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Lokalzeitung für Neuhausen am Rheinfall und Umgebung
3. Jahrgang, Nr. 48
donnerstag, 18. dezember 2014
Möbel
Vorhänge
Bodenbeläge
Der «höchste» Neuhauser
Nackt wird zu Akt
Helle Weihnachtsfenster
Arnold Isliker (SVP) wurde zum
Präsidenten, Nil Yilmaz (SP) zur
­Vizepräsidentin gewählt. Seite 3
In der Galerie Reinart ist eine
Werkschau des allwöchentlichen
Akt-Malkurses zu sehen. Seite 5
Mit seiner Weihnachtsdekoration
macht Alex Ruh sogar an einem
Wettbewerb mit. Seiten 2 + 7
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7
R
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Kommentar
Glühwein in
der Sauna
A
Geri Wüst an der Klarinette mit Sängerin Karin Herzog und Arrangeur Jürg Käser. Bild: Alfred Wüger
«Just a little while to stay here»
Im Trottentheater spielten am Samstagabend die Munot
Dixie Stompers auf, und das Publikum konnte sich davon überzeugen, dass dieser alte Musikstil vorzüglich
ins neu renovierte Haus passt. Alfred Wüger
Nach der Eröffnungsnummer sagte
Jürg Käser, Banjospieler und Arrangeur der Schaffhauser Munot Dixie
Stompers, ans Publikum gewendet:
«Danke für den Applaus. Diese Musik ist immer noch e chli gfròòget,
auch wenn wir alle, die Musiker und
das Publikum, ein bisschen älter geworden sind.» Und tatsächlich waren die meisten im Trottentheater
jenseits der 50, und man konnte
sich fragen: «Sind die, die Dixieland
lieben, alt?» Das wollen wir an dieser Stelle doch ganz entschieden in
Abrede stellen, denn den besten
­Beweis für die Jugendlichkeit gaben
die sechs auf der Bühne: Da war
e­ inmal der vom politischen Parkett
her bekannte Walter Hotz am Kontrabass. Er hat die Munot Dixie Stompers im Jahre 1996 gegründet. Am
Schlagzeug sass René Tanner, die
Posaune blies Roland Sauter, die
Trompete Peter Meier und die Klarinette Geri Wüst. Vor allem Letzterer
brillierte immer wieder.
Die Herren hatten eine Sängerin
mitgebracht: Karin Herzog. Sie bot
als Erstes den Klassiker «All of me»,
dessen Traurigkeit durch das Dixieland-Arrangement allerdings aufgehoben wurde. Ausserdem setzte sie
mit Gospelstücken wie dem fetzigen
«Just a little while to stay here», dem
Klassiker «Just a closer walk with
thee» oder «He touched me» vorweihnachtliche Akzente. Allerdings
überraschten auch zwei Mitglieder
der Munot Dixie Stompers selbst
mit Gesangseinlagen: so Geri Wüst,
der unter anderem «White cliffs of
Dover» interpretierte, sowie der
­Posaunist Roland Sauter, der auf
Deutsch «Bel Ami» zum Besten gab.
«Munotglöggli» als Zugabe
Das Publikum hätte etwas grösser sein dürfen, die Stompers hätten es verdient gehabt, aber wer sie
jetzt verpasst hat, kann sie im Juni
dann am Fischerfest im Rhiihölzli
geniessen, wo sie immer wieder zu
hören sein werden. Es war ein schöner Samstagabend im Trotten­
theater, so richtig zum Geniessen,
und natürlich fehlten die Zugaben
nicht, darunter ganz zum Schluss
dann auch das «Munotglöggli».
m 21. Dezember ist es so weit:
Wir erleben den kürzesten
Tag des Jahres oder auch die
längste Nacht. So etwas assoziieren
wir mit Kälte, und nicht ganz zu
Unrecht, denn es gibt tatsächlich
Weltgegenden, wo der Winter so
dunkel ist, dass der Tag geradezu
verschwindend kurz ist. Und dort
ist es dann auch so kalt, dass nur
der Schnee eine Art Helligkeit verbreitet. Bei uns indes ist der Schnee
ein seltener Gast geworden, und
auch die Kälte macht sich nur
­zögerlich breit, mit dem Effekt, dass
wir häufig auf Leute treffen, die vor
den Cafés auf dicken Lammfellen
im Freien sitzen, und dass uns Jogger entgegenkommen in kurzen Hosen und im T-Shirt wie im Sommer.
Aber nicht nur das: Im November
habe ich schon blühenden Raps
­gesehen und jetzt blühende Gänseblümchen, in der Nähe des Rheins.
Das sind Beobachtungen. Ein hiebund stichfester Beleg für einen sogenannten Klimawandel ist es nicht.
Aber es gibt offenbar so etwas wie
einen Befindlichkeitswandel, und
zwar dahin gehend, dass Regenwetter, Wind, Nässe, Pflotsch und Schnee
in einem gewissen Sinn als unzumutbar empfunden werden – diese
Unbilden stören das Dolce far niente
bei Latte macchiato an der Sonne.
Und es stimmt: Glückwein in der
Sauna schmeckt einem nicht so recht.
Alfred
Wüger
Redaktor
2 Tribüne
Neuhauser Woche
donnerstag, 18. dezember 2014
Ortsmarketing
mit neuem Team
Ein Geschenk für Neuhausen
Ende Dezember gibt die Reasco AG
nach fünf Jahren die Geschäfts­
führung des Ortsmarketings Neuhausen am Rheinfall ab. Der Vorstand des Vereins, vertreten durch
Markus Werner, Christian Schwyn,
Martin von Bergen, Peter Schmid,
Dieter Mändli, Ruedi Meier sowie
Präsident Patrick Gschwend, dankt
dem scheidenden Geschäftsführer
Marcel Stettler und beauftragt
neu die Leading Communication
GmbH mit der Fortführung des
Mandats.
Unter der neuen und erfahrenen Leitung von Karin Spörli –
Chefin der Schaffhauser Herbstmesse – und Diane Kiesewetter
werden die bewährten Aktivitäten
beibehalten und gepflegt sowie
Neues entwickelt.
Das Leading-CommunicationTeam wird das Ortsmarketing Neuhausen am Rheinfall mit neuen
Ideen weiterführen. Die Übergabe
der Geschäfte wird noch vor dem
Jahreswechsel erfolgen. Die Aufgaben der Geschäftsführung wird ab
1. Januar 2015 Diane Kiesewetter
übernehmen. (r.)
aben Sie als Kind
auch so gerne mit
Legosteinen gespielt?
Die erste Garage, ein
Bauernhof mit allem
Drum und Dran, später der Wettbewerb mit den Kameraden um das
höchste Haus. Das Tolle dabei war:
Es entstand immer wieder etwas
Neues, ohne dass jemand langfristig
Schaden anrichtete. Nur keine
Chance verpassen: Neuhausen am
Rheinfall frönt seit Jahrzehnten diesem Spiel mit den Bauklötzchen.
Leider ist hier der langfristige Schaden Programm. Einen guten Grund,
irgendwo und irgendwie zu bauen,
gab es immer. Es ging ja um Wachstum, Fortschritt und Wohlstand –­
da wollte man nicht hintanstehen.
Und weil den Behörden die gestalterische und planerische Kompetenz fehlte, holte man externe Fachleute an Bord. Die berieten fleissig
und bestätigten gerne, dass die Geschichte schon gut komme. Es kam
aber nicht gut. Aus den Bausünden
hat die Gemeinde wenig gelernt.­
Im Gegenteil. Es wird im Rekordtempo weitergespielt: «Posthof Süd»,
H
«Aus den Bausünden
der Vergangenheit
hat die Gemeinde
wenig gelernt.»
Mäni Frei
Werber
«SIG-Areal», «Rhy-Tech-Areal», «Migros-Areal», «Gemeindehaus, Werkhof, Rhyfall-Halle», «Burgunwiese»,
«Rheingoldpassage» – und weitere
Projekte sind in Planung. Zwar wird
mit «arc actuel» versucht, eine Planungsbasis zu schaffen. Doch wieder geht es um wirtschaftliche Interessen statt um städtebauliche und
gestalterische Qualitäten. Wie soll
mit unzähligen Einzelprojekten ein
klares Bild eines «neuen» Neuhau-
sen am Rheinfall entstehen? Dabei
gäbe es für die Gemeinde eine viel
bessere Möglichkeit, ihrer Lust zu
frönen: das Computerspiel Sim City.
Hier kann jeder nach Lust und
Laune seine eigene Stadt entwickeln. Und auch die Reaktionen der
Bevölkerung lassen sich gleich
­überprüfen (z. B. für einen Harzenmoser-Kindergarten). Ein Sim-CitySpiel für die Gemeinderäte scheint
mir ein sinnvolles Geschenk. Heisst
es doch vom Hersteller: «Erschaffe
gigantische Megatürme und lock
mit einer Megaturm-Dachetage
scharenweise Touristen in deine
Stadt. Lass dem Architekten in dir
freien Lauf! Es ist dein Schlüssel
zum Erfolg als Gemeindepräsident.» Die fünfmal 40 Franken sind
aber auch ein Geschenk an die
ganze Gemeinde. Denn damit
könnte der Weg frei werden für eine
Raum- und Gemeindeplanung jenseits von «mit Klötzchen spielen»
und «klotzen». In diesem Sinne
wünsche ich Ihnen schöne Weihnachten, viel Spass beim Spielen
und ein gutes neues Jahr für ein
einladendes Neuhausen.
Ruedi Meyer
brilliert in Arosa
Freude machte ein «Sache … Sächeli»
in den «Schaffhauser Nachrichten»
vom 17. Dezember. Mark Liebenberg schreibt: «Hingerissen war die
‹Neue Zürcher Zeitung› vom Aufritt
des Neuhauser Schauspielers mit
unüberhörbaren Berner Wurzeln,
Ruedi Meyer, im Einmannstück ­‹Der
Kontrabass› von Patrick Süskind am
Humorfestival Arosa am letzten Wochenende. Die NZZ schrieb von
einer ‹Sternstunde des diesjährigen
Festivals›: In einer neu und mini­
malistisch interpretierten Version
(Regie: Ruedi Widtmann) lasse
Meyer ‹feinen abgründigen Humor›
krachen. ‹Dicht und teilweise beklemmend› sei das Stück, welches
Meyer und Widtmann seit einigen
Jahren auf den Bühnen landauf,
landab zeigen.» (r.)
Die Weihnachtsfenstergestaltung boomt, es gibt sogar einen Wettbewerb
Der in Neuhausen am Rheinfall allseits bekannte Alex Ruh und seine Verena haben ihr Haus an der Bohnenbergstrasse 7 weihnachtlich geschmückt, aber nicht nur das: «Wir haben», schreibt Alex Ruh, «mit unserer
Hausbeleuchtung am ‹20 Minuten›-Wettbewerb teilgenommen und stehen nun im Duell mit anderen
­Weihnachtsbeleuchtungen in der Schweiz. Anscheinend hat es doch ein paar Wellen geschlagen, da sich
der ‹SonntagsBlick› auch gemeldet hat.» Wer Alex und Verena Ruh seine Stimme geben will, kann das tun
unter http://www.20min.ch/community/duellv2/default.tmpl?id=300. Im Augenblick befinden sich die
Neuhauser auf Platz 25 von 29. (Bild: zvg)
donnerstag, 18. DEzember 2014
Politik
Neuhauser Woche
3
Arnold Isliker ist ein
Mann der klaren Worte
Wenn Arnold Isliker im Einwohnerrat was zu sagen hat, dann ist allen
Ratsmitgliedern bewusst, dass jetzt
etwas sehr Pointiertes folgen wird.
Der 66-jährige SVP-Einwohnerrat
nimmt kein Blatt vor den Mund,
warum auch, für Wortmeldungen
im Rat sei er schliesslich gewählt
worden, sagt Isliker. «Dann lass dich
zum Gemeindepräsidenten wählen
und mach es besser!» – schleuderte
er etwa in der Kindergarten-Debatte Thomas Theiler entgegen, als
sich dieser an dieser Sitzung gerade
gegen den Kauf der HarzenmoserLiegenschaft ausgesprochen hatte
und dabei die Lage und die Liegenschaft kritisiert hatte.
In seiner Rolle als Politiker, der
gerne mal auf den Tisch haut, fühlt
sich Isliker sichtlich wohl. Er will
aber nicht als «Polterer» bezeichnet
werden, das sei er am Ende dann
doch nicht, sagt er. «Natürlich vertrete ich meine Meinung bis zuletzt, aber am Schluss muss immer
ein Kompromiss gesucht werden,
«Mir geht es ganz
grundsätzlich um
Neuhausen, das ich
vorwärtsbringen will.»
Arnold Isliker
Einwohnerratspräsident 2015
damit wir diese Gemeinde vorwärtsbringen können», meint Isliker. Ein Schlagabtausch im Einwohnerrat sei gesund, am Ende
würden aber nur Diskussionen, die
konstruktiv geführt werden, Erfolg
bringen. «Wenn ich unseren Einwohnerrat heute so anschaue, dann
stelle ich fest, dass sich die Fronten
teilweise zu verhärten drohen –
nicht zuletzt wegen Einwohner­
räten, die immer radikaler ihre Meinung vertreten und nicht mehr gewillt sind, gemeinsame Lösungen
zu suchen», konstatiert Isliker.
Ein Blick auf die Karriere des
neuen Einwohnerratspräsidenten
Isliker macht deutlich: Hier handelt
es sich um einen Politdinosaurier.
Vor rund 30 Jahren flog Isliker das
erste Mal aus dem Einwohnerrat, da
gehörte er noch zum Landesring der
Unabhängigen (LDU). «Damals war
ich in der Politik noch ein Grün-
schnabel – heute kann man das nicht
mehr behaupten», sagt Isliker. Mit
der Freiheitspartei Schweiz – einer
Nachfolgepartei der Autopartei –
wurde Isliker 1992 dann in den Kantonsrat gewählt. Da wirkte er bis
1997 mit. Danach nahm er sich eine
«politische» Pause, kämpfte mit seiner Neuhauser Transportfirma Isliker Transporte AG gegen die aufkeimende Konkurrenz aus Osteuropa
in dieser Branche und schaffte es,
den Generationenbetrieb, der seit
1876 existiert, nochmals markant
auszubauen. Im Jahr 2006 dann trat
er der SVP Neuhausen bei und liess
sich in den Einwohnerrat wählen.
Wie jeder Politiker hat auch Isliker
seine Herzensanliegen: unter anderen das Neuhauser Verkehrsproblem
und die steigenden Kosten in der
­sozialen Wohlfahrt. «Mir geht es ganz
grundsätzlich um Neuhausen, das
ich vorwärtsbringen will – heute
wird viel entschieden, was die Jugend von morgen zu tragen hat»,
sagt Isliker zu seinem Engagement.
Isliker, der Diplomat
Im Moment ist in Neuhausen
gerade seine diplomatische Seite
gefordert. So versucht Isliker, die
Initianten der Rheingoldpassage
und den Gemeindepräsidenten an
einen Tisch zu bringen, um das
Thema Industrieplatz wieder auf
sachlicher Ebene zu behandeln.
«Ich hoffe, meine Anstrengungen
haben Erfolg – gerade beim Indus­
trieplatz steht für Neuhausen ein
sehr wichtiger Entwicklungsschritt
an», sagt Isliker. Dass der SVP-Einwohnerrat überhaupt als Vermittler
in Betracht gezogen wird, unterstreicht, dass der erfahrene Politiker wohl tatsächlich nicht bloss als
Polterer abgetan werden darf.
In seinem Jahr als Einwohnerratspräsident wird ihm nun aber
noch mehr abverlangt: Jetzt soll er
überparteilich die Geschicke des Rates leiten und als höchster Neuhauser
die Gemeinde gegen aussen repräsentieren. Das heisst: sich in den
Ratsdebatten zurücknehmen. Gut
möglich aber, das Isliker das einfach
ignorieren wird. Denn auch als Vizeeinwohnerratspräsident hätte er sich
dieses Jahr gemäss einem ungeschriebenen Gesetz eher zurückhalten müssen. Bloss gemacht hat es
­Isliker nicht. «Warum auch?» – fragt
er und lacht. Flavio Razzino
Der neue Einwohnerratspräsident Arnold Isliker (SVP) und die neue
Vizepräsidentin Nil Yilmaz (SP) an der Feier. Bild: Alfred Wüger
Auf die gute Wahl folgte
die feuchtfröhliche Feier
Nach der letzten Einwohnerratssitzung unter dem Präsidium von Marco Torsello auf Schloss Charlottenfels
wurde im Restaurant Metropol gefeiert. Alfred Wüger
Marco Torsello (FDP) hatte für seinen Abschied vom Ratsvorsitz die
Politikerinnen und Politiker ins
Schloss Charlottenfels geladen. Im
Publikum sassen Daniel Schlehan,
Präsident der IG Zentrum, die­
in Sachen Rheingoldpassage zwischen den Investoren und der Gemeinde vermitteln will, dann Jakob
Deppe, Architekt und federführend
am Projekt Rheingoldpassage beteiligt, sowie der im Ruhestand befindliche Bausekretär Paul Kurer.
Arnold Isliker (SVP) als Einwohnerratspräsident und Nil Yilmaz (SP)
als Vizepräsidentin wurden mit jeweils gutem Resultat gewählt. Neue
Stimmenzähler sind Marco Torsello
(FDP) und Thomas Theiler (CVP).
Neu sitzt Daniel Borer (SP) in der
Verwaltungskommission der Verkehrsbetriebe Schaffhausen: Er folgt
auf Rita Flück Hänzi. Ausserdem
kritisierte Einwohnerrat Felix Tenger die Kommunikationspolitik des
Gemeinderates, und Gemeindeprä-
sident Stephan Rawyler räumte gewisse Defizite ein, nahm aber auch
Wissensträger in die Pflicht, ihr
Wissen weiterzugeben.
Dann dislozierte man ins Restaurant Metropol, wo die feuchtfröhliche und wie immer leicht
­frivole Präsidentenfeier stieg.
Rücktritte aus dem
Einwohnerrat
Mit Willi Josel (SVP), Rita Flück
Hänzi (CVP) und Lenz Furrer
(ÖBS) gaben am 11. Dezember
drei Einwohnerräte ihren
Rücktritt aus dem Rat bekannt: Bei der CVP rutscht
­Gemeinderat Christian Di
Roncos Sohn Dario Di Ronco
nach und bei der SVP Sarah
Jucker. Die ÖBS hat die Suche
nach einer Nachfolge noch
nicht abgeschlossen. (Wü.)
4 Sport und Schule
VFC Neuhausen
wieder geehrt
Mit der Gala des Breitensports
fand das Fussballjahr 2014 am
Freitag im Zürcher Kongresshaus
seinen Abschluss. Rund 900 Gäste
erlebten an der traditionellen,
zum 13. Mal durchgeführten Gala
ein­en bunten Mix aus Ehrungen
und Unterhaltung und genossen
das Fest in vollen Zügen.
Als Einziger immer vorbildlich
Der VFC Neuhausen selbst
wurde bereits zum 13. Mal mit der
Platinauszeichnung als vorbild­
licher Verein geehrt. Die Rheinfall­
städter sind der einzige Verein in
der Region Schaffhausen, der diese
Auszeichnung seit Beginn immer
erhalten hat.
48 Vereine durften die Aus­
zeichnung «Vorbildlicher Verein»
entgegennehmen. In dieser Sparte
wird honoriert, wer seiner Aufgabe
als Sportverein sowohl intern als
auch extern initiativ und nachhal­
tig nachkommt. Roger Kilchör
Neuhauser Woche
die gemeinde informiert
Vernehmlassung
Teilrevision
Schulgesetz Der
Gemeinderat hat sich zur Einführung bedarfsgerechter
schulergänzender Tagesstrukturen im Kanton Schaffhausen
durch das Erziehungsdepartement vernehmen lassen. Der
Gemeinderat beurteilt den Vorschlag zur Umsetzung solcher
Tagesstrukturen unter der Voraussetzung, dass der Kanton
eine Verpflichtung aus der
Interkantonalen Vereinbarung
der obligatorischen Schule
(HarmoS-Konkordat) zu erfüllen hat, grundsätzlich als positiv und fortschrittlich. Er erachtet eine schulergänzende
­Tagesstruktur als wichtig, der
Bedarf sei ausgewiesen und
werde insbesondere in urbanen Räumen an Bedeutung
­zunehmen. Die Öffnungszeiten
der Tagesstrukturangebote
­ ären vom Zeitrahmen her den
w
Bedürfnissen der Eltern anzupassen. Zu prüfen ist, ob die Elternbeiträge an die Betreuungskosten und die Kosten für das
Mittagessen auch mehr als 50
Prozent betragen könnten. Das
Betreuungsangebot bestünde
auch während der Schulferien,
wobei fünf Wochen davon ohne
Angebot vertretbar seien. Bezüglich des Kantonsbeitrags
müsste die Berechnung der
Pauschale transparent gestaltet
sein und alle Kosten des Angebots berücksichtigen. Die Höhe
der Kostenpauschale des Kantons sollte mindestens 25 Prozent betragen. Mit dem Schülerhort der Gemeinde und dem
Mittagstisch sind alle in der
Vernehmlassung vorgesehenen
schulergänzenden Tagesstrukturangebote bereits heute in
der Gemeinde vollumfänglich
abgedeckt.
donnerstag, 18. dezember 2014
TTC-Damen
sind auf Platz 3
Am Wochenende haben die Damen
des TTC Neuhausen in der NLA die
letzte Doppelrunde in der Vorrunde
absolviert. Am Samstag ging es zu­
erst gegen den Titelfavoriten Nr. 1
Rio Star Muttenz, welcher im Unter­
schied zum TTC Neuhausen kom­
plett und in Bestbesetzung antrat.
Am Sonntag gastierten unsere Da­
men beim Abstiegskandidaten Nr.1,
den Young Stars Zürich. Die Damen
des TTC Neuhausen spielten zwei­
mal mit identischer Aufstellung
und erzielten zweimal das gleiche
Ergebnis, wenn auch mit umge­
kehrten Vorzeichen. Während man
gegen den Titelfavoriten aus Mut­
tenz ohne Spitzenspielerin Denisa
Zancaner 0:6 verlor, konnte man
gegen die Damen aus Zürich ge­
winnen. Nach der Vorrunde stehen
unsere Damen damit auf Platz drei
in der Tabelle. Am Samstag, 10. Ja­
nuar 2015, empfangen die Damen
das noch ungeschlagene Rapid Lu­
zern. Steffen Orth
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donnerstag, 18. dezember 2014
Kultur
Neuhauser Woche
5
Die Kurven des nackten Körpers im Akt
«Feigenblatt ade» heisst die am Sonntag eröffnete Ausstellung in der Galerie Reinart. Gezeigt werden Aktskizzen und Aktzeichnungen einer Gruppe Kunstschaffender aus der Region Schaffhausen. Wolfgang Schreiber
Neuhausen hat mit dem Rheinfall
offenbar einen Ort der Kraft für
Künstlerinnen und Kunst. Waren es
in früheren Zeiten die Künstler­
der Bleuler-Schule, so liess sich in
unserer Zeit Erwin Gloor zu vielen
Ansichten des Naturschauspiels
anregen. Auch Richard Tisserands
grossflächige Hinterglasmalerei des
Rheinfalls, die im Vebikus ausgestellt war, hat die Betrachter beeindruckt.
Zeichnen in der Gruppe pflegen
Nun ist auch schon seit einiger
Zeit quasi direkt am Rheinfall, in
einem Raum der Galerie Reinart an
der Laufengasse, eine Gruppe von
etwa zwei Dutzend Kunstschaffenden aus der Region Schaffhausen
am Zeichnen. Die Leute haben sich
dem figürlichen Zeichnen, dem Akt
in Zeichnungen und Bildern verschrieben.
Die Gruppe der Kunstschaffenden, die ihre Skizzen, Zeichnungen und teilweise auch Gemälde in
der am vergangenen Sonntag eröffneten Ausstellung zeigt, sehnt
sich höchstwahrscheinlich nicht
zurück zu den Idealen der Griechen und Römer, die damals in der
Darstellung des nackten mensch-
lichen Körpers in unterschied­
licher Pose ein Bild absoluter
­Vollkommenheit, ein Spiegelbild
göttlicher Ordnung sahen. Die
Gruppe hat einfach Freude am
Zeichnen und an der Herausforderung, den menschlichen Körper
mit Linien aufs Papier zu bringen.
Deshalb kommen sie zusammen
und zeichnen.
In der sogenannten grossen
und bedeutenden Kunst scheint die
Darstellung des nackten menschlichen Körpers aus der Mode gekom-
«Wer Freude am Zeichnen
hat, ist willkommen. ­
Am Schluss des Abends
zahlt man 30 Franken.»
Hans Russenberger
Bildhauer
men zu sein. Die schönen Körper
hat die aktuelle Kunst mehrheitlich
der Fotografie überlassen.
Die Ernte des Schaffens der unorganisierten und losen Künstlergruppe aus der Region Schaffhausen ist unter dem Ausstellungstitel
Mit Rötel festgehalten: Der menschliche Körper in seiner Nacktheit und
Verletzlichkeit ist ein bleibendes Faszinosum. Bild: Jurga Wüger
«Feigenblatt ade» bis Sonntag,
21. Dezember 2014, in der Galerie
Reinart zu sehen, jeweils am Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr.
Die Ausstellung ist von Galerist
Tom Schneider und dem Bildhauer
Hans Russenberger aus Schleitheim organisiert und aufgebaut
worden. Beide sind mit eigenen
Zeichnungen in der Ausstellung
vertreten.
Diese Künstler stellen aus
Zu den Ausstellenden gehören
neben so bekannten Kunstschaffenden wie Emanuel Gloor, Linda
Graedel und Nicole Manuel – im
Frühsommer dieses Jahres richtete der Kunstverein Schaffhausen
in den Räumen der Kantonalbank
ihre Aquatinta-Ausstellung ein –
Hans Russenberger (ganz links) und Galerist Tom Schneider (Zweiter von links) haben eine Werkschau
­zusammengestellt von den Aktzeichnungen, die die Gruppe gegenwärtig zeigt. Bild: Wolfgang Schreiber
auch Verena Wanner, die in Neunkirch ihr Atelier und ihre Galerie
betreibt, Daniela Benz, Monika
Becker, Emil Bügler, Anne Chanson, Mark Fischbacher, Peter
Klein, Mark Paterson, Edyta Nadolska-Scheib und Jürg Tödli.
Auch der Plastiker Beat Künzler ist
mit einer Zeichnung vertreten.
In der Galerie Reinart wird
­jeden Mittwoch von 19 bis 22 Uhr
nach Modellen gezeichnet. In seiner Eröffnungsrede machte Hans
Russenberger Interessierten Mut,
sich der Gruppe anzuschliessen:
«Wer Freude am Zeichnen hat, ist
willkommen. Die Gruppe ist offen. Man kommt, wenn man Zeit
hat, und bezahlt am Schluss
30 Franken. Wenn aber nur drei da
sind, wird es etwas knapp für Gastgeber Tom Schneider, denn er
muss ja mit den Einnahmen das
Modell bezahlen.»
Die Modelle erkennen sich wieder
In letzter Zeit haben sich Modelle aus den Reihen der jungen,
hochtalentierten professionellen
Tänzerinnen und Tänzer der Cinevox Junior Company der zeichnenden Gruppe zur Verfügung
­gestellt. Neben den zahlreichen
Vernissagebesuchern am Sonntagnachmittag hat sich auch eine
Gruppe Tänzerinnen und Tänzer
eingefunden. Die jungen Tanzkünstler haben sich die vielen
Zeichnungen genau angeschaut
und sich in vielen wiedererkannt.
Dies mag als Beweis gelten, dass
es der ausstellenden Gruppe der
Kunstschaffenden gelungen ist, an
der Herausforderung der schwierigen Darstellung des menschlichen Körpers nicht zu scheitern.
Öffnungszeiten über die Festtage
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im Leinenschuber.
DRUCK
Kuhn-Druck AG · Grafischer Betrieb
8212 Neuhausen am Rheinfall
052 672 10 88 · www.kuhndruck.ch
donnerstag, 18. dezember 2014
Leute
Neuhauser Woche
Leckere Gulaschsuppe, heisse Würstli und herzerwärmendes Singen: Bei
der Familie Niederer in der Büchelerstrasse 12 war etwas los.
7
Lara, Manuel, Gabi und Jana Nieblas (von links) luden an der Rosenbergstrasse am 12. Dezember zu Punsch und Glühwein. Viele kamen.
Eine lange, beliebte, lebendige Tradition
Das Eröffnen der Adventsfenster in Neuhausen führt
viele zusammen und bietet gute Gelegenheiten, sich
kennenzulernen. Man nähert sich den Menschen im
Barbara und Nicola Summa machen jedes Jahr mit Freuden mit.
Urs und Claudia Suter waren mit
Heidi Tenger bei Familie Nieblas.
Michael und Sonja Niederer beim
Ausschenken und Verköstigen.
Erika Ammann und Christian Gruber gestalteten auch ein Fenster.
­Dunkeln, bald leuchtet ein Licht auf, das Getränk und
der Imbiss werden gereicht. Und dann zieht man gestärkt seiner Wege. Bilder: Carin Huber / Alfred Wüger
Viele warteten gespannt auf die Enthüllung der Weihnachtsdekoration
im Eingangsbereich des Mehrfamilienhauses an der Büchelerstrasse 12.
Was ich in meiner freien zeit am liebsten tu
Eine Frau mit 1000 Hobbys. Bild: Roli Zanella
Claudia Zanella: Wer die Webdesignerin
und Fotografin nach Hobbys fragt, erntet ein
Lachen: «Ich habe tausend Hobbys», erklärt
sie und erzählt, dass sie liebend gerne liest.
Bücher über Psychologie, Biografien oder
Märchen aus aller Welt. «Ich habe eine wunderbare Märchensammlung. Von Hawaii bis
China – bei mir findet sich jedes Märchen.»
Momentan schreibt sie an einem Kinderbuch. Es geht dabei um eine Frau, die Fahrrad
fahrend durchs Buch führt und zum verwunschenen Weihnachtskarussell will. «Auf dem
Weg dorthin erlebt sie so einiges», verrät
Claudia Zanella. Auch bastelt sie gerne. «Ich
kreiere mit viel Freude ‹Kunstkarten›. Dazu
verwende ich meine selbst gemachten Fotos
und ganz viel Krimskramsmaterial.» Ebenso
geht sie regelmässig zum Fitnesstraining, und
sie tanzt gerne. «Tanzen ist eine wunderschöne Tätigkeit, die mich sehr glücklich
macht.» Wenn sie zu Hause ist, läuft immer
das Radio, und sie tanzt und singt mit. «Kochen, tanzen und singen, das macht mich sehr
zufrieden», meint sie lachend. «Am liebsten
­alles zusammen.» Täglich trifft man sie auch
an der frischen Luft. «Ich liebe Spaziergänge in
der Natur. Vor allem am Rhein. ­Dabei kann ich
wunderbar auftanken. Und wenn ich meine
Kamera dabei habe und tolle Fotos schiessen
kann, ist meine Welt sowieso in Ordnung.»
8 Die Letzte
angetroffen
Neuhauser Woche
donnerstag, 18. dezember 2014
der hingucker
Nachts ist selbst Rudolph, das Rentier mit der roten Nase …
Sabrina Rein aus Beringen ist mit
ihren Töchtern Katja (links) und
Annika unterwegs: «Wir brauchen
ein Gesundheitsbad.» Sie sagt, dass
sie seit ein paar Jahren nicht mehr
in Neuhausen wohnten, trotzdem
aber immer gerne zum Einkaufen
hierherkämen. Nun müssen sie
sich aber beeilen, denn zu Hause,
wo sie eine Tierpension betreiben,
wartet Alex, ihr 10 Monate alter
Hund. «Er ist ja für sein Alter ein
ganz Lieber. Trotzdem beeilen wir
uns lieber», lacht die Frau. (C. Z.)
Die Kinder laden
zum Konzert ein
Alle Kinder des Gemeindewiesenschulhauses 1 laden die Öffentlichkeit herzlich ein zum Weihnachtskonzert in der reformierten Kirche
von Neuhausen am Rheinfall, und
zwar am 22. Dezember um 19 Uhr.
Die Kinder singen mit dem Lehrerteam und werden musikalisch begleitet von einer Band. Der Eintritt
ist frei, Kollekte für die Unkosten
und das Netzwerk One step beyond
(Kinderchirurgie in Indien). (r.)
… schwarz. Aber das macht nichts. Wir vertrauen uns dennoch gerne seinem Schlitten an. Bild: Alfred Wüger
Do., 18. dezember
• Adventsfenster Eröffnung des Fensters an
der Bergstrasse 9,
18.30–20 Uhr (vgl.
«Neuhauser Woche»
vom 4. Dezember, wo
aufgelistet ist, wann
und wo Adventsfenster
­aufgehen).
Fr., 19. Dezember
IMPRESSUM
Verlag und Druck
Kuhn-Druck AG, Neuhausen
Dieter Mändli, info@kuhndruck.ch
Telefon +41 52 672 10 88
Redaktion Alfred Wüger
redaktion@neuhauserwoche.ch
Telefon +41 52 670 01 30
Anzeigenverkauf Peter Aragai
anzeigen@neuhauserwoche.ch
Telefon +41 52 633 32 68
Layout Anja Wächli, Christine Landolt
Kooperationspartner
Meier + Cie AG, Schaffhausen
Adresse «Neuhauser Woche»,
Kuhn-Druck AG, Industriestrasse 43,
8212 Neuhausen am Rheinfall
Erscheinungsweise
Jeweils am Donnerstag
Anzeigenschluss Mittwoch, 9 Uhr
Auflage 5200 Exemplare, verteilt
in alle Neuhauser Haushaltungen
Online www.neuhauserwoche.ch
PERFOR MANCE
neutral
Drucksache
01-12-317927
myclimate.org
Tipp der woche
agenda
• Neuhuuser Märkt
auf dem Platz für alli.
Beginn um 15.30 Uhr,
Dauer bis 18.30 Uhr.
Mit vielen Frischprodukten und stets leckeren Spezialitäten.
• Adventsfenster Eröffnung des Fensters an
der Buchenstrasse 43,
18.30–20 Uhr.
Sa., 20. dezember
• Adventsfenster Eröffnung des Fensters an
der Lerchenstrasse 22,
18.30–20 Uhr.
• Western Store Zum
19. Mal veranstaltet
die Country-Band Western Store einen
Christmas-Abend für
einen wohltätigen
Zweck. Evang.-ref.
Kirchgemeindehaus
19.30 Uhr.
So., 21. Dezember
• Adventsfenster Eröffnung des Fensters an
der Buchenstrasse 22,
18.30–20 Uhr.
Mo., 22. dezember
• Adventsfenster Eröffnung des Fensters an
der Galgenbuckstrasse
1A , 18.30–20 Uhr.
Di., 23. dezember
• Die letzte Eröffnung
eines Adventsfensters
findet statt an der Hofstettenstrasse 29,
18.30–20 Uhr.
vereinspinnwand
Der Gewerbeverband freut sich
über zwei neue
Mitglieder. Herzlich begrüssen wir
die K. A. Blöchliger
AG, Brandschutz, Beckenburgstrasse 10, Neuhausen am
Rheinfall, und die AGM
AG Müller, Bahnhofstrasse 21,
Neuhausen am Rheinfall.
Musikverein Beringen & Neuhausen am Rheinfall Wir suchen eine neue Dirigentin oder
einen neuen Dirigenten, per
sofort oder nach Vereinbarung.
Wir sind eine Harmoniemusik
der dritten Stärkeklasse und
proben jeweils am Donnerstag.
Kontakt: Oskar Christian
Brütsch, ++ 41 (0)52 624 50 58
oder ++ 41 (0)52 632 21 13.
Zimmerpflanzen pflegen! Begrünte Zimmer wirken belebt und
belebend, Zimmerpflanzen sind
eine angenehme Gesellschaft,
und das selbst dann, wenn sie so
lustige Übernamen haben wie
etwa der Goldkugelkaktus, der
auch Schwiegermutterstuhl genannt wird … Viele Zimmerpflanzen sind im Winter in einer Ruhephase und brauchen also weniger
Nahrung: Giessen Sie erst dann,
und zwar mit Wasser, das Zimmertemperatur hat, wenn die
Erde im Topf wirklich trocken ist.
Bei der Hydrokultur sollte der Anzeiger auf dem Minimum stehen.
Die Pflanzen haben gerne Licht,
also ist es gut, sie ans Fenster zu
stellen, aber Zugluft mögen sie
nicht. Dennoch sind Zimmerpflanzen nicht einfach kapriziöse Wesen, die auch gerne mal mit Wasser besprüht sein wollen, sondern
nützlich: Sie binden Schadstoffe,
formen diese chemisch um und
filtern so die Luft im Wohnbereich.
Seit etwa 200 Jahren ist es Mode,
Zimmerpflanzen aufzustellen.
Und: Reden Sie getrost mal mit
­ihnen, das mögen sie gern. (Wü.)
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Kunst und Fotos
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