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FINAL MEN - Turnier der Meister

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Demografie Wissen Kompakt 2014
Werkzeuge für die betriebliche Demografieberatung
Workshop 1
Arbeitsbewältigungs-Coaching®
Das Arbeitsbewältigungs-Coaching (ab-c) ist ein Werkzeug zur Prozessberatung. Personen und
Organisationen werden ermutigt, für sich und im Betrieb aktiv zu werden und gestaltend zu wirken.
Das ab-c besteht aus zwei Kernbausteinen.
1.) Das persönlich-vertrauliche Arbeitsbewältigungs-Gespräch ist ein Angebot an alle Beschäftigten. Zuerst wird mit dem Work Ability Index die aktuelle Arbeitsbewältigungssituation erhoben und
erläutert. Darauf aufbauend wird der/die Gesprächspartner/in angeleitet, persönliche und betriebliche Ziele zu benennen, Maßnahmen zur Förderung der Arbeitsbewältigungsfähigkeit zu finden und
erste Umsetzungsschritte zu planen.
2.) Auf der Grundlage des Arbeitsbewältigungsstatus der Belegschaft sowie der anonymisierten
und aggregierten Resultate aller persönlichen Gespräche wird ein betrieblicher Arbeitsbewältigungs-Workshop durchgeführt. Ziel ist es, den Bedarf und die Möglichkeiten zur Förderung der
Arbeitsfähigkeit für den Betrieb/die Abteilung wahrzunehmen und konkrete betriebliche Entwicklungs- und Gestaltungsmaßnahmen zu vereinbaren. Das ab-c wurde in mehreren hundert Betrieben in Deutschland und Österreich erfolgreich angewandt.
Trainer: Alexander Frevel
Alexander Frevel – Beratung zur Arbeitsfähigkeit im demografischen Wandel, Hamburg, ist seit
1994 selbstständig in der Beratung von Unternehmen und Organisationen. Schwerpunkte: Strategische Organisations- und Personalentwicklung, betriebliches Gesundheitsmanagement und wertschätzende Führung. Qualifizierung zur Anwendung von dialogischen Beratungswerkzeugen: Arbeitsbewältigungs-Coaching, Alter(n)sgerechte Berufsverläufe, Work Ability Adviser. Vorsitzender
des Forschungsinstituts Arbeit und Zukunft e.V.
Workshop 11
Alternsgerechte Berufsverläufe vorbereiten - das Konzept der „mitalternden Arbeit“
Mit zunehmendem Alter verändern sich die individuellen Fähigkeiten. Kurz gesagt: Während die
körperlichen funktionellen Kapazitäten abnehmen, wachsen die mentalen, psychischen und sozialen Fähigkeiten. Arbeitsaufgaben und Individuum stehen in einer Wechselbeziehung: Was geht
(noch), was führt zu Über-/Unterforderung? Individuelle Lösungen lassen sich hier häufig finden –
bei einer zunehmenden Zahl älterer Menschen bedarf es aber planvoller Gestaltungsansätze, um
die (wachsende) individuelle Unterschiedlichkeit angemessen zu beachten und einen zuträglichen
Berufsverlauf zu ermöglichen.
Zur Identifikation dieser Gestaltungsmöglichkeiten ist zu prüfen, welche Tätigkeiten zum Beruf seinstieg am besten geeignet sind, um Erfahrung und Routine aufzubauen und um fachliche und
organisatorische Kompetenzen zu entwickeln. Es gilt sodann, Möglichkeiten des Berufsverlaufs mit
horizontalen, diagonalen und vertikalen Entwicklungen zu beschreiben. Drittens ist zu analysieren,
welche Tätigkeiten bzw. Tätigkeitselemente resp. Rahmenbedingungen alterskritisch sind. Und es
ist viertens zu klären, welche Tätigkeiten die Menschen bis zum normalen Renteneintritt ausführen
können bzw. ob es spezifische Ausstiegsmöglichkeiten (mit Belastungsreduktion, möglichst ohne
Status- und Einkommensverlust) gibt.
Mit den Analyseergebnissen lässt sich eine pro-aktive Berufsverlaufs-Strategie entwickeln. Diese
prägt sich aus in einem quantitativen und qualitativen Personalentwicklungs-Planungsinstrument
-1-
(Berufsverlaufs-Matrix), welches die Umsetzung alternsgerechter Berufsverläufe simulativ beschreibt und Betrieb wie Person die Wahlmöglichkeiten für Verlaufsoptionen aufzeigt.
Im Workshop werden das Basismodell, die Instrumente und der partizipative Analyseprozess vorgestellt. Mit Beispielen aus verschiedenen Branchen wird das Konzept der „mitalternden Arbeit“ in
seinen Einsatzmöglichkeiten erläutert.
Trainer: Alexander Frevel
Alexander Frevel – Beratung zur Arbeitsfähigkeit im demografischen Wandel, Hamburg, ist seit
1994 selbstständig in der Beratung von Unternehmen und Organisationen. Schwerpunkte: Strategische Organisations- und Personalentwicklung, betriebliches Gesundheitsmanagement und wertschätzende Führung. Qualifizierung zur Anwendung von dialogischen Beratungswerkzeugen: Arbeitsbewältigungs-Coaching, Alter(n)sgerechte Berufsverläufe, Work Ability Adviser. Vorsitzender
des Forschungsinstituts Arbeit und Zukunft e.V.
Workshop 2 und 12
Anerkennender Erfahrungsaustausch – ein Tool für Gesprächsführung und Gesundheitsförderung
Die Mehrheit der Mitarbeiter/innen eines Unternehmens/einer Organisation ist immer anwesend –
diese Tatsache bildet die eine wesentliche Säule im täglichen Arbeitsablauf.
Verantwortliche – Führungskräfte, Personalverantwortliche, Arbeits- und Sicherheitskräfte, Belegschaftsvertreter/innen, etc. – lenken ihre Aufmerksamkeit häufig aber nicht auf jene, die ihre Leistungen täglich erbringen, sondern auf jene, die (krankheitsbedingt oder aus anderen Gründen)
abwesend sind.
Bei dem Workshop werden wir daher folgende Thesen genauer beleuchten:
 Führungskräfte kennen Ihre Abwesenden besser als Ihre Anwesenden.
 Gespräche mit Mitarbeiter/innen konzentrieren sich vor allem auf die Schwächen der
 Mitarbeiter/innen und die Schwächen des Unternehmens. Die Stärken des Unternehmens
werden meist nicht in systematischer Weise erhoben.
 Führungskräfte führen gerne (auch) positive Gespräche. Ihren Arbeitsalltag dominieren bislang problembezogene Gespräche (beispielsweise Beurteilungsgespräche oder Fehlzeitenund/oder Rückkehrgespräche).
Das Tool dient sowohl der Analyse (Führungskräfte erhalten Hinweise über Arbeitsabläufe durch
interne Berater/innen) stellt aber durch die Gesprächsführung (Führungskraft/Mitarbeiter/innen)
auch eine gesundheitsfördernde Intervention dar. Berater/innen sollten Erfahrungen in der Prozessbegleitung mitbringen, arbeitswissenschaftliche Grundlagen und/oder Organisationswissen
sind von Vorteil. Das Tool kann in Unternehmen aller Größen und Branchen eingesetzt werden.
Im Workshop geht es um die Erprobung des Anerkennenden Erfahrungsaustauschs un der Vermittlung wesentlicher Grundlagen wie gesundheitsfördernde Dialoge, psychologischer Arbeitsvertrag als Basis, Auswertung und Maßnahmen.
Trainer: Torsten Bökenheide
Unternehmensberater mit den Schwerpunkten Führung und Gesundheit, Alter und Arbeitsfähigkeit,
sowie Dozent am Institut für Weiterbildung e.V. an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg.
Workshop 3 und 13
Kein Stress mit dem Stress – PsyGa: ein Instrument zur Stressprävention
-2-
Die Anzahl psychisch fehlbelasteter Beschäftigter hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen
– mit beträchtlichen Folgen für Arbeitswelt, Unternehmen und natürlich für die Betroffenen und ihre
Familien. Im Projekt „psyGA-transfer“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit werden (www.psygatransfer.de) Unternehmensberater/-innen für Fragen psychischer Gesundheit sensibilisiert, damit
sie diesen Aspekt in ihre Beratungsarbeit für KMU einbeziehen können. Sie arbeiten sehr häufig
an Herausforderungen und Fragestellungen derjenigen betrieblichen Faktoren, die die psychische
Gesundheit am meisten beeinflussen, nämlich die Arbeits- und Organisationsgestaltung, das Betriebsklima sowie die Führungskultur.
Im Workshop werden Diagnoseverfahren vorgestellt, mit dem Berater/-innen arbeitsbezogenen
psychischen Gefährdungen von Beschäftigten auf die Spur kommen können und Impulse für Veränderungsstrategien gegeben.
Trainerin: Michaela Mißler
Trainerin vom Team Gesundheit mit den Schwerpunkten Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt
Workshop 4 und 14
Diversity-Online
Diversity Management bezeichnet ganz allgemein ein Konzept von Unternehmensführung, das die
Verschiedenheit der Beschäftigten bewusst zum Bestandteil der Personalstrategie und Organisationsentwicklung macht.
Mit dem Online-Tool Diversity wird ein Werkzeug vorgestellt, mit dessen Hilfe Unternehmen selber
oder in Zusammenarbeit mit Berater/innen ihren Umgang mit personeller Vielfalt überprüfen können und erste Gestaltungsansätze bekommen. Es wurde in der Entwicklung in rund 100 Unternehmen verschiedener Größen und Branchen erprobt. Mit dem Tool "Online-Diversity" können
Unternehmen, öffentliche sowie private Einrichtungen aller Größen und Branchen ihren Umgang
mit einer vielfältigen Belegschaft, ihr Diversity-Management im Internet kostenlos testen. Es richtet
sich insbesondere an KMU und solche Unternehmen, die bislang wenige Erfahrungen mit einem
Diversity Management haben.
In diesem Workshop soll darüber hinaus in eine speziell für Berater/innen entwickelte Version eingeführt werden. Mit ihr können die Inhalte und der Nutzen des Online-Tools Diversity vermittelt
werden. Diese Version kann auch als Einstieg in einen Beratungsprozess bzw. für dessen Begleitung genutzt werden.
Trainerin: Dr. Edelgard Kutzner
Dr. Edelgard Kutzner arbeitet an der Sozialforschungsstelle Dortmund. Die sfs forscht, berät und
evaluiert als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Technischen Universität Dortmund zu aktuellen Fragen der deutschen und europäischen Arbeitswelt. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in
der empirischen Forschung und Beratung zur Organisations- und Personalentwicklung im Produktions- und Dienstleistungsbereich u. a. zu den Themen: Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation,
innovative Dienstleistungen, Gender Mainstreaming, Diversity-Management und Betriebsklima.
Trainer: Gerd Röhrl
Gerd Röhrl ist Geschäftsführer der Firma adaequat in Dortmund. Seine Schwerpunkte liegen in der
Entwicklung individueller Lösungen und der zielgruppengerechten Aufbereitung von Inhalten für
Auftraggeber aus Unternehmen, Wissenschaft, Verwaltung und Politik. Er war auch an der Entwicklung des Tools „Online-Diversity“ beteiligt und betreut die dazugehörige Website.
Workshop 5 und 15
Lebensphasenorientierte Selbsthilfekompetenz (LoS!)
-3-
Belastende Lebensphasen (z. B. Pflege von Angehörigen) und Lebensereignisse (z. B. Tod eines
nahen Angehörigen, finanzielle Probleme, Trennung) können gravierende Auswirkungen auf die
Leistungs- und Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern haben.
In Unternehmen sind präventive Ansätze, die die möglichen negativen Auswirkungen dieser Erlebnisse vermindern sollen, bisher noch wenig verankert. Viele Aktivitäten greifen erst sehr spät,
wenn der Leidensdruck der Betroffenen bereits sehr hoch ist.
Um Beschäftigte auf den Umgang mit diesen Ereignissen vorzubereiten, wurde im INQA-Projekt
„LoS!“ ein Konzept zur Unterstützung von Beschäftigten in den oben genannten Lebenssituationen
entwickelt. Der Workshop führt in die Handlungshilfen ein.
Trainer: Marc Lenze
Marc Lenze, Geschäftsführer des Instituts für gesundheitliche Prävention (IFGP) in Münster, das er
1997 gründete. Schwerpunkte seiner Beratungstätigkeit sind u.a. Projekte zum BGM und firmenspezifisch-integrierte Managementkonzepte.
Workshop 6
INQA „Unternehmenscheck-Mittelstand“
Mit Hilfe des etablierten INQA-Unternehmenschecks „Guter Mittelstand“ können KMU eigenständig
oder in Zusammenarbeit mit Beratern kurz und prägnant die wesentlichen Potenziale zur Verbesserung im Unternehmen aufspüren. Als neutrales Referenzinstrument fasst der Check in elf Themen die Erfahrungen erfolgreicher Unternehmen sowie die Erkenntnisse wissenschaftlicher Forschung für mittelständische Unternehmen zusammen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie der
Check in die Beratertätigkeit integriert werden kann. Ein Ansatzpunkt ist, ihn als Einstieg in die
Beratung zu verwenden und ihn gemeinsam mit dem Unternehmer zu bearbeiten. Der Unternehmer könnte auch, motiviert durch den Berater, den Check selbstständig ausfüllen, um so eine Basis für eine strukturelle Beratung zu haben.
Der Check ist online abrufbar unter www.inqa-unternehmenscheck.de und umfasst elf Themen:
Angefangen bei Kundenpflege und Unternehmenskultur, über Personalentwicklung bis hin zu Innovation. Auch mobil ist der Check verfügbar: als App für das iPad und Tablet-PCs. Unternehmen
können zwischen der Vollversion und einer kürzeren Kennenlernversion wählen, bei der sie sich
nur in ausgewählten Themen testen.
Der Workshop vermittelt Struktur und Inhalt des Checks und diskutiert Anwendungsmöglichkeiten
im Beratungskontext.
Trainer: Oleg Cernavin
Soziologe, geschäftsführender Gesellschafter der BC GmbH Forschungs- und Beratungsgesellschaft; entwickelt seit vielen Jahren Kommunikationskonzepte und Instrumente zur strategischen
Organisationsentwicklung für Unternehmen, Organisationen und nationale Netzwerke; stellvertretender Vorsitzender der nationalen Initiative „Offensive Mittelstand“. Autor zahlreicher Fachpublikationen.
Workshop 16
INQA „Gute Personalführung“
Ob Menschen ihre Ideen und Fähigkeiten im Unternehmen einbringen, hängt wesentlich von der
Qualität der Personalführung ab. Es ist ein Mythos zu glauben, gute Personalführung sei angeboren. Gute Personalführung erfordert ein bewusstes Betrachten der Menschen und ihrer Zusammenarbeit sowie vorausschauendes Handeln. Gute Personalführung wird in Zukunft sogar noch
-4-
wichtiger. Mit dem demografischen Wandel müssen künftig Wertschöpfung und Innovationen mit
deutlich älteren Belegschaften realisieren. Zusätzlich wird es vor allem für kleinere Unternehmen
immer schwieriger, gute Fachkräfte zu bekommen.
Der INQA-Check „Personalführung“ bietet konkrete Anregungen für eine gute Personalführung.
Der Check hilft die Beschäftigten zu befähigen und zu motivieren, gute Leistungen zu erbringen. Er
hilft auch, die Beschäftigten zu unterstützen, gesund und gerne im Unternehmen zu arbeiten. Die
Checkpunkte beschreiben die gute Praxis der Personalführung von erfolgreichen Unternehmen.
Sie helfen Handlungsbedarfe festzustellen und konkreten Maßnahmen zu initiieren. Mit dem Check
können vor allem Berater und Unternehmer kleiner Betriebe systematisch die Qualität der Personalführung überprüfen. Darüber hinaus ist der Check auch für Führungskräfte von Abteilungen
oder Teams in größeren Unternehmen geeignet.
Die vollständige Bearbeitung des Checks dauert 60 Minuten bis 1,5 Stunden. Im Internet finden
Sie unter www.inqa-check-personalfuehrung.de eine interaktive Fassung des Checks. Der Workshop vermittelt Struktur und Inhalt des Instruments und diskutiert Anwendungsmöglichkeiten im
Beratungskontext.
Trainer: Oleg Cernavin
Soziologe, geschäftsführender Gesellschafter der BC GmbH Forschungs- und Beratungsgesellschaft; entwickelt seit vielen Jahren Kommunikationskonzepte und Instrumente zur strategischen
Organisationsentwicklung für Unternehmen, Organisationen und nationale Netzwerke; stellvertretender Vorsitzender der nationalen Initiative „Offensive Mittelstand“. Autor zahlreicher Fachpublikationen.
Workshop 7 und 17
Das Programm unternehmensWert:Mensch
Seit 2012 werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von unternehmensWert: Mensch dabei
unterstützt, die personellen Anforderungen ihres Unternehmens mit professioneller Beratung aufzudecken und maßgeschneiderte personalpolitische Lösungen zu entwickeln – von Themen wie
Gesundheitsförderung, flexible Arbeitszeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis hin zu Qualifizierung und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Beratungen werden von erfahrenen Expertinnen und Experten angeboten und an die spezifischen Bedürfnisse eines jeden
Unternehmens angepasst. Regionale Beratungsstellen stehen als Ansprechpartner für die Unternehmen zur Verfügung. Sie ermitteln in einem Erstgespräch den konkreten Handlungsbedarf in
den Themenfeldern Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen &
Kompetenz. Danach unterstützen die regionalen Beratungsstellen die Unternehmen bei der Suche
und Beantragung eines passenden Fachberatungsangebots. Fachberatungen können in Anspruch
genommen werden, wenn sie auf die Stärkung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie zur Fachkräftesicherung in Unternehmen ausgerichtet
sind. Die Erstberatung ist für KMU kostenlos. Die darauf folgende Fachberatung kann bis zu 80
Prozent bezuschusst werden.
Der Workshop bietet einen Überblick zu den aktuellen Entwicklungen und zeigt Fördermöglichkeiten auf.
Trainerin: Cornelia Schäff
Cornelia Schäff ist Mitarbeiterin der Programmkoordinierungsstelle unternehmensWert: Mensch im
Referat AzA1 „Zukunftsgerechte Gestaltung der Arbeitswelt“ im Bundesministerium für Arbeit und
Soziales.
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Workshop 8 und 18
Gesund bis zur Rente – Ein frühzeitiger Berufswechsel als Alternative zur Berufsaufgabe
Bei einer Vielzahl von Berufen ist zu beobachten, dass sie aufgrund zu hoher Belastungen nicht
bis zum regulären Renteneintrittsalter ausgeübt werden können. Dies führt bei den betroffenen
Personen und insbesondere bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) angesichts des
demografischen Wandels zu absehbaren Problemen. Eine mögliche Lösung für diese Probleme
stellt das Konzept des "horizontalen Berufsumstiegs" dar. Durch das frühzeitige Erlernen eines
neuen Berufs, noch bevor eine Rehabilitation notwendig wird, soll ein vorzeitiges Ausscheiden aus
dem Erwerbsleben nach Ablauf der Tätigkeitsdauer des ersten Berufs vermieden werden. Hierfür
ist es notwendig, dass der Umstiegsberuf für die betreffenden Personen weniger belastend ist oder
andere Belastungen als der bisherige aufweist. Ebenso sollte er ähnlich hohe Qualifikationserfordernisse wie der ursprüngliche Beruf aufweisen, um einen sozialen Abstieg zu vermeiden. Die entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen sind zeitlich parallel zum aktuell ausgeübten Beruf
durchzuführen. Potenziell betroffene Personen und Betriebe können sich anhand eines "digitalen
Wegweisers", der im Rahmen von INQA entwickelt wurde, über mögliche geeignete Umstiegsberufe informieren.
TrainerInnen: Denise Hausmann und Rinat Saifoulline
Denise Hausmann und Rinat Saifoulline kommen vom Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in Dresden, und haben im INQA-Projket „Horizontaler Berufsumstieg: eine neue berufliche Chance für ältere Beschäftigte“ einen elektronischen Wegweiser
entwickelt.
Workshop 9 und 19
CASA Bauen – Fünf Schritte zu Qualität und Wirtschaftlichkeit des Bauens
Das Referenzinstrument CASA-bauen ermöglicht den Unternehmen die Organisation ihres Unternehmens und die Organisation einer Baustelle systematisch und geplant anzugehen. Der Unternehmer kann CASA-bauen als Hilfe für die Gestaltung der Prozesse einsetzen oder als ein Instrument mit dem er seine Abläufe kontinuierlich analysieren und verbessern kann. Damit ist es auch
für Berater ein interessantes Instrument.
CASA-bauen behandelt folgende Themen: 1. Organisation des Unternehmens (Strategie und Unternehmensführung; Marketing und Vertrieb; Arbeitsorganisation; Personal; Interner Informationsaustausch; Beschaffung und Technikeinsatz; Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit) 2. Organisation der Baustelle (Angebot und Vertrag; Kooperation der am Bau Beteiligten; Planung und Arbeitsvorbereitung; Personaleinsatz; Bauausführung; Steuerung; Verbesserung und Innovation)
CASA-bauen steht im Internet unter www.CASA-bauen.de zur Verfügung.
Trainer: Stephan Gabriel
Wissenschaftler Mitarbeiter der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Gruppe „Regionaler Transfer, Branchen“ in Dresden. Mitglied des Leitungskreises der „Offensive Gutes Bauen“.
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Workshop 10 und 20
Dauerhaft gesund: der DemoCheck Pflege
In einer alternden Gesellschaft mit einem wachsenden Anteil an pflegebedürftigen Menschen wird
qualifiziertes Pflegepersonal für deren Betreuung immer wichtiger – und gleichzeitig immer knapper. Arbeitgeber in der Pflegebranche sind daher darauf angewiesen, ihre Arbeitsplätze so zu gestalten, dass sie langfristig und von Menschen in allen Lebensphasen besetzt werden können.
Mit dem Analyse- und Monitoringinstrument »DemoCheck Pflege« können Pflegeeinrichtungen
Kennzahlen vergleichen und ihren konkreten demografiebezogenen Handlungsbedarf in den fünf
Handlungsfeldern Demografiefeste Personal- und Rekrutierungspolitik, Arbeitsorganisation und
Arbeitsgestaltung, Führung, Lebenslanges Lernen und Betriebliches Gesundheitsmanagement
ermitteln. Die Auswertung ist direkt mit der internetbasierten Datenbank »Infobox Demografie«
gekoppelt, die weiterführende Analyseinstrumente, Handlungshilfen und Beispiele guter Praxis je
nach Handlungsbedarf bereitstellt. Darüber hinaus bietet die Infobox einen Gesamtüberblick zum
Thema Demografiebezogenes Wissen. So unterstützt sie die Entwicklung einer demografiefesten,
alter(n)sgerechten Unternehmensstrategie und dient als Entscheidungshilfe bei der Planung und
Umsetzung demografiebezogener Maßnahmen. www.demogap.de
Trainerin: Petra Gaugisch
Petra Gaugisch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und
Organisation (IAO) in Stuttgart. Die Schwerpunkte von Frau Gaugisch liegen in der Erforschung
und Entwicklung von Versorgungskonzeption für ältere Menschen und in der Organisationsentwicklung. Hier sind auch die Fragestellungen rund um das Thema »Arbeiten und Pflegen vereinbaren« angesiedelt.
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