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Der neue Lebenshilfe-Rat ist gewählt - Lebenshilfe Waltrop

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Lebenshilfe
journal
Lebenshilfe Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop e. V.
Ausgabe 02/2014
Der neue Lebenshilfe-Rat ist gewählt
Foto: Waltroper Zeitung
Änderungen in der
Pflegeversicherung
Zum 01.01.2015 soll die
nächste Reform der
Pflegeversicherung in 2 Stufen
beginnen.
...lesen Sie weiter auf Seite 5
1 Jahr wellcome CastropRauxel – was bisher geschah...
Am 11.11.2014 feiert der
wellcome-Standort in CastropRauxel seinen ersten
Geburtstag. Das Jahr verflog
ziemlich schnell. Ein guter
Zeitpunkt um zu schauen....
..auf Seite 12
Wenn Freunde feiern....
...feiert der Himmel mit. Und so
strahlten am lauen
Spätsommer-Nachmittag des
13.9. die Bewohner und
Mitarbeiter/innen des Hauses
von Anne und Klaus mit der
Sonne um die Wetter
...Seite 11
Kunst und Natur in Finnland
Im September sind 13
Teilnehmer in den Norden
Finnlands gereist um sich von
der Natur anregen zu lassen
und dort kreativ zu werden.
.. lesen Sie auf Seite 13
Lebenshilfe Journal - Seite 2
Verein
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
das zweite Lebenshilfe-Journal 2014 ist da.
Danke an alle, die dafür gearbeitet haben!
Danke für viele Informationen!
Der Lebenshilfe-Rat wurde neu gewählt.
Jörg Dieckmann und Ramona Richter
stellen vor:
- Wie wurde gewählt?
- Wer sind die neuen und alten Mitglieder?
- Was bespricht der Lebenshilfe-Rat?
- Was will er schaffen?
Ein Beitrag von Michael Wamser stellt die
Pflegeversicherung vor. Was ist neu?
Die Wohnberatung gibt hilfreiche Tipps.
Kleine Umbauten in der Wohnung bringen
große Erleichterungen.
Und sonst?
Gemütlich: die neue Sitzecke in der
Außenwohngruppe.
Schön mockig: Die OKIDELE hat eine neue
Matschanlage.
Bunt: Das Herbstfest in der OKIDELE.
Brandneu: ein Auto für die Wohnstätte
Waltrop.
Hilfreich: Das Freiwillige Soziale Jahr.
Bild: Ruhratelier
Die Lebenshilfe sagt „Danke“.
Für Hilfe und Unterstützung.
Für gute Ideen.
Für geschenkte Zeit und Tatkraft.
Schön, dass wir Sie und Euch haben!
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie
eine frohe Weihnachtszeit.
Freude liegt oft in den kleinen Dingen.
Sie wollen entdeckt werden.
Gesundheit und Glück im Neuen Jahr!
38 junge Menschen leisten Dienst bei der
Lebenshilfe. Julia Rohe sagt, wie viel
Neues sie lernen.
Das neue Journal gibt spannende
Einblicke. Genießen Sie es!
Viele weihnachtliche Grüße
das Redaktionsteam
Spenden & Helfen:
Spendenkonto der Lebenshilfe
Castrop-Rauxel, Datteln, OerErkenschwick, Waltrop e.V.
Kontonr.: 7219100
Bank für Sozialwirtschaft
Bankleitzahl: 37020500
Bild: Ruhratelier
Lebenshilfe-Rat
Der Lebenshilfe-Rat
Lebenshilfe Journal - Seite 3
In leichter Sprache
(von Jörg Dieckmann und Ramona Richter)
Der Lebenshilfe-Rat sind 7 Selbst-Vertreter und 2 Assistentinnen.
Die Selbst-Vertreter setzen sich für sich selber und für die anderen Kunden der Lebenshilfe ein.
Sie sind die Experten in eigener Sache.
Das heißt, sie wissen am besten was gut für sie ist!
Den Rat gibt es seit 2010.
2010 hat der Vorstand die Selbst-Vertreter berufen.
Berufen heißt „ernennen und beauftragen die Kunden der Lebenshilfe zu unterstützen.“
Der Lebenshilfe-Rat hat sich 2010 eine eigene Satzung gegeben.
Eine Satzung sind Regeln und Rechte für den Rat.
In der Satzung steht zum Beispiel:
Wie lange ist der Lebenshilfe-Rat im Amt? – 4 Jahre.
Was sind die Aufgaben vom Lebenshilfe-Rat? – informieren, unterstützen, einsetzen
Die Selbst-Vertreter können bei Schulungen mitmachen
Der Lebenshilfe-Rat arbeitet mit dem Vorstand und anderen Beiräten zusammen
Der Lebenshilfe-Rat hat eine Schweigepflicht
So war die Wahl vom neuen Lebenshilfe-Rat:
Alle Kunden der Lebenshilfe konnten sich bewerben.
Der Lebenshilfe-Rat hat in verschiedenen Einrichtungen einen Informations-Abend gehalten.
Da wurde erzählt was der Lebenshilfe-Rat macht.
Da wurde erzählt was die Selbst-Vertreter machen.
Wählen durften alle Kunden der Lebenshilfe.
Jetzt ist die Wahl vorbei.
Sie haben einen neuen Lebenshilfe-Rat gewählt.
Danke für das Wählen!
Es haben 64 Kunden gewählt.
Die Kunden haben 248 Kreuze auf die Wahl-Zettel gemacht.
Es war eine sehr spannende Wahl!
Die Bewerber haben einen Brief bekommen.
In dem Brief stehen die neuen Selbst-Vertreter.
Ab dem 31. Oktober hängt ein Zettel in der Geschäfts-Stelle in Waltrop. Da stehen die neuen SelbstVertreter auch drauf.
Der neue Rat ist 4 Jahre im Amt.
Lebenshilfe Journal - Seite 4
Lebenshilfe-Rat
Das heißt 2018 gibt es wieder eine Wahl.
Die Selbst-Vertreter treffen sich einmal im Monat zur Sitzung.
Der Rat hat viele verschiedene Aufgaben:
bei Veranstaltungen anwesend sein
Vorbild sein
Teilnahme an Klausur-Tagungen (Der Lebenshilfe-Rat macht dann einen ganzen Tag lang eine
Sitzung. Hier wird viel besprochen.)
Besprechen von aktuellen Themen: zum Beispiel der neue Schwerbehinderten-Ausweis
Gespräche mit dem Vorstand
Fortbildungen besuchen
Veranstaltungen organisieren: z.B. Wahl-Veranstaltungen
Informieren, unterstützen und für die Rechte von Menschen einsetzen
Immer ein offenes Ohr für Lob und Kritik haben
Die Ideen für neue Themen kommen oft von den Selbst-Vertretern.
Zum Beispiel haben wir über das Persönliche Budget gesprochen.
Das war ein Wunsch der Selbst-Vertreter.
Manchmal kommen andere Fach-Bereiche der Lebenshilfe.
Sie fragen den Rat, ob er helfen kann.
Sie laden den Rat zu einer Veranstaltung ein.
Zum Beispiel die Neu-Eröffnung vom Kita-Anbau.
Oder das 5jährige Jubiläum der Wohnstätte Datteln.
Der Lebenshilfe-Rat hat Briefkästen.
Sie hängen in allen Einrichtungen in Waltrop und Datteln.
Die Selbst-Vertreter leeren die Briefkästen.
Sie freuen sich über Lob und Kritik oder Fragen.
Das ist der neue Lebenshilfe-Rat:
Andrea Pawlowski
Nathalie Zivny
Anja Kiküm
Bernd Flötgen
Kathrin Lehrke
Martin Wroblewski
Fabian Steber
Herzlichen Glückwunsch an den neuen Lebenshilfe-Rat!
Verein
Lebenshilfe Journal - Seite 5
Änderungen in der Pflegeversicherung ab dem 01.01.2015
Wichtigste Veränderungen gegenüber dem heutigen
Begutachtungsverfahren
Maßstab: Selbständigkeit (Abhängigkeit von
Personenhilfe) statt Zeitaufwand.
D.h. im Rahmen der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), steht
nicht mehr die nötige Zeit für die Pflege der
pflegebedürftigen Person im Fokus, sondern der Grad der
Selbstständigkeit. Selbstständigkeit wird in mehreren
Modulen mittels einer vierstufigen Skala bewertet. Sie
umfasst die Ausprägungen:
Von Michael Wamser
Zum 01.01.2015 soll die nächste Reform der
Pflegeversicherung in 2 Stufen beginnen.
Ab sofort bis Dezember 2014 werden bundesweit 2000
Pflegebedürftige nach dem alten und neuen Begutachtungsverfahren begutachtet. Es wird 5 Pflegegrade statt
der bisherigen 3 Pflegestufen geben. Kinder mit
Behinderung zwischen 3 und 18 Monaten erhalten einen
einheitlichen Pflegegrad. Ab 18 Monaten erfolgt die
Begutachtung nach dem NBA (Neues BegutachtungsAssessment).
Der neue Maßstab in der Begutachtung ist der Grad der
Selbständigkeit bei der Durchführung von Aktivitäten oder
Gestaltung von Lebensbereichen.
Die Selbstständigkeit wird wie folgt bewertet:
Selbständigkeit ist die Fähigkeit einer Person, eine
Handlung oder Aktivität allein, d.h. ohne Unterstützung
einer anderen Person durchführen zu können
Selbständig ist auch, wer eine Handlung unter Nutzung
von Hilfsmitteln durchführen kann.
Grundsätzliche Unterschiede zwischen neuem und altem
Verfahren:
Pflegebedürftigkeit
statt
Pflegebedarf
Grad der Selbständigkeit statt
Pflegezeiten
Perspektive des Pflegebedürftigen statt der Pflegeperson
Aufbau des neuen Begutachtungsinstrumentes
1. Angaben zur Person und zur Begutachtungssituation
2. Anamnese
3. Wohn – und Lebenssituation
4. Versorgungssituation
5.Befunderhebung zu Schädigungen und
Beeinträchtigungen
6. Assessment
7. Ergebnisse und Empfehlungen
Einstufungsrelevante Module des BegutachtungsAssessments
1. Mobilität
2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
4. Selbstversorgung
5. Umgang mit krankheits- und therapiebedingten
Anforderungen
6. Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte
7. Außerhäusliche Aktivitäten
8. Haushaltsführung
0 = selbstständig
Die Person kann die Aktivität in der Regel selbstständig
durchführen. Möglicherweise ist die Durchführung
erschwert oder verlangsamt oder nur unter Nutzung von
Hilfsmitteln möglich. Entscheidend ist jedoch, dass die
Person (noch) keine personelle Hilfe benötigt.
Vorübergehende oder nur vereinzelt auftretende
Beeinträchtigungen sind nicht zu berücksichtigen.
1 = überwiegend selbstständig
Die Person kann den größten Teil der Aktivität
selbstständig durchführen. Dementsprechend entsteht nur
geringer/mäßiger Aufwand für die Pflegeperson, und zwar
in Form von motivierenden Aufforderungen, Impulsgebung,
Richten/Zurechtlegen von Gegenständen oder punktueller
Übernahme von Teilhandlungen der Aktivität.
2 = überwiegend unselbstständig
Person kann die Aktivität nur zu einem geringen Anteil
selbstständig durchführen. Es sind aber Ressourcen
vorhanden, so dass sie sich beteiligen kann. Dies setzt
ggf. ständige Anleitung oder aufwendige Motivation auch
während der Aktivität voraus. Teilschritte der Handlung
müssen übernommen werden. Zurechtlegen und Richten
von Gegenständen, Impulsgebung, wiederholte
Aufforderungen oder punktuelle Unterstützungen reichen
nicht aus.
3 = unselbstständig
Die Person kann die Aktivität in der Regel nicht
selbstständig durchführen bzw. steuern, auch nicht in
Teilen. Es sind kaum oder keine Ressourcen vorhanden.
Motivation, Anleitung und ständige Beaufsichtigung
reichen auf keinen Fall aus. Die Pflegeperson muss alle
oder nahezu alle Teilhandlungen anstelle der betroffenen
Person durchführen.
Im Begutachtungs-Assessment wird durch ein
Punktevergabeverfahren ermittelt, wie hoch der
Pflegegrad der zu pflegenden Person sein wird. Die
Bewertung der ermittelten Punkte in den Modulen ist
jedoch nicht einheitlich, sondern wird prozentual
unterschiedlich gewichtet.
Am Ende des NBA stehen fünf Stufen/Bedarfsgruppen der
Pflegebedürftigkeit
P 1:
P 2:
P 3:
P 4:
P 5:
geringe Beeinträchtigung
erhebliche Beeinträchtigung
schwere Beeinträchtigung
schwerste Beeinträchtigung
P 4 + besondere Bedarfskonstellation
Vordergründig gelten diese Maßstäbe für pflegebedürftige
Personen, die ab 2015 einen entsprechenden Antrag bei
Verein
Lebenshilfe Journal - Seite 6
Ihrer Pflegekasse stellen werden. Geplant ist es, dass
Personen, die bereits pflegebedürftig sind bzw. bereits eine
Pflegestufe haben für die nächsten drei Jahre
Bestandschutz haben, bevor sie in die Pflegegrade
übergeleitet werden.
Neben diesen gravierenden Veränderungen im Bereich der
Begutachtung durch den MDK verändern sich auch die
durch Sie abrufbaren Leistungen u.a. hier:
Anspruch auf Pflegegeld haben
Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz:
Pflegestufe 0:
Pflegestufe 1:
Pflegestufe 2:
Pflegestufe 3:
123
316
545
728
€
€
€
€
Personen ohne erheblich eingeschränkte
Alltagskompetenz:
Pflegestufe 0:
Pflegestufe 1:
Pflegestufe 2:
Pflegestufe 3:
kein Pflegegeld
244 €
458 €
728 €
Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson
Ab 01.01.2012
Ab 01.01.2015
1.550 €
1.612 €
Ab dem 1. Januar 2015 ist eine Ersatzpflege bis zu 6
Wochen pro Kalenderjahr (bislang 4 Wochen pro
Kalenderjahr) möglich. Außerdem kann bis zu 50% des
Leistungsbetrags für Kurzzeitpflege (das sind bis zu 806 €)
künftig zusätzlich für Verhinderungspflege ausgegeben
werden. Verhinderungspflege kann dadurch auf max. 150%
des bisherigen Betrages (2.418 €)ausgeweitet werden. Der
für die Verhinderungspflege in Anspruch ge-nommene
Erhöhungsbetrag wird auf den Leistungsbetrag für eine
Kurzzeitpflege angerechnet.
Kurzzeitpflege
Ab 01.01.2012
1.550 €
Ab 01.01.2015
1.612 €
Kurzzeitpflege für Kinder
auch in geeigneten Einrichtungen der Hilfe für
behinderte Menschen oder anderen geeigneten Einrichtungen (z.B. Ferienfreizeiten für Kinder mit Behinderung)
sofern keine geeigneten Kurzzeitpflegeeinrichtungen
vorhanden sind
bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, die zu
Hause gepflegt werden
Einrichtungen sind z.B. Behindertenwohnheime
– ggf. auch unter Einbeziehung externer Unterstützung, etwa durch einen ambulanten Pflegedienst –
Durch das SGB XI können Kinder und junge Erwachsene
bis 25 Jahre betreut werden - ab 1.1.2015 entfällt die
Altersbegrenzung
Einbeziehung der Personen mit Pflegestufe 0 ab
01.01.2015
Zusätzliche Betreuungsleistungen ab 01.01.2015
bei eingeschränkter Alltagskompetenz: 104 €/Monat
bei in erhöhtem Maße eingeschränkter Alltagskompetenz:
208 €/Monat
Personen ab Pflegestufe 1 ohne erheblich eingeschränkte
Alltagskompetenz erhalten ab 01.01.2015 ebenfalls 104
€/Monat für niedrigschwellige Hilfen wie
Unterstützungsleistungen in der Haushaltsführung z.B.
Einkaufs- und Botengänge, Hilfen im Haushalt oder
emotional stabilisierend wirkende und beratende
Begleitung der Angehörigen.
Für Fragen zu Veränderungen in der Pflegeversicherung,
steht Ihnen das Team des Ambulanten Dienst gern zur
Verfügung.
Baubeginn noch in diesem Jahr
Von Christoph Boelhauve
Alle Anträge zu dem Bauvorhaben an der Möllerstrasse in
Waltrop sind von den zuständigen Behörden auf LandesKreis- und Kommunalebene positiv beschieden worden.
Es geht los. Noch in diesem Jahr feiern wir den ersten
Spatenstich auf dem Gelände in der alten Kolonie in
Waltrop - und dann dauert es ca. 1 Jahr. Wenn der Winter
es zulässt und keine großartigen Verzögerungen eintreten,
haben wir Anfang 2016 Bezugsreife.
Den ersten Spatenstich werden wir mit den zukünftigen
Bewohnerinnen und Bewohnern sowie deren Eltern
angemessen gestalten und in der Folge den
voranschreitenden Bauverlauf genau beobachten. Ein
regelmäßiger Besuch auf der Baustelle mit den
potenziellen Nutzern gehört genau so zur Vorbereitung wie
das Kochen oder das Kennenlernen des Wohnumfeldes.
Mit dem zuständigen Kostenträger ist schon frühzeitig
vereinbart worden im April kommenden Jahres, für alle
Bewohnerinnen und Bewohner ein Hilfeplanverfahren
durchzuführen. Hierdurch erhoffen wir uns Klarheit zur
zukünftigen intensiven pädagogischen Begleitung in dem
ambulanten Wohnangebot.
Elf erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung
finden zukünftig in Waltrop ein neues zu Hause, das den
Ansprüchen einer angemessenen Wohn- und
Lebensqualität gerecht wird. Durch die intensive
pädagogische Begleitung finden sie darüber hinaus im
Alltag Sicherheit und Orientierung.
Verein
Lebenshilfe Journal - Seite 7
Die Soziale Pflege-Versicherung
In leichter Sprache
Seit fast 20 Jahren gibt es in Deutschland die Pflege-Versicherung.
Die Pflege-Versicherung ist eine Sozial-Versicherung.
Wie die Kranken-Versicherung und die Renten-Versicherung.
Sozial bedeutet: es ist für die Menschen in der Gesellschaft gut.
Das Ziel von einer Sozial-Versicherung ist:
Es soll allen Menschen in Deutschland gut gehen.
Auch wenn sie krank sind.
Quelle: © Lebenshilfe Bremen
Oder wenn sie alt sind.
Oder wenn sie Pflege brauchen.
Alle sollen so viel Hilfe bekommen, wie nötig.
Die meisten Menschen sind in der gesetzlichen Kranken-Versicherung.
Gesetzliche Kranken-Versicherungen sind zum Beispiel:
die AOK, die DAK, die Barmer und viele andere Kranken-Kassen.
Wer in der gesetzlichen Kranken-Versicherung ist, ist auch in der Pflege-Versicherung.
Das geht automatisch. Das Sozial-Gesetz-Buch 11 regelt das.
Quelle: © Lebenshilfe Bremen
Ein Mensch braucht zum Beispiel Pflege,
wenn er sehr krank oder schwach ist.
Oder wenn er eine Behinderung hat.
Oder wenn er dement ist.
Quelle: © Lebenshilfe Bremen
Dann bekommt der Mensch Hilfe von der Pflege-Versicherung.
Die Pflege soll dem Menschen helfen,
dass er möglichst selbständig leben kann.
Dass er selber bestimmen kann, wie er leben möchte.
Und was er tun möchte.
Quelle: © valuing people
Manche Menschen sind in einer privaten Kranken-Versicherung.
Sie brauchen dann auch eine private Pflege-Versicherung.
Dann bekommen sie die gleichen Hilfen.
Manche Menschen möchten noch mehr Hilfe bekommen.
Dafür gibt es eine Extra-Versicherung.
Sie heißt private Pflege-Zusatz-Versicherung.
Quelle: © valuing people
Menschen mit Behinderung können meistens keine private Pflege-Zusatz-Versicherung abschließen.
Die Versicherungen wissen:
Menschen mit Behinderung brauchen später wahrscheinlich viel Pflege.
Deshalb ist es für Menschen mit Behinderung sehr schwer,
so eine Versicherung zu bekommen.
Quelle:http://www.behindertenbeauftragte.de/DE/LS/Themen/GesundheitundPflege/
SozialePflegeversicherung/SozialePflegeversicherung_node.html
Quelle: © Lebenshilfe Bremen
Okidele/Wohnen
Lebenshilfe Journal - Seite 8
Einmalig! Vodafone Spende ermöglicht die Anschaffung einer
Matschanlage für die Okidele Kinder
Von Verena Kerker
Die Mitarbeiter von Vodafone zeigen Herz für Kinder und
ihre Familien.
4.000 Euro konnte das Familienzentrum der Lebenshilfe
Waltrop e.V., „Okidele“, vom Telekommunikationsunternehmen entgegen nehmen.
„Einen Schwerpunkt in der Betreuung und Förderung der
Kinder bilden Angebote zur sinnlichen Wahrnehmung“, so
Anke Saße, Leiterin der Okidele. „Sie fließen in die
unterschiedlichen Bildungsbereiche ein. So zum Beispiel in
den Bau- und Konstruktionsraum oder den Kreativraum.
Ein solches Angebot ist gerade auch eine Matschanlage
zum Spielen und Experimentieren. Diese Anlage können
wir nun dank der 4.000-Euro-Spende von Vodafone und
seinen Mitarbeitern in Dortmund für unser Außengelände
anschaffen. Dafür bedanken wir uns herzlich.“
Diese Spendenaktion ist in ihrer Form einzigartig in
Deutschland: Wenn Vodafonemitarbeiter einen
Timo, Mateo und Selim haben Spaß auf der neuen Matschanlage
Jonas und Emilio probieren die neuen Matschtische aus
Verbesserungsvorschlag einreichen, befasst sich ein
interner Experte mit dem Geistesblitz. Er fertigt ein
Gutachten an, in dem der Nutzen einer Idee genau
bewertet wird. Als Dankeschön zahlt Vodafone ein Honorar
von jeweils 50 Euro in den Gutachter-Spendentopf ein. So
kamen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013/14 stolze
103.050 Euro zusammen. Die Summe wird durch neun
geteilt und steht jetzt anteilig den acht Vodafone Regionen
und der Düsseldorfer Zentrale zur Verfügung Wem die
11.450 Euro zugutekommen, entscheiden die
Personalbereiche und Betriebsräte der einzelnen
Regionen.
In den darauf folgenden Tagen wurde dann die neu
erworbene Matschanlage mit Pumpe auf dem
Außengelände der „Okidele“ errichtet. Jetzt können die
Kinder endlich nach Herzenslust mit Sand, Erde und
Wasser matschen, bauen und experimentieren.
Förderverein "EigenRaum"
Von Christoph Boelhauve
Vor einigen Monaten gründete sich im Kreis
Recklinghausen der Förderverein "EigenRaum". In diesem
Förderverein sind interessierte Eltern geistig behinderter
Kinder organisiert, die sich frühzeitig mit dem Gedanken
beschäftigen möchten, Wohnraum für ihre Kinder in fünf
bis zehn Jahren schaffen zu wollen.
Die Initiatoren Daniela Müller und Maike Krup wendeten
sich in diesem Zusammenhang an den Vorstand der
Lebenshilfe Waltrop e.V. und baten um fachliche und
konzeptionelle Unterstützung bei ihrem Vorhaben.
Hieraus entstand die Idee, zum Auftakt des langfristig
angelegten Projektes gemeinsam ein Tagesseminar für
interessierte Eltern durchzuführen. Gesagt - getan.
Am Samstag, den 06. September 2014 trafen sich
schließlich 47 Personen in Oer-Erkenschwick, um sich
über den Förderverein und mögliche Wohnformen zu
informieren. " An diesem großen Interesse sehen wir
deutlich, wie hoch der Bedarf ist. Wartelisten bei
verschiedenen Trägern mit bis zu 100 Personen sind bei
Wohngruppen keine Seltenheit," erklärte die zweite
Vorsitzende Maike Krup.
Im Laufe des Seminars wurden dann bereits erste Ideen
entwickelt, wie ein neues zu Hause ihrer Kinder aussehen
könnte. Wichtig war den Eltern zum Beispiel,dass ihre
Kinder in vornehmlich kleinen Gruppen zusammen leben.
Eine gute Infrastruktur war ebenso notwendig wie die
Anbindung an den Sozialraum einer Stadt. Eine
funktionierende Nachbarschaft, die Teilnahme an
Freizeitaktivitäten und angemessene sozialen Kontakte
schaffen eine Lebensqualität mit Wohlfühlcharakter.
Selbstbestimmung und Teilhabe sind Aspekte, die das
Leben bestimmen sollen und die Rechte von Menschen
mit Behinderung im Alltag manifestieren, so die
zusammenfassende Meinung der Eltern.
Im Anschluss erfolgte ein reger Austausch zu den ersten
Ergebnissen, offene Fragen konnten von den Referenten
Frau Fischer-Mania vom Landesverband der Lebenshilfe
NRW sowie von Christoph Boelhauve von der Lebenshilfe
Waltrop e.V. beantwortet werden. Im weiteren Verlauf der
Veranstaltung sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
über aktuelle und geplante Wohnprojekte der Lebenshilfe
Waltrop e.V. informiert worden.
Wünschenswert ist nun, dass sich eine feste Gruppe von
Eltern findet, die wirklich gewillt sind, in das Projekt
einzusteigen. Weitere Treffen in den kommenden Monaten
sind geplant.
Gerne können auch Eltern mitmachen, die an dem
Tagesseminar nicht teilgenommen haben. Weitere Infos
erhalten sie bei der Lebenshilfe Waltrop e.V, Christoph
Boelhauve, Telefon: 02309/ 95880 oder über den
Förderverein EigenRaum, Daniela Müller, 02368/ 693227,
Maike Krup, 02366/ 183966.
Wohnen
Lebenshilfe Journal - Seite 9
Neues von der Wohnberatung
Aus dem Netz gefischt
Von Monika Paul
Herr T. ist dement, wird in der Tagespflege eines
Pflegedienstes regelmäßig betreut und zu Hause von
seiner Ehefrau versorgt.
Er versteht die Zusammenhänge der Dinge, die um ihn
herum geschehen, nicht mehr und
steht nicht mehr auf, um die Stufen zu laufen. Frau T. weiß
jetzt nicht mehr, wie sie mit ihrem Mann die 2 einfachen
Stufen vor der Haustür überwinden kann. Sie braucht dazu
2 Helfer. Das ist ein organisatorischer Aufwand, der den
Alltag für alle Beteiligten stark belastet.
Die Zuschüsse für Umbaumaßnahmen und
Pflegehilfsmittel werden erhöht.
Oft sind es Umbaumaßnahmen wie Rollstuhlrampen,
begehbare Duschen oder die Verbreiterung von Türen, die
es Pflegebedürftigen ermöglichen, im eigenen Zuhause oder
in einer Pflegewohngemeinschaft zu bleiben. Daher werden
ab dem 1. Januar 2015 die Zuschüsse hierfür deutlich
gesteigert: Von bisher bis zu 2.557 Euro auf zukünftig bis zu
4.000 Euro pro Maßnahme. Leben mehrere Pflegebedürftige
gemeinsam in einer Wohnung, können sie statt bis zu
10.228 Euro jetzt bis zu 16.000 Euro pro Maßnahme
erhalten. Auch die Zuschüsse zu Pflegehilfsmitteln, die im
Alltag verbraucht werden, werden deutlich angehoben (von
bis zu 31 Euro auf bis zu 40 Euro je Monat).
Quelle:
http://www.bundesgesundheitsministerium.de/pflege/pflegest
aerkungsgesetze/pflegestaerkungsgesetz-i.html
KFW Investitionszuschuss (455) bei altersgerechten
Umbauten wieder im Programm
bis 5.000 Euro Zuschuss für jede Wohneinheit
für private Eigentümer, die Wohnraum barrierereduziert
umbauen oder umgebauten Wohnraum kaufen
flexibel kombinierbar mit anderen Fördermitteln
Die vollständigen Informationen zum KfW-Förderprodukt stehen
im Internet bereit unter
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsi
mmobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-UmbauenInvestitionszuschuss-(455)/
Liste der Wohnberatungsstellen in NRW zur Reha-Care
2014 aktualisiert
Sie suchen nach der nächsten Wohnberatungsstelle in ihrer
Stadt oder ihrer Region? Die Landesarbeitsgemeinschaft der
Wohnberatungsstellen erstellt jährlich zur Messe im Herbst eine
aktuelle Liste mit allen Adressen in NRW:
http://www.wohnberatungsstellen.de/pdf/LAG-AdressenWohnberatung-2014.pdf (in gedruckter Form in der
Wohnberatungsstelle der Lebenshilfe erhältlich)
Frau T. meldete
sich bei mir um
eine Lösung zu
finden. Im Haus ist
alles schon
angepasst und
funktioniert sehr
gut. Im Vorgarten
ist ausreichend
Platz für eine
Rampe. Wenn eine
Steigung von 6%
eingehalten wird,
braucht man eine
Länge von knapp
3,50m. Das
Gartentor geht
dann noch
ungehindert auf
und zu. Wenn die
Der Eingang vor .....
Rampe steiler ist,
wird sie zwar
kürzer, Frau T. braucht dann zum schieben erheblich mehr
Kraft.
Wir organisierten 2
Kostenvoranschläge
von Metallbaufirmen
und stellten einen
Antrag bei der
Pflegekasse. Es gab
noch Nachfragen
zum
Gesundheitszustand
von Herrn T., dann
hat die Kasse den
Zuschuss bewilligt.
Der Bau der Rampe
wird 2300,-€ kosten,
die Kasse
übernimmt den
vollen Betrag.
Frau T. hat dann
.....und nach dem Umbau.
einen der
Handwerker beauftragt. Durch die Ferienzeit hat sich der
Verlauf etwas verlangsamt, die Rampe ist aber inzwischen
gebaut und Frau T. kann ihren Mann jetzt allein aus dem
Haus fahren.
Info
Neues Urteil zum Scalamobil
Nach einem Urteil des
Bundessozialgerichtes aus dem
Jahr 2010 hatten die Krankenkassen
die Kosten für die Versorgung mit
einer Treppensteighilfe (kurz:
Scalamobil) nicht mehr
übernommen. Die Begründung: Der
Anspruch auf eine Mobilitätshilfe zum Ausgleich von
Behinderung oder Erkrankung fällt nur dann in den
Zuständigkeitsbereich der Krankenkasse, wenn diese
nicht allein wegen der konkreten Wohnsituation des
Versicherten (z.B. Wohnung im 1. Obergeschoss),
2 von Wohnung benötigt
1sondern praktisch in jeder Art
werden.
3
Nach einem neuen Urteil vom Juli dieses Jahres wird die
Treppensteighilfe als Pflegehilfsmittel gem. §40 Abs 1
Satz 1 SGB XI eingestuft: „Für Pflegebedürftige, die
dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen sind, stellt eine
Treppensteighilfe ein Pflegehilfsmittel dar, weil mit ihrer
Hilfe eine selbständige Lebensführung des
Pflegebedürftigen erreicht wird; denn um von der
Wohnung nach draußen zu kommen oder von dort
zurückzukehren, ist nur noch die Unterstützung durch
eine Pflegeperson und nicht mehr, wie bisher, durch zwei
Kräfte nötig. Die Pflegeversicherung stellt im Gegensatz
zur Krankenversicherung auf einen Hilfebedarf im
konkreten, individuellen Wohnumfeld ab.“
Az.: B 3 KR 1/14 R
Ambulanter Dienst
Lebenshilfe Journal - Seite 10
38 junge Freiwillige gehen mit umfassendem KnowHow in ihren
Praxiseinsatz
Von Julia Rohe
Am 1. August 2014 haben 38 junge Menschen ihren 12monatigen Freiwilligendienst (FSJ/BFD) bei der
Lebenshilfe Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick,
Waltrop e.V. begonnen. Vor ihrem ersten praktischen
Arbeitstag als Integrationshelfer*innen in den umliegenden
Regel- und Förderschulen, wurden sie im Rahmen von
neun Bildungstagen intensiv auf ihren Einsatz vorbereitet.
Neben der Vermittlung von (heil-)pädagogischen und
pflegerischen Grundkompetenzen sowie praktischen
Übungen, zum Beispiel zur „Sozialkompetenz“ und zur
„Leichten Sprache“, befassten sich die FSJ/BFDler*innen
auch mit sehr aktuellen, öffentlich diskutierten Themen. So
stand beispielsweise ein Tag im Zeichen der Inklusion. An
diesem Tag wurde die Bedeutung von baulichen,
pädagogischen und sozialen Rahmenbedingungen für die
Umsetzung von Inklusion im Wohn-, Bildungs- und
Freizeitbereich beleuchtet. Neben theoretischen Einheiten
umfasste dieser Tag auch praktische Elemente. So
erhielten die Freiwilligen beispielsweise im Rahmen einer
Selbsterfahrungseinheit die Möglichkeit, einen Einblick in
die Lebenswelt eines Rollstuhlnutzers zu bekommen. Nach
den darauffolgenden Ausführungen zur Umsetzung des
inklusiven Gedankens im Wohnbereich der Lebenshilfe
erfolgte eine mediale Einheit. Begeistert verfolgten die
Freiwilligen den Film „Berg Fidel“, der sich auf Augenhöhe
mit der schulischen Inklusion befasst: Vier Schüler*innen
berichten lebensnah von ihren „inklusiven“ Erfahrungen
während der Grundschulzeit. Am Ende des Tages stand
dann ein kulinarischer Punkt auf dem Programm. Nach der
Vorstellung des Betriebszweiges „MAHL-ZEIT“ der
Lebenshilfe Dienstleistungen Ostvest gemeinnützige
GmbH, erhielten die Freiwilligen ein frisch
zusammengestelltes Lunchpaket des
Integrationsunternehmens, ein sehr willkommener Snack
nach einem anstrengenden Schulungstag.
Der 12-monatige Freiwilligendienst (FSJ/BFD) umfasst
insgesamt 25 Bildungstage, die im Rahmen von vier
Themenwochen absolviert werden. Die auf die erste
Themenwoche in Waltrop aufbauenden Themenwochen (24) werden vom Landesverband Lebenshilfe NRW e.V. oder
vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche
Aufgaben durchgeführt und finden in deren Bildungszentren
statt.
Das Lebenshilfe Café beim Parkfest 2014 – ein Treffpunkt für Genießer
Das Café war sehr gut besucht.
Viele Gäste machen hier gern eine
Pause, abseits vom Fest-Trubel.
Die vielen Kuchen und Torten waren
einfach köstlich!
Der Duft von Kaffee lockte die
Menschen an.
Leckerer Wein kam von der Winzerei
Bildquelle: Roland Oder / Waltroper Parkfest
Bildquelle: Alex Vaccaro / Waltroper Parkfest
der Lebenshilfe in Bad Dürkheim.
Viele Menschen waren begeistert. Sie kommen gern wieder.
Liebe Helferinnen und Helfer, liebe Kuchenbäckerinnen und Kuchenbäcker:
Vielen Dank. Nur mit euch kann so ein Fest gelingen!
Wohnen
Lebenshilfe Journal - Seite 11
Wenn Freunde feiern...
Von Ruth Bianca Khil
Blumen zur musikalischen Unterhaltung bei. Der Musiker
aus Ghana sorgte für Stimmung und lud Jung und Alt zum
Mittrommeln auf seinen zahlreichen Instrumenten ein.
An den liebevoll im Garten geschmückten Tischen und
Bänken fanden sich Eltern, Großeltern, Geschwister,
Therapeuten, viele jetzige und ehemalige Mitarbeiter/innen
und auch Mitarbeiterinnen in Mutterschutz oder Elternzeit
mit Nachwuchs ein. Hier gab es eine gute Gelegenheit bei
Kaffee und herrlichem Kuchen Erfahrungen
auszutauschen, Bekanntschaften aufzufrischen und die
letzten 5 Jahre Revue passieren zu lassen. Des weiteren
gratulierten Gäste und Mitarbeiterinnen der benachbarten
Kleinen Oase, sowie die Pfarrer Martin Limberg und
Joseph Kuthuliyih der St. Amandus Gemeinde, Datteln,
auf deren ehemaligem Gelände nun das neue Zuhause
der Gastgeber entstanden ist. Auch Frank Schwabe, MdB,
hatte Zeit vorbeizuschauen und überbrachte bei der
Gelegenheit noch einen Scheck, um das Förderkonto der
Wohnstätten weiter aufzustocken. Herr Schwabe hat die
Der Beirat der Wohnstätte begrüßt die Gäste
Wenn Freunde feiern, feiert der Himmel mit. Und so
strahlten am lauen Spätsommer-Nachmittag des 13.9. die
Bewohner und Mitarbeiter/innen des Hauses von Anne und
Klaus mit der Sonne um die Wette. Schließlich gab es
etwas ganz Besonderes zu feiern: Die Eröffnung der
Wohnstätte der Lebenshilfe Waltrop e.V. vor 5 Jahren in
Datteln. Dazu waren Familie, Freunde, Förderer und viele
weitere liebe Menschen herzlich eingeladen. Und alle
waren gekommen, um zu diesem Jubiläum zu gratulieren,
mitzufeiern und mitzustrahlen.
Nach der Begrüßung der Gäste durch den Beirat der
Wohnstätte, trugen die Lebenshilfe-Singers und die 10.000
Scheckübergabe mit Frank Schwabe
Die 10.000 Blumen sorgen für Stimmung
Wohnstätte in den letzten Jahren immer wieder durch
verschiedene Aktionen unterstützt und ist ein ebenso gern
gesehener Besucher wie die Leiterin des benachbarten
Gymnasiums Regina Brautmeier und der neue Dattelner
Bürgermeister André Dora.
Dank vieler fleißiger Hände, die im Vorfeld organisierten,
buken, aufbauten, schmückten und dann noch bei der
Verteilung von Getränken und Kuchen halfen, musste es
ein schöner Tag werden. So war es kein Wunder, dass alle
Besucher sich zusammen mit den stolzen und zufriedenen
Bewohnern an der Sonne und dem gelungenen Fest
freuten. Und es wäre schön, wenn das nächste große
Zusammentreffen nicht erst in 5 Jahren stattfinden würde.
Familienunterstützender Dienst der Lebenshilfe Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop e.V.
Der Familienunterstützende Dienst (FuD) bietet Menschen mit
Behinderungen jeden Alters eine Vielfalt von ambulanten
Dienstleistungen. Angebote sind unter anderem:
• Stundenweise Freizeitbegleitung
• Betreuung bei Notfällen z. B. bei Ausfall eines Elternteils
• Unterstützung z. B. bei Anträgen gegenüber Pflegekassen,etc.
• Integrationshilfe/Schulassistenz
Wir stehen Ihnen jederzeit für ein persönliches
Beratungsgespräch zur Verfügung. Erreichen können Sie uns
im Servicecenter der Lebenshilfe Waltrop e. V.: Kukelke 1 in
45731 Waltrop oder über info@lebenshilfe-waltrop.de. Wir
sind montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr zu
erreichen.
Wellcome
Lebenshilfe Journal - Seite 12
1 Jahr wellcome Castrop-Rauxel – was bisher geschah …
Von Anika Gebhardt
Bildquelle:wellcome -online.de
Am 11.11.2014 feiert der wellcome-Standort in CastropRauxel seinen ersten Geburtstag. Das Jahr verflog
ziemlich schnell. Ein guter Zeitpunkt um zu schauen, was
alles in dieser Zeit geschafft wurde und was noch auf der
Liste steht.
Aktuell sind bei wellcome in Castrop-Rauxel 8 Frauen
ehrenamtlich registriert. Leider kann auf diesen Pool nicht
komplett zurückgegriffen werden, da 3 Frauen entweder
längerfristig krank oder beruflich neu eingebunden sind.
Momentan erhalten 4 Familien Unterstützung durch einen
ehrenamtlichen wellcome-Engel. Zwei weitere Familien
warten auf eine Vermittlung, dafür werden aber weitere
ehrenamtliche Helfer gesucht!
Wie sieht denn die konkrete Unterstützung für diese
Familien aus? – wellcome versteht sich als moderne
Nachbarschaftshilfe. Die Unterstützung kann jede Familie
in Anspruch nehmen, die sich subjektiv hilfsbedürftig fühlt,
dass bedeutet, dass jede Familie für sich selbst
entscheidet, ab wann der Zeitpunkt für Unterstützung
gekommen ist. Und diese Bedarfe sind ganz individuell.
Während Frau Müller vielleicht einfach mal eine Stunde
Schlaf von der unruhigen Nacht nachholen möchte,
braucht Frau Maier vielleicht jemanden, der mit dem
Neugeborenen spazieren geht, während sie die Wäsche
und den Haushalt machen kann. wellcome kann von den
Familien bis zum ersten Geburtstag des kleinsten Kindes
in der Familie in Anspruch genommen werden. Die
Familien beteiligen sich auch ein Stück weit finanziell an
der Unterstützung. Auch hier wird individuell geschaut wie
die Lebenssituation von der Familie ist und in welchem
Umfang sie sich finanziell miteinbringen können.
Doch was passiert mit dem Geld wenn die Frauen doch
ehrenamtlich tätig sind? – Diese Einnahmen dienen zur
Refinanzierung des Projektes, das heißt, dass von diesem
Geld Schulungen bezahlt werden, die Frauen sind
während der Einsätze versichert und auch die Fahrtkosten
für die jeweiligen Einsätze werden zurückerstattet. In
diesem Jahr wurde für die ehrenamtlichen Damen des
Waltroper und Castroper Standortes gemeinsam ein „Erste
– Hilfe – Kurs für Kleinkinder“ initiiert. Dort wurden
alltagspraktische Situationen erklärt und Strategien
vermittelt, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Dabei
wurden kleinere Notfälle wie Insektenstiche bis hin zu
Reanimationsmaßnahmen bei Kleinkindern thematisiert.
Die Ehrenamtlichen waren begeistert, da sie wirklich etwas
aus dieser Schulung mitnehmen konnten und im Alltag
umsetzen können.
Um diese niedrigschwellige Unterstützungsmöglichkeit
weiterhin anbieten zu können und um so vielen Familien
wie möglich die Entlastung zu bieten, die sie aktuell
benötigen, sind wir immer wieder auf Frauen angewiesen,
die ihre Zeit diesem Projekt widmen wollen. Sowohl der
Waltroper als auch der Castroper Standort sind immer auf
der Suche nach neuen Ehrenamtlichen!!
Wenn dies eine Aufgabe für Sie ist, dann melden Sie sich
für den Standort in Waltrop bei
Pia Althoff
02309/958821
E-mail: waltrop@wellcome-online.de
Und für den Standort in Castrop-Rauxel bei
Anika Gebhardt
0172 / 80 80 116
E-Mail: castrop-rauxel@wellcome-online.de
Das ABW unterstützt Menschen mit geistiger Behinderung....
die in einer eigenen Wohnung leben.
die in einer eigenen Wohnung leben möchten.
die in einer Wohn-Gemeinschaft leben möchten.
Ambulant Betreutes
Wohnen
ist
Beratung und Unterstützung
beim Wohnen
Castrop-Rauxel, Datteln,
Oer-Erkenschwick, Waltrop e. V.
Beim ABW bekommen Sie Unterstützung.
Zum Beispiel:
Wohnen, Haushalt
Arbeit
Gesundheit
Freizeitgestaltung
Kontakt zu Ämtern
Umgang mit Geld
Zukunftsplanung
Reisen
Lebenshilfe Journal - Seite 13
Kunst und Natur in Finnland - eine
kreative Freizeit
Von Elke Puhl
Im September sind 13 Teilnehmer in den Norden Finnlands gereist, um
sich von der Natur anregen zu lassen und dort kreativ zu werden.
Wir haben im schönen Hotel Pikku Syöte gewohnt, das in einer
fantastischen Landschaft in Lappland liegt.
Dort draußen sammelten wir Beeren, Äste, Blätter, Moos, Steine und
Erde.
Die Beeren und Blätter haben wir zerstampft und gekocht, um daraus
Tinte zu machen.
Die Erde wurde erst gesiebt und dann mit Öl vermischt – unsere eigene
Ölfarbe!
Gemüse wurde nicht nur gegessen, sondern auch daraus Farbe
gemacht.
Wir waren im Farbenrausch und haben Aus Ton formten wir Köpfe.
unglaublich viel gemalt.
Bunte Schafwolle filzten wir zu
kuscheligen Bildern
An einem einsamen See wurden für
uns Hamburger über dem Lagerfeuer
gegrillt und wir haben Tomatensuppe
mit Rentierfleisch gegessen. Das war
ungewohnt, aber lecker.
Ausflüge gehörten natürlich auch
zum Programm.
Wir haben die Huskyfarm von
Joanna besucht.
Es lag noch kein Schnee und wir
konnten leider nicht im
Hundeschlitten mitfahren.
Aber es war toll, die Tiere zu
streicheln.
Der Weihnachtsmann wohnt
bekanntlich am Polarkreis, wir haben
ihn dort in Rovaniemi besucht und auf
der magischen Grenze, dem
Polarkreises gestanden.
Wir legten ein großes Schachbrett aus
Naturmaterial aus.
Dabei haben wir bemerkt, dass die
meisten Huskys blaue Augen haben.
Spielen, Tanzen, am Lagerfeuer sitzen
und immer wieder malen und gestalten,
das hat großen Spaß gemacht ! Wir alle
finden, dass Kunst und Natur bestens
zusammen passt !
Okidele
Lebenshilfe Journal - Seite 14
Herbst-Fest in der Okidele
In leichter Sprache
Von Verena Kerker
Im Oktober waren in der Okidele die Wind-Wochen.
Da haben die Kinder ganz viel zum Thema Wind ausprobiert.
Es wurden Korken umgepustet.
Es wurden Bälle mit dem Föhn in die Luft geblasen.
Es wurden Drachen gebastelt und im Wind fliegen gelassen.
Und noch ganz vieles mehr.
Nach der ersten Wind-Woche gab es dann das Herbst-Fest.
Dazu waren alle Eltern und Verwandten eingeladen.
Es kamen auch Leute, die die Okidele noch nicht kannten.
Diese haben sich die Kinder-Tages-Stätte dann genau angeschaut.
Bei dem Fest konnten viele Dinge gebastelt werden: Drachen, Vogel-Scheuchen und Fall-Schirme.
Mit Luftpumpen konnten Experimente durchgeführt werden.
Es gab auch ein Lager-Feuer.
In dem Lager-Feuer wurden Back-Kartoffeln gemacht.
Mit Pop-Corn-Pfannen konnten die Kinder und Eltern am Feuer Pop-Corn machen.
Dabei hatten alle viel Spaß.
Es war ein schönes Fest.
Selbstgemachtes Popcorn am Lagerfeuer.
Luis und seine Mutter probieren die
Windmaschine aus.
Reisen/Mach et
Lebenshilfe Journal - Seite 15
Endlich: Das neue Ilios ist da!
Von Yvonne Schuenemann
Die Mitglieder der Lebenshilfe bekommen das Ilios 2015 Mitte
Dezember zugeschickt.
Alle anderen Ilios-Interessierten erhalten das Reise-Programm im
Januar 2015.
Es warten tolle Reisen auf Sie. Sie können eine Segel-Tour mit uns
machen.
Oder das Musical ,,König der Löwen'' in Hamburg besuchen.
Vielleicht haben Sie auch Lust, nach Kroatien zu fahren.
Das neue Mach-et Heft ist auch bald da!
Im Januar 2015 erhalten Sie noch einmal Post von uns.
Sie bekommen unser neues Freizeit-Programm zugeschickt. Es
heißt : Mach-et 2015.
In dem Heft finden Sie viele Angebote: Tages-Ausflüge, Mach-et-Kurse und Bildungs-Angebote. Alles in
einem Heft. Fast 60 Seiten.
Sie können mit uns einen Ausflug in das Musical ,,Starlight Express'' machen. Sie können sich auch zu
einem Schwimmbad-Besuch anmelden.
In dem Heft finden Sie auch alle Mach-et-Kurse. Wie zum Beispiel den ABC-Kurs. Oder unseren KegelKurs.
Es gibt auch viele neue Bildungs-Angebote. Wie wäre es mit einem Hand-Werker-Kurs? Oder einem
Computer-Kurs? Vielleicht haben Sie auch Lust, einen Tanz-Kurs mit uns zu machen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei den Reisen und unseren Freizeit-Angeboten im Jahr 2015.
Beispiele: Neue Bildungsangebote
Skulpturen bauen am Wochenende
Aus verschiedenen Materialien werden wir Menschen,
Tiere und Phantasiegebilde erschaffen.
Draht, Papier, Folie oder Gips, Holz und Stoff lassen sich
toll zu eindrucksvollen Figuren verarbeiten.
Wer Lust auf dieses kreative Abenteuer hat, meldet sich
bitte in der Geschäftsstelle der Lebenshilfe an.
Termin:
Samstag, den 7. Februar und
Sonntag, den 8. Februar 2015
jeweils von 14 – 17 Uhr
Ort: Atelier im „Machet“, Bahnhofstraße 20 d, Waltrop
Teilnahmegebühr: 49 Euro
Teilnehmerzahl: maximal 6 TN
Kursleitung: Wiebke Urmetz und Elke Puhl
Kunst und Natur
Mit verschiedenen Naturmaterialien werden wir kreativ.
Aus Gemüse, Blumen und Blättern, aus Erde und Kreide
machen wir unsere eigenen Farben.
Wir malen damit Bilder. Das Papier dafür können wir selber
schöpfen. Aus Ton gestalten wir kleine Bauwerke. Wir
probieren kleine Werkstücke aus Holz und Stein.
Manchmal nehmen wir die Natur zum Thema: Wie sehen
Landschaften zu den verschiedenen Jahreszeiten aus? Mit
welchen Farben lässt es sich gut darstellen?
Wenn es draußen wärmer wird, gehen wir hinaus und
malen z.B. im Stadtgarten oder hinterlassen dort ein
kleines und vergängliches Kunstwerk aus gefundenen
Sachen.
Wer Lust auf diesen Mittwochskurs hat meldet sich bitte in
der Geschäftsstelle der Lebenshilfe an.
Termine:
mittwochs, 21. Januar bis 24. Juni 2015 (20
Veranstaltungen, außer in den Osterferien )
jeweils von 18.30 – 20.00 Uhr
Ort: Atelier im Machet, Bahnhofstraße 20d, Waltrop
Teilnahmegebühr: 35 Euro pro Monat
Teilnehmerzahl: max.. 6 TN
Kursleitung: Elke Puhl und Beate Friße
Lebenshilfe Journal - Seite 16
Das Rezept: Marzipankartoffeln selbst gemacht
Von Michael Tann, Mijo Galic, Kathi Falk und Markus Staniewski
1
Benötigt wird:
200 Gramm gemahlene
Mandeln
100 Gramm Puderzucker
3 Tropfen Bittermandelaroma
3 Tropfen Vanillearoma
Etwas Kakaopulver
1-2 Schnapsgläschen Wasser
1 Schüssel
Die gemahlenen Mandeln in die
Schüssel geben.
4
Jeweils 3 Tropfen
Bittermandelaroma und 3
Tropfen Vanillearoma
dazugeben und gut vermengen.
3
2
Den Puderzucker in die
Schüssel geben.
4
5
Das Wasser nun hinzugeben,
ca. 40 ml bis es ein zäher Brei
ist und anschließend gut
durchmengen.
Fertig. Guten Appetit…
Impressum
Zum Redaktionsteam gehören:
Verena Kerker, Monika Neuhaus, Rita Schäfer, Markus Staniewski, Mijo Galic, Jörg Hardes, Nicole Weinreich,
Jan-Dirk Karssies, Kerstin Roth,
Ruth-Bianca Khil, Dietmar Seyb, Ralf Hötzel und Christoph Lücker
Besonderer Dank dieser Ausgabe gilt der Mitarbeit von:
Peter Pagel, Monika Paul, Ramona Richter, Jörg Dieckmann,Julia Rohe, Michael Wamser, Christoph Boehauve,
Julia Kerker, Kai Lütkestratkötter, Anika Gebhardt, Elke Puhl, Daniela Vierhaus, Tobias Nitzler, Jana Tolksdorf,
Kris Dober, Emanuel Sarjevski, Rebecca und Anette Burggraf, Petra Liepelt und Lisa Hocevar.
Verantwortlich für den Inhalt der Lebenshilfe Zeitung ist Christoph Haßel-Puhl.
Wir brauchen ganz verschiedene Menschen, damit die Welt sich dreht.
Gemeinsam können wir Menschen mit einer geistigen Behinderung und ihren Familien in unserer Gesellschaft eine
bessere Zukunft ermöglichen.
Unterstützen Sie uns:
als Mitglied oder
als Förderer/in
Lebenshilfe - mehr als ein Verein
Unterhaltung
Witze
Lebenshilfe Journal - Seite 17
Schau genau!
"Eigentlich war ich mir immer sicher,
dass meine Frau treu ist, aber jetzt
habe ich doch bedenken."
"Wieso?"
"Letzte Woche sind wir von
Hamburg nach Stuttgart gezogen,
und wir haben immer noch
denselben Briefträger!"
"Raucht ihr Pferd?"
"Nein, Wieso?"
"Dann brennt ihr Stall ..."
Fritzchen, wie kommt es, dass deine
Hausaufgaben plötzlich alle richtig
sind?"
"Mein Vater ist verreist, Herr
Lehrer!"
"Fritzchen," fragt die Lehrerin,
"weshalb nennen wir unsere
Sprache auch Muttersprache?"
"Weil Vati nie zu Wort kommt."
Der Deutschlehrer trägt vor: "Ich
gehe, du gehst, er geht, wir gehen,
ihr geht, sie gehen. Fritzchen,
kannst du mir sagen, was das
bedeutet?"
"Tja, Ich würde sagen, alle sind
weg!"
Der Sohn des Fußballstars bringt
stolz sein Zeugnis nach Hause:
"Papa, mein Vertrag mit der dritten
Klasse wurde erfolgreich
verlängert!"
Golfer: "So schlecht habe ich noch
nie gespielt!"
Caddy: "Was, Sie haben schon
einmal gespielt?"
Kommt eine Frau zum Psychiater.
"Herr Doktor, Herr Doktor, ich
glaube mein Mann ist verrückt!
Jeden Morgen beim Frühstück isst
er die Kaffeetasse auf und lässt nur
den Henkel übrig. Sagt der Arzt: "So
ein Irrer, wo der Henkel doch das
Beste ist!"
Im Bild sind 10 Fehler versteckt! Die Unterschiede sind verschieden
schwer zu entdecken, also Augen gut auf! Die Lösung findest Du auf
Seite 22.
Sudoku
Spielregel - wie
funktioniert Sudoku?
Sudoku ist ganz einfach:
das 9 x 9 Raster ist zu
Beginn nur teilweise mit
Zahlen belegt. Die
Aufgabe besteht nun
darin, das Sudoku so zu
vervollständigen, dass
in jeder Zeile, in jeder
Spalte und in jedem der
neun Blöcke jede Ziffer
von 1 bis 9 genau einmal
auftritt. Das ist die
gesamte Spielregel.
Wohnen/FuD
Lebenshilfe Journal - Seite 18
Neues Auto für die Wohnstätte Waltrop
Von Daniela Vierhaus
Gleich zwei besondere Ereignisse in diesem Jahr in der
Wohnstätte Waltrop: die Übergabe eines neuen
Kleinwagens und die Fertigstellung der
Terrassenüberdachung.
Die Freude ist groß! Bei den Bewohnern ebenso wie bei
den Betreuern der Wohnstätte Waltrop. Ein schöner neuer
Kleinwagen steht nun vor der Haustür.
Der schöne weiße Ford mit den sehr praktischen
Schiebetüren kann hervorragend für Fahrten mit einzelnen
Bewohnern und kleinen Gruppen genutzt werden.
Im Rahmen einer Fotoaktion im Beisein der Presse, durfte
jeder Bewohner einmal ans Steuer und sich stolz
präsentieren und sich so ganz persönlich bei der
Elternschaft bedanken.
Ein großes Dankeschön geht also an die Eltern, die den
Kauf eines Autos angeregt und diesen finanziell ermöglicht
haben.
Die neue Terrassenüberdachung hat zudem für
Begeisterung in der Wohnstätte gesorgt. Bei schönem
Sommerwetter ist es nun möglich, geschützt draußen zu
sitzen.Toll!
Ausflug ins Land der Träume
Von Petra, Lisa, Rebecca und Anette
Am Sonntag, den 25.05.2014
startete eine Gruppe der
Lebenshilfe zur Freilichtbühne
nach Elspe, um sich das Musical
“Im Land der Träume“, von Tom
Lehel anzusehen. Mit dabei
waren auch Petra Liepelt und
Lisa Hocevar, die ganz
aufgeregt den Bus bestiegen
und nach der Ankunft in Elspe
sehr interessiert das Umfeld der
Freilichtbühne erkundeten.
Um 14.45 ging es dann endlich los.
Leon, der Hauptdarsteller, Hummi, die Krabbe, Albamahara,
die böse Fürstin, ihr Sohn Arkas und viele andere erzählten
und sangen die Geschichte von Leons Abenteuer mit den
Traumkissen im Traumland.
Nach dem Musical schilderte Lisa Hocevar ihre persönlichen
Eindrücke:“ Am besten fand ich den Leon, den Hummi und
die Pferde mit den Indianern drauf und vor allem die
Starwarsfiguren. Nur als es laut knallte und ein Feuer auf der
Bühne brannte, hab ich mich erschrocken.“
Zufrieden, mit Pommes und Currywurst gestärkt, traten alle
gemeinsam gegen 17.00 Uhr die Heimreise an.
Es wurde ruhig im Bus. Erschöpft schlossen viele ihre Augen
und flogen los ins Land der Träume.
Ob wohl auch zu Hause nun ein Traumkissen für sie bereit
liegt?
Verein
Lebenshilfe Journal - Seite 19
Neue Auszubildene in der Geschäftsstelle
Hallo!
Ich bin Janine Schmitt.
Ich arbeite seit dem 01. August 2014 in der Geschäftsstelle der Lebenshilfe.
Dort mache ich mit Laura zusammen eine Ausbildung.
Die Ausbildung heißt: Kauf-Frau für Büro-Management.
Vorher habe ich mein Abitur an dem Berufskolleg in Datteln gemacht.
In der Schule habe ich erfahren, dass die Lebenshilfe Auszubildende sucht.
Natürlich habe ich mich sofort beworben.
Ich habe mich sehr gefreut, als ich die Zusage
bekommen habe!
Ich freue mich auf eine weiterhin schöne
Ausbildungszeit.
Hallo.
Mein Name ist Laura Einig.
Ich bin 19 Jahre alt.
Ich mache eine Ausbildung zur Kauf-Frau für BüroManagement bei der Lebenshilfe in Waltrop.
Vorher habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der
Lebenshilfe gemacht.
Laura Einig (links) und Janine Schmitt
Ich wollte immer etwas Kaufmännisches machen. Als ich erfahren habe, dass die Lebenshilfe ausbildet,
habe ich mich beworben.
Janine Schmitt und ich haben dann beide einen Ausbildungsplatz bekommen.
Wir haben großes Glück, hier eine Ausbildung machen zu dürfen. Es macht sehr viel Spaß.
Es ist schön zu wissen, dass der Mensch hier im Mittelpunkt steht.
Gemeinsam bewegen - GV Waltrop und Lebenshilfe: 2. gemeinsamer Tag der
Bewegung am 06.September 2014
Von Christoph Lücker
Der Gymnastikverein (GV) Waltrop und die Lebenshilfe
Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop e.V.
luden am 06.09.2014 von 10-15 Uhr ins Waltroper
Sportzentrum Nord ein. Die erfolgreiche gemeinsame
Aktion aus dem letzten Jahr, „gemeinsam bewegen“,
wurde mit bewährtem Konzept und in familiärer
Atmosphäre fortgeführt. Alle Abteilungen des GV Waltrop
präsentierten sich, Mitmachen und ausprobieren war bei
den vielen sportlichen Angeboten ausdrücklich erwünscht.
Erneut herrschte eine tolle, beinahe schon familiäre
Atmosphäre. Die zahlreichen Zuschauer und „Mitmacher“
waren begeistert.
Zudem trat Borussia Lebenshilfe 04, das erfolgreiche und
mittlerweile NRW weit bekannte Fußballteam der
Lebenshilfe, nicht nur in zwei Teams gegeneinander an,
sondern spielte auch gegen eine Lebenshilfe-MitarbeiterMannschaft. Ein faires, enorm spannendes Spiel, das
unbedingt wiederholt werden sollte.
Der Eintritt war frei, die Schirmherrschaft dieser
gemeinnützigen Veranstaltung übernahm die Waltroper
Bürgermeisterin Nicole Moenikes. Für das leibliche Wohl
war gesorgt (Grillgut, Kuchen, Waffeln, Getränke), der
Reinerlös kam dem Förderkonto des Ambulanten Dienstes
(600€) zugute. 68€ aus dem Waffelverkauf gingen an die
Okidele. Danke an den GV Waltrop sowie auch an die
Okidele-Eltern, die den Waffelverkauf übernommen haben.
Wohnen
Lebenshilfe Journal - Seite 20
Die neue Sitzecke im Garten der Außenwohngruppe
Von Monika Neuhaus, Nicole Weinreich, Tobias Nitzler
In leichter Sprache
Im Garten der AWG haben wir eine Ecke, von der wir lange
nicht wussten, was wir damit machen sollen.
Wir haben uns dann überlegt, dort eine Sitzecke zu
errichten.
In dieser Sitzecke können wir Abstand zum Haus nehmen.
Dort kann man in Ruhe miteinander reden. Und auch mal
alleine entspannen.
Entspannung im Garten
Dank der großartigen Hilfe von Herrn Schemmel und
unserem Betreuer Tobias konnte die Sitzecke ermöglicht
werden.
Wenn wir aus der Werkstatt gekommen sind, haben wir oft Herrn Schemmel und Tobias im Garten
arbeiten sehen.
Die Sitzecke ist nun fertig. Nun kann man in der Sitzecke entspannen. Wir haben sogar noch einen
neuen Kompost dazu bekommen. Jetzt sieht man die Gartenabfälle nicht mehr.
Wir finden die neue Ecke in der AWG richtig gut!
Das Schöne ist, dass wir eine gemeinsame Idee hatten und diese Idee dann umgesetzt wurde.
Vielen Dank!
Schulung „Selbstbewusste Frauen“ - ein voller Erfolg!
Frauen sind stark und selbstbewusst!
Sie können sich wehren und Nein sagen!
Sie fühlen sich wohl in ihrem Körper!
Manchmal glauben die Frauen aber nicht daran.
Jetzt schon anmelden:
„Selbstbewusste Frauen“
2015: am 14. und 15. März
mit Anika Gebhardt und
Julia Kerker
Sie sind dann unsicher und ängstlich.
Deswegen gab es im September an einem Wochen-Ende dazu eine Schulung.
Sie hieß „Selbstbewusste Frauen“.
Dort haben sich zwölf Frauen getroffen und viele Übungen gemacht.
Sie haben zum Beispiel geübt, laut Nein zu sagen.
Sie haben auch Rollen-Spiele gemacht.
Die Frauen haben sich auch ganz viele Bilder mit guten und schlechten Berührungen angeschaut.
In der Pause haben sie zusammen ein leckeres Mittag-Essen gegessen.
Am Ende gab es für die Frauen ein kleines Geschenk und eine Bescheinigung.
Darauf stand, was sie alles in der Schulung gemacht haben.
Allen Frauen hat die Schulung sehr gut gefallen.
Sie fühlten sich sicherer nach der Schulung.
Einige Frauen fanden es sehr gut, dass sie bei der Schulung andere nette Frauen kennenlernen
konnten.
Sie wollen sich gerne bald besuchen.
Wohnen
Lebenshilfe Journal - Seite 21
Projekt Ökoprofit
Von Jana Tolksdorf
Ökoprofit ist eine gemeinsame Aktion von Kommunen, der
örtlichen Wirtschaft und weiterer lokaler sowie regionaler
Partner. Das bedeutet, dass Unternehmen, Städte und
Experten Hand in Hand zusammen arbeiten und sich in
einem Netzwerk austauschen.
Unter dem Motto „Umwelt- und Klimaschutz mit Gewinn“
wird mit zahlreichen Maßnahmen die Umwelt geschont
und gleichzeitig die Kosten gesenkt. Unternehmen sollen
nachhaltig ökologisch und ökonomisch gestärkt werden.
Der vernünftige Umgang mit Energie, Abfall und Wasser
schont die Umwelt, unser Klima und senkt durch
sorgsamen Verbrauch die Kosten.
Die Lebenshilfe Castrop -Rauxel, Datteln, OerErkenschwick, Waltrop e.V. hat sich den Umwelt- und
Klimaschutz ebenfalls zur Aufgabe gemacht. Die
Wohnstätte Waltrop startet, als älteste Wohneinrichtung
der Lebenshilfe, den Modelversuch ihre Öko-Effizienz zu
steigern und eine Auszeichnung mit einem Umweltzertifikat
als „Ökoprofit-Betrieb“ zu erreichen.
Die Ergebnisse sollen dann nicht nur dem Netzwerk des
Ökoprofits zu Gute kommen, sondern auch allen anderen
Einrichtungen der Lebenshilfe. In Zusammenarbeit mit
Diesen Durchflußmengenmesser haben wir als Leihgabe von
Herrn Mihajlovic erhalten, der uns im Rahmen des Ökoprofits
beratend durch die Firma B.A.U.M. unterstützt.
Hier sieht man wie Heiner mit einem Durchlaufmengenmesser die Durchflußmenge der Wasserhähne einstellt. Dies
soll der Wohnstätte eine Wasserersparnis einbringen. Wir
haben die Durchflußmenge von ca. 12 L auf ca. 6 L reduziert.
einem Umweltberater von B.A.U.M. werden in
Einzelberatungen und Betriebsbegehungen
Verbesserungsmaßnahmen ermittelt. Zusätzlich nehmen
Mitarbeiter an Work Shops teil, um ihr „Umwelt-Know-how“
zu erweitern.
Die ersten Maßnahmen zur Senkung von Kosten wurden
bereits in Angriff genommen. Zum Beispiel wurden zur
Senkung des Wasserverbrauchs die Durchflußmenge an
den Handwaschbecken mittels eines
Durchflußmengenmeßbecher reduziert. Zuvor flossen dort
zwölf Liter pro Minute aus den Hähnen, dies wurde auf ca.
sechs Liter reduziert. In Teamsitzungen wurde der
sorgsame Umgang mit Strom, Gas und Wasser
besprochen und bewusst gemacht, sowie die Vermeidung
von Abfall und dessen Trennung. Ein Team aus
Mitarbeitern der Bereiche Haustechnik, Hauswirtschaft,
pädagogischer Tagdienst und der Geschäftsstelle
erarbeiten mit Unterstützung des Umweltberaters weitere
Maßnahmen sowie eine Aufstellung von sinnvollen
Investitionen, die dann in den Investitionsplänen, zum
Bespiel für das Jahr 2015, aufgenommen werden.
Besuch des EM Qualifikationsspiels Deutschland gegen Irland am
14.10.2014 in Gelsenkirchen
Von Kai Lütkestratkötter
Es ergab sich sehr kurzfristig, dass noch Karten für das
Qualifikationsspiel Deutschland gegen Irland erworben
werden konnten. Kurzfristig beschlossen wir, nach
Gelsenkirchen zum Spiel zu fahren.
Um 18:30 Uhr machten sich Thomas Koll, Thomas
Scherfke, Christiane Post und Kai Lütkestratkötter auf den
Weg nach Gelsenkirchen.
Die Aufregung war groß. Schließlich war es das erste
Länderspiel was wir besuchten. In Gelsenkirchen
angekommen suchten wir einen Parkplatz und begaben
uns dann zum Stadion.
Als wir im Stadion waren, hatten wir noch genügend Zeit für
eine leckere Stadionwurst und ein kühles Getränk.
Um 20 Uhr betraten beide Mannschaften den Rasen zum
Warmmachen.
Um 20:35 Uhr kamen die beiden Mannschaften wieder aus
der Kabine und die Nationalhymnen wurden gespielt. Das
ganze Stadion stand und sang die Hymne mit. Das war
Gänsehaut pur.
Um 20:45 Uhr war dann endlich Anstoß. Bis zur Halbzeit
ging das Spiel hin und her. Zur Halbzeit stand es 0-0.
In der zweiten Halbzeit wurde die deutsche Mannschaft
immer besser und Toni Kroos traf in der 71. Minute zum
1-0 für Deutschland.
Als alles nach einem Sieg für Deutschland aussah, fiel in
der Nachspielzeit der Ausgleich für Irland. Das Spiel wurde
danach nicht mehr angepfiffen.
Etwas enttäuscht machten wir uns kurze Zeit später auf
den Heimweg. Wir kauften zur Erinnerung noch einen
Schal vom Spiel.
Trotz des Unentschiedens war es ein tolles Erlebnis und
wir hatten sehr viel Spaß.
Kultur
Lebenshilfe Journal - Seite 22
Filmprojekt der
Heide-Werkstätten e.V.
Kinofilm „Sechs Richtige“
pp
i
T
Film
„Sechs Richtige“
lautet der Titel des
Spiel-Films. Das ist in
doppeltem Sinn
gemeint: es geht um
sechs Beschäftigte
aus der Werkstatt.
Und um sechs
Richtige im Lotto. Der
Film ist über hundert
Minuten lang.
Sechs WerkstattBeschäftigte aus den
Heide-Werk-stätten
wollen Millionäre
werden. Sie
beschließen,
gemeinsam Lotto zu
spielen. Es geschieht
das Unglaubliche: sie
knacken den Jack-
Pot und gewinnen.
Die Theater-Gruppe der Heide-Werkstätten gibt es schon
länger. Sie hat im Jahr 2009 schon das Musical
„Dschungel-Buch“ aufgeführt. Das war ein großer Erfolg in
Walsrode. Das ist eine Stadt in Nieder-Sachsen. Für den
Kino-Film führte Peter Tenge wieder Regie. Die Idee war,
dass der Film über das Leben behinderter und
nichtbehinderter Menschen berichtet. Er sollte ihre
Wünsche und Ängste darstellen.
Bei der Suche nach einem geeigneten Thema fand sich
schnell eine Idee: ein Lotto-Gewinn. Es ist ein Thema, das
viele Menschen berührt. Und an dem sich die besonderen
Lebens-Umstände von Menschen mit Handicap sehr schön
verdeutlichen lassen. In der Werkstatt wurde eine Umfrage
gemacht: „Stell dir vor, du hättest eine Million Euro
gewonnen. Was würdest du tun?“ So kamen viele Ideen
zusammen.
Der Film erzählt die Geschichte, wie die Lotto-Gewinner
trotz aller Schwierigkeiten an ihr Geld kommen. Dann
verlieren sie es aber wieder. Und durchleben trotzdem alle
ihren ganz persönlichen Traum. Dabei spielen die besonderen Lebens-Umstände behinderter Menschen eine Rolle.
So gibt es einige, die kein eigenes Konto haben. Und
andere, die nicht alleine über ihr Geld verfügen dürfen.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch nette zuverlässige
Menschen, die helfen. Es werden Werte wie Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Treue dargestellt. Und auch die Frage
aufgeworfen, ob Geld tatsächlich glücklich macht.
Projekt-Laufzeit 2011 – 2013
Zu Beginn mussten geeignete Partner gefunden werden.
Sie sollten trotz des wenigen Geldes einen professionellen
Anspruch an das Film-Projekt haben.
Dreh-Arbeiten zu „ 6 Richtige“
Alles wurde gut geplant. Und alle arbeiteten gut
zusammen. Deswegen reichten 32 Dreh-Tage und wenig
Geld, um den Film zu drehen. Es entstand ein Film mit
über hundert Minuten Lauf-Zeit. Die Film-Musik wurde nur
für den Film gemacht.
Die Sprache der Beschäftigten / Betreuten wurde im
Drehbuch verwendet. Dadurch kann man sich in die
jeweiligen Personen hineinversetzen. Der Film bekam so
einen besonderen Charme.
Viele Geschäfts-Leute und Einrichtungen in Walsrode und
im gesamten Heide-Kreis haben die Dreh-Arbeiten
spontan unterstützt. Sie haben spontan selbst mitgemacht.
Oder ihr Geschäft angeboten für den Dreh. Es wurde z.B.
in einem Auto-Haus gedreht. Ein toller Ferrari hat dabei
leider eine Beule bekommen!!
Der Film ist auf DVD und Blueray erschienen. Man kann
sie über die Internetseite der Heide-Werkstätten
http://www.heide-werkstaetten.de bestellen.
(vgl. http://www.lebenshilfe-nds.de/de/aktuelles/aktuellemeldungen/Heide-Werkstaetten-Sechs-Richtige.php?listLink=1)
Wir suchen
ehrenamtliche Mitarbeiterinnen!
- Sind Sie eine patente Frau mit Erfahrungen in der
Kinderbetreuung?
- Möchten Sie 1 - 2x pro Woche einige Stunden Zeit
verschenken?
wellcome, ein Angebot der Lebenshilfe Waltrop e.V., unterstützt Familien
in den ersten turbulenten Monaten nach der Geburt. Die ehrenamtliche
Mitarbeiterin
- geht mit dem Baby spazieren, während die Mutter in Ruhe duscht
- geht mit den älteren Kindern auf den Spielplatz oder liest ihnen vor
- wacht über den Schlaf des Babys, während die Mutter
Besorgungen macht, usw.
Nehmen Sie Kontakt auf!
In einem persönlichen Gespräch erfahren Sie alles über die neue
Aufgabe. Regelmäßige Treffen mit anderen Ehrenamtlichen, der Kontakt
zur wellcome-Koordinatorin und kostenlose Fortbildungen unterstützen
Sie in Ihrem Engagement. Versicherungsschutz besteht. Fahrtkosten
werden erstattet.
Lebenshilfe Castrop-Rauxel, Datteln, Oer Erkenschwick, Waltrop e.V.
Kukelke 1, 45731 Waltrop
Pia Althoff, Tel.: 02309/958821, Email:althoff@lebenshilfe-waltrop.de
Neue Mitarbeiter bei der Lebenshilfe
Laura Einig - Azubi Verwaltung
Julia Gremm - Wohnstätte Datteln
Jasmin Grünewald - Familienunterstützender Dienst
Markus Hötte - Wohnstätte Waltrop
Sven Klug - Familienunterstützender Dienst
Lena Kortenbusch - Familienunterstützender Dienst
Vivien Kowalczik - Kita
Verena Kruse - Familienunterstützender Dienst
Janine Müller - Azubi Heilerziehungspflege
Janine Schmitt - Azubi Verwaltung
Michael Stern - Familienunterstützender Dienst
Roxane Stratmann - Familienunterstützender Dienst
Max Süßmann - Wohnstätte Datteln
Florian Thomanek - Azubi Heilerziehungspflege
Nadine Wilhelm - Wohnstätte Datteln
Philipp Windeck - Wohnstätte Waltrop
Lisa Woitkowiak - Familienunterstützender Dienst
Reisen
Ein Tag am Angelteich
Angelkurs am 13. und 21.09.2014
Von Kris Dober und Emanuel Sarjevski
Wir haben an einem Angel-Teich in Brambauer geangelt.
Das hat allen sehr viel Spaß gemacht.
Kris Dober und Emanuel Sarjevski haben den Kurs begleitet.
Alle bekamen eine eigene Angel und durften damit Fische
fangen.
Vanessa, Andre und Ralf lernten eine ganze Menge über das
Angeln.
Zum Beispiel welche Köder man benutzt oder wie man eine
Angel auswirft.
Alle haben sogar einen Fisch gefangen!
Zwischendurch haben wir eine Pause gemacht und leckere
Bratwürstchen gegessen.
Wir haben insgesamt 16 Fische gefangen!
Die Fische haben wir alle eingepackt und mitgenommen.
Schließlich wollten wir die Fische noch essen.
7 Tage später haben wir uns dann noch einmal getroffen.
Zum Fisch essen.
Wir haben geräucherten Fisch, Kartoffelsalat und Nudelsalat
gegessen.
Das war sehr lecker und hat allen gut geschmeckt!
Außerdem haben wir uns die Fotos vom Angel Tag noch
einmal angeguckt. Wir hatten eine Menge Spaß.
Vanessa, Andre und Ralf wollen beim nächsten Angel-Kurs
auf jeden Fall wieder dabei sein!
Vielleicht möchtest DU ja auch gerne dabei sein!?
Auf den Fotos könnt ihr sehen, wie toll das Angeln war!
Lebenshilfe Journal - Seite 23
In leichter Sprache
Lebenshilfe Journal - Seite 24
MEDASS – Cup
Termine
Von Michael Wamser
Am 4. Januar 2015 findet das 4. Hallenfußballturnier
der Lebenshilfe Waltrop e.V. statt.
Seit 2012 wird unser Turnier durch die Firma "SorglosMobile" unterstützt. 2015 haben wir einen neuen
Hauptsponsor gefunden und so kommt es
am 04. Januar 2015 zum sportlichen Showdown, um den
„MEDASS – Cup“ auszuspielen In der Zeit von 11.00 Uhr
bis ca. 18.00 Uhr treffen sich acht Mannschaften mit
SpielerInnen im Alter von ca. 15 – 40 Jahren in der
Dreifachsporthalle des „Sportzentrum Nord“ in Waltrop.
04.01.2015 11.00-18.00 Uhr, Hallenfußballturnier,
Sportzentrum Nord, Waltrop.
24.01.2015 Ruhratelier, 15.00 -17.30 Uhr im Machet,
Bahnhofstraße 20d.
24.01.2015 Tagesausflug zum Aquapark nach
Oberhausen.
07./08.02.2015 Skulpturen bauen am Wochenende im
Machet, Bahnhofstraße 20d.
16.02.2015 Tagesausflug zum Karnevals-Umzug in Herne.
21.02.2015 Ruhratelier, 15.00 -17.30 Uhr im Machet,
Bahnhofstraße 20d.
14./15.03.2005 Schulung "Selbstbewusste Frauen".
21.03.2015 Ruhratelier, 15.00 -17.30 Uhr im Machet,
Bahnhofstraße 20d.
31.03.2015 Tagesausflug: Besuch der Creativa in
Dortmund.
19.04.2015 Tagesausflug. Besuch der Modell-Bau Messe.
25.04.2015 Ruhratelier, 15.00 -17.30 Uhr im Machet,
Bahnhofstraße 20d.
25.04.2015 Schulung "Erste Hilfe und Brandschutz" im
Machet, Bahnhofstraße 20d.
01.05.2015 Tagesausflug: Rad-Tour.
06.06.2015 Ruhratelier, 15.00 -17.30 Uhr im Machet,
Bahnhofstraße 20d.
Nach den anstrengenden Weihnachtstagen und dem
Jahreswechsel sicherlich eine perfekte Gelegenheit, um
das Sportjahr 2015 einzuläuten
Lösung Suchbild Seite 17
Für das leibliche Wohl wird natürlich bestens gesorgt und
der Eintritt ist selbstverständlich frei!
Besuchen Sie uns:
Castrop-Rauxel, Datteln,
Oer-Erkenschwick, Waltrop e. V.
Geschäftsstelle
Kukelke 1 - 45731 Waltrop
Tel.: 02309/9588 0
Fax: 02309/9588 29
E-mail: info@lebenshilfe-waltrop.de
in der Vestischen Kinder- und Jugendklinik,
Dr.-Friedrich-Steiner-Str. 5 in 45711 Datteln
"
Zu erreichen sind wir:
montags bis donnerstags von 8:00 bis 12:00 Uhr und
13:00 bis 16:00 Uhr sowie freitags von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung.
Trink' zwei zahl' einen
bei Vorlage dieses Abschnittes
2 Kaffee trinken und nur 1 Kaffee
bezahlen.
"
Gutschein:
Die Lebenshilfe Waltrop im Internet
http://www.lebenshilfe-waltrop.de
E-Mail: info@lebenshilfe-waltrop.de
Redaktion: zeitung@lebenshilfe-waltrop.de
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Seele and Geist
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