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15.10.14
Wirtschaftsnews
Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen (Okt.)
letzte: 6.9; erwartet: 0.0; aktuell: -3.6
Die monatliche Konjunkturumfrage des Zentrums
für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigt
sich im Oktober nochmals deutlich eingetrübt.
Der ZEW-Index sank um 10.5 auf minus 3.6
Punkte. Damit ist der Stimmungsindikator den
zehnten Monat in Folge gesunken und bewegt
sich von seinem langfristigen Mittelwert von 24.5
Punkten weg. Geopolitische Spannungen und die
eingetrübte Konjunkturentwicklung in der Eurozone sorgen weiterhin für Verunsicherung und trüben die deutschen Wachstumsaussichten ein, so
der ZEW-Präsident Clemens Fuest. Neben den
zuletzt enttäuschenden Wirtschaftsdaten zu Auftragseingängen, Industrieproduktion und Aussenhandel dürften die gesunkenen Aktienmärkte zur
Stimmungseintrübung bei den befragten Finanzanalysten beigetragen haben.
Eurozone: Industrieproduktion MoM (August)
letzte: 0.9%; erwartet: -1.6%; aktuell: -1.8%
Die Industrieproduktion der Eurozone ist um 1.8%
zum Vormonat gesunken, teilte die europäische
Statistikbehörde Eurostat gestern mit. Dies ist der
stärkste Rückgang seit zwei Jahren. Im Juli war
die Produktion noch um 0.9% gestiegen. Einen
deutlichen Rückgang wiesen die Investitionsgüter
aus, die als Grundlage für künftiges Wachstum
gelten. Auf Länderebene glitt der Ausstoss in
Deutschland (-4.3%) am stärksten zurück. Die
höchsten Zuwächse erreichten Portugal (+3.1%)
und die Niederlande (+1.3%).
UK: Inflation YoY (September)
letzte: 1.5%; erwartet: 1.4%; aktuell: 1.2%
Die britische Inflationsrate fiel im September mit
1.2% auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren. Im
Vormonat waren die Konsumentenpreise noch um
1.5% gestiegen. Trotz der lockeren britischen
Geldpolitik hat sich in den letzten Monaten die
Teuerung vom Zielwert der Notenbank von 2%
stetig entfernt. In ihrer Ratssitzung von letzter
Woche ist die Bank of England (BoE) nicht von
ihrer expansiven Geldpolitik abgewichen und hat
den Leitzins unverändert bei historisch niedrigen
0.5% belassen.
Aktienmärkte
US-Aktienmärkte:
DowJones: -0.04%, S&P500: +0.16%
Nasdaq: +0.32%
Europäische Aktienmärkte:
DJStoxx50: +0.09%, DAX: +0.15%,
SMI: -0.05%
Asiatische Märkte:
aktuell: Nikkei: +0.72%, HangSeng: -0.66%,
S&P/ASX 200: +0.75%
In den USA schloss der breitgefasste S&P 500
leicht im Plus. Nach den jüngsten Korrekturen
gab es nun eine leichte Gegenbewegung. Nicht
alle Sektoren profitierten. Am meisten zugelegt
haben die Industriebetriebe (+1.30%), am meisten verloren haben die Energietitel (-1.23%). Die
Investoren richten nach den jüngsten Turbulenzen
aufgrund von Wachstumsängsten in den USA
wieder vermehrt den Blick auf die gerade angelaufene Berichtssaison. Viel Schwung wird diese
aber den Aktien kaum verleihen. Zu schlecht ist
momentan das Sentiment an den Märkten.
Auch Europa schloss gestern leicht im Plus. In
Europa ist im Moment aber der Wurm drin. Die
jüngst wieder leicht positiven Aktienmärkte können nur als Antwort auf die starken Einbrüche der
letzten Tage interpretiert werden. Reale Gründe,
positiv auf europäische Aktien zu sein, gibt es
wenige. Negativere Wachstumsprognosen aus
Deutschland, schlechter als erwartete Konjunkturerwartungen (ZEW) in Umfragen sowie die
bald bevorstehenden Resultate des Stresstests
sorgen mehr für Verunsicherung als Stabilität.
Zwar sind auf politischer Ebene den separatistischen Wünschen der Katalanen vorerst ein Riegel
geschoben worden. Trotzdem kann die Abstimmung, welche zwar nur konsultativen Charakter
hat, für Verunsicherung und Unruhe sorgen.
Disclaimer: Die Angaben in dieser Publikation und insbesondere die Beschreibung zu einzelnen Wertpapieren stellen weder eine Offerte zum Kauf der Produkte
noch eine Aufforderung zu einer andern Transaktion dar. Sämtliche in dieser Publikation enthaltenen Informationen sind sorgfältig ausgewählt und stammen
aus Quellen, die vom Investment Center der St.Galler Kantonalbank Gruppe grundsätzlich als verlässlich betrachtet werden. Meinungsäusserungen oder
Darstellungen in dieser Publikation können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Es wird keine Garantie oder Verantwortung bezüglich
der Genauigkeit und Vollständigkeit der Informationen übernommen. Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben wird vollumfänglich abgelehnt.
15.10.14
Der SMI schloss hingegen leicht im Minus. Zu den
Tagesgewinnern gehörte Geberit (+1.59%). Die
geplante Übernahme des finnischen Konkurrenten
Sanitec für umgerechnet knapp 1.1 Milliarden
Euro erhält sowohl die Unterstützung des SanitecVerwaltungsrates wie auch von den beiden Sanitec-Grossaktionären Sofia IV und Zeres Public
Market Fund.
Rohstoffmärkte
Ölpreis WTI: USD 82.13 pro Fass
Goldpreis: USD 1227.66 pro Unze
Der Preis der US-Ölsorte WTI kennt weiterhin nur
eine Richtung und verlor in den letzten Tagen
nochmals 5% an Wert. Durch die relative hohe
Integration des Ölweltmarkts kann sich auch die
europäische Sorte Brent diesem Preiszerfall nicht
entziehen und notiert um 85 US-Dollar das Fass.
Währungen
US-Dollar in Franken: 0.9552
Euro in US-Dollar: 1.2638
Euro in Franken: 1.2072
Der Euro hat gegenüber dem Dollar vorerst Boden gefunden. Die jüngsten Wachstumsängste in
den USA haben dem Aufwärtstrend des USDollars vorerst ein Ende gesetzt. Die Luft scheint
etwas draussen. Wir erwarten, dass mit den
ersten Zinserhöhungen in den USA der Druck auf
den US-Dollar wieder zunehmen wird.
Beat Schiffhauer, CFA
Daniel Wachter
Investment Center
Kapitalmärkte
Renditen 10 J:
USA: 2.215%; D: 0.838%; CH: 0.434%
Die Renditen am längeren Ende haben in den
letzten Tagen deutlich nachgegeben. In den USA
sind es klar die Ängste rund um einen starken
Dollar und vor möglichen negativen Auswirkungen auf die Realwirtschaft, welche die Zinsen
drücken. In Europa sind es realistischere Konjunkturängste. Die deutsche Regierung hat gestern
ihre Wachstumsprognose von 1.8% auf 1.2%
korrigiert. Wir gehen davon aus, dass in den
USA die Wachstumsängste übertrieben sind und
sich die Renditen gegen Ende Jahr moderat nach
oben bewegen. In Deutschland und somit auch
der Schweiz sieht dies anders aus. Hier erwarten
wir aufgrund der schwachen Dynamik eine Seitwärtsbewegung.
Disclaimer: Die Angaben in dieser Publikation und insbesondere die Beschreibung zu einzelnen Wertpapieren stellen weder eine Offerte zum Kauf der Produkte
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