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1050 Wien | Margaretenstr. 78
M O N A T S P R O G R A M M
„Jung, klug, mutig,
sensibel: CITIZENFOUR
hätte den Oscar
verdient.“
Tagesspiegel Berlin
J Ä N N E R
2 0 1 5
Citizenfour
Wild Tales
Birdman (or The Unexpected
Virtue of Ignorance)
Cinemama: My Old Lady
Kino & Kuchen: Madame Mallory und der Duft von Curry
ArchFilm Matinée: Hans Scharoun
Die Nacht der Programmkinos
S ilv e s t e r - P r e vi e w
Wild Tales
Ein wilder Start in die Silvesternacht mit dem besten lateinamerikanischen Film des Jahres.
Die rabenschwarze Komödie ist eine geniale Mischung zwischen Tarantino, Almdóvar (der
den Film auch produziert hat) und den Coen Brothers. Davor gibt es Mate-Punsch und Knabbereien gratis, feine Musik aus Lateinamerika und Glückskekse solange der Vorrat reicht.
Wild Tales
special
31. Dez | 20.00 Uhr
Mate-Punsch etc. ab 19.00 Uhr
DCP | Farbe | 112 Min |
Span. OV mit dt. UT
Madame Mallory und der Duft von Curry
Madame Mallory und der Duft von Curry
(The Hundred-Foot Journey)
Lasse Hallström | USA 2014
Hassan hat ein großes Talent fürs Kochen. Er verlässt mit seinem Vater sowie seinen Geschwistern Indien und sie landen in einem kleinen Ort in Südfrankreich. Dort eröffnet der Vater ein
indisches Restaurant – mit Hassan als Chefkoch. Sobald Madame Mallory (großartig: Helen Mirren), die Besitzerin des Nobelrestaurants Le Saule Pleureur, davon hört, beginnt ein Konkurrenzkampf zwischen den beiden Lokalen. Doch dann interessiert sich Hassan immer mehr für die
französische Küche und verliebt sich auch noch in Marguerite, die im Saule Pleureur arbeitet.
special
14. Jan | 15.00 Uhr
DCP | Farbe | 122 Min | DF
Mit Helen Mirren, Manish Dayal,
Charlotte Le Bon u.a.
Eintritt: € 7,00 - Kaffee & Kuchen
sind im Preis enthalten!
My Old Lady
cinemama Vormittagskino mit kostenloser Kinderbetreuung
My
Old Lady
Israel Horovitz | USA/F 2014
Mathias’ verstorbener Vater hat ihm ein Apartment in Paris hinterlassen. Er hat finanzielle
Probleme und möchte die Wohnung deshalb schnell verkaufen. Doch dort wohnen die alte
Dame Mathilde und deren Tochter Chloé. Da die alte Frau bis zu ihrem Tod das Wohnrecht hat,
kann Mathias die Immobilie vorerst nicht veräußern. Außerdem ist er als neuer Eigentümer
dazu verpflichtet, für den Unterhalt der Bewohnerin aufzukommen – und so bleibt ihm aus
Geldmangel nichts anderes übrig, als selbst in die Wohnung einzuziehen.
special
22. Jan | 9.15 Uhr
DCP | Farbe | 104 Min | Deutsche Fassung
Mit Kevin Kline, Kristin Scott Thomas,
Maggie Smith u.a.
Kinderbetreuung ab 9:00 Uhr
Eintritt: € 6,00
special
23. Jan | ab 19.30 Uhr
Eintritt frei!
Zählkarten an der Filmcasino-Kassa
im Cinema Paradiso Baden und St. Pölten,
Cinematograph, Leokino, City/Moviemento, Das
Kino, Filmcasino, Gartenbaukino, KIZ Royalkino,
Volkskino und Votiv Kino/De France
21.15 Uhr: Preview
Von Menschen und Pferden
R: Benedikt Erlingsson | Island 2013
DCP | OmU | 81 min
Mit: Ingvar E. Sigurðsson, Charlotte Bøving,
Steinn Ármann Magnússon u.a.
23 Uhr:
Amores Perros
R: Alejandro González Inárritu | Mexico 2000
35mm | OmU
Mit: Emilio Echevarría, Gael García Bernal,
Goya Toledo, Álvaro Guerrero u.a.
ArchFilm Matinée: Hans Scharoun
Die Nacht der Programmkinos
Zum fünften Mal präsentieren österreichweit die Programmkinos gemeinsam bei freiem
Eintritt ihre Arbeit, die sie das ganze Jahr über auch tun: wir zeigen besondere Filme abseits
des Mainstreams und schaffen in gemütlicher Atmosphäre einen sozialen Ort für gemeinsame Kinoerlebnisse und für Auseinandersetzung. Im Filmcasino sind heuer zwei Filme zu
sehen, die exemplarisch für unser Programm stehen. Wir zeigen als exklusive Preview eine
großartige europäische Komödie, der vom Guardian jetzt schon Kultstatus attestiert wird:
VON MENSCHEN UND PFERDEN entfaltet seine geschickt verknüpften Geschichten in der
großartigen Landschaft Islands. Es ist ein Film über die Liebe, in all ihren Formen und ihren
Irrungen und Wirrungen. Aus dem Blickwinkel der Pferde betrachtet erscheint das Verhalten
der Menschen geradezu tragikomisch bis absurd.
Danach steht ein pulsierendes Meisterwerk des Weltkinos aus Lateinamerika auf dem
Programm, das 15 Jahre nach seiner Entstehung als wegweisender Kultfilm gilt. AMORES
PERROS lief damals im Filmcasino und machte Alejandro González Iñárritu (und seinen
Hauptdarsteleller Gael García Bernal) auch bei uns bekannt. Anhand von drei aufeinanderprallenden Leben in Mexico City entwirft Iñárritu ein wildes und mitreißendes, raffiniert
verwobenes und innovativ erzähltes Drama um Liebe, Betrug, Tod, Vergeltung und Erlösung
- von der New York Times euphorisch als „der erste Klassiker des neuen Jahrhunderts“ gefeiert. Wir zeigen sein Langfilmdebüt für alle Inárritu-Fans als Einstimmung auf den Kinostart
seiner brillanten neuen Komödie BIRDMAN im Filmcasino. Schon 2001 war er für AMORES
PERROS Oscar-nominiert, 2015 könnte er ihn für BIRDMAN bekommen.
Von Menschen und Pferden
Amores Perros
A rch Fi l m Mat inée S ag rad a
Sunday Afternoon
25. Jan | 13.00 Uhr
Mit den Filmen:
Imaginäre Architektur
R: Hartmut Bitomsky | D 1995
BetaSP | 65 min | Farbe | Dt. OF
Mit Licht gebaut –
das Haus Schminke
R: Niels Bolbrinker | D 2012
digital | 27 min | Dt. OF
Hans Scharoun –
ein Außenseiter der Moderne
In jungen Jahren gehörte der deutsche Baumeister Hans Scharoun (1893-1972) zur Avantgarde um Bruno Taut und dessen Berliner Kreis „Gläserne Kette“. Aber durch die Mode des
Neuen Bauens und des Nachkriegs-Rationalismus gerieten seine expressionistischen Entwürfe in Vergessenheit. Erst die wirtschaftliche Blüte des deutschen Wirtschaftswunders der
1950er Jahre ermöglichte ein Comeback, sodass seine utopischen Skizzen und Entwürfe der
1920er Jahre plötzlich Wirklichkeit werden konnten. Zu seinen späten Hauptwerken zählen
die Berliner Philharmonie, Hochhäuser in Berlin und Stuttgart sowie die Staatsbibliothek in
Berlin. Als Verfechter eines „organischen Funktionalismus“ auf Grundlage eines universalen
Verständnisses gilt er als missverstandener Außenseiter der Moderne, den Hartmut Bitomsky
und Niels Bolbrinker in ihren Filmen näher bringen.
Einführung durch Kurator Helmut Weihsman.
Ab 1. Jänner
Englische OF mit dt. UT
DCP | Farbe | 114 Minuten
Regie, Buch Laura Poitras
Kamera Kirsten Johnson, Trevor Paglen,
Laura Poitras, Katy Scoggin
Schnitt Mathilde Bonnefoy
Ton Alexander Buck, Hans Schumann
Produzenten Steven Soderbergh,
Mathilde Bonnefoy, Laura Poitras, Dirk
Wilutzky
Mit
Edward Snowden
Jacob Appelbaum
Julian Assange
Glenn Greenwald
Lindsay Mills
u.a.
Auszeichnungen
International Documentary
Association Awards: Bester Film
Gotham Film Awards: Bester
Dokumentarfilm
New York Film Critics Circle
Awards: Bester Dokumentarfilm
Boston Film Critics Association
Awards: Bester Dokumentarfilm
LA Film Critics Awards: Bester
Dokumentarfilm u.v.a.
Filmografie Laura Poitras:
O‘Say Can You See (2011)
The Oath (2010)
My Country, My Country (2006)
Flag Wars (2003)
Verleih in Österreich polyfilm
citizenfourfilm.com
Citizenfour
Laura Poitras | USA/D 2014
Im Januar 2013 erhält die Filmemacherin Laura Poitras verschlüsselte Emails von einem
Unbekannten, der sich „Citizen Four“ nennt und Beweise für verdeckte Massenüberwachungsprogramme der NSA und anderer Geheimdienste in Aussicht stellt.
Im Juni 2013 fliegen Laura Poitras und die Journalisten Glenn Greenwald und Ewen MacAskill
nach Hongkong, um sich mit „Citizen Four“ zu treffen – es ist Edward Snowden. Ihre Kamera
hat Laura Poitras in diesen Stunden und Tagen, die unsere Welt nachhaltig verändern werden,
immer dabei. In dem von ihr aufgenommenen Web-Video wendet sich Snowden erstmals
an die Welt und löst eine politische Lawine aus. Aus ihrem umfangreichen Original-Material
hat Poitras einen packenden Dokumentar-Thriller gemacht, in dem sich die dramatischen
Ereignisse dieser Juni-Tage Minute für Minute direkt vor unseren Augen entfalten – die
atemberaubend spannende Geschichte über den waghalsigen Schritt eines jungen Whistleblowers, eindringlich, unbequem und von großer politischer Sprengkraft.
Im Dezember 2014 wurde Edward Snowden in Abwesenheit mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Seine Enthüllungen haben die zivile Gesellschaft weltweit erschüttert,
gesetzliche Reaktionen oder politische Konsequenzen darauf sind aber bis heute größtenteils
ausgeblieben. CITIZENFOUR ist auf den meisten Kritikerlisten der beste Dokumentarfilm
des Jahres, steht auf der Shortlist für den Doku-Oscar 2015 und gilt als Favorit für diese
Auszeichnung. Politisches Kino im besten Sinn.
11. Jänner 13.00 Uhr: nach dem Film Diskussion zum Thema „What’s New NSA?“
„Faszinierend und herausfordernd. Einer der wichtigsten
und prägendsten Dokumentarfilme der letzten Jahre.“
The Hollywood Reporter
„Faszinierend an diesem Dokumentarfilm ist, dass Poitras genau
jene entscheidenden Momente auf Film festhielt, als Snowden
seine Informationen mit der Welt teilte, die zu solchen
Erschütterungen führen würde.“ The Independent
Ab 8. Jänner
Spanische OF mit dt. UT
DCP | Farbe | 122 Minuten
Wild Tales (Relatos salv
Damián Szifrón | Argentinien/Spanien 2014
Regie, Drehbuch Damián Szifrón
Kamera Javier Braier
Schnitt Pablo Barbieri
Musik Gustavo Santaolalla
Ton Rüdiger Fleck
Produzent Pedro und Agustín Almdóvar,
Hugo Sigman
Jeder kennt das Gefühl: die Wut über die Unzulänglichkeiten des Lebens. Ein harmloser
Moment bringt das Fass zum Überlaufen und ruft eine Kettenreaktion hervor. Manche bleiben
ruhig. Andere explodieren. WILD TALES ist ein Film über Menschen, die explodieren. Mit
WILD TALES ist dem argentinischen Filmemacher Damián Szifrón eine abgefahrene Komödie
gelungen, die jede der sechs Geschichten auf ungeheure und ungeheuer aberwitzige Weise
eskalieren lässt – und damit tonnenweise Spaß liefert.
Darsteller
Simon Fisher: Ricardo Darín
Salgado: Darío Grandinetti
Diego: Leonardo Sbaraglia
Romina: Érica Rivas
Köchin: Rita Cortese
Moza: Julieta Zylberberg
Mauricio: Oscar Martinez
u.a.
Zum Äußersten getrieben in einer unberechenbaren, ständigem Wandel ausgesetzten Realität,
überschreiten die Figuren in WILD TALES den schmalen Grat, der Zivilisation von Barbarei
trennt. Der Verrat eines Liebenden, die Konfrontation mit einer vergessen geglaubten Vergangenheit und die Gewalt, die sich aus ganz alltäglichen Begegnungen ergibt, treiben die Figuren
immer weiter, in den Wahnsinn hinein. Und je weiter sie in diese Richtung getrieben werden,
desto mehr lassen sie sich fallen und geben sich dem verbotenen Vergnügen hin, die Kontrolle
zu verlieren. WILD TALES ist das seltene Beispiel für einen Film ohne Netz. Er ist Kino, wie es
purer nicht sein könnte, durch und durch argentinisch und gleichzeitig so universal, dass er
uns allen den Spiegel vorhält. Das Biest, das er zeigt, das sind wir. Und wir sind urkomisch in
unserer verzweifelten Wut.
Festivals und Auszeichnungen
National Board of Review:
Bester Fremdsprachiger Film
San Sebastián International
Film Festival 2014: Publikumspreis
São Paulo International Film Festival
2014: Bester Fremdsprachiger Film
Sarajevo Film Festival 2014 :
Bester Spielfilm
Argentinische Filmpreise:
21 Nominierungen
Filmografie Damián Szifrón
Tiempo de valientes (2005)
Verleih in Österreich Thimfilm
Die von Pedro und Agustín Almodóvar mitproduzierte tiefschwarze Thrillerkomödie war der
weltweite Festival-Publikumsliebling von Cannes bis Toronto, wo er mit Standing Ovations
gefeiert wurde. In Argentinien ist er mit über 2,4 Millionen ZuschauerInnen jetzt schon der
zweiterfolgreichste Film der Geschichte und ist auch der Oscar-Beitrag des Jahres 2015.
Silvester-Preview, 31. Dezember um 20:00 Uhr, davor Mate-Punsch u.a.
„Ein verrückter, geistreicher und mutiger Film,
der seinesgleichen sucht.“ The Hollywood Reporter
„Der Must-See-Festivalfilm des Jahres.“ BBC
„Schwarz, direkt und ein Riesenspaß.“ The Upcoming
vajes)
„Seine subversiven Einblicke in die argentinische Psyche hält der Film aufrecht mit
einer stetigen Mischung aus Komödie und
Suspense. Während er sich streng an eine
innere Logik hält, die jede Pointe mit einem
befriedigenden Ausbruch an Fröhlichkeit
landen lässt, bezieht der Film seine Wucht
aus einer genuinen Wut auf eine aus den Fugen geratene Welt. Es ist eines der seltenen
Beispiele für Erzählkino, dem es gelingt,
gleichzeitig lachhaft absurd und nachhaltig
tragisch zu sein.“ Indiewire
Man sieht sofort, was Pedro und Agustín
Almodóvar gereizt haben könnte, WILD TALES
des argentinischen Autors und Regisseurs
Damián Szifrón zu produzieren. Man sieht
es in dem schrägen Humor, der stylischen
Umsetzung und dem gewagten Einsatz von
Musik – und in der Zuneigung für ganz
normale Menschen, die zu außergewöhnlichen Maßnahmen getrieben werden. Aber
Szifróns Stimme ist doch unverkennbar die
seine: eine bitterböse unmittelbare Antwort
auf eine Kultur unausweichlicher Korruption,
ökonomischer und sozialer Ungleichheit und
Ungerechtigkeit. The Hollywood Reporter
„Was den bloßen Spaß am Zusehen anbetrifft,
konnte kein anderer Film in diesem Jahr in
Cannes WILD TALES das Wasser reichen.“
Variety
Ab 30. Jänner
Englische OF mit dt. UT
DCP | Farbe | 119 Minuten
Regie, Drehbuch Alejandro
González Iñárritu
Drehbuch Nicolás Giacobone,
Alexander Dinelaris Jr., Armando Bo
Kamera Emmanuel Lubezki
Schnitt Douglas Crise, Stephen Mirrione
Musik Antonio Sanchez
Produzenten A.G. Iñárritu u.a.
Darsteller
Riggan Thomson: Michael Keaton
Jake: Zach Galifianakis
Mike Shiner: Edward Norton
Laura: Andrea Riseborough
Sylvia: Amy Ryan
Sam: Emma Stone
Lesley: Naomi Watts
Tabitha: Lindsay Duncan
Festivals und Auszeichnungen
Golden Globes 2015: 7 Nominierungen:
Beste Komödie. Beste Regie, Bestes
Drehbuch, Bester Hauptdarsteller (Michael
Keaton), Beste NebendarstellerInnen
(Emma Stone, Edward Norton), Beste
MusikNational Board of Review: Bester
Hauptdarsteller, Bester Nebendarsteller
Chicago International Filmfestival:
Bester Hauptdarsteller
Filmografie Alejandro González Iñárritu
Biutiful (2010)
21 Grams (2006)
Babel (2003)
Amores Perros (2000)
Verleih in Österreich Centfox
www.birdmanthemovie.com
Birdman (or The Unexpected
Virtue of Ignorance)
Alejandro González Iñárritu | USA 2014
Der Eröffnungsfilm der Filmfestspiele in Venedig ist die Überraschung des Kinojahres. Der
mexikanische Meister der harten Stoffe Alejandro González Iñárritu begeistert mit einer
mitreißenden Komödie. BIRDMAN liegt mit sieben Nominierungen bei den Golden Globes an
der Spitze und gilt als großer Oscar-Favorit.
Das Beste an BIRDMAN ist die brillante Besetzung. Michael Keaton – in den 80er-Jahren als
Batman berühmt geworden und zuletzt etwas im Abseits gelandet – gibt als Schauspieler
Riggan Thomson die Vorstellung seines Lebens. Riggan wurde als Superheld Birdman zum
Hollywood-Star. Zum vierten Teil hat er Nein gesagt (sowie Keaton zu Batman 3) und ist für
Jahre in der Versenkung verschwunden. Doch jetzt plant er gemeinsam mit seinem Produzenten (Zach Galifianakis) das Comeback. Nicht aber in der hohlen Blockbuster-Welt, sondern
auf der Broadway-Bühne mit seiner eigenen Inszenierung der Raymond Carver-Story „What
We Talk About When We Talk About Love“. Endlich will er als Künstler wahrgenommen werden, doch so einfach ist das nicht. Neben ihm soll der egomane Kritikerliebling Mike Shiner
(wunderbar: Edward Norton) spielen, weil er als Publikumsmagnet für Intellektuelle gilt.
Riggans Assistentin ist just seine Tochter Sam (Emma Stone aus „The Amazing Spiderman“),
die sich von ihrer Drogensucht erholt und mit dem Papa noch ein paar Rechnungen offen hat.
Die allmächtige Kritikerin der New York Times sagt ihm schon voraus, dass sie ihn mit einem
Verriss vernichten wird – ganz einfach weil er für alles steht, was sie hasst. Und dann ist da
noch Birdmans Stimme in Riggans Kopf.
Sollen wir einer Hauptfigur trauen, die glaubt fliegen zu können? Kann ein abgewrackter
Actiondarsteller tatsächlich als ernsthafter Künstler in der Hochkultur reüssieren oder folgen
wir ihm nur in eine große Illusion? Es ist großartig, wie Keaton voller Energie und Wahnsinn
durch sein chaotisches Leben stolpert, unbeirrbar auf dem Weg zu seinem Traum. Stilistisch
ist Iñárritu einmal mehr ein erstaunliches Meisterwerk gelungen, eine elektrisierende Erzählung die gekonnt mit filmischen Konventionen spielt. Getragen wird sie vom einer umwerfenden Ensembleleistung, vom treibenden Soundtrack Antonio Sanchez‘ und der fließenden
Kamera Emmanuel Lubezkis, die den Eindruck vermittelt ohne Schnitte auszukommen.
„Iñárritus fünfter und bester Film ist ein Triumph auf
allen kreativen Ebenen, der die Filmwelt und das
Publikum elektrisieren und Keatons Karriere neue
Flügel verleihen wird.“ Variety
Ab 5. Februar
Foxcatcher
Ein Film von BENNETT MILLER
Filmcasino Nr. 285
mit: Steve Carell, Channing Tatum, Mark Ruffalo,
Vanessa Redgrave, Sienna Miller u.a.
Zulassungsnummer: GZ 02Z031971 S
„Filmcasino“ | Redaktion: Gerald Knell
Grafik: Lendl/Bergmann
Herausgeber: Filmcasino&polyfilm
BetriebsGmbH | Druck: AV+Astoria
Erscheinungsort Wien
Verlagspostamt 1050 Wien
„Sponsoring-Post“ | Preis pro Nr € 0,30
2015-1-21
„Ein emotional ungemein
fesselnder Blick auf Macht
und Geld in Amerika“ Variety
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an club@filmcasino.at oder persönlich an der Kinokassa.
Die direkte Verbindung vom Mixen zum Shaken.
www.wienerlinien.at
www.wienerlinien.at
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Seele and Geist
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