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Freitag_20.03.2015

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GE 1
fh dortmund – lehrgebiet baukonstruktion und nachhaltige bausysteme
prof.stv. dipl.ing. jutta heinze
M4 - grundlagen des entwerfens GE – teil 1
wintersemester 2014/2015 – gruppe 3
„mensch und raum“
„... der mensch ist das maß aller dinge...“ (protagoras, 490 v. chr.)
was ist „raum“? wie entsteht raum? wie ist das verhältnis des menschen im raum? wie wirkt raum?
welchen einfluß haben die raumkonstituierenden elemente wand/decke/boden auf den raum? diese
und andere fragen stehen im mittelpunkt des seminars.
ausgangspunkt für einen räumlichen entwurf ist die beschäftigung mit dem thema „proportion“. die
teilung von flächen nach kompositorischen gesichtspunkten wird in mehreren arbeitsschritten zu
einem komplexen gefüge von räumen führen. begriffe wie volumen und körper, raum und
zwischenraum, innen und aussen, offenheit und geschlossenheit etc. werden anhand von
zeichnungen und modellen besprochen und geprüft. so wird ein von intuition und von
gesetzmäßigkeiten harmonischer prinzipien geprägter entwurf entstehen, der im ursprung frei ist von
bisher gewohntem und konventionell vorgegebenem.
einführung | ausgabe der aufgabe | besprechung 1.AS:
mittwoch, den 24. september 2014, 10.15 – raum 3.01
GE 1
fh dortmund – lehrgebiet baukonstruktion und nachhaltige bausysteme
prof.stv. dipl.ing. jutta heinze
M4 - grundlagen des entwerfens GE – teil 1
wintersemester 2014/2015 – gruppe 3
flächenteilung nach dem „goldenen schnitt“ mit schnecke
1. arbeitsschritt – „proportion“
gegeben sind drei verschiedene grundflächen: 5 m x 13 m | 8 m x 13 m | 5 m x 8 m
1.1 zeichnen sie die grundflächen im M 1:100 in bleistift auf einen weißen zeichenkarton (59,4 cm x
59,4 cm, ca. 220 g) je 5-fach – also in 3 reihen á 5 flächen. die zugehörigkeit der einzelnen
grundflächen zur serie soll dabei erkennbar bleiben.
1.2 nach den regeln des goldenen schnitts sollen die flächen einer serie in fünf aufeinander
folgenden schritten geteilt werden:
1 bis 5 linien | 1 bis 5 flächen | 1 bis 5 linien + flächen.
welche der drei serien mit linien oder flächen oder linien + flächen geteilt werden, ist frei
wählbar.
zur besseren erkennbarkeit sind die hinzugefügten flächen mit einer gleichmäßigen und engen
schrägschraffur zu versehen.
das blatt ist am unteren blattrand sorgfältig und lesbar, aber in der größe zurückhaltend in einer reihe
zu beschriften:
name, GE 1 WS 2014/15, 1. AS, prof.stv. jutta heinze
tip:
achten sie darauf, daß der bleistift nicht zu weich ist, da sie ansonsten keine scharfen, exakten ecken zeichnen können
und der stift zu leicht verwischt; besser ist ein stift mittlerer härte. wichtig ist, daß die linien in einem, d.h. ohne
abzusetzen gezeichnet werden und einen einheitlichen schwärzegrad haben.
das radieren auf karton hinterläßt immer spuren – zeichnen sie zunächst auf skizzenpapier, dann übertragen sie die
zeichnungen auf den karton; arbeiten sie sorgfältig und konzentriert, um korrekturen zu vermeiden.
GE 1
fh dortmund – lehrgebiet baukonstruktion und nachhaltige bausysteme
prof.stv. dipl.ing. jutta heinze
M4 - grundlagen des entwerfens GE – teil 1
wintersemester 2014/2015 – gruppe 3
von der fläche zum volumen
2. arbeitsschritt – „die dritte dimension“
2.1 wählen sie aus jeder serie (linie, fläche, linie + fläche) eine teilungsstudie aus.
2.2 bauen sie diese drei modelle aus graupappe (d = 1-1,5 mm): aus den linien werden scheiben, die
schraffierten flächen werden zu körpern, die weißen flächen dazwischen bilden den
zwischenraum.
scheiben und körper erhalten eine höhe, die ebenfalls nach kompositorischen gesichtspunkten
zuzuordnen ist. die volumen sind an den seiten und oben geschlossen zu bauen; die kanten
dürfen nicht gefalzt werden.
es ist darauf zu achten, daß die jeweilige maximalhöhe in jeder studie mindestens einmal
anzuwenden ist:
- fläche 5 m x 13 m – maximale höhe = 8 m
- fläche 8 m x 13 m – maximale höhe = 5 m
- fläche 5 m x 8 m – maximale höhe = 13 m.
2.3 ordnen sie die modelle auf einer grundplatte aus multiplex (naturbelassen) an. das format der
grundplatte = 300 mm x 300 mm x 19 mm.
die grundplatte ist von vorne auf den grundplatte zu kennzeichnen, text analog zu 1. AS.
tip:
zusätzlich zu einer schneidematte benötigen sie einen cutter mit scharfer, intakter klinge (häufig wechseln) und ein
schneidelinieal mit stahlkante. damit keine klebereste sichtbar sind, sollten sie niemals sekundenkleber, patex oder uhu
verwenden, gut geeignet ist ponal, sparsam verwenden, überschüssiges vorsichtig z.b. mit einem dünnen holzstab
entfernen. denken sie daran, genügend „saum“ als klebefläche zu haben.
GE 1
fh dortmund – lehrgebiet baukonstruktion und nachhaltige bausysteme
prof.stv. dipl.ing. jutta heinze
M4 - grundlagen des entwerfens GE – teil 1
wintersemester 2014/2015 – gruppe 3
raum (arch. john pawson)
3. arbeitsschritt – „raum“
3.1 stellen sie sich die modelle als wohnhäuser vor. welche (innen-) räume sind entstanden? welche
qualitäten lassen sich diesen zuordnen? entscheiden sie sich für das modell, welches ihre
phantasie am meisten anregt. konzipieren sie ihr ausgewähltes modell im detail so, daß alle
funktionen wie wohnen, schlafen, pflegen, essen und kochen erfüllt sind; die zahl der bewohner
ist freigestellt.
wie kann man welchen raum nutzen? wie lassen sich die flächen dazwischen nutzen? in welcher
beziehung stehen diese räume zueinander? wie kann man sie verbinden? gibt es hierarchien?
gemeinsamkeiten? grenzen? definieren sie innen- und außenraum. probieren sie verschiedene
möglichkeiten aus und fertigen sie dazu skizzen und arbeitsmodelle an. gliedern sie bei bedarf die
volumen durch einfügen von horizontalen flächen (decken), vertikale elemente (wände) dürfen
nicht ergänzt werden.
3.2 wenn ihr entwurf komplett in sauberer, skizzenhafter darstellung besteht, sind die
reinzeichnungen im m 1:100 auf zeichenkarton in bleistift anzufertigen: alle grundrisse und
mindestens zwei schnitte. die grundrisse sind zur besseren erkennbarkeit der funktion und einer
auf den raum bezogenen gestaltung zu möblieren. die möblierung ist ohne möbelschablone, aber
nicht freihand zu zeichnen.
3.3 bauen sie ihr konzept als präsentationsmodell aus graupappe im m 1:50 (d = 1,5 mm) und
ordnen dieses auf einer grundplatte aus multiplex (naturbelassen) an.
das blattformat und die beschriftung sind analog zum im 1. AS.
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M4 - grundlagen des entwerfens GE – teil 1
wintersemester 2014/2015 – gruppe 3
4. arbeitsschritt – „konzept“
4.1 stellen sie ihr konzept zeichnerisch in bleistift auf weißem zeichenkarton (59,4 cm x
220 g) als axonometrie (30°/60°), m 1:50 aus zwei blickrichtungen dar.
59,4 cm, ca.
verdeutlichen sie durch die gewählte grafik die prinzipien ihrer ausgangskomposition von linie und
fläche. farbige darstellungen sind gewünscht.
das blattformat und die beschriftung sind analog zum im 1. AS.
GE 1
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wintersemester 2014/2015 – gruppe 3
semesteraufgabe - zettelkasten
diese aufgabe beginnt am ersten veranstaltungstag und endet mit der abgabe der arbeit am ende des
ws 2014. es ist ein studientagebuch zu führen – für jeden tag eine karte, mit datum versehen und
chronologisch sortiert als - rückschau auf den tag: in welcher form haben sie sich mit architektur
und gestaltung auseinandergesetzt? was haben sie gesehen/gehört? welche fachzeitschrift haben sie
gelesen? was ist in der architektur-szene „passiert“? - vorschau auf zukünftiges: welche stadt
möchten sie sich als nächstes ansehen, welche ausstellung? - best-off-buch: welche farbe gefällt
ihnen besonders gut, welchen möbelstück, welcher architekt, welches bauwerk? - skizzenbuch, weil
sie während der zugfahrt ihre mitreisenden skizzieren oder reiseskizzen anfertigen oder bei einer
exkursion ein interessantes detail gesehen haben, was sie nicht vergessen wollen. - musterbuch,
weil sie ein interessantes stoffmuster entdeckt haben oder sie haben eine adresse erhalten, wo sie
dieses muster bekommen können. - fotodokumentation s.o. am ende steht eine nicht
wiederholbare dokumentation des studienbeginns und gleichzeitig eine sammlung vieler wertvoller
informationen für die weiteren studienarbeiten.
die art und gestaltung des kastens ist freigestellt, die größe ist so zu wählen, daß die karteikarten
(fotos, muster) in din a 6 (postkarte) sicher und sortiert stehen. sie können den kasten selber bauen,
aus pappe, aus holz, aus metall, sie können ein behältnis umfunktionieren oder sie sehen etwas auf
einem flohmarkt – der phantasie sind keine grenzen gesetzt. vielleicht müssen sie auch ein wenig
experimentieren bis sie „ihre handschrift“ gefunden haben.
GE 1
fh dortmund – lehrgebiet baukonstruktion und nachhaltige bausysteme
prof.stv. dipl.ing. jutta heinze
M4 - grundlagen des entwerfens GE – teil 1
wintersemester 2014/2015 – gruppe 3
KUNST IST SCHÖN, MACHT ABER VIEL ARBEIT
karl valentin
1. arbeitsschritt - bewertung: 10%
01.10.2014
betreuung / übung
08.10.2014
testat 1.AS, besprechung 2.AS
2. arbeitsschritt - bewertung: 15%
15.10.2014
betreuung
22.10.2014
testat 2.AS, besprechung 3.AS
3. arbeitsschritt - bewertung: 40%
29.10.2014
betreuung / übung
05.11.2014
betreuung / übung
12.11.2014
betreuung / übung
19.11.2014
betreuung / übung
26.11.2014
testat 3.AS, besprechung 4.AS
zum testat ist das arbeitsmodell ausreichend. für die prüfung ist das haus als präsentationsmodell m
1:50 mit allen innenwänden, decken und treppen zu bauen.
der 1. und 3. AS werden begleitet von übungen, die an der hochschule absolviert werden.
4. arbeitsschritt - bewertung: 20%
03.12.2014
betreuung / übung
10.12.2014
betreuung / übung
17.12.2014
testat 4
14.01.2015
schlußbesprechung aller AS
semesteraufgabe „zettelkasten“ - bewertung: 15%
der zettelkasten ist eine individuelle leistung ohne betreuung. fragen zur ausbildung des kastens
werden gerne zu den allgemeinen betreuungszeiten beantwortet.
allgemein
auf eine kontinuierliche mitarbeit wird wert gelegt. ohne arbeitsmodell und aussagekräftige skizzen
auf skizzenpapier findet keine korrektur statt. die skizzen und blätter sind in einer mappe
aufzubewahren und zu transportieren.
die einzelnen arbeitsschritte/testate können nicht nachgeholt werden.
die prüfungen/abgabe der arbeitsschritte und semesteraufgabe finden in der zeit vom 21.01. bis
13.02.2015 statt; der genaue prüfungstermin wird durch aushang bekanntgegeben.
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