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informationen für Kleingewerbetreibende

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Nr. 4 | Dezember 2014 | Für Düsseldorf und den Kreis Mettmann
www.duesseldorf.ihk.de
informationen
für Kleingewerbetreibende
Verjährung droht zum Jahresende
Text: GÜNTER FRIEDEL, Foto: IMAGO/BLICKWINKEL
Silvesternacht, 0 Uhr: Böller und Raketen für geschätzte 100 Millionen Euro verwandeln sich in Deutschland in Schall, Licht
und Rauch – immerhin etwas. Denn in Nichts lösen sich genau in dem Moment heimlich, still und leise weitere zig Millionen
auf, die mit dem Jahreswechsel verjähren. Worüber sich so mancher Schuldner ins Fäustchen lacht, ist für die Gläubiger der
Forderungen im besten Fall ärgerlich – und meist selbst verschuldet. Denn viele Ansprüche werden nicht rechtzeitig geltend
gemacht, weil deren Inhaber mit der Verfolgung zu nachlässig sind oder weil sie den „Dschungel“ der Verjährungsvorschriften nicht durchblicken.
Verjährungsgefahr besteht derzeit bei vielen Forderungen aus dem Jahr 2011. Voraussetzung ist, dass für diese Forderungen
die regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. Sie hat am Ende des Jahres, in dem die Forderung fällig wurde, begonnen. Ein Beispiel: Für eine Rechnung vom Juli 2011 beginnt die Verjährungsfrist am 31. Dezember 2011. Drei Jahre später
verjährt die Rechnung, also am 31. Dezember 2014.
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Neben der dreijährigen Verjährungsfrist gibt es allerdings auch noch kürzere und längere Fristen. Im Zweifel
sollten Unternehmer daher immer einen
Fachmann zu Rate ziehen. Dringend zu
empfehlen ist, Forderungen unverzüglich
und nicht erst im letzten Moment im
Dezember geltend zu machen. Denn oft
sind der Name oder die Firma nicht genau bekannt. Noch häufiger kommt es
vor, dass der Schuldner zwischenzeitig
verzogen ist und die neue Anschrift erst
noch ermittelt werden muss. Solche Ermittlungen können sich in die Länge ziehen. Die unangenehme Folge: Schneller
als erwartet ist die Forderung verjährt.
Um zu verhindern, dass eine Forderung verjährt, reicht es nicht, einfach nur
außergerichtlich zu mahnen. Die Verjährung wird beispielsweise unterbrochen, wenn es Verhandlungen zwischen
Forderungsinhaber und Schuldner gibt.
Juristisch wird diese Unterbrechung als
Hemmung bezeichnet. Das Problem:
Der Forderungsinhaber muss beweisen,
dass die Verhandlungen auch tatsächlich stattgefunden haben. Gelingt ihm
das nicht, verjährt die Forderung nach
Ablauf der Frist. Wer zur Hemmung
der Verjährung auf „Nummer sicher“
gehen will, sollte daher mit Name und
Anschrift des Schuldners bei Gericht
einen Mahnbescheid beantragen. Der
Antrag muss jedoch vor Ablauf des 31.
Dezember 2014 gestellt werden, damit
die Verjährung unterbrochen wird. Erkennt der Schuldner die Forderung an,
gilt wiederum die normale Verjährungsfrist von in der Regel drei Jahren.
Einen Überblick über die Verjährungsfristen bietet das Merkblatt
„Die Verjährung von zivilrechtlichen
Forderungen“, das telefonisch unter
0211 3557-243 angefordert oder
auf der Internetseite der IHK unter
www.duesseldorf.ihk.de (Downloads,
Rubrik Recht, Die Verjährung von zivilrechtlichen Forderungen) abgerufen
werden kann. Ansprechpartner bei
der IHK Düsseldorf ist
Günter Friedel
Telefon 0211 3557-242
Telefax 0211 3557-398
E-Mail: friedel@duesseldorf.ihk.de
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Foto: IMAGO/IMAGOBROKER
Verjährung droht zum
Jahresende
Das ändert sich im
Neuen Jahr
Im kommenden Jahr wird es wieder eine
ganze Reihe Neuregelungen geben, auf die
sich viele Unternehmen – sowohl große, als
auch kleine – einstellen müssen. Viele dieser neuen Regeln treten bereits am 1. Januar in Kraft, weitere erst im Laufe des
Jahres 2015. Hier – ohne Anspruch auf
Vollständigkeit – ein Ausblick auf einige
anstehende Änderungen.
Betriebsveranstaltungen
Der Gesetzgeber plant zum 1. Januar
2015, die bestehende Freigrenze für Betriebsveranstaltungen von derzeit 110 auf
150 Euro je Veranstaltung zu erhöhen.
Bis zu dieser Höhe wird der geldwerte
Vorteil, den ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern im Rahmen der Betriebsveranstaltung gewährt, dem Arbeitslohn
nicht zugerechnet und ist damit steuerund beitragsfrei. Die Freigrenze gilt, wie
bisher, für jeweils bis zu zwei Veranstaltungen pro Jahr. Zur Klarstellung will der
Gesetzgeber außerdem regeln, dass bei
der Berechnung der komplette, auf den
Arbeitnehmer und dessen Begleitpersonen anteilig entfallende Aufwand zu berücksichtigen ist. Das soll unabhängig
davon gelten, ob die Kosten individuell
zurechenbar sind oder nur über einen
rechnerischen Anteil an den Gemeinkosten. Einzubeziehen sind daher künftig
auch Aufwendungen für den äußeren Rahmen der Veranstaltung. Beispiel: Ein Unternehmer lädt die Belegschaft auf ein
Rheinschiff zur Betriebsfeier ein und kalkuliert genau 150 Euro für Speisen, Getränke, Musik und Bewirtung. Leider muss er
die Miete für das Schiff durch die Zahl
der Mitarbeiter dividieren und zu den ProKopf-Kosten der Betriebsfeier addieren –
und „knackt“ damit die Freigrenze.
Erbschaftsteuer
Das Bundesverfassungsgericht wird voraussichtlich am 17. Dezember ein mit
Spannung erwartetes Urteil zur Erbschaftsteuer auf Betriebsvermögen sprechen. In
der mündlichen Verhandlung am 8. Juli
2014 hatten die Richter Zweifel an den bestehenden Verschonungsregelungen durchblicken lassen. Danach muss, wer als Erbe
eines Betriebes von der Steuer zumindest
teilweise verschont werden will, das Unternehmen mindestens fünf Jahre weiterführen und die vorhandenen Arbeitsplätze
weitgehend erhalten. Dies soll Arbeitsplätze sichern und die für Deutschland charakteristische, mittelständische Unternehmensstruktur erhalten. In seinem Urteil
könnte das Verfassungsgericht diese Regel
nun kippen oder – was Beobachter für
wahrscheinlicher halten – dem Gesetzgeber
deutliche Nachbesserungen aufgeben.
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Grunderwerbsteuer
Nach den Plänen der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen im Landtag soll
die Grunderwerbsteuer in NRW ab dem
1. Januar 2015 von derzeit fünf Prozent auf
6,5 Prozent erhöht werden
Kirchensteuer auf Abgeltungssteuer
Ab dem 1. Januar 2015 gilt ein automatisiertes Verfahren zum Abzug von Kirchensteuer auf Kapitalerträge. Bislang war es
Sache des Steuerpflichtigen, diesen Zuschlag an das Finanzamt abzuführen.
Künftig müssen die zum Steuerabzug vom
Kapitalertrag verpflichteten Stellen, die
Ausschüttungen an natürliche Personen
als Gesellschafter vornehmen, die Kirchensteuer einbehalten und an die Finanzverwaltung weiterleiten. Das sind insbesondere Banken, Kreditinstitute und Versicherungen sowie Kapitalgesellschaften. Dafür
müssen sie jährlich zum Stichtag 31. August eine Abfrage bei der Datenbank des
Bundeszentralamts für Steuern (BZSt)
zur Kirchensteuerpflicht des Kapitalertragsgläubigers stellen. Vor jeder Abfrage
– also ebenfalls jährlich – müssen sie den
Kapitalertragsgläubiger schriftlich oder
in anderer geeigneter Form auf die Datenabfrage hinweisen und ihn über sein
bestehendes Widerspruchsrecht gegen die
Datenübermittlung belehren. Das BZSt
hält auf seiner Internetseite Hinweise und
Formulare bereit (www.bzst.de).
Lohnsteuer
Durch die Lohnsteuer-Änderungsrichtlinien (LStÄR 2015) werden ab dem 1. Januar 2015 die Freigrenzen für sogenannte
Aufmerksamkeiten von bislang 40 Euro auf
60 Euro angehoben. Damit gemeint sind
beispielsweise Blumen, die ein Arbeitgeber
seinem Mitarbeiter aus Anlass eines besonderen persönlichen Ereignisses schenkt.
Derartige Leistungen gehören dann nicht
zum steuerpflichtigen Arbeitslohn. Dieselbe Freigrenze gilt für die steuerliche Behandlung sogenannter Arbeitsessen.
Lkw-Maut sinkt, soll aber auch ausgeweitet werden
Durch die Änderung des Bundesfernstraßenmautgesetzes werden die nach Achsenzahl und Schadstoffausstoß gestaffelten
LKW-Mautsätze zum 1. Januar 2015 überwiegend gesenkt. Ein aktueller Gesetzent-
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wurf sieht aber vor, dass zum 1. Juli 2015
große Bundesstraßen in die Mautpflicht
einbezogen werden sollen. Es geht um
Trassen mit einer Gesamtlänge von 1.100
Kilometer. Ab 1. Oktober 2015 soll die
Maut dann schon für Lkws ab 7,5 Tonnen
statt wie bisher ab zwölf Tonnen gelten.
Mindestlohn
In Deutschland gilt ab dem 1. Januar 2015
ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro.
Nur in Branchen, in denen es allgemein verbindliche Tarifverträge gibt, sind bis Ende
2016 auch niedrigere Mindestlöhne möglich. Ausnahmen gibt es für unter 18-Jährige, Erntehelfer oder Zeitungsausträger.
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zu einer privaten Krankenversicherung zu
wechseln.
Zum 1. Januar 2015 sinkt der allgemeine Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung von heute 15,5 Prozent
auf künftig 14,6 Prozent. Die Hälfte, also
7,3 Prozent, trägt der Arbeitgeber und die
andere Hälfte die Arbeitnehmer. Der bisherige Sonderbeitrag von 0,9 Prozent, den
alleine die Krankenkassenmitglieder zahlen mussten, entfällt. Künftig kann jede
Krankenkasse allerdings einen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag von ihren
Mitgliedern erheben, wenn sie mit dem
Regelsatz nicht auskommt. Bei der Pflegeversicherung steigt der Beitragssatz zum
1. Januar 2015 um 0,3 Beitragssatzpunkte,
weitere 0,2 Punkte folgen im Jahr 2017.
Die sogenannte „Bezugsgröße“ beträgt
2015 in der Renten- und Arbeitslosenversicherung 2.835 Euro in den alten Bundesländern und 2.415 Euro in den neuen
Bundesländern. In der Kranken- und Pflegeversicherung beträgt sie bundeseinheitlich 2.835 Euro. Die Bezugsgröße wird jedes Kalenderjahr neu bestimmt und ist
für viele Werte der Sozialversicherung von
Bedeutung. Sowohl in der gesetzlichen
Krankenversicherung als auch in der gesetzlichen Rentenversicherung ist sie die
Grundlage der Beitragsberechnung.
Erschwerte Selbstanzeige
Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung,
den der Bundesrat bereits gebilligt hat,
sieht Verschärfungen für die strafbefreiende Selbstanzeige von Steuersündern zum
1. Januar 2015 vor. Künftig soll Steuerhinterziehung bei einer Selbstanzeige grundsätzlich nur noch bis zu 25.000 Euro straffrei bleiben. Bei höheren Beträgen kann
von einer Strafverfolgung nur bei Zahlung
eines entsprechenden Zuschlags abgesehen
werden. Dieser beträgt bei einer Summe
von mehr als 25.000 Euro zehn Prozent,
ab 100.000 Euro 15 und bei mehr als einer
Million Euro 20 Prozent. Zudem verlängert der Gesetzentwurf den steuerlichen Steuerschuldumkehr
Berichtigungszeitraum auf zehn Jahre.
Seit dem 1. Oktober 2014 gilt das Prinzip
der sogenannten Steuerschuldumkehr auch
Kranken, Pflege- und Rentenversicherung für die Lieferung von bestimmten (Edel)
In der der Kranken- und Pflegeversiche- Metallen, Tablets und Spielekonsolen. Darung erhöht sich die bundeseinheitliche nach rechnet nicht mehr der Lieferant mit
Beitragsbemessungsgrenze zum 1. Januar Umsatzsteuer ab und der Rechnungsemp2015 auf 4.125 Euro pro Monat bezie- fänger zieht hieraus die Vorsteuer, sondern
hungsweise 49.500 Euro pro Jahr. In der der Empfänger muss den Bezug der Ware
allgemeinen Rentenversicherung (West) bei sich versteuern. Auf vielfachen Protest
steigt die Bemessungsgrenze zum gleichen der Wirtschaft hat das Bundesministerium
Stichtag auf 6.050 Euro pro Monat be- eine Nichtbeanstandungsfrist für die Lieziehungsweise 72.600 Euro pro Jahr. Die ferung der neu erfassten Warengruppen
Beitragsbemessungsgrenze (Ost) steigt auf gewährt. Ab dem 1. Januar 2015 müssen
5.200 Euro pro Monat beziehungsweise betroffene Unternehmer ihre Umstellungs62.400 Euro pro Jahr. Der über diese Grenz- prozesse jedoch endgültig vorgenommen
beträge hinausgehende Teil eines Einkom- haben. Weitergehende Informationen zu
mens ist beitragsfrei.
diesem Thema stehen unter www.duesselDie bundeseinheitliche Versicherungs- dorf.ihk.de kostenlos zur Verfügung (Dopflichtgrenze der Kranken- und Pflegever- kumenten-Nummer 97544: Lieferung von
sicherung erhöht sich auf 4.575 Euro pro Schrott und (Edel)metallen; DokumentenMonat beziehungsweise 54.900 Euro pro Nummer 84012: Lieferung von MobilfunkJahr. Angestellte, deren Einkommen über geräten, integrierten Schaltkreisen und Tadieser Grenze liegt, haben die Möglichkeit, blets).
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IHK informationen für Kleingewerbetreibende 4 | Dezember 2014
MELDUNGEN
gilt auch für einen nahezu unbenutzten, mehrere Jahre alten
Pkw. Bietet ein Kraftfahrzeughändler auf einem Internetportal für Kleinanzeigen einen
bereits mehrere Jahre alten,
aber neuen Personenkraftwagen an, ohne die Pflichtangaben
nach der Pkw-EnVKV zu machen, liegt ein zur Unterlassung verpflichtender Wettbewerbsverstoß vor.
Pflichtangaben bei Angebot
im Internet.
Nach der Verordnung über
Verbraucherinformationen zu
Kraftstoffverbrauch und CO2Emissionen neuer Personenkraftwagen aus dem Jahr 2004
(Pkw-EnVKV) sind Autohändler verpflichtet, in der Werbung
für ein bestimmtes Neuwagenmodell Angaben über dessen (Urteil des OLG Celle vom 5. DezemKraftstoffverbrauch und CO2- ber 2013, 13 U 154/13, GRURRR
Emissionen zu machen. Dies 2014, 73, WRP 2014, 345)
Bitte recht freundlich!
fall gekündigt werden. Hinsichtlich der Beurteilung der
Abmahnung wegen
Erheblichkeit des maßgebliunfreundlichen Verhaltens
chen Vorfalls ist dem Arbeitgegenüber einem Kunden.
Ein Arbeitnehmer kann wegen geber ein großer Ermessensunfreundlichen Verhaltens ge- spielraum zuzubilligen.
genüber einem Kunden wegen (Urteil des LAG Schleswig-HolVerletzung arbeitsvertraglich stein vom 20. Mai 2014, 2 Sa 17/14,
geschuldeter Pflichten abge- BB 2014, 1780)
mahnt und im Wiederholungs-
Telefontarif-Werbung mit Einstiegspreisen als Blickfang
führt in die Irre.
Bei Telefon- und Internettarifen wird häufig mit niedrigen
Einstiegspreisen geworben. Der
Haken: Sie steigen danach meist
sehr schnell und sehr deutlich.
Das Oberlandesgericht Köln hat
nun eine Broschüre als irreführend angesehen, mit der ein
Vertrag über Telekommunikationsdienstleistungen bei einer
24-monatigen Mindestvertrags-
Vergesslicher Bote
Wann beginnt die Rechtsmittelfrist, wenn das Datum
fehlt?
Das kann passieren: Ein Urteil
wird durch die Post amtlich zugestellt und in den Briefkasten
des Empfängers eingeworfen.
Leider vergisst der Zusteller, auf
dem Brief das Datum des Einwurfs in den Briefkasten zu vermerken. Nach einer Entscheidung des Großen Senats des
Bundesfinanzhofs (BFH) ist in
so einem Fall die Zustellung erst
an dem Tag wirksam ausge-
Postanschrift:
Postfach 101017, 40001 Düsseldorf
Telefon 0211 3557-0
Telefax 0211 3557-401
Zweigstelle Velbert,
Nedderstraße 6, 42551 Velbert
Telefon 02051 9200-0
Telefax 02051 9200-30
E-Mail: IHKDUS@duesseldorf.ihk.de
IHK im Internet: www.duesseldorf.ihk.de
Redaktion: Antje Mahn, Jens van Helden
Die mit dem Namen des Verfassers oder
seinen Initialen gezeichneten Beiträge
geben die Meinung des Autors, aber nicht
unbedingt die Ansicht der Industrie- und
Handelskammer zu Düsseldorf wieder.
Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion. Für unverlangt eingesandte Ma-
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nuskripte übernimmt die Redaktion keine
Gewähr.
Gestaltung: Hans Georg Sohr
Verlag, Gesamtherstellung, Anzeigenverwaltung: Bergische Verlagsgesellschaft
Menzel GmbH & Co. KG,
Neumarktstraße 10, 42103 Wuppertal,
Katja Weinheimer, Eduardo Rahmani
Telefon 0202 451654
Telefax 0202 450086
E-Mail: info@bvg-menzel.de
www.bvg-menzel.de
Gültig ist Anzeigenpreisliste Nr. 8
vom 1. Januar 2013, ISSN 1438-5740.
Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG
Druckmedien, Geldern
„IHK-Informationen“ erscheint viermal im
Jahr und kann von den beitragspflichtigen
Kammerzugehörigen der IHK Düsseldorf
im Rahmen ihrer Mitgliedschaft ohne besonderes Entgelt bezogen werden.
(Beschluss des OLG Köln vom 4. Februar 2014, I-6 W 11/14, WRP 2014,
758, CR 2014, 379)
führt, an dem der Empfänger
das Schriftstück nachweislich in
die Hand bekommen hat.
(Quelle: Pressemitteilung des Bundesfinanzhofs Nr. 45 vom 18. Juli
2014, Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 6. Mai 2014, Az. GrS 2/13)
PKW-FINANZEN
Impressum
Herausgeber und Eigentümer:
Industrie- und Handelskammer
zu Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1,
40212 Düsseldorf
Broschüre war eine deutlich herausgestellte Preisangabe „nur
34,95 Euro/Monat für die ersten sechs Monate, danach 39,95
Euro/Monat“ zu entnehmen.
Auf eine nach dem 24. Monat
vorgesehene weitere Preissteigerung auf 44,95 Euro/ Monat
wurde hingegen nur in einer
Fußnote hingewiesen.
Foto: BILDERBOX
Ladenhüter bleibt
Neuwagen
Zu viel Kleingedrucktes laufzeit beworben wurde. Der
Foto: BILDERBOX
Foto: BILDERBOX
RECHT
Nur alle Jahre wieder
angesetzt. Die oftmals nachteilige Pauschalregelung kann durch
regelmäßiges Führen eines Fahrtenbuches, in dem alle privaten
Fahrten aufzulisten sind, vermieden werden. Nach einem Urteil
des Bundesfinanzhofs ist die
Fahrtenbuchmethode jedoch nur
dann zugrunde zu legen, wenn
der Arbeitnehmer das Fahrtenbuch für den gesamten Veranlagungszeitraum führt, in dem er
das Fahrzeug nutzt. Ein Wechsel von der Ein-Prozent-Regel
zur Fahrtenbuchmethode im
Laufe eines Jahres für dasselbe
Fahrzeug ist nicht zulässig.
Wechsel von der Ein-ProzentRegel zur Fahrtenbuchmethode.
Nach der sogenannten Ein-Prozent-Regel wird der zu versteuernde geldwerte Vorteil für die
Privatnutzung eines Geschäftswagens mit einem Prozent der (Quelle: Urteil des Bundesfinanzhofs
Anschaffungskosten des Pkws vom 20. März 2014, Az. VI R 35/12)
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Achtung Fluchtgefahr!
einem 60-jährigen deutschen Geschäftsmann an, der dem Land
Baden-Württemberg Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag
und Umsatzsteuer schuldet. Einschließlich Säumniszuschlägen
beliefen sich die Steuerschulden
zum Zeitpunkt der Entscheidung auf über 530.000 Euro. Der
Steuerschuldner hielt sich zudem
in der Vergangenheit an verschiedenen Wohnorten in Deutschland auf – manchmal, ohne seiner Meldepflicht nachzukommen. Da zu befürchten war, dass
sich der Mann ins Ausland absetzt, wurde ihm sein Reisepass
entzogen.
Reisepass wegen erheblicher
Steuerschulden entzogen.
Der Reisepass eines deutschen
Staatsbürgers kann nach dem
Passgesetz entzogen werden,
wenn zu befürchten ist, dass der
Passinhaber wegen seiner Steuerschuld das Land verlassen will. (Quelle: Urteil des VerwaltungsgeEinen solchen Fall nahm das richts Berlin vom 27. August 2014,
Verwaltungsgericht Berlin bei Az. 23 L 410.14)
Foto: IMAGO/EIBNER
INTERNET
Nicht mit fremder Zunge wettbewerbsrechtlich untersagt,
Unzulässige App-Angebote
ohne deutschsprachige AGB.
Einem ausländischen Unternehmen (hier Whats App Inc. aus
den USA), das in Deutschland
Dienstleistungen und Waren anbietet, ist es nach einer Entscheidung des Landgerichts Berlin
Einer für alle
Umsatzsteuer bei mehrfacher Nutzung eines E-BayAccounts.
Umsatzsteuerpflichtige Versteigerungen über E-Bay, die von
mehreren Personen unter Verwendung eines gemeinsamen
Pseudonyms („Nickname“) aus-
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hierbei Allgemeine Geschäftsbedingungen zu verwenden, die
nicht in deutscher Sprache verfügbar sind.
(Versäumnisurteil des LG Berlin
vom 9. Mai 2014, 15 O 44/13, JurPC Web-Dok. 120/2014)
geführt werden, sind nach einem Urteil des Finanzgerichts
Stuttgart im Regelfall allein von
demjenigen zu versteuern, der
bei E-Bay als Inhaber des Nutzerkontos registriert ist.
(Quelle: Urteil des Finanzgerichts
Baden-Württemberg vom 19. Dezember 2013, Az. 1 K 1939/12)
Foto: BILDERBOX
WEITERBILDUNG
Foto: IMAGO/FOSSIPHOTO
RECHT
Seite V
Weiterbildungsförderung
Der Bildungsscheck
ist ein Förderinstrument des Landes Nordrhein-Westfalen für betriebliche und individuelle berufliche Weiterbildung; möglich ist
die Erstattung von 50 Prozent der
Lehrgangs- und Prüfungskosten,
maximal 500 Euro je Bildungsscheck. Angehörige des öffentlichen Dienstes erhalten keinen Bildungsscheck. Achtung: Die Förderrichtlinien zum Bildungsscheck werden zum 1. Januar
2015 geändert. Details in puncto Zielgruppen und Förderhöhe
werden erst Anfang des Jahres
feststehen. Informationen dazu
sind im Internet zu finden unter
http://www.bildungscheck.nrw.de.
Die Bildungsprämie
ist ein Förderungsinstrument der
Bundesregierung für individuelle
berufliche Weiterbildung. Seit dem
1. Juli 2014 (Beginn der 3. Förderphase) gelten für Personen die
einen Prämiengutschein nutzen
möchten, veränderte Förderkonditionen.
Euro verfügen (bei gemeinsam
Veranlagten 40.000 Euro).
Weitere Informationen gibt es unter www.bildungspraemie.info.
Bildungsscheck und Prämiengutschein
werden nicht genehmigt für Weiterbildungen, die der Arbeitgeber
finanzieren muss und Produktschulungen; für Auszubildende,
Praktikanten; für berufliche Erstausbildung; bei anderen Finanzierungsmöglichkeiten (Bafög, Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz); wenn bereits eine Anmeldung zur geplanten Weiterbildung
getätigt wurde oder für Esoterik,
Freizeit- und Sportaktivitäten.
Informationen
Ansprechpartnerinnen für Fragen
rund um den Bildungsscheck und
die Bildungsprämie bei der IHK
Düsseldorf:
Mechthild F. Teupen
IHK Düsseldorf (IHK-Forum)
Karlstraße 88, 40210 Düsseldorf
Die wesentlichen Änderungen sind: Telefon 0211 17243-33
• Die weiterbildungsinteressierte Telefax 0211 17243-39
Person muss das 25. Lebensjahr E-Mail
teupen@duesseldorf.ihk.de
vollendet haben und
• die angestrebte Weiterbildungsmaßnahme darf nicht mehr als Monika Kimmeskamp
1.000 Euro kosten (Maßstab ist IHK Zweigstelle Velbert
Nedderstraße 6, 42551 Velbert
der Rechnungspreis).
Unverändert gilt als Vorausset- Telefon 02051 9200-13
Telefax 02051 9200-30
zung, dass die Personen:
• mindestens 15 Stunden pro Wo- E-Mail
kimmeskamp@duesseldorf.ihk.de
che erwerbstätig sind und
• über ein zu versteuerndes Jahres- Mehr IHK-Weiterbildung auf Seieinkommen von maximal 20.000 te VIII.
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EXISTENZGRÜNDUNG
Erlebnis für die Sinne
Text: NINA MÜTZELBURG, Foto: PAUL ESSER
New York vor gut zehn Jahren: Rita Kühn betritt einen Laden in Manhattan. In dem Geschäft duftet es nach Kaffee – genau das, was sie gerade sucht. Das restliche Sortiment lässt
sie jedoch schmunzeln. Auf Ständern und in Regalen werden Schokolade und Sonnenbrillen
präsentiert. „Das fand ich schon sehr schräg. Die Kunden liefen mit ihren Kaffeebechern
zwischen der Ware umher und probierten Sonnenbrillen an. So ganz verstanden habe ich
dieses Konzept nicht“, sagt die Düsseldorferin. Losgelassen hat es sie aber auch nicht.
takt fehlen. Und nebenbei kann ich es nicht
machen, weil mich die Pflege eines Internetshops zu viel Zeit kosten würde. Das Internet macht so kleine Geschäfte wie mich
auch kaputt.“
Persönliche Atmosphäre
Über die Jahre reifte in ihr ein Traum he- Vorbeieilen ist drin. „Ich liebe das einfach.
Im Düsseldorfer Stadtteil Derendorf, fernran. Der Gedanke an ein eigenes Geschäft Darum habe ich mich gegen einen Online- ab des großen Geschäftetrubels, am kleiwuchs. Schöne Dinge sollten dort verkauft Verkauf entschieden. Mir würde der Kon- nen Spichernplatz, geht es noch persönlich
werden, aber auch ihre Leidenschaft fürs
Kochen und für gute, natürliche Produkte
wollte sie aufgreifen. „Im Prinzip habe ich
dann viele Jahre an einer Idee gearbeitet,
bis ich das für mich perfekte Konzept gefunden hatte“, sagt sie. Schließlich erstellte
sie mit Hilfe der IHK einen Businessplan,
den sie ihrer Bank vorlegte. Er verbindet
das Einkaufserlebnis mit einem entspannten Cafébesuch. „Es gab einige gute Gespräche und viele wertvolle Tipps“, sagt
sie. Olive – Feines für die Sinne, heißt ihr
Geschäft. Im Mai 2013 feierte Rita Kühn
Eröffnung.
Café, Bistro und Delikatessengeschäft
So ungewöhnlich wie das Geschäft in New
York ist die Olive zwar nicht, gewöhnlich
ist sie aber auch nicht. Der kleine Laden
ist eine Mischung aus Café, Bistro, Delikatessengeschäft, Fundgrube für schöne
Wohn- und Küchenaccessoires, ein bisschen Schmuckladen und Treff für die
Nachbarschaft. Zwischen Gewürzen und
Ölen, Pfeffermühlen, Kerzenhaltern, Marmeladen und Chutneys stehen drei Bistrotische. Hinter der Theke dampft die silberne
Profi-Kaffeemaschine. Vor allem aber dominieren die Düfte. Kaffee und Kakao liegen vor dem Tresen in der Luft, ein Hauch
von frisch gebackenem Kuchen – auch als
Auftragsarbeit erhältlich – kommt aus der
kleinen Küche, vor dem Gewürzregal warten in sogenannten „Schnupperdosen“ die
feinsten Würzmischungen der Welt auf
neugierige Nasen. Keine zwei Minuten vergehen im Gespräch mit der Chefin, ohne
dass ein Nachbar kurz auf einen Kaffee,
ein Stück Kuchen oder die Tagessuppe, die
von „Soup & Co“ aus der Adersstraße angeliefert wird, vorbeikommt. Zumindest
ein schnelles „Hallo“ in der Ladentür beim
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IHK informationen für Kleingewerbetreibende 4 | Dezember 2014
zu. „Ich habe mir diesen Stadtteil und dieses Geschäft ganz bewusst ausgesucht. Abgesehen davon, dass die Einkaufsstraßen,
wie zum Beispiel die Nordstraße, ohnehin
nicht in Frage gekommen wären. Finanziell können sich das nur noch die großen
Ketten leisten“, sagt sie. Sie mag es, wenn
ihre Kunden ab dem Frühjahr ihren Kaffee draußen trinken können, die Jugendlichen gegenüber Basketball spielen und die
Straßenbahnfahrer, während ihrer Pause
an der Endstation, auf einen Espresso hereinkommen. Für diese Atmosphäre ist sie
sogar ein Risiko eingegangen: „Mein Businessplan lag noch zur Prüfung bei meiner
Bank, als ich mehr durch Zufall
dieses Ladenlokal damals entdeckte. Es war einfach perfekt,
da habe ich mich gar nicht mehr
großartig anderweitig umgesehen. Ich dachte, die Büros in der
Umgebung würden bestimmt
meinen Mittagstisch nutzen und
Derendorf ist als Stadtteil sehr
im Aufschwung. Also habe ich
unterschrieben und mit dem Renovieren angefangen. Ich weiß,
dass man eigentlich vor der
Kreditbewilligung keine Verträge unterschreiben sollte. Hätte
ich bis zum finalen Ok gewartet,
wäre der Laden sicherlich weggewesen“, vermutet sie.
Ein Drittel Eigenkapital
Mit Hilfe ihres Vaters und mit
Freunden wurde das Ladenlokal in Eigenregie umgebaut –
so konnte Geld gespart werden.
Obwohl Rita Kühn finanziell
nicht so schlecht da stand. An
ihrem 40. Geburtstag hat sie
beschlossen, Nägel mit Köpfen
zu machen. „Ich hatte einen guten Job als Assistentin der Geschäftsführung. Es war schon
ein Wagnis, aus dieser sicheren
Stelle in die Selbständigkeit
zu wechseln. Aber ich dachte:
Jetzt oder nie. Richtig glücklich war ich dort eben auch
nicht“, erinnert sie sich. Ein
Drittel Eigenkapital konnte sie
für den Start zurücklegen. Den
Rest hat sie sich bei der Bank
geliehen. „Ich musste nicht so
sehr viel investieren. Hätte ich
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aber alles leihen müssen, hätte ich mich
vielleicht doch nicht getraut.“ Bisher hat
sie keinen Tag ihre Entscheidung bereut,
glaubt aber auch, dass sie nicht früher
hätte handeln sollen. „Es war genau der
richtige Zeitpunkt. Ich bin vorher viel herumgekommen, war in den Ländern, die
ich sehen wollte. Überall habe ich Kochkurse besucht. Wenn man sich selbständig
macht, muss einem klar sein, dass an große
Urlaube und zeitintensive Hobbys in den
kommenden Jahren nicht mehr zu denken
ist“, sagt sie.
Von 10 bis 18 Uhr steht sie jeden Tag in
ihrem Geschäft. Nur montags ist Ruhetag.
Personal kann sie sich keines leisten. Zwei
gute Freunde helfen ab und zu stundenweise aus. „Überhaupt haben mich eigentlich
bisher alle sehr unterstützt. Nur meine
Eltern waren etwas skeptisch und fanden
das Risiko zu groß. Finden sie, glaube ich,
heute noch“, sagt sie. Finanziell sind keine
großen Sprünge drin. Im Gegenteil: Nach
Feierabend und am Wochenende arbeitet
sie noch zusätzlich in einer Kochschule.
Manchmal öffnet sie abends ihren Laden,
um Leseabenden, Geburtstagsfeiern oder
Vortragsveranstaltungen auszurichten. „Ich
habe vor Jahren nebenbei eine Ausbildung
zur Ernährungsberaterin gemacht. Auch
das kann ich im Laden nutzen“, sagt sie.
Individualität ist Trumpf
Ein weiterer Aspekt ihrer Vergangenheit
hat sie zu einer Idee inspiriert: „Als Assistentin der Geschäftsführung war ich dafür
zuständig, für Kunden und Geschäftspartner Geschenke zu besorgen. Es hat mir immer großen Spaß gemacht, individuelle und
außergewöhnliche Sachen zu finden“, sagt
Kühn. Diesen Service bietet sie nun neben
dem Geschäft Büros an. Von der Auswahl
der Geschenke über das Verpacken bis hin
zum Versenden übernimmt Rita Kühn alle
Schritte für ihre Auftraggeber. „Sie müssen
mir eigentlich nur die Adressen geben“,
sagt sie. Bisher wurde ihre Geschäftsidee
gut angenommen. „Es gibt ja diese ominösen drei Jahre, die ein Geschäft angeblich
braucht, um sich zu etablieren. Ich hoffe,
das trifft auch auf mich zu“, sagt sie. Dann
kann sie sich vielleicht auch irgendwann
komplett auf ihr Geschäft konzentrieren
und muss nicht mehr zusätzlich arbeiten.
„Reich werde ich sicher nie. Aber das ist
auch nicht schlimm. Ich bin sehr zufrieden.
Das ist wichtiger.“
Seite VII
Industrie- und Handelskammer
zu Düsseldorf
bei der IHK Düsseldorf
Ihr Weg in die
Selbständigkeit
Der Weg in die Selbständigkeit muss
gut vorbereitet sein – von den ersten Überlegungen bis zu den Anmeldeformalitäten. Dazwischen liegen
Phasen der Information, der Planung
und der Beratung. Dazu gehört auch
die Frage, ob öffentliche Fördermittel
beantragt werden können.
Das Startercenter NRW bei der IHK
Düsseldorf bietet allen Existenzgründern
• Informationsmaterial,
• Seminare,
• Planungswerkzeuge,
• persönliche Beratung und
• Hilfe bei Anmeldeformalitäten.
Für alle, die bereits ein junges Unternehmen führen, bietet das Startercenter NRW die IHK-Gründernachbetreuung an. Ziel ist es, Engpässe und
Abweichungen in der Unternehmensentwicklung frühzeitig zu erkennen und
gegenzusteuern. Erster Ansprechpartner im Startercenter NRW bei der IHK
Düsseldorf ist Manuel Schwarze.
Er prüft den Informations- oder Beratungsbedarf, erarbeitet einen ersten
Maßnahmenplan und vermittelt persönliche Fachberater.
Manuel Schwarze
Telefon 0211 3557-229
Telefax 0211 3557-398
E-Mail schwarze@duesseldorf.ihk.de
27.11.14 15:59
Seite VIII
IHK informationen für Kleingewerbetreibende 4 | Dezember 2014
IHK-WEITERBILDUNG
Das IHK-Forum, die Weiterbildungseinrichtung der IHK Düsseldorf, ist einer der Bildungsträger im Kammerbezirk, die Seminare und
Lehrgänge auch und gerade für kleine Unternehmen anbietet. Und wer sich für eine Weiterbil-
dung entscheidet, bekommt derzeit auch in vielen
Fällen Unterstützung vom Land NordrheinWestfalen: Mit dem Bildungsscheck können unter bestimmten Voraussetzungen bis zur Hälfte
der Weiterbildungskosten eingespart werden
(siehe Seite V). Die hier abgedruckten Seminare
und Lehrgänge sind nur ein kleiner Teil des Angebots des IHK-Forums. Das vollständige Angebot ist im Internet unter www.duesseldorf.ihk.de
zu finden.
SEMINARE & LEHRGÄNGE JANUAR BIS MÄRZ 2015
Kurs/Seminar
Datum
Uhrzeit
Preis
Frühbucher*
Kennziffer
9-16.30 Uhr
9-16.30 Uhr
360 Euro
360 Euro
320 Euro
320 Euro
15BW01
15BW04
18.+19. März
23.+24. März
16.+17. April
9-16.30 Uhr
9-16.30 Uhr
9-16.30 Uhr
360 Euro
360 Euro
360 Euro
320 Euro
320 Euro
320 Euro
15SP02
15SP03
15SP04
Controlling | Information: Rudolf Fuchs | Telefon: 0211 17243-31
Intensivtraining: Controlling für Nichtcontroller (Basiswissen)
14.+21. März
9-16.30 Uhr
360 Euro
320 Euro
15CO01
16. März
9-16.30 Uhr
250 Euro
215 Euro
15EK01
14. April24. Oktober
di, 17.30-20.45 Uhr
3x sa, 9-14 Uhr
1.250 Euro
1.135 Euro
15FSZ01
11 x fr, 9-16.30 Uhr
1.100 Euro
995 Euro
15IMZ02
9-16.30 Uhr
250 Euro
215 Euro
15IM01
9-16.30 Uhr
9-16.30 Uhr
9-16.30 Uhr
250 Euro
360 Euro
360 Euro
215 Euro
320 Euro
320 Euro
15RP01
15RP04
15RP06
22. Januar
27. Januar
3. Februar
9-16.30 Uhr
9-16.30 Uhr
9-16.30 Uhr
250 Euro
250 Euro
250 Euro
215 Euro
215 Euro
215 Euro
15KS03
15KS04
15KS05
23.+24. März
9-16.30 Uhr
360 Euro
320 Euro
15KS06
mo, 14-17.30 Uhr
di, 9-13.30 Uhr
195 Euro
175 Euro
15PC09
22. März
9-16.30 Uhr
250 Euro
215 Euro
15RW02
23. März
4. Mai
9-16.30 Uhr
9-16.30 Uhr
250 Euro
250 Euro
215 Euro
215 Euro
15RE03
15RE05
NEU Professionelles Verkaufen – IHK-Zertifikatslehrgang
Schwerpunkt Innendienst (5 Module)
24. Februar-25. Juni
9-16.30 Uhr
10 Termine,
1.650 Euro
1.500 Euro
15VKZ02
NEU Professionelles Verkaufen – IHK-Zertifikatslehrgang
Schwerpunkt Außendienst (5 Module)
24. Februar-25. Juni
9-16.30 Uhr
10 Termine,
1.650 Euro
1.500 Euro
15VKZ03
Betriebswirtschaft | Information: Rudolf Fuchs | Telefon: 0211 17243-31
Praxistraining für Schnelleinsteiger
26.+27. Februar
Kaufmännische Geschäftsführung in Klein(st)betrieben
6.+13. Juni
Büromanagement & Sekretariat | Information: Petra Wanke | Telefon: 0211 17243-35
Die kaufmännische Allroundkraft in Kleinbetrieben
Office- und Zeitmanagement
Basiswissen Sekretariat
Einkauf | Information: Anke Dittmann | Telefon: 0211 17243-38
Der Einkauf bietet den Gewinn
English | Information: Petra Wanke | Telefon: 0211 17243-35
English at Work – IHK Zertifikatslehrgang
Immobilienwirtschaft | Information: Monika Bischoff | Telefon: 0211 17243-32
Verwaltung von Miet- und Eigentumsanlagen –
IHK-Zertifikatslehrgang
Nebenkosten- und Betriebskostenabrechnung
23. Januar24. April
9. Februar
Kommunikation & Rhetorik | Information: Petra Wanke | Telefon: 0211 17243-35
Business-Knigge beim Kunden
Verhandlungspsychologie vom Feinsten
Erfolgreiche Kommunikation im Beruf –
Gespräche führen – Ziele erreichen
29. Januar
13.+14. April
22.+23. April
Korrespondenz & Stil | Information: Petra Wanke | Telefon: 0211 17243-35
Etikette bei E-Mails
NEU Texten im Unternehmen: Briefe, E-Mails und Kurzberichte
NEU Texten im kleinen Unternehmen: vom Angebot bis zur
Anzeige
Geschäftskorrespondenz aktuell
PC-Anwendungen | Information: Christian Pelzl | Telefon: 0211 17243-30
Computerschreiben mit Zehn-Finger-System in acht Stunden
23.+24. März
Rechnungswesen | Information: Rudolf Fuchs | Telefon: 0211 17243-31
Einnahmenüberschussrechnung für Kleinunternehmer und
Freiberufler
Recht | Information: Rudolf Fuchs | Telefon: 0211 17243-31
Kaufverträge vorbereiten, gestalten und prüfen
Umsatzsteuerrisiken vermeiden – Vorsteuerabzug sichern
Verkauf | Information: Anke Dittmann | Telefon: 0211 17243-38
verschiedene Wochentage
verschiedene Wochentage
Anmeldung per Telefax: 0211 17243-39
Anmeldung im Internet: www.duesseldorf.ihk.de (Weiterbildung/Seminare und Lehrgänge)
Veranstaltungsort:
IHK-Forum, Karlstraße 88, 40210 Düsseldorf
*Preis für Frühbucher. Frühbucher ist, wer sich mindestens 30 Tage vor Seminarbeginn anmeldet. Maßgeblich ist der Poststempel.
Alle Seminare und Lehrgänge sind förderfähig über Bildungsscheck und Bildungsprämie (siehe Seite V).
Zertifiziert durch Lloyd´s Register Quality Assurance nach DIN EN ISO 9001:2008, ebenfalls zugelassen nach AZWV.
Die IHK Düsseldorf weist darauf hin, dass verschiedene Lehrgänge und Seminare auch von privaten Veranstaltern im Kammerbezirk angeboten werden.
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Seele and Geist
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