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Gemeindebrief Dezember 2014 - Hompage der Evangelische

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Gemeindebrief Dezember 2014
Denn also hat Gott
die Welt geliebt,
dass er seinen
eingeborenen Sohn
gab,
damit alle,
die an ihn glauben,
nicht verloren
werden,
sondern das ewige
Leben haben.
(Joh. 3, 16)
Inhalt
Adventsgedanken
Adventsgedanken
2
Die Weihnachtsgeschichte
5
Advents- und
Weihnachtsgottesdienste
6
Musikalische Veranstaltungen
7
Der Lebendige Adventskalender 8
Wägelesaktion
10
Veranstaltungen 2015
11
Liederdichter der Adventszeit
12
Gottesdienste, Gruppen
und Kreise
14
Jugendseite: Jungscharen
16
Vorstellung Pfarramtssekretärin 17
Vorstellung Kirchenpflegerin
18
Konzertvorschau 2015
20
Neues aus der Stiftung
21
Ausflug Ladies-Day
22
Malerarbeiten an der Orgel
23
Freud und Leid
24
Kinderseite
26
Kontakte
27
Jahreslosung 2015
28
Die abgebildeten Krippenfiguren
wurden uns für unseren
Weihnachtsgottesdienst im
Gemeindezentrum Egelsberg
freundlicherweise von unserem
Gemeindeglied Herrn Erwin
Kauderer zur Verfügung gestellt.
Weihnachten,
warum feiern wir dieses Fest?
Liebe Leserin, lieber Leser,
vor uns liegt die Adventszeit, die uns auf das
Weihnachtsfest vorbereiten will.
Eine Zeit mit Weihnachtsmärkten, Lichtern und
Kerzen, leuchtenden Kinderaugen, dem Duft
von Lebkuchen, Zimt und Tannennadeln,
leckerem Weihnachtsgebäck und hoffentlich die
Zeit tiefer Gefühle. Doch warum feiern wir
dieses Fest – und worauf soll uns die
adventliche Zeit innerlich vorbereiten? Dazu gibt
es eine schöne Geschichte von Marie Luise
Kaschnitz:
Der kleine Junge hockte auf dem Fußboden
und kramte in einer alten Schachtel, aus der er
einiges zutage förderte, ein paar Röllchen
schmutzige Nähseide, ein verbogenes
Wägelchen und einen silbernen Stern. „Was ist
das?“, fragte er und hielt den Stern hoch in die
Luft. Die Küchenmaschinen surrten, der
Fernsehapparat gab Männergeschrei und
Schüsse von sich.
„Was ist das?“, fragte er noch einmal.
„Entschuldige“, sagte die Mutter, die gerade
telefonierte, „mein Kind plagt mich, ich rufe dich
später noch einmal an“. Damit legte sie den
Hörer hin, schaute herüber und sagte: „Das ist
ein Stern.“ „Sterne sind rund“, sagte der kleine
Junge. „Zeig mal“, sagte die Mutter und nahm
dem Jungen den Stern aus der Hand. „Es ist ein
Weihnachtsstern“, sagte sie. „Ein was?“, fragte
das Kind. „Jetzt hab' ich es satt“, schrie der
Mann auf der Fernsehscheibe und warf seinen
Revolver in den Spiegel, was beträchtlichen
Lärm verursachte.
Die Mutter drückte auf eine Taste, der Lärm
hörte auf und das Bild erlosch.
-2-
Weihnachten, warum feiern wir dieses Fest?
„Etwas von früher“, sagte sie in die
Stille hinein. „Von einem Fest.“ „Was
war das für ein Fest?“, fragte der kleine
Junge. „Ein langweiliges“, sagte die
Mutter schnell. „Die ganze Familie
stand in der Wohnstube um einen
Baum herum und sang Lieder, oder die
Lieder kamen aus dem Fernsehen, und
die ganze Familie hörte zu.“ „Wieso um
einen Baum?“, fragte der kleine Junge,
„der wächst doch nicht im Zimmer“.
„Doch“, sagte die Mutter, „das tat er, an
einem bestimmten Tag im Jahr. Es war
eine Tanne, die man mit brennenden
Lichtern oder mit kleinen bunten
Glühbirnen besteckte und an deren
Zweige man bunte Kugeln und
glitzernde Ketten hängte“.
„Das kann doch nicht wahr sein“, sagte
das Kind. „Doch“, sagte die Mutter,
„und an der Spitze des Baumes
befestigte man den Stern.
Er sollte an den Stern erinnern, dem
die Hirten nachgingen, bis sie den
kleinen Jesus in seiner Krippe fanden“.
„Den kleinen Jesus“, sagte das Kind
aufgebracht, „wer soll denn das nun
wieder sein?“
„Das erzähle ich dir ein andermal“,
sagte die Mutter, die sich zwar an die
alte Geschichte erinnerte, aber sich
nicht mehr sicher war. „Das muss doch
ein schönes Fest gewesen sein“, sagte
das Kind nach einer Weile. „Nein“,
sagte die Mutter heftig. „Es war
langweilig. Alle hatten Angst davor und
waren froh, wenn es vorüber war.“
Und damit streckte sie ihre Hand nach
den Tasten des Fernsehapparates aus.
„Jetzt kommen die Marspiloten“, sagte
sie. „Ich will aber die Marspiloten nicht
sehen“, sagte der Junge. „Ich will einen
Baum, und ich will wissen, was mit
diesem kleinen Jesus war.“ Die Mutter
war überrascht.
„Es war“, sagte sie ganz unwillkürlich,
„zu der Zeit des Kaisers Augustus, als
alle Welt geschätzt wurde…“.
(nach Marie Luise Kaschnitz)
-3-
Adventsgedanken
Weihnachten, warum feiern wir
dieses Fest?
Sicher müssen Sie da nicht lange
nachdenken. Weihnachten – das ist
doch klar, oder?
Das ist ein ganz wichtiges Fest, im
Kreis der Familie, mit Weihnachtsbaum, gutem Essen, Geschenken und
und und. Das wollen wir auch in
diesem Jahr wieder so feiern und
möglichst alle Jahre wieder. Aber
passen wir auf, dass uns dabei nicht
der eigentliche Sinn und Inhalt
abhanden kommt. Damit dieses Fest
nicht seinen Sinn verliert und unser
Tun inhaltsleer wird. Ich denke, wir
müssen es uns immer wieder neu klar
machen, warum wir Weihnachten
feiern. Müssen uns neu bewusst
machen, was damals geschehen ist,
vor über 2000 Jahren, im Stall von
Bethlehem: die Geburt von Jesus, dem
Kind in der Krippe; dem Sohn Gottes,
der in diese Welt gekommen ist um uns
das Licht und das Leben zu bringen.
Der Evangelist Johannes erklärt das in
seinen Worten:
Denn also hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn
gab, damit alle, die an ihn glauben,
nicht verloren werden, sondern das
ewige Leben haben. (Joh. 3, 16)
Gott liebt diese Welt, er liebt dich und
mich so sehr, dass er in unsere Welt
kommt, in seinem Sohn Jesus Christus.
Er macht sich klein, wie dieses Kind.
Wird fassbar und begreifbar, wie dieses
Kind. Gott für uns. Und mit diesem Kind
in der Krippe will er unsere Herzen
erreichen und bewegen.
Damit wir in diesem Jesuskind Gott und
seine Liebe begreifen und erkennen.
Und indem wir ihn, den Mann aus
Nazareth und seine Liebe erkennen,
fangen wir an, von ihm zu lernen und
diese Liebe weiterzugeben.
„Was ihr einem dieser meiner
geringsten Brüder und Schwestern
getan habt, das habt ihr mir getan“,
wird der erwachsene Jesus Christus
sagen. Und darin fordert er uns auf, die
Liebe Gottes nicht für uns selbst zu
behalten, sondern sie weiterzugeben,
gerade an Menschen, die diese Liebe
dringend brauchen.
Das ist der Sinn von Weihnachten:
Gott kommt in unsere Welt, in dein und
mein Leben. Sagen Sie das ruhig
weiter, den Kindern, und allen
Menschen, die Ihnen wichtig sind, und
vielleicht auch immer wieder sich
selbst. Damit dieses schöne Fest
seinen Sinn behält, und Gott Ihnen mit
diesem Fest Kraft gibt und Ihr Herz
füllt. Und alles, was dieses Fest dann
noch schön und wichtig macht, hat
dann auch seinen Platz: das Fest im
Kreis der Familie, vielleicht mit
Weihnachtsbaum, mit gutem Essen,
mit Geschenken und und und.
Ich wünsche Ihnen, liebe Leserin und
lieber Leser, dass Sie diese Botschaft
von Weihnachten, vom Jesuskind in
der Krippe und von der Liebe Gottes zu
dir und mir annehmen können. In
diesem Sinn wünsche ich Ihnen frohe
und gesegnete Weihnachten,
Pfarrer Eckhard Schlatter
-4-
Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas
Für alle, die die Weihnachtsgeschichte
nach Lukas gerne lesen möchten, ist
sie hier in der Luther-Übersetzung
abgedruckt:
Und sie gebar ihren ersten Sohn und
wickelte ihn in Windeln und legte ihn in
eine Krippe; denn sie hatten sonst
keinen Raum in der Herberge.
s begab sich aber zu der Zeit,
dass ein Gebot von dem Kaiser
Augustus ausging, dass alle Welt
geschätzt würde. Und diese Schätzung
war die allererste und geschah zur Zeit,
da Quirinius Statthalter in Syrien war.
Und jedermann ging, dass er sich
schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.
Da machte sich auf auch Josef aus
Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das
jüdische Land zur Stadt Davids, die da
heißt Bethlehem, weil er aus dem
Hause und Geschlechte Davids war,
damit er sich schätzen ließe mit Maria,
seinem vertrauten Weibe; die war
schwanger. Und als sie dort waren,
kam die Zeit, dass sie gebären sollte.
Und es waren Hirten in derselben
Gegend auf dem Felde bei den
Hürden, die hüteten des Nachts ihre
Herde. Und der Engel des Herrn trat zu
ihnen, und die Klarheit des Herrn
leuchtete um sie; und sie fürchteten
sich sehr. Und der Engel sprach zu
ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich
verkündige euch große Freude, die
allem Volk widerfahren wird; denn euch
ist heute der Heiland geboren, welcher
ist Christus, der Herr, in der Stadt
Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr
werdet finden das Kind in Windeln
gewickelt und in einer Krippe liegen.
Und alsbald war da bei dem Engel die
Menge der himmlischen Heerscharen,
die lobten Gott und sprachen:
Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines
Wohlgefallens.
(Lukas 2,1-14)
-5-
Advents- und Weihnachtsgottesdienste
Macht hoch die Tür,
die Tor macht weit...
1. Advent, 30. November 2014
10.00 Uhr
Gottesdienst, Peterskirche
(Pfarrer i. R. Veil, Posaunenchor)
17.00 Uhr
Chorkonzert, Peterskirche
2. Advent, 7. Dezember 2014
10.00 Uhr
Gottesdienst mit Taufen,
Peterskirche
(Pfarrer Schlatter, Singteam)
17.30 Uhr
Nikolausfeier, Peterskirche
17.30 Uhr
Familiengottesdienst, GZ
Egelsberg (Prälat i. R. Dieterich
mit Spielkreis unter der Leitung
von Eva Narr)
22.00 Uhr
Christmette, Peterskirche
(Pfarrer i. R. Veil, Chor an der
Peterskirche)
Christfest, 25. Dezember 2014
10.00 Uhr
3. Advent, 14. Dezember 2014
10.00 Uhr
Gottesdienst, Peterskirche
(Prälat i. R. Dieterich)
19.00 Uhr
Gottesdienst, GZ Egelsberg,
aus der Reihe „Thema um 7“:
„Warten können“ mit Hans-Jörg
Beiderwellen-Fuchs (Saxophon)
und Gabriele Bender (Klavier)
Samstag, 20. Dezember 2014
17.00 Uhr
10.00 Uhr
2. Weihnachtsfeiertag,
26. Dezember 2014
10.00 Uhr
Gottesdienst, Peterskirche
(Prädikant Dr. Frei)
10.30 Uhr
Familiengottesdienst mit
Krippenspiel, Peterskirche
(Pfarrer Schlatter,
Kinderchor unter der Leitung
von Kantorin Gabriele Bender)
17.30 Uhr
Christvesper, Peterskirche
(Pfarrer Schlatter,
Posaunenchor unter der Leitung
von Helmut Feuchter)
Distriktsgottesdienst,
Evangelische Kirche Hepsisau
(Pfarrerin Stolz)
Altjahrabend, 31. Dezember 2014
17.00 Uhr
Gottesdienst zum Jahresschluss
mit Abendmahl, Peterskirche
(Pfarrer Schlatter, Chor an der
Peterskirche)
23.00 Uhr
Musikalisch-liturgischer
Jahreswechsel, GZ Egelsberg
mit Felix Waldeier (Trompete)
und Gabriele Bender (Klavier)
Heiligabend, 24. Dezember 2014
15.30 Uhr
Gottesdienst, Peterskirche
(Pfarrer Schlatter, Flötenkreis)
Sonntag, 28. Dezember 2014
Kirche für kleine Leute,
GZ Egelsberg
4. Advent, 21. Dezember 2014
Festgottesdienst, Peterskirche
(Prädikant Dr. Frei, Chor an der
Peterskirche)
Neujahr, 1. Januar 2015
17.00 Uhr
-6-
Gottesdienst, Peterskirche
(Pfarrer Schlatter, Salto Vocale)
Musikalische Veranstaltungen
Chorkonzert
Sonntag, 30.11.2014, 17 Uhr,
Peterskirche
Leitung: Gabriele Bender
Kartenvorverkauf:
Lesen-Schreiben-Schenken HOLL,
Erwachsene 12 € (AK 14 €), Schüler 6
bis 17 Jahre 6 € (AK 8 €), Kinder unter
6 Jahren sind frei.
Festliches Neujahrskonzert
im Glanz von Trompete und
Orgel
Samstag, 03.01.2015, 19.00 Uhr,
Peterskirche
Der renommierte Klassiktrompeter
Bernhard Kratzer (Staatsorchester
Stuttgart) und der Organist Paul Theis
(Köngen) präsentieren in ihrer bewährt
humorvollen Art an der Goll-Orgel
glanzvolle Trompetenkonzerte und
virtuose Orgelwerke.
Musikalisches Krippenspiel am
Heiligen Abend
Mittwoch, 24.12.2014, 15.30 Uhr,
Peterskirche
mit dem Kinderchor unter der Leitung
von Kantorin Gabriele Bender und der
Kinderkirche.
Weihnachtskonzert mit
Spiritual Voices
Samstag, 27.12.2014, 19.30 Uhr,
Peterskirche
Auch in diesem Jahr gastiert Tracey
Campbell während ihrer DeutschlandTournee in Weilheim. Europaweit ist sie
für ihre mitreißenden Songs und
wunderschönen Balladen bekannt.
Kartenvorverkauf: 16 € / 10 €
Weilheim/Teck: Das Buch, Tel.: 5122
Kirchheim Info Telefon: 07021-502555
Internet: www.easy-ticket.de;
www.heroicmusic.de
Abendkasse und Einlass ab 18.15 Uhr
-7-
Lebendiger Adventskalender 2014
Die Stiftung Tragwerk und die Evangelische Kirchengemeinde
Weilheim laden Sie/Euch alle sehr herzlich ein zum
„Lebendigen Adventskalender oder
dem etwas anderen Adventskalender“
Montag
01.12.
Pfarrhaus: Sandra Schöne, Anja Oberle und
Susanne Haufe, Kirchgasse 1
Dienstag
02.12.
Seniorenforum, Erika Jahke, Bürgerhaus,
Marktplatz 4
Mittwoch
03.12.
Renate Lang, Breitensteinstraße 15 (Egelsberg)
Donnerstag
04.12.
Andrea Fütterer-Stiehler, Jusiweg 13 (Egelsberg)
Freitag
05.12.
Konfigruppe bei Familien Holl-Haug und Braun-Zorn,
Fliederweg 33/1
Samstag
06.12.
Frau Perske und Familie Steinmann, Starenweg 4
Sonntag
07.12.
17.30 Uhr: Nikolausfeier in der Peterskirche
Montag
08.12.
18.00 Uhr: Christusbund Foyer Löwensaal,
Frau Nowak und Frau Scheufele, Schulstraße 20
Dienstag
09.12
Haus Kalixtenberg, Herr Dieterich,
Kalixtenbergstraße 28
Mittwoch
10.12.
Gemeindezentrum Egelsberg,
Pfarrer Eckhard Schlatter und Sandra Schöne
Donnerstag
11.12.
"Hauskreis Familie Gienger" bei Familie Waldeier,
Weilerweg 8
Freitag
12.12.
Jugendtreff an der Limburghalle, Evelyn Schmidt,
Helfersbergweg 11
Samstag
13.12.
Stiftung Tragwerk, Margret Russ, Marktstraße 10
Sonntag
14.12.
19.00 Uhr: Abendgottesdienst Egelsberg,
Gemeindezentrum Egelsberg
Montag
15.12.
Konfigruppe bei Familien Schneider, Wahl und
Eberhardt, Weinsteige 9/2
Dienstag
16.12.
Konfigruppe bei Familien Schmidt und Schöne,
Naberner Straße 10
-8-
Lebendiger Adventskalender 2014
Mittwoch
17.12.
Gemeindezentrum Egelsberg, Kinderkirche (KIKI)
Donnerstag
18.12.
EmK-Posaunenchor bei Familie Vollmer,
Öhrichstraße 50
Freitag
19.12.
Konfigruppe bei Familie Zanker, Öhrichstraße 15
Samstag
20.12.
Familie Reich, Silvanerweg 24
Sonntag
21.12.
Familie Birzele-Unger, Kelterstraße 18/1
Montag
22.12
Stadtmarketing bei Küchenstudio Kleinbach,
Bissinger Straße 30/1
Dienstag
23.12.
Familie Nowak, Ludwigstraße 7
Mittwoch
24.12.
15.30 Uhr: Krippenspiel in der Peterskirche
Beginn, falls nicht anders angegeben, jeweils um 18.30 Uhr.
Am Abend in der Winterszeit
Geh ich von Haus zu Haus.
Geschichten, Rätsel, Lieder
Locken mich dann hinaus.
Mit anderen gemeinsam
Im warmen Kerzenschein
Den Advent anders erleben,
das muss sehr schön sein.
Mit anderen Menschen sich an vierundzwanzig Tagen überraschen lassen, was
sich hinter den Türchen des Adventkalenders verbirgt. Gemeinsam Lieder
singen, Geschichten hören, basteln, Bilder betrachten, Rätsel lösen und vieles
andere mehr – das ist die Idee dieses Projektes der Ev. Kirchengemeinde und
der Stiftung Tragwerk.
Wir freuen uns auf Sie!
-9-
Wägelesaktion
- 10 -
Veranstaltungen 2015
„Jesus lehrt beten“ Allianz Gebetswoche 2015 in Weilheim
In Weilheim finden die Gebetsabende in der Woche von
Montag, 12. bis Freitag, 16. Januar 2015 statt.
Am Sonntag, 18. Januar 2015, ist Allianz-Gottesdienst in der Peterskirche.
Die Themen und Orte der Gebetsabende entnehmen Sie bitte dem
Mitteilungsblatt.
Predigtreihe 2015:
Alles Liebe! Oder?
Wie bereits in den vergangenen Jahren gibt es auch 2015 wieder eine
Predigtreihe der Pfarrer/in und der Evangelischen Kirchengemeinden des Distrikts
Limburg. In diesem Jahr lautet das Thema:
Alles Liebe! Oder? Vom schönen und schweren Miteinander
Folgende Themen werden an den jeweiligen Sonntagen auf den Kanzeln im
Distrikt gepredigt:
„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei…“
Pfarrer Eckhard Schlatter
„Du sollst dir kein Bildnis machen…“
Pfarrer Paul Bosler
„Was nun Gott zusammengefügt hat…“
Pfarrerin Ute Stolz
„Hagar, Sarah, Abraham - Drei ist eine/r zu viel.“
Pfarrer Ulrich Müller
Herzliche Einladung zu diesen besonderen Gottesdiensten!
Weilheim
Nabern
Bissingen /
Ochsenwang
Hepsisau /
Neidlingen
01.02.
Pfr. Schlatter
Pfr. Bosler
Pfr. Müller
Pfr.in Stolz
08.02.
Pfr.in Stolz
Pfr. Müller
Pfr. Bosler
Pfr. Schlatter
15.02.
Pfr. Bosler
Pfr.in Stolz
Pfr. Schlatter
Pfr. Müller
08.03.
Pfr. Müller
Pfr. Schlatter
Pfr.in Stolz
Pfr. Bosler
- 11 -
Liederdichter der Adventszeit - Paul Gerhardt
Liebe Leserinnen und Leser dieses
Gemeindebriefs,
Weihnachten steht vor der Tür. Vorher
kommt die Adventszeit. Was wären
diese Wochen ohne die Lieder Paul
Gerhardts? „Wie soll ich dich
empfangen und wie begegn ich dir“,
„Fröhlich soll mein Herze springen“,
„Ich steh an deiner Krippen hier“,
„Kommt und lasst uns Christum ehren“,
jedes dieser Lieder hat Millionen von
Menschen Mut gemacht, diese Zeit
wirklich zu feiern, sie wahrzunehmen
als ein großes, wertvolles Geschenk.
Gern folge ich der Bitte, an einen
Liederdichter zu erinnern und an eins
seiner Lieder. Ich wähle Paul Gerhardt,
wohl unseren bedeutendsten Dichter,
und sein Adventslied „Wie soll ich dich
empfangen?“
Es erinnert mich daran, dass der
Theologe Karl Barth einst gesagt hat,
das Wesen des Glaubens sei ein
einziges Empfangen, ihn annehmen,
wenn Gott sich uns schenken will in
dem Kind im Stall und dem Mann
Jesus am Kreuz. In dem, der klein und
hilflos war wie ein Menschenkind und
der sich und sein Leben für uns
hingegeben hat für uns Menschen.
Gleich zwölf mal finde ich in diesem
Lied die Ankündigung „Er kommt“. Das
gilt einzelnen Menschen „in ihren
tausend Plagen und großen
Jammerlast“, denen „das Reich
genommen, da Fried und Freude
lacht“. Paul Gerhardt erinnert sich an
sein eigenes Leben, wenn er sagt:
„…da bist du, mein Heil, kommen und
hast mich froh gemacht“.
Er hatte ein schweres Leben, der
Dichter des Liedes „Geh aus, mein
Herz, und suche Freud“, der die
Schöpfung in all ihrer Vielfalt und
Schönheit so unnachahmlich besungen
hat.
Mit seinem Kurfürsten am Berliner Hof
stand er bald über Kreuz, weil der
reichlich selbstherrlich dem Volk seine
Art zu glauben aufzwingen wollte. Als
Paul Gerhardt seinen Widerstand nicht
aufgab, warf er ihn aus dem Amt. Seine
Frau starb kurz darauf. Der Ärger und
Kummer über diese Ungerechtigkeit
hat sie erdrückt. Es brauchte lang, bis
er in Mittenwalde 1651 eine neue
Gemeinde fand. Und was für eine! Von
245 Haushaltungen, die vor dem
30jährigen Krieg bestanden hatten, gab
es jetzt nur noch 42.
- 12 -
Liederdichter der Adventszeit - Paul Gerhardt
Die Verwüstung und die Armut waren
auch bei ihm groß. Sonntags stand er
vor dem Altar, vor dem plündernde
Schweden seinen Vorgänger Gallus
erschossen hatten. Vier seiner fünf
Kinder starben ihm an Krankheiten und
Seuchen. „Hier geschieht ein Herzensbrechen, das kein Mund recht kann
aussprechen“ hat er über dem Grab
eines seiner Kinder gesagt.
Oft muss ich dran denken, dass die
Lieder, die durch Jahrhunderte die
Advents- und Weihnachzeit geprägt,
die ungezählten Menschen Mut
gemacht und den aufrechten Gang
zurückgegeben haben, die autobiographischen Bekenntnisse eines
Mannes sind, den die herrschenden
Gewalten kaltgestellt und fertig
gemacht haben.
Aber gerade von dieser trostlosen
Einsamkeit konnte er sagen:
Ich lag in schweren Banden,
du kommst und machst mich los;
ich stand in Spott und Schanden,
du kommst und machst mich groß
und hebst mich hoch zu Ehren
und schenkst mir großes Gut,
das sich nicht lässt vermehren,
wie irdisch Reichtum tut.
Er spricht zu Menschen, denen es ging
wie ihm, wenn er sagt:
Das schreib dir in dein Herze,
du hochbetrübtes Heer,
bei denen Gram und Schmerze
sich häuft je mehr und mehr;
seid unverzagt, ihr habet
die Hilfe vor der Tür;
der eure Herzen labet
und tröstet, steht allhier.
Paul Gerhardt zeigt uns, dass Advent
und Weihnachen nicht nur für
Menschen gut sind, die in intakten
Verhältnissen leben, sondern gerade
auch für ganz andere. „Er kommt, er
kommt“, Christus ist im Kommen. Das
hat Paul Gerhardt ganz unten erfahren.
Freilich: Gott wohnt, wo man ihn
einlässt.
Wünschen wir einander diese
Erfahrung, diesen Glauben, diese
Freiheit. Und wünschen wir uns und
einander, dass wir ihn für uns erkennen
und wirklich in unser Leben einlassen.
Prälat i. R. Paul Dieterich
- 13 -
Gottesdienste, Gruppen und Kreise
Für Seniorinnen und
Senioren
Gottesdienste
Peterskirche: Sonntag, 10:00 Uhr
Ev. Gemeindezentrum Egelsberg:
In der Regel am 2. Sonntag im Monat
um 11.00 Uhr, bitte Vorankündigungen
in der Tagespresse beachten.
Tauffeiern
In der Regel jeden ersten Sonntag im
Monat im Gottesdienst oder als
Taufnachmittag zweimal im Jahr
um 14.00 Uhr.
Feierabendkreis
1. Dienstag im Monat, 14.30 Uhr
Gemeindehaus am Kohlesbach
Egelsbergrunde
Jeden 4. Dienstag im Monat,
14.30 Uhr, GZ Egelsberg
Emma Fritsch, Tel. (07023) 2338
Dorle Fischer, Tel. (07023) 2589
Kindergottesdienst
Jeden Sonntag, 10.00 Uhr,
GH Marktplatz
Kirche für kleine Leute
20.12.2014, 17.00 Uhr, GZ Egelsberg.
Gemeinsam singen und beten wir, hören und erleben biblische Geschichten.
Die Termine für 2015 werden über das
Mitteilungsblatt bekanntgegeben.
Abendgottesdienste „Thema um 7“:
14.12.2014: „Warten können“
11.01.2015: „Vergeben können“
01.03.2015: „Staunen können“
jeweils um 19.00 Uhr im GZ Egelsberg,
im Anschluss Snacks und Getränke.
Angebote speziell für Frauen
Egelsbergkreis
(1 x im Monat)
Donnerstag, 20.00 Uhr, GZE
Ursula Bickel, Tel. (07023) 3833
Karin Fentroß, Tel. (07023) 6688
KreaTief
Treffpunkt für Frauen der jüngeren
Generation (1 x im Monat)
Donnerstag, 20.00 Uhr, GZE
Heide Fromm, Tel. (07023) 3517
Carola Mors, Tel. (07023) 8885
Tanz mit, Bleib fit!
Montag, 14.30 - 16.00 Uhr
Gemeindehaus am Kohlesbach
Leitung: Heide-Marie Bauer,
Tel. (07023) 8721
Singen für Senioren und Menschen mit
Behinderungen
Jeden 1. Montag im Monat, auch in den
Ferien, 14.30 Uhr, GH Marktplatz
Adelheid Epple, Tel. (07023) 6552
Angebot speziell für Männer
DIE TAFELRUNDE
Wir sind Männer: die
 Kreativ
 Aktiv
 Unternehmungslustig
 Kulturell Interessiert
 Gesellig
 Lustig
 Musikalisch
 Besinnlich
sind und einfach gemeinsam in der
Gruppe schöne Dinge miteinander
unternehmen wollen.
Stammtisch: jeden 3. Dienstag im
Monat.
Kontaktpersonen:
Günter Wallenwein, Tel. (07023) 4698
Gernot Mast, Tel. (07023) 73766
Kurt Linsenmayer, Tel. (07023) 8064
Ulrich Mors, Tel. (07023) 909533
- 14 -
Gottesdienste, Gruppen und Kreise
Chöre
Für junge Menschen
Chor an der Peterskirche
Mittwoch, 20.00 Uhr
Gemeindehaus am Kohlesbach
Leitung: Kantorin Gabriele Bender
Tel. (07023) 9571441
Bubenjungschar, GZ Egelsberg
Buben im Alter von 8-12 Jahren
Freitag, 15.00 - 16.00 Uhr
Leitung: Hannes Ulmer, Moritz Bauer,
Hanna Greif
Posaunenchor
Jungbläser:
Dienstag, 18.15 Uhr
Gemeindehaus am Kohlesbach
Gesamtchor:
Donnerstag, 19.30 Uhr
Gemeindehaus am Kohlesbach
Leitung: Helmut Feuchter
Tel. (07023) 8999
Mädchenjungschar, GH Kohlesbach
Mädchen 5./6. und 7. Klasse
Montag, 16.30 - 17.30 Uhr
Birte & Maike Peters
Mädchenjungschar, GZ Egelsberg
Donnerstag, 17.00 - 18.30 Uhr
Leitung: Hanna Greif, Clara Schober
Flötenkreis (14-tägig)
Dienstag, 20.00 Uhr, GH Marktplatz
Kontaktperson:
Friederike Kimmerle, Tel. (07023) 6638
Singteam
Kontakt: Jochen Ziegler
Tel. (07164) 9151630
Mail: j.rainmaker@gmx.de
Probentermine (immer freitags):
09.01.2015, 30.01.2015, 13.02.2015,
06.03.2015, 13.03.2015, 17.04.2015,
24.04.2015, 08.05.2015, 12.06.2015.
Hauskreise
Hauskreis
Familie Gienger, Tel. (07023) 746790
Hauskreis „Kreuz & Quer“
Ulrike Guse, Tel. (07023) 742261
Markus Reich, Tel. (07023) 957650
Adressen der Gemeindehäuser
GH Kohlesbach: Ob. Grabenstr. 21
GH Marktplatz: Marktplatz 3
Gemeindezentrum Egelsberg:
Georg-Kandenwein-Str. 9
Mittwochstreff, GZ Egelsberg
Für alle Jugendlichen ab der
Konfirmandenzeit
Mittwoch, 17.15 - 20.00 Uhr
Leitung: Flo Hölz, Andre Wiedmann,
Lea Schober, Clara Schober, Hanna
Greif
Kinderchor, GH Kohlesbach
Freitag, 15.00 - 15.45 Uhr
Leitung: Kantorin Gabriele Bender
Tel. (07023) 9571441
Chilli & more reloaded, GZ Egelsberg
Ab Konfirmandenalter
Einmal im Monat, freitags,
ab 19.30 Uhr
Kontaktperson: Christina Krauter
Tel. (07023) 71943
Für Kinder im GH Kohlesbach
Miniclub
Montag, 9.30 - 11.00 Uhr
Jasmin Mack, Tel. (07023) 744591
Miniclub
Freitag, 9.30 - 11.00 Uhr, 14-tägig
Nicole Reehten, Tel. (07023) 743877
- 15 -
Jugendseite: Jungscharen
Viele Fragen der Kinder können dabei
beantwortet werden, manche Fragen
bleiben auch für uns Erwachsene
bestehen.
Spaß, Basteln, Singen, Backen und
Spielen sind immer ein großer
Bestandteil der Jungschar.
Ein ganz, ganz herzliches Dankeschön
an die Mitarbeiter Clara Schober,
Moritz Bauer und Hannes Ulmer, denn
sie sind wirklich eine große Hilfe.
Als nächstes begeben wir uns auf die
Fußspuren von Mose.
Eure Hanna Smithuis-Greif
Aus der Buben–
und Mädchenjungschar
Es ist eine wahre Freude, hören und
sehen zu dürfen, wie sich jeden
Donnerstag von 17.00 bis 18.30 Uhr
durch die Mädchenjungschar und
freitags von 15.00 bis 16.00 Uhr durch
die Bubenjungschar das Gemeindezentrum Egelsberg mit fröhlichen
Stimmen füllt.
Sehr, sehr dankbar bin ich für die
vielen schönen Stunden die ich hier
erleben darf.
Zusammen haben wir in der Bibel
geforscht und Geschichten wie z. B. die
der Königin Esther gehört (ein Projekt
das sich über mehrere Wochen verteilt
hat).
Wir haben auch Gleichnisse aus dem
Neuen Testament durchgenommen
und gehört, wie Jesus gelebt und
gewirkt hat.
- 16 -
Neue Mädchen - Jungschar!!!
Du gehst in die 5., 6. oder 7. Klasse
und hast Lust mit uns zu singen,
kochen, backen, basteln, spielen und
spannende Geschichten zu hören?
Dann bist du bei uns genau richtig!
Wir treffen uns jeden Montag von
16.30 Uhr bis 17.30 Uhr im
Gemeindehaus am Kohlesbach.
Wir freuen uns auf euch!
Maike & Birte
Interview neue Pfarramtssekretärin - Susanne Haufe
Außerdem spaziere ich in jeder Stadt
auf der Welt, die ich besuche, gerne
in die dortigen Kirchen. Auf diesem
Weg habe ich schon viele schöne und
außergewöhnliche Gotteshäuser
besucht und besichtigt.
Waren Sie früher schon in der
Kirche aktiv?
Bevor mein zweiter Sohn geboren
wurde, war ich drei Jahre für die
Krabbelgruppe in Nabern
mitverantwortlich.
Frau Suanne Haufe arbeitet seit Mitte
September 2014 in unserem Pfarramt
als Sekretärin. Sie ist verheiratet und
Mutter von zwei Söhnen. In das neue
Aufgabengebiet bringt sie einiges an
Berufserfahrung mit. Vielen wird sie
bekannt sein durch ihre bisherige
Tätigkeit als Schulsekretärin in der
Weilheimer Grund- und Werkrealschule.
Wo verbringen Sie gerne Ihren
Urlaub?
Da wir in den Jahren 2001/2002 in
Calgary (Kanada) gelebt haben und
dort viele gute Freunde haben und
viele positive Eindrücke sammeln
konnten, zieht es uns immer wieder
zurück auf den nordamerikanischen
Kontinent. Zum Segeln sind wir
regelmäßig in Kroatien, am Gardasee
und am Bodensee unterwegs.
Wir wollen Frau Haufe mit den
nachfolgenden Fragen der Gemeinde
vorstellen.
Warum haben Sie sich auf die Stelle
als Pfarramtssekretärin beworben?
Als Sekretärin arbeite ich gerne in
einem wuseligen Büro, wo nette
Menschen ein- und ausgehen, es
vielfältige Aufgaben zu erledigen gibt
und weil ich meinen Glauben hier mit
meiner Arbeit verbinden kann.
Außerdem habe ich die Weilheimer und
Weilheim in mein Herz geschlossen.
Welche Erinnerungen verbinden Sie
mit der Kirche?
Als Kind habe ich die meisten Ferien
und viele Wochenenden bei meiner
Großmutter in Insheim in der Pfalz
verbracht und durfte sonntags mit zum
(seeehr katholischen) Gottesdienst.
Was machen Sie gerne in Ihrer
Freizeit?
Segeln mit meinem Mann und meinen
2 Söhnen, kochen und backen, alle
möglichen Dinge aus alten Segeln
nähen, Holzfiguren sägen und
bemalen, tanzen mit meinem Mann in
einem Tanzkreis bei einer Tanzschule,
Stepptanz und Pilates.
Wo finden Sie Ruhe und
Entspannung?
Beim Stricken oder beim Blättern in
einer Zeitschrift / einem Buch auf dem
Sofa mit einem guten Tässchen Tee,
einem Stück Schokolade (oder zwei)
und einer schnurrenden Katze neben
mir.
- 17 -
Interview neue Mitarbeiterinnen - Frau Haufe und Frau Oberle
Was ist Ihr liebster Bibelvers?
Unser Trauspruch: Matthäus 7, 24-25:
„Darum, wer diese meine Rede hört
und tut sie, der gleicht einem klugen
Mann, der sein Haus auf Fels baute.
Als nun ein Platzregen fiel und die
Wasser kamen und die Winde wehten
und stießen an das Haus, fiel es doch
nicht ein; denn es war auf Fels gebaut.“
Die zweite neue Mitarbeiterin in
unserer Gemeinde ist Frau Anja
Oberle, die seit 15. Oktober 2014 in
unserer Gemeinde als Kirchenpflegerin
tätig ist. Sie arbeitet im Pfarramt und ist
dreimal pro Woche am Montag,
Dienstag und Donnerstag Vormittag
sowie am Donnerstag Nachmittag im
Pfarramt zu erreichen.
Was ist Ihr Lieblingslied aus dem
Gesangbuch / Feiert Jesus?
Lied 331 (Großer Gott wir loben dich),
weil es das Lieblingslied meines Vaters
war, der 1982 nach langer Krankheit
gestorben ist. Ich verbinde damit viele
gute Erinnerungen an ihn.
Was ist Ihr Lieblingsessen?
Pfälzer Dampfnudeln mit salziger
Kruste in Vanillesauce mit Apfelmus
und als Vorspeise eine Kartoffelsuppe,
alles zubereitet von meiner Mutter.
Welche Musik mögen Sie
besonders?
Sandra Schöne mit Patrick Schwefel!
Ebenso The Corrs, ABBA, Billy Joel,
ZZ TOP, Bryan Adams, Foreigner,
Supertramp, Phil Collins, Chris Rea,
John Denver, Cher,...
Was wünschen Sie sich für Ihre
Tätigkeit bei der Evangelischen
Kirchengemeinde?
Ich würde mir wünschen, dass ich in
dieser schönen Gemeinde mitleben
und diese mitgestalten kann und die
Menschen sich mir anvertrauen.
Beide Interviews wurden von
Gabriele Huttenlocher geführt.
Frau Oberle ist verheiratet und Mutter
eines Sohnes. Sie verfügt über
mehrjährige Berufserfahrung bei der
Kreissparkasse.
Wir möchten Frau Oberle ebenfalls in
diesem Gemeindebrief vorstellen und
haben ihr ein paar Fragen gestellt.
Warum haben Sie sich auf die Stelle
als Kirchenpflegerin beworben?
Meine Euphorie war wirklich sehr groß
als ich die Stellenausschreibung
„Kirchenpflege“ gelesen habe.
- 18 -
Interview neue Kirchenpflegerin - Anja Oberle
Mein Wunsch bestand schon länger
einer Tätigkeit nachzugehen bei der ein
sozialer und höherer Sinn im Vordergrund steht. Was mich natürlich noch
mehr begeistert ist, dass ich meinen
Glauben und meine berufliche Arbeit
miteinander verbinden kann.
Welche Erinnerungen verbinden Sie
mit der Kirche?
Klar, in erster Linie fallen mir meine
„großen Ereignisse“ ein: Konfirmation,
Hochzeit, Taufe unseres Sohnes. Oder
der klassische Gottesdienst. Ich freue
mich nun auf neue Erfahrungen:
Endlich lerne ich eine Kirche Backstage
kennen!
Ruhe und Entspannung finden Sie…
…mit einem Gläschen Wein oder Hugo
auf unserem Alb-Panorama-BlickBalkon.
Was ist Ihr liebster Bibelvers?
Einen festen Lieblingsvers habe ich
nicht. Es kommt auf meine momentane
Lebensphase an oder mit welchem
Bibeltext ich mich gerade beschäftige.
Für mich passt immer und sollte viel
häufiger angewendet werden: Markus
13,11.
Was ist Ihr Lieblingsessen?
Linsen mit Spätzle oder Dampfnudeln
mit Milch und Apfelmus.
Waren Sie früher schon in der
Kirche aktiv?
Als Holzmadenerin war ich in der
Stephanuskirche unterwegs. Wenn
man mich fragt, helfe ich gerne. Sei es
„hinter den Kulissen“ in der Küche oder
gar ein Workshop bei den Kindertagen.
Welche Musik mögen Sie
besonders?
Je nach Stimmungslage. Manches Mal
genieße ich meine Lobpreis-CD im
Auto, ein anderes Mal fahre ich mit
etwas lauterer Radiomusik durch die
Stadt.
Wo verbringen Sie gerne Ihren
Urlaub?
Immer wieder an anderen Plätzen. Sei
es eine All-inklusive-Flugreise nach
Griechenland, ein Finca-Urlaub auf
Mallorca oder ein Kinderhotel im
Schwarzwald.
Was ist Ihr Lieblingslied aus dem
Gesangbuch / Feiert Jesus?
Die Feiert-Jesus-Lieder sind klasse:
„So bist nur du Herr“ und „Ich geh
deinen Weg“.
Was machen Sie gerne in Ihrer
Freizeit?
Zur Zeit bleibt sehr viel Freizeit bei
unserem Hausumbau hängen.
Ansonsten genieße ich gesellige
Runden. Ich bastel sehr gerne und
liebe es, mit meiner Spiegelreflexkamera tolle Momente und Kulissen
zu fotografieren.
Was wünschen Sie sich für Ihre
Tätigkeit bei der Evangelischen
Kirchengemeinde?
Ich wünsche mir, dass ich mich in
meiner Teilzeitbeschäftigung voll
integrieren kann und über meinen
„Tellerrand“ der Tätigkeit Kirchenpflege
heraus zu blicken und mich bei dem ein
oder anderen mit einzubringen, um die
Evangelische Kirchengemeinde
Weilheim mitzuerleben.
- 19 -
Konzertvorschau 2015
Konzertvorschau 2015
soweit nicht anders vermerkt finden die Konzerte bei freiem Eintritt in der Peterskirche statt
Samstag, 03.01.2015 19 Uhr
Neujahrskonzert für Trompete und Orgel
Bernhard Kratzer, Trompete & Paul Theis, Orgel
(mit Eintritt), Karten im VVK bei „Das Buch“
Sonntag, 08.02.2015 18 Uhr
Violine und Orgel
Bernhard Moosbauer, Barockvioline
Gabriele Bender, Orgel
Samstag, 28.02.2015 18 Uhr
Gesangskunst und Orgel
Matthias Rexroth (Altus) und Hans-Eugen Ekert (Orgel)
Freitag, 27.03.2015
Russisches Vokalensemble
Felix Zaretski, Leitung (St. Petersburg)
19 Uhr
Sonntag, 26.04.2015 19 Uhr
Mix a tre
Daniel Eisenhardt, Vibrafon, Pauken & Schlagzeug
Rolf Rüdiger Most, Saxophon
Thomas Meyer, Orgel
Samstag, 23.05.2015 19 Uhr
Pfingstkonzert für Gesang, Querflöte und Orgel
Christine Euchenhofer, Sopran
Dietlinde Fuchs, Querflöte & Gabriele Bender, Orgel
Sonntag, 12.07.2015 19.30 Uhr
Orgelkonzert Clara Hahn (Münsingen)
Sonntag, 26.07.2015 19 Uhr
Trio nobile
Christine Euchenhofer, Sopran
Burkhard Seizer, Bariton & Sabine Schubert-Kessler, Klavier
Gemeindezentrum Egelsberg
Sonntag, 06.09.2015 19.30 Uhr
Duettabend
Gabriele Bender, Sopran & Tanja Schmid, Alt
Marie-Luise Göbel, Klavier
Sonntag, 13.09.2015 17 Uhr
Varietas canti
Männerquintett aus ehemaligen Sängern
der "Stuttgarter Hymnus-Chorknaben"
Sonntag, 11.10.2015 18 Uhr
Orgelkonzert Horst Allgaier (Tübingen)
Sonntag, 15.11.2015 17 Uhr
Konzert Chor an der Peterskirche
Gabriele Bender, Leitung (mit Eintritt)
Samstag, 21.11.2015 19 Uhr
Konzertlesung zum Ende des Kirchenjahres
Gedichte, Texte und Klavierstücke zum Thema
„Leben an der Grenze der Zeit“
Ingeborg und Friedemann Treutlein
Gemeindezentrum Egelsberg
Sonntag, 13.12.2015 17 Uhr
Konzert des Posaunenchores Weilheim
Helmut Feuchter, Leitung
20- - -20
Stiftung Peterskirche
Neues aus der Stiftung
Am 10. März dieses Jahres fand eine
wichtige Veranstaltung in unserer
Peterskirche statt:
Ministerpräsident a. D. Erwin Teufel
hielt einen sowohl sprachlich als auch
inhaltlich hervorragenden Vortrag über
das Thema „Europa – Herkunft und
Zukunft“. Diesen gelungenen Abend,
an dem sehr viele Besucher in die
Peterskirche kamen, verdanken wir der
persönlichen Verbindung zwischen
Herrn Bürgermeister a. D. Hermann
Bauer und Herrn Erwin Teufel.
Die Renovierungs- und Ausreinigungsarbeiten an der historischen AndreasGoll-Orgel aus dem Jahr 1795 wurden
erfolgreich abgeschlossen (wir berichteten bereits im vergangenen
Gemeindebrief).
Die Stiftung Peterskirche hat sich mit
dem stolzen Betrag in Höhe von
15.000 Euro an der Renovierung
dieses bedeutenden Kunstdenkmals
beteiligt.
Dies wurde möglich, weil viele Stifter/innen und Spender in den vergangenen
Jahren dazu beigetragen haben, dass
das Vermögen der Stiftung inzwischen
auf über 285.000 Euro angewachsen
ist.
Wir freuen uns, auf das besondere
Weihnachtskonzert mit „Spiritual
Voices“ hinweisen zu dürfen.
Am Samstag, 27.12.2014, gibt die
bekannte Sängerin Tracey Campbell
während ihrer Deutschland-Tournee in
unserer Weilheimer Peterskirche ein
Konzert. Weitere Details und die
Kartenpreise zum Weihnachtskonzert
entnehmen Sie bitte den Informationen
zu dieser Veranstaltung im Gemeindebrief auf Seite 7 und dem beiliegenden
Flyer.
Vielleicht sind Konzertkarten ja für den
einen oder anderen eine passende
Geschenkidee zu Weihnachten.
Wir vom Stiftungsrat setzen uns auch
in Zukunft gerne mit Ideen und Tatkraft
für den Erhalt der Peterskirche, dieses
schönen Wahrzeichens unseres
Städtles, ein.
Dazu brauchen
wir weiterhin
Ihre Hilfe und
Unterstützung.
Fotos: Christoph von Haussen
An dieser Stelle sei noch ein herzliches
Dankeschön gesagt an alle, die sich für
die Interessen der Stiftung einsetzen.
Mit den besten Wünschen für die
Advents- und Weihnachtszeit und das
bald beginnende Jahr 2015,
Ihr Stiftungsratsvorsitzender
Pfarrer Eckhard Schlatter
- 21 -
Ausflug Ladies-Day
Ladies Day
Am 27. September um 7.00 Uhr fuhren
28 Frauen zum 1. Ladies Day an den
Ammersee. Mit guter Laune stiegen wir
in den Bus an den Fischer-Garagen.
Bei strahlend blauem Himmel kamen
wir in Stegen an, wo wir dann mit dem
Schiff nach Herrsching fuhren. Da
verbrachten wir auch die Mittagspause.
Natürlich durften bei so einem tollen
Ausblick und einem traumhaften Wetter
eine schöne Tasse Kaffee und ein
Stück Kuchen nicht fehlen, die wir dann
im Panorama-Kaffee in vollen Zügen
genossen.
Nach einem schönen erlebnisreichen
Tag kehrten wir dann wieder in unser
schönes Weilheim zurück.
Um 14.00 Uhr fuhren wir dann weiter
auf den Hohenpeißenberg, wo wir
einen traumhaften Panoramablick
hatten, von den Allgäuer Alpen über die
Lechtaler Alpen bis hin zum Chiemsee
und an die Kampenwand.
Ich hoffe wir können das nächstes Jahr
wiederholen. Natürlich mit einem
anderen Ziel. Für Vorschläge, wer hat,
bin ich gerne offen.
Es freut sich Eure
Gaby Scheufele
- 22 -
Orgelrenovierung
Malerarbeiten
an der Orgel
abgeschlossen
Ende Oktober fanden an der GollOrgel in der Peterskirche die
Abschlussarbeiten der Orgelrenovierung statt.
Die Orgelbauer der Fa. Braun hatten
das Instrument vergangenen Winter
gereinigt, klanglich optimiert und im
Sommer frisch gestimmt.
Elektromeister Held hat zudem die
Verkabelungen neu verlegt, was dem
Gesamtbild der historischen Orgel sehr
entgegenkommt.
Als krönender Abschluss wurde dem
Instrument noch der äußere Glanz
verliehen.
Fachfrau Sandra Burkhardt vom
Malerfachbetrieb Burkhardt besserte
sorgfältig die abgeblätterten und
abgenutzten Stellen am Gehäuse der
Orgel aus. Die Orgel erstrahlt seither in
neuem Glanz und fein aufeinander
abgestimmten farblichen Nuancen.
Wir danken der Fa. Burkhardt, die der
ev. Kirchengemeinde großzügigerweise
die Hälfte der Kosten spendet und die
Arbeiten an diesem besonderen
Kulturdenkmal kompetent und individuell ausgeführt hat.
In gleicher Weise danken wir Herrn
Alfred Bickel von der Kunstglaserei
Hack herzlich, der uns eine gläserne
Unterlage für das Notenpult angefertigt
hat, die sich stilistisch nun optimal in
das Gesamtbild einfügt, und diese
ebenfalls spendet.
Ein herzliches Dankeschön geht auch
an die Firma Küchenstudio Kleinbach
für die Holzarbeiten in unserer schönen
Peterskirche. Die Arbeiten und das
Material wurden uns von Barbara und
Karin Kleinbach gespendet
Über diese Zeichen der Verbundenheit
und Wertschätzung der Peterskirche
und deren Orgel freuen wir uns sehr.
Kantorin Gabriele Bender
- 23 -
Freud und Leid in der Gemeinde
Wir haben uns
verabschiedet von:
Getauft wurden:
20.07.
07.07.
23.07.
30.07.
29.07.
16.08.
22.08.
12.09.
21.09.
25.09.
19.10.
21.10.
21.10.
24.10.
08.11.
09.11.
10.11.
Helga Marie Lachnit,
Bissinger Str. 3, 66 Jahre
Wilhelm Bachofer,
Neidlinger Straße 34, 97 Jahre
Johann Hein,
Obere Rainstraße 3, 86 Jahre
Georg Moll,
Hohenstaufenstraße 9,86 Jahre
Emma Kauderer, geb. Etzel,
Scholderplatz 2, 91 Jahre
Maria Gehr, geb. Lutz,
Boslerstraße 14, 89 Jahre
Margit Krissler, geb. Autenrieth,
Forststraße 8, 56 Jahre
Hedwig Rosa Hörner, geb. Weil,
Neidlinger Straße 33, 92 Jahre
Maria Biskup, geb. Bazlen,
Häringer Straße 7, 90 Jahre
Lina Bauer, geb. Moll,
Kalixtenbergstraße 28, 93 Jahre
Hedwig Schmid, geb. Rauscher,
Uhlandweg 20, 95 Jahre
Sigrid Esther Andler,
geb. Böhringer,
Reußensteinweg 4, 67 Jahre
Else Ernst, geb. Sindlinger,
Brunnenstraße 4, 86 Jahre
Anna Maria Frick, geb. Schömig
Jahnstraße 15, 85 Jahre
Anna Losert, geb. Sigel,
Rosenstraße 4, 92 Jahre
Pauline Barsch, geb. Allmendinger
Kalixtenbergstraße 28, 94 Jahre
20.07.
20.07.
03.08.
07.09.
14.09.
14.09.
14.09.
27.09.
27.09.
05.10.
05.10.
09.11.
09.11.
09.11.
- 24 -
Lino Echle,
Limburgstraße 21
Lana Rautenstrauß,
Federnhof 1
Florian Felix Roth,
Konstanz
Tamara Scheufele,
Untere Rainstraße 10
Jakob Matheo Wiesinger,
Theresienstraße 21
Emma Josephine Brucculeri Hertel,
Luxemburg
Isabel Louise Brucculeri Hertel,
Luxemburg
Lisa Marlene Dieterle,
Bad Cannstatt
Emily Martha Hanov,
Wendlingen am Neckar
Anna Tonnier,
Bad Ditzenbach
Lian Botschner,
Hegelstraße 9
David Milan Langer,
Zürich, Schweiz
Henry Leo Paul Mc Kay,
Southsea, Großbritannien
Ludwig Karl Otto Ramsaier,
Römersteinweg 8
Leonie Panagiota Simeonidis,
Uhlandweg 18
Freud und Leid in der Gemeinde
Goldene Hochzeit
feierten:
Kirchlich getraut wurden:
19.07.
02.08.
09.08.
16.08.
22.08.
13.09.
27.09.
27.09.
Dieter Tatter und Silke,
geb. Bierkoch, Kirchheim
Markus Jürgen Einhorn und
Martina, geb. Czech,
Turmbergweg 24
Angelo Spiteri und Larissa,
geb. Gienger, Holzmaden
Roland Andreas Schumacher und
Simone Alexandra, geb. Klein,
Zähringergasse 11
Markus Ottmar Lung und Christina,
geb. Noack, Teckstraße 2
Daniel Christian Burkhardt und
Christine, geb. Weber, Stuttgart
Jens Michael Tonnier und Sarah,
geb.Hübler, Bad Ditzenbach
Tom Hanov und Jessica VeilHanov, Wendlingen am Neckar
18.07.
08.08.
04.10.
Paul und Elfriede Kobielski,
Michael-Ulmer Weg 10
Herbert und Edith Klein,
Schützenwiesenweg 22
Wilhelm und Gertrud Braun,
Mönchweg 5
Diamantene Hochzeit
feierten:
07.08.
Martin und Hildegard Baumann,
Forststraße 18
Wir veröffentlichen die Ehejubiläen nur, wenn
dies auch erwünscht ist.
Die Liebe ist langmütig, gütig ist die Liebe,
die Liebe ist nicht eifersüchtig,
sie prahlt nicht, ist nicht aufgeblasen.
Sie handelt nicht taktlos,
sie sucht nicht den eigenen Vorteil,
sie lässt sich nicht erbittern,
sie trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht,
freut sich vielmehr an der Wahrheit.
Alles deckt sie zu, alles glaubt sie,
alles hofft sie, alles erträgt sie.
Die Liebe hört niemals auf.
1. Korinther 13, 4 - 8
- 25 -
Für die Kinder unserer Gemeinde
Im Moment sieht man Sterne - wohin
man auch schaut. Doch obwohl er
überall zu sehen ist, wissen nicht alle,
was der Stern mit dem Weihnachtsfest
zu tun hat.
Denn nur wenige kennen die
Geschichte, in der auch der Stern
vorkommt (Matthäus 2). Die Geburt des
neuen Königs der Juden stand unter
einem ganz besonderen Stern. So wird
es in der Bibel erzählt. Dieser Stern soll
am gleichen Tag aufgegangen sein und
den genauen Ort angezeigt haben. So
haben dann wenige Tage später auch
die gelehrten Männer aus dem Morgenland, die auch als Heilige Drei Könige
bekannt sind, den Stall mit der Krippe
und dem neugeborenen Kind darin
gefunden.
Wenn man einen
Stern darstellt, malt
man ihm Zacken. Das ist doch klar.
Manchmal sind es vier oder fünf, es
können aber auch viel mehr sein. In
Wirklichkeit haben Sterne aber
überhaupt keine solchen Zacken.
Wenn du einen hellen Stern betrachtest
und dabei die Augen zu einem engen
Spalt zusammenkneifst, wird das Licht
gebrochen und es sieht so aus, als
würden sternförmig von ihm
Lichtstrahlen ausgehen. Das
funktioniert im Dunkeln übrigens auch
mit Kerzenflammen, Straßenlaternen
oder anderen Lichtquellen.
Mit etwas Fantasie sieht es dann so
aus, als hätte der Stern Zacken.
Diese Geschichte ist in der Bibel im
Matthäus-Evangelium aufgeschrieben.
In ihr wird auch immer wieder von
einem besonderen Stern erzählt.
Sterndeuter aus einem fernen Land
folgten ihm, weil sie ihn als Zeichen für
die Geburt eines neuen Königs
deuteten. Der Stern wies ihnen den
Weg nach Israel. Der damalige
jüdische König Herodes war darüber
sehr beunruhigt und befragte seine
Berater über diesen König, der ihm
möglicherweise gefährlich werden
könnte. Die Schriftgelehrten sahen in
den alten Schriften nach und
entdeckten, dass es wirklich eine
solche Erscheinung vor der Geburt
eines neuen Königs geben würde.
- 26 -
Kinderseite
Kontakte
Internetpräsenz:
www.peterskirche-weilheim.de
Basteltipp: Zackenstern
Gemeinsames Pfarrbüro
Susanne Haufe, Tel. 909736
ev.pfarramt.weilheim@t-online.de
Was du brauchst:
Weißes Papier, Geschenkpapier oder
Bastelfolie, Stift, Schere und Kleber
So wird‘s gemacht:
1. Zuerst brauchst Du ein quadratisches
Stück Papier. Das kannst du dir aus einem
rechteckigen ganz einfach selbst
herstellen, indem du die eine untere Ecke
an die gegenüberliegende Kante klappst.
Dann schneidest du den überstehenden
Streifen ab und erhältst ein quadratisches
Papierstück.
Pfarramt I - Kirchgasse 1
Zur Zeit nicht besetzt
Pfarramt II
Georg-Kandenwein-Str. 9
Eckhard Schlatter
Tel. 6883
Eckhard.Schlatter@elkw.de
Evangelische Kirchenpflege
Anja Oberle, Tel. 909736
ev.kirchenpflege.weilheim@t-online.de
Hausmeisterinnen
GH Kohlesbach:
Ob. Grabenstraße 21
Karola Hahn, Tel. 957514
GZ Egelsberg:
Georg-Kandenwein-Str. 9
Gisela Schumacher, Tel. 5831
GH Marktplatz:
Markplatz 3
Brigitte Baszowiecki, Tel. 71073
2. Dieses
quadratische
Papierstück
faltest du nun
senkrecht und
waagerecht von
Kante zu Kante
und zweimal
diagonal von
Ecke zu Ecke.
Die Knicklinien
der geraden
Kanten
schneidest du an
allen vier Seiten
ungefähr bis zur
Mitte hin ein.
Mesnerin Peterskirche
Sylke Brenner, Tel. 954020
Mesner GZ Egelsberg
Michael Kurz, Tel. 2092443
3. Von den Kanten ausgehend, faltest du nun
das Papier so weit, wie es durch den
Einschnitt möglich ist. Falte dabei jeweils
zur gefalzten Diagonallinie nach hinten.
4. Du hast durch das Abknicken längliche
Dreiecke erhalten, die du nun einfach
übereinander legst und zusammenklebst.
So bekommst du einen dekorativen
plastischen Stern mit vier Zacken.
- 27 -
Bankverbindungen
Ev. Kirchenpflege
KSK Esslingen:
IBAN: DE75 6115 0020 0048 8003 58
BIC: ESSLDE66XXX
Stiftung Peterskirche
KSK Esslingen:
IBAN: DE30 6115 0020 0101 3860 32
BIC: ESSLDE66XXX
VoBa Kirchheim-Nürtingen:
IBAN: DE13 6129 0120 0410 8750 07
BIC: GENODES1NUE
VR-Bank Hohenneuffen-Teck:
IBAN: DE06 6126 1213 0030 9740 03
BIC: GENODES1TEC
Jahreslosung 2015
Impressum
Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Weilheim an der Teck
Redaktion: Pfarrer Eckhard Schlatter, Gabriele Huttenlocher, Susanne Haufe
Dank allen, die mit ihren Beiträgen diesen Gemeindebrief bereichert haben!
Die Rückseite dieser Ausgabe wurde mit einem Bildmotiv von Eberhard Münch zur Jahreslosung
2015 gestaltet. Kunstkarten und Poster mit dem Motiv sind in verschiedenen Formaten im
Buchhandel oder direkt über www.adeo-verlag.de erhältlich.
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Seele and Geist
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