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Zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das Weihnachtsfest naht und gibt uns Aussicht auf etwas Ruhe, auf das
Loskommen vom Alltag.
Beim Schreiben dieser Zeilen fällt mir der Spruch ein: „Alles hat seine Zeit“.
Freude und Trauer, Unbekümmertheit und Sorge, Gemeinschaft und Einsamkeit,
Gesundheit und Krankheit, Arbeit und Arbeitslosigkeit, Frieden und Streit...
Bei der Betrachtung der Geschehnisse der Zeit werden oft die unscheinbaren
und selbstver­ständlichen Begebenheiten außer Acht gelassen. Was aber wäre
unser Zu­sammenleben wert ohne das offene und ehrliche Gespräch, das
verständnisvolle Miteinander, die gute Nachbarschaft? Für alle diese Selbstverständlichkeiten ist Dankbarkeit wohl die richtige Ant­wort.
Aufrichtig danken möchte ich allen, die in irgendeiner Form, an irgendeinem
Platz am guten und gedeihlichen Zusammenleben in unserer Marktgemeinde
im Vordergrund oder Hinter­grund mitgewirkt haben. Sie sorgen im Sinne einer
aktiven Bürgergesellschaft für die Grundlage eines lebendigen und zukunftsfähigen Gemeinwesens. Eine in Balance stehende Leistungs- und Sozialkultur
ermöglicht die dringend notwendige Solidarität zwischen den einzelnen
Menschen sowie ganzen Gruppen unserer Gesellschaft. Eingeschlossen sind
hierbei auch die Menschen, die sich um Asyl in unserem Land bewerben
und in unserer Gemeinde einen Platz zum Wohnen gefunden haben. Für die
Zukunft bitte ich auch weiterhin um Ihre tatkräftige Mithilfe bei der Gestaltung unserer Gemeinde im Sinne einer aktiven Bür­gergesellschaft!
Vielleicht können die nachfolgenden Gedanken von Albert Balling das Menschsein und die Menschwerdung, sprich Weihnachten, ein Stück weit beschreiben.
Es gibt Menschen, die stecken andere an mit ihrer Fröhlichkeit,
mit ihrem Optimismus, mit ihrem Humor.
Es gibt Menschen, die strahlen etwas aus.
In ihrer Gegenwart fühlen wir uns wohl.
Ihr Reden ermuntert, ihr Schweigen ist beredt.
Sie meiden das Laute; sie lieben die Stille.
Es gibt Menschen, die wünscht man sich zu Freunden.
Sie sind uns sympathisch vom ersten Augenblick unserer Begegnung an.
Sie wirken gelassen, herzlich, selbstlos.
Es gibt Menschen, die künden Freude schon allein durch ihr Dasein und Sosein.
Sie leben die Frohbotschaft…
Ich wünsche Ihnen allen ein friedvolles, gesegnetes Weihnachtsfest. Für das
Jahr 2015 wünsche ich Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit und Zuversicht!
Ihr
Bernhard Böckeler
Frohe Weihnachten und einen
guten Rutsch in´s neue Jahr
wünscht Ihnen das gesamte Team der Praxis
für Physiotherapie/Krankengymnastik Odorfer.
Unsere Praxis ist vom 24.12.2014
bis 6.1.2015 geschlossen!
2
MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
Wir wünschen unseren Kunden und Freunden
geruhsame Festtage und Gesundheit
im neuen Jahr.
Aus dem Rathaus
Räum- und Streupflicht im Winter
Der Markt Allersberg weist darauf hin, dass gemäß der Verordnung über
die Reinigung, Reinhaltung und Sicherung der Gehbahnen im Winter alle
Anlieger verpflichtet sind, die Gehbahnen von Schnee zu räumen und bei
Schnee-, Reif- oder Eisglätte mit geeigneten, abstumpfenden Stoffen (z.B.
Sand, Splitt) oder Streusalz zu bestreuen oder das Eis zu beseitigen. Ist kein
Gehweg vorhanden, so ist ein Streifen von 1,00 m Breite, gemessen von der
Straßengrundstücksgrenze aus, für den Fußgängerverkehr entsprechend von
Schnee und Eis zu befreien und freizuhalten. Diese Sicherungsmaßnahmen
sind in der Zeit von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr so oft zu wiederholen, wie es zur
Verhütung von Gefahren erforderlich ist. Es ist nicht zulässig, den geräumten
Schnee aus den Gärten und Einfahrten auf die Fahrbahn zu räumen.
Kommen die Grundstückseigentümer dieser Verpflichtung nicht nach, so kann
vom Markt Allersberg die Ersatzvornahme mit Kostenübertragung angeordnet werden.
Böckeler
1. Bürgermeister
Veranstaltungskalender 2015
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der Veranstaltungskalender für das Jahr 2015 ist
ab sofort beim Verkehrsamt, Kirchstraße 1, sowie
im Rathaus (Informationsständer) und in der
Gemeindebücherei erhältlich.
Er kann kostenlos von interessierten Bürgerinnen
und Bürgern sowie Gästen abgeholt werden.
Danken darf ich allen Vereinen, Verbänden und
Gruppierungen für die vielen geplanten Veranstaltungen und Festlichkeiten in unserer Marktgemeinde.
Bitte denken Sie daran, dass Sie bei weiteren
Planungen von Veranstaltungen und Festlichkeiten
für 2015 zuvor einen Blick in den Veranstaltungskalender werfen. Sie können dadurch Terminüberschneidungen vermeiden.
Allen Mitwirkenden wünschen wir viel Freude und
gutes Gelingen für das Jahr 2015.
• Freitag 8.30 - 12.00 Uhr
Rathaus, Marktplatz 1:
• Montag bis Freitag 8.00 - 12.00 Uhr
• Donnerstag 15.00 - 18.00 Uhr
Gemeindebücherei, Bahnhofstr.14:
• Montag und Freitag 14.00 - 18.00 Uhr
• Dienstag und Donnerstag 9.00 - 12.00 Uhr
Öffnungszeiten
Verkehrsamt, Kirchstraße 1:
• Montag bis Donnerstag 8.30 - 12.00 Uhr
und 14.00 - 16.00 Uhr
Böckeler
1. Bürgermeister
Der Markt Allersberg stellt zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine/n Bauhofmitarbeiter/in für den gemeindlichen Bauhof ein.
Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle (39 Stunden/
Woche). Bewerber sollten eine Ausbildung im Bauhauptgewerbe
haben, idealerweise wird ein Maurer/in oder Facharbeiter/in
Bauhof gesucht.
Zum Aufgabengebiet gehören:
• Mitarbeit bei allen Aufgaben des Bauhofes wie Unterhaltung und Instandsetzung der gemeindlichen Straßen und Wege, Gewässer, Kinderspielplätze
• Maurer- und Pflasterarbeiten
• Reinigung und Pflege der öffentlichen Grünanlagen
• Gebäudeunterhalt
• Winterdienst
Wir erwarten:
• Hohes handwerkliches Geschick
• Bereitschaft zum Dienst auch außerhalb der regulären Arbeitszeit (Winterund Wochenenddienst)
• Führerschein der Klassen C oder CE
• Vielseitiges, selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten
• Belastbarkeit und Teamfähigkeit
Die Vergütung richtet sich nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den
öffentlichen Dienst (TVöD).
Schriftliche Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen werden bis spätestens
zum 19.12.2014 an den Markt Allersberg, Marktplatz 1, 90584 Allersberg erbeten.
Für Auskünfte steht Ihnen unser Geschäftsleiter Herr Langner unter
Tel. 09176 / 50 923 zur Verfügung.
Wir wünschen allen
unseren Kunden ein
friedvolles Weihnachtsfest
und ein gesundes neues Jahr.
Salon Sommerer
Industriestraße 21 - 90584 Allersberg
Tel. 09176 - 98 55 0 • Fax. 09176 - 98 55 50
harrer.baustoffe@t-online.de
Di – Fr 8.30 – 18.00 Uhr
Sa 7.30 – 13.00 Uhr
Lerchenfeldstraße 6
90584 Allersberg
Tel. 09176 - 7501
Betriebsurlaub: 20.12.2014 - 10.1.2015
DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
3
Allersberg präsentierte sich auf der „Consumenta“ in Nürnberg
Gerlinde Grüner vom Verkehrsamt, Markt Allersberg und der ehrenamtlicher Gästeführer, Dieter Chrocziel, präsentierten die Marktgemeinde Allersberg einen Tag lang auf der Verbrauchermesse in Nürnberg, die wieder sehr viele interessierte Besucher anzog.
Mit Höhepunkten der Festlichkeiten im Jahresablauf, dem Naturerlebnisweg
entlang der Kleinen Roth und vor allem dem aktuellen Ortsprospekt, der
die Marktgemeinde von ihrer schönsten Seite zeigt, wurde kräftig für die
Markgemeinde die Werbetrommel gerührt. Zudem gab es für die Standbesucher eine echte Allersberger Stadtwurst von der Metzgerei Schlierf und ein
würziges Bauernbrot von der Bäckerei Staudigl zu kosten.
Markt Allersberg
Verkehrsamt
Störungsdienst für das Pumpwerk Uttenhofen gesucht
Für das Pumpwerk in Uttenhofen wird ein Bürger oder eine Bürgerin
gesucht, der oder die außerhalb der Arbeitszeiten des gemeindlichen
Klärwärters, das Pumpwerk im Störungsfall betreut.
Die Alarmierung erfolgt per Telefon direkt durch die Anlage im Pumpwerk.
Durch eine Einweisung wird Ihnen der Klärwärter aufzeigen, was Sie im
Störungsfall im Pumpwerk tun können. Auf Aufwandsentschädigung erhalten
Sie 50,- €/Jahr als Pauschale und die geleistete Arbeitszeit mit 11,- €/Stunde
zzgl. der angefallenen Fahrtkosten. Abgerechnet wird einmal jährlich. Für
weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Herrn Wagenknecht-Hirth,
Rathaus Allersberg, Zimmer-Nr. 12, unter der Telefon-Nr. 09176/509-31.
ENA Bürgerberatungen 2015
Bekanntmachung
Jeweils donnerstags
ab 15.00 Uhr:
• 15. Januar 2015
• 26. Februar 2015
• 26. März 2015
• 23. April 2015
• 28. Mai 2015
• 25. Juni 2015
• 23. Juli 2015
• Am Freitag, 02.01.2015, bleiben die Dienststellen des Marktes Allersberg (Rathaus,
Bücherei, Verkehrsamt, Kinder- und Jugendbüro und der Bauhof) geschlossen.
• Am Montag, 05.01.2015, und ab Mittwoch, 07.01.2015, sind alle Dienststellen wieder zu den gewohnten Zeiten erreichbar.
Für dringende standesamtliche Angelegenheiten ist für den 02.01.2015 ein
Bereitschaftsdienst eingerichtet. Der Standesbeamte kann in der Zeit von
9.00 bis 12.00 Uhr unter Tel. 09176 / 16 88 erreicht werden.
• 17. September 2015
• 22. Oktober 2015
• 12. November 2015
• 10. Dezember 2015
Um rechtzeitige Anmeldung im
Bau- und Umweltamt (Tel. 09176 /
509-35) wird gebeten.
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Dauerhafte Epilation mit ELOS – was ist das?
ELOS (Elektrisch-optische Synergie) bietet eine schnelle, sichere
und sanfte Methode, unerwünschte Haare dauerhaft zu entfernen.
Terminvereinbarung unter Tel. 09176 -323.
4
MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
Böckeler
1. Bürgermeister
Böckeler
1. Bürgermeister
Standesamtliche Nachrichten Markt Allersberg
November 2014
Geburten
• Marie Schiecke
Eltern: Jörg und Melanie Schiecke, Allersberg,
Peter-Köferler-Straße 43
Eheschließungen
• Andreas Rupp und Andrea Schels, Allersberg,
Ebenried 87
Sterbefälle
• Kunigunde Wenzl, Allersberg, Am Wehr 10
• Cesidio Paglia, Allersberg, Gundekarstraße 22 a
• Theresia Lukas, Allersberg, Ringstraße 3
• Hertha Stubenhofer, Allersberg, Kellerstraße 2
• Eberhard Pankow, Allersberg, Kellerstraße 2
• Thekla Kerl, Allersberg, Am Wehr 17 b
• Lorenz Rehm, Allersberg, Schloßstraße 7
Allen Bürgern
der Marktgemeinde Allersberg
ein gesegnetes Weihnachtsfest
und einen guten Start in das neue Jahr
wünscht Ihnen die
CSU Allersberg
CSU Fraktion
Wir wünschen unseren Kunden, Freunden
und Bekannten ein frohes Weihnachtsfest,
erholsame Feiertage und
einen guten Start
ins neue Jahr.
Zimmerei Lux Wolfgang . Lindenstraße 11b . 92342 Sulzkirchen
Tel. 09179/21 75 . www.zimmerei-lux.de . info@zimmerei-lux.de
DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
5
Nachrichten aus der Bücherei
Achtung! Achtung!
Die Bücherei schließt in diesem Jahr zum
ersten Mal in den Weihnachtsferien.
Bitte beachten Sie, dass wir von
Mittwoch, 24.12.2014 bis einschließlich Freitag, 02.01.2015 geschlossen
haben. Geben Sie Ihre fälligen
Bücher bitte rechtzeitig ab oder
verlängern Sie sie.
Bücherturm dank Spenden
Hier sehen Sie den 60 cm hohen
Bücherturm, den wir mit Ihren Spenden
anschaffen konnten!
Wir freuen uns riesig, bedanken uns
auf diesem Weg noch einmal ganz
herzlich und wünschen allen ein großes
Lesevergnügen.
What about your English?
Wollten Sie nicht schon lange mal
wieder Ihr Englisch auf Trab bringen?
Wie wäre es dann mit etwas englischer Lektüre? Im Zusammenhang
mit unserem diesjährigen Projekt
„Lernen von 8 bis 88“ haben wir
einige aktuelle englische Titel angeschafft, die auf Sie warten, z.B. „The
Dead will Tell“ von Linda Castillo
(erscheint auf Deutsch erst am 23. Juli
2015), „Waiting for Wednesday“ von
Nicci French, „The One plus One“ von
Jojo Moyes, “The Midnight Rose“ von
Lucinda Riley oder “A good Year for
the Roses” von Gil McNeil.
6
Übrigens:
Im Regal daneben stehen englische
Lektüren, die sich an Schülerinnen
und Schüler richten, z.B. aus der
Reihe Krimis für Kids „Foul Play/
Falsches Spiel“, aus der Reihe World
of Fantasy „In the Land oft the
Vampires/Im Land der Vampire“
oder aus der Reihe Girls in Love
„Forbidden Love/Liebe verboten“,
alles jeweils in Englisch und Deutsch.
Bücher in türkischer Sprache
An alle Interessierten mit Muttersprache Türkisch:
Wir haben für Sie eine Handvoll
Bücher in türkischer Sprache
angeschafft und hoffen nun auf
Ihren Besuch. Sie sind herzlich
eingeladen, z.B. von Rachel Joyce
„Harold Fry’ın Beklenmedik Yolculugu“ oder „Intikam“ von P.C. Cast
+ Kristin Cast, „Sona Kalan“ von
Tess Gerritsen, „Devlerin Savası“
von Okay Tiryakioglu oder auch
„Mutlugun Öteki Yüzü“ von Seré
Prince Halverson auszuleihen.
Sollten Sie interessante türkische
Bücher im Regal stehen haben,
die Sie nicht mehr lesen und die
gut erhalten sind, würden wir uns
über Ihre Spende freuen, um unsere
Auswahl zu erweitern.
Rückblick und Ausblick
Nun ist es rum, das Jubiläums-Jahr und
wir haben ordentlich mit Ihnen gefeiert.
Im Krimi-Frühling gab es zwei sehr
unterhaltsame Lesungen, im Herbst
haben wir zum Fußball-Abend angepfiffen, die Kinder durften sich bereits
im Sommer bei der Bücher-Ausstellung
„Gruselspaß und Monstermix“ gruseln
und übers Jahr verteilt hatten wir
die erfolgreiche Vortragsreihe zur
Geschichte des Bahnhofs als „Motor für
Allersberg“.
Wir bedanken uns an dieser Stelle
noch einmal ganz herzlich bei den Zeitzeugen, die ihre Erinnerungen mit uns
geteilt haben und dadurch die Abende
zu einem ganz besonderen Erlebnis
gemacht haben.
Höhepunkt war schließlich die Jubiläums-Feier, über die bereits ausführlich
berichtet wurde.
Auch im kommenden Jahr können Sie
sich nicht nur auf neue Bücher, sondern
auch auf zahlreiche Veranstaltungen
freuen. Es wird wieder spannend im
Krimi-Frühling, „Hast a weng Zeit?“
lädt zum Sommeranfang ein und
KINNINGER
ative
Altern ietechnik
Energ
unden
n Kunden, Fre nachten
e
ll
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e
ch
s
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ü
Weih
Wir w
n besinnliche
und Bekannte im neuen Jahr!
und alles Gute
MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
der Vortrag gemeinsam mit Frau Dr.
Haberlah-Pohl wird im Zusammenhang
mit 25 Jahren Deutsche Einheit stehen.
Zum Jahresende bedanken wir uns bei
allen, die uns auf unterschiedliche Art
und Weise unterstützt haben.
Wir danken:
• unseren Lesern und Leserinnen
• der Marktgemeinde Allersberg
und ihren Mitarbeitern, ganz
besonders dem Bauhof-Trupp
• der Grund- und Mittelschule für
die gute Zusammenarbeit
• den fleißigen freiwilligen Helferinnen
• den zahlreichen Spendern von
Buch- und
Sachspenden
Noch mehr Neuigkeiten und Bilder
aus der Bücherei finden Sie auf
Facebook...
Ansonsten gilt wie immer:
Besuchen Sie uns in der Bücherei im
alten Bahnhof,
Montag und Freitag 14.00 bis 18.00
Uhr, Dienstag und Donnerstag 9.00
bis 12.00 Uhr.
Wir freuen uns auf Sie! Ihr
Bücherei-Team
● Solaranlagen
● Holz-, Hackschnitzel
und Pelletsheizungen
● Wärmepumpen
● Öl-, Gas-,
Brennwertheizungen
● Heizungsnotdienst
● Sanitärinstallation
● Rohrreinigungs-Service
Inh. Martin Kinninger · Heblesricht 3a · 90584 Allersberg
Telefon (0 91 76) 99 62 25 · Mobil 0160 47 44 77 4
Telefax (0 91 76) 99 62 23
Kinder- und Jugendbüro der Marktgemeinde Allersberg
Danja Bierwag – neue Gemeindejugendpflegerin in Allersberg
Hallo, mein Name ist Danja Bierwag,
ich bin 25 Jahre alt und wohne in
Nürnberg. Ursprünglich komme ich
aus Taunusstein, einem schönen
Ort in der Nähe von Wiesbaden in
Hessen. In Wiesbaden habe ich meine
Ausbildung zur Erzieherin absolviert.
Ehrenamtlich war ich lange Zeit bei
den Pfadfindern tätig. Seit meiner
eigenen Grundschulzeit bin ich dort
Mitglied, habe Gruppenstunden
besucht und selber geleitet und
war mit unserem Pfadfinderstamm
im Inland und Ausland unterwegs
auf Fahrten und Lagern. Es ging
vor allem darum viel draußen zu
unternehmen und den Kindern und
Jugendlichen das Leben in der Natur
näher zu bringen. Im Jahr 2010 bin
ich nach Nürnberg gezogen, wo
ich das Studium der Sozialen Arbeit
begonnen und 2014 erfolgreich abgeschlossen habe. Nun beginnt meine
Zeit als Gemeindejugendpflegerin in
Allersberg, in der ich mit den Kindern
und Jugendlichen viele neue Ideen
entwickeln, Aktivitäten planen und
durchführen und eine erlebnisreiche
Zeit verbringen möchte. Ich freue
mich auf eine kreative und konstruk-
tive Zusammenarbeit.
Viele Grüße aus dem Kinder- und
Jugendbüro, Eure Danja
Aktuelle regelmäßige Veranstaltungen des Jugendbüros:
Jugendtreff im Schülercafé:
• Donnerstag: 17:30 Uhr – 20:00 Uhr
Bitte beachten:
Weitere Termine werden in nächster
Zeit auf der Internetseite der Marktgemeinde Allersberg unter „Kinder
und Jugend“ bekannt gegeben.
http://www.allersberg.de/
Öffnun
Pralinen und Backwaren aus eigener Herstellung - ein Genuß!
Wir bedanken uns
bei unseren Kunden
Mit ausgewählten Zutaten (ohne künstliche Farb- und
Konservierungsstoffe)
und viel handwerklichem Geschick
und wünschen
fertigen wir kleine Kunstwerke die buchstäblich auf der
Zunge zergehen.
frohe
Weihnachten
Natürlich fertigen wir auch nach tradioneller
und und
einen
guten
Rezeptur
Meisterhand:
• feinste Lebkuchen
Rutsch ins
• feine Bruchschokolade
• prämierte Stollen
Jahr. Plätzchensorten
• großeneue
Auswahl verschiedener
Sind Sie auch ein Schokoladen-Feinschmecker? - Dann sind Sie bei uns genau richt
Wir bieten Ihnen Trüffel, Pralinen und Plätzchen aus eigener Herstellung die auch
Wir wünschen allen Kunden, Freunden und
Bekannten ein frohes Weihnachtsfest sowie
Glück und Gesundheit im neuen Jahr.
Marktplatz 19 · 90584 Allersberg · Tel. 09176 234 · F
BeTrieBsurlAuB
25.12. 2014–6.1. 2015
90584 Allersberg, Freystädter Straße 34
Tel. (09176) 99 81 45, E-Mail: odorfer@ao-bau.de
Marktplatz 19 • 90584 Allersberg
Tel. 09176 234 • Fax 09176 90500
DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
7
Vhs, Noch Plätze frei
Am Donnerstag, 22.01.2015, um 19.00 Uhr im Sitzungssaal
des Gilardihauses
Deutschland sucht einen Endlagerstandort für unseren gefährlichsten Atommüll - bisher ohne Erfolg, wie das Beispiel Gorleben zeigt. Ein neuer Versuch
wurde 2013 gestartet. Der Vortrag möchte Grundlagen über das schwierige
Thema vermitteln: Wie wird die Suche nach einem geeigneten Standort organisiert? Was bedeutet ein langzeitsicherer Einschluss, und wie soll der Schutz
der Umwelt und der Bevölkerung heutiger und zukünftiger Generationen
sichergestellt werden? Welche Beteiligungsmöglichkeiten gibt es für die
Bürgerinnen und Bürger, um Einfluss auf die Auswahl zu nehmen? Diese und
andere Aspekte der Endlagerung werden dargestellt und mit Ihnen diskutiert.
Die Referentin des Abends ist Julia Neles, Diplom-Ingenieurin und seit 1999
am Öko-Institut e.V. in Darmstadt. Sie befasst sich mit verschiedensten Fragestellungen der Entsorgung radioaktiver Abfälle sowie mit Fragen zu Verfahrensgestaltung, Regelwerk und Öffentlichkeitsbeteiligung.
In Zusammenarbeit mit dem BUND Naturschutz und dem Landesbund
für Vogelschutz.
Der Eintritt ist frei!
Anmeldung: E-Mail: vhs@allersberg.de oder Tel. 09176 / 50 923#
Kochen mit Jamie Oliver am Mittwoch, 28.01.2015, um 17.00 Uhr
Jamie hat sich von den Küchen der Welt inspirieren lassen und schnelle,
schmackhafte Rezepte kreiert, die alltagstauglich sind. Bitte überzeugen Sie
sich selbst z.B. von Crostini mit Stilton und Apfel, goldenes Hähnchen mit
Schmorgemüse und Kartoffelgratin, Steak asiatisch mit Nudelsalat und Ingwerdressing, Fisch-Tajine mit Möhren-Orangen-Salat, Jamies Fruchtsalat u.a.
Bitte mitbringen: Schreibzeug, Schürze, Topflappen, Geschirrtücher, Klarsichthülle und kleine Restebehälter
Kursgebühr 19,00 € und Materialgeld
Anmeldung: E-Mail: vhs@allersberg.de oder Tel. 09176 / 50 923
Ergotherapie Christian Rupp
... für das entgegengebrachte Vertrauen!
Wir wünschen frohe Weihnachten und
viel Glück und Gesundheit für´s neue Jahr.
Praxis für Ergotherapie Brunnenweg 6 92353 Postbauer-Heng
Tel.: 0 91 88 30 53 55 www.rupp-ergotherapie.de
8
MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
Das Verkehrsamt informiert
und lädt herzlich dazu ein:
Rauhnacht-Wanderung
mit der Gästeführerin Birgitt Hirscheider
• Sonntag, 21. Dezember 2014 - 14.00 Uhr
Aberglaube? Mythischen Wesen begegnen, Gebräuche und Rituale kennenlernen, Rückschau halten und den Neubeginn vorbereiten! Eine ganz besondere Zeit für Mensch, Tier und Natur steht uns bevor.
Inkl. Punsch / Tee und Orakelplätzchen
• Dauer: 2 Stunden
• Strecke: ca. 7 km
• Gebühr: 8,- Euro / Kinder 5,- Euro
• Für Kinder ab 12 Jahren geeignet
• Mitzubringen: Becher oder Tasse und eine Sitzunterlage
• Empfehlenswert: festes Schuhwerk, zweckmäßige Kleidung und ggf. eine
Taschenlampe
Vollmond-Rauhnacht-Wanderung am Rothsee
mit der Gästeführerin Birgitt Hirscheider
• Montag, 5. Januar 2015 - 17.00 Uhr
Mythischen Wesen begegnen, Gebräuche und Rituale kennen lernen, Sagen
und Geschichten lauschen, die Stimmung am See genießen!
Inkl. Punsch / Tee und Orakelplätzchen
• Dauer: ca. 3 Stunden
• Strecke: ca. 7 km
• Gebühr: 8,- Euro / Kinder 5,- Euro
• Für Kinder ab 12 Jahren geeignet
• Mitzubringen: Becher oder Tasse, Sitzunterlage
• Empfehlenswert: festes Schuhwerk und zweckmäßige Kleidung sowie ggf.
Taschenlampe
• Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen
Sebastimarkt und
verkaufsoffener Sonntag
Traditionsgemäß findet am Sonntag, 18. Januar 2015, von 09.30 Uhr bis
18.00 Uhr am Marktplatz von, Allersberg der Sebastimarkt statt.
Für ein reichhaltiges Angebot von Textilien, Geschenkartikeln, Lederwaren,
Schmuck, Haushaltswaren, Nahrungsmitteln und vieles mehr werden in
gewohnter Weise unsere Fieranten sorgen.
Auch die Allersberger Geschäfte haben an diesem Sonntag von
12.00 bis 17.00 Uhr geöffnet und freuen sich ebenso auf Ihren Besuch.
Schauen Sie doch mal vorbei, ein Besuch lohnt sich immer
Markt Allersberg
Am Wachtgraben 16, 90584 Allersberg
Tel. (0 9176) 55 39 · Mobil (0160) 6 78 53 45
Frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr
Urlaub vom 1. bis 6.1.2015
Bitte beachten: Eine Anmeldung ist bis spätestens 1 Tag vor Veranstaltungstermin möglich. Der Treffpunkt wird bei Anmeldung bekanntgegeben.
Anmeldung unter Tel. 09176 / 10 68 oder Tel. mobil 0160 - 203 8471
Auskunft/Veranstalter: Markt Allersberg, Verkehrsamt,
Tel. 09176 / 509-60 oder 509-0
DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
9
WAS WANN WO
Alle Angaben ohne Gewähr
Dezember 2014
Dezember 2014
Samstag 13.
Sudetendeutsche Landsmannschaft
15.00 - 17.30 Uhr Nikolo- und Weihnachtsfeier, TSV-Rothseehalle,
Altenfeldener Str. 16
Samstag 13.
DJK Allersberg - Jugendweihnachtsfeier
15.00-18.00 Uhr DJK-Sporthalle, Pyrbaumer Str. 67
Freitag 26.
08.30 Uhr
Samstag 13.
18.30 Uhr
Schützengesellschaft 1869 Allersberg,
Nikolausfeier (nur für Mitglieder) Schützenhaus, Industriestr. 19
Samstag 13.
19.00 Uhr
KAB (nur für Mitglieder),
Adventsfeier, Gasthaus „Altes Spital“ (Kolpinghaus, Saal)
Samstag 13.
20.00 Uhr
Soldaten-Krieger- u. Kameradschaftsverein
Göggelsbuch-Lampersdorf
Weihnachtsfeier mit Christbaumversteigerung und Verlosung,
Göggelsbuch, Gasthaus „Endres“
Schützenverein 1875 Ebenried
Königsfeier (nur für Mitglieder), Königsproklamation mit
Preisverteilung sowie Übereichung der Hochzeitscheibe,
Ebenried, Gasthaus „Zum Goldenen Lamm“
Musikkneipe „Grüner Baum“ Konzert mit WOLFGANG
PARTHEL & PETRA KALLEY, Orientalfolkblusesrock, Eintritt
frei! Hutsammlung, Allersberg, Vorstadt 1
Feuerwehr Birkach
Adventsnachmittag, Der Nikolaus kommt zu unseren
Kleinsten, Heubühl, Feuerwehrhaus
Feuerwehr Allersberg (nur für Mitglieder)
Weihnachtsfeier, Feuwehrhaus, Neumarkter Str. 51
Samstag 13.
20.00 Uhr
Samstag 13.
ab 21.00 Uhr
Sonntag 14.
14.00 Uhr
Sonntag 14.
16.00 Uhr
Freitag 26.
19.30 Uhr
Freitag 26.
ab 21.00 Uhr
Samstag 27.
19. 30 Uhr
Sonntag 28.
19.30 Uhr
Gesangverein „Liederkranz“
Singen der „Bauernmesse“, Kath. Pfarrkirche „Maria
Himmelfahrt“, im Anschluss Weihnachtsliedersingen,
Wolfsteiner Seniorenheim, Kellerstraße 2
Feuerwehr Birkach
Christbaumversteigerung, Heubühl, Feuerwehrhaus,
Fischhofer Weg 9
Musikkneipe „Grüner Baum“
Konzert mit THE WHITAKKERS u. TRASH DOGS, Eintritt
frei! Hutsammlung, Allersberg, Vorstadt 1
Musikverein
Christbaumversteigerung, Gasthaus „Altes Spital“
(Kolpinghaus)
Markt Allersberg, Verkehrsamt
Konzert „Vocalipur „ der etwas andere Chro aus Freystadt
präsentiert Rock und Pop a Cappella / Eintrittspreis: 12,Euro, ermäßigt: 9,- Euro Vorverkauf bei den Allersberger
Geldinstituten und im Rathaus, Tel. 09176/50911
Allersberg, Marktplatz 10 , Gasthaus „Altes Spital“ (Saal)
Auskunft: Vekehrsamt, Tel. 09176/509-60
Sonntag 14.
Schützenverein 1875 Ebenried Seniorennachmittag
14.30 - 17.00 Uhr Unterhaltung mit dem Posaunenchor und Kindern
Ebenried, Gasthaus „Zum Goldenen Lamm“
Samstag 20.
VdK Ortsverband Allersberg Weihnachtsfeier
14.00 Uhr
Gasthaus „Altes Spital“ (Kolpinghaus, Saal)
Samstag 20.
20.00 Uhr
SV Eintracht
Christbaumversteigerung, Sportheim, Hilpoltsteiner Str. 12
Samstag 20.
20.00 Uhr
Schützenverein „Rothsee“ Polsdorf
Christbaumversteigerung, Polsdorf 70, Schützenhaus
Samstag 20.
15.00 Uhr
Wasserwacht Weihnachtsfeier
Feuerwehrhaus, Neumarkter Str. 51
Sonntag 21.
10.00 Uhr
Gesangsverein „Liederkranz“
Mitgestaltung des Gottesdienstes, Evang. Kirche,
Sybilla-Maurer-Allee
Musikverein Markt Allersberg
Weihnachtsrundspielen, Allersberg und Ortsteile
Sonntag 21.
10.00 Uhr
Sonntag 21.
14.00 Uhr
Mittwoch 24.
22.00 Uhr
Donnerstag 25.
18.00 Uhr
ENERGIEVERLUST
AM FENSTER
MUSS NICHT SEIN
Senken Sie Ihren
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Dienstag 06.
10.00 Uhr
Dienstag 06.
14.30 Uhr
Dienstag 06.
16.00 Uhr
Donnerstag 08.
19.00 Uhr
Samstag 10.
08.30 Uhr
Samstag 10.
19.00 Uhr
Samstag 10.
19.00 Uhr
Samstag 10.
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Feuerwehr Allersberg
(nur für Mitglieder)
Generalversammlung, Feuerwehrhaus, Neumarkter Str. 51
DJK Göggelsbuch
Christbaumversteigerung mit Tombola, Göggelsbuch,
DJK - Jugendheim, Gustav-Schreier-Str. 5
Evang. - Luth. Kirchengemeinde
Gottesdienst im Großen Saal, Ev. Gemeinde Zentrum,
St. Céré-Platz
SV Eintracht Allersberg
Schafkopfrennen „Lange Karten“,Hilpoltsteiner Str. 12,
Sportheim
Faschingskomitee (nur für Mitglieder)
Ordenskommers, Gasthaus „Altes Spital“, Marktplatz 10
Kath. Frauenbund
Friedensgebet in Zusammenarbeit mit Kolping u. KAB,
Kath. Pfarrkirche“Maria Himmelfahrt“
Feuerwehr Birkach, Christbaum-Sammelaktion
Christbaum-Sammelstelle Bauhof Allersberg, Rother Str.
(Grüncontainer)
Kleintierzuchtverein (nur für Mitglieder)
Jahreshauptversammlung, Vereinsheim, Bahnhofstr. 14 b
SPD Allersberg (nur für Mitglieder)
„Dreikönigstreffen“Alljährliches Familientreffen des
Ortsvereins mit gemeinsamen Essen. Ort wird mit der
Einladung bekanntgegeben
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Konzert mit „ANDERE DIMENSION“ Bodenständiger
Deutschrock/Punk, Eintritt frei! Hutsammlung,
Allersberg, Vorstadt 1
Seniorennachmittag
Göggelsbuch, DJK - Jugendheim, Gustav-Schreier-Str. 5
Wasserwacht (nur für Mitglieder)
Ausbildungsabend Allersberg, WW-Station Freibad oder
Rot-Kreuz Haus
Mittwoch 14.
Kath. Frauenbund
19.30 Uhr
Meditatives Tanzen Gasthaus „Altes Spital“ (Kolpinghaus,
Filmzimmer)
Freitag 16.
KAB
20.00 Uhr
Bilderrückblick Ausflüge 2014, Gasthaus „Altes Spital“
(Kolpinghaus, Filmzimmer)
Freitag 16.
Schützenverein 1875 Ebenried (nur für Mitglieder)
20.00 Uhr
Jahreshauptversammlung mit Ehrungen und Wahl des 2.
Schützenmeisters Ebenried, Gasthaus „Zum Goldenen
Lamm“
Samstag 17.
Musikkneipe „Grüner Baum“ Konzert mit
ab 21.00 Uhr
„WULLI WULLSCHLÄGER & SONJA TONN“
Zwei Stimmen - eine Gitarre Eintritt frei!
Hutsammlung Allersberg, Vorstadt 1
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Markt Allersberg
09:30 - 18:00 Uhr Sebastimarkt und verkaufsoffener Sonntag,
12:00 - 17:00 Uhr Sebastimarkt am Marktplatz , Verkaufsoffener Sonntag
Mittwoch 14.
19.00 Uhr
Sonntag 18.
Verein zur Sanierung und Förderung des Gilardi13.30 - 17.00 Uhr Anwesens Allersberg Cafe im Gilardihaus
Mittwoch 21.
19.00 Uhr
Samstag 24.
14.00 Uhr
Samstag 24.
20.00 Uhr
Sonntag 25.
14.00 Uhr
Donnerstag 29.
14.30 Uhr
Samstag 31.
07.30 Uhr
Samstag 31.
20.00 Uhr
Samstag 31.
20.00 Uhr
Kath. Frauenbund Lady´s Night
Frau Paur
stellt ihr Programm vor Allersberg, Hirschapotheke, Gilardistr.1
Obst- u. Gartenbauverein (nur für Mitglieder)
Kaffeekränzchen Ebenried, Gasthaus „Zum Goldenen
Lamm“
Kultur- und Verschönerungsverein
„Kammermusik im Torturm“ mit Katharina Schmitzer
-Violine und Chaejin Lee am Klavier
Kath. Pfarrgemeinde
Sebastiansfest - Andacht Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ anschl. Prozession zum Friedhof
VdK-Ortsverband Allersberg
Vortrag von Karlheinz Bachinger „Lebenslinien - ein Leitfaden zum Leben“ Gasthaus „Altes Spital“,(Kolpinghaus,
Filmzimmer) Marktplatz 10 Wasserwacht
Donauschwimmen in Neuburg a. d. Donau „Größtes
Winterschwimmen in Europa“ Treffpunkt/Abfahrt: Wasserwacht-Garage, Freibad
SV Eintracht Allersberg
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Januar 2015
DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
11
Aus den Ortsteilen
Partnerschaft mit Saint Céré
hat 2015 den 30. Geburtstag
Bei der jüngsten Zusammenkunft des Freundeskreises Saint Céré
wurde bereits in das kommende Jahr bereits vorausgeblickt. Denn
2015 will man die 30-jährige Wiederkehr der Unterzeichnung der
Partnerschaftsurkunde feiern.
Aus diesem Anlass wird sowohl die turnusmäßige Begegnungsfahrt in die
Partnerstadt Saint Céré stattfinden als auch ein Gegenbesuch erwartet.
Denn das Jubiläum soll in beiden Partnerstädten gefeiert werden. Am 1. Juni
1985 hatten die damaligen Bürgermeister aus Saint Céré, Dr. André Boyer,
und Allersberg, Ludwig Gmelch, die Partnerschaftsurkunde für die beiden
Kommunen im Rathaus von Saint Céré unterzeichnet. Auch Abbé Paul Gibrat,
der die Begegnungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern sowie Jugendlichen
aus beiden Gemeinden schon im Jahre 1970 begründet hatte, wohnte seinerzeit den Feierstunden bei, an die sich noch ein zweitägiges Fest in der Partnerstadt anschloss. Sogar der Musikverein war damals mit von der Partie und
zusammen mit Bürgermeister, einigen Markträten und zusätzlichen Allersbergern extra für den Anlass nach Saint Céré gereist. Einige Wochen später, zur
Allersberger Kirchweih, wurde das Partnerschaftsfest in der Marktgemeinde
begangen mit Begegnungen mit einer Vielzahl von Vereinen und einem extra
auf dem Kirchweihgelände aufgebauten Partnerschaftsstand.
2015 jährt sich dies nun zum 30. Mal. Und auch da soll wieder in beiden
Kommunen gefeiert werden. Das genaue Programm soll in den kommenden
Wochen und Monaten vorbereitet werden. Fest steht jedoch bereits jetzt,
dass das Fest in Saint Céré im Rahmen der Begegnungsreise von Allersberg
in die Partnerstadt stattfinden wird. Die Reise soll voraussichtlich am 22.
(Freitag) oder 23. Mai (Samstag vor Pfingsten) beginnen. Entgegen der
ursprünglichen Planung wird sie nicht über die Insel Korsika führen. Bei der
Detailplanung hatte sich nämlich herausgestellt, dass sowohl die Hotels
auf Kreta als auch die Fähren aus Anlass der Pfingstfeiertage ihre Preise
kräftig erhöht haben und damit der Reisepreis um mindestens 200 Euro je
Teilnehmer nach oben geklettert wäre. Das wollte der Leiter des Freundeskreises, Markus Zurwesten, den Interessenten und Teilnehmern der Reise
nicht zumuten und erhielt dafür in der Zusammenkunft breite Zustimmung.
Es wurde deshalb auch beim jüngsten Zusammentreffen eine Alternativroute
für die nächstjährige Reise ausgesucht, die voraussichtlich über Nizza, die
Gorges du Verdon und Carcassonne führen wird. Im Mittelpunkt der Reise
wird der Aufenthalt in der Partnerstadt stehen mit der Feier des 30-jährigen
Jubiläums. Da sind es dann auch 45 Jahre, dass erstmals Franzosen aus
Saint Céré in Allersberg weilten. Der Gegenbesuch, so konnte Zurwesten
bereits bekanntgeben, wird voraussichtlich vom 10. bis 13. Juli stattfinden.
Für die Vorbereitung der beiden Feiern wurden sogar zwei kleinere Gremien
gebildet, nämlich ein Festausschuss (bestehend aus Markus Zurwesten, Heike
Gerner, Siegfried Mücke, Monika Schmidt und Maria Straubmeier) sowie eine
Gruppe, die alte Fotos von früheren Begegnungen sammeln und digitalisieren
soll (bestehend aus Klaus Schrepfer, Eric Deyerler, Waltraud Kluge, Horst
Hofmeier und Hermann Häring). Regelmäßige Treffen der beiden Gremien
sollen voraussichtlich ab Mitte Januar erfolgen.
Eine kleine Gruppe des Freundeskreises weilte erst am letzten Oktoberwochenende in der Partnerstadt, wo das Partnerschaftskomitee das Herbst- und
Apfelfest veranstaltete. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der Ginkgobaum
gepflanzt, der von Willy Bittner und dem Förderkreis zur Sanierung des
Gilardi-Anwesens anlässlich der Spende aus Saint Céré als Gegengeschenk
überreicht worden war. „Der Baum hat einen guten Platz erhalten und
kommt dort sehr gut zur Geltung“, sagte Markus Zurwesten. Auf dem
Gelände vor dem Kindergarten in Saint Céré hat er seinen Standort gefunden,
unmittelbar neben einer stark befahrenen Straße, so dass er auch gut zu
sehen ist. Bürgermeister Bernhard Böckeler, der dem Freundeskreis bei dem
Treffen eine kurze Aufwartung machte, lobte ganz besonders das Engagement des Partnerschaftskomitees in der Partnerstadt und des Freundeskreises
in der Marktgemeinde zugunsten der Sanierung des Gilardi-Anwesens. Er sei
fast sprachlos gewesen, bekannte Böckeler, als ihm kurz vor der Kirchweih
12
MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
Franzosen und Deutsche gemeinsam beim Faschingszug 2010, im Jahr, als das
25-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Allersberg und Saint Céré
gefeiert wurde. (Foto: Mücke)
die beiden großen Spenden von jeweils 1.500 Euro als Vereinsvorsitzendem
übergeben worden waren. Gerührt sei er gewesen, so Böckeler, dass man
sich in Saint Céré den Satz „Allersbergs Sorgen sind auch unsere Sorgen“ zu
eigen gemacht habe. „Merci beaucoup an Sie alle“, rief Böckeler den Mitgliedern des Freundeskreises stellvertretend zu.
Zum Faschingswochenende wird wieder eine Gruppe aus Saint Céré in
Allersberg erwartet. Die Franzosen haben Geschmack gefunden an den tollen
Tagen in Allersberg und wollen deshalb auch im kommenden Jahr wieder mit
von der Partie sein.
Reinhold Mücke
Arbeitskreis „Schule und Wirtschaft im Gespräch“ tagte
Allersberg - Seit sechs Jahren besteht der Arbeitskreis „Schule und
Wirtschaft im Gespräch“, in dem die Mittelschule Allersberg eng mit
den heimischen Betrieben zusammenarbeitet, um den Mittelschülern
den Übergang von der Schule in das Berufsleben zu erleichtern.
Lehrerin Eva Schellenberger, die den Arbeitskreis leitet, gab beim jüngsten
Treffen einen Rückblick auf die durchgeführten Projekte im vergangenen Schuljahr und besprach die Planungen für das neue Schuljahr.
So seien beim Projekt „Azubis im Klassenzimmer“ zwei Auszubildende der
Firma Just erschienen und hätten die Anforderungen in der kaufmännischen
und handwerklichen Ausbildung vorgestellt. Auch die sogenannte „PortfolioArbeit“ sei ein wichtiger Bestandteil des Unterrichtsfachs AWT (Arbeit, Wirtschaft, Technik) geworden. Der Ordner wird unter der Regie des Klassenlehrers
geführt. Lehrer Meier aus Wendelstein stellte den neuen Ordner vor, der im
neuen Schuljahr für alle Schularten des Schulamtsbereichs gelten wird.
„Da ist Basisarbeit geleistet worden“, lobte Bürgermeister Bernhard Böckeler,
„wenn andere Schulen das nachmachen, ist es eine gute Sache.“ Wie die
Vertreter der Firmen und Betriebe klar machten, wünschen sie sich, dass die
Schüler bei Bewerbungsgesprächen mit dem Portfolio-Ordner kommen. Es
herrschte allgemeiner Konsens, dass man in dieser Richtung weitermachen will.
Erfolgreich sei auch der Berufsinformationstag für die Siebt- und Achtklässler
gewesen. Am 4. März 2015 wird es eine Neuauflage des Berufsinformationstages geben.
Erstmals habe es ein „Bewerbungs-Speed-Dating“ gegeben, das bei den Schülern und bei den Unternehmern gut angekommen sei, berichtete Eva Schellenberger weiter. Sechs Allersberger Unternehmer hätten sich an dieser neuen
Form des Bewerbungstrainings beteiligt. Vom 6. bis 10. Juli 2015 will man
wieder ein „Bewerbungs-Speed-Dating“ durchführen.
Nach dem Rückblick wurden die weiteren Planungen für das kommende Schuljahr 2014/15 vorgenommen. So finden für die achten Klassen wieder Betriebserkundungen in einem Landwirtschafts-, Handwerks- und Industriebetrieb statt.
Die Aktion „Azubis im Klassenzimmer“ will man im Dezember und Januar
für die beiden neunten Klassen durchführen. Ebenfalls für die beiden neunten
Klassen ist eine Betriebserkundung bei einer örtlichen Bank vorgesehen.
Einige anwesende Unternehmer berichteten von guten Erfahrungen beim
Projekt „Praxisnachmittage“, die der Berufseinstiegsbegleiter Jürgen Schuller
mit Schülerkleingruppen durchgeführt hatte. Die Schüler seien sehr motiviert
gewesen. Der Unternehmerstammtisch will darüber diskutieren, ob man eine
Neuauflage der Praxisnachmittage durchführen will.
Am neuen Info-Bildschirm in der Aula der Mittelschule wollen sich künftig auch
die Betriebe in der Region vorstellen.
Förderlehrer Karlheinz Stegmüller berichtete, dass die Videogruppe der Mittelschule einen Film über die Firma Sefa-Glas und über den Fliesenstadl Just,
Kronmühle, gedreht hat. Die beiden Filme seien fertig und könnten käuflich als
DVD erworben werden.
Abschließend wurde darauf hingewiesen, dass am 14. März 2015 wieder der
Wendelsteiner Berufemarkt stattfindet.
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DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
13
Vor 100 Jahren bekam Allersberg elektrische Versorgung
Fast auf den Tag genau waren es 100 Jahre, dass Allersberg an die
Versorgung mit Elektrizität angeschlossen wurde. Grund genug für
Bürgermeister Bernhard Böckeler, ehemalige und amtierende Markträte, Feuerwehren und Schulen zu einem kleinen Empfang in das
Gilardihaus zu laden, um den 100. Geburtstag mit Rückblicken und
Erinnerungen zu begehen.
Und dazu gab es auch ein Glas Sekt, spendiert von N-Ergie, die derzeit in
der Marktgemeinde für die Versorgung mit Strom zuständig ist. “Dass es
weiterhin Licht bleibe“, rief Böckeler zum Anstoßen auf und erinnerte, dass
die Versorgung mit Elektrizität nahezu alle Lebensbereiche gründlich verändert habe. Ein großer Fortschritt sei es gewesen, der vieles ermöglichte, was
zuvor nicht möglich war. Das sei damals aber nicht für jeden selbstverständlich gewesen. Vor allem diejenigen, die Kerzen, Petroleum und Gas verkauften,
seien davon auch negativ betroffen worden. Gewaltige Entwicklungen hätten
sich in diesen 100 Jahren ergeben zur Versorgung der Bevölkerung mit Strom,
die nun im Hinblick auf die erneuerbaren Energien erneut in einem großen
Umbruch sich befinde. Böckeler: „Die Energiewirtschaft hat sich gewaltig
verändert in diesen 100 Jahren“. 1914, ein bewegendes Jahr, dachte Bürgermeister Böckeler zurück und erinnerte auch, dass der 1. Weltkrieg ausbrach.
Rainer Gründel von N-Ergie und als Kommunalberater des Unternehmens, der
auch die Wanderausstellung mit konzipierte, die noch bis zum kommenden
Montag im Gilardihaus zu sehen ist bevor sie nach Freystadt weiter wandert,
hatte noch weiter zurückgeblickt in der Geschichte. 1714, so sagte er, sei
der Name Girard erstmals urkundlich erwähnt worden, aus dem dann Gilardi
entstanden sei, 200 Jahre schon vor der Elektrifizierung in Allersberg und
weiteren Orten. Die rasante wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung
ab 1900 habe die öffentliche Stromversorgung entscheidend beeinflusst. Vor
100 Jahren seien elektrisches Licht und strombetriebene Maschinen Symbole
für Fortschritt und Wohlstand gewesen. Sehe man allerdings die Kosten von
sechs Pfennig pro Kilowattstunde im Verhältnis zu den damaligen Löhnen,
sei Strom jedoch ein Luxusgut gewesen. Heute sei Strom aus dem täglichen
Leben nicht mehr wegzudenken und immer und überall selbstverständlich. Als
regionales Versorgungsunternehmen sei sich N-Ergie der gesellschaftlichen
und ökologischen Verantwortung bewusst. Umweltschutzauflagen habe es
schon auf freiwilliger Basis beim ersten Elektrizitätswerk 1898 gegeben und
auch heute sei das Unternehmen für neue Technologien aufgeschlossen und
unterstütze Photovoltaik, Elektromobilität und Speichertechnologie. Natürlich
Bei der Feierstunde im Foyer des Gilardihauses: Rainer Gründel, Bernhard Böckeler,
Annett Haberlah-Pohl und Eva Schultheiß (v.l.)
erwähnte er in diesem Zusammenhang, dass N-Ergie für den 70 Meter hohen
Wärmespeicher in Nürnberg-Sandreuth erst jüngst dafür von Staatsministerin
Ilse Aigner die Auszeichnung „Gestalter der Energiewende“ erhalten habe.
Man müsse sich den Veränderungen und Trends stellen, um bestehen und
auch wirtschaftlich arbeiten zu können, sagte Gründel. Mit leeren Händen war
der N-Ergie-Kommunalberater nicht gekommen, aber die Geschenke hielten
sich auch in Grenzen: Ein Buch für die Bücherei des Marktes und die Zusicherung, dass im kommenden Jahr Allersberg bei der Kino-Open-Air-Tournee von
N-Ergie wieder mit eingebaut werde.
Die lange Zusammenarbeit des Marktes mit N-Ergie (früher Fränkisches
Überlandwerk) betonte an diesem Abend auch Bürgermeister Bernhard
Böckeler. Er ließ aber nicht unerwähnt, dass mittlerweile Ausschreibungen
durchgeführt werden müssen und sich auch der Markt Allersberg an einer
Bündelausschreibung der Kommunen beteiligt, um der Wirtschaftlichkeit von
Strom- und Gasbezug zu entsprechen. Die Feuerwehren hatte der Rathauschef eingeladen, weil diese durch notwendige Löscharbeiten schon immer
mit der Elektrizität einen besonderen Umgang notwendig hatten. Auch heute
durch die Bahnstromleitungen seien die Feuerwehren besonders gefordert.
Einen Blick zurück hatte da Willy Bittner noch parat. Als gebürtiger Nürnberger war er den Umgang mit Strom schon gewöhnt. Nach der Bombardierung Nürnbergs wurde er mit seinen Eltern ausquartiert und kam wegen
der verwandtschaftlichen Beziehungen nach Uttenhofen (frühere Gemeinde
Ebenried). Dort gab es aber zu dieser Zeit noch keine Stromversorgung, die
Umgewöhnung schilderte er recht drastisch. Erst 1944 habe Uttenhofen
einen Stromanschluss erhalten, was bei den Bewohnern große Erleichterung
und sogar Freude ausgelöst hatte.
Reinhold Mücke
Schüler denken an Elektrifizierung
Das Jubiläum der 100. Wiederkehr der Elektrifizierung Allersbergs hatte
sich auch die Klasse 4b der Sybilla-Maurer-Grundschule als Thema für
einen kleinen Projekttag auserkoren. Strom, ein Thema, das schon in der
3. Klasse Unterrichtsstoff war, kam da gelegen, wie Rektorin Martina
Scherbaum im Gilardihaus betonte. Sie war stolz, was sich die Kinder
alles zu dem Thema hatten einfallen lassen, ihre Arbeiten wurden im
Rahmen der Ausstellung im Gilardihaus auch präsentiert.
Überlegt euch einmal, wie das Leben vor der Versorgung mit Strom funktionierte, wie es heute funktionieren würde und wie das Leben wäre, wenn es
keinen Fernseher, keinen Computer und all die elektrisch betriebenen Geräte
nicht gäbe. Zum Teil in kleinen Gruppen, zum Teil allein hatten die Schülerinnen und Schüler sich Gedanken gemacht und daraus ihre Ideen entwickelt.
Früher wurde im Keller mit Eisblöcken gekühlt setzten sie in Bildern den
heute gebräuchlichen Kühlschrank und die Gefriertruhe gegenüber. Früher
habe es Kerzen, Laternen, Feuer, Sonne, Tageslicht und Öllampen gegeben,
auf die man angewiesen und von denen man abhängig war, heute gehe
dies mit Glühlampen, Strom, Straßenlaternen und Discolicht. Eine kleine
Geschichte hatte sich der neunjährige Paul ausgedacht: auf dem Weg zu
einer Ausstellung befand er sich zusammen mit Mutter und Vater, wo die
Kerzen ausgeblasen wurden und Thomas Alva Edison dann auf den Knopf
drückte und das Licht erstrahlte, „ein komisches nach Glas aussehendes
Licht“. Janica hatte sich Gedanken gemacht, wenn man plötzlich einen Tag
keinen Strom mehr zur Verfügung hätte und Hannah hatte ihre Gedanken zu
Papier gebracht, wie es ohne Strom wäre, um nur einige wenige Beispiele zu
nennen. Schon allein die Gedanken der Schülerinnen und Schüler machen
einen Besuch in der Ausstellung, wo für die Arbeiten eine extra Wand reserviert ist, sehenswert.
Reinhold Mücke
14
MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
Jahresversammlung FF Göggelsbuch
Göggelsbuch (st) - In Action und im Wandel ist die Freiwillige Feuerwehr Göggelsbuch. Dies wurde bei der Generalversammlung deutlich.
Stolz konnte bei der Zusammenkunft berichtet werden, dass vom
Markt Allersberg für die Göggelsbucher Ortswehr ein neues Löschfahrzeug LF 10 bestellt ist und, dass mit der Auslieferung Ende 2015
gerechnet werden kann. Die Lieferzeit ist so lange, lautete der Tenor
von Kommandant Josef Schlierf und seinem Stellvertreter Christian
Schüssel. Die Neuanschaffung, der der Marktrat zugestimmt hat,
kostet 252.000 Euro und ist dringend notwendig. Das alte Fahrzeug
ist zwar immer wieder aufgepeppelt und Rostlöcher zugemacht
worden, aber es ist nicht mehr auf dem neuesten Stand. So wurde
zunächst eine Firma zur Erarbeitung eines Konzepts beauftragt, wobei
sich bald herausgestellt hat, dass dies die Wehr selbst machen muss.
In vielen Beratungen haben die Verantwortlichen inzwischen in Eigenregie
ein Beispielkonzept für Auto, Aufbau und Ausrüstung erarbeitet, das durchdacht und durchaus auch für andere Wehren brauchbar ist. Motor war hier
Josef Schlierf, unterstützt von Aktiven, die genau abgewägt haben. Sage und
schreibe neun Angebote wurden „zerpflückt“ und neu zusammengestellt,
damit Kosten eingespart werden konnten. Ein starkes Pilotprojekt ist die
Aktion Schlierf / Schüssel, wurde betont. So freut sich die Göggelsbucher
Frohes Weihnachtsfest
Wir wünschen unseren
Kunden und Freunden
ein besinnliches, ruhiges
Wehr, sieht aber auch die große Aufgabe und Herausforderung für die
Aktiven und eine Hilfestellung für die Stützpunktwehr Allersberg, mit der die
beiden Kommandanten sehr gut zusammenarbeiten und harmonieren.
Kommandant Josef Schlierf, der vor kurzem in Hilpoltstein mit dem Ehrenzeichen des THW ausgezeichnet wurde, gab neben dem Fahrzeugbericht
auch einen Gesamtüberblick. Demzufolge gehören der Göggelsbucher Wehr
zurzeit 46 Aktive an, für die er voll des Lobes war. Schlierf zollte seiner Truppe
und Mannschaft großes Lob und zeigte sich auch mit dem Ausbildungs- und
Übungsbesuch sehr zufrieden. Macht weiter so, kommt wie bisher regelmäßig zu den Übungen und meldet auch zur Weiterbildung beim Funk,
Atemschutz, Maschinistenlehrgang und vielem mehr, forderte er, denn auch
in Zukunft liegt unser Schwerpunkt in der Ausbildung, sie ist das A und O.
Zweimal musste die Wehr auf der Autobahn ausrücken, Bäume im Rothseebereich entfernen und es gab einen Waschmaschinenbrand im Ort selbst, bei
dem durch schnelles, tatkräftiges Eingreifen Schlimmeres verhindert werden
konnte. Gemeinsame Übungen mit Lampersdorf gehörten ebenso dazu wie
die Ablegung von Leistungsabzeichen. Glücklich zeigte sich Schlierf darüber,
dass sich daran vor allem viele Jugendliche beteiligten.
Vorsitzender Johann Schüssel, der die gut besuchte Versammlung leitete, berichtete von einer aktiven Alterswehr mit zwölf Personen, die sowohl hier wie in
anderen Gruppen an Ausbildungen teilnehmen können. Das hat sich bewährt,
stellte der langjährige frühere Kommandant und heutige Vorsitzende fest.
Zusammen mit Jürgen Meier betreut Vanessa Schüssel die Jugendwehr, der
14 Jugendliche, darunter vier aus dem Lampersdorfer Bereich mit Schönbrunn und Eismannsdorf angehören. Sie berichtete von sechs Übungen und
verschiedenen Aktionen wie zum Beispiel der Betreuung und Versorgung bei
der Radtour oder dem Glühweinverkauf nach der Christmette und zeigte sich
mit dem Ausbildungsstand und Trainingsfleiß zufrieden. Es wurde ein kleiner
Wissenstest durchgeführt und einige der Jugendlichen nehmen bereits an
der Truppmannausbildung teil. Stolz zeigte sie sich darauf, dass jüngst einige
Jungfeuerwehrler, die 18 Jahre alt wurden, der Hauptwehr empfohlen werden
konnten. In diesem Zusammenhang informierte KBM und Stützpunktkommandant Egbert Petz, dass in 2015 der Kreisjugendfeuerwehrtag in der Marktgemeinde Allersberg durch alle Wehren des Kreisbrandbezirkes ausgerichtet
wird. Ohne Wenn und Aber wird hier die Zusammengehörigkeit dokumentiert.
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DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
15
35. Landkreis-Kunstausstellung mit Werken von
Georg Weingärtner wurde auf
Burg Abenberg eröffnet
Landkreis Roth - Der Künstler des Jahres 2004 heißt Georg Weingärtner.
Er bestreitet die 35. Kunstausstellung des Landkreises Roth und stellt 56
farbenprächtige Gemälde auf Burg Abenberg aus. Die Kunstausstellung
bietet jedes Jahr einem anderen Landkreiskünstler die Möglichkeit, sich
und seine Werke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Zahlreiche Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben und viele Freunde und
Wegbegleiter des in Ebenried lebenden autodidaktischen Malers Georg Weingärtner waren zur Ausstellungseröffnung ins Haus fränkischer Geschichte auf
Burg Abenberg gekommen, um ihre Wertschätzung für Weingärtners Lebenswerk
zu bekunden. Unter den vielen geladenen Gästen befanden sich auch der Maler
Lorenz Winter, der im Jahre 1982 die Landkreis-Kunstausstellung ausgerichtet
hatte, sowie die Malerin Sabine Weigand, die 2010, und der Glaskünstler Rudi
Stowasser, der in 2012 vom Landkreis als „Künstler des Jahres“ ausgewählt
worden war.
„Wir wollen ein Zeichen setzen bei diesen Kunstausstellungen auf Burg Abenberg“, sagte Landrat Herbert Eckstein. „Entscheidend für uns ist nicht der akademische Grad eines Künstlers, sondern der Umstand, dass ein Künstler sagt: Ich
will die Leute mitkommen lassen.“ Der Landkreis habe viele Talente und wolle
durch die Kunstausstellungen die Vielfalt der künstlerisch tätigen Menschen
zeigen und würdigen. Landrat Eckstein gratulierte Georg Weingärtner, den er vor
vielen Jahren beim Tag des offenen Ateliers kennen und schätzen gelernt hatte,
zu der Auszeichnung.
Hartmut Lehmann, der 1. Vorsitzende des Allersberger Kultur- und Verschönerungsvereins KVV, hielt die Laudatio auf Georg Weingärtner. „Die Ehre, die dir
zuteil wird, kommt ein bisschen auf uns zurück“, meinte Lehmann und erinnerte
daran, dass Georg Weingärtner seit vielen Jahren Vorstandsmitglied im KVV ist.
Vor rund 20 Jahren habe er Georg Weingärtner kennen gelernt.
Georg Weingärtner habe 1997 den Offenen Malertreff im Allersberger Torturm
ins Leben gerufen, sagte Hartmut Lehmann. Seit diesem Jahr träfen sich jeden
ersten Samstag im Monat die Kunstschaffenden. Von 1997 bis 2006 habe Georg
Weingärtner den Allersberger Kalender mit Werken von Allersberger Hobbymalern aufgelegt, der in der Bevölkerung auf großes Interesse gestoßen sei.
„2004 gründete Georg Weingärtner die Kunstmeile in Allersberg, die ab 2012
jedes Jahr am Sonntag nach Pfingsten stattfindet“, berichtete Lehmann weiter.
„Georg Weingärtner ist ein wunderbarer Kamerad“, lobte der KVV-Vorsitzende,
„nichts kann ihn umhauen“. Weingärtners Bestreben sei es, für den KVV zu
wirken. „Dir ist es gelungen, den Übergang zu schaffen und nun das Ganze
in jüngere Hände zu geben“, lobte Hartmut Lehmann, „du bist ein Mentor im
Hintergrund, das ist großartig.“ Er hoffe, so Lehmann abschließend, dass Georg
Weingärtner „weiterhin am Ball bleibt und treu zu uns hält.“
Schon als Kind hat Georg Weingärtner zu Pinsel und Stift gegriffen. Doch erst ein
schwerer Schicksalsschlag in den 1990er Jahren brachte ihn der Kunst, in der er
seine Freude am Leben wiederentdeckte, richtig nahe. „Malen erfüllt mein Leben
mit Sinn“, lautet demgemäß Georg Weingärtners einfaches und klares Credo.
Doch nicht nur für sich selbst betätigt sich Georg Weingärtner künstlerisch.
Sein Können und seine Liebe zur Kunst gibt er seit vielen Jahren in VHS-Kursen
„Nacht der Lichter“ im
Pflanzenparadies Bittner
Eine „Nacht der Lichter“ fand erstmals im Pflanzenparadies Bittner in Allersberg statt, die Menschenmassen anzog. Die Besucher ließen sich von der
wohl einmaligen Atmosphäre und dem wunderschönen herbstliche Flair im
von zahlreichen Kerzen und Fackeln erleuchteten Blumen- und Pflanzenmeer
verzaubern. Sie genossen die angebotenen Kostproben mit regionalen Holunderprodukten und heimischem Honig und bekundeten übereinstimmend ihre
Begeisterung für das neue Angebot in der trüben und dunklen Novemberzeit.
(Foto: Josef Sturm)
16
MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
Georg Weingärtner ist jeden Samstag und Sonntag in der Ausstellung auf Burg
Abenberg anwesend.
weiter. Seit einigen Jahren hat sich Georg Weingärtner einer neuen Passion
verschrieben: dem Modellschiffsbau. Trotz dieser zusätzlichen Leidenschaft bleibt
der Ebenrieder Künstler der Öl- und Aquarellmalerei treu.
Georg Weingärtner dankte dem Landkreis Roth, dass er die 35. Kunstausstellung
auf Burg Abenberg ausrichten darf. Er erinnerte an seinen VHS-Kurs bei Waltraud
Giebel. „Sie fragte mich, ob ich Aquarelle malen würde, bei deren Entstehungsprozess die Leute zuschauen dürfen“, erzählte Weingärtner, „ich sagte ja, weil
ich keine Berührungsängste habe.“
Für Schmunzeln sorgte die Bemerkung Weingärtners, dass ihm damals eine
Gruppe von Nonnen über die Schulter geschaut habe, als er eine Landschaft
malte. „Sie sind nicht eher gegangen, bis das Bild fertig war“, erzählte er.
Nachdem er einige Kurse absolviert hatte, wurde er selbst Kursleiter.
Gut konnte sich der Ebenrieder an sein erstes Bild erinnern, an dem er sehr hing
und das er erst dann hergab, nachdem er es noch einmal gemalt hatte. Viel habe
er sich durch Selbststudium und durch Fachliteratur beigebracht. Auch bei einer
Kur in Bad Abbach, bei der er viele Winterbilder gemalt hat, habe er viel gelernt.
Georg Weingärtner wurde am 27. Januar 1945 in Ungarn geboren. Er wuchs in
Welzheim, Kreis Waiblingen (Baden-Württemberg) auf. Weingärtner ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt seit 1978 in Ebenried.
Bilder von Georg Weingärtner sind auf der ganzen Welt gekauft worden. Sie
hängen unter anderem in Miami / USA, in Südamerika, wo sein Sohn lebt, und in
St. Cere, der Allersberger Partnerstadt in Frankreich.
Georg Weingärtner erinnerte sich an seine erste Ausstellung beim Allersberger
Weihnachtsmarkt. Der inzwischen verstorbene Egon Lehmann aus Wendelstein
habe ihn zum Malen von Ölbildern animiert, nachdem er sich zuvor allein der
Aquarellmalerei zugewandt hatte.
Während Georg Weingärtner früher ausschließlich ein Verfechter der gegenständlichen Malerei war, hat sich der Ebenrieder inzwischen stilistisch geöffnet.
Als Mitglied im Themenkunstverein Feucht hat er auch surrealistisch-abstrakte
Werke geschaffen und Beiträge zu den Themen „Unart“, „Welten“ und
„Geometrische Grenzen“ ausgearbeitet. Sie können ebenfalls bei der LandkreisKunstausstellung bewundert werden.
Daneben beherrschen fantastische Landschaftsbilder im Stil von Bob Ross,
Winterbilder, Stillleben, Blumenbilder und Ortsansichten von Allersberg, Hilpoltstein, Greding, Heuberg, Ebenried, Heideck, Georgensgmünd, Abenberg und
Wendelstein die sehenswerte 35. Kunstausstellung des Landkreises Roth.
Robert Unterburger
Digitalfunk hält bei
Feuerwehren Einzug
Der Digitalfunkbetrieb bei den Feuerwehren im Landkreis Roth kann
starten. Auf Landkreisebene werden in den vier Inspektionsbereichen
Abendschulungen der Feuerwehrdienstleistenden durchgeführt. Der
Pilotlehrgang im Allersberger Feuerwehrhaus fand nun nach drei
Abenden seinen Abschluss und allen Teilnehmern konnten von Schulungsleiter Thomas Gumpp die Zertifikate für den erfolgreichen Lehrgangsbesuch ausgehändigt werden.
Mit dabei an diesem letzten Abend des Pilotlehrgangs waren auch Landrat Herbert
Eckstein, Allersbergs Bürgermeister Bernhard Böckeler und Kreisbrandrat Werner
Löchl, die neben den übrigen Feuerwehrführungskräften den Lehrgangsteilnehmern zu ihrem Erfolg gratulierten und zuvor eifrig gelauscht hatten. Kernerarbeit
und große Leistungen bescheinigte Herbert Eckstein zum Schluss den Führungskräften der Feuerwehren im Landkreis ebenso wie den Lehrgangsteilnehmern. Viel
Zeit sei investiert worden bis es soweit war, „die Umstellung auf den Digitalfunk hat
einen riesigen Zeitaufwand erfordert“. Dank und Respekt hatte er vor der Leistung
der Arbeit auf ehrenamtlicher Basis und für die Vorbereitung der Umstellungsarbeiten sowie der Lehrgangsvorbereitung. Es sei eine Ausbildung auf hohem Niveau
und alle seien aufmerksam und motiviert dabei gewesen, bescheinigte Bernhard
Böckeler den Feuerwehrleuten aus mehreren Feuerwehren, die den Pilotlehrgang im
Allersberger Feuerwehrhaus absolvierten und damit zu den Ersten gehören, die den
Digitalfunk nun beherrschen. Es sei sehr viel, was durch die Einführung des Digitalfunks auf die aktiven Feuerwehrleute und auch auf die Kommunen zugekommen
sei, sagte Böckeler und lobte auch das Engagement der Feuerwehrleute, die mit
mindestens 120 Prozent hinter ihrem Dienst stehen. Es sei unheimlich viel zu tun
gewesen, wusste auch Kreisbrandrat Werner Löchl. Damit alles bewältigt werden
konnte, mussten verschiedene Abschnitte gebildet werden. Ein gewissenhafter und
sauberer Umgang mit dem Funk sei notwendig, mahnte er an.
Dreigeteilt wurde die Umstellung auf den Digitalfunk vorgenommen, wie Werner
Löchl erzählt. Da sei einmal die Errichtung der Basisstationen durch den Bund und
das Bayerische Innenministerium. Insgesamt zwölf dieser Basisstationen stehen
im Landkreis Roth, davon eine nordöstlich von Allersberg im Staatswald und eine
weiterer bei Roth. Mit den zwölf Stationen wird der gesamte Landkreis abgedeckt
und auch die Funkverbindung darüber hinaus hergestellt. Dann kam die Anschaffung der Geräte, die zum Teil tragbar, zum Teil aber auch in den Feuerwehrfahrzeugen eingebaut sind. Rund 1.000 Geräte sind für das Gebiet des Landkreises
erforderlich, für die derzeit der Einbau gerade läuft und zu zwei Dritteln bereits
abgeschlossen ist. Und nun als dritter Abschnitt noch die Ausbildung, damit die
Leute auch damit umgehen können. Rund 2,5 Millionen Euro mussten im Landkreis
für die Umstellung auf den Digitalfunk aufgewendet werden. Abzüglich der staatlichen Zuwendung verblieb für die 16 Kommunen im Landkreis und für den Landkreis selbst immerhin noch ein Eigenanteil von zusammen rund 1,5 Millionen Euro.
In der Ausbildung müssen alle 4.500 Feuerwehrleute im Landkreis geschult
werden. Vor rund drei Jahren fand die letzte Funksprechschulung statt. Dann
wurde sie eingestellt, weil infolge der Umstellung auf den Digitalfunk die Schulung
mit dem bisherigen analogen Funk nichts mehr gebracht hätte, andererseits aber
auch die Umstellung vorbereitet werden musste, die einen riesigen Zeitaufwand
erforderte. Rund 1.500 Feuerwehrleute müssen deshalb nun erstmals eine Schulung absolvieren, 3.000 Feuerwehrleute sind vom analogen auf den digitalen
Funk umzuschulen. Jede Menge Arbeit also, die dabei noch auf das eingeführte
Ausbildungsmodul „Grundschulung Funk“ zukommt. Im Vergleich zu Nachbarland-
Die Teilnehmer des Pilotlehrgangs für die Schulung zum Umgang mit dem Digitalfunk zusammen mit den Lehrgangsleitern, Feuerwehrführungskräften, Landrat
Herbert Eckstein und Allersbergs Bürgermeister Bernhard Böckeler
kreisen erfolgt im Landkreis Roth die Ausbildung als gemeinsame Abendveranstaltungen. Der Landesfeuerwehrverband hatte eine Schulung als elektronische Lernanwendung zuhause am Computer favorisiert. Aber dem menschlichen Kontakt
und das Miteinander bei der Ausbildung maßen die Feuerwehrführungskräfte im
Landkreis Roth höchste Priorität bei. Dabei war Martin Enzenhöfer federführend
für die Erstellung des Ausbildungsmaterials bei den Schulungen zuständig. Und
auch der Lehrgangsleiter in Allersberg, Thomas Gumpp von der örtlichen Wehr,
hatte sich im Projekt Digitalfunk außerordentlich engagiert. „Durch die ehrenamtliche Kompetenz wurde somit gemeinsam ein Lehrgang geschaffen, der über die
Landkreisgrenzen hinaus Maßstäbe setzt“, sind beide überzeugt, ebenso wie alle
Führungskräfte, die mit dem Digitalfunk beschäftigt sind.
Wenn die Grundschulungen einmal abgeschlossen sind, dann soll die Funkausbildung im Anschluss an die Truppmannausbildung durchgeführt werden. Ziel der
Ausbildungsinhalte ist sowohl bei der jetzt abgeschlossenen Pilotschulung als auch
bei den späteren Lehrgängen, dass die Feuerwehrdienstleistenden die wichtigsten
Merkmale des Sprechfunks und somit auch des neuen Digitalfunks geschult
bekommen. Zudem werden Grundkenntnisse der Funksprache, der zahlreichen
Funkrufnamen im „BOS-Funk“ (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) sowie Grundlagen der Einsatztaktik vermittelt. Mit Einführung des
Digitalfunks werden jetzt auch kleinere Feuerwehren, zum Beispiel mit einem Tragkraftspritzenanhänger, mit dem Digitalfunk ausgestattet. Damit diese die Geräte
zeitnah verwenden können und der richtige Umgang erfolgt, werden diese Feuerwehren nun bevorzugt zu dem Grundmodul Funk mit eingeladen.
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DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
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Tagung zur Industriegeschichte in Allersberg
Landkreis Roth - Der Landkreis Roth veranstaltete zusammen mit der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen - Nürnberg (Lehrstuhl für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte) eine zweitägige Tagung zur
Industriegeschichte in Roth und in Allersberg. „Regionale Wirtschafts- und
Industriegeschichte in (klein)städtisch-ländlicher Umgebung“ hieß der
etwas sperrige Titel der Fachtagung, die am zweiten Tag im Allersberger
Gilardihaus stattfand.
Bernhard Böckeler, Bürgermeister der Marktgemeinde Allersberg und Vorsitzender
des Vereins zur Sanierung und Förderung des Gilardi-Anwesens, begrüßte die
Teilnehmer. „Allersberg hat viel zu bieten in Sachen Industriegeschichte“, sagte
Böckeler und erinnerte daran, dass im Jahre 1689 der Drahtzug hier eingeführt
wurde. Erst im Jahre 2006 habe die Firma Jacob Gilardi ihren Betrieb eingestellt.
Im ersten Vortrag stellte der ehrenamtliche Gästeführer Dieter Chrocziel aus
Allersberg die Firmengeschichte der Firma Gilardi von 1689 bis 2006 vor. Chrocziel spannte den zeitlichen Bogen von der Einführung des Drahtzugs durch den
Bierbrauer und Ökonom Johann Georg Heckel über die Firmenspaltung in zwei
Drahtzugfirmen seit 1736 bis hin zur Arisierung im 3. Reich, als das Gilardihaus von
Hermann Gutmann (1907 - 1987) übernommen und zur Nachkriegszeit, als der
Betrieb wieder seinem rechtmäßigen Besitzer Erik Geiershoefer zugeführt wurde.
Der zweite Vortrag führte nach Abenberg. Kerstin Bienert, die Leiterin des
Abenberger Klöppelmuseums und des Hauses fränkischer Geschichte auf Burg
Abenberg, befasste sich mit dem Thema „Edler Glanz - Gold- und Silberspitzen
aus Abenberg“. Die Abenberger Gold- und Silberspitzen seien ein Folgeprodukt
der leonischen Industrie, erklärte Bienert. Die Spitzenklöppeltradition in Abenberg
könne auf eine 500-jährige Geschichte zurückblicken. Zu den Raritäten des Abenberger Klöppelmuseums zählten zwei Musterbücher aus dem 19. Jahrhundert.
Die Spitzen seien verwendet worden für die Kleidung im weltlichen Bereich, für
liturgische Gewänder, für Kelch- und Altartücher im Kloster, für private Andachten,
Fatschnkinder, „Trösterlein“ und Heiligenfiguren, für „Jesusknaben“, Gebetsmäntel
der jüdischen Rabbiner und für Trachten.
Anschließend referierte Dr. Jörg Ruthrof aus Wendelstein über das Thema
„Wendelstein im Industriezeitalter - ein Marktort im Wandel vom Handwerkerort
zum industriellen Kleinzentrum“. Wendelstein sei ein Handwerkerzentrum
gewesen, in dem Messerer, Drechsler und Metalldrücker gearbeitet hätten. Seit
14 Jahren besitze Wendelstein ein eigenes Messerer-, Drechsler- und Metalldrückermuseum. In den 1930er Jahren habe das langsame Sterben der Wendelsteiner Drechsler begonnen. 1884 sei die erste Metalldrückerei in Wendelstein
gegründet worden. Der Niedergang der Metalldrücker habe ebenfalls in den
1930er Jahren begonnen. Noch in den 1940er Jahren seien die Quäkertöpfe
für Schulspeisungen verwendet worden. Als dann in den 1960er Jahren der
Siegeszug des Kunststoffs begann, sei die Metalldrückerei eingegangen.
Im Folgenden hielt der frühere Kreisheimatpfleger/Nord, Manfred Horndasch
aus Wendelstein, einen Vortrag zum Thema „Sorg - ein Industriedorf“. Das Dorf
Sorg sei durch die Industrie entstanden, erklärte Horndasch. An und entlang der
Schwarzach seien sehr viele Betriebe angesiedelt worden. In den Wäldern rund
um Sorg habe es viele Kohlenmeiler gegeben. In Sorg habe es ein Hammerwerk
gegeben. Die Herren von Kornburg, die Seckendorffer und Rieter hätten Interesse
daran gehabt, hier Betriebe anzusiedeln. In Sorg sei grober Draht gezogen worden.
Es gab eine Mühle, eine Säge und viele Nagelschmiede. Im 18. Jahrhundert sei das
Hammerwerk zur Spiegelglas-Schleiferei umgebaut worden. Danach sei aus der
Spiegelglas-Schleiferei eine Linsenschleiferei geworden.
Am Nachmittag gab es zwei Themenvorträge über Schwabach. Zunächst referierte
Professor Dr. Werner K. Blessing von der Universität Erlangen-Nürnberg über
das Thema „Schwabach - eine mittelfränkische Gewerbe- und Industriestadt im
„langen“ 19. Jahrhundert“. Nach einer Gewerbeblüte im 18. Jahrhundert - Schwabach stieg zur wichtigsten Gewerbestadt im Fürstentum Ansbach auf - sei es
zum wirtschaftlichen Niedergang im 19. Jahrhundert gekommen. So sei 1825 die
Kattunfabrik zusammengebrochen und die Tabakfabrik nach Nürnberg gekommen,
1841 sei die leonische Drahtfabrik nach Nürnberg verlagert worden und viele
Schwabacher seien in die USA ausgewandert.
Anschließend sprach Wolfgang Dippert, der Leiter des Stadtarchivs Schwabach,
über „Landesherrliche Wirtschaftsförderung in vor- und frühindustrieller Zeit
in Schwabach“. Seit dem Mittelalter sei Schwabach eine landesherrliche Stadt
gewesen und wichtigster Wirtschaftsstandort im Fürstentum Ansbach geworden.
Markgraf Georg der Fromme von Brandenburg-Ansbach habe der Schwabacher
Eisenhandelsgesellschaft den Betrieb eines Erzbergwerkes in Solnhofen bei sechsjähriger Zehntfreiheit gewährt. Die Hugenotten hätten die Bortenwirkerei nach
Schwabach gebracht und auch die Strumpfwirkerei sei lange Zeit sehr erfolgreich
gewesen. 1716 habe Markgraf Wilhelm Friedrich die herrschaftliche Kattunfabrik in
Schwabach gegründet.
Die letzten beiden Vorträge befassten sich mit vergleichenden Perspektiven für Lauf
an der Pegnitz und Rothenburg ob der Tauber. Sabina Grünewald vom Stadtarchiv
Lauf stellte „Lauf als kleinstädtischer Industriestandort“ vor. Professor Dr. Georg
Seiderer von der Universität Erlangen-Nürnberg referierte über „Rothenburg ob der
Tauber - eine mediatisierte Reichsstadt in der Industrialisierung“.
Mit einer Führung durch das Allersberger Gilardihaus endete die Tagung. Wie
Professor Dr. Wolfgang Wüst von der Uni Erlangen-Nürnberg mitteilte, sollen sämtliche Vorträge der zweitägigen Tagung in einem Buch zusammengefasst werden.
Das Buch soll nächstes Jahr erscheinen.
Robert Unterburger
Abschluss Truppmannausbildung
Göggelsbuch (st) - „Wir zählen auf Euch“, sagte Bürgermeister Bernhard
Böckeler bei der Abschlussveranstaltung zur Weiterbildung zum Truppmann
I, heute FWDV2, die Basisgrundausbildung laut Feuerwehrdienstvorschrift.
Erfolgreich bestanden die Prüfung im Göggelsbucher Feuerwehrhaus viele
junge Feuerwehrmänner aus dem Brandbezirk Allersberg, darunter als einzige
Frau die Göggelsbucherin Lisa Schlierf. Besonders freute Böckeler, dass bei
dieser sehr wichtigen Grundausbildung die Teilnehmer aus allen Wehren des
Marktes, der Stützpunktwehr Allersberg und den Ortswehren aus Ebenried,
Lampersdorf, Göggelsbuch, Brunnau und Altenfelden kamen. Die gemeinsame Ausbildung ist ein sehr gutes Zeichen und zeige das große Miteinander
aller Aktiven. Ein besonderes Augenmerk war es in den vergangenen Jahren,
Schranken zwischen den Orten abzubauen und dies ist, wie sich bei der
gemeinsamen Ausbildung zeigt, bestens gelungen.
Zuständig für die Ausbildung der Teilnehmer aus dem Kreisbrandbezirk
Allersberg in Göggelsbuch war federführend Kreisbrandmeister und Stützpunktkommandant Egbert Petz, der von Josef Schlierf, dem Göggelsbucher
Kommandanten, tatkräftig unterstützt wurde. 40 Stunden Ausbildung in
Theorie und Praxis absolvierten die 29 jungen Feuerwehrleute, der Stolz der
Führungskräfte und des Bürgermeisters, wie Petz betonte.
Zur Abschlussprüfung, die von allen mit sehr guter Benotung bestanden
wurde, waren KBM Hermann Kratzer, für die Ausbildung im Landkreis
zuständig, Kreisbrandinspektor Erhard Schneider sowie KBM Egbert Petz und
alle Kommandanten der einzelnen Wehren gekommen. Großes Lob, Dank
und Anerkennung gab es für alle Aktiven, denn freiwillig Dienst zu tun ist
nicht selbstverständlich. Die Arbeit der Feuerwehr kann nicht hoch genug
18
MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
Die Ausbildung zum Truppmann I, jetzt FWDV2, haben 29 junge Feuerwehrleute aus
dem Kreisbrandbezirk Allersberg erfolgreich abgelegt. Unser Bild zeigt sie mit den
Führungskräften.
geschätzt und eingestuft werden, wurde festgehalten.
Mit Erfolg die Ausbildung haben bestanden: Andreas Hausner, Felix Heßlein,
Patrick Heßlein, Maximilian Braune (FF Brunnau); Johannes Kraußer, Bastian
Kraußer, Jürgen Schmidtpeter, Daniel Schmidtpeter, Thomas Endres, Florian
Hahn (FF Lampersdorf); Kevin Kahr, Florian Moser, Marco Axmann, Christof
Baßler (FF Ebenried); Joachim Gerngroß (FF Altenfelden); Michael Fleischmann, Benedikt Harrer, Lucas Harrer, Markus Mederer, Richad Mederer, Stefan
Muschaweck, Andreas Muschaweck, Peter Muschaweck, Alexander Sossau,
Alexander Schlierf und Lisa Schlierf (FF Göggelsbuch); Tim Meyer, Kevin
Meyer, Matthias Jahn (FF Allersberg).
Josef Sturm
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Kolpingfamilie auf Weinfahrt
Einen Tagesausflug führte die Kolpingfamilie auch dieses Jahr wieder
durch, der als Weinfahrt gestaltet war. Dabei ging es zunächst nach
Pommersfelden, wo die Besichtigung des Schlosses Weißenstein
anstand. Das Schloss Weißenstein ist ein repräsentatives und großartiges Glanzstück des fränkischen Barock. Mit seinen Gemäldegalerien,
seiner kompletten Inneneinrichtung und seiner beeindruckenden
Architektur lockt es pro Jahr bis zu 30.000 Besucher nach Pommersfelden. Der von J.L. Dientzenhofer errichtete Prunkbau besitzt eines
der berühmtesten Treppenhäuser der Barockarchitektur.
Die Fahrt führte weiter nach Prichsenstadt, wo die Reiseteilnehmer das
Mittagessen einnahmen. Danach ging es nach Dingolshausen zur Weinwanderung mit anschließender Weinprobe bei der Familie Loos. Das Weingut Loos
ist ein Familienunternehmen. Der größte Teil der Reben wächst an südlich
geneigten Steilhängen, unmittelbar am Fuße des Steigerwaldes. Rund zwei
Stunden ging es auf Schusters Rappen durch die Weinberge, wo auch einige
Weine zur Probe bereitstanden. Die Hausherrin Beate Loos ist bekannt aus
der Landfrauenküche im Bayrischen Rundfunk. Nach der Weinbergwanderung
und Weinverkostung bei den jeweiligen Rebsorten hatte sie für die Reiseteilnehmer eine ordentliche Häckerbrotzeit vorbereitet, bei der natürlich auch
der Frankenwein aus dem Weinkeller Loos im Mittelpunkt stand.
Die Teilnehmer des Tagesausflugs der Kolpingfamilie im Hof des Weinguts Loos in
Dingolshausen lassen sich Interessantes zum Weinbau erklären.
Reinhold Mücke
Ihr Auto Crew Team
DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
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Nächtlicher historischer
Rundgang
Allersberg (st) - Die nächtliche Entdeckungsreise mit kulinarischen
Köstlichkeiten in Allersberg stieß auf große Resonanz. Viele wollten sich
die geschichtliche Tour mit umfangreichen Informationen zur Historie,
geheimnisvollen Sagen, Mythen, Spukgeschichten und Schauermärchen
aus früherer Zeit, über die heute noch in Allersberg erzählt wird, nicht
entgehen lassen.
Treffpunkt des nächtlichen historischen Rundgangs war das frühere Zentrum
Allersbergs, der Hintere Markt, wo am ehemaligen Schulhaus und heutigen
Verkehrsamt, Leiterin Gerlinde Grüner die Gäste aus Nah und Fern willkommen
hieß, ehe sie sich mit der Truppe aufmachte zur Allerheiligenkirche, eines der
ältesten Bauwerke der Marktgemeinde. Beim Pfarrhaus stießen die Spaziergänger
auf Nachtwächter Schorsch, alias Gästeführer Dieter Chrocziel, der sie auf seinen
Wachgang mitnahm und ihnen in der Allerheiligenkirche deren Geschichte und
die verschiedenen Kunstwerke erklärte. Auch auf die Jakobsmuscheln machte er
aufmerksam, denn von Nürnberg kommend liegt Allersberg auf dem Jakobsweg
und früher war auf dem Kirchenareal sogar ein Burgstall, informierte er. Als er den
ehemals um die Kirche liegenden Friedhofsplatz betrat, erzählte er die Geschichte
von flackernden Lichtern, die Ende des 16. Jahrhunderts, als der Friedhof schon
verlegt worden war, für große Angst und Unruhe im Ort sorgten.
Vroni, alias Gästeführerin Petra Schmidt-Lerzer, seiner Dauerverlobten wie
Schorsch sie nannte, begegnete die Truppe auf dem weiteren Weg. Überraschend
musste Vroni die kranke Pfarrersmagd Gretl vertreten, weil Hochwürden im
Pfarrhof Besuch erwartete, den ihr Dienstherr Jacob Gilardi von seiner Reise
mitbringen wollte. Vroni versorgte zunächst alle mit kleinen Köstlichkeiten, bevor
sie erzählte, dass es im Pfarrhaus früher gespukt und der Pfarrer um Mitternacht
ein Klopfen und Geräusche, wie wenn ein Maurer mit der Kelle über eine frisch
verworfene Wand streicht, gehört habe. Es war wohl ein guter Schutzgeist der
Pfarrei, stellte sie fest, denn als der Pfarrer den katastrophalen Zustand der
vorderen Kirche entdeckte, war die Geisterhand nicht mehr zu hören. Während
die Magd neugierig darauf war, was ihr Dienstherr für Kostbarkeiten von seiner
Reise mitgebracht hat, setzte Nachtwächter Schorsch mit der Gästeschar seinen
Weg Richtung Spitalweiher und Torturm fort, wo er die Geschichte vom „Bierbrauer und dem Teufel auf dem Spitalweiher erzählte“. Im Torturm musste er erst
einmal seine Kehle anfeuchten und essen. Von Vroni gab es auch für die Gäste
leckere Kürbissuppe und Bier, bevor Schorsch von der „Schlange in der Schatulle“
aus den Sagen und Geschichten von Robert Unterburger erzählte. Frei von der
Leber weg, berichtete auch Vroni in ihrer unnachahmlichen Art so Einiges über
die zwölf Brauereien Allersbergs und die durchführende Salzstraße, auf der es
nach Nürnberg eine Tagesreise weit war. Stolz waren die Allersberger auf ihr Bier,
Bestens gelungen ist der nächtliche historische Spaziergang mit kleinen kulinarischen Köstlichkeiten in Allersberg, wie die große Teilnehmerschar begeistert bekundete. Die Teilnehmer des nächtlichen historischen Rundgangs treffen beim Pfarrhaus
auf Nachtwächter Schorsch.
bei dem sie nicht nur auf das Reinheitsgebot vertrauten, sondern gar eine eigene
Qualitätskontrolle eingeführt haben. Einmal im Jahr, am Faschingssonntag, haben
die Honoratioren das Bier jeder Brauerei geprüft. Die Bierkieser waren unterwegs.
Eine ernste Sache, über die sogar Protokoll geführt wurde, wusste die Magd, ehe
sie sich wieder verabschiedete und es weiter ging zur Pfarrkirche, wo Schorsch
den „Fluch der Wolfsteiner“ erzählte, der sich beim Bau der Kirche 1708 erfüllte
und außerdem einen geschichtlichen Abriss gab.
Auf dem Weg über den Marktplatz gab es Infos über die historischen Gebäude,
die Geschichte Allersbergs und den Drahtzug. Da im Gilardihaus noch Licht
brannte, klopfte der Nachtwächter kurzerhand an und tatsächlich öffnete
Drahtbaronin Sybilla Gilardi (wiederum Petra Schmidt-Lerzer) höchstselbst die
Pforte. Die aus der angesehenen und bekannten Drahtzieherfamilie Maurer aus
Freystadt stammende Sybilla gab den interessiert lauschenden Besuchern bereitwillig ihre Lebensgeschichte preis. Sie berichtete von ihrer Flucht, ihrer Heirat
mit Johann Georg Heckel und ihrer zweiten Heimat im Heckelhaus sowie von
der Rettung des maroden Allersberger Drahtzugs, der später Weltruhm errang.
Nach dem frühen Tod ihres Mannes habe sie Jacob Gilardi geheiratet, der 1723
den Barockbaumeister Gabriel de Gabrieli mit dem Bau des Gilardihauses und
der Fabrikräume beauftragte. Von der Entstehung des Gilardianwesens und
ihrem Leben dort, über die weiteren Besitzer bis zum Erwerb des Areals durch
die Marktgemeinde im Jahr 2006, wusste Sybilla allerhand Interessantes zu
berichten. Dazugesellt hatte sich auch Magd Vroni, in deren Rolle und Gewandt
kurzerhand Johanna Braun geschlüpft war.
Riesigen Beifall gab es zum Abschluss der nächtlichen Tour für die ehrenamtlichen Akteure, die von Gerlinde Grüner vorgestellt wurden, und deren
exzellente Ausführungen, ehe es sich alle noch bei einem leckeren Dessert,
Rotwein und Getränken gut gehen lassen konnten.
Josef Sturm
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MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
JUNI 2013 • NÜRNBERG-EIB
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Wolfsteiner Stiftung feiert 675. Geburtstag
Das ehemalige Spitalgebäude am
Marktplatz im Jahre 1939, als noch auf
der Südseite ein Garten angelegt war
Auf 675 Jahre ihres Bestehens
kann heuer die Wolfsteiner Altenheim-Stiftung zurückblicken. Mit
einem modernen und umfassend
sanierten Alten- und Seniorenheim, das allen Ansprüchen
gerecht wird. Denn schon 1339
wurde die Stiftung errichtet
durch die beiden Brüder, Leopold
und Albrecht von Wolfstein, die
beiden Söhne von Gottfried II
von Wolfstein.
Sie gründeten die Stiftung am HeiligKreuztag (das ist nach dem liturgischen Kalender der 14. September) des
Jahres 1339 für „arme und preßthafte
Personen“. Gemeint waren arme
und gebrechliche alte Leute, die dort
ein Heim haben sollten, in dem sie
ihre letzten Lebensjahre in Ruhe und
Sorglosigkeit verbringen können. So
schreibt es Georg Schnoedt, Spitalverwalter, im Jahre 1939 in der Festschrift
zum 600-jährigen Jubiläum der Stiftung. Er hatte sich als damaliger Spitalverwalter ausgiebig mit der Stiftungsgeschichte befasst. Die Stiftung wurde
durch die beiden Stifter schon bei der
Gründung und auch noch später mit
einem großen Vermögen ausgestattet,
vor allem mit einer ganzen Reihe von
Grundstücken und Rechten. Die Herren
von Wolfstein wurden seinerzeit als
Ritter des späteren freiherrlichen und
dann gräflichen Hauses von Wolfstein bezeichnet. 1305, zur Zeit von
Gottfried II von Sulzbürg (Vater von
Leopold und Albrecht), war Allersberg
als Nachlass des Grafen von Hirschberg an den Bischof von Eichstätt und
von diesem als Lehen an die Wolfsteiner gekommen.
Um 1622 wurde der Bestand der Stiftung wie folgt beschrieben: „Erstlich
hat das Spital im Markt Allersberg
ein Hofreith, darauf ein Hauss, Stadel,
ein Viehhaus, ein anderes PfrungtHaisslein und dann ein Kirchen
und liegt unten im Markt an der
Nürnberg-Strass zur Rechten von der
Spitl-Weiher und nach dem Weiher
zur Linken herumb bis zu dem unteren
Markttor, und hinauf biss wieder zu
der Spitl-Kirchen, was hier in diesem
Kreis liegt gehört Alles zum Spital“.
Der landwirtschaftliche Besitz betrug
damals 46 Tagwerk Acker, 42 Tagwerk
Wiesenmad und zusätzlich Waldungen
Das Alten- und Seniorenheim der
Wolfsteiner Stiftung von der Südseite
Portal des ehemaligen Spitals, das seit
1977 nach umfassender Sanierung und
Erweiterung als Kolpinghaus und Pfarrzentrum der katholischen Pfarrei dient.
in den Waldbezirken Hohenriedt,
Langwaid, Auratshof, Himmelreich und
Unglückshof, an der Nürnberger Straße
am spanischen Knöckel unter dem
Harrhof. Ein reicher Stiftungsbesitz
also, der der Hospitalstiftung, 1975
in „Wolfsteiner Altenheimstiftung
Allersberg“ umbenannt, zur Verfügung
stand, um die Stiftung und den Betrieb
abzusichern.
Von jeher war in der Allersberger
Einwohnerschaft die Meinung
verbreitet, dass das Spital nur für
Allersberg und seine Einwohner
gestiftet, dann aber widerrechtlich auf
einen größeren Bezirk ausgedehnt
worden sei. 1829 beantragte Allersberg deshalb eine gerichtliche Klärung,
die 1830 beim Landgericht Hilpoltstein
im Rahmen einer Deputiertenversammlung erfolgte. Da hatten nämlich
plötzlich auch andere Gemeinden eine
Zugehörigkeit für sich in Anspruch
nehmen wollen. In der Feststellung des
Landgerichts wurde dann aber geklärt,
dass nachstehende Gemeinden mit
ihren Parzellen als Wolfsteiner anzusehen sind, die in einem grund- oder
lehensbaren Verhältnis zu den Herren
von Wolfstein standen. Das sind neben
Allersberg auch Altenfelden, Birkach,
Brunnau, Ebenried, Göggelsbuch,
Hagenbuch, Harrlach, Heuberg, Hilpoltstein, Hofstetten, Jahrsdorf, Karm,
Lampersdorf, Lay, Meckenhausen,
Michelbach, Mindorf, Minettenheim,
Mörlach, Mörsdorf, Patersholz, Pierheim, Solar, Sindersdorf, Tiefenbach
und Weinsfeld gewesen. Weiter wurde
entschieden, dass für die Gemeinde
Allersberg und die übrigen 26 wolfsteinischen Gemeinden zwei gleiche Teile
gegeneinander betrachtet werden und
jeder Teil die Hälfte des Genusses des
Spitals sowohl an Naturalpfründen als
auch an Geldunterstützungen außerhalb des Spitals haben soll.
„Wenn wir diese segensreiche
Stiftung in ihrer Auswirkung in den
Jahrhunderten überblicken, muss
es uns mit stolzer Genugtuung und
dankbarer Freude erfüllen, dass dieses
erhabene Werk gerade in unserem
trauten Heimatort geschaffen und
so dauerhaft begründet und ausgestattet wurde, dass es die Stürme
der Jahrhunderte überdauern konnte
und noch in kommende Zeiten hinein
segensreich wirken wird.“ So schrieb
es Georg Schnoedt 1939, dem auch
heute wenig hinzuzufügen ist und das
auch heute noch so gilt.
Das Spitalgebäude auf dem Allersberger Marktplatz, so wie es heute
noch zu sehen ist und ob seiner
barocken Fassade viel bewundert
wird, hatte einige Vorgänger. Auch
ein eigenes Kirchlein gehörte früher
einmal dazu, die Heilig-Geist-Kirche,
die 1708 dem Neubau der jetzigen
Katholischen Pfarrkirche „Maria
Himmelfahrt“ weichen musste. Vom
alten Kirchlein kündet noch das Ölbergrelief in der Südfassade. Das Gebäude
in seinem jetzigen Aussehen wurde
erst in den Jahren 1736 bis 1738 nach
Plänen des churfürstlichen Hofmaurermeisters Johannes Puchtler errichtet.
Damals erhielt es sein barockes
Aussehen mit dem schönen und reich
verzierten Portal und der prächtigen
Stuckkartusche, in dem auch das Wolfsteinische Familienwappen zu sehen
ist. Darüber auf einer Tafel die Inschrift:
„Hospital Allersberg, gestiftet im Jahre
1339 von den Grafen Leopold und
Albrecht von Wolfstein zu Allersberg“.
Die Wolfsteiner hatten nämlich eine
eigene Allersberger Linie gegründet
und sich die „Veste Allersberg“, ein
von Wassergräben umgebenes Schloss
gebaut, an der Stelle, an der heute
noch das Gebäude des früheren Forstamtes steht.
Der Bau im 18. Jahrhundert war
wegen des schlechten baulichen
Zustands des vorherigen Gebäudes
notwendig geworden und kostete
seinerzeit 8.629 Gulden 56 Kreuzer
und 6 Heller. Das ehemalige Spitalgebäude am Marktplatz dient heute
als Kolpinghaus und Pfarrzentrum,
nachdem es die katholische Pfarrei
nach dem Umzug des Altenheims in
die Kellerstraße erworben und für
diese Zwecke umgebaut hat. Der
Neubau des Altenheims wurde im
Noch anstehende Maßnahme der
Gesamtsanierung auf dem Areal der
Wolfsteiner Altenheimstiftung an der
Kellerstraße ist die Umgestaltung des
Gartens auf der Süd- und Westseite.
Jahre 1970 begonnen an der Kellerstraße, wo sich das Altenheim auch
noch heute befindet. Jahrelange
Beratungen waren vorangegangen.
1972 konnte die neue Einrichtung, die
nach Plänen des Architekten Ludwig
Grassi gebaut wurde, eingeweiht und
bezogen werden. Der Bau kostete 3,8
Millionen D-Mark. In den Jahren 2000
bis 2002 wurde im Osten ein Erweiterungsbau angefügt (Kosten 3,2 Millionen Euro), dem 2004 die Sanierung
des Ostflügels mit 2,2 Millionen Euro
Baukosten sowie die im Jahr 2011
begonnene und 2012 abgeschlossene
Renovierung und Sanierung des Westflügels mit 2,5 Millionen Euro folgten.
Während im seinerzeitigen Spital
am Marktplatz rund 20 Personen
eine Bleibe hatten, weist das
heutige Alten- und Seniorenheim
an der Kellerstraße 94 Plätze auf,
in modernen Zimmern, die alle
mit Nasszellen ausgestattet sind.
Der Eingang in das Spital war
früher in der Regel auch an der
Ostseite, gegenüber dem Westportal der katholischen Pfarrkirche
„Maria Himmelfahrt“. Erst mit der
Umnutzung zum Pfarrzentrum und
Kolpinghaus wurde der Haupteingang auf das prächtige Portal an
der Südseite gelegt.
Die Geschicke der Stiftung werden
heute von der Spitalverwalterin und
dem Verwaltungsausschuss geleitet.
Spitalverwalterin ist derzeit Sabine
Stubenhofer. Dem Verwaltungsausschuss gehören sieben Mitglieder
an. Den Vorsitz führt der jeweilige
Landrat des Landkreises Roth (derzeit
Herbert Eckstein). Weiter gehören
dazu die jeweiligen Bürgermeister
von Allersberg (Bernhard Böckeler,
gleichzeitig Stellvertreter des Vorsitzenden), Hilpoltstein (Markus Mahl)
und Roth (Ralph Edelhäußer) sowie
Wolfgang Gmelch, Robert Köstler und
Reinhold Mücke.
Reinhold Mücke
DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
21
UVWA-Spende für
Waldkindertagesstätte
An der Waldkindertagesstätte nördlich des Brünnele sind zurzeit
viele Passanten und Spaziergänger interessiert. Etwas Neues erregt
Aufmerksamkeit und Interesse. So sind viele zu beobachten, dass sie
am liebsten der neuen Einrichtung einen Besuch abstatten möchten.
Dazu besteht bald ganz offiziell die Möglichkeit. Denn für Samstag,
29. November, ist um 14.00 Uhr eine offizielle Eröffnungsfeier geplant,
die auch mit einem Tag der offenen Tür verbunden ist. Interessenten
können sich dann ganz leicht, umfangreich und ausgiebig über die
neue Einrichtung, ihr Angebot und den täglichen Betrieb informieren.
Dieser Tage machte auch die Unternehmervereinigung Wirtschaftsraum
Allersberg (UVWA) der neuen Waldkindertagessstätte eine Aufwartung.
Rainer Just und Elfriede von Lüdinghausen tauchten aber nicht mit leeren
Händen auf. Mit dabei hatten sie einen Bollerwagen für Kleinkinder, denn
die Kinder werden täglich am Brünnele abgeholt und legen den einige
hundert Meter langen Weg zu Fuß zurück, verbunden mit ein paar Stationen.
Für die Wintertage und wenn Schnee liegt, lagen auch gleich praktische
Kufen dabei, mit denen der Bollerwagen dann über den Schnee gleiten
kann. Der Bollerwagen war obendrein mit allerlei wertvollen praktischen
Materialien beladen, die in der Waldkindertagesstätte für den täglichen
Betrieb gut genutzt werden können. Messer zum Schnitzen, Messer zum
Schneiden von Obst, Scheren, solarbetriebene Lampen und vieles mehr
Rainer Just und Elfriede von Lüdinghausen von der UVWA (links im Bild) überreichten eine großzügige Spende an Nadine Nöller und Chiara Liepold (rechts) von
der Waldkindertagesstätte, wovon die Kinder auch gleich Gebrauch machten.
entdeckten die Kinder, als die UVWA-Vertreter den Bollerwagen samt Inhalt
an Nadine Nöller und Chiara Liepold als Erzieherinnen im Waldkindergarten
überreichten und die interessierten Kinder auch gleich mit Stöbern und
Nachsehen begannen. Beide UVWA-Vertreter zeigten sich von der neuen
Einrichtung in Allersberg überrascht und gleichzeitig überzeugt und luden
spontan zum nächsten Unternehmerstammtisch ein. Dort können dann die
beiden Damen die Philosophie der Waldkindertagesstätte vorstellen und den
Unternehmern den täglichen Ablauf schildern.
Reinhold Mücke
Das Team vom
Mitteilungsblatt wünscht
allen Kundinnen und Kunden,
allen Autorinnen und Autoren,
sowie allen Leserinnen und Lesern
ein frohes
Weihnachtsfest
und ein glückliches
neues Jahr.
Foto: kwasny221/iStock/Thinkstock
22
MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
STAMMTISCH-NEWS
Neues vom offenen Unternehmerstammtisch
„Wir für Allersberg“
Der „Muskelkater“ ist vorbei!
Manch aufmerksamer Leser wird sich schon gewundert
haben, warum man von den Allersberger Unternehmern
seit der großen GewerbeShow im Mai kaum noch etwas
gehört hat.
Die Antwort ist ganz simpel: Die Allersberger Selbständigen hatten einen riesigen „Muskelkater“.
Dermehr als zwölfmonatige Vorbereitungsmarathon,
‘zig Meetings und Maßnahmen und zum Abschluss der
furiose Endspurt in Form der GewerbeShow haben der
Unternehmerschaft die letzten Reserven gekostet. Besonders, weil bei jedem Teilnehmer der normale Geschäftsbetrieb nebenbei ja noch weiter laufen musste.
Die Sommerpause mit Urlaub und Regeneration hat den
unternehmerischen Muskelkater aber sehr gut ausgeheilt und
die Allersberger Selbständigen sind wieder fit. Ob sie nach
dieser Top Leistung noch fitter sind, wird die Zukunft zeigen.
Die Lust auf neue Aktivitäten ist nun wieder erwacht. Das
zeigt schon die Zahl der Teilnehmer. Fast 30 Unternehmerinnen, Unternehmer und Referenten warteten gespannt
auf folgende Themen.
• Die Waldkindertagesstätte Buchenzauber
• Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse
• Wechsel des Stammtischsprechers
• Neues aus den Gremien, Marktrat, Wirtschaftsbeirat
und UVWA
• Termine und Ankündigungen
Die Waldkindertagesstätte Buchenzauber
Nachdem der Markt Allersberg mit der KiTa „Weidenkörbchen“ unter der Harrbruck ein Objekt in Betrieb
genommen hat, das mit modernem Design und
modernster Passivhaustechnologie den höchstenBaustandards entspricht, liefert die WaldKita Buchenzauber das
genaue Gegenteil.
Keine Heizung, kein fließendes Wasser, als Wetterschutz
nur eine kleine Hütte, aber Natur pur.
Anhand einer interessanten Bildpräsentation erläuterte
die Leiterin der WaldKiTa, Frau Chiara Liepold, die ersten
Erfahrungen auf dem neuen Areal. Mit aktuell 11 Kindern
im Alter von fast 3 bis 12 Jahren wird die Natur erkundet,
gebastelt und gespielt. Die Kinder lernen dabei Pflanzen
und Tiere kennen und üben sich in einer bunt gemischten
Gruppein sozialem Verhalten. Den Bildern nach zu
urteilen, fühlen sich alle pudelwohl, trotz oder gerade
wegen Wind, Wetter Sand und Matsch.
Zur Beruhigung der Verantwortlichen anderer Einrichtungen darf berichtet werden, dass die aufgenommenen
Kinder überwiegend aus anderen Gemeindegebieten
stammen und bisher auch in keiner anderen KiTa waren.
Es gab darum keinen Verdrängungswettbewerb. Ganz
im Gegenteil, die WaldKiTa Buchenzauber bereichert und
ergänzt das Angebot in Allersberg.
Chiara Liepold bedankte sich herzlichst für die großzügige
Geldspende der UVWA, wies aber darauf hin, dass noch
eine ganze Reihe von Gebrauchsgegenständen fehlen
würde, wie Bastelmaterial, Isomatten, Decken und Kletterausrüstung (gerne auch gebraucht). Sachspenden dieser
Art werden gerne angenommen.
Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse
Der Jugendbeauftragte der SPD, Herr Andreas Odermann,
bestätigte in einem sehr engagierten Vortrag die Bemühungen seiner Fraktion um die Auszubildenden und die
Ausbildungsplätze in der Gemeinde.
Zusammen mit Roger Bitsch stellte er die bisherigen
Überlegungen vor und kündigte sein verstärktes Engagement um die Ausbildungssituation in Allersberg an.
Die anwesenden Vertreter aus dem Arbeitskreis Schule
und Wirtschaft konnten Herrn Odermann allerdings
beruhigend darüber informieren, dass die Allersberg
Unternehmerschaft hier bereits sehr aktiv und auch
ausgesprochen weit ist. Mit langjährigem Engagement
haben die Mittelschule und die Unternehmerschaft
bereits frühzeitig geeignete Prozesse eingeführt, um
künftige Auszubildende und deren potentiellen Ausbilder
aufeinander einzustimmen.
Beim alljährlichen Berufsinfotag werden alle Schülerinnen und Schüler über viele verschiedenen Berufs- und
Ausbildungsarten informiert, die in Allersberg und der
Region angeboten werden.
Ein dichtes Netz an Betrieben bietet den Schülern
ganzjährig Praktika, Schnupperlehrplätze und Betriebserkundungen an.
Ausgewählte Unternehmen präsentieren Lehrern und
Schülern bei Individualterminen weitere Informationen zu
Ausbildungsbildern und Berufswegen.
Bei einem Speed-Dating werden in der 9.+10. Jahrgangsstufe die künftigen Azubis von „echten“ Unternehmern
für Bewerbungsgespräche trainiert.
Seit drei Jahren ist ein sogenannter Portfolio-Ordner im
Einsatz, mit dessen Hilfe sich die jungen Leute Schritt für
Schritt auf die Ausbildungsplatzsuche und den Eintritt in
Berufsleben vorbereiten. Dieser Portfolio-Ordner, den die
Allersberger Unternehmer zusammen mit der Mittelschule
entwickelt und realisiert haben, hat überregional bereits
höchstes Lob erfahren und dient im Landkreis derzeit als
Mustervorlage für andere Schulen.
Im Dialog mit Herrn Odermann wurde dann vereinbart,
dass man in den Monaten März/April in der Mittelschule
eine Ausbildungsplatzbörse abhalten möchte, bei der sich
interessierte Betrieb nochmals präsentieren und ihr Ausbildungsangebot darstellen können. Herr Odermann wird sich
dazu mit den Verantwortlichen der Mittelschule abstimmen
und die Unternehmerschaft rechtzeitig informieren
Wechsel des Stammtischsprechers
Wie im Aprilbereits vereinbart,legte Fritz Schröder aus
beruflichen Gründen sein Amt als aktueller Stammtischsprecher nieder. Sein Nachfolger bis zunächst April 2015
wird ein Mann mit Erfahrung.
Rainer Just, der dieses Amt bereits in der Periode
2012/2013 innehatte, erklärte sich bereit, die erforderlichen Aufgaben bis zum nächsten regulären Wechsel im
Frühjahr 2015 zu übernehmen.
Aus dem Marktrat
Anders als gewohnt erhielten die Anwesenden die aktuellsten Informationen aus dem Marktrat nicht aus dem
Kreise der Unternehmerschaft sondern aus erster Hand,
von Bürgermeister Böckeler persönlich.
Der Markt wird derzeit dominiert von Baumaßnahmen.
Es handelt sich dabei aber durchwegs um geplante
Aktivitäten, die sich - zumindest was die Termine anbelangt - auch alle innerhalb der angesetzten Grenzen
bewegen. Herr Böckeler erläuterte, warum manch
aktueller Bauzustand,wie in der Kirchstraße oder dem
Zwischenmarkt,nur ein notwendiges Zwischenstadium
ist. Er gab einen klaren Ausblick auf die Verlegung des
Bauhofes von der Hilpoltsteiner Straße auf das Areal
am Spitalwald. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau
der neuen Salzlagerhalle begonnen werden. Die Fahrzeughallen und die Sozialräume werden dann zeitnah in
2015 folgen. Nach dem Umzug der noch notwendigen
Ausrüstung wird der alte Bauhof je nach Bedarf und/oder
Möglichkeiten rückgebaut.
Die Sanierungsarbeiten am alten Friedhofsteil laufen
leider nicht so wie geplant. Der ursprünglich anvisierte
Sanierungstermin mussteum fünf Jahre verschoben
werden, da noch nicht ausreichend freie Grabplätze für
eine flächige Sanierung zur Verfügung stehen. Danach
wird der Wasserstand abgesenkt und der Boden ausgetauscht, damit das Areal auch in Zukunft genutzt werden
kann.
Die Instandsetzung der maroden Turnhalle der Grundschule würde enorme Kosten verursachen, die bei mehr
als 80% der Aufwendungen für einen Neubau liegen
würden. Der Bauausschuss hat dem Marktgemeinderat
darum empfohlen, den Altbestand zusammen mit dem
Lehrschwimmbecken abzubrechen und eine neue Halle
errichten zu lassen. Die Größe der Anlage soll dabei auf
aktuell gültige Normmasse von 15m x 27m gebracht
werden, wovon auch der Vereinssport profitieren würde.
Derzeit betragen die Maße leider nur 12m x 24m. Die
endgültige Entscheidung obliegt aber dem Markt.
Im Zusammenhang mit dem Vortrag von Herrn
Böckeler, mussten die Unternehmer eingestehen, dass
der ursprünglich geplante, regelmäßige Besuch der
verschiedenen Marktrats- und Ausschusssitzungen
leider sehr zu wünschen übrig lässt. Der Zeitaufwand
war den bisherigen Aktiven einfach zuviel geworden. Es
wurde darum vereinbart, dass in Zukunft nach einem
vorher festgelegten Teilnahmeplan alle Sitzungen von
mindestens einem/r Unternehmer/-in begleitet werden.
Diese Teilnehmer werden dann am jeweils nächsten
Stammtisch über Ihre Beobachtungen berichten. Elfriede
v. Lüdinghausen gewann zu diesem Zweck bereits eine
ansehnliche Gruppe von „Freiwilligen“ und wird nach
Bekanntgabe der kommenden Sitzungstermine einen
kleinen Dienstplan aufstellen, dem die Unternehmer ihre
jeweiligen Sitzungstermine entnehmen können.
Vom Wirtschaftsbeirat
Die anwesenden Wirtschaftsbeiräte erläuterten die Art
und Abläufe Ihrer regelmäßigen Termine und Aktivitäten
und wiesen auf das gute gegenseitige Verhältnis zu
Bürgermeister Böckeler und dem Marktrat hin. Die so in
den letzten Jahren gewonnenen Erkenntnisse haben das
gegenseitige Verständnis enorm verbessert und ließen
manche Entscheidung in einem ganz anderen Licht
erscheinen.
Bei dieser Gelegenheit wurde daran erinnert, dass zwei
wichtige Themen behandelt werden müssten.
das im November 2010 von den Unternehmern aufgestellte
Leitbild und die getroffenen Handlungsvorsätze müssenüberprüft und ggf. nachgearbeitet werden. Hierzu wurde
vereinbart, im ersten Quartal 2015 einen Workshop zu
veranstalten, der in ähnlicher Art wie das erste derartige
Treffen besetzt und organisiert wird.Der Wirtschaftsbeirat
wird dazu alle notwendigen Vorbereitungen treffen und
rechtzeitig über den Termin informieren.
Der aktuelle Wirtschaftsbeirat wurde 2011 gewählt mit
der Vorgabe, die Wahl alle 3-5 Jahre neu anzusetzen. In
einem beachtenswerten Plädoyer erläuterte Roger Bitsch
aufgrund eigener Erfahrungenals Marktrat, wie schwierig
es für eine/-n Außenstehenden ist, bestimmte Vorgänge und
Entscheidungsprozesse in einer Gemeindeverwaltung zu
verstehen. Dasselbe gelte auch für die Wirtschaftsbeiräte.
Er schlug darum vor, die „Amtsperiode“ der Wirtschaftsbeiräte denen der Markträte in der Länge auf sechs Jahre
anzupassen, die Wahl zeitlich aber deutlich zu versetzen. So
würden nie unerfahrene Wirtschaftsbeiräte auf unerfahrene
Markträte treffen. Der Vorschlag wurde wohlwollend aufgenommen und die Neuwahl der Wirtschaftsbeiräte wird
somit voraussichtlich erst in 2016 erfolgen.
Neues von der UVWA
Den vollständig vertretenen Vorständen der UVWA wurde
zunächst nochmals für die tolle Leistung im Rahmen
der GewerbeShow und den vielen Arbeiten im Hintergrund gedankt. Mit Wohlwollen wurde auch die bereits
Erwähnte Spende an die WaldKiTaind Höhe von € 500,00
zur Kenntnis genommen.
Als Highlights für alle Mitglieder wurden folgende Events
angekündigt:
• Weihnachtsfeier Unternehmerstammtisch Donnerstag
11.12.2014
• Januar-Stammtisch Mittwoch, 21.01.2015 (rt wird
noch bekannt gegeben)
• Ausflug zur Kuchlbauer Bierwelt, Abensberg Samstag
14.03.2015 mit Besichtigung des „Kuchlbauer-Turms“
(Entwurf Hundertwasser) Nähere Informationen
werden rechtzeitig bekannt gegeben
Zu den offenen Unternehmerstammtischen sind alle
Allersberger Unternehmer, Freiberufler und Gastronomen
herzlich eingeladen. Die Wirtschaftsbeiräte (wirtschaftsbeirat@allersberg.de) und die Vorstände der Unternehmervereinigung (vorstand@uvwa.de) stehen zur Kontaktaufnahme gerne zur Verfügung.
„Wir für Allersberg!“, Roland Herzog
DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
23
AKTUELLES AUS DEM AKTIONSBÜNDNIS
OBERPFALZ-MITTELFRANKEN (AOM)
Dezember 2014
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
Weihnachten steht vor der Tür, dieses Fest, das wie kaum ein anderes in unserer Kultur und Lebensform verankert ist.
Sicher, der vorweihnachtliche Trubel ist manchmal recht stressig.
Aber das ändert nichts daran, dass wir uns alle auf die kommenden
Feiertage freuen. Denn die besondere Atmosphäre, die von Weihnachten ausgeht, spricht alle Menschen an, die Jungen wie die
Alten, die Christen wie die Nichtchristen.
Sicherlich haben Sie neben allen Mühen, die der Alltag so mit sich
bringt, auch wieder viel Schönes und Erfreuliches in diesem Jahr
erlebt und können sich jetzt gemeinsam mit Ihren Angehörigen auf
die kommenden Feiertage freuen und Weihnachten im Kreise Ihrer
Familien begehen.
Für die bevorstehenden Festtage wünsche ich Ihnen, auch im Namen meiner neun AOM-Bürgermeisterkollegen, eine angenehme
Vorweihnachtszeit und dass Sie trotz des alljährlichen Weihnachtstrubels ausreichend Zeit zur Besinnung, Entspannung und Erholung
im Kreise Ihrer Lieben finden.
Ihr Werner Brandenburger
1. Bürgermeister Gemeinde Sengenthal, Sprecher des AOM
Allersberg
www.allersberg.de
Das Verkehrsamt des Marktes Allersberg präsentiert: „vocalipur –
Zeitlos“, Sonntag, 28.12.2014 – 19.30 Uhr Allersberg, Gasthaus
„Altes Spital“, Marktplatz 10. Eintrittspreis: 12,- / ermäßigt 9,- Euro.
Vorverkauf ab 01.12.2014 bei den Allersberger Geldinstituten und
im Rathaus (Kasse) Tel. 09176-509-11. 45 Sängerinnen und Sänger, ein Chorleiter und eine Stimmgabel – in dieser Besetzung
präsentiert vocalipur aus Freystadt das neue a-cappella-Programm
„Zeitlos“.
Berching
www.berching.de
Samstag, 06.12. bis 21.12.2014 - samstags ab 18.00 Uhr bzw.
sonntags ab 17.00 Uhr - Die tapferen Drei (ein Bühnenmärchen von
Gerd
Prager)
In
der
Kulturfabrik/Berching.
Infotelefon:
08462/200876.www.kulturfabrik-berching.de.
6.-7. Dezember, 11:00 – 19:00 Uhr 9. Adventsmarkt mit Krippenausstellung im Kloster Plankstetten, Infotelefon: 08462/206-203.
www.kloster-plankstetten.de.
Samstag, 13.12.2014 Adventskonzert des Symphonisches Blasorchester Berching in der Stadtpfarrkirche Berching, Infotelefon:
08462/1760.
13. u. 14.12.2014 - Samstag, 16.00 -21.00 Uhr, Sonntag 13.00 18.00 Uhr Romantischer Weihnachtsmarkt in der Berchinger Altstadt. Das mittelalterliche Ambiente gibt dem Markt ein besonderes
Flair und die Krippenausstellung im historischen Obergeschoß des
Kulturhauses Schranne ist ein Highlight der Veranstaltung.
Weiterhin erwartet Sie: eine Krippe mit lebensgroßen Figuren und
Schafen, eine Bastel- und Malstube für Kinder, Kutschfahrten und
eine Kinderandacht in der St. Lorenz-Kirche mit Lichterzug in die
Innenstadt. Im Rathaus und in der Sparkasse finden verschiedene
Ausstellungen und Vorführungen statt. Infotelefon: 08462/2236.
Mittwoch, 31.12.2014 v. 17:00 Uhr – 18:00 Uhr Silvester-FackelSchwimmen der Wasserwacht Berching. Treffpunkt: Berching,
Main-Donau-Kanal zwischen Anlegestelle und Europahalle. Infotelefon: 08462/2165, www.wasserwacht-berching.de
Burgthann
www.burgthann.de
19.12.2014 um 20.30 Jazzkonzert mit „Conny Wagner und die
Bulzermärtel Band“ im Burgkeller Burgthann.
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MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
23.01.2015 um 16.00 Uhr Kindertheater Lanzelot spielt in der Mittelschule Burgthann das Stück „Der kleine Eisbär und der Angsthase“. Das Figurenspiel ist geeignet für Kinder von 3 bis 8 Jahren.
Erwachsene 5,-, Kinder 3,- Euro.
Deining
www.deining.de
Am 13. u 14.12.2014 findet am Deininger Rathausplatz der 18.
Weihnachtsmarkt statt. Nach der Eröffnung am Samstagabend
durch das Deininger Christkind können sich die Besucher an mehreren Weihnachtsbuden auf die Vorweihnachtszeit einstimmen.
Bestaunen Sie auch die Weihnachtskrippen in verschiedenen Stilrichtungen bei der Krippenausstellung im Deininger Pfarrheim.
Gemeinde und Pfarrei laden für Freitag, 09.01.2015 in die Deininger
Schulaula zum Neujahrsempfang ein.
Freystadt
www.freystadt.de
Im Dezember wird wieder zu den Freystädter Krippentagen eingeladen. Am 13. und 14.12.2014 sind in der Mehrzweckhalle viele
unterschiedliche Krippen zu bewundern. Gezeigt werden auch
Kloster-und Klöppelarbeiten und vieles mehr. Am 2. Weihnachtsfeiertag, den 26.12., wird der Schauspieler und Songpoet Michaela
Fitz mit seinem neuen Konzertprogramm „Erfolg“ für beste Unterhaltung im Spitalstadl Freystadt sorgen. Wie immer, alle Kompositionen und Texte aus eigener Feder. www.spitalstadl.freystadt.de.
Postbauer-Heng
www.postbauer-heng.de
Wir laden Sie herzlich ein zum Weihnachtskonzert der Blous(s)musi
Pavelsbach am Sonntag, den 21.12.2014 um 16:00 Uhr in der St.
Leonhard Kirche in Pavelsbach.
Mühlhausen
www.muehlhausen-sulz.de
Der Junggesellenverein Wappersdorf veranstaltet am 13.12.2014
eine Christmas-Party. Die Tischtennisabteilung des SV-DJK
Sulzbürg meldet folgende Termine: Am 16.12.2014 TTSchülerpokal und 19.12.2014 Vereinspokal. Am 27.12.2014 feiern
alle Vereine in Wappersdorf die Kirchweih. Der SV Mühlhausen
Sulzbürg e.V. veranstaltet am 31.12.2014 ein Silvesterspiel.
Sengenthal
www.sengenthal.de
Während in zahlreichen Gemeinden das neue Jahr mit Neujahrsempfängen eingeläutet wird, findet in der Gemeinde Sengenthal, in
der Pfarrkirche in Reichertshofen, ein wohl einmaliges Neujahrskonzert statt. Auftreten werden dabei die MAXIM KOWALEW DON
KOSAKEN. Dem Gründer und Leiter des Chores ist es gelungen,
mit diesem Chor und seinem Klangkörper das musikalische Erbe
der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben zu lassen. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, kann diese einmalige Gelegenheit am Donnerstag,
01.01.2015 um 19.30 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr) in der Pfarrkirche
Reichertshofen wahrnehmen.
Eintrittskarten (Vorverkauf 13,- €, Abendkasse 15,- €) können an
folgenden Vorverkaufsstellen –- erworben werden.
In Reichertshofen - Kath. Pfarramt, Blomeier Friseure sowie Bäckerei Härtl; in Sengenthal in der Sparkassenfiliale. Darüber hinaus an
den bekannten Vorverkaufsstellen in Deining, Neumarkt und Freystadt.
VEREINE informieren
Boogie Club Allersberg e.V.
Rock’n’Roll-Team „Flying Shadows“ vom Boogie Club Allersberg
startet durch
Zum Jahresende starteten die „Flying Shadows“ noch mal richtig durch. Beim
Donau Cup am 22. 11. 2014 in Ulm stellten die Rock’n’Roller des Boogie Clubs
Allersberg drei Turnierpaare in unterschiedlichen Startklassen. Diese vielen Turnierpaare zeugen von der sehr guten Trainingsarbeit des Vereins. Beim Turnier selber
waren die Trainer wahrscheinlich aufgeregter als ihre Schützlinge. Denn auch für
die Trainer ist es eine ganz andere Herausforderung, ob sie ein Paar oder mehrere
Paare in unterschiedlichen Klassen am Start haben. Jedes Paar braucht spezielle
Betreuung. Sie müssen zum richtigen Zeitpunkt aufgewärmt und startbereit sein.
Doch unsere Trainer haben diese Aufgabe gut gemeistert und konnten so nur noch
Daumen drücken und die Paare bei ihrem jeweiligen Auftritt kräftig anfeuern.
Sophie Herzog und Marcus Langer durften in der C-Klasse das Turnier eröffnen.
Obwohl die beiden schon Turnierluft mit jeweils anderen Partnern schnuppern
durften, zeigten sie eine super Leistung nach nur sieben Monaten gemeinsamen
Trainings. Die beiden haben sich nach einer souveränen ersten Runde durch einen
Choreographiefehler leider nur den 13. Platz ertanzt.
Nahtlos ging es mit der Schülerklasse weiter, in der Laura Eigler und Nico Günter
ebenfalls ihr erstes Turnier bestritten. Die beiden sind auch gleichzeitig das erste
Schülerpaar, das die „Flying Shadows“ bis heute jemals hervorbrachten. Diese
Tatsache macht vor allem die Eltern, Trainer und den Verein sehr stolz, denn das
ist ein Zeichen dafür, dass die Jugendarbeit im Verein sehr gut ist und sich lohnt.
Laura und Nico haben eine gute und fehlerfreie Tanzdarbietung gezeigt und
konnten sich den 10. Platz sichern.
Verena Freyer und Florian Holdt waren als letztes an der Reihe und gingen in der
Juniorenklasse an den Start. Auch für unser Juniorenpärchen war es das erste
Turnier überhaupt. Die beiden unserem Schülerpärchen nachgeeifert und eine
spritzige und souveräne Darbietung abgeliefert. Von Aufregung keine Spur. Sie
belegten letztlich Rang 11.
Auch wenn es für alle drei Paare nicht bis in die Endrunden gereicht hat, sind
unsere Tänzer und Tänzerinnen sehr zufrieden mit ihren Platzierungen und ihren
Leistungen. Genauso wie Trainer, Schlachtenbummler und Verein. Wir sind stolz
auf euch, macht weiter so.
Boogie-Kurs für Fortgeschrittene und Wiedereinsteiger beginnt
am 9. Januar 2015
Am 9. Januar 2015 von 20.00 bis 21.30 Uhr startet in der TSV-Rothseehalle Allersberg ein Boogie-Kurs für Fortgeschrittene und Wiedereinsteiger (immer freitags,
5 Abende). Versäumen Sie nicht, durch qualifizierte Trainer neue Tanzfiguren zu
erlernen bzw. zu verfeinern. Anmeldungen nimmt ab sofort Andrea Just entgegen,
Tel. 09174 / 21 53, oder per E-Mail an: andrea.just@boogiecluballersberg.de.
Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter
www.boogiecluballersberg.de.
Helmut Hanika, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Der Musikverein Allersberg lädt Sie herzlichst ein:
Zum Weihnachtsrundspielen
Wie alle Jahre wieder werden wir auch heuer wieder am 21. Dezember unser
traditionelles Weihnachtsrundspielen durchführen. Ab 10.00 Uhr sind wir in
Allersberg und den Ortsteilen unterwegs und stimmen Sie mit bekannten
Weihnachtsliedern auf die Weihnachtstage ein.
Über zahlreiche Zuhörer auf den Straßen würden wir uns sehr freuen.
Zur Christbaumversteigerung des Musikvereins
Bereits seit vielen Jahren wird nach den Weihnachtstagen der bunt
geschmückte Christbaum des Musikvereins Markt Allersberg versteigert. Auch
in diesem Jahr möchten wir Sie zu diesem Anlass am 27. Dezember 2014 um
19.30 Uhr recht herzlich in das Kolpinghaus Allersberg einladen.
In gewohnter Manier wird unser Christbaum zur Versteigerung gebracht und
attraktive Sachpreise werden verlost. Ihr Musikverein Allersberg wird Sie dazu
mit bekannten und beliebten Melodien den ganzen Abend lang unterhalten.
Verbringen Sie ein paar schöne Stunden mit uns, wir freuen uns auf Sie. Der
Eintritt ist frei!
Der Musikverein Allersberg wünscht Ihnen und Ihren Familien ein ruhiges und
gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit und alles Gute für das Jahr 2015.
Eine besinnliche Advents- und
Weihnachtszeit sowie ein friedliches
neues Jahr 2015
wünscht Familie Günter Langhans und Team
DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
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Weitere ESDO-Gürtel
bei der DJK
Bei der ESDO-Abteilung der DJK fanden vor einigen Tagen wieder einmal
Gürtelprüfungen statt. Dazu waren aus Rauenberg extra Bundestrainer
Kunibert Back und seine „rechte Hand“ Hermann Fletterer angereist. Vor
den Gürtelprüfungen stand aber noch ein zweistündiger Lehrgang über Griffbefreiungen in verschiedenen Positionen auf dem Programm. Dabei wurde
unter anderem geübt, wie man sich gegen Würgegriffe am Hals aus unterschiedlichen Richtungen befreien kann. Befreiungstechniken in sitzender und
stehender Haltung wurden untereinander probiert und erlernt.
Im Anschluss konnten dann die DJK-Selbstverteidigungssportler ihr Niveau
bei der Gürtelprüfung unter Beweis stellen. Mit teilweise hohen Punktnoten bestanden alle ESDO Sportler ihre Prüfung und erreichten damit
den nächsten Schülergrad. Zu den Gürtelprüfungen waren angetreten: die
Brüder Simon und Jonas Rückert (Oranger Gürtel), Jannes Hartl (Oranger
Gürtel), Linus Gerner (Oranger Gürtel), Jonas Brandl (Gelboranger Gürtel),
Janica Fürst (Gelboranger Gürtel), David Morner (Gelber Gürtel) und Jürgen
Kramer (Weißgelber Gürtel). Gerd Schuster als ESDO-Abteilungsleiter bei
Die erfolgreichen Schüler-ESDO-Sportler der DJK zusammen mit Kunibert Back und
Hermann Fletterer (links) sowie Gerd Schuster und Michael Gabriel (rechts)
der Allersberger DJK freute sich natürlich über die erfolgreichen Sportler,
beglückwünschte sie zu dem Erfolg und dankte vor allem auch ESDO Meister
Michael Gabriel, der unter anderem mit verantwortlich für die guten Leistungen der Schüler ist.
Reinhold Mücke
Der Sozialverband VdK Allersberg
bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern im Kernort Allersberg
sowie in den Ortsteilen für ihre Geldspende anlässlich der Sammlung: „Helft
Wunden heilen“.
Die Spenden sind zweckgebunden. 50 % kommen Bedürftigen, Kranken und
Alten in unserer Gemeinde zu Gute. Die weiteren 50 % sind für VdK-Behinderten-Einrichtungen in ganz Bayern bestimmt.
Allen Spendern ein herzliches Vergelt’s Gott.
Wir wünschen allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern von Allersberg ein
gesundes und friedvolles neues Jahr 2015.
Zu unserer Weihnachtsfeier am 20. Dezember 2014 laden wir alle Mitglieder
und Gäste um 14.00 Uhr in den Saal des Kolpinghauses ein. Heuer wird uns
der Weihnachtsmann besuchen.
Auf Ihre Teilnahme freut sich die Vorstandschaft.
Gilardistraße 28
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MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
DJK-Theaterbühne begeisterte bei ausverkauften
Vorstellungen
Bei vier ausverkauften Theatervorstellungen bescherte die DJK als
Veranstalter den Besuchern einen unvergesslichen und zauberhaften
Abend. Lachen nach Herzenslust war angesagt und zweieinhalb kurzweiligen Stunden bei den Auftritten der Allersberger Theaterbühne.
„Was ist nur aus dem schönen Abend geworden“, stöhnt der Junggeselle
Karl Wendel (dargestellt von Elmar Hirscheider) gegen Schluss nach zahlreichen Turbulenzen und Verwechslungen, die den Besucher ein ums andere Mal
dazu veranlassen, sich vor lauter Komik auf die Schenkel zu klopfen und zu
lachen, bis es die beiden Backen am Ende fast nicht mehr mitmachen wollen.
„So köstlich habe ich schon lange mehr gelacht“, sagte ein durchaus seriöser
älterer Herr als alles vorüber war. Und die Ehefrau bestätigt ihn mit noch
immer strahlenden Augen. Da haben sie wohl für alle Besucher gesprochen.
Denn allen ging es gleichermaßen, weil eine Turbulenz die andere jagte
und die Leistungen der Laiendarsteller nicht mehr zu überbieten waren.
Wenn sich auch alle auf der Bühne einen riesigen Beifall verdient hatten ob
ihr glanzvollen Leistungen. Michaela Heim als die Tante Herta Wendel lag
noch einen Tick vor den übrigen Darstellern, die allesamt für einen äußerst
unterhaltsamen, lustigen und köstlichen Abend sorgten. „Sie haben alles
aus sich herausgeholt“, sagte denn auch am Ende Gaby Hofmeier als Regisseurin. Recht hatte sie. Wenn sie sich zusammen mit Gerhard Schöll auch die
größten Sporen verdient hatte. Denn beide haben das Stück „Eine unvergessliche Nacht“, eine Komödie in drei Akten von Walter G. Pfaus ausgesucht.
Da bereitet sich Karl, der Junggeselle, auf einen schönen Abend vor, den er
mit seiner neuen Freundin Petra Fuchs (Stephanie Hökel) verbringen möchte.
Denn sie ist die erste Frau, mit der Karl wieder ein Verhältnis eingeht,
nachdem ihn seine frühere Braut Dagmar Stein (Eva Mücke) vor mehr als
zwei Jahren plötzlich verlassen hat. Um in Berlin zu arbeiten, wie sich später
herausstellt. Für den Abend hat Karl auch noch einen Liebestrank mit aphrodisierenden Beigaben gemischt, den er zusammen mit Petra an dem Abend
sich einflößen möchte. Doch dann kommt halt alles ganz anders. Da taucht
plötzlich Tante Herta auf mit Sack und Pack, weil sie das Leben mit ihrem
Bruder, dem Onkel Paul Wendel (Gerhard Schöll) nicht mehr aushält. Ihr folgt
auf Schritt und Tritt der Taxifahrer Bruno Hampel (Wolfgang Harrer), der
vergeblich sein Geld fordert für die Fahrt und seinen Taximeter weiterlaufen
lässt. Hertas Durst lässt sie den Liebestrank auf einen Zug austrinken, zumal
der sooo gut schmeckt. Mit der Wirkung hat sie jedoch nicht gerechnet,
die sie plötzlich ihr Interesse am anderen Geschlecht, bisher vollkommen
verpönt, aufkommen lässt. Fast schon mannstoll wird sie, nachdem ihr
plötzlich der Taxifahrer, den sie auf der Fahrt keines Blickes würdigte, mehr
und mehr gefällt. Da taucht auch noch plötzlich wieder Dagmar auf. Der
Karl kommt ganz schön in Bedrängnis. Aber Gottlob ist da auch noch sein
bester Freund Gerd Fischer (Debütant Lucas Wild, der sich hervorragend in
die Truppe einfügte) und von Karl schnell auf Petra angesetzt wird, um ihm
Jeder Topf bekommt in „Eine unvergessliche Nacht“ seinen Deckel im Saal des
Kolpinghauses bei den Theatervorstellungen der DJK.
aus der Patsche zu helfen. Und dann kommt auch noch Nadine Hartwig (Anja
Schöll), mit der Paul schon länger ein Verhältnis hat und für seine amourösen
Abenteuer sich immer wieder die Wohnung von Karl zueigen machte.
Kein Auge blieb trocken, als die bis dahin männerfeindliche Herta, angestachelt vom Liebestrank, ein ums andere Mal - versehentlich - auch die
anderen Männer mit ihren ausgestreckten Händen in die Liebeslaube zieht,
weil auch noch plötzlich ein Stromausfall einsetzt. Doch sie will ja nur den
Bruno erobern und vernaschen, obwohl auch die übrigen Männer von Hertas
Angriffslust nicht verschont werden. Und auch der Onkel Paul ist eher etwas
zwielichtig, weil er ständig dem anderen Geschlecht auflauert und es bei
jeder schon irgendwann mal versuchte.
Aber am Ende bekommt eben doch jeder Topf seinen Deckel und es gibt ein
vierfaches Happy End für Karl mit Dagmar, für Petra mit Gerd, für Herta mit
Bruno und für Nadine mit Paul (übrigens Tochter und Vater im wirklichen
Leben).
Und auch mit dem Text klappte es hervorragend, so dass man - fast - auf
Martina Betz als Souffleuse hätte verzichten können. Aber wie gesagt: nur
fast. Dass die Darsteller alle und durchwegs verdient mit viel Szenenapplaus
belohnt wurden, am Ende viele Hochs erklangen und die Darsteller mit fast
nicht enden wollendem Beifall verabschiedet wurden, hat der unvergesslichen Nacht noch die Krone aufgesetzt.
Reinhold Mücke
TSV 1883 Allersberg e.V.
46. Internationale Wandertage
in Allersberg am 3. und 4. Januar 2015
IVV-Wertung
Veranstalter:
Startzeiten:
Wanderstrecken:
Startplatz:
Startgebühr:
mit Auszeichnung: Voranmeldung:
Auskunft:
Wanderfreunde Allersberg im TSV 1883 Allersberg e.V.
Samstag: 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Sonntag: 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Zielschluss jeweils 14.00 Uhr
6 km und 12 km
TSV Rothseehalle, Altenfeldener Str. 16 in Allersber
2,00 €, alle Teilnehmer erhalten eine Startkarte.
4,00 €, es können Auszeichnungen der letzten Jahre erwandert werden.
Einzel- und Gruppenmeldungen bis spätestens 23.12.2014
Claudia Heilrath, Tel. 09176 / 99 52 25
Manfred Brenner, Tel. 09176 / 73 44
DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
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Kultur- und Verschönerungsverein
feierte 125-jähriges Jubiläum
Dank an die eifrigsten Vereinssponsoren des KVV: (v.l.) Ernst Heinlein mit
Wolfgang Gmelch, Bernd Schroll, Martin und Hermann Kress, Hermann Kattenbeck,
Werner Ahlers und Wolfgang Hofbeck
Viele Attribute von Kompetenz in Vielfalt und Verantwortung bis zu
Heimatverbundenheit und Herzensangelegenheit konnte der Kultur- und
Verschönerungsverein (KVV) von zahlreichen Geburtstagsgratulanten
einheimsen. Bei dem Festabend zum 125-jährigen Bestehen am vergangenen Samstagabend im voll besetzten Saal des Kolpinghauses gab es ein
kurzweiliges und unterhaltsames Programm.
Zahlreiche Politprominenz konnte Vorsitzender Hartmut Lehmann in seiner Begrüßung neben vielen Vereinsmitgliedern und Vertretern der örtlichen Vereine willkommen heißen. Auch die Ehrenmitglieder Edwin Ortner, Willy Bittner, der 13 Jahre
lang als stellvertretender Vorsitzender und weitere 13 Jahre als Vorsitzender die
Geschicke des Vereins geleitet hatte, und Altbürgermeister Ludwig Gmelch waren
der Einladung zu dem Festabend des Jubiläums gefolgt, der auch ein Gedenken
an die verstorbenen Vereinsmitglieder beinhaltete. Sie hatten in der Vergangenheit
mitgeholfen, dass man nun auf eine 125-jährige Geschichte zurückblicken könne,
sagte Lehmann. Daran schloss sich auch gleich ein unterhaltsamer und exzellenter
Film von Mario Weidlich an, der die Aktivitäten des Vereins vom Kabarett im Torturm
das ganze Jahre über bis zum Weihnachtsmarkt widerspiegelte. Weidlich hatte seine
Filmaufnahmen bei allen Anlässen erstellt und leitete das 35-minütige Werk mit
einem Drohnenflug vor dem Torturm mit wunderschönen Aufnahmen ein. Schon
unter Altbürgermeister Ludwig Gmelch hatte der Verein den Torturm angemietet
und dann auch nach dessen gründlicher Sanierung als Wahrzeichen Allersbergs zu
seinem Vereinsdomizil machen können. Aus Liebe zum Markt Allersberg wolle man
auch in Zukunft so weitermachen, hatte Weidlich zum Ende mit einem Blick über
den Spitalweiher zum beleuchteten Torturmensemble eingeblendet. Grandiosen
Applaus erhielt Weidlich für sein Werk, und vom KVV-Vorsitzenden, ebenso wie
Reinhold Mücke für seinen geschichtlichen Rückblick in und Gerhard Schöll für die
Gestaltung der zum Jubiläum aufgelegten Festschrift, einen - wie das Faschingskomitee sagen würde - Halsdurchlauforden. „Allersberg kann stolz sein auf diesen
rührigen Verein“ fügte Weidlich noch an.
Dann waren die Grußwortredner an der Reihe. Den Reigen eröffnete Bürgermeister
Bernhard Böckeler, der die Abkürzung des Vereins, KVV, in „Kompetenz in Vielfalt
und Verantwortung“ umdeutete. Der Verein vereine viel Kompetenz und handle
stets in Verantwortung für Allersberg, sagte Böckeler. Er sei nicht immer bequem,
habe konkrete Vorstellungen und es gehe mit vielfältigem Angebot das Jahr über
immer um Allersberg. Kreativität und Herzblut bescheinigte er dem Verein und
seinem Vorstand. Auch Landrat Herbert Eckstein schwärmte von der Vielfalt im KVV
und drückte zum Geburtstag seinen tiefen Respekt aus. Ob eine Gemeinde lebe,
Frohe Weihnachten
Wir bedanken uns bei allen unseren
Kunden und Geschäftspartnern und
für die gute Zusammenarbeit 2014.
Wir wünschen Ihnen eine besinnliche
Adventszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest
und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr.
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MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
Die Gruppe Blechlawine hatte beim Geburtstagsempfang des Kultur- und
Verschönerungsvereins die musikalische Umrahmung übernommen.
liege an deren Menschen, und Allersberg habe viel Leben, sagte Eckstein, wobei
er sich auch gerne an seine verschiedentlichen Mitwirkungen im Torturmkabarett
in der Vergangenheit als Partner von Rudi Mang erinnerte. Der Verein lebt und der
Film zeige einen lebendigen Verein, lobte auch MdB Marlene Mortler. Es sei spürbar,
dass die Verantwortlichen die Vereinsaktivitäten gerne ausüben, prägte sie den
Slogan für den Verein „Mein Allersberg, meine Heimat“. Der Verein habe Kulturund Heimatverbundenheit, lobte auch MdL Volker Bauer und es sei spürbar, dass die
Aktivitäten eine Herzensangelegenheit der Verantwortlichen und des Vereins seien.
„Glückauf für die nächsten 125 Jahre“, sagte er und lud den gesamten Vorstand
zu einem Besuch im Bayerischen Landtag ein. Norbert Saurborn als Vorsitzender
und Sabine Stubenhofer als Sitzungspräsidentin betonten die immer hervorragende
Zusammenarbeit zwischen dem Faschingskomitee und dem KVV. Das Faschingskomitee war vor mittlerweile mehr als 40 Jahren auf Initiative des KVV gegründet
worden, so dass sozusagen das Patenkind dem Paten gratulierte.
Den gesamten Abend umrahmte die Gruppe „Blechlawine“, vier Musiker aus der
benachbarten Oberpfalz mit Tuba, Akkordeon, Trompete und Klarinette mit zünftiger
und fetziger Musik. Und es gab auch Auszüge aus den Programmen des Torturmkabaretts. So trat Gabi Paur mit ihrer Liebeserklärung an Allersberg auf, mit dem Lied
„Für mich soll’s rote Rosen regnen“, das bereits 2004 zum 750-jährigen Jubiläum
Allersbergs zum Programm gehört hatte. Sie habe sich geehrt gefühlt, das Lied nach
zehn Jahren erneut aufführen zu dürfen, gestand sie danach, als sie auch Ludmilla
Götzfried - ebenfalls wie vor zehn Jahren - am Klavier begleitet hatte. Sozusagen als
Kontrast dazu ein anderer Gassenhauer aus dem Programm des Torturmkabaretts,
Rudi Mangs eigene Version von Adriano Celletanos „Marina“. Der „Teufelspianist
vom Rothsee“ begleitete sich natürlich selbst am Klavier. Beide wurden mit einem
riesigen Beifall für ihre Darbietungen belohnt.
Geburtstagsglückwünsche gab es an diesem Abend auch für die Geburtstagskinder
Ernst Heinlein und Sabine Stubenhofer. Aber auch für die größeren Sponsoren
des Vereins gab es ein Dankeschön von Kassier Ernst Heinlein: die Sparkasse und
die Raiffeisenbank, das Versicherungsbüro Schroll, Hermann Kattenbeck von der
gleichnamigen Gebäudereinigungsfirma, Martin und Hermann Kress als Inhaber
des gleichnamigen Elektrogeschäfts sowie Werner Ahlers, die alle den Verein bei
den verschiedenen Aktionen und Aktivitäten mit Geld- und Sachspenden seit vielen
Jahren und dauerhaft unterstützen. Und auch den Mitgliedern des Vorstands wurde
am Ende mit roten Rosen gedankt, wobei Hartmut Lehman jedes Vorstandsmitglied
ausgiebig vorstellte und dessen Mitarbeit hervorhob.
Reinhold Mücke
Musikverein bot furioses Jahreskonzert
Das Kükenorchester des Musikvereins unter der Leitung von Carina Kohlbauer
konnte großartig überzeugen.
Ein großartiges Jahreskonzert des Musikvereins Markt Allersberg konnten
die vielen Besucher in der TSV-Rothseehalle erleben. Sowohl das Kükenorchester beim Auftakt als auch das große Orchester begeisterten ihr
Publikum restlos.
Den Auftakt des Jahreskonzerts machte das Kükenorchester. Unter der Leitung von
Carina Kohlbauer wollten die 14 Nachwuchsmuszierenden des Musikvereins einen
Spiegel ihres Leistungsstandes ablegen. Und das gelang ihnen in hervorragender
Weise. Vier moderne Stücke hatte die engagierte Dirigentin für das Vorspiel ausgesucht, Rockin Bach, Circle of Life, Irish Dream und I’m a Beliver, die von den jungen
Musikerinnen und Musikern mit viel Bravour präsentiert wurden und die auch die
Besucher restlos überzeugten. Eine kleine Geschichte gab es zwischen den Stücken
von den unbekümmert und in guter Laune lebenden Zwergen, die sich gegenseitig
mit Schmunzelsteinchen beschenkten bis der Kobold dazwischenfunkte. Die verlorene Fröhlichkeit gewannen sie erst wieder zurück, als sie erneut die Wirkung der
tönernen Steinchen entdeckten. Und am Ende gab es auch für jeden Besucher ein
Schmunzelsteinchen für den Nachhauseweg und den Alltag.
„Wir spielen aus Liebe zur Musik“, hatte stellvertretender Vorsitzender Alexander
Wolf in seiner Begrüßung betont, bei der er sich auch über den großartigen Besuch
freute. In junger Besetzung befindet sich beim Musikverein das große Orchester.
Aber alle hatten unter dem Dirigenten Winfried Saam eine enorme Aufwärtsentwicklung gemacht, die sie auch beim diesjährigen Wertungsspiel in Roth unter
Beweis gestellt hatten und dieses mit Bravour und Auszeichnung absolvierten. Mit
dem „Einzug der Gladiatoren“ von Julius Fucik, auch vielfach als Zirkusmarsch
bekannt, eröffnete das Orchester den Abend. Im 1. Teil beherrschten die Trompeten
das Thema, während sich im 2. Teil mehr die Bässe hervortaten. An dem tristen
Novemberabend entführte anschließend das Orchester auf eine herrlich blühende
Blumenwiese mit dem Walzer „Blumengeflüster“ des tschechischen Komponisten
Emil Stolc, der der Musikwelt mehr als 1.000 Kompositionen geschenkt hat. Die
Klangfülle des Orchesters ließ dieser Walzer sehr gut erkennen, imposant interpretiert von den Musizierenden. Den mitreißenden Sound einer Rockband mit
markanten Basspassagen, die statt der Bassgitarre das Tuba übernommen hatte,
interpretierte Winfried Saam mit seinen Musizierenden in „Summernight-Rock“ von
Manfred Schneider alias Steve Mc Millan. „Rocken Sie mit uns!“ hatte zuvor eine
der Musikerinnen dem Publikum zugerufen und das Orchester stellte beeindruckend
unter Beweis, dass auch ein Blasorchester engagiert und mitreißend rocken kann.
Mit diesem Selbstwahlstück hatte das Orchester auch beim Wertungsspiel glänzend
überzeugen können. Das Pflichtstück folgte gleich als nächstes mit „Schmelzende
Riesen“, mit dem der junge Südtiroler Komponist Armin Kofler sich des Klimawandels angenommen hatte. Nach einem ruhigen Beginn nahm das Stück und auch die
Dramaturgie des Titels immer mehr Fahrt auf, wie auch die schmelzenden Gletscher
immer schneller und gewaltiger ihre Pracht verlieren.
Ramona Kohlbauer, die erst vor kurzem das Leistungsabzeichen des Nordbayerischen Musikbunds in Gold D3 abgelegte hatte, konnte anschließend in „Blue Bells
of Scotland“ von Arthur Pryor glänzen. Es ist ein Solostück für Posaune oder Bariton,
das nicht nur die Musiker, sondern auch den Dirigenten vor eine schwierige Aufgabe
stellte, auch weil sich die übrigen Musiker nach der Solistin richten mussten.
Ramona Kohlbauer mit dem Bariton und das gesamte Orchester meisterten aber
auch dies hervorragend und überzeugend, so dass sie gleich anschließend um eine
kurze Zugabe nicht herumkamen. Nach einer Pause ging es mit dem beliebten Egerländer Musikkantenmarsch von Ernst Mosch weiter, der mit seiner Egerländer Musik
viele Erfolge verbuchen konnte und die auch heute noch äußerst beliebt ist. Einige
Hits der schwedischen Popgruppe aus den 70er und 80er Jahren in „Abba-Hits for
Brass“ begeisterten das Publikum restlos und vermittelten, dass auch das Orchester
an dieser Musik viel Freude hatte. Ein tolles Zusammenspiel der Instrumente
Das Orchester des Musikvereins unter der Leitung von Winfried Saam lieferte in der
TSV-Rothseehalle ein furioses Jahreskonzert ab.
spiegelte auch die „Trailermusik“ des
jungen Komponisten Alexander Reuber
wider. Dass die Musik von Andrew Lloyd
Webber für das Musical Phantom der
Oper den Musikern einiges abverlangte,
war zwar gut nachzuvollziehen, aber
nicht mehr herauszuhören. Mit Elan und
absolut sicher meisterte das Orchester
auch diese Hürde, ehe mit „Lord of
Dance“ von Ronan Hardiman ein absolut
mitreißendes Medley der Highlights einer
spektakulären Show von irischer und
keltischer Mythologie auch vom Orchester
des Musikvereins spektakulär aufgeführt
wurde. Kein Wunder, dass Winfried Saam
und seine Musizierenden angesichts einer
ungewöhnlich großen Leistung um zwei
Zugaben nicht herumkamen, so begeistert zeigten sich die Besucher.
Ramona Kohlbauer wusste mit ihrem
Baritonsolo und dem erst errungenen
Leistungsabzeichens in Gold restlos
zu überzeugen.
Reinhold Mücke
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DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
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Faschingsauftakt Allersberg
Für Gaudi und Stimmung sorgten beim närrischen Auftakt des Allersberger Faschingskomitees rund um den Brunnen am Hinteren Markt die Kinder der Sybilla-MaurerGrundschule mit den Minihexen. Bürgermeister Bernhard Böckeler und die Aktiven des Faschingskomitees stießen mit allen Anwesenden auf die neue Session 2014/15 an
und wünschten viel Spaß und Freude in der fünften närrischen Jahreszeit.
Allersberg (st) - Mit einem traumhaften bunten Bild beim Brunnen
am Hinteren Markt, einst die Urzelle Allersbergs, und im Schatten
der Allerheiligenkirche, eines der ältesten Bauwerke wurde, am 11.
November, pünktlich um 11.11 Uhr die Faschingskampagne 2014/15
in der Faschingshochburg Frankens eröffnet. Die gesamten Klassen
der Sybilla-Maurer-Grundschule mit ihren Lehrkräften waren zugegen,
um im Besonderen zum guten
Gelingen der AuftaktveranstalIch wünsche
tung beizutragen.
Sehr gut besucht und wieder
allen meinen Kunden ein
einmal geradezu phänomenal war
besinnliches Weihnachtsfest
und ein gesundes neues Jahr so der Start in die fünfte närrische
Jahreszeit. Um es gleich vorweg zu
FUSSREFLEXZONENMASSAGE nehmen: Über 300 Würstchen und
S PANGENTECHNIK
unzählige Becher Limo und Sekt
KOSMETIKBEHANDLUNG
wurden vom Faschingskomitee an
M ED . FUSSPFLEGE
die Teilnehmerschar verteilt, denn
MANIKÜRE
es ist eine gute alte Tradition in
HAUSBESUCHE
Allersberg, so der Vorsitzende des
Faschingskomitees Norbert Saurborn
und Sitzungspräsidentin Sabine
Stubenhofer, die mit ihrem Team für
einen reibungslosen Ablauf sorgten,
dass es für alle eine Belohnung gibt.
Nicht dabei sein konnten diesmal
aus beruflichen Gründen die Original
Flecklashexen in ihren schaurigen
Masken, die aber von Trainerin
e
t
Sie bit
Jessica Heim hervorragend vertreten
Vereinbaren it mir
in m
wurden. Stellvertretend für die große
einen Term
Hexenzunft hatte sie die 16 MiniDAS KLEINE KOSMETIKSTUDIO
hexen mit Trainerin Sabrina Wittigschlager und Betreuerin Stefanie
Sinke mitgebracht, die mit Spaß
RINGSTR. 16 A, ALLERSBERG
und Freude bei der Sache waren
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und auch die riesengroße Polonäse
anführten. Schneckenförmig wurde
DER TREFFPUNKT
dabei der Brunnen mit dem AllersFÜR SCHÖNHEIT & PFLEGE
MONIKA BRANDL
30
MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
berger Till umringt und begeistert mitgesungen zu den Stimmungshits von
Gerhard Baumgartl, der die Feier musikalisch umrahmte. Die Aktiven des
Faschingskomitees hatten ihre Narrenkappen und Orden herausgeholt und
übten mit der großen Schar den Schlachtruf „Allersberg Allaa“, der donnernd
durch die Reihen schallte.
Norbert Saurborn und Sabine Stubenhofer eröffneten das bunte närrische
Treiben und freuten sich besonders darüber, dass nicht nur so viele Kinder zur
Eröffnung gekommen waren, sondern auch viele Erwachsene sowie Eltern
und Großeltern des Nachwuchses. „Was wäre der Auftakt ohne die Grundschüler“, betonten sie. Ohne die Grundschule wäre er nicht möglich, meinte
sogar Bürgermeister Böckeler. Er erinnerte, dass es bis zum eigentlichen Start
am 6. Januar noch 99 Tage sind, dass aber in Allersberg auch bereits am 11.
November mit allen Fastnachtern im ganzen Land gefeiert werde. Er hieß
besonders die Lehrerschaft mit Rektorin Martina Scherbaum, die Geistlichkeit, Markträte und Tillträger willkommen und stellte auch gleich die neue
Leiterin des Kinder- und Jugendbüros, Danja Bierwag, vor. Lobend hielt er
fest, dass das wieder verjüngte Faschingskomitee das ganze Jahr aktiv und
immer dabei ist und dankte für die vielen Jahre Brauchtumspflege und erfolgreiches Wirken. In seinen Dank schloss er vor allem auch den Nachwuchs der
Minihexen und die Flecklashexen mit ein, ehe er allen viel Freude und Spaß
die ganze Session über wünschte und aufforderte, kräftig in ein dreifaches
„Allersberg Allaa“ einzustimmen. Fasching muss von Klein auf anfangen und
soll Spaß und Freude sein, aber man müsse auch anständig bleiben, denn das
Narrenkostüm ist kein Freibrief für Blödsinn, hielt Sabine Stubenhofer fest.
Sie forderte alle auf, feste den Fasching mitzufeiern und vor allem auch beim
großen Umzug, dem größten im Landkreis, mitzumachen.
Feiern wir jetzt so richtig Fasching, hieß es dann. Die Grundschulkinder ließen
sich das nicht zweimal sagen und heizten mit ihren Liedbeiträgen die Stimmung kräftig an. „Die lustge Fasenacht ist das schönste Feste im ganzen Jahr,
darum feiern wir“, sangen sie, musikalisch begleitet von ihren Lehrkräften.
Und „Kinder jetzt ist Faschingszeit - wer nicht mitmacht mit Humor, ei das
ist ein armer Tor“, stellten sie in ihrem zweiten Lied fest, ehe sie sich ins
Getümmel stürzten, um die fliegenden Naschereien zu erhaschen und sich in
die lustige Polonäse einreihten.
Josef Sturm
AllersbergerFaschingszug 2015
Kurz und knackig!So könnte das Motto des kommenden Faschings lauten.
Bereits am 15.02.2015 findet der Allersberger Faschingszug statt. Rund zwei
Wochen weniger als im letzten Jahr stehen den Teilnehmern damit für ihre
Vorbereitungen zur Verfügung. Sich ins Zeug zu legen lohnt sich für die Teilnehmer aber allemal, denn auch beim kommenden Faschingszug werden
die drei besten Wägen sowie die schönste Fußgruppe ausgezeichnet.Die
Einladungen zum Faschingszug werden ab Mitte Dezember an die bisherigen
Teilnehmer verschickt. Ab diesem Zeitpunkt steht auch die Online-Anmeldung
wieder unter www.fako-allersberg.de bereit. Selbstverständlich sind auchneue Teilnehmersehr herzlich willkommen. Interessenten können sich unter
faschingszug@fako-allersberg.demit den Organisatoren in Verbindung setzen.
Allersberger Minihexen
stehen in den Startlöchern
Die Allersberger Minihexen stehen in den Startlöchern für die neue
Faschingssession. Vom Inhaber der Firma Rupp-Bau, Manuel Rupp (rechts),
aus Allersberg wurden die Mädchen und Buben mit warmen Jacken ausgestattet, damit sie für ihre Einsätze bei den Umzügen bestens gerüstet sind.
Für die Hexentruppe dankten dem Sponsor Trainerin Sabrina Wittigschlager
(links), Betreuerin Stefanie Sinke und der Vorsitzende des Faschingskomitees
Norbert Saurborn. Mit einer Figur aus ihrem Tanz dankten die Minihexen.
Foto: Josef Sturm
EINLADUNG
Gilardicafe beim Sebastiansmarkt
Traditionell startet der Verein zur Sanierung und Förderung des Gilardianwesens bereits im Januar wieder mit seinen Aktionen. Anlässlich des Sebastiansmarktes ist am Sonntag, 18. Januar 2015 das Gilardihaus für Besucher
aus nah und fern geöffnet. Im Erdgeschoss bieten die Mitglieder im beliebten
Gilardicafe wieder ab 13.30 Uhr ein großes Büfett mit selbst gebackenen
Torten und Kuchen an. Der Erlös kommt dem Gilardianwesen zugute. Das
zweite Gilardicafe findet am Fastenmarkt-Sonntag, 8. März statt und der
dritte Kaffeenachmittag ist beim Fronleichnamsmarkt am Sonntag, 31. Mai.
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DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
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Laternenzug im Ebenrieder Kindergarten
In diesem Jahr haben die Kinder beschlossen, dass Eichhörnchen-Laternen gebastelt
werden. Die tollen Ergebnisse werden hier stolz präsentiert.
Zur stimmungsvollen Umrahmung
der Buchausstellung haben die
Kindergartenkinder fleißig
Nikoläuse gebastelt.
Unsere Kleinsten waren auch mit Begeisterung und voller Konzentration bei der
Sache. Die Mamas und Erzieherinnen mussten gar nicht viel helfen.
Wer nach dem Fußmarsch und einer Stärkung bei Bratwürsten, Gebäck und Punsch noch Muse für Literatur
hatte, der konnte die vom Kindergarten organisierte
Buchausstellung mit umfangreichem Angebot an Kinderbüchern im Pfarrstall besuchen.
In der Dämmerung wurde losmarschiert und dabei haben die
Kinder die eifrig einstudierten Laternenlieder gesungen. Dank
der Wegsicherung durch die Freiwillige Feuerwehr Ebenried ist
der Umzug auch wieder reibungslos verlaufen.
Christine Böhm
Dieses Jahr geht nun zur Neige
und beschert uns große Freude.
Ein besonderer Dank an unsere Gäste,
ein weihnachtlicher Gruß zum frohen Feste.
Vor einem Jahr öffnete das Ziegen-Café seine Pforten,
begrüßt werden die Gäste mit leckeren Torten.
Auch mit deftiger Brotzeit und warmen Essen
werden Sie dort diesen Tag nicht vergessen.
Die Musik klingt mitten in den Raum,
verwirklicht haben wir unseren Traum.
Wir wünschen Ihnen eine besinnliche und gesegnete
Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.
Öffnungszeiten: jeden ersten Sonntag im Monat
Betriebsbesichtigungen, Geburtstagsfeiern und
sonstige Feste jederzeit auf Anmeldung.
Erlebnisgastronomie
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32
MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
Die Polizei besucht die
Ebenrieder Kindergartenkinder
Nach einer etwas längeren Pause waren von der Polizei in Hilpoltstein mal
wieder zwei Verkehrserzieher in Ebenried zu Gast. Frau Schönweiss und
Herr Eckel hatten viele wichtige Informationen und natürlich hochinteressante Ausrüstung mitgebracht. So verbrachten die mittleren Kinder und die
Vorschulkinder einen aufregenden Vormittag mit praxisbezogenen Spielen
und Übungen zum Thema Verhalten im Straßenverkehr. Außerdem bot sich
Gelegenheit, Fragen zu stellen und original Polizei-Utensilien live zu erleben.
Am darauffolgenden Tag hatten die Kinder die Gelegenheit, noch mal zu
erzählen, was sie beeindruckt hat und was sie dabei gelernt haben.
Im Originalton klingt das dann so:
Wir sind auf der Straße gewesen und haben vier Mal nach links und rechts
geguckt.
Wir haben mit den Spielzeugpolizeiautos, dem Polizeimotorrad, dem Polizeihubschrauber gespielt und uns als Polizisten verkleiden dürfen.
Wir sind rumgelaufen. Die Ampel hat rot/grün gezeigt. Wenn sie rot war
durften wir uns auf den Stuhl setzen, wenn sie grün war durften wir laufen.
Die Polizisten haben Handschellen für die Diebe.
Wir durften ins Polizeiauto einsteigen und wir haben die Sirene gehört.
Wir durften die Schrift auf dem Autodach lesen. Es stand Polizei darauf.
Man muss am Rand, der weiter weg vom Bordstein ist, laufen. Das ist die
sichere Seite. Denn wenn ein Auto ein bisschen auf dem Gehweg fährt, dann
kann es den Menschen zusammen fahren.
Polizisten haben auch manchmal Pfefferspray. Dass die den Dieben die Handschellen anmachen können. Wenn der Verbrecher bewaffnet ist, kann die
Polizei nicht immer schießen. Die wollen auch nicht immer schießen.
Man darf nicht mit fremden Leuten gehen. Vielleicht wollen die einem was
Böses antun. Besser ist es, zum Polizisten zu gehen und ihn um Hilfe zu
bitten. Den Polizisten erkennt man an seiner Uniform.
Bleibt abzuwarten wie sich unsere „Aushilfspolizisten“ dann in der realen
Umgebung schlagen. Sicher ist, wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten
Besuch der Polizei in Ebenried.
In Handschellen - zum Glück nur zur Probe, denn angestellt haben wir
selbstverständlich nichts.
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uns für die angenehme und
gute Zusammenarbeit!
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DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
33
Kindergarten St. Antonius
beteiligt sich an
„Geschenk mit Herz“
Allersberg (st) - Ein Traumbild bot sich im Allersberger Kindergarten St.
Antonius, als die Kindergartenkinder zusammen mit dem Erzieherinnenteam
29 Pakete an die Hilfsorganisation Humedica übergaben. Mit leuchtenden
Augen und strahlenden Gesichtern übergaben die Kleinen voller Stolz und
im Bewusstsein, dass sie anderen Kindern damit helfen können, ihre gespendeten Pakete. Zum wiederholten Male beteiligte sich der Kindergarten St.
Antonius an der Aktion „Geschenke mit Herz“, die Humedica zusammen mit
den Sternstunden des Bayerischen Rundfunks und vielen weiteren großzügigen Unterstützern alljährlich durchführt. Die Weihnachtspäckchenaktion
startet also in die neue Runde. Zwei Freiwillige aus Kaufbeuren, dem Sitz
der Hilfsorganisation, holten die zusammengestellten und schön verpackten
Geschenke in Allersberg ab. Sie gaben dabei bekannt, dass im Jahr 2013 ein
Rekord mit 86.724 Paketen verzeichnet werden konnte. So konnte vielen
bedürftigen Kindern in verschiedenen Ländern weltweit mit diesen Weihnachtsgeschenken aus Deutschland eine riesengroße Freude bereitet werden.
Enorm ist der Zuspruch zur „Geschenke mit Herz Aktion“, die heuer zum
elften Mal im Vorfeld zu Weihnachten durchgeführt wird, um damit Kinder,
die in Not leben müssen, ein bisschen in den Mittelpunkt zu stellen. Erfreut
An der Aktion „Geschenke mit Herz“ beteiligte sich auch heuer wieder der
Kindergarten St. Antonius in Allersberg.
zeigten sich alle darüber, dass die Aktion immer mehr Unterstützer findet.
Nähere Informationen darüber sowie über Humedica und Sternstunden gibt
es im Internet. Für uns ist das Zusammenstellen der Geschenkpäckchen eine
wunderbare Gelegenheit, etwas zurückzugeben, betonte bei der Übergabe
das Erzieherinnenteam des Antonius-Kindergartens. Die Kinder sind mit Leib
und Seele und großer Begeisterung dabei.
Josef Sturm
Vorschulkinder schmückten
Christbaum
Im Foyer der Raiffeisenbank kreuzten am Freitag vor dem 1. Advent
die Vorschulkinder des Kindergartens St. Antonius auf. Nicht unvorbereitet statteten die Kinder mit ihren Betreuerinnen der Bank einen
Besuch ab und nicht mit leeren Händen waren sie gekommen. Den
Christbaum wollten sie schmücken, der nun die kommenden Adventswochen und während der Weihnachtszeit den Schalterraum schmücken wird.
Seit Wochen schon hatten sich die Kinder mit ihren Erzieherinnen auf diesen
Besuch vorbereitet und eifrig gebastelt, zum Teil auch unter Mitwirkung der
Eltern. Nun hatten sie jede Menge Christbaumschmuck im Gepäck, um der
noch nackten Tanne das hübsche Kleid zu verpassen. Silberne Kugeln mit
dem weißen Abdruck der ganzen Hand und der Finger und diese zu kleinen
Die Vorschulkinder des Kindergartens St. Antonius posieren zusammen mit ihren
Schneemännern gestaltet schleppten sie an und hingen sie vorsichtig an
Erzieherinnen und Wolfgang Hofbeck von der Allersberger Raiffeisenbank nach
den Baum. Engelsfiguren gefaltet und ausgeschnitten und zusätzlich ausgegetaner Arbeit vor dem geschmückten Christbaum
malt befanden sich unter dem
Weihnachtsschmuck. Dazu auch
noch jede Menge Sterne in den
verschiedensten Formen und Farben,
Walnusshälften an ausgeschnittenen Papiervögeln, Schneemänner,
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Zimtstangen und noch viele andere
phantasievoll gestalteten BaumJAHRESPLANER A1, A2, A3
schmuck schleppten die Kinder an.
Dazu hatten sie auch noch extra
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einen Baum aus Pappe ausgeschnitten und grün bemalt. Darauf
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befanden sich die Konterfeis aller am
Basteln beteiligten Vorschulkinder
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und ihrer Erzieherinnen, die nun
ebenfalls Platz beim geschmückten
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Christbaum erhielten. Die Betreuerinnen hatten alle Hände voll zu tun,
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damit die vielen Gegenstände am
Baum ihren Platz fanden. Und natürWERBEGESTALTUNG
lich wurden die Kinder auch belohnt.
Wolfgang Hobbock als Filialdirektor
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der Allersberger Raiffeisenbank
dankte mit Getränken und Knabbereien und versprach auch eine
Spende an die Kindergärten.
Denken Sie
heute schon
an 2015!
Reinhold Mücke
34
MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
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Waldralley und Vorlesetag
Mitte Oktober haben wir eine Waldralley veranstaltet. Die Eltern sollten sich
bei einem gemeinsamen Waldspaziergang näher kennen lernen. Nachdem im
Kindergarten ein Puzzle gelöst werden musste ging es in kleinen Gruppen in
Richtung Brünnerle. Die erste Aufgabe war, alle Bänder bis dort hin zu zählen.
Am Brünnerle war die erste Station. Dort schickte Jenny Rupp-Engelmann
die Kinder los, um einen vorher ausgewählten Baum mit verbundenen Augen
wieder zu finden. Unterwegs mussten verschiedene Aufgaben erfüllt werden.
Mareike Gebhard hatte einen Bewegungsparcour aufgebaut. Bei Melina Treitz
wurde der Geschmackssinn der Kinder auf die Probe gestellt. Dann sollten
kleine Schätze auf dem Weg zur nächsten Station gesammelt werden. An der
Station von Andrea Brechtelsbauer und Nicole Streng durften die Kinder dann
ein Bild aus ihren Schätzen legen. Der Tastsinn stand bei Julia Nuber und Lisa
Steinrück im Mittelpunkt. Bei Renate Wendlik und Jessica Sengotta konnte
man die Entwicklung einer Kaulquappe zum Frosch kennenlernen. Herbstfrüchte waren das Thema bei der nächsten Station, die von Maria Holland und
Kerstin Eckerst betreut wurde. Den Abschluß der Stationen am Minigolfplatz
bildete ein Zapfenwurfspiel mit Eva Kranzer und Lisa Herzog.
Wieder am Kindergarten angekommen, bastelten die Kinder mit ihren Eltern
aus den gesammelten Ästen ein Mobile. Manche Familien machten noch
ein gemütliches Picknick, einige Kinder waren dann doch schon müde und
gingen gleich nach Hause zum Mittagsschlaf.
Am 21. November war Bundesweiter Vorlesetag.
Jedes Jahr zum Bundesweiten Vorlesetag führt das Institut für Lese- und
Medienforschung der Stiftung Lesen gemeinsam mit DIE ZEIT und Deutsche
Bahn Stiftung eine Studie zu wechselnden Themen rund um das Vorlesen in
Deutschland durch. Die Vorlesestudien zeigen: Vorlesen hat einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern! Kinder, denen regelmäßig
vorgelesen wird, verfügen über einen deutlich größeren Wortschatz als
Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung, haben im Schnitt bessere Noten und
später mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten.1)
1) Auszug aus der Vorlesestudie www.vorlesetag.de
Wir haben am bundesweiten Vorlesetag teilgenommen, weil wir bei unseren
Kindern und Eltern Begeisterung für das Lesen und Vorlesen wecken wollten.
Kinder und Eltern sollten bei dieser gemeinsamen Aktion Spaß haben. In den
Kindergarten kamen drei Mamas und ein Papa zum Vorlesen. Sie machten
es sich mit verschiedenen kleinen Gruppen von Kindern in der Turnhalle, in
der Kuschelhöhle, im Sinnesraum und in der Bücherecke gemütlich. In der
Kinderkrippe kamen zwei Mamas zum Vorlesen. Auch hier hatten die Kinder
und Eltern viel Spaß.
Frau Nicole Eberhardt, eine Kindergartenvorlesemama und Angestellte
bei der Deutschen Bahn brachte noch verschiedene kleine Geschenke für
die Kinder mit. Wir bedanken uns bei allen Mamas und Papas, die mit den
Kindern gemeinsam gelesen haben für ihr Kommen.
Die Adventszeit ist in der Kindertagesstätte immer eine besondere Zeit. Man
sitzt gemütlich zusammen, Kerzen werden angezündet und täglich werden
mit den Kindern Geschichten gelesen und erzählt. Wir stimmen uns auf die
Weihnachtszeit und den Geburtstag Jesu Christi ein.
Wir freuen uns schon auf die etwas ruhigeren Wochen mit den Kindern und
wünschen Ihnen ebenfalls eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!
Das Kita-Team St. Wolfgang
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DEZEMBER 2014 • MARKT ALLERSBERG
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Evangelische Gottesdienste in / für Allersberg
• Freitag, 26.12.2014 2. Weihnachtsfeiertag
10.00 Uhr Gottesdienst - Pfr. Eyselein
Christuskirche Allersberg
• Sonntag, 28.12.2014 1. So. n. d. Christfest
09.30 Uhr Zentraler Gottesdienst für
Allersberg/Ebenried/Pyrbaum Pfr. Eyselein
St. Georgskirche Pyrbaum
• Mittwoch, 31.12.2014 Silvester
17.00 Uhr Gottesdienst zum Jahresabschluss mit Abendmahl Pfrin. Strauß
Christuskirche Allersberg
• Donnerstag, 01.01.2015 Neujahr
17.00 Uhr Gottesdienst Pfrin. Strauß
Christuskirche Allersberg
• Sonntag, 04.01.2015 2. So. n. d. Christfest
10.00 Uhr Gottesdienst - Pfr. Dinkel
Christuskirche Allersberg
• Dienstag, 06.01.2015 Epiphanias
10.00 Uhr Gottesdienst Pfrin.
Christa Keller
Christuskirche Allersberg
• Sonntag, 11.01.2015 1. So. n. Epiphanias
10.00 Uhr Gottesdienst - Pfr. Dinkel
ab 11.1. Gottesdienste im Gemeindezentrum Allersberg - großer Saal
• Samstag, 17.01.2015
16.30 Uhr Altenheimgottesdienst Pfr. Dinkel
Kapelle Altenheim Allersberg
• Sonntag, 18.01.2015 2. So. n. Epiphanias
10.00 Uhr Gottesdienst Pfrin. Strauß
Gemeindezentrum Allersberg großer Saal
• Sonntag, 25.01.2015 Letzter So. n. Epiphanias
10.00 Uhr Gottesdienst Pfr.i.R.
Spiegel-Schmidt
Gemeindezentrum Allersberg großer Saal
• Sonntag, 01.02.2015 Septuagesimae
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MARKT ALLERSBERG • DEZEMBER 2014
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• Sonntag, 14.12.2014 3. So. im Advent
10.00 Uhr Gottesdienst -- Pfrin.
Strauß
Christuskirche Allersberg
14.00 Uhr Weihnachtsfeier Altenheim - Pfr. Dinkel; Pfr. Tontarra
Kapelle Altenheim Allersberg
• Sonntag, 21.12.2014 4. So. im Advent
10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl mit Männergesangsverein
Allersberg - Pfr. Dinkel
Christuskirche Allersberg
• Mittwoch, 24.12.2014 Heiliger Abend
15.00 Uhr Kinderweihnacht - Pfrin.
Strauß und Team
Christuskirche Allersberg
15.30 Uhr Krabbelgottesdienst - Pfr.
Dinkel und Krabbelgottesdienstteam
Gemeindezentrum Allersberg großer Saal
17.00 Uhr Christvesper - Pfr. Dinkel
Christuskirche Allersberg
22.00 Uhr Christnacht - Pfr. Dinkel
Christuskirche Allersberg
• Donnerstag, 25.12.2014 1. Weihnachtsfeiertag
10.00 Uhr Festgottesdienst Pfrin. Strauß
Christuskirche Allersberg
Evangelische Gottesdienste in / für Ebenried
• Sonntag, 14.12.2014 3. So. im Advent
08.45 Uhr Gottesdienst Pfrin. Strauß
Friedenskirche Ebenried
• Sonntag, 21.12.2014 4. So. im Advent
08.45 Uhr Gottesdienst und Kindergottesdienst (Beginn in der Kirche)
- Pfr. Dinkel
Friedenskirche Ebenried
• Mittwoch, 24.12.2014 Heiliger Abend
19.00 Uhr Christvesper - Pfr. Dinkel /
Posaunenchor Ebenried
Friedenskirche Ebenrie
• Donnerstag, 25.12.2014 1. Weihnachtsfeiertag
08.45 Uhr Festgottesdienst - Pfrin.
Strauß / Posaunenchor Ebenried
Friedenskirche Ebenried
• Freitag, 26.12.2014 2. Weihnachtsfeiertag
08.45 Uhr Gottesdienst - Pfr. Eyselein
Friedenskirche Ebenried
• Mittwoch, 31.12.2014 Silvester
18.30 Uhr Gottesdienst zum Jahresabschluss mit Abendmahl - Pfrin.
Strauß / Posaunenchor Ebenried
Friedenskirche Ebenried
• Donnerstag, 01.01.2015 Neujahr
14.00 Uhr Gottesdienst - Pfrin.
Strauß / Posaunenchor Ebenried
Friedenskirche Ebenried
• Sonntag, 04.01.2015 2. So. n. d. Christfest
08.45 Uhr Gottesdienst - Pfr. Dinkel
Friedenskirche Ebenried
• Dienstag, 06.01.2015 Epiphanias
08.45 Uhr Gottesdienst Pfrin. Christa Keller
Friedenskirche Ebenried
• Sonntag, 11.01.2015 1. So. n. Epiphanias
08.45 Uhr Gottesdienst und Kinder-
gottesdienst (Beginn in der Kirche)
- Pfr. Dinkel
Friedenskirche Ebenried
• Sonntag, 18.01.2015 2. So. n. Epiphanias
08.45 Uhr Gottesdienst Pfrin. Strauß
Friedenskirche Ebenried
• Sonntag, 25.01.2015 Letzter So. n. Epiphanias
08.45 Uhr Gottesdienst und Kindergottesdienst (Beginn in der Kirche)
- Pfr.i.R. Spiegel-Schmidt
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Jehovas Zeugen - Allersberg
laden zu ihren Zusammenkünften in Freystadt, An der Bahn 7, ein
• Sonntag den 14. Dezember 2014
9.30 Uhr
Vortragsthema: Wahre Freundschaft
mit Gott und dem Nächsten
Anschließend Besprechung der Bibel
anhand der Zeitschrift der
WACHTTURM, Thema: Ihr werdet
„ein Königreich von Priestern“
• Sonntag, den 21 Dezember 2014
9.30 Uhr
Vortragsthema: Warum sich jetzt
Gottes Herrschaft unterwerfen
Anschließend Besprechung der Bibel
anhand der Zeitschrift der
WACHTTURM
Thema: Schätze das Vorrecht, mit
Jehova zusammenzuarbeiten!
• Sonntag, den 28. Dezember 2014
9.30 Uhr
Vortragsthema: Vertraue mit voller
Zuversicht auf Jehova
Anschließend Besprechung der Bibel
anhand der Zeitschrift der
WACHTTURM, Thema: „Haltet euren
Sinn auf die Dinge droben gerichtet“
• Sonntag den 04. Januar 2015
9.30 Uhr
Vortragsthema: Wie gut kennst du
Gott? Anschließend Besprechung der
Bibel anhand der Zeitschrift der
WACHTTURM, Thema: Jesu Auferstehung - ihre Bedeutung für uns
• Sonntag den 11. Januar 2015
9.30 Uhr
Vortragsthema: Achtung vor
Autorität ist ein Schutz
Anschließend Besprechung der Bibel
anhand der Zeitschrift der
WACHTTURM, Thema: Warum wir
Fritz Müller (Friedel)
* 28.11.1952
† 29.02.2012
Du wirst immer tief in unseren Herzen bleiben.
Ein Mensch, der so gut war wie Du,
hat einen Stern am Himmel verdient.
In Liebe
Marion & Olaf Japp
Deine Geschwister
und Ex-Frau Marion
heilig sein müssen
• Sonntag, den 18. Januar 2015
9.30 Uhr
Vortragsthema: In einer sündigen
Welt ein gutes Gewissen bewahren
Anschließend Besprechung der Bibel
anhand der Zeitschrift der
WACHTTURM, Thema: In allen
Lebensbereichen heilig sein
• Sonntag, den 25. Januar
9.30 Uhr
Vortragsthema: Den „Furchteinflössenden Tag“ fest im Sinn behalten
Anschließend Besprechung der Bibel
anhand der Zeitschrift der
WACHTTURM
Thema: „Das Volk, dessen Gott
Jehova ist“
Jeden Donnerstag um 19.00 Uhr
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Mitteilungsblatt Allersberg
Herausgeber: SEIFERT Medien
90530 Wendelstein, Marktstr.10
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www.mitteilungsblaetter.com
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kein Amtsblatt im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen. Es ist politisch unabhängig und wird ohne
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Redaktions-/Anzeigenschluss ... ..31.05.2013
Redaktion-/Anzeigenschluss
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Ausgabe
ca.............................
.........................15.06.2013
28.01.15
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MARKT
DEZEMBER
2014
MARKT ALLERSBERG
ALLERSBERG |•MAI
2013
NOTDIENSTE
ALLGEMEIN
Polizei-Notruf .............. 110
Feuerwehr .................. 112
Gift Notruf Nbg. ... (0911) 3 98 24 51
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Der ärztliche Bereitschaftsdienst Bayern kümmert sich in den Fällen um Ihre ärztliche Versorgung, in denen Sie normalerweise Ihren behandelnden Arzt in der Praxis
aufsuchen oder einen Hausbesuch benötigen würden. In absoluten Notfällen, wie
lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen, wenden Sie sich bitte auch
weiterhin direkt an die bayerischen Rettungsleitstelle.
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Das Magazin
Mein Weihnachtswunsch: Ein Vater
von Ernst Haß
In Hamburg-Wilhelmsburg, am Obergeorgswerderdeich Nr. 9,
bin ich aufgewachsen. Das Haus, das wir bewohnten, war eine
Kate mit Strohdach. Man nannte diese Fachwerkhäuser auch
Häuslings- oder Kötnerhaus. Wir waren zu Hause zwei Brüder,
mein Bruder August, Audi genannt, 1914 und ich, 1913 geboren.
Alle Kinder bei uns am Deich hatten einen Vater, nur wir
nicht. Ich litt sehr darunter und fragte: „Mutti, warum haben
wir keinen Vater?“
HamburgWilhelmsburg;
7. Mai – Heiligabend 1923
Mutter sah mich mit großen Augen an, aber eine Antwort
ekam ich nicht. Manchmal weinte sie, wenn ich wieder davon
anfing. Als ich gut sechs Jahre alt war, erzählte unsere Mutter
endlich, warum wir keinen Vater hatten. Unser Vater war bei
der Kriegsmarine. Sein Schiff ging 1917 unter, und dabei ist er
ertrunken. „So, Jungens, nun wißt ihr, warum ihr keinen Vater
habt“, endete sie. Dabei kamen ihr die Tränen, und sie lief ins
Schlafzimmer, um allein zu sein.
Es hat lange gedauert, bis ich dies alles begriff. Ich ging zu
Mutter ins Schlafzimmer, umarmte sie und weinte mit ihr um
unseren Vater. Dann lief ich aus dem Haus, setzte mich am
Deich nieder und weinte weiter. Ich verfluchte diesen Krieg,
der uns den Vater genommen hatte.
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Dezember 2014 | DAS MAGAZIN
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39
Das Magazin
Am 7. Mai 1923 wurde ich zehn Jahre alt. An diesem Tag sagte
ich zu Mutter: „Ich wünsche mir zu Weihnachten einen Vater!“
Mein Bruder wollte lieber eine Eisenbahn haben. Ich konnte ihn
aber umstimmen: Er wollte nun zu Weihnachten auch einen Vater
haben. Wir umarmten unsere Mutti und versprachen, daß wir ihr
keinen Kummer mehr bereiten wollten. Normalerweise stellten
wir jeden Augenblick etwas an, und nicht immer ging es gut aus.
Unsere Mutter konnte uns kaum mehr in Schach halten, eine feste
Hand mußte her.
Als Audi und ich eines Tages von der Schule nach Hause kamen
und den Deich hinunterliefen, hörten wir unsere
Mutter singen. Das Stubenfenster war offen. Mein Bruder und
ich lauschten am Fenster. Wir hatten unsere Mutter noch nie
in dieser Art singen gehört. Was hat das zu bedeuten?
Schließlich gingen wir hinein, fielen Mutter um den Hals und
schmusten mit ihr. „Mutti, du kannst aber schön singen, das
haben wir gar nicht gewußt!“
Unsere Mutter schmunzelte und meinte nur: „Es hat auch
seinen guten Grund!“ Aber verraten hat sie uns nichts. Wir
brauchten nicht lange zu bitten, dann sang sie uns abends mit
ihrer wunderschönen Sopranstimme in den Schlaf. Mein Lieblingslied war „Stolzenfels am Rhein“, weil darin ein gefallener
Soldat vorkam. Ich mochte auch das Lied vom Fremdenlegionär, der in maurischer Wüste gefangen war.
Unsere Mutter veränderte sich in dieser Zeit. Sie lief neuerdings
immer dem Postboten entgegen. Wenn er mit einem Brief für
sie kam, war sie glücklich und hat ihn sofort gelesen. Hinterher
sang sie den ganzen Nachmittag wie eine Nachtigall.
Der Monat Dezember rückte näher, es ging auf Weihnachten
zu. Mutter fragte uns Jungen: „Was wünscht ihr Euch zum
Weihnachtsfest?“
Mein Bruder sagte nun doch wieder, daß er sich eine Eisenbahn
wünsche. Als ich an der Reihe war, antwortete ich: „Mutter, was
ich mir wünsche, weißt du schon.“
„Ja, Jungens“, sagte Mutter, „dann wollen wir mal sehen!“
Endlich war Heiligabend. Morgens durften wir Jungen den
Weihnachtsbaum schmücken. Mit Buntpapier und Kartoffelmehl, aus dem wir Kleister anrührten, hatten wir Ketten
angefertigt und in den Tannenbaum hineingehängt. Er sah
schön aus! Mutter lobte uns und freute sich. Wir waren stolz
auf unser Werk. Dann mußte sie noch einmal schnell weg, um
in Niedergeorgswerder etwas einzukaufen.
Lange dauerte es, bis sie völlig außer Atem wieder nach Hause
kam. Es wurde schon dunkel. Immer wieder sahen mein Bruder und
ich den Deich hinauf – aber der Weihnachtsmann kam und kam
nicht, es war nicht mehr auszuhalten!
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40
DAS MAGAZIN | Dezember 2014
Besuchen Sie unsere Ausstellung
Mutter meinte, daß der Weihnachtsmann nun bestimmt bald
käme. Er hätte soviel zu tun hat, daß er gar nicht all die vielen
braven Kinder besuchen könne. Bei uns wollte er aber auf jeden
Fall vorbeikommen, wir seien ja artig gewesen, was wir auch
hoch und heilig versprochen hatten. Wir hatten am Heiligtag
wirklich nichts ausgefressen.
In dem Augenblick, als Mutter plötzlich aufstand und die vier
Lichter am Baum anzündete, wummerte es an der Haustür.
Mein Bruder bekam nun doch Angst und versteckte sich blitzschnell hinter dem Sofa. Mutter sah mich mit ihren großen
Augen an und sagte: „Erni, mein Junge, dann laß mal dein
Weihnachten herein!“
Sie hätten sehen sollen, wie schnell ich zur Tür flitzte und sie
aufriß!
Draußen stand aber nicht der Knecht Ruprecht, sondern ein
großer Mann, der einen Seesack auf dem Rücken trug. Mutter
stand hinter mir und forderte mich auf: „Laß ihn man herein!“
und gab dem Mann einen Kuß.
Öffnungszeiten
von 1.9. bis 31.3.
Mo-Fr 8.00 - 18.00 Uhr
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Wir wünschen unseren Kunden und Geschäftspartnern
frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.
Unglaublich – mein Weihnachtswunsch war in Erfüllung gegangen: Dieser große Mann wurde unser neuer Vater!
Wir waren glücklich, denn nun hatten auch wir endlich wieder einen Papa, so wie alle Kinder bei uns am Deich. War das
ein Weihnachten! – das schönste Weihnachtsfest, das ich je zu
Hause erleben durfte.
Entnommen aus dem Buch
Unvergessene Weihnachten (Doppelband)
Erinnerungen aus guten und aus schlechten Zeiten. 1917-1994
Gebundene Jubiläumsausgabe. Band 1 und 3 in einem Buch
352 Seiten mit vielen Abbildungen und Ortsregister, Lesebändchen,
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Zeitgut Verlag, Berlin, 2008
ISBN 978-3-86614-149-0, Euro 9,95
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Dezember 2014 | DAS MAGAZIN
41
Das Magazin
Das Weihnachts-Wunschkind (gekürzte Fassung)
Raymonde Prior
Borgentreich bei Warburg, Herdecke, Nordrhein-Westfalen; 1998 / 2011
Noch heute stehe ich staunend vor der Krippe. Es sind nicht
nur die sentimentalen Kindheitserinnerungen, die mir vor
Glück und Dankbarkeit ein Gänsehautgefühl geben. Für mich
hat Weihnachten fast vierzig Jahre später eine ganz besondere
Bedeutung bekommen.
Es geschah 1998. Inzwischen war ich 43 und hatte aus meiner
ersten Ehe einen siebenjährigen Sohn, dem ich immer Geschwister
wünschte, denn ich als Einzelkind hätte so gerne einen großen
Bruder gehabt. Aber auch das emsigste Bestreuen der Fensterbank mit Brotkrumen hatte mir damals leider nicht geholfen,
den Storch anzulocken. Mit Michael, meiner großen Liebe, die
mir nach der Scheidung der Himmel geschickt hatte, endeten
jedoch alle Versuche, noch ein heißersehntes gemeinsames
Kind zu bekommen, in Fehlgeburten. Aus der Traum. Oder es
noch einmal wagen – mit 43 Jahren? Sollten wir das Risiko
auf uns nehmen?
Wir hatten doch schon zwei wunderbare Kinder: ich meinen
Sohn Jerome und Michael die damals zehnjährige Mareike.
Die Ärzte ermutigten uns zu einem letzten Versuch.
Ostern 1998 besuchten wir meine Schwiegermutter und gingen dort in Borgentreich zu einer Lourdes nachempfundenen
Marien-Wallfahrtsstätte. Viele Dankesschilder deuteten darauf
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hin, daß sich wohl etliche Bitten der Besucher
erfüllt hatten. Leise betete ich vor der großen
Marien-Statue: „Bitte, bitte, ich hätte so gerne noch ein Kind!“
Keinem sagte ich etwas davon. Kurze Zeit später war
ich erneut schwanger! Mein Mann und ich behielten diese
große Freude diesmal für uns. Wie oft hatten wir gejubelt und
dann…
Wochenlang bangten wir um unser Kleines. Mein Mann
erzählte mir nun, daß auch er in der Mariengrotte um ein
Kind gebeten hatte. Es war diese stille Gemeinsamkeit, die uns
seitdem besonders stark miteinander verband!
Wir taten alles, um unser Baby zu behalten. Dieses letzte
Mal durften wir es nicht wieder verlieren. Und es blieb! Nach
Wochen besorgten Hoffens ermunterten uns die Ärzte, zuversichtlich zu sein. Würden wir wirklich demnächst zu fünft
sein? Wir konnten unser Glück kaum fassen und verrieten
nun endlich den völlig überraschten Sieben- und Zehnjährigen das große Geheimnis. Ein Termin stand nun ganz groß in
unseren Herzen: der 26. Dezember 1998! War es Zufall, daß
sich dieser kleine Junge ausgerechnet das Weihnachtsfest als
Geburtstag ausgesucht hatte?
Die Adventszeit gestalteten wir natürlich so romantisch wie
immer. Als Adventskalender verwendeten wir 24 Babysöckchen, die nun eine ganz besondere Bedeutung hatten. Mit
jedem Tag waren wir unserem Baby ein Stückchen näher. Wie
sehr freuten wir alle uns nun auf Weihnachten!
Wieder wurden am Tag vor dem Heiligen Abend die Geschenke verpackt, der Christbaum geschmückt. Spät in der Nacht
bauten wir noch die alte Krippe auf und legten das Christkind hinein – das Wichtigste, das Weihnachten erst seinen
Sinn gibt. Zwei Uhr morgens war es schon, als wir erschöpft,
aber zufrieden schlafen gehen wollten. Weihnachten konnte
jetzt für uns und unsere Kinder kommen. Und da bezog sich
unser Kleiner nun auch schon mit ein. Er wollte nicht erst am
zweiten Weihnachtstag dabeisein, sondern schon am Heiligen
Abend wie das Christkind unter dem Weihnachtsbaum liegen;
Jetzt wieder Aktionspreise !
40
Jahre
42
DAS MAGAZIN | Dezember 2014
ImprESSum:
„Das Magazin“
wir in der marienOstern 1999 haben
h bei Warburg das
grotte in Borgentreic gebracht
Dankesschild an
An seinem
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Weihnachte eiten Geburtstag si
tzt Joel
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seines Bru f dem Skateboard
ders Jerom
e.
Verantwortlich für Text und Anzeigen:
Jürgen Seifert
wollte seine Geburt feiern, Weihnachtslieder hören, den Glanz
der Kerzen sehen. Unser Baby drängte ungeduldig hinaus ins
Leben. Das große Wunder nahm seinen Lauf. Ausgerechnet
jetzt – eine schöne Bescherung! Nun hieß es also wieder: Warten auf das Christkind, diesmal auf unser eigenes!
Heiligabend um 19.25 Uhr erblickte unser Sohn das (Weihnachts-)Licht der Welt! Zur besten Bescherungszeit, die man
sich für unser schönstes Weihnachtsgeschenk nur denken
konnte! Als man mir das in ein weißes Handtuch gewickelte
Baby brachte, war es, als ob ich ein Geschenk auspackte, und
sichtbar wurde ein kleines orangen-ähnliches rundes Gesicht
mit wachen erstaunten Augen: Da bin ich!
Der Arzt in Herdecke schlug für unseren kleinen Sohn sofort
den Namen Noel – französisch: Weihnachten – vor. Wir hatten
uns aber vorher schon für Joel entschieden. Erst Wochen später stellten wir fest, daß Joel am 13. Juli Namenstag hat. An
diesem Tag hatten Michael und ich uns kennengelernt und auf
den Tag genau sieben Jahre später vor dem Traualtar gestanden! Wieder ein Zufall?
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eingesandte Manuskripte und Bilder kann
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Alle in unseren redaktionellen Beiträgen
genannten Produkte und Preise sind nur als
Beispiele zu verstehen und können regional
abweichen. Bei erforderlichen Baugenehmigungen sind die in der Region zuständigen
Behörden und Ämter zu befragen. Für die
Richtigkeit der Angaben übernehmen wir
keine Haftung.
schönsten Weihnachtslied der
Welt hereingebracht hatten.
Dazu gab es einen Weihnachtsteller mit Mandarinen
und Plätzchen und ein Paar
Babyschühchen, selbstgestrickt
aus hellblauer Wolle mit Glitzerfäden: Joels erstes Weihnachtsgeschenk! So hat das Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“
eine ganz persönliche, einzigartige Bedeutung bekommen. Unser Wunder war geschehen: Der Himmel hatte uns ein eigenes
Christkind beschert!
Unser Sohn wuchs heran; nun ist er schon zwölf Jahre alt. Er
liebt das Weihnachts-Geburtstagsfest mit all den traditionellen
Kleinigkeiten, die schon für mich immer dazu gehörten, wie
der kleine alte Esel, der nun im Kinderzimmer und Weihnachten im Krippenstall steht. Jedes Jahr genießt er es, wenn seine
Geschwister für ihn aus voller Überzeugung mit uns das Geburtstagslied „Wie schön, daß du geboren bist...“ singen. Joel
ist eben ein echtes Weihnachtskind. Und ab und zu besucht er
mit uns sein Dankesschild in der Mariengrotte.
Nun lag Joel am späten Heiligen Abend neben mir auf dem
nackten Bauch seines Papas, der ihm leise Weihnachtslieder
vorsummte. Das Licht war schummrig, nur eine Kerze brannte, die drei nette Schwestern wie drei Heilige Könige mit dem
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Dezember 2014 | DAS MAGAZIN
43
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