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Ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr - Lokalinfo AG

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GZA/PP 8048 Zürich
9. Jahrgang
Donnerstag, 18. Dezember 2014
Nr. 51/52
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag Herausgeber: Lokalinfo AG, Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich Verlag Tel. 044 913 53 33, Fax 044 910 87 72 www.lokalinfo.ch
Foto: Sibylle Meier/ Pro Senectute
Ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Liebe Leserinnen und liebe Leser, Sie halten die letzte Nummer unserer Zeitung in diesem Jahr in Ihren Händen. Viel Spass
beim Lesen. Die nächste Ausgabe erscheint am Donnerstag, 8. Januar 2015. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein
Redaktion und Verlag
frohes und besinnliches Weihnachtsfest und natürlich einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Kirche plant Neubau
Zu Gast bei Max Rüedi
Krimi mit Gesang
Die Neuapostolische Kirche besitzt im Zentrum von Affoltern
seit 1965 ein Kirchenlokal. Dieses soll nun durch einen Neubau ersetzt werden. Später werden hier die beiden StadtGemeinden Oerlikon und Affoltern zusammengeführt. Seite 7
Die Kunstausstellung «Weltlich?heilig?menschlich?» der Reformierten Kirchgemeinde Oerlikon widmet sich dem umfassenden Werk von Max Rüedi. Vergangene Woche haben Interessierte den Künstler zu Hause besucht.
Seite 9
Der Frauenchor Schwamendingen will etwas gegen den Mitgliedermangel unternehmen. Helfen soll ein Krimi mit Gesang, der am 14. November 2015 gemeinsam mit anderen
Vereinen zur Aufführung kommt.
Seite 16
2014
2015
2
Zürich Nord
Nr. 51/52
18. Dezember 2014
Zürich Nord
AKTUELL
IN KÜRZE
Gemeinderat
In der FDP 7+8 gibt es per Ende
Jahr einen Wechsel im Gemeinderat. Tamara Lauber gibt ihren
Wohnsitz in der Stadt Zürich auf
und tritt aus dem Gemeinderat
aus. Ihren Sitz übernimmt die
48-jährige Kinderchirurgin Bettina Balmer. Die Fluntermerin ist
seit 2010 Mitglied der FDP Zürich
7+8. Die Ärztin setzt sich für das
Zürcher Gesundheitswesen ein.
Triemli-Spital
Das Darmkrebs- und das Pankreaszentrum
des
Stadtspitals
Triemli wurden durch das massgebende und unabhängige Zertifizierungsinstitut Onkozert ausgezeichnet. Mit dieser Zertifizierung
belegt das Triemli, dass es nach
den neusten wissenschaftlichen
Erkenntnissen und Standards arbeitet und die Patientinnen und
Patienten die bestmögliche, umfassend optimierte und qualitätsgesicherte Behandlung erhalten.
Zähringerplatz
Ein Postulat, das die Aufhebung
der Parkplätze auf dem Zähringerplatz zum Ziel hat, spaltet die
Gemüter. Während der Quartierverein Zürich 1 rechts der Limmat ein solches Vorhaben mehrheitlich begrüsst, erachtet die Geschäftsvereinigung Limmatquai/
Dörfli die Parkplätze als wichtig
fürs Gewerbe und auch für die
Quartierbewohner.
Nr. 51/52
18. Dezember 2014
3
Betrachtungen zum Kind in der Krippe
Jede Figur in der Weihnachtsgeschichte verweist auf Bibelstellen im
ersten Testament – und auf die Geschichte Jesu. Gott kommt als Kind
auf die Welt. Im Kind in der Krippe
kommt Gott uns entgegen. Als Kind
ohne Macht, zart, offen, verletzlich.
Dem wollen wir etwas nachdenken.
Jesus stand zu seiner Verletzlichkeit. Er verdrängte und verneinte sie
nicht. Er versuchte nicht einmal, unverletzlich zu sein.
Für uns geht es erst einmal um
die Frage: Was macht unsere Verletzlichkeit aus? Es sind Scham und
Angst; Scham, nicht zu genügen.
Denken Sie mal an Dinge, von denen Sie nie wollen, dass andere es je
wüssten, für die sie sich zutiefst
schämen ... Es sind die Gefühle, die
die Welt bestimmen. Es ist unsere
Verletzlichkeit. Und daraus kommt
die Angst, nicht dazuzugehören, mit
den eigenen Fehlern nicht akzeptiert
zu werden. In der Regel schliessen
wir unsere Verletzlichkeit aus unserem Leben aus. Es ist ein ständiger
Kampf, den Schmerz der Verletzlichkeit nicht spüren zu müssen. Es ist
im Kern ein Kampf um Anerkennung
und Liebe. Ein Kampf um das Grundgefühl des Anerkannt-Seins, um das
Gefühl: Ich bin es wert, geliebt zu
werden. Der Mensch ist zutiefst erlösungsbedürftig.
Wie sieht Erlösung hier aus? Wir
sehen das an Menschen, die sich der
Verletzlichkeit bewusst sind, sie aber
nicht vermeiden. An Menschen, die
den Schmerz, das Risiko des Verletztwerdens als schlicht zum Leben dazugehörend annehmen. Sie lieben
vorbehaltlos mit ganzem Herzen.
Sie haben den Mut, nicht perfekt
zu sein. Sie haben Mitgefühl; sie sind
Szene aus der Krippe von Hanspeter Steiner, die zur Zeit in der Kirche Maria Lourdes zu sehen ist.
mit sich selber freundlich – und mit
anderen. Sie sind bereit, zu sagen:
Ich liebe zuerst. Ohne Sicherheit, ob
etwas zurückkommt. Sie sind bereit,
ein emotionales Risiko einzugehen.
Von ihnen haben wir den Eindruck:
Sie sind stark. Sie wissen nicht nur
um ihre Verletzlichkeit, sie glauben,
dass das, was sie verletzlich macht,
sie schön macht. Sie glauben, dass
gerade darin wahre Stärke liegt. Tatsächlich erleben wir sie als stark.
Was für ein anderer Begriff von
Stärke. Verletzlichkeit gehört zur Liebe. Liebe ist wahre Stärke! Was denn
sonst! Verletzlichkeit ist nicht nur der
Kern von Angst und Scham und unserem Kampf, anerkannt zu werden.
Verletzlichkeit ist ebenso Geburtsort
für Glück, für Kreativität, Liebe, für
Zugehörigkeitsgefühl.
Die Frage ist, warum betäuben
wir unsere Verletzlichkeit? Warum
lassen wir sie nicht einfach zu? Das
hätte ja mit wirklichem Mut zu tun.
Mit echter Courage. Mit Eingehen eines emotionalen Risikos.
Nehmen Sie jetzt nochmals die
Erinnerungen ihrer eigenen schamvollen Dinge hervor. Und versuchen
Sie mal, ob es gelingt, dieses ängstliche Ich wie ein Kind bei er Hand zu
Foto: pm.
nehmen und ihm zu sagen, was Jesus zu den Menschen sagte: Du bist
nicht perfekt. Du bist verwickelt im
Kampf um Anerkennung. Und Du
bist liebenswert. Du bist würdig. Du
bist liebenswürdig.
Lernen wir vom göttlichen Kind in
der Krippe. Was für ein anderer Begriff von Stärke. Liebe ist wahre Stärke! Glauben heisst auch glauben,
dass das, was einen verletzlich
macht, einen schön und stark macht.
Glaube ist der Mut, dieser Entdeckung zu folgen.
Felix Fankhauser,
Reformierte Kirchgemeinde Affoltern
Platz für Google
Google braucht mehr Platz in Zürich. Deshalb wird der InternetRiese zwischen 2015 und 2020
etappenweise in die SBB-Überbauung Europaallee beim Zürcher Hauptbahnhof ziehen. Die
bisherigen Google-Büros in Zürich auf dem Hürlimann-Areal
sollen auch weiterhin erhalten
bleiben. Auf dem Hürlimann-Areal arbeiten derzeit über 1500
Mitarbeitende aus 75 Nationen.
Zusammenarbeit
Die Städte Zürich und Bern sowie
der Kanton Basel-Stadt wollen eine gemeinsame Software für die
Fallführung in der Sozialhilfe beschaffen. Sie verwenden alle derzeit Fallführungslösungen, deren
Lebensdauer Ende des Jahrzehnts auslaufen wird. Als Zusammenarbeitsgefäss haben sie
einen Verein gegründet. Mit diesem soll in den kommenden Jahren der Weg zur Beschaffung vorbereitet werden.
Öffnungszeiten
Die Büros der kantonalen Verwaltung und der Bezirksverwaltungen bleiben über den Jahreswechsel vom Montag, 22. Dezember, bis Freitag, 2. Januar, geschlossen. Die Notfalldienste bleiben ohne Unterbruch gewährleistet. Das Passbüro ist am 22., 23.,
29. und 30. Dezember offen. Personen, die ausserhalb der Öffnungszeiten dringend einen Pass
benötigen, müssen sich an die
Notpassstelle im Flughafen Zürich-Kloten, Telefon 044 655 57
65, wenden.
Der Musikverein Schwamendingen spielte Weihnachtslieder.
Foto: kst.
Feiern auf der Ziegelhöhe
Wenn auch der Schnee fehlte, verlief die Weihnachtsfeier des Quartiervereins
Schwamendingen wie
immer stimmungsvoll.
Karin Steiner
Für viele Schwamendingerinnen und
Schwamendinger ist die vom Quartierverein organisierte Waldweihnachtsfeier ein fester Bestandteil in
der Adventszeit. Nach einem Fussmarsch Richtung Ziegelhöhe empfing
die Gäste im Wald ein von Fackeln gesäumter Weg. Auf der Ziegelhöhe
brannte ein wärmendes Feuer, und
ein mit Lichtern geschmückter Weihnachtsbaum verbreitete sanftes Licht.
Aus gesundheitlichen Gründen konnte
dieses Jahr Maya Burri, Präsidentin
des Quartiervereins Schwamendingen,
die Gäste nicht persönlich begrüssen.
Dafür wurde gleich zu Beginn mit «O
du fröhliche», begleitet vom Musikverein Schwamendingen, in das Fest eingestimmt. Danach erzählte Marc
Schedler, Pfarrer der Reformierten
Kirchgemeinde Saatlen, die Geschichte vom kleinen Roberto, der seines
südländischen Aussehens wegen in
der Weihnachtsgeschichte die Rolle
des Bösewichts zugeteilt bekommen
hatte. Bei der Aufführung vor den Eltern machte der Bub aber allen einen
Strich durch die Rechnung ...
Nach weiteren gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern genossen
alle Anwesenden ein warmes Getränk
und Weihnachtsguetzli, die das Zentrum Krokodil eigens für das Fest gebacken hatte.
Auf dem Weg von der Kirche Glaubten in den Hürstwald.
Foto: pm.
Familien an der Waldweihnacht
Die von der Reformierten
Kirchgemeinde Affoltern
organisierte Waldweihnacht
im Hürstwald lockte
zahlreiche Familien an.
Pia Meier
Ältere und jüngere Menschen trafen
sich bei der reformierten Kirche
Glaubten zum gemeinsamen Spaziergang zur nahen Hürstwiese im Hürstwald. Sie wurden von Pfarrer Felix
Fankhauser und von Trompetenklängen begrüsst. Mit Fackeln ausgerüstet, gingen alle zur Weihnachtsfeier
auf der Hürstwiese. Dort leuchtete
ein Weihnachtsbaum. Felix Fankhauser erzählte den Anwesenden die
Weihnachtsgeschichte von der Reise
von Maria und Josef nach Bethlehem
und von den Hirten. Danach hörten
alle seiner Geschichte von Lehrer Jakob Bohnenblust zu, der zunehmend
Mühe mit seinen Schülerinnen bekundet. Aber auch diese finden, dass
er sie plage, und mögen ihn deshalb
nicht. Dazwischen klangen Trompetenklänge durch die dunkle Nacht
und die Anwesenden sangen Weihnachtslieder wie «O du fröhliche»
und «Das isch de Stärn vo Bethlehem». Abgeschlossen wurde der besinnliche Anlass mit dem Lied «Stille
Nacht».
Anschliessend genossen die Anwesenden Punsch und Weihnachtsgebäck, bevor sie sich auf dem gut markierten Weg durch die dunkle Nacht
auf den Heimweg machten. Der Anlass war von Konfirmandinnen und
Konfirmanden organisiert worden.
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Zürich Nord
Nr. 51/52
18. Dezember 2014
Zürich Nord
AKTUELL
IM QUARTIER
Gratis aufs Eis
Mit Freunden und Familie kann
man am 4. Januar auf der Kunsteisbahn Oerlikon einen aktiven
Sonntag erleben. Von 10 bis 19
Uhr stehen sportliche Attraktionen, freier Eislauf und Plauschhockey für alle auf dem Programm. Eintritt und Schlittschuhmiete sind gratis.
Baum schneiden
Einen Weihnachtsbaum nach
Wunsch kann man sich im Zürcher Stadtwald selber schneiden.
Am 20. Dezember von 9 bis 16
Uhr findet dieses Erlebnis für die
ganze Familie an der Kappenbühlstrasse 149 auf dem Hönggerberg statt. Fürs leibliche Wohl
ist auch gesorgt.
Mehr als wohnen
Seit Anfang November sind rund
190 Menschen auf dem Hunziker-Areal eingezogen. Die Wohnungen an der Genossenschaftsstrasse 11 und am Dialogweg 3
sind mittlerweile bewohnt. In diesen Tagen richten sich auch die
ersten Mieterinnen und Mieter
am Dialogweg 6 ein. Vorläufig leben sie noch auf einer Baustelle,
denn die Bautätigkeiten laufen
weiterhin auf Hochtouren.
Afterwork on Ice
Eisiges Vergnügen nach Arbeitsschluss: Freunde treffen, Leute
kennenlernen und Runden drehen. Dieser Spass findet auch im
nächsten Jahr auf der Kunsteisbahn Oerlikon statt, und zwar am
7. Januar von 18 bis 21.30 Uhr.
Der Eintritt ist frei. An der Eisbar
werden Drinks und Snacks angeboten.
Winterthurerstrasse
An der Winterthurerstrasse, Abschnitt Dübendorf- bis Roswiesenstrasse, müssen Sanierungsarbeiten an der Kanalisation ausgeführt werden. Die Bauarbeiten
beginnen am Montag, 12. Januar,
und dauern voraussichtlich bis
August. Während der Bauausführung werden im Umkreis des
Projekts öffentliche Parkplätze
temporär aufgehoben.
TVU-News
Nach der Bankrotterklärung gegen Schwamendingen wartet der
TV Unterstrass sieben Tage später gegen den HC Horgen mit einer tadellosen Antwort auf. Die
Zürcher teilten den Kontrahenten, der nach der Pause Schiffbruch erlitt, gleich mit 35:23 ein.
Dschungelfieber
Dschungelfieber lautet das Motto
eines Ferienprojekts, das in der
1. Sportferienwoche vom 9. bis
13. Februar im GZ Oerlikon
durchgeführt wird. In dieser Woche gestalten die Kinder gemeinsam eine Dschungelgeschichte,
die mit Musik, Tanz und Schauspiel untermalt und am Ende der
Woche aufgeführt wird. Die Anmeldefrist läuft noch bis Mitte Januar.
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18. Dezember 2014
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Ein Sternenmeer bei der Stiftung Altried
Unter dem Motto «Stärnezauber» fand am vergangenen Wochenende in der
Stiftung Altried ein Fest für
das ganze Quartier statt.
Karin Steiner
Die Stiftung Altried hat mit dem Motto für ihr Winterfest nicht zu viel versprochen: «Stärnezauber» empfing
die Gäste schon beim Eingang, wo
ein riesiger Stern inmitten von Tannenbäumen thronte. Weiter ging es
den von Teelichtern gesäumten Wegen entlang bis zum Festplatz, wo
eben die «Gingerbreads» für fetzigen
Sound sorgten. Nach einer Stärkung
mit Glühwein, Würsten oder Älplermagronen unternahmen die Besucher einen Bummel durch den Garten und bewunderten die von den Bewohnern gestalteten Sternenskulpturen, auf denen besinnliche Sprüche
zu lesen waren. Im Pavillon standen
viele kunstvolle, in den Ateliers der
Stiftung gefertigte Artikel zu Verkauf.
Ein besonderes Highlight war der Kalender 2015 mit zwölf fröhlichen Bildern von Altried-Bewohnerinnen und
-Bewohnern, die eine virtuelle Reise
um die Welt unternommen hatten.
«The Gingerbreads – Christmas Brass Band» sorgte für Musik.
Fotos: kst.
Im Laden fand man originelle, selbstgemachte Geschenke.
Mit Texten ergänzte Skulpturen.
Fantasievolle Sternengebilde.
SBB setzt letzte Frist
Familiengärtner feiern
Die SBB stellt den Fahrenden unter dem Eisenbahnviadukt in Seebach ein
Ultimatum. Sie haben
noch bis 5. Januar Zeit,
das Areal zu räumen.
Der Familiengartenverein
Wipkingen feiert im 2015
sein 100-jähriges Bestehen.
Pia Meier
Pia Meier
Wagen wurden zurückgelassen.
Die SBB teilte den Besetzern unter
dem Eisenbahnviadukt letzte Woche
per Anzeige im «Tagblatt» mit, dass
sie das Areal bis Montag, 5. Januar,
räumen müssen. Die jungen Leute
halten sich seit einiger Zeit dort auf.
Im September hatte dies zu Ärger im
Quartier geführt, vor allem wegen
der Hunde. Aufgrund einer Anzeige
der SBB räumte die Stadtpolizei am
4. November das Areal. Die Fahrenden liessen jedoch ihre Fahrzeuge
und Habe auf dem Gelände zurück.
Falls die Besetzer der Aufforderung der SBB nicht Folge leisten und
das Areal in aufgeräumtem Zustand
verlassen, wird die SBB einen entsprechenden Strafantrag stellen, damit das Grundstück durch die Stadtpolizei Zürich geräumt wird und
sämtliche Fahrzeuge inklusive Habe
entsorgt werden. So steht es in der
Anzeige. «Wir halten an dieser Frist
fest», teilte die SBB auf Anfrage mit.
Die Besetzer hätten sich nicht bei ihnen gemeldet.
Die Ortsgruppe Wipkingen begann
ihre Tätigkeit bereits im Frühjahr
1915 als eine der ersten Ortsgruppen
des Vereins für Familiengärten Zürich. Heute werden 154 750 Quadratmeter Gartenland von 726 Pächterinnen und Pächtern aus 17 verschiedenen Nationen in 9 verschiedenen
Arealen bewirtschaftet. Aus der ehemaligen Ortsgruppe entstand am 20.
Januar 2007 der Familiengartenverein Zürich-Wipkingen (FGZW). An
der Gründungsversammlung nahmen
187 stimmberechtigte Pächterinnen
und Pächter teil. Dies ist der Homepage des Familiengartenvereins Wipkingen zu entnehmen.
Heute hat der Verein acht Areale.
2006 mussten alle Parzellen auf dem
Areal Guggach geräumt werden. Dieses wurde von einer Baugenossenschaft überbaut. Ebenfalls 2006
mussten das Areal Hofwiesen und einige Parzellen vom Areal Brunnenhof
geräumt werden. Diese Parzellen
dienten der SBB als Werkplatz für
den Bau der Durchmesserlinie. 2006
verlor die Ortsgruppe Wipkingen 99
Parzellen. Es wird auf dem Areal
Brunnenhof – dieses liegt zurzeit
brach – auch keine klassischen Familiengärten mehr geben. «Das ungefähr 13 000 Quadratmeter grosse
Landstück wird humusiert, angesät
und mit einem neuen Zaun und Toren für die Bewirtschaftung versehen. Nach sieben Jahren Beanspruchung als Bauinstallationsplatz benötigt der Boden eine Erholung», teilte
Grün Stadt Zürich mit.
AUS DEM GEMEINDERAT
Im Gemeinderat ist Weihnachtszeit Budgetzeit
Weihnachtszeit: Für uns Gemeinderäte bedeutet das Budgetzeit. Der
städtische Voranschlag für 2015
muss noch im Dezember verabschiedet werden. Dabei handelt es sich um
ein wichtiges, aber auch um ein intensives Geschäft. Immerhin geht es
beim städtischen Haushalt um rund
acht Milliarden Franken und um die
Frage, was in Zürich im nächsten
Jahr wichtig ist, wofür unser Steuergeld eingesetzt werden soll und eingesetzt werden kann.
Das Parlament stellte rund 350
Anträge, diese werden nun durchberaten. Weil die Mehrheiten im Gemeinderat sehr knapp sind – im Normalfall 63 bürgerliche gegen 62 linke
Stimmen – zählt jede einzelne Stimme, und bei jedem Antrag will gut
überlegt sein, was zu stimmen ist.
Wenn nur schon eine Person oder
Partei aus dem Schema ausschert,
ändern die Mehrheitsverhältnisse.
Die bürgerliche Mehrheit im Gemeinderat (GLP, CVP, FDP und SVP)
hatte dann zur Folge, dass quer über
alle Departemente Pauschalkürzun-
Der Notarzt in den
Krankenwagen kann nicht
mehr bezahlt werden»
Felix Moser, Gemeinderat Grüne
gen verordnet wurden. Auf allen externen Aufträgen («Dienstleistungen
Dritter») sollen 10 Prozent gespart
werden, für Wasser und Energie sollen 2 Prozent gespart werden, auch
andere Konten wurden um bis zu 10
Prozent gekürzt. Das tönt harmlos,
aber das städtische Budget ist komplex, und wenn pauschal gekürzt
wird, kann es auch sinnvolle Leistungen treffen. So fährt in den Krankenwagen von Schutz & Rettung jeweils
bei Bedarf ein Notarzt mit – dieser
wird extern angestellt, und kann nun
nicht mehr bezahlt werden. Wie viele
Leben bis anhin durch den Notarzt
gerettet wurden, hat sich niemand
überlegt, und die bürgerlichen Parteien blieben stur, auch als der Stadtrat
diesen Sachverhalt nochmals erklärte. Oder bei Wasser und Energie:
Hier wurde auch den VBZ verordnet,
2 Prozent zu sparen. Nur fallen bei
den VBZ die grössten Kosten nicht
für die Heizung von Büroräumen,
sondern für den Fahrstrom an. Ja,
sollen nun die Trams weniger häufig
fahren, oder was ist die Idee der bürgerlichen Ratsmehrheit?
Für uns Grüne war klar: Pauschale Kürzungen unterstützen wir nicht.
Ebenfalls sind wir nicht gewillt, dort
zu sparen, wo das Stadtzürcher
Stimmvolk in den letzten Jahren einen klaren Auftrag gegeben hat. So
kommen für uns bei ökologischen
Massnahmen, bei Bildung und Betreuung, bei bezahlbaren Wohnungen
und beim Veloverkehr keine Sparmassnahmen infrage. Wir nehmen
diesen Auftrag des Stimmvolks ernst.
Auf der anderen Seite haben wir bei
verschiedenen Bauprojekten «Stopp»
gesagt – insbesondere bei Strassenbauprojekten, welche die Anforderungen an den Veloverkehr oder an
die Lärmsanierung nicht erfüllen.
Das gelang uns mit Erfolg, nun muss
der Stadtrat bei einigen Projekten
nochmals über die Bücher und sie
überarbeiten. Am Mittwoch (dann
wird diese Zeitung schon gedruckt
sein) berät der Gemeinderat voraussichtlich das letzte Mal über das Budget, es fehlen noch die Anträge zum
Schuldepartement und die entscheidende Schlussabstimmung. Ob die
Grünen dem Budget zustimmen werden, müssen wir noch entscheiden.
Da lässt sich aber niemand im Vorfeld in die Karten blicken.
Ich wünsche Ihnen ein gutes
2015!
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Stadt Zürich
Nr. 51/52
18. Dezember 2014
AKTUELL
Keine Mietzins- und Taxerhöhungen
Der Zürcher Gemeinderat
kürzte dem Stadtrat das
Budgetdefizit von 160 Millionen Franken in seinen
ersten drei Sitzungen um
29,5 Millionen Franken.
Bei Redaktionsschluss
waren noch das Sozialund das Schul- und Sportdepartement ausstehend.
Pia Meier
Der Stadtrat hatte ein Budget mit einem Defizit von rund 160 Millionen
Franken vorgelegt. Die Ausgaben
sind auf knapp 8,6 Milliarden veranschlagt, die Einnahmen auf gut 8,4
Milliarden Franken. Insgesamt hat
der Rat das geplante Budgetdefizit in
seinen ersten drei Sitzungen um 29,5
Millionen Franken reduziert.
Keine Mietzinserhöhungen
Hervorzuheben ist die Streichung der
Berghilfe in Höhe von 500 000 Franken. Die linksgrüne Ratsseite wehrte
sich vergeblich dagegen. Auf der anderen Seite wehrte sich der Gemeinderat erfolgreich gegen die geplante
Taxerhöhung in städtischen Alterszentren. Weiter soll die Stadt auf die
geplanten Mietzinserhöhungen für
Ladenmieter an Werdmühleplatz verzichten, so der Gemeinderat.
Beim Tiefbau- und Entsorgungsdepartement sorgten Velorouten und
Lärmschutzmassnahmen für Diskussionen. Hier strich die rot-grüne
Ratsseite 11,7 Millionen Franken aus
dem Budget, weil bei der Sanierung
ANZEIGEN
Die Velorouten polarisierten im Zürcher Gemeinderat.
und Erneuerung der Winzer- und der
Bertastrasse, der Rämistrasse, des
Max-Frisch-Platzes, der Hönggerstrasse, der Zurlindenstrasse und des
Parkrings Velowege fehlen oder über
das Trottoir führen sollen. 500 000
Franken will die rot-grüne Mehrheit
sparen, indem die Stadt weniger häufig Zuschüsse an Lärmschutzfenster
bezahlt, sondern Temporeduktionen
einführt. Weiter strichen die Linken
und Grünen die 200 000 Franken, die
der Stadtrat für die Begleitplanung
zum Rosengartentram vorgesehen
hatte. Die bürgerlichen Parteien stellten Kürzungsanträge, um zu verhindern, dass mit dem Geld Parkplätze
zurückgebaut werden. Die Verkehrsund Parkplatzsituation am Heimplatz
soll nochmals überdacht werden.
Beim Sozialdepartement wurde hart
gerungen um die geplanten Mehrausgaben für Sozialdetektive.
Allgemein gibt es 2015 weniger
Geld für die Weiterbildung des Stadt-
Foto: ls.
Kantonales Budget
Der Regierungsrat sah für den
Kanton ein Budget von 14,7 Milliarden Franken vor mit einem
Budget von knapp 190 Millionen
Franken. Der Kantonsrat hat nun
rund 215 Millionen Franken gespart. Damit hat der Kanton Zürich fürs 2015 einen knapp positiven Voranschlag mit einem Überschuss von 26,5 Millionen Franken. Die bürgerliche Sparallianz
von SVP, FDP, CVP, BDP und GLP
hatte bis zum Schluss der fast 20
Stunden dauernden Debatte zusammengehalten. (pm.)
personals, für Spesen und Reisen und
für den Kauf von Computersoftware.
Bei Redaktionsschluss noch ausstehend waren das Sozialdepartement und das Schul- und Sportdepartement.
Kariem Hussein und
Iouri Podladtchikov geehrt
Der Stadtzürcher Sportpreis wird
dieses Jahr gleich zweimal vergeben:
Der mit 10 000 Franken dotierte
Preis wird dem Hürden-Europameister Kariem Hussein und dem Halfpipe-Olympiasieger Iouri Podladtchikov verliehen. Podladtchikov erhält
den Sportpreis bereits zum dritten
Mal. Den Preis als Nachwuchssportlerin darf die Kletterin Alina Ring
entgegennehmen, und als Sportförderer des Jahres wurde Patrick K. Magyar gewählt. Sie stehen stellvertretend für unzählige Höchstleistungen
von Zürcher Sportlerinnen und
Sportlern. Diese haben alleine im
Jahr 2014 in ganz unterschiedlichen
Sportarten, von Bogenschiessen bis
Tennis, in den verschiedenen Alters-
klassen 170 Schweizer-Meister-Titel
errungen. «Dies unterstreicht den
Stellenwert des Leistungssports in
der Sportstadt Zürich», teilt der
Stadtrat mit. Aus dieser Vielzahl von
Leistungssportlerinnen und -sportlern hat die Jury der Stadtzürcher
Sportpreise unter der Leitung von
Stadtrat Gerold Lauber die Preisträgerinnen und Preisträger für das
Jahr 2014 in den Kategorien Einzelsport/Team, Nachwuchssport und
Sportförderung gewählt.
Die Verleihung der Sportpreise ist
ein wichtiger Teil der Stadtzürcher
Sportförderung. Im Foyer der Saalsporthalle sind künstlerisch vergrösserte Daumenabdrücke von allen
Preisträgern verewigt. (pd./pm.)
Ältere Menschen verlassen die Stadt
Mehr 60-Jährige und Ältere
verlassen die Stadt Zürich
als zuziehen, vor allem aus
persönlichen Gründen.
Zürich ist ein attraktiver Wohnort.
Das trifft insbesondere auch für 60jährige und ältere Menschen zu. Weil
in dieser Altersklasse jedoch seit Längerem mehr Personen weg- als zuziehen, wurden von Statistik Stadt Zürich die Wegzugsgründe untersucht.
Bei Wegzügen, die innerhalb der
Schweiz stattfanden, war der Kauf
oder das Erbe von Wohneigentum
der wichtigste Wegzugsgrund. Die
Nähe zu den Angehörigen und die
preisgünstigere neue Umgebung folgten auf den nächsten Rängen der
persönlichen Wegzugsgründe. Von
den ins Ausland gezogenen Personen
wurde die Rückkehr in die Herkunftsregion von über der Hälfte als dominanter Wegzugsgrund genannt.
Etwa jeder zehnten in eine andere
Schweizer Gemeinde weggezogenen
Person wurde zuvor die Wohnung gekündigt, beim Wegzug ins Ausland
war der Anteil etwa halb so gross.
Etwa zwei Drittel der in eine andere
Schweizer Gemeinde Weggezogenen
suchten nicht nach einer neuen Wohnung in Zürich. 60- bis 69-Jährige
fanden eine neue Wohnung vor allem
über das Internet. (pd./pm.)
Zürich Nord
AKTUELL
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Tram-/Bushaltestelle Bahnhof Oerlikon
Süd sorgt für Ärger
Der Neubau hat Platz für die Kirche und Wohnungen.
Visualisierung: zvg.
Kirchen-Neubau in Affoltern
In Affoltern, direkt neben dem Migros-Markt an der Ecke Zehntenhausstrasse/In Böden, besitzt die Neuapostolische Kirche seit 1965 ein Kirchenlokal mit angebautem 3-Familen-Wohnhaus. Hier plant sie nun einen modernen Neubau, der einen
grosszügigen, lichtdurchfluteten Kirchensaal mit 230 Sitzplätzen, mehrere Nebenräume für den kirchlichen
Unterricht und für Seminare beinhaltet. Ausserdem gehört dazu ein
Wohnteil mit vier 2,5- und zwei 3,5Zimmer-Wohnungen. Das Projekt
wurde von Walser Architekturteam
aus Zürich entworfen. Der Baubeginn
ist für Herbst 2015 geplant.
Im nahen Umkreis befinden sich
die neuapostolischen Gemeinden
Seebach, Regensdorf und Oerlikon.
Die Gemeinde Oerlikon an der Regensbergstrasse besteht bereits seit
1927 und ist eine der ältesten Gemeinden der Neuapostolischen Kirche in der Stadt Zürich. Deshalb hat
sich die Neuapostolische Kirche entschieden, die beiden Stadt-Gemeinden Oerlikon und Affoltern in der
neuen Kirche in Zürich-Affoltern zusammenzuführen. (zn.)
LESERBRIEF
Ein winziger Schritt
«Mit dem Eisgleiter auf die Eisbahn», Ausgabe vom 11. Dezember.
Ihren Artikel habe ich mit grossem
Interesse gelesen. Es ist erfreulich,
dass man in Zukunft auch auf der
Eisbahn mit uns Rollstuhlfahrern
rechnen muss und sich eine weitere
Tür, die wie so viele zu lange verschlossen war, geöffnet hat. Freilich
handelt sich dabei «nur» um einen
winzigen Schritt in Richtung einer
Gesellschaft, in der es keine Rolle
mehr spielt, ob man nun mit oder oh-
ne eine Behinderung lebt, aber immerhin ist es weiterer kleiner Lichtblick. Es wäre schön, wenn sich die
Entscheidungsträger in unserem
Land überall dazu durchringen könnten, die nötigen Schritte hin zur Integration von uns Menschen mit Behinderungen in die Wege zu leiten! Doch
bis dahin wird man wohl noch manchen ideologisch-politischen Graben
zuschütten und Sensibilisierungsarbeit leisten müssen. Fürs Erste freue
ich mich über das gelungene Eisgleiter-Projekt und wünsche viel Spass
beim Besuch der Eisbahn.
Matyas Sagi-Kiss, 8045 Zürich
Gemeinderat Hans Jörg Käppeli (SP)
fragte den Stadtrat an, warum bei
der Haltestelle Bahnhof Oerlikon Süd
die Haltekanten nicht versetzt angeordnet wurden beziehungsweise warum die Aufträge des Gemeinderats
nicht berücksichtigt wurden.
Seit Mitte August ist die neue
kombinierte Tram-/Bushaltestelle auf
dem Bahnhofplatz Süd in Oerlikon in
Betrieb. Käppeli weist darauf hin,
dass bei dieser Haltestelle die Busund die Tramkante in einer Linie liegen. Um nicht an der Tramkante
hängenzubleiben und das Fahrzeug
zu beschädigen, würden die Busfahrer einen grossen Abstand zur Bus-
kante einhalten. Dadurch entstehe
ein grosser Spalt für die Ein- und
Aussteigenden. Das sei ein erhebliches Stolperrisiko. Trotz Aufforderung durch den Gemeinderat habe
der Stadtrat in Oerlikon keine versetzte Anordnung der Haltekanten
ausgeführt.
Der Stadtrat weist in seiner Antwort darauf hin, dass das Anordnungsprinzip bei der Tram-/Bushaltestelle Bahnhof Oerlikon zum Zeitpunkt der Projektentwicklung dem
gültigen Standard entsprach und deshalb so umgesetzt wurde. Neuere Bestrebungen zielten im Bereich der
Busse aber auf eine höhere Haltekan-
te hin, die den Buspassagieren einen
autonomen Einstieg ermöglicht. Diese Anordnung befinde sich zurzeit in
der Entwicklungsphase. Um Erfahrungen im Betrieb zu sammeln, wurde im Juli 2013 die Testhaltestelle
Neunbrunnen erstellt. «Die daraus
gewonnenen Erkenntnisse fliessen in
die Entwicklung neuer Haltekantentypologien ein», so der Stadtrat. Ab
2016 soll die neue Typologie verbreitet realisiert werden.
Ein weiteres Ärgernis für die Buspassagiere ist, dass das neue Dach
bei der Tramhaltestelle erstellt wurde. Da es viel zu kurz ist, stehen die
Buspassagiere im Regen. (pm.)
Beginn Ersatzneubau des Reservoirs Käferberg
Im Käferbergwald wird das bestehende Reservoir Käferberg durch einen etwa 100 Meter entfernten Neubau abgelöst. Die Bauherrin ist die
Wasserversorgung Zürich. Die alten
Reservoirkammern werden nach Fertigstellung und Inbetriebnahme des
Neubaus gesamthaft abgebrochen,
und das Gelände wird renaturiert
und wieder aufgeforstet.
Der Neubau des Reservoirs Käferberg wurde im Gemeinderat der
Stadt Zürich ohne eine Gegenstimme
angenommen und der Wasserversorgung Zürich zur Ausführung übertragen. Die gesamten Bautätigkeiten
werden sich von Anfang 2015 bis
2018 erstrecken. Im Januar 2015
wird die Rodung der benötigten Bauflächen durchgeführt, dies unter Verantwortung des Revierförsters der
Stadt Zürich. Die Rodung dauert etwa
drei Wochen und soll gegen Ende Januar abgeschlossen sein.
Die Wasserversorgung steht mit
dem Quartierverein und dem Revier-
förster in Kontakt, um geeignete Alternativen für diejenigen Grill- und
Picknick-Plätze anzubieten, welche
sich heute im unmittelbaren Baustellenbereich befinden und während
der Bauarbeiten nicht benutzbar
sind. Die Wasserversorgung stellt be-
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reits im Dezember Informationstafeln
für die Besucherinnen und Besucher
des Käferbergwaldes mit näheren
Angaben zum Bauvorhaben auf. (pr.)
Mehr über das Projekt erfährt man auf der
Website www.stadt-zuerich.ch/dib/de/index/wasserversorgung/aktuell.html.
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und geniale Christbaumständer!
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Frohe Weihnachten sowie gute
Gesundheit und ein glückliches
neues Jahr
Marcello und sein Team
bedanken sich für Ihre Treue.
Achtung!
Sonntag, 21. Dezember 2014, und
Freitag, 2. Januar 2015, haben wir
für Sie von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
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8049 Zürich
Telefon 043 300 45 44
Mo–Fr, 7 bis 19 Uhr, Sa, 7 bis 18 Uhr
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Kleinanzeigen kosten pro Doppelzeile Fr. 20.-. Chiffrezuschlag Fr.
5.- Bargeld beilegen und mit dem Coupon einsenden an: Lokalinfo
AG, «Kleinanzeigen», Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich. Diese Inserate
sind nur für private Anbieter. Aufträge, die bis Freitag, 10.00 Uhr,
bei uns eintreffen, erscheinen in der nächsten Ausgabe. Den Text
bitte in Blockschrift ausfüllen (pro Feld 1 Buchstabe, Satzzeichen oder
Wortzwischenraum).
❏ Freizeit/Ferien
❏ Unterricht/Kurse
❏ Fitness/Gesundheit
❏ Musik/Unterhaltung
❏ Diverses
❏ Fahrzeuge
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❏ Wohnungen
❏ Möbel/Antiquitäten
Zürich Nord
AKTUELL
Der Weihnachtsmarkt stiess bei der Bevölkerung auf Interesse.
Fotos: pm.
Nr. 51/52
Im Haus von Max Rüedi hängen zahlreiche Bilder.
18. Dezember 2014
Max Rüedi, bald 90-jährig.
Erfolgreicher Weihnachtsmarkt
Zu Besuch beim Künstler Max Rüedi
Der 1. Affoltemer Weihnachtsmarkt im und ums
Zehntenhaus in Affoltern
war ein Erfolg. Im nächsten
Jahr soll er wieder stattfinden.
Im Rahmen der Kunstausstellung «Weltlich?heilig?menschlich?» der
Reformierten Kirchgemeinde
Oerlikon besuchten
Interessierte den Künstler
Max Rüedi zu Hause.
Pia Meier
Ob australische Süssigkeiten, Gestricktes, weihnachtliche Dekorationen, Handtaschen oder Schmuck, die
Auswahl am Weihnachtsmarkt war
gross. Auch wenn das Wetter nicht
besonders weihnachtlich war, fanden
an beiden Tagen zahlreiche Affoltemer und Auswärtige den Weg zum
Zehntenhaus. Die Standbetreiber
zeigten sich mehrheitlich zufrieden
mit dem Verkauf. Einige wünschten
eine noch weihnachtlichere Atmosphäre und Musik. Beliebt bei den
Besuchern waren auch die kulinari-
Pia Meier
Vielfältige Auswahl.
schen Köstlichkeiten wie die selber
gemachte Suppe und die verschiedenen Kuchen. Der Anlass war aber
auch ein Treffpunkt und eine gute
Gelegenheit, sich mit anderen Besuchern zu unterhalten.
Der Affoltemer Weihnachtsmarkt
soll im nächsten Jahr wieder stattfinden. Die Organisatoren wollen aber
zuerst noch über die Bücher gehen.
Wer das Haus von Max Rüedi an der
Frohburgstrasse betritt, ist überwältigt von seiner Gastfreundschaft und
vor allem von der Vielzahl von farbenprächtigen Bildern, die auf allen
Stockwerken in seinem Haus hängen.
Es sind grosse und kleine Bilder mit
biblischen Sujets, gespiegelt im weltlichen Alltag, in welchem Liebe und
Körperlichkeit eine wichtige Rolle
spielen. Der Besuch von Rüedis Haus
wurde von der Reformierten Kirchgemeinde Oerlikon unter der Leitung
Fotos: pm.
von Veronika Kuhn, Kunstvermittlerin und Kuratorin der Ausstellung,
sowie Pfarrerin Renata Huonker organisiert.
der 90er Jahre erhielt er schweizweit
zahlreiche öffentliche Aufträge. Sein
Werk war verschiedene Male öffentlich ausgestellt.
Unerschöpflicher Fundus
Vier Kunststationen
Rüedis unerschöpflicher Fundus ist
die Bibel. Der Maler kehrt in manchen seiner Werke zu archaischen
Gottesbildern zurück, einer biblischen Welt im Paradiesgarten, noch
bevor der Menschen von der Existenz
des Baums der Erkenntnis wusste.
Ein Beispiel ist das Bild von Adam
und Eva, die sich zärtlich umarmen,
während sich kämpfend zwei Tiere
neben ihnen umschlingen und in der
rechten unteren Bildecke eine erschöpfte Schlange mit Vogelkopf
sichtbar ist.
Rüedi ist auch durch seine Glasfenster und Wandmalereien in kirchlichen Räumen bekannt geworden.
Seit Anfang der 60er Jahre bis Ende
Die Kunstausstellung «Weltlich?heilig?menschlich?» der Reformierten
Kirchgemeinde Oerlikon widmet sich
dem umfassenden Werk von Max
Rüedi. Vier Kunststationen sowie Begleitveranstaltungen geben Einblick
in sein Schaffen in den Bereichen
Malerei, Grafik und Glasmalerei.
13. Januar, 14 bis 16 Uhr, Kunstspaziergang Kunststation III, Besichtigung von
Werken von Max Rüedi in Kirchen von Zürich, kath. Kirche Bruder Klaus. 22. Januar, 18 bis 19 Uhr, Kunstspaziergang I und
II, ref. Kirchgemeindehaus Oerlikon. 27.
Januar, 14 bis 15.30 Uhr, Kunstspaziergang zu Kunststation III, Besichtigung der
Glasfenster von Max Rüedi. Kirche St.
Franziskus Wollishofen. 4. Februar, 19.30
Uhr, Finissage Vortrag von Veronika Kuhn.
Ref. Kirchgemeindehaus Oerlikon.
Brave Ehemänner auf Abwegen
Maria-Lourdes-Chor singt «Missa brevis»
Das Theater Zürich Nord
spielt am 9. und 10. Januar den Einakter «E fuuli
Uusreed». Das Esstheater
findet im GZ Seebach statt.
Der Chor der Kirche
Maria Lourdes in Seebach
präsentiert an Weihnachten
die «Missa brevis» von
W. A. Mozart.
Pia Meier
Das Theater Zürich Nord bringt jedes
Jahr einen Drei- und einen Einakter
auf die Bühne. Dieses Jahr präsentieren die Laienschauspieler das Lustspiel «E fuuli Uusreed» von Hans
Wälti im Rahmen eines Esstheaters.
Das Stück handelt von Max und Rosa
Klein und Fritz und Frida Gross. Sie
führen ein geordnetes und recht anständiges Eheleben. Max und Rosa
fallen zudem durch eine besondere
Treue und Wahrheitsliebe auf. Seinem Partner zu jeder Zeit die Wahrheit sagen, ist nicht immer einfach.
Das muss der Wahrheitsfanatiker
Max nach einer durchzechten Nacht
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«Die besser Helfti»
Das Theater Zürich Nord spielt
vom 21. Januar bis 1. Februar im
GZ Seebach den Dreiakter «Die
besser Helfti». Die Komödie in
vier Akten handelt von drei ganz
verschiedenen Paaren. Die drei
Männer arbeiten in demselben
Betrieb. Regie führt Jack Gutknecht. (pm.)
auf recht eindrückliche Art erfahren.
Auf der Bühne stehen André Bataillard, Brigitte Neidhart, Carlos Wilhelm, Edith Fischer und Franziska
von Rotz. Regie führt Christian Furrer. Elisabeth und Paul Hänni verwöhnen die Theaterbesucher mit
Spaghetti bolognese oder pomodoro.
Nach diesen beiden Auftritten
geht der Einakter auf Tournee.
Aufführungen: 9. und 10. Januar, 19.30
Uhr Essen, 20.30 Uhr Theater. www.tzn.ch.
9
Pia Meier
Am 24. Dezember um 23 Uhr und
am 25. Dezember um 11 Uhr singt
der Maria-Lourdes-Chor in der Kirche Maria Lourdes die «Missa brevis» KV 194 von W. A. Mozart. Begleitet wird der Chor vom Remènyl.EdeKammerorchester aus Ungarn und
von Markus Hardegger an der Orgel.
Weiter steht das Werk «Tui sunt coeli» von J. Haydn auf dem Programm.
Dirigentin und Solistin (Sopran) ist
Barbara Meszaros. Weitere Solisten
sind Franca Courtin (Alt), Reto Hofstetter und Andreas Gattiker (Tenor)
sowie Ronnie Bachofner (Bass). Der
Chor in der Kirche Maria Lourdes
Der Maria-Lourdes-Chor tritt an Weihnachten auf.
existiert seit zwölf Jahren. Das Repertoire umfasst vorwiegend sakrale
Werke. Der Chor tritt bei ungefähr
sechs Aufführungen pro Jahr auf. An
Weihnachten und an Ostern zeigt er
sein Können mit der Unterstützung
von einem professionellen Orchester
und von Solisten.
Foto: zvg.
Geprobt wird jeden Dienstagabend um 20 Uhr im Pfarreizentrum
Maria Lourdes an der Seebacherstrasse 3 in Seebach. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit willkommen.
www.forum-pfarrblatt.ch
10
Zürich Nord
Nr. 51/52
18. Dezember 2014
Natur- und
Vogelschutzverein
Höngg
Quartierverein Höngg
Einladung zur
Waldweihnacht
Winteraktion
Samstag, 20. Dezember 2014
Treffpunkt: 18.30 Uhr
beim Parkplatz Friedhof Hönggerberg
18. Dez. 2014 – 10. Jan. 2015
auf diverse Auslaufmodelle
Nach einem Spaziergang durch den winterlichen Wald
hören wir am Lagerfeuer eine Weihnachtsgeschichte
und singen gemeinsam Weihnachtslieder.
Musikalische Umrahmung durch die Bläser des
Musikvereins Zürich-Höngg. Anschliessend können
mitgebrachte Würste am Feuer gebraten oder auch –
bereits grilliert – gekauft werden.
Heisser Tee wird gratis ausgeschenkt.
Alle sind herzlich eingeladen!
NVV Höngg und Quartierverein Höngg
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Zürich Nord
Nr. 51/52
18. Dezember 2014
11
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Stadt Zürich
Nr. 51/52
18. Dezember 2014
AKTUELL
Hommage an die Courage
Die bekannte Zürcher Autorin und Schillerpreis-Trägerin Susanna Schwager widmet ihr jüngstes Buch einer
bärenstarken Kämpferin im
Zürich der 80er Jahre.
Einblick in die russische Seele: Die Chorgruppe «Corale Ermitage».
Foto: zvg.
Gregorianische Gesänge im Fraumünster
Mit ihren ausdrucksstarken
und gefühlsvollen Stimmen
lädt die Chorgruppe «Corale
Ermitage» aus St. Petersburg zu einer einmaligen
spirituellen Reise ein.
Seit seiner Gründung 1996 reist das
vierköpfige Ensemble mit seiner russischen Musik regelmässig durch
Westeuropa. Zum facettenreichen
Repertoire gehören orthodox-geistliche Gesänge und traditionelle Klostermelodien aus Zeiten des russischen Barocks und Klassizismus.
Auch Werke berühmter russischer
Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts und Melodien aus dem
russischen Kulturgut werden zum
Besten gegeben. Passend zur Jahreszeit lässt der Chor den Konzertabend mit weltbekannten Weihnachtsliedern ausklingen.
Verstehen kann man «Corale Ermitage» auch ohne Russischkenntnisse, denn: Filigran und mächtig verschmelzen die vier schönen Stimmen
zu einer tragenden und behaglichen
Einheit. Ein Abend mit «Corale Ermitage» verspricht einen tiefen Einblick
in die russische Seele. (pd./mai.)
Sonntag, 28. Dezember, 19 Uhr, Kirche
Fraumünster Zürich.
Wettbewerb
Lokalinfo verlost 3x 2 Eintritte für
das Konzert von «Corale Ermitage», am Sonntag, 28. Dezember, 19
Uhr, im Fraumünster Zürich. Wer
sein Glück versuchen will, sendet
bis 22. Dezember eine Mail mit Betreffzeile «Corale Ermitage» an
lokalinfo@lokalinfo.ch
oder eine Postkarte an
Lokalinfo AG
Wettbewerb «Corale Ermitage»
Buckhauserstrasse 11
8048 Zürich
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
Universität Irchel entwickelt sich weiter
Für das gesamte Areal der
Universität Irchel besteht
ein dringlicher Ausbau- und
Erneuerungsbedarf. Der
Regierungsrat und der
Zürcher Stadtrat sowie die
Universität haben nun dem
Masterplan Campus Irchel
zugestimmt.
Vor rund vier Jahrzehnten eröffnete
die Universität Zürich ihren zweiten
Standort auf dem Irchel. Seither hat
sich die Zahl der Studierenden verdreifacht. Der Masterplan zeigt auf,
wie sich der Standort Zürich-Irchel
bis ins Jahr 2050 weiterentwickeln
kann. Er bildet zusammen mit dem
Masterplan Hochschulgebiet ZürichZentrum die Grundlage für die Umsetzung der Zweistandort-Strategie
de Universität Zürich.
Um die zukünftige Entwicklung
der Universität Irchel zu sichern, ist
eine adäquate Standortentwicklung
notwendig. Die Universität hat des-
Notrufnummer 144
Seit dem 2. Dezember nimmt die Einsatzzentrale von Schutz & Rettung
Zürich die Notrufe 144 aus dem Kanton Zug entgegen. Die Umstellung hat
problemlos geklappt, die ersten Erfahrungen sind positiv. Bis und mit
11. Dezember sind in Zürich 161 Anrufe aus dem Kanton Zug eingegangen. Der Rettungsdienst Zug (RDZ)
musste 139 Mal aufgeboten werden.
Alles verlief ohne grössere Schwierigkeiten. Beeindruckend seien für die
Rettungssanitäter an der Front die
schnellen Dispositionszeiten. Oft gehe
es keine 30 Sekunden vom Eingang
eines Anrufs bis zum Zeitpunkt, wo
die Retter für einen Einsatz aufgeboten werden. (pd.)
halb für ihre zwei Hauptstandorte
Hochschulgebiet Zürich-Zentrum und
Zürich-Irchel entsprechende räumliche Entwicklungsziele festgelegt. Für
das Hochschulgebiet Zentrum liegt
seit September ein Masterplan vor,
der die langfristige Entwicklung der
drei Institutionen Universität Zürich,
ETH und Universitätsspital aufzeigt.
Auch für den Campus Irchel ist eine
umfassende Erneuerung, Verdichtung und zeitgemässe Weiterentwicklung der Gesamtanlage geplant.
Das Amt für Raumentwicklung
der Baudirektion führte eine entsprechende Gebietsplanung im Auftrag
der Bildungsdirektion und der Universität Zürich sowie im Dialog mit
dem Staatsarchiv des Kantons Zürich
und der Stadt Zürich durch. Der nun
vorliegende Masterplan Campus Irchel, dem alle Projektbeteiligten zugestimmt haben, enthält die Leitplanken für die langfristige, integrale
räumliche Entwicklung des Standorts
Irchel. Er konkretisiert Leitideen
für die Teilräume «Mitte», «Süd»,
«Nord» und «Irchelpark», benennt
den Vertiefungsbedarf und die Mass-
nahmen zur Umsetzung. Mit dem
Masterplan ist ein wichtiger strategischer Schritt für die künftige infrastrukturelle Weiterentwicklung der
Universität Zürich gemacht. Das Vorhaben soll in Etappen realisiert werden und gewährleisten, dass auch
kommenden Generationen von Studierenden hochstehende Lehr- und
Forschungseinrichtungen zur Verfügung stehen.
Im Lauf der Gebietsplanung hat
sich eine konstruktive Zusammenarbeit der Projektpartner etabliert.
Durch ein Gebietsmanagement soll
nun gewährleistet werden, dass die
im Masterplan angestrebte Entwicklung auch umgesetzt wird. Als nächster Schritt sollen auf der Grundlage
des Masterplans die Eckwerte für die
Weiterentwicklung des Standorts Irchel im kantonalen Richtplan behördenverbindlich verankert werden.
Der Richtplan wird im Rahmen des
sogenannten «Richtplanpakets 2015»
angepasst, das voraussichtlich im
Herbst 2015 öffentlich aufgelegt und
bis Frühjahr 2016 dem Kantonsrat
überwiesen werden soll. (pd./pm.)
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Last Minute Christmas Shopping
Weihnachten 2014 wird dank dem
Letzipark garantiert stressfrei: Das
Zürcher Einkaufszentrum lässt zum
ersten Mal an einem 23. Dezember
seine Türen bis um 22 Uhr offen und
lädt so zum entspannten Last Minute
Christmas Shopping. Dazu überraschen sechs stramme Nussknacker
die Kunden mit Gutscheinen für einen gratis Glühwein und ein feines
Schokoladengeschenk. Für die Kinder dreht wie gewohnt der Märlizug
seine Runden, und das Päcklihuus
offeriert seinen traditionellen Geschenkservice. (pd./pm.)
www.letzipark.ch
Hedy ist eine Frau mit Rätseln und
mehreren Leben. Eine schöne, quirlige Mutter und Femme fatale. Ihr Weg
führt von St. Gallen über den Maghreb
ins Zürcher Niederdorf. Hedy ist auch
die Gestalt hinter der Maske der Roten
Zora, die in der biederen Bankenstadt
der 80er Jahre für Bewegung sorgt.
Eine Abrechnung im Zuhälter-Milieu
überlebt sie nur mit einer ungeheuren
Portion Glück und dank eines Schutzengels in Polizeiuniform. Auch weitere
Schläge des Schicksals pariert sie mit
ihrer gewaltigen Lebenskraft. Und mit
der Hilfe ihres treuen Freundes Päuli.
Die Geschichte von Hedy und Päuli
wurde von Susanna Schwager aufgespürt, zusammengefügt und verdichtet. Die Ingredienzen dafür hat die
Schriftstellerin, wie immer in ihren
Büchern, im Realen, Erahnten und
Erfühlten gefunden. Schwagers Buch
ist ein Sittenbild aus dem Zürich der
80er Jahre. Ein Zweipersonenstück
um die alten Fragen von Frau und
Mann und um das, was sie im Innersten zusammenhält. Krimi, Erotikon
und Stadtgeschichte. Und eine Hymne
an die Courage. (pd./mai.)
Susanna Schwager, «Freudenfrau. Die Geschichte der Zora von Zürich», Wörterseh
Verlag, 2014. 200 Seiten, gebunden. ISBN:
978-3-03763-050-1.
Foto: zvg.
F.: A. Vollenweider
Wettbewerb
Lokalinfo verlost drei Exemplare von Susanna Schwagers «Freudenfrau». Wer eines gewinnen
möchte, schickt
bis spätestens
22. Dezember
eine E-Mail mit Betreffzeile
«Freudenfrau» an:
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Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
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Weihnachtswunder
Meine Kinder lesen noch wenig Zeitung, deshalb sei hier verraten: Als
Weihnachtsüberraschung bekommen
sie Sitzsäcke. Diese habe ich in der
Nähe vom Paradeplatz erstanden,
aber mit drei riesigen Säcken kann
man nicht aufs Tram. Somit habe ich
das Undenkbare gewagt, und das
«Zubringerdienst gestattet» auf eine
– für mich – erste Belastungsprobe
gestellt. Klopfenden Herzens steuerte
ich mein Auto durch die engen Gassen hinter dem Fraumünsterplatz,
immer im Zweifel, ob dies wirklich
rechtens sei. Und siehe da: Alles
klappte reibungslos. Ich verlud meine
Säcke und fand ohne Busse wieder
aus den engen Gassen heraus. Das
hat doch Wunderpotenzial!
Meine Mailänderli
Auf den Boden der Wirklichkeit riss
mich meine Tochter zurück. Ihre
Hausaufgabe von der Schule: Guetzli
backen. Das bedeutet Hausaufgaben
für die Mutter! Da ich schlecht backen kann, kann, griff ich zum «Fülscher», dem alten Standardwerk unserer Grossmütter für Kochen und
Backen. Dort stolperte ich über ein
Rezept für Spaghetti mit einer empfohlenen Garzeit von 20 bis 25 Minuten. Das ist nicht mehr ganz al dente.
Für die Guetzli griff ich mir darauf
doch lieber «Betti Bossi», zugegeben
eine etwas ältere Ausgabe. Auf Betti
Bossi verlässt sich die halbe Nation,
also stach ich die Mailänderli wie
vorgeschrieben fünf Millimeter dick
aus. Resultat: Ausgedörrte Trockenplätzchen. Mit einer grosszügigen Zuckerverzierung retteten wir die Aktion, denn wenn der Inhalt nicht
stimmt, muss wenigstens die Verpackung gut sein.
Mein Weihnachtswunsch
Einkaufen im Letzipark.
Susanna Schwager.
Apropos Verpackung: Im «20Minuten» war nachzulesen, dass die Stadt
Nicole Barandun-Gross.
Foto: zvg.
Zürich 17 000 Franken ausgegeben
hat für die Überprüfung der Ausstrahlung unserer Weihnachtsmärkte. Wen wunderts, dass wir schlechter abschneiden als Strassburg oder
Nürnberg. Das hätte ich auch so gewusst. Doch persönlich wünsche mir
sowieso, dass wir uns allgemein etwas mehr Imperfektion gönnen. Bunt
macht lebendig.
Es müssen ja nicht meine ausgedörrten Mailänderli sein, sympathisch sind auch die von der Cevi
oder vom Frauenverein. Das Schöne
kann erst richtig strahlen, wenn es
auch Halbbatziges gibt. Wie wir alle
wissen, ist das Christkind nicht im
5-Stern-Hotel auf die Welt gekommen, und trotzdem ist etwas aus ihm
geworden. Was für das Christkind gut
war, sollte uns normalen Menschen –
obwohl wir in Zürich wohnen – auch
reichen.
Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und viel Glück im neuen
Jahr!
Nicole Barandun-Gross,
Präsidentin Gewerbeverband der
Stadt Zürich
Stadt Zürich
Nr. 51/52
18. Dezember 2014
13
ZÜRICH INSIDE
Ursula Litmanowitsch
E-Mail: litmanowitsch@gmail.com
Rhythmus im Blut: Christine und
Pepe Lienhard.
Trotz opulenter Ballrobe von Merry’s liegt geschmeidiges Tanzen durchaus drin: Miss Schweiz Laetitia Guarino mit Freund Stefano Iodice.
Debütierende: Luisa Lämmel und
Dennis De Vree.
Ball–Kaiserin Marianne Kaiser gibt ihr ganzes Herzblut für den jährlichen
Auftritt und die Ausbildung der Debütantenpaare.
45. Kaiser Ball verzaubert und beschwingt VIPs
Es war der Ball der Herzen. Alles
sehr liebreizend und mit viel Gespür
und Gefühl für das leise Detail. Die
Eintrittspreise
waren
moderat.
Zwischen 60 Franken für Studierende und bis zu 420 Franken (teuerste
Kategorie mit inkludiertem Dinner
und Sitzplatz mit Sicht auf die Tanzfläche).
Rund 1200 Ballvergnügte liessen
sich den traditionellen Kaiser Ball im
Kongresshaus am Samstag nicht entgehen. Darunter auch Kinobesitzer
(Arena Cinemas) Edi Stöckli: «In der
Tanzschule Kaiser habe ich vor Jahrzehnten Cha-Cha-Cha und Rumba erlernt. Nun versuche ich es auf dem
Parkett mal mit Walzer.»
Seit 25 Jahren eröffnen Debütantenpaare den Ball, der seit 45 Jahren
durchgeführt wird. Alle Debütierenden gaben ihr Bestes und sahen blendend aus. Unter ihnen war auch Luisa Lämmel, die es beim letzten Elite
Modellook als Finalistin unter die Top
5 schaffte und Publikumsliebling
wurde. Regelmässige Besucherin dieses Balles sind Regierungsrätin Ursula und Ulrich E. Gut. Zum ersten
Mal dabei war Raiffeisen-CEO Pierin
Vincenz mit seiner Frau Nadja Ceregato. Bei «Alles Walzer !» blieb er allerdings erst mal in Reserve, wagte
sich aber später beschwingt aufs Parkett und drehte sich elegant und vollendet im Dreivierteltakt: «Es ist wie
mit dem Skifahren, entweder man
kann es, oder man kann es nicht»,
scherzte der Bündner.
Aufgefallen am Ball: ein junges
Paar in Appenzeller Tracht. Sibylle
Reimann aus Herrliberg konnte Eric
Fässler nur für den Ball gewinnen,
wenn der gebürtige Appenzeller in
traditioneller Kleidung kommen durfte. Sogar das typische «Lendauerli»
fehlte nicht, obgleich ja überall
Rauchverbot war und das «Rauchknebeli» nur als Requisite diente. Der
Erlös der Tombola im Gesamtwert
von über 70 000 Franken erging heuer an den «Verein Lebensfreude» für
Menschen mit einer geistigen Behinderung. Eine wohltätige Institution,
die von Christine Lienhard gegründet wurde: «Nach fast 10 Jahren Betreuung der Kaiser-Ball-Tombola
freue ich mich ausserordentlich,
dass, meine Organisation berücksichtigt wird.»
Studentin Sibylle Reimann, Eric Fässler.
Trittsicher: Hochseilartist Freddy
Nock und seine Gattin Ximena.
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Ljuba Manz mit Gatte Marco Conte.
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Nationalrätin Doris Fiala und Gatte Jan.
Selbstsicher: Raiffeisen-CEO Pierin
Vincenz und Nadja Ceregato.
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Zürich Nord
Nr. 51/52
18. Dezember 2014
Veranstaltungen & Freizeit
Was, wann, wo – Tipps für Anlässe in der Region
BUCHTIPP
Zürcher Pioniergeist
in 60 Porträts
In einem grosszügig bebilderten Buch hat
Wissenschaftsjournalist und
Buchautor Beat
Glogger (Hrsg.)
60 Persönlichkeiten in einfühlsamen, überraschenden und
auch humorvollen Porträts versammelt. Ihre Gemeinsamkeit ist
der unerschütterliche Glaube an
eine Idee. Nicht fehlen durften etwa Arzt Max Bircher-Benner oder
Else Züblin-Spiller mit dem
Schweizer Verband Volksdienst.
Hinzu kommen Vertreter jüngerer
Generationen wie die Brüder
Markus und Daniel Freitag oder
Denise Biellmann. Manche Errungenschaften sind ohne den Namen ihrer Erfinder zu einer
Selbstverständlichkeit geworden,
beispielsweise das Zellophan, die
WC-Ente oder der Stewi. Bei anderen dagegen ist ein Name allein
schon Geschichte, wie etwa Maggi
oder Yello, Franz Hohler, Radio
24 oder der Diogenes Verlag. Ein
paar wenige brachten sogar den
Nobelpreis in die Schweiz. Und
einige wurden nicht einmal berühmt: Sie blieben berüchtigt,
wurden verkannt oder gingen
vergessen.
Zürcher Pioniergeist, Beat Glogger (Hrsg.),
Lehrmittelverlag Zürich.
Die Morde,
die jeder begeht
Jan
Costin
Wagners Kimmo-JoentaaRoman ist eine
spannende und
intensive Elegie
auf den Tod in
einer aus den
Fugen geratenen Welt. Anfang Mai im finnischen Turku fällt der letzte
Schnee. Kimmo Joentaa wird
gleich zwei Mal gerufen: an einen
Unfallort, an dem eine Elfjährige
durch einen Unbekannten ums
Leben gekommen ist, und an einen Tatort, an dem zwei unbekannte Tote auf einer Parkbank
liegen, als würden sie schlafen.
Für den Vater des verstorbenen
Mädchens wird Joentaa zum Begleiter in der Trauer, während er
daran arbeitet, die Unfallflucht
und den Doppelmord aufzuklären. Die Ermittlung führt Joentaa
in ein fatales Beziehungsgeflecht,
das Menschen, die ursprünglich
nichts verband, schicksalhaft zusammengeführt hat: einen Architekten, der den festen Glauben an
die Symmetrie des Lebens verliert, einen Schüler, der unaufhaltsam auf einen Amoklauf zusteuert, eine junge Frau, die versucht, der Armut zu entkommen,
und einen Investmentbanker, der
sich im Dickicht seines Doppellebens verliert. Als Kimmo Joentaa
die Linien, die diese Menschen
verbinden, schliesslich zu erkennen beginnt, ist es fast zu spät.
Tage des letzten Schnees, Jan Costin Wagner, Galiani Verlag.
Donnerstag, 18. Dezember
11.00 21. Zürcher Christkindlimarkt: Über 160
Markthäuser, funkelnder Weihnachtsbaum, Emmentaler Stöckli und tolle Highlights. Bis 24. Dezember, täglich bis 21 Uhr, Donnerstag bis Samstag bis 22 Uhr. Gastronomie: Freitag/Samstag bis
23 Uhr. www.christkindlimarkt.ch. Hauptbahnhof
Zürich, Bahnhofplatz.
14.00 Mit Freude essen und geniessen: Tägliche
Mahlzeiten mit Lust zubereiten. Achtung: beschränkte Platzzahl, frühzeitiges Erscheinen
empfehlenswert. Für Quartierbewohnende ab 60
Jahren. Siedlung Frieden, Einfangstrasse 10.
14.30 Tanzmusik: Riccardo Paciocco spielt mit dem
Keyboard bekannte Schlager und unvergessene
Melodien aus den Jahren 1960 bis 1980. Alterszentrum Stampfenbach (Rondino), Lindenbachstrasse 1.
Freitag, 19. Dezember
14.30 Vortrag: «Das Grossmünster im Laufe der
(Kunst)Geschichte», mit Lydia Sieberling. Anschl.
gemütliches Beisammensein bei Kuchen, Zopf,
Tee oder Kaffee. Ref. Kirchgemeindehaus Oerlikon (Saal), Baumackerstrasse 19.
17.00 Ökumenische Adventsfeier: Mit einem Krippenspiel, von Kindern aufgeführt. Alterszentrum
Dorflinde, Dorflindenstrasse 4.
18.30–20.30 Dia-Vorführung: «Von den Himalayas
zum Heiligen Fluss Ganges». Inspirierende Bilder
und Erzählungen über Mensch, Natur und Spiri-
tualität in Nordindien. Eintritt frei. Raja Yoga
Center, Regensbergstrasse 240.
20.00 «From the Heart»: Mit Christina Jaccard, Dave Ruosch, Andreas Schmid, Daniel Pezzotti,
Morgan Crowley. Türöffnung 19.30 Uhr. Kein Eintritt, Kollekte. Ref. Kirche Wipkingen, Wibichstrasse 43.
Samstag, 20. Dezember
17.00 Waldweihnacht: Die Kirchgemeinden und der
Quartierverein Seebach laden ein. Der Weg in das
Riedenholz ist ab Bushaltestelle Schönauring gut
markiert (Buslinie 75). Riedenholz.
18.30 Waldweihnacht Höngg: Nach einem Spaziergang durch den winterlichen Wald gibt es beim
Lagerfeuer eine Weihnachtsgeschichte und es
werden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen.
Musikalische Umrahmung durch die Bläser des
Musikvereins Zürich-Höngg. Anschliessend können Würste am Feuer gebraten werden. Org.:
NVV Höngg und Quartierverein Höngg. Friedhof
Hönggerberg (Parkplatz), Notzenschürlistrasse.
20.00 Konzert «Sound4Humanity»: Benefizveranstaltung für die Flüchtlinge aus Rojava/Kobane.
Einlass ab 19.30 Uhr. www.women4human.com.
Volkshaus (Weisser Saal), Stauffacherstrasse 60.
Mittwoch, 24. Dezember
14.30–16.00 Heiligabend: Zusammen feiern und
singen. Pflegezentrum Käferberg (Bistretto Allegria), Emil-Klöti-Strasse 25.
Dienstag, 30. Dezember
14.30 Musikalischer Nachmittag: Mit dem Duo Sylf
& Dölf. Pflegezentrum Mattenhof (Saal), Helen
Keller-Strasse 12.
Mittwoch, 31. Dezember
15.00–17.00 Silvesterparty: Riccardo Paciocco
spielt bekannte Melodien auf seinem Keyboard
zum Schunkeln und Tanzen. Alters- und Pflegeheim Grünhalde (Mehrzweckraum), Grünhaldenstrasse 19.
Freitag, 2. Januar
10.00 Stubete: Der Ortsgeschichtliche Verein Oerlikon lädt zu seiner traditionellen Neujahrs-Stubete ein. Dabei ist das Neujahrsblatt 2015 erhältlich. Saal des Altersheims Dorflinde, Dorflindenstrasse 4.
Dienstag, 6. Januar
14.00–16.00 Sprechstunde: Beratung älterer
Menschen und ihrer Angehörigen zu Themen wie
finanzielle Fragen, Wohnen im Alter. Keine Anmeldung nötig. Ref. Kirchgemeindehaus Schwamendingen, Stettbachstr. 58.
15.00 Musikalische Unterhaltung: Mit Kafi. Trudi
Bruderer unterhält auf ihrem Keyboard mit bekannten und beliebten Melodien. Alterszentrum
Wolfswinkel, Wolfswinkel 9.
KIRCHEN
Ref. Kirchgem. Wipkingen
Freitag, 19. Dezember
20.00 Uhr Kirche Wipkingen
Konzert mit Christine Jaccard und
ihrem Gospel-Ensemble
Sonntag, 21. Dezember
17.00 Kirche Wipkingen: Gottesdienst für Klein und Gross mit
Weihnachtsspiel und dem Singkreis, Pfrn. Elke Rüegger-Haller,
Judith Koelz, Monica Ferrari
Mittwoch, 24. Dezember
17.00 Kirche Letten:
Weihnachtsgottesdienst
mit Susanne Philipp und
Alexander Kionke
Pfrn. Elke Rüegger-Haller
23.00 Kirche Wipkingen
Jazzweihnacht mit dem
Jazzquartett «phase 4»,
Pfrn. Elke Rüegger-Haller
Donnerstag, 25. Dezember
10.00 Kirche Wipkingen: Gottes-
dienst am Weihnachtsmorgen mit Susanne Philipp und Alexander Kionke
(Abendmahl), Pfr. Samuel Zahn
Sonntag, 28. Dezember
10.00 Kirche Wipkingen: Gottesdienst, Pfr. Matthias Schneebeli
Mittwoch, 31. Dezember
20.00 Kirche Wipkingen:
Silvesterkonzert mit Susanne
Philipp und Roland van Straaten
Donnerstag, 1. Januar
17.00 Kirche Wipkingen:
Neujahrsgottesdienst mit einem
Zuspruch für das neue Jahr,
Pfrn. Elke Rüegger-Haller
Sonntag, 4. Januar
10.00 Kirche Letten: Gottesdienst
Pfr. Samuel Zahn
Ref. Kirchgem. Affoltern
Sonntag, 21. Dezember
10.00 Kirche Unterdorf: Pfarrer Dan
Warria, Taufgottesdienst
Mittwoch, 24. Dezember
17.00 Kirche Glaubten: Pfarrer Felix
Fankhauser, Bethlehemlicht
23.00 Kirche Glaubten:
Pfarrer Christoph Baltensweiler,
Christnachtfeier, Mitwirkung
ClassiCanto
Donnerstag, 25. Dezember
10.00 Kirche Glaubten: Pfarrer Dan
Warria, Weihnacht mit Abendmahl,
Mitwirkung Solist
Sonntag, 28. Dezember
10.00 Kirche Unterdorf: Pfarrer Felix
Fankhauser, Gottesdienst
Sonntag, 4. Januar
10.00 Kirche Glaubten: Pfarrer Christoph Baltensweiler, Gottesdienst
4. Advent, Kirche Unterstrass,
Roland Wuillemin, Pfarrer
Mittwoch, 24. Dezember
17.00 Familiengottesdienst zum
Heilig Abend, Kirche Unterstrass,
Monika Frieden, Pfarrerin
Montag, 5. Januar
15.00 Singe mit de Chinde,
Kirchgemeindehaus,
Katherine Portmann
Dienstag, 6. Januar
9.00 und 15.00 Chrabbeltreff
Kirchgemeindehaus,
Patricia Luder
Ref. Kirchgem. Unterstrass
Wolfswinkel 36, Zürich-Affoltern
www.zentrum-wolfswinkel.ch
Samstags
9.30 Bibelgesprächsgruppen
10.30 Predigtgottesdienst
Separates Kinderbibelprogramm
Turnerstrasse 45
www.kirche-unterstrass.ch
Sonntag, 21. Dezember
19.00 Abendliturgie nach Iona,
Freikirche der
Siebenten-Tags-Adventisten
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Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag
Auflage: 24’488 (Wemf beglaubigt)
Jahresabonnement: Fr. 90.–
Inserate: Fr. 1.56/mm-Spalte
Anzeigenschluss: Freitagmorgen, 10 Uhr
Geschäftsleitung/Verlag:
Liliane Müggenburg
Redaktion: Karin Steiner (kst.),
E-Mail: zuerichnord@lokalinfo.ch
Redaktionelle Sonderthemen:
Pia Meier (pm.), Lisa Maire (mai.)
Ständige Mitarbeiter: Pia Meier (pm.)
Anzeigenverwaltung: Andrea Kehl,
Mayjoy Föhn, Tel. 044 913 53 33
Anzeigenverkauf:
Antoinette Stiefel, Tel. 076 336 67 60,
E-Mail: antoinette.stiefel@lokalinfo.ch
Produktion: AZ Verlagsservice AG, 5001 Aarau
Abonnementsdienst: Tel. 044 913 53 33,
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Redaktion/Verlag, Vertrieb: Lokalinfo AG,
Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich,
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Druck: NZZ Print, Schlieren
Zürich Nord
Veranstaltungen & Freizeit
Christina Jaccard singt «aus dem Herzen»
Mit Liebe wurde das alljährliche Programm zur Weihnachtsgospel-Tour
von Christina Jaccard und Dave Ruosch vorbereitet. Dieses Jahr wird
der Sänger Morgan Crowley aus Dublin das Wipkinger Konzert zusätzlich
bereichern. Die Zürcher Sängerin
Christina Jaccard, berühmt für ihre
«schwärzeste» aller weissen Stimmen, ist schon in ihrer frühen Kindheit dem authentischen Gospel begegnet. Seit vielen Jahren pflegt sie
zusammen mit dem bekannten
Blues-, Stride- und Boogie-Pianisten
Dave Ruosch die grosse Tradition der
afroamerikanischen Musik auf sehr
authentische Weise. Die beiden Swiss
Jazz Award Gewinner sind in der
Schweizer Musikszene ein Begriff.
«From the Heart» – aus dem Herzen – ist das diesjährige Motto des
Jaccard-Ruosch-Teams. Musikalisch
hält sich die Formation an die Wurzeln von New Orleans, an den Swing,
Stride und Boogie und an berühmte
Christina Jaccard ist berühmt für ihre «schwarze» Stimme.
Interpretinnen wie Mahalia Jackson,
Aretha Franklin und viele mehr. Der
musikalische Teppich um die Sängerin Christina Jaccard mit Dave Ruosch am Piano, Andreas Schmid am
Schlagzeug und Daniel Pezzotti auf
Foto: zvg.
dem Cello erklingt in einer Mischung
von Südstaaten-Rhythmen und feierlicher Kammermusik. (zn.)
Freitag, 19. Dezember, 20 Uhr, «From the
Heart», Kirche Wipkingen, Türöffnung
19.30 Uhr. Kollekte.
GEMEINSCHAFTSZENTREN
GZ Affoltern
Bodenacker 25, 8046 Zürich
Tel. 043 299 20 10 / Fax 043 299 20 19
gz-affoltern@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch
Betriebsferien: 24. Dez. 2014 bis 5.
Jan. 2015.
Sportferienkurs: Mo bis Fr, 9. bis 13.
Febr. oder 16. bis 20. Febr., je 10 bis
16 Uhr für Kinder ab 5 Jahren. Anmelden im GZ-Sekretariat.
Schreibdienst: Do, 18. Dez, 17-19 Uhr.
Spaghettata: Di, 6. Jan., 18 bis 20 Uhr.
Kindercoiffeuse: Mi, 7. Jan., 14.30 bis
16.30 Uhr.
Flickstube: Mi, 7. Jan., 14 bis 16 Uhr.
GZ Seebach
Hertensteinstrasse 20, 8052 Zürich
Tel. 044 307 51 50 / Fax 044 307 51 69
E-Mail gz-seebach@gz-zh.ch
Sonntagsstudio für Erwachsene: 18.
Jan., 11 bis 16 Uhr. Anmeldung unter
044 307 51 58.
Jassen am Bach: Mi, 21. Jan. 19.30
Uhr. Anmeldung bis 20. Jan. unter
044 307 51 51.
Mascha und der Bär: Mi, 21. Jan., 15
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Mitteilung an unsere
geschätzte Kundschaft
Filialleiterwechsel in unserem
SPAR Markt Hönggerstrasse
Nach 6-jähriger Tätigkeit als Filialleiter
in unserem SPAR Markt Hönggerstrasse
steht Herr Peter Koller vor seiner
Pensionierung.
Sein Amt übergibt er per 1. Januar 2015
an Frau Ruth Rutishauser, die bis anhin
als Filialleiterin in unserem SPAR Markt in
Männedorf tätig war.
Wir danken Peter Koller für sein grosses
Engagement und die stets gute
Zusammenarbeit und wünschen ihm in
seinem neuen Lebensabschnitt viel Freude
und Zufriedenheit.
Frau Ruth Rutishauser heissen wir im
SPAR Markt Hönggerstrasse ganz herzlich
willkommen und wünschen ihr für die neue
Aufgabe viel Erfolg.
Uhr. Kindertheater für Kinder ab 4
Jahren.
Druckatelier: Sa, 24. Jan., 10 bis 16
Uhr für Jugendliche und Erwachsene. Anmelden: 044 307 51 59.
GZ Hirzenbach
Helen-Keller-Strasse 55, 8051 Zürich
Tel. 044 325 60 11 / Fax 044 325 60 12
gz-hirzenbach@gz-zh.ch
GZ geschlossen vom 21. Dez. 2014 bis
6. Jan. 2015.
Kids-Disco: Mi, 14. Jan., 14 bis 17 Uhr
für Kinder von 9 bis 12 Jahren.
Italienischer Abend: Mi, 21. Jan., ab
18.30 Uhr. Essen und Bingo für alle.
Luege, lose, inä laufe! Sa, 24. Jan., 14
bis 17 Uhr. Open House im GZ mit
Spiel und Spass.
GZ Oerlikon
Gubelstrasse 10, 8050 Zürich
Tel. 044 315 52 42 / Fax 044 315 52 49
gz-oerlikon@gz-zh.ch
www.gz-oerlikon.ch
Offenes Singen: Do, 18. Dez., 9.30 bis
10 und 10.10 bis 10.40 Uhr für Erwachsene mit Kindern bis 5 Jahren.
Weihnachtsapéro: Do, 18. Dez., 17 bis
19 Uhr.
Betriebsferien: Sa, 20. Dez. 2014, bis
So, 4. Jan. 2015.
GZ Buchegg
Bucheggstrasse 93, 8057 Zürich
Tel. 044 360 80 10 / Fax 044 360 80 18
gz-buchegg@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch/buchegg
Kerzenziehen: bis 21. Dezember im
Atelier. Mi/Do/Fr/Sa 14 bis 18 Uhr,
So 13 bis 18 Uhr.
Altjahr-Uustanzete: So, 28. Dez., 15
bis 17.15 Uhr. 17.30 Nachtessen;
18.45 bis 23.30 Abendtanzen.
Tischbomben herstellen: So, 28., bis
Di, 30. Dez., je 13 bis 18 Uhr in der
Holzwerkstatt.
Weihnachtsferien bis Mo, 5. Jan. 2015.
GZ Schindlergut
Kronenstrasse 12, 8006 Zürich
Tel. 044 365 24 40 / Fax 044 365 24 49
gz-schindlergut@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch
Malwerkstatt: Do, 18. Dez., 10 bis 12
Uhr für Kinder ab 1½ Jahren in Begleitung.
Spieltreff: Do, 18. Dez., 19.30 bis 21
Uhr für alle Spielinteressierten.
Weihnachtsferien: Sa, 20. Dez. 2014,
bis Mo, 5. Jan. 2015.
Verein ELCH
für Eltere und Chind
Regensbergstrasse 209, 8050 Zürich
Tel. 044 225 77 88
Eltern-Kind-Waldmorgen: Mi, 7. Jan., 9
bis 11 Uhr des Zentrums ELCH Regensbergstrasse. Treffpunkt Bushaltestelle Birchdörfli der Linie 32. Anmeldung erwünscht: 076 565 19 04,
spontane Teilnahme möglich.
Abendhüeti: Sa, 10. Jan., 17 bis 21
Uhr im Zentrum ELCH CeCe-Areal,
Wehntalerstr. 634, Zürich. Anmeldung bis Vortag um 11 Uhr.
GZ Wipkingen
Breitensteinstrasse 19a, 8037 Zürich
Tel. 044 276 82 80 / Fax 044 271 98 60
gz-wipkingen@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch
Seifen kneten und Badesalz mixen: Fr,
19. Dez., 14 bis 17 Uhr für Kinder ab
5 Jahren oder in Begleitung.
Chrabbelgruppe: Di, 6. Jan., 15 bis 17
Uhr im GZ Wipkingen, Neubau. Für
Kinder von 1 bis 3 Jahren.
Offene Bastelnachmittage: ab Mi, 7.
Jan., 14 bis 16.30 Uhr für alle Altersgruppen (Kinder unter 6 Jahren in
Begleitung). Atelier West im GZ.
GZ Höngg/Rütihof
Lila Villa, Limmattalstrasse 214
Tel. 044 341 70 00
Schüür, Hurdäckerstrasse 6
Tel. 044 342 91 05
gz-hoengg@gz-zh.ch, www.gz-zh.ch
Konzert «Lila Lisi» & «Simona
Skrout»: Fr, 19. Dez., ab 20 Uhr in
der Lila Villa.
Betriebsferien: Mo, 22. Dez. 2014, bis
So, 4. Jan. 2015.
Indoor-Spielplatz: jeden Mo, 9.30 bis
18 Uhr in der Lila Villa.
Zentrum Krokodil
für Eltern und Kinder
Winterthurerstrasse 537, 8051 Zürich
Tel. 044 321 06 21
info@zentrum-krokodil.ch
www.zentrum-krokodil.ch
Lernort Alltag: Do, 8. Jan., 9.30-11 Uhr.
Kafi mit Innenspielplatz: Mo bis Fr, 8.15
bis 12 und 13.30 bis 17 Uhr.
Märchennachmittag für Kinder: Mi, 14.
Jan., 14 bis 15.30 Uhr. Anmeldung
bis 18. Dez.: 044 321 06 21.
Femmes Tische in tamilischer Sprache:
Do, 15. Jan., 14 bis 15.30 Uhr.
Kinderhüeti: je Mo bis Fr, 8.30 bis
11.30 Uhr, ohne Anmeldung.
Nr. 51/52
18. Dezember 2014
15
16
Zürich Nord
Nr. 51/52
18. Dezember 2014
AKTUELL
Grosse Ehre für Emil Oberhänsli-Leu
In Seebach gibt es neu einen Emil-Oberhänsli-Platz
und eine Emil-OberhänsliAnlage. Dies zu Ehren des
letzten Gemeindepräsidenten von Seebach vor der
Eingemeindung in die
Stadt Zürich.
Beim Frauenchor Schwamendingen geht es fröhlich zu und her.
Foto: zvg.
Frauenchor Schwamendingen
plant Krimi mit Gesang
Der Frauenchor Schwamendingen will etwas gegen
den Mitgliedermangel
unternehmen. Helfen soll
ein Krimi mit Gesang,
der am 14. November 2015
zur Aufführung kommt.
Karin Steiner
Der Frauenchor Schwamendingen leidet wie viele andere Vereine auch unter akutem Mitgliedermangel. «Aber
wir wollen die Flinte nicht so schnell
ins Korn werfen», sagt Erika Tischhauser, Präsidentin des 1877 (!) gegründeten Vereins. So kamen die verbliebenen zehn Mitglieder zu einem
Brainstorming zusammen und beschlossen, ein Theater auf die Beine
zu stellen, gemeinsam mit einem anderen Verein. «Ein Krimi mit Gesang
soll es werden, spannend, skurril, lustig und untermalt mit Krimiliedern»,
sagt Erika Tischhauser. Mit der Idee
gelangten sie an verschiedene Vereine, und die Harmonie Schwamendingen und das Walliser Theater sagten
spontan zu. Ort und Datum für die
Aufführung stehen bereits fest: 14.
November 2014 im Kirchgemeindehaus Schwamendingen.
Für das Projekt werden aber noch
dringend Sängerinnen und Schauspielerinnen gesucht. «Und natürlich
braucht es für einen Krimi auch Männer», sagt die Präsidentin. «Sie sind
uns auch sehr willkommen.» Am Donnerstag, 22. Januar, gibt es im reformierten Kirchgemeindehaus eine erste Besprechung und Einführung ins
Projekt. «Wir wollen den Leuten zeigen, dass es Spass macht, in einem
Verein gemeinsam mit anderen etwas
auf die Beine zu stellen. Wir hoffen
natürlich auch, dass die eine oder andere Sängerin auch weiterhin in unserem Frauenchor mitmacht.»
Kontakt und Infos über das Krimi-Projekt:
Tel. 044 555 99 91 oder fcs-projekt@gmx.ch.
Der Stadtrat hat dem Antrag der
Strassenbenennungskommission zugestimmt und die neue Park- und
Strassenfläche mit Brunnen im Bereich Schaffhauser-, Felsenrain-,
Fries- und Neunbrunnenstrasse in
Seebach mit Emil-Oberhänsli-Platz
benannt. Die Grünanlage gegenüber
heisst Emil-Oberhänsli-Anlage.
Emil Oberhänsli-Leu (20.11.1876
bis 22.3.1950) war der letzte Gemeindepräsident von Seebach. Er
stammte ursprünglich aus Zezikon
(TG) und liess sich im Jahr 1900 in
Seebach nieder, wo er am 28. Mai
1920 eingebürgert wurde. Von Beruf
Schlosser und Elektroinstallateur,
führte er ab 1924 in Seebach ein
Elektroinstallationsgeschäft und eine
Eisenwarenhandlung. Er war mit
Emma Leu verheiratet und hatte mit
ihr vier Kinder, die alle in Seebach
geboren wurden.
Einsatz für die Eingemeindung
Von 1919 bis 1933 war er Gemeindepräsident von Seebach. 1934 wurde
Seebach in die Stadt Zürich eingemeindet. Oberhänsli hatte sich stark
für die Eingemeindung von Seebach
eingesetzt. Seebach galt damals als
Vorort des reichen Industriestandorts
Oerlikon; in Seebach sowie in Affoltern und Schwamendingen wohnten
die dort beschäftigen Arbeiter, und es
wurden immer mehr. Oberhänsli war
klar, dass weder Seebach noch die
Der Emil-Oberhänsli-Platz (oben) und die Emil-Oberhänsli-Anlage.
übrigen Glatttalgemeinden die auf sie
zukommenden grossen Infrastrukturaufgaben (Schulen, Wohnungen, Verkehr) selber bewältigen konnten.
Oerlikon hatte eine Eingemeindung
Affolterns bereits abgelehnt, und so
beschlossen die vier Glatttalgemeinden, die Stadt Zürich um Aufnahme
zu ersuchen. Zürich interessierte sich
sehr für eine Ausbreitung ins Glatttal
und hatte bereits einen diesbezüglichen Bebauungs- und Verkehrsplan
in der Schublade. Oberhänsli sah in
der Eingemeindung grosse Vorteile
für die Zukunft, insbesondere was
die Finanzen und den günstigen
Wohnraum betraf. Der Slogan der
Vororte war: «Wir Vororte fühlen uns
geborgen in der schützenden Hand
der Stadt Zürich.» Als am 31. April
1931 die Weichen für die zweite Eingemeindung mit der Abstimmung für
den neuen Finanzausgleich gelegt
wurden, stimmte Seebach dann auch
aufgrund von Emil Oberhänslis Vorarbeit mit 98 Prozent dafür. (zn.)
Sankt-Nikolaus-Aktion
in der katholischen
Pfarrei Bruder Klaus
«Ääschme»-Züri-Krimi:
Band 26 ist erschienen
Wie wir vom Sankt Nikolaus erfahren
haben, hat er sich auch dieses Jahr
mit seinen Helfenden in unserer Pfarrei sehr wohl gefühlt: Über 90 Kinder
erwarteten den Sankt Nikolaus in 36
Familien zu Hause und sagten ihm
sein Sprüchli auf oder sangen ihm
ein Liedchen vor. Ja, manchmal durfte er sogar für ein kleines Schlagzeugkonzert in den Keller hinuntersteigen oder den sanften Klängen einer Panflöte lauschen!
Noch rechtzeitig auf Weihnachten ist Viktor Schobingers 26. Züri-Krimi erschienen. Wie immer löst Polizeileutnant Ääschme auch diesen verzwickten Fall, der im
Seefeld und unter Werbern
spielt.
Keine Sünden im Buch
Wichtig war dem Sankt Nikolaus jeweils, den Kindern zu erklären, dass
er mit guten Absichten komme und
den Kindern helfen wolle, sich auf
das grosse bevorstehende Weihnachtsfest, das Geburtstagsfest Jesu,
vorzubereiten. So seien auch seine
Notizen zu verstehen, welche er in
sein Buch aufgeschrieben habe, nicht
als Sünden, die es zu tadeln gelte, sondern als Hilfen, sich noch besser auf
dieses Fest vorbereiten zu können.
Feier in der Kirche
Die Besuche haben sein Herz mit
grosser Freude erfüllt, besonders
aber glücklich gemacht habe ihn die
grosse Teilnahme von über 80 Kindern, Eltern und Grosseltern anlässlich der erstmals durchgeführten
Aussendungsfeier in der Kirche. Mit
Liedern wurden der Sankt Nikolaus
und seine Schmutzli empfangen. Er
erzählte zusammen mit Pfarrer Martin Burkart Legenden über das Leben
des Heiligen Nikolaus und verteilte
nach dem Aussendungssegen vor der
Kirche seine Gaben. (e.)
Die geplanten Hochhäuser an der Leutschenbachstrasse.
Visualisierung: zvg.
Der neue Fall von Polizeileutnant
Ääschme beginnt gegen Ende der
Sommerferien. Die Praktikantin Proserpina Gantenbein ist offenbar entführt worden. Von wem? Will der
Entführer die Polizei zum Besten halten? Dazu stellt sich der unangenehme Inhaber der Werbeagentur VisuSchock quer und interveniert beim
Polizeikommandanten,
nicht
zur
Freude des Leutnants. Der Kommis-
Fotos: kst.
sar findet – wie könnte es anders
sein? – die Wahrheit heraus, gegen
alle Widerstände. Thema ist auch
diesmal die Ausübung von Macht und
der Missbrauch von Macht.
Bekanntes in Zürich
Auch in diesem Krimi bewegt man sich
durch bekannte Strassen in Zürich und
fährt mit den gewohnten Trams. Der
Autor Viktor Schobinger, ehemaliger
ZKB-Werbeleiter, der seit 1977 in Wipkingen lebt, hat nach seiner Pensionierung 25 Kriminalromane mit Polizeileutnant Ääschme verfasst. Seine Spezialität: Er schreibt ausschliesslich in
«Züritüütsch». «Das ist lange nicht so
schwierig, wie manche meinen. Nach
drei, vier Seiten hat man sich daran
gewöhnt», sagt er. (kst.)
Viktor Schobinger, «Der Ääschmen und di
koomisch Riitschuel». Züri-Krimi 26, Zürich,
2015. ISBN 978-3-908105-26-8. Fr. 25.–.
Hochhäuser im Leutschenbach
Leutschenbach wird immer
mehr zur Satellitenstadt.
Neben dem Leutschentower
sind vier weitere Hochhäuser geplant.
Pia Meier
Wie «Zürich Nord» berichtete, planen
die Leutschenbach AG und die Nyffenegger Immobilien AG an der Leutschenbachstrasse vier Hochhäuser.
Nun liegt die Visualisierung vor. Zu
sehen sind die Hochhäuser A, B und
C. Haus A ist 80 Meter, Haus B 69
Meter und Haus C 75 Meter hoch.
Das vierte Hochhaus, Haus D, ist 60
Meter hoch. Haus A soll ein Bürogebäude mit Verkaufsflächen im Sockel
werden. In den Häusern B bis D sind
Wohnungen mit Gewerbe im Sockel
geplant. Baubeginn für die Häuser B
bis D ist Anfang 2016, derjenige fürs
Haus A Anfang 2018.
Zu Diskussionen zwischen Grundeigentümern und Stadt führt noch die
geplante Verbindung vom Leutschenbach zum Glattpark. Diese ist im
städtischen Leitbild Leutschenbach
vorgesehen.
Viktor Schobinger wurde an der 5. Zürcher Krimipreis-Verleihung für seine «Ääschme-Krimis» geehrt. Er hat noch viele Krimis auf Lager. Foto: kst.
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