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Themen in Ausgabe 12-2014 (Erscheinungstermin 15.12.2014; Anzeigenschluss: 27.11.2014)
Special:
Zink, Zinn, Blei
Im Blickpunkt:
•! Verringerte ZinkAuflagenstärke spart
Ressourcen
• Effizienzverbesserungen;
Nebenanlagen rücken in
den Fokus
TITELTHEMA
•! Strahlenschutz ganz ohne
Blei
FOTO: THYSSENKRUPP
Neue Zink-Magnesium-Beschichtungen
Optimierter Korrosionsschutz
Weltpremiere für Zink-MagnesiumÜberzüge in Außenhautqualität für
die Automobilindustrie: Mit ZM EcoProtect und ZM PrimeProtect hat
ThyssenKrupp Steel Europe als
weltweit erster Stahlhersteller zwei
hochwirksame Korrosionsschutzlösungen auf Zink-Magnesium-Basis
zur Serienreife gebracht, die die
hohen Oberflächenanforderungen
für sichtbare Außenhautteile in der
Karosserie erfüllen. Entwickelt
wurden diese innovativen Produkte
von Forscherteams der ThyssenKrupp Steel Europe AG in Duisburg und Dortmund.
Gegenüber den etablierten reinen
Zink-Überzügen bringen ZM EcoProtect und ZM PrimeProtect einige Vorteile mit und das jetzt auch
als Rundum-Schutz für die gesamte Autokarosserie.
• Alternative Kupfer: Blei in
Jagdgeschossen ist verzichtbar
• Aluminium-Zinn-SiliziumLagerlegierung
• Wirtschaftliche Beiz- und
Feuerverzinkungslinie
• AZENGAR: Zink in strahlender Ästhetik
Foto: WVM
Rheinzink stellt in Datteln weitere Effizienzverbesserungen vor
Bei der Rheinzink GmbH & Co. KG
in Datteln wurden im Walzwerksbereich die zur Förderung der Walzemulsion eingesetzten Pumpen
durch frequenzgeregelte Aggregate
ersetzt. Auch bei den Lüftern der
Walzantriebe wurde dieses energiesparende Prinzip angewendet.
Zusammen mit einer energiespa-
renden Beleuchtung konnte der
Energiebedarf in der Walzhalle um
etwa 200 MWh/a gesenkt werden.
Zusätzlich wird bei Rheinzink
streng darauf geachtet, dass sich
nur die Menge an Metall in den
Öfen befindet, die auch für den
anstehenden Gieß- und Walzprozess benötigt wird.
!
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Blei in Jagdgeschossen ist verzichtbar
Eine neue Studie zur Zielballistik
bleihaltiger und bleifreier Geschosse zeigt, dass beide Geschossmaterialien gleichermaßen für eine tierschutzgerechte
Jagd geeignet sind. Bleifreie Geschosse hinterlassen sogar kleinere Splitterwolken als bleihaltige. In einer zielballistischen Untersuchung haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums
RWTH Aachen, des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung Berlin (IZW) und der
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)
das Verhalten von Projektilen
beim Auftreffen, Eindringen oder
Durchdringen eines Ziels analysiert. Die Studie erweitert die
vom Bundesministerium für
Landwirtschaft und Ernährung
(BMEL) und vom Ministerium für
Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in MecklenburgVorpommern geförderten Untersuchungen zur Wirkung bleifreier
Jagdgeschosse. Verglichen wurden zielballistische Daten von
vier handelsüblichen Jagdgeschossen – eines davon mit Bleikern und drei aus homogenen
Kupferlegierungen.
Die neuste RoHS-Richtlinie erlaubt nur einen Gewichtsanteil
von 0,1 % Blei in neuen Elektround Elektronikgeräten. Da vermutet wird, dass auch dieser
Restanteil in Kürze verboten
werden wird, das Schwermetall
allerdings ein wichtiger Bestandteil des Strahlungsschutzes von
elektrischen Bauteilen ist, sucht
die Industrie nach Alternativen.
Foto: Reiter-HG Geiger Kunststofftechnik
Strahlenschutz ganz ohne Blei
Zusammen mit der Firma PolyOne, einem Hersteller von thermoplastischen Compounds und
Masterbatches, entwickelte die
Reiter-HG Geiger Kunststofftechnik GmbH dafür eine Wolfram-Kunststoff-Variante, die
Strahlung ebenso gut abschirmt
wie Blei und darüber hinaus so
genannte „Hot Spots“, also
Strahlungslecks verhindert.
Optimale Aluminium-Zinn-Silizium-Lagerlegierung
Foto: KS Gleitlager GmbH
Die KS Gleitlager GmbH stellte auf
der IAA Nutzfahrzeuge das neue
Dreistofflager-Konzept KS R55Q
für Hauptlager in leichten und mittelschweren Lkws und Bussen vor.
Durch das Zusammenspiel eines
neuen Al-Grundwerkstoffes mit
einer ebenfalls neuenPolymer-
Laufschicht wird eine hohe Belastbarkeit, Verschleißfestigkeit und
Robustheit erreicht.Als Lagermetall
kommt bei KS R55Q deshalb eine
Aluminium-Zinn-Silizium-Legierung
zum Einsatz, die speziell für das
Dreistofflagerkonzept entwickelt
wurde.
Systemkompetenz für Bandbehandlungsanlagen aus einer Hand
Die Wuppermann-Gruppe hat
SMS Siemag den Auftrag über die
Lieferung einer Warmbreitband
Beiz- und Feuerverzinkungslinie
für das neue Werk im ungarischen
Győr-Gönyű erteilt. SMS Siemag
liefert die komplette Linie inklusive
Mechanik, Verfahrenstechnik sowie Elektrik und Automation. Die
neue Bandbehandlungslinie wird
2016 in Betrieb gehen und jährlich
etwa 500.000 t Stahl verarbeiten.
Die Bandbreiten liegen zwischen
400 und 1.650 mm und die Banddicken zwischen 1,0 und 6,0 mm.
Beim Verzinken der Bänder beträgt die Prozessgeschwindigkeit
bis zu 150 m/min.
Mit AZENGAR bringt VMZINC die
erste gravierte Titanzink-Oberfläche auf den Markt. Es ist gleichzeitig die hellste reine Metalloberfläche, die zurzeit erhältlich ist. Wie
Titanzink kann der Werkstoff für
Anwendungen rund um die Gebäudehülle verwendet werden. Es
ergeben sich neue Möglichkeiten
für Architekten, um die ästhetische
Qualität von Dach und Fassade mit
einem intensiven Lichtspiel hervorzuheben. AZENGAR fängt das
Licht ein und reflektiert es in unterschiedlichen Schattierungen. Durch
einen neuen Prozess ist ein sehr
mattes Material mit einer leicht körnigen Struktur entstanden.
Foto: VMZINC, Essen
VMZINC Oberfläche aus graviertem Titanzink
METALL-PRAXIS
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Den Druckgießprozess als Ganzes verstehen
Foto: INITIATIVE ZINK
Oskar Frech bietet Gesamtkonzepte für Gießzellen, die bei der
Fertigung kleinster Druckgussteile
bis zu Motorblöcken und Karosserieteilen zum Einsatz kommen.
Das Produktportfolio umfasst unter anderem Warm- und Kaltkammer-Druckgießmaschinen,
Formsprüh- und -temperiersysteme sowie Heiz- und Kühlgeräte.
„Unsere Geschichte zeigt, dass
wir immer wieder Meilensteine
gesetzt und Weltneuheiten hervorgebracht haben. 1966 zum
Beispiel die weltweit erste serienmäßig produzierte Warmkammerund 1999 die erste elektrisch angetriebene Druckgießmaschine.
2007 haben wir auf der GIFA die
erste Warmkammer-Druckgießm a s c h i n e m i t h y b r i d e r A ntriebstechnik präsentiert“, berichtet
Dr. Ioannis Ioannidis, Sprecher
der Geschäftsführung.
Serica: Neue Premium-Beschichtung
fahren zur Feuerverzinkung ermöglicht Tata Steel seinen Kunden dadurch eine deutliche Reduzierung ihrer Gesamtbetriebskosten. Gleichzeitig verbraucht
der Feuerverzinkungsprozess
relativ wenig Energie und stellt
damit einen nachhaltigen Produktionsprozess dar.
Foto: Leibniz Tata Steel
Serica, eine neue Premium-Beschichtunggarantiert auch nach
dem Umformen eine geringe Welligkeit und sorgt selbst bei weniger oder dünneren Lackschichten
für eine gleichmäßige und ausgezeichnete Lackierung.
In Kombination mit dem kosteneffizienten Schmelztauchver-
China dominiert weltweite Rohstoffproduktion
Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und
Rohstoffe (BGR) hat jetzt eine neue Studie zu den Vorkommen und der Produktion mineralischer Rohstoffe in
180 Staaten veröffentlicht. Dieser Ländervergleich gibt
einen Überblick über die Reserven (technisch und
wirtschaftlich gewinnbare Rohstoffe), Ressourcen
sowie Bergwerks- und Raffinadeproduktion der verschiedenen Staaten nach Wert der Rohstoffe.
METALL-KONTAKTDATEN
Redaktion:
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