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Gemeinde am Weidkamp • Weidkamp 21 • 45355 Essen
: Inhalt
3
Editorial
Friedenszeit
5
Neues aus der Gemeindebriefredaktion
6
Mein Jahr mit demThema „Berufung“
7
Willkommen Tabea
8
Berufung Marias
10
Gottes Geschichte mit mir
12
Weihnachten im Schuhkarton
14
Taufe im Weidkamp
16
Frauen- / Männerarbeit
20
Neues aus Italien
21
Geburtstage
22
Termine: Gemeindekalender Dezember 2014 / Januar 2015
24
Band-Wochenende
26
Allianzgebetswoche 2015
27
Hauskreise / Info Gemeindenachrichten
28
Kindergottesdienst
30
Hörendes Gebet
32
Gemeindeaufnahme
34
3-Minuten „Du bist einmalig“ und „Gott nahe zu sein ist mein Glück“
38
Gefährdetenhilfe Borbeck / Alte Schmiede
40
Nachruf Dr. Heinz-Horst Deichmann und Lothar Fucke
43
Impressum
*alle Angaben zu den Gemeindeterminen und sonstigen Terminen unter Vorbehalt
2
Editorial
Von Stephan Trapp
Friedenszeit
Weihnachten – Zeit des Friedens, der
Besinnlichkeit und Gemütlichkeit…
Nein Nein – keine Angst, das hier soll
kein Mode-gewordenes Weihnachtenbashing (neudeutsch für : auf Weihnachten rumhacken) sein.
Zeit(en) des Frieden, des Besinnens
und auch der Gemütlichkeit sind so
wichtig, wert- und sinn-voll für unser
Leben, unsere Familien, Freundschaften,.. (dass Weihnachten leider oft
anders aussieht – Gott sei’s geklagt).
So eine echte Friedenszeit ist genau
das, was Gott vor über 2000 Jahren
gewollt hat, was er für UNS Menschen
so sehnlichst auf dem Herzen hatte:
Als eine riesige Menge Engel am
Abend der Geburt von Jesus Christus
ihn, den Erlöser und Retter der
Menschheit, ankündigt, singen sie:
»Ehre und Herrlichkeit Gott in der
Höhe, und Frieden auf der Erde für
die Menschen, an denen Gott Gefallen hat.« (Lukas 2,14)
Das ist das eigentliche Ziel Gottes mit
„Weihnachten“: Friede auf der Erde.
Friede – das heißt zunächst: Friede
mit Gott selbst!
Leider war es damals kaum anders als
heute: Menschen interessiert es herzlich wenig, wie Gott (der Schöpfer und
Erfinder unseres Lebens) sich unser
Leben vorstellt, welche Wert- und
sonstigen Maßstäbe er für dieses Leben erfunden hat – damit dieses –
unser Leben gelingt, damit wir Frieden
erleben können. Und so lebt der
Mensch „sein Ding“ – und heraus
kommt dabei Un-Friede, Chaos, Entfremdung, Verletzungen, Betrug, Egoismus usw…die Bibel nennt das „Sünde“.
Und weil Sünde uns Menschen immer
von Gott trennt – und weil Gott diese
Trennung schmerzt – deshalb hat Er
„Weihnachten“ initiiert. Er schickt
seinen Sohn als „Friedens-Bringer“
(Friedefürst) auf diese Erde – und
dieser Jesus macht den Frieden zwischen Gott und uns Menschen endgültig wirksam, als er am Kreuz stirbt
und alle trennende Sünde mit sich in
den Tod nimmt!
Friede auf Erden – zwischen Gott
und uns! Das ist Grund zur Freude!
(siehe Titelblatt!)!
Und das zweite Ziel: Gott liebt uns
Menschen so sehr, dass es ihn
3
schmerzt, wenn Un-Friede unter uns
herrscht! Wenn sich Menschen in
Syrien, Irak, Israel, Palästina, Nigeria, und viel zu vielen anderen Orten
gegenseitig unfassbare Dinge antun.
Aber genauso, wenn zwischen Ehepartnern, zwischen Eltern und Kindern, in Freundschaften und Beziehungen „Krieg“ herrscht. Wenn „Krieg“
herrscht am Arbeitsplatz, wenn Schüler bei Mobbing ihr „Fett weg-Kriegen“, wenn in Gemeinden und Kirchen
Christen „un-eins“ sind – usw usw usw…
Jesus Christus will, dass Frieden
„herrscht“! „Herrschen“ heißt, dass
der Friede dominant sein soll, dass
der Friede
stärker ist
und
überwiegend
gewinnt,
nicht
nur
ein
kurzfristiges Aufatmen zwischen Gefechten und Streiten ist.
Dafür hat Jesus Christus sein Leben
gegeben! Unser Friede ist ihm ein
totales Herzensanliegen!
Für das Jahr 2015 gibt es einen „Jahres-Bibelvers“ (Jahreslosung) aus dem
Römer-Brief:
Nehmt einander an, wie Christus
euch angenommen hat, denn dadurch
wird Gott geehrt. (Röm 15,7)
Jesus will von Herzen unseren Frieden
– er hat alles dafür getan – aber er
nimmt auch UNS mit hinein, in diesen
4
Friedensprozess – mit hinein in die
Verantwortung für „Frieden auf Erden“:
So, wie er – Gott selbst – uns angenommen hat – nämlich als seine geliebten Kinder, als seine Freunde – genauso: also voller Liebe, voller Wertschätzung, unvoreingenommen, ohne
Bedingungen, herzlich, offen und ehrlich – genauso sollen wir uns gegenseitig annehmen!
Alte und Junge, Deutschstämmige und
Flüchtlinge, Konservative und Progressive, Aktive und Abwartende, Ruhige
und Flippige, Choral-Sänger und Rockmusiker, …
So
wird
„Friede“ zu
einem ganz
praktischen
Auftrag, zu
einer Herausforderung für uns alle.
Aber so wird „Friede“ auch zu einer
wunderbaren Chance für Vielfalt, Ergänzung und einem friedvollen Miteinander!
Ja, Friede ist möglich: in und durch
Jesus Christus, der alles dafür getan
und der uns vorgelebt und gezeigt hat:
ja, es funktioniert! Mit der Liebe und
in der Kraft Gottes!
So wünsche ich uns allen für die Advents-und Weihnachtszeit, und weit
darüber hinaus von Herzen: echten
Friede und tiefe Freude!
Ihr/Euer Stephan Trapp
Willkommen in der
Gemeinderedaktion
Mein Name ist Katrin Häuser und ich
habe mich im Herbst dazu entschlossen meinen Dienst in dem Redaktionsteam wahrzunehmen. Vorab stelle ich
mich kurz vor: Seit sieben Jahren bin
ich Freund der Gemeinde und seit Juni
auch offizielles Gemeindemitglied. Ich
bin mit Alexander Häuser, dem ältesten Sohn von Sabine und Michael, verheiratet. Beruflich gehe ich ebenfalls
meinen Begabungen nach. Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin an der
Fachhochschule Südwestfalen und
betreue dort die Studierenden in der
Studienberatung.
Im Laufe des Jahres begleitete mich
das Thema Berufung sehr stark. Ich
dachte über meine Gaben und Talente
nach, die Gott mir geschenkt hat. Einige Stärken kann ich bereits gut einsetzen, wie das „Zuhören“ in meinem
Beruf als Studienberaterin oder die
Gabe Gott im Tanz anbeten zu können.
Daher bin ich auch im Dienst des
Tanzteams hier in der Gemeinde. Das
„Schreiben“ an sich als Gabe zu betrachten, habe ich erst im Laufe des
Jahres realisiert. Ich dachte immer:
„Schreiben, das kann doch jeder. Das
haben alle in der Schule gelernt, was
macht mich darin so besonders?!“.
Gott zeigte mir, dass auch Dinge, die
für uns selbstverständlich wirken,
seine Gaben sind. Es sind seine Werke,
die er in uns verankert hat. In diesem
Sinne freue ich mich sehr Gottes
Werkzeug sein zu dürfen und mit seinen Gaben ihm und anderen dienen zu
können.
Euer neues Redaktionsmitglied, Katrin
Dass du in deinem Herzen ganz viel Liebe trägst,
die du an andere weitergibst, das wünsche ich dir.
5
Mein Jahr mit dem Thema
„Berufung“
Ein komplexes, aber auch genauso
individuelles Thema hat uns in diesem
Jahr begleitet. Mich hat dieses Thema sehr beschäftigt, sodass ich den
Wunsch hatte eine kleine Rezension
zu diesem Thema am Ende des Jahres
zu verfassen. Ähnlich wie andere in
der Gemeinde habe auch ich mir viele
Fragen gestellt. Was ist meine Berufung? Was ist überhaupt Berufung im
Sinne Gottes? Stephan Trapp hat uns
in einer Predigtreihe Impulse für
Antworten auf diese Fragen gegeben.
Es wurde deutlich, dass „Berufung“
zunächst der Ruf Gottes ist. Er hat
uns bereits im Mutterleib geformt
und weiß um unsere Schwächen, aber
vor allem um unsere Stärken. Das Interessante dabei ist, dass wir manchmal gar nicht wissen, wo unsere Stärken liegen. Natürlich hat der eine oder andere seine Neigungen bereits
bei der Berufswahl oder sogar schon
in der Schule erspürt. Dennoch hat
Gott in uns wohlmöglich Facetten angelegt, die uns bisher nicht bewusst
sind oder waren. In der Predigt wurde
deutlich, dass sich die Berufung auch
im Laufe des Lebens verändern oder
entwickeln kann. Die Frage ist demnach nicht „Was ist meine Berufung“
sondern eher „Was ist dein Plan für
mich, Herr?“ Es ist eine Frage des
Vertrauens und der Demut, welche
Talente Gott in uns angelegt hat und
dass er diese zur rechten Zeit zum
6
Vorschein bringt. Manchmal werden
wir auf eine Berufung vorbereitet und
manchmal bekommen wir einen Ruf von
Gott aus „heiterem Himmel“, ähnlich
wie seine Jünger. Fest steht, dass
Gott uns gerufen hat! Ohne eine Reaktion von uns, wird er uns jedoch nicht
alle unsere Talente offenbaren und
die „Berufungen“ entwickeln können,
die er für uns vorgesehen hat. Ich
spreche bewusst von Berufungen im
Plural, da sich eine Berufung im Lebensverlauf verändern kann und es
zudem unterschiedliche Ebenen gibt,
in denen Gott unsere Berufungen
sichtbar machen möchte. Sei es in der
Gemeinde, im Beruf oder in der Familie. Zusammenfassend kann gesagt
werden, dass die Antwort auf die vielen Fragen zu diesem Thema „Demut“
sein kann. Und genau diese Tatsache
wünsche ich uns auch als Gemeinde.
Demut im Umgang mit den Talenten
unserer Geschwister unter der Gewissheit, dass wir alle wunderbar begabt worden sind. In der heutigen
Gesellschaft werden die einzelnen
Talente nicht immer wertgeschätzt,
aber ich als Christ sollte die Stärke
jeder/jedes Einzelnen schätzen. Ich
glaube, dass zeigt auch Demut gegenüber unser aller Herrn Jesus Christus.
Passend erscheint mir in dem Zusammenhang der Schlusssatz aus dem
Willow-Creek Newsletter von Jörg
Ahlbrecht: „Verlieren Sie nicht
den/die (De)mut!“
(hr)
Herzlich Willkommen
Tabea Hörder!!
Hallo,
mein Name ist Tabea und ich bin für
die nächsten 2 Jahre die Praktikantin
in dieser Gemeinde. Mein Praktikum
mache ich im Rahmen meines Theologiestudiums am IGW hier in Essen.
Ursprünglich komme ich aus einem
kleinen Ort in der Pfalz. Letztes Jahr
habe ich eine Bibelschule (SchallWerkStadt) in Kandern, nahe der
Schweizer Grenze, besucht. Ich hatte
dort die Möglichkeit meine Leidenschaft für die Musik mit meiner Leidenschaft für Gott zusammenzubringen.
Diese Zeit war sehr prägend für mich
und in dieser Zeit habe ich auch entschieden bzw. festgestellt, dass ich
später einmal in den hauptamtlichen
Dienst gehen möchte.
In meiner Freizeit treffe ich mich
gerne mit Freunden, Koche gerne und
mache ganz viel Musik. 
Ich bin froh, dass ich in dieser Gemeinde meine Liebe zur Musik in meiner Arbeit einsetzen darf. Hauptsächlich werde ich im Bereich ‚Junge Gemeinde‘ arbeiten und dort auch den
Musikbereich verantworten.
Ich freue mich, euch als Gemeinde
besser kennenzulernen und zu sehen,
was Gott mit mir in eurer Gemeinde
vorhat.
Be blessed
Tabea
Ich wünsche dir Geduld! Denn selbst nach dem
längsten Gewitter wird die Sonne wieder scheinen.
7
Wie soll das geschehen?
Maria und ihre Berufung
Ich sitze in meiner Kammer und
kann immer noch nicht richtig fassen, was soeben geschehen ist. Vor
wenigen Augenblicken war der Engel
Gabriel vor mir. Er verkündete mir
im Namen des Herrn, dass ich ein
Kind erwarten werde. Aber wie soll
das geschehen? Dieses Kind soll
auch nicht nur irgendein Kind sein.
Nein, es ist der
Sohn des Allerhöchsten selbst,
hat der Engel
gesagt. „Das Kind
wird heilig und
Sohn Gottes genannt werden“ (Lk
1,35).
Warum
sollte ausgerechnet ich die Auserwählte,
die
Mutter des Jungen sein? Ich bin
doch nur eine
Magd. Bin ich nicht zu jung und zu
arm für diese Aufgabe? Eine wohlhabende Hausherrin, die bereits
Kinder geboren hat, wäre doch viel
besser, um den Heiland groß zu ziehen. Ich muss zugeben, im ersten
Moment war ich sehr erschrocken,
als der Engel zu mir kam. Mein Leben hatte ich mir anders vorgestellt. Ich bin mit Josef verlobt,
einem aufrechten Handwerker aus
8
dem Hause Davids. Wir wollten bald
heiraten und später einmal Kinder
bekommen. Plötzlich ist nun alles
anders…
So ähnlich könnten Marias Gedanken im ersten Augenblick nach der
Verkündung des Engels Gabriel gewesen sein. Wie soll das geschehen?
Diese Frage stellen sich vielleicht
ebenfalls manche von uns, wenn sie
die Stimme Gottes vernehmen.
Wenn Gott sie in einen Dienst ruft
oder wenn Gott
uns mit neuen
Lebensumständen
überrascht. Maria
war von Gott auserwählt. Sie war
dazu
berufen
Jesus zu empfangen und somit
Gottes Plan zu
erfüllen.
Diese
Tatsache unterstreicht wie wichtig das Thema
Berufung ist und
vor allem wie wichtig es ist Gott bei
diesem Thema zu vertrauen. Maria
öffnete sich für den Plan und dem
Ruf Gottes und vertraute darauf,
dass die veränderten Lebensumstände ihr nicht schaden würden.
Aber was wäre passiert, wenn sie
ihre Berufung nicht angenommen
hätte? Was passiert, wenn wir nicht
unserer Berufung folgen?
Marias Demut ist überwältigend.
Ungeachtet dessen, dass ihr manche Dinge nicht für möglich erscheinen, sie die Pläne Gottes in
diesem Moment noch nicht vollends
versteht und sie sicherlich auch
nicht weiß, wie es mit ihr und Joseph weitergehen wird, spricht sie:
„Siehe, ich bin die Magd des Herrn,
es geschehe mir nach deinem
Wort!“ (Lk 1, 38). Wenn wir Marias
Antwort auf unser Leben übertragen, dann müssen wir uns folgende
Fragen stellen:
 Habe ich die gleiche Demut gegenüber meiner Berufung und
der Berufung von anderen?
 In Situationen, die für mich unmöglich erscheinen, habe ich das
gleiche starke Gottvertrauen?
 Bin ich ein Diener/eine Dienerin
Gottes?
Unser Gott ruft auch heute noch
Menschen unerwartet in seinen
Dienst. Marias Reaktion ist die passende Antwort darauf.
(hr)
Das größte Glück liegt oft in den kleinsten Dingen.
Ich wünsche dir, dass du die kleinen Schätze des Alltags entdeckst.
9
Gottes Geschichte
mit mir …
Ich weiß nicht wie es Euch geht
aber ich freue und staune immer
wieder, wenn ich von anderen Menschen höre wie Gott in ein Leben
eingegriffen, Gebete erhört und
sich in Begegnungen gezeigt hat.
Kurz gesagt, wenn jemand Zeugnis
über sein Erleben mit Gott gibt.
In einem meiner ersten Gottesdienste in dieser Gemeinde hat jemand von seinem langen Wunsch
nach einer Garage in seiner Umgebung erzählt. Er hielt die Ohren und
Augen auf, aber Garagen waren
gefragt und so wurde sein Wunsch
lange Zeit nicht erfüllt. Diese Person hat sich irgendwann gefragt,
warum er nicht für eine Garage
betet. Gedacht, getan, gebetet …
und Gott erhörte sein Gebet. Bei
seinem nächsten Blick in die Inserate der Zeitung war tatsächlich eine
Garage in seiner Umgebung im Angebot. Der Anruf war erfolgreich
und die Person nun Mieter der langersehnten Garage.
Ich weiß noch wie erstaunt, aber
auch kritisch ich dieses Zeugnis
gehört habe. Gott schenkt eine
Garage! Mein erster Gedanke war:
„Das war Zufall!“ Mein zweiter Gedanke: „Für Gott ist alles möglich
und da gehört eine Garage sicherlich zu den leichteren Aufgaben.“
10
Aber es gab noch einen Gedanken,
nämlich selber mal mutig zu sein und
Gebet auszuprobieren, selber zu
sehen, ob mein Gebet erhört wird,
er in mein Leben eingreift und wie
ich ihn erleben darf.
Ich habe all meinen Mut zusammen
genommen und angefangen zu beten.
Um Gesundheit und Bewahrung meiner Familie, für andere Menschen,
die mir nahe stehen aber auch um
einen Parkplatz, für einen guten
Ausgang der nächsten Klassenarbeit
meiner Kinder und auch um das Finden
einer
seit
Tagen
verlorenen Zahnspange oder eines
Schlüssels :-)
Und was soll ich sagen? Nicht jedes
meiner Gebete wurde erhört, nicht
jede Begegnung gesegnet und häufig
genug habe ich mich bei negativen
Veränderungen in meinem Leben
gefragt, ob das von Gott so gewollt
sein kann, wo doch mein Gebet ganz
anders lautete ...
Doch ich kann auch sagen, dass wir
die so lange gesuchte Zahnspange
nach dem Gebet tief verbuddelt im
Schrank gefunden haben, dass nicht
jede Klassenarbeit -aber doch häufig- gut gegangen ist, dass Gespräche und Treffen so intensiv und
nachhaltig waren und das ich immer
wieder erleben durfte und darf,
dass Gott sich manchmal Zeit lässt,
aber mich nie vergisst.
Mittlerweile habe ich viele Zeugnisse gehört und sie faszinieren mich
immer wieder, wecken meine Neugier und machen mir Mut. In einer
Zeit, welche laut und schnelllebig
ist. Wo nicht immer die Muße ist
genau hinzuhören und hinzusehen.
Wo wir Gottes Handeln und Tun
schnell über- oder sogar als selbstverständlich ansehen.
Ich möchte sehr herzlich einladen,
Eure Geschichte(n) mit Gott hier an
dieser Stelle zu erzählen und damit
anderen Menschen Mut zu machen,
die Augen für Gottes Eingreifen
offen zu halten und dieses Eingreifen als ein Geschenk zu erleben.
Anderen zu zeigen, dass Gott nach
wie vor Wunder tut, allgegenwärtig
ist, Humor hat, heilen kann und für
uns da ist.
Wer seine Geschichte mit Gott im
Gemeindebrief erzählen möchte,
kann diese einfach per Mail an gemeindebrief@gemeinde-amweidkamp.de senden oder an das
Redaktionsteam Stephan Trapp,
Raimund Picklaps, Katrin Häuser und
Andrea Belusa weitergeben. Die
Form ist dabei nicht wichtig... ob
handschriftlich, in Stichpunkten
oder einfach persönlich (Bitte gebt
dabei an, ob Euer Name genannt
werden soll).
Fasst Euch ein Herz, habt Mut und
lasst andere Menschen an Gottes
Wirken teilhaben und sein Handeln
in die Welt hinaustragen.
(ba)
11
Weihnachten im Schuhkarton
oder “Alle Jahre wieder”
Vor 3 Jahren war ich wohl zur richtigen Zeit am
richtigen Ort, aber das habe ich erst später gemerkt.
Carmen van den Woldenberg, die seit Jahren das
Projekt organisierte fragte mich, ob ich nicht Lust & Zeit hätte, ihre Arbeit zu
übernehmen, da sie sich jetzt voll und ganz der „Frauenarbeit“ widmen würde.
Super dachte ich, warum denn ich? Mir viel sofort ein: Menschen ansprechen
(Flyer verteilen), das Projekt evtl. auch sonntags „von der Kanzel“ vorstellen
etc., dass ist ja gar nichts für mich. Aber genau das, sollte auch gar nicht meine
Aufgabe sein. Schwerpunktmäßig wurde jemand für
die
Organisation, Materialbestellung, EmailKorrespondenz mit „Geschenke-der Hoffnung“, Kontakt zur Spedition etc. gesucht. Super dachte ich,
das ist genau mein „Ding“.
So wurden die Aufgaben nicht nur gerecht, sondern
auch nach unseren Talenten verteilt. Zum Glück haben
wir derzeit ein ganz tolles Team, wo jeder genau das
Mitbringt, was er kann. Unser „Herzstück“ ist Hannelore Jaschinski, die spätestens ab September jeden Jahres Borbeck und Umgebung mit Flyer, Aushängen und einem Stand vor dem ZuZ „unsicher“
macht. Nicht nur, dass Hannelore unermüdlich Flyer verteilt; nein auch jeder
der eine Stricknadel hat, kommt zum Einsatz. Hier
ist „ihre“ jährliche Ausbeute phänomenal. Jedes
Jahr an unserem „großen Packtag im ZuZ“ kommt
Hannelore mit mindestens 100 Paar gestrickten Socken sowie Mützen. Besondere schöne Erlebnisse
habe ich auch jedes Jahr mit den Grundschulklassen
aus der Dionysiusschule. Hier geben die Kinder immer ein Teil ihres Taschengeldes ab, so dass jede
Klasse zwischen 2-3 Kartons packen kann. Die Kartons werden dann gemeinsam im Kunstunterricht
beklebt sowie mit einem Klassenfoto und Weihnachtsgüssen versehen. Manchmal klappt es auch mit
12
einer Klasse, die Geschenke in Borbeck gemeinsam zu besorgen. Dieses Jahr
konnte ich meine lieben „Nähfreundinnen“ mobilisieren, die fleißig Loop-Schals
genäht haben. Aber am meisten freue ich mich auf unseren „großen Packtag“,
hier sind wir immer in allen Altersgruppen zahlreich vertreten. In den letzten
Jahren konnten wir fast 300 Pakete auf die Reise schicken sowie Geldspenden.
Im letzten Jahr gingen unsere Pakete nach Georgien. Insgesamt wurden
436.646 Päckchen aus Deutschland, nach Georgien, Moldau, Polen, Slowakei,
Ukraine und Weißrussland verschickt. Allen helfenden Händen vorab herzlichen
Dank und Gottes Segen. In diesem Sinne jetzt schon „Frohe und gesegnete
Weihnachten“.
„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“
Mt 25, 40
Das „Weihnachten im Schuhkarton-Team“
(Kirsten Beilharz)
Info:
Am letzten Wochenenden konnten wir für insgesamt 379 Kinder Weihnachtspakte „im Schuhkarton“ packen und 1.444 € an Geldspenden entgegennehmen.
2013 haben wir 281 Pakete gepackt und 638€ an Geldspenden bekommen.
13
Taufe im Weidkamp
16. November 2014
Am 16. November durften wir wieder miterleben, wie vier Menschen vor der
Gemeinde und der unsichtbaren Welt ihren Glauben an Jesus Christus bezeugt
haben. Es war ein freudiger Gottesdienst mit viel Musik, Tanz und Lobpreis. Im
Anschluss konnten wir bei einem leckeren Mittagsessen gemeinsam feiern.
Wir freuen uns mit den vier Täuflingen und wünschen Gottes Segen!!
Martina Tausendfreund
Überlass dem Herrn die Führung deines
Leben und vertraue auf ihn, er wird es
richtig machen.
Ps. 37.5
Jörg Hinkemeyer
Der Herr spricht zu mir:
>>Ich will dir den Weg zeigen, den du gehen sollst. Ich will dir raten und dich behüten. >>
Ps. 32,8
14
Helga Pobloth
Glaubt an das Licht, solange ihr es habt,
auf das ihr Kinder des Lichts seid!
Joh. 12,26
Dein Wort ist eine Leuchte für meinen
Fuß und ein Licht auf meinem Weg.
Ps. 119,105
Helga möchte sich auf diesem Wege sehr herzlich bei allen in der Gemeinde für
die Anteilnahme und die vielen Glückwünsche bedanken.
Nathan Sund
Gott spricht:
>>Du kannst dich ganz auf meine Gnade
verlassen. Denn gerade wenn du schwach
bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an
dir.>>
2. Kor. 12,9
Ich wünsche dir, dass du jemanden an deiner Seite hast,
mit dem du Licht und Schatten teilen kannst.
15
von Frau zu Frau
Veranstaltungen der Frauenarbeit der Gemeinde am Weidkamp:
GOTT
nahe
zu
sein
ist mein Glück
Rückblick
Einfach mal „da sein“ – in Gottes Nähe
Einfach so wie ich gerade bin
So wie Maria zu Jesu Füßen sitzen - alle Arbeit liegen lassen - zuhören…
Zu Beginn unseres Abends hatten wir eine gemeinsame Zeit
mit Lobpreisliedern und einer Kurzpredigt über 3 Frauen
aus der Bibel und ihre Begegnungen mit Jesus.
Danach gab es verschiedene Angebote persönliche Zeit mit Gott zu erleben:
im Lesen von Gebets- und Bibeltexten
im kreativ-sein – mit Materialen zum Malen und Gestalten
im Gehen eines Weges „von der Trauer zur Freude“
(in Texten nachempfinden was Maria, die Mutter Jesu, erlebt hat)
im intensiven interaktiven Auseinandersetzen mit „Vergebung“
im Abendmahl
im Angebot für sich beten zu lassen
im Empfangen von Zusagen Gottes für unser Leben
Wo ist dein Ort der Ruhe – dein Ort zum Beten und auf Gottes Stimme zu hören?
DANKE sagen wir den Frauen aus verschiedenen Gemeinden Essens, die diesen
Abend für uns gestaltet haben und da waren, um für uns zu beten!
16
In dir sein, Gott, das ist alles.
Das ist das Ganze, das Vollkommene, das Heilende.
Die leiblichen Augen schließen,
die Augen des Herzens öffnen
und eintauchen in deine Gegenwart
Ich hole mich aus aller Zerstreutheit zusammen
und vertraue mich dir an.
Ich lege mich in dich hinein
wie in eine große Hand.
In dir sein, Herr, das ist alles,
was ich mir erbitte.
Damit habe ich alles erbeten,
was ich brauche für Zeit und Ewigkeit.
Jörg Zink
Raus aus dem Alltag und rein in ein
Wochenende, das von Frauen für Frauen
gestaltet wird.
Ausblick
Zeit mit einander verbringen. Zur Ruhe kommen. Gott begegnen. Spaß haben und
feiern.
Beziehungen aufbauen und vertiefen…
Wochenende für Frauen
Wo:
auf dem Ahorn (http://aufdemahorn.de)
58769 Nachrodt-Wiblingwerde (Nähe Lüdenscheid)
Wann:
6. - 8. März 2015
Weitere Informationen geben:
Carmen van den Woldenberg 697599 und Anja Trapp 6144788
17
Männliche Identität
mutig leben….
…so lautete das Motto des diesjährigen „Wiedenester Männertages“, der
am 15.11.2014 stattfand.
Im „frühen Morgengrauen“ machten
sich sechs Borbecker Männer auf den
Weg nach Bergneustadt und erlebten
dort einen segensreichen Tag.
Mit einer Teilnehmerzahl von knapp
über 900 Männern !!! wurde eine Wiedenester Schallmauer durchbrochen.
Noch nie gab es dort einen so hohen
Zulauf.
Es macht mich froh und glücklich,
dass es immer mehr Männer gibt, die
Gott in ihr Herz gelassen haben und
auch dazu stehen.
Der bekannte Songwriter Albert Frey
eröffnete mit seiner Band die Veranstaltung und brachte die „Männerhorde“ mit tollem Lobpreis ordentlich in
Stimmung. Erstaunlich, wie gut sich
diese Art der Anbetung ausschließlich
mit ca. neunhundert Tenor-u. Bassstimmen anhört ;-).
18
Nach gut einer
Stunde
Gesang übernahm
der niederländische Prediger und Mitbegründer der
Männerbewegung „Der 4te
Musketier“
das
Podium.
Am
Beispiel
von Simson, predigte Henk Stoorvogel
über Kraft, Stärke und Durchsetzungsvermögen sowie über kreative
Initiative bei der Bewältigung von
Aufgaben.
Kinnbacken vom Esel oder 300 brennende Schakale halfen dem charismatischen Pastor die Männer immer wieder in seinen Bann zu ziehen und seine
Worte mit maskulinen Bildern noch
eingängiger in die Köpfe zu platzieren.
Eine logistische Meisterleistung vollbrachte das Wiedenester Team um
Matthias
Burhenne
und
Martin
Schneider dann in der Mittagspause.
Alle Teilnehmer wurden in Windeseile
mit „guter Suppe“ sowie Kaffee und
Kuchen toll versorgt. Ferner bleib
ausreichend Zeit, Gespräche zu führen, alte Bekannte wiederzutreffen
oder auch neue Kontakte zu knüpfen.
Frisch gestärkt ging es dann in den
zweiten Teil des Männertages.
Nicht weniger als 11 verschiedene
Seminare bzw. Mini-Workshops wurden angeboten. Hierbei war thema-
tisch wirklich für jeden Mann etwas
dabei.
Und so endete der Wiedenester Männertag 2014 gegen 17:30 Uhr
Mit diesen frischen Ideen, Gedanken
oder auch Impulsen trafen wir uns
wieder in der Sporthalle um ein Interview mit dem renommierten Psychologie- Chefarzt und Vorsitzenden des
blauen Kreuzes, Dr. Klaus Richter,
rund um das Thema „Sehnsucht – Beziehung – Sucht“ zu hören.
Was bleibt mir in Erinnerung ?
Eine kurze Lobpreis-u. Gebetszeitzeit
läutete dann auch schon den Abschluss des Tages ein. Der sympathische und mit witzigem holländischen
Akzent ausgestattete Henk Stoorvogel predigte abermals mit Bezug auf
den gefangenen und erblindeten Simson. Hierbei ging es dann um die Botschaft „ Herr, bitte gib mir noch einmal meine Kräfte zurück. Eine Mut
machende und sehr intensive Predigt,
über Situationen, die „Jedermann“ in
seinem eigenen Leben wiedererkennen
konnte und bestärkte, auch wenn nur
noch wenige Haarwurzeln vorhanden
sind, nicht den Glauben zu verlieren
und die Nähe Gottes zu suchen.
Eine unglaublich gute Erfahrung. Eine
so noch nicht erlebte Gemeinschaft
und die Erkenntnis, dass hunderte von
Männern aufeinander treffen können
ohne über Fußball, Autos oder den
Beruf zu reden ;-)…..sondern sich voll
auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Spannende
und
herausfordernde
Themen sowie die erneuerte Gewissheit, dass ich mich auf Gott verlassen
kann.
Abschließend möchte ich gerne JEDEN auffordern und ermutigen „mutig dran“ zu bleiben und seine Position
als wertvoller Mann als Teil der Gemeinde einzunehmen.
Ich freue mich schon auf Deine Anmeldung für den „Wiedernester Männertag 2015““.
(Frank Belusa)
19
Neues aus Italien
Martin und Priska Bühne sind unendlich dankbar, dass sie seit dem 27.10. die
ersehnte Genehmigung für das neue Gemeindehaus haben. Martin schreibt selber:
Liebe Freunde!
Heute dürfen wir loben und feiern! Wir loben unseren Gott und Vater, dass wir
seit einigen Minuten endlich die Nutzungsgenehmigung der Stadtverwaltung für
unser Gemeindehaus in den Händen halten.
Es war ein langer und steiniger Weg mit vielen Hürden. Doch jetzt sind wir
dankbar, dass wir den Gipfel erklommen haben und alle Mühe vergessen sondern
nur noch den Ausblick genießen können.
Nicht vergessen wollen wir alle diejenigen, die uns in diesen schwierigen Zeiten
geholfen haben, uns ermutigt haben, uns auch finanziell über die Hürden geholfen haben, die die Stadtverwaltung uns in den Weg gestellt hat.
Wahrscheinlich war es kein Zufall, dass ich für heute Abend das Bibelabendessen organisiert hatte, so können wir gleich mit Fabio unserem Bauzeichner und
Hauptakteur in dieser Sache und mit anderen Geschwistern zusammen feiern
und Gott loben.
20
Dezember
01.12. Wolf Dieter H.
02.12. Rebekka L.
02.12. Maik N.
03.12. Yannis B.
03.12. Timon J.
04.12. Priska B.
07.12. Sophia D.
07.12. Reiner N.
08.12. Thekla T.
09.12. Klaus B.
10.12. Gisela D.
10.12. Samuel S.
12.12. Klara L.
12.12. Dietmar Q.
12.12. Carmen R.
16.12. Jaime S.
1712. Armin H.
17.12. Ursula S.
20.12. Katja G.
20.12. Larissa W.
23.12. Martina T.
27.12. Malte K.
28.12. Dr. Angelo K.
29.12. Jörg J.
30.12. Rene B.
30.12. Ingrid E.
30.12. Finja S.
31.12. Frank D.
31.12. Lydia J.
Januar
05.01. Kristina O.
07.01. Tobias W.
08.01. Noah A.
08.01. Thomas N.
09.01. Frank K.
11.01. Cabea B.
12.01. Annegret B.
12.01. Marianne J.
13.01. Michael H.
15.01. Klaus v. d. B.
18.01. Susanne G.
19.01. Christel N.
19.01. Alissa T.
20.01. Marlies K.
24.01. Inge S.
24.01. Carmen v. d. W.
25.01. Nathanael C.
26.01. Karin S.
27.01. Elke B.
28.01. Julia D. N.
28.01. Ursula H.
30.01. Marlies K.-S.
30.01. Michael W.
21
Gemeindekalender Dezember 2014
7 So
8 Mo
9 Di
10 Mi
11 Do
12 Fr
13 Sa
14 So
15 Mo
16 Di
17 Mi
18 Do
19 Fr
20 Sa
21 So
22 Mo
23 Di
24 Mi
25 Do
26 Fr
27 Sa
28 So
29 Mo
30 Di
31 Mi
22
9.30 Frauen beten für die Gemeinde
20.00 Mitarbeitertreffen
9.30 Regenbogenzwerge
16.30 Sport
9.30 Abendmahl
10.30 Gottesdienst & Kindergottesdienst
18.30 JAM (ab 13)
L. Jana Brünninghaus
P. Stephan Trapp
20.00 Mitarbeitertreffen
15.00 Altennachmittag Altenheim Bethesda
9.30 Regenbogenzwerge
16.30 Sport
20.00 Hauskreise
9.30 Abendmahl
10.30 Gottesdienst & Kindergottesdienst
18.30 JAM (ab 13)
L. Hanno Brünninghaus
P. Wolfgang Borgers
20.00 Mitarbeitertreffen / ZuZ-Gebet
15.00 Seniorenkreis
9.30 Regenbogenzwerge
16.30 Sport
20.00 Gemeindegebet
10.30 Gottesdienst mit Abendmahl & Kindergottesd.
L. Carmen v.d. Woldenberg
P. Michael Tamm
20.00 Mitarbeitertreffen
15.30 Familiengottesdienst
1. Weihnachtstag
2. Weihnachtstag
9.30 Abendmahl
10.30 Gottesdienst & Kindergottesdienst
Silvester
17.30 Heiligabendgottesdienst
Kein Gottesdienst
L. N.N.
P. Dietrich Ermert
20.00 Mitarbeitertreffen
17.00 Jahresabschlussgottesdienst
FERIEN
1 Mo
2 Di
3 Mi
4 Do
5 Fr
6 Sa
Gemeindekalender Januar 2015
4 So
5 Mo
6 Di
7 Mi
8 Do
9 Fr
10 Sa
11 So
12 Mo
13 Di
14 Mi
15 Do
16 Fr
17 Sa
18 So
Neujahr
9.30 Abendmahl
10.30 Gottesdienst & Kindergottesdienst
L. N.N.
P.N.N.
20.00 Mitarbeitertreffen
9.30 Frauen beten für die Gemeinde
9.30 Regenbogenzwerge
16.30 Sport
FERIEN
1 Do
2 Fr
3 Sa
20.00 Hauskreise
9.30 Abendmahl
10.30 Gottesdienst & Kindergottesdienst
18.30 JAM (ab 13)
L. Team Kigo
P. Stephan Trapp
20.00 Mitarbeitertreffen
15.00 Altennachmittag Altenheim Bethesda
9.30 Regenbogenzwerge
20.00 Gemeindegebet
16.30 Sport
10.30 Gottesdienst mit Abendmahl & Kindergottesd.
18.30 JAM (ab 13)
19 Mo
20 Di
21 Mi
15.00 Seniorenkreis
22 Do 9.30 Regenbogenzwerge
23 Fr
16.30 Sport
24 Sa
9.30 Abendmahl
25 So 10.30 Gottesdienst & Kindergottesdienst
18.30 JAM (ab 13)
26 Mo
27 Di
28 Mi
29 Do 9.30 Regenbogenzwerge
30 Fr
16.30 Sport
31 Sa
L. Carmen v.d. Woldenberg
P. Wolfgang Borgers
20.00 Mitarbeitertreffen / ZuZ-Gebet
20.00 Hauskreise
L. Stephan Trapp
P. Andreas Nehrkorn
20.00 Mitarbeitertreffen
23
16.– 17.01.2015
Ein
Wochenende
voller Musik, Spaß
undn Gemeinschaft.
Hallo,
Wir laden dich -lich zu unserem Bandwochenende ein.
Wir möchten gerne einen Neustart in der Musikarbeit der Jungen Gemeinde wagen und würden uns freuen, wenn du mitmachen würdest.
Einzige Voraussetzung ist, dass du Lust auf Musik hast und ein Instrument beherrschst.
Anmeldungen für das Wochenende kannst du dir bei uns abholen. Auch
für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!
Also seid dabei!
24
Sonstige Informationen:
Wer: Teenager und Jugendliche ab 13 Jahre
Wann: 16.01.15 (ab 17:00 Uhr ) – 17.01.15 (bis ca. 19:30 Uhr)
Wo: Gemeinde am Weidkamp
Weidkamp 21
45355 Essen
Geplante Aktionen:
Bandcoachings, Instrumentenchoachings,
Lobpreisabend und noch mehr Musik…
Anmeldeschluss ist der 30.11.2014
Ansprechpartnerinnen:
Tabea Hörder
Kathrin Häuser
0176 47789592
0176 64760405
Tabea.hoerder@gmail.com
Kathrin.haeuser@freenet.de
Ich wünsche dir Erfahrungen, die dich reicher machen als es Geld je könnte.
25
Jesus lehrt beten
Datum
So. 11.01.
Mo. 12.01.
Di. 13.01.
Mi. 14.01.
Do. 15.01.
Fr. 16.01.
Sa. 17.01.
So. 18.01.
Thema
Der Vater
Der Name
Das Reich
Der Wille
Das Brot
Die Schuld
Die Versuchung
Die Herrlichkeit
Bibeltext
Rö.8,14-17a / Lk.15,11-32
Apg.4,12 / Ps.8 / Phil.2,9-11
Mk.4,26-29 / Mt.22,1-14
Röm.12,1+2 / Mt.26,36-46
Mt.7,7-11 / 5.Mose 8,12-14a
1.Joh.1,8 - 2,2 / Mt.18,21-35
1.Kor.10,13 / 1.Mose 3,1-15 / 1.Tim.6,3-12
Offb.19,1 / 2.Kor.4,6(7-15)16-18
Der gemeinsame Gottesdienst der EA Essen im Rahmen der Allianzgebetswoche findet
statt am 18.01.2015 - 11.00 Uhr im lighthouse, Liebigstraße 1
Predigt: Dr. Richard Harvey, London
Allianzgebetswoche Dreifaltigkeitskirche, Leimgardtsfeld:
von Mo. 12.01.2014 bis Mi. 14.01.2014
jeweils um 19.30 Uhr
26
Gute Vorsätze fürs neue Jahr - Hauskreise
Wer sich jetzt schon Gedanken macht, welche guten Vorsätze er für das neue
Jahr fassen soll, bekommt von uns gerne eine Anregung. Vielleicht ist der Besuch eines Hauskreises etwas, das für dich 2015 dran ist. Ab Januar starten
Hannelore und Reiner Kadereit einen ganz neuen Kreis. So kannst du dich als
„Gründungsmitglied“ direkt einbringen und den Kreis mitprägen. Er wird donnerstags um 20 Uhr im 14-tägigen Rhythmus stattfinden wie die meisten anderen Kreise auch. Hauskreise sind eine besondere Gelegenheit, andere Leute
kennenzulernen, gemeinsam im Glauben weiter zu kommen, sich auszutauschen
und füreinander da zu sein.
Wer sich für den neuen oder auch einen anderen Kreis interessiert, darf sich
gerne mit Wolfgang Borgers (Tel. 661578) oder Margarethe Tamm (Tel.
660440) in Verbindung setzten oder mit Hannelore und Reiner Kadereit (Tel.
1775536) selber.
Gemeindenachrichten aktuell
Nachdem Anke jahrelang treu den Dienst versehen hat, die
Gemeindenachrichten zusammen zu stellen sind durch ihren
Wegzug einige Änderungen aufgetreten. Ihre Arbeit wird nun
Silke Jockel und Margarethe Tamm übernehmen. Daher ist
eine neue Mail Adresse installiert worden unter der nun alle Infos für die Abkündigungen am Sonntag mitgeteilt werden können. Die Adresse ist bereits aktiviert und lautet
Gemeindenachrichten@Gemeinde-am-Weidkamp.de
Wer telefonisch Informationen weitergeben möchte kann bei Silke 0201 717213
oder Margarethe 0201 660440 anrufen. Dann werden eure Informationen weiterhin zuverlässig am Sonntag abgekündigt.
27
Liebe Eltern und Interessierte,
mit Spannung und großer Freude haben wir Euch die bevorstehende Neugestaltung unseres Kindergottesdienstes angekündigt!
Gestartet haben wir am Sonntag, den 23. November (9:30 Uhr am Bahnhof
Borbeck) mit einem Ausflug zum Planetarium nach Bochum. Dort besuchen wir
eine Vorführung und gehen anschließend noch in den Tierpark. Anschließend
treffen wir uns gegen 15:30 Uhr mit den Eltern, um in der Gemeinde noch gemeinsam Kaffee (Kakao, Saft…) zu trinken.
Ab den folgenden Sonntagen beginnt der Kindergottesdienst dann schon immer
um 9:30 Uhr  in U1. In der Zeit bis etwa 10:15 Uhr möchten wir gerne mit den
Kindern spielen, basteln, reden, Zeit haben…
Dies ist ein freiwilliges Angebot, um mehr ‚Qualitätszeit‘ für die Kinder zu haben und bessere Beziehungen aufbauen zu können. Und das erfordert eben
mehr gemeinsame Zeit.
Anschließend beginnen wir wie bisher mit den Erwachsenen den Gottesdienst
oben und gehen dann spätestens gegen 11 Uhr wieder nach unten. Dort werden
wir mit allen Kindern zusammen auf kreative Art ins Thema einsteigen. Danach
gehen alle in ihre eigenen Gruppen (gelb, rot, blau). Beendet wird der Morgen im
Normalfall um 11:45 Uhr.
Wenn Ihr Fragen habt, sprecht uns Mitarbeiter doch gerne an.
Im Namen aller Mitarbeiter grüßt Euch herzlich
Susanne Grewe
28
Programmübersicht: 30.11. - 28.12.2014
Erzähl mir mehr vom Morgenstern
•
•
•
•
•
30.11.2014: Offenbarung 22, 16
Ich bin der helle Morgenstern
Jesus spricht von sich selber als der helle Morgenstern. Er ist ein Licht auch in
den dunklen Zeiten unseres Lebens.
07.12.2014: 4. Mose 24, 17
Es wird ein Stern von Jakob ausgehen
Der Stern aus Jakob deutet auf Jesus hin, der als Friede-Fürst auch in unser
Leben mit all unserem Streit und unseren Konflikten kommt.
14.12.2014: Lukas 1, 78
Das aufgehende Licht aus der Höhe
Wir begegnen einem alten Menschen, der sein ganzes Leben auf die Erfüllung
der Verheißungen Gottes gewartet hat und am Ende nicht enttäuscht wurde!
21.12.2014: Matthäus 2, 1 - 9
Wir haben seinen Stern gesehen
Die Weisen folgen unbeirrt ‚ihrem Stern‘ und finden den König der Welt nicht
bei den Großen und Mächtigen sondern bei den Kleinen und Machtlosen.
28.12.2014: Matthäus 2, 10 – 12
Der Stern über Bethlehem
Die Weisen ehren das Kind in der Krippe als König der Welt. Gott selbst wird
Mensch, er macht sich klein wie ein Kind - und kommt damit den Kindern besonders nah!
Die Themen im Gottesdienst werden mittels Erzählungen, spielerisch, kreativ
und altersgerecht erarbeitet. Alle Kinder sind hierzu herzlich willkommen.
Es besteht keine Mitgliedschaftspflicht.
Für Rückfragen stehen Ihnen Susanne Grewe (Tel.: 0201-86 96 627 Mail:
grewe.fam@gmx.de) und Team gerne zur Verfügung.
29
Seminarinfo
„Hörendes Gebet“
27.-28. Februar 2015 in Essen
„Und Gott sprach…“ Letztens bin ich
in der Orientierungsbibel über einen
interessanten Punkt gestolpert. Unter den dort genannten „sieben
Hauptthemen der Bibel“ habe ich
etwas überrascht an erster Stelle
das Thema „Gott
redet“
gefunden.
Dann musste ich
schmunzeln... denn so
ungewöhnlich ist es
doch gar nicht… die
Bibel – das Wort
Gottes – ist doch
selbst ein Weg von
Gott, sich uns mitzuteilen.
Wenn wir die Bibel
aufmerksam
lesen,
können wir feststellen, wie normal es
ist, dass Gott zu uns
Menschen
spricht.
So normal, dass meistens überhaupt
nicht darauf eingegangen wird, wie
Gott denn nun konkret gesprochen
hat.
Als Christen können und sollen wir
Gottes Stimme hören. Einerseits ist
das Hören auf Gott ein selbstverständlicher Bestanteil unseres Glaubens. Wenn wir beten, erwarten wir
eine Antwort. Wenn wir vor Entscheidungen stehen, suchen wir bei
30
Gott Orientierung. Andererseits sind
wir uns aber unsicher, wie Gott sich
uns konkret mitteilen kann. Meint
Jesus wirklich auch mich, wenn er
sagt: „Meine Schafe hören meine
Stimme“? Bin ich Gott wirklich so
wichtig, dass er sich mir persönlich
mitteilen möchte? Ist Gott mir so
wichtig, dass ich wissen möchte, was
ihn bewegt und wie er mich sieht?
Wie kann ich das Hören auf Gottes
Reden lernen?
Weil das Hören auf
Gott so wertvoll für
unser
geistliches
Wachstum ist (als
Einzelne & als Gemeinde), bieten wir
vom Bereich Seelsorge im Februar ein
Seminar zum hörenden Gebet an.
Wir wünschen uns,
dass wir in der Gemeinde mutiger werden, Gott ganz konkret in unseren Alltag
miteinzubeziehen
und unsere Beziehung zu ihm zu vertiefen. Von Gott persönlich angesprochen zu werden, ist eine Bereicherung für jeden von uns – nicht nur für
Beter, Seelsorger, Prediger oder
Prophetisch-Interessierte. Wir laden
jeden ein, der (neu) entdecken möchte, wie Gott heute zu ihm sprechen
kann.
Das Seminar mit Manfred und Ursula
Schmidt vermittelt Grundlagen des
Hörens auf Gottes Reden. Es ist sowohl für Anfänger geeignet, die allererste Schritte auf diesem Gebiet
wagen wollen, als auch für Geübtere,
die darüber nachdenken, wie das prophetische Reden einen guten Platz in
der Gemeinde finden kann.
Das Besondere an diesem Seminar
ist die Kombination
von Theorie und Praxis.
Die lebendig gehaltenen Vorträge
legen geistliche Grundlagen und bieten viele praktische Hinweise &
Tipps. Die Themen des Seminars
umfassen u. a.
• Wie kann ich Gottes Stimme
hören?
• Wie unterscheide ich das Reden
Gottes von anderen Stimmen?
• Wie lege ich Eindrücke und Bilder
aus?
• Wie gehe ich mit prophetischen
Eindrücken um?
• Wie bringe ich diese Impulse in
die Gemeinde ein?
Der Praxisteil gibt Gelegenheit, das
Hören auf Gott schon während des
Seminars einzuüben und einen verantwortlichen Umgang damit zu entwickeln. Im Praxisteil beten wir auf
Gott hörend in Kleingruppen füreinander, sodass jeder Teilnehmer
mehrmals Gelegenheit hat, das hörende Gebet für andere zu üben, und
einmal die Möglichkeit geboten bekommt, dass die Kleingruppe für ihn
hörend betet.
Damit der Praxisteil so richtig gut
wird, ist es wichtig, dass wir bunt
gemischte Kleingruppen zusammenstellen können. Wenn man sich in den
Kleingruppen nämlich nicht schon aus
Gemeinde oder Hauskreis gut kennt,
ist es einfacher, das hörende Beten
miteinander zu lernen, weil man gar
nicht wissen kann, was einen gerade
bewegt. Wir freuen uns daher sehr,
dass wir das Seminar „Hörendes Gebet“ gemeinsam mit dem GemeindeZentrum Essen-Altendorf durchführen können. So erhalten wir einerseits eine große Teilnehmervielfalt
und können andererseits dank großartiger räumlicher Möglichkeiten viele
Kleingruppen anbieten.
Details zu den genauen Zeiten, Ablauf, Anmeldefrist, etc. werdet ihr
den Flyern entnehmen können. Ansprechpartner in der Gemeinde am
Weidkamp sind Jutta Borgers und
Peter M. Schuler.
Die Referenten
Manfred und Ursula Schmidt sind
evangelische Theologen aus Fürth
(Bayern), die 20 Jahre im Gemeindedienst tätig waren. Inzwischen arbeiten sie in einem übergemeindlichen
Reisedienst und halten Seminare,
Vorträge und Schulungen in Gemeinden und Kirchen unterschiedlichster
Prägung.
Bekannt geworden sind sie u. a. durch
Seminare zur Einübung in das Hörende Gebet und durch das AxisBibelstudium.
31
Gemeindeaufnahme
Name:
Andreas von den Eichen
Familienstand:
verheiratet mit Damaris
Kind:
Tabea Damaris
Berufsabschluss:
Betriebswirt (VWA)
Ich möchte an der Stelle hier gerne kurz ein wenig über mich erzählen, damit
die Leute, die mich noch nicht kennen etwas Einblick in mein Leben gewinnen.
In den Kindergottesdienst bin ich bei meinen Eltern gegangen (landeskirchlich)
und war in der Jungenjungschar des CVJM in Radevormwald. Danach folgte der
Konfirmandenunterricht in der Landeskirche. Bei uns legt man Wert darauf,
dass es in der reformierten Gemeinde war, da wir auch alle anderen landeskirchlichen Gruppierungen vor Ort haben (Lutherische, alt-Lutherische, Selkis sowie
Unierte) 
Nach der Konfirmation habe ich angefangen mit meinen Eltern im gemischten
CVJM Chor zu singen und habe 10 Jahre im Kindergottesdienst der reformierten Kirche in Radevormwald mitgearbeitet.
Durch meinen Zivildienst bin ich an die landeskirchliche Gemeinschaft in Velbert
und das Diakonissen Mutterhaus Bleibergquelle geraten. Dort habe ich die
nächsten Jahre verbracht. Während des Zivildienstes habe ich viele Bücher der
Schwestern dort gelesen und unter anderem eine Menge über das Gebet gelernt. Die Gemeinde dort wurde meine neue Heimat und der EC (die Jugendarbeit der landeskirchlichen Gemeinden ist darin organisiert) die nächste Station
in meinem Leben. Eine kurze Zeit habe ich den Jugendkreis geleitet und etwa 5
Jahre in der Spatzenjungschar (5-8 Jährige) und bei den Kinderbibelerlebnistagen (KiBiErTa) mitgearbeitet.
Zur Teeniearbeit bin ich über Freizeiten bei Wort des Lebens (WDL) in Starnberg gekommen. Zuerst war ich dort selbst als Teilnehmer auf einer Silvesterfreizeit und habe mich dann als Mitarbeiter für die Sommerfreizeiten beworben und zwei Jahre nach einander auf je zwei Freizeiten im Sommer als Gruppenleiter mitgeholfen. Darauf folgten Einsätze auf Freizeiten und Wochenenden
32
des CV Manderbach (den Brüdergemeinden zugehörig) im Freizeithaus Rehe, zu
denen ich über eine befreundete Mitarbeiterin von WDL kam.
Durch meine Frau bin ich hier zum Weidkamp gekommen und kann sagen, dass
ich diese Gemeinde seit einiger Zeit als mein zuhause betrachte, auch wenn ich
immer noch gern in Velbert oder Radevormwald in die Gemeinde gehe.
Abschließend möchte ich gern noch sagen, dass ich mein Leben lang an unseren
Herrn glaube, da mir das wie erwähnt bereits meine Eltern vorlebten und immer
noch vorleben. Ein Vers ist mir jedoch einmal sehr wichtig geworden: „Ich bin
der Weinstock, ihr seid die Reben[…].“ Ich gehöre zu Gott und mich nichts und
niemand kann mich von ihm trennen. Eine Erkenntnis, die mich bis heute sehr
froh stimmt.
Wer jetzt noch erfahren mag, was ich so alles in meinem Leben mit Gott erlebt
habe, der darf mich gerne ansprechen 
Liebe Grüße,
Andreas von den Eichen
33
3 Minuten
Von Andreas von den Eichen
Du bist einmalig
Kürzlich lief im Fernsehen eine Sendung von Quarks & Caspers über Pferde. Darin wurde unter anderem erwähnt, dass einige der weltbesten
Turnierpferde, die häufig als Wallach
ihr Leben verbringen durften, geklont
wurden, um von den Klonen Nachkommen zeugen lassen zu können, die
ebensolche sportlichen, wie wirtschaftlichen Erfolge versprechen, wie
ihre nicht zeugungsfähigen Originale.
Mit etwa 10 bis 15 Pferden soll so
bereits verfahren worden sein.
Nach jetzigem Wissensstand und gültiger Rechtslage gibt es noch keine
menschlichen Klone auf dieser Welt.
Manchmal habe ich mir in meinem Leben schon gewünscht, da gäbe es einen
Klon von mir, der den Haushalt
schmeißt und einen, der Arbeiten
geht, damit ich mich ganz meinen
Hobbys widmen kann. Aber das gäbe
bestimmt Stress an anderen Stellen
und ich reduziere mein Leben auf einen kleinen Bereich, den ich mir aussuche.
Wollte ich das wirklich? Nur noch
meinen Hobbys nachgehen und keine
Anerkennung mehr für meine Arbeit
34
bekommen. Wo bleiben meine sozialen
Kontakte? Die überlasse ich alle meinem Klon?
Woher weiß ich denn, ob nicht die
Person, mit der ich meine Hobbys teile
ebenfalls „nur“ ein Klon ist und gar
nicht „echt“. Ich stelle mir das als
echtes Chaos und völlig unentspannt
vor, so gut es auch wäre manches abzugeben. Zum Glück hat sich bis jetzt
bei den Tierversuchen herausgestellt,
dass die geklonten Tiere physisch fast
identisch aussehen, aber charakterlich komplett eigenständige Persönlichkeiten haben. Mein Doppelgänger
wäre also nicht unbedingt so kreativ
oder ausgeglichen, erfolgreich,… wie
ich. Er wäre jedenfalls deutlich charakterlich von mir unterscheidbar!
Das heißt es wird mich weiterhin,
selbst mit 1000 Klonen, nur einmal auf
dieser Welt geben!
Darüber bin ich gerade mal echt froh!
Ich bin auch froh, dass es meine Familie in dieser Form nur einmal für mich
gibt und dass ich überall mit einmaligen Personen umgeben bin. Eine sehr
beruhigende Erkenntnis und etwas,
das mich staunen lässt.
Es gibt Milliarden von Menschen und
dabei kommt es vor, dass sich viele
körperlich ähneln, aber selbst Zwillinge oder Mehrlinge unterscheiden sich
in Ihren Wünschen und ihren Fertigkeiten. Gott hat also nicht nur die
Welt und einen uniformen Menschen
erschaffen, sondern er hat es tatsächlich hinbekommen jeden Menschen individuell zu schaffen. Man
muss dabei bedenken, dass ja schon
viele Generationen von Menschen auf
dieser Erde gelebt haben- Alle waren
einzigartig. Welch ein Wunder, welch
eine Liebe zu uns Menschen muss darin stecken!
Jeder, der über diese Erde geht darf
sich sicher sein, er ist einzigartig in
seinem Denken und Handeln, wie alle
anderen Menschen um ihn herum, vor
und nach ihm. Mit diesem Gedanken
darf man sich dem Feiertag am 1. November nähern. Es ist einer der wenigen „stillen“ Feiertage im Jahr. Allerheiligen wird von vielen Menschen
genutzt, um an die Menschen zu denken, die bereits von uns gegangen sind.
Vor dem Hintergrund, dass jeder
Mensch einmalig ist, habe ich Respekt
vor den Menschen, die um ihre Angehörigen trauern und geliebte verstorbene Menschen auf dem Friedhof
besuchen möchten. Eine kleine Gruppe
von Menschen demonstriert jedes
Jahr gegen die „stillen Feiertage“. Mal
sind es 50, mal 60 Personen und sie
bekommen tatsächlich Aufmerksamkeit durch die Tagesschau! Sie finden
es völlig daneben, dass eine Mehrheit
die vermeintlichen Rechte aller beschneidet, nämlich dass man z.B. an
Allerheiligen oder Karfreitag nicht in
die Disco gehen darf, um die feierliche Ruhe, die solche Tage eindeutig
mit ausmacht, nicht zu stören. Leider
haben diese Menschen
scheinbar keine Ahnung,
worum es bei diesen Tagen geht.
Anderen Menschen und
auch Gott nahe zu sein
und die Zeit zu schenken,
die sie so wertvoll macht,
die die Beziehung zu- und
untereinander so außerordentlich wertvoll macht, die darf gerne unabgelenkt an ein paar Tagen im
Jahr weitergegeben werden. Bedeutendes muss manchmal herausgestellt
werden, wie z.B., dass jeder einmalig
ist und man dieser Menschen auch
gedenken darf, wenn sie verstorben
sind.
Jeder ist einmalig.
(erschienen in den Borbecker Nachrichten
am 31.10.2014 als „3 Minuten Bedenkzeit“)
35
3 Minuten
Von Georg Dybowski
Gott nahe zu sein ist mein Glück
In den letzten Wochen ist das Thema nach
aktiver Sterbehilfe wieder in den Fokus
gerückt und damit der Wunsch nach entsprechenden Gesetzen. Über eins der
befürwortenden Argumente kam ich schon
ins Grübeln: nach einem selbstbestimmten
Leben müsse auch die Selbstbestimmung
des Todes möglich sein! Rückblickend auf
mein Leben fragte ich mich, was ich wirklich mitbestimmt habe? Die Familie, in die
ich hinein geboren wurde? Habe ich die
mich erziehenden Lehrer ausgesucht?
Habe ich festgelegt, welche Schicksalsschläge über mich herein brechen? Selbst
der christliche Glaube wurde mir vom
Elternhaus mitgegeben.
Auch derzeit stecke ich als Krebspatient
in einer Lebenssituation, die nicht ich
selbst bestimmt habe. Mit der Diagnose
und auch während der jetzigen Chemotherapie tauchen Ängste und Gedanken auf,
dass mein Leben möglicherweise schneller
endet, als ich mir das bisher so gedacht
habe. Und alle noch vor uns liegenden Lebensplanungen beinhalten plötzlich Fragezeichen, falls sich neue Tumore bilden?
Im Krankenhaus kam für mich erst einmal
eine Zeit der Besinnung: Bibel lesen, beten
und die Gedanken laufen lassen. Mit dem
Gedicht „Spuren im Sand“ wurde mir im
Rückblick auf mein Leben bewusst, dass
ich trotz vieler Stolpersteine immer wieder von einem mich liebenden Gott beglei36
tet worden bin. Häufig hat er mich dabei
auf sehr viel bessere Wege geführt, als
ich mir selbst das je hätte vorstellen können.
Aus diesen Gedanken heraus und durch
Zuspruch und Gebet durch Familie und
liebe Freunde veränderte sich vor der
Operation mein Glauben in pures Gottvertrauen. Meine eigene Machtlosigkeit erkennend und mich selbst los lassend (was
mir als eher rationalen Menschen nicht
eben leicht fällt) habe ich mich bewusst in
Gottes Hände fallen lassen – und tatsächlich eine wunderbare Geborgenheit erlebt.
Sowohl die Wartezeiten vor der OP wie
auch die - mit viel Unwohlsein behaftete Zeit der vollkommenen Hilflosigkeit danach waren letztendlich eine Zeit für mich
mit kaum gekanntem inneren Frieden. Und
obwohl sich auch auf dem weiteren Weg
u.a. mit Chemotherapie, Verzögerungen
beim Krankengeld, aber auch mit den eigenen Unzulänglichkeiten immer wieder
Schwierigkeiten aufgetürmt haben, kann
ich täglich neue Kraft beim Lesen und
Hören aus Gottes Wort schöpfen und
seine wunderbare Nähe spüren. Bei so viel
göttlichem Segen standen und stehen mir
auch heute noch Tränen der Unfassbarkeit
und des Glücks in den Augen.
Was immer noch auf meinem Krankheitsweg passiert, ich habe eine fast unbeschreibliche Erfahrung gemacht: indem ich
Jesus Christus die Herrschaft über mein
Leben übergebe, macht er Wunderbares
und Gutes daraus. Mit der Jahreslosung
2014 bestens ausgedrückt: Gott nahe zu
sein ist mein Glück (Psalm 73,28).
Für mich ist sicher - diesem Jesus vertraue ich auch meinen Tod und das Leben
danach an. Ich benötige dazu weder Gesetze noch Giftcocktails.
(erschienen in den Borbecker Nachrichten
am 21.11.2014 als „3 Minuten Bedenkzeit“)
Wenn Du das nächste Mal denkst, Gott könne dich nicht gebrauchen, erinnere dich…
(oder: Biblische Personen zum Thema „Berufung“)
Noah war ein Trinker
Abraham war zu alt
Isaak war ein Tagträumer
Jakob war ein Lügner
Lea war hässlich
Joseph wurde misshandelt
Mose hatte vermutlich ein Sprachproblem
Gideon war ängstlich
Simson war ein Frauenheld
Rahab war eine Prostituierte
Jeremia und Timotheus waren beide zu jung
David hatte eine Affäre und war ein Mörder
Elia hatte Burnout und selbstmörderische Gedanken
Jona lief weg von Gott
Noomi war zu arm
Hiob ging bankrott
Petrus verleugnete den Herrn (3 Mal!)
Die Jünger schliefen beim Beten ein
Thomas zweifelte
Martha machte sich um zuviele Dinge Sorgen
Zachäus war zu klein
Markus hatte aufgegeben
Timotheus hatte ein Magengeschwür … UND
Lazarus war tot!
Also! Der Herr ruft dich! Und er will dich gebrauchen!
Er begabt seine Berufenen!
37
Sommerfest Gefährdetenhilfe Borbecke.V.
am 30. August 2014
Wegen des unbeständigen Wetters verlegten wir unser diesjähriges Sommerfest in die Karosseriehalle der Alten Schmiede.
Mit dem Motto aus Apg. 4,20:
„Wir können es nicht verschweigen, was wir mit diesem Jesus erlebt und von
ihm gehört haben“ sprachen wir einander Mut zu, unsere Arbeit in der JVA
Gelsenkirchen auch weiterhin mit Freude zu tun.
Dankbar sind wir für 9 ehemalige „Knackis“ die unsere Gäste waren und gerne
mit uns in Zukunft einen Nachsorgekreis ins Leben rufen wollen.
Bei guter Stimmung haben wir prima Gespräche geführt und die zubereiteten
Speisen vom Grill und Buffet genossen.
(Heiner Beilharz)
38
39
Dr. Heinz-Horst Deichmann
Am 2. Oktober 2014 verstarb unser langjähriges Gemeindemitglied Dr. Heinz-Horst Deichmann im Alter
von 88 Jahren.
Wir danken unserem Gott und Vater durch unseren
Herrn Jesus Christus, dass er uns über so viele Jahre
eine geistliche Gemeinschaft mit ihm geschenkt hat.
Trotz seiner vielfältigen Aufgaben und den daraus erwachsenen Verpflichtungen war ihm der Kontakt mit den Geschwistern in Essen-Borbeck ein starkes
Bedürfnis. Spürbar wurde dieses in besonderer Weise, wenn er uns zusammen
mit Dr. Matomora über das Kiuma-Projekt informierte.
Er wusste sich in seinem Leben getragen und in seinen Entscheidungen geführt
von der Liebe Gottes in Jesus Christus. Dieses hat er uns in seinen Ansprachen
und Wortbeiträgen immer wieder vermittelt.
Gott hat ihn in besonderer Weise begabt, die ihm gegebenen Möglichkeiten
zum Nutzen der Menschen weltweit einzusetzen. Sein Ziel, das Evangelium von
der Liebe Gottes zu uns durch Taten erkennbar zu machen, war überzeugend.
Die Anerkennung in der Öffentlichkeit war ihm nicht wichtig, da er sich im Denken und Handeln allein vor Gott verantwortlich sah. In diesem ist er uns zum
Vorbild geworden.
Wir sind unserem Bruder Heinz-Horst Deichmann dankbar für die großzügige
Unterstützung, die wir in besonderem Maß im Jahr 1990 zur Fertigstellung unseres neuen Gemeindehauses im Weidkamp erhalten haben. In gleicher Weise
haben wir immer wieder seine Unterstützung für die sozial-diakonischen Projekte von Zug um Zug e.V. und der Alte Schmiede gGmbH erfahren.
Als Christen sind wir gewiss, dass Gott uns nicht enttäuschen wird in der Hoffnung auf das ewige Leben, so wie der Ap. Paulus das ausdrückt in seinem Brief
in 1. Thess. 4:
40
Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch
Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. Danach werden
wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn
sein. So ermuntert nun einander mit diesen Worten!
Heinz-Horst Deichmann wird uns in Erinnerung bleiben als überzeugter und
überzeugender Christ, liebenswert, weitblickend, missionarisch, bescheiden und
großzügig.
Lothar Fucke
Am 28. September 2014 ist Lothar Fucke verstorben.
Er war gestürzt und hatte einen Wirbelbruch erlitten.
Sein erster Kontakt zur Gemeinde war entstanden, als
seine Tochter Claudia, durch Freundinnen eingeladen,
zur damaligen Jugendgruppe kam. Sie nahm die Jugendlichen mit nach Hause in ihren Garten, und dort machte
es ihrem Vater viel Freude, für alle zu grillen.
Noch in seiner großen Schwäche in den letzten Jahren
seines Lebens war er immer gerne Gast in unseren Gottesdiensten.
Sein stilles Dabeisein wird uns in Erinnerung bleiben.
41
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Redaktionsschluß für den nächsten Gemeindebrief
Ausgabe Februar / März 2015 ist der 13. Januar 2015
Die letzten beiden Ausgaben des Gemeindebriefes stehen auch online unter
http://www.glauben-leben-in-borbeck.de/informativ/gemeindebrief/
als Download zu Verfügung
Fotos:
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Impressum:
Herausgeber:
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde, Weidkamp 21, 45355 Essen,
0201 / 67 41 72, www.gemeinde-am-weidkamp.de - info@gemeinde-am-weidkamp.de
Pastor: Stephan Trapp, Mühlengrund 42, 45355 Essen, 0201 / 61 44 788 und 0178 / 7130866
Älteste: Wolfgang Borgers, Andreas Nehrkorn, Ralf Schumacher, Michael Tamm
Bankverbindung: KD-Bank - Bank für Kirche & Diakonie eG Dortmund, BLZ 350 601 90, Kto 10 11329 043
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Redaktion: v.i.S.d.P. Raimund Picklaps (ps), Andrea Belusa (ba), Katrin Häuser (hr), Stephan Trapp (tp)
Kontakt zur Redaktion: gemeindebrief@gemeinde-am-weidkamp.de
Fotos: (c) sofern nicht anders angegeben Redaktion des Gemeindebriefs
Evangelisch Freikirchliche
Gemeinde am Weidkamp
Weidkamp 21, 45355 Essen
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Seele and Geist
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