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Gemeindebrief
Evangelischen
Kirchengemeinde
Kottenforst
Gemeindebrief
derder
Evangelischen
Kirchengemeinde
amam
Kottenforst
Dezember 2014 bis Februar 2015
IN DIESEM HEFT:
4
Thema
Alles hat seine Zeit: Zur
Theologie des Predigers
6
Ich hetze, also bin ich (wer)
9
Die Geschichte zum Titelbild
10 Ticken wir noch richtig?
20 Musik
Viele schöne Konzerte im
Winter
22 Bahnhofsmission
Ein Ort der Kirche
24 Rückblick
… auf eine wunderbare Woche
in Taizé
33 Jahrestermine
35 Terminübersicht Dezember
bis Februar
Alles hat seine Zeit
Thomaskirche Röttgen • Gemeindehaus Katharina von Bora • Jesus-Christus-Kirche Witterschlick
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser!
Mit
dem
neuen Heft
Gemeinsam
beginnt
ein
neues Jahr für
uns in der
Redaktion,
weil wir dieses Heft intern als die
Ausgabe
2015/01
zählen, aber auch ganz offiziell: Denn das
Kirchenjahr beginnt nicht am 1. Januar,
sondern mit dem ersten Advent. Grund
genug für uns in der Redaktion, einmal
das Thema Zeit aufzugreifen.
„Alles hat seine Zeit“: Diese berühmten
Worte des Predigers finden Sie anstelle eines geistlichen Wortes auf Seite 3 abgedruckt. „Wie, keine Auslegung von einem
Pfarrer dazu?“ Doch, die gibt es schon,
aber erst auf den Seiten 4-5. Denn viel
wichtiger war uns in der Redaktion, dass
Impressum
Herausgeber des Gemeindebriefes ist die
Evangelische Kirchengemeinde am Kottenforst.
Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen
nicht immer der Meinung der Redaktion. Texte
und Abbildungen unterliegen dem Urheberrecht.
Abbildungen ohne Autorenangabe stammen aus
dem Redaktionsarchiv.
V.i.S.d.P.: Pfr. Andreas Schneider
2
Sie dieses Heft nicht einfach durchlesen
und Ihren Kopf mit vielen neuen Worten
und Informationen füllen, sondern
dass Sie sich die Zeit nehmen, sich einmal in Ruhe hinzusetzen, um über Ihren
Umgang mit Zeit nachzudenken. Dafür
kann ein einfacher Bibeltext ohne große Auslegung ausreichend sein (Seite 3),
oder ein sich zunächst nicht erschließendes Titelbild mit seiner Geschichte (Seite
9) oder auch ein einfaches Gedicht, das
uns anregt, die Gestaltung der Adventsund Weihnachtszeit zu überdenken. (Seite
12).
gebaut und aufgeführt wurde und wie einige Jugendliche eine eher „Stille Zeit“ in
Taizé verbrachten.
Nehmen Sie sich also die Zeit, unser Heft
zu lesen. Es lohnt sich und es könnte Ihre
Gestaltung des neuen Jahres verändern.
Aber natürlich erhalten Sie auch
Anregungen durch einige Artikel, die provozierend unseren Umgang mit Zeit kritisch hinterfragen („Ich hetzte, also bin
ich“, Seite 6+7), die uns einladen, das warten können wieder neu zu lernen (Seite 8)
und die uns fragen, ob wir dennoch richtig ticken (Seite 10).
Und natürlich können Sie auch wieder lesen, was in der zurückliegenden Zeit in
unserer Gemeinde alles geschehen ist, was
Viel Freude beim Lesen, eine besinnliche
Advents- und Weihnachtszeit und einen
neuen Blick auf den Umgang mit Zeit,
gerade auch im kommenden Jahr,
wünscht Ihnen Ihr Pfarrer
Andreas Schneider
Redaktion und Mitarbeiter: Katharina Hasenwandel (kh), Michael Kämper (mik), Svea Klotz
(sk), Hans-Joachim Köhler (hjk), Martina Kratzsch
(mk), Anke Lehmann (al), Christian Marquordt
(cm), Jngeborg Pfaff (pfj), Dr. Christiane Schell
(cs), Pfr. Andreas Schneider (as), Pfr. Jörg
Zimmermann (jz)
Satz und Layout: Jngeborg Pfaff,
Gudrun Leverenz, Michael Kämper
Titelfoto: Andreas Schneider
Auflage: 3.750 Exemplare
Anzeigenannahme: Michael Kämper
 02222-9956984
Anschrift: Adenauerallee 37, 53113 Bonn
www.kottenforstgemeinde.de
gemeinsam@kottenforstgemeinde.de
Druck: Druckerei Martin Roesberg
Zur Degensmühle3, 53347 Alfter
Und wer sich angesprochen fühlt, lässt
sich vielleicht dazu ermuntern, das
Titelbild als Dekoration im eigenen Haus
nachzubauen und an einem zentralen Ort
hinzustellen, damit die von diesem Bild
ausgehende Inspiration Sie das Jahr über
begleitet.
Geistliches Wort
Alles hat seine Zeit
DER PREDIGER SALOMO (KOHELET) Kapitel 3
Unser Titelthema findet sich in diesem Bibeltext aus dem Alten Testament.
„Alles hat seine Zeit“, fast jeder kennt diesen Spruch. Weniger bekannt dürfte sein, wie gehaltvoll und
teilweise auch verstörend das ganze Bibelzitat ist. Deshalb lohnt sich ein ausführlicher Blick darauf:
„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles
Vorhaben unter dem Himmel hat seine
Stunde:
Geboren werden hat seine Zeit, sterben
hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit,
ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;
töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit,
lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; Steine
wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine
Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;
suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;
zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat
seine Zeit, reden hat seine Zeit;
lieben hat seine Zeit, hassen hat seine
Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.
Man mühe sich ab, wie man will, so hat
man keinen Gewinn davon.
Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen
gegeben hat, dass sie sich damit plagen.
Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit,
auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder
Anfang noch Ende.
Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich
tun in seinem Leben. Denn ein Mensch,
der da isst und trinkt und hat guten Mut
bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe
Gottes.
Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das
besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun. Das alles tut Gott, dass
man sich vor ihm fürchten soll. Was geschieht, das ist schon längst gewesen, und
was sein wird, ist auch schon längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was
vergangen ist.
Weiter sah ich unter der Sonne: An der
Stätte des Rechts war Gottlosigkeit, und
an der Stätte der Gerechtigkeit war Frevel.
Da sprach ich in meinem Herzen: Gott
wird richten den Gerechten und den
Gottlosen; denn alles Vorhaben und alles Tun hat seine Zeit. Ich sprach in meinem Herzen: Es geschieht wegen der
Menschenkinder, damit Gott sie prüfe
und sie sehen, dass sie selber sind wie das
Vieh.
Denn es geht dem Menschen wie dem
Vieh: wie dies stirbt, so stirbt auch er,
und sie haben alle einen Odem, und der
Mensch hat nichts voraus vor dem Vieh;
denn es ist alles eitel. Es fährt alles an einen Ort. Es ist alles aus Staub geworden
und wird wieder zu Staub. Wer weiß, ob
der Odem der Menschen aufwärts fahre
und der Odem des Viehes hinab unter
die Erde fahre?
So sah ich denn, dass nichts Besseres ist,
als dass ein Mensch fröhlich sei in seiner
Arbeit; denn das ist sein Teil. Denn wer
will ihn dahin bringen, dass er sehe, was
nach ihm geschehen wird?“
3
Thema
„Alles hat seine Zeit“
Zur Theologie des Predigers
Das Predigerbuch im Alten Testament ist
ein besonderes Buch; es fällt in mancherlei Hinsicht aus dem Rahmen dessen, was
wir ansonsten im Alten Testament finden:
Das Volk Israel und seine Geschichte mit
Gott spielt keine Rolle; alles scheint seinen ewigen Gang zu gehen (der Prediger
denkt eher zyklisch als „eschatologisch“ – dazu Näheres auf S. 11 dieses
Gemeindebriefes!). Vor allem dominiert
beim Prediger ein skeptischer, bisweilen
geradezu pessimistischer Ton, der nicht
recht zu dem passen will, was die Bibel
insgesamt ohne Frage will: Hoffnung auf
Rettung durch Gott zu vermitteln.
So verwundert es nicht, dass schon zu
der Zeit, als das Judentum Umfang
und Ínhalt seiner Bibel, unseres Alten
Testaments, festlegte, die Aufnahme gerade des Predigerbuches umstritten war.
Am Ende wurde es aufgenommen – und
ich sage sofort: Ich bin sehr froh darüber!
Denn hier wird eine Stimme laut, die gerade deshalb wichtig sein dürfte, weil sie
manches gegen den Strich bürstet und das
Lebensgefühl nicht weniger Menschen
damals wie heute sehr gut trifft!
„Weisheitliche“ Literatur
und die Kritik daran
Das Predigerbuch gehört zur so genannten „weisheitlichen“ Literatur und formuliert doch zugleich eine Kritik daran. Was
ist „weisheitliche“ Literatur? Nun, wir
kennen sie aus praktisch jeder Kultur und
4
Sprache der Erde. In „Sprichwörtern“ hält
jedes Volk Dinge fest, die sich durch die
Lebenserfahrung als wahr erwiesen haben.
„Wer andern eine Grube gräbt, fällt
selbst hinein“ – so sagen wir auf Deutsch,
und beziehen uns dabei auf ein Bibelwort,
wie wir es in Sprüche 26,27 oder ähnlich
in Prediger 10,8 finden. Dieses Beispiel
steht sehr schön für den so genannten
„Tun-Ergehen-Zusammenhang“,
der besagt: Was wir Menschen tun, wird
Konsequenzen haben. Tun wir Gutes, so
werden wir dafür belohnt; tun wir Böses,
so wird es wie ein Bumerang auf uns zurückfallen. Insbesondere das biblische
Buch der Sprüche ist voll von Beispielen
für den Tun-Ergehen-Zusammenhang.
Aber mit demselben Recht können wir
fragen: Gilt er eigentlich immer? Wir wären ja froh, wenn wir uns darauf verlassen könnten, würden wir das Leben dann
doch als viel gerechter empfinden, als das
häufig der Fall ist! Ja bisweilen scheint das
genaue Gegenteil zu gelten, und das erscheint uns extrem ungerecht!
An dieser Stelle dürfen wir feststellen:
Auch in der Bibel wird diese Empfindung
geteilt; auch dort wird der Tun-ErgehenZusammenhang in Frage gestellt. Und
zwar geschieht das gerade im Predigerbuch,
wo es gleich zu Beginn heißt: „Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist
alles ganz eitel. Was hat der Mensch für
Gewinn von all seiner Mühe, die er hat
unter der Sonne?“ (1,2-3)
Wer hat nun Recht? Die traditionelle
Spruchweisheit mit dem Tun-ErgehenZusammenhang oder die skeptische bis
pessimistische Kritik daran?
Ich meine: Die Frage lässt sich nicht
entscheiden. Beides entspringt unserer Lebenserfahrung, die sich eben auch
nicht immer in glatte logische Bahnen
fügt. Insofern ist es gut, dass die Bibel beidem Raum gibt.
„Alles hat seine Zeit“
Nun aber stellt sich die Frage: Was ist
die Botschaft des Predigerbuches, wenn
es den Tun-Ergehen-Zusammenhang so
stark in Frage stellt? Bleibt der Prediger
achselzuckend dabei stehen, dass er sieht:
Unsereiner weiß nicht, wie die Welt
„tickt“ und was von Gott letzten Endes zu
erwarten ist? Oder gibt er uns doch mehr
mit auf den Weg?
Ich erblicke im 3. Kapitel den Versuch
einer Antwort auf diese Fragen: „Alles
hat seine Zeit“, so heißt es da (3,1, vgl.
S. 3 dieses Gemeindebriefes), und dieser
Grundsatz wird in vielen Gegensatzpaaren
entfaltet. Manchen dieser Gegensatzpaare
würden wir wohl spontan zustimmen:
„Schweigen hat seine Zeit, reden hat
seine Zeit.“ (3,7) Nun gut. Aber bei anderen wird uns wohl sehr mulmig, etwa
wenn es da auch heißt: „Töten hat seine
Zeit, heilen hat seine Zeit.“ (3,3) oder:
„Lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit.“ (3,8) Sollten diese Gegensätze
Thema
so gleichwertig nebeneinander stehen? Ja
sollten „Töten“ und „Hassen“ eine genauso legitime Zeit in unserem Leben haben wie „Heilen“ und „Lieben“? Das ist
es, was dem Prediger von alters her vorgeworfen wurde: Dass für ihn solcherlei
Dinge offenbar auf derselben
Ebene stehen, ohne dass ein
„Gefälle“ sichtbar würde, weg
vom Bösen hin zum Guten!
Ja, der Prediger tritt mit diesen
Ausführungen sich selbst ein Stück weit
kritisch gegenüber, weil er andererseits
ja auch mit in der Tat äußerst pessimis-
Alle Zeit ist begrenzt!
Ich versuche, den Prediger anders zu verstehen: Wenn er die
Gegensatzpaare bringt, um
den Gegensätzen ihre Zeit anzuweisen, dann in dem Sinne,
dass für alles, was auf Erden
geschieht, nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht.
Und zwar, weil Gott die Zeit
begrenzt, weil er – verborgen, aber letzten
Endes eindeutig – der Herr aller Zeit ist.
Das heißt: So sehr wir vielleicht darunter
leiden, dass etwa Liebe oder Heilen viel
zu wenig „Zeit“ und damit auch einen
viel zu geringen Stellenwert in der Welt
und vielleicht auch in unserem Leben haben mögen, wichtig sind zunächst ihre
Gegensätze auf der „negativen“ Seite:
Hassen und Töten werden ebenfalls in
ihre Schranken gewiesen, auch ihre „Zeit“
und damit auch ihr Stellenwert in unserem Leben ist begrenzt. Soviel hält der
Prediger fest gegenüber der damals wie
heute weitverbreiteten Meinung, das Böse
trage ja doch immer den Sieg über das
Gute davon.
Die Zeit in den Augen von Salvador Dalí
tischem Unterton sagt: „Es geht dem
Menschen wie dem Vieh; wie dies stirbt,
so stirbt auch er.“ (3,19)
Wer von uns hätte nicht schon einmal solche resignativen, ja depressiven Gedanken
gehabt? Aber gerade wenn sie uns überfallen, tut es gut, dass wir uns ihnen nicht zu
schnell überlassen, sondern die Botschaft
hören: „Alles hat seine Zeit“, also: Alle
Zeit ist begrenzt! So trivial es klingt: Wie
groß die Not auch sein mag, es kommen
auch immer wieder bessere Zeiten!
„Genieße das Leben!“
Und noch mehr: Es wirkt geradezu erstaunlich, aber ausgerechnet der Prediger
ruft uns zu: „Geh hin und iss dein Brot
mit Freuden, trink deinen
Wein mit gutem Mut, …
genieße das Leben mit deinem Weibe“ (9,7+9).Der
Grund für diesen Aufruf
liegt auf der Hand: wer sich
seines Lebens erfreut, der
„denkt nicht viel an die
Kürze seines Lebens, weil
Gott sein Herz erfreut.“
(5,19)
In unserer Sprache formuliert: „Carpe diem!“, zu
deutsch: „Pflücke den Tag!“,
gerade weil du weißt, wie
wenig
selbstverständlich
die Gelegenheit dazu ist
und dass sie möglicherweise nicht mehr lange währen wird. Denn natürlich gilt auch hier:
„Alles hat seine Zeit!“
Eine echte Erlösungslehre, ein definitives Ende des Wechsels von „Lieben“ und
„Hassen“ etc. kennt der Prediger nicht. So
gesehen bleibt er ein Randsiedler in der
Bibel. Aber er trifft einen Nerv bei vielen
Menschen bis in unsere Zeit, indem er die
Freude am Leben stark macht und in diesem Sinne aller Vergänglichkeit sehr wohl
etwas entgegensetzt. Ich meine: Für diese
Stimme in der Bibel dürfen wir dankbar
sein – zumal andere biblische Autoren in
puncto Freude am Leben sicher weniger
zu sagen haben …
Jörg Zimmermann
5
Thema
Ich hetze, also bin ich (wer)
Eine Zeitwahrnehmung
Mit diesem abgewandelten Ausspruch
von Descartes (1596-1650), dem Begründer der modernen Philosophie und
Wegbereiter der Aufklärung, begann aus
europäischer Sicht die Aufforderung an
den Einzelnen, „Wahrheiten“ zu hinterfragen und sein Leben bzw. Schicksal
nicht als gottgegeben hinzunehmen. Dies
war zu der damaligen Zeit oft lebensbedrohlich und nicht wenige Menschen
widerriefen
ihre
wissenschaftlichen
Erkenntnisse im Angesicht von Gefängnis
oder Scheiterhaufen.
Jedoch der einmal in Frage gestellte Gedanke, ob man seinem Schicksal
ausgeliefert ist, verbreitete sich stetig.
Der Buchdruck hatte schon längst seinen Einzug gehalten und immer mehr
Menschen konten Lesen und Schreiben.
Große Fragen kamen auf, die das
Verständnis von Welt und Zeit, von
Anfang und Ende der Erde, aus den klerikalen Fesseln gelöst, betrachteten. Die
Kirche bestimmte zu jener Zeit den
Tagesablauf der Menschen, bestimmte
über das, was gedacht und getan werden
durfte.
In dieser Zeit hielt die Uhr immer stärker Einzug in den Lebensraum des einzelnen Menschen. Die Präzisierung der
Pendeluhren um 1580 ermöglichte mittlerweile Sekundenzählung. War man in
früheren Jahren von den Gestirnen oder
Jahreszeiten abhängig, um Verabredungen
zu treffen bzw. stellte man den Ablauf des
6
Lebens unter den Wechsel der Zeiten, so
revolutionierte die genaue Zeitmessung
unsere Gesellschaft.
Arbeitsabläufe, die früher ohne Hast
vollzogen wurden, konnten nun genauer miteinander abgestimmt werden,
Zusammenkünfte vortrefflich geplant
und das Geschäftsleben erhielt Öffnungsund Schließungszeiten, die sowohl für
den Arbeiter als auch den Arbeitgeber
Orientierung waren. Es entstanden
Regeln für die einzelnen Zünfte, wann sie
ihre Arbeit verrichten durften.
Mit Hilfe genauer Zeitmessung konnte
die Naturwissenschaft endlich ihre technischen Experimente besser überprüfen.
Der Niederländer Christiaan Huygens
ist der Erfinder der Taschenuhren mit
Unruh und Spiralfeder, sowie der 1657
zum Patent angemeldeten Pendeluhr, welche eine Ganggenauigkeit von nur 10
Sekunden pro Tag aufzeigt. (Galilei erdachte sie zwar 1640, aber er baute sie
nicht). Diese Errungenschaft wurde erst
über 100 Jahre später (1761) von dem
Briten John Harrison „unterboten“. Seine
Uhr hatte eine Abweichung von nur 5
Sekunden in 116 Tagen aufzuweisen.
Zeit wird nun auch Geld
In seinem Buch „Ratschläge für den
jungen Kaufmann“ schrieb Benjamin
Die Entstehung eines Volskssports
Quelle: Inkognito, Berlin
Franklin den noch heute gültigen Satz:
„Zeit ist Geld“.
Zeit erhält nun eine noch nie dagewesene
materielle Ausrichtung. An dieser Stelle
ist es sicherlich nachdenkenswert, sich
einmal mit der Frage zu beschäftigen, inwieweit der Protestantismus und der aufkommende Frühkapitalismus zueinander
passten.
Der deutsche Soziologe, Jurist und
Nationalökonom Max Weber (18641920) beschäftigte sich ausführlich mit
dieser Frage, nachdem er 1904 eine
Reise in die USA unternommen hatte.
Müßiggang ist aller Laster Anfang. Dieser
Thema
Spruch ist allgemein bekannt und wird
gerne den Protestanten zugeschrieben.
Doch zurück zur „Zeit“
Die Vermessung der Zeit führte und führt
zu einer „Vertaktung“ des Menschen.
Es wurden und werden bis heute
Stundenpläne erstellt, marktwirtschaftliche Jahresziele ausgegeben, die sich
mittlerweile in Monats- Wochen- oder
Tagesbilanzen unterteilen. Die Einteilung
des Tages wird in Arbeitszeit und Freizeit
vorgenommen. Oftmals zwei sehr unterschiedlich „gefühlte“ Lebensbereiche. Der
Unterschied zwischen einem Leben auf
dem Land und dem Leben in der Stadt
war bis in das letzte Jahrhundert hinein
von großen Unterschieden geprägt. Hatte
man das Gefühl, auf dem Land gehen die
Uhren etwas langsamer als in der Stadt,
so hat sich das Lebensgefühl mittlerweile
angeglichen. Auch der Landwirt, um im
ländlichen Bild zu bleiben, hat heute genügend Stress. Die globalen Märkte wirken direkt in seine Arbeit hinein. An den
Börsen wird mit Saatgut und Erträgen spekuliert und dieses Verhalten hat Einfluss
auf sein persönliches Einkommen.
Unsicherheit, ein Wort, welches heute in aller Munde ist. Man ist sich nicht
mehr sicher. Dieses Gefühl betrifft fast
alle Lebensbereiche: den Arbeitsplatz,
die Ehe, die Meinung, die Entscheidung.
Diese Liste ließe sich sicherlich fortführen.
Eine der Ursachen für unsere
Unsicherheiten liegt sicherlich im Zeitalter
der Aufklärung. Nach und nach verlor die
Menschheit immer mehr den Glauben an
ein Jenseits. Das Diesseits wurde und wird
zum allein seligmachenden Ort, an dem
es gilt, möglichst viel zu erleben, zu sehen,
an dem es gilt glücklich zu sein. Pfiffige
Investoren erwecken im Menschen eine
unüberschaubare Anzahl von Wünschen
und Sehnsüchten. Zeit wird zu einem verhandelbaren Gut. Menschen mit wenig
Zeit brauchen Menschen mit Zeit. Zeit
will gefüllt werden, auch mit medialer
Berieselung.
Keiner kann sich heute vorstellen, wie
es wäre, wenn man ohne elektrische
Geräte auskommen müsste. Und mit jedem Gerät, welches die Arbeit erleichterte, konnte man die verbleibende Zeit
mit anderen Dingen füllen, die pfiffige
Investoren uns „verkaufen“.
Freizeit = freie Zeit?
„Zeit haben nur diejenigen, die es zu
nichts gebracht haben. Und damit haben
sie es weitergebracht als alle anderen“, so
Giovannino Guareschi (1908-1968), der
Autor von Don Camillo und Pepone. Der
erste Teil des Satzes findet meist vollkommene Zustimmung, während der zweite
Teil doch eher zum Nachdenken anregt.
Man sehnt sich danach, Zeit zu haben. Sie
ist zur Luxusware erhoben. Jedoch schaut
man kritisch auf denjenigen, der unverblümt sagt, er/sie habe Zeit. Ein voller
Terminkalender zeigt doch, wie gut man
vernetzt ist, wie wichtig man als Mensch
für seine Umgebung und für andere ist
und wie breitgestreut die Interessen liegen.
Auch die Freizeit ist getaktet, da bleibt für
freie Zeit oftmals nur der Nachtschlaf übrig.
Aber hält der moderne Mensch es überhaupt aus, sich aus den gesellschaftlichen
Ansprüchen, die tagtäglich an ihn gestellt
werden, zurückzuziehen? Die Tendenz,
den Tag mit immer mehr Aktivitäten
zu füllen, ist nicht mehr neu. Es ist die
Schnelligkeit, mit der der Mensch, auch
in seiner Freizeit, heute vermeintlich reagieren muss.
Wie sähe eine Vorweihnachtszeit aus,
in der die kommerziellen Stimulanzen
keinen Eintritt in mein Leben finden würden? Hielte man es überhaupt
aus, nein zu sagen, wenn die alljährlichen Weihnachtstreffen, ob auf dem
Weihnachtsmarkt oder irgendwo anders,
auf dem Terminplan stehen?
Entschleunigung
Vielleicht inspiriert Sie der Treidelpfad
in Remagen am Rheinufer. Dort hat der
Künstler Hamish Fulton, der sich selbst
„Walking Artist“ nennt (geb. 1946 in
London) sein Werk „seven paces“ eingepflastert. Es geht darum, diesen Weg
einmal sehr langsam und bewusst zu gehen. Lässt man sich auf dieses Experiment
ein, so kann man die Veränderung des
Zeitgefühls innerlich und äußerlich wahrnehmen. Solche Aktionen des Künstlers
sind u.a. auf „youtube“ zu sehen.
Svea Klotz
7
Thema
„Als die Zeit erfüllet war ...“
Der richtige Zeitpunkt ist nicht immer der, den man sich wünscht
Als Kind habe ich mich früher gefragt,
warum Gott, wenn er doch durch Jesus
die Welt retten will, ihn nicht schon viel
früher auf die Erde geschickt hat. Warum
mussten denn die Menschen so lange
auf dieses Ereignis warten? Eine richtige
Antwort auf diese Frage habe ich eigentlich nie so richtig bekommen, außer der,
die sich im Brief des Paulus an die Galater
findet. Dort heißt es:
„Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott
seinen Sohn …“(Galater 4,4)
Das klingt so, als ob die Welt erst eine Art
Reifungsprozess durchlaufen musste, bevor Gott Mensch werden konnte.
Ich würd so gern
Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter
darüber spekulieren, warum denn nun
gerade vor 2000 Jahren die Zeit „erfüllt“
war. Aber mir fällt auf, dass wir in unserem Leben allzu oft gerne etwas hätten,
wofür die Zeit noch nicht reif ist.
Kinder und Jugendliche erfahren dies
wohl besonders intensiv auf ihrem Weg
zum Erwachsenen. „Das darfst Du noch
nicht, das ist erst ab … erlaubt!“ Das
Jugendschutzgesetz kennt eine Fülle von
verschiedenen Altersbeschränkungen für
die jeweils unterschiedlichen Bereiche im
Umgang mit Alkohol, Nikotin und ande-
8
ren mehr. Dass der Gesetzgeber hier klare
Vorgaben macht und diesen Bereich nicht
einfach dem persönlichen Ermessen der
Jugendlichen überlässt, geschieht aus der
Überzeugung heraus, dass es nicht immer
gut ist, das haben zu können, was man
meint, schon haben zu dürfen.
Warten können
In einer Welt, in der man mittlerweile nervös wird, wenn eine bestellte Ware
nicht innerhalb von zwei Tagen geliefert wird, und in der Unternehmen über
Transportformen nachdenken, wie eine
Lieferung innerhalb weniger Stunden
durch ferngesteuerte Helikopter ermöglicht werden kann, wird es für uns
Menschen immer schwieriger, das Warten
zu lernen. „Wieso kann ich das noch
nicht, wo ich doch schon …?“
Aber Wachstum geschieht in Stufen. Und
darum ist es wichtig, dass wir auch das
Wartenkönnen einüben lernen. Und ebenso wichtig ist es auch, die neu erreichte
Stufe eines Reifungsprozesses angemessen
zu feiern. In alten Kulturen gab es früher
die sogenannten Initiationsriten, mit denen jungen Menschen feierlich signalisiert
wurde, jetzt bist auf der nächsten Stufe angelangt, jetzt bist du „ein richtiger Mann“
oder ein „vollwertiges Stammesmitglied“.
In bestimmten Vereinigungen und Orden
gibt es diese Riten immer noch. Sie mögen manchmal belächelt werden, aber
auf der anderen Seite helfen sie, das lange Warten zu seiner „Erfüllung“ zu bringen. In unserer Gesellschaft sind diese
Riten weitestgehend abhanden gekommen, weswegen sich Jugendliche gern eigene Riten schaffen, die ihnen helfen,
sich erwachsen zu fühlen: das Rauchen,
der Genuss von Alkohol oder anderes.
Insofern ist die Konfirmation, als
Feier auf dem Weg zu einem erwachsenen Menschen, zu einer eigenen
Glaubenspersönlichkeit, eine nicht zu unterschätzende Feier. In unserer Gemeinde
haben wir noch den Brauch, dass man erst
ab der Konfirmation am Abendmahl teilnehmen darf. Mancher mag das als veraltet
betrachten, ich persönlich finde es wichtig, auch um das Erreichte wertschätzen
zu können, dass Kinder auf dieses Ziel, die
erste Teilnahme am Abendmahl, in einem
Reifungsprozess hinwachsen, der dann in
der Konfirmation feierlich begangen wird.
Warten können ist wichtig, das
Wartenkönnen zu lernen die nötige
Voraussetzung dafür.
Andreas Schneider
Thema
Was können wir daraus lernen?
Die zum Nachdenken anregende Geschichte zum Titelbild
Eines Tages war ein alter Professor beauftragt, einer Gruppe von Geschäftsführern
einen Ausbildungskurs in effizienter
Zeitplanung zu geben.
nen, dass unser Kalender randvoll ist,
noch weitere Termine vereinbaren und
Dinge erledigen können, wenn wir es
wirklich wollen.“
„Nein“, sagte der alte Professor – „Darum
geht es nicht. Die große Wahrheit, die
uns dieses Experiment zeigt, ist die folgende: Wenn wir nicht als Erstes die großen Steine in den Krug setzen, bringen
wir die anderen Dinge nicht mehr hinein.“ Darauf erfolgte tiefes Schweigen, die
Offensichtlichkeit seiner Worte leuchtete
jedem ein.
Der alte Professor stellte vorsichtig einen
großen Glaskrug auf den Tisch und füllte ihn mit etwa einem Dutzend großer
Steine, die er bedächtig in den Glaskrug
setzte, bis der Krug randvoll war und darin kein Platz mehr war. Da erhob der alte
Professor den Kopf: „Ist der Krug voll?“
fragte er. Alle antworteten: „Ja!“ Er wartete und frage nach: „Tatsächlich?“ Darauf
bückte er sich, holte ein Gefäß mit
Kieselsteinen hervor und füllte bedächtig
den Glaskrug – rührte um – füllte nach
– bis die Kieselsteine alle Lücken füllten.
Der alte Professor hob erneut den Kopf
und fragte: „Ist der Krug voll?“ Die
Teilnehmer waren unruhig – einer antwortete: „Wahrscheinlich nicht.“ „Gut“,
antwortete der Professor. Er neigte sich
nach unten und holte diesmal einen
Eimer mit Sand. Bedächtig goss er den
Sand in den Glaskrug. Der Sand schickte
sich an, die Räume zwischen den großen
Steinen und dem Kies zu füllen.
Noch einmal fragte der Professor: „Ist der
Krug voll?“ – Ohne zu zögern entgegneten alle Schüler: „Nein!“ – „Gut.“ Gerade
so, als ob die hochgepriesenen Schüler
eine Fortsetzung erwarteten, nahm der
Professor eine Kanne mit Wasser und
goss das Wasser in den Krug, bis der Krug
randvoll war.
Was will uns das sagen?
Nun erhob sich der Professor und fragte die Gruppe: „Was will uns dieses
Experiment sagen?“
Der Mutigste unter den Zuhörern meinte
in Anbetracht des Kursthemas: „Es zeigt
uns, dass wir sogar dann, wenn wir mei-
„Was sind die großen Steine in
Ihrem Leben?“, frage der Professor.
„Gesundheit? – Familie? – Freunde? – Die
Verwirklichung Ihrer Träume? – Tun, was
Ihnen gefällt? Oder etwas ganz anderes?“
„Nehmen Sie daraus mit, dass es wichtig ist, zuerst die großen Steine im
Leben zu platzieren, sonst laufen wir
Gefahr, erfolglos zu sein. Wenn wir den
Nebensächlichkeiten den Vorrang geben,
also etwa Kies, Sand und Wasser, dann
füllen wir unser Leben damit auf, und am
Ende fehlt uns die kostbare Zeit, um uns
den wichtigen Aspekten unseres Leben
zu widmen. Vergessen Sie daher nicht
die Frage: Was sind die großen Steine in
Ihrem Leben?“
Aufgeschrieben von Andreas Schneider
9
Thema
Ticken wir noch richtig?
Warum weniger manchmal mehr ist
Eigentlich war eine Uhr mal etwas, mit
dem man die Zeit bestimmen konnte. Heute sind es Uhren – und werden
es immer mehr – Computer, die unser
Leben bestimmen. So zeigen die neuen „Smartwatches“ nicht mehr nur die
Uhrzeit an, sie informieren über das
Wetter, wer mir eine SMS schickt, wer
was auf „Facebook postet“ und Vieles
mehr. Da meldet dann künftig ein kleiner
Vibrationsalarm, dass die beste Freundin
gerade ihren Traumschuh gefunden hat
und dass der beste Freund sich in London
verfahren hat. Wie sollte man auch ohne
diese Informationen den Tag überleben!
So sehr die neue Technik auch manche
Vorteile mit sich bringen mag (so können solche Uhren auch bei Kranken bestimmte Störungen wahrnehmen und an
eine Notrufstelle melden), so sehr sind
diese Uhren doch auch Ausdruck dafür,
wie wir in unserer Gesellschaft mehr und
mehr Daten erfassen, uns analysieren und
dann wohl auch durch andere bestimmen
lassen. Da kann man sich schon so langsam die Frage stellen, ob wir noch richtig ticken.
Eine andere Uhr
Als deutlicher Gegensatz hierzu erweist
sich da ein Uhrenkonzept, auf das ich bei
10
der Recherche zu unserem Thema zufällig
gestoßen bin. Fällt Ihnen beim Betrachten
der abgebildeten Uhr etwas auf? Richtig:
Sie hat nur einen Zeiger, der sich noch
dazu am Tag nur einmal dreht. Dadurch
wird die Uhrzeit viel gröber angezeigt. Es
gibt keine Sekunden und keine Minuten
mehr, sondern nur noch volle Stunden
und irgendetwas dazwischen. Der Effekt,
der sich dadurch einstellen soll, ist, dass
man ruhiger durch den Tag geht, da man
sich an gröberen Zeiteinheiten orientiert.
Weil man nicht mehr nach Minuten geht,
muss man das Haus für den Bus ein wenig früher verlassen und geht dadurch ruhiger und hat vielleicht noch Zeit, an der
Haltestelle sich mit Bekannten zu unterhalten. Man beginnt eine Veranstaltung
nicht mehr um „Punkt acht“, sondern um
„rund acht“. Und die, die eine Minute
später kommen, haben immer noch das
Gefühl, „pünktlich“ gewesen zu sein. Ob
es funktioniert?
Die Idee scheint jedenfalls originell.
Hilfreich wäre es allemal, gerade in einer
Zeit, in der so mancher sich gerne darüber aufregt, wenn die Bahn oder der Bus
mal wieder zwei Minuten zu spät kommen. Beklagen Sie sich über die ständigen
Verspätungen mal bei einem Menschen
aus Afrika oder Indien. Aber wundern
Sie sich nicht, dass Sie dann wahrscheinlich ein wenig unverständlich angeschaut
werden. Die Menschen dort ticken anders, ruhiger und entspannter. Und dieser
Rhythmus täte unserer so präzise getakteten und damit gestressten Gesellschaft
hier und da ganz gut.
Andreas Schneider
Thema
„Alle Jahre wieder …“ – das geheime Weihnachtslied Nummer 1
(Selbst-)kritische Anmerkungen zu unserer Weihnachts-Feierkultur
„Alle Jahre wieder kommt das Christuskind
auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind“
So gut wie jeder kennt dieses Lied, zumindest seine erste Strophe. Das ist insofern beachtlich, als wir es hier mit einem
Weihnachtslied zu tun haben, das nicht
einmal im Gesangbuch steht. Was macht
gerade dieses Lied so populär?
Die Sehnsucht nach dem
verlässlich Wiederkehrenden
Wenn ich recht sehe, ist es gerade die erste Zeile: „Alle Jahre wieder“ – das signalisiert eine verlässliche Wiederkehr. So
etwas brauchen wir inmitten aller hektischer Bewegung in der Welt, wo das,
was wir einen Moment lang in Händen
zu halten meinen, uns im nächsten schon
unwiederbringlich zwischen den Fingern
zerrinnt. Weihnachten ist ja wohl das Fest
der Sehnsucht schlechthin. Da soll sich gerade nichts ändern; da sollen die Abläufe
so bleiben, wie wir sie möglichst seit unserer Kindheit gewöhnt sind. So bietet
Weihnachten uns einen regelmäßig wiederkehrenden Anker, ein wenig Stabilität
in ansonsten so unruhigen Zeiten. Sehr
verständlich, oder?!
Eschatologisches oder
zyklisches Denken?
Nun, wenn wir uns über den Charakter
des christlichen Glaubens klar wer-
den, dann müssen wir feststellen: Im
Unterschied zu östlichen Religionen ist er
nicht zyklisch geprägt, er geht also nicht
von ewigen Wiederholungen aus. Er ist
vielmehr „eschatologisch“ geprägt, auf
ein Ziel (griechisch: ein „Eschaton“) hin
gerichtet. Die ersten Christen rechneten
mit der baldigen Wiederkunft ihres Herrn
und damit verbunden mit dem Weltende!
Warten auf den Sankt
Nimmerleins-Tag?
Natürlich drängt sich hier sofort die
Vermutung auf: Na da haben sich die ersten Christen aber wohl mächtig getäuscht!
Ob er überhaupt je wiederkommt, unser Herr? Ob es nicht angemessener ist,
statt einer immer wieder frustrierenden,
weil eben vergeblichen Erwartung seiner
Wiederkunft doch lieber zyklisch zu denken? „Alle Jahre wieder“ – das scheint eben
doch die tauglichste Devise zu sein!
Es fällt schwer, diesem Gedanken etwas entgegenzusetzen! Und doch: Ist
es tatsächlich zufriedenstellend, eine
„Hoffnung“ zu pflegen, die sich lediglich auf ein paar verlässlich wiederkehrende Momente der Harmonie, der Stabilität
richtet, ansonsten aber gerade nicht damit
rechnet, dass unsere Welt einem Ziel entgegengeht, das eines Tages alles Leid, alles Elend ein für alle Mal hinter sich lassen wird?
Die Chance nutzen, die
Gott uns gibt!
Immerhin bedenkt schon das Neue
Testament die Frage, warum die
Wiederkehr des Herrn so lange auf sich
warten lässt. Eine Antwort: Weil Gott uns
die Gelegenheit geben möchte, umzukehren, da wo wir in die Irre gegangen sind
und wo die Wiederkehr Christi uns zum
Verhängnis werden könnte! „Kaufet die
Zeit aus!“, mahnt uns der Epheserbrief
(5,16). Also: Nutzen wir die Chance, die
Gott uns gibt, unser Leben in Ordnung
zu bringen, wo es in Unordnung ist. Und
setzen wir uns ein für die, die an der
Unordnung der Welt leiden! Es ist vielleicht nicht zufällig so, dass zyklisch denkende Weltanschauungen viel weniger als
eschatologisch denkende eine Ethik hervorgebracht haben, die sich den Kampf
gegen das Leid auf die Fahne geschrieben hat. Wer damit rechnen darf, dass
Gott es eines Tages ganz überwinden
wird, darf und soll schon jetzt für seine
Überwindung aktiv werden, wo immer es
geht! Dabei wiederum kann uns die dritte Strophe unseres Liedes ein echter Trost
werden:
„Steht auch mir zur Seite still und unerkannt,
dass es treu mich leite an der lieben Hand“
Jörg Zimmermann
11
Weihnachten
Weihnachtswünsche
Wir bitten Gott den Allmächtigen er möge uns behilflich sein:
dass wir Weihnachten nicht wie Karneval feiern,
dass wir das Wunder von Bethlehem nicht mit einem Musical
plus Domführung plus Reeperbahn
plus Hafenrundfahrt und Rhein in Flammen verwechseln,
sondern, dass wir die Stille und das Heilige,
nicht nur in der Nacht neu entdecken
- unser kleines und endliches Sein spüren,
aber mit Jesus Christus gleichsam neu
auf die Welt kommen, auch wenn
wir schon betagt sind.
Große Freude ist uns verkündigt worden, soll in uns leben.
Erbarmen und Zuversicht werden uns begleiten,
Christus ist unter uns, urjung und
uralt, Freiheit und Erlösung als Geschenk.
Hanns Dieter Hüsch
12
Nachruf
Pfarrer i.R. Dr. Edzard Rohland (29.12.1929 – 31.8.2014)
Ein Nachruf
Am Sonntag, dem 31. August 2014 verstarb plötzlich und unerwartet – auf dem
Weg zum Gottesdienst! – Pfr. i.R. Dr.
Edzard Rohland im Alter von 84 Jahren.
Er hat in den vergangenen 22 Jahren als
Ruheständler gemeinsam mit seiner Frau
in Röttgen gelebt und das Gemeindeleben
an der Thomaskirche maßgeblich mitgeprägt.
Regelmäßig hielt Pfr. Dr. Rohland
Gottesdienste und erfreute sich als
Prediger großer Beliebtheit. Den von ihm
vor vielen Jahren gegründeten Bibelkreis
leitete er bis zum Schluss. In sämtlichen
Fördervereinen des 1. Pfarrbezirkes war
er langjähriges Mitglied. Engagiert pflegte er Stellung zu den Fragen zu beziehen,
die unsere Gemeinde und die Kirche insgesamt bewegen. Nicht zuletzt wirkte er
im Stillen als Seelsorger für Menschen, die
sich an ihn wandten.
Besonders beeindruckend war für alle, die
ihn kannten, die so liebevolle Begleitung,
die Edzard Rohland seiner Frau Gisela in
den letzten Jahren während ihrer schweren Erkrankung zuteil werden ließ.
Dass Edzard Rohland im Rahmen seiner Berufstätigkeit markante Spuren im
evangelischen Bonn und in der gesamten Evangelischen Kirche im Rheinland
hinterlassen hat, ist bekannt. Seine
Tätigkeit an der Thomaskirche, in der
Kirchengemeinde am Kottenforst und
zuvor in der Johanniskirchengemeinde
fällt in die Zeit danach und geschah auf
rein ehrenamtlicher Basis. Umso dankbarer dürfen auch wir feststellen: Edzard
Rohland hat auch unter uns pastoral sehr
segensreich gewirkt.
Unsere
Anteilnahme
gilt
seinen
Angehörigen. Wir vereinen uns mit ihnen
in Trauer und Dankbarkeit. Gemeinsam
wollen wir uns an der Botschaft festhalten,
die der Verstorbene immer wieder unter
uns hat laut werden lassen und die ihren
Ausdruck in dem Bibelwort findet, das
Edzard Rohland als „Familienwahlspruch“
besonders geliebt hat:
„Ich bin gewiss, dass weder Tod noch
Leben, weder Engel noch Mächte noch
Gewalten, weder Gegenwärtiges noch
Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes
noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die
in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“
(Römer 8,38-39)
Jörg Zimmermann
Foto: privat
13
Weltgebetstag 6. März 2015
Herzliche Einladung zum Weltgebetstag 2015
von den Bahamas
(pfj) Der Gottesdienst zum Weltgebetstag
findet immer am 1. Freitag im März statt
- also am
6. März 2015
Feiern Sie mit uns, kommen Sie mit
Verwandten, Freunden, Bekannten:
15:00 Uhr
St. Lambertus, Witterschlick
17:00 Uhr
St. Mariä Himmelfahrt, Oedekoven
19:30 Uhr
Thomaskirche, Herzogsfreudenweg
Wir freuen uns, wenn Sie im
Vorbereitungsteam mitwirken
Die ersten Treffen finden an folgenden
Terminen statt:
Impekoven/Oedekoven/Gielsdorf
Termin noch nicht festgelegt - fragen Sie
bitte nach.
Ansprechpartnerin
Ursula Stern  645564
Witterschlick/Volmershoven-Heidgen
10. Februar 2015, 18:30 Uhr
Pfarrzentrum St. Lambertus
Witterschlick
Ansprechpartnerin
Brigitte Köhler  649527
Bonn-Röttgen/Ückesdorf
Mittwoch, 18. Februar 2015
Vorbereitung auf den
Weltgebetstag von den
Bahamas
Referentinnen: Dr. Renate
Balali und Ute Honecker
Ansprechpartnerin
Dorothea Kroppf  252548
14
Sie
machen
den Inselstaat
zwischen den USA, Kuba und Haiti
zu einem touristischen Sehnsuchtsziel.
Die Bahamas sind das reichste karibische Land und haben eine lebendige
Vielfalt christlicher Konfessionen. Aber
das Paradies hat mit Problemen zu kämpfen: extreme Abhängigkeit vom Ausland,
Arbeitslosigkeit und erschreckend verbreitete häusliche und sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder.
Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat
– beides greifen Frauen der Bahamas in
ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag
2015 auf. In dessen Zentrum steht die
Lesung aus dem Johannesevangelium
(13,1-17), in der Jesus seinen Jüngern die
Füße wäscht. Hier wird für die Frauen der
Bahamas Gottes Liebe erfahrbar, denn gerade in einem Alltag, der von Armut und
Gewalt geprägt ist, braucht es tatkräftige Nächstenliebe auf den Spuren Jesu
Christi.
Lisa Schürmann, Weltgebetstag der
Frauen – Deutsches Komitee e.V
Sind Sie schon neugierig?
„Begreift Ihr
meine Liebe?“
… dann besuchen Sie doch schon mal die
Internetseite
www.weltgebetstag.de/
Traumstrände, Korallenriffe,
glasklares Wasser: Das bieten
die 700 Inseln der Bahamas.
Also, sehen wir uns zum Weltgebetstag
am Freitag, den 6. März?
Bis dann …
Kirchentag 3. – 7. Juni 2015 in Stuttgart
„damit wir klug werden“
Einladung zum Kirchentag 2015
Nach dem Kirchentag 2013 in Hamburg
wollen wir nun zum 35. Deutschen
Evangelischen Kirchentag vom 3. - 7. Juni
2015 nach Stuttgart, und wir laden Sie
herzlich ein, mitzufahren.
„damit wir klug werden“
– So lautet das biblische Leitwort aus
Psalm 90,12: Wie immer stellt sich
der Kirchentag die Aufgabe, das Leben
(selbst-)kritisch im Lichte des Glaubens
zu reflektieren. Dass in unserer Zeit so
manches dabei eher „unklug“ getan wird,
steht wohl außer Zweifel. Wir sollten uns
die Reflektion nicht ersparen, wie es besser laufen könnte und sollte! Daneben
wird noch genügend Zeit sein zu singen,
zu feiern und die faszinierende Stimmung
des Kirchentags ganz einfach zu genießen.
Zu den Kosten:
–Dauerkarte normal € 98,–
–Dauerkarte ermäßigt € 54,–
–Förder-Dauerkarte € 28,–
(für Empfänger von Grundsicherung
bzw. ALG II, die sicherstellen
möchten, dass diese auch wirklich teilnehmen können!)
–Dauerkarte Familie € 158,–
(jeweils incl. Tagungsunterlagen
und ÖPNV-Fahrausweis)
–Busfahrt € 35,–
Für die Unterbringung in Privatquartieren
oder Gemeinschaftsquartieren (Schulen
etc.) – jeweils inklusive Frühstück – wird
eine Vermittlungsgebühr von € 21,– erhoben (Familie € 42,–). Die Kosten für
Teilnehmer bis 25 Jahre können durch
Zuschüsse noch gesenkt werden.
GEMEINSAM mit unserer
Kottenforstgemeinde
nach Stuttgart
Gerne möchten wir wieder mit möglichst
vielen
Menschen unserer Kottenforst-Gemeinde
im Rahmen der Fahrt des Kirchenkreises
Bonn zum Kirchentag. Das gemeinsame
Erleben, das Wiedererkennen (an den grünen T-Shirts und schwarzen Regenjacken)
in der Menge – war es nicht immer wieder
wohltuend, verbunden mit viel Freude?!
Anmeldeformulare finden Sie wieder in unseren Gottesdienststätten,
mit denen Sie sich ganz persönlich bei
Herrn Zimmermann anmelden können.
Die Formulare können auch bei mir abgegeben werden, ich leite sie dann weiter.
Wir werden auch wieder rechtzeitig zu einem „Gemeinsam-Infoabend“ einladen.
Bitte achten Sie auf die Abkündigungen
bei unseren Gottesdiensten und die Infos
auf unserer Homepage.
Jngeborg Pfaff/Jörg Zimmermann
15
Kindergarten Bezirk 1
Alles hat seine Zeit
Der Traum
… das lernen bereits unsere Kindergartenkinder
Ich lag und schlief, da träumte mir
Ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserm Tisch vor mir
Ein hoher Weihnachtsbaum.
Ein oft bekannter Spruch, den sicher
mancher von uns schon mal angewandt
hat. Doch jeder legt diesen Spruch anders
aus.
Pflanzen brauchen Zeit, zu wachsen,
Kinder brauchen Zeit, um „groß“ zu werden. Wobei wir vom Kindergarten wissen, dass man auch dies nicht verallgemeinern kann. Denn jedes Kind ist ein
Individuum für sich, ein Unikat, das sehr
unterschiedlich viel Zeit braucht, um zu
wachsen. Bei einem tritt diese Zeitphase
früher auf, beim anderen später.
Der eine kann schon einen großen Wortschatz aufbieten, ist dafür aber z. B. in der
Grob- und Feinmotorik noch nicht so
weit. Hier hat eben alles seine Zeit, um
zu wachsen und zu reifen. Aus diesem
Grund haben auch unsere Vorschulkinder
ihre Zeit, „SCHLAUE FÜCHSE“ zu werden, und als solche besondere Angebote
zu genießen, wie z. B. Museumsausflüge.
Kastanien, die jetzt schon von den
Bäumen fallen, sammeln wir auch nicht
schon im Frühling.
Der Spruch „Alles hat seine Zeit“, beinhaltet auch, Geduld zu haben. Geduldig
darauf warten, dass der nächste Sommer
kommt. Oder geduldig auf die Knospe
warten, dass sie endlich eine schöne Blüte
wird. Der Weihnachtsstern blüht auch
nicht zu Ostern. Und das ist auch gut so.
Gott hat uns gelehrt, dass unsere Zeit auf
Erden vergänglich ist. Wir sind aus Staub
geworden und werden wieder zu Staub.
Die Zeit, die dazwischen liegt, sollte man jeden Tag bewusst und dankbar erleben. Ich persönlich werde jedenfalls den Geschäften ein Schnippchen
schlagen und kein Weihnachtsgebäck im
September kaufen, sondern mich auf die
bevorstehende Adventszeit einstimmen.
Und dann, wenn die Zeit gekommen ist,
mich am Lebkuchen erfreuen.
Alles hat eben seine Zeit!
E. Mallwitz
Und bunte Lichter ohne Zahl,
Die brannten ringsumher;
Die Zweige waren allzumal
Von goldnen Äpfeln schwer.
Und Zuckerpuppen hingen dran,
Das war mal eine Pracht!
Da gab‘s, was ich nur wünschen kann
Und was mir Freude macht.
Und als ich nach dem Baume sah
Und ganz verwundert stand,
Nach einem Apfel griff ich da,
Und alles, alles schwand.
Da wacht‘ ich auf aus meinem Traum,
Und dunkel war‘s um mich.
Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
Sag an, wo find‘ ich dich?
Da war es just, als rief er mir,
„Du darfst nur artig sein,
Dann steh‘ ich wiederum vor dir;
Jetzt aber schlaf nur ein!
Foto: kh
Und wenn du folgst und artig bist,
Dann ist erfüllt dein Traum,
Dann bringet dir der heil‘ge Christ
Den schönsten Weihnachtsbaum!
16
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Kindergarten Bezirk 2
Achtung! Vorsicht Kurve!
Kindergarten erhält
neue Eingangstür
Auf dem neuen Verkehrsübungsplatz wird
ein heißer Reifen gefahren
(as) „Gut Ding will Weile haben“, sagt
der Volksmund. Lange hatten sie im
Kindergarten auf eine neue Tür gewartet, nun ist sie endlich da. Die warmen Holztöne, die bunten Fenster, auch
in Sichthöhe der Kinder, und die neuen Sicherheitsstandards lassen nun auch
Personal und Kinder in der Adventszeit
noch einmal ganz neu singen: „Macht
hoch die Tür, die Tor macht weit …“
(as) Das war schon eine gute
Überraschung für unsere Erzieherinnen,
als sie nach den Sommerferien den neuen
Verkehrsübungsplatz im Kindergarten in
Dienst nehmen konnten. Es fehlen zwar
noch die weißen Fahrbahnmarkierungen,
aber im Moment haben die Kinder
auch Freude daran, diese mit Kreide selber aufzumalen. Dass Markierungen auf
der Fahrbahn, Verkehrsschilder und das
Lernen von Regeln im Straßenverkehr
wichtig sind, wurde den Kindern schnell
bewusst, als sie alle begannen, schnell
durcheinander zu fahren und die ersten
„Unfälle“ passierten. J
Aber auch das muss natürlich gelernt werden: Unfallstelle absichern,
Erste Hilfe leisten, Gegenverkehr umleiten und Auto wieder reparieren.
Der Kindergarten dankt noch einmal allen Teilnehmern und Sponsoren des
Sponsorenlaufes. Der hintere Teil unse-
Fotos: as
Macht hoch die Tür…
So sieht sie aus, die neue Tür
im Kindergarten, die mit ihrer
Dreifachverglasung auch energetisch
den neuen Ansprüchen entspricht.
res großen Gartengeländes kann nun optimal genutzt werden. Und die Kinder haben so viel Spaß beim Fahren und fahren
so schnell, dass die Erzieherinnen noch
überlegen, ein Blitzgerät anzuschaffen.
Mal sehn!
Und einen richtigen Unfall
gab es natürlich auch schon:
mit Verletzten, Gaffern und
Straßensperrung. Jetzt
fehlt nur noch ein kleines
Feuerwehr- und Polizeiauto.
Ein Fahrer macht etwas falsch.
Wer erkennt den Fehler?
17
Besondere Gottesdienste
Mozart-Messe im
Gottesdienst
Neue Gottesdienstzeiten
an Heilig Abend!
Und sie werden ein
Fleisch sein …
Am 7. Dezember um 09:30 Uhr
in der Jesus-Christus-Kirche
(as) Seit vielen Jahren hat uns die katholische Gemeinde in Oedekoven am
Heilig Abend ihre Kirche in Oedekoven
um 16:15 Uhr für unseren Gottesdienst
zur Verfügung gestellt. Dafür sagen
wir als evangelische Kirche an dieser
Stelle noch einmal herzlichen Dank.
Nun möchte aber die katholische
Gemeinde ihr Gottesdienstkonzept am
Heilig Abend ändern und selbst um diese Zeit einen Gottesdienst anbieten.
Somit müssen wir leider unsere
Gottesdienstzeiten am Heilig Abend umstellen.
Ein Gesprächsabend zur
Einheit der Christen
Die Gottesdienste finden statt:
14:30 Uhr:Jesus-Christus-Kirche
Familiengottesdienst für Familien mit
kleinen Kindern
16:00 Uhr: Jesus-Christus-Kirche
Krippensingspiel
17:30 Uhr: Bläservesper in der katholischen Kirche in Oedekoven
23:00 Uhr: Jesus-Christus-Kirche
Christmette
Diese Zeiten sind vielleicht für manchen
nicht so günstig wie die Jahre zuvor. Wir
bitten aber um ihr Verständnis.
Wieder wollen wir die Tradition Martin
Luthers aufnehmen und an einem gedeckten Tisch theologische Tischgespräche
führen. In diesem Jahr wollen wir uns
über das evangelische und katholische
Eheverständnis austauschen. Ein wichtiges Thema, gerade auch für konfessionsverschiedene Ehen und getrennt lebende Partner, zumal ja in der katholischen
Kirche dieses Thema gerade intensiv diskutiert wird.
Um telefonische Anmeldung wird gebeten unter:  9862995.
Mozarts B-Dur-Messe (KV 275) ist eine
lyrische Kostbarkeit voller melodischer
Schönheit und übersprudelnder, heiterer
Musizierfreude.
Die einzelnen, sehr knapp angelegten
Sätze der Missa Brevis werden in unserer gottesdienstlichen Aufführung an den
jeweiligen liturgischen Stellen musiziert
und thematisch im Gottesdienst aufgegriffen.
Herzliche Einladung zum
zum Röttgener Krippenspiel
Am Dienstag, 23. Dezember
um 17:00 Uhr und Heilig
Abend um 15:30 Uhr
Wir hoffen sehr, dass wieder alle
Leute in die Kirche hinein passen, bitten aber um Verständnis, dass wir den
Sicherheitsanforderungen Rechnung tragen müssen.
Ansonsten sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Blockieren von Plätzen
durch Mäntel u. ä. nicht gestattet ist!
Gebrechliche Gemeindeglieder können bis zum 22.12. einen Platz reservieren lassen unter  0171 7566348 (Frau
Schnell, Küsterin)
18
Auf Folgendes möchten wir hinweisen:
Nach dem Gottesdienst um 14:30
Uhr muss die Kirche für den nächsten
Gottesdienst vorbereitet werden. Einlass
in die Kirche ist daher erst um 15:40 Uhr.
Herzliche Einladung zum Agapemahl
anlässlich der Woche des Gebetes zur
Einheit der Christen.
30. Januar 2015, 19:30 Uhr
Ev. Gemeindehaus Witterschlick
Thema:
Und sie werden ein Fleisch sein – das
Eheverständnis in der evangelischen und katholischen Kirche
Kirchenmusikalische Angebote
Gemeindezentrum
Thomaskirche
Gemeindezentrum
Jesus-Christus-Kirche
Offenes Singen für Jedermann
Kinderchor
Donnerstag von 15:30 bis 16:10 Uhr
für Kinder zwischen 5 und 7 Jahren
Kinderchor
Dienstag von 16:15 bis 17:00 Uhr
Singen und sich freuen Darauf soll es ankommen!
Jungenchor
Donnerstag von 16:45 bis 17:30 Uhr
für 8- bis 11-jährige Jungen
Kantorei
Donnerstag von 20:00 bis 21:30 Uhr
Anke Lehmann,  9783301
Mädchenchor
Freitag von 15:45 bis 16:30 Uhr
für 8- bis 11-jährige Mädchen
Gemischter Jugendchor
Freitag von 16:45 bis 17:45 Uhr
für Mädchen und Jungen ab 12 Jahren
Kantorei
Mittwoch von 19:30 bis 21:00 Uhr
Anke Lehmann,  9783301
Röttgener Kammerorchester
Montag von 20:00 bis 22:00 Uhr
Jan-Paul Reinke,  0221 9918538
Posaunenchor „GREENHORNS“
Alle Gruppen treffen sich am Montag,
außer in den Ferien.
Jungbläser:
18:30 bis 19:15 Uhr
Posaunenchor:
19:30 bis 21:00 Uhr
Rudolf Wedel  692808
http://greenhorns-kottenforst.blogspot.com/
Flötenkreise
Freitag von 17:30 bis 21:30 Uhr
Elisabeth Breuer,  236362
Es macht viel Spaß, mit Jung und Alt
zum gemeinsamen Singen von weltlichen und geistlichen Liedern und Kanons
zusammenzukommen und bisher fand
dieses Treffen immer große Resonanz.
Von über 70 jüngeren und älteren
Sangesfreudigen wird das Angebot angenommen!
Die Auswahl der Lieder erfolgt nach der
jeweiligen Jahreszeit.
Vielleicht sind auch Sie das nächste
Mal dabei?!
Wir treffen uns einmal im Monat im
Gemeindehaus der Thomaskirche, jeweils
am 2. Montag in jedem Monat von 15:30
bis 16:45 Uhr
Die Leitung hat Ursula Stamp
Informationen:  252508
Die nächsten Termine finden statt am:
8. Dezember
12. Januar
9. Februar
9. März
19
Kirchenmusik
Jugendchorkonzert in
der Thomaskirche
Am Samstag, dem 15. November ,
um 19:00 Uhr in der Thomaskirche
Gospels, Pop und Folk - bewegt und bewegend - mit instrumentaler Begleitung
von Gitarre, Klavier und Percussion und
in stimmungsvoller Beleuchtung.
Es singt der Jugendchor der Thomaskirche
unter Leitung von Anke Lehmann.
„Machet die Tore weit!“
Adventskonzert des Ensembles
„Wood and Voice“
Am Sonntag, dem 7. Dezember
um 17 Uhr in der Thomaskirche
Das Ensemble „Wood and Voice“ gibt
schon seit längerem in leicht wechselnder Besetzung fast jedes Jahr ein
Adventskonzert in der Thomaskirche.
Diesmal singen und musizieren:
Susanne König, Sopran
Jörg Zimmermann, Bass
Felicitas Zink. Blockflöte
Hanne Döhler, Viola da gamba
Hans-Peter Glimpf, Cembalo
Der Eintritt ist frei; um Spenden am
Ausgang wird gebeten.
20
Panflötenkonzert
Am Samstag, dem 3. Januar 2015
um 18:00 Uhr in der Thomaskirche
Der berühmte Panflötist Matthias
Schlubeck und die wunderbare Gitarristin
Eva Beneke spielen Werke von Bach bis
Piazolla im ungewöhnlichen Klang von
Panflöte und Gitarre und bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus virtuosen
und meditativen Stücken.
Eintritt an der Abendkasse 14 €, 10 €
ermäßigt für Schüler, Studenten und
Schwerbehinderte mit Ausweis.
Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt..
„Have you heard the sound
of the angel voices…“
Nachweihnachtliches Konzert
der Thom’s Glory Singers
Am Sonntag, dem 11. Januar 2015
um 17 Uhr in der Thomaskirche
Wie alle zwei Jahre, laden die „Thom’s
Glory Singers“ wieder zu einem nachweihnachtlichen Konzert in die Thomaskirche
ein, das hauptsächlich im Zeichen der
englischen Christmas Carols stehen wird.
Der Eintritt ist frei; um Spenden am
Ausgang wird gebeten.
Benefizkonzert
Salonmusik der Zwanziger
und Dreißiger Jahre
Salonensemble Beda
Am Sonntag, den 25.Januar 2015
15:30 Uhr im Gemeindesaal
der Thomaskirche
Das Salonensemble Beda besteht seit
2008. Wir nennen uns nach Friedrich
Löhner-Beda, dem großen Stern am
Himmel von Operette und Salonmusik,
dem Wiener Librettisten, Schlagertexter
und Schriftsteller.
Unser Ensemble führt vorwiegend bei
privaten Festivitäten und bei verschiedenen Kulturveranstaltungen in der Eifel
auf, denn aus Euskirchen stammt unser Initiator Robert Cramer, dessen großes Notenreservoir von unserer Pianistin
Swetlana Goldschmidt professionell auf
uns acht Musiker abgestimmt und bearbeitet wird.
Der Eintritt ist frei, um Spenden für die
UNICEF-Flüchtlingshilfe wird gebeten.
Gesine Daniel, Dorothea Konrad
Kirchenmusik und aus unserem Kirchenkreis
Singspiel „Jakob und das blaue Licht“
Entführung in eine Märchenwelt: Die Jugend- und Kinderchöre unserer Kantorin Anke Lehmann in Höchstform
Immer wenn sich der Gemeindesaal
im Herbst wie von Geisterhand zu einer Theaterbühne verwandelt, stehen
wir traditionell kurz vor einem musikalischen Höhepunkt in der Gemeinde:
dem Singspiel unserer Jugend- und
Kinderchöre unter der Leitung von Anke
Lehmann. In diesem Jahr konnten wir
das Märchen „Jakob und das blaue Licht“
aus der Sammlung der Grimm-Brüder
in Töne gekleidet erleben. Wer mit dem
Gedanken im Kopf „So gut wie im letzten
Jahr kann es eh nicht noch einmal werden“
in die Aufführung ging, der hatte sich gewaltig getäuscht. Musikalisch wie auch
darstellerisch konnten sich alle Beteiligten
nochmals steigern. Die Aufführung in
diesem Jahr profitierte deutlich von den
Erfahrungen der rundum überzeugend
spielenden Darsteller, die sie in den vergangenen Jahren sammeln konnten. Und
wenn dann die Chöre auch noch mehrstimmig sangen, da konnte man an einem
leichten Kribbeln im Bauch spüren, dass
die Kinder mit ihrem Gesang die Herzen
der Menschen erreichten. Vielen Dank
an alle auf, vor und hinter der Bühne
für die zwei schönen und gelungenen
Aufführungen. Wir sind schon gespannt
auf das nächste Jahr!
Michael Barth
Luisa Baumann begeistert in beiden
Aufführungen das Publikum als Hexe
Die Kirchen auf dem Bonner
Weihnachtsmarkt 2014 mit
dem Motto: „UnterWEGS sein“
„Unterwegs sein“ ist das Motto 2014 der
gemeinsamen Kirchenhütte der evangelischen und katholischen Kirche vor
dem Bonner Münster. „Wir sind alle auf
dem Weg und treffen auf verschiedene Haltepunkte in unserem Leben“, erklärt Martina Baur-Schäfer von der evangelischen Stadtkirchenarbeit, „In der
Kirchenhütte haben wir eine Haltestelle
eingerichtet, um über Lebenswege,
Umwege, Stationen, Menschen und
Gottes Begleitung auf dem Weg nachzudenken.“
Seit mehr als zehn Jahren ist die
Kirchenhütte als Teil der Kirchenmeile
das inhaltliche Herzstück auf dem
großen
Bonner
Weihnachtsmarkt.
Die „Haltestelle und Raststätte“ lädt
Besucher und Besucherinnen ein
zu anregenden Minuten mit Tee,
Gesprächsmöglichkeiten und einigen
Überraschungen zum Mitmachen. Die
ökumenische Kirchenhütte mit ihrem
Begegnungs- und Informationsraum
ist geöffnet vom 29. November bis 23.
Dezember 2014 täglich von 11 bis 20
Uhr. Offizielle Eröffnung ist am Samstag
vor dem 1. Advent, 29. November, 17:00
Uhr mit Vertretern beider Kirchen; eine
Vesper im Münster schließt sich um 17:30
Uhr an.
Aktuelle Termine über das weitere
Begleitprogramm unter:
www.kirchenhuette.de
21
Aus unserem Kirchenkreis
Bahnhofsmission
Ein Ort der Kirche – in Bonn und auf Reisen
Kirche sollte überall zugegen sein - erst
recht auf Reisen. Denn, wer unterwegs ist, braucht Schutz und Beistand.
Im Leben und auf der (Durch-)Reise:
Die Bahnhofsmission am Bonner
Hauptbahnhof bietet allen Menschen
konkrete Hilfe. Seit 1945 - an sieben
Tagen in der Woche - an Gleis 1. Beim
Ein- oder Aussteigen, Beim Umsteigen,
wenn Menschen „gestrandet“ sind. Wenn
das Leben „aus dem Gleis gesprungen“ ist.
22
Möglich macht das ein Team von
mehr als 30 ehrenamtlich engagierten Mitarbeitenden – katholischen und
evangelischen Christen. Die Bonner
Bahnhofsmission ist ein Dienst der
Kirchen an Menschen auf Reisen und in
sozialen Notlagen – getragen vom Bonner
Caritasverband und dem Diakonischen
Werk Bonn.
Als Kirche am Bahnhof sind wir mitten
im Leben, mitten in Hektik und Trubel
und bieten praktische Reisehilfe für
Kinder und alte, kranke oder behinderte Menschen an. Auch für Sie steht das
Angebot an Reisehilfen zur Verfügung.
Sprechen Sie uns an.
Neben den praktischen Reisehilfen bietet
die Bahnhofsmission Hilfesuchenden auch
Gespräche und caritative Unterstützung
an. Am Lebensweg der Menschen zu sein,
die Menschen in ihren Sorgen und Nöten
nicht allein zu lassen – das ist der Auftrag
Jesu.
Als ökumenische Anlaufstelle ist die
Bahnhofsmission auch auf Unterstützung
aus den Kirchen angewiesen. Helfen Sie
uns mit Ihrer Spende, damit Menschen
auch am Hauptbahnhof unserer Stadt einen Ort der Kirche erfahren können.
Spendenkonto: IBAN DE 82 3705
0198 0000 0486 03 BIC COLDSDE33
Sparkasse
KölnBonn;
Stichwort:
Bahnhofsmission
Gregor Bünnagel, Leiter
Bahnhofsmission Bonn, Hbf.
Gleis 1, Tel.: 0228 632025
bahnhofsmission@cd-bonn.de
CVJM Gäste aus München
Rhein-Rallye des CVJM München
Ziel: Gemeindezentrum unserer Jesus-Christus-Kirche
24 Jungs im
Alter von 13-15
Jahren machten sich mit 7
Leitern
Anfang
August auf den Weg von München
nach Bonn – mit dem Fahrrad!
Allgemein-Gepäck, wie etwa Zelte, kam
in unserem Begleit-Bulli. Wir verzichteten nämlich auf Komfort wie Federbetten
und schliefen einfach in Zelten, mal auf
einer Gemeindewiese, einem Sportplatz
und auch mal auf einem Campingplatz.
Am Freitag, 01.08. fuhren wir in
München los und kamen am Samstag,
09.08. in Bonn an; am Mittwoch, 13.08.
München, Langweid am Lech, Geislingen
(Dorf zwischen Nördlingen und Dinkelsbühl), Weikersheim, Klingenberg am
Main, Leeheim, Bacharach, Andernach,
Bonn
fuhren wir wieder nach München, waren
also vom 9. (abends) bis 13. (morgens) im
Gemeindehaus der JCK Witterschlick.
In fünf Gruppen radelten wir in 8 Tagen
etwa 630 Kilometer und machten dabei insgesamt mindestens 7 Millionen
Pedaltritte. Unser Gepäck transportierten wir selbst auf dem Fahrrad. Nur das
Stationen der Tour waren:
Zunächst ging es über welliges Terrain
immer grob Richtung Nord-Westen, bis
wir hinter Darmstadt auf den Rhein trafen, den wir bis Bonn nicht mehr losließen. Insgesamt lief die Tour sehr gut; jeder hat sie geschafft. Trotzdem warteten
immer wieder Herausforderungen wie
Umwege, Pannen, kleinere Stürze, Regen,
Sonne, Schwächeanfälle und manches
mehr. Doch gemeinsam meisterten wir sie
alle. Und dabei genossen wir viel schöne
Natur.
Mittags trafen wir uns alle zusammen zu
einer längeren Pause. Dort hörten wir
Andachten zum Thema „Echte Männer“.
Wir waren nämlich nicht nur mit dem
Fahrrad, sondern auch mit Gott unterwegs. Ihn wollten wir näher kennenlernen. Dazu beschäftigten wir uns mit verschiedenen Männern der Bibel, darunter
Abraham, David, Matthäus, Paulus, Jesus,
und ein paar Zeitgenossen wie Nicky
Cruz. Wir hörten, wie sie Gott begegneten, wie sie scheiterten, und wie sie ganze
Sache mit Jesus machten. Wir durften erleben, dass Jesus uns unendlich liebt.
In Bonn verbrachten wir noch ein paar
Tage, wobei wir dankenswerterweise im
Gemeindesaal der Kottenforstgemeinde
schlafen konnten.
Wir gingen ins Schwimmbad, machten
im Wald Geländespiele und erholten uns
von den Strapazen.
Und wir hatten die Kirche als Ort, wo wir
nochmal besonders Gott erleben durften,
insbesondere bei einem beeindruckenden
Gebetsabend.
Zuletzt machten wir noch einen Tag lang
die Innenstadt von Bonn unsicher.
Wir besuchten das Haus der Geschichte
und deckten uns beim HariboWerksverkauf für die nächsten Monate
ein.
Schließlich fuhren wir erfüllt und glücklich von 13 besonderen Tagen in der
Natur, ohne viel Komfort und elektronische Geräte, aber mit viel Gemeinschaft
und Freude, per Bus nach München zurück.
Simon Aumann
CVJM München
23
Jugendarbeit
„Taizé kann man nicht beschreiben, Taizé muss man erleben!“
Notizen nach einer wunderbaren Woche
(jz) Julian Trimpert bringt auf den Punkt,
was wohl alle aus der Gruppe, die kürzlich
nach Taizé gefahren ist, bestätigen würden. Dieser Ort ist etwas ganz Besonderes:
„ein guter Ort zum Nachdenken“ (Pia
Norwig), für manche gar „der perfekte Ort,
um besondere Freundschaften fürs Leben zu
schließen“ (Corinne Pretz). Oder auch, anders gesagt:
„Mehr ein Gefühl als ein Ort“
So formuliert es Herwig Hampl, der des
Weiteren meint, „dass man in Taizé erst
richtig beten lernt“. Soviel jedenfalls wurde
bei unserer Fahrt deutlich: Sowohl kirchlich bereits aktive Jugendliche als auch solche, die in dieser Hinsicht eher am Rande
stehen, werden durch die Atmosphäre dieses durch eine ökumenische Kommunität
geleiteten Zentrums mitten im französischen Burgund in einer Weise angesprochen oder besser: angerührt, wie wir das
im „normalen“ kirchlichen Alltag kaum
einmal hinbekommen.
Ein Tag in Taizé …
… verläuft äußerlich eigentlich sehr unspektakulär: 8.15 Uhr Morgengebet
mit Eucharistiefeier (Abendmahl). In
der Kirche ist es immer meditativ-dunkel; Licht wird nur sparsam verwendet; im rot-orange gehaltenen Altarraum
dominieren Kerzen. Die Brüder der
Kommunität in ihren weißen Umhängen
24
nehmen in der Mitte Platz; alle anderen
rechts und links davon sowie weiter hinten. Es werden die berühmten „TaizéLieder“ gesungen, mehrstimmig zu dezenter Klavierbegleitung. Die Lieder sind
in sich kurz, werden aber ganz oft wiederholt, was die Anwesenden zur Ruhe kommen lässt: „Man kann alles andere loslassen.“ (Maite Görtz-Lizarraga)
Bibeltexte werden in mehreren Sprachen
gelesen; eine Predigt gibt es nicht, dafür
eine lange Stillephase. Die Lieder beherrschen die Andacht.
Nach der Andacht geht es zum Frühstück.
Das Essen ist ganz einfach gehalten, und
es kann auch schon mal vorkommen, dass
nicht genug da ist. Aber alles wird in fröhlich-entspannter Selbstverständlichkeit
geteilt. „Trotz einfachem Lebensstil habe ich
nichts vermisst“, sagt dazu Pia Gerschlauer.
Es schließt sich eine Art „theologische Animation“ an: in Altersgruppen
getrennt, spricht einer der Brüder zu
den Teilnehmern über einen Aspekt
des Glaubens. Die (im Vergleich zu
den Jugendlichen wenig zahlreichen)
Erwachsenen haben ein entsprechendes
Programm für sich.
Vor dem Mittagessen gibt es wieder eine
ausgedehnte Andacht, wiederum mit vielen Liedern, einer Bibellesung und einer
Stillephase.
Nachmittags treffen sich Kleingruppen,
oder man geht einfach „in die Stille“.
Abends geht das Essen der Andacht voran, und diese geht über in ein nicht weiter
organisiertes und auch zeitlich nicht begrenztes Singen, an dem teilnimmt, wer
will. Die Kirche bleibt die ganze Nacht
über geöffnet – anders als der Kiosk am
„Oyak“, wo es weniger meditativ zugeht
und wo der Verkauf kurz nach 22 Uhr endet.
„Die Musik ist wie ein Zauber, der
verbindet, berührt und bewegt“,
sagt Teresa Metul. Kaum zu glauben, hören
Jugendliche doch ansonsten meist sehr
andere Klänge. Aber vielleicht finden sie
in Taizé ja, was sie insgeheim bei so manchem dumpfen Gedudel vermissen?!
Gemeinschaft …
… ist sicher ein Schlüsselwort für die
Atmosphäre in Taizé. Dazu Wiebke
Spree: „Ich habe noch nie einen Ort gesehen, an dem alt und jung, laut und leise,
in sich gehen und aus sich rauskommen so
Essen in Taizé: bescheiden, aber lecker!
Jugendarbeit
harmonisch nebeneinander vorkommen.“
Jana Gerschlauer lobt unsere „super tolle Gruppe“, Vivian Lülsberg sieht „alle
Vorurteile beiseite gelassen“. Marlen Grieser
ergänzt: „Wir haben gelacht, geweint, gesungen, Menschen in unsere Herzen geschlossen“, und es gab „Momente, in denen
jeder aus sich herauskam wie sonst nirgendwo“, wie Mirjam Droste feststellt.
Ökumene und evangelischer
Gottesdienst
Fotos: jz
Taizé ist ökumenisch offen, allerdings
mit einem durchaus spürbaren katholischen Akzent und unter katholischer
Leitung. Es wurde uns aber angeboten, in
der sehr schönen kleinen Gemeindekirche
einen evangelischen Gottesdienst zu feiern, wozu uns auch Abendmahlsgerät
zur Verfügung gestellt wurde. Das haben
wir dankbar angenommen und merkten:
Bei aller Identifikation mit den Formen
von Taizé ist es auch schön, etwa das
Abendmahl im Kreis stehend, statt in
der Form der „Wandelkommunion“ zu
nehmen, wie sie bei den morgendlichen
Eucharistiefeiern praktiziert wird.
Dort ist jeder ungeachtet seiner Konfession
willkommen, und doch wird deutlich:
Ein ökumenisches Abendmahl gibt es
(noch) nicht. Das Abendmahl in Taizé
steht klar unter katholischer Leitung. Wer
nicht teilnehmen möchte, kann an der orthodoxen Praxis des „Brotbrechens“ teilnehmen, die freilich ganz am Rande des
Geschehens, fast etwas versteckt und
nicht durch Brüder, sondern durch jugendliche Volunteers dargeboten, stattfindet. Taizé ist also bei aller ökumenischer
Offenheit auch ein Beleg dafür, was ökumenisch (noch) nicht geht!
Gespräch mit Bruder Timothé
Bruder Timothé stand uns eine Stunde
lang Rede und Antwort. Nach vielen
begeisterten und dankbaren Voten kamen auch Fragen auf, z.B.: Wie wird jemand eigentlich „Bruder“ in Taizé? Die
für viele überraschende Antwort: Wer
das will, bleibt einfach eine Zeit lang,
und dann entscheiden die Brüder. – Eine
Voraussetzung wie etwa Berufsausbildung
ist nicht erforderlich, und Timothé sagte
lächelnd: So mancher Bruder hat über-
haupt keine Ausbildung, sondern ist
einfach nach der Schule (oder auch als
Schulabbrecher) dorthin gekommen.
Sie sind zur Zeit knapp 100 Brüder; viele davon in der Welt in anderen Zentren
unterwegs, immer im Dienst an armen
Menschen. Das war schon das erklärte Ziel von Frère Roger Schutz, der die
Gemeinschaft gegründet hat und unter
den Nazis dort mit hohem Risiko für die
eigene Person bedrohte Menschen versteckte.
Heute wird Taizé von Frère Alois Löser
geleitet. Er stellt drei Grundlagen für
die Arbeit heraus: „Freude, Einfachheit,
Barmherzigkeit.“
Diese drei Prinzipien durften wir eine
Woche lang erleben. Wir danken insbesondere Martin Zielinski aus Witterschlick
und Lehrer am Ernst-Moritz-ArndtGymnasium, der die Organisation unserer ökumenischen Fahrt übernommen
hat. Unser Urteil ist eindeutig: „Richtig
klasse, hat alle Erwartungen übertroffen!“
(Lea Kämper) – „Mal wieder super!“ (Julius
Troles) – Oder aus dem Munde der Taizéerfahrenen Veronika Mohr: „5. Mal Taizé –
und wieder aufs Neue etwas ganz Besonderes
und unbeschreiblich!“
So dass wir Martina Larischs Wunsch aufzugreifen gedenken: „Ich würde mich freuen, wenn so eine Fahrt auch in Zukunft regelmäßig angeboten würde.“
Also: Auf ein Neues im kommenden
Herbst!
Jörg Zimmermann
Das zählt in Taizé: Die Gemeinschaft
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Für Sie gelesen
Maarten`t Hart
Petra Müller, Rainer Wieland
Auf dem Weg zur Schule
Unter dem Deich; Piper;
270 Seiten; 2013
In meinem Weihnachtsstrumpf
dein Herz: Briefe berühmter
Der Weg zur Schule als Abenteuer
Dieser Roman besteht inhaltlich aus
zwei Erzählungen, welche beide am selben Ort in den Niederlanden der 50er
und 60er Jahre spielen. Eine Welt, in der
die Kindheit unterhalb des Deiches als
Paradies empfunden und der Deich in seiner Trennung der Gesellschaft in „Oben
und Unten“ akzeptiert wird. Von den
handelnden Personen erzählt der Autor in
warmherzigen und einfühlsamen Worten.
Man taucht ein in das Leben der ärmeren
Menschen unter dem Deich.
Im zweiten Teil erlebt der Leser, wie die
junge Clazien, aus ärmeren Verhältnissen
stammend, den Aufstieg in die bessere Gesellschaft schafft. Sie ist begabt und
wissensdurstig, verliebt sich leidenschaftlich in den neuen Lehrer, der oben auf
dem Deich einzieht, bekommt ein Kind
und glaubt sich am Ziel ihrer Wünsche,
bis der neue Pastor mit seiner Frau in ihr
Leben treten.
Frauen und Männer; Piper TB;
Ein Film von Pascal Blisson; Senator
Film, DVD, 74 Minuten, 2013
272 Seiten; Oktober 2012
Der Weg durch die kenianische Savanne
ist gefährlich. Vor allem vor den Elefanten
müssen sich der elf jährige Jackson und seine jüngere Schwester Salomé in Acht nehmen. Ähnliche Abenteuer erleben Zahira
aus Marokko, Carlito aus Argentinien
und Samuel aus Bengalen /Indien.
Der Dokumentarfilm lässt vieles in neuem Licht erscheinen, das selbstverständlich für uns geworden ist, und verzaubert mit seinen Protagonisten: Zahira,
Jackson, Samuel und Carlito überraschen uns mit ihrer Leidenschaft,
Neugier und ihrer unendlichen Energie.
Regisseur Pascal Plisson erzählt eine
globale Bildungsgeschichte – von
Mädchen und Jungen, ihren Freunden
und Geschwistern in der kenianischen
Savanne, im Atlasgebirge Marokkos, in
Patagonien und am Golf von Bengalen.
Mit viel Gespür für Situationskomik porträtiert der Film seine kleinen Helden. Ein
Film für Jung und Alt, der berührt und
bei dem es einem warm ums Herz wird!
Zusammenstellung: Svea Klotz
Foto: Senator Film, Berlin
Ein unterhaltsames und schönes Buch zur
Adventszeit. Weihnachten wird gerne gefeiert. Egal ob Politiker oder Schriftsteller,
hier eint sie eines, die Gedanken an das
schönste Fest des Jahres in wunderbare
Worte gehüllt.
27
Neues aus Bezirk 1
Predigtreihe 2015
(jz) Er ist einer der „Klassiker“
des Kindergottesdienstes: Jakob,
der dritte der „Erzväter“ Israels
Abraham, Isaak und eben Jakob.
Von Jugend an alles andere als
ein
vorbildlicher
Charakter:
ein
Betrüger
am
eigenen
Zwillingsbruder Esau, und darin von der Mutter Rebekka auch
noch protegiert. Er erschleicht
sich den Segen seines Vaters Isaak
– und darf ihn allem Betrug zum
Trotz doch behalten. Aber Gott
Jakob – Betrüger und Gesegneter
erspart ihm auch die Tiefen des
Lebens nicht, bis hin zum Kampf
mit ihm, mit Gott, selbst, aus dem
Jakob zugleich siegreich und bleibend verletzt hervorgeht. So erst
gelangt er zur Versöhnung mit seinem durch ihn betrogenen Bruder
Esau.
Eine hochspannende Geschichte
voller menschlicher und biblischer Grunderfahrungen, der ich
gern nachgehen möchte in meiner
Predigtreihe.
jeweils im Sonntagsgottesdienst um 11 Uhr in der
Thomaskirche
4. Januar: Enorm zweieiige Zwillinge: Esau und Jakob
1. Mose 25,1-27 in Auswahl
11. Januar: Der Betrüger unter Gottes Schutz
1. Mose 28,10-22
25. Januar: Betrug am Betrüger
1. Mose 29,1-30
1. Februar: Der mit dem Gott kämpft
1. Mose 32,23-33
8. Februar: Vom betrogenen Bruder begnadigt
1. Mose 33,1-20
Herzlich willkommen!
Eine Komposition von Friedrich Bernhard Hausmann im Gottesdienst
(jz) Friedrich Bernhard Hausmann ist in
unserer Gemeinde unvergessen: als langjähriger Presbyter, als maßgeblich am Bau
unserer Thomaskirche beteiligt, ganz besonders aber als Gründer und Leiter des
Kammerorchesters Röttgen.
Was jedoch nicht jeder weiß: Friedrich
Bernhard Hausmann hat auch selber
komponiert – und das in ungewohnt
„moderner“ Form bis hin zur Atonalität!
Im Gottesdienst mit Abendmahl am 1.
März 2015 in der Thomaskirche
wollen wir
„Fünf Gesänge nach Sprüchen Salomos
für Bariton und Streichquartett“
erklingen lassen, die Friedrich Bernhard
Hausmann vor vielen Jahren (genau war es
nicht mehr herauszufinden!) komponiert
hat und die nur ein einziges Mal, wiederum
vor langen Jahren, zur Aufführung gebracht
wurden – damals in der Venantiuskapelle.
Es ist eine herbe, strenge und zugleich faszinierende Musik, die in dieser Eigenart
den zugrunde liegenden Bibeltexten sehr
entspricht.
Es musizieren:
Till Schumacher, Violine
Matthias Zipfel, Violine
Annette Zipfel, Viola
Sabine Fleischhauer, Violoncello
Jörg Zimmermann, Bariton
Prediger in diesem Gottesdienst wird
Altbischof Klaus Wollenweber sein, der
früher Pfarrer an der Bonner Kreuzkirche
und dann leitender Geistlicher der Ev.
Kirche der Schlesischen Oberlausitz war.
Jetzt lebt er als Ruheständler in Bonn.
29
Neues aus Bezirk 2
Mmmh, lecker!
Selbstgemachtes Apfelmus
am Erntedankfest
(as) Auch wenn in diesem Jahr ein
Großteil der Äpfel unseres Apfelbaums
vor der Kirche von Jugendlichen schon
vor der eigentlichen Erntezeit heimlich abgeerntet worden war, hatte die Jungschar doch noch Wege und
Mittel gefunden, für das Erntedankfest
Apfelmus zu machen und dieses zum
Verkauf am Erntedankfest anzubieten.
Mancher kaufte gleich 5 Gläser. Und was
soll man sagen: Es war wieder sehr lecker,
ebenso wie die Waffeln, der Federweiße
und der Zwiebelkuchen bzw. die Pizza. Es
ist eine gute Tradition, das Erntedankfest
mit einem gemeinsamen Essen nach dem
Gottesdienst zu feiern und sich so Gottes
gute Gaben schmecken zu lassen.
Heilungsgottesdienste?
Neuer Schrank
Die Wahrnehmung
täuscht ein wenig
(as) Bei über 50 regelmäßigen
Teilnehmern brauchen die Saints, die
Baseballmannschaft unserer Kirchengemeinde, eine Menge Equipment für’s
Training. Da war der eine Schrank, den
man bisher in der Dreifachturnhalle
in Oedekoven aufstellen konnte, mittlerweile zu klein. Zum Glück fand
Hausmeister Hartmut Hatesaul noch ein
kleines Eckchen, in dem man einen weiteren Schrank platzieren konnte. So kann
man nun mit neuem Schrank, neuen
Bällen, neuem Fitnessgerät entspannt das
Training in der Offseason angehen. Die
Saints sagen: „Herzlichen Dank!“
(as) Gleich drei Verletzte saßen neulich im
Schulgottesdienst. Ein Außenstehender
hätte dabei auf den Gedanken kommen können, wir würden hier besondere
Heilungsgottesdienste anbieten. Das Bild
täuscht. Weder bieten wir solche an, noch
ist der Schulgottesdienst gefährlich. Aber
Spaß macht er offensichtlich, so dass auch
angeschlagene Schüler sich diesen nicht
entgehen lassen. J
Saints wachsen stetig
Der neue Schrank verhilft
wieder zu mehr Übersicht.
Gleich drei Verletzte im Schulgottesdienst!
So gefährlich ist er nun auch wieder nicht!
Das selbstgemachte Apfelmus zum
Erntedank: nicht nur lecker, sondern auch ansprechend verpackt.
31
Jahresterminplan
Jahrestermine 2015 – Vorschau + Übersicht
Datum
Veranstaltung
Ort/Uhrzeit
Nähere Infos/Telefon
1. März
Gottesdienst mit musikalischer Gestaltung
zu ausgewählten Sprüchen Salomos
Thomaskirche, 11:00 Uhr
Pfarrer Jörg Zimmermann
21. März
Missionale
Köln, Abfahrt Witterschlick,
11:28 Uhr
Pfarrer Andreas Schneider
 9862995
22. März
Konzert des Franziskus-Chores
Thomaskirche 17:30 Uhr
Dr. Martina Padberg
 254801
30. Mai
Kinderbibeltag
Thomaskirche, ab 10:00 Uhr
Pfarrer Jörg Zimmermann
3.-7. Juni
Kirchentag
Stuttgart
Pfarrer Jörg Zimmermann
13. Juni
Aktionstag, Bezirk 1
Thomaskirche, ab 10:00 Uhr
Pfarrer Zimmermann
17. Juni
Informationsabend zum Konfirmandenunterricht
Gemeindehaus Katharina
von Bora, 19:30 Uhr
Pfarrer Andreas Schneider
19. Juni
Kindergarten-Sommerfest
Kindergarten an der
Thomaskirche, nachmittags
Kindergartenleiterin Ursula
Langer  252170
28. Juni -5. Juli
Circusworkshop
Gemeindehaus Katharina von
Bora, 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Claudia Vantroyen
 640077
2. – 9. August
Kinder- und Jugendchorfreizeit
Simmerath, Eifel
Kantorin Anke Lehmann
 9783301
Pfarrer Jörg Zimmermann
23. August
Neuzugezogenengottesdienst
für die ganze Gemeinde
Jesus-Christus-Kirche, 09:30 Uhr
Pfarrer Jörg Zimmermann
Pfarrer Andreas Schneider
6. September
Gemeindefest
Thomaskirche, ab 11:00 Uhr
Pfarrer Jörg Zimmermann
Pfarrer Andreas Schneider
19. September
Aktionstag, Bezirk 2
Jesus-Christus-Kirche,
Witterschlick, ab 10:00 Uhr
Pfarrer Andreas Schneider
26. September
Bobby-Car-Grand-Prix
Gemeindehaus Witterschlick,
12:00 Uhr
Martina Kratzsch
 7481340
27. September
Konzert der Kantorei der Thomaskirche
und des Röttgener Kammerorchesters:
W.A. Mozart, Messe in c-moll
Thomaskirche, 18:00 Uhr
Kantorin Anke Lehmann
ca. 3.-11. Oktober
Jugendfahrt nach Taizé
Taizé, Burgund (Frankreich)
Pfarrer Jörg Zimmermann
1. November
Gottesdienst der gesamten Gemeinde
und Gemeindeversammlung
Thomaskirche, 10:00 Uhr
Pfarrer Jörg Zimmermann
Pfarrer Andreas Schneider
33
Terminplan
Terminplan Dezember 2014 – Februar 2015
Datum
Veranstaltung
Ort/Uhrzeit
Nähere Infos/Telefon
1. Dezember
Seniorenadventsfeier
Gemeindehaus Katharina
von Bora, 15:00 Uhr
3. Dezember
Seniorenadventsfeier
Gemeindezentrum Thomaskirche, 15:00 Uhr Pfarrer Jörg Zimmermann  252978
7. Dezember
Mozart-Messe im Gottesdienst
Jesus-Christus-Kirche, 09:30 Uhr
Anke Lehmann  9783301
Andreas Schneider  9862995
7. Dezember
Konzert „Wood and Voice“
Thomaskirche, 17:00 Uhr
Pfarrer Jörg Zimmermann
8. Dezember
Seniorenadventsfeier
Gemeindehaus Witterschlick
Renate Draut  649700
28. Dezember
Seniorengottesdienst mit Abendmahl
Thomaskirche, 18:00 Uhr
Pfarrer Jörg Zimmermann
3. Januar
Panflötenkonzert
Thomaskirche, 18:00 Uhr
Anke Lehmann
11. Januar
„Have you heard the sound of the angel voices…“ – Nachweihnachtliches
Konzert der Thom’s Glory Singers
Thomaskirche, 17:00 Uhr
Pfarrer Jörg Zimmermann
11. Januar
Mitgliederversammlung Förderverein
Gemeindehaus Katharina von Bora
Gemeindehaus Katharina
von Bora 18:00 Uhr
Dr. Christian Brebeck  640999
16. Januar
„Und sie werden ein Fleisch sein – das
Eheverständnis in der ev. und kath
Kirche“, ein Gesprächsabend zur
Einheit der Christen mit Agapemahl.
Gemeindehaus Witterschlick, 19:30 Uhr
Pfarrer Andreas Schneider
 9862995
18. – 25.
Januar
Baseball- und Softballcamp für
Kinder und Jugendliche
Dreifachturnhalle Oedekoven
Pfarrer Andreas Schneider
25. Januar
Salonmusik der 20iger
und 30iger Jahre
Gemeindezentrum Thomaskirche, 15:30 Uhr Dorothea Konrad
27. Januar
Mitgliederversammlung
Förderkreis der Kirchenmusik
an der Thomaskirche e.V.
Gemeindezentrum Thomaskirche 19:30 Uhr
Iris Petin  9250388
31. Januar
„Konficup“ - Fußballturnier
für Konfirmand(inn)en
Soccer-Dome Rhein-Sieg,
Troisdorf-Spich, 10:00 Uhr
Pfarrer Andreas Schneider,
Pfarrer Jörg Zimmermann
27. Februar
Anmeldung Circusworkshop
Gemeindehaus Oedekoven
18:00 Uhr
Claudia Vantroyen  640077
Renate Kermann  641340
Bitte schon jetzt vormerken:
Freitag,
6. März
Weltgebetstag-Gottesdienst
Orte und Uhrzeiten siehe Seite 14!
35
Taufen
Taufen
Bestattungen
Bestattungen
Trauungen
Ihr(e) „Gemeinsam“-Austräger(in)
Die nächste Ausgabe erscheint Ende Februar 2015
Redaktionsschluss ist der 15. Dezember 2014
36
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Seele and Geist
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