Was hat Euch
seine inspirierende Umgebung sowie die
damals besonders beeindruckt?
Kooperation mit einer Hochschule, mit der
LA: Die unmittelbare Verknüpfung von Theorie
Wissenschaftlichen Weiterbildung der CAU
und Praxis, verbunden mit der Möglichkeit,
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
selbst zu spüren, wie etwas wirkt, und darüber
LA: Dass die vermittelten theoretischen
im Austausch mit der Gruppe zu sein. Im „selInhalte und Methoden in der Ausbildungsber Tun“ und den anschließenden Reflexionen
gruppe selbst erlebt werden und dadurch
zu erkennen, was zu meinem Stil passt und in
neben der rationalen eine emotionale
welchen Bereichen ich mich weiter entwickeln
Erfahrung ermöglicht wird. Dadurch
möchte.
gelingt es fast nebenher, die Kriterien zur
FM: Man hatte durchgängig die Möglichkeit,
Auswahl eines methodischen und theoredas Modell der Themenzentrierten Interaktitischen Zugangs zu verinnerlichen. Es fällt
on (Ruth Cohn) live zu erleben. Die Aspekte
danach leicht, das Gelernte im Berufsall„Thema, ICH und WIR“ dieses Modells wurden
tag umzusetzen. Ein weitere Qualität
in eine gute Balance gebracht. Wichtiges
ist der methodisch-didaktische Aufbau.
Trainer-Handwerkszeug wurde vermittelt oder
Dieser gewährleistet, dass in hohem Maße
erarbeitet. Man konnte sich selbst mit Stärken
prozessorientiert gearbeitet und dennoch
und Schwächen
ein roter Faden gehalten wird.
In Kooperation mit
erleben und
erhielt dazu
ressourcenorienSchnuppertermin für
Seminar 5999
tiert Feedback.
Train The Trainer mit Universitätszertifikat
Darüber hinaus
So 22. März 2015 | Workshop im Rahmen
konnte man die
des Infotages Weiterbildung
Seminargruppe
Programmheft Zentrum Seite 6
für gruppenpädagogische und -dynamische
Prozesse nutzen. Lernen am „offenen“ Herzen!
Weiterbildung Train
Seminar 5911
Wie habt Ihr persönlich von TTT profitiert?
The Trainer mit Universitätszertifikat
Start: 7. – 9. Sept. 2015 | Qualifizierung
LA: Meine Fähigkeiten, Trainings und Seminare
für TrainerInnen, DozentInnen, Personalfür die jeweilige Zielgruppe methodisch-didakentwicklerInnen, Coaches, BeraterInnen,
tisch gezielt zu planen und vor Ort prozessWeiterbildungsfachleute u. ä.
orientiert vom Plan abzuweichen, haben sich
sehr vergrößert. Heute bin ich viel sicherer im
Programmheft Zentrum Seite 116-117
Ina E. Kunzlmann
Ihr Lebensmotto?
„Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die
Engel im Himmel nichts mit Dir anzufangen.“ (Augustinus)
Was fasziniert Sie besonders an der
Arbeit als Seminarleiterin?
Dass aus der schöpferischen Kraft jedes
einzelnen Teilnehmenden in jeder
neuen Gruppe etwas Eigenes geboren
wird, was nur in genau dieser Gruppe zu
entstehen vermag.
Verraten Sie uns einen Glücksmoment?
Nach vielen Stunden Arbeit nach Hause
kommen und in der Stille unseres Gartens die tiefe Dankbarkeit empfinden
zu dürfen, dass mir genau dieser Tag
geschenkt ist.
Ihre Lieblings-Urlaubsregion – und
warum?
Am liebsten mache ich Urlaub in der
bayerischen Heimat an der Benediktenwand. Die Stille und Allmacht Gottes
zu spüren im Angesicht der mächtigen
Berge und der Klang der Glocken des
Klosters Benediktbeuern lassen mich
ruhig werden. Gegenpol bildet dann
Amrum, in seiner rauhen Naturgewalt,
dem salzigen Wind und der jedes Ostern
wunderbaren Erfahrung, dass sich
anscheinend die ganze deutsche katholische Welt dort in der kleinen Kirche
von Norddorf trifft, um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern.
Was tun Sie in der Freizeit am liebsten?
Tanzen, Kochen und Garteln.
Ihr persönlicher Einstieg als Seminarleiterin?
Die bewegte Skulptur.
Welche Tools finden Sie unverzichtbar?
Die Demut, darauf zu vertrauen, dass
jeder Einzelne im Innersten genau weiß,
in welche Richtung er sich entwickeln
will und es nur die Offenheit und
Akzeptanz von mir und der Gruppe
braucht, um diese Kräfte zu mobilisieren.
Expression corporelle – KörSem. 5512
perorientierte Persönlichkeitsentfaltung
30. Jan. – 1. Feb. 2015 | Eine für uns passende Form des körperlichen Ausdrucks
finden – unsere „expression corporelle“.
Leitung: Ina Elisabeth Kunzlmann
Programmheft Zentrum Seite 85
3
Für pädagogische Arbeitsfelder
Neu im Programm: „Ich schaff' das!“
Die Rolle von Spaß und Zutrauen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
ich an das Kind und biete ihm einen
Rahmen, in dem es Erfahrungen sammeln
kann. Dazu gehört auch das Scheitern
oder „es anders zu machen“ (als ich es
machen würde). Aber was ist schon Scheitern? Nichts anderes, als Erfahrungen machen und aus diesen zu lernen.
dass der Lehrer ihn schätzt. Das sind tolle
Voraussetzungen, und der Anfang wäre
getan. Das Problem wird in eine zu erlernende Fähigkeit verwandelt: Selbstkontrolle zu entwickeln und die humorvolle
Art außerhalb des Unterrichts auszuleben.
Ein Beispiel. Ein Schüler hat
die Rolle des Klassenclowns
angenommen. Die Lehrer
sind genervt darüber, dass der
Unterricht gestört wird und sie
Entwicklungsreiche Lebensphamit dem Stoff nicht vorwärts
sen wie die Pubertät werden
kommen. Nun gibt es mindein der Regel von Gefühlen
stens zwei Möglichkeiten, die
wie Angst, Wut, Frust und von
Eltern anzusprechen. Die eine
verschiedenen Verhaltensauflautet: „Ihr Sohn ist ein richtiger
fälligkeiten begleitet. Meist
Claudia Kapahnke- Klassenclown und stört permaverabschieden sich diese mit der
Blaase
nent den Unterricht.“ An dieser
Zeit wieder, doch es kommt auch
Stelle wäre für viele Eltern das
vor, dass sie sich breit machen
Gespräch beendet, sofern das Gefühl aufund einen jungen Menschen bei seiner
kommt, der Lehrer greift das eigene Kind
Weiterentwicklung behindern.
an und somit auch die Eltern.
Im Seminar „Ich schaff' das!“geht es nicht
Eine andere Möglichkeit: „Ich habe
darum, die Ursache für das Problem zu
darüber nachgedacht, was für Ihren Sohn
finden. Der Fokus liegt auf der noch zu
jetzt wichtig wäre zu lernen, damit er in
erlernenden Fähigkeit, die hinter der
der Schule noch erfolgreicher wird. Er ist
Verhaltensauffälligkeit steht. Dies hat den
lebendig und humorvoll, was ich an ihm
Vorteil, dass Schuldzuweisungen wegfalschätze, und ich denke, es wäre wichtig,
len. Was motiviert Menschen, zu lernen?
etwas mehr Selbstkontrolle zu erlernen
Kinder, Jugendliche und Erwachsene
und seine humorvolle Art außerhalb des
lernen am besten,
Unterrichts auszuleben.“ Während die
•
wenn es sich lohnt,
erste Aussage Reaktionen wie Kampf
•
in Zusammenarbeit mit anderen,
oder Verteidigung hervorruft, motiviert
•
mit Teilerfolgen
die zweite Aussage, mit dem Lehrer
•
und mit einer großen Portion Zuverzusammenzuarbeiten und zuzuhören.
sicht und bedingungslosem Zutrauen.
Zumal hier gesagt wird, dass der Schüler
Gemeint ist das bedingungsloses Zutrauen
schon erfolgreich ist, ihm somit auch eine
in die guten Fähigkeiten des Kindes, das
Verhaltensänderung zugetraut wird, und
Ziel zu erreichen. Als Gegenüber glaube
Das Seminar ist gut geeignet für Mitarbeitende in der Jugendhilfe, in Kindergarten
und Schule, in der Heil- oder Sonderpädagogik, für Beratende und TherapeutInnen
sowie für Eltern, Pflegeeltern und Adoptiveltern.
Claudia Kapahnke-Blaase
Das Zimmer unaufgeräumt, Schwierigkeiten in der Schule, Schlafstörungen, Fingernägelkauen – die alltäglichen Sorgen
mit Kindern. In der Pubertät sind es dann
andere Themen, die die Jugendlichen
belasten. In keiner anderen Lebensphase
sind Menschen anfälliger für
Probleme. Schulverweigerung,
Zukunftsängste, Stress mit den
Eltern, Unlust – und das ist nur
ein kleiner Auszug.
Im nächsten Schritt geht es um den Nutzen oder die Vorteile für den Schüler und
für seine Mitmenschen. Wenn der Nutzen
der neu zu erlernenden Fähigkeit höher
ist als der Einsatz, dann ist die Motivation, das Ziel zu erreichen, sehr hoch. In
weiteren Schritten geht es um Unterstützer, Erinnerungshilfen, Loben durch die
Gerüchteküche, Kooperationen, Anerkennung, Vertrauen, Zutrauen, Kommunikationshilfen und um eine Feier. Es gibt natürlich auch „Gefahren“, die lauern. Auch
diese werden wir im dem sehr praktischen
Seminar kennen- und schätzen lernen.
Ich schaff´ das! Spielerisch Seminar 5615
und lösungsorientiert Ziele erreichen in
der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
2 Module: 23 – 24. März und 11. – 12. Sept.
2015 | Leitung: Claudia Kapahnke-Blaase
Programmheft Zentrum Seite 109
Weitere Seminare mit der Trainerin:
Programmheft Zentrum Seiten 105 + 110
Sozialraumorientierung – (neue) Aufgabe nicht nur für Kitas
Für Familien sind Kitas und Familienzentren oft, jedenfalls für einen begrenzten
Zeitraum, ganz zentral: als Ort des sich
aufgehoben Fühlens für die Kinder, für
vielfältige Impulse, für die Anbahnung
von Kontakten, als Ratgeberin für unterschiedlichste Fragen des Familienlebens.
Viele Kitas sind schon lange vernetzt
mit diversen Institutionen, die ebenso
Angebote für Familien machen – doch
wie systematisch ist diese Vernetzung?
Sozialraum konkret –
Seminar 5621
Ressourcen und Bedarf in der Lebenswelt
von Familien erkunden
4. März 2015 | Mi 10:00 – 17:00 Uhr
Den Sozialraum
Seminar 5622
weiter erkunden
8. Oktober 2015 | Do 10:00 – 17:00 Uhr
Leitung beider Seminare: Katrin Torney
4
Programmheft Zentrum Seite 98
Und deckt sie die Bedarfe der heutigen
Familien ausreichend ab?
Um diese Anforderungen konzeptionell
zu verankern, wird von Familienzentren, die vom Land Schleswig-Holstein
gefördert werden wollen, eine Sozialraum-analyse gefordert. Diese umfasst
zweierlei. Einerseits ist es notwendig, sich
mit den Sozialraumdaten der Umgebung zu befassen: Altersstruktur, soziale
Milieus, Ausländeranteil, Einkommenssituationen usw. sind erste Aspekte, die in
den Blick genommen werden müssen, um
Rückschlüsse auf Bedarfe der Familien zu
schließen. Doch das allein reicht nicht. Es
gilt, auch die subjektiven Sichtweisen des
Familienlebens mit zu integrieren. Welche
Handlungs- und Spielräume (teilweise
im Wortsinn) nehmen die Kinder und die
anderen Familienmitglieder wahr? Welche
Einschränkungen werden erlebt, welche
Ideen zur Veränderungen gibt es schon?
Wer in einer Kita arbeitet, lebt oft nicht in
unmittelbarer Nähe zu ihr, kennt also das
unmittelbare Lebensumfeld der Einrichtung nicht aus eigener Anschauung.
Entsprechend ist es hilfreich, Methoden
kennen zu lernen, mit denen die Bedürfnisse von Kindern und ihren Familien immer wieder neu erhoben und aktualisiert
werden können. Mit ihnen lässt sich der
Sozialraum einer Einrichtung lebendig erschließen, ohne dass zeit- und finanzaufwendig eine externe Agentur beauftragt
werden muss. Die Familien selbst können
mit diesen Methoden zu Beteiligten werden, die Mitarbeitenden lernen den Sozialraum ihrer Einrichtung differenzierter
kennen, knüpfen im Erleben vielleicht
Kontakte, die der Vernetzung dienen und
die Weiterentwicklung der Konzeption für
die Einrichtung befördern.
Methoden der Sozialraumorientierung
sind Thema zweier Tagesseminare, die einzeln oder aufeinander aufbauend buchbar
sind (siehe links). Falls Sie Unterstützung
für die sozialraumorientierte Entwicklung
Ihrer Einrichtung benötigen, rufen Sie uns
gern an.
Für pädagogische Arbeitsfelder | Osterberg-Jubiläum
Jungs sind wunderbar herausfordernd
Ein besonnener Blick auf den Männer-Nachwuchs
„Jungen sind wunderbar. Sie schaffen
es, uns herauszufordern und an unsere Grenze zu bringen. Deshalb wollen
wir sie gern ändern. Doch wer wirklich
zu einem erfolgreichen Umgang mit
Herausforderungen kommen möchte,
der muss sich eingestehen, dass man
sich nur selbst ändern kann.“ Sagt Josef
Riederle, Diplom-Sozialpädagoge, Leiter
des KRAFTPROTZ®-Bildungsinstituts und
neu als Seminarleiter bei uns. Lesen Sie im
Folgenden mehr über seinen Ansatz für
den erfolgreichen Umgang mit Jungs.
In der Jungenarbeit gibt es eine geflügelten Satz: „Der Jungenarbeiter selbst
ist sein wichtigstes Werkzeug.“ Er drückt
aus, dass die Haltung den Jungen gegenüber und die Anleitungskompetenz die
wesentlichen Bedingungen für gelingende
Jungenarbeit sind. Es kommt darauf an,
wie ich etwas verstehe und deute.
So gibt es verschiedene „Brillen“ für die
Wahrnehmung von Jungenverhalten, also
ganz unterschiedliche Blickwinkel. Diese
prägen die Haltung ihnen gegenüber. Jungen können z. B. als diejenigen gesehen
werden, die stören, nerven, destruktiv
sind, als aufgeblasene Machos, gefühllose
„Coolpacks“ oder passive Verweigerer und
Jammerlappen.
Das gezeigte Verhalten eines Jungen
kann auch als die beste zur Verfügung
stehende Möglichkeit erkannt werden.
Der Junge versucht, aus jeder Situation
so gut es geht herauszukommen – ohne
Beschämung, Gesichtsverlust, möglichst
souverän, cool und möglichst sogar mit
Anerkennung.
Bildlich kann man es sich vielleicht so
vorstellen: Der Junge wird in der Disco angerempelt. Er geht zu seinem Schrank mit
dem Schild „Angerempelt worden!“ und
zieht die Schublade, die er zur Verfügung
hat. Ist da nur eine Schublade, dann wählt
er diese, und dann ist diese Verhaltensweise die beste, die ihm zur Verfügung
steht – unabhängig davon, ob sie wirklich
weiterhilft. Nutzen wir diese „Brille“, so
bekommen wir Informationen darüber,
welche Schubladen dem Jungen fehlen.
Die meisten Jungen haben in Konfliktsituationen nur ein eingeschränktes Reaktionsmuster, das entweder in Richtung
Erfolgreicher Umgang
Seminar 5601
mit herausfordernden Jungs
19. Februar 2015 | Do 10:00 – 17:00 Uhr
Programmheft Zentrum Seite 108
Vom furchtbaren zum frucht- Sem. 5602
baren Moment. Erfolgreicher Umgang
mit Störungen im Alltag als Lehrkraft
23. Sept. 2015 | Mi 10:00 – 17:00 Uhr
Leitung beider Seminare: Josef Riederle
Programmheft Zentrum Seite 111
„Zuhauen“ oder in Richtung „Verkrümeln“ geht. Weitere Ansatzpunkte für
ein erweitertes Repertoires könnten sein:
„Frag ihn, ob das Absicht war“, „Sag ihm,
dass er aufhören soll“, „Da hab ich wohl
nicht aufgepasst...“, „Der ist ja schlecht
drauf, um den mache ich heute einen
Bogen“. Erst wenn die unterschiedlichen
Schubladen dem Jungen bekannt und
diese für ihn auch akzeptabel sind, hat er
wirkliche Wahlfreiheit.
Jungen sind sehr unterschiedlich. Es
ist heikel, von „den Jungen“ zu sprechen, weil das die Vielfalt und Fülle von
gelebtem Junge-Sein vernachlässigt und
den Blick auf die Besonderheiten und
Möglichkeiten des einzelnen Jungen
verbaut. Trotzdem ist es auch sinnvoll, die
Kategorie „Geschlecht“ ernst zu nehmen,
um zu erkennen, wo das Geschlecht
prägende und signifikante Unterschiede
im Verhalten von Jungen zu Mädchen
erkennen lässt.
Tendenziell halten sich Jungen an zwei
Polen auf, wenn sie gestresst sind, wenn
ihnen etwas ganz wichtig ist oder es um
Gefühle von Stolz, Ehre, Beschämung oder
Verliebtheit geht. Die einen geben sich
dann großspurig, unnahbar, haben den
„Komm mir ja nicht zu nahe“-Blick und
tendieren zum Größenwahn. Die anderen
sind eher zurückhaltend, konfliktscheu,
unsicher und leise.
Beide Gruppen haben nicht das volle
Repertoire an Selbstbehauptungsmöglichkeiten zur Verfügung. Wer schnell
provoziert und meint, immer alles unter
Kontrolle haben zu müssen, für den wäre
es ein Riesenschritt, erstmal ruhig zu
sein und die Situation auf sich wirken zu
lassen. Noch schwerer wäre es vermutlich,
einzugestehen, dass er gerade nicht weiter weiß, sich unsicher und hilflos fühlt.
Wer eher passiv ist und zuhört, für den
wäre es ein guter Schritt, mal die Stimme
zu erheben und sich für etwas einzusetzen, eigene Interessen auszudrücken und
dazu zu stehen, auch wenn andere ganz
anderer Meinung sind. Für so einen Jungen ist es eine enorme Entwicklung, wenn
er sich hinstellt und einen Störer zur Rede
stellt und ihn vielleicht sogar anbrüllt, er
solle jetzt endlich mal aufhören. Diese
„Brille“ macht deutlich, dass Jungen,
so unterschiedlich sie sind, doch gerade
in Situationen, in denen es eng wird,
wo Selbstbehauptungs- und Konfliktfähigkeiten gefordert sind, eher in ihre
bekannten Muster zurück weichen.
Das Verhalten von Jungen, die unter
sich sind, ist anders, als ihr Verhalten,
wenn ein Mädchen in der Nähe ist. Wenn
Jungen unter sich sind, entsteht ein
Schon- oder Gedeihraum. Es fällt etwas
von ihnen ab. Der Druck, gut dazustehen,
wird geringer. Natürlich haben Jungen
unter sich noch genügend Spannungen
und Interessen, aber die Wirkung auf
Mädchen muss nicht mitgedacht werden,
und das wirkt entlastend. Die Bereitschaft,
neue Handlungen auszuprobieren, sich
auf etwas einzulassen, bei dem man
eventuell nicht so gut aussieht und eine
unglückliche Figur macht, ist größer.
Pointiert ausgedrückt, brauchen Jungen,
um sich emotional und sozial weiter zu
entwickeln, einen geschlechtshomogenen
Raum.
Eine weitere, sehr hilfreiche Brille ist,
dass „Störungen“ auch eine Botschaft
an den Anleiter sind. Wenn Jungen nicht
so mitmachen, wie es der Anleiter gern
hätte, dann sollte das Anlass dafür sein
zu überprüfen, ob das Angebot selbst,
seine „Werbeverpackung“ und das Timing
stimmen. Als letzte Brille für die Wahrnehmung sei erwähnt, dass Lernen Jungen
leichter fällt, wenn es mit Dynamik und
erlebbaren, emotionalen Werten ermöglicht wird.
Josef Riederle
Das Institut
feiert Jubiläum!
In diesem Jahr jährt sich die Eröffnung
des Osterberg-Instituts zum 20. Mal.
Tausende von Menschen waren seit 1995
bei uns zu Gast – tausende Geschichten,
Begegnungen
und Begebenheiten sind
Zwanzig Jahre
mit diesem
Ort verknüpft.
Vielleicht haben Sie Ihren
Liebespartner
in einem
Osterberg-Seminar kennengelernt? Haben
entscheidende Entwicklungsschritte Ihrer
Tochter, Ihres Sohnes hier miterlebt? Wir
laden Sie ein, Ihre Geschichte aufzuschreiben! Gern möchten wir sie z. B. auf
unserer Jubiläumsveranstaltung am 3. Juli
2015 verwenden – auf Wunsch natürlich
anonymisiert. Wir freuen uns auf Ihre
Zuschrift unter info@osterberginstitut.de
– Stichwort „Jubiläumsgeschichte“.
!
1995-2015
5
Foto: photocase.de
Spiritualität | Kontakt + Kommunikation | Kreativität
Zen-Mönch Wolfgang Rothe: „Das Abschalten lernen“
„Wie kann ich es schaffen, mit der Rennerei im
Alltag aufzuhören, und zur Ruhe kommen?“
– „Ich funktioniere nur noch. Wie kann ich meine Arbeit wieder mit mehr Freude tun?“ – „Sogar nachts denke ich noch über meine Arbeit
nach. Wie kann ich das Abschalten lernen?“
Solche Aussagen hört man von vielen Menschen. Das Problem ist: Über das gewohnte
logische und analytische Denken finden wir
keine zufriedenstellenden Lösungen. Im
Gegenteil: Die fortwährende Suche nach einer
Lösung kann in ein Hamsterrad des Denkens
führen, in dem wir am Ende uns selbst, anderen oder den Bedingungen die Schuld an der
unbefriedigenden Situation geben. Und genau
hier setzt der Weg der Achtsamkeit und des
Zen an. Zen-Meditation ist eine hervorragende
Möglichkeit, durch Sammlung und Konzentration eingefahrene Gedankenschleifen zu
öffnen. Im Zen sagt man bildlich: „die Hände
des Denkens öffnen“. Dies ermöglicht, die eigene Situation scharfsinniger und mit wachem
Empfindungsvermögen aus neuen Perspektiven
zu betrachten.
Jenseits der Situation, in der Zen-Meditation
geübt wird, stellt sich die Frage, wie wir im
tosenden Alltag zu Achtsamkeit und Ruhe zurückkehren können. Eigentlich bieten sich auch
im Alltag viele Gelegenheiten, zu Achtsamkeit
zurückzukommen. Tatsache ist aber, dass eine
solche innere Haltung erst geübt werden muss
und dann zu einer – guten – Gewohnheit wird.
Ein geschulter achtsamer Geist ist eine ausgezeichnete Grundlage, weitere Methoden zu
erlernen, um damit den Herausforderungen
des Alltags erfolgreich zu begegnen, etwa die
Methode des Inneren Teams (nach Schulz von
Thun) und die Gewaltfreie Kommunikation
(nach Rosenberg). Jeder Mensch ist nicht nur
ein Ich, sondern ein riesiges Team von Ichs.
Durch Prägungen leben wir häufig nur einen
kleinen Teil unserer Ichs, während andere
Anteile ungelebt und deren Bedürfnisse
und Wünsche unerfüllt bleiben. Mit der
Methode des „Inneren Teams“ und einem
achtsamen Geist erhalten wir ein möglichst
komplettes Bild unserer inneren Landschaft. Dies gibt uns deutlich mehr inneren
Spielraum und Klarheit für notwendige
Entscheidungen und Handlungen.
Wenn wir uns im Alltag gestresst und nicht
in Balance fühlen, stellen sich zwei Fragen.
Erstens: Was genau fehlt mir? Das scheint
eine banale Frage zu sein. Wenn wir uns
näher damit beschäftigen, stellen wir fest,
dass die Frage nach den unerfüllten Bedürfnissen – und darum geht es im Sinne
der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) –
gar nicht so leicht zu beantworten ist und
einiger Übung bedarf. Haben wir diese
Frage beantwortet, führt uns das zur zweiten Frage: Wie kann ich das, was mir fehlt,
am besten bekommen? Auch hier können
wir feststellen, dass die eigenen Verhaltensweisen oftmals nicht dazu führen, dass
unsere unerfüllten Bedürfnisse befriedigt
werden – und noch dazu im Einklang mit
dem, was andere brauchen.
Für die Beantwortung beider Fragen
bietet die GFK einen wunderbaren
Werkzeugkasten an. Im Seminar haben
die Teilnehmenden die Gelegenheit, diese
Methoden bezogen auf ihre individuellen
Fragestellungen zu erproben und auch zu
üben.
Wolfgang Rothe
Stressbewältigung
Seminar 5214
und Work-Life-Balance
– durch Achtsamkeit und Zen
27. – 29. Mai 2015 | Ltg.: Wolfgang Rothe
Programmheft Zentrum Seite 48
Wenn Schwingungen wirken
6
Schwingungen können positiv wirken,
auf Körper und Seele – so auch Schwingungen, die von Klangschalen ausgehen. Die Arbeit mit Klangschalen findet
zunehmend Beachtung im Kontakt mit
Alten, mit Sterbenden, aber auch mit
Kindern – überall dort, wo Worte allein
nicht reichen. Durch die Arbeit mit Klangschalen kommen die Behandelten schnell
zur Ruhe, Stress oder Ängste können sich
lösen. Kinder werden unterstützt, ihre
Aufmerksamkeit nach innen zu richten,
ihre Körperwahrnehmung zu trainieren.
Wir bieten eine neue Weiterbildung an:
Klangmassage nach Peter Hess. Sie findet
in zwei Abschnitten und in Kooperation
mit der „akademie am see. Koppelsberg“
statt. Der erste Block läuft im OsterbergInstitut, der zweite am Koppelsberg.
Block 1 entspricht den Modulen 1 + 2 der
Klangmassagenausbildung nach Peter
Hess. Er ist nur komplett buchbar und
findet vom 9. bis 12.4.2015 statt. Block 2
umfasst die Module 3 + 4 und wird vom 9.
bis 12.9.2015 durchgeführt.
Weitere Info zum Seminar 5417 im
Programmheft Zentrum Seite 81
Mögen Sie Stille? Die Abendstille
oder das ruhiger Werden vor dem
Einschlafen? Dann wissen Sie,
dass es nicht hundertprozentig
leise sein muss, um still sein zu
können. Sie kennen den Wechsel
Mögen Sie Stille?
Von Martin Böttcher
vom Hören zum Lauschen. Sie
gehören zu den Menschen, die
einen Weg zum Innehalten gefunden haben. Oder leiden Sie, wie
viele andere, unter dem Lärm und
dem ständigen Geräuschpegel
um uns herum, und suchen nach
Ruhemomenten?
In der Stille begegnen wir uns
selbst. Es wird offensichtlich,
wo wir gerade stehen, mit uns
und unserem Leben. In der Stille
begegnen wir auch unserem
Selbst. Mystiker sagen, in der
Stille begegnen wir dem Göttlichen. Für mich weist Stille auf
das tiefere Gesicht des Lebens.
Weil sie einlädt innezuhalten und
sich leerzumachen. Ich habe die
Erfahrung gemacht, dass wir Stille
sehr verschieden wahrnehmen.
Für die einen ist es eine unangenehme Leere, eine manchmal
verunsichernde Abwesenheit von
allem. Genau diese Abwesenheit
wiederum erleben andere Menschen als Quelle tiefen inneren
Friedens, als Freude und Glück aus
einem Raum der Stille heraus.
Wie können wir also zu einer
Stille finden, die „voll“ ist, die uns
nährt? Es gibt verschiedene Wege,
um Aufmerksamkeit von unserem
unruhigen Verstand abzuziehen.
Dann kann uns still Sein tief in das
Erleben des Augenblicks führen,
kann uns teilhaben lassen an
diesem einzigartigen Moment,
indem unsere Erfahrung der Wirklichkeit geboren wird. Die Ruhe
des Osterberges lädt ein, still zu
werden. Sobald wir uns „inneres
Hören“ gestatten, beginnt unser
ganzes Wesen zu lauschen: das
Herz, das Hirn, der Körper.
Faszination Stille
Seminar 5711
27. – 29. März 2015 | Ltg.: Martin Böttcher
Programmheft Zentrum Seite 129
Persönlichkeitsentwicklung | Kontakt + Kommunikation
Stressbewältigung
durch Achtsamkeit
Haben Sie Lust, sich an fünf Samstagen im Januar und Februar 2015 dem
gelasseneren und selbstbestimmteren
Umgang mit Stresserlebnissen zu
widmen? Eine ganz neue Seminarreihe bietet dazu Gelegenheit. Was die
Teilnehmenden sich erarbeiten können,
beschreibt Trainerin Klara Jobstmann;
sie ist u. a. auch MBSR-Lehrerin.
„Ich funktioniere nur noch und fühle mich
fremdbestimmt!“ So einen Satz höre ich
oft in meinen Seminaren. Nun, zunächst
ist es sehr gut, dass wir viele Dinge des
Lebens automatisch tun, denn so müssen
wir nicht alles immer wieder neu lernen.
Wenn wir allerdings nur noch funktionieren und nicht mehr selbst bestimmen,
geht uns das Gefühl für unsere Grenzen
und Bedürfnisse verloren. Um zu spüren,
was wir wirklich brauchen, hilft nur der
Ausstieg aus diesem Hamsterrad.
Eine Möglichkeit auszusteigen ist das
Erlernen und Üben von Achtsamkeit. Der
amerikanische Verhaltensmediziner Prof.
Dr. Jon Kabat-Zinn hat ein Übungsprogramm entwickelt, erprobt und erforscht,
das Stressresistenz
und Gelassenheit
stärken kann. Es
wurde bekannt
unter dem Namen
MBSR – Mindfulness-Based Stress
Reduction oder
Stressbewältigung
durch Achtsamkeit.
Klara Jobstmann
Achtsamkeit
ist eine innere
Haltung. Es ist die „Kunst des Bei-sichseins“. Ein wesentliches Element ist die
Verbindung mit unserem Atem. Der ist
immer bei uns, wir können ihn immer als
Anker zur Zentrierung benutzen. Durch
Üben verfestigt sich diese innere Haltung
und stärkt das Immunsystem, fördert
die Selbstheilungskräfte und verringert
nachhaltig stressbedingte körperliche und
psychische Symptome. So können wir gesammelt und geklärt und weniger fahrig
oder zerstreut durch das Leben gehen.
Im Seminar üben wir uns darin, aufmerksam mit unseren Gedanken, Gefühlen und
unserem Körper umzugehen. Dadurch
nehmen wir bewusst wahr, was geschieht,
und eignen uns wieder Selbstbestimmung
an. Die Fähigkeit, im Hier und Jetzt zu
sein, ist der energiesparendste Umgang
mit unserer Kraft. Auch ein Schweigetag
ist Teil des Programmes. Klara Jobstmann
Stressbewältigung durch
Seminar 5120
Achtsamkeit. Dem Stress keine Chance
geben! Seminarreihe in fünf Teilen
Start: 24. Jan. 2015 | jeweils Sa 10 –18 Uhr
Leitung: Klara Jobstmann
Programmheft Zentrum Seite 14
Der positive Blick auf uns und die Welt
Wertschätzung ist der Entwicklungshelfer
Wenn wir jemanden wert schätzen,
dann heißt das in der Regel, dass wir
sie oder ihn als Person akzeptieren
und anerkennen. Es geht dabei nicht
um ihre Leistung oder bestimmte
Merkmale, sondern um das Sein dieser
Person an sich. Wir könnten unsere
Wertschätzung z. B. in folgende Worte
fassen: „Schön, dass Du da bist. Schön,
dass es Dich gibt.“
Mit solchen Worten drücken wir Respekt
vor dem anderen Menschen und dem
Menschsein an sich aus. Entscheidend ist
allerdings, dass wir es ehrlich meinen und
Wertschätzung als Haltung oder Einstellung anderen gegenüber auch tatsächlich
verkörpern. „Wertschätzung“ als Fassade
oder Floskel ist keine.
Die Forschung hat auf eindrückliche Weise
belegt, wie wesentlich Wertschätzung
für unsere Entwicklung ist. In welchem
Ausmaß unser Selbstwert ausgeprägt ist,
hängt auch davon ab, ob und wie häufig
wir Wertschätzung erfahren haben.
Für die Arbeitswelt ist vielfach belegt,
dass Mitarbeitende, die sich von ihrer
Führungskraft nicht anerkannt fühlen,
häufiger den Arbeitsplatz wechseln als
Menschen, die sich eine bessere Bezahlung wünschen.
Der amerikanische Psychologe Martin Seligman befasst sich seit einigen Jahren mit
der Positiven Psychologie und wie diese
zum Gelingen des Lebens beiträgt. Seligman zitiert Forschungen zur sogenannten
Losada-Rate – dem Verhältnis von positiven zu negativen Aussagen. Sie wurde
u. a. in Unternehmen erhoben. Interessanterweise lassen sich Zusammenhänge
zwischen einer günstigen Losada-Rate
(relativ viele Positiv-Aussagen) und einer
erfolgreichen Unternehmensentwicklung
herstellen.
Nur Nettigkeiten sind allerdings kontraproduktiv. Wird ausschließlich Positives
mitgeteilt, lassen sich ebenfalls negative
Effekte beobachten. Eine gute LosadaRate liegt beim Verhältnis von 3:1 – wenn
auf drei positive Aussagen eine negative
kommt (vgl. Seligman 2012; Seite 103).
Beim letzten FIT FÜRS LEBEN-Vortrag im
Rahmen unserer Medienkooperation mit
Im nächsten Frühling
„Das Leben feiern“
Wertschätzung ist auch das große Thema
von „Das Leben feiern“, unserem Wochenende mit Konzepten des Life Energy Process® vom 24. bis 26. April 2015. Ein Flyer
mit dem kompletten Workshop-Programm
liegt diesem Newsletter bei. Für Anmeldungen, die bis 24. Januar 20015 bei uns
eingehen, gilt der günstigere Frühbucherpreis von € 140 (zuzüglich Pensionskosten,
im DZ € 118,40, im EZ € 152,40).
dem sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag zum Thema „Resilienz“ brachte eine Zuhörerin die Frage auf, wieso die
Medien so ausführlich von den Katastrophen berichten, von Ereignissen, die eher
belastend sind, und so das Negative in der
Welt betonen. Eine berechtigte Frage und
eine Einladung zur Selbstreflexion: Wie
steht es mit unserer persönlichen LosadaRate? Wie oft betonen wir das, was uns
nicht gefällt, wo wir Kritik haben? Und
wie oft heben wir hervor, was uns gefällt
– an anderen und an uns?
Wie häufig haben Sie Ihren Kindern,
PartnerInnen, KollegInnen oder Mitarbeitenden in der letzten Zeit gesagt,
was Sie an ihnen schätzen, was Ihnen im
Kontakt gut getan hat, wieso es Sie freut,
sie zu kennen, mit ihnen zu leben, zu
arbeiten? Und wie oft fanden Sie Anlässe
für kritische Worte …? Vielleicht fällt Ihre
Balance gut aus, dann Glückwunsch und
weiter so! Vielleicht merken Sie jedoch,
dass die Balance anders sein könnte. Für
diesen Fall hier ein paar Anregungen:
•
•
•
Sie haben sich über eine Kollegin
geärgert und würden am liebsten
…!? Okay. Und was an dieser Person
ist schätzenswert? Es gibt bestimmt
etwas. Was geschieht, wenn Sie sich
das wiederholt vor Augen führen?
Ihr Sohn hat zum wiederholten Male
… !? Klar, das ist doof. Und wofür
lieben Sie ihn? Wann haben Sie
ihm das zum letzten Mal gesagt?
In Ihrem Team oder Ihrer Freizeitgruppe läuft alles schräg. Am
liebsten würden Sie den Kram
hinschmeißen! Stellen Sie sich vor, Sie
halten eine Abschiedsrede oder die
Rede auf der Weihnachtsfeier und
blicken auf einen längeren Zeitraum zurück. Was hat gut geklappt,
wofür sind Sie dankbar, welche
Begegnungen haben Sie erfreut?
Erwiesen ist auch: Unsere Bereitschaft, uns
zu verändern, steigt, wenn wir im Kontakt
sind mit dem, was wir gut können, und
wir uns sicher fühlen. Durch Wertschätzung uns selbst und anderen gegenüber
können wir also entscheidend dazu beitragen, dass wir und andere sich gut weiter
entwickeln können. Wäre dies nicht ein
feines Unterfangen für das noch junge
Jahr 2015?
Katarina Weiher
*
Literatur: Martin Seligman: Flourish. Wie
Menschen aufblühen. Die Positive Psychologie des gelingenden Lebens. München /
Kösel Verlag 2012
Flexibel und kraftvoll
Seminar 5217
Krisen meistern. Resilienz
in sozialen Einrichtungen fördern
3. – 5. Februar 2015 | Leitung: Manfred
Gührs, Katarina Weiher
Programmheft Zentrum Seite 41
77
Seminare
Seminareaktuell
Foto: Hofschlaeger | pixelio.de
Erfolgreich
Seminar 5211
visualisieren und skizzieren
2. – 4. März 2015 | Leitung: Britta van Hoorn
In Präsentation, Unterricht oder Vortrag
Zusammenhänge anschaulich darstellen.
Programmheft Zentrum Seite 44
Persönlichkeitsentwicklung
und Selbsterfahrung
Hortest Du noch
Seminar 5119
oder lebst Du schon?
7. Februar 2015 | Leitung: Christina Lütgen
Ballast loslassen, neue Leichtigkeit spüren.
Programmheft Zentrum Seite 15
Seminar 5103
Gut ist gut genug
20. – 22. Feb. 2015 | Leitung: Donata Oerke
Für gute Balance zwischen eigenem Anspruch und Anforderung anderer sorgen.
Programmheft Zentrum Seite 16
Seminar 5105
Lebenslinien
Ein Wochenende mit Biografiearbeit
20. – 22. Feb. 2015 | Ltg.: Frauke Bindemann
Die Gegenwart verstehen und den Blick
auf die Zukunft schärfen.
Programmheft Zentrum Seite 29
Kompetenz
in Kontakt und Kommunikation
Sich und andere
Seminar 5207
besser verstehen. Einführung
in die Transaktionsanalyse
20. – 22. Feb. 2015 | Leitung: Andreas Becker
Das offizielle Einführungseminar liefert
u. a. Einblicke in die
Kommunikations- und
Persönlichkeitskonzepte
der TA. Programmheft
Zentrum Seite 36
Körpersprache – die unter- Seminar 5209
schätzte Größe in der Kommunikation
23. – 25. Feb. 2015 | Ltg.: Katharina Butting
Höhere Bewusstheit über die eigene Körpersprache erlangen, die eigene Art der
Gesprächsführung trainieren.
Programmheft Zentrum Seite 42
8
Flexibel und kraftvoll
Seminar 5217
Krisen meistern. Resilienz
in sozialen Einrichtungen fördern
3. – 5. Feb. 2015 | Ltg.:
Manfred Gührs (Foto),
Katarina Weiher | Das
Resilienz-Konzept lässt
sich auf (soziale) Einrichtungen übertragen.
Theoretische Impulse,
praktische Übungen.
Programmheft Zentrum
Seite 41
Grenzen setzen –
Seminar 5201
klar, konsequent, konstruktiv
4. – 6. März 2015 | Leitung: Donata Oerke
Für einen erweiterten
Umgang mit unseren
inneren, psychischen
Grenzen.
Programmheft Zentrum
Seite 45
Besonderheiten
Seminar 5629
alltagsintegrierter Sprachförderung
10. Feb. 2015 | Leitung: Britta Weinbrandt
Methoden zur Förderung der phonologischen Bewusstheit von Vorschulkindern
kennen lernen und ausprobieren.
Programmheft Zentrum Seite 101
Seminar 5603
Beschwerdemanagement
30. – 31. März 2015 |
Leitung: Katrin Torney
(Foto), Katarina Weiher
Gesprächsführung
üben, lösungsorientierte Strategien erarbeiten. Programmheft
Zentrum Seite 99
GFK-Einführung:
Seminar 5218
Wut und Ärger produktiv nutzen
20. – 21. März 2015 | Ltg.: Dr. Gerhard Rothhaupt | Ärger ernstnehmen – und ihn auf
eine verbindende Art ausdrücken.
Programmheft Zentrum Seite 47
Kreativität, Stimme, Musik
Weiterbildung
Seminar 5906
Ausdrucksmalen. Lehrund Wanderjahre. Teil 1: Lehrjahre
Start: 17. –22. Feb. 2015
Leitung: Margot SaakBitterling | Zweijährige
Ausbildung zur Methode der prozessorientierten Malbegleitung.
Programmheft Zentrum
Seite 74-75
Singen und Stille
– wenn die Seele singt
Seminar 5407
6. – 8. März 2015 | Leitung: Markus Stockhausen | Es wird gemeinsam gesungen,
zwischen den Klängen ist einfach Stille ...
Programmheft Zentrum Seite 77
Partnerschaft und Elternsein
Lass uns für die Liebe
Seminar 5912
kämpfen. Basiskurs Paarsynthese
Start: 5. – 8. Februar 2015 | Leitung: Martin
Campen, Dagmar
Niehaus (Foto) | Das Liebespotenzial vertiefen,
die Beziehungsfähigkeit
entfalten. Für Paare
wie Fachleute gleichermaßen.
Programmheft Zentrum
Seite 63
Vom Holzklotz zur
Seminar 5302
Beziehungskiste. Ein Seminar für Paare
6. – 8. März 2015 | Leitung: Henning Ernst,
Martin Nevermann | Übungen und Anregungen für eine partnerschaftliche Achtsamkeit im Alltag, mit Humor gewürzt.
Programmheft Zentrum Seite 64
Für pädagogische Arbeitsfelder
Alltagsintegrierte Sprach- Seminar 5628
förderung in Krippe und Elementarbereich
9. Feb. 2015 | Leitung: Britta Weinbrandt
Die Grundprinzipien sprachanregender
Kommunikation einüben.
Programmheft Zentrum Seite 101
Zum Beginn 2015 verlässt uns Heidi
Behrens, um sich neuen Aufgaben zu
widmen. Wir sagen herzlichen Dank
für gute 11 Jahre, in denen sie unseren öffentlichen Auftritt maßgeblich
gestaltet und geprägt hat – und hoffen
auf zahlreiche Begegnungen in neuen
Kontexten.
wei
Fördermöglichkeiten
für unsere Seminare
Es gibt etliche Möglichkeiten, öffentliche Förderung für die eigene
Weiterbildung zu beantragen und zu
erhalten. Dies gilt auch für Seminare
des Osterberg-Instituts. Förderung
wird auf Antrag sowohl Einzelpersonen (z. B. als Bildungsprämie) als
auch Unternehmen gewährt. Bitte
beachten Sie, dass in den verschiedenen Bundesländern teilweise
unterschiedliche Bedingungen gelten.
Informationen finden Sie auch auf
www.osterberginstitut.de.
Impressum
Am Hang | 24306 Niederkleveez


04523 9929-0 | Fax 04523 9929-50
info@osterberginstitut.de
www.osterberginstitut.de
Redaktion:
Heidi Behrens, Katarina Weiher
Hinweis: Sie können die Zusendung
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Seele and Geist
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