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Journal 2014 - Elsterkröpfer

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Journal 2014
7. Ausgabe
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
liebe Zuchtfreunde/innen im
Sonderverein der Elsterkröpferzüchter,
der Sommer ist da und Sie halten die neueste Ausgabe
unseres Elsterkröpfer-Journals, neben unserer Homepage das
wichtigste Informationsinstrument unseres Sondervereins, in
den Händen. Sie können sich aktuell und umfassend mit den
neuesten Daten und Fakten versorgen. Obendrein haben Sie
die Möglichkeit, durch den einen oder anderen Bericht Ihr
Fachwissen zu erweitern, was Ihren Erfolgen in der Zucht und
im Ausstellungswesen zugute kommt.
Den Inhalt dieses Journals zusammen zu tragen, in die richtige
Form zu bringen und mit den entsprechenden Bildern zu
versehen, ist die Aufgabe unseres langjährigen Redakteurs
Ferdinand Schmitt, der dafür wieder viele Stunden und Tage
seiner Freizeit geopfert hat. Wie Sie sich überzeugen können,
hat sich sein Einsatz gelohnt.
Dafür spreche ich ihm meinen besonderen Dank aus!
Ich danke aber auch allen, die durch Berichte, Informationen
und Anzeigen dazu beigetragen haben, die diesjährige
Ausgabe wieder vielseitig und interessant zu gestalten.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen des diesjährigen
Elsterkröpfer-Journals.
- Vorsitzender 3
Vorstandschaft
1. Vorsitzender:
Egon Dopmann,
Tel. 05032/56 02,
2. Vorsitzender: Joachim Rühling,
Tel. 039221/9 02 61,
Schriftführer:
Ludwig Gehwolf,
Tel. 09952/14 29,
Kassierer:
Günter Frese,
Tel. 05223/6 30 08
1. Zuchtwart:
Karsten Gehrmann,
Tel. 034604/20554
Wunstorfer Str. 108, 31535 Neustadt
Email: egondopmann@t-online.de
Birkenweg 5, 39291 Möckern
Email: J.Ruehling@gmx.net
Rosenweg 1, 94428 Eichendorf
Email: gehwolf.ludwig@gmx.de
Molkenkeller 31, 32257 Bünde
Email: gfrese@outlook.de
Niemberger Str. 8, 06193 Petersberg-Brachstedt
Email: gehrmann.karsten@web.de
Bezirksgruppen:
Nord-West
Nord-Ost
Wolfgang Litsche
Siegmund Quick
Flurstr. 14, 59581 Warstein
Tel. 02902/46 63
Mittelstr. 9, 04895 Beyern
Tel. 035363/271
Email: quick-si@live.de
S-Anhalt
Alfred Schwanitz
Ostrauer Weg 12, 06188 Brachstedt Tel. 034604/2 03 98
Sachsen
Siegfried Kößer
Crostauer Str. 25 b, 02681 Wurbis,
Tel. 03592/3 43 81
Email: s.koesser@gmx.de
Thüringen Paul Kellermann
Hauptstr. 92 a, 99195 Nöda
Tel. 036204/6 00 97
Süd-West
Reinhold Groß
Friedhofstr. 1, 65614 Beselich
Tel. 06484/62 60
Nord-Bayern Hans-Dieter Lieb
Pechhütte 26, 96271 Grub
Tel. 09560/8405
Email:lieb.Grub@freenet.de
Süd-Bayern Joh. Schwarzenberger Röntgenstr. 8, 83043 Bad Aibling
Tel. 08061/8117
Email: Johann.Schwarzenberger@gmx.de
Inhaltsverzeichnis:
Grußwort 1. Vors.
Vorstandschaft
Jahresbericht 1. Vors.
Protokoll JHV
Gratulation zum Geburtstag
Zuchtwartbericht
Schaubericht HSS
Ausstellungsbestimmungen
Impressum:
Herausgeber:
Redaktion:
Fotos:
Druck:
Seite 3
Seite 4
Seite 6
Seite 9
Seite 17
Seite 18
Seite 30
Seite 36
Meldebogen HSS. Fulda
Gr. Sachsen-A. u. Südbayern
Gruppe Süd-West
Gruppe Nord-Ost
Gruppe Sachsen u. Nord-West
Gruppe Nordbayern
AG Öffentlichkeitsarbeit
Züchterbesuch Dänemark
Seite 37
Seite 42
Seite 50
Seite 52
Seite 54
Seite 58
Seite 62
Seite 66
SV der Elsterkröpferzüchter
Ferdinand und Renate Schmitt
F. Schmitt, J. Rühling u. a.
Jörg Saurwein, Wasserkuppenstr. 9, 36145 Hofbieber
Tel. 06657/91 90 00 e-mail: saurwein@t-online.de
Titelbild: 1,0 v VDT-Championklasse 2013
Ausst. A. Krahl Foto: R Proll
Redaktionsschluss Journal 2015: 15. Juli
4
Jahresbericht 2014
Liebe Zuchtfreunde und Freunde der Elsterkröpferzucht,
ich werde mich mit meinem Bericht wie in den vergangenen
Jahren auch kurz fassen, denn es gibt nicht sehr viel neues zu
berichtet, so dass ich eigentlich den Bericht vom vergangenen
Jahr fast wiederholen könnte, was ich natürlich nicht tun
werde.
Das Jahr 2013 liegt hinter uns, ein ganz normales Jahr ohne
irgendwelche Besonderheiten und Turbulenzen.
Unsere Mitgliederzahl hat sich wie in jedem Jahr wieder
geringfügig nach unten verändert., aber in diesem Jahr mit ein
paar Besonderheiten:
Den sieben verstorbenen und drei ausgetretenen Mitgliedern
stehen auch fünf Neuanmeldungen gegenüber. Das lässt
hoffen und man könnte sagen: Unsere Öffentlichkeitsarbeit der
letzten Jahre zahlt sich aus! Ob es wirklich so ist, lässt sich
nicht überprüfen.
Jedenfalls haben wir aktuell 184 Mitglieder. Damit gehören wir
noch zu den großen Sondervereinen im VDT.
Das heißt aber nicht, dass wir uns jetzt beruhigt zurücklehnen
können. Das Problem des Mitgliederschwundes haben auch
andere Vereine über alle Sparten hinweg. Das betrifft nicht nur
Vereine, die mit Geflügel zu tun haben. Gab es vor wenigen
Jahren
noch
in
jedem
Dorffußballverein
etliche
Jugendmannschaften, so müssen sich heute mehrere Vereine
zu Jugendspielgemeinschaften zusammenschließen, um
überhaupt noch eine Mannschaft zusammen zu bekommen.
Der fehlende Nachwuchs ist also nicht nur ein Problem von
Taubenvereinen.
Zu unseren Sonderschauen ein paar Worte, ohne den
Zuchtwarten vorgreifen zu wollen.
5
Ich habe in meinem letzten Jahresbericht die geringe
Meldezahl angesprochen, diese aber darauf zurückgeführt,
dass wir doch relativ weit im Norden waren. Ich habe damit
auch die Hoffnung verbunden, dass wir in 2013 mit Hofheim
einen recht zentralen Austragungsort haben, was sich sicher
auch in der Meldezahl bemerkbar machen wird. Leider war
das Gegenteil der Fall. Mit 466 gemeldeten Elsterkröpfern gab
es erneut einen Minusrekord!
Die Ausstellungsleitung rund um Rupert Bockelt hatte sich alle
Mühe gegeben und auch das Rahmenprogramm und der
Festabend waren ohne Fehl und Tadel.
Wir werden uns also für die Zukunft überlegen müssen, ob wir
es uns noch leisten können, eine eigenständige
Hauptsonderschau durchzuführen, oder ob es ratsamer ist,
uns irgendwo anzuschließen, wie es in den nächsten Jahren
ohnehin schon der Fall ist. Dann müssen wir uns auch über
die Aufwandsentschädigung für die Sonderrichter unterhalten,
denn der Beschluss, den wir vor vielen Jahren gefasst haben,
sieht die reduzierte Entschädigung nur für eigenständige
Hauptsonderschauen vor.
Unsere weiteren Sonderschauen in Leipzig und eine Woche
später in Dortmund brachten die erwarteten Ergebnisse. In
Leipzig hatte die Gruppe Sachsen wieder unseren Werbestand
aufgebaut, was sich sicher auch deutlich in der Gruppenkasse
niedergeschlagen hat, wenn ich das so richtig mitbekommen
habe.
Ich habe in meinem Jahresbericht 2013 verschiedene Punkte
angesprochen, die die Größe und das Aussehen des
Elsterkröpfers betreffen. Ich wiederhole das heute noch
einmal, damit es auch jeder begreift!
Der Elsterkröpfer steht als einzige Kropftaubenrasse im Fokus
der Beobachtungen.
Bei der Novellierung des § 11 b TSchG ist uns als Geflügelzüchter seitens der Politik und des Gesetzgebers viel
6
Vertrauen
entgegen
gebracht
worden,
dass
die
Geflügelzüchter die Probleme, die manche Rassen zweifellos
haben, selbst in den Griff bekommen. Jetzt ist es an uns,
dieses Vertrauen zu rechtfertigen. Wenn wir das auf die leichte
Schulter nehmen und weiterhin unseren Elsterkröpfer züchten
wie wir wollen, nämlich immer größer und größer und
überdimensionierter, dann werden uns in absehbarer Zeit
andere vorschreiben, wie wir zu züchten haben. Das ist aber
etwas, was wir alle nicht wollen.
Es wird in Zukunft zumindest bei der Bewertung auf den
Bundesschauen einen Tierschutzbeauftragten geben. Der
steht nicht nur auf dem Papier, sondern ist mit Befugnissen
ausgestattet, d. h. er hat den Status eines Obmannes. Wenn
der also zu dem Ergebnis kommt, das soeben unterzeichnete
„v“ bei dem jungen schwarzen Täuber ist nicht gerechtfertigt,
weil er ein zu großes und unkontrolliertes Blaswerk hat, dann
werden aus 97 Punkten dann plötzlich 92 Punkte.
Wir sind also gut beraten, in der Zucht ganz besonders auf
solche Übertypisierungen zu achten, wobei ich mir durchaus
darüber im klaren bin, dass die Meinungen hierbei manchmal
deutlich auseinander gehen.
Noch ein Wort zur Ammenzucht: Ich bin mir durchaus
bewusst, dass jeder Elsterkröpferzüchter Ammen im Schlag
hat. Dabei sind sie meistens gar nicht da, weil die Elsterkröpfer
ihre eigenen Jungen nicht aufziehen, sondern es geht dem
Züchter darum, von den vermeintlich besten Paaren möglichst
viel Nachzucht zu bekommen. Da muss aber jeder Züchter für
sich entscheiden, wie er es macht. Die meisten,
zugegebenermaßen nicht alle, aber die meisten unserer
Elsterkröpfer ziehen selbst, man muss sie nur lassen. Wenn
man aber mal darüber nachdenkt, den Platz, den bisher die
Ammen eingenommen haben, mit Elsterkröpfern zu besetzen,
stellt sich die Frage, ob das den einzelnen Züchter am Ende
nicht weiterbringt. Und Paare, die nicht selbst ziehen, würden
sich auf diese Weise selbst ausmerzen. Ganz abgesehen
7
davon, dass er diese höhere Zahl an Zuchtpaaren auch noch
ausstellen kann, was sich letztendlich auch unserer
Hauptsonderschau auswirkt.
Und zuletzt: Wenn Züchter anderer Rassen abfällig bemerken,
dass bei den Elsterkröpfern ohne Ammen gar nichts mehr
geht, dann kann ich dazu nur sagen: Wer im Glashaus sitzt,
sollte nicht mit Steinen werfen!
Das sind die wichtigsten Punkte, die mir spontan eingefallen
sind.
Ich habe mir in den letzten Monaten überlegt ob ich in drei
Jahren, wenn ich wieder zur Wahl stehe, noch einmal
kandidiere oder ob jemand anderer den Vorsitz übernehmen
sollte, der „frischen Wind“ hineinbringt. Ich habe auch mit
Ludwig Gehwolf darüber gesprochen. Er meint, das bringt
nichts und wir beide werden diejenigen sein, die am Schluss
im SV das Licht ausmachen. Ganz so schwarz sehe ich die
Zukunft nicht und außerdem: Die Arbeit für den Sonderverein
fällt nicht schwer, denn ich habe sehr gute Vorstandskollegen,
die mich und den Sonderverein in jeder Hinsicht unterstützen.
Dafür meinen herzlichen Dank an alle!!
Egon Dopmann -Vorsitzender -
Sommertagung am 27./28. Juni 2015 in Mitwitz
Tagungsort ist das Hotel "Wasserschloss", Ludwig-Frh.-vonWürzburg-Str. 14, 96268 Mitwitz. Telefon: 09266/9670
http.//www.hotel-wasserschloss.de
ZimmerPreise: DZ 78,00 € EZ 38,00 € incl. Frühstück
Buchungen unter dem Kennwort "Elsterkröpfertagung".
Mitwitz liegt an der B 303 zwischen Kronach und Coburg.
Bei Rückfragen kontaktieren Sie Hans-Dieter Lieb
Telefon: 09560/8405 oder 0160/366 98 93.
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Protokoll der Jahreshauptversammlung am 22.06.2014
im Hotel „Wasserschloss“ in 96268 Mitwitz.
TOP 1 Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit:
Der 1.Vorsitzende Egon Dopmann eröffnete um 9:40 Uhr die
Jahreshauptversammlung, zu der er 41 Mitglieder begrüßen konnte.
Es hatten sich 7 Mitglieder für ihre Nichtteilnahme an der Versammlung entschuldigt. Sein besonderer Gruß galt dem Bürgermeister des Marktes Mitwitz, Hans Peter Laschka, den Ehrenvorsitzenden Günter Jäckel und Dieter Schöne, sowie den Ehrenmitgliedern Klaus Knorr, Lothar Multerer, Ferdi Schmitt, Elsbeth und
Lothar Müller. Jedes Mitglied hat die Einladung zur Jahreshauptversammlung fristgerecht und schriftlich erhalten. Damit war die Versammlung beschlussfähig. Die vorgeschlagene Tagesordnung wurde
ohne Änderungswunsch der Versammlungsteilnehmer angenommen.
Bürgermeister Laschka begrüßte ebenfalls alle Versammlungsteilnehmer und sagte, er freue sich, dass Besucher aus ganz Deutschland
zu dieser Zusammenkunft nach Mitwitz gekommen sind. Er stellte
den Markt Mitwitz kurz vor, der durch die Grenzöffnung 1992 von
der Grenzregion in den Mittelpunkt von Deutschland gerückt wurde
und von vielen Wandertouristen besucht wird. Er wünsche der Versammlung einen guten Verlauf und allen eine gute Heimreise. E.
Dopmann bedankte sich bei Bürgermeister Laschka und überreichte
ihm einen Krug von der HSS 2013 in Hofheim als Erinnerung an
unsere Versammlung.
TOP 2 Totengedenken, Ehrungen:
7 Mitglieder sind im vergangen Jahr verstorben. Der Vorsitzende
verlas deren Namen. Dies waren Buhle Erwin, Grunwald Arnold,
Krusch Jochen, Lehmann Bruno, Poppinga Rudolf, Scheibner
Wilfried und Fritsche Heinz. Dazu erhoben sich die Versammlungsteilnehmer von ihren Plätzen.
Für langjährige Mitgliedschaft im SV wurden geehrt:
SV Nadel in Gold: Hummel Gottfried, Seemann Hans.
SV Nadel in Silber: Frese Günter, Hauerstein Hans,
Hintermeier Josef, Zahorik Josef.
VDT Nadel in Gold: Frischhut Helmut, Geis Walter, Hanke Herwig,
Junk Norbert, Nentwich Arnold, Petschl Hans.
9
VDT Nadel in Silber: Brunner Josef sen , Brunner Josef jun,
Lieb Dieter, Schapperer Nikolaus, Schweickl Josef,
Wellenhöfer Johann.
Eine besondere Ehrung stand für Ferdinand Schmitt an, er wurde
zum Ehrenzuchtwart ernannt.
Allen Geehrten gratulieren wir seitens des SV zu ihrer Ehrung und
bedanken uns für ihre langjährige Mitgliedschaft.
TOP 3 Verlesen des Protokolls der Jahreshautversammlung 2013:
Auf die Verlesung des Protokolls der JHV wurde verzichtet. Jedes
Mitglied hat es mit dem SV Journal 2013 schriftlich erhalten. Es
wurde ohne Änderung einstimmig angenommen.
TOP 4 Jahresberichte: Vorsitzender, Zuchtwarte:
Die bei der Jahreshauptversammlung gegebenen Berichte werden im
SV Journal 2014 veröffentlicht. Die bei der HSS 2013 in Hofheim
fotografierten Tiere wurden eingehend besprochen. Ferdi Schmitt
wies bei einigen Tieren darauf hin, wenn diese sorgfältiger oder besser geputzt worden wären, hätten sie eine bessere Benotung erreichen
können.
TOP 5 Öffentlichkeitsarbeit in den Gruppen und im Hauptverein:
Diese Berichte sind ebenfalls im SV Journal nachzulesen.
TOP 6 Kassenbericht:
Kassierer Günter Frese berichtete über die Einnahmen und Ausgaben
im vergangenen Vereinsjahr. Der Kassenstand des SV beträgt derzeit
1.789,10 €
TOP 7 Kassenprüfbericht und Entlastung der Vorstandschaft:
Die Kasse wurde von L. Multerer und F. Schmitt geprüft. Als
Sprecher der Kassenprüfer gab L. Multerer den Bericht. Alle Belege
über Einnahmen und Ausgaben waren ordnungsgemäß vorhanden.
Es wurden keine Unstimmigkeiten festgestellt. Er bedankte sich bei
Günter Frese für die ordentliche Kassenführung und bat die Versammlung, den Kassier und die Vorstandschaft zu entlasten. Die Entlastung erfolgte einstimmig.
TOP 8 Haushaltsvoranschlag 2014:
Günter Frese gab die zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben für
das Jahr 2014 bekannt. Einnahmen hat der SV durch die
Mitgliedsbeiträge, Werbung im SV Journal, die RZ vom Verband
10
sowie durch Spenden. Das sind ca. 2470,00 €. Die Ausgaben für
VDT-Beitrag, Ehrennadeln, SV Journal, SV Bänder, SVE und SVZ,
sowie Portokosten belaufen sich auf ca. 2320,00 €. Somit ist im
laufenden Haushaltsjahr 2014 ein Plus von ca. 150,00 € zu erwarten.
TOP 9 Eingänge und Anträge:
Neu im SV begrüßen wir die Zfrd. Hartmann Karl Heinz,
Lewandowsky Czesary, Seifert Florian, Albrecht Denis und
Stammberger Holger. Wir wünschen ihnen Erfolg und Freude mit
ihren Elsterkröpfern. Die Mitglieder Heinevetter Rolf, Lützner
Helmut und Rühl Edmund haben ihren Austritt aus dem SV erklärt.
Der Vorsitzende verlas einen dreiseitigen Brief von Uwe Sauerbrey,
den er im Januar erhielt und der laut Verteiler auch anderen Züchtern
im SV zugegangen ist. In dem beklagt er sich über sein schlechtestes
Zuchtjahr seit er Elsterkröpfer züchtet, sowie die mangelnde
Brutpflege und das Aufzuchtverhalten seiner Tauben. Er selbst habe
auf den Qualzuchtindex gehofft, dann wäre der Elsterkröpfer nach
dem
derzeitigen
Zuchtstand
mit
einem
Zuchtund
Ausstellungsverbot belegt worden. Der SV solle sich zu einem
Kurwechsel entscheiden, so sähe er noch eine Chance, den
Negativtrend des Elsterkröpfers zu stoppen. Diese Sätze sind aus
dem zusammenhängenden Brief genommen, aber mehr kann ich hier
nicht anführen, denn es würde den Rahmen des Protokolls sprengen.
Ludwig Gehwolf verlas das gemeinsam vom Vorstand verfasste
Antwortschreiben, das im April dieses Jahres an Uwe Sauerbrey
gesendet wurde, in dem wir ihm unter anderen mitgeteilt haben, dass
wir derzeit keinen Grund für einen Kurswechsel im SV und bei den
Zuchtzielen des Elsterkröpfers sehen. Wir haben ihn auch gebeten,
uns Kopien von eventuellen Antwortschreiben der Zfrd. denen er
diesen Brief zukommen lies, zur Verfügung zustellen, um deren
Meinung dazu zu hören. Bis zum Tag der JHV ist beim SV nichts
eingegangen, da Zfr. Sauerbrey auch bei der JHV nicht anwesend
war, konnten wir auch nicht persönlich mit ihm über seinen Brief
sprechen. Damit ist diese Sache für den SV erledigt. Der Vorsitzende
fragte die Versammlungsteilnehmer, ob jemand mit Uwe Sauerbrey
zu diesem Thema gesprochen habe. Andreas Krahl sagte: „ Uwe
Sauerbrey war auch nicht auf der Gruppenversammlung der Gruppe
11
SV-Mitglied Arnold Nentwich bei
seinem Auftritt im Wasserschloss
JHVMitwitz 2014
Die vom Vors. bei der JHV in Mitwitz 2014 geehrten Zuchtfreunde
12
Sachsen, aber auch für die Gruppe ist mit dem Brief des SV die
Angelegenheit erledigt.“
Klaus Knorr berichtete, er habe vor einiger Zeit mit Uwe Sauerbrey
telefoniert und den Eindruck, dass dieser aus einer Art Frust über ein
schlechtes Zuchtjahr geschrieben habe und er die Sache heute
vielleicht anders sehe. Er selbst gebe ihm in einigen Punkten sogar
Recht. Günter Jäckel meinte abschließend, da Uwe Sauerbrey selbst
nicht da ist, sollten wir die Diskussion abschließen und uns wieder
der Tagesordnung zuwenden.
TOP 10 Hauptsonderschau 2014 20/21.Dez in Fulda:
Ferdi Schmitt verlas die üblichen Regularien für unsere HSS. Die
vorgeschlagenen Sonderrichter, K.Gehrmann, A. Krahl, E. .Dopmann, A. Schwanitz, L. Multerer, C. Kühne, B. Chalupny, M. Sigl
und D. Schöne haben schriftlich zugesagt. Das Standgeld bleibt bei
6,00 €. Die Ausstellung findet in Fulda-Johannesberg statt. Die HSS
wird nach Aussage von Ferdi Schmitt einstöckig aufgebaut .Die Meldepapiere werden wieder im SV-Journal abgedruckt. Die Championsbänder für diese HSS stiften Manfred Stumpf und Ludwig Gehwolf.
Weitere Sonderschauen 2014:
Junggeflügelschau in Hannover 18./19.10 ist eine Sonderschau
angemeldet, es wird aber kein SR vorgeschlagen.
VDT Schau Ulm 22./23.11.:
SR
F. Schmitt, L.Multerer
Lipsia und Nationale 06./07.12.:
SR
K. Gehrmann, A. Krahl E. Dopmann
TOP 11 Hauptsonderschau am 21./22.11.2015 in Möckern:
Die SR K.Gehrmann, A.Krahl, B. Chalupny, M.Frenzl, L.Multerer, F
.Schmitt, E.Dopmann, D.Schöne, C.Kühne und K.Knorr sind laut J.
Rühling schriftlich verpflichtet und haben zugesagt.
Weitere Sonderschauen 2015
Junggeflügelschau Hannover17./18.Okt. wird eine Sonderschau
angemeldet, aber kein SR zur Verpflichtung vorgeschlagen.
13
Lipsia und VDT Schau 5./6. Dez. Leipzig:
SR
K.Gehrmann, L.Multerer, F. Schmitt B.Calupny.
Nationale Dortmund 19./20.Dez:
SR
E. Dopmann
Die Hauptsonderschau 2016 findet nach Aussage von Paul
Kellermann in Triptis statt. Der Termin steht z. Z. noch nicht fest.
Die Terminfrage wird aber alsbald geklärt. Es sind die SR
Gehrmann, Krahl, Dopmann, Multerer, Schmitt, Sigl, Chalupny und
Frenzl zur Verpflichtung vorgeschlagen.
TOP 12 Hauptsonderschau 2017:
Diese findet laut J. Schwarzenberger am 4./5. Nov. in Pfarrkirchen
statt.
TOP 13 Sommertagung 2015:
Mitwitz Termin 27./28.06.
TOP 14 Anregungen, Wünsche, Verschiedenes:
L. Multerer fragte, ob ein Mitglied des SV Vorstandes die Vergabe
der gespendeten SV Preise bei Sonderschauen kontrolliere, dass
diese auch bei den Elsterkröpfern vergeben wurden. Bei der
Nationalen in Dortmund sind laut Katalog von unserem SV zwei SE
gestiftet worden, aber nur eins wurde bei den Elsterkröpfern
vergeben. Der SV sollte bei der Ausstellungsleitung in Dortmund
nachfragen und den fehlenden Betrag zurückfordern. E. Dopmann
sagte zu, dass er sich der Sache mit dem SE in Dortmund annehmen
wird und auch künftig kontrollieren werde.
E. Dopmann gratulierte Dieter Schöne zu dessen Ernennung zum
Bundesehrenmeister bei der VDT Schau in Leipzig.
Andreas Krahl wurde einstimmig zum Sonderrichter ernannt.
Manfred Stumpf bedankte sich bei den Versammlungsteilnehmern,
die für den Ehrenpreispool bei der HSS in Fulda 340,00 € gespendet
haben.
E. Dopmann stellt eine Postkarte mit Elsterkröpfermotiv aus dem
Jahre 1914 vor, die er von einem Sammler für 35.00 € gekauft hat
und die nach Beschluss der Vorstandschaft dem Taubenmuseum in
Nürnberg zur Verfügung gestellt wird.
14
Unser Ehrenmitglied und Sonderrichter Lothar Multerer aus
Frankfurt/Main wird am 20.3.2015 80 Jahre alt. Er ist seit 1966
Mitglied im SV. 1974 war er einer der Hauptinitiatoren zur
Gründung der Gruppe Süd-West, deren Vorsitz er auch übernahm
und 34 Jahre mit großem Engagement führte. Neben vielen
organisatorischen Tätigkeiten für
die
Elsterkröpferzucht
ist
besonders hervorzuheben, dass
er vier mal die HSS des SV in
Frankfurt ausrichtete. Für seinen
überaus großen Einsatz für die
Deutsche
Rassegeflügelzucht
erfolgte u. a. 2002 die Ernennung
zum VDT-Ehrenmeister und
2004 die Ernennung zum Ehrenmeister des BDRG.
Am 30.04.2015 wird unser
Ehrenzuchtwart Rudolf Zenker
aus Hof 80 Jahre alt. Bereits
1960 trat er dem SV der Elsterkröpferzüchter bei. Seine große
Leidenschaft galt dem roten, blauen und
schwarzen Farbenschlag. 1966 wurde er zum
1. Zuchtwart im SV gewählt. Dieses Amt
begleitete er 21 Jahre mit großem Einsatz
und gab sein Fachwissen mit Veröffentlichungen in der Fachpresse weiter. 1988
wurde er im SV zum Ehrenzuchtwart ernannt. Die 2. HSS des SV wurde auf seine
Initiative hin 1965 in Hof durchgeführt.
Wir wünschen den beiden Jubilaren noch
viele Jahre Gesundheit und Wohlergehen im
Kreise ihrer Familien.
Ferdinand Schmitt
15
Andreas Krahl fragte, ob einer HSS im Januar 2019 in Weißenborn
zugestimmt würde? Die Versammlung war allerdings der Meinung,
dass eine HSS im Januar zu spät ist.
E. Dopmann stellte den Antrag, der SV sollte dem Förderverein für
das Taubenmuseum in Nürnberg beitreten. Der Jahresbeitrag beträgt
65,00 €. Dem Antrag wurde mit einer Enthaltung zugestimmt.
Von den neuen Mitgliedern war Karlheinz Hartmann anwesend. Er
wurde der Versammlung vorgestellt.
J. Carrillo stellte den neuentworfenen SV Flyer vor, der im Herbst
bei den Sonderschauen ausgelegt und verteilt wird.
E. Dopmann teilte mit, dass unsere Homepage z. Z. abgeschaltet ist.
Der Anbieter ist vermutlich insolvent. J. Carrillo wird sich dieser
Sache annehmen und gegebenenfalls einen neuen Anbieter suchen.
E. Dopmann dankte Arnold Nentwich und seiner Frau, für die
hervorragende Organisation der JHV und das Begleitprogramm an
beiden Tagen.
Nachdem keine Wortmeldungen vorlagen, schloss E. Dopmann um
13:45 Uhr die harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung und
wünschte allen eine gute Heimreise.
Mitgliederstand Juni 2014: 184 Mitglieder
Eichendorf im Juni 2014
Ludwig Gehwolf
1. Schriftführer
Achtung - Neu !!!!!!
Kontoverbindung Sonderverein Elsterkröpferzüchter
IBAN: DE02 494 501 20 0201 0027 97
Unser SV ist wieder online !!!!!
sv-elsterkroepferzuechter.de
16
Der SV gratuliert zum runden Geburtstag 2015
80 Jahre
Multerer Lothar 20. März
Herold, Elisabeth 06. Sept.
Zenker, Rudolf 30. April
Seelbinder, Karl 10. Okt.
Harms, Günter
12. Aug.
75 Jahre
Müller, Lothar
17. Jan.
Menzer, Günter 14. Mai
Arandt, Reinhard 24. März
Menzel, Joachim 25. Juli
65 Jahre
Geis, Walter
13. Febr.
Schmalz, Dieter
12. Apri
Dietze, Lindmar 01. März
Habeck, Werner
17. Mai
Kapsreiter, Willi 26. März
Chalupny, Bernd
21. Mai
Huber, Franz
05. April
Frischhut, Helmut 06. Okt.
Klix, Manfred
05. April
60 Jahre
Hummel, Gottfried 08. Jan.
Frese, Günter
19. Juli
Krause, Martin
13. Febr. Schweikl, Josef 02. Aug.
Quick, Irmgard
16. Juni
(Dieter Schöne)
Die Damen
während der
JHV 2013 in
Luisenthal
17
Karsten Gehrmann
Zuchtwartbericht 2013
Liebe Mitglieder des Sonderverein,
nachdem unser Ferdi im vergangenen Jahr seinen letzten Zuchtwartbericht hielt, obliegt nunmehr mir diese Aufgabe weiter zu führen. Er zeichnete ein positives Bild in der Entwicklung unseres
Elsterkröpfers in den primären Hauptrassemerkmalen und er machte
detaillierte Ausführungen zur Blaswerkgröße und -form. Diese Einschätzung ist zweifellos richtig und führt uns vor Augen welch rasante Entwicklung unser Elsterkröpfer vornehmlich in den letzten 25
Jahren genommen hat. Heute sind wir den Zielen der Gründungsmitglieder unseres SV, welche einen aufrecht stehenden Kröpfer mit
gerader abfallender Rücken-Schwanzlinie und entsprechenden Proportion anstrebten in den phänotypischen Merkmalen schon sehr nahe. In diesen Punkten erleben wir auf unseren Schauen eine zunehmende Ausgeglichenheit im jeweiligen Farbenschlag, wie auch zwischen den einzelnen Farbenschlägen selbst. Hier haben die Züchter
Großes vollbracht, und das sollte uns Stolz auf unsere Rasse machen.
Einiges ist im letzten Zucht- und Ausstellungsjahr geschehen, es gibt
über positive und auch weniger gute Entwicklungen im Zucht- und
Ausstellungswesen zu berichten.
In der Präsentation unserer Tiere und deren Erscheinungsbild sind
die vorangestellten Entwicklungen weiter zu beobachten. Die Ausnahme im Guten waren die Rotfahlen, welche in der Nachzucht nicht
an das Niveau der letzten Jahre herankamen. Deswegen müssen nun
nicht gleich die Alarmglocken läuten, zumal es ja nicht Totalausfälle waren. Und dass es nicht nur steil nach oben geht, wissen die
Züchter dieser Farbe selbst, zumal die Zuchtbasis nicht all zu groß
ist. Wie in den anderen Farbenschlägen auch spielen viele Nichthauptrassemerkmale eine wichtige Rolle, um in den sg-Bereich oder
gar höher zu gelangen.
Hier haben unsere SR auf den Schauen zuchtstandsbezogen bewertet
und den harmonischen Gesamteindruck in den Vordergrund gestellt,
in welchen diese “Nichthauptrassemerkmale” einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben. So war im vergangenen Ausstellungsjahr das Problem von doch teilweise sehr lebhaften Augenrändern in
18
allen Farbenschlägen aufgetreten, gefordert wird aber ein heller eingebauter Rand. Besonders deutlich wurde dies bei den gelben jungen
Täubern. Ein figürlich feiner 1,0 konnte somit die Höchstnote weder
zur HSS noch zur VDT-Schau erreichen. Dennoch sehe ich entgegen
meines Kollegen Andreas Krahl keinen Problemfall Gelb. Hierfür
war der Auftritt der gelben Damen einfach zu überwältigend. Die
Entwicklung und der Zuchtstand in den einzelnen Farbenschlägen
sind im Bericht zur HSS eingearbeitet und auch in der Presse veröffentlicht worden. Hierfür Dank an Ferdi, auch für die prima Bilder.
Dies sollen nun meine einführenden Ausführungen zur optischen Erscheinung, also den phänotypischen Merkmalen, unseres Elsterkröpfers sein. Weitere Einschätzungen der jeweils amtierenden SR und
PR zu den Sonderschauen später.
Es gibt aber auch noch die genetischen Merkmale. Über diese wurde
schon hinsichtlich der 11. Handschwinge diskutiert. Nun erhielt ich,
wie auch weitere Vorstandsmitglieder und Züchter vom Zfr. Uwe
Sauerbrey im Januar einen Brief, in welchen er sich Gedanken über
den Fortbestand unseres Kröpfers und darüber hinaus den des SV
machte. Ich denke, dass es grundsätzlich richtig ist, in eine derartige
Diskussion einzusteigen, aber hierbei ist der richtige Weg einzuschlagen. Diskussionen in der Öffentlichkeit oder gar der Wunsch
zur Einstufung als Qualzucht unserer Rasse verfehlen ihre Wirkung
und führen zu dem, was eigentlich nicht gewollt ist. Denn, liebe
Zfde., so gewinnt man doch in Züchterkreisen kein Vertrauen und
auch keine neuen (jungen) Züchter.
Ich denke, wir sollten analysieren wie es überhaupt zu dieser Problematik kommen konnte. Hierfür ist es allerdings nötig, sich einiger
grundsätzlicher Naturgesetze bewusst zu werden und diese im Einklang der Entwicklung unserer Rasse zu sehen. In der Natur ist nur
überlebensfähig, was sich behaupten kann. Wir Menschen sind die
einzige Spezies, die sich mit Naturgesetzten bewusst auseinandersetzen können, zum Vorteil aber auch zum Nachteil. Es ist doch so,
dass wir uns für die Zucht einer eleganten Kropftaube entschieden
haben, eben unseres Elsterkröpfers. Das Zuchtziel wurde im Standard festgelegt, nicht von den aktuellen Züchtern oder dem Vorstand,
sondern von den Gründungsmitgliedern. Dem Vorstand obliegt die
19
Aufgabe, diese Entwicklung zu leiten und zu fördern. Heute sind wir
diesen Visionen im äußeren Erscheinungsbild schon sehr nahe. Betrachtet man die Entwicklung der letzten 25 Jahre sieht man doch
deutlich, welch enormer Qualitätssprung geschafft wurde. Vor 25
Jahren standen in den Käfigreihen einzelne herausragende Vertreter,
welche künftige Generationen maßgeblich prägen sollten. Hierfür
wurden sicherlich so viele Jungtiere von diesen gezogen wie möglich, aber wahrscheinlich auch auf Wegen die Eingang in die genetische Anlagen der Nachzucht fanden. Und schon sind wir bei der
eigentlichen Misere in unserer Zucht. Nicht die äußeren Merkmale
machen unsere Tiere zuchtunfähig, sondern wir Züchter durch eine
falsche Zuchtauswahl und Zuchtmethode; Hengstmethode, Täubinnen als Legemaschinen sind hierfür Beispiele. Dünnschalige Eier in
der Brutmaschine erbrütet, können auf Dauer keine überlebensfähige
Population hervorbringen. Auch ist die ständige Kontrolle des Fütterungsverhaltens der Alttiere, wenn sie im Nachfüttern endet, für die
Selbstaufzucht nicht förderlich. Das Bettelverhalten der Jungtiere
verringert sich mit der Folge, dass sich der Fütterungsdrang der Alttiere reduziert. Kontrolle ist wichtig, nur müssen für die Zucht die
richtigen Entscheidungen getroffen werden. Manchmal wäre vielleicht weniger doch mehr, sprich hochgepäppelte Spitzentiere gäbe
es erst gar nicht. Dann wäre auch kein Zuchteingang derartiger Tiere
möglich und wir hätten für unseren Elsterkröpfer viel erreicht.
Ein Geschäftsinteresse in unserem Hobbybereich ist in der heutigen
Zeit fatal. Ich erinnere nur an die Problematik 11. Handschwinge.
Hier wurden damals Zugeständnisse gemacht, obwohl der Zuchtwart
F. Schmitt dies ablehnte. Aus heutiger Sicht völlig richtig. Der Einwand zur Aufweichung dieser Handhabung kam von einzelnen Züchtern mit der Begründung, den Züchtern der ehemaligen DDR nicht
ausreichend mit Zuchttieren helfen zu können. War das wirklich der
Grund?
Auf Ausstellungen kann nur das äußere Erscheinungsbild beurteilt
werden. Und hier ist in den letzten Jahren doch sehr viel geschehen.
Es stehen nicht einzelne Züchter im Vordergrund und fokussieren auf
einzelne Merkmale, sondern es steht das Tier im Mittelpunkt. Die
Zuchtwartberichte weisen doch auch auf Probleme hin, welche
20
Feine Rote züchtet im Main-Spessart-Kreis
Karlheinz Hartmann
Zum Ebenbild 16
97842 Karbach
Tel.: 09391/6416
Karlheinz-Hartmann53@web.de
0,1 v BM Nürnberg 2012
0,1 sg 95 E Nürnberg 2012 >>>>>
21
unserer Rasse auch hinsichtlich des Reproduktionsvermögens schaden können. Hervor zu heben sind hierbei die Ausführungen zum
Blaswerk. Diese müssen aber entsprechend von den Züchtern interpretiert werden. Auch ist die Standhöhe nicht Schuld an mangelnder
Aufzuchtleistung. Diese ergibt sich nun mal aus den Zuchtzielen unseres Kröpfers. Aufrechte Haltung, gerade abfallende RückenSchwanzlinie, 2/3 zu 1/3 Proportionierung und der Schwanz den
Boden nicht ganz erreichend, dies sind die maßgeblichen Faktoren,
welche die Beinlänge definieren. Das ist einfache Geometrie. Einfluss haben wir auf eine parallele, nicht zu breite Beinstellung, korrekte Fersenwinkelung und festen Auftritt. Das sind Punkte, welche
zuchtentscheidend sind und sich in den Berichten wiederfinden.
Auch eine ordentliche Bemuskelung und Federqualität sind Punkte,
die ebenso bedeutend sind, nicht die Größe eines Tieres. Und diese
Punkte werden von unseren SR in der Bewertung berücksichtigt und
im Bericht zur HSS ausführlich dargelegt. Wir züchten nun mal einen modernen Kröpfer und dieser fordert entsprechende Haltungsbedingungen. Diese können ja unterschiedlich sein, nur muss jeder
Züchter selbst seine Zucht auf seine Bedingungen ausrichten. Entscheidend ist die Harmonie aller Rassemerkmale nicht Einzelner in
Übertreibung. Hierfür ist das erreichte Niveau unseres Elsterkröpfer
doch schon zu hoch und ausgeglichen. Ich wünsche mit diesen Ausführungen das Bewusstsein und die Verantwortung eines jeden
Züchters für den Erhalt des Kulturgutes Elsterkröpfer zu stärken, und
sich als Teil dieser Gemeinschaft zu definieren, ohne natürlich das
persönliche Streben nach Erfolgen auf Ausstellungen in Abrede zu
Karsten Gehrmann ZW
stellen.
Nun zu den Einschätzungen der amtierenden Sonder- und Preisrichter auf den einzelnen Sonderschauen.
34 Elsterkröpfer in schwarz, rot und rotfahl, alle bewertet von PR
Wiegmann bei der Deutschen Junggeflügelschau in Hannover.
waren nach Jahren des Schattendaseins wieder ein Lichtblick.
Sechs Schwarze eines Ausstellers boten durchschnittliche Qualität
mit Wünschen in Blaswerkform, Haltung und Proportionen.
22
23 Rote von 4 Ausstellern stellten den Löwenanteil der Kollektion.
Hier bot sich aber auch die gesamte Bandbreite und Wünsche,
angefangen beim typischen Blaswerk bis hin zu sehr struppiger
Feder. 2 mal hv an Lefers.
5 Rotfahle bildeten den Abschluss. Figürlich können sie trotz der
geringen Zuchtbasis mit den anderen Farbenschlägen konkurrieren.
Deutlich erkennbar waren aber die Probleme mit der Farbe,
insbesondere in der Herzzeichnung. V mit BB auf eine feine
E. Dopmann
Jungtäubin von Dopmann.
Zur VDT-Schau in Leipzig mit 288 gemeldeten Tieren ein gutes
Ergebnis. Die gezeigte Qualität konnte durchaus gefallen, auch wenn
es einige Ausfälle zuviel zu sehen gab. Die 91 Schwarzen ordnete
SR B. Chalupny. Einer ganzen Reihe prima Vertreter standen aber zu
viele mit Mängeln gegenüber. Hinter Einträgen in der Mängelspalte
mit der Konsequenz einer unteren Note wie raue Zehen oder mangelnde Blasfreude/Kondition (am Bewertungstag) stehen noch zuchtwürdige Tiere, aber zu lange und anziehende Hinterpartien, Haltungsfehler oder hängende Flügel müssen einen Zuchtausschluss zur
Folge haben. Bei den jungen Täubern erhielt die ZG Lieb mit v und
hv die besten Noten. Zweimal hv an G. Werner. Am Samstag präsentierten sich noch andere in bestechender Qualität. Stellvertretend
sei hier J. Brunner genannt. Bei den jungen Damen erreichte keine
die Höchstnote. Dafür 5 x hv. ZG Lieb (2x), G. Werner, G. Linne
und W. Ritter. Eine super Alttäubin von S. Kößer erhielt zurecht v.
In der Erscheinung sollten die Schwarzen noch einheitlicher werden.
K. Gehrmann
Einige wirken doch reichlich zart.
88 Elsterkröpfer standen für SR F. Schmitt zur Bewertung. Hiervon
alle 56 Blauen und 32 rote Täuber.
Die 20 blauen Jungtäuber zeigten den derzeitigen hohen Zuchtstand dieses Farbenschlages. Kräftige Körper, aber in der Darstellung trotzdem elegant, mit gut absetzendem und oben vollem Blaswerk präsentierten sich diese. Dazu kam die geforderte aufrechte
Haltung mit durchgehender Rücken-Schwanz-Linie und gut aufgelegten Schwingen. Beinaustritt, Farbe und Zeichnung waren bei den
7 höher bewerteten mustergültig. So ergaben die sehr gute Kondition
und Blasfreudigkeit einen hohen Notendurchschnitt. V und 2 x hv für
23
Täuber von A. Leitl und 1 x hv an M. Klix. Die drei 95-Punkte-Täuber von G. Frese bestachen durch prima straffe Feder, gleichmäßige
Farbe und Zeichnung. Nur 4 mussten wegen fehlender Pflege und
schwacher Vorstellung unter 93 Punkten bleiben. Dass mit blauen
Täubern mit aufgehellter, ungleichmäßiger Rückenfarbe kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist, dürfte eigentlich bekannt sein.
Unter 7 Alttäubern brachte es der von M. Klix zum hv. Er sollte in
der Nackenlinie typhafter sein, Bogen mehr im oberen Bereich.
Enttäuschend war der Durchschnitt der 24 Jungtäubinnen. So reichte es nur zu hv für A. Leitl (in der Ferse eleganter), und 2 x 95 Punkte für G. Frese, sowie 1 x für Striegnitz. In Nr. 30256 stand eine figürlich hochfeine 0,1, aber mit beidseitig deformierten Außenzehen.
Hier sollte man nicht auf die Gnade eines SR hoffen! Fehlende Pflege (Untermieter), wenig Kondition, sowie Gefieder- und Farbmängel
führten zu den g und b Noten. Dass die Elsterkröpfer mit starkem offenen Herzschluss nicht auf 93 Punkte kommen können, ist mir
schon 50 Jahre bekannt. Aber auch hier in Leipzig standen wieder
einige mit diesem groben Mangel, auch bei den Roten.
Eine klasse Alttäubin zeigte G. Frese mit hv bewertet, bei der die
Flügel etwas besser aufgelegt sein sollten.
25 rote Jungtäuber und 7 alte zeigten sich in einer sehr guten konditionellen Verfassung, was besonders auf die Alten zutrifft. Diese hatten ihr Spitzentier in einem hochfeinen mit hv bewerteten von E.
Dopmann. Dem Obmann genügte das nach meiner Meinung vorbildliche Kropfgefieder nicht zur Höchstnote. Alttäuber mit idealer glatter Kropffeder zur Schau zu bringen, ist bei deren Temperament nur
bedingt möglich, da sie doch ihr Revier verteidigen müssen. Einen
Elsterkröpfer kann man in diesem Punkt nicht mit einem Zwergkröpfer vergleichen. Als Tierliebhaber wollen wir doch keine Einzelhaltung praktizieren, um einmal in den Genuss eines vorzüglich zu
kommen. In Farbe und Glanz, Stellung und Blaswerkform war bei
den Alttäubern ein perfekter Zuchtstand feststellbar. Augenmerk ist
auf eine etwas kürzere Hinterpartie und noch zartere Augenränder zu
legen.
Nicht so ausgeglichen in Größe, Typ und Raumaufteilung, sowie
fließendem Beinaustritt, waren die roten Jungtäuber. Loses und
24
Spitzentiere von der HSS in Hofheim
1.0 v SV-Band Albert Leitl
1.0 sg 95 Z Max Sigl
1,0 hv SE 2 ZG Lieb
1,0 v SVB Hartmut Kranich
25
unsauberes Schenkelgefieder und die Pflege (Mitbewohner) blieben
unter 93 Punkten. Ein figürlicher Ausnahmetäuber in Käfig Nr.
30294 konnte wegen abgesetzter Schwanzfarbe nicht in die Oberliga
kommen. Auch traten einige mit rötlichen Augenrändern in Erscheinung. Ein Ausnahmetier vom A. Krahl mit v EB bewertet, war ein
Vorbild für unsere Rasse und wurde zu Recht vom Obmann in die
VDT-Championklasse beordert. Hierzu an den Züchter herzlichen
Glückwunsch. Ein hv-Täuber von J. Rühling ebenso hochfein, jedoch
das Schenkelgefieder sollte eine Nuance anliegender sein. Mit 95
Punkten bewertete von E. Dopmann und G. Frank (2 x) überzeugten
durch herausragende Figuren. Kleine Wünsche in Pflege, bessere
Rückenabdeckung und Schwingenlage, Hinterpartie angepasster und
Kropfgefieder fester, führten zu Abstufungen. Bedenklich stimmte,
dass fünf mal Pflege (Mitbewohner) angemahnt werden musste,
F. Schmitt SR
wobei bei einem o. B. unausweichlich war.
Mein Bewertungsauftrag umfasste die 31 roten Täubinnen und die 62
Tiere umfassende gelbe Kollektion. Den jungen roten Damen fehlten
die herausstechenden Vertreterinnen. Bis auf die mit hv bewertete
von E. Dopmann konnte sich keine andere für diesen Notenbereich
qualifizieren. Der mit sg 95 bewerteten von Gehwolf wünschte ich
mehr Brustbeinlänge vor den Beinen für mehr Eleganz im Gesamteindruck, der von Frischhut eine festere und geschlossener Feder. Zu
deutlich waren die Wünsche beim Rest der Tiere, auch fehlte die geforderte Gesamtharmonie. Die Wünsche nach ausgeprägterem Oberkropf verdeutlichen den Zuchtschwerpunkt. Knappes, kugeliges
Blaswerk waren in diesem Farbenschlag schon weiter zurückgedrängt. In der Altdamenklasse standen zwei Kracher. Konnte das
Tier von J. Rühling verdient mit hv bewertet werden, musste die 0,1
von R. Schneider wegen 11 Handschwingen zurückgesetzt werden.
In den Reihen der gelben 1,0 standen einige müde Vertreter, welche
durch Abwehrhaltung die Hinterpartie anzogen oder ihr Blasvolumen
nicht zeigten. Der Wunsch “Augenrand eingebauter” verhinderte das
v für einen super Vertreter von J. Hintermeier. Einen ebenfalls
hochkarätigen (noch) typvoll(er)en Tauber präsentierte H. Frischhut.
Die Federqualität veranlasste mich jedoch nur 95 Punkte zu vergeben. Bei den jungen Mädel waren, wie schon zu HSS, super Ty26
pen vertreten. Wer in dieser Kollektion nicht topfit war, wurde
herabgesetzt. Schon für sg 94 und 95 war die Messlatte in dieser
Klasse sehr hoch. Das hatten wir in Gelb lange nicht. Prima Haltung,
Beinstellung und Blaswerk waren die Grundlage eines harmonischen
Gesamteindrucks. Leider konnte sich der Obmann wie schon bei Rot
in der 0,1-Klasse, zu keinem v durchringen. Eigentlich schade, zumal
die Qualität durchaus vorhanden war. So erreichten L. Gehwolf (3x)
und H. Frischhut nur die Note hv. Doch noch v erhielt die als letztes
gelbes Tier stehende feine Alttäubin von L. Gehwolf.
Die 6 Rotfahlen von E. Dopmann bewertete kein SR. Aber PR R.
Bube machte seine Sache ordentlich. Die 4 Jungen konnten nicht das
Niveau der beiden feinen Alttäubinnen erreichen, welche mit sg 95
und hv bewertet wurden.
Deutsche Meister wurden die ZG Lieb auf Schwarz, G. Frese auf
Blau, J. Rühling auf Rot und L. Gehwolf auf Gelb. Herzlichen
K. Gehrmann SR
Glückwunsch allen Preisträgern.
71 gemeldete Elsterkröpfer (ein Aussteller hatte seine 13 Käfige leer
gelassen) bei der Nationalen Bundessiegerschau in Dortmund ist
angesichts des Termins eine Woche nach der LIPSIA-Schau ein gutes Ergebnis. Leider fehlte der rotfahle Farbenschlag ganz, die Gelben waren nur mit 3 Alttieren vertreten.
11,13 Schwarze von vier Ausstellern boten eine durchschnittliche
Qualität. Wünsche in der Blaswerkform, der Haltung sowie der Federfestigkeit ließen keine ganz hohen Noten zu. Auffällig waren häufig die Wünsche an den Augenrand und an ein straffes Schenkelgefieder, worauf in Zukunft verstärkt geachtet werden sollte. Hv an
eine recht feine Alttäubin von Litsche.
7,7 Blaue von zwei Züchtern spiegelten nur zum Teil den derzeitigen
Zuchtstand wider, zumal einige Tiere sich darstellten wie aus den
60er Jahren übrig geblieben.
Andere wiederum zeigten sich mit allen typischen Rassemerkmalen
wie birnenförmiges Blaswerk, richtigen Proportionen und feinem,
straffen Gefieder. Ein Musterbeispiel hierfür war der Jungtäuber mit
v SB von G. Frese, dazu noch zweimal hv.
14,14 Rote boten viel Licht und Schatten, wobei der Schatten deutlich überwog. Es zeigten sich alle schon längst überwunden ge27
glaubten Fehler wie hängende oder helle Ortfedern, angezogene Hinterpartie, weißer Keil, waagerechte Haltung und sehr struppiges
Gefieder, was sich in vielen b- und g-Noten niederschlug. Eine Ausnahme bot der feine Jungtäuber von H. H. Lefers, der bei etwas
strafferem Gefieder die Höchstnote erreicht hätte.
3 gelbe Alttiere spiegelten nicht den derzeitigen Zuchtstand wider.
Ihnen war auch deutlich die fehlende Schauvorbereitung anzuE. Dopmann SR
merken.
28
Top Linie in Blau am Dicken Turm seit 1960
PR und VDT – Ehrenmeister Ferdinand Schmitt
Ritterweg 14, 36093 Künzell, Tel.: 0661/32115
29
50. Hauptsonderschau der Elsterkröpfer
Die Gruppe Bayern-Nord hatte die ehrenvolle Aufgabe, unsere 50.
Hauptsonderschau ausrichten zu dürfen. Diese Aufgabe wurde dem
GZV Ibind und Umgebung übertragen und von diesem zu einer,
dem Jubiläum jederzeit gerecht werdenden Veranstaltung umgesetzt.
Neben einreihigem Aufbau, ordentlicher Tierversorgung und bester
Bewirtung in familiären Flair wird auch der im Sportlerheim Friesenhausen durchgeführte Züchterabend in angenehmer Erinnerung der
Anwesenden bleiben. Für all Das den Zuchtfreunden um den
Vereinsvorsitzenden Rupert Bockelt, sowie H.-D. Lieb und Gustav
Frank für die Organisation der Tombola und der Showeinlage ein
großes Lob und besten Dank.
Leider konnte die Tierzahl gegenüber der letzten HSS mit 466
Elsterkröpfern nicht gesteigert werden, was sicherlich nicht
befriedigen kann, aber die Tendenz der allgemeinen Entwicklung in
der Rassegeflügelzucht widerspiegelt. Die Gründe für unseren
Elsterkröpfer sind wie auch bei anderen Rassen vielschichtig.
Ursachen und Gegenmaßnahmen werden an anderer Stelle im neuen
Journal sicherlich publiziert.
Andererseits konnte der positive Trend der letzten Jahre in der Festigung von primären Hauptrassemerkmalen in den Farbenschlägen
Schwarz, Blau, Rot und Gelb fortgesetzt werden. Aufrechte Haltung,
fließender Beinaustritt mit paralleler Beinstellung, lockeres und zum
Tier passendes birnenförmiges Blaswerk, sind nicht nur den
herausgestellten Spitzentieren eigen. Diese Rassemerkmale sind heute Allgemeingut geworden. 21 vorzüglich und 33 hervorragend bewertete Elsterkröpfer durch die sieben eingesetzten Sonderrichter bestätigen diese Feststellung. Champion in der Täuberklasse wurde
Egon Dopmann mit einem Roten und bei den 0,1 errang Ludwig
Gehwolf diesen Titel mit einer feinen Gelben.
Den Leistungspreis errang mit 578 Punkten Ludwig Gehwolf. Erringer der Zuchtpreise wurden im schwarzen Farbenschlag mit 385
Punkten die ZG Egon und Hans-Dieter Lieb, in Blau (384) Max Sigl,
in Rot (380) Gustav Frank, in Gelb (382) Josef Hintermeier und in
30
Rotfahl (375) Egon Dopmann. Den Gruppenpokal mit 11 Ausstellern
und 258 Punkten holte sich die Gruppe Nord-Bayern für ein Jahr in
ihre Vitrine. Allen Preisträgern für ihre Leistungen Gratulation.
Mit 149 Vertreter aus 18 Zuchten wollten die Schwarzen zur HSS
antreten, was ein Plus von 29 Tieren und 2 Ausstellen darstellte. Die
Bewertung der 143 ausgestellten Tiere nahmen die SR E. Dopmann
(alle 1,0), B. Chalupny (0,1 jung) und L. Munterer (0,1 alt) vor. Auch
in diesen Jahr sehr ausgeglichen die Größe, Standhöhe und Halslänge
der 1,0. Zu schwache Tiere, aber dennoch harmonische Tiere,
erhielten richtigerweise Gut. Bei den jungen Damen waren doch
mehrere Tiere an der unteren Größengrenze zu finden, dazu noch mit
reichlich straffen Blaswerk. Hier muss unbedingt gegengesteuert
werden. Eine aufrechte Haltung konnte dem Großteil bescheinigt
werden, die gerade abfallende Schwanzpartie muss aber noch
verbessert werden. Das Blasvolumen, außer bei den vorweg
genannten Tieren, war der Körpergröße angepasst und hatte die
erforderliche Lockerheit bei festen Ansatz. Jedoch zeigten einige
Knaben am Bewertungstag nicht in vollen Umfang diese Vorzüge
und mussten somit teilweise mit unteren Noten vorlieb nehmen. Hier
sind die Züchter gefordert in der Schauvorbreitung Verbesserungen
vorzunehmen. Der Grünglanz muss in einigen Zuchten dominanter
(leuchtender) werden. Dies sollte in der Wunschspalte vermerkt
werden. Deutlich verschlechtert zeigten sich die Augenränder. Bei
einem etwas gröberen Rand kann man mitunter noch Zugeständnisse
machen und die Wunschspalte wählen, aber rötliche oder gar rote
Ränder lassen keinen Entscheidungsspielraum mehr zu.
Unbedingt zu achten ist auf eine festere Rückenabdeckung, da diese
auch den Herzschluss bildet. Bei den 48 jungen 1,0 konnte H.
Kranich vorzüglich erringen. Hervorragend erreichten Vertreter von
G. Werner und 2x ZG Lieb. 10 mal gut und 3 noch schlechtere Noten
waren Resultat der genannten verbesserungswürdigen Merkmale. Die
20 Alttäuber hatten mit dem v-Tier der ZG Lieb und den hv-Tieren
von K. Marx und S. Kößer ihre absoluten Spitzenvertreter, wobei der
von Marx in punkto Proportion, Haltung, gerader RückenSchwanzlinie und Blaswerk mit bester Federqualität und Glanz noch
31
heraus stach. Eine bessere Herzkorrektur wäre hier von Vorteil
gewesen.
Die Klasse der 52 jungen Damen dominierte die ZG Lieb mit 1x v
und 2x hv. Weitere hv errangen L. Gehwolf, G. Werner und G.
Linne. Mit weiteren 11 sg 95 zeigt sich das hohe Niveau in Schwarz,
wobei die 11x gut noch Betätigungsfelder den Züchtern vor Augen
halten. In der qualitativ hochwertigen, mit 29 Vertreterinnen
bestückten, Alttäubinnenklasse erreichten G. Linne und S. Kößer
jeweils v, die ZG Lieb, A. Nentwich und S. Kößer jeweils hv.
Nur 87 blaue Elsterkröpfer aus 9 Zuchten präsentierten sich den SR
F. Schmitt (alle1,0 und 0,1 jung) und K. Gehrmann (0,1alt). Die
jungen Herren hatten an diesen Wochenende wohl nicht ihre beste
Zeit. Bis auf wenige Ausnahmen wollten sie ihre durchaus
vorhandenen Vorzüge nicht so recht zeigen. Gestreckte Körper mit
entsprechender Beinlänge, sowie ausreichend Hals für ein
ordentliches Blaswerk waren vorhanden. Letzteres zeigten viele am
Bewertungstag jedoch nicht vollständig, so das viele im Bereich sg
93 und sg 94 verblieben. Anders die jungen Mädel. Diese waren
aufgeschlossener und zeigten was sie hatten. Aufrechte Haltung,
passende Standhöhe und prima Blaswerk waren meist vorhanden.
Bei den Blauen muss die Winkelung (Lockerheit) im Fersengelenk
unbedingt verbessert. Hier waren einige mit zu viel und andere mit
zu wenig Winkelung zu sehen. Alles noch im Toleranzbereich, aber
muss in der Zukunft Beachtung finden. Denn bei besten Proportionen
und prima Haltung macht dies die Entscheidung in der Benotung
durchaus schwierig. Auch ist in diesen Farbenschlag auf eine
ordentliche Rückenabdeckung, sowie glatte Handschwingen zu
achten. Von den 32 Jungen erhielt A. Leitl für seinen Vertreter
zurecht v. Die beiden hv-Vertreter von M. Stumpf hatten Wünsche in
den Schwingen bzw. in der Rückenfarbe. Ein junger 1,0 von M. Klix
(sg 94) und einer von R. Walter (sg95) zeigten erst ab Samstag ihr
ganzes Potential. In der 16 Tiere umfassenden Alttäuberklasse
erreichte A. Leitl ebenfalls die Höchstnote. Hervorragend erzielten
die Vertreter von M. Klix und M. Stumpf. Beide hatten einen kleinen
Wunsch im Fersengelenk.
32
Spitzentiere von der HSS in Hofheim
0,1 v HOH B Max Sigl
0,1 hv E Gerald Werner
ZP u. LP - Erringer 2013 v. l. E. Dopmann, E. Lieb. J. Hintermeier, Max Sigl, L. Gehwolf, H. D. Lieb und Gustav Frank
33
In einer sehr guten Jungtäubinnenklasse mit 22 Tieren erreichte M.
Sigl mit zwei Ausnahmeerscheinungen vorzüglich. Das I-Tüpfelchen
dieser Tiere war die lackreiche blaue Farbe. Zwei prima Tiere von
G. Frese erhielten hv, mit kleinen Wunsch in der Haltung bzw. der
Schwingenlage. Die 17 alten Damen stellten eine klasse Kollektion
dar, mit nur 3x gut auf Grund mangelnder Blasfreude. M. Klix erhielt
für eine prima Proportionierte mit super Feder vorzüglich, wie auch
G. Frese für seine harmonische 0,1.
Karsten Gehrmann
Der rote Farbenschlag mit insgesamt 141 Tieren bei acht
Leerkäfigen zeigte eine Steigerung zum Vorjahr. Den 49 Jungtäubern
fehlt es noch weiterhin an figürlicher Gleichmäßigkeit. Aufrecht in
der Haltung sind fast alle, aber es gibt noch immer Ausreißer mit
kugeligen oder herausspringenden Blaswerk, sowie untypischen
Beineinbau (Schenkeldruck), Grätschen und Zehenspiel. Gute Arbeit
leistete SR Sigl bei der Beurteilung. Für zehn mit hängender
Ortfeder, offenem Schwanz, Keilweiß oder unsicheren Stand, sowie
falscher Schnabelfarbe gab es zurecht die Note g oder b. Die sich
bestens zeigten wurden mit v SV- und Championsband (E.
Dopmann) sowie mit hv - Nackenfeder fester/ Oberkropf noch
voller- ( 2x G. Waldeyer) und je einmal hv für J. Rühling und G.
Fischer mit Wunsch nach festerem Kropfgefieder ausgezeichnet.
Vier weitere wurden mit sg 95 prämiert. 21 Alttäuber alle mit sg,
außer die mit v und hv (Schenkelfeder straffer) von E. Dopmann
sowie hv mit Wunsch nach hellerem Augenrand von J. Rühling
bewerteten, ist Typgleichheit anzusehen. Die noch vorhandenen
Wünsche nach festeren Stand, mehr Körper, strafferer Feder und
sauberer Farbe haben sich zum Vorjahr schon gebessert, verlangen
aber noch nach mehr Einheitlichkeit. Auf feine Zeichnungsfelder ist
beim Elsterkröpfer zuachten, denn nur so entsteht ein sehr guter
Gesamteindruck. Bei den 47 Jungtäubinnen ist das nicht anders. SR
L. Multerer setzte drei wegen Latz, Afterweiß und einer unreinen
Schwanzfarbe auf b, weitere auf g wegen waagerechter Haltung,
steifen Stand, Rückenweiß und Konditionsmängeln. Das Thema
Kondition( hier Gesundheit) zur Hauptschau geht alle an, denn schon
in den Vorjahren gab es Ausfälle. Die einen bringen es mit und die
Mehrzahl der Züchter hat nach der Schau im Heimatschlag das
34
Problem. So kann es nicht weitergehen! Aber den Prämierten, allen
voran die v SV- Band von Altmeister G. Frank, den zwei hv-TierenBlaswerk noch länger- von N. Junk und- im Körper zarter- von L.
Gehwolf, sowie weiteren acht sg 95 mein Glückwunsch. Stabile,
kräftige Täubinnen für die Zucht wollen wir, aber Vorsicht, nicht
übers Ziel hinaus, zumindest nicht im Ausstellungskäfig. Die 24
Alttäubinnen bewertet von SR B. Chalubny, konnten schon
begeistern. Aufrechte Haltung mit prima Vorderpartie, feinen
Federkleid brachten auch das v für J. Rühling. Hv (Kropffeder noch
fester) für G. Frank und sieben mit geringen Wünschen auf sg 95.
Bei den vier Kellerkindern mit Mängeln wie loser Hinterhalsfeder,
wenig Blasfreude und 11 Schwanzfedern ist ein Verbleib im
Zuchtschlag zu überlegen. Oder waren es nur Stresserscheinungen?
Insgesamt ist in Rot eine gestiegene Leistungsdichte zu verzeichnen,
was dem Farbenschlag gut tut nach Jahren der Findung.
Eröffnung der 50. HSS 2013 Hofheim: Links AL Rupert Bockelt
35
Ausstellungsbestimmungen 48. Fuldaer Taubenschau am 20./21. Dez. 2014
in Fulda-Johannesberg, Mehrzweckhalle am Sportplatz o. Nr.
Angeschlossen: 51. HSS. SV der Elsterkröpferzüchter, HSS. SV Feldfarbentauben und Münsterländer Feldtaubenzüchter, HSS. SV Elsterpurzlerzüchter
Anmeldung an:
Meldeschluss:
Einlieferung:
Öffnungszeiten:
Tierausgabe:
AL Norbert Hillenbrand, Rittlehnstr. 18, 36041 Fulda,Tel. 0661/95 2700
20. November 2014
oder 06654/369 (Manfred Stumpf)
19. Dezember 2014 ab 13.00 Uhr
Samstag von 10.00 - 18.00 Uhr - Sonntag von 9.00 - 14.00 Uhr
Sonntag 13.00 Uhr
Maßgebend sind die AAB und nachfolgende Sonderbestimmungen:
1.
2.
Standgeld: 6,00 €
Kostenbeitrag: 6,00 €
Katalog: 4,00 €
Standgeldüberweisung: Konto Nr. DE53 530 501 80 004102 1718,
Elsterkröpfer", Kontoinhaber RTV "Rhön-Vogelsberg e. V."
3. Preise der AL: E = 8,00 €
Z = 4,00 €
pro PR 1 SV-Band, 1 Fuldaer Band, 1 Fulda-Pokal, gestiftete Preise zusätzlich.
4. Bei Meldung in der AOC-Klasse die Farbe eintragen (Beispiel: AOC-gelbfahl)
5. Bei Tierverkauf erhält die AL 15 % als Bearbeitungsgebühr
6. Verkaufsbörse bitte formlos anmelden, pro Käfig 3,00 € ( je Käfig nur ein Tier ).
7. Bei der Einlieferung ist das Impfzeugnis gegen Paramyxcovirose vorzulegen, die
Betriebsnummer ist anzugeben. Weiterhin gelten die veterinärrechtlichen
Bestimmungen, die zur Zeit der Schau gültig sind
8. Bei Tierverlust werden maximal 25,00 € gewährt (AAB II. 5).
9. Die Teilnahme an Leistungs- und Zuchtpreisen erfordert die Vorlage des
Ringausweises
10. Letzter Termin für Reklamationen ist der 31. Jan. 2015
Übernachtungen: Gasthof - Hotel "Jägerhaus", Bronnzeller Str. 8, 36043 Fulda-Bronnzell
Tel.: 0661/94 175-0
Fax: 0661/94 175-38
Email:hotel.jaegerhaus@t-online.de
DZ einschl. Frühstück € 73,00
EZ einschl. Frühstück € 43,00
Rahmenprogramm:
Freitag: Bewertungstag - traditionelles Elsterkröpfer-Buffet um 19.00 im Hotel "Jägerhaus"
(Anmeldung bei Abgabe des Meldebogens erforderlich).
Samstag: 19.00 Uhr Züchterabend mit Musik im Wintergarten des Hotel "Jägerhaus".
Wir empfehlen den Besuch des Fuldaer Weihnachtsmarktes Stadtbusverbindung
(Haltestelle vor dem Hotel "Jägerhaus", ebenso Busverbindung ab Johannesberg).
36
51. HSS. der Elsterkröpferzüchter
in Fulda-Johannesberg, Klostermannstr. o. Nr., Mehrzweckhalle
20. - 21. Dezember 2014
Betriebsnummer:
Melde-Nr.:
Name:
PLZ:
Str./Nr.
Lfd.
Nr.
1,0
jg.
Vorname:
Ort:
Tel.:
1,0
alt
0,1
jg.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
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18
Meldeschluss: 20. 11.2014
Einlieferung: 18.12.2014
Bewertung: 19.12.2014
0,1
alt
Rasse
Farbe
Verk.Preis
Elsterkröpfer
Voliere € 15.00
(nach Absprache)
Standgeld pro Tier € 6.00
Unkosten € 6.00 Katalog € 4.00
Ehrenpreisstiftung
Gesamtbetrag
Unter Anerkennung der AAB und den zusätzlichen
Ausstellungsbestimmungen melde ich o.a. Tiere an.
Meldeschluss ist unbedingt einzuhalten.
_________________________
Unterschrift
37
Standgeld
Spitzentiere von der HSS in Hofheim
0,1 alt v HOH B
G. Linne
0,1 alt hv SE 2 ZG. Lieb
1,0 alt hv E Karl-Heinz Marx
38
1,0 hv E ZG Lieb
Gelbe Elsterkröpfer, werden diese unser Sorgenkind? Mit 68 Tieren,
bewertet von SR A. Krahl, war die Meldezahl schon nicht
berauschend, dazu noch die Qualität der Täuber und man kommt
nicht umhin sich Gedanken um die Zukunft zu machen. War im
letzten Jahr die Qualität noch annehmbar, so ist diesmal hoffentlich
der Tiefpunkt erreicht. Von den 22 Jungtäubern zeigten sich sehr
Schmucke mit super Farbe und Feder, aber etwas zu zierlich für
einen typhaften Täuber, da ist bei sg 95 Schluss. Figürlich
Ansprechende hatten grobe und rötliche Augenränder, sowie dunkle
und gräuliche Rücken-, Schwanz- und Brustfarbe. Gleichmäßiges
Gelb ist anzustreben, ohne Säumung und Anflug von grau oder
braun. Täubern mit wenig Käfiggewöhnung kann durch Animation
noch etwas entlockt werden, in Aktion sollte aber die Hinterpartie
nicht angezogen werden, dazu noch Weiß im Keil ergibt Note b.
Weitere sechs untere Noten gab es für oben aufgeführte Mängel und
ein o.B. für Augenfehler (Verletzung). Der beste mit hv (Augenrand
noch feiner) bewerte von J. Hintermeier konnte gefallen. Ebenfalls
ansprechend der sg 95 von H. Hauenstein, aber kein Jungtier, und der
zweite sg 95 von L. Gehwolf, der sich auch von der Seite zeigen
sollte. Sechs Alttäuber mit mehr Habitus, so der sg 95 von S. Haag
und der v- Täuber von J. Hintermeier, ein richtiger klasseTäuber in
Gelb. Die 20 jungen Täubinnen, 2 Leerkäfige, zeigten ein besseres
Bild als ihre Brüder. Aufrechte Haltung und feine Vorderpartien mit
solidem Fundament zeigten das Machbare. Allen voran die v SVBand und v BDRG-Band von L. Gehwolf. Nicht viel schlechter die
hv (Augenrand noch feiner) von J. Hintermeier und die hv-Täubin
(Feder fester) von L. Gehwolf. Glückwunsch zu diesen Tauben.
Weitere vier mit sg 95 bewertete zeigten die Qualität der jungen
Damen. Es gab aber auch hier unreine Farbe, grobe Augenränder,
nicht entsprechender Beineinbau, flache Haltung und wenig
Halslänge mit schmalem Blaswerk. Bei den 18 Alttäubinnen waren
nur 2 mit g bewertet, wegen flacher Haltung und fehlender
Blasfreude. Die anderen entsprachen im Wesentlichen der
Musterbeschreibung mit guter Halslänge und Blaswerk. Unterschiede
gab es in der Blaswerkform; zu schmal und im Oberkropf
ausgeprägter, so dass der Schnabel aufliegt. Nicht zu verwechseln
39
nach der Forderung nach Blaswerkgröße! Das wollen wir nicht! Das
Können, Tauben mit feinem Birnenblaswerk, zu züchten und in den
Ausstellungskäfig zu stellen gelang am besten L. Gehwolf mit seinen
v, hv und 3 sg 95 Bewerteten. Auch bei den Alten waren Feder- und
Farbprobleme nicht zu übersehen. Für die Zukunft die Empfehlung
den Züchtern: Konzentration auf Gelb und bessere Zusammenarbeit.
Viel Glück!
Andreas Krahl
Weniger erfreulich in diesen Jahr waren die Zuchtergebnisse bei den
Rotfahlen. Hier war kein Fortschritt erkennbar. Aufgrund der doch
geringen Populationsgröße muss damit schon mal gerechnet werden.
Nur 21 Tiere, davon 9 Alttiere, präsentierten 4 Züchter. Diese
wurden vom SR K. Gehrmann bewertet. Nur 6 junge 1,0 ohne
Spitzenqualität zeigt der Notenspiegel mit je 2 x sg 94, sg 93 und g
92. Die figürlich besten Vertreter hatten weißen Rücken bzw. zu
wolkige Herzfarbe. Ein farblich vorbildlicher Vertreter von H. Vehse
hatte Probleme in der Vorstellung und zeigte so nicht sein wirkliches
Blasvermögen. Die weiteren Wünsche in dieser Klasse waren
Blauanteil reduzierter, Herzfarbe gleichmäßiger und im Stand
lockerer bzw. Beinaustritt und Stellung enger. Die beiden alten
Täuber waren da wesentlich besser, besonders der mit hv bewertete
von M. Sigl (Kropfgefieder ausgereifter). Die jungen Mädel zeigten
ein etwas besseres Bild, ohne jedoch die Qualität der
vorangegangenen Jahrgänge zu erreichen. Auch hier zeigte M. Sigl
das beste Tier mit der Note vorzüglich. Der Beinaustritt, wie auch die
Beinstellung der jungen 0,1, müssen enger werden. Ebenfalls
verbesserungswürdig die Winkelung der Fersengelenke, wie auch der
Auftritt. Fußballen und Hinterzehe sollten schon ständig den Boden
berühren Die 7 Alttäubinnen zeigten die Qualität der Vorjahre mit je
2 x sg 93, sg 94, sg95 und einmal v (E. Dopmann). Auch hier waren
Wünsche nach einer engeren Beinstellung formuliert. Farblich waren
die 0,1 deutlich besser als die männlichen Vertreter.
Karsten Gehrmann
40
Spitzentiere von der HSS in Hofheim
0,1 v Champion Ludwig Gehwolf
0,1 alt v HOH B J. Rühling
1,0 hv HOH B J. Hintermeier
1,0 v Champion E. Dopmann
41
Gruppe Sachsen-Anhalt: In Brachstedt fand am 13.04.2014 unsere
JHV statt. 19 Mitgliedern waren angereist; Ausdruck von hohem
Interesse der Züchter für die Belange des SV, der Gruppe und der
Zucht des Elsterkröpfers.
Wir haben per 01.04.2014 27 Mitglieder. Dies sind 3 weniger als im
Vorjahr. Zfr. Erwin Buhle aus Aderstedt verstarb am 11.02.2014
kurz vor seinem 80. Geburtstag. Mitglied des SV wurde er 1957. Der
Zfr. Arnold Grunwald aus Havelberg verstarb am 29.12.2013 im
Alter von 84 Jahren nach 55 Mitgliedsjahren. Für beide langjährigen
und erfolgreichen Züchter wurde eine Minute des Gedenkens eingelegt. Der Zfr. Heinevetter aus Zerbst meldete sich aus dem SV nach 1
jähriger Mitgliedschaft wieder ab. Er entschied sich für eine Kröpferrasse, die ohne Ammenzucht auskommt.
Der Vors. Alfred Schwanitz hat in seiner Berichterstattung nochmal
das Zucht- und Ausstellungsjahr 2013 Revue passieren lassen. Die
Auswertungen konzentrierten sich auf die 50. HSS in Hofheim, die
als Jubiläumsschau ausgetragen wurde, die GSS in Gerbitz und die
VDT- Schau in Leipzig.
Die Preiserringer bei der Gruppenschau 2013
42
Auf der HSS stellten 8 Züchter (Gehrmann, Klix, Kranich, Marx,
Müller, Rühling, Vehse und Walter) insgesamt 78 Tiere aus. H. Kranich, M. Klix und J. Rühling errangen jeweils ein VORZÜGLICH.
Der schwarze Jungtäuber von H. Kranich stand in der Campion
Klasse und musste sich nur knapp dem roten Jungtäuber von E. Dopmann als Champion der Schau geschlagen geben. Von dieser Stelle
nochmals an Hartmut unseren Glückwunsch für diese vorzügliche
Leistung. Weiterhin errangen unsere Züchter 4 mal- hv. Das Ergebnis kann von der Anzahl der ausgestellten Tiere noch nicht befriedigen, obwohl zum Vorjahr ein Zuwachs von 14 Tieren zu verzeichnen war.
Zur VDT-Schau in Leipzig stellten die Züchter R. Begerock, K. H.
Marx, H. Kranich, M. Klix, W. Stieber und J. Rühling insgesamt 34
Tiere aus. Davon erreichten 4 Tiere die Note hv. Von der Anzahl der
ausgestellten Tiere zu wenig und von der Bewertung unserer Elsterkröpfer nur ein durchschnittliches Ergebnis, vor allem wenn man den
Vergleich zum Vorjahr der Europaschau heranzieht. J. Rühling erreichte mit seinen Roten den Titel "Deutscher Meister".
Erstmals fand die GSS in Gerbitz bei Bernburg am 21./22.12 2013
statt. Insgesamt stellten 21 Züchter 174 Tiere aus. Das waren zum
Vorjahr 51 Elsterkröpfer und 2 Züchter weniger. 9 x wurde die Note
v vergeben. (2 x K. H. Marx auf Schwarz, 1 x G. Donner auf
Schwarz, 1 x R. Walter auf Blau, 1 x M. Klix auf Blau, 2 x J.
Rühling auf Rot, 1 x R. Begerock auf Gelb, und 1 x H. Vehse auf
Rotfahl)
Den LP mit 575 Pkt. errang J. Rühling auf Rot. Die ZP gingen an H.
Kranich in Schwarz, R. Walter Blau, H. Böhlen Rot und B. Keiner
Gelb.
Die GSS in Gerbitz war vorzüglich organisiert. Der Austellungsort
stellt im Wechsel zu Badeborn für die Zukunft eine echte Alternative
dar. Dem Verein und insbesondere der Ausstellungsleitung vielen,
vielen Dank.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wurde, wie schon im Vorjahr,
das Thema der Jungtieraufzucht durch unsere Elsterkröpfer wieder in
den Mittelpunkt der Diskussion durch den Vors. A. Schwanitz und
dem Zuchtwart des SV Karsten Gehrmann gerückt. In diesem Jahr
43
intensiver auf Grund eines Schreibens des Züchters U. Sauerbrey aus
der Gruppe Sachsen vom 06.01.2014. Dieses Schreiben ist sehr kritisch gehalten. Es werden zum Teil seine persönlichen Schwierigkeiten in der Jungtieraufzucht mit den allgemeinen Problemen einer
erforderlichen Ammenaufzucht stark miteinander in einem Zusammenhang dargestellt. Insofern konzentrierten wir uns in der
Diskussion auf den wesentlichen Punkt seiner Feststellung, dass mit
dem heutigem Zuchtstand unserer Elsterkröpfer eine erfolgreiche
Jungtieraufzucht nicht möglich ist. Diese Feststellung tangiert die
Ausführungen der Gruppe S.A. zu diesem Thema aus dem Jahre
2013 nur zum Teil. An dieser Stelle müssen wir im Ergebnis aus der
Diskussion der Gruppe vom 13.04.2014 festhalten, dass eine erfolgreiche Eigenaufzucht nicht mit allen Zuchtpaaren zur Zeit möglich
ist. Es ist notwendig, entsprechende züchterische Maßnahmen in der
Zucht stärker in den Vordergrund zu rücken, um den Anteil einer
Eigenaufzucht von Jahr zu Jahr zu erweitern. Die Vorteile der Eigenaufzucht mit geringerem Futterverbrauch und erheblichen Platzbedarf sollten für jeden Züchter unstrittig sein.
Sollten wir als Zuchtgemeinschaft im SV dieses Thema nicht mit der
gebotenen Ernsthaftigkeit angehen, dann hätten wir als Züchter,
wenn wir an die Zukunft unserer Rasse denken, ein erhebliches
Problem. Vor allem wenn Ammenaufzucht grundsätzlich bzw. vorrangig bei Züchtern angewendet werden. In der Wirtschaftsgeflügelhaltung werden z. Zt. viele Verordnungen und Richtlinien
zur Verbesserung von Tierschutz und Tier-Wohl erlassen. Die durch
Genetik und Haltung bedingten Faktoren einer Verhinderung der
eigenständigen Reproduktion der Population wäre ein Malus, der
diesen von unserer Gesellschaft geforderten Kriterien von Tierschutz
und Tier-Wohl widersprechen. Gegenwärtig ist die Situation mit
unseren Elsterkröpfern noch nicht soweit. Wenn wir unseren Zuchtpaaren die „Verantwortung“ für die Aufzucht übertragen werden wir
feststellen, dass ein Teil der Zuchtpaare dies zur Zufriedenheit erledigt; aber eben nur ein Teil der Zuchtpaare!!!
Soweit zum Grundsätzlichen, nun zurück zum Schreiben des Zuchtfreundes. Es ist keinesfalls so, dass sich der Vorstand nicht mit dieweiter Seite 46
sem Thema beschäftigt. Neben der bereits erwähnten
44
ELSTERKRÖPFERZUCHT SEIT 1954
Viele Ehrenbänder
des LV Sachsen-Anhalt, LV-Meister in
Magdeburg 2011
Mehrfach ZP-Erringer in der Gruppe
Züchte den roten
Farbenschlag mit
10 Zuchtpaaren
Typvoller 1,0 BR 2013 aus meiner Zucht
Heins Böhlen
Grätzer Hof 17
39291 Möckern
Tel.: 039221/5756
45
Veröffentlichung im Journal 2013 sind auf der JHV vom 23.06.2013
in Luisenthal vom Vors. E. Dopmann zum Tierschutz und Tier-Wohl
umfangreiche Ausführungen gemacht worden. Auf den Vorbesprechungen zur jährlichen HSS werden mit allen Preisrichtern die
Fragen der Übertypisierung und der daraus abzuleitenden Bewertung
besprochen. Das Ergebnis ist, wenn man mit offenen Augen durch
die Käfigreihen geht, bereits positiv. In Hofheim zur HSS 2013 z. B.
standen in der Champion Klasse natürlicherweise die Tiere, die unserem Standard und der Zuchtrichtlinie entsprechen. Für die höchsten
Bewertungen kamen keine Ausstellungstiere mit extremem Blaswerk, extremer Größe und Beinlänge in Frage. In den Veröffentlichungen der Deutschen Geflügelzeitung und der Geflügel Börse kamen Züchter zu Wort, die nachweislich auch mit den Elsterkröpferpaaren die Aufzucht betreiben.
Aber richtig ist, dass das Problem der erforderlichen Ammenaufzucht
nach wie vor besteht. Wenn wir (der überwiegender Teil der Züchter)
sagen, dass der heutige moderne und elegante Elsterkröpfer gezüchtet nach dem Standard und den Zuchtrichtlinien erhalten werden
sollte und wir weitestgehend in den Käfigreihen der führenden
Schauen diesen Typ vorfinden, dann sind von uns Züchtern in der
Zuchtarbeit andere Ansätze zur Minderung des Problems einer fehlenden Eigenaufzucht zu suchen und durchzusetzen. Dazu einige Anregungen aus der Diskussion vom 13.04.2014 in Brachstedt:
1. Als Züchter muss ich den Zuchtpaaren die Möglichkeit einer
Eigenaufzucht geben. Das setzt alle Erfordernisse einer guten Haltung, Fütterung, Futterrezeptur, Besatzdichte, Nestqualität usw.
voraus.
2. Falls der Züchter die Elsterkröpfeküken von Ammen aufziehen
lässt, sollte er zumindest die Elsterkröpferpaare die Ammenküken
aufziehen lassen.
3. Der Züchter sollte bei der Auswahl der Zuchttiere die Jungtiere
vorrangig berücksichtigen, wo bereits die Eltern unproblematisch
ihre Jungen aufgezogen haben. Dieses Merkmal der Brutpflege ist
genetisch hoch erblich.
Die entscheidende Frage allerdings ist die Frage, wie kommen wir
dem gewünschtem Ziel ein Stück näher? Dazu reichen die bisher > 48
46
Mein schönstes Hobby - die Elsterkröpferzucht In 3. Generation bevölkern die Elsterkröpfer unsere
Schläge. Wir züchteten alle 4 Farbenschläge. Heute
züchte ich noch Rote und Gelbe. Mein größter Erfolg
war 2004 die Europameisterschaft in Prag mit den
Schwarzen. Ich bin Mitglied im SV und der Gruppe
Sachsen-Anhalt seit 2000.
Lutz Thiele
Askaniastr. 15
06429/Nienburg
Tel.: 0177/5 84 76 95
47
getätigten Apelle an die Züchter nicht aus, insofern hat Zuchtfreund
Sauerbrey recht.
Diese oben zum Beispiel angeführten Punkte, die natürlich zu erweitern sind, können und dürfen vom Vorstand nicht angeordnet
bzw. vorgegeben werden. Es wird aber vom Vorstand des SV und
vor allem von den Vorständen der Gruppen erwartet, dass dieses
wichtige Thema der Eigenaufzucht in den Versammlungen und Beratungen zu einem Tageordnungspunkt erklärt wird. Wir sollten diese Aufgabe im Interesse unserer Tiere, im Interesse zur verbesserten
Nachwuchswerbung und auch im Interesse der Öffentlichkeitsarbeit
zum Gegenstand einer kontinuierlichen Arbeit machen.
Joachim Rühling, 2. Vors. der Gruppe
Gruppe Süd-Bayern: Die Gruppe hat z. Z. 21 Mitglieder. Neu
aufgenommen wurde Florian Seifert, 19 Jahre jung. Er züchtet den
roten Farbenschlag.
Am 13.10.2013 fand unsere JHV mit Jungtierbesprechung in Pfarrkirchen statt. PR F. Hartl bewertete 42 Jungtiere und führte anschließend die Besprechung durch. Das Diplom erhielt auf Schwarz und
Rot L. Gehwolf, auf Blau A. Leitl, Gelb J. Hintermeier und Rotfahl
M. Sigl. Bei der HSS in Hofheim zeigten 4 Züchter 56 Tiere. Sie
errangen 9 x v und 7 x hv. Das Championtier in Gelb, eine 0,1, zeigte
L. Gehwolf. Den LP errang L. Gehwolf. Auf der VDT-Schau in
Leipzig wurde L. Gehwolf auf Gelb Deutscher Meister. Bei der GS
in Pfarrkirchen stellten 9 Züchter 82 Tiere aus. Den ZP auf Schwarz
erhielt J. Brunner jun. mit 379 Punkten, M. Sigl auf Blau 381 P., F.
Seifert Rot 376 P. und L. Gehwolf Gelb 382 P. Den Hans-LoosGedächtnispokal errang J. Hintermeier auf Gelb mit 763 P. Allen
einen herzlichen Glückwunsch hierzu.
Die Herbstversammlung findet am 19.10.2014 in Pfarrkirchen statt.
PR ist wieder F. Hartl.
Die GSS am 22./23.11.2014 ist in Pfarrkirchen der Bezirksschau
angeschlossen.
Johann Schwarzenberger
48
Gruppe Thüringen: Wir haben z. Z. 19 Mitglieder, davon 3
Ehrenmitglieder. Zfr. Heins Fritsche aus Bad Kösen ist kurz vor
seinem 80. Geburtstag leider verstorben. Angemeldet hat sich Zfr.
Holger Stammberger.
Durchgeführt werden bei uns 2 Versammlungen im Jahr. Die
Herbstversammlung mit Jungtierbesprechung und Auszeichnung der
besten Tiere war am 13.10.2013 in Reichenbach. Unsere GSS wurde
am 16./17.11.2013 in Behringen durchgeführt, organisiert von Martin
Krause. Die besten Tiere stellten W. Ritter mit 1 x v und 2 x hv, P.
Kellermann 3 x hv, H. Hopfer 1 x hv, Franke 1 x hv, H. C. Striegnitz
1 x hv, Weber 1 x hv und P. M. Backhaus 1 x hv. Der LP ging an W.
Ritter. Der ZP auf Schwarz wurde nicht vergeben. Die weiteren ZP
Aßmann Rot, P. Kellermann Gelb, H. C. Striegnitz Blau und P. M
Backhaus Rotfahl.
Zur HSS in Hofheim haben 3 Zfrd. ausgestellt. In Leipzig zur VDTSchau stellten 5 Zfrd. aus. Die Frühjahrsversammlung war am
10./11.2014 in Bad Kösen. Themen waren: Auswertung der letzten
Schausaison, Gruppengeschehen, Züchterfragen und Auszeichnung
der besten Aussteller.
Die Herbstversammlung ist am 28.09.2014 um 9.30 Uhr in
Reichenbach.
Paul Kellermann
Die GSS ist am 15./16.11.2014 in Triptis.
49
Gruppe Süd-West: Wir haben z. Z. 21 Mitglieder, hiervon sind 5
Ehrenmitglied im Hauptverein.
Unsere JHV fand am 24.02.2013 im Gasthof "Zur Linde" in KünzellKeulos statt. Anwesend waren 12 Mitglieder, sowie 5 entschuldigt.
Es gab keine Veränderungen im Vorstand.
Die Herbstversammlung war am 03.10.2013 in Ffm.-Eckenheim.
Hier wurden 21 Jungtiere gezeigt. Herausgestellt wurden eine
Schwarze 0,1 von N. Junk, eine Blaue 0,1 von F. Schmitt, eine 0,1 in
Rot von J. Carrillo und ein Gelber 1,0 von G. Linne. Anschließend
wurden alle Tiere gemeinsam besprochen.
Auch wurden die Sommertagung und die HSS von unseren Mitgliedern besucht.
Die GSS in Marburg zeigte uns
feine Elsterkröpfer in Schwarz,
Blau, Rot und Gelb.
Auf Schwarz erhielten 2 x v und 1
hv G. Linne, sowie 1 x v und 2 hv
N. Junk.
In Blau 1 x v und 2 hv für M.
Stumpf. Auf Gelb 1 x v für N.
Junk.
In Rot v und hv an J. Carrillo,
sowie v für N. Junk und hv an H.
Hanke.
Gruppensieger 2013 wurde G.
Linne. Außerdem überzeugten
unsere Mitglieder mit ihren Tieren
1,0 v HB LV-Schau 2013 J.Carrillo
bei der HSS, der VDT-Schau, der
Nat. Siegerschau, sowie der LVSchau Hessen-Nassau.
Die JHV ist am 01.03.2015 im Gasthaus “Zur Eintracht“, Hauptstraße 25, 65614 Beselich bei Limburg.
Die Herbstversammlung ist wie immer am 03.10.2015 beim KTZ
Alt Eckenheim, Niederbornstr. o.Nr., in Frankfurt/Main.
Unsere GSS ist vom 19.-21.12.2015 der Marburger Taubenschau
angeschlossen.
Reinhold Groß
50
Jungtiere aus meiner Zucht bei der HSS Hofheim 2013
Ludwig Gehwolf Eichendorf
Tel.09952/1429
0,1 gelb V 97 SV Band und Champion
0,1 schwarz HV 96 SE
0,1 gelb V 97 BDRG Band
0,1rot HV 96 LVP
51
Gruppe Nord-Ost: Derzeit haben wir 19 Mitglieder. Da Zfr. Bruno
Lehmann verstorben ist, was für uns besonders schmerzlich ist, da er
seit 1956 Mitglied im SV war. Er hat sich immer, so lange es seine
Gesundheit erlaubte, an den SS der Gruppe und der früheren SZG
auf den Ausstellungen erfolgreich beteiligt. Viele LP der Gruppe und
mehrfach die Note vorzüglich, errang er besonders mit dem blauen
Farbenschlag. Später stellte er auch sehr gute Tiere in Rotfahl aus.
Zeitweilig bevölkerten auch Schwarze, Gelbe und Rote seine Zuchtanlage. Er wird uns bei den Versammlungen als aktives Mitglied
fehlen, welches mit seiner Meinung nicht hinter den Berg hielt.
Wir führten, wie in jedem Jahr, zwei Versammlungen durch, die
JHV in Schlepzig (Spreewald), welche sehr gut besucht war, und die
Herbstversammlung bei Zfr. S. Engelhardt in Bernau. Hier hatte er
sehr gute Bedingungen für die Tierbesprechung geschaffen. Wir führen schon seit einigen Jahren wechselweise die Versammlungen im
südlichen und nördlichen Raum unseres Gruppengebietes durch.
Leider fehlten aus dem nördlichen Raum viele Zfrd., obwohl die
Anreise doch kürzer war. Es wurden 18 Jungtiere vorgestellt, welche
von Zfr. Harms beurteilt wurden. Es wurden ein Gelber von G.
Werner und ein Blauer von W. Nuglisch herausgestellt.
,,,
Bei der Jungtierbesprechung in Bernau
52
Die GSS war 2013 wiederum in Tettau. Dort konnten 94 Tiere von
11 Ausstellern von SR D. Schöne bewertet werden. Dies ist eine
enorme Steigerung zu den Vorjahren und lässt hoffen. Am stärksten
waren die Schwarzen vertreten. 1 x v und 3 x hv gingen an G.
Werner, 1 x v an R. Begerock und 1 x hv an W. Müller. Des weiteren
gab es 1 x hv für D. Wolf und 1 x hv für S. u. I. Quick im roten
Farbenschlag. 1 hv in Gelb ging noch an R. Begerock.
Die LP der Gruppe errangen auf Schwarz G. Werner mit 381 Pkt., in
Rotfahl D. Wolf mit 368 Pkt. Die Beteiligung an der GSS und der
letzten Versammlung stimmt mich zuversichtlich.
Unsere Herbstversammlung ist am 05.10.14 um 10.00 in Bernau,
Ladeburger Landweg 6 bei S. Engelhardt.
Die GSS ist am 22./23.11.2014 in Tettau im Vereinsheim. Hier
bewertet SR A. Krahl.
Siegmund Quick
53
Gruppe Sachsen: In meinem Bericht möchte ich rückblickend auf
die wichtigsten Ereignisse und Aktivitäten im Zuchtjahr 2013
eingehen.
Am Anfang möchte ich nochmals im Namen aller Zfrd. in trauriger
Erinnerung an unsere beiden verstorbenen Zfrd. Wilfried Scheibner
und Jochen Krusch denken.
Weiterhin möchte ich und alle Gruppenmitglieder den Zfrd. K. Knorr
75 J., K. Röhrbein 75 J., P. Heyne 70 J., H. Vater 65 J., D. Wolf 65
J., D. Hupfer 65 J. u. S. Kößer 65 J. zu ihrem Geburtstags- Jubiläum
im Jahr 2013 herzlich gratulieren und beste Gesundheit sowie große
Zuchterfolge für die Zukunft wünschen.
Unsere Gruppe umfasst z. Z. 35 Mitglieder, wovon 3 Ehrenmitglieder im Hauptverein, 3 Zfrd. Ehrenmitglieder in der Gruppe und 2
Zweitmitglieder sind. Wir haben 2 Abmeldung zu verzeichnen.
Aus gesundheitlichen Gründen haben Heinz Hopfer und Helmut
Lützner ihre Mitgliedschaft in der Gruppe gekündigt.
Traditionsgemäß führten wir wiederum 2 Versammlungen durch. Zur
JHV am 24.03.2013 in der Gaststätte „Augustusberg“ in Nossen
wurden die Auswertungen unser Großschauen 2012, der 49. HSS in
Obernkirchen, der Europa- und Lipsia-Schau von Leipzig sowie
unserer GSS in Weißenborn mit der Leistungspreisvergabe
vorgenommen.
Am 13.10.2013 sahen wir uns zur Herbstversammlung
im
Vereinsheim Reichenbach wieder. Wie in jedem Jahr stand dabei die
Jungtierbesprechung mit der Auszeichnung des besten Tieres in
jedem Farbenschlag im Mittelpunkt. Die Zfrd. K. Knorr, A. Krahl, D.
Schöne und R. Schneider übernahmen die Beurteilung der ca. 60
Jungtiere. Die Auszeichnungen, „Bestes Jungtier“ erhielten die Zfrd.
R. Schneider (Schwarz u. Rot), U. Sauerbrey (Blau) u. S. Kößer
(Gelb).
War unsere Gruppe im Jahr zuvor zur HSS in Obernkirchen noch mit
8 Ausstellern vertreten, so fanden zur 50. Jubiläums-HSS nur 5
Aussteller den Weg nach Hofheim/Ufr.. Um den Abwärtstrend bei
unseren HSS zu stoppen, möchte ich an alle Zfr. appellieren, die HSS
am 21. u. 22.12.2014 in Fulda mit größerem Ausstellungsinteresse
54
Die erfolgreiche Zucht in Schwarz
aus Sachsen seit 1972
Gerald Werner, Hauptstr. 27, 04862 Mockrehna
Tel. 034221/50892 - g.werner@gmx.de
0,1 hv E HSS 2013 >>>
55
wahrzunehmen. Den Wanderpokal, der von unserer Gruppe 2011 ins
Leben gerufen wurde, errang die Gruppe NB.
Zur 62. VDT u. 117 LIPSIA- Schau in Leipzig vom 6.- 8. 12. 2013
war unsere Gruppe wie zur Europaschau mit 5 Ausstellern vertreten.
Sehr erfreulich das unser Zfr. A. Krahl mit einem feinen 1,0 rot für
die Deutsche Champion-Klasse auserwählt wurde. Wiederholt war
unser gemütlicher Info-Imbissstand eine gute Werbung für unser
schönes Hobby. Zeitweise reichten nicht die Sitzgelegenheiten für einen regen Gedankenaustausch und einen feuchtfröhlichen Imbiss an
unserem Stand. Unseren Zfr. K. Knorr, J. Marsch, H. Vater und besonders unserer Ilse Knorr möchte ich für ihren tatkräftigen Einsatz
am Stand herzlich danken.
Bei unserer JHV
Ein weiterer Höhepunkt für uns Züchter im Zuchtjahr war wiederum
unsere GSS in Weißenborn vom 10.-12.1. 2014. Mit der Beurteilung
von ca. 150 ausgestellten Tieren in allen 5 Farbenschlägen durch unser bewährtes PR-Team A. Schwanitz u. K. Gehrmann können wir
wiederum zufrieden sein. Mit v bewertet wurden Tiere von A. Neubert (0,1 schwarz), R. Schneider (0,1 schwarz u. 0,1 rot.) S. Kößer
(0,1 schwarz) sowie H. Vater (0,1 gelb). Die LP errangen S. Kößer
(schwarz), D. Köhler (blau) R. Schneider (rot) u. H. Vater (gelb).
Unsere Herbstversammlung ist am 12.10.2014 um 9:00 Uhr im
Vereinsheim in Reichenbach.
56
Die Frühjahresversammlung findet am 22.03.2015 um 9:30 Uhr in
der Gaststätte „Augustusberg“ in Nossen statt.
Unsere GSS wird traditionsgemäß am zweiten Wochenende im
Januar in Weißenborn durchgeführt.
Bedanken möchte ich mich bei allen Zuchtfreunden für die gute
Zusammenarbeit und wünsche allen Gesundheit sowie alles Gute für
2014.
Siegfried Kößer
Gruppe Nord-West: Wir haben z. Z. 19 Mitglieder. Am 02.12.2013
verstarb unser Zfr. Rudolf Poppinga im Alter von 75 Jahren. Als
neues Mitglied melde ich Zfr. Denis Albrecht, 31 Jahre. Er züchtet
den schwarzen Farbenschlag.
Die JHV am 15.09.2013 wurde von Familie Waldeyer in Kirchlengern ausgerichtet. Bei den Wahlen ergaben sich keine Änderungen.
Die 50. HSS in Hofheim wurde von 5 Züchtern mit 56 Tieren beschickt. V erhielten 3 x E. Dopmann und 1 x G. Frese. Die GSS
wurde am 02. und 03. Nov. 2013 in Herford durchgeführt. Hier stellten 10 Züchter 110 Tiere aus. V erhielten je 3 x F. Frese und E. Dopmann und je 1 x D. Albrecht und G. Waldeyer. Der LP ging an G.
Frese auf Blau. Die ZP erhielten D. Albrecht auf Schwarz, E. Dopmann Rot, G. Waldeyer Gelb, T. Bock Blau und E. Dopmann auf
Rotfahl.
Die JHV mit Tierbesprechung ist am 14.09.2014 bei Familie Gruhn
in Hasbergen.
Die GSS ist am 22./23.11.2014 der Niedersachsenschau in
Osnabrück angeschlossen.
Wolfgang Litsche
Liebe Zuchtfreunde, beschickt und besucht die 51. HSS.
in Fulda. Bildet Fahrgemeinschaften mit den Zfrd. der
anderen beiden teilnehmenden SV (s. Ausstellungsbestimmungen). Zum 5. mal führt der RTV. RhönVogelsberg nun die HSS. der Elsterkröpfer durch und
wir werden wie immer bemüht sein, alles bestens zu
organisieren.
57
Nordbayern: Die Gruppe umfasst aktuell 25 Mitglieder, davon 3
Ehrenmitglieder. Als Neumitglied ist Karl-Heinz Hartmann dazu
gestoßen. Dieser konnte bereits in den Farbenschlägen Rot und Gelb
erfolgreich sein.
Die Herbst- und JHV-Versammlung fand wie gewohnt beim KTZV
Möhrendorf bei Erlangen statt. Bei der Jungtierbesprechung
beurteilten Zuchtwart Hans Petschl und Steffen Haag die Tiere und
konnten bereits einige Zukunftspotentiale herausstellen. Die Besten
zeigten ZG Lieb, S. Haag, J. Dorner und G. Frank
Neu auf der Versammlungs-Agenda ist der Punkt aktiver Erfahrungsaustausch, in welchem besondere Erkenntnisse oder Erfolge an die
Mitglieder weitergegeben werden, sowie der Tagespunkt Tiertausch
bzw. -verkauf, um gemeinsam an der Optimierung unserer Rasse und
der Zucht innerhalb der Gruppe zu arbeiten.
Auf der JHV haben wir vor allem unser Ehrenmitglied E. Lieb vermisst, da dieser noch im Krankenhaus lag. Die besten Genesungswünsche wurden mittels einer Genesungskarte übermittelt.
2013 war die Gruppe Ausrichter der 50. Jubiläums-HSS in Hofheim,
mit dem GZV Ibind als Ausrichter. Ich denke, dass man von einer
sehr gelungenen HSS sprechen kann. Enttäuscht waren wir allerdings
vom Meldeergebnis mit 466 Tieren. Viele unserer Züchter haben
sich in den letzten Jahren beklagt, dass es zu den Ausstellungen im
Randbereich Deutschlands so weit sei. Nun findet eine Ausstellung
absolut zentral statt und noch weniger Aussteller finden dort hin.
Schade!
Dennoch möchte ich denjenigen sagen, die nicht da waren, sie haben
was verpasst. Die Qualität der Tiere, aber auch das
Rahmenprogramm waren sehr gut. Die Besichtigung von Würzburg
(unterstützt von Fam. Fischer) und vor allem der Züchterabend haben
viele begeistert. Neben dem guten Essen, der Tombola, dem
Alleinunterhalter, war vor allem die Showtanzeinlage ein
“Hingucker“. Bei allen Helfern, vor allem AL Ruppert Bockelt und
Gustav Frank, möchte ich mich hier nochmals bedanken.
Die ZG Lieb erhielt den ZP in Schwarz, G. Frank in Rot. Der
Ehrenteller für die 10 besten Tiere ging ebenfalls an die ZG Lieb.
Unsere GSS 2013 war der HSS in Hofheim angeschlossen. >Seite 60
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Zuchtgemeinschaft Egon + Hans-Dieter Lieb
Gesamt fast 80 Jahre Zuchterfahrung
im Farbenschlag schwarz, mehrfach
dt. Meister, Leistung- und Zuchtpreisträger + Championstitel.
Wir geben gerne Zuchtmaterial ab.
ZG Lieb, 96465 Neustadt b. Coburg,
09568/1638 oder 0160/3669893
Zuchtanlage ZG Lieb
59
Es wurden insgesamt von uns 125 Tiere von 11 Mitgliedern in 4
Farben gezeigt. Unsere Gruppe war somit Zahlen mäßig am stärksten
vertreten und konnte dafür einen Pokal entgegen nehmen.
In Schwarz zeigte die ZG Lieb 2 x v und 5 x hv und A. Nentwich 1 x
hv. In Rot G. Frank v und hv sowie G. Fischer 1 x hv.
Der LP (Ernst-Peter-Gedächtnis-Pokal) ging 2013 an die ZG Lieb
auf den schwarzen Farbenschlag.
Die ZP erhielten auf Schwarz G. Hummel, auf Blau J. Dorner und
auf den roten Farbenschlag G. Frank.
Deutscher Meister des VDT in Leipzig wurde die ZG Lieb auf den
schwarzen Farbenschlag.
In der Öffentlichkeitsarbeit wird die Gruppe vor allem durch S. Haag
unterstützt, der für Veröffentlichungen auf VDT- online und der
Fachpresse sorgt.
Die Herbstversammlung ist am 19.10.14 um 9,30 Uhr in der
KTZV-Anlage in Möhrendorf.
Die GSS ist am 09.11.14 in Hofheim/Ufr.
Hans Dieter Lieb
Die Erringer der Jungtierpreise 2013 v. l.: E. Lieb, G. Frank,
S. Haag, J. Dorner
60
50 Jahre Erfolgszucht in Rot
Gottfried Fischer, Pilgerweg 2, 96231 Staffelstein
Telefon: 09573/1782 Mail: fischer.gottfried@gmx.net
Gratulation unserem neuen
Bundesehrenmeister D. Schöne
Ferdi Schmitt wurde zum
Ehrenzuchtwart ernannt
61
AG Öffentlichkeitsarbeit SV
Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit 2014/2015
1. Beste Werbung für unsere Rasse und somit für den SV ist
gegeben mit einer Vorstellung einer Elsterkröpferzucht in den
Fachzeitschriften „Deutsche Geflügelzeitung“ und „Börse“.
Dazu soll ein Züchterporträt eines verdienten Züchters aus
der Gruppe Südbayern erstellt werden.
V: Gruppenleiter Johann Schwarzenberger
2. Der Entwurf des Flyers ist auf der Vorstandssitzung der JHV
in Mitwitz ausgiebig diskutiert worden. Dazu gab es eine
Entscheidung des Vorsitzenden zur endgültigen Fassung. Die
Druckkosten für 1000 Exemplare sind zu klären. Danach hat
die Abstimmung mit dem Vorsitzenden zum Druck des
Flyers zu erfolgen.
V: Jose Carrillo
3. Erstellung eines Terminkalenders für unsere Homepage .
Dazu sind über die Gruppenvorsitzenden die wichtigen
Termine zu den Veranstaltungen der Gruppe mit Angabe von
Ort und Uhrzeiten dem Vorsitzenden für Öffentlichkeitsarbeit mitzuteilen.
V: Vors. der Gruppen und Jose Carrillo
4. Auf den Hauptsonderschauen ist der Gruppenmeister zu
ermitteln. Hier sollte die Motivation der Züchter darauf
gerichtet werden die HSS mit hohen Ausstellungsstückzahlen
und Tieren in guter Qualität zu beschicken. V: K. Gehrmann
5. In unserer Homepage können Tiere mit guter Qualität zum
Verkauf angeboten werden. Die Züchter setzen sich direkt
mit dem Vorsitzenden der Gruppe Öffentlichkeitsarbeit in
Verbindung.
V: Jose Carrillo
6. Zur Erweiterung der Zuchtbasis unserer Elsterkröpfer und zur
Unterstützung von Zuchten im Ausland sind über den
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63
6. Vorstand und den Gruppen Kontakte in europäischen
Nachbarländern zu knüpfen. Die Kontakte sind dem
Vorsitzenden für Öffentlichkeitsarbeit mitzuteilen.
V: Vorsitzende der Gruppen
7.
Unser Jahresjournal ist inzwischen eines der wichtigsten
Dokumente der Öffentlichkeitsarbeit im SV. Die Zuarbeit
der Gruppen mit Beiträgen und Bildmaterial sollte weiter
verbessert werden. Dazu sind besondere Leistungen und
Ereignisse in den Gruppen und in den Zuchten der
Mitglieder darzustellen. Verstärkt sollten Züchter das
Journal zur Werbung für ihre Zucht nutzen.
V: Gruppenvorsitzende und Ferdinand Schmitt
8.
Der Werbestand des SV zur Bundessiegerschau 2014 in
Leipzig ist weiterhin durch die Gruppe Sachsen zu
gestalten.
V:
Gruppe Sachsen und Sachsen Anhalt
Zeitnahe Berichterstattung der Schauen 2014/2015 in den
Presseorganen.
V: 1.Zuchtwart. 2. Zuchtwart Vors. Öffentlichkeitsarbeit
9.
10. Nichtmitglieder der Elsterkröpferzucht sollten als
Aussteller für unsere Gruppenschauen gewonnen werden.
V: Vorsitzende der Gruppen
11. Der Vorstand wurde durch Jose Carrillo über die Abschaltung unserer Homepage informiert. Es wurde entschieden für eine neue Homepage die Kostenfrage zu klären. um
anschließend mit dem Vorsitzenden des SV die
Neueröffnung zu regeln.
V: Jose Carrillo
Vors. für Öffentlichkeitsarbeit
SV-Information: Je 1 Journal kostet den SV netto ca. 0,80 €
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Mein Hobby - Elsterkröpferzucht
42 Jahre in blau und 22 Jahre in rotfahl
Max Sigl, Fasanenweg 24, 94806 Bad Griesbach/Rottal
Telefon: 08532/8907
eMail: MaxSigl@t-online.de
65
Besuch bei Züchterfreunden in Dänemark.
Auf Einladung unseres Zfr. Poul-Erik Mose aus Odense in Dänemark
machten sich Alfred Schwanitz, Bernd Keiner und Joachim Rühling
am 22.10.2013 aus Sachsen Anhalt auf den Weg, dänische Zuchtfreunde zu besuchen.
Um 7,00 Uhr war Treff in Möckern. Mit Karte und gutem Mut ging
es in fast gerader Linie nur nach Norden in Richtung Hamburg und
Dänemark. Schon bei den vielen Umleitungen in Hamburg vermissten wir außerordentlich ein Navi in unserem Auto. In Dänemark
hatten wir dann aber, um unseren Zielort Odense zu erreichen, die
Unterstützung von Poul-Erick Mose. Trotz der Beschwerlichkeiten
erreichten wir unser Ziel um 16,00 Uhr im Anwesen von Familie
Mose mit einer Stunde Verspätung.
Der äußerst herzlichen Begrüßung durch Inge und Poul-Erik Mose
sowie den von Poul-Erik eingeladenen Züchtern aus Dänemark war
von der Hausherrin zunächst nach der anstrengenden Fahrt der Züchter aus Sachsen Anhalt eine ausgiebige Stärkung vorbereitet worden.
In Odense wurden wir mit blauen, gelben und roten Elsterkröpfern
im Gepäck schon sehnsüchtig von den dänischen Zfrd. erwartet.
Angesagt war eine Tierbesprechung in einem von Poul-Erik vorbereiteten Käfigaufbau.
Poul-Erik zeigte seine Roten und Gelben, Gunnar Petersen aus Nibe
präsentierte seine Schwarzen. Ebenfalls Schwarze mit Klasse Qualität zeigte Gunnar Möller aus Kolding. Komplettiert wurde die Tierbesprechung mit den Gelben aus der Zucht von Bernd Keiner und
den Roten aus der Zucht von Joachim Rühling.
Schade, dass wir die sehr guten Blauen vom Manfred Klix nicht präsentieren konnten. Der Empfänger in Dänemark schnappte aus
Zeitmangel die blauen Elsterkröpfer, ohne diese zu besichtigen. Er
bezahlte und verschwand - schade drum!
Nachdem der Hunger gestillt war, trat PR Alfred Schwanitz in gewohnter Manier in Aktion. Jedes der ca. 30 Tiere zählenden Kollektion wurde von Alfred nach Standard und Zuchtrichtlinie ausführlich bewertet und von den Anwesenden Züchtern begutachtet. Dabei
66
41 Jahre erfolgreiche
Elsterkröpferzucht in Schwarz und Gelb seit 1974
1,0 schwarz v VDT-Band und VDT Champion 2004, Sinsheim
und weitere große Erfolge
Norbert Junk, Krämergasse 8, 35083Wetter
Tel. 06423/4556
email: metzgereijunk@t-online.de
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stellte sich heraus, dass die dänischen Züchter mit ihren Tieren auf
bundesdeutschen Schauen durchaus mit konkurrieren können.
Nach einigen Diskussionen wurden als beste Tiere eine schwarze
Täubin von Gunner Möller aus Kolding und ein gelber Täuber von
Bernd Keiner aus Zerbst herausgestellt. Beide Tiere können auf
Grund ihrer Qualität auf Großschauen zu jeder Zeit bestehen. Die
schwarze Täubin bestach neben einer vorzüglichen Figur durch eine
exzellente Farbe, der gelbe Täuber durch Figur und Haltung. Schade,
dass uns die
Fotos nicht
besser gelungen sind.
Der Abend
verlief, wie
könnte es
auch anders
sein, im
Fachsimpeln
und im Rückblick auf die
schönen Ereignisse und
Begebenheiiten innerhalb unserer
Interessengemeinschaft. Am 23.10. 2013, nach bester Hotelübernachtung und einem vorzüglichen Frühstück bei Inge, starteten die
Drei aus Sachsen Anhalt ihre Rückfahrt ohne jegliche Schwierigkeiten. Für uns war dieser Besuch bei Freunden in Dänemark ein besonderes Ereignis. Diese Zusammenkunft in Deutschland zu wiederholen, die Züchterfreundschaft weiter zu festigen, war beim Abschied in Odense unser gemeinsamer Wunsch.
Eine Einladung für den September in Möckern wurde ausgesprochen.
Joachim Rühling
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50 Jahre Elsterkröpferzucht
40 Jahre Elsterkröpferzucht in rot
20 Jahre Elsterkröpferzucht in rotfahl
Champion-Täuber 2010
Champion-Täuber 2013
Top-Elsterkröpfer aus Niedersachsen
Die Elite in rot und rotfahl
Egon Dopmann
Wunstorfer Str. 108
31535 Neustadt/Rbge.
Tel.: 05032 5602
e-mail: egondopmann@t-online.de
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Wir erinnern an verstorbene verdiente Mitglieder des SV
Ehrenmitglied Hans Döll, Dörnigheim
bei der HSS. 1972 in Künzell
Karl Rapsilber, Zörbig, langjähriger
Spitzenzüchter der Schwarzen
Paul Thürmer, Gölzau, erfolgreicher
Züchter aller 4 Farbenschlägen, Sonderrichter und 2. Vorsitzender im Bezirk I
Kurt Wolf, Mosikau, Sachsen-Anhalt,
war von 1947 -1950 1. SV-Vors. und
Sonderrichter
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Seele and Geist
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