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3. BundesKongress Gender-Gesundheit

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3. BundesKongress
Gender-Gesundheit
Herausforderungen und Potentiale
geschlechtsspezifischer Gesundheitsversorgung
Termin und Ort:
21. – 22. Mai 2015 in Berlin
Landesvertretung Baden-Württemberg
Tiergartenstraße 15 | 10785 Berlin
www.bundeskongress-gender-gesundheit.de 17.12.14
Allgemeine Zielsetzung
Die Praxis der pflegerischen Versorgung ist seit jeher weiblich geprägt. Zukünftig wird aber
auch die medizinische Versorgung überwiegend in der Hand von Ärztinnen liegen. Dennoch
ist die letztendliche Entscheidungshoheit im deutschen Gesundheitswesen – in Politik, Forschung und Verwaltung – nach wie vor überwiegend männlich dominiert. Das wäre für die
Qualität der Versorgung unproblematisch, wenn sich nicht – wie Wissenschaft und Forschung in den letzten Jahren eindeutig nachgewiesen haben – männliche und weibliche Gesundheit signifikant voneinander unterscheiden würden, und wenn nicht die Versorgungsrealität der Zukunft zwangsläufig auch auf sich wandelnde gesellschaftliche Anforderungen, beispielsweise zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, reagieren müsste. Es gibt also zahllose
wichtige Gründe, Gesundheit und Versorgung zukünftig männlich und weiblich zu denken.
Der Bundeskongress Gender-Gesundheit möchte hier eine Plattform für den interdisziplinären
Austausch der Akteurinnen im Gesundheitswesen etablieren. Ziel ist es dabei ausdrücklich
nicht, gegen ein bislang eher männlich ausgerichtetes Gesundheitssystem zu polemisieren,
sondern Anspruch des Kongresses ist es vielmehr, die unterschiedlichen Zugänge und Versorgungsnotwendigkeiten beiderlei Geschlechter in den Fokus zu nehmen und damit eine
möglichst zielgenaue Versorgungseffizienz der auf allen Ebenen knapper werdenden Ressourcen zu erreichen. Darüber hinaus möchte der Bundeskongress dazu beitragen, das
Thema auch jenseits der Fachtagungen im gesundheitspolitischen Berlin zu etablieren und
über die Fachorgane hinaus eine breitere Presse-Öffentlichkeit erreichen.
Ziele für den 3. Bundeskongress Gender-Gesundheit
Nachdem 2014 beim 2. Bundeskongress Gender-Gesundheit, Karriereverläufe und Arbeitszeitmodelle im ambulanten wie im stationären Bereich diskutiert wurden, möchte sich der 3.
Bundeskongress konkreten Ansätzen widmen, die strukturelle Veränderungen in unserem
Versorgungssystem herbeiführen oder herbeiführen könnten: Um Führungspositionen zunehmend geschlechterparitätisch besetzen zu können, bedarf es neben der Kompatibilität von
Familie und Beruf(ung) auch veränderter Selbstbilder und vor allem einer aktiven Beteiligung
von Ärztinnen in Verantwortung – nicht nur in ärztlichen Leitungsfunktionen, sondern auch in
den Entscheidungsgremien der Selbstverwaltung und der Fachgesellschaften.
Während sich bei der unmittelbaren Patientenversorgung die Diskussion auf den wachsenden
Anteil von Frauen in der Medizin konzentriert, scheint der fehlende Anteil an Männern in der
Pflege fast selbstverständlich. Der 3. Bundeskongress Gender-Gesundheit will daher auch danach fragen, welche Möglichkeiten es gibt, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten, um auch
in diesem Bereich Effizienzreserven im Versorgungssystem aufzudecken und zu heben.
Auf medizinischem Gebiet wird sich des Gender-Kongresses 2015 – nach den Themenfeldern
Herzinfarkt und Depression in den Vorjahren – dem Schwerpunkt "Gender und Diabetes" zuwenden und nach den geschlechtsspezifischen Ausprägungen in Diagnose und Therapie des
Diabetes mellitus fragen.
Moderation:
Dr. Albrecht Kloepfer (Büro für gesundheitspolitische Kommunikation)
Vorläufige Agenda
www.bundeskongress-gender-gesundheit.de 17.12.14
Donnerstag, 21. Mai 2015:
09:00 – 10:00 Ankunft & Registrierung
10:00 – 10:30 Eröffnung
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
Begrüßung: Dr. Martina Kloepfer (Female Resources in Healthcare)
Grußwort der Schirmherrin: Ingrid Fischbach
Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit
10:30 – 12:00 Plenum I (Strukturansätze)
 Prof. Dr. Margrit-Ann Geibel (Universität Ulm)
o
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Prof. Christel Bienstein (Universität Witten-Herdecke)
o
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Ausbildungswege in der Zahnärztlichen Chirurgie
Akademisierung in der Pflege
Rita Gabler (Palliativ Team Erding gGmbH)
o
Flache Hierarchien – gemischte Teams
12:00 – 13:00 Mittagspause

12:15 – 12:45 Lunch – Dialog
Holger Wöhrle (ResMed)
o
Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus – auch in der Schlafapnoe!
13:00 – 14:30 Plenum II Frauen und Führung
 Susanne Keimel / Nina Moers (Vereinigung Cockpit)
o
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Karin Wahl (Deutscher Pharmazeutinnen Verband)
o

Ready for Take off?
Führungsqualitäten von Frauen – Herausforderungen & Chancen
Dr. Regine Rapp-Engels (Deutscher Ärztinnenbund)
o Frauen in die Entscheidungsgremien
14:30 – 15:00 Kaffeepause
15:00 – 16:30 Workshops 1 - 5
 Gender-Medizin im Studium
o Tabea Schmidt (Bundesvertretung der Medizinstudierenden)

Strukturen und geschlechtsspezifische Karriere in der Medizin
o Thomas Bierbaum (MH Hannover)

Ältere Männer in der Partnerinnenpflege
o Prof. Dr. Manfred Langehennig (Frankfurt University of Applied Sciences)

Effizienz und Diversity
o N.N.
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Diabeteserkrankt mit Migrationshintergrund – spielt Gender eine Rolle?
o Elisabeth Wesselman (Städtisches Klinikum München GmbH)
www.bundeskongress-gender-gesundheit.de 17.12.14
16:30 – 17:00 Kaffepause
17:00 – 18:00 Berichte aus den Workshops und Diskussion
18:00 – 22:00 Sektempfang / Parlamentarischer Abend
Freitag, 22. Mai 2015:
09:00 – 11:00 Plenum II (Gender in Diagnose und Therapie)
 Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer (Univ.-Klinik für Innere Medizin, Wien)
o Gender und Diabetes

Dr. Ingeborg Singer (MDK Bayern)
o Fehler- und Fehlermanagement

Prof. Dr. Doris Bardehle (Stiftung Männergesundheit)
o Männergesundheit eine Frage der Definition

Dr. Stevie Meriel Schmiedel (Pinkstinks)
o Gender und Essstörungen: neue Therapiekonzepte

Romeo Bissuti (Männergesundheitszentrum Wien)
o Männergesundheit von sozial benachteiligten Zielgruppen fördern
11:00 – 11:30 Kaffeepause
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11:30 – 13:00 Fragen an die Politik
Impulsvortrag:
Vertreter der Bundestagsfraktionen
www.bundeskongress-gender-gesundheit.de 17.12.14
Veranstalter
Dr. Martina Kloepfer, Berlin
Konzeption
Dr. Martina Kloepfer
Female Resources in Healthcare
Wartburgstr. 11
10823 Berlin
kloepfer@bundeskongress-gender-gesundheit.de
Tel: 030 / 7871 4318
www.bundeskongress-gender-gesundheit.de
Moderation
Dr. Albrecht Kloepfer
Büro für gesundheitspolitische Kommunikation
Wartburgstr. 11
10823 Berlin
info@albrecht-kloepfer.de
Tel: 030 / 784 41 92
Organisation & Anmeldung
Mari Punkt Bremen Veranstaltungs-Organisation e.K.
Marion Kayser
Otto-Gildemeister Str. 12
28209 Bremen
info@maripunktbremen.de
Tel: 0421 / 303 24 21
www.bundeskongress-gender-gesundheit.de 17.12.14
Medienpartner
Sponsoren
Partner
www.bundeskongress-gender-gesundheit.de 17.12.14
Anmeldung
Fax: 0049-421-30 32 429
Für den 3. BundesKongress GenderGesundheit
am 21. – 22. Mai 2015, Landesvertretung Baden-Württemberg
Tiergartenstraße 15, 10785 Berlin
Name: ..........................................................
Institution: ....................................................
Anschrift: ......................................................
Telefon: ........................................................
e-Mail: ..........................................................
 Frühbuchertarif (120,- €) – Anmeldeschluss 10.04.2015
 Normaltarif (180,- €) – Anmeldeschluss 15.05.2015
 Studententarif (50,- €)
(bei Vorlage des Studentenausweises)
Die Workshops 1 – 5 finden am 21. Mai parallel
von 15:00 bis 16:30 statt:
 Workshop 1:
 Workshop 2:
 Workshop 3:
 Workshop 4:
 Workshop 5:
Gender-Medizin im Studium
Strukturen und geschlechtsspezifische Karriere in der Medizin
Ältere Männer in der Partnerinnenpflege
Effizienz und Diversity
Diabeteserkrankt mit Migrationshintergrund – spielt Gender eine Rolle?
Veranstaltungs-Organisation:
 Marion Kayser 
Otto-Gildemeister-Straße 12 
28209 Bremen 
Tel: 0421/3032421 
Fax: 0421/3032429 
www.maripunktbremen.de
www.bundeskongress-gender-gesundheit.de 17.12.14
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