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Eins, zwei, drei... meins! - IHK zu Düsseldorf

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magazin 12I14
A 4947
Für Düsseldorf und den Kreis Mettmann
magazin
Beigelegt
IHK-Weiterbildungsprogramm
April bis Juni
Im Fokus
Unternehmer-Knigge für die
Weihnachtsfeier
Eins, zwei, drei...
meins!
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www.duesseldorf.ihk.de
Veranstaltung
Russlandgeschäft in schwierigen
Zeiten
Vier Unternehmer berichten, wie sie
erfolgreich einen Betrieb übernehmen konnten.
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Editorial
1
In gute Hände abzugeben
Eines steht fest: Die Frage nach dem „Danach“ kommt früher oder später auf jeden zu. Die einen können ihre Nachfolge
innerhalb der Familie regeln. Andere finden einen potenziellen Nachfolger vielleicht im geschäftlichen Umfeld oder im
Kreis der Mitarbeiter. Wieder andere veräußern das Unternehmen an einen Dritten. Wie auch immer es kommt, die meisten Unternehmer werden sich wünschen,
ihr Lebenswerk einmal in gute Hände abzugeben. Und nicht nur sie. Denn gesamtwirtschaftlich hängen Wohlstand und viele Arbeitsplätze davon ab, ob die Suche
nach einem geeigneten Nachfolger erfolgreich ist. Diese Aufgabe wird zunehmend
schwieriger. Während eine Rekordzahl von
Alt-Inhabern ihren Betrieb übergeben will,
ist die Zahl der übernahmeinteressierten
Existenzgründer – so der DIHK-Report
zur Unternehmensnachfolge 2014 – auf einen erneuten Tiefstand gesunken.
Die Vorbereitung auf die Nachfolge ist
ein langer Prozess, der sich über viele Jahre erstreckt. Die frühzeitige Auseinandersetzung und eine strukturierte Herangehensweise sind auch hier die halbe Miete.
Schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt,
bei der Planung der Altersvorsorge, muss
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man sich erste Gedanken über den möglichen Zeitpunkt des Ausstiegs machen.
Mit deutlichem Zeitabstand zur geplanten Übergabe sollte man sein Unternehmen schließlich hierauf vorbereiten. Wer
Schwachstellen rechtzeitig erkennt und beseitigt, macht seinen Betrieb nicht nur attraktiv für potenzielle Nachfolger, sondern
erleichtert den Übergang und kann so zum
Erhalt „seines“ Unternehmens beitragen.
Ist ein geeigneter Nachfolger gefunden,
kann der eigentliche Übergabeprozess
wiederum bis zu einem Jahr dauern. Eine frühzeitige Orientierung und Beratung
durch die IHK oder externe Experten hilft
dabei, sich auf den Weg zu machen und
seine Nachfolge erfolgreich zu gestalten.
Das aktuelle Heft beleuchtet die Situation
auf dem Nachfolgemarkt. Es stellt die Service- und Beratungsangebote der IHK vor
und informiert darüber, wie man sich am
besten vorbereitet. Schließlich kommen
Unternehmer zu Wort, die einen Betrieb
erfolgreich übernommen haben und über
ihre Erfahrungen berichten. Bei all dem
gilt: Nachfolge ist immer individuell. Patentrezepte gibt es nicht, aber doch einige
(fast) allgemeingültige Tipps und typische
Fehler, die sich vermeiden lassen.
Foto: WERNER GABRIEL
„Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“, heißt es. Wie aber findet
man den richtigen Zeitpunkt zum Loslassen? Und wie geht es danach
weiter mit dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern? Der Gedanke an
die eigene Nachfolge treibt viele Unternehmer um – oder sollte es zumindest tun!
„Patentrezepte gibt es
nicht.“
Dr. Nikolaus Paffenholz,
Leiter der Abteilung Recht und Steuern
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Inhalt
Nr. 4 | Dezember 2014 | Für Düsseldorf und den Kreis Mettmann
14 Einen Nachfolger
informationen
zu finden, der die eigene Firma
nicht nur zu einem fairen Preis
kauft, sondern das Lebenswerk
auch noch erfolgreich fortführt –
das ist der Wunsch vieler Unternehmer. Die Titelgeschichte erzählt, welche Hürden zu nehmen
sind, damit dieser Wunsch in Erfüllung gehen kann. Außerdem
kommen Unternehmer zu Wort,
die mit Erfolg eine Firma übernommen haben. Robert Poorten
hat sie für die Illustration der Titelgeschichte und das Titelbild fotografiert. Dort sind zu sehen (von
links oben im Uhrzeigersinn): Sebastian Boss (Jokesch GmbH),
Beate Schultheis (Sanitätshaus
Buchbender), Robert Hotstegs
(Hotstegs Rechtsanwaltsgesellschaft mbH) und Jan Lohrum
(Hotel & Restaurant Zum Vater
Rhein).
BERICHTET
4
8
12
Unternehmen
Personen
Städte
für Kleingewerbetreibende
42 IHK-News
Die Konjunkturumfrage
der Industrie- und Handelskammern Düsseldorf und
Mittlerer Niederrhein zeigt:
Der Aufschwung lässt noch
auf sich warten.
SERVICE
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31
Finanzen und Steuern
Recht
Außenwirtschaft
Aus- und Weiterbildung
Existenzgründung
Bauleitplanung
Wettbewerbe
Handel
Umsatzsteuer-Umrechnungskurse
Preisindizes
Börsen
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Text: GÜNTER FRIEDEL, Foto: IMAGO/BLICKWINKEL
Silvesternacht, 0 Uhr: Böller und Raketen für geschätzte 100 Millionen Euro verwandeln sich in Deutschland in Schall, Licht
und Rauch – immerhin etwas. Denn in Nichts lösen sich genau in dem Moment heimlich, still und leise weitere zig Millionen
auf, die mit dem Jahreswechsel verjähren. Worüber sich so mancher Schuldner ins Fäustchen lacht, ist für die Gläubiger der
Forderungen im besten Fall ärgerlich – und meist selbst verschuldet. Denn viele Ansprüche werden nicht rechtzeitig geltend
gemacht, weil deren Inhaber mit der Verfolgung zu nachlässig sind oder weil sie den „Dschungel“ der Verjährungsvorschriften nicht durchblicken.
Verjährungsgefahr besteht derzeit bei vielen Forderungen aus dem Jahr 2011. Voraussetzung ist, dass für diese Forderungen
die regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. Sie hat am Ende des Jahres, in dem die Forderung fällig wurde, begonnen. Ein Beispiel: Für eine Rechnung vom Juli 2011 beginnt die Verjährungsfrist am 31. Dezember 2011. Drei Jahre später
verjährt die Rechnung, also am 31. Dezember 2014.
Fortsetzung Seite II
sind dieser Ausgabe beigeheftet. Eines der Themen ist die
drohende Verjährung von Forderungen zum Jahresende.
32
36
Weiterbildung
Neues aus Berlin und Brüssel
37
Umgang mit dem neuen Mindestlohn
SERIE
58
62
63
64
64
Medien
Restauranttipp: Das U.Land
Tipps und Termine
Unternehmerfragebogen
Impressum
PORTRAITIERT
TITEL
Nachfolger – verzweifelt gesucht
IHK-Service zum Thema
Nachfolge
19 Schritt für Schritt zum Kaufvertrag
24 Eins, zwei, drei,… meins!
Verjährung droht zum Jahresende
Informationen für
Kleingewerbetreibende
38
14
18
www.duesseldorf.ihk.de
Stadtteilzentren: Oberbilk
IM FOKUS
40 Unternehmer-Knigge: Keiner küsst
den Weihnachtsmann
NEWS
42 Konjunkturumfrage der IHKs
Düsseldorf und Mittlerer Niederrhein
44 Neues von den Sachverständigen
44 Landesbeste Auszubildende
44 8. IHK-Wirtschaftsforum
44 Rheincargo-Hafentag: Gerüstet für
die Zukunft
45 Neuer Präsident der IHK NRW
45 Dr. Edgar Jannott 80 Jahre
46 Rechtsvorschriften
VERANSTALTUNG
7
10
Wirtschaftsforum Greater China
Konferenz: Russlandgeschäft in
schwierigen Zeiten
Vorschau Januar*:
· Shopping-Tourismus in Düsseldorf
· Hartelijk welcome! Unterwegs mit
Niederländerinnen und Niederländern
in der Landeshauptstadt
· Die Shopping-Metropole vermarkten
· Interview mit Frank Schnitzler: Muss
man auch für die Kö klappern?
· Päuschen machen: Shopping-Touristen sind gut fürs Geschäft von Hotellerie
und Gastronomie
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Berichtet
Unternehmen
Viel frisches Grün fürs Schneehüttendorf
Düsseldorf glänzt als Stadt der Weihnachtsmärkte. Auf dem Schadowplatz stehen
die Anhänger des „geometrisch klaren Designs“ vor einer neuen Bewährungsprobe.
Text: MATTHIAS ROSCHER
Fotos: PAUL ESSER
„Erfolg misst sich am Umsatz“, sagt Sascha Hauck in seinem weihnachtlich herausgeputzten Häuschen im Schneehüttendorf auf dem Schadowplatz. Mit dieser
Händlerweisheit hat der Glühteufelwirt
und Anbieter deftiger Hausmannskost alle einträchtig um sich geschart: Die Einzelhändler, für die der vorweihnachtliche
Einkaufstrubel traditionell das ganz große Geschäft des Jahres bedeutet, dazu die
Strategen der Düsseldorf Marketing und
Tourismus GmbH (DMT), die Düsseldorf
als weit ausstrahlende WeihnachtsmarktStadt wieder aufs Siegertreppchen befördern will.
Einzelhändler argumentieren, dass die
Anziehungskraft einer Einkaufsstadt an
der Zahl der auswärtigen Kunden abzulesen sei. Deshalb lassen sie nicht locker mit
der Forderung, die mehrheitlich der Stadt
gehörende DMT müsse ihre Botschaft
über das Shopping-Mekka am Rhein angesichts stetig wachsender Verkaufsflächen
mit hohem Luxusanteil noch intensiver
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nach draußen schicken. DMT-Chefin EvaMaria Illigen-Günther betont ihrerseits,
dass dies geschehe und legt Zahlen vor:
Mehr als 738.000 Übernachtungen in den
Monaten November und Dezember 2013
bedeuten gegenüber dem Vorjahr ein Plus
von 7,5 Prozent. Laut einer Studie zum
„Wirtschaftsfaktor Tourismus in Düsseldorf“ betrug der Umsatz dabei 161 Millionen Euro. Die DMT schiebt nach: „Die
tatsächlichen durchschnittlichen Tagesausgaben der Übernachtungsgäste dürften wegen des Geschenke-Shoppings sogar
höher liegen.“
Düsseldorf international
Genau darum geht es: Dank der gut
eingeübten Marketingaktivitäten für die
Weihnachtsmarkt-Stadt Düsseldorf nehmen wieder Heerscharen von Holländern,
Engländern, Belgiern, Russen und Asiaten in Düsseldorf Quartier. Zu den individuell vorbei kommenden Städtetouristen rollen in großen Wellen Reisebusse
mit Tagesgästen auf Düsseldorf zu. 2013
steuerten 2.300 Busse die NRW-Landeshauptstadt an (100 mehr als im Vorjahr).
Der Anteil mit ausländischen Kennzeichen lag bei 93 Prozent. Allein 1.700 Busse kamen aus den Niederlanden.
Die sieben Weihnachtsmärkte der Innenstadt mit ihren 218 Hütten laufen auf
Betriebstemperatur: Vor dem Rathaus mit
33 Hütten als Handwerkermarkt. In der
Flinger Straße auf einer Strecke von 300
Metern mit 31 Ständen mit den historischen Fassaden Düsseldorfer Bürgerhäuser. Vor dem Carschhaus mit 45 Ständen
und vielen schönen Lichterketten als Engelchenmarkt. Am Stadtbrückchen hinter
dem Wilhelm-Marx-Haus mit 26 Buden
ebenfalls sehr stimmungsvoll. Auf dem
Burgplatz, wo Oscar Bruch um sein großartiges Riesenrad mit 42 beheizten Gondeln ein kleines Düsseldorf drapiert hat.
Schließlich auf dem etwas stiefmütterlich
behandelten Gustav-Gründgens-Platz und
an der Schadowstraße, wo den Marktbeschickern wegen der laufenden Baustellen
allerdings noch viel Flexibilität abverlangt
wird. Außer am Burg- und Schadowplatz
führt die DMT auf allen Märkten Regie.
Für die Zeit von 2016 bis 2026 wird sie sich
dafür neu bewerben müssen. Ihren Hut
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Unternehmen
Fotos: PAUL ESSER
Berichtet
Mit mehr frischem Tannengrün und
großen roten Kugeln weihnachtet
es auf dem Schadow-Platz jetzt
intensiver als im letzten Jahr.
will sie dann auch für den Schadowplatz
in den Ring werfen und für den Burgplatz
Kooperationsmöglichkeiten mit Riesenrad-Betreiber Oscar Bruch ausloten.
Unter Beobachtung
Der auf schick getrimmte Schneehüttenmarkt vor der Kö-Bogen-Kulisse steht
vor einer neuen Bewährungsprobe. Das
Kinderkarussell ist zurück. Mit mehr frischem Tannengrün und großen roten Kugeln weihnachtet es jetzt viel mehr als im
letzten Jahr. Nach der harschen Kritik
im Vorjahr schweben über dem Markt jedoch immer noch Reste einer eigentümlichen Mischung aus Spott und trotziger
Schönfärberei. Bevor die Sterne auf den
schneeweißen Hüttengiebeln überhaupt
signalisieren konnten, dass bei der verantwortlichen Stuttgarter Agentur Liganova gut erkennbar Einsicht zur Besserung
Einzug gehalten hat, machten im politischen Lager erneut unschöne Kommentierungen die Runde. Äußerungen wie
„Das Herz wird einem hier nicht wärmer“
(Frank Spielmann, SPD) oder „Leider
können wir den Vertrag mit Liganova erst
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in zwei Jahren kündigen“ (Andreas Hartnigk, CDU) vier Tage vor dem offiziellen Start lassen vermuten, dass der Markt
weiterhin unter verschärfter Beobachtung steht. Nachvollziehbar ist das: Das
im vergangenen Jahr zum Schrecken vieler angekündigte „skandinavisch-winterliche Ambiente“ im „geometrisch klaren
Design“ stammt aus der Ideenschmiede
der Agentur, die für den Kö-Bogen-Mieter Breuninger arbeitet. Das Bekleidungshaus hatte schon bei seiner Ankunft Wert
darauf gelegt, dass Veranstaltungen vor
seiner Haustür „zum neuen Umfeld passen“ und der in die Jahre gekommene
Weihnachtsmarkt sich in die neue Umgebung einfügen müsse. Heraus kam,
dass das Hütten-Arrangement mit seiner gewollt unfertig anmutenden Sperrholz-Ästhetik bei der Premiere durchfiel
und an dem schlüsselfertig angelieferten
„Schneehüttendorf“ seitdem das Etikett
eines „sterilen Schwabenmarkts“ klebt.
Die Händler mussten angesichts „vehementer Umsatzeinbrüche“ zudem damit
fertig werden, dass ausbleibende Marktbesucher auf ihre Kosten mit den Füßen
abstimmten.
für ihn fest, dass „nach dem Weihnachtsmarkt immer auch vor dem Weihnachtsmarkt ist“. Hauck und Kollegen haben inzwischen verstanden, dass sie sich
auf das ihnen vorgesetzte Konzept allein
nicht verlassen dürfen. Gefordert ist die
Aktivierung von Netzwerken, das notwendige Feingefühl für die Wünsche der
Kundschaft und der Wille zu Optimierungen vor der eigenen Hüttentür.
Die Hoffnung auf einen erfolgreichen
Weihnachtsmarkt 2014 will Hauck nicht
aufgeben, nicht zuletzt weil die schwäbischen Eventmanager, in Düsseldorf
druckvoll in die Mangel genommen, vor
den Gremien des Stadtrates hoch und
heilig und mit erkennbarem Erfolg Besserung geschworen haben. Und weil der
Rheinländer an sich verträglich ist und
gern an das Gute glaubt. Natürlich stets
unter der Voraussetzung, dass sich auch
im Weihnachtsgeschäft der Erfolg am
Umsatz messen lässt.
MATTHIAS ROSCHER
ist freier Journalist und PR-Berater in Düsseldorf, unter anderem schreibt er für die Welt am
Sonntag. Zuvor war er mehr
als 40 Jahre lang in verschiedenen Funktionen Redakteur der
Rheinischen Post.
Händler krempeln Ärmel hoch
Sascha Hauck ist einer von ihnen: Mit
Glühteufel, Mandelhaus und Haucks Küche hat seine Familie nun im 40. Jahr auf
dem Schadowplatz Quartier bezogen. Seinen eigenen 2013 eingelagerten schönen
Buden trauert der Weihnachtsmarkt-Besessene heute noch nach. Dennoch steht
Weihnachtsmärkte in der
Düsseldorfer Innenstadt
bis 23. Dezember
In mehr als 200 liebevoll dekorierten Hütten gibt es im Herzen der Landeshauptstadt
allerlei Weihnachtliches zu entdecken: glitzernden Christbaumschmuck und Schnitzereien aus dem Erzgebirge, handgefertigte
Kerzen und Lichtdekorationen oder Handpuppen und Blechspielzeug. Die Standorte liegen so nah beieinander, dass gemütlich
von einem Markt zum anderen gebummelt
werden kann. Für das leibliche Wohl sorgen unter anderem Maronen, Lebkuchen
und Dampfnudeln sowie Feuerzangenbowle, Glühwein und Kakao.
5
Öffnungszeiten:
• sonntags bis donnerstags, 11 bis 20 Uhr
• freitags und samstags, 11 bis 21 Uhr
Standorte:
• Marktplatz vor dem Rathaus
• Flinger Straße/Marktstraße
• Heinrich-Heine-Platz (Engelchenmarkt)
• Stadtbrückchen (Sternchenmarkt)
• Schadowplatz (vor dem Kö-Bogen)
• Gustav-Gründgens-Platz/Schadowstraße (mit Eisbahn auf dem GustavGründgens-Platz)
• Burgplatz (mit dem Riesenrad
„Wheel of Vision“)
Quelle: Landeshauptstadt Düsseldorf
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Berichtet
Unternehmen
Doppel-Feier bei Bungartz
Neu! IHK-Magazin als Zeitschriften-App
Liebe Leserinnen und Leser,
ab Januar 2015 wird das IHKMagazin für Düsseldorf und
den Kreis Mettmann mit einer Zeitschriften-App in einem virtuellen Kiosk, aber
auch in den bekannten AppStores von Apple, Google und
Amazon vertreten sein. Sukzessive möchten wir damit
aber auch mehr bieten als eine komfortable Blätterversion, das heißt, wir wollen die
interaktiven Möglichkeiten einer solchen App auch nutzen.
Geschäft für junges Design
Düsseldorf. Anke Strick hat
feine Labels entdeckt und zusammengestellt, die sie nun in
ihrem neuen Geschäft in Düsseldorf-Kaiserswerth verkauft.
Insgesamt bietet die neue Plattform für Jungdesigner mit 14
Labels eine Vielfalt an trendigen Highlights. Eingebettet in
historische Fassaden aus der
Gründerzeit und dem Jugendstil zeigt Ankestrick Precious
Labels auf knapp 40 Quadratmetern eine besondere Auswahl
an Kollektionen.
Registrierung für den
guten Zweck
Haan. Anfang November konnten sich alle Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der ARZ Haan
AG am Standort Haan für die
Deutsche Knochenmarkspenderdatei registrieren lassen. Die
Kosten von 50 Euro pro Mitarbeiter-Registrierung spendete die ARZ Haan AG, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
entstanden keine Kosten.
Rundes Jubiläum
Düsseldorf. Die Sulfierbetriebe
am BASF-Standort Düsseldorf
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Dazu benötigen wir Ihre Hilfe: Bitte teilen Sie uns ab sofort
am Ende Ihrer Meldungen Ihre Web-Adresse mit – so können wir direkt aus der App auf
Ihren Internet-Auftritt verlinken. Ebenfalls werden wir die
im IHK-Magazin veröffentlichten Unternehmensmeldungen ab Januar auch online auf
der IHK-Homepage zur Verfügung stellen – gern auch dort
mit direkter Verlinkungsmöglichkeit.
Die Redaktion
feiern Jubiläum: Vor 75 Jahren
wurde der Bau der ersten von
heute zwei dieser Anlagen auf
dem Werksgelände genehmigt.
Seit Anfang der 1940er Jahre
werden dort Tenside hergestellt.
Das sind waschaktive Substanzen. Sie bilden die Grundlage
für eine Vielzahl von Körperpflegeprodukten, zum Beispiel
Shampoos und Duschgels.
Heute ist die Sulfieranlage die
weltweit größte BASF-Produktionsanlage ihrer Art.
Digitaldruckerei des Jahres
Langenfeld, Berlin. Das Familienunternehmen Bits-to-Dots,
Langenfeld, durfte sich beim
Druck & Medien Award über
die Auszeichnung zur Digitaldruckerei des Jahres 2014 freuen. „Wir haben selbst nicht damit gerechnet zu gewinnen,
schließlich war es unsere erste Nominierung“ so Inhaberin
Andrea Berrenbaum anschließend. Überzeugt hatte die Juroren die Mischung aus konventionellen Druckverfahren und
Digitaldruck. Die Firma Bitsto-Dots wurde 2002 gegründet
und hat sich auf den digitalen
Verpackungsdruck spezialisiert.
Düsseldorf, Euskirchen. Der
Spezialkreisel-Pumpenhersteller
Bungartz weihte im November
eine neue Maschinenhalle ein.
Zeitgleich wurde in dem Neubau das 50-jährige Dienstjubiläum des Firmenseniors Jürgen Bungartz gefeiert, der für
die Firma als beratender Gesellschafter tätig ist. Sitz des
Unternehmens ist Düsseldorf.
Dort haben Entwicklung, Konstruktion, Vertrieb und Verwaltung ihren Platz gefunden. In
Euskirchen, seit 1947 Produktionsstandort, wurde für die
Fertigung, Montage und Abnahmeprüfung der bestehende Gebäudekomplex durch die
neuen Hallen noch einmal um
rund 1.300 Quadratmeter erweitert. Bungartz beschäftigt
aktuell etwa 45 Mitarbeiter, zu
den Kunden zählen unter anderem Samsung, Lanxess, Thyssen
Krupp Industries, Total, Larox
oder Yara.
erhafte Lernpartnerschaft vor,
bei der der Mobilitätsdienstleister und das Gymnasium in den
Fächern Informatik, Politik,
Deutsch, Erdkunde und Kunst
zusammenarbeiten werden.
Neue Skyline
Düsseldorf. Die Skyline von
New York in der Landeshauptstadt bewundern? Ja, das geht,
und zwar auf der Abflugebene des Düsseldorfer Airports.
Zwar wurde weder Stahl noch
Beton verbaut, dafür aber genau 103.950 Spielkarten. Verantwortlich dafür ist der USAmerikaner Bryan Berg, der im
Auftrag des IT-Beratungsunternehmens Platinion das fragile
Kunstwerk aus Empire-StateBuilding, Chrysler-Gebäude,
Rockefeller Center, Yankee Stadium, Freiheitsstatue und Freedom Tower errichtete. Gut geschützt durch Glaswände ist es
noch bis Ende Januar zu sehen.
Neuer Markenauftritt
Lesung bei der Deutschen
Bank
Düsseldorf. Lutz Seiler, Autor
des mit dem Deutschen Buchpreis 2014 ausgezeichneten Romans „Kruso“, kam Anfang
November zu einer Preisträgerlesung der Deutsche Bank Stiftung nach Düsseldorf. Im Kuppelsaal der Deutschen Bank
Filiale Düsseldorf-Königsallee
las er aus seinem preisgekrönten
Debütroman, in dem es um das
Schicksal zweier DDR-Aussteiger auf der Ostseeinsel Hiddensee im Sommer 1989 geht.
Kooperation vereinbart
Ratingen. Die DKV Mobility
Services Group mit Hauptsitz
in Ratingen und das DietrichBonhoeffer-Gymnasium Ratingen haben im Rahmen des
Kooperationsnetzwerks Schule-Wirtschaft Ende Oktober einen Vertrag unterzeichnet. Die
Vereinbarung sieht eine dau-
Düsseldorf. Die Eggert Group,
Düsseldorf, betreut jetzt die
Marke Eurobahn des Eisenbahnverkehrsunternehmens Keolis Deutschland GmbH & Co.
KG. Die Agentur erhielt den
Zuschlag nach einem Wettbewerb. Der neue Markenauftritt
ist seit Anfang Dezember in ausgewählten Medien zu sehen. Die
Keolis Deutschland GmbH &
CO. KG mit Standorten in Düsseldorf, Hamm und Bielefeld
ist ein Tochterunternehmen der
Keolis SA (Paris), einem weltweit agierenden Verkehrs- und
Mobilitätsdienstleister mit mehr
als 54.000 Mitarbeitern.
Preis für Entwurfreich
Singapur, Düsseldorf. Mit dem
integrierten InsulinmanagementSystem Cactus erhielt die Düsseldorfer Design- und Innovationsagentur Entwurfreich® die
Auszeichnung „Red Dot Award:
Concept Design 2014“. Gegen
www.duesseldorf.ihk.de
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Foto: IMAGO/HBLNETWORK
Industrie- und
Handelskammer
zu Düsseldorf
Die IHK in Düsseldorf lädt ein zum
Wirtschaftsforum Greater China –
Perspektiven und Strategien
am Dienstag, 13. Januar, 9.30 bis 17 Uhr,
in der IHK Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf.
Themen beim Wirtschaftsforum Greater China sind die regionalen
Entwicklungen sowie die Perspektiven, die die Urbanisierung und
der Dienstleistungsmarkt in China für deutsche Unternehmen bieten.
Außerdem gibt es praktische Tipps zu Zöllen, Compliance, (Zwangs-)
Joint-Ventures, Plagiaten und zum Umgang mit der chinesischen Währung Renminbi. Rede und Antwort steht den Teilnehmern unter anderem die Delegation der deutschen Wirtschaft und die Europäische
Handelskammer in China. Zu Beginn des Wirtschaftsforums stehen
Vorträge vom Deutschen Botschafter in Beijing, Michael Clauß, und
dem Präsidenten der Europäischen Handelskammer in China, Jörg
Wuttke, auf dem Programm.
Die Teilnahme am Wirtschaftsforum Greater China kostet 226,10 Euro
für IHK-Mitglieder und 297,50 Euro für Nicht-Mitglieder (jeweils inklusive Mehrwertsteuer). Anmeldeschluss ist der 6. Januar. Die Anmeldung ist auch im Internet unter www.duesseldorf.ihk.de (Dokumentennummer 11971341) möglich.
Themen unter anderem:
• der Reformprozesses in China
• Erwartungen der europäischen Wirtschaft an die chinesische Wirtschaftspolitik
• Rahmenbedingungen in den Regionen Beijing und Nordchina, Hong
Kong, Westchina und Perlfluss-Delta, Taiwan
• Urbanisierung – wie können deutsche Unternehmen hiervon profitieren?
• Dienstleistungsmarkt China – Herausforderungen und Strategien
• Tipps für die Praxis des Chinageschäfts
Kontakt
Telefon
E-Mail
Dr. Gerhard Eschenbaum
0211 3557-220
eschenbaum@duesseldorf.ihk.de
Anmeldung zum Wirtschaftsforum Greater China am 13. Januar, 9.30 bis 17 Uhr, in der IHK Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf. Im Internet unter www.
duesseldorf.ihk.de sind Teilnahmebedingungen (Dokumenten-Nummer 6590) und eine Anfahrtsskizze (Dokumenten-Nummer 7869) zu finden.
Anmeldung per Telefax
0211 3557-378
1) Name, Vorname
2) Name, Vorname
Firma / Institution
An die
IHK Düsseldorf
Margarete Heiliger
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf
Straße
PLZ, Ort
Telefon / Telefax
E-Mail
Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine Angaben zum Zwecke der Information über weitere Veranstaltungen sowie für
eine Teilnehmerliste gespeichert und genutzt werden können.
Ja
Nein
Datum
Unterschrift
Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen! Hinweis: Ihre Angaben sind freiwillig. Die Einwilligung kann widerrufen werden.
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Berichtet
Unternehmen
Personen
Seit 1. November sind Michael
Bauer (42) und Christian Schablitzki (42) für die Quant. Capital Management GmbH,
Düsseldorf, tätig. Im Management der auf systematische
Anlage- und Wertsicherungsstrategien spezialisierten Asset
Management Gesellschaft leitet Bauer den Bereich Devisen,
einschließlich der Anlageklasse Volatilität. Schablitzki verantwortet den Bereich „Cross
Assets“ sowie die Vermögensverwaltung für die Quant. Capital GmbH & Co.KG.
Gert Fischer (40) verstärkt seit
Anfang Oktober als Vertriebsleiter die Führungsriege von
4 Wheels Service + Logistik
GmbH.
Das Immobilienberatungsunternehmen Colliers International Düsseldorf baut seine Präsenz im Rhein-Ruhr-Gebiet
weiter aus. Die Standorte Köln
und Düsseldorf sowie die wichtigsten Standorte in NordrheinWestfalen werden von Düsseldorf aus von Daniel Hartmann
(30), Director und Teamleiter Retail, und Markus Schäfer
(25), Consultant, bearbeitet. Ihr
Schwerpunkt liegt in der Vermietung von Flächen an große
Handelsketten.
Li Jun (42) ist neuer Geschäftsführer der ZTE Deutschland
GmbH, Düsseldorf, eines Unternehmens des chinesischen Telekommunikationsausrüsters ZTE
Corporation. Li’s Ziele sind
der Ausbau des Deutschlandgeschäfts von ZTE, der Ausbau
der Kundenbeziehungen und die
Umsetzung der neuen M-ITKStrategie.
Die TWT Group holt Verena
Menzel als neuen Kreativ-Kopf
der Düsseldorfer TWT Interactive Group. Als Creative Directorin übernimmt sie die Kreativleitung der Design-Teams der
Geschäftsbereiche eCommerce
und CMS & Portale.
eine Konkurrenz von 4.791 Entwürfen aus 60 Ländern setzte
sich das Produktkonzept durch
und begeisterte die Expertenjury in Singapur. Das Gremium
prämierte das Insulinmanagement-System mit dem Red Dot
Qualitätssiegel für herausragende Gestaltungskompetenz und
Exzellenz.
Ein Winter-Wunderland
Der Vorstandsvorsitzende der
NRW.Bank Klaus Neuhaus ist
zum Vizepräsidenten des Europäischen Verbandes öffentlicher
Banken (European Association of Public Banks – EAPB) gewählt worden. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.
Das Unternehmen Navos – Public Dialogue Consultants mit
Hauptsitz in Berlin und Niederlassung in Düsseldorf bekommt
Verstärkung in der Landeshauptstadt: Olaf Strubelt (50)
wird sich als Seniorberater um
den Ausbau der B2B-Kommunikation kümmern. Der studierte Diplom-Ökonom wird unter
anderem Wingas in der Unternehmens- und Marketingkommunikation beraten.
Karsten Peter Winter (40) ist
zum Leiter der Bereiche Marketing, Vertrieb und Unternehmenskommunikation der Keolis
Deutschland GmbH & Co. KG
berufen worden. In dieser Position wird er auch für die Kundencenter des Eisenbahnunternehmens zuständig sein.
Düsseldorf. Mit einem spektakulären Luxus-Schaufenster verwandelt der Lifestyle Concept
Store Franzen die Königsallee
in diesem Winter in einen glamourösen Crystal Catwalk. Designer Domagoj Mršic inszeniert
vier Mannequins, gehüllt in Haute Couture von Uschi Sander,
in eine prunkvoll geschmückte,
weiße Winterlandschaft. Mršic
ist Creative Director und Gründer der Agentur Sayonara Visual Concepts und kann auf mehr
als 20 Jahre Erfahrung im Visual
Marketing zurückgreifen.
One Night Only
Düsseldorf. Mit der „One Night
Only III“ ging am 10. November eines der beliebtesten Kultur-Events der Stadt in die dritte
Runde. Rund 100 Gäste kamen
ins Intercontinental Düsseldorf, um bei einem exklusiven
3-Gänge-Menü ein speziell für
diesen Abend zusammengestelltes Künstlerprogramm zu
bewundern. Für das Eventkonzept verwandelten Künstler der
drei Kulturinstitutionen Apollo Varieté, Tonhalle Düsseldorf
und Deutsche Oper am Rhein
Düsseldorf Duisburg die Hotellobby in eine Welt aus Kunst,
Kultur und Illusion. Mitreißende Inszenierungen, musikalische Auftritte und akrobatische
Darbietungen sorgten für einen
ganz besonderen Abend.
Innovationen im Angebot
Düsseldorf. Die Kandinsky
Deutschland GmbH hat mit so-
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fortiger Wirkung die exklusiven Produktions- und Vertriebsrechte der Produktinnovationen
Carry Fix und Bag Flag übernommen. Carry Fix ist ein Skizubehör zum Tragen und fixieren der Sportgeräte, Bag Flag ein
Produkt, das sowohl als Tasche
als auch Fahne genutzt werden
kann. Mit den Lizenz- und Patentinhabern wurden langjährige
Vertriebsvereinbarungen getroffen. Die Kandinsky Gruppe mit
Sitz in Düsseldorf ist ein Anbieter von Werbeartikeln mit Niederlassungen in Deutschland,
Frankreich und Hongkong.
20 Jahre in den USA
Heiligenhaus. Die Kiekert AG,
ein Unternehmen für Schließsysteme im Automobil mit Sitz
in Heiligenhaus, feierte das
20-jährige Bestehen ihres Standorts in Wixom, USA. Seit der
Gründung 1994 investiert Kiekert kontinuierlich Gelder in
Millionenhöhe insbesondere in
den Ausbau seiner Forschungseinrichtungen und in den Prototypenbau, um die Entwicklungskapazitäten für seine Kunden zu erweitern und den steigenden Marktbedarf zu bedienen. „Unser amerikanischer
Standort ist heute neben unserem Testzentrum in Heiligenhaus ein entscheidender Treiber
für unsere Innovationskraft“, so
Dr. Karl Krause, Vorstandsvorsitzender der Kiekert AG. Heute besitzt Kiekert nach eigenen
Angaben in der Nafta-Region
einen Marktanteil von 25 Prozent und beschäftigt in Wixom
rund 100 Mitarbeiter.
Neue Regionalmanager
Düsseldorf. Der Mittelstandsfinanzierer Bibby Financial
Services hat auf seinem Partner-Event Ende September in
der Düsseldorfer Esprit-Arena Details zu der nächsten Phase seiner Wachstumsstrategie
präsentiert. Wesentlicher Be-
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Unternehmen
Berichtet
Düsseldorf. Nach den Erfolgen
in den Vorjahren lockte auch
die 4. Lange Nacht der Industrie Rhein-Ruhr Ende Oktober
tausende Besucher an. Rund
1.500 von ihnen besichtigten 27
Unternehmen im IHK-Bezirk
Düsseldorf. Insgesamt zeigten
65 Firmen zwischen Rhein und
Ruhr etwa 2.800 Gästen an diesem Abend, wie moderne Industrie heute funktioniert und welche Produkte hier in der Region
hergestellt werden. Initiiert wurde die Lange Nacht der Industrie von der Gesellschaftsinitiative „Zukunft durch Industrie“
und wurde unter anderem von
der IHK Düsseldorf getragen.
„Die hohe Resonanz zeigt: Sehr
viele wollen wissen, was und wie
nebenan in der Fabrikhalle tagtäglich produziert und gearbeitet wird,“ bilanziert Rolf A. Königs, Geschäftsführer der Aunde
Gruppe und Vorstandsvorsitzender von Zukunft durch Industrie.
In diesem Jahr konnten folgende Unternehmen im IHK-Bezirk
Düsseldorf besichtigt werden:
standteil ist die Dezentralisierung der Vertriebsstruktur mit
acht neuen Regionalmanagern.
Darüber hinaus erweitert Bibby Financial Services sein Lösungsportfolio in Deutschland
um Inhouse-Factoring und die
stillen Varianten des Factorings. Das Unternehmen Bibby
Financial Services wurde 1985
in Liverpool gegründet. Die
deutsche Niederlassung hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf.
Erster Platz für Hotel
Nikko Düsseldorf
Düsseldorf. Die Hotelzertifizierung des deutschen Geschäftsreiseverbands VDR hat
die Preise für die besten Certi-
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Foto: TEREX MHPS GMBH, KIRSTEN NEUMANN
Lange Nacht der Industrie
Besuch zu später Stunde: Teilnehmer der Langen Nacht der Industrie bei der Terex
Material Handling and Port Solutions, Düsseldorf.
ABB AG (Ratingen), Air Liquide Deutschland GmbH (Düsseldorf), BASF Personal Care
and Nutrition GmbH (Düsseldorf), Daimler AG Mercedes
Benz Werk Düsseldorf, Dillenberg GmbH & Co. KG Metallgießerei und -bearbeitung (Düsseldorf), Enke-Werk Johannes
Enke GmbH & Co. KG (Düsseldorf), Fachhochschule Düsseldorf, Flughafen Düsseldorf,
Fortin Mühlenwerke (Düsseldorf), Heinrich Heine Universität Düsseldorf, Henkel AG &
Co. KGaA (Düsseldorf), Huf
Hülsbeck & Fürst GmbH & Co.
KG (Velbert), Komatsu Mining
Germany GmbH (Düsseldorf),
Lhoist Western Europe, Rheinkalk GmbH (Wülfrath), Messe
Düsseldorf GmbH, Neuss-Düsseldorfer Häfen, Qiagen GmbH
(Hilden), QITS GmbH (Ratin-
fied Hotels und Certified Serviced Apartments verliehen.
Den ersten Platz in der Kategorie „Certified Business Hotels ab 150 Zimmer“ holte sich
das Hotel Nikko Düsseldorf.
Mit dem Award wurden bereits
zum dritten Mal die besten Geschäftsreise- und Tagungshotels sowie zum ersten Mal auch
Serviced Apartments prämiert,
die ein VDR-Siegel tragen.
ne Dissertation ausgezeichnet.
Die Gewinner kommen von der
Technischen Universität Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum. Der Preis, der studentische Forschungsleistungen
würdigt, wurde bereits zum
sechsten Mal verliehen.
Studienabschlüsse
ausgezeichnet
Düsseldorf. Die NRW.Bank,
Düsseldorf, hat Anfang November mit dem NRW.Bank.Preis
„Wohnen und Stadt“ drei Studienabschlussarbeiten und ei-
9
gen), Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH & Co. KG (Düsseldorf), Schmolz + Bickenbach
Blankstahl GmbH (Düsseldorf),
Stadtentwässerungsbetrieb Landeshauptstadt Düsseldorf, Stadtwerke Düsseldorf AG, Tata Steel
Hille & Müller GmbH (Düsseldorf), Teekanne GmbH & Co.
KG (Düsseldorf), Terex Material Handling and Port Solutions
(Düsseldorf), Tünkers Maschinenbau GmbH (Ratingen) und
Vallourec & Mannesmann Tubes (Düsseldorf).
Der Termin für das nächste Jahr
steht bereits fest: Am 29. Oktober 2015 findet die 5. Lange Nacht der Industrie in der
Region statt. Der Verein Zukunft durch Industrie will bis
dahin noch mehr Unternehmen dafür gewinnen, ihre Pforten zu öffnen und für den Industriestandort zu werben. Firmen,
die mitmachen wollen, können
sich schon heute an Marion
Hörsken, Telefon: 0211 3557235, E-Mail: hoersken@duesseldorf.ihk.de, wenden.
Stadt verstreute Verkaufsstellen
zusammengelegt, die damals
zusammen 1,27 Millionen Euro Umsatz erzielten. Für 2014
rechnet die Rheinbahn damit,
dass im Kundencenter 2,79 Millionen Euro umgesetzt werden.
Auszeichnung für SMS
Kundencenter feiert
Jubiläum
Düsseldorf. Auf den Tag genau zehn Jahre nach dessen Eröffnung feierte der Vertrieb der
Düsseldorfer Rheinbahn mit
seinen Kunden und den Mitarbeitern das Jubiläum des Kundencenters am Hauptbahnhof.
Grund dafür gibt es genug: Für
das Kundencenter wurden in der
Berlin, Düsseldorf. Bundespräsident Joachim Gauck hat im
November den „Deutschen Zukunftspreis – Preis des Bundespräsidenten für Technik und
Innovation“ in Berlin vergeben.
Dabei wurde auch das Gemeinschaftsprojekt „Horizontales
Dünnbandgießen von Stahl –
neue Hochleistungswerkstoffe
ressourcenschonend herstellen“
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Foto: BILDERBOX
Industrie- und
Handelskammer
zu Düsseldorf
Die IHK Düsseldorf lädt ein zur Konferenz
Russlandgeschäft in schwierigen Zeiten –
Standortbestimmung und Ausblick
am Mittwoch, 14. Januar, 9.30 bis 17 Uhr,
im Hotel Maritim Düsseldorf, Maritim-Platz 1, 40474 Düsseldorf.
Der Ukraine-Konflikt und die dadurch ausgelösten Sanktionen führten
zu einer erheblichen Belastung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen: Die Abwertung des Rubels und eingeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten ließen die Investitionstätigkeit nahezu zum Erliegen
kommen. Die deutschen Ausfuhren nach Russland sanken im ersten
Halbjahr 2014 um 15,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Mittelbare Auswirkungen der Krise sind Vertrauensverluste und zunehmende Verunsicherung auf beiden Seiten.
Auf der Russlandkonferenz 2015 geben führende Russland-Experten
eine aktuelle Lageeinschätzung für verschiedene Branchen der russischen Wirtschaft, beleuchten die Entwicklung der rechtlichen und finanzwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und geben Empfehlungen
für die Anpassung der Russland-Strategie.
Die Teilnahme kostet pro Person 261,80 Euro für IHK-Mitglieder und
345,10 Euro für Nicht-Mitglieder (jeweils inklusive Mehrwertsteuer).
Anmeldeschluss ist der 7. Januar. Anmeldung ist bei Ganna Kalchner,
Telefon: 0211 3557-329, E-Mail: kalchner@duesseldorf.ihk.de oder im Internet unter www.duesseldorf.ihk.de (Dokumenten-Nummer 11971975)
möglich.
Programm:
• Politische Situation
• Aktuelle Wirtschaftslage
• Branchenbarometer 2015
• Rechtliche und finanzwirtschaftliche Rahmenbedingungen
• Was kommt nach der Krise? – Empfehlungen für die Russland-Strategie
Kontakt
Telefon
E-Mail
Dr. Andrea Gebauer
0211 3557-300
gebauer@duesseldorf.ihk.de
Anmeldung zur Russland-Konferenz „Russlandgeschäft in schwierigen Zeiten – Standortbestimmung und Ausblick“ am 14. Januar, 9.30 bis 17 Uhr, im Hotel Maritim Düsseldorf, Maritim-Platz 1,
40474 Düsseldorf. Im Internet unter www.duesseldorf.ihk.de sind Teilnahmebedingungen (Dokumentennummer 6590) zu finden.
Anmeldung per Telefax
0211 3557-9379
1) Name, Vorname
2) Name, Vorname
Firma / Institution
An die
IHK Düsseldorf
Ganna Kalchner
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf
Straße
PLZ, Ort
Telefon / Telefax
E-Mail
Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine Angaben zum Zwecke der Information über weitere Veranstaltungen sowie für
eine Teilnehmerliste gespeichert und genutzt werden können.
Ja
Nein
Datum
Unterschrift
Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen! Hinweis: Ihre Angaben sind freiwillig. Die Einwilligung kann widerrufen werden.
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Unternehmen
Berichtet
Foto: GÜNTER VON AMELN
ausgezeichnet. Einer der Partner in dem Projekt war die
SMS Siemag AG, Düsseldorf.
Das Unternehmen entwickelte
gemeinsam mit der Salzgitter
Flachstahl GmbH und der Technischen Universität Clausthal
ein neues Stahl-Gießverfahren,
das weitaus weniger Energie als
bisher benötigt. Gleichzeitig bietet es die Perspektive, eine ganz
neue Generation von Stahlwerkstoffen zu produzieren.
Erfolgreiche
Zusammenarbeit
Düsseldorf. Traditionell engagiert sich die Firma Soeffing
Kälte Klima GmbH, Düsseldorf, intensiv in Sachen Ausbildung und Nachwuchsförderung. Ein wichtiger Baustein ist
die im Oktober 2013 geschlossene Zusammenarbeit mit dem
Heinrich-Hertz-Berufskolleg
(HHBK). Ziel dieser Lernpartnerschaft ist der gegenseitige
Lehr-, Lern- und Praxisaustausch. Auszubildende von
Soeffing besuchen im Rahmen
der Ausbildung zum Mechatroniker für Kältetechnik praxisnahe Elektrokurse im HHBK.
Im Gegenzug absolvieren Schüler des Kollegs ausbildungsvorbereitende Praktika im Unternehmen Soeffing. Nun trägt die
Kooperation Früchte: Mit Moritz Flieg hat als erster HHBKSchüler einen der begehrten
Ausbildungsplätze bei Soeffing
bekommen. Und: Mit den Vorkenntnissen aus dem Kolleg hat
er beste Voraussetzungen, die
intensive Ausbildung erfolgreich abzuschließen.
Super Bio Markt AG Finalist
Düsseldorf. Die Super Bio Markt
AG gehört beim Wettbewerb
Großer Preis des Mittelstandes
2014 zu den Top Acht des Mittelstandes in Nordrhein-Westfalen. Bei einer Preisverleihungsgala des größten deutschen
Unternehmenswettbewerbs in
www.duesseldorf.ihk.de
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Die Urkunde zum 90-jährigen Bestehen nahm Ulrich Ohm (rechts) aus den Händen
von IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Udo Siepmann entgegen.
Düsseldorf verlieh die OskarPatzelt-Stiftung den Titel „Finalist“ an das Unternehmen.
Von ursprünglich 4.555 mittelständischen Unternehmen, die
für den Wettbewerb nominiert
waren, haben es deutschlandweit 866 und aus NRW 92 in
die zweite Wettbewerbsebene –
die Jurystufe – geschafft. Von
diesen 92 Unternehmen wurden
drei Preisträger und fünf Finalisten ausgezeichnet.
Die Super Bio Markt AG betreibt in Düsseldorf Märkte in
Bilk, Derendorf, Gerresheim
und in den Schadow-Arkaden.
Der Markt im Herzen der Landeshauptstadt wurde erst Ende
August eröffnet. Im Frühsommer soll ein weiterer Markt im
neuen Belsenpark in Oberkassel hinzukommen.
Minister zu Gast
Düsseldorf. Mitte November besuchte Norbert Walter-Borjans
das Rohrwerk von Vallourec in
Düsseldorf-Reisholz. Der NRWFinanzminister lernte damit eine
Produktionsstätte eines der traditionsreichsten Unternehmen
in der Landeshauptstadt kennen, in der bereits 1899 die Mannesmannbrüder nahtlose Stahlrohre fertigten. Nobert Keusen,
Vorsitzender der Geschäftsfüh-
rung der Vallourec Deutschland GmbH, und Ulrich Menne, Geschäftsführer Produktion,
führten den Politiker durch das
Rohrwerk. In Reisholz werden unter anderem Rohre für
Dampfdruckleitungen gefertigt,
die in modernen Kraftwerken
zum Einsatz kommen.
Unterwegs in China
Shenzhen, Düsseldorf. Die ZTE
Corporation, ein globaler Anbieter von Telekommunikationsausrüstung, Netzwerklösungen und mobilen Endgeräten,
empfing den Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel
(SPD) sowie eine Delegation
von Vertretern aus Politik und
Wirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt
Düsseldorf im Headquater des
Unternehmens in Shenzhen,
China. Li Jun, Geschäftsführer
der ZTE Deutschland GmbH,
Düsseldorf, informierte die Mitglieder der Delegation über neueste Geschäftsentwicklungen von
ZTE auf dem deutschen Markt.
So investierte das Unternehmen 2014 mehr als 70 Millionen Euro in die Einrichtung
eines neuen Unternehmens namens „ZTE Services Deutschland GmbH“ und stellte über
750 Mitarbeiter ein.
11
90 Jahre Buchhandlung
Dietsch GmbH
Ihr 90-jähriges Bestehen feierte die Buchhandlung Dietsch
in Düsseldorf-Benrath am 11.
November. Zunächst 1924 auf
der Schlossallee gegründet
wurde das Geschäft schnell zu
klein. Schon fünf Jahre nach
seiner Gründung, im Jahr
1929, stand der erste Umzug in
ein größeres Ladenlokal in der
Sophienstraße/Ecke Schlossallee an.
Heute führt diese traditionsreiche Buchhandlung das Ehepaar Ulrich und Ursula Ohm,
die das Geschäft im Jahr 1985
erworben hatten. Schon 1991
wurde ihnen das Ladenlokal mit seinerzeit 80 Quadratmetern zu klein. Die heutigen
Räume haben eine Fläche von
300 Quadratmetern. Sechs versierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben dort ein offenes Ohr für die Wünsche der
Kunden. So besorgt man auch
vergriffene Bücher, liefert die
Ware nach Hause und steht
mit fachkompetenter Beratung
den Kunden zur Seite. Mit der
Ausbildung von Buchhändlern
kümmern sich Ulrich und Ursula Ohm um den Nachwuchs,
ihr Team fördern sie mit unterschiedlichen Weiterbildungsangeboten.
Buchhandlungen wie Dietsch
verstehen sich aber auch als
Treffpunkte. So gab es am
20. November eine Lesung
im Schloss mit Prinz Asserate. Kein Einzelfall: In der Vergangenheit waren schon so
bekannte Namen wie Rafik
Schami und Donna Leon zu
Lesungen zu Gast.
Das Team um das Ehepaar
Ohm ist nicht nur stolz auf die
lange Geschichte seines Unternehmens. Auch meistert man
die neuen Herausforderungen,
die die Digitalisierung mit sich
bringt. So hat die Buchhandlung Dietsch einen professi-
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12
Berichtet
Städte
Foto: MATTHIAS JUNG
Städte
Aida: Willkommen in der
Gründerzeit!
Nein, Verdis wunderbare Oper
„Aida“ funktioniert nicht nur in
einem alten Ägypten, wie Hollywood es sich vorstellte und filmisch umsetzte. Für die Deutsche Oper am Rhein verlegt
Philipp Himmelmann die Handlung in die Entstehungszeit der
Oper, also in die 1870-er Jahre und damit in die Gründerzeit. Gemeinsam mit Bühnenbildner Johannes Leiacker und
der mehrfach ausgezeichneten
Kostümbildnerin Gesine Völlm
gelingt es so, den damals von
Faszination und Distanz gleichermaßen geprägten Blick des
Westens auf den Orient einzufangen. Dafür hat die Opernwerkstatt Erstaunliches geleistet:
Gefertigt wurden in Handarbeit
160 historische Kostüme, Korsagen und Tournüren für das Damenduell zwischen Aida (Morenike Fadayomi) und Amneris
(Susan Maclean) inbegriffen.
Oper ist immer dann ganz großes Theater, wenn es gelingt,
Emotionen und Konflikte erlebbar zu machen. In Aida ist das
sozusagen Programm: Hier wartet gleich ein ganzes Bündel von
Konflikten darauf, gelöst – und
eben auch nicht gelöst zu werden. Dieses Ringen (und Scheitern) ist zutiefst menschlich, vor
allem aber zeitlos. Und deshalb
onellen Internet-Auftritt mit
integriertem Web-Shop. Mit EBooks und E-Readern ist man
bestens vertraut.
All diese Bemühungen um Qualität tragen ihre Früchte: So
wurde das Unternehmen vom
Branchenmagazin Buch Markt
als Buchhandlung des Jahres 2012/13 ausgezeichnet. Die
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in dem Flyer erwähnt werden
wollen, können sich bis zum 12.
Dezember an die E-Mail-Adresse wifoe@hilden.de wenden.
Weitere Informationen gibt es
bei der Hildener Wirtschaftsförderung, Edith Peter, Telefon
02103 72-381.
Spenden übergeben
Boris Statsenko (Amonasro), Adrian Sâmpetrean (Ramfis), Morenike Fadayomi
(Aida), Thorsten Grümbel (Il Re), Chor der Deutschen Oper am Rhein, Extrachor.
vermag eine Aida auch im Ambiente der Gründerzeit ihr Publikum zu berühren.
Aida im Opernhaus Düsseldorf:
Sonntag, 7. Dezember, 15 Uhr,
Samstag, 13. Dezember, 19.30
Uhr, Donnerstag, 18. Dezember,
19.30 Uhr, Samstag, 20. Dezember, 19.30 Uhr, Sonntag, 28. Dezember, 18.30 Uhr, und Dienstag, 30. Dezember, 19.30 Uhr.
seldorf haben bekannt gegeben,
dass die Komplettversorgung
des Seesterns mit CO2-neutraler
Fernwärme termingerecht abgeschlossen wird. Zum Januar
2015 ist eine flächendeckende
Nutzung der umweltfreundlichen Energie möglich. Damit
ist das linksrheinische Business-Quartier einer der weitläufigsten Fernwärmestandorte Deutschlands.
Nachhaltigkeitsprojekt
vollendet
Neuer Gastroflyer
Düsseldorf. Der Seestern Düsseldorf setzt seinen Weg, das nachhaltigste Büroquartier Deutschlands zu werden, fort. Die
Standortinitiative Seestern Düsseldorf und die Stadtwerke Düs-
Hilden. Die Wirtschaftsförderung Hilden legt den Gastroflyer Hilden neu auf. Die Aufnahme in die Listen ist kostenlos.
Restaurants, Imbisse, Cafés,
Hotels oder Tagungsorte, die
Leistungsgemeinschaft Buchhandel – ein Zusammenschluss
von 300 Buchhandlungen –
hat soeben der Buchhandlung
Dietsch die Auszeichnung „1a
Qualitätsbuchhandlung“ verliehen.
Für Ulrich Ohm ist es zudem eine wichtige Angelegenheit, sich
auf Landes- und Bundesebene
ehrenamtlich in den Gremien
des Buchhandels zu engagieren.
Außerdem ist er Mitglied der
IHK-Vollversammlung und des
IHK-Einzelhandelsausschusses.
Düsseldorf. Zum siebten Mal
fand in der Landeshauptstadt
der „Social Day“ statt. Die Idee:
Unternehmen, Handelsbetriebe,
Handwerker, Kirchengemeinden oder Privatpersonen stellten Schülerinnen und Schülern
einen Arbeitsplatz zur Verfügung. Am Ende des Tages spendeten die knapp 1.500 Jugendlichen ihren Lohn für den guten
Zweck. Stolze 23.612,36 Euro
kamen so zusammen. Das Geld
ging zur Hälfte an die zwölf weiterführenden Schulen, die an
der Aktion teilgenommen hatten. Die andere Hälfte kam den
Jugendprojekten „Fortschritt
Düsseldorf e.V. und „Die Alfred-Adler-Schule“ zu gute.
Übergeben wurden die Spendenschecks im November von
Schirmherr und Schul- und Sozialdezernent Burkhardt Hintzsche in der Börse Düsseldorf,
die neuer Hauptsponsor des Social Days ist.
Jubiläen
29. November
25 Jahre – GFI Gesellschaft für
Immobilien-Dienstleistungen
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14 Titel
Nachfolger – verzweifelt gesucht
Nachfolger –
verzweifelt gesucht
Wenn Unternehmer ihre Firma abgeben, endet für sie ein Lebenswerk. Der Weg bis zur Übergabe ist lang und muss sorgfältig
geplant werden. Wer ihn geht, benötigt an seiner Seite gute Berater.
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Nachfolger – verzweifelt gesucht
Titel 15
Text: MATTHIAS ROSCHER
Fotos: ROBERT POORTEN
Das Beispiel stammt von der Internetseite der IHK Düsseldorf. „Exklusives Bettenund Möbelfachgeschäft sucht Nachfolger/
in“ steht in der Anzeige. Mit dem Hinweis,
dass sich das Unternehmen in der Düsseldorfer Innenstadt während der 20 Jahre seines
Bestehens einen hervorragenden Ruf und einen festen Kundenstamm aufgebaut hat, erlaubt der Text auch einen Blick auf die wahrscheinliche Seelenlage des Inserenten: „Der
Inhaber verkauft aus persönlichen Gründen.“
Los lassen, verkaufen, sich von seinen
Mitarbeitern verabschieden, den eigenen
Lebensplan mit neuen Inhalten füllen –
wer sich nach reiflicher Überlegung für
einen solch emotional schwierigen und in
der Sache komplizierten Weg entschließt,
wird schnell merken, dass er auf die Begleitung von Spezialisten angewiesen ist.
Am Ende geht es um die Trennung vom
eigenen Lebenswerk, nicht selten geben
private Umstände wie das Alter des Firmeninhabers, die fehlende Nachfolge innerhalb der Familie oder die Notwendigkeit einer finanziellen Absicherung fürs
Alter die Schrittfolge vor. Wenn sich dann
Engpässe im Privaten mit Problemen in
der Firma verhakeln, lässt sich die daraus
entstehende Eigendynamik oft nur unter
Schmerzen zu einem guten Ende bringen.
Trainer und
Weichensteller
„Wir sind Lotsen und Sparringspartner“,
sagt Dr. Nikolaus Paffenholz, Jurist und Leiter der Abteilung Recht und Steuern bei der
IHK. Wir, das ist auch sein Kollege Mathias
Meinke. Der Referent für Existenzgründung
und Unternehmensförderung sitzt Käufern
und Verkäufern gewöhnlich von der ersten
Stunde an gegenüber, als Finanzexperte begleitet er die neuen Firmeninhaber und Existenzgründer oftmals für etliche Jahre weiter.
Beim Neustart geht es formal um die Aufstellung einschlägiger Business- und Finanzierungspläne und um den Nutzen der für
den Laien nicht einfach zu lesenden Förderprogramme. Die Berater der IHK verstehen
sich also als Weichensteller und raten ihren
Gesprächspartnern schon in einem frühen
Stadium zur Inanspruchnahme des eigenen
Anwalts und Notars. In den meisten Fällen ist auch der eigene Steuerberater frühzeitig mit im Spiel. Hier sagt das Bonner Institut für Mittelstandsforschung (IfM) jedoch:
„Häufig stehen die Eigner kleiner Unternehmen vor dem Dilemma, dass sich die Beauftragung neutraler Gutachter und die Anwendung aufwändiger Bewertungsverfahren
in Anbetracht des geringen Unternehmenswertes nicht lohnen.“ Die Wissenschaftler
warnen sogar: Für kleinere Unternehmen
seien überschlägige Wertgutachten eigener
Steuerberater „aufgrund der fehlenden Objektivität als Signal nicht geeignet“.
Nach Schätzungen des IfM stehen in
Deutschland bis 2018 rund 135.000 Familienunternehmen zur Übergabe an, 29.400
Betriebe sollen es in Nordrhein-Westfalen
werden. Bundesweit kommen auf je 1.000
Unternehmen 36 Übergaben, 38 sind es in
NRW. In entsprechend hoher Zahl trifft es
auch die Mitarbeiter: Im Land an Rhein und
Ruhr werden bis 2018 fast eine halbe Million Beschäftigte erleben, dass sie einen neuen
Chef bekommen. Die Wissenschaftler des
IfM haben zudem herausgefunden, dass sich
in Deutschland die Nachfolgefrage pro Jahr
in 71.000 Familienunternehmen stellt. Gut
die Hälfte der Firmeninhaber (54 Prozent)
können diese Aufgabe innerhalb der Familie lösen. 21.000 Unternehmensübertragungen (29 Prozent) entfallen dagegen auf
externe Lösungen mit firmenfremden Führungskräften, anderen Unternehmen oder
Interessenten von außerhalb. Etwa 12.000
Familienunternehmer (17 Prozent) übertragen ihren Betrieb an Mitarbeiter.
Neutrale Wertgutachten
liefern Klarheit
Für 34.000 der insgesamt 71.000 jährlich
zur Nachfolge anstehenden Familienunternehmen in Deutschland sind familienexterne Lösungen der letzte Ausweg. Da sich hier,
anders als bei familieninternen Übergaben,
weder Käufer noch Verkäufer gut kennen,
komme es – so die IfM-Studie – durch „asymetrisch verteilte Informationen“ oft zu be-
Sebastian Boss, Jokesch GmbH, Düsseldorf
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ihk magazin 12.14
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16 Titel
sonderen Problemen. Unter Umständen sogar um den Preis der kompletten Aufgabe
und dem damit verbundenen Verlust der Arbeitsplätze. Von neutraler, anerkannter Seite erstellte Wertgutachten seien dagegen „ein
gutes Signal“ und ermöglichten dem Interessenten für eine Übernahme relativ eindeutige Rückschlüsse auf die Qualität des Unternehmens.
Übergabebereite Eigentümer betonen gerne, dass bei ihnen finanzielle Interessen eine
geringe oder auch gar keine Bedeutung haben, da es ihnen in erster Linie auf den Erhalt des Namens und der Arbeitsplätze ankommt. Das hat nach den Erfahrungen des
Bonner Instituts jedoch dort seine Grenzen,
wo der bisherige Inhaber beim potenziellen Nachfolger „Verhaltensunsicherheiten“
feststellt und glaubt, dass dessen vermutlich
opportunistisch gesteuertes Verhalten die eigene individuelle Vermögenssphäre tangieren könnte. Gehe es ausschließlich um die
zukünftigen Belange ihres alten Unternehmens, blieben die Bemühungen bisheriger
Eigentümer sogar eher vage, sagt das IfM –
etwa nach dem Motto, wer will durch Vereinbarungen über Ratenzahlungen in die
Finanzierung des Kaufpreises hineingezogen werden oder mit Teilen seines Vermögens für die unternehmerischen Entscheidungen des Nachfolgers mit geradestehen?
Für die Absicherung „nichtpekuniärer Ziele“ kann ein Verbleib im Unternehmen oder
eine Vereinbarung von Kaufoptionen Erfolge versprechen, sagt das Institut. Beide Vorschläge würden jedoch kaum angenommen,
weil die dann anfallende Optionsprämie den
Verkaufserlös reduziere. Die Bonner sind
auch zu der Erkenntnis gekommen, dass
Alt-Inhaber kaum noch aktiv werden, wenn
es nach der erfolgten Übergabe um den Erhalt des Unternehmens insgesamt gehe. Die
dafür angeführten Gründe lassen sogar auf
eine gebremste Dialogbereitschaft der sich
Gegenübersitzenden schließen: So wird in
Nachfolger – verzweifelt gesucht
der Studie angemerkt, dass es vom potenziellen Nachfolger „kaum geeignete Signale
zur Versicherung von Aufrichtigkeit“ geben
könne. Weil aber wirksame Gegeninstrumente wie Vereinbarungen von Kaufoptionen zur Reduzierung des Kaufpreises führten, seien Alteigentümer in der Regel dazu
nicht bereit.
Zurück zum IHK-Beratungsangebot. Angelegenheiten der Nachfolge gehören nicht
zum Tagesgeschäft eines Unternehmers. Damit werde dieser nur einmal im Leben konfrontiert, erinnert Nikolaus Paffenholz. Gesellschaftsrecht, Einblicke in Bilanzen und
Steuererklärungen, Absicherungen von Finanzplänen, Vermeidung von Schadenersatzansprüchen oder – im Extremfall – das
Rückgängigmachen vertraglicher Vereinbarungen bei später nachgewiesener Täuschung – das ganze Paket ist umfangreich
und braucht viel Zeit, bis es geschnürt ist.
Nach einer Umfrage unter 152 Unternehmern in Nordrhein-Westfalen durch das
Marktforschungsinstitut DTO Research hat
weit mehr als die Hälfte (54 Prozent) zu diesem Thema keine oder nur geringe Kenntnisse. Für den Nachfolgeprozess wünschten
sich jedoch rund 60 Prozent eine ganzheitliche Betreuung durch Fachexperten.
Am Ende muss der Preis
für beide stimmen
„Ein gut aufgestelltes Unternehmen kann
eine unbegrenzte Lebenszeit haben. Ein Unternehmer muss sich dagegen irgendwann
mit dem Thema Unternehmensnachfolge
auseinandersetzen.“ Mit dieser These lenkt
Mathias Meinke den Blick auch auf die Sensibilität des Themas, für dessen Bewältigung
die IHK-Berater als Dienstleister bereit stehen. Außer ihrem Sachverstand besitzen sie
die Fähigkeit, sich in die Gefühlslage ihres
jeweiligen Gegenübers zu versetzen. Meinke: „Sein Unternehmen in fremde Hände
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zu geben, fällt vielen schwer. Handelt es sich
doch oftmals um das eigene Lebenswerk, in
das Jahrzehnte lang sehr viel Arbeit, Mühe und Zeit investiert wurde. Die Fäden eines Tages nicht mehr in der Hand zu halten, gilt als unvorstellbar.“ Es geht also um
die Neuorientierung des Privatlebens, um
die Einschätzung der fachlichen und branchenspezifischen Qualifikation des Nachfolgers, um die Chemie zwischen Käufer und
Verkäufer, um das Schicksal der Mitarbeiter
und am Ende um einen Kaufpreis, der dem
Abschiednehmenden das Gefühl vermittelt,
das beste herausgeholt zu haben und dem
Nachfolger ausreichend viel Luft lässt, damit er den Betrieb in eine sichere Zukunft
führen kann.
Es gibt keine Statistiken über die Erfolgsquote solcher Beratungen. Nur Beispiele
dafür, dass sich solche Gespräche oft viele
Monate lang hinziehen und mit der letzten
Unterschrift auch nicht zu Ende sein müssen. Wie zuletzt im Fall eines MetallwarenUnternehmens im Kreis Mettmann. Für die
IHK-Berater ein ganz normaler Klassiker.
Der bisherige Inhaber hat aus Altersgründen verkauft, übernommen hat ein Existenzgründer auch die 15 Angestellten. Die IHK
hat acht Monate lang beraten – und wird,
wenn gewünscht, weiterhin zur Seite stehen.
MATTHIAS ROSCHER
ist freier Journalist und PR-Berater in Düsseldorf, unter anderem schreibt er für die Welt am
Sonntag. Zuvor war er mehr
als 40 Jahre lang in verschiedenen Funktionen Redakteur der
Rheinischen Post.
PROVISIONSFREI
direkt vom Eigentümer
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18 Titel
Das Berater-Team der IHK
Düsseldorf stellt sich vor:
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Thema Nachfolge
IHK-Service Nachfolge
Martin van Treeck,
Telefon 0211 3557-256,
E-Mail treeck@duesseldorf.ihk.de
Die IHK-Existenzgründungs- und Nachfolgeberater bieten nach Terminvereinbarung vertrauliche Einzelgespräche an –
für Unternehmer und Gründer. Die Beratung skizziert in der Regel den Ablauf
der Übernahme. Sie stellen Informationsmaterial zusammen und Checklisten zur
Verfügung. Darüber hinaus ist die IHK
Düsseldorf Regionalpartner bei der bundesweiten Nachfolgebörse nexxt-change
(www.nexxt-change.org). Im Einzelfall
kann die IHK Düsseldorf den Nachfolgeprozess unterstützen und moderieren.
Hingegen sind Kaufpreisermittlung und
individuelle Rechtsberatung Sache spezialisierter Experten.
Literatur zum Thema:
DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge
2014,
Gute Nachfolger – Engpass
im Mittelstand, Zahlen und
Einschätzungen der IHKOrganisation zum Generationswechsel in deutschen
Unternehmen, kostenfrei erhältlich beim
Deutschen Industrie- und Handelskammertag e. V., Postanschrift: 11052 Berlin, Hausanschrift: Breite Straße 29, 10178 BerlinMitte, Telefon 030 20308-0, Internet: www.
dihk.de. Grundlage des DIHK-Reports
sind Erfahrungsberichte der IHK-Nachfolgeberater in den 80 deutschen Industrieund Handelskammern (IHKs) sowie eine
statistische Auswertung des IHK-Services
zur Unternehmensnachfolge.
*XWH1DFKIROJHU
¤(QJSDVVLP0LWWHOVWDQG
DIHK-5HSRUW]XU8QWHUQHKPHQVQDFKIROJH 2014
Zahlen und Einschätzungen der IHK-Organisation
zum *HQHUDWLRQVZHFKVHO in GeutschHQ8QWHUQHKPHQ
Christiane Kubny,
Telefon 0211 3557-414,
E-Mail kubny@duesseldorf.ihk.de
Mathias Meinke,
Telefon 0211 3557-258,
E-Mail meinke@duesseldorf.ihk.de
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Checklisten: Betriebsübernahme, www.
duesseldorf.ihk.de, Dokumenten-Nummer
6743.
Unternehmensnachfolge: Die
optimale Planung, kostenfreie
Broschüre erhältlich beim
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi),
Öffentlichkeitsarbeit, 11019
Berlin, www.bmwi.de, April
2014. Der praktische Ratgeber bietet eine
erste Orientierung für beide Seiten – Unternehmer und Gründer. Unter anderem wird
informiert über den richtigen Zeitpunkt, die
Suche nach einem Nachfolger, über Altersvorsorgethemen sowie Beratungsangebote
für Übergeber. Die Broschüre enthält zahlreiche Checklisten.
Manfred Schenk: Hilfe! Ich
will meine Firma verkaufen,
Projekt Unternehmensnachfolge: Risiken erkennen und
vermeiden. Herstellung und
Verlag: Books on Demand
GmbH Norderstedt, Copyright Manfred Schenk 2012. Das Buch gibt
zum Beispiel Antworten auf die Fragen:
Welche Kriterien sind für einen Firmenverkauf erforderlich? Welche Probleme und
Risiken können im Prozess auftreten? Wie
sieht ein möglicher Masterplan aus?
Joachim Brüser: Unternehmensnachfolge. Wie Sie als
Mittelständler den Stab übergeben, Cornelsen-Verlag Berlin, 2007. ISBN 978-3-58923634-3, 230 Seiten, 28 Euro.
Systematisch und praxisnah
werden die notwendigen Schritte und Aufgaben vorgestellt. Fallbeispiele helfen, typische Fehleinschätzungen zu vermeiden;
Checklisten unterstützen bei der Umsetzung in die Praxis.
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Schritt für Schritt zum Kaufvertrag
Titel 19
Schritt für Schritt
zum Kaufvertrag
Der Kaufvertrag regelt alle Details eines Unternehmensübergangs. Verkäufer und neuer Eigentümer sollten das Ereignis
sorgfältig und vor allem frühzeitig planen.
Text: JÜRGEN GROSCHE
Für Unternehmer ist es schwierig genug,
sich mit dem Gedanken vertraut zu machen,
einmal Abschied vom Lebenswerk zu nehmen. Doch die Frage kommt – unerbittlich,
irgendwann. Also ist es besser, frühzeitig
Maßnahmen zu treffen und einen Nachfolger zu finden. Speziell bei einem geplanten
Verkauf sind viele Themen zu klären. Interessenten stehen ebenfalls vor einer großen
Herausforderung, einem Sprung ins kalte
Wasser. Sehr häufig wagen Existenzgründer jedoch einen solchen Sprung, weiß Mathias Meinke, Experte für Nachfolgeberatung bei der IHK Düsseldorf.
Der entscheidende Tag ist gekommen,
wenn der Kaufvertrag unterschrieben wird.
Darauf sollten sich beide Seiten gut vorbereiten. Für den Verkäufer heißt das: Er sollte bereits in einer frühen Lebensphase daran denken. „Unternehmer, die im Alter von
60 oder 65 Jahren aussteigen wollen, sollten sich mit 50 erste Gedanken machen“,
rät Dr. Nikolaus Paffenholz, Rechtsexperte der IHK Düsseldorf. Und das aus mehreren Gründen: Zum einen geht es darum zu
überlegen, wer übernehmen könnte. Ein Familienmitglied? Oder doch besser ein externer Nachfolger, der die Firma kauft? Fällt
die Entscheidung dafür, dann helfen frühe
Weichenstellungen. Der Unternehmer muss
seine Fühler ausstrecken, in Netzwerken
oder in der eigenen Mitarbeiterschaft geeignete Kandidaten suchen.
Die Braut schön machen
Dann sollte das Unternehmen über einen längeren Zeitraum fit für den Verkauf
gemacht werden. „Zum Beispiel kann der
Eigentümer Gewinne im Unternehmen belassen“, erklärt Paffenholz. Regelmäßige Zuführungen zum Eigenkapital stärken die Bilanz. „So kann der Unternehmer
beim Verkauf unter Umständen mehr erzielen.“ Der Steuerberater kann hierzu
wichtige Hilfestellungen geben. „Aus eigenem Interesse sollte der Unternehmer die
Braut schön machen“, sagt der IHK-Experte. Eine solche Stärkung des Unternehmens geht nicht in zwei, drei Jahren, fügt
Meinke hinzu: „Auf und Ab’s in der Bilanz
erzeugen Fragen.“
Eine langfristige Nachfolgeplanung wird
zudem von Banken bei Kreditgesprächen
honoriert – der Unternehmer profitiert davon also schon lange vor einem möglichen
Verkauf. Ist er etwa 60 Jahre alt, fließt das
Thema sogar ins Rating ein. Die Qualität
seines Unternehmens und damit den mög-
Zeitplan für die erfolgreiche Unternehmensnachfolge
Planung
• Nachfolgezeitplan erstellen.
• Altersversorgung beziehungsweise
-vorsorge klären.
• Notfallplanung (kontinuierlich).
Konkretisierung
• Unternehmen auf die Übergabe
vorbereiten und für potenzielle
Nachfolger attraktiv machen.
• Suche nach einem Nachfolger: Optionen ausloten, Alternativen prüfen.
Umsetzung
• Verhandlungen mit dem Nachfolger.
• Übertragung des Unternehmens.
• Einarbeitung des Nachfolgers.
Festigung
• Begleitung und Unterstützung des
neuen Inhabers nach der Übergabe.
• Vollständiger Rückzug aus dem
Unternehmen.
Jahre
Jahre
J
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• Sich über steuerliche und rechtliche
Fragen der Nachfolge informieren.
• Nachfolgekonzept erstellen.
• Gedanken machen über die Zeit
nach dem Unternehmensausstieg.
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20 Titel
Schritt für Schritt zum Kaufvertrag
Wer hilft wobei?
Wichtige Anlaufstellen bei der Nachfolgeplanung und -umsetzung
Bieten Orientierung bei allen wichtigen Fragen der Unternehmensnachfolge- und Notfallplanung, informieren über Hilfsangebote
und Netzwerke, unterstützen den abgebenden Unternehmer bei der Nachfolgersuche
und den Erwerber beim Schritt in die Selbständigkeit, insbesondere beim Erstellen des
Businessplans
und bei der Vorbereitung auf das
Kreditgespräch.
Berät zur rechtlichen Gestaltung
des Nachfolgeprozesses, insbesondere in Fragen des Kaufvertrages
sowie bei erb- und gesellschaftsrechtlichen Fragen.
IHKs, HWKs und
Fachverbände
Rechtsanwalt
Notar
Mediator
Kann bei psychologischen Faktoren,
etwa der Nachfolgeregelung in der
Familie, der Verantwortungsübergabe
an den Nachfolger etc. helfen.
lichen Verkaufspreis kann der Inhaber
auch dadurch steigern, dass er den Betrieb
technisch fit hält. „Notwendige Investitionen sollte man tätigen und vor allem einen
Investitionsstau über mehrere Jahre vermeiden“, rät Paffenholz.
Nun rückt das Ziel näher. Verkäufer
und potenzieller Übernehmer haben sich
gefunden, vielleicht über die Unternehmensnachfolgebörse Nexxt-Change, einen
Headhunter oder eine Unternehmensberatung. Jetzt beginnt die entscheidende Phase. „Wichtig ist nun eine Verschwiegenheitserklärung“, sagt Paffenholz. Kommen
die Pläne ans Tageslicht, bevor überhaupt
etwas entschieden ist, bringt das Unruhe
unter Mitarbeiterschaft, Kunden und im
Markt.
„Beide müssen sich nun übereinander informieren“, beschreibt Meinke die nächsten Schritte. Der Verkäufer sollte herausfinden, ob der Nachfolger über die nötigen
Erfahrungen, Qualifikationen und Branchenkenntnisse verfügt. Vor allem: Kann
er den Kaufpreis finanzieren? Den Unternehmer interessieren sicher noch weitere
Themen: Wird die Belegschaft übernommen? Soll der Betrieb langfristig erhalten
bleiben?
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Kreditinstitut
Erfolgreiche
Unternehmens- Steuerberater,
nachfolge Wirtschaftsprüfer
Berät die Parteien in erb- und
vertragsrechtlichen Fragen,
beurkundet Verträge und weitere
Dokumente, hilft bei der Erstellung
einer Notfallplanung.
ihk magazin 12.14
Hilft bei der Kaufpreisfinanzierung
und berät zu Fördermitteln. Ist
Ansprechpartner für die
Altersvorsorge.
Unternehmensberater
Hilft bei der
Ermittlung des
Unternehmenswertes und bei der
optimalen steuerlichen Gestaltung,
berät zu steuerlichen Auswirkungen.
Berät den Unternehmer bei der Nachfolgeplanung, begleitet den Erwerber
beim Übergang.
Alles offenlegen
Der Kaufinteressent hat ebenfalls Fragen; „auch der Verkäufer muss die Karten auf den Tisch legen“, sagt Paffenholz.
„Der Käufer will schließlich genau wissen, was er da erwirbt“. Alle relevanten
Unterlagen müssen in vertraulichem Rahmen – bei größeren Deals nennt man das
den Datenraum – zur Einsicht bereitstehen: Grundbuchauszüge, Mitarbeiterverträge, Vermögensverzeichnisse, Kundenstrukturen und vieles mehr. Dies ist auch
unter dem Gesichtspunkt der Haftung
wichtig. Alles, was offenliegt, gilt als für
beide Seiten bekannt. „Leichen im Keller“ können dagegen dem Übernehmer
später Probleme bereiten. „Der Käufer
sollte die Unterlagen mit erfahrenen Experten – einem Anwalt und einem Steuerberater – durchsehen“, empfiehlt Paffenholz. Und er sollte sich natürlich den
Betrieb genau anschauen. Hier wird es im
Vorfeld dann schon wieder heikel. Mitarbeiter fragen sich schnell, wozu sie die
ganzen Unterlagen bereitstellen sollen
und wer da durch die Firma zieht. „Der
Verkäufer muss ganz genau überlegen,
wen er wann ins Vertrauen zieht“, sagt
Meinke. Vertrauensvoll informierte Mitarbeiter kann man zu Stillschweigen verpflichten.
Sind die Verhandlungen schon konkret,
dann sollten beide Partner schnell zum Abschuss kommen, raten die IHK-Experten.
Machen erst mal Gerüchte die Runde, wird
es kritisch. Gute Mitarbeiter bewerben sich
vielleicht woanders, Kunden werden unruhig. „Käufer und Verkäufer sollten sehr genau informieren und zum Beispiel dem Personal signalisieren, dass die Arbeitsplätze
erhalten bleiben“, sagt Meinke.
Was der Vertrag
regeln muss
Der Kaufvertrag schließlich soll viele
Punkte klären, die ebenfalls gut vorbereitet sein müssen, etwa die Aufteilung von
Forderungen und Verbindlichkeiten. Beispiel: Der Alteigentümer hat ein Projekt
auf den Weg gebracht oder eine Maschine konstruiert, die aber erst von den Kunden bezahlt werden, wenn der neue Eigentümer übernommen hat. Der Kaufvertrag
sollte regeln, ob und welche Erlös-Anteile an den Unternehmenskäufer oder den
-verkäufer gehen.
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Schritt für Schritt zum Kaufvertrag
Das schon erwähnte Thema Haftung
sollte ebenfalls geregelt sein. Ein tückischer Punkt sind hier die Steuern. Was
passiert, wenn Prüfer des Finanzamts
Nachforderungen aus Bilanzen herauslesen, die in die Zeit des früheren Eigentümers fallen? Allein deswegen ist es wichtig, dass ein Steuerberater die Unterlagen
vorab sieht, aber das bietet keine Garantie dafür, dass alles klar ist. Prüfer können zu einer anderen Bewertung kommen
als die Beamten, die die Jahresabschlüsse
durchgewinkt hatten.
Der Kaufvertrag kann rein juristisch gesehen formlos geschlossen werden – die
Praxis erfordert indes meist mehr. Formvorschriften sind zum Beispiel bei Grundstücksübertragungen zu beachten, für
die auch ein Notar hinzugezogen werden
muss. Bei Personenunternehmen laufen
Titel 21
viele Verträge auf den Eigentümer – hier
muss mit den Vertragspartnern geklärt
werden, ob sie den Übergang akzeptieren.
Und selbstverständlich regelt der Kaufvertrag, wie und wann der Kaufpreis bezahlt wird. Juristisch unterscheidet man
zwischen Share-Deals, bei denen der Käufer die Geschäftsanteile erwirbt, und dem
Asset-Deal, bei dem der Erwerber Unternehmensteile (so genannte Assets) übernimmt, also zum Beispiel Maschinen oder
Mitarbeiter. „Was günstiger ist, sollten
beide Seiten mit ihren Anwälten oder Steuerberatern besprechen“, rät Paffenholz.
Einen Blick in die Zukunft eröffnet ein
guter Kaufvertrag ebenfalls: „Käufer und
Verkäufer sollten regeln, wie sie den Übergang gestalten“, empfiehlt Meinke: Bleibt
der frühere Chef noch eine Weile dabei,
als Berater vielleicht? Wenn ja, in wel-
chem Umfang und wann? Stellt er den
neuen Eigentümer Mitarbeitern und Kunden vor? Zum Vertrag gehören ferner Geheimhaltungs- und Wettbewerbsklauseln.
Nicht dass zum Beispiel der Verkäufer sein
Know-how nutzt und gleich einen Konkurrenzbetrieb aufbaut. „Vieles ist Verhandlungssache, zahlreiche Konstellationen
sind möglich“, sagen Paffenholz und Meinke aus den Erfahrungen ihrer Beratung.
Die IHK bietet beiden Seiten – Unternehmern, die einen Nachfolger suchen,
und Kaufinteressenten, zu denen ja viele Existenzgründer gehören – eine Erstberatung an, hält Checklisten und Informationen bereit. Die Experten geben zudem
Hinweise auf weitere Quellen, informieren bei Unternehmensnachfolgetagen über
Themen aus den Bereichen Recht, Steuern, Bewertung, Finanzen und Risiken. In
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22 Titel
Schritt für Schritt zum Kaufvertrag
Sebastian Boss und Edmund Witzmann, Jokesch GmbH, Düsseldorf
der Existenzgründerberatung checken sie
auch Businesspläne, vermitteln Kontakte zu Branchennetzwerken und bieten eine
Gründer-Nachbetreuung an. Zudem geben
die IHK-Berater auch erste Auskünfte über
Förderprogramme, etwa von der NRW.
Bank, der KfW oder der Bürgschaftsbank.
Zu vielen Fragen müssen Unternehmer
und Kaufinteressenten natürlich Spezialisten zu Rate ziehen – Anwälte zur Gestaltung der Verträge, Steuerberater für
fiskalische Themen oder Unternehmensberater für die Bewertung des Unter-
nehmens. Wenn sie sich auf diese Weise
gut vorbereiten, dann sollte einem guten
Übergang nichts im Wege stehen.
Weiterführende Links:
Informationen der IHK Düsseldorf
www.duesseldorf.ihk.de/Existenzgruendung/Unternehmensnachfolge/
JÜRGEN GROSCHE
geboren 1960, machte sich nach
Stationen bei der Rheinischen
Post oder der Verlagsgruppe Handelsblatt 2003 selbständig. Heute arbeitet er als freier
Autor etwa für das IHK-Magazin und die oben genannten
Medien.
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24 Titel
Eins, zwei, drei… meins!
Eins, zwei, drei…
meins!
Neu-Unternehmer erzählen,
warum ein guter Plan, Überzeugungskraft und Durchhaltevermögen bei der Übernahme eines
Betriebes wichtiger sind als
Eigenkapital.
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Eins, zwei, drei… meins!
Text: ERIK SCHWEITZER
Es ist der Stoff, aus dem Hollywood einen
Film machen würde: Ein Mann verfolgt seinen Traum, trotzig gegen alle Widerstände,
bis an den Rand seiner Kräfte. Das Scheitern schon vor Augen, kommt es dann in
letzter Sekunde doch noch zum Happy End.
Das wahre Leben lässt diese Geschichte in
Monheim am Rhein spielen, Jan Lohrum ist
der Hauptdarsteller. Heute sitzt er vergnügt
an einem der rustikalen Tische im Hotel
„Zum Vater Rhein“. Seinem Hotel.
Seit einem Jahr gehört ihm nun der Traditionsbetrieb mit seinen 30 Betten, 120
Plätzen im Restaurant drinnen und weiteren 120 draußen. Jan Lohrum ist Chef
über 28 Mitarbeiter. „Das Haus ist heute
in ruhigem Fahrwasser“, sagt er und lehnt
sich etwas zurück. Gerade hat er zum ersten Mal eine Woche Urlaub gemacht.
Daran war lange nicht zu denken: Der
Restaurantfachmann Lohrum ist zunächst
die klassische Karriereleiter hinaufgeklettert – Ausbildung in Monheim, Feinschliff
in der Schweiz, Chef de Rang im Düsseldorfer Rheinturm, später Restaurantleiter.
Als er sich nach der nächsten Herausforderung umsah, kam die Kunde vom Verkauf
des „Zum Vater Rhein“ gerade recht. „Ich
wusste, das Haus ist seit Jahren ein Selbstläufer, bekannt für seine gute Küche. Da
muss ich mir kein Stammpublikum aufbauen.“ In der Tat: Seit das ehemalige Fährhaus, von dem einst die Rheinschiffer ihre Instruktionen übermittelt bekamen, vor
rund 100 Jahren ein Gasthaus wurde, haben
es sieben Generationen der Familie Gethmann immer weiter ausgebaut. Heute zeugt
nur noch ein riesiger Scheinwerfer auf dem
Dach von der Schifffahrts-Vergangenheit.
Erich und Renate Gethmann wollten ihre Perle am Rhein nun also verkaufen. Und
die Interessenten standen Schlange. Da half
es auch nicht, dass die beiden sich mit LohBild oben: Robert Hotstegs, Hotstegs Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Düsseldorf
Bild Mitte: Jan Lohrum, Hotel-Restaurant „Zum Vater
Rhein“, Monheim am Rhein
Bild unten: Beate Schultheis, Sanitätshaus Buchbender,
Monheim am Rhein
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Titel 25
rum, dem Jungen aus dem Dorf, bestens
verstanden. Sie kannten die windige Welt
der Gastronomie und ihre schillernden Figuren zu gut, um irgendwen zu bevorzugen.
„Die Bedingungen waren einfach und klar,
dass die Mitarbeiter übernommen werden –
und es eine schriftliche Zusage der Bank
über den Kaufbetrag gibt.“
Durchhalten
oder aufgeben?
Damit begann für ihn die Odyssee. Mit
einem kleinen fünfstelligen Betrag an Erspartem in der Hand galt es, einen siebenstelligen Kredit aufzunehmen. Und das,
wo viele Banken doch gleich abwinken, sobald es um Gastronomie geht. Beim Stichwort „Zum Vater Rhein“ hörten sie Jan
Lohrum immerhin zu. „Doch die Banken
wollten immer mehr und mehr Unterlagen
haben.“ Erst den Businessplan, dann die
Bilanzen von den Vorgängern, dann Standortgutachten. Lohrum hatte inzwischen im
Rheinturm gekündigt, um sich voll auf die
Übernahme zu konzentrieren. Doch die
Monate gingen ins Land, das Geld wurde
knapp und auch bei den Banken brauchte
er einen langen Atem.
Die Wende brachte ein Finanzierungsmakler, auf den er durch die Dehoga gestoßen war. Der verlangte zwar Provisionen
wie ein Immobilienmakler, „aber er hat mir
vorgerechnet, warum er das Geld auch wert
ist“, erinnert sich Lohrum. Der Makler behielt Recht. Aus 60 Seiten Businessplan
wurden nun 120. „Wir sind noch viel mehr
ins Detail gegangen“, sagt Lohrum. Hollywood würde an dieser Stelle – begleitet von
treibender Musik – eine Sequenz zeigen,
wie der neue Coach seinen Schützling auf
Trab bringt. Lohrum büffelte Bilanzen, feilte an seinen Zahlen. Für jeden Monat der
nächsten Jahre gab es nun eine Umsatzprognose. Sein gesamtes Auftreten wurde überzeugender. Inzwischen fuhr er nachts Lkw,
um über die Runden zu kommen und um
tagsüber Zeit für Banken, IHK oder Dehoga zu haben. Und wenn er müde ins Bett
fiel, blieb er doch oft schlaflos, so hoch
war der Druck. „Ich habe immer mal wieder ans Aufgeben gedacht, habe mich so-
gar wieder nach festen Stellen umgesehen“,
sagt er. Doch nach anderthalb Jahren platzte endlich der Knoten. „Plötzlich hatten sogar zwei Banken Interesse, die sich gegenseitig mit ihren Konditionen unterboten“,
sagt Lohrum. „Das Eigenkapital war überhaupt nicht mehr wichtig, auf hunderttausend Euro Kredit mehr oder weniger kam
es nicht mehr an.“
Sein Glück war, dass die anderen Kaufinteressenten nicht schneller waren. Und seine Stärke war der lange Atem. „Ich kann jedem nur raten: Gib nicht auf! Es lohnt sich,
durchzuhalten.“ Die zwei Jahre der Bittgänge und Verhandlungen haben ihn viel gelehrt, sagt er. „Jetzt kann ich mit den ganzen
Zahlen umgehen, sogar eine Bilanz lesen.“
Und er hat den Kampf um die Existenz
schon hinter sich. Vielen Unternehmensgründern steht er nach dem Start erst noch
bevor.
In 60 Quadratmetern
auf eigenen Füßen
Doch es kann auch schnell und schmerzlos gehen – zum Beispiel, wenn den Geldgebern die Branche attraktiv erscheint. Beate Schultheis hatte dieses Glück, als sie
Monheims einziges Sanitätshaus übernehmen wollte. Wenn die 49-jährige gelernte
Bürokauffrau von ihrem Weg in die Selbständigkeit erzählt, klingt das Unterfangen
gleich leichter. „Jeder, der die Möglichkeit
dazu sieht, sollte das unbedingt machen“,
rät sie. „Diese Chance bekommt man vielleicht nur einmal im Leben.“ In Ihrem Fall
hieß die Chance Buchbender, das Sanitätshaus im Zentrum des Städtchens, 60 Quadratmeter klein – inklusive Teeküche – und
bis unter die Decke vollgestellt mit Stützstrümpfen, Rollatoren und Badewannenstühlen. Schultheis kannte das Geschäft
bereits, sie hatte die vergangenen Jahre,
nachdem die meisten ihrer sieben Kinder
volljährig waren, schon für Sanitätshäuser
gearbeitet, am Schreibtisch und für Kunden. „Wenn man dann von außen in so eine
Firma kommt, sieht man immer, was alles
falsch läuft und würde es am liebsten besser
machen.“ Als sie durch eine Bekannte von
Elke Buchbenders Verkaufsabsichten hörte,
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26 Titel
Eins, zwei, drei… meins!
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suchte sie den Kontakt. Die beiden Frauen
waren sich schnell handelseinig. „Ich habe
direkt die erste Forderung akzeptiert, auch
wenn mir klar war, dass sie eigentlich etwas
zu hoch ist. Aber ich wusste auch, dass es
noch mehr Interessenten gibt.“
Zupacken statt zaudern – das ist Beate
Schultheis, auf jeden Fall ist sie keine Bedenkenträgerin. Diese Rolle übernahm erst
einmal die KfW-Bank, von der sie sich die
Gründungsfinanzierung erhoffte. „Drei
Stunden war ich dort, die haben wirklich
nach allem gefragt, nach den persönlichen
Voraussetzungen, nach den Plänen mit dem
Geschäft.“ Eigentlich wollte sie das etablierte Unternehmen doch einfach so weiter
führen, wie gehabt. „Aber das wollten die
nicht hören“, sagt sie. Also gab sie ihrem
Konzept noch einen frischeren Anstrich,
ein neues Logo sollte her, eine zeitgemäße
Webseite, der Laden wurde mit Hilfe der
Familie entrümpelt und renoviert. Auch die
50.000 Euro Eigenkapital steuerte die Verwandtschaft bei – damit war die geforderte
Quote von 20 Prozent erfüllt.
Eine böse Überraschung gab es nur beim
genauen Blick auf die Ladenausstattung.
Die Computer waren hoffnungslos veraltet,
neue Spezialsoftware musste her. „Alles in
allem waren das bestimmt nochmal 50.000
Euro.“ Damit war klar: Beim Kaufpreis
hätte sie vielleicht doch verhandeln sollen.
Böse ist sie trotzdem niemandem. Die Vorbesitzer schauen noch regelmäßig rein, loben die Entwicklung des Ladens. Den drei
Mitarbeiterinnen, die sie übernommen hatte, kündigte sie zunächst und stellte sie direkt wieder ein. „Ein Tipp von meinem
Anwalt. So gibt es wieder eine Probezeit.“
Noch sind alle dabei – und das Geschäft
läuft gut. Obwohl nur wenige Wochen nach
ihrer Übernahme ein weiteres Sanitätshaus
in der Stadt eröffnet hat. Beate Schultheis
beunruhigt das nicht. Sie hat die Erfahrung,
die Stammkundschaft – und einen der seltenen Venologen direkt um die Ecke.
Nische in Oberkassel
gefunden
Von seinem perfekten Standort profitiert auch der Unterhaltungselektronik-Spe-
zialist Jokesch. Im feinen Oberkassel hat
er eine Nische gefunden, wie es sie so vielleicht nur in kaufkraftstarken Lagen wie
in Düsseldorf gibt. Zehn Mitarbeiter statten Wohnungen mit der neuesten Unterhaltungs- und Telekommunikationstechnik
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nach Bedarf arbeitet Jokesch mit Schreinern, Programmierern oder Architekten zusammen und macht praktisch alles möglich –
ein gewisses Budget vorausgesetzt. „Bei uns
ticken die Uhren noch etwas anders“, sagt
Edmund Witzmann, der Jokesch 1977 als
Rundfunk- und Fernsehgeschäft mit gegründet hatte. Einer im Team ist seit 22 Jahren Sebastian Boss. Mit 16 hatte er als Aushilfe angefangen. Dieser Tage wird er nun
offiziell Eigentümer und löst damit Edmund
Witzmann ab. „Die Übernahme war schon
länger ein Thema“, erinnert sich Witzmann,
„nach 22 gemeinsamen Jahren sieht man
einfach: Der kann das.“ Angebote von außen gab es zwar auch. „Aber das war nie ein
Thema für mich.“
Schon vor rund fünf Jahren bereitete sich
also Sebastian Boss, damals schon die linke Hand des Chefs, auf seine neue Rolle vor,
besuchte unter anderem eine Führungskräfteakademie. Als es dann vor etwa zwei Jahren konkret werden sollte, waren die beiden vom Aufwand des Verfahrens dann
doch überrascht. Die Herausforderung war,
ein über die Jahre gewachsenes Unternehmen so zu durchleuchten, dass es auch für
die Hausbank, die KfW-Bank, die NRWBank, Notare und Anwälte begreifbar wurde. Mit einem Unternehmensberater wurde
ein Drei-Jahres-Plan entwickelt, auf dessen
Basis die Eigenkapitalquote ermittelt. Boss:
„IHK und KfW waren erstaunlich tief in
den Zahlen drin. Das hat mir imponiert.“
Doch mancher Bankberater wollte den
Erfolg von Jokesch zunächst nicht recht
glauben. „Gegen Mediamarkt haben sie
doch keine Chance“ – dieses allgemeine Vorurteil mussten sich die Firmenchefs
mehrfach anhören. „Wir sind gut aufgestellt
und die Prognose ist günstig“, sagt Witzmann. Nur die Überzeugung dauerte etwas.
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27.11.14 15:55
Eins, zwei, drei… meins!
Ebenso die Vertragsgestaltung. Sie brauchte zwei Anläufe. Beim ersten waren Haftungsrisiken des Vorgängers für die Zukunft
nicht sicher ausgeschlossen. „Mir wäre ein
einfacher Handschlag auch recht gewesen.
Aber die möglichen Risiken wollte ich dann
doch nicht bis ans Lebensende tragen“, sagt
Witzmann. Letztlich hat sich auch in diesem
Fall der weite Weg gelohnt, meinen beide.
„Wichtig ist, dass man sich Leute sucht, die
an einen glauben“, sagt Boss rückblickend.
„Und dass man die viele Hilfe, die es von außen gibt, auch annimmt.“ So ganz nebenbei
hat ihm die Verzögerung wohl auch noch die
denkbar niedrigsten Zinsen beschert.
Wenn die Chemie
einfach stimmt
Im Vorteil ist natürlich, wer die Banken
von vornherein nicht braucht. Bei Unternehmensübernahmen ist das nur selten der
Fall und höchstens dort möglich, wo der
Unternehmenserfolg eng mit der Unternehmerfigur verbunden ist, wo Vertrauen
ein Teil des Geschäfts ist. Robert Hotstegs
hat das erlebt. Der Fachanwalt für Verwaltungsrecht stieg in seiner heutigen Kanzlei
vor 13 Jahren als Praktikant ein. Schon der
erste Kontakt ließ erahnen, dass sich hier
Menschen mit ähnlichem Rhythmus finden würden. Der damalige Kanzleiinhaber
Henning Obst ließ auf Hotstegs Bewerbung
hin nämlich bei den Eltern des jungen Studenten ausrichten, dieser könne ihn noch
bis um Mitternacht zurückrufen. „Als ich
www.duesseldorf.ihk.de
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Titel 27
abends um zehn nach Hause kam, hatte ich
dann doch Skrupel“, erzählt Hotstegs. Eine
Stunde lang rang er mit sich, dann griff er
zum Hörer. Obst hatte es doch so gewollt.
Was folgte, war ein ungewöhnliches, nächtliches Bewerbungsgespräch. „Da stimmte einfach die Chemie.“ Hotstegs arbeitete
fortan für Obst. Und noch ehe er 2008 seine
Zulassung zum Anwalt erhielt, schmiedete
er mit dem Senior-Chef bereits große Pläne.
Denn der wollte privat gern noch neue Wege gehen und sein Lebenswerk rechtzeitig
übergeben. Die Kanzlei hatte sich seit der
Gründung 1985 auf Beamtenrecht spezialisiert, nach der Wiedervereinigung brummte das Geschäft mit dem DDR-Recht, bis
zu zwölf Anwälte waren angestellt. Und
auch auf Normalmaß geschrumpft, war die
Kanzlei stets einträglich. Nun lassen sich
Mandate zwar nicht verkaufen, doch das
große Vertrauen, das Obst sich bei Richtern und Mandanten erarbeitet hatte, war
schon Gold wert. Zwar gibt es Empfehlungen zur Kanzleibewertung. Renommée mal
Spezialisierung plus Lage – so in der Art.
„Wir hatten aber immer das Gefühl, das
passt nicht ganz auf uns.“ Also haben die
beiden das Modell angepasst, vereinbarten
schriftlich eine vierjährige Übergangszeit,
in der sie gemeinsam als Partner die Kanzlei führen wollten. Auch mit ihren Namen.
Aus Hotstegs Anteil am Erfolg jener Jahre floss sodann die Ablöse an Obst. „Zum
Glück lief es in der Zeit so gut, dass ich alles dank der steigenden Umsätze stemmen
konnte“, sagt Hotstegs heute.
Die restliche Übernahme war 2013
schließlich nur noch Formsache. Um für
die Zukunft flexibler aufgestellt zu sein,
entschied sich Hotstegs für eine GmbH
als Rechtsform – unter Anwälten noch
eher unüblich – und wurde damit auch
IHK-Mitglied. Über Nacht die Verantwortung für fünf Mitarbeiter zu übernehmen, darunter zwei Anwälte, machte ihn
dann doch nervös. „Das waren die aufregendsten Wochen meines Lebens – nach
der Geburt meines Sohnes“, sagt er heute.
Doch es lief alles glatt. Entgegen der Unkenrufe mancher Kollegen bedeutete die
Umfirmierung zur GmbH kein Vertrauensverlust bei den Mandanten. Und der
fließende Übergang vom alten zum neuen Inhaber hatte es ermöglicht, die weichen Werte des Unternehmens für Robert
Hotstegs zu erhalten. Der hatte damit
ein großes Ziel erreicht. Und auch Henning Obst, heute 62, konnte sich einen Lebenstraum erfüllen. Er studiert heute Bildende Kunst.
ERIK SCHWEITZER
geboren 1976, war nach dem
Volontariat in SchleswigHolstein als Redakteur und
Texter tätig, ein Schwerpunkt
ist seitdem die regionale
Wirtschaft. Seit 2006 arbeitet
er als Redakteur für die Westdeutsche Zeitung.
ihk magazin 12.14
28.11.14 12:00
Finanzen & Steuern
Foto: IMAGO
28 Service
Finanzen & Steuern
Auf den Hund gekommen
Blindenführhundeschule ist ein
Gewerbebetrieb.
Das Finanzgericht Münster hat
entschieden, dass der Gewinn
aus dem Betrieb einer Blindenführhundeschule der Gewerbesteuer unterliegt. Die Klägerin
bildet Welpen zu Blindenführhunden aus. Zu dieser mehrmonatigen Ausbildung gehören das
Training im Führgeschirr sowie
Gehorsams- und Hindernistraining. Am Ende der Ausbildung
steht die Übergabephase an den
sehbehinderten Menschen, die
mit einer Prüfung durch einen
von den Krankenkassen bestellten Prüfer abschließt. Danach
verkauft die Klägerin die Hunde als medizinische Hilfsmittel
an die Krankenkassen. Der wesentliche Teil des Kaufpreises
berechnet sich dabei nach dem
Ausbildungsaufwand.
Das Finanzamt behandelte die
Erlöse der Klägerin als Einkünfte aus Gewerbebetrieb und
setzte dementsprechend einen
Gewerbesteuermessbetrag fest.
Die Klägerin hielt dagegen,
dass sie mit der Ausbildung der
Hunde unterrichtend und erzieherisch (im Sinne von § 18
EStG) tätig sei.
Das sah das Gericht anders und
wies die Klage ab. Da sowohl un-
ihk magazin 12.14
RZ_IHK_Inhalt_12_2014.indd 28
terrichtende als auch erzieherische Tätigkeiten gegenüber Menschen erbracht werden müssten,
sei die Ausbildung von Hunden
nicht vom § 18 Einkommensteuergesetz erfasst. Soweit die Klägerin auch die sehbehinderten
Menschen im Umgang mit den
Hunden anleite und begleite, sei
das kein Unterricht im Sinne einer schulmäßigen Vermittlung
von Kenntnissen, sondern eine individuell abgestimmte Zusammenführung von Mensch
und Tier. Unabhängig davon ließe sich diese Tätigkeit nicht von
der Ausbildung der Hunde trennen. Gegen die Annahme einer
unterrichtenden beziehungsweise erzieherischen Tätigkeit spreche auch, dass die Klägerin kein
explizites Entgelt für die Ausbildung, sondern lediglich einen
Kaufpreis für den Verkauf der
von ihr „veredelten“ Hunde erhalte.
(Quelle: Newsletter 10/2014 des
Finanzgerichts Münster, Urteil des
Finanzgerichts Münster vom 12.
September 2014, Az. 4 K 69/14 G)
Der rasende Herr Tierlieb
Veterinär nutzt Luxussportwagen betrieblich.
Ein gut verdienender Tierarzt
wollte die gesamten Kosten für
seinen geleasten, auch geschäft-
lich genutzten Ferrari Spider
steuerlich geltend machen. Die
aus geschäftlichem Anlass gefahrenen Kilometer konnte er
durch die Aufzeichnungen in
einem Fahrtenbuch nachweisen. Das Finanzamt wollte nur
einen Euro pro gefahrenen Kilometer anerkennen.
Der Streit wurde nun vom Bundesfinanzhof entschieden: Der
Veterinär kann zwei Euro pro
gefahrenen Kilometer als Betriebsausgabe absetzen. Die
Anerkennung eines höheren
Betrages lehnte das Gericht
angesichts des äußerst „geringen betrieblichen Nutzungsumfangs des Ferraris (in drei
Jahren nur 20 Tage) sowie wegen der Beschränkung der wenigen Fahrten auf Reisen zu
Fortbildungsveranstaltungen
oder Gerichtsterminen und damit wegen fehlenden Einsatzes
in der berufstypischen tierärztlichen Tätigkeit einerseits und
des hohen Repräsentations- sowie privaten Affektionswerts
des Luxussportwagens für seine Nutzer andererseits“ als unangemessen ab.
(Quelle: Urteil des Bundesfinanzhofs vom 29. April 2014, Az. VIII
R 20/12)
Ein schmaler Grat
Grenze zwischen selbständiger Tätigkeit und abhängiger
Beschäftigung der Ehefrau.
Die von der Ehefrau eines
Zahnarztes, die in der Praxis
ihres Ehegatten für die Praxisverwaltung und Praxisorganisation, den Schriftverkehr, die
Personalverwaltung und Abrechnung zuständig ist, erzielten Einkünfte stellen keine
(gewerbesteuerpflichtigen) Einkünfte aus Gewerbebetrieb dar.
Voraussetzung: Die Vertragspflichten sind eindeutig in einem schriftlichen Arbeitsvertrag festgelegt, werden auch so
umgesetzt und die Ehefrau arbeitet nachweislich nach An-
weisungen. Die Einkünfte sind
dann wie Einkünfte aus nicht
selbständiger Arbeit zu versteuern.
(Quelle: Urteil des Finanzgerichts
Rheinland-Pfalz vom 23. Januar
2014, Az. 6 K 2295/11)
Weg ist weg
Keine Rückstellung bei
vorzeitigem Ausscheiden des
Arbeitnehmers.
Scheidet eine Führungskraft einer GmbH, der im Alter von 58
Jahren eine monatliche Altersrente unter der Voraussetzung
einer zehnjährigen Betriebszugehörigkeit zugesagt worden
ist, bereits im Alter von 63 Jahren aus dem Unternehmen als
Geschäftsführer aus, wird der
Versorgungsvertrag tatsächlich
nicht umgesetzt. Die Folge: Die
jährlichen Rückstellungen für
die Versorgungszusage können
nicht gewinnmindernd geltend
gemacht werden. Sie stellen
vielmehr verdeckte Gewinnausschüttungen dar.
(Quelle: Urteil des Bundesfinanzhofs vom 25. Juni 2014, Az. I R
76/13)
Schuldnerberatung
IHK bietet mit einem Kooperationspartner Sprechtage an.
Für in Not geratene kleine und
mittelständische Unternehmen
bietet die IHK Düsseldorf mit
einem
Kooperationspartner
kostenlose Schuldnerberatungen an. Die nächsten Termine
finden statt am 18. Dezember
und 8. Januar, jeweils 9.15 bis
14.15 Uhr. Telefonische Anmeldung ist erforderlich unter 0211
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27.11.14 15:55
Editorial
Service 29
Foto: IMAGO
Recht
Recht
Es darf ein bisschen mehr
sein
Zusätzliche Urlaubstage nach
Vollendung des 58. Lebensjahres.
Unter Berufung auf eine altersdiskriminierende Urlaubsregelung verlangte eine 54-jährige
Klägerin von ihrer nicht tarifgebunden Arbeitgeberin die
Gewährung von 36 Tagen Jahresurlaub. Die Arbeitgeberin
stellt Schuhe her und gewährt
ihren in der Schuhproduktion eingesetzten Arbeitnehmern
nach Vollendung des 58. Lebensjahres jährlich 36 Arbeitstage Erholungsurlaub. Jüngere Arbeitnehmer erhalten zwei
Urlaubstage weniger.
Das Bundesarbeitsgericht erachtete die Urlaubsregelung
als zulässig. Denn die Ein-
schätzung des Arbeitgebers,
nach der Beschäftigte, die körperlich ermüdende und schwere Arbeit durchführen, nach
Vollendung ihres 58. Lebensjahres längerer Erholungszeiten als jüngere Arbeitnehmer
bedürfen, hält sich innerhalb
ihres Gestaltungs- und Ermessensspielraums. Dies gilt auch
für ihre Annahme, zwei weitere
Urlaubstage seien auf Grund
des erhöhten Erholungsbedürfnisses angemessen, zumal
auch der Manteltarifvertrag
der Schuhindustrie vom 23.
April 1997, der mangels Tarifbindung der Parteien zwar keine Anwendung fand, zwei zusätzliche Urlaubstage ab dem
58. Lebensjahr vorsah.
(Urteil des BAG vom 21. Oktober
2014, 9 AZR 956/12, BAG online)
Gleiches Recht für alle
Kein separater Telefon- und Internetanschluss für Betriebsrat.
Der Arbeitgeber hat ein berechtigtes Interesse daran, den Zugriff von Mitarbeitern auf Internetseiten mit strafbarem und/
oder sittenwidrigem Inhalt zu
unterbinden. Er kann hierzu Filter einsetzen, um unerwünschte Internetadressen zu sperren.
Allein die Einführung derartiger
Schutzmaßnahmen gibt dem
Betriebsrat nicht das Recht, für
sich einen gesonderten Internetzugang zu verlangen.
Das Landesarbeitsgericht Hannover hielt es vielmehr für möglich und auch ausreichend, den
Betriebsratsmitgliedern den Zugang zu bestimmten, ansonsten
gesperrten Seiten (etwa mit juristischen Inhalten) zu ermöglichen. Eines separaten Telefonund Internetanschlusses des Betriebsrats bedarf es daher in der
Regel nicht.
(Beschluss des LAG Hannover
vom 30. Juli 2014, 16 TaBV 92/13,
JurisPR-ITR 18/2014, Anm. 7,
ArbR 2014, 473)
partners direkt oder indirekt abzuwerben. Nachdem der Vertrag
gekündigt worden war, stritten
die Parteien wegen eines Verstoßes gegen das Abwerbeverbot,
der sich etwa zweieinhalb Jahre
nach Vertragsbeendigung zugetragen haben soll.
Die darauf folgende Klage
blieb letztlich deshalb erfolglos,
weil für den Bundesgerichtshof
ein Abwerbeverbot grundsätzlich nicht länger als zwei Jahre nach Beendigung der Zusammenarbeit gelten darf. Für
eine zeitliche Begrenzung der
Durchsetzbarkeit von Abwerbeverboten auf maximal zwei
Jahre sprachen insbesondere
die gesetzlichen Regelungen für
Handelsvertreter. Nach dieser
Regelung ist ein Wettbewerbsverbot zwischen einem Unternehmer und einem Handlungsgehilfen oder Handelsvertreter,
das über einen Zeitraum von
zwei Jahren nach Beendigung
des Vertragsverhältnisses hinausgeht, unwirksam.
(Urteil des BGH vom 30. April
2014, I ZR 245/12, BB 2014, 2369)
Irgendwann ist Schluss
Vereinbartes Abwerbeverbot
ist zeitlich begrenzt.
Zwei konkurrierende Unternehmen vereinbarten im Rahmen eines Kooperationsvertrags,
dass jede Partei sich verpflichtet, während sowie bis drei Jahre nach Beendigung des Vertrags
keine Mitarbeiter des Vertrags-
Dr. Nikolaus Paffenholz
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30 Service
Meldungen
IHK Forum, Düsseldorf
Referent: Lars Meffert,
Moderation: Joachim Ebinghaus
Außenwirtschaftstermine
Dezember 2014 – Januar 2015
10. Dezember Markteinstiegsberatung Japan – persönliche Beratungsgespräche mit der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan (AHK Japan)
7. Januar oder Aktuelle Änderungen im Zoll- und Außenwirtschafts14. Januar oder recht 2014/2015 (Veranstaltung in Düsseldorf)
30. Januar
13. Januar
Aktuelle Änderungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht 2014/2015 (Veranstaltung in Hilden)
13. Januar
Wirtschaftsforum Greater China „Rahmenbedingungen,
Perspektiven, Strategien“
14. Januar
Russland-Konferenz „Russlandgeschäft in schwierigen
Zeiten – Standortbestimmung und Ausblick“
27. Januar
Aktuelle Änderungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht 2014/2015 (Veranstaltung in Heiligenhaus)
28. Januar
Wirtschaftstag Nordafrika
Informationen: Margarete Heiliger, Telefon 0211 3557-216
E-Mail heiliger@duesseldorf.ihk.de
Alle Außenwirtschaftstermine sind im Internet unter
www.duesseldorf.ihk.de (Dokumenten-Nummer 8745) zu finden.
Aus- und
Weiterbildung
D.A.K.-Jahresprogramm 2015
Auch im kommenden Jahr lädt
der Düsseldorfer Ausbilderkreis (D.A.K.) zu einer Reihe
von Veranstaltungen ein. Die
Teilnahme kostet – wenn nicht
anders angegeben – jeweils 50
Euro für D.A.K.-Mitglieder
und 75 Euro für Nicht-Mitglieder.
15. Januar, 17 bis 20.30 Uhr
Play the Change – eine theatrale
Reflexion des allgegenwärtigen
Themas Veränderung
IHK Forum, Düsseldorf
Referent: Kuno Windisch,
Moderation: Ingo Kowalczyk
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26. Februar, 17 bis 20.30 Uhr
Megatrends und Trends im Personalmanagement – Studienergebnisse und Handlungsoptionen
Integrata AG, Düsseldorf
Referent: Dr. Sascha Armutat,
DGFP Düsseldorf,
Moderation: Ronald Hopp
18. März, 17 bis 20.30 Uhr
Burnout – Stress – Erhaltung der
Arbeitsfähigkeit – die Sicht und
Re-Aktionen der Wirtschaft
Integrata AG, Düsseldorf
Referenten: Dr. Oliver Stettes,
IW Köln, und N.N.,
Moderation: Wolfram Brecht
23. April, 17 bis 20.30 Uhr
Bewerberauswahl als Visitenkarte für das Unternehmen
6. Mai, 16.30 bis 19.30 Uhr
Sonderveranstaltung Social Media – aus der Praxis für die Praxis der beruflichen Bildung
Unternehmerschaft Düsseldorf,
Düsseldorf
Referent: Josef Buschbacher,
Smadias Dt. Ausbilderakademie, Esslingen
Moderation: Alejandro Ruiz
10. Juni, 16.30 bis 17 Uhr
Mitgliederversammlung und
Verleihung des D.A.K. – Ausbilderpreises
Moderation: Der Vorstand
Unternehmerschaft Düsseldorf,
Düsseldorf
17.15 bis 20.30 Uhr
Infoveranstaltung:
Joblinge – Innovatives Förderprogramm für junge Zielgruppen
Referentin: Sandra de Groot,
Moderation: Ingo Kowalczyk
Deutschland auf dem Weg zur
Bildungsrepublik
Referent: Dr. Torsten Geissler,
BmBF Bonn-Berlin,
Moderation: Wolfram Brecht
Eintritt frei
17. September, 17 bis 20.30 Uhr
Wertschätzung – zuerst für sich,
dann klappt‘s auch mit den anderen.
IHK Forum, Düsseldorf
Referentin: Constanze Compes,
Moderation: Eugen Kurschildgen
30. Oktober
D.A.K. – Event Exklusiv für Mitglieder und persönliche Gäste
Abendveranstaltung
Moderation: Ellen-Klio Harzheim, Kostenbeteiligung
12. November, 17 bis 20 Uhr
Informationsveranstaltung zum
Thema Mobbing – Grundlagen
und Impulse für Interventions-/
Präventionsmaßnahmen
IHK Forum, Düsseldorf
Referentin: Sandra Sagolla,
Moderation: Ronald Hopp
Weitere Informationen zu Preisen und Anmeldung zu den Veranstaltungen unter www.ausbilderkreis-duesseldorf.de oder
bei Susanne Salkovic, E-Mail:
salkovic@ausbilderkreis-duesseldorf.de, Telefon: (02104)
517342.
Sachkundeprüfung im
Bewachungsgewerbe
Die Termine für die schriftlichen und mündlichen Sachkundeprüfungen im Bewachungsgewerbe für 2015 stehen fest. Sie
finden statt am:
Schriftliche
Prüfung
15. Januar
19. Februar
19. März
16. April
21. Mai
18. Juni
16. Juli
20. August
17. September
15. Oktober
19. November
10. Dezember
Mündliche
Prüfung
22. Januar
26. Februar
26. März
23. April
28. Mai
25. Juni
23. Juli
27. August
24. September
22. Oktober
26. November
17. Dezember
Die IHK Düsseldorf nimmt die
Prüfung ab für Bewerber, die
in den IHK-Bezirken Düsseldorf, Krefeld und Wuppertal ihren Wohnsitz, ihren Beschäftigungsort oder eine entsprechende Schulung besucht haben.
Anmeldeschluss ist jeweils drei
Wochen vor dem Prüfungstermin. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden die Anmeldungen nach der Reihenfolge des Posteingangs bearbeitet. Anmeldeformulare können
im Internet unter http://www.
duesseldorf.ihk.de (DokumentNummer 6427/Downloads) heruntergeladen oder angefordert
werden bei Ute Henkens, Telefon 0211 3557-218, Telefax 0211
3557-398, E-Mail: henkens@
duesseldorf.ihk.de.
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27.11.14 15:55
Meldungen
Existenzgründung
Alt hilft Jung
Die nächsten Sprechstunden des
Vereins Alt hilft Jung e. V. für
Existenzgründer und Jungunternehmer finden am 12. Januar, 10 bis 14 Uhr, im IHK-Gebäude, Ernst-Schneider-Platz 1,
8. Etage, Raum 8.10, statt. Die
Teilnahme an den Beratungen
ist kostenlos, allerdings muss ein
Termin bei Claudia vom Dorff,
Telefon 0211 3557-241, vereinbart werden.
Bauleitplanung
Öffentliche Auslegungen
Hinweise zu aktuellen, öffentlich
ausliegenden Bauleitplänen in
Düsseldorf und allen zehn Städten im Kreis Mettmann sind auf
der Homepage der IHK unter
www.duesseldorf.ihk.de (Dokumenten-Nummer 6571) zu finden. Ansprechpartnerin bei der
IHK Düsseldorf in Sachen Bauleitplanung ist Dr. Vera Jablonowski, Telefon: (0211) 3557369, Telefax: (0211) 3557-379,
E-Mail: jablonowski@duesseldorf.ihk.de.
Wettbewerbe
Ernst-Schneider-Preis
ausgeschrieben
Der Ernst-Schneider-Preis –
Journalistenpreis der deutschen
Wirtschaft – lädt mit seiner 44.
Ausschreibung Autorinnen und
Autoren zum Wettbewerb um die
besten Wirtschaftsbeiträge ein.
Bis zum 22. Januar können Redaktionen Beiträge einreichen. In
den einzelnen Kategorien stehen
Preise von insgesamt 52.500 Euro zur Verfügung. Gestiftet von
den Industrie- und Handelskammern (IHKs) zeichnet der Preis
in Fernsehen, Hörfunk, Internet
und Print jährlich Journalisten
aus, deren Beiträge beispielhaft
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Editorial
Service 31
Wissen um wirtschaftliche Vorgänge und Zusammenhänge vermitteln. Die Beiträge müssen aus
dem Jahr 2014 stammen. Ausschreibungsunterlagen sind im
Internet unter www.ernst-schneider-preis.de abrufbar.
Mit dem höchstdotierten Preis
im Wirtschaftsjournalismus wollen die IHKs das Wissen um
wirtschaftliche Zusammenhänge verbreitern und die Medien
ermutigen, neue Schritte bei der
Vermittlung von Wirtschaft zu
gehen. Die Preisverleihung findet am 20. Oktober in Hamburg
statt.
Preis der Deutschen
Marktforschung
Der Preis der Deutschen Marktforschung wird nunmehr zum
elften Mal für herausragende Leistungen in der Marktforschung verliehen. Mit diesem Preis werden innovative
Methoden, exzellente Studien, der Nachwuchs, engagierte Marktforscher sowie der beste Kongressbeitrag prämiert.
Der Preis wird in vier Kategorien vergeben: Innovation (Bewerbungsschluss 15. Februar),
Nachwuchsforscher des Jahres
(Bewerbungsschluss 15. Januar),
Kongressbeitrag (Bewerbungsschluss 15. Januar) und Persönlichkeit des Jahres (Bewerbungsschluss 15. Februar). Weitere
Informationen gibt es im Internet unter http://bvm.org/award/.
Handel
Verkaufsoffene Sonntage
In den kommenden Wochen
kann in manchen Städten und
Stadtteilen im IHK-Bezirk Düsseldorf wieder sonntags – in der
Regel von 13 bis 18 Uhr – in vielen Geschäften eingekauft werden: Sie dürfen ihre Türen für
die Kunden öffnen
• am 7. Dezember in Düsseldorf
in den Stadtteilen Gerresheim,
Umsatzsteuer-Umrechnungskurse
Die Umsatzsteuer-Umrechnungskurse sind für den Monat Oktober
2014 wie folgt festgesetzt worden:
Euro in Fremdwährung
Australien
Brasilien
Bulgarien
China (VR)
Dänemark
Großbritannien
Hongkong
Indien
Indonesien
Israel
Japan
Kanada
Korea, Republik
Kroatien
Litauen
Malaysia
Mexiko
Neuseeland
Norwegen
Philippinen
Polen
Rumänien
Russland
Schweden
Schweiz
Singapur
Südafrika
Thailand
Tschechien
Türkei
Ungarn
USA
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
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1 EUR =
1 EUR =
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1 EUR =
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1 EUR =
1 EUR =
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1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1 EUR =
1,4436
3,1018
1,9558
7,7635
7,4448
0,78861
9,8309
77,7896
15389,80
4,7249
136,85
1,4214
1345,25
7,6573
3,4528
4,1436
17,0713
1,6090
8,3136
56,807
4,2066
4,4153
51,9380
9,1797
1,2078
1,6154
14,0266
41,139
27,588
2,8577
307,85
1,2673
AUD
BRL
BGN
CNY
DKK
GBP
HKD
INR
IDR
ILS
JPY
CAD
KRW
HRK
LTL
MYR
MXN
NZD
NOK
PHP
PLN
RON
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SEK
CHF
SGD
ZAR
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HUF
USD
Fremdwährung in Euro
1
100
1
10
100
1
100
100
10000
10
100
1
1000
10
100
1
1
1
100
100
100
1
100
100
100
100
100
100
100
1
1000
1
AUD =
0,6927 EUR
BRL = 32,2393 EUR
BGN =
0,5113 EUR
CNY =
1,2881 EUR
DKK = 13,4322 EUR
GBP =
1,2681 EUR
HKD = 10,1720 EUR
INR =
1,2855 EUR
IDR = 0,6498 EUR
ILS =
2,1164 EUR
JPY =
0,7307 EUR
CAD =
0,7035 EUR
KRW = 0,7434 EUR
HRK =
1,3059 EUR
LTL = 28,9620 EUR
MYR =
0,2413 EUR
MXN = 0,0586 EUR
NZD =
0,6215 EUR
NOK = 12,0285 EUR
PHP =
1,7603 EUR
PLN = 23,7722 EUR
RON =
0,2265 EUR
RUB =
1,9254 EUR
SEK = 10,8936 EUR
CHF = 82,7952 EUR
SGD = 61,9042 EUR
ZAR =
7,1293 EUR
THB =
2,4308 EUR
CZK =
3,6248 EUR
TRY = 0,3499 EUR
HUF =
3,2483 EUR
USD =
0,7891 EUR
Alle Angaben ohne Gewähr
Die übrigen Währungen sind jeweils nach dem Tageskurs umzurechnen.
Info: Ute Henkens, Telefon 0211 3557-218, Telefax 0211 3557-398,
E-Mail henkens@duesseldorf.ihk.de.
Eller, Benrath, Pempelfort, Derendorf, Oberkassel und Kaiserswerth;
• am 14. Dezember in Düsseldorf
im gesamten Stadtgebiet mit
Ausnahme der Stadtteile Gerresheim, Eller, Benrath, Derendorf, Kaiserswerth, Oberkassel und Pempelfort. Zudem
in den Innenstädten von Haan
und Monheim am Rhein sowie in Ratingen-Mitte (Innenstadt), Ratingen-West, Ratingen-Lintorf, Velbert-Mitte und
Velbert-Neviges (in VelbertNeviges von 11 bis 16 Uhr);
• am 21. Dezember in ErkrathUnterfeldhaus am Neuenhausplatz (Innenhof) und in Alt-Erkrath (Baviercenter) und
• am 28. Dezember in Haan-Ost.
Börsen
Existenzgründungs-,
Nachfolge- und Beteiligungsbörse
Angebote
D 55014 A Langjährig bestehendes Fotogeschäft im Stadtteilzentrum von Düsseldorf-
ihk magazin 12.14
27.11.14 15:55
32
Börsen
Service
Datenschutzerklärung finden
sich unter http://www.ixpos.de.
Preisindizes
Verbraucherpreisindex
für Nordrhein-Westfalen
August
September
Oktober
(Basis 2010 = 100)
107,4
107,4
107,2
+0,1
0,0
-0,2
Verbraucherpreisindex für Deutschland
August
September
Oktober
Indexveränderung
in Prozent gegenüber
Vormonat Vorjahr
(Basis 2010 = 100)*
107,0
107,0
106,7
+1,1
+1,1
+1,0
Indexveränderung
in Prozent gegenüber
Vormonat Vorjahr
0,0
0,0
-0,3
+0,8
+0,8
+0,8
Index der Einzelhandelspreise* für Deutschland
(Basis 2010 = 100)
August
September
Oktober
2014
104,8
105,4
105,2
Quellen: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden; Information und Technik
Nordrhein-Westfalen IT.NRW, Geschäftsbereich Statistik, Düsseldorf
Info: Renate Fitza, Telefon 0211 3557-202,
E-Mail renate.fitza@duesseldorf.ihk.de
*Einzelhandel und Kraftfahrzeughandel zusammen
Alle Angaben ohne Gewähr
Holthausen mit unmittelbarer
Straßen- und U-Bahnanbindung im Rahmen einer altersbedingten Nachfolgeregelung
zum 1. Januar 2015 abzugeben.
Nachfragen
D 81014 A Gesucht wird ein Ingenieur-Planungs- oder Dienstleistungsunternehmen
mit
Schwerpunkt elektrotechnische
Gebäudeausrüstung, Energie;
Umsatz ab einer Million Euro,
profitabel.
D 55114 A Gesucht wird
zwecks Expansion einen Kunststoffspritzgussbetrieb. Gerne
auch im Rahmen einer altersbedingten Nachfolgeregelung.
D 81214 N Gesucht wird eine
Zinkdruckgießerei zur Übernahme oder im Rahmen einer tätigen Mehrheitsbeteiligung beziehungsweise Nachfolgeregelung.
D 81114 N Gesucht wird zum
nächstmöglichen Zeitpunkt ein
ambulanter Pflegedienste zum
ihk magazin 12.14
RZ_IHK_Inhalt_12_2014.indd 32
Kauf beziehungsweise zur
Übernahme (auch bei Ausscheiden aus Altersgründen).
Bestehende Strukturen, Leitbild, Personal, Fuhrpark und
so weiter werden sehr gerne
übernommen.
Internationale
Kooperationsbörse
Im
Außenwirtschaftsportal
www.ixpos.de sind unter dem
Menüpunkt Export Community Geschäftswünsche aus
dem Ausland und Deutschland in deutscher und englischer Sprache hinterlegt. Zur
kostenfreien Einstellung und
zur Einsicht von Inseraten ist
eine Registrierung notwendig.
Nachstehend ein Auszug aus
der Datenbank an Geschäftsangeboten. Die Einträge beruhen auf Selbstauskünften. Für
den Inhalt übernimmt die IHK
Düsseldorf keine Haftung. Die
Nutzungsbedingungen und die
Bulgarien
Unternehmen möchte Samt und
Samtstoff (Hochfloor 1,5 bis 2
Millimeter Breite, in den Farben weinrot, royal-blau, dunkelgrün) auf Rahmen gespannt aus
Deutschland importieren.
Gesucht werden Geschäftsund Kooperationspartner in
Deutschland für die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von Umweltprojekten
in Bulgarien und den BalkanStaaten.
China
Gesucht werden Produkte (zum
Beispiel
Kosmetikprodukte,
Nahrungsmittel,
Babyartikel
oder Bekleidung) aus Deutschland für den chinesischen Online-Markt.
Schweden
Handelsgesellschaft bietet deutschen Unternehmen die Übernahme einer Vertretung für den
Vertrieb von Baustoffen sowie
Produkten aus den Bereichen
Renovierung (zum Beispiel Bodenbeläge, Bodenleisten, Fenster, Türen) und Inneneinrichtung (zum Beispiel Möbel,
Lampen, Elektrogeräte) an.
Ukraine
Hersteller von Konserven mit
Königskrabbenfleisch sucht Importeur in Deutschland.
USA
Handelsunternehmen
bietet
deutschen Unternehmen die
Übernahme einer Vertretung
für den Vertrieb von Produkten
aus den Bereichen Elektronik,
Elektrotechnik, Sicherheitstechnik sowie Informationstechnologie an.
Indien
Unternehmen, tätig in der Herstellung von elektronischen und
elektrotechnischen Produkten,
sucht Geschäfts- und Kooperationspartner in Deutschland für
ein Joint Venture.
Österreich
Gesucht werden Kooperationspartner in Deutschland zur
Umsetzung der Patentierungsmaßnahme für ein Konsumgüter-Zubereitungsverfahren (geeignet für Lebensmittel sowie
Konditorei- und Süßwaren).
Portugal
Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln sowie Fitnessund Diätprodukten sucht Geschäfts- und Vertriebspartner in
Deutschland.
Saudi-Arabien
Gesucht werden Hersteller/Anbieter einer Produktionslinie für
die Produktion von Natriumsilikaten in Deutschland.
Fragen zu den Börsen der IHK
Düsseldorf? Bitte wenden Sie
sich an unsere Ansprechpartnerinnen:
EXISTENZGRÜNDUNG
UND NACHFOLGE:
Claudia vom Dorff
Telefon 0211 3557-241
E-Mail dorff@
duesseldorf.ihk.de
KOOPERATION
INTERNATIONAL:
Angela Weidner
Telefon 0211 3557-349
E-Mail weidner@
duesseldorf.ihk.de
www.duesseldorf.ihk.de
27.11.14 15:55
Editorial
Service 33
Foto: ROBERT POORTEN
Weiterbildung
Weiterbildung im Januar
Verwaltung von Miet- und
Eigentumsanlagen –
IHK Zertifikatslehrgang
*1
In kompakter Form bekommen Einsteiger
und Praktiker das nötige Grundwissen von
der Vertragsgestaltung über die Nebenkostenabrechnung und das Gebäude-Management bis hin zur Kündigung. Dabei
kommen auch die gesetzlichen Regelungen
nicht zu kurz.
23.1. bis 24.4.,
11x fr, 9-16.30 Uhr
1.100 Euro/995 Euro**
15IM02
Arbeitsrecht für Neu- und
Quereinsteiger
*2
Ein gesundheitsbewusster Führungsstil
schafft ein gesundes und motivierendes
Klima im Team. Im ersten Teil der Seminarreihe „Gesund führe“ erfahren die Teilnehmer, was die Gesundheit belastet und
wie man mit betroffenen Mitarbeitern umgehen kann. Der zweite Teil der Seminarreihe, in dem das Thema vertieft wird, findet am 26. Februar statt.
29.1.,
9-16.30 Uhr
250 Euro/215 Euro**
15PF01
www.duesseldorf.ihk.de
RZ_IHK_Inhalt_12_2014.indd 33
Die Teilnehmer setzen sich mit Eitkette,
Benimm und Manieren im Berufsleben –
kurzgesagt dem Business-Knigge – auseinander und gewinnen Souveränität im Umgang mit ihren Kunden.
29.1.,
9-16.30 Uhr
250 Euro/215 Euro**
15RP01
*3
Es geht um die wesentlichen Bestimmungen des Arbeitsrechts mit den Schwerpunkten Arbeitsvertrag, Mutterschutz, Elternzeit, Schwerbehinderung, Arbeitszeit,
Urlaubsrecht, Abmahnung und Kündigung.
28.1.,
9-16.30 Uhr
250Euro/215 Euro**
15RE01
Der gesundheitsbewusste
Führungsstil – Grundlagen
Business-Knigge beim Kunden –
mehr Erfolg mit guten
Umgangsformen
*7
INFORMATIONEN
Monika Bischoff
Telefon 0211 17243-32
Gudrun Busse
Telefon 0211 17243-36
Rudolf Fuchs
Telefon 0211 17243-31
Christian Pelzl
Telefon 0211 17243-30
Anke Dittmann
Telefon 0211 17243-38
Petra Wanke
Telefon 0211 17243-35
Monika Kimmeskamp
Telefon 02051 9200-13
*1
*2
*3
*5
Weiterbildungsförderung:
Bildungsscheck oder Bildungsprämie
Der Bildungsscheck
ist ein Förderinstrument des Landes Nordrhein-Westfalen für betriebliche und individuelle berufliche Weiterbildung; möglich
ist die Erstattung von 50 Prozent der Lehrgangs- und Prüfungskosten, maximal 500
Euro je Bildungsscheck. Angehörige des öffentlichen Dienstes erhalten keinen Bildungsscheck.
Achtung: Die Förderrichtlinien zum Bildungsscheck werden zum 1. Januar 2015
geändert. Details in puncto Zielgruppen
und Förderhöhe werden erst Anfang des
Jahres definitiv feststehen. Informationen dazu sind im Internet zu finden unter
http://www.bildungscheck.nrw.de
Die Bildungsprämie
ist ein Förderinstrument der Bundesregierung für individuelle berufliche Weiterbildung. Seit dem 1. Juli 2014 (Beginn der 3.
Förderphase) gelten für Personen die einen
Prämiengutschein nutzen möchten, veränderte Förderkonditionen.
Die wesentlichen Änderungen sind:
• Die weiterbildungsinteressierte Person muss
das 25. Lebensjahr vollendet haben und
• die angestrebte Weiterbildungsmaßnahme
darf nicht mehr als 1.000 Euro kosten
(Maßstab ist der Rechnungspreis).
Unverändert als Voraussetzung gilt, dass die
Personen:
• mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und
• über ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von maximal 20.000 Euro verfügen
(bei gemeinsam Veranlagten 40.000 Euro).
Weitere Informationen gibt es unter www.bildungspraemie.info/.
*6
*7
*8
ANMELDUNG
Telefax 0211 17243-39
www.duesseldorf.ihk.de
** = Preis für Frühbucher.
Frühbucher ist, wer sich mindestens 30 Tage vor
Seminarbeginn anmeldet. Maßgeblich ist der Poststempel.
Bildungsscheck und Prämiengutschein
werden nicht genehmigt für Weiterbildungen,
die der Arbeitgeber finanzieren muss und Produktschulungen; für Auszubildende, Praktikanten; für berufliche Erstausbildung; bei anderen Finanzierungsmöglichkeiten (BAFöG,
Aufstiegs fortbildungsförderungsgesetz);
wenn bereits eine Anmeldung zur geplanten
Weiterbildung getätigt wurde oder für Esoterik, Freizeit- und Sportaktivitäten.
ihk magazin 12.14
28.11.14 11:38
34 Service
Weiterbildung
Seminare und Lehrgänge im Monat Januar
AUSBILDERQUALIFIZIERUNG
Ausbildung der Ausbilder – Vorbereitung auf die Prüfung, Crashkurs
*2
17.1.-14.2.,+1 Abend
5x sa, 8-17 Uhr
+1x 17.45-21 Uhr
475 Euro
15ADAL01
AUSSENWIRTSCHAFT UND ZOLL
Intrastat – die Statistik des grenzüberschreitenden EU-Warenverkehrs
*7
27.1.,
9.15-16 Uhr
250 Euro/215 Euro**
15AW01
Auslandsvertrieb mit System
*7
10.2.,
9-16.30 Uhr
250 Euro/215 Euro**
15AW02
Zollintensivseminar Import –
Internet-Zollanmeldung,
Zollbegünstigungen
*7
25.+26.2,
16-20 Uhr
285 Euro/255 Euro**
15AW03
Ländermanager Russland –
IHK Zertifikatslehrgang
*7
Modul 1: 26.-28.2.,
Modul 2: 12.-14.3.,
Modul 3: 23.-25.4.,
9-16.30 Uhr
1.945 Euro
15AWZ01
AUSZUBILDENDE
KURSE IN DÜSSELDORF
Vorbereitung auf die schriftlichen Abschlussprüfungen in den Fächern
Tourismuskaufmann/-frau
*6
13.1.-21.4.,
di, 16.45-19.45 Uhr
245 Euro/220 Euro**
15AZ01
Kaufmann/-frau im Groß- und
Außenhandel
*6
21.1.-13.5.,
mi, 17.30-20.30 Uhr
245 Euro/220 Euro**
15AZ02
IT-Berufe
*6
27.1.-21.4.,
di, 18.-21.15 Uhr
295 Euro
15AZ03
IT-Berufe,
*6
29.1.-23.4.,
do, 18-21.15 Uhr
295 Euro
15AZ04
Kaufmann/-frau für Spedition und
Logistikdienstleistung
*6
29.1.-28.5.,
do, 17-20 Uhr
245 Euro/220 Euro**
15AZ05
ihk magazin 12.14
RZ_IHK_Inhalt_12_2014.indd 34
Veranstaltungskaufmann/-frau
*6
7.2.-18.4.,
sa, 4x 9-14 Uhr
5x 9-16 Uhr
275 Euro
15AZ06
AUSZUBILDENDE
KURSE IN VELBERT
Vorbereitung auf die schriftlichen
Abschlussprüfungen in den Fächern
Zerspanungsmechaniker, Teil 1
*8
14.1.-12.3,
do, 16.30-19.45 Uhr
190 Euro
15AZ101
Industriemechaniker, Teil 1
*8
13.1.-10.3.,
di, 16.30-19.45 Uhr
190 Euro
15AZ102
Werkzeugmechaniker, Teil 1
*8
13.1.-10.3.,
di, 16.30-19.45 Uhr
190 Euro
Elektroniker, Teil 1
7.1.-11.3.,
15AZ103
*8
mi, 17-20.15 Uhr
190 Euro
15AZ104
Bürokaufleute und Kaufleute für
Bürokommunikation
*8
20.1.-21.4.,
di, 17.30-20.45 Uhr
190 Euro
15AZ107
Industriekaufleute
*8
14.1.-15.4.,
mi, 17-20.15 Uhr
190 Euro
15AZ108
Kaufleute im Groß- und
Außenhandel
*8
13.1.-21.4.,
di, 17-20.15 Uhr
190 Euro
15AZ110
Mechatroniker, Teil 1
*8
di, mi, do, 17-20.15 Uhr
11.2.-26.3.,
190 Euro
15AZ106
Informationsverarbeitung
Word und Excel
*8
19.3.-23.4.,
do, 17-20.15 Uhr
160 Euro
15AZ109
BETRIEBSWIRTSCHAFT
Praxistraining für Schnelleinsteiger:
Betriebswirtschaft für Nachwuchskräfte und Nichtkaufleute
*3
26.+27.2.
9-16.30 Uhr
360 Euro/320 Euro**
15BW01
BEWACHUNG
Unterrichtung nach § 34 a der Gewerbeordnung für Bewachungspersonal *5
12.-16.1.,
8.30-16.30 Uhr
405 Euro
15BGP01
oder
26.-30.1.,
8.30-16.30 Uhr
405 Euro
15BGP02
oder
23.-27.2.,
8.30-16.30 Uhr
405 Euro
15BGP03
Unterrichtung nach § 34 a der
Gewerbeordnung für Unternehmer *5
26.1.-6.2.,
8.30-16.30 Uhr
780 Euro
15BGU01
Intensivlehrgang zur Vorbereitung auf
die Sachkundeprüfung
*5
2.-6.2.,
8.30-16.30 Uhr
375 Euro/355 Euro**
15BGL01
IMMOBILIENWIRTSCHAFT
Verwaltung von Miet- und Eigentumsanlagen – IHK Zertifikatslehrgang *1
23.1.,
11x fr, 9-16.30 Uhr
1.100 Euro/995 Euro**
15IMZ02
Immobilienmakler/in –
IHK Zertifikatslehrgang
*1
19.1.-9.3.,
mo, mi, 17.30-20.45 Uhr
sa, 9-16.30 Uhr
1.250 Euro/1.100 Euro**
15IMZ01
KOMMUNIKATION UND RHETORIK
Business-Knigge beim Kunden
*7
29.1.,
9-16.30 Uhr
250 Euro/215 Euro**
15RP01
Schwierige Situationen meistern:
die Geheimnisse des Fairplays in
Konfliktsituationen
2.+3.2.,
360 Euro/320 Euro**
*7
9-16.30 Uhr
15RP02
BÜROMANAGEMENT UND SEKRETARIAT
Qualifizierung zur ManagementAssistentin – IHK Zertifikatslehrgang*7
20.2.-9.5.,
fr, 9-16.30 Uhr
sa, 8-15.30 Uhr
1.995 Euro/1.795 Euro**
15SPZ01
KORRESPONDENZ UND STIL
ENGLISCH
English at Work – Aufbaukurs English for
Business – IHK Zertifikatslehrgang *7
5.2.-24.9.,
do, 17.30-20.45 Uhr
1.075 Euro/950 Euro**
15FSZ02
English for Meetings
*7
5.2.,
9-16.30 Uhr
250 Euro/215 Euro**
15FS01
Berufliches Schreiben als Werkzeug *7
15.1.,
9-16.30 Uhr
250 Euro/215 Euro**
15KS01
Protokolle schreiben
*7
20.1.,
9-12.30 Uhr
125 Euro/110 Euro**
15KS02
Etikette bei E-Mails
*7
22.1.,
9-16.30 Uhr
250 Euro/215 Euro**
15KS03
Texten im kleinen Unternehmen:
*7
vom Angebot bis zur Anzeige
3.2.,
9-16.30 Uhr
250 Euro/215 Euro**
15KS04
EXISTENZGRÜNDUNG
Karriereziel Existenzgründung –
wie mache ich mich selbständig?
PC-ANWENDUNGEN
Excel 2010/2013 Grundlagen
*5
12.+13.1.,
9-16.30 Uhr
10.1.,
95 Euro
oder
24.1.,
95 Euro
295 Euro/275 Euro**
15PC01
Excel 2010/2013 Aufbaustufe
*5
26.+27.1.,
9-16.30 Uhr
295 Euro/275 Euro**
15PC02
Word 2010/2013 Grundlagen
*5
23.+24.2.,
9-16.30 Uhr
295 Euro/275 Euro**
15PC03
Projektmanagement mit
MS Project 2013 – Grundlagen
*5
12.+13.3.,
9-16.30 Uhr
295 Euro/275 Euro**
15PC06
*3
8.30-16.30
15EX01
8.30-16.30
15EX02
FÜHRUNG UND COACHING
Gesund Führen – Teil I –
Grundlagen einer gesundheitsbewussten Führung
*2
29.1.,
9-16.30 Uhr
250 Euro/215 Euro**
15PF01
www.duesseldorf.ihk.de
28.11.14 08:46
Weiterbildung
Editorial
Service 35
PERSONALWESEN
Einstellungsgespräche kompetent
führen
2*
14.1.,
9-16.30 Uhr
250 Euro/215 Euro**
15PW01
Personalentwicklung –
IHK Zertifikatslehrgang
2*
3.2.-30.4., 2x di, 1x do, 5x sa, 9-16 Uhr
8x di, 1x mi, 2x do 17.45-21 Uhr
1.450 Euro/1.350 Euro**
15PWZ01
SOCIAL-MEDIA & ONLINE-MARKETING
Social-Media-Manager –
IHK Zertifikatslehrgang
*5
18.2.-19.3.,
1x mi+3x do+1x fr+1x sa,
9-16.30 Uhr
1.100 Euro/990 Euro**
15MAZ01
Den eigenen Word-Press-Blog
anlegen, füllen und vermarkten
*5
9.+10.3.,
9-16.30 Uhr
360 Euro/320 Euro**
15MA01
RECHNUNGSWESEN
Bilanzen lesen – Unternehmenslage
beurteilen
*3
15.1.
9-16.30 Uhr
250 Euro/215 Euro**
15RW01
TELEFON
Sechs Schritte zum effektiven
Telefonieren
*6
27.1.,
9-16.30 Uhr
250 Euro/215 Euro
15TL01
RECHT
Arbeitsrecht für Neu- und
Quereinsteiger
TRAIN THE TRAINER
Train the Trainer –
IHK Zertifikatslehrgang
28.1.,
250 Euro/215 Euro**
*3
9-16.30 Uhr
15RE01
*2
23.1.-27.3.,
2xdo-sa, 2xfr+sa, 1xfr,
9-16.30 Uhr
1.600 Euro/1.500 Euro**
15PTZ01
VERKAUF
Professionelles Verkaufen, 9 Module –
IHK Zertifikatslehrgang
*6
24.2.-25.6.,
18 Termine, 9-16.30 Uhr
2.795Euro/2.495 Euro**
15VKZ01
Professionelles Verkaufen,
Schwerpunkt Innendienst, 5 Module –
IHK Zertifikatslehrgang
*6
24.2.-25.6.,
10 Termine, 9-16.30 Uhr
1.650Euro/1.500 Euro**
15VKZ02
Professionelles Verkaufen,
Schwerpunkt Außendienst, 5 Module –
IHK Zertifikatslehrgang
*6
24.2.-25.6.,
10 Termine, 9-16.30 Uhr
1.650Euro/1.500 Euro**
15VKZ03
VERANSTALTUNGSORTE
UND ANSPRECHPARTNER:
Mechthild F. Teupen
IHK Düsseldorf (IHK-Forum)
Karlstraße 88
40210 Düsseldorf
*1 bis *7
Telefon 0211 17243-33
Telefax 0211 17243-39
E-Mail teupen@
duesseldorf.ihk.de
Monika Kimmeskamp
IHK Zweigstelle Velbert
Nedderstraße 6
42551 Velbert
Telefon 02051 9200-13
Telefax 02051 9200-30
E-Mail kimmeskamp@
duesseldorf.ihk.de
*8
** = Preis für Frühbucher.
Frühbucher ist, wer sich mindestens
30 Tage vor Seminarbeginn anmeldet.
Maßgeblich ist der Poststempel.
Förderungen über Bildungsscheck
oder Bildungsprämie sind möglich
(siehe Seite 33).
Alle Kurse sind zertifiziert durch
Lloyd’s Register Quality Assurance
nach DIN EN ISO 9001:2008, ebenfalls
zugelassen nach AZAV.
Die lHK Düsseldorf weist darauf hin,
dass verschiedene Lehrgänge und Seminare auch von privaten Veranstaltern
im Kammerbezirk angeboten werden.
Weitere Ansprechpartner siehe Seite 33.
neues Angebot
Vorschau
Stefan Rülke
Geschäftsführer
PERSÖNLICHE ZUSAMMENARBEIT
... ist seit 20 Jahren unser Erfolgsrezept!
Dieselstraße 50 · 42389 Wuppertal · Telefon 0202 26096-0 · www.ruelke-schmidt.de
RZ_IHK_Inhalt_12_2014.indd 35
28.11.14 08:46
36 Service
Neues aus Berlin und Brüssel
Foto: IMAGO
So sind nun beispielsweise detaillierte Zahlen zu Rücklagen
und Anlagevermögen der IHKs
verfügbar. Auch die Angaben zu
den Gehältern der Führungsebene in den IHKs wurden präzisiert. Im Bereich Bildung und
Ausbildung werden erstmals die
Zahl der ausbildenden Betriebe,
Angaben zu Teilnahmen an Unterrichtungen sowie Daten zum
ehrenamtlichen Engagement in
Prüfungsausschüssen für Sachund Fachkunde erfasst. Alle Informationen sind ab sofort unter www.ihk.de/ihktransparent
abrufbar.
Verschärfung
zurücknehmen
Neues aus Berlin und Brüssel
Wettbewerbsfähigkeit
muss Chefsache werden
Vorschläge des Normenkontrollrats umsetzen
Berlin. Die Wirtschaftspolitik ist –
neben den außenpolitischen Krisen – aktuell eines der größten
Risiken für die Unternehmen
hierzulande. Das zeigt die aktuelle DIHK-Konjunkturumfrage. Der DIHK und andere Wirtschaftsverbände fordern
deshalb dringend Korrekturen.
Zwar hat Bundeswirtschaftsminister Gabriel nun eine hochrangige Expertenkommission zur
Stärkung des Investitionsstandorts Deutschland einberufen, in
der auch DIHK-Präsident Eric
Schweitzer Mitglied ist. Sie soll
praxisnahe Vorschläge für mehr
Wettbewerbsfähigkeit erarbeiten.
Wichtig wäre aber ein Dreiklang:
Mehr Investitionen, Maßnahmen zum Bürokratieabbau, die
nicht viel kosten, und ein sofortiger Belastungsstopp. Denn im
Koalitionsvertrag und darüber
hinaus schlummert ein gefährlicher Cocktail aus mindestens 36
Vorhaben, die den Wirtschaftsstandort Deutschland schwächen. Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit muss Chefsache
werden, fordert Schweitzer.
Berlin. DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben hat
die Bundesregierung mit Blick
auf den Jahresbericht des Normenkontrollrates aufgefordert,
dessen Vorschläge aufzugreifen
und so die Betriebe spürbar zu
entlasten. Als Vorbild für Bürokratieabbau empfahl er zudem die Nachbarn. So werde in
Großbritannien für jedes belastende Gesetz zugleich ein entlastendes erlassen. Wansleben:
„Ideen für Entlastungen gibt es
genug – von der Steuervereinfachung mit IT-Unterstützung
über kürzere Aufbewahrungsfristen bis zum Ausdünnen der
Statistikpflichten.“
ihk magazin 12.14
RZ_IHK_Inhalt_12_2014.indd 36
EU-Gipfel beschließt
Klima- und Energierahmen
Brüssel. Ende Oktober haben
die EU-Staats- und Regierungschefs die neuen EU-Klima- und
Energieziele beschlossen – und
damit den Unternehmen mehr
Planungssicherheit
gegeben.
Dabei geben sie bei den drei Klimaschutzzielen der Treibhausgas-Reduktion Vorrang vor dem
Ausbau der erneuerbaren Energien und dem Energieeinsparen.
Das entspricht auch der Position des DIHK. Zudem wurde
endlich anerkannt, dass einseitige europäische Klimaschutzanstrengungen
zwangsläufig
zur Abwanderung der Industrie
führen. Der DIHK fordert deshalb, den Beitrag der Unternehmen zum Klimaschutz nicht nur
mit Augenmaß anzusetzen, sondern ihn in eine gesamteuropäische Strategie aller 28 Mitgliedsstaaten einzubinden. Außerdem
sollten die neuen EU-Klimaschutzziele auch Ansporn für
die Verhandlungen eines globalen Klimaabkommens sein.
IHK-transparent 2014
jetzt online
Berlin. Seit 2012 gibt das Portal
IHK-transparent Auskunft über
Struktur, Arbeit und Finanzen
der 80 Industrie- und Handelskammern. Nun ist die aktualisierte Fassung für 2014 online
gegangen. Auch dieses Jahr enthält das Portal zahlreiche Neuerungen. Einige Themen sind
hinzugekommen, andere Fragen wurden klarer formuliert.
Berlin. Eine Verschärfung des
Einkommensteuergesetzes (§ 50i
EStG) macht es der Nachfolgegeneration in Familienbetrieben
fast unmöglich, im Ausland zu
studieren oder Berufserfahrung
zu sammeln. Das macht der
DIHK-Präsident Eric Schweitzer in einem Schreiben an Finanzminister Schäuble und
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel deutlich. Er betont, dass
deutsche Familienbetriebe aber
darauf angewiesen seien, der
nächsten Generation internationale Erfahrungen zu ermöglichen. Es wäre für den Standort
Deutschland fatal, wenn dies in
Zukunft aus steuerlichen Gründen den Familienunternehmen
faktisch nicht mehr möglich sei.
Daher müsse die Verschärfung
umgehend rückgängig gemacht
werden, fordert Schweitzer. Sie
schade den Familienunternehmen in Deutschland erheblich.
Er gehe davon aus, dass dies
nicht das Ziel der neuen Regelung gewesen sei.
D
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27.11.14 15:55
Foto: IMAGO/MCPHOTO
Industrie- und
Handelskammer
zu Düsseldorf
DÜSSELDORFER ARBEITGEBERVERBÄNDE
E.V.
Die IHK Düsseldorf, die IHK Mittlerer Niederrhein
und die Düsseldorfer Arbeitgeberverbände e.V.
laden gemeinsam ein zur Veranstaltung
Umgang mit dem neuen Mindestlohn
am Dienstag, 16. Dezember, 16 bis etwa 18 Uhr,
in der IHK Düsseldorf, Raum 302, Ernst-Schneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf.
Der ab dem 1. Januar 2015 geltende gesetzliche Mindestlohn wird
viele Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen. Die Inhalte
des neuen Mindestlohngesetzes sollten Unternehmer kennen. Denn:
Verstöße gegen dieses Gesetz können mit empfindlichen Sanktionen
geahndet werden. Andererseits gilt der Mindestlohn nicht für alle Beschäftigten. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die neuen
Regeln. Diskutiert wird die Frage, wie ein optimaler Umgang mit dem
Mindestlohngesetz aussehen könnte. Referent ist Rechtsanwalt Alexander Jarre, Geschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände
e.V. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Es erfolgt keine
separate Anmeldebestätigung. Anmeldung ist mit dem Coupon, via EMail an ehlen@duesseldorf.ihk.de oder im Internet unter www.duesseldorf.ihk.de (Dokumenden-Nummer 11971765) möglich.
Themen unter anderem:
• Anwendungsbereich des Mindestlohngesetzes
• Haftungsrisiken für Auftraggeber
• Auswirkung auf die Beschäftigung von Praktikanten
• Gestaltung von Arbeitszeitkonten
• Sanktionen bei Verstößen gegen das Mindestlohngesetz
• Übergangsregelungen für Tarifentgelte
Kontakt
Telefon
E-Mail
Markus Nasch
0211 3557-239
nasch@duesseldorf.ihk.de
Anmeldung zur Veranstaltung „Umgang mit dem neuen Mindestlohn“ am 16. Dezember, 16 bis etwa 18 Uhr, in der IHK Düsseldorf, Raum 302, Ernst-Schneider-Platz 1,
40212 Düsseldorf. Im Internet unter www.duesseldorf.ihk.de sind Teilnahmebedingungen (Dokumenten-Nummer 6590) und eine Anfahrtsskizze (Dokumenten-Nummer
7869) zu finden.
Anmeldung per Telefax
0211 3557-398
1) Name, Vorname
2) Name, Vorname
Firma / Institution
An die
IHK Düsseldorf
Abt. IV / Markus Nasch
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf
Straße
PLZ, Ort
Telefon / Telefax
E-Mail
Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine Angaben zum Zwecke der Information über weitere Veranstaltungen sowie für
eine Teilnehmerliste gespeichert und genutzt werden können.
Ja
Nein
Datum
Unterschrift
Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen! Hinweis: Ihre Angaben sind freiwillig. Die Einwilligung kann widerrufen werden.
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Leben und
38 arbeiten in...
Oberbilk verändert sich
Die Kölner Straße – fast
wie in einer anderen Welt
Oberbilk verändert sich – die Nationalitäten mischen sich zu
einem quirligen Miteinander.
Düsseldorf ist eine lebendige Stadt. Und das
gilt nicht nur für die bekannten Highlights im
Stadtzentrum wie Königsallee, Altstadt und
Schadowstraße. Auch in den verschiedensten
Stadtteilzentren vom Benrather Markt über
die Luegallee bis zur Westfalenstraße pulsiert
das Leben – eben dort, wo die Mehrzahl der
Düsseldorfer wohnt, einkauft und ihre Freizeit verbringt. Das IHK-Magazin macht –
in alphabetischer Reihenfolge der Stadtteile – in dieser und den folgenden Ausgaben
Streifzüge durch diese Zentren, beleuchtet
ihre Vorteile, Chancen und Probleme.
Text: MATTHIAS ROSCHER
Fotos: ROBERT POORTEN
Sage keiner, hier seien die Autos nicht tiefer gelegt als anderswo. Sage keiner, es gebe hier weniger Friseur-, Kebab-, Obst-/
Gemüse- oder Leder-/Schnickschnackläden als in anderen Stadtteilen Düsseldorfs.
Und sage keiner, die Kölner Straße in
Oberbilk erinnere den gelegentlichen Besucher nicht an einen Bummel über den einen oder anderen Basar in dem einen oder
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anderen Urlaubsland, vier Flugstunden
entfernt. Keine Frage, an einem Samstagmittag oder zu Stoßzeiten an einem beliebigen frühen Abend trägt die Kölner Straße mit ihrem multinationalen Getriebe den
Beinamen „Klein-Istanbul“ zu Recht.
Viele gute Gründe
Die Kölner Straße war vor zehn Jahren die
erste wichtige Einkaufsstraße außerhalb
des Stadtzentrums, die – im Zuge des damaligen U-Bahn-Baus – grundlegend verändert wurde. Später folgte unter ähnlichen Begleitumständen die Birkenstraße
in Flingern, gerade wird die Benderstraße in Gerresheim umgebaut, bald ist die
Friedrichstraße in der Friedrichstadt an
der Reihe. Die Oberbilker beurteilen ihre
Einkaufsstraße insgesamt positiv. Vor vier
Jahren war das Land- und Amtsgericht
mit seinen 900 Mitarbeitern aus der Altstadt an den Oberbilker Markt gezogen,
zuvor hatte sich hier schon das Internationale Handelszentrum (IHZ) mit vielen Büros und einem Vier-Sterne-Tagungshotel
niedergelassen. Vorwärts geht es nun auch
mit der lange diskutierten Neugestaltung
des Oberbilker Markts. All dies stärkt die
Bedeutung des im Umbruch befindlichen
Stadtteils und bringt mehr Publikum und
zusätzliche Kaufkraft ins Viertel. Unterstützt wird diese erfreuliche Entwicklung
durch die hervorragende Anbindung an
das U-Bahn- und Straßenbahnnetz. Unter dem Strich also viele gute Gründe auch
dafür, dass es an der Kölner Straße um
die hundert Einzelhandelsgeschäfte, rund
30 Gastronomiebetriebe und mehr als 40
Dienstleistungsunternehmen gibt.
Preiswert und bunt
Alte Düsseldorfer werden sich erinnern,
dass die Straße in früheren Zeiten den keinesfalls unehrenwerten Beinamen „Arbeiter-Kö“ trug. Heute eignet sie sich gut für
das beliebte Gedankenspiel „einerseits –
andererseits“. Einerseits kostet hier das Kilo Kartoffeln, Zwiebeln, Birnen, Äpfel oder
Auberginen einen Bruchteil dessen, was in
feineren Innenstadtrevieren dafür ausgegeben werden muss. „Bunt hat auch etwas
für sich“, sagt der Vorsitzende der Werbe-
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Leben und
arbeiten in... 39
Oberbilk verändert sich
gemeinschaft „Erlebniseinkauf Oberbilk“,
Heinrich Traupe, an dieser Stelle. Anderseits sieht er auch Defizite: „Wir würden
uns mehr Fachgeschäfte wünschen.“ Den
Umbau der Straße beurteilt Traupe im
Grundsatz positiv. Auch Thomas Gerards,
Inhaber von Düssel-Sport-Helmreich, bestätigt: „Sie macht optisch viel her.“ Allerdings ist auch ihm bewusst, dass Billigläden
und Kundschaft sich gegenseitig bedingen.
Gerards umschreibt das bunte Treiben, das
er in Sichtweite seines Geschäfts an der
Ecke Heerstraße/Kölner Straße jeden Tag
so beobachtet. Ohnehin ist er froh, dass seine Kunden zu den Themen Fußball, Tennis und Skilaufen den Weg nach Oberbilk
aus ganz Düsseldorf und darüber hinaus
aus Wuppertal, Mönchengladbach und Solingen finden.
Kämpfen lohnt sich
Oberbilk gehört zu den Stadtteilen Düsseldorfs, in denen der Schützen- und der Heimatverein tragende Kräfte sind. Viele Mitglieder sind schon Jahrzehnte lang dabei
und haben erlebt, wie für das ehemals industriell geprägte Viertel die Weichen für
den durchgreifenden Wandel gestellt wurden. Gemeinsam mit der Werbegemeinschaft haben sie sich an der Diskussion
darüber auch laufend beteiligt. Noch halten etliche alteingesessene Einzelhändler
die Stellung: Ernst Line von de Bergs Herrenmodengeschäft „Edelmann“ existiert
seit 114 Jahren an Ort und Stelle. Natürlich könne man sich fragen, ob man auf einem kurzen Stück „zehn Friseure und fünf
Bäcker“ brauche. Aber dass Fachgeschäfte
wegsterben und Straßenbahnen heutzutage unterirdisch verkehren, sei nicht nur ein
Problem der Kölner Straße. Da helfe nur die
intensive Pflege der Stammkundschaft und
als Alternative zur Billigware das Nischengeschäft mit Qualität. „Man muss weiter
kämpfen, es lohnt sich“, ist von de Bergs
überzeugt. Das Einrichtungshaus Schäfer
von Ralf Falkenberg gibt es seit 1902. Mit
seiner gepflegten Schaufensterfront und
dem, was sich dahinter ganz im Stil gediegener Gutbürgerlichkeit präsentiert, fällt
das Geschäft an der Kölner Straße aus dem
Rahmen. Inhaber Falkenberg ist froh, dass
er das Konzept vor einem Jahr geändert
hat. Das bedeutet: Keine Laufkundschaft
mehr, Beratung und Verkauf „bedarfsoffen“ und nach vorheriger Terminvereinba-
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rung. Falkenberg sagt, die Rechnung sei
aufgegangen. „Das ermöglicht ungestörte,
intensivere Gespräche, ich bin nicht scharf
auf kurzfristige Erfolge, sondern verstehe
mich als lebenslanger Begleiter.“ Und zur
Kölner Straße an sich, die im übrigen nie eine Lobby gehabt habe: „Die Standortfrage
haben meine Kunden nie gestellt. Hauptsache man ist gut erreichbar.“
Optimismus am Markt
Auch der Oberbilker Markt befindet sich
im Stadium weitreichender Veränderungen. Apothekerin Barbara Katharina
Schöpp hat sich an der Diskussion darüber intensiv beteiligt. „Denn nur wer hartnäckig bleibt, bekommt Hilfe.“ Sie erkennt für die Kölner Straße eine Tendenz
„zur schönen Einkaufsstraße“. Jedoch sei
dafür noch der eine oder andere Flagstore und Frequenzbringer wichtig. Für die
Zeit nach der Fertigstellung des Oberbilker Markts im Frühjahr ist die Apothekerin optimistisch. Dann werde auch dem an
zwei Tagen stattfindenden Wochenmarkt
hoffentlich mehr Leben eingehaucht.
Ralf Prähofe war 18 Jahre lang Kellner im
Uerige in der Altstadt. Gemeinsam mit seinem Bruder Janek hat er es geschafft, dass
die dort von Altbier- und Hausmannskostfreunden geschätzte Brauhaus-Atmosphäre auch in sein „Broderhähz“ am Oberbilker Markt Einzug gehalten hat. Aus kurzer
Distanz beobachtet er die sich an der Kölner Straße entwickelnde „Parallelkultur“
etwas zwiespältig, in seinem Lokal freut
er sich jedoch uneingeschränkt über einen
„gut gemischten Kundenstamm aus Alt
und Jung“. Prähofe ist zuversichtlich, dass
es in Oberbilk weiter aufwärts geht. Der
Stadtteil mit seinen knapp 30.000 Einwohnern sei als Wohnquartier für junge Leute
nicht nur gut bezahlbar, sondern sei für sie
„sogar hip“ geworden.
MATTHIAS ROSCHER
ist freier Journalist und PRBerater in Düsseldorf, unter anderem schreibt er für die
Welt am Sonntag. Zuvor war
er mehr als 40 Jahre lang in
verschiedenen Funktionen Redakteur der Rheinischen Post.
Datenblatt
Düsseldorf-Oberbilk
Bevölkerung
Fläche in ha
Beschäftigte
Arbeitslose
28.616
394
9.960
2.075
Quelle: Amt für Statistik und Wahlen,
Landeshauptstadt Düsseldorf,
Stand: 2012/2013
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40 Im Fokus
Unternehmer-Knigge für die Weihnachtsfeier
ternehmen.“ Man könne zwar niemanden
zwingen, zu kommen, aber es gebe ja auch
so etwas wie eine moralische Verpflichtung.
„Der Chef muss auf jeden Fall hin. Sein
Nichterscheinen würde signalisieren, dass
er seine Mitarbeiter und ihre Leistungen
nicht wertschätzt. Das gilt eigentlich auch
noch für die mittlere Führungsebene. Wobei sich gerade Abteilungsleiter gern drücken. Die haben ohnehin oft das Gefühl,
zwischen den Stühlen zu sitzen. Bei Betriebsfeiern besonders“, so Meier-Krei.
Und wenn Mitarbeiter keine Lust haben?
Geht eigentlich auch nicht. Das wäre nicht
nur arrogant, es könnte ihnen auch als mangelnde Teamfähigkeit ausgelegt werden.
Blick über den
(Weihnachts-)Tellerrand
Keiner küsst
den Weihnachtsmann
Unternehmer-Knigge für die Betriebsfeier bei Kerzenlicht.
Text: INGE HUFSCHLAG
Foto: IMAGO/APRESS
Alle Jahre wieder: betriebliche Weihnachtsfeier. Überall in den Firmenspitzen sieht
man nicht nur goldene Lichtlein, sondern
auch tückische Fettnäpfchen blitzen. Vor allem für Chefs. Denn Weihnachtsfeiern sind
oft so eine Sache. Unternehmer sollten besser nicht auf allzu ausgefallene Ideen kommen, auch, wenn das Jahr gut gelaufen ist.
Und wenn nicht? Weihnachtsfeier in der
Krise, nach einem Jahr, in dem vielleicht
Kollegen entlassen, Abteilungen geschlossen werden mussten? „Auf jeden Fall“, sagt
Kommunikations-Trainerin Astrid Meier-Krei, „dann gerade!“ Eine Absage der
alljährlichen Weihnachtsfeier würde ein
schlechtes Licht aufs Unternehmen werfen. Meier-Krei erinnert sich an einen Fall,
wo der Chef den Weihnachtsbaum im Foyer gestrichen hat, quasi als Symbol für eine
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schlechte Jahresbilanz und Mahnung an die
Mitarbeiter. „Ein katastrophales Zeichen“,
urteilt die Kommunikations-Trainerin.
Eine Nummer kleiner
Es muss ja nicht die Riesen-Sause sein,
wie bei manchen Unternehmen, die mal
eben ein Hotel in Kitzbühel mieten, auf
das dann die komplette Belegschaft für
mehre Tage fliegen darf. Meier-Krei: „Einen gemütlichen Raum mieten, Gulaschsuppe und ein Fass Bier, das bekommt man
schon für 15 Euro pro Person.“ Dazwischen bleibt viel Spielraum. Wichtiger als
die Summe: Es muss passen, zur Firma, ihrer Größe und ihrer Kultur. Und wenn man
keine Lust hat? Muss man überhaupt hin
zur Weihnachtsfeier? Für die Kommunikations-Beraterin ist das auch ein Barometer fürs Betriebsklima: „Wenn keiner Lust
hat auf eine Feier, dann ist das schon ein
extrem krasses Alarm-Signal für das Un-
Apropos Stühle: Bei einer Weihnachtsfeier muss es keine Sitzordnung, sollte es
aber auch keinen Vorstandstisch geben,
an dem der Chef den ganzen Abend kleben bleibt. Das wäre genauso unangebracht, als wenn er sich nach kurzer Zeit
wieder verabschieden würde, weil er was
Besseres vorhat. Ebenso unerwünscht ist,
dass die Cliquen zusammenglucken, die
sowieso tagtäglich in der Kantine an einem Tisch sitzen. So ein Weihnachts-Feierabend sollte vielmehr genutzt werden,
um mal über den Tellerrand zu gucken,
um Kollegen aus anderen Abteilungen
besser kennen zu lernen.
Und wie ist das mit dem Dress Code?
Kommt auf die Branche an und den Veranstaltungsort. Am besten smart casual. Was
– wenn’s kein Garagen-Start-up ist – für die
Herrn nicht Jeans und Sneakers bedeutet,
es sei denn adrette dunkle Jeans mit einem
passenden Blazer. Hemd und Schlips kann,
muss aber meist nicht sein. Im Zweifel das
Fest-Komitee fragen – oder einen Kollegen,
den man für gut gekleidet hält. Die Damen
rüschen sich ohnehin meist gern ein bisschen auf, wechseln vielleicht die weiße Bluse gegen ein raffiniertes Top und erhöhen
ihr Outfit mit High Heels. Aber bitte nicht
so offenherzig, dass der Auftritt noch am
nächsten Tag Gesprächsthema ist. „Nackte
Köperteile haben im Business nichts verloren“, mahnt Meier-Krei.
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27.11.14 15:55
Unternehmer-Knigge für die Weihnachtsfeier
Unternehmer sollten ihre Weihnachtsfeier genau durchplanen – auch aus steuerlicher Sicht. Andernfalls kann es nach
Weihnachtsfeiern zu einem alles andere
als himmlischen Zusammenstoß mit dem
Finanzamt kommen. So gibt es zum Beispiel Freigrenzen bei den Kosten pro Mitarbeiter. Werden diese überschritten, müssen die Mitarbeiter ihre Teilnahme später
als geldwerten Vorteil versteuern. Weitere
Informationen gibt es bei der IHK Düsseldorf, Verena Malarek, E-Mail malarek@
duesseldorf.ihk.de, Telefon 0211 3557-232.
Kein Familienfest
Eine Weihnachtsfeier ist auch keine Jahresbilanz-Konferenz. Dies ist nicht der
Tag, um mit anderen Schlitten zu fahren,
auch nicht in der Verkleidung des Weihnachtsmannes. Meier-Krei: „Ein alter
Mann, der Geschenke verteilt, ist nicht
kniggetauglich.“ Eher peinlich, so eine Figur im Bademantel mit roter Zipfelmütze.
Dann schon eher als Niklaus? Mit Knecht
Rupprecht im Schlepptau, der dann die
Rute rausholt? Da gilt der Knigge auch
bei Kerzenlicht: „Als Gastgeber kann ich
meine Gäste nicht kritisieren.“ Auch nicht
als Kollege. Was man dem Abteilungsleiter schon das ganze Jahr mal sagen wollte? Sollte man auch an diesem Abend für
sich behalten!
Auch wenn schon mal als Motto ausgegeben wird: Wir sind doch alle eine große Familie: Eine Weihnachtsfeier ist kein
Familienfest. Deshalb ist es besser, immer
schön die Kontrolle zu behalten. Nicht
nur, um anschließende Alkoholkontrollen
zu vermeiden. Das gilt ganz besonders für
Vorgesetzte. Auch, wenn es ihre Aufgabe
ist, als ranghöchste Person zuerst zum Glas
zu greifen. Damit sollten sie allerdings warten, bis allen am Tisch eingeschenkt ist.
Achtung: Kostenloser Alkoholgenuss
über Stunden kann verführerisch sein. In
die eine oder andere Richtung. Selten in die
richtige. Merke: Keine(r) küsst den Weihnachtsmann! Übersetzt: Besser nicht mit
dem Boss busseln. Am besten auch nicht
untereinander. Das gilt umgekehrt erst
recht für den Chef selber. Selbst, wenn
nach dem fünften Glas der Glühwein zum
Wunschpunsch wird, weil die neue Praktikantin so süß lächelt. Finger weg! Sonst
gibt es am nächsten Tag womöglich eine
(un)schöne Bescherung.
Vom „Sie“ zum „Du“?
Dann wäre da noch die Frage mit dem
„Du“. Gilt das auch noch am nächsten
Morgen im Büro? Abwarten. Duz-Angebote funktionieren immer nur von oben
nach unten. Spätestens, wenn der Chef am
Morgen danach wieder zum Sie übergeht,
weiß man oder frau Bescheid. Auch, wenn
die direkte Anrede vermieden wird, sollte
Im Fokus 41
man Sie sagen und die Reaktion abwarten.
Für den Chef wird’s schwieriger, ein
„Du“ zurückzunehmen. Da ist dann Ehrlichkeit angesagt und zwar so schnell wie
möglich, am besten gleich nach der ersten
Begegnung nach dem Fest. Und wenn man
sich schamhaft aus dem Weg geht? Astrid
Meyer-Krei erinnert sich an eine besonders
elegante Lösung: Einem Vorgesetzten war
nach der Weihnachtsfeier wieder eingefallen, dass es ihm nach dem Firmenkodex untersagt war, Untergebene zu Duzen. Das hat
er seinem Weihnachtsengel am Morgen danach schriftlich gestanden, sich höflich und
in wohlgesetzten Worten bedankt für einen
wunderschönen Abend, den er sehr genossen habe, er sie jetzt aber wieder mit „Sie“
anreden müsse: „In meinem Herzen werden
sie aber immer Brigitte sein.“ Seufz…
INGE HUFSCHLAG
arbeitet als freie Journalistin in Düsseldorf. Davor war
sie 20 Jahre als Redakteurin
beim Handelsblatt tätig. Sie
schreibt aktuell für: Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung,
Vogue, Welt am Sonntag und
die Westdeutsche Zeitung.
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Der Aufschwung lässt noch auf sich warten
Fotomontage: 360° DES
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KREFELD
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42 News
„Zu Jahresbeginn rechneten noch 45 Prozent der Unternehmen mit einer Verbesserung der Geschäftslage, jetzt liegt der Anteil nur noch bei 33 Prozent.“ Durch die
weniger optimistischen Erwartungen liegt
der IHK-Konjunkturklimaindex nun mit
20,5 Punkten deutlich unter dem Wert
zu Jahresbeginn von 29,6 Punkten, aber
noch leicht über dem langjährigen Durchschnitt von 18,8 Punkten. Diese Stimmung
herrscht insbesondere in der Industrie und
im Großhandel.
Dienstleister sind Spitzenreiter
Der Aufschwung lässt
noch auf sich warten
Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern Düsseldorf und Mittlerer Niederrhein.
Die optimistischen Erwartungen der Wirtschaft in der Region Düsseldorf/Mittlerer Niederrhein zu Jahresbeginn haben
sich nicht erfüllt. Die Konjunktur hat sich
abgekühlt, so dass der Aufschwung auf
sich warten lässt. Dies ist das Ergebnis
der Konjunkturumfrage der Industrie- und
Handelskammern Düsseldorf und Mittlerer Niederrhein zum Herbst 2014, an der etwa 800 Unternehmen mit insgesamt 75.000
Mitarbeitern teilgenommen haben.
„Insbesondere das Auslandsgeschäft hat
sich aufgrund der geopolitischen Konflikte
schlechter entwickelt als erwartet“, erklärt
Dr. Dieter Porschen, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein. Die
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Industrie- und Handelskammern rechnen
angesichts der Unsicherheiten mit einer
geringen Investitionsbereitschaft und einer
stagnierenden Beschäftigung in der Region.
Die Geschäftslage bleibt auf einem zufriedenstellenden Niveau und hat sich seit
Jahresbeginn nur geringfügig verschlechtert. 36 Prozent der Betriebe bezeichnen
sie als gut. Vor acht Monaten waren dies
39 Prozent. Der Anteil der Schlecht-Meldungen hat sich ebenfalls nur geringfügig
von 13,5 auf 14,4 Prozent erhöht. „Angesichts der überaus optimistischen Erwartungen zu Jahresbeginn ist diese Entwicklung jedoch enttäuschend“, sagt Porschen.
Dagegen überwiegen im Einzelhandel die
Schlecht-Meldungen gegenüber den GutMeldungen. „Das Geschäftsklima rutscht
in den negativen Bereich, da der ausbleibende Aufschwung die Kauflust der Verbraucher gedämpft hat“, so Porschen.
Konjunkturspitzenreiter sind die Dienstleister, deren Geschäftserwartungen allerdings ebenfalls schwächer als in der Vorumfrage sind.
Die Einschätzung der Industrie gibt die
derzeitige konjunkturelle Lage besonders
treffend wider: Die noch zufriedenstellende Lage ist bei den verarbeitenden Branchen auf die moderaten Zuwächse bei der
Binnennachfrage zurückzuführen. „Dagegen war das Exportgeschäft wenig dynamisch“, erläutert Porschen. Als Gründe führt der IHK-Hauptgeschäftsführer
die geopolitischen Konflikte wie etwa die
Russland-Ukraine-Krise sowie die geringe
Belebung in der Euro-Zone an. Vor allem
die Investitionsgüterproduzenten wie der
Maschinenbau leiden unter dem Konflikt
in Osteuropa. Für jeden vierten Betrieb
dieser wertschöpfungsstarken Branche hat
diese Krise einen erheblichen Einfluss auf
die Geschäftstätigkeit, für jeden zweiten
zumindest einen geringen Einfluss. Daraus resultiert, dass der Maschinenbau die
schlechteste Lagebewertung seit Jahresbeginn 2010 meldet.
Geringe Investitionsbereitschaft
Die wachsende Unsicherheit über die
wirtschaftliche Situation führt zudem zu
einer geringen Investitionsbereitschaft der
Unternehmen. „Das zeigt, dass die Niedrigzinspolitik der EZB weiter ins Leere laufen dürfte“, erklärt Dr. Udo Siepmann, Hauptgeschäftsführer der IHK
Düsseldorf. So sind die Finanzierungs-
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Die Konjunktur im
Kreis Mettmann
News 43
seit Jahresbeginn nochmals um rund einen
Prozentpunkt auf jetzt über 81 Prozent
gestiegen. Sie liegt nun merklich über ihrem langjährigen Durchschnitt. Dennoch
haben die Betriebe ihre Investitionspläne
wieder spürbar nach unten korrigiert. Besonders deutlich sind die Kürzungen bei
den Vorleistungsgüterproduzenten.
In der Region bleibt die Wirtschaft im
Kreis Mettmann Spitzenreiter in puncto
Konjunktur, aber nur noch knapp vor dem
Rhein-Kreis Neuss. Im Kreis Mettmann
ist die aktuelle Konjunkturlage noch etwas
besser als auf der anderen Rheinseite. Andererseits schätzt die Wirtschaft dort ihre
Perspektiven für das kommende Jahr 2015
etwas günstiger ein als die Betriebe im Kreis
Mettmann. In der Landeshauptstadt sind
sowohl die aktuellen Lageurteile als auch
die Erwartungen verhaltener als in den beiden benachbarten Kreisen.
Auch im Kreis Mettmann hat die Konjunktur im Jahresverlauf ihren Schwung
verloren: Die Unternehmen haben ihre Lageeinschätzungen gegenüber dem Frühsommer deutlich zurückgenommen. Trotzdem
ist die aktuelle Geschäftslage immer noch
gut – und sogar besser als vor Jahresfrist.
Der Geschäftslageindikator erreicht mit
30 Punkten einen Wert, der außer im ersten Halbjahr 2014 nur in den Boomzeiten
2011/2012 und 2008 übertroffen worden ist.
Der Erwartungsindikator erreicht 23 Punkte. Im langjährigen Vergleich ist das immer
noch ein Wert, der leicht über dem Durchschnitt liegt. Allerdings sind die Betriebe
noch im ersten Halbjahr deutlich optimistischer gewesen.
Die Auslastung der Produktionskapazitäten in Industrie und Bauwirtschaft sind
bedingungen laut IHK derzeit nicht das
Problem. „Vielmehr führen die gedämpften Geschäftserwartungen, aber auch die
Sorge um die Qualität des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu einer mäßigen
Aufstockung der Investitionsbudgets. Die
Unternehmen haben angesichts der wenig wirtschaftsfreundlichen Weichenstellungen der Bundesregierung – etwa beim
Mindestlohn, bei der Renten- oder bei der
Energiepolitik – weniger Vertrauen in den
Standort.“ Nur knapp 17 Prozent der Betriebe möchten ihre Inlandsinvestitionen
erhöhen, mehr als 14 Prozent planen eine
Reduzierung.
Angsichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind die Beschäftigungspläne in der Industrie und im Großhandel so
Foto: STA
STADT
DT METTMANN
Der Aufschwung lässt noch auf sich warten
restriktiv wie seit vier Jahren nicht mehr.
„In diesen Branchen wie auch im Einzelhandel ist sogar mit einem leichten Beschäftigungsabbau zu rechnen“, erklärt
Siepmann. „Lediglich die Dienstleister
melden noch expansive Beschäftigungspläne, so dass der Beschäftigungsstand
in der Region im Jahr 2015 in etwa stabil
bleiben dürfte“.
Red.
Geschäftslage und Erwartungen in der Wirtschaft Düsseldorf | Mittlerer Niederrhein
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Frühjahr 2014
(Blitzumfrage)
Spätsommer 2014
Jahresbeginn 2014
Frühjahr 2013
(Blitzumfrage)
Spätsommer 2013
Jahresbeginn 2013
Frühjahr 2012
(Blitzumfrage)
Spätsommer 2012
Spätsommer 2011
Jahresbeginn 2012
Frühsommer 2011
(Blitzumfrage)
Jahresbeginn 2011
Spätsommer 2010
Frühsommer 2010
(Blitzumfrage)
Spätsommer 2009
Jahresbeginn 2010
Spätsommer 2008
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-100
Jahresbeginn 2008
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Spätsommer 2006
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Jahresbeginn 2007
-60
Spätsommer 2005
-60
Jahresbeginn 2006
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Spätsommer 2004
-40
Jahresbeginn 2005
-20
Jahresbeginn 2004
-20
Lage*
Erwartungen*
Geschäftsklima
* Salden aus positiven
und negativen
Einschätzungen
Klima
Geometrisches Mittel der
Salden aus positiven und
negativen Einschätzungen
der aktuellen und der
erwarteten Geschäftslage
(neutral = 0)
Die vollständigen Ergebnisse der Konjunkturumfragen sind im Internet zu
finden. In weiteren Umfragen hat sich
die IHK Düsseldorf außerdem mit den
Themen „Konjunkturbarometer Rheinland“, „Branchenbarometer Zeitarbeit“
und „Fachkräftemangel“ beschäftigt.
Die Ergebnisse sind ebenfalls im Internet abrufbar.
Internetadresse: www.duesseldorf.ihk.de
Dokumenten-Nummern:
Konjunktur Düsseldorf/
Mittlerer Niederrhein
5484
Konjunktur im Kreis Mettmann
4479
Konjunkturbarometer Rheinland 11418
Branchenbarometer Zeitarbeit
98066
Fachkräftemangel
84651
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Am 4. November wurde Alexander Thees als Sachverständiger
für das Gebiet „Unternehmensbewertung“ durch IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Udo Siepmann vereidigt. Die IHK
Düsseldorf verfügt damit wieder
über drei öffentlich bestellte und
vereidigte Sachverständige in
diesem Bereich. Das Sachgebiet
ist immer dann gefragt, wenn
Unternehmen als Ganzes, aber
auch Unternehmensteile, bewertet werden sollen – beispielsweise
beim Verkauf oder bei Erbauseinandersetzungen.
Unter den Sachverständigen der
IHK Düsseldorf hat es leider
auch eine Veränderung aus traurigem Anlass gegeben: Eckard
Grün, Sachverständiger auf dem
Gebiet „Wärme- und Feuchtigkeitsschutz im Hochbau“, ist im
Oktober verstorben.
Weitere Informationen zu den
öffentlich bestellten Sachverständigen gibt es im Internet unter www.duesseldorf.ihk.de (Dokumenten-Nummer 4872) oder
bei Markus Nasch, Telefon 0211
3557 239, E-Mail nasch@duesseldorf.ihk.de.
19 Auszubildende unter
den Landesbesten
242 von über 71.000 Prüflingen, die ihre Ausbildung vor einer der 16 Industrie- und Handelskammern mit einem „Sehr
gut“ abgeschlossen haben, waren in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen spitze. 19 von
ihnen kommen aus dem IHKBezirk Düsseldorf. Am 31. Oktober ehrten die Kammern ihre besten Auszubildenden in
der Westfalenhalle in Dortmund. Das Spek-trum der 121
Berufe reichte von A wie Anlagenmechaniker bis Z wie
Zerspanungsmechaniker. Die
Veranstaltung in Dortmund
verfolgten über 800 Besucher,
darunter neben Azubis und Fa-
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Alexander Thees wurde als Sachverständiger für das Gebiet „Unternehmensbewertung“ durch IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Udo Siepmann vereidigt.
milienangehörigen auch Vertreter der Ausbildungsbetriebe
und Berufskollegs.
8. IHK-Wirtsschaftsforum
Beim 8. IHK-Wirtschaftsforum
Mitte Oktober im Kosaido International Golf Club Düsseldorf ging es um das Thema
„Verkehrsinfrastruktur: Sind der
Kreis Mettmann und die Region
für die Zukunft gerüstet?“. Rund
130 Gäste diskutierten mit den
Podiumsteilnehmer unter anderem die Frage, wie stark der Verkehr in den kommenden Jahren im Rheinland und im Kreis
Mettmann wachsen und wie die
Region dieses Verkehrsvolumen
bewältigen wird.
Mit dabei waren (im Bild von
links nach rechts) Manfred
Krick, Mitglied des Landtages,
Peter Beyer, Mitglied des Bundestages, Ralf Burmester, Vizepräsident der IHK Düsseldorf
und Geschäftsführer der Helbako GmbH, Peter Röskes, Geschäftsführer Röskes Speditions
GmbH, Professor Dr. Sieg, Direktor des Institutes für Verkehrswissenschaft der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster,
Dr. Karl-Heinz Daehre, Minister
a.D. für Landesentwicklung und
Verkehr des Landes Sachsen-An-
Foto: PAUL ESSER
Neues von den Sachverständigen
IHK in Kürze
Foto: PAUL ESSER
44 News
Prominente Gäste beim 8. IHK-Wirtschaftsforum.
halt, Bernd Günther, Bürgermeister der Stadt Mettmann, Winfried
Pudenz, Hauptgeschäftsführer
des Landesbetriebs Straßenbau
NRW, Thomas Hendele, Landrat
des Kreises Mettmann, Elisabeth
Müller-Witt, Mitglied des Landtages, Dr. Ulrich Hardt, Leiter
der IHK Zweigstelle Velbert,
Frank Schneider, Bürgermeister
der Stadt Langenfeld, Dirk Biesenbach, Sprecher des Vorstandes der Rheinbahn AG, Dr. Udo
Siepmann, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf, Hartmut Glittenberg, Westdeutscher
Rundfunk Köln, und Joachim
Korn, Geschäftsführer a. D. Regionale Bahngesellschaft KaarstNeuss-Düsseldorf-Erkrath-Mettmann-Wuppertal mbH.
Gerüstet für die Zukunft
Die Binnenhäfen im Rheinland
werden bei der Entwicklung des
Güterverkehrs zwischen NRW
und den Seehäfen eine zunehmend wichtige Rolle spielen.
Das war eine zentrale Erkenntnis beim ersten Rheincargo-Hafentag am 27. und 28. Oktober in
Neuss, der von der Rheincargo,
der Wirtschaftsförderung der
Stadt Neuss und den IHKs
Düsseldorf, Köln und mittlerer
Niederrhein veranstaltet wurde. Vor mehr als 200 Vertretern
aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Logistik bekannte sich
NRW Verkehrsminister Michael
Groschek klar zum Ausbau der
Häfen in Nordrhein-Westfalen.
Angesichts der erwarteten Steigerung des Frachtaufkommens,
insbesondere im Containerbereich, müsse der Anteil von Binnenschifffahrt und Bahntransport erhöht werden, um die
verstopften Straßen zu entlasten. Dazu sei es unabdingbar, in
Bahnstrecken und Häfen zu investieren, erklärte der Minister.
Er gab das Ziel aus, dass man
in den nächsten zehn Jahren in
NRW rund 300 Hektar zusätzliche Flächen für intelligente Ha-
www.duesseldorf.ihk.de
27.11.14 15:55
Geburtstag
Foto: ERGO
fenlogistik bereitstellen müsse,
die Hälfte davon im Rheinland.
Bei der zweitägigen Veranstaltung in Neuss diskutierten Experten über die Herausforderungen der Globalisierung für
die Logistikbranche. Vertreter
der Seehäfen Hamburg, Rotterdam und Antwerpen stellten ihre
Ausbaupläne vor. Dabei wurde
deutlich, dass dem Rheinland eine Schlüsselfunktion bei der Bewältigung der Warenströme aus
und zu den Seehäfen zukommt.
Alle Beteiligten waren sich einig:
Ohne leistungsfähige Binnenhäfen und Bahnstrecken droht der
Lkw-Verkehr in Zukunft drastisch zuzunehmen. Damit würde jedoch das erklärte politische
Ziel konterkariert, die umweltfreundlichen Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu stärken.
News 45
Foto: IMAGO
IHK in Kürze
Neuer Präsident gewählt
Die Mitgliederversammlung von
IHK NRW hat Anfang November Ralf Kersting einstimmig
für die kommenden zwei Jahre
zum neuen Präsidenten gewählt.
Kersting ist Geschäftsführender
Gesellschafter der Olsberg Hermann Everken GmbH und gehört bereits seit 2012 als Präsident der IHK Arnsberg dem
Vorstand von IHK NRW an.
Der Unternehmer aus Südwestfalen ist seit 2013 ebenfalls Vorstandsmitglied des Deutschen
Industrie- und Handelskammertages, zu dessen Vizepräsidenten
er am 13. November gewählt
wurde. Neu in den Vorstand
von IHK NRW gewählt wurde Burkhard Landers, Präsident
der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg.
Landers ist Geschäftsführender Gesellschafter der Landers
GmbH.
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Dr. Edgar Jannott 80 Jahre
Dr. Edgar Jannott, Ehrenmitglied der IHK-Vollversammlung
und langjähriges Mitglied des
Präsidiums, feierte am 17. November seinen 80. Geburtstag.
Dr. Edgar Jannott war seit 1971
Vorstandsmitglied und seit 1983
Vorstandsvorsitzender der Victoria Leben, Victoria Feuer und
Victoria Rück, seit 1989 der Victoria Holding und seit 1998 der
von ihm „geschmiedeten“ Ergo
Versicherungsgruppe AG. Noch
heute ist er „seinem“ Unternehmen als Ehrenvorsitzender des
Aufsichtsrats verbunden.
Dr. Jannott gehörte der Vollversammlung der Kammer bereits seit 1983 an. Das Amt des
IHK-Vizepräsidenten übte Dr.
Jannott von 1991 bis 1999 aus.
Noch viele Jahre stand er der
Kammer im Finanzausschuss
mit Rat und Tat zur Seite.
Dr. Jannott hat sich große Verdienste um die regionale Wirtschaft und die Versicherungsbranche erworben. So ist es
seinem persönlichen Engagement zu verdanken, dass die
Ergo der Landeshauptstadt als
Standort treu geblieben ist und
so das Unternehmen maßgeblich zur Festigung des Finanzund Versicherungsplatzes Düsseldorf beigetragen hat. Dafür
musste er den juristischen Sitz
der Victoria nach 147 Jahren
von Berlin nach Düsseldorf
verlegen.
Dr. Jannott nahm für seine
Branche zahlreiche ehrenamtliche Funktionen wahr, so als
Vorsitzender des Vorstandes
des Verbandes der Lebensversicherungsunternehmen, stellvertretender Vorsitzender des
Arbeitgeberverbandes der Versicherungswirtschaft und Präsidiumsmitglied des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V.
Aber auch außerhalb der
Wirtschaft zeichnete sich Dr.
Jannott durch ein vielfältiges,
insbesondere kulturelles Engagement aus, sei es als Vorsitzender des Freundeskreises des
Hetjens-Museums und auch
der Tonhalle. Beide Freundeskreise haben unter seiner Regie
viel Gutes bewirkt, zum Beispiel in der Tonhalle mit dem
Umbau die erforderliche Verbesserung der Akustik. Mit
viel Herzblut hat Dr. Jannott
auch die „Singpause“ (Singen an Düsseldorfer Grundschulen) gefördert. Ein besonderes Anliegen war ihm ferner
die Wiedererrichtung des Mendelssohn-Bartholdy-Denkmals
im Jahre 2012 in der Nähe seines ursprünglichen Platzes neben dem Opernhaus. Die Nationalsozialisten hatten das 1901
von der Bürgerschaft posthum
für den jüdischen Komponisten
und ehemaligen Musikdirektor
der Stadt Düsseldorf (1833 bis
1835) errichtete Bronze-Denkmal 1936 demontiert und 1940
als Metallspende eingeschmolzen. Dr. Jannott initiierte federführend 2011 ein erneutes Aktionsbündnis von Unternehmern
und Bürgern, die die Rekonstruktion der Bronzeskulptur anhand des Original-Gipsmodells
2012 möglich machte.
Für seine vielfältigen Verdienste hat Dr. Jannott 1999 das
Verdienstkreuz 1. Klasse der
Bundesrepublik Deutschland
verliehen bekommen. Auch
der Jan-Wellem-Ring der Stadt
Düsseldorf sowie die seltene
Auszeichnung der „Goldenen
IHK-Ehrenmedaille“ gehören
zu seinen Ehrungen.
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27.11.14 15:56
46 News
Rechtsvorschriften
Wirtschaftssatzung
der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf
für das Geschäftsjahr 2015
Die Vollversammlung der Industrie- und
Handelskammer zu Düsseldorf hat am
24. November 2014 gemäß den §§ 3
und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und
Handelskammern (IHKG), § 2 der Satzung der Industrie- und Handelskammer
zu Düsseldorf und § 1 der Beitragsordnung der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf, jeweils in der aktuell
gültigen Fassung, folgende Wirtschaftssatzung für das Geschäftsjahr 2015
(1. Januar 2015 bis 31. Dezember
2015) beschlossen:
I. Wirtschaftsplan
Der Wirtschaftsplan wird
1. im Erfolgsplan
mit der Summe der Erträge in
Höhe von
22.661.000 €
mit der Summe der Aufwendungen
in Höhe von
25.611.000 €
mit dem Saldo der Rücklagenveränderung in Höhe von 2.950.000 €
2. im Finanzplan
mit der Summe der Investitionseinzahlungen in Höhe von
75.500 €
mit der Summe der Investitionsauszahlungen in Höhe von
222.500 €
festgestellt.
II. Beitrag
1. Natürliche Personen und Personengesellschaften, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, und
eingetragene Vereine, wenn nach
Art oder Umfang ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb nicht erforderlich
ist, sind vom Beitrag freigestellt,
soweit ihr Gewerbeertrag nach dem
Gewerbesteuergesetz oder, soweit
für das Bemessungsjahr ein Gewerbesteuermessbetrag nicht festgesetzt wird, ihr nach dem Einkommensteuergesetz ermittelter Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200 €
nicht übersteigt.
Nicht im Handelsregister eingetra-
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gene natürliche Personen, die ihr
Gewerbe nach dem 31. Dezember 2003 angezeigt und in den letzten fünf Wirtschaftsjahren vor ihrer
Betriebseröffnung weder Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft,
Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit erzielt haben, noch an
einer Kapitalgesellschaft mittelbar
oder unmittelbar zu mehr als einem Zehntel beteiligt waren, sind
für das Geschäftsjahr der IHK,
in dem die Betriebseröffnung erfolgt, und für das darauf folgende Jahr von der Umlage und vom
Grundbeitrag sowie für das dritte
und vierte Jahr von der Umlage befreit, wenn ihr Gewerbeertrag hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb
25.000 € nicht übersteigt.
2. Als Grundbeiträge sind zu erheben
von
2.1. Kammerzugehörigen, die nicht im
Handelsregister oder im Genossenschaftsregister eingetragen sind
und deren Gewerbebetrieb nach
Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert,
a) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, bis 24.545 €, soweit nicht
die Befreiung nach Ziffer 1. eingreift,
38 €
b) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, von über 24.545 € und bis
38.860 €
64 €
c) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, von über 38.860 €
128 €
2.2. Kammerzugehörigen, die im Handelsregister oder im Genossenschaftsregister eingetragen sind
oder deren Gewerbebetrieb nach
Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert,
a) mit einem Verlust oder Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn
aus
Gewerbebetrieb,
bis 59.310 €
128 €
b) mit
einem
Gewerbeertrag,
hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, über 59.310 €
bis 100.215 €
256 €
c) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, von über 100.215 €
383 €
2.3. allen Gewerbetreibenden, die nicht
nach Ziffer 1. vom Beitrag befreit
sind und zwei der drei nachfolgenden Kriterien erfüllen:
- mehr als 10,8 Mio. €
Bilanzsumme
- mehr als 21,5 Mio. € Umsatz
- mehr als 250 Beschäftigte
auch wenn sie sonst nach Ziffern
2.1. - 2.2. zu veranlagen
wären
665 €
2.4. Für Kapitalgesellschaften, die nach
Ziffer 2.2. zum Grundbeitrag veranlagt werden und bei deren Tätigkeit
es sich ausschließlich um die Übernahme der Komplementärfunktion
in nicht mehr als einer ebenfalls
der Industrie- und Handelskammer
zu Düsseldorf zugehörigen Personenhandelsgesellschaft
handelt
(persönlich haftende Gesellschafter i.S.v. § 161 Abs. 1 HGB), wird
auf Antrag der zu veranlagende
Grundbeitrag um 50 % ermäßigt.
werbeertrages bzw. Gewinns aus
Gewerbebetrieb des jüngsten Kalenderjahres erhoben.
Dies gilt entsprechend für die Bemessungsgrundlagen Umsatz, Bilanzsumme und Zahl der Beschäftigten, soweit diese für die Veranlagung zum Grundbeitrag von Bedeutung sind.
Soweit ein Kammerzugehöriger,
der nicht im Handelsregister eingetragen ist und dessen Gewerbebetrieb nach Art und Umfang einen in
kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert, die Anfrage der Kammer nach
der Höhe des Gewerbeertrages
bzw. Gewinns aus Gewerbebetrieb
nicht beantwortet hat, wird die Veranlagung nach Ziffer 2.1. Buchstabe a) durchgeführt.
Düsseldorf, ausgefertigt,
den 24. November 2014
Der Präsident
gez.
Prof. Dr. Ulrich Lehner
Der Hauptgeschäftsführer
gez.
Dr. Udo Siepmann
3. Als Umlagen sind zu erheben
0,08 % des Gewerbeertrages bzw.
Gewinns aus Gewerbebetrieb. Bei
natürlichen Personen und Personengesellschaften ist die Bemessungsgrundlage einmal um einen
Freibetrag von 15.340 € für das
Unternehmen zu kürzen.
4. Bemessungsjahr für Grundbeitrag
und Umlage ist das Jahr 2015.
5. Soweit ein Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb oder der
Zerlegungsanteil des Bemessungsjahres noch nicht vorliegen, wird
eine Vorauszahlung des Grundbeitrages und der Umlage auf der
Grundlage des der Kammer zum
Zeitpunkt des Erlasses des Beitragsbescheides vorliegenden Ge-
www.duesseldorf.ihk.de
27.11.14 15:56
Rechtsvorschriften
News 47
Finanzplan 2015 (Angaben in Euro)
1.
2. a) +
2. b) 3.
+
+
+
4.
+
5.
+
6.
+
-
7.
+
-
8.
9.
10.
11.
12.
13.
+
=
+
-
+
-
14. +
15. 16. =
17. a) +
17. b) +
18. 19. =
20.
21.
22. =
Jahresergebnis vor außerordentlichen Posten
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
Erträge aus der Auflösung von Sonderposten
Zunahme der Rückstellungen
Abnahme der Rückstellungen
Bildung Passive RAP
Auflösung Aktive RAP
Auflösung Passive RAP
Bildung Aktive RAP
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge
Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus IHK-Beiträgen, Gebühren,
Entgelten und sonstigen Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus IHK-Beiträgen, Gebühren, Entgelten und
sonstigen Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der
Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
Zunahme der Verbindlichkeiten aus IHK-Beiträgen,
Gebühren, Entgelten und sonstigen Lieferungen und
Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der
Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
Abnahme der Verbindlichkeiten aus IHK-Beiträgen, Gebühren, Entgelten und sonstigen
Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der
Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
Einzahlungen aus außerordentlichen Posten
Auszahlungen aus außerordentlichen Posten
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens
Auszahlungen für Investitionen in das
Sachanlagevermögen
Einzelne Maßnahmen:
Austausch von Büromöbeln
Austausch der Bestuhlung in den Konferenzräumen (Haupthaus)
Austausch PCs, Monitore, Notebooks, Drucker, Faxgeräte
Austausch der Konferenztechnik (Haupthaus)
Pauschal veranschlagt:
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens
Auszahlungen für Investitionen des immateriellen Anlagevermögens
Einzelne Maßnahmen:
Pauschal veranschlagt:
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten
Einzahlungen aus Investitionszuschüssen
Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode
Finanzmittelbestand am Ende der Periode
PLAN
PLAN
IST
JAHR 2015
JAHR 2014
JAHR 2013
- 2.700.000
575.000
0
0
4.823.300
- 2.076.800
570.000
1.030.000
- 535.000
- 1.045.000
39.500
- 2.500
0
0
- 750.000
540.000
0
0
3.658.300
- 1.946.800
600.000
950.000
- 515.000
- 965.000
0
0
0
0
- 509.565
463.601
0
0
3.290.047
- 2.095.714
486.012
959.875
- 502.591
- 1.013.505
65.066
0
113
- 2.399
0
0
943.045
0
0
0
0
0
0
0
0
- 250.000
428.500
0
0
0
- 1.000.000
571.500
0
- 134.382
0
- 253.292
1.696.311
2.400
- 200.000
- 170.000
- 50.000
- 50.000
- 45.000
- 25.000
- 30.000
0
- 22.500
0
- 22.500
75.500
0
- 147.000
0
0
0
0
281.500
0
281.500
- 300.000
- 260.000
- 162.217
- 132.057
- 40.000
0
- 27.500
0
- 27.500
1.073.000
- 13.500
732.000
0
0
0
0
1.303.500
0
1.303.500
- 30.160
0
- 16.151
- 9.651
- 6.500
10.720.579
- 10.649.684
- 105.073
0
0
0
0
1.591.238
490.042
2.081.280
Düsseldorf, 24. November 2014
Der Präsident
gez. Prof. Dr. Ulrich Lehner
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Der Hauptgeschäftsführer
gez. Dr. Udo Siepmann
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28.11.14 11:08
48 News
Erfolgsplan 2015 (Angaben in Euro)
Rechtsvorschriften
PLAN
PLAN
IST
JAHR 2015
JAHR 2014
JAHR 2013
1. Erträge aus IHK-Beiträgen
davon: - Erträge aus IHK-Beiträgen Vorjahre
davon: - Grundbeiträge Vorjahre
- Umlagen Vorjahre
- Erträge aus IHK-Beiträgen laufendes Jahr
davon: - Grundbeiträge laufendes Jahr
- Umlagen laufendes Jahr
2. Erträge aus Gebühren
davon: - Erträge aus Gebühren Berufsausbildung
- Erträge aus Gebühren Weiterbildung
- Erträge aus sonstigen Gebühren
3. Erträge aus Entgelten
davon: - Verkaufserlöse
- Entgelte aus Lehrgängen, Seminaren und Veranstaltungen
- Sonstiges
4. Bestandsveränderungen
5. Andere aktivierte Eigenleistungen
6. Sonstige betriebliche Erträge
davon: - Erträge aus öffentlichen Zuwendungen
- Erträge aus Erstattungen
- Erträge aus Abführung von Mitteln an gesonderte Wirtschaftspläne
- Erträge aus Erstattungen für das Russlandkompetenzzentrum
- Sonstiges
BETRIEBSERTRÄGE
15.400.000
3.400.000
400.000
3.000.000
12.000.000
6.700.000
5.300.000
2.505.000
1.000.000
492.000
1.013.000
2.045.000
48.000
1.956.500
40.500
25.000
0
2.000.000
195.000
1.110.000
0
102.600
592.400
21.975.000
15.400.000
3.400.000
400.000
3.000.000
12.000.000
6.700.000
5.300.000
2.570.000
1.045.000
470.000
1.055.000
2.045.000
53.000
1.951.500
40.500
85.000
0
1.875.000
77.000
1.110.000
0
102.600
585.400
21.975.000
14.036.051
2.620.707
350.428
2.270.279
11.415.344
6.437.951
4.977.393
2.479.081
909.971
447.538
1.121.572
1.796.982
44.971
1.717.146
34.865
1.000
0
2.317.429
141.669
1.120.132
0
102.600
953.028
20.630.542
7. Materialaufwand
a) Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
b) Aufwand für bezogene Leistungen
davon: - Sonstiges
- Fremdleistungen
davon: - Honorare Dozenten
- Prüferentschädigungen
- Sonstiges
8. Personalaufwand
a) Gehälter
davon: - Gehälter aus unbefristeten und befristeten Arbeitsverhältnissen
- Leistungsprämien
- Ausbildungsvergütungen
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und Unterstützung
davon: - Arbeitgeberanteil zur SV
- Beihilfen und Unterstützung
- Renten und Hinterbliebenenversorgung
- Vorsorge
- Sonstiges
9. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
davon: - Abschreibungen auf Gebäude und Gebäudeeinrichtungen
- Sonstige Abschreibungen
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens
3.850.000
588.000
3.262.000
398.000
2.864.000
800.000
627.500
1.436.500
10.140.000
8.286.500
8.129.500
50.000
107.000
1.853.500
3.795.000
535.000
3.260.000
349.500
2.910.500
800.000
600.000
1.510.500
9.775.000
7.987.500
7.855.500
25.000
107.000
1.787.500
3.526.130
522.013
3.004.117
360.040
2.644.077
817.735
532.077
1.294.265
9.468.723
7.743.676
7.620.246
14.550
108.880
1.725.047
1.285.000
135.000
15.000
343.500
75.000
575.000
575.000
1.270.000
100.000
15.000
332.500
70.000
540.000
540.000
1.208.337
117.182
12.719
316.809
70.000
463.601
463.601
221.000
354.000
0
221.000
319.000
0
220.975
242.626
0
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Erfolgsplan 2015 (Angaben in Euro)
PLAN
PLAN
IST
JAHR 2015
JAHR 2014
JAHR 2013
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen
davon: - Sonstiger Personalaufwand
- Prämien für Rückdeckungsversicherungen (Betriebsrentenverpflichtungen)
- Mieten und Leasing
- Aufwendungen für Fremdleistungen
- Rechts- und Beratungskosten
- Bürobedarf, Literatur, Telekommunikation
- Präsidentenfonds
- Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Repräsentation
- Aufwendungen DIHK
- Aufwendungen Grundstücke, Gebäude und Gebäudeausstattung
- Zuführung an gesonderte Wirtschaftspläne
- Abschreibungen auf Forderungen
- Sonstiges
BETRIEBSAUFWAND
BETRIEBSERGEBNIS
6.850.000
146.000
265.000
904.300
855.000
186.500
847.000
30.000
157.000
1.365.000
1.027.000
0
400.000
667.200
21.415.000
560.000
6.515.000
167.000
265.000
903.300
716.000
214.500
854.500
30.000
151.000
1.063.500
1.139.700
0
400.000
610.500
20.625.000
1.350.000
6.279.304
164.174
263.798
897.780
674.388
167.427
791.685
3.000
136.342
1.024.994
1.040.222
0
436.475
679.019
19.737.757
892.785
11. Erträge aus Beteiligungen
12. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon: - Erträge aus Abzinsung
14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon: - Aufwendungen aus Aufzinsung
FINANZERGEBNIS
ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
65.000
619.500
1.500
0
0
3.910.000
3.910.000
- 3.224.000
- 2.664.000
24.000
731.000
15.500
0
0
2.840.500
2.840.500
- 2.070.000
- 720.000
84.667
690.758
6.663
0
0
2.148.163
2.148.163
- 1.366.076
- 473.291
0
250.000
- 250.000
0
1.000.000
- 1.000.000
0
253.292
- 253.292
10.500
25.500
- 2.950.000
4.500
25.500
- 1.750.000
13.401
22.874
- 762.857
0
2.950.000
0
2.950.000
2.650.000
0
0
0
0
0
0
3.250.000
0
3.250.000
2.850.000
1.500.000
0
1.500.000
0
0
662.641
613.500
125.000
488.500
125.000
0
0
0
0
513.284
16. Außerordentliche Erträge
17. Außerordentliche Aufwendungen
AUSSERORDENTLICHES ERGEBNIS
18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
19. Sonstige Steuern
JAHRESERGEBNIS
20. Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr
21. Entnahmen aus Rücklagen
a) aus der Ausgleichsrücklage
b) aus anderen Rücklagen
davon: - Liquiditätsrücklage
22. Einstellungen in Rücklagen
a) in die Ausgleichsrücklage
b) in andere Rücklagen
davon: - Liquiditätsrücklage
ERGEBNIS
Düsseldorf, 24. November 2014
Der Präsident
gez. Prof. Dr. Ulrich Lehner
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Der Hauptgeschäftsführer
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Die täglichen Entscheidungen als Unternehmer mit
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Kartelle und Wettbewerb
Kartellrecht und Strafrecht liegen für die von
Kartellvorwürfen Betroffenen oftmals sehr eng
beieinander. Dabei gilt: Je härter der Wettbewerb,
desto höher die Wahrscheinlichkeit, mit kartellund wettbewerbsrechtlichen Ermittlungen in
Berührung zu kommen, die auch in eine Strafanzeige münden können. Abgesehen davon, dass
sich das Prozessrecht bei Kartellordnungswidrigkeiten nach den Regeln der Strafprozessordnung richtet, steht hinter jedem Kartellverdacht
nahezu automatisch der Vorwurf der Untreue,
des Verstoßes gegen wettbewerbsbeschränkende Absprachen oder auch der strafrechtlich relevante Verstoß gegen Steuernormen.
Zu den klassischen Delikten im Wettbewerbsrecht zählen unzulässige Absprachen bei Ausschreibungen, der Verrat von Betriebs- und
Geschäftsgeheimnissen, das illegale Abwerben
von Mitarbeitern sowie die unerlaubte Nutzung
fremder Patente, Marken und urheberrechtlich
geschützter Werke.
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Gleich ob aus Täter- oder Opferperspektive
sind kartell- und wettbewerbsbezogene Strafverfahren mit besonderen Herausforderungen
verbunden. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig die
richtigen Weichen zu stellen, die den Interessen
des Mandanten bestmöglich Rechnung tragen.
Im Zusammenspiel von erfahrenen Straf- und
Kartellrechtlern bringen wir die strategischen
Möglichkeiten des Prozessrechtes in eine gesamtbetrachtende Strategie ein und können so
Kartellordnungswidrigkeiten bestenfalls verhindern, alternativ wirksam notfalls bis in die Hauptverhandlung hinein verteidigen.
Krise und Insolvenz
Bei jeder Unternehmensinsolvenz prüft die
Staatsanwaltschaft, ob die Insolvenz nicht zu
spät angemeldet worden ist, weil schon vor der
tatsächlichen Anmeldung eine (drohende) Zahlungsunfähigkeit oder eine Überschuldung vorgelegen hat. Zu dem weiteren Prüfungsraster zählen die Nichtabführung von Sozialabgaben und
Wir können etwas für Sie tun !
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3
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Bankrottstraftaten wie etwa das Beiseiteschaffen
von Vermögenswerten.
Der Geschäftsführer sieht sich schnell als Beschuldigter mit einer Vielzahl von Vorwürfen
konfrontiert. Und das, obwohl er in den meisten
Fällen nach bestem Wissen und Gewissen agiert
hat. Der tatsächlichen Situation wird dies selten
gerecht: Insolvenzen sind für das Unternehmen
LmY½KHYVGL(VMXXIZIVYVWEGLXYRHMQ/SRXI\X
einer negativen Marktentwicklung unausweichlich.
Interne Untersuchungen
und IT-Forensik
Ergeben sich in einem Unternehmen Hinweise
auf rechtswidriges Verhalten, so ist die UnterRILQIRWJ‚LVYRK ZIVT¾MGLXIX HMIWIR REGL^YKILIR YRH LIVEYW^Y½RHIR SF XEXWmGLPMGL IMRI
strafrechtliche Gefährdungslage besteht. Dies
geschieht heute meist im Rahmen interner Untersuchungen (Internal Investigations).
Bei den Internal Investigations gilt es, die Aufklä-
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4
SNP SCHLAWIEN: Rechtsanwälte
Steuerberater Wirtschaftsprüfer -
Problemlösungen aus einer Hand
„Ein insgesamt immer
komplexeres Rechtssystem
stellt Unternehmen vor
Herausforderungen, die
vor gut zehn Jahren weitgehend unbekannt waren.
Das hat Folgen für die
rechtliche Beratung.“
sagt Christian Lentföhr, geschäftsführender Partner von SNP Schlawien
Partnerschaft mbB. Ihren Standort in
Düsseldorf konnte die Sozietät in den
letzten Jahren deutlich ausbauen.
Der mittelständische Unternehmer
verlangt von seiner wirtschaftsberatenden Kanzlei neben einem persönlichen
Vertrauensverhältnis eine zunehmend
stärkere Spezialisierung: Alleine wenn
man die heute zur Verfügung stehenden Gestaltungsmöglichkeiten im
Steuerrecht betrachtet, wird klar, wie
sehr sich die Anforderungen an die
wirtschaftsrechtliche Beratung erhöht
haben.
Die Stärke von mittelgroßen wirtschaftsberatenden beratenden Kanzleien liegt darin, Spezialisten vorzuhalten,
die in Teams Lösungen für alle diese
Fragen „aus einer Hand“ anbieten
können.
SNP Schlawien Partnerschaft mbB
gehört zu den mittelgroßen Kanzleien
in Deutschland mit Standorten in Düsseldorf, Berlin, Dresden, Frankfurt am
Main, Freiburg, Leipzig, und München.
International ist die Kanzlei durch
einen eigenen Standort in Mailand sowie den exklusiven Verbund LNI Legal
Network International vertreten, der in
über 50 Ländern 60 Mitglieder zählt.
Bei SNP Schlawien Partnerschaft sind
derzeit rund 70 Rechtsanwälte und
Steuerberater in interdisziplinären
und supralokalen Teams tätig. Ziel der
Gesellschaft bleibt eine qualitativ hohe
Beratungsleistung durch spezialisierte
Berater bei ständiger Erreichbarkeit.
Die Selbstverpflichtung lautet, jede
Anfrage spätestens binnen 48 h zu
beantworten.
Die hausinterne interprofessionelle
Beratung bietet dem Mandanten die
gewünschte Ansprache aus einer Hand
(Vertrauen in den Berater) bei der
erforderlichen Spezialisierung (gemeinsame Beratung von Steuerberater/
Fachanwalt) und geringstmöglichen
Informationsverlust (Prinzip der Türan-Tür).
Die Rechtsanwälte von SNP Schlawien
besitzen unterschiedliche Fachanwaltsqualifikation in den für den mittelständischen Unternehmer relevanten
Rechtsgebieten, wobei jährlich Fortbildungen der Berufskammer nachzuweisen sind. Die SNP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat sich in diesem
Bereich besonders qualifiziert und die
Qualitätskontrollprüfung gemäß § 57a
WPO erfolgreich abgelegt.
Für die Unternehmensorganisation
bilden das Gesellschaftsrecht, das
Steuerrecht, das Arbeitsrecht, das Immobilienrecht, das Versicherungsrecht
sowie für das tägliche Geschäft das internationale Vertriebsrecht mit Marken-/
Wettbewerbsrecht und das Informationstechnologierecht die markanten
Schwerpunkte der Mittelstandsbetreuung und der Prozessführung von SNP
Schlawien in Düsseldorf. Familienrecht,
Erbrecht und Unternehmensnachfolge
runden als weiterer Eckpfeiler die
umfassende Mittelstandsberatung ab.
Traditionell übernimmt der Standort im
Leasing- und Bankrecht die Prozessführung für Leasinggeber und Finanzierer.
SNP Schlawien Partnerschaft mbB · Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer · Josephinenstr. 11 - 13
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rung diskret und ohne Schaden für das Unternehmen durchzuführen. Notwendig sind dazu
viel Erfahrung und ein sensibles Eingehen auf die
WTI^M½WGLI 7MXYEXMSR HIW 9RXIVRILQIRW 1IMWtens erfolgt die Untersuchung interner Abläufe
YRH:IVERX[SVXPMGLOIMXIR HYVGL I\XIVRI%R[mPte immer in enger Abstimmung mit der Rechtsund Compliance-Abteilung. Elektronischen Beweismitteln kommt bei Internal Investigations
mittlerweile eine überragende Bedeutung zu. So
ist die Sichtung und Auswertung elektronisch
gespeicherter Informationen und vor allem der
MRXIVRIR YRH I\XIVRIR /SQQYRMOEXMSR ‚FIV )
Mails in vielen Fällen der Kern der Internen Untersuchung.
Quelle: Wessing & Partner Rechtsanwälte mbB
Warum in schlechten Zeiten gut
zahlen?
Die Besteuerung von Arbeitslohn erfolgt im Regelfall erst dann, wenn dieser dem Arbeitnehmer
^Y¾MIŠX&IM+IWIPPWGLEJXIV+IWGLmJXWJ‚LVIVRHMI
ihre GmbH beherrschen, gilt jedoch eine Besonderheit: Der Arbeitslohn ist bereits dann zu
versteuern, wenn dieser fällig ist. Auf eine Zahlung kommt es daher nicht an. In diesem Bereich
deutet sich eine Änderung der Rechtsprechung
an. Das Finanzgericht Schleswig-Holstein hat
entschieden, dass zusätzlich eine Aufwandsbuchung bei der GmbH erforderlich ist, die sich auf
deren Einkommen ausgewirkt hat. Die RechtsfraKI MWX RYRQILV FIMQ &YRHIW½RER^LSJ ERLmRKMK
Entsprechende Fälle sollten bis zur Klärung der
Rechtslage offengehalten werden.
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wenn der wirtschaftlich Berechtigte nicht ermittelt ist oder gegen sonstige
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geachtet werden. Dieses gilt insbesondere in
Betriebsaufspaltungsfällen, wenn ein Einzelunternehmer oder eine Personengesellschaft ein
Grundstück an eine Tochter- bzw. Schwester-Kapitalgesellschaft zur Nutzung überlasst. Bislang war
strittig, was die steuerlichen Konsequenzen sind,
wenn der Fremdvergleichsgrundsatz verletzt ist.
(IV &YRHIW½RER^LSJ LEX RYRQILV IRXWGLMIHIR
dass Abschreibungen in voller Höhe steuerlich abzugsfähig sind. Dagegen sind laufende Aufwendungen (z.B. Finanzierungskosten, Erhaltungsaufwendungen, Grundsteuern) nur zu 60% abzugsfähig.
Quelle:HLB Treumerkur
Impressum:
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8
BEIRAT
IN FAMILIENUNTERNEHMEN
FAMILIENUNTENEHMEN
BEIRAT IN
Ob in einem Familienunternehmen ein freiwilliger Beirat eingeführt werden soll, müssen die Gesellschafter entscheiden. Nur in
Ausnahmefällen ist ein Aufsichtsrat obligatorisch.
Die Gesellschafter werden sich bei ihrer
Entscheidung von dem angestrebten Nutzen leiten lassen. Dieser kann vielfältiger
Natur sein. Der Beirat kann die Geschäftsführung unterstützen und beraten, er kann
sie aber auch – wie ein Aufsichtsrat in der
Aktiengesellschaft – überwachen. Auch als
Vermittler oder Schlichter zwischen unterschiedlichen Gesellschafterinteressen
kann ein Beirat sinnvoll sein. In der Regel
werden Funktion und Zusammensetzung
des Beirates im Gesellschaftsvertrag festgelegt.
Trotz der durchweg sinnvollen Funktionen
eines Beirats schrecken viele Unternehmer
vor dessen Einführung zurück. Einige halten ihn mit Hinweis auf die überschaubare
Größe ihres Unternehmens für überflüssig,
andere wollen eine weitere Bürokratieebene vermeiden. Doch sprechen diese nachvollziehbaren Motive wirklich gegen einen
Beirat?
Tritt man einen Schritt zurück, so zeigen
sich weitere Potenziale. „Aus meiner anwaltlichen Praxis heraus kann ich Familienunternehmer nur ermutigen, sich die
Impulse eines Beirats zu Nutze zu machen.
Gerade für mittelständische Unternehmen,
bei denen der Geschäftsführer viele Funktionen gleichzeitig ausfüllen muss, stellt der
Beirat eine großartige Bereicherung dar“,
rät Georg Rotthege, Rechtsanwalt und Partner bei ROTTHEGE I WASSERMANN in Düsseldorf, und betont zugleich: „Stets kommt
es auf die richtige Zusammensetzung an“.
Diese sollte sich orientieren an der unternehmerischen Erfahrung der Mitglieder, die
ihr praktisches Wissen in das Unternehmen
einbringen sollen. Die Wahl von Gesellschaftern kann zweckmäßig sein, wenn es
um den Ausgleich zwischen Gesellschaf-
terstämmen geht. Bisweilen soll der Beirat
hauptsächlich der Imagepflege des Unternehmens und seinen Kontakten dienen,
dann sind die Prominenz seiner Mitglieder
und deren Ansehen in der Öffentlichkeit
wichtig.
Der Vorsitzende des Beirats hat eine herausgehobene Stellung und wird häufig auch
auf den Geschäftsbriefen genannt. Er soll
das Unternehmen neben der Geschäftsführung repräsentieren. „Ein Unternehmer,
der sich aus der operativen Linie zurückziehen will, dessen Wissen dem Unternehmen
jedoch weiterhin zur Verfügung stehen soll,
ist für den Vorsitz des Beirates prädestiniert“, meint Rotthege. Bei Start-Ups könne der Beirat wertvolle Ideen und Kontakte
vermitteln und mit seiner Praxiserfahrung
den Gründern den Rücken stärken.
Auch erfahrene Unternehmer sollten wichtige Entscheidungen auf verlässlicher
Grundlage treffen. Hierbei kann der Beirat
als Sparringspartner eine große Hilfe sein.
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Medien
WDR Fernsehen
Der Rhein von oben
Von Koblenz zur Nordsee
Mit rund einer Million Einwohnern ist Köln die größte Stadt am Rhein. Und im Abschnitt
zwischen Köln und Duisburg ist der Rhein ein breiter Transportweg. Von oben sieht er aus,
wie eine fließende Autobahn für Binnenschiffe. Der Niederrhein durchfließt ab Düsseldorf
den größten Ballungsraum Deutschlands. Die Region wurde geprägt von Kohle, Stahl und
Chemieparks, die sich verkehrsgünstig direkt am Fluss angesiedelt haben.
Samstag, 13. Dezember, 12.45 bis 13.30 Uhr
TV-Tipps
10. Dezember 2014 bis 9. Januar 2015
Foto: IMAGO/CHROMORANGE
Mittwoch, 10. Dezember
MDR Fernsehen, 20.45 bis 21.30 Uhr
Backen wir's noch?
Jeden Tag schließt in Deutschland eine
Bäckerei. Still und leise verschwinden die
kleinen familiären Handwerksbetriebe, wo
ihk magazin 12.14
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der Meister eben nachts um zwei mit der
Arbeit beginnt. Sie finden keine Lehrlinge
oder keinen Nachfolger fürs Geschäft, lautet die häufigste Begründung. Da ist etwas
dran, doch ist es das allein?
Donnerstag, 11. Dezember
3 Sat, 21 bis 22 Uhr
Scobel
Das Spiel des Lebens
Spiel ist alles andere als nur Spielerei. So
ist es kein Wunder, dass gerade dort, wo
es um harte Währung geht, Spieltheorien
große Bedeutung beigemessen wird: in den
Wirtschaftswissenschaften. Die Spieltheorien sollen helfen, Wirtschaft und Politik
besser zu verstehen. Daher wurden Nobelpreise in den Wirtschaftswissenschaften
immer wieder für neue, spieltheoretische
Ansätze verliehen – auch in diesem Jahr.
Der französische Ökonom Jean Tirole hat
laut Jury „mit seinen Forschungen gezeigt,
wie Märkte mit wenigen machtvollen Unternehmen verstanden und reguliert werden könnten“. Aber kann eine Theorie, die
sich hauptsächlich auf Annahmen, Statistiken und Wahrscheinlichkeiten stützt,
überhaupt Wahrheit abbilden?
Sonntag, 14. Dezember
Arte, 12.30 bis 13 Uhr
Philosophie: Management
Gleich zwei Binsenweisheiten vorweg: Management ist keine Philosophie, aber ein
Manager kann sich bei seiner Arbeit von
einer bestimmten Philosophie leiten lassen. Unterschiedliche Philosophien wiederum bringen verschiedene Managementformen hervor. Ist Management also
die Wissenschaft, die die Verhaltensweisen egoistischer, vor allem vom Selbsterhaltungstrieb bestimmter Individuen zum
Gegenstand hat? Oder ein Kodex, der das
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Portraitiert 59
Medien
Phoenix, 23.45 0.30 Uhr
Letzte Warnung: Die Grenzen des
Wachstums
Für die USA ist das Jahr 1972 zu einem Inbegriff der Zeitenwende geworden: Veröffentlicht wurde die Studie „The Limits to
Growth“ („Die Grenzen des Wachstums“)
des Club of Rome, die Amerikas Grundprinzip, den Kapitalismus, in Frage stellte. Die Dokumentation beleuchtet die Wellen in der öffentlichen Wahrnehmung, die
dieses Werk in den vergangenen vier Jahrzehnten geschlagen hat. Doch welche Kritikpunkte und Schlussfolgerungen wurden
in diesem Buch genau genannt? Und wie
sahen die internationalen Reaktionen aus?
Auf diese Fragen geben einige der damaligen Autoren, darunter Dennis Meadows
und Jay W. Forrester, eine Antwort.
Dienstag, 16. Dezember
Arte, 20.15 bis 22.05 Uhr
Whistleblower im Visier
Edward Snowden, prominenter Whistleblower, ist bei weitem kein Einzelfall. Er
ist in Gesellschaft einer Vielzahl von ehemaligen Geheimdienstfunktionären, die
„Top Secret“-Informationen öffentlich
machten. In den USA stehen diese Menschen am Pranger. Ein Paradox? Mit Sicherheit. Doch es passt zur politischen
Praxis der Vereinigten Staaten seit dem
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Montag, 22. Dezember
Bayerisches Fernsehen, 22 bis 22.30 Uhr
Faszination Wissen
Unter Tage – das Herz der Großstadt
Großstädte bergen im Untergrund eine gewaltige Infrastruktur, die entscheidend ist
für das Leben darüber. Alleine die Stadtentwässerung erfordert ungeahnten Ein-
Samstag, 3. Januar
Phoenix, 22.30 bis 23.15 Uhr
Speed – auf der Suche nach der verlorenen Zeit
In seinem Dokumentarfilm begibt sich der
Filmemacher und Autor Florian Opitz auf
die Suche nach der verlorenen Zeit. Wo ist
sie nur geblieben, die Zeit, die wir mühsam mit all den neuen Technologien und
Effizienzmodellen eingespart haben? Opitz
begegnet auf seiner Suche Menschen, die
die Beschleunigung vorantreiben, und solchen, die sich trauen, Alternativen zur allgegenwärtigen Rastlosigkeit zu leben. Er
befragt Zeitmanagement-Experten, Therapeuten und Wissenschaftler über die
satz von Mensch und Technik. Roboter inspizieren zu jeder Minute Kanäle, Sensoren
im Abwassersystem melden Verunreinigungen. Denn illegal eingeleiteter Beton von
Baustellen oder Fett von Großküchen drohen, die Rohre zu verstopfen. Auch der Bau
neuer Tunnel im Stadtgebiet, für S- und UBahn oder den Straßenverkehr, ist eine Herausforderung. Besonders dann, wenn die
große Bohrmaschine unter Wohn-und Geschäftshäusern im Einsatz ist.
Freitag, 2. Januar
Phoenix, 19 bis 19.45 Uhr
Duell der Supermächte
Die Vereinigten Staaten von Amerika haben die Welt-Ordnung geprägt wie kein
anderes Land, doch die Pax Americana
wird herausgefordert. Erobern die Chinesen Amerika? Christine Adelhardt und Ingo Zamperoni suchen Antworten auf diese und weitere Fragen und blicken auf eine
Konfrontation, die sowohl geopolitisch als
auch wirtschaftlich und kulturell das 21.
Jahrhundert bestimmen kann. Eine aufwendig produzierte Dokumentation, die
an Schauplätzen in beiden Ländern diesen
Fragen nachgeht und spannende Einsichten dazu liefert.
Foto: WDR
Montag, 15. Dezember
WDR Fernsehen, 21 bis 22 Uhr
Deutschland Inside
TÜV & Co
Ob im Aufzug, auf Elektrogeräten oder auch
im Kinderspielzeug – überall findet man im
Alltag ein TÜV-Siegel. Es verspricht Sicherheit oder gar gute Qualität eines Produkts.
Bekannt durch die KFZ-Prüfung vertrauen
die Deutschen auch schon jahrzehntelang
dem TÜV. Doch wer steckt eigentlich hinter der großen Organisation?
Trauma von 9/11. Die Angst vor dem Terrorismus hat sich derart tief in das kollektive Bewusstsein eingeschrieben, dass nationale Sicherheitsbehörden wie die NSA
oder CIA seitdem mit weitreichenden Vollmächten ausgestattet sind.
Foto: IMAGO/BIKY
Verhalten des Einzelnen gegenüber anderen normiert? Oder etwa das Wissen um
„politische“ Spielregeln zur erfolgreichen
Leitung einer Arbeitsgruppe? Über diese Fragen spricht Raphaël Enthoven mit
seinem Gast Ghislain Deslandes, der unter anderem Professor an der europäischen
Wirtschaftshochschule ESCP ist.
Ursachen und Auswirkungen der chronischen Zeitnot. Er trifft Unternehmensberater und Akteure, die auf dem internationalen Finanzmarkt aktiv sind und an der
Zeitschraube drehen.
Regelmäßige Sendung:
WDR
Lokalzeit Düsseldorf und Wuppertal
Tagesaktuelle Informationen aus der Region.
montags bis samstags, 19.30 bis 20 Uhr
Wiederholung jeweils um 3 Uhr
Eins zu Eins – Gespräch aus Düsseldorf
montags, 9.20 bis 9.45 Uhr
Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.
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F : IMAGO
Foto
Medien
Buch-Tipps
Neuer Leitfaden zum Immissionsschutzrecht
Unter dem Titel „Standorte planen und sichern: Das Immissionsschutzrecht“ hat
die IHK Düsseldorf in Kooperation mit
der IHK Mittlerer Niederrhein einen neuen Leitfaden herausgegeben. Er richtet sich
an Unternehmer, die einen emittierenden
Betrieb neu aufbauen, sichern oder erweitern wollen. Der Leitfaden bietet eine erste Übersicht darüber, was aus immissionsschutzrechtlicher Sicht bei der Neuplanung
oder Erweiterung eines Betriebsstandortes
zu beachten ist. Leicht verständlich werden
die gesetzlichen Regelungen zum Immissionsschutzrecht und ihre Bedeutung für Unternehmen dargestellt.
Leitfaden „Standorte planen und sichern: Das Immissionsschutzrecht“, IHK
Düsseldorf in Kooperation
mit der IHK Mittlerer Niederrhein, 34 Seiten, kostenlose abrufbar unter www.
duesseldorf.ihk.de (Dokumentennummer 97848), Bestellung bei der
IHK Düsseldorf, Katrin Cames, ErnstSchneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf, Telefon 0211 3557 231, E-Mail: cames@duesseldorf.ihk.de
Schloss Benrath macht Staat!
Das Buch „Schloss Benrath macht Staat!“
lässt noch einmal die Zeit aufleben, in der
die nordrhein-westfälische Landesregierung bedeutende Staatsgäste in Düssel-
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dorfs kurfürstlichem Lustschloss empfing. Fast vier Jahrzehnte lang schritten in
Benrath politische Größen und gekrönte
Häupter aus allen Teilen der Welt über den
roten Teppich: der äthiopische Kaiser Haile Selassie, Königin Elizabeth II., der Schah
von Persien, Königin Silvia von Schweden, Francois Mitterand, Erich Honecker, Michail Gorbatschow …
Fotografien, Zeitungsberichte und Anekdoten zeugen von einer Zeit, als Benrath
die Bühne für glanzvolle Empfänge und
festliche Bankette lieferte.
Schloss Benrath macht Staat!
Glanzvolle Empfänge in der
Landeshauptstadt Düsseldorf
1950-1989, Melanie Florin,
Stefan Schweizer, Grupello
Verlag, Düsseldorf, 184 Seiten, 24,90 Euro, ISBN 9783-89978-224-0.
TRIZ und Bionik
Technische Probleme zu analysieren und
kreative Lösungen für sie zu finden – das
sind die Kennzeichen von TRIZ, einer Methodensammlung zur erfinderischen Problemlösung. Um die Optimierung technischer Abläufe geht es auch in der Bionik.
Diese Methode nutzt Anregungen aus der
Biologie für kreative technische Lösungen. In dem Buch „TRIZ und Bionik“ werden beide Konzepte zusammengeführt. Die
konsequente Anwendung der Methoden
auf Produkte und Unternehmensprozesse
führt zu einem erstaunlichen Resultat: In-
dem sich die Produktlebenslinien der Natur
annähern, werden innovative Entwicklungen effektiver und umweltschonender.
TRIZ und Bionik – Neue Wege
zur Innovation, Hans-Jochen
Günther (Herausgeber), Symposion Publishing, Ettlingen,
278 Seiten, 39 Euro, ISBN
978-3-86329-645-2
Turniere, Titel und Triumphe
Der Sport hat in Düsseldorf (Erfolgs-)Geschichte geschrieben. Erzählt wird sie in
dem Bildband „Turniere, Titel und Triumphe. Sport in Düsseldorf“. Autor Bertram
Job berichtet nicht nur von großen Sportereignissen wie dem World Team Cup im Rochusclub oder der DTM-Präsentation auf
der Kö, sondern auch von kaum Bekanntem – darunter Max Schmelings Debüt als
Profi-Boxer und das vermutlich erste Pferderennen am Rhein in der Golzheimer Heide. Unvergessene Triumphe – wie Fortunas
7:1-Sieg über Bayern München, die deutschen Meisterschaften der DEG an der
Brehmstraße oder die Siege von Borussia
Düsseldorf – lässt der Autor Revue passieren.
Turniere, Titel und Triumphe.
Sport in Düsseldorf, Bertram
Job, Droste Verlag, Düsseldorf, 304 Seiten, 39,95, ISBN
978-3-7700-1518-4
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Medien
Web-Tipps
What’s up Team: Wissen, an was die
Kollegen arbeiten
Das Tool des Kölner Software-Unternehmen stellt allen
Team-Mitgliedern jede Woche
folgende drei Fragen per EMail: Woran hast Du letzte Woche gearbeitet? Woran arbeitest Du diese Woche?
Hast Du irgendwelche Fragen oder Anmerkungen? Die Antworten erhalten alle Teammitglieder. Anders als Slack will
„What’s up Team“ nicht die Kommunikation bündeln, sondern lediglich den Teammitgliedern einen kurzen Überblick geben, wer an was arbeitet. Der kostenfreie
Dienst ist insbesondere für kleine Teams
geeignet, deren Mitglieder an unterschiedlichen Orten arbeiten.
http://whatsupteam.com/
Eventbrite: Online-Ticketing-Service
Seit Amiando für kostenfreie Veranstaltungen Gebühren erhebt, gewinnt Eventbrite an Attraktivität. Denn
der Dienst ist für Veranstalter kostenlos, solange sie kein Geld für ihre Ti-
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Slack: Alle Nachrichten und Dateien an einem Ort
Slack ist ein Kommunikationstool für kleine und mittelgroße Teams, das sich
vor allem bei US-amerikanischen Unternehmen derzeit großer Beliebtheit erfreut (rund 270.000 aktive Nutzer). Im Zentrum steht der Chat-Dienst. Mit
ihm lassen sich neben Textnachrichten auch Bilder und Videos an Einzelpersonen oder Gruppen verschicken. Das Besondere an Slack ist, dass es eine Vielzahl an externen Diensten wie Twitter, Dropbox, Google Drive, Trello oder IFTTT integriert hat.
Slack will der Ort sein, an dem alle Nachrichten und Dateien zusammenlaufen. Das Tool
lässt sich direkt im Browser oder auf mobilen Geräten via App (iOS und Android) bedienen. Die kostenlose Version ermöglicht es, bis zu 10.000 Nachrichten zu durchsuchen und
fünf Dienste zu integrieren.
https://slack.com/
ckets verlangen. Möchten Einzelpersonen oder Unternehmen beispielsweise zu
einem Vortrag, einem Workshop oder einem Netzwerktreffen einladen, bei dem
die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können
sie ihre Veranstaltung bequem auf Eventbrite anlegen. Den Anmeldelink können
sie an Interessierte via Mail verschicken
oder auch direkt ein Registrierungsformular auf ihrer Website einbetten. Veranstalter behalten so den Überblick, wie viele und welche Personen zur Veranstaltung
kommen. Bei kostenpflichtigen Veranstaltungen sind die Gebühren mit denen von
Amiando vergleichbar.
https://www.eventbrite.de/
Personalarbeit online prüfen
Mit dem „Spiegel der Personalpolitik“ des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung
(KOFA) können Unternehmen ihre Personalarbeit mit der anderer
Betriebe vergleichen. Ziel des kostenlosen
Online-Tools ist es, die Personalstrategie
zu verbessern. Alle Angebote sind auf die
Unternehmenswirklichkeit zugeschnitten.
Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiele geben Schritt-für-Schritt-Anleitungen und stellen erfolgreiche Konzepte aus
Unternehmen vor. Daten und Fakten erläutern die Fachkräftesituation.
http://www.spiegel-der-personalpolitik.de/
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Restauranttipp
Eine chinesisch-deutsche Küchenliaison
Im U.Land wird bodenständig, jedoch stets leicht gekocht.
Text: MATTHIAS ROSCHER
Foto: PAUL ESSER
Wer in dieser Wohnlage, in diesem Haus und
mit diesem gastronomischen Konzept an den
Start geht, muss sich die Entscheidung reiflich überlegt haben. Das Ergebnis: In Küche,
Weinkeller und Gastraum sind Profis am
Werk, Restaurant und Bar wurden mit Tischen nicht flächendeckend zugestellt und in
der zum Weinglas-Untersetzer quadratisch
zusammengefalteten Speisekarte stehen geglättete Sätze wie: „Wir wollen nur kochen.
Einfache, leichte und doch klassische Landküche, mit guten Zutaten, ehrlich gemacht,
in gemütlicher Umgebung genießen.“
Die Uhlandstraße im Düsseldorfer Zooviertel ist auch die Adresse der Freimaurer.
In ihrem nach Verfolgung und Zerstörung
1952 neu gebauten, schönen Logenhaus
werkelte in den letzten Jahren ein Italiener, im vergangenen Frühjahr hat die chinesisch-deutsche Kooperative U.Land hier
ihr Quartier bezogen. Um Missverständnisse gar nicht erst aufkommen zu lassen:
Wer sich als Freund asiatischer Köstlichkeiten auf den Weg dorthin gemacht hat, sollte
rechtzeitig wieder umkehren. Denn Inhaber
Zhenkun Wang und sein deutscher Koch
Wolfgang Styner kochen deutsch. Zum Beispiel eine Rinderroulade mit Rotkohl und
Kartoffelpüree (16.50 Euro), ein Kabeljau-
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filet mit Kräuterkruste (17.50 Euro), ein
Hirschragout mit Spätzle und Feldsalat
(16,50 Euro) Kartoffelpuffer mit Blutwurst
und Apfelchutney (8,50 Euro), eine Tafelspitz-Bouillon mit Wurzelgemüse (acht Euro) oder die saisonale Pilzpfanne (elf Euro).
In diese Aufzählung bodenständiger Leibgerichte – und gleichermaßen jenseits aller
Exotik – passen für je fünf Euro auch der
Stramme Max, die Grobe U.Land-Bratwurst oder der Kirschmichel mit weißer
Schokoladen-Eiscreme für hinterher.
Wie kam es zu der chinesisch-deutschen Küchenliaison? Von Zhenkun Wang, der mit
seiner gut gelaunt daher kommenden Frau
Lulu Mingyue Gao als gute Adresse auch
das Hashi an der Ackerstraße in Flingern
führt, sind solche Sätze überliefert: „Wo
gibt es denn noch deutsche Küche. Die jungen Leute wissen schon gar nicht mehr, was
das ist.“ Als Koch in einschlägig bekannten
Medienhafen-Restaurants hat Wang seinem
Publikum ziemlich genau auf den Teller geguckt, um festzustellen, womit die „jungen
Leute“ heute kulinarisch immer weniger in
Berührung kommen. Deshalb hat er sich für
die Küche im U.Land Wolfgang Styner an
die Seite geholt, auch er ist unter Düsseldorfs
Küchenbrigaden kein Unbekannter. Styner
setzt um, was Karte und Tafel als „einfach,
leicht und doch klassisch“ ankündigen. Wie
beispielsweise das schöne Wiener Schnitzel
mit Kartoffel-Gurkensalat oder Spitzkohlgemüse für 18.50 Euro.
Dritter im Bunde ist Schweinezüchter Michael Fassbender in Willich. Das hochwertige Fleisch seiner Duroc-Schweine landet
als Bauchspeck, Blut- oder Bratwurst direkt in der U.Land-Küche. Oder – besonders
zu empfehlen – als saftig-dickes Kotelett zu
Bratkartoffeln. Träume vom guten und einfach-klassischen Essen und Trinken gehen
im U.Land durchweg in Erfüllung, leider
mit Ausnahmen: „Düsseldorfer Senfrostbraten vom Entrecôte“ (19.50 Euro) ohne die
traditionelle, unter wohldosierter Oberhitze aufs Fleisch gezauberte Haube aus Senf,
Zwiebeln und Semmelbröseln – das geht gar
nicht. Das stattdessen auf den Teller getröpfelte leichte Zwiebel-Senfsößchen passt dann
wohl doch eher in den Medienhafen.
U.Land
Uhlandstraße 38
40237 Düsseldorf
Telefon 0211 68873568
E-Mail info@uland-restaurant.de
Internet www.uland-restaurant.de
Geöffnet:
montags bis samstags, 16 bis 24 Uhr
sonntags, 12 bis 22 Uhr
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Tipps und Termine
Portraitiert 63
Die Alte Burg zu
Hardenberg
Albie Donnelly’s
Supercharge
Ein geheimnisvolles Bodendenkmal.
Deutsches Schloss- und
Beschlägemuseum
Oststraße 20
bis 1. März
dienstags bis freitags,
9 bis 16 Uhr
sonntags und feiertags,
12 bis 18 Uhr
Ein Mix aus Rhythm’n’Blues,
Funk und rockigem Jazz.
Der Club
Hülsbecker Straße 16
27. Dezember, 20 Uhr
Weihnachtsmusik
Sonderausstellung
Bergisches Quintett mit
populärer, klassischer Musik.
Kommunikations-Center
Schlupkothen 49 a
14. Dezember, 17 Uhr
Jäger, Fischer, Fallensteller in
der Steinzeit.
Neanderthal Museum
Talstraße 300
bis 15. März
dienstags bis sonntags,
10 bis 18 Uhr
Velbert
Heiligenhaus
Ratingen
Drei Männer im Schnee
Komödie nach der Erzählung
von Erich Kästner.
Stadttheater Ratingen
Europaring 9
31. Dezember, 20 Uhr
Wülfrath
Rhe
Mettmann
in
Düsseldorf
Großes Advents- und
Weihnachtskonzert
Veranstaltet vom Frauenchor
Erkrath
Stadthalle Erkrath
Neanderstraße 58
14. Dezember, 17 Uhr
Erkrath
Haan
Rh
ein
Hilden
Langenfeld
Monheim
Weihnachtskonzert
Mit Schülerinnen der Musikschule Haan.
Forum Dieker Carré
Dieker Straße 69
17. Dezember, 18 Uhr
Jurierte Jahresausstellung
Der kleine Prinz
Ein Sternenmärchen zugunsten von Unicef.
Capitol-Theater Düsseldorf
Erkrather Straße 30
8. bis 11. Januar
29. Januar bis 1. Februar
Weitere Informationen
unter www.mehr.de
www.duesseldorf.ihk.de
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Weihnachtsjazz in der
Festhalle
Jim Button’s
Vorfestliche Klänge mit der
Atlanta Jazzband.
Festhalle Bormacher
Freiheit 5
14. Dezember, 12 Uhr
Unplugged-Konzert der
Langenfelder Coverband.
Schaustall
Winkelsweg 38
27. Dezember, 19.30 Uhr
Ausstellung Hildener Künstlerinnen und Künstler.
Städtische Galerie im
Bürgerhaus
Mittelstraße 40
bis 20. Dezember
dienstags, mittwochs und
freitags, 16 bis 18 Uhr
donnerstags, 16 bis 19 Uhr
samstags, 11 bis 15 Uhr
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Fragen an ...
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Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Ihren Gesprächspartnern am meisten?
Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit und
Humor.
Welche Eigenschaften Ihrer Gesprächspartner schätzen Sie am wenigsten?
Die unnachgiebige Suche nach Gründen, warum wichtige Aufgaben nicht
durchgeführt oder umgesetzt werden
können.
Wie verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?
Mit der Familie unter Wasser, beim
Laufen im Wald und mit meiner JazzBand auf der Bühne.
Frank Rotthoff, Geschäftsführer der Multiton Elektronik GmbH, Düsseldorf
Wo möchten Sie leben?
Ich fühle mich an vielen Orten dieser
Welt zu Hause, lebe aber gerne in Düsseldorf. Hier bin ich geboren und hier ist es
am schönsten.
Was schätzen Sie am Standort Düsseldorf?
Die Stadt begrüßt ihre Besucher mit
rheinischer Lebensfreude. Die Infrastruktur ist hervorragend und die Lebensqualität hoch durch das gute Angebot an Kultur, Gastronomie und Sport.
Was sollte für den Standort noch getan
werden?
Mehr Fahrradwege.
Welchen Beruf hätten Sie gerne ergriffen?
Als passionierter Weinliebhaber träumt
man oft von einem Leben als Winzer.
Das lokale Mikroklima ist dem Weinbau
allerdings eher begrenzt zuträglich. Deshalb habe ich heute den Beruf, der mich
hier ausfüllt und zufrieden sein lässt.
Ihre größte Stärke?
Initiative, Zuverlässigkeit und Loyalität meinem Verantwortungsbereich gegenüber.
Ihre größte Schwäche?
Die Erwartungshaltung an mein Umfeld ist manchmal ebenso hoch.
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Wer gehört zu Ihren Vorbildern?
Menschen, die mit ehrlicher Arbeit etwas zum Sozialgefüge beitragen. Das
schließt bedauerlicherweise immer mehr
Gruppen in Politik und Wirtschaft aus.
Welche Reform bewundern Sie am meisten?
Die Einführung des Euro ist für mich
einer der größten Fortschritte der jüngeren europäischen Geschichte.
Wären Sie Politiker, was würden Sie sofort
ändern?
Ein Performance Management System
für politische Ämter entwickeln, in dem
die Wahlversprechen als messbare Zielvereinbarungen definiert und jährlich bewertet werden. Bezüge und Pensionsansprüche nur noch in Abhängigkeit zur
Zielerreichungsquote.
Bitte vervollständigen Sie den Satz: Der
Wirtschaft geht es gut, wenn …
… wir unseren Mitarbeitern vermitteln können, dass Fleiß, Sorgfalt und Initiative dem Unternehmen, der Wirtschaft
und damit jedem einzelnen selbst nutzen.
Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Genieße das Leben, aber bedenke, es
ist das Ergebnis, das zählt und nicht der
Grund, warum es nicht erreicht wurde!
Die Multiton Elektronik GmbH beschäftigt
sich mit der Entwicklung und Fertigung von
Kommunikationslösungen zur Personensicherung sowie Alarm- und Nachrichtenübertragung für gefährdete Arbeitsumgebungen.
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HERAUSGEBER UND EIGENTÜMER:
Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf,
Ernst-Schneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf.
Postanschrift:
Postfach 101017, 40001 Düsseldorf,
Telefon 0211 3557-0,
Telefax 0211 3557-401,
E-Mail IHKDUS@duesseldorf.ihk.de
IHK im Internet:
www.duesseldorf.ihk.de
Zweigstelle Velbert:
Nedderstraße 6, 42551 Velbert,
Telefon 02051 9200-0,
Telefax 02051 9200-30.
REDAKTION:
Antje Mahn
Telefon 0211 3557-205
E-Mail mahn@duesseldorf.ihk.de
Jens van Helden
Telefon 0211 3557-268
E-Mail helden@duesseldorf.ihk.de
Die mit dem Namen des Verfassers oder seinen
Initialen gezeichneten Beiträge geben
die Meinung des Autors, aber nicht unbedingt die
Ansicht der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf wieder. Nachdruck nur mit Genehmigung
der Redaktion.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernimmt die Redaktion keine Gewähr.
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Bergische Verlagsgesellschaft Menzel
GmbH & Co. KG, Neumarktstraße 10,
42103 Wuppertal,
Katja Weinheimer, Eduardo Rahmani
Telefon 0202 451654,
Telefax 0202 450086,
E-Mail info@bvg-menzel.de
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Gültig ist Anzeigenpreisliste Nr. 8
vom 1. Januar 2013, ISSN 1438-5740.
LAYOUT: vondersteinreys GmbH, Düsseldorf
DRUCK: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG Druckmedien, Geldern
Das „IHK-Magazin“ erscheint einmal im Monat und
kann von den beitragspflichtigen Kammerzugehörigen der IHK Düsseldorf im Rahmen ihrer Mitgliedschaft ohne besonderes Entgelt bezogen werden.
Nicht-Kammerzugehörige können das Magazin zum
aktuellen Abonnementpreis bei der Bergischen
Verlagsgesellschaft Menzel beziehen.
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