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Dezember 2014 - Gotha

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Aus dem Inhalt
Amtlicher Teil
Bekanntmachungen
Kurier
www.gotha.de
Amtsblatt der Stadt Gotha | Nr. 12 ⁄ 23. Jahrgang | 18. Dezember 2014
Gothaer Bilderbogen
Die schönsten Seiten der Residenzstadt
Nach einer Idee von Oberbürgermeister Knut Kreuch haben Autor
Dr. Roland Krischke und Fotograf
Lutz Ebhardt rund ein Jahr lang einen neuen Prachtbildband „Gotha“
erarbeitet, der mit 172 Seiten im
Format 30 cm x 30 cm, die vielen
Schönheiten der Thüringer Residenzstadt zeigt.
In drei umfangreichen Kapiteln werden die Historische Altstadt und die
Prachtstraßen, das Schloss Friedenstein und der Schlosspark sowie Entdeckungen in und um Gotha
gezeigt. Ergänzt wird der fotogra-
fische Bummel durch eine kleine
Chronik der Stadtgeschichte, die
wesentliche Daten aus der rund
1240-jährigen Gothaer Historie
zwischen der Ersterwähnung 775
und der Eröffnung des PERTHESFORUMS 2015 zusammenfasst.
Gestaltet und gedruckt wurde der
Bildband vom Gothaer Druckmedienzentrum. Der Prachtbildband
„Gotha“ ist ab sofort im Gotha
adelt-Laden, der Tourist-Information Gotha/Gothaer Land sowie in
den Gothaer Buchläden zum Preis
von 29,90 Euro erhältlich.
L U T Z E B H A R D T
R O L A N D K R I S C H K E
GOTHA
Seiten 3 – 7
Nichtamtlicher Teil
Grußworte der Fraktionen
Kinder- und Jugendseiten
Vereinsangebote
Senioren
Seiten 8 – 9
Seiten 12 – 13
Seite
15
Seite
18
Auf ein Wort:
Köstlich dieses Lebkuchenherz. Egal, ob in
glasierter Verpackung oder mit bunten
Streuseln garniert, sie schmecken. Es ist
das Erste, was ich eben verspeiste, obwohl
es schon seit September Herzen zu kaufen
gibt. Nach dem Genuss der Leckerei werde
ich doch ein wenig nachdenklich. Nicht wegen der Kalorien, mich bewegt mehr die
Frage: Darf man eigentlich Herzen verspeisen? Die Antwort ist „Ja“, denn schon Verliebte flüstern, im gleichen Ton wie der Wolf
zum ersten der sieben Geißlein „Ich hab
dich zum Fressen gern!“ Und dabei wollen
diese auch das Herz des Anderen verschlingen. Weihnacht ist die Zeit der Herzen. Zeit,
um von Herzen dankbar zu sein. Zeit, um ein
Herz für Kinder und die Schwächsten der
Gesellschaft zu beweisen. Zeit, um sich
herzlich zu freuen, um herzhaft zu genießen
oder von Herzen zu teilen.
Der Überfluss der Märkte kann unser
Herz schon lange nicht mehr beglücken. Es
schmerzt unser Herz, wenn wir im Fernsehen die Bilder hungernder Kinder in Äthiopien sehen, wo doch die Papierkörbe unserer Stadt von einigen Mitbürgern voller
Herzenslust mit Lebensmitteln vollgestopft
werden. Man braucht auch in der Weihnachtszeit oft die Kraft der zwei Herzen um
standhaft zu bleiben, wenn wir einem lieben Menschen Trost spenden, dem aus
dem Herzen das Liebste entrissen worden
ist. Das Lebkuchenherz ist wie ein Mensch,
sieht süß aus und nicht immer kann man
sofort erkennen, was für eine Füllung hinter
der Schale steckt. Probieren Sie ein Herz, es
lässt sich teilen und ich wünsche Ihnen von
Herzen eine frohe Weihnacht, bleiben oder
werden Sie gesund, damit wir im neuen Jahr
2015 viele schöne Begegnungen erleben
dürfen.
„Weihnacht möge strahlen in den Herzen,
nicht mit Geschenken und Zahlen.“
Alles Gute für Sie und Ihre Familien wünscht
ein von Herzen dankbarer
Seite 2 · Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014
Nichtamtlicher Teil
Schlüsselübergabe im PERTHESFORUM Gotha
Am 31. Januar 2012 wurde mit der feierlichen Enthüllung des Bauschildes das Startsignal für die Sanierung und Einrichtung des
„PERTHESFORUM“s in Gotha gegeben. Am 27. November 2014 übergab Oberbürgermeister Knut Kreuch im Beisein des Thüringer Landtagspräsidenten Christian Carius, des Thüringer Kultusministers
Christoph Matschie und der Staatssekretärin des Thüringer Ministeriums für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Staatssekretärin Inge
Klaan, die symbolischen Schlüssel an die drei Nutzer des Objektes.
Der Gebäudekomplex, der Thüringens größtes Kulturbauprojekt darstellt, wird zur neuen Heimstätte für das Depot und die Werkstätten des
„Barocken Universum Gotha“. Bund, Freistaat und Kommune investieren in das Großprojekt gemeinsam insgesamt rund 18,2 Millionen Euro. „Das ‚PERTHESFORUM‘ ist einer der wichtigsten Bausteine im Fundament unseres ‚Barocken Universums Gotha’, dessen internationale
Bedeutung durch die Investitionen von Bund, Land und Kommune
deutlich unterstrichen wird“ so Oberbürgermeister Knut Kreuch. Durch
Sanierung und Umbau des Gebäudekomplexes des ehemaligen Perthes-Verlages werden bis zum Herbst 2015 neben dem Thüringischen
Staatsarchiv Gotha Teile des Depots der Forschungsbibliothek Gotha,
die Depots der Museen und Werkstätten für alle Einrichtungen untergebracht. Damit wird die nötige Baufreiheit auf Schloss Friedenstein für
zukünftige Sanierungsmaßnahmen geschaffen. Gleichzeitig kann dadurch mehr Ausstellungsfläche gewonnen werden.
Im PERTHESFORUM stehen insgesamt 11.000 m2 Fläche zur Verfügung,
davon den drei Einrichtungen:
• Stiftung Schloss Friedenstein Gotha
ca. 4.400 m2
• Thüringer Staatsarchiv
ca. 2.400 m2
• Universitäts- und Forschungsbibliothek
ca. 1.700 m2.
(der Rest sind Verkehrs- und Technikflächen)
Im Zuge der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen am Herzoglichen
Museum und PERTHESFORUM Gotha wurde von der Stadt Gotha ein
bundesweiter zweiphasiger Kunst-am-Bau-Wettbewerb ausgelobt.
Unter dem Titel „Barockes Universum Gotha“ sollte ein stadtraumverbindendes Kunstwerk, ein Symbol mit Wiedererkennungswert geschaffen werden, das die beiden Objekte sowie das Schloss Friedenstein miteinander verbindet. Ausgewählt wurde die Arbeit der
Künstlerin Christine Bergmann aus Halle, die für einen Teil der Südfassade am PERTHESFORUM in den vermauerten Fenstern eine Art „Wunderkammerregal“ entworfen hatte. Dieser Entwurf wurde inzwischen
umgesetzt und bereichert einen Teil der Fassade des PERTHESFORUMs. Die Nischen und Laibungen der Fenster wurden in einem
matt goldenen Farbton beschichtet, in die figurative Elemente aus
emailliertem Blech gesetzt wurden. Die einzelnen Exponate wurden in
weiß, leicht hellen Grautönen und in matten Pastelltönen erlebbar gemacht. Sie stehen in engem Zusammenhang mit den Sammlungen des
Schlosses Friedenstein, den kartografischen Sammlungen sowie den
wahrlich umfangreichen Schätzen des „Barocken Universums Gotha“.
Hier sind Symbole der naturkundlichen Sammlungen des Schlosses
Foto: Lutz Ebhardt
Einzug der Nutzer in Thüringens größtes Kulturbauprojekt
Friedenstein wie zum Beispiel Vögel auf einem Ast sitzend nach einer
Zeichnung von Georg Forster, der Elefant Miss Baba oder eine Schnecke aus den besonderen Exponaten der Kunstkammer zu sehen. Weitere Motive erinnern an die Ägyptische Sammlung oder eine Muschel
an ein Bühnendekorationselement des Ekhoftheaters. Bezug nehmend auf die weiteren Nutzer der Depoträume des PERTHESFORUM
Gotha, dem Thüringischen Staatsarchiv Gotha und der Forschungsbibliothek Gotha mit deren umfangreichen Sammlungen werden verschiedene Wappen oder historische Buchrücken symbolisiert. Die Darstellung eines Globus’ oder historischer Vermessungsgeräte, wie
eines Sextanten aus der Zeit des Barock, erinnern an die herausragende kartografische Sammlung, die ihren Weg nun wieder in das
PERTHESFORUM finden wird.
An der Baumaßnahme beteiligt waren insgesamt 45 Firmen: 11 Firmen
waren mit der Planung beschäftigt, alle aus Thüringen, und 34 Firmen
mit der Bauausführung (28 aus Thüringen, 3 aus Sachsen, 2 aus Sachsen-Anhalt und 1 aus Brandenburg).
Gewerbeverein unterstützt
Finanzierung der Beschilderung
Foto: Lutz Ebhardt
Foto: Lutz Ebhardt
Umgehungsstraße fertiggestellt
Am 20.11.2014 wurde die 3,6 km lange Umgehungsstraße südlich von
Gotha-Sundhausen zur Nutzung übergeben, die den Ortsteil künftig um
zwei Drittel des Durchgangsverkehrs entlasten und damit die Wohnqualität spürbar steigern soll. Seit Juni 2012 wurde gebaut und bei den archäologischen Arbeiten die etwa 1500 Jahre alte Grabanlage des „Herrn
von Boilstädt“ entdeckt.
Der Gewerbeverein Gotha e.V. hat sich für die Einrichtung des Parkens auf dem oberen Hauptmarkt stark gemacht. Die Stadtverwaltung hatte die Kosten für die erforderliche Beschilderung und deren Aufstellung übernommen und freut sich nun über die finanzkräftige Initiative der Gothaer Gewerbetreibenden, die insgesamt
1750 Euro gespendet haben. Die Geschäftsführerin des Gewerbevereins Katharina Frank (2. v. r.), sowie Andreas Dötsch (2. v. l.)
und Juliane Pürstinger (links im Bild) übergaben den Scheck an
Oberbürgermeister Knut Kreuch.
Amtlicher Teil
Einladung zur Einwohnerversammlung
in Gotha-Nord und Uelleben
Die nächste Einwohnerversammlung gemäß § 15 Absatz 1 Thüringer
Kommunalordnung in Verbindung mit § 4 der Hauptsatzung der Stadt Gotha findet in Gotha-Nord am Donnerstag, dem 15.01.2015 von 17.30 bis
ca. 19.00 Uhr in der Aula der Grundschule „Peter A. Hansen“ in der Wilhelm-Bock-Straße 18 in Gotha und im Ortsteil Gotha-Uelleben am Donnerstag, dem 05.02.2015 um 18.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus statt.
Tagesordnung:
1. Information des Oberbürgermeisters über Stadtangelegenheiten
2. Beantwortung von Anfragen Gothaer Bürgerinnen und Bürger
Einwohner der Stadt Gotha können Anfragen bis spätestens zum Dienstag, dem 13.01.2015 schriftlich bei der Stadtverwaltung Gotha, Büro des
Oberbürgermeisters, Hauptmarkt 1, 99867 Gotha einreichen. Anfragen
können auch per E-Mail an ob-assistentin@gotha.de oder per Fax an
03621/222-245 gesandt werden.
Einwohner des Ortsteils Uelleben können Anfragen bis spätestens zum
Dienstag, dem 03.02.2015 bei der Stadtverwaltung Gotha, Referat 012,
Hauptmarkt 1, 99867 Gotha oder per E-Mail an ortschaften-senioren@
gotha.de einreichen.
Um eine umfassende Beantwortung innerhalb der Einwohnerversammlung zu gewährleisten, wird um Einreichung bis 29.01.2015 gebeten.
gez. Kreuch
Oberbürgermeister
Einwohnerfragestunde
Gemäß § 27 a der Geschäftsordnung des Stadtrates der Stadt Gotha
sind quartalsweise Einwohnerfragestunden durchzuführen.
Die nächste Einwohnerfragestunde wird in der Stadtratssitzung am
28.01.2015 durchgeführt. Einreichung der Anfragen bitte bis 14.01.2015 an
Stadtverwaltung Gotha, Abt. Stadtratsbüro, Hauptmarkt 1, 99867 Gotha.
gez. Kreuch
Oberbürgermeister
Öffentliche Ausschreibung
Im Auftrag der Wohnstadt Thüringen, Sanierungsträger der Stadt Gotha
werden auf dem Wege der Öffentlichen Ausschreibung nachfolgende unbebaute Grundstücksteilflächen in der Gemarkung Gotha, Flur 5 verkauft:
Schwabhäuser Straße 34, Flurstück 412, Teilfläche ca. 60 m2
Schwabhäuser Straße 36, Flurstück 413, Teilfläche ca. 80 m2
Schwabhäuser Straße 38, Flurstück 414, Teilfläche ca. 180 m2
(Eigentümerin: Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH Wohnstadt) –
Sanierungsträger der Stadt Gotha
Der Bodenwert beträgt gemäß vorliegendem Gutachten: 87,40 €/m2.
Die o.g. Grundstücksteilflächen sind unbebaut und befinden sich im Sanierungsgebiet „Altstadt Gotha“, im Erhaltungssatzungsgebiet sowie
im Denkmalensemble „Altstadt Gotha“. Die Grundstücke sind beräumt,
jedoch nicht tiefenenttrümmert.
In die Planung ist zwingend die Teilfläche des Flurstückes 411 von
ca. 280 m2 einzubeziehen. Hier ist die Baugesellschaft Gotha Eigentümer. (Kaufpreis 95 €/m2)
Eine Neubebauung ist gemäß dem rechtskräftigen B-Plan Nr. 8.1 „Östliche Altstadt“ unter folgenden städtebaulichen und funktionellen Bedingungen möglich:
– straßenbegleitende Bebauung mit Wohnbebauung
– Gebietskategorie: Besonderes Wohnen
– Grundflächenzahl: 0,6
– Geschossigkeit:
max. 2 – 3 geschossig
Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014 · Seite 3
– Nutzung:
EG – nicht störendes Gewerbe
1. OG – vorrangig Wohnen
ab 2. OG – Wohnen
Die erforderlichen Stellplätze für die entsprechende Nutzung sind auf
den Grundstücksteilflächen nachzuweisen.
Das Erwerbsangebot ist unter Hinzufügung zeichnerischer Unterlagen
mit Erläuterung eines Planungskonzeptes zur zukünftigen Nutzung,
zum Durchführungszeitraum und zu den voraussichtlichen Kosten sowie
eines Finanzierungsnachweises über den Kaufpreis und über die zu erwartenden Baukosten bis zum 14.01.2015, 12.00 Uhr mit deutlicher
Kennzeichnung „Gebot für Ausschreibung „Grundstücksteilflächen
Schwabhäuser Straße 34-38“ bei der Stadtverwaltung Gotha, Abt.
Stadtplanung, Frau Ernst, Ekhofplatz 24 in 99867 Gotha im verschlossenen Umschlag „Ausschreibung Grundstücksteilfläche Schwabhäuser
Straße 34-38 - bitte bis zum Stichtag nicht öffnen!“ einzureichen.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Abteilung Stadtplanung, Frau
Ernst, Tel. (03621) 222-613 zur Verfügung.
Die Entscheidung über den Verkauf trifft der Stadtrat der Stadt Gotha.
Für die Entscheidungsfindung ist das Nutzungskonzept entscheidend.
Der Sanierungsträger der Stadt Gotha ist nicht verpflichtet, an einen bestimmten Bieter zu verkaufen.
Städtische Straßenbeleuchtung
Gotha
Information der Bürgerinnen und Bürger über geplante Abschaltungen
von städtischen Straßenleuchten im Stadtgebiet Gotha und den zugehörigen Ortsteilen
Der Stadtrat der Stadt Gotha hat in seiner Sitzung am 13.03.2013 den
Grundsatzbeschluss Nr. B 468/12 gefasst, in dem das Tiefbauamt der
Stadtverwaltung Gotha aufgefordert wurde, folgende Varianten zur energetischen und finanziellen Optimierung der Straßenbeleuchtung zu
prüfen:
1)
2)
3)
4)
Abschaltungen in den Nachtstunden von 1.00 – 5.00 Uhr
Einsatz von LED-Technik
Einsatz von Dimm-Technik
Anschaltung per Handy
Die Prüfungen des Tiefbauamtes führten zu dem Ergebnis, dass mit dem
heutigen Stand der Technik und dem Verhältnis zwischen notwendiger
Herstellungs- und Betriebskosten zu den möglichen Kosteneinsparungen, die Variante 1 – Abschaltungen in den Nachtstunden, die wirtschaftlichste Variante ist.
Mit dem Beschluss B 039/14, hat der Stadtrat der Stadt Gotha in seiner
Sitzung am 29.10.2014, die tägliche Abschaltung in den Nachtstunden
von 1.00 – 5.00 Uhr, für Gebäude- und Kunstanstrahlungen sowie für
städtische Straßenleuchten in ausgewählten Straßen beschlossen. Das
als Anlage 1 zum Beschluss zugehörige Straßenkataster mit den Angaben zu den Abschaltungen, ist auf der Internetseite der Stadt Gotha unter dem Link http://www.gotha.de/stadtbeleuchtung, einsehbar. Die Installationsarbeiten zur Realisierung der Abschaltungen beginnen ab
01.01.2015 und sind bis Ende 2018 geplant. Die jeweils betroffenen Straßenabschnitte werden dann zur Information der Anlieger, im Rathauskurier nochmals monatlich veröffentlicht.
Erläuterungen zur geplanten Abschaltung in den Nachtstunden:
Aus dem Gesamtanlagenbestand von 5.352 Straßenleuchten, können
unter Beachtung der rechtlichen, wirtschaftlichen und technische Prämissen in Anliegerstraßen 2.727 in den Nachtstunden abgeschaltet werden, das sind ca. 51 %. In den Hauptverkehrs-, Haupterschließungs-, wesentlichen Hauptgeschäftsstraßen sowie an besonderen Gefahrenstellen erfolgen keine Abschaltungen.
Um die Herstellungskosten zu minimieren, erfolgt der Umbau parallel
mit dem vierjährigen Wartungsturnus. Nach vollständiger Umsetzung
der Nachtabschaltung ergibt sich mit dem jetzigen Preisniveau eine Ersparnis in den Energiekosten von ca. 82.000 Euro / Jahr. Die Amortisationszeit dieser Maßnahme beträgt somit ca. 1,8 Jahre. Gleichzeitig leistet
Seite 4 · Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014
Amtlicher Teil
die Stadt Gotha mit dieser Maßnahme einen nachhaltigen Beitrag zum
Klimaschutz, indem der jährliche CO2-Ausstoß um ca. 240 Tonnen verringert wird.
§5
Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan werden nicht festgesetzt.
In geschlossenen Ortslagen müssen die Straßenleuchten, die nachts
nicht durchgängig in Betrieb sind, gemäß der Straßenverkehrsordnung
mit dem Zeichen 394 (roter Ring) gekennzeichnet werden.
§6
Der Stellenplan wird in der Fassung der Anlage neu festgesetzt.
Wichtiger Hinweis für Fahrzeughalter: In den Bereichen, wo die Straßenbeleuchtung nachts abgeschaltet ist (ersichtlich durch den roten Ring),
müssen auf der Straße parkende Fahrzeuge für andere Verkehrsteilnehmer erkennbar sein, verantwortlich ist der Fahrzeughalter.
Bekanntgabe der Bereiche, in denen die geplanten Abschaltungen im
Monat Januar 2015 umgesetzt wird.
Straße
Siebleber Weg
Schlegelstraße
An der Goth
Am Wiegwasser
Am Schafrasen
Langenscheidtstraße
Rad-Gehweg
Werner-Sylten-Straße
Hermann-Haack-Straße
bis
Komplett
Siebleber Weg
Komplett
An der Goth
Komplett
Komplett
Günthersleber
Landstraße
Komplett
Komplett
Höhe Hausnr. 38
Eschleber Straße
Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes „Volkspark-Stadion
Gotha“ bringt die nachfolgend abgedruckte Haushaltssatzung für das
Jahr 2015 zur Veröffentlichung:
HAUSHALTSSATZUNG 2015
Zweckverband „Volkspark-Stadion Gotha“
Aufgrund der §§ 36 und 37 des Gesetzes über die Kommunale Gemeinschaftsarbeit vom 11. Juni 1992 in Verbindung mit der Kommunalordnung – ThürKO – vom 16. August 1993 in der Fassung der Neubekanntmachung vom 28.01.2003 hat der Zweckverband „Volkspark-Stadion
Gotha“ folgende Haushaltssatzung erlassen:
§1
Der als Anlage beigefügte Haushaltsplan 2015 wird hiermit festgesetzt.
Er schließt
im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen
und Ausgaben mit 235.700 € und
im Vermögenshaushalt in den Einnahmen
und Ausgaben mit 13.850 € ab.
§2
Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen sind nicht vorgesehen.
§3
Es werden keine Verpflichtungsermächtigungen festgesetzt.
§4
Der Umlageschlüssel der Verbandsmitglieder richtet sich nach § 16 der
Verbandssatzung:
196.000 €
98.000 €
98.000 €
K. Kreuch
Verbandsvorsitzender
1. Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes „Volkspark-Stadion
Gotha“ hat am 05.November 2014mit Beschluss 04/2014 der Haushaltssatzung für das Jahr2015 mit ihren Anlagen einstimmig zugestimmt.
Mit Beschluss 05/2014 wurde dem Finanzplan 2014 – 2018 einstimmig zugestimmt.
Mit Beschluss 06/2014 wurde dem Investitionsplan 2014 – 2018 einstimmig zugestimmt.
Ohrdrufer Straße
Amtliche Bekanntmachung
Betriebskostenumlage gesamt:
davon 50 % Stadt Gotha:
50 % Landkreis Gotha:
Gotha, den 21.11.2014
Beschluss- und Genehmigungsvermerk
Abschnitt
Von
§7
Die Haushaltssatzung tritt mit dem 1. Januar 2015 in Kraft.
2. Das Thüringer Landesverwaltungsamt hat mit Schreiben vom
18.11.2014, AZ 240.3-1512-001/15-GTH, die Haushaltssatzung 2015
rechtsaufsichtlich bestätigt und die vorzeitige Bekanntmachung gemäß § 21 Abs. 3, Satz 3 ThürKO ausdrücklich zugelassen.
3. Der Haushaltsplan liegt in der Zeit vom 19. Dezember 2014 bis 09. Januar 2015 in der Finanzverwaltung der Stadt Gotha, Neues Rathaus,
Zimmer 226 zu den Sprechzeiten öffentlich aus.
Bis zur Entlastung und Beschlussfassung über die Jahresrechnung
dieses Haushaltsjahres steht der Haushaltsplan zur Einsichtnahme
in der Geschäftsstelle des Zweckverbandes zur Verfügung (§ 57
Abs.3 Satz 3 und 4 ThürKO).
Gotha, den 21.11.2014
K. Kreuch
Verbandsvorsitzender
Bekanntmachung der Beschlüsse
aus der 46. Verbandsversammlung des Zweckverbandes „VolksparkStadion Gotha“ am 05.11.2014
Wir weisen darauf hin, dass die Haushaltssatzung nach ihrer Veröffentlichung für zwei Wochen zur Einsichtnahme in der Finanzverwaltung der
Stadtverwaltung Gotha ausliegt.
Beschluss-Nr. 02/2014 – Feststellung der Jahresrechnung 2013
Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes beschließt:
1. Auf der Grundlage des § 36 des Gesetzes über die Kommunale Gemeinschaftsarbeit in Verbindung mit § 80 Abs. 3/4 ThürKO wird die
Jahresrechnung 2013 festgestellt.
2. Die festgestellte Jahresrechnung 2013, der Schlussbericht des Rechnungsprüfungsamtes und die Beschlüsse über die Feststellung der
Jahresrechnung und die Entlastung werden in der Zeit vom 10.11. bis
23.11.2014 in der Finanzverwaltung der Stadt Gotha, Neues Rathaus,
Zimmer 226 zu den Sprechzeiten öffentlich ausgelegt.
Beschluss-Nr. 03/2014 – Entlastung des Verbandsvorsitzenden zur
Jahresrechnung 2013
Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes beschließt:
Auf der Grundlage des § 36 des Gesetzes über die Kommunale Gemeinschaftsarbeit in Verbindung mit § 80 Abs. 3 ThürKO wird für die Jahresrechnung 2013 Entlastung erteilt.
Amtlicher Teil
Beschluss-Nr. 04/2014 – Haushaltssatzung des Zweckverbandes
„Volkspark-Stadion Gotha“ für das Jahr 2015
Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes beschließt:
Der Haushaltssatzung mit ihren Anlagen für das Jahr 2015 wird zugestimmt.
Beschluss-Nr. 05/2014 – Finanzplan des Zweckverbandes „VolksparkStadion Gotha“ für die Jahre 2014 bis 2018
Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes beschließt:
Dem Finanzplan für die Jahre 2014 bis 2018 wird zugestimmt.
Beschluss-Nr. 06/2014 – Investitionsplan des Zweckverbandes
„Volkspark-Stadion Gotha“ für die Jahre 2014 bis 2018
Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes beschließt:
Dem Investitionsplan für die Jahre 2014 bis 2018 wird zugestimmt.
Beschluss-Nr. 07/2014 – Auszahlung von Leistungsentgelt nach § 18
Abs. 6 des TVöD
Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes beschließt:
1. Für die Mitarbeiter des Zweckverbandes „Volkspark-Stadion Gotha“
wurde mit Beschluss 10/2007 ab 01.01.2007 die leistungsorientierte
Entgeltzahlung nach § 18 des TVöD eingeführt.
2. Da im Zweckverband „Volkspark-Stadion Gotha“ kein Personalrat
besteht, ist es nicht möglich eine Dienstvereinbarung abzuschließen.
Daher ist die Auszahlung des Leistungsentgeltes in Anlehnung an die
Dienstvereinbarung der Stadtverwaltung Gotha vorzunehmen, da
durch die Stadtverwaltung Gotha die Personalangelegenheiten für
den Zweckverband bearbeitet werden.
3. Der Beschluss-Nr. 10/2007 vom 23.10.2007 wird aufgehoben.
Gotha, den 21.11.2014
K. Kreuch
Verbandsvorsitzender
Bekanntmachung der Beschlüsse
aus dem öffentlichen Teil der Sitzungen
der beschließenden Ausschüsse des Stadtrates
der Stadt Gotha
Wir möchten darauf hinweisen, dass die in den Beschlüssen aufgeführten Anlagen, sofern sie nachfolgend nicht mit veröffentlicht sind,
während der üblichen Sprechzeiten der Stadtverwaltung im jeweiligen
Fachamt eingesehen werden können.
FA 005/14 – Bestätigung von überplanmäßigen Ausgaben für die
Haushaltsstelle 8800.9433 – Sanierung Perthes-Forum
Der Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Gotha beschließt:
1. Der Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Gotha
bewilligt überplanmäßige Ausgaben in Höhe von 192.000,00 €
zugunsten der Haushaltsstelle 8800.9433.
2. Die Deckung der Mittel erfolgt durch die Umwidmung
von Fördermitteln aus der Baumaßnahme Sanierung Herzogliches Museum für die Baumaßnahme Sanierung PerthesForum
FA 011/14 – Bestätigung von überplanmäßigen Ausgaben für die
Haushaltsstelle 6300.9830 – Investitionszuschuss Abwasserzweckverband
Der Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Gotha beschließt:
1. Der Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Gotha bewilligt überplanmäßige Ausgaben von insgesamt 215.925,25 € zu
Gunsten der Haushaltsstelle 6300.9830 – Investitionszuschuss Abwasserzweckverband.
2. Die Deckung erfolgt aus den Haushaltsstellen 6300.3474 – Einnahmen aus der Abwicklung von Baumaßnahmen – und 6300.959303 – Neugestaltung Weimarer Straße/Nebenanlagen im Zuge
der B7 –.
Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014 · Seite 5
FA 013/14 – Überplanmäßige Ausgaben – Erstattungszinsen
Der Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Gotha beschließt:
001 Für die Haushaltsstelle 9000.8450 – Erstattungszinsen – werden überplanmäßige Ausgaben in Höhe von 150.000,00 € bestätigt.
002 Die Deckung erfolgt aus der Haushaltsstelle 9000.0210
HA 012/14 – Erneuerung der Bundesstraße B 7 in der Ortslage Gotha – Gartenstraße, Huttenplatz, Friedrichstraße – Vergabe von Planungsleistungen
Der Hauptausschuss des Stadtrates der Stadt Gotha beschließt:
Die sich aufgrund der vorliegenden Honorarermittlung ergebenden
Mehrkosten in der Leistungsphase 3 werden beauftragt sowie die Planungsleistungen für die Erstellung der Leistungsphasen 5 bis 9 werden
an das Ingenieurbüro ITS Ingenieurgesellschaft mbH aus Gotha, Parkallee 1 vergeben.
Gotha, den 02.12.2014
gez. Kreuch
Oberbürgermeister
Bekanntmachung der Beschlüsse
aus dem öffentlichen Teil der Sitzung des
Stadtrates der Stadt Gotha vom 26.11.2014
Wir möchten darauf hinweisen, dass die in den Beschlüssen aufgeführten Anlagen, sofern sie nachfolgend nicht mit veröffentlicht sind,
während der üblichen Sprechzeiten der Stadtverwaltung im jeweiligen
Fachamt eingesehen werden können.
B 056/14 – Änderung der Ergebnisabführungsverträge zwischen der
Kommunale Beteiligungen Gotha GmbH und den Tochtergesellschaften Bestattungsinstitut Gotha GmbH, GET GmbH und Stadtwirtschaft
Gotha GmbH
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
1. Der Oberbürgermeister wird ermächtigt, in der Gesellschafterversammlung der Kommunale Beteiligungen Gotha GmbH der Änderung
des jeweils mit der Bestattungsinstitut Gotha GmbH, der GET GmbH
und der Stadtwirtschaft Gotha GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrages gemäß der als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Entwürfe
zuzustimmen.
2. Der Oberbürgermeister wird ermächtig, in der Gesellschafterversammlung der Bestattungsinstitut Gotha GmbH und der
GET GmbH der Änderung des jeweils mit der Kommunale Beteiligungen Gotha GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrages gemäß der als Anlagen 1 und 2 beigefügten Entwürfe zuzustimmen.
3. Der Oberbürgermeister wird ermächtigt, den Geschäftsführer der
Kommunale Beteiligungen Gotha GmbH zu ermächtigen, als Gesellschaftervertreter in der Gesellschafterversammlung der Stadtwirtschaft Gotha GmbH für die Änderung des Ergebnisabführungsvertrages zwischen der Kommunale Beteiligungen Gotha GmbH und der
Stadtwirtschaft Gotha GmbH gemäß dem als Anlage 3 beigefügten
Entwurf zu stimmen.
4. Im Übrigen wird der Oberbürgermeister ermächtigt, alle zur Änderung der bestehenden Ergebnisabführungsverträge sonst notwendigen Erklärungen abzugeben.
Anlagen:
1. Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Bestattungsinstitut Gotha GmbH und der Kommunale Beteiligungen Gotha
GmbH
2. Ergebnisabführungsvertrag zwischen der GET GmbH und der
Kommunale Beteiligungen Gotha GmbH
3. Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Stadtwirtschaft Gotha
GmbH und der Kommunale Beteiligungen Gotha GmbH
Seite 6 · Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014
B 047/14 – Aufhebung Orangerie-Mietvertrag
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
001 Der Oberbürgermeister wird ermächtigt und beauftragt, nach
Maßgabe des in Anlage 1 beigefügten Entwurfs eine Aufhebungsvereinbarung zwischen der Stadt Gotha und der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten betreffend des Mietvertrages zum Orangerie-Nordflügel, vom 26.11.2003 abzuschließen.
002 Der Stadtrat bewilligt außerplanmäßige Ausgaben i. H. v.
150.000,00 € zugunsten der HH-Stelle 3520.6550 Sachverständigen-, Gerichts- und ähnliche Kosten. Die Deckung erfolgt aus
Mehreinnahmen in HH-Stelle 5800.1680 Erstattungen der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten mit 117.399,00 € und Mehreinnahmen in HH-Stelle 8000.2100 Gewinnanteile städtische Betriebe mit 32.601,00 €.
Anlage
B 059/14 – Abschluss von Vereinbarungen über die Gewährung von Zuschüssen zwischen der Stadt Gotha und der KulTourStadt Gotha GmbH
für das Jahr 2015
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
Dem Abschluss von Vereinbarungen zwischen der Stadt Gotha und der
KulTourStadt Gotha GmbH über die Gewährung von Zuschüssen für den
Betrieb eines Tierparks und die Durchführung der Tourismusförderung,
des Stadtmarketings sowie für Kultur und Veranstaltungen für das Jahr
2015 in Höhe von insgesamt 1.312.000 € wird zugestimmt. Die Aufteilung wird per Einzelvertrag wie folgt geregelt:
Kultur/Veranstaltungen:
Tourist-Info:
Stadtmarketing:
Tierpark:
T€
T€
T€
T€
Gesamt:
T € 1.312
545
335
225
207
Der Oberbürgermeister wird beauftragt und ermächtigt, alle hierzu notwendigen Erklärungen abzugeben und Handlungen vorzunehmen.
B 057/14 – Satzung über die Benutzung der Obdachlosenunterkunft
der Stadt Gotha
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
Die Satzung über die Benutzung der Obdachlosenunterkunft der Stadt
Gotha.
Anlage 1:
Satzung über die Benutzung der Obdachlosenunterkunft der Stadt Gotha
B 058/14 – Benutzungsgebührensatzung der Obdachlosenunterkunft
der Stadt Gotha
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
Die Benutzungsgebührensatzung der Obdachlosenunterkunft der Stadt
Gotha.
Anlage 1:
Benutzungsgebührensatzung der Obdachlosenunterkunft der Stadt Gotha
B 055/14 – Satzung zur Aufhebung der Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes „An der Reinhardsbrunner Straße“
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
auf Grund der §§ 19 Abs. 1 und 21 der Thüringer Gemeinde- und Landkreisordnung (Thüringer Kommunalordnung – ThürKO) vom 16.08.1993
(GVBl. S. 501) in der Fassung der Bekanntmachung vom 28.01.2003 (GVBl. S. 41), zuletzt geändert durch den § 63 Artikel 2 des Gesetzes vom
20. März 2014 (GVBl. S. 82, 83) und des § 169 Abs. 1 Nr. 8 Baugesetzbuch
(BauGB) in Verbindung mit § 162 BauGB in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 2004 (BGBl. S. 2414), zuletzt geändert durch
Artikel 1 des Gesetzes vom 11. Juni 2013 (BGBl. I S. 1548) die in der Anlage beigefügte Satzung zur Aufhebung der Satzung über die förmliche
Festlegung des Sanierungsgebietes „An der Reinhardsbrunner Straße“.
Amtlicher Teil
Anlage: Satzung zur Aufhebung der Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes „An der Reinhardsbrunner Straße“
B 052/14 – Klarstellungssatzung der Stadt Gotha für den Ortsteil
Sundhausen südlich der Eisenbahnlinie
Der Stadtrat Gotha beschließt:
001 Auf Grund der §§ 19 Abs.1 und 21 der Thüringer Gemeinde- und
Landkreisordnung (ThürKO) vom 16. August 1993 (GVBl. S. 501) in
der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Januar 2003 (GVBl. S.
41), zuletzt geändert durch den § 63 Artikel 2 des Gesetzes vom
20. März 2014 (GVBl. S. 82, 83) und des § 34 Abs. 4 Nr. 1 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom
23. September 2004 (BGBl. IS. 2414), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 11. Juni 2013 (BGBl. I S. 1548) erlässt die
Stadt Gotha zum Zweck der Abgrenzung von Innenbereich und Außenbereich nachfolgende Klarstellungssatzung für den Ortsteil
Sundhausen südlich der Eisenbahnlinie. Abgegrenzt wird dieser
im Norden durch die Eisenbahnlinie, im Osten durch die Friedhofstraße und die Siedelhofstraße, im Süden durch die Bahnlinie der
Thüringer Waldbahn und das Wirtschaftsgymnasium und im Westen durch die Straße am Stockborn und den Kirchweg.
Anlage: Klarstellungssatzung mit Lageplan
B 053/14 – Vollzug des Thüringer Straßengesetzes, Einziehung des
Parkplatzes „Am Wiegwasser/ Am Schafrasen“ in Gotha
Der Stadtrat der Stadt Gotha beschließt:
In der Gemarkung Gotha wird der in der Anlage 1 gekennzeichnete Parkplatz „Am Wiegwasser/ Am Schafrasen“ (Flur 19, Flurstücke 79/4 und
150/127) gemäß § 8 Thüringer Straßengesetz (ThürStrG) vom 07.05.1993
– Thür.GVBl. vom 13.05.1993, Seite 273 – als Gemeindestraße eingezogen.
Anlage
Lageplan des einzuziehenden Parkplatzes
Gotha, den 02.12.2014
gez. Kreuch
Oberbürgermeister
Öffentliche Ausschreibung
Die Stadt Gotha als Eigentümerin verkauft auf dem Wege der Öffentlichen
Ausschreibung nachfolgende Grundstücke in der Gemarkung Gotha:
1. Am Kunstmühlenweg, Flur 1, Flurstück 21,
Grundstücksgröße: 912 m2
Mindestgebot: 90,00 €/m2
Das Grundstück befindet sich unweit des Schlosses Friedenstein mit
Parkanlagen.
Das Grundstück liegt im Geltungsbereich der Erhaltungssatzung Nr. 9
„Parkallee-Jägerstraße“. Bauvorhaben unterliegen der Beurteilung
nach § 34 BauGB.
Das Grundstück ist bebaut mit 18 Eigentumsgaragen Dritter. Es besteht
mit jedem Garageneigentümer ein Einzelpachtvertrag, welcher jährlich
kündbar ist. Die Pachtverträge sind vom Erwerber zu übernehmen.
Im Flurstück 21 befindet sich mittig in Nord-Süd Richtung ein unterirdischer Kanal/ Gewölbe des alten Kunstmühlengrabens (früherer Abschlag vom Leinakanal) mit einem desolaten Absturzschacht von mindestens 6 – 8 m Tiefe, der mit einem Schachtdeckel verschlossen ist. Der
Abschlag vom Leinakanal wurde zwischenzeitlich dauerhaft verschlossen. In diesen unterirdischen Kanal wird derzeitig nur noch die Regenentwässerung der aufstehenden Garagen eingeleitet.
2. Helenenstraße, Flur 8, Flurstück 172/3,
Grundstücksgröße: 1.502 m2
Mindestgebot: 83,00 €/m2
Amtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014 · Seite 7
Das Grundstück befindet sich im Sanierungsgebiet „Altstadt Gotha“
und im Erhaltungssatzungsgebiet Nr. 1 „Altstadt“. Der zu beplanende
Bereich entspricht einem „Allgemeinen Wohngebiet“ gem. BauNVO § 4.
Eine Neubebauung hat nach § 34 BauGB zu erfolgen. Der neue Baukörper hat aufgrund der städtebaulichen Situation und des vorhandenen
Fahrleitungsmastes der Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha
GmbH im westlichen Bereich des Grundstücks die zurückgesetzte Baulinie des Gebäudes Friedrichstraße 11 aufzunehmen.
Der Fahrleitungsmast im westlichen Bereich sowie vorhandene öffentliche Versorgungsanlagen der Straßenbeleuchtung, ebenfalls im westlichen Bereich des Grundstücks sind bzw. werden grundbuchlich gesichert und sind vom Erwerber zu dulden bzw. zu übernehmen. Dies gilt
ebenfalls für ein NS Kabel der Stadtwerke Gotha GmbH, welches im
nordwestlichen Bereich des Grundstücks verläuft.
Infolge der Verbesserung des nördlichen Gehweges und der Straßenbeleuchtung in der Helenenstraße (von Steinmühlenallee bis Friedrichstraße) ist für das Grundstück ein Straßenausbaubeitrag angefallen. Dieser
beträgt 953,67 € und ist durch den Käufer zu übernehmen.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 154 Baugesetzbuch
nach Abschluss der Sanierung (§ 162/163 BauGB) der Eigentümer an die
Gemeinde einen Ausgleichsbetrag, der der durch die Sanierung bedingten Erhöhung des Bodenwertes seines Grundstückes entspricht, in
Geld zu entrichten hat.
Sollte die Stadt Gotha für die vorgenannten Grundstücke im Hinblick auf noch anfallende Herstellungsbeiträge für die öffentliche Entwässerungseinrichtung durch den Wasser- und Abwasserzweckverband Gotha und Landkreisgemeinden in Anspruch genommen wer-
den, hat der Erwerber der Stadt Gotha diesen jeweiligen Beitrag zu erstatten.
___________________________________________________________
Die Erwerbsangebote für die vorgenannten Grundstücke mit Darlegung
der zukünftigen Nutzung sowie unter Hinzufügung eines Finanzierungsnachweises eines deutschen Geldinstitutes über den Kaufpreis sind bis
zum 19.01.2015, 11.00 Uhr mit dem Vermerk „Angebotsunterlagen (Angabe des betreffenden Grundstücks)“ bei der Stadtverwaltung Gotha,
Abt. Liegenschaften, Frau Kurpat, Ekhofplatz 24 in 99867 Gotha im verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung – „Bitte bis zum Stichtag
nicht öffnen!“ einzureichen.
Für das Grundstück Helenenstraße ist zusätzlich ein Finanzierungsnachweis eines deutschen Geldinstitutes über die Investitionskosten
bis zum vorgenannten Stichtag einzureichen.
Für weitere detaillierte Auskünfte steht Ihnen die Abteilung Liegenschaften, Frau Kurpat unter Tel.: (03621) 222-421 zur Verfügung. Ein entsprechender Flurkartenauszug kann unter www.gotha.de unter der Rubrik: Ausschreibungen/Verkauf von städtischen Grundstücken und Gebäuden eingesehen werden.
Die Entscheidung über den Verkauf trifft der Stadtrat der Stadt Gotha.
Die Stadt Gotha ist nicht verpflichtet, an einen bestimmten Bieter zu verkaufen bzw. an den Höchstbietenden oder überhaupt zu verkaufen. Zwischenverkauf ist vorbehalten.
Kreuch
Oberbürgermeister
– Ende des amtlichen Teils –
Nichtamtlicher Teil
80. Geburtstag des Gothaer Ehrenbürgers Dr. Edgar Jannott
Am 16. November 2014 feierte der Gothaer Ehrenbürger Dr. Edgar Jannott seinen
80. Geburtstag. Oberbürgermeister Knut Kreuch gratulierte ihm auch im Namen
der Gothaerinnen und Gothaer persönlich in seiner
jetzigen Heimat Düsseldorf.
Dr. Edgar Jannott ist gebürtiger Gothaer und ist
mit seiner Heimatstadt immer sehr eng verbunden. Er hat die Entwicklung der Stadt Gotha in vielfältiger Form und mit vielen Initiativen vorangebracht.
Als Vorstandsvorsitzender der Victoria Versicherungs AG hat sich Dr. Edgar Jannott nach
der Friedlichen Revolution sehr stark um das
Zusammenwachsen von Ost und West verdient
gemacht. Für seine Heimatstadt hat er sich in
seiner Versicherung für die Investition am Arnoldiplatz stark engagiert und diese maßgeblich gefördert. Somit entstand durch sein Mitwirken im Zentrum der Stadt Gotha mit dem
„Victoriaviertel“ ein modernes architektonisches Ensemble, das die Attraktivität der Innenstadt sehr positiv beeinflusst.
Als einer der Mitbegründer der KULTURSTIFTUNG GOTHA und aktiver Förderer hat er es ermöglicht, dass zahlreiche Kunstgüter in Gotha
in neuem Glanz erstrahlen. Beispielhaft soll nur
erwähnt werden, dass er die Umgestaltung des
Platzes um „Ernst den Frommen“, die Erschließung der Kasematten und die Sanierung der
Eingangsportale der Margarethen- und der Au-
gustinerkirche als Vorsitzender des Stiftungsbeirates der KULTURSTIFTUNG GOTHA massiv
unterstützt und vorangetrieben hat.
Dr. Edgar Jannott hat sich darüber hinaus
beim Aufbau der Stiftung Schloss Friedenstein sehr verdient gemacht und als erster
Stiftungsratsvorsitzender weit über die üblichen Aufgaben hinaus zwei Jahre lang als
aktiver Botschafter für die Stadt Gotha gewirkt. Auch heute noch gehört er dem Stiftungsrat an. Zur Erforschung der Gothaer Geschichte vergaben Dr. Edgar Jannott und seine Frau Ingrid ein Stipendium. Bis zum heutigen Tag stellt er der Stadt Gotha seine
tatkräftige Hilfe zur Verfügung, zurzeit sammelt er Spenden für die Restaurierung der
Orgel in der Schlosskirche.
Kurd-Laßwitz-Stipendiatin Sonja Ruf stellt
ihre persönlichen „Blicke auf Gotha“ vor
Kurd-Laßwitz-Stipendiatin Sonja Ruf hat in den
letzten Monaten mit ihren Kolumnen in den
Gothaer Tageszeitungen und auf der Internetseite der Stadt Gotha, wie bereits alle ihre Vorgängerinnen und Vorgänger, ganz besonders
persönliche „Blicke auf Gotha“ vorgestellt.
Zum Abschluss der Stipendiatenzeit werden
alle diese Beiträge traditionell im Band „Blicke
auf Gotha“ von der Stadtverwaltung herausgegeben. Er erscheint anlässlich ihrer offiziellen
Abschlusslesung am 22. Januar 2015, die um
15.00 Uhr im „Hanns-Cibulka-Saal“ der Stadtbibliothek Heinrich Heine veranstaltet wird.
Anant Kumar, ihr Nachfolger in der Funktion
des Gothaer Stadtschreibers, wird an diesem
Tag aus Kassel anreisen, um den „Staffelstab“
für das Kurd-Laßwitz-Stipendium des Jahres
2015 persönlich zu übernehmen. Alle Literaturfreunde sind herzlich zu dieser Veranstaltung
eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Sonja Ruf
Blicke
auf Gotha
Kurd-Laßwitz-Stipendiat 2014
Seite 8 · Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014
Nichtamtlicher Teil
Grußworte der Fraktionen im Gothaer Stadtrat
SPD/FDP
Liebe Gothaerinnen und Gothaer,
haben Sie nicht auch das Gefühl, dass das Jahr
wieder viel zu schnell vorbei gegangen ist?
Spätestens als der erste Frost uns erreicht hat,
kam mir der unumstößliche Gedanke, dass wir
auf ein Jahr voller Ereignisse zurückblicken.
Aber für viele Menschen stehen neben der Entwicklung der Welt auch die eigenen individuellen Erlebnisse bei ihrer Rückbetrachtung im
Vordergrund. Positives und Negatives, Glück
und Leid, Erfolg und Niederlage – beide Seiten
prägen das Lebensjahr eines Menschen.
Wenn wir bald das Weihnachtsfest im Kreis unserer Familie begehen, dann überwiegen bei
vielen Mitmenschen die Gefühle von Freude,
Liebe und Geborgenheit. Für viele Menschen in
Deutschland wird jedoch das Weihnachtsfest
wohl nicht mit diesen Worten verbunden sein.
Finanzielle Sorgen und Einsamkeit zu den Fest-
CDU
Liebe Bürgerinnen und Bürger
unserer Heimatstadt Gotha,
das Jahr neigt sich dem Ende zu. In den Straßen kehrt langsam Ruhe ein. Schlendert man
derzeit durch die Straßen unserer Innenstadt,
so nehmen wir wohlige Gerüche nach Süßigkeiten, Glühwein und Bratwurst wahr. Lichter
geleiten uns am späten Abend den Weg nach
Hause. Es sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Jene Zeit der Besinnlichkeit und inneren Ruhe, in welcher man einmal mehr in sich
geht und das was war, noch einmal Revue passieren lässt.
So war das vergangene Jahr vor allem politisch
geprägt. Mit den Kommunalwahlen zum neuen Stadtrat der Stadt Gotha sind viele alte Gesichter, aber auch einige neue in das Gothaer
Stadtparlament eingezogen. So auch in unserer CDU-Fraktion. Es ist eine freundliche und
sehr konstruktive Zusammenarbeit zwischen
den sehr erfahrenen Kommunalpolitikern und
dem jungen, energischen Nachwuchs.
Und so wird für die CDU-Fraktion im Gothaer
Stadtrat auch das Jahr 2015 im Zeichen inno-
Die Linke
Liebe Bürgerinnen,
liebe Bürger von Gotha,
in meinem Grußwort möchte ich in diesem
Jahr auf unsere Erfolge, auf unsere Chancen
und auf Ihre Erwartungen eingehen und Allen
Danke sagen, die uns einen Vertrauensvorschuss für die nächsten Monate und Jahre gegeben haben. Wir werden in Thüringen einen
Politikwechsel erfahren, aber wir werden keinen in seiner Entwicklung in seinen Wünschen einschränken. In unserem Handeln und
unseren Entscheidungen werden immer un-
tagen sind auch in unserer Gesellschaft keine
Seltenheit und ermahnen uns, gerade in dieser
Zeit einmal über den eigenen Tellerrand hinaus
zu schauen.
So sollten wir auch nicht vergessen, dass viele
Menschen zu uns kommen, in deren Heimat
nur Krieg, Vertreibung und Folter den Alltag
prägen. Viele suchen bei uns eine neue Heimat
und die Kinder vieler Flüchtlingsfamilien, die
nur Gewalt und Hunger kennen, erleben hier
auch zum ersten Mal einen gefestigten Frieden.
Gerade hier sind wir auch in Zukunft aufgerufen, Vorurteile abzubauen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Welcher Mensch verlässt schon freiwillig gerne seine Heimat und
wagt sich in das Ungewisse? Wir sollten diesen
Mitbürgerinnen und Mitbürgern helfen, bei uns
anzukommen und sie willkommen zu heißen.
Hierfür brauchen wir viel Engagement und Hilfe. Gerade hier ist die freiwillige und ehrenamtliche Tätigkeit von großer Bedeutung, da sie
mit starker Überzeugung viel Gutes erreichen
kann. Also wenn ich Ihnen einen Tipp geben
darf: Ein guter Vorsatz für das neue Jahr wäre
doch, sich ehrenamtlich in einem sozialen-,
kulturellen oder sportlichen Verein zu engagieren, um dort auch mit Menschen zu arbeiten,
die unterschiedliche Lebensentwürfe und Erfahrungen gemacht haben. Glauben Sie mir:
Ehrenamtliche Arbeit, ganz egal wo und auf
welcher Ebene, kann sehr befreiend wirken
und ermöglicht neue Erkenntnisse über den eigenen Lebensweg. Versuchen Sie es.
Ich wünsche Ihnen im Namen meiner Fraktion
ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familie und einen guten Rutsch in das neue Jahr
2015.
vativer Kommunalpolitik zum Wohle der Gothaerinnen und Gothaer stehen. Dabei wissen
wir, dass diese Aufgabe keine leichte wird. Die
Haushaltslage ist weiterhin äußerst angespannt. Es bedarf daher weiterer Konsolidierungsvorhaben, damit unsere Kommune weiterhin handlungsfähig bleibt. Jedoch sollten
dafür die Ausgaben gesenkt, die Belastung für
den Bürger aber nicht weiter erhöht werden.
Daran wollen wir weiterhin gemeinsam arbeiten.
Das Schöne an der Kommunalpolitik ist, dass
die Parteibücher nur eine absolut untergeordnete Rolle spielen und man gemeinsam der Sache und vor allem der Stadt wegen
arbeitet. Wir arbeiten in allen Belangen mit
den verschiedenen Fraktionen im Stadtrat
zusammen und kommen so gemeinsam mit
der Verwaltung zu Ergebnissen, die allen
Gothaern nützen. Mag es für den Einzelnen
manchmal nur schwer nachzuvollziehen
sein, wieso eine Entscheidung in der getroffenen Art und Weise gefallen ist, so sei Ihnen versichert, dass der Stadtrat und allen
voran unsere CDU-Fraktion immer das Wohl
der Stadt Gotha und Ihrer Bürger im Fokus
hat.
Im Namen aller Mitgliederinnen und Mitglieder der CDU-Stadtratsfraktion wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie für Sie und uns
alle viel Kraft, Zuversicht, Gesundheit, gute
Entscheidungen, Erfolg und den nötigen Optimismus für das vor uns liegende Jahr 2015 in
Frieden.
Bleiben Sie der CDU 2015 auch weiterhin verbunden.
sere Stadt und unsere Gemeinden mit ihren
Menschen im Mittelpunkt stehen. Dazu gehört in unserer Stadt eine neue Willkommenskultur zu entwickeln, die Stärkung der kommunalen Familie vorantreiben und die Menschen bei wichtigen Entscheidungen mitzunehmen. Gotha ist in den letzten Jahren gut
vorangekommen. Ein neues Bad, eine schöne
Bibliothek, ein flächendeckendes Versorgungssystem bei Kitas und Schulen sind nur
wenige Beispiele, die auch wir als Linke-Fraktion im Stadtrat getragen haben. In den nächsten Jahren gilt es diese Errungenschaften allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu
machen, in ihren Strukturen zu erhalten und
sie ständig zu verbessern. Als Linke-Fraktion
im Stadtrat Gotha werden wir den Wechsel in
der Landespolitik mittragen und entsprechend für unsere Stadt umsetzen und wir werden beachten, dass jede Veränderung und jede Entwicklung im Sinne der Menschen entschieden wird.
Ein paar erholsame Feiertage und einen guten
Rutsch ins neue Jahr, ein erfolgreiches neues
Jahr und eine gute Zusammenarbeit mit uns
wünscht
Mit besten Grüßen
Peter Leisner
Fraktionsvorsitzender SPD/FDP-Fraktion
im Stadtrat Gotha
Ihr Maximilian Fliedner
Vorsitzender CDU-Fraktion im Stadtrat Gotha
Bernd Fundheller
Fraktionsvorsitzender DIE LINKE Fraktion im
Stadtrat Gotha
Nichtamtlicher Teil
Freie Wählergemeinschaft
Gotha
Liebe Gothaer Mitbürgerinnen
und Mitbürger,
Das Weihnachtsfest 2014 und der Jahreswechsel liegen vor uns. Es ist seit Jahren Tradition,
dass im Rathaus-Kurier des Monats Dezember
die Fraktionen des Stadtrates als gewählte
Vertreter der Gothaer Bürgerschaft auch einmal Gelegenheit erhalten ihre Gedanken zu
äußern.
Das Jahr 2014 war ein wichtiges Wahljahr.
Auch der Stadtrat wurde neu gewählt, Die Freien Wähler sind weiterhin, wie seit 1990, als
Fraktion im Stadtrat vertreten. Ich hoffe, dass
für alle gewählten neuen Stadträte, ganz
gleich auf welcher Liste sie kandidiert haben,
die hohe Verantwortung des Mandates und
das stetige Streben nach angemessenen Lebensbedingungen für alle Menschen in unserer Stadt, Mitmenschlichkeit, Weltoffenheit
und Toleranz gemeinsame Basis und Maßstab
zugleich sind.
Auch für Thüringen wurden mit der Wahl die
Weichen neu gestellt. Wir sehen mit großer
Sorge, dass im Ergebnis beider Wahlen fast
die Hälfte von uns kein Interesse an den demokratischen Mitbestimmungsmöglichkeiten
zeigt. Woran liegt das? Ist es Resignation nach
dem Motto: „die da oben“ machen sowieso
was sie wollen, oder Desinteresse am Ge-
PIRATEN/Bündnis90/
Die GRÜNEN
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
der Stadt Gotha,
ein spannendes und ereignisreiches Jahr 2014
geht zu Ende. Angefangen mit den Kommunalwahlen im Mai, bei denen der Stadtrat neu gewählt wurde, in den erstmals auch die Piraten
eingezogen sind, sowie der Europawahl, ist
auch der Thüringer Landtag neu gewählt worden. Ein Wahlmarathon, der in einem Wahlkrimi endete, verbunden mit einem Politikwechsel in Thüringen.
Mit großer Sorge nehmen wir dabei jedoch
auch die Politikverdrossenheit zur Kenntnis,
die sich in einer immer niedrigeren Wahlbeteiligung ausdrückt. Gerade der Wunsch nach
freien Wahlen war doch eines der Hauptanliegen der Friedlichen Revolution, die sich in diesem Jahr zum 25. Mal jährt!
Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014 · Seite 9
meinwesen? Beides wäre schlimm, denn wir
brauchen eine lebendige, solidarische Bürgerschaft, damit unsere Gesellschaft funktioniert.
Eine Stadt darf stolz sein auf ihre wachen und
aktiven Bürger, die, statt träge und interesselos Entscheidungen hinzunehmen, initiativ
werden. Aktive Bürger und Bürger-Initiativen
sind eine Errungenschaft und Ausdruck gelebter Demokratie.
Die Menschen, die in Bürgerinitiativen mitarbeiten, investieren alle viel Zeit und Energie,
um ihre Sicht der Dinge zu artikulieren.
Wenn zu bestimmten Themen spontan Bürgerinitiativen entstehen, ist das ein Indiz dafür, dass der Dialog zwischen Rathaus und
Bürgern intensiviert werden muss, dass die
verbriefte Mitsprache der Betroffenen zu Kompromissen führen muss. Denn nichts ist destruktiver, als der Eindruck, nicht ernst genommen zu werden. In diesem Sinne sind die
Bürger in einer Demokratie sehr sensibel und
merken wohl, ob ehrlich mit ihnen umgegangen wird.
Und es ist eine Frage des Umgangs miteinander, ob es gelingt, die Energien positiv zusammenzuführen, um gemeinsam zu besseren Lösungen zu kommen.
Was wir in der öffentlichen Diskussion brauchen, ist die Einordnung wichtiger Themen in
ein übergeordnetes Ziel der Stadtentwicklung: „Was für ein Gotha wollen wir?“ Oft fehlt
der andere Blick, das Innehalten und Nachdenken über den besten Weg zum Ziel.
Es ist für das politische Klima in dieser Stadt
und ihre Entwicklung besser, wichtige kommunale Entscheidungsprozesse werden offen
kommuniziert und enden dafür in einem breiten Konsens.
Wenn wir uns in diesem Ziele einig sind, ist alles gut. Über den Weg dahin wird immer wieder aufs Neue gerungen werden müssen.
Über die Dinge, die in 2014 in Gotha passiert
sind, wurden Sie hier im Rathaus-Kurier umfassend laufend informiert. Deshalb verzichte
ich an dieser Stelle auf eine Aufzählung. Wenn
es dem Stadtrat gelingt, möglichst bald auch
für das Jahr 2015 einen ausgeglichenen Haushalt zu beschließen, werden wir alle erleichtert sein. Davon hängt in hohem Maße unsere
Handlungs- und Gestaltungsfähigkeit als
Stadtrat ab.
Unser Dank und unser Respekt gebührt an
dieser Stelle den vielen Mitbürgern, die sich
freiwillig und ohne Blick auf Geld oder öffentliche Anerkennung in Kirchen, Vereinen und
vielen anderen Initiativen, die das Leben in unserer Stadt reicher und lebendiger machen,
engagieren!
Im Stadtrat gibt es seit diesem Jahr erstmals eine gemeinsame Fraktion aus Piraten
und Bündnis 90/Die Grünen. Einige Projekte wurden dieses Jahr beendet, die der
alte Stadtrat in den vergangenen 5 Jahren
vorangetrieben hat. So konnte am 19. April
das alte neue Stadt-Bad wieder eröffnet
werden, die Stadtbibliothek feierte im März
im wieder erstandenen Winterpalais ihre
Neueröffnung. Das PERTHESFORUM wurde
im November an die Nutzer übergeben. Jetzt
muss ein neuer Doppelhaushalt aufgestellt
werden und die schwierige Haushaltslage der Stadt bereitet uns Kopfzerbrechen.
Es muss gespart werden, das ist uns klar.
Aber etliche Projekte, vor allem im sozialen
und kulturellen Bereich, müssen erhalten
bleiben. Ohne soziale Projekte, ohne Kultur und Angebote für Kinder, Jugendliche
und Familien, ist eine Stadt nicht so liebenswert und attraktiv, wie wir uns Gotha wünschen.
In wenigen Tagen beginnt Weihnachten, eine
Zeit der Besinnlichkeit. Für viele ist es eine
ganz besondere Zeit; aber ohne die ganzen
Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich auch
an den Feiertagen Dienst haben, wäre sie ganz
sicher nicht so ruhig und friedlich.
Ein guter Moment, um denen, die sich ehrenamtlich für ihre Stadt und deren Bewohnerinnen und Bewohner tagtäglich einsetzen,
einmal Danke zu sagen.
Wir wünschen allen Gothaerinnen und Gothaern ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest und ein friedliches und gesundes
neues Jahr.
Bärbel Schreyer
Fraktionsvorsitzende
Freie Wählergemeinschaft Gotha
Wir wünschen Ihnen, liebe Gothaerinnen und
Gothaer, ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und friedliches
Neues Jahr 2015.
Tyra Falta
Fraktionsvorsitzende
PIRATEN/Bündnis90/Die GRÜNEN
Anmeldungen für Festumzug zum 15. Thüringentag in Pößneck
Vielseitig, bunt und klangvoll soll er sich gestalten – der 15. Thüringentag. Vom 26. – 28. Juni
2015 ist die Stadt Pößneck im Saale-Orla-Kreis
Gastgeber unseres Landesfestes. Zweieinhalb
Tage lang machen Vereine, Verbände, Institutionen und Organisationen Thüringens auf ihr Engagement aufmerksam. Den unbestrittenen Höhepunkt bildet der große Festumzug am Sonn-
tag. Alle Vereine sind herzlich eingeladen, beim
Festumzug des Thüringentages in Pößneck mitzuwirken! Zahlreiche Vereine haben sich bereits
für den Thüringentags-Umzug angemeldet. Dazu zählen Pößnecker Vereine ebenso wie Spielmannszüge, Tanzgruppen und historische Vereine aus Ilmenau, Sömmerda oder etwa dem Kyffhäuserkreis. Das Umzugsmotto lautet: „Viele
Seiten – neue Bilder“. Gestaltet werden können
Festwagen, Transparente, Kostüme – der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Zur Anmeldung
steht im Internet unter www.thueringentag-2015.de eine Datenbank zur Verfügung. Hier
trägt man nach der Registrierung ein, ob man
sich als Fuß- oder Musikgruppe bzw. mit einem
Festwagen beteiligen möchte.
Seite 10 · Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014
Ausstellung
im Stadtarchiv
Das Stadtarchiv zeigt mit Beginn des neuen Jahres ab 6. Januar 2015 eine kleine Ausstellung zum ersten Weltkrieg, deren
Hauptaugenmerk nicht auf dem Ausbruch
des Krieges liegt, sondern viel mehr durch
den unmittelbar lokalen Bezug die Auswirkungen dieser – wie George F. Kennan es
nennt – Urkatastrophe zu Beginn des
20. Jahrhunderts auf das Leben der Menschen in der Stadt Gotha direkt nachvollziehbar darstellt. Dabei werden fast ausschließlich Dokumente aus dem eigenen
Fundus präsentiert. Der Bogen spannt sich
über den gesamten Zeitraum 1914 bis 1922
und schließt dabei Gefallenengedenken
und Kriegerehrung mit ein.
Nach der ersten Euphorie nach Ausbruch
des Krieges blieb sein Verlauf – gekennzeichnet durch zermürbende, mehr als vier
Jahre andauernde Stellungskriege, Giftgaseinsatz, Versorgungsnotstand und allgegenwärtiges Leid – auch für die Zivilbevölkerung nicht ohne schwerwiegende Auswirkungen. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Archivs Dienstag 13.00 bis
16.00 Uhr und Donnerstag 9.00 bis 12.00
und 13.00 bis 18.00 Uhr zu sehen.
Sprechzeiten der
Schiedsstellen 2015
Sa, 31.01., 10.00 – 11.00 Uhr; Mo, 23.02.,
17.00 – 18.00 Uhr; Mo, 23.03., 17.00 – 18.00
Uhr; Sa, 25.04., 10.00 – 11.00 Uhr; Mo,
18.05., 17.00 – 18.00 Uhr; Mo, 29.06.,
17.00 – 18.00 Uhr; Sa, 11.07., 10.00 – 11.00
Uhr; Mo, 24.08., 17.00 – 18.00 Uhr; Mo,
28.09., 17.00 – 18.00 Uhr; Sa, 24.10.,
10.00 – 11.00 Uhr; Mo, 23.11., 17.00 – 18.00
Uhr; Mo, 14.12., 17.00 – 18.00 Uhr
Die Sprechstunden finden jeweils zur angegebenen Uhrzeit im Hauptmarkt 17, Zi.
213.2 statt. Termine außerhalb der Sprechzeiten können unter der Telefon-Nr. 222222 vereinbart werden.
Nichtamtlicher Teil
Nächste Bürgersprechstunde
des Oberbürgermeisters
Oberbürgermeister Knut Kreuch ist stets
um eine kontinuierliche und persönliche
Kommunikation mit den Bürgern bemüht
und bietet dafür regelmäßig Termine an, an
denen Gothaer Bürger ohne Voranmeldung mit ihm ins Gespräch kommen können. Diese Termine werden gern genutzt,
um Probleme vorzutragen, Ideen zu äußern, Anregungen zu geben oder auch nur
die private Meinung kundzutun.
Die erste Bürgersprechstunde im Jahr 2015
findet am 08. Januar 2015, 10.00 – 12.00 Uhr
und 13.00 – 18.00 Uhr im Büro des Oberbürgermeisters, im Rathaus am Hauptmarkt
statt. Alle Gothaer Bürgerinnen und Bürger,
die an diesem Tag mit dem Oberbürgermeister sprechen möchten, sind herzlich eingeladen. Da keine Anmeldung erfolgt, muss
entsprechend der Besucherzahl eine gewisse Wartezeit eingeplant werden.
Oberbürgermeister Knut Kreuch ist
Jurymitglied für Westthüringer Initiativpreis
Der Gothaer Oberbürgermeister Knut Kreuch
wurde am 19. November mit der Übergabe einer Urkunde zum Jury-Mitglied zur Vergabe
des Westthüringer Initiativpreises berufen. Die
Wirtschaftsinitiative Westthüringen e.V. möchte mit dem Westthüringer Initiativpreis zeigen,
wie viel Potenzial und Tatkraft in den Menschen in unserer Region steckt. Die Preisträger
sollen für ihre herausragenden Leistungen für
die Region in der Öffentlichkeit gewürdigt werden. Für den Westthüringer Initiativpreis können sich Einzelpersonen, Personengruppen,
Vereine, Unternehmen und sonstige Organisationen mit innovativen und herausragenden
Ideen und Projekten aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur oder Soziales, die in Westthüringen realisiert wurden oder in absehbarer Zeit
geplant sind, bewerben. Hierbei kann es sich
um eine Erfindung, eine originelle Dienstleistung, ein soziales Projekt, gesellschaftliches
Engagement, eine neuartige Veranstaltung, innovative Prozesse, neue Organisationsformen
und vieles mehr handeln.
Preisgeldes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Bewerbungsfrist endet am 31.05.2015. Die
Preisverleihung findet im November 2015 auf
der Wartburg in Eisenach statt.
Die Wirtschaftsinitiative Westthüringen e.V. ist
ein Netzwerk und eine gemeinsame überparteiliche Plattform von profilierten Unternehmerpersönlichkeiten, die als Bürger der
Region ihre Erfahrung, Fähigkeiten und Wissen
für die Region einsetzen.
Der Westthüringer Initiativpreis ist mit einem
Preisgeld in einer Gesamthöhe von 10.000 €,
gestiftet von der Wirtschaftsinitiative Westthüringen e.V., verbunden. Eine unabhängige
Jury, bestehend aus Vertretern der Wirtschaftsinitiative Westthüringen e.V., den Medien und Vertretern der Städte, entscheidet
über die Preisvergabe und die Aufteilung des
Friedrichskirche und der lange Weg bis alles rund ist
Lesung einer weihnachtlichen Geschichte mit Oberbürgermeister Kreuch
Öffnungszeiten
des Stadt-Bades
Bohnstedtstr. 6
Mo 15.00 – 22.00 Uhr
Di – Sa 10.00 – 22.00 Uhr
Sonn- u. Feiertage 10.00 – 22.00 Uhr
Wenige Tage vor dem Christfest wird Gothas
Oberbürgermeister Knut Kreuch wieder eine
von ihm verfasste Weihnachtsgeschichte lesen. Er lädt deshalb an einen ganz besonderen
Ort ein. Schauplatz seiner Geschichte ist die
kleine Friedrichskirche in Gothas Erfurter
Landstraße, die vor fast 300 Jahren erbaut worden ist und zu den schönsten kleineren Kirchenbauten zählt.
Knut Kreuch erzählt eine Geschichte, die
vom Bau des stattlichen Kirchleins, das als
erster Kirchenrundbau in Deutschland gilt,
über den Kniefall von Gotha bis ins Heute
führt und seine
Zuhörer werden
erstaunt sein, wie
viele Parallelen es
bis ins 21. Jahrhundert gibt.
Am Montag, dem
22. Dezember 2014,
um 17 Uhr laden die Kirchgemeinde und der Oberbürgermeister ganz herzlich zu
dieser Lesung in die Friedrichskirche am Erfurter Landberg ein.
Nichtamtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014 · Seite 11
Erfolg für Volleyball-Schulmannschaft
Die Oststadtschüler Phummin Srimueangpho, Orhan Saciri, Lucas-Phillip Küchle, Chris
Alexander Metz und Robert Zwätz freuen sich
über die Bronzemedaille beim Bundesfinale
des DVJ-Schul-Cup 2014. Als Sieger im Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ nahmen die Schüler an der Landesportschule in
der Hansestadt Osterburg (Sachsen-Anhalt)
am DVJ-Schul-Cup 2014 teil. Nach Siegen in
der ersten Runde zogen die Gothaer in das
Viertelfinale ein, gewannen auch dort ihre
Spiele gegen die Auswahl von Sachsen-An-
halt und mussten erst gegen den späteren
Turniersieger von der Main-Taunus-Schule
aus Hofheim (Hessen) die Segel streichen. – Glücklich nahmen die Sportler ihre
Medaillen vom Bürgermeister der Einheitsgemeinde Osterburg entgegen. Für die Betreuer, Sportlehrer Owe Ziegenbalg und Übungsleiter Pit Ludwig, war der Erfolg Bestätigung
ihrer guten Arbeit.
Stellmacher
Schulleiter
Kulturstiftung Gotha sucht
Förderprojekte für 2016
Die Kulturstiftung Gotha sucht wieder Menschen oder Institutionen, die Projekte im Bereich Kunst, Kultur, Wissenschaft und Forschung in der Stadt Gotha realisieren wollen,
dabei aber noch finanzielle Unterstützung
brauchen. Die Förderprojekte müssen nicht
nur Restaurierungen von Bauwerken oder Teilen von Bauwerken oder Bildern sein, sondern
können auch in jede andere Richtung gehen.
Wichtig dabei ist nur, dass sie in der Stadt Gotha verwirklicht werden und etwas Bleibendes
hinterlassen.
In dieser Richtung angelegte Projektanträge
für das Jahr 2016 sind bis spätestens 30. Januar 2015 einzureichen. Später eingereichte Anträge können nicht berücksichtigt werden.
Einsendungen bitte an: Kulturstiftung Gotha,
c/o Stadtverwaltung Gotha, Hauptmarkt 1,
99867 Gotha
Dabei sollte eine Beschreibung des Projektes
sowie der voraussichtliche Kostenrahmen
und evtl. Bildmaterial enthalten sein. Zu Fragen steht Ihnen die stellv. Geschäftsführerin
Yvonne Danz unter Tel. 03621/222-278 gern
zur Verfügung.
Die Kulturstiftung Gotha wählt jedes Jahr mehrere Projekte aus den eingereichten Anträgen
aus, um diese komplett oder teilweise zu fördern. Möglich ist dabei ein etwaiger Kostenrahmen von Kleinstbeträgen bis ca. 50.000 Euro.
Projekte in der Vergangenheit waren unter anderem die Errichtung eines Denkmales „Kartographie in Gotha“, die Sanierung eines Gemäldes im Schloss Friedenstein, der Ankauf eines
Gemäldes, die Restaurierung einer historischen Straßenbahn oder die Restaurierung
der Orgel in der Schlosskirche.
Toilette Spielplatz BIG Play geschlossen
Seit Oktober häuft sich wie bereits im vergangenen Jahr der Vandalismus im Toilettengebäude des Spielplatzes BIG PLAY in der Leinastraße. So wurde zum Beispiel eimerweise
Sand auf die Wickelkommode und die Fußböden gekippt. Mit Toilettenpapier und Handtuchpapier wurden die Toilettenbecken mehrfach verstopft und anschließend die Spülung
betätigt, sodass diese überliefen. Für die wiederholte Beseitigung dieser Vandalismusschäden entstehen der Stadt Gotha laufend
Mehrkosten. Bereits im vergangenen Jahr
musste aus Vandalismusgründen die Toilette
über zwei längere Zeiträume geschlossen
bleiben.
Aufgrund der mehrfachen mutwilligen Beschädigungen und da nun außerdem die Winterperiode ansteht, hat sich die Stadtverwaltung entschlossen, das Toilettengebäude bis
31.03.2015 geschlossen zu halten. Der Spielplatz bleibt täglich von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr
geöffnet.
C&A unterstützt städtische Jugendarbeit
Am 11.12.2014 übergab die C&A-Filialleiterin
Verena Hauck eine Weihnachtsspende in Höhe
von 2.000 € an Oberbürgermeister Knut Kreuch
zur Unterstützung der Jugendarbeit in Gotha.
Verwendet werden soll das Geld für die Anschaffung von Mikrofonen. Zur Durchführung
von Kinderfesten und Jugendevents benötigen
die Mitarbeiter des Schul- und Jugendamtes
zwei neue Funkmikrofone. Die Kosten dafür
belaufen sich auf 1.400 €. Die verbleibenden
600 € sollen zur finanziellen Absicherung einer
Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche aus
sozial benachteiligten Familien genutzt wer-
den. Infrage kommen hierbei die Ferienfreizeit
Boxberg oder die Ferienfreizeit mit handwerklichem Hintergrund, welche beide während der
Sommerferien 2015 durchgeführt werden.
Aktuelle Angebote
Arbeit – Beruf – EDV
Jan Heinrich (03621) 8230-41
Windows 8 – Wo finde ich was?
ab 05.01.15, Mo, 09.30 – 13.00 Uhr
Bilanzierung (Xpert – Business)
ab 08.01.15, Do, 17.15 – 20.30 Uhr
Einzelveranstaltungen
Chinesisch kochen
am 08.01.15, Do, 18.00 – 21.00 Uhr
Neuer Job: die ersten 100 Tage (Webinar)
am 12.01.15, Mo, 17.45 – 19.30 Uhr
Mudras – Finger-Yoga
am 15.01.15, Do, 19.00 – 20.30 Uhr
Nähere Informationen/Anmeldungen sind
möglich unter 03621/8230-49 sowie in der
Geschäftsstelle des Landratsamtes Gotha,
Amt für Bildung, Schulen; ÖPNV, Sport und
Kultur, Sachgebiet Kreisvolkshochschule in
der Schützenallee 31 (Eingang gegenüber
Hohe Straße 37) und auf unserer Webseite:
www.vhs-gotha.de.
Ein herzliches Dankeschön unseren Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern für die
Treue im zurückliegenden Jahr.
Wir wünschen Ihnen, unseren Kursleiterinnen und -leitern sowie Geschäftspartnern
eine besinnliche Adventszeit, ein friedvolles
Weihnachtsfest und für das neue Jahr Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg.
Winterzeit
ist Lesezeit
Auf der Suche nach geeignetem Lesestoff
lohnt sich auch ein Besuch in der Gothaer
Stadtbibliothek. Nicht jedes Buch muss im
heimischen Bücherschrank stehen.
Eine originelle Geschenkidee zum Weihnachtsfest ist ein Bibliotheksausweis. Verpackt als Gutschein ist er klein und handlich
und ermöglicht dem Beschenkten für die
Dauer eines Jahres seine ganz eigene Auswahl zu treffen: Unter Büchern, Zeitschriften, Musik-CD’s, DVD’s, Hörbüchern, Games,
Wii-Spielen …
Als zusätzliches Angebot gibt es die kostenlose Onleihe im Thüringer Bibliotheksnetz
www.ThueBibNet.de. Hier kann in einem
Online Katalog mit mehr als 30.000 elektronischen Medien für Kinder, Jugendliche und
Erwachsene ausgewählt und heruntergeladen werden. Die Rückgabe der Medien erfolgt automatisch.
Bibliotheksausweise als Geschenk (Jahresgebühr ab 18 Jahre: 16,00 Euro) können
zu den Öffnungszeiten erworben werden:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 bis 18 Uhr,
Donnerstag 10 bis 19 Uhr und Samstag
10 bis 13 Uhr.
Seite 12 · Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014
Nichtamtlicher Teil
Unterwegs an den Brennpunkten dieser Welt
ZDF-Korrespondent Roland Strumpf zu Gast am Gustav-Freytag-Gymnasium
Was passiert alles, bis abends in den heuteNachrichten ein Bericht aus einem Krisengebiet gesendet wird? Was empfindet man, wenn
man inmitten der Trümmerteile der malaysischen Passagiermaschine MH 17 steht? Das
waren nur zwei der vielen Fragen, die der gebürtige Gothaer Roland Strumpf unseren Elftklässlern beantwortete. Seit Beginn der neunziger Jahre ist er als Auslandskorrespondent in
Moskau, Johannesburg aber auch im Nahen
Osten für das ZDF tätig. Somit ergab sich wie
von selbst ein riesige Vielfalt an Themen und
unser Gast schilderte zum Einen sehr ausführlich das tagtägliche Geschehen in einem Auslandsbüro, aber auch die zum Teil schwierigen
Situationen beim Einsatz direkt vor Ort. Ein
Korrespondent ist nie allein unterwegs, wird
immer von einem Kameramann und in hoch gefährdeten Gebieten auch von einem Sicherheitsberater begleitet. Dabei ist es ihm sowohl
wichtig, den Krisenherd als solchen zu erklären, aber eben auch den Alltag der Menschen
zu beleuchten. So geriet sein Team im Septem-
ber während der Dreharbeiten in einer Schule
in der Ostukraine in einen Artillerieangriff. Diese Schilderung ließ uns schon Gänsehaut bekommen und zeugte aber auch davon, wie
emotionsgeladen die Arbeit des Journalisten
ist. Roland Strumpf verwies dabei auch darauf,
dass wir es uns „in der Kuschelzone Deutschland“ bequem eingerichtet haben und deshalb
gar nicht erahnen können, wie schnell bestimmte Konfliktsituationen eskalieren können. Umso wichtiger ist es für ihn, sich selbst
und seine Arbeit zu hinterfragen. Er sagte, dass
man reine Nachrichten auszählen könne, aber
dies noch nichts darüber aussage, ob man den
Zuschauer wirklich erreicht. Den Draht zu den
Gymnasiasten hatte Roland Strumpf schnell
gefunden, Jasmin Engler (11-1) äußerte: „Das
war eine richtig gute Fragerunde, ich hätte nie
gedacht, dass er uns so persönlich schildert,
was er alles erlebt hat.“ Florian Creutzburg (113) ergänzte: „ Ich habe richtig gespürt, wie Herr
Strumpf seinen Beruf mag, er hat sich nicht gescheut, über schwierige, aber auch aufregende
Momente ganz offen mit uns zu reden.“ Alles in
allem haben wir -Schüler und Lehrer- einen
weltoffenen Journalisten live und in Farbe nicht
am Fernsehbildschirm, sondern direkt bei uns
am Gymnasium erlebt.
Gustav-Freytag-Gymnasium
Oststadtschüler machen einen Ausflug in die jüngste Geschichte
Für die Generation der heute 14, 15-jährigen
liegt das, was wir gemeinhin als DDR-Zeit bezeichnen, weit zurück. Was uns Ältere 25 Jahre
nach dem Fall der Mauer noch so gegenwärtig
scheint, ist für sie nicht mehr fassbar, vorstellbar. Zum Glück, sollte man meinen. Doch wir
schützen nur das, was wir kennen, das, was
uns lieb und wert ist. Die ungeheuren und
durchaus nicht selbstverständlichen Werte der
Demokratie, der Rede-, Presse-, Meinungs-,
Religions- und Reisefreiheit sind Alltag geworden. Manchmal schimpfen wir, manchmal sind
wir unzufrieden – und vergessen dabei, dass
uns genau diese Kritik an bestehenden Verhältnissen noch vor einem viertel Jahrhundert
Kopf und Kragen hätte kosten können. Das hohe Gut der Demokratie wahrzunehmen, indem
wir einen Blick in unsere jüngste Geschichte
werfen, war das Ziel einer Exkursion in die Gedenkstätte im Gebäude der ehemaligen StasiUntersuchungshaftanstalt in der Erfurter Andreasstraße.
Gelegentlich, so scheint es, wissen Jugendliche mehr über mittelalterliche Burgen als
über die Vergangenheit ihrer eigenen Eltern
oder Großeltern. Damit das nicht so bleibt,
nutzten 38 Schüler der neunten Klassen der
Gothaer Oststadtschule ein Angebot der erst
seit einem Jahr bestehenden Bildungs- und
Gedenkstätte. Von jungen Mitarbeitern sachlich und fachkundig begleitet, erlebten die
Schüler einen Rundgang durch die nach den
Themenbereichen HAFT-DIKTATUR-REVOLUTION gegliederte Ausstellung. Tief betroffen
und nachdenklich zeigten sich die meisten
nach dem Rundgang durch den Zellentrakt.
Eindrücklich wurde herausgestellt, dass eine
andere politische Meinung, eine offene Opposition oder der Fluchtversuch ausreichten,
einem Menschen nicht nur die Freiheit, sondern die Würde zu nehmen. Wie die SED sämt-
liche öffentliche Lebensbereiche durchdrang,
so dass viele der DDR-Bürger zu Nischenmenschen wurden, sich in die Familie, den Freundeskreis zurückzogen, wie diese Partei ein
dichtes Netz diktatorischer Strukturen webte,
zeigte – multimedial bereichert – der zweite
Ausstellungsteil. Den Aufbruch und letztlich
Ausbruch aus diesen Strukturen würdigt der
dritte Abschnitt. Höhepunkt und Bereicherung für den Großteil der Schüler war jedoch
das im Anschluss geführte Zeitzeugengespräch mit dem Thüringer Guntram Erbe,
einem ehemaligen Ingenieur der Erfurter Optima, der Mitte der 80er Jahre mit einem
selbst konstruierten und gebauten Leichtflugzeug aus der DDR flüchten wollte. Der
Versuch scheiterte, seiner Frau und ihm blieb
das Martyrium durch die Untersuchungshaftanstalt und spätere Verurteilung als poli-
tischer Häftling nicht erspart. Die völlige Stille, Konzentration, beinahe Andacht während
dieses Gespräches zeigte nicht nur das Interesse der Jugendlichen, sondern auch ihre Anteilnahme.
Übrigens: Die Gedenkstätte bekam Anfang November einen Preis der britischen Reisejournalisten für eine unbedingt sehenswerte Stätte.
Den Preis hat die „Andreasstraße“ verdient.
Die Ausstellung im historisch authentischen
Gebäude ist modern, informiert sachlich auf
hohem Niveau und berührt dabei ungemein.
Die meisten Besucher werden nachdenklicher
gehen, als sie kamen. So erging es auch unseren Schülern. Was kann ein Gedenkort mehr
erreichen?
C. Hobohm
Klassenlehrerin
Nichtamtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014 · Seite 13
Angebote Kinder- und Jugendtreffs
Städtische Jugendarbeit Gotha, Tel. (036 21) 222-150, Fax (036 21) 222-191, www.gotha.de
SUNDHAUSEN
BIG PAL AI S
Kinder- und Jugendzentrum
Big Palais, Schäferstraße 10
036 21 /73 71 80
Bernhard Krollmann, Ines Klein,
Sven Kerber
Öffnungszeiten:
Di, Do, Fr 14.00 – 22.00 Uhr, Mi 14.00 –
20.30 Uhr, Sa 12.00 – 20.30 Uhr
VE RAN STALTUNGEN
Neujahrsrennen:
Slot Racing Club
02., 03., 04.01., 09.00 – 20.00 Uhr
Filmabend „Die Mannschaft“ (von ARD)
03.01., ab 20.00 Uhr
Familiensonntag
04.01., 09.00 – 18.00 Uhr
Kicker-Team-Turnier (ab 16 Jahre)
09.01., ab 19.00 Uhr
Kicker-Team-Turnier (für Kinder)
10.01., ab 15.00 Uhr
Vegane Küche – Schnitzel aus Gemüse
21.01., ab 15.00 Uhr
Billard-Turnier (ab 16 Jahre)
23.01., ab 19.00 Uhr
Tischtennisturnier (ab 16 Jahre)
30.01., ab 19.00 Uhr
Tischtennisturnier für Kinder
31.01., ab 15.00 Uhr
Kinder- und Jugendtreff Sundhausen
n
Am Anger 7, 036 21 /75 87 47
Marina Bechler, Thomas Kühn
Öffnungszeiten: Di – Fr 13.30 – 22.00 Uhr
Sa 14.00 – 20.00 Uhr
K I N D ER K LU B
Spielen, Basteln, und viele kreative Möglichkeiten... jeden Tag ab 16.00 Uhr
DA S G EHT AU C H NO C H …
Kochecke jeden Tag möglich
V ER A N STA LT U NG E N
Rodeln in Friedrichroda – Hin- und Rückfahrt
mit dem Bus 24.01., 14.00 – 17.00 Uhr
Sportspiele im Sportraum der Schule
03., 17.01., 15.30 – 17.30 Uhr
PRO JEK TE
Sagen und Geschichten des Landkreises
15.01., 13.45 – 15.45 Uhr
Thema: „Der Schulmeister im 17. Jahrhundert“, Regionalmuseum Gotha
Hausaufgabenhilfe bei Bedarf möglich
ZELLE
Kinder- und Jugendtreff Zelle
Werner-Sylten-Str. 2, 036 21 /70 85 04
Maik Kreutzburg, Rina Kühn
Öffnungszeiten: Mo – Fr 14 – 22 Uhr
PROJEKTE
Graffitiprojekt
donnerstags ab 15.00 Uhr
Fahrradselbsthilfewerkstatt
samstags, ab 15.00 Uhr
Mädchentreff
dienstags, 16.30 Uhr
K IN DE RKLUB
jeweils ab 15.00 Uhr
Gipsfiguren 07.01.
Mach dir ein Puzzle 14.01.
Waffeln – süß und herzhaft 16.01.
Schmuck-Werkstatt 21.01.
Kleine Bilder für große Räume 28.01.
Autorennbahn 6 Bahnen und 45 m lang!
donnerstags ab 17.00Uhr
Informationen dazu im KJZ
COM PUTER
Hausaufgabenhilfe und Info-Point
sind nach Absprache mit den Mitarbeitern
der Einrichtung möglich
V ER A N STA LT U NG E N
Schneemannbauwettbewerb für Kids
22.01., ab 15.00 Uhr
Grillabend 30.01., ab 17.30 Uhr
PRO JEK TE
Musikprojekt – Erlernen des Umganges mit
Medientechnik donnerstags, ab 16.30 Uhr
(nach Absprache mit den Mitarbeitern)
Spiel- und Lesenachmittag 05., 12., 19.,
26.01., ab 15.00 Uhr
Mutti-Treff dienstags, ab 15.00 Uhr
Gesunde Lebensweise: Obstsalat 14.01.,
ab 15.00 Uhr
Apfelkuchen 28.01., ab 15.00 Uhr
K I N D ER K LU B
donnerstags ab 15.00 Uhr
Wunschbasteltag 08.01.
Encaustik-Malerei 15.01.
Salat-Tag 29.01.
FI T & FU N
Line’s Play dienstags ab 16.00 Uhr
SCHULE & BERUF
Jobsuche & Bewerbungen
Wir helfen euch gern...
Sprecht mit uns!
DA S G EHT AU C H NO C H …
Fun-Freitag
Kochen, Spielen, Allerlei... ab 18.00 Uhr
Leseempfehlungen
für Kinder
von Ramona Faust
Es ist Vorweihnachtszeit. Leonie, 5 Jahre, hofft,
dass der Nikolaus in diesem Jahr alles richtig
macht. Im letzten Jahr hatte er die falschen Geschenke vor ihrer Wohnungstür abgestellt.
Und so war der Geschenkesack von einer Tür
zur anderen gewandert und irgendwann wohl
auch da angekommen, wo er hingehörte.
Leonie möchte zu gern wissen, was da im letzten Jahr schiefgegangen ist. Und so berichtet
das Buch in 24 Geschichten von Leonies spannenden Erkundungen. Sie erfährt Tag für Tag
mehr über den geheimnisvollen Sack und sorgt
mit ihrer herzigen Art dafür, dass die sehr unterschiedlichen Hausbewohner näher zusammen
rücken. Das Buch eignet sich wunderbar als
Vorlese-Adventskalender für Vorschulkinder.
Antonella, Herr Olafson und Fräulein Hilda fahren nach England, weil Herr Olafson zum Teekannenkongreß nach London eingeladen wurde. Wegen einer Autopanne landen sie in
einem etwas unheimlichen Haus in Canterville.
Dort lernen sie die Gespensterdame Madame
Bouillon und den Hutmacher Mister Tenniel
kennen. Turbulent wird das ruhige Leben im
Haus, als die ehemalige Primaballerina Olga
Raskolnikova auftaucht und von Mister Tenniel
einen ganz speziellen Hut haben will.
Als Mr. Tenniel eines Tages einfach verschwindet und seine Werkstatt verwüstet ist, müssen
sich Antonella und Madame Bouillon etwas
einfallen lassen, um Mr. Tenniel zu helfen.
Eine abenteuerliche, spannende und witzige
Geschichte für Kinder ab 8, die sich besonders
gut zum Vorlesen eignet.
Tag der offenen Tür
in der Myconiusschule
Am Freitag, dem 23.01.2015, findet in der
Staatlichen Regelschule „Friedrich Myconius“
von 16.30 bis 18.30 Uhr der Tag der offenen
Tür statt.
Eltern und Schüler der jetzigen 4. Klassen der
Grundschulen und alle interessierten Eltern
sowie ehemalige Schüler sind herzlich eingeladen. Um 17.00 Uhr eröffnet ein kleines Kulturprogramm die Vorstellung der Schule in der
Aula. Zahlreiche Angebote, die auch zum Mitmachen anregen, warten auf die Gäste. Unter
anderem werden interessante Projekte präsentiert, Arbeitsgemeinschaften und das
Ganztagskonzept vorgestellt.
Gespräche mit Schülern, Lehrern und die Besichtigung der Schule stehen weiterhin auf
dem Programm. Für kulinarischre Leckereien
sorgt die AG „Backen und Kochen“.
Neue Spielgeräte im August-Köhler-Kinderhaus
Im August-Köhler Kinderhaus in der Brunnenstraße 40/42 wurden 25.11.2014 neue Spielgeräte zur Nutzung an die Kinder der Einrichtung
übergeben. Angeschafft werden konnten die
Geräte – ein Rutschturm, ein Schwungtier und
ein Sandtisch – dank einer Spende der Firma
B & H Spedition GmbH & Co. Logistik KG aus
Fröttstädt in Höhe von 2.500 € für Spielgeräte im Außenbereich. Anlässlich der Übergabe der Spielgeräte waren der Geschäftsführer
der Firma B & H Spedition GmbH & Co. Logistik
KG, Herr Karsten Beese und die Beigeordnete
Frau Mikolajczak anwesend. Mit einem kleinen
Programm bedankten sich die Kinder für die
großzügige Spende.
Seite 14 · Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014
Nichtamtlicher Teil
Brandschutz für
Weihnachtsessen für Besucher der Gothaer Tafel
Einladung von Oberbürgermeister Knut
Pünktlich um 12 Uhr gab es den ersten Gang
Schloss Friedenstein Auf
Kreuch und des Deutschen Roten Kreuzes waaus einer Pilzcremesuppe, gefolgt von Klößen,
Die Feuerwehr der Stadt Gotha hat die Empfehlung an die Stiftung Thüringer Schlösser und
Gärten gegeben, in diesem Jahr und auch in
den Folgejahren die Möglichkeit des Abbrennens von Feuerwerkskörpern direkt am
Schloss Friedenstein nicht mehr zu gestatten.
Zum Schutz unseres Gothaer Wahrzeichens
wird in Absprache mit der Stiftung Thüringer
Schlösser und Gärten zukünftig der Bereich direkt um Schloss Friedenstein und die Auffahrrampen für die Silvesternacht gesperrt werden.
Die Feuerwehr der Stadt Gotha hofft auf das
Verständnis aller Gothaerinnen und Gothaer
für diese Entscheidung zu Gunsten des Brandschutzes und wünscht allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.
Medienstandort
Gotha
Die Historische Kommission für Thüringen hat
mit finanzieller Unterstützung der KULTURSTIFTUNG GOTHA; der Stiftung Mitteldeutscher Kulturrat, Bonn und des Vereins für Thüringische Geschichte die Publikation „Gotha
als Medienstandort von den Anfängen bis
1815“ herausgegeben. Autor des 260-seitigen
„Beiheftes 39“ der Veröffentlichungsreihe ist
der Gothaer Dr. Christoph Köhler.
Die liberale und aufgeklärte Herrschaftspraxis
im Herzogtum Altenburg-Gotha schuf Ende
des 17. Jahrhunderts gute Bedingungen für
das Entstehen von Verlagen und Druckereien.
Mit einem in Gotha produzierten und breit gefächerten Angebot periodischer Schriften bedienten diese die vielfältigen Interessen der
Leser und erreichten eine überregionale Ausstrahlung. Dr. Christoph Köhler stellt die in Gotha entstandenen Periodika vor, präsentiert
die bibliografischen Daten, portraitiert die bedeutendsten Verleger, Herausgeber und Autoren und würdigt damit Gothas Bedeutung als
Medienstandort jener Zeit.
„Ich freue mich sehr, dass unsere Kulturstiftung
Gotha diese umfangreiche Publikation von Dr.
Christoph Köhler unterstützen konnte. Sie
stellt ein wunderbares Kompendium von Veröffentlichungen dar, die aus dem Gotha des
19. Jahrhunderts heraus in die Welt gingen. Und
dass dieser Band auch wieder in einem Gothaer
Unternehmen gedruckt wurde zeigt, dass die
Residenzstadt nicht nur vor 200 Jahren zu den
bedeutenden Medienstandorten zählte “ betonte Oberbürgermeister Knut Kreuch.
ren am 14.12.2014, bereits zum siebenten Mal
in Folge, die Besucher der Gothaer Tafel an
einem Adventssonntag Gäste eines weihnachtlichen Mittagessens im Gebäude der
Feuerwehr in der Oststraße.
Diese nun schon zur schönen Tradition gewordene Veranstaltung wurde zur Freude der Organisatoren von 133 Eingeladenen gern angenommen. Die festlich mit einem Weihnachtsbaum und schönen Tischschmuck hergerichtete sowie mit Weihnachtsmusik bespielte
Fahrzeughalle wartete ab 11 Uhr auf die Gäste.
Ein Tochterunternehmen der Stadt Gotha bereitete wieder ein hervorragendes 3-GängeMenü zu, das den kleinen und großen Gästen
von Oberbürgermeister Knut Kreuch, dem Präsidenten des DRK Kreisverbandes Uwe Walther
sowie von vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Angehörigen des DRK und der Feuerwehr serviert wurde.
Rotkohl und Gulasch, abgerundet von einem
Schokoladendessert mit Schlagsahne. Die Kinder durften sich zum Abschluss noch über einen Schokoladenweihnachtsmann freuen. Die
Stadt Gotha und der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes Gotha e.V. wünscht allen
Besuchern der Gothaer Tafel ein schönes Weihnachtsfest.
Ekhof-Schüler besuchen
Partnerschule in Martin
Vom 03. – 07. November 2014 fuhren 17 Schüler und 2 Betreuer in die Partnerstadt Martin in
die Slowakei. Da schon die Anreise erfahrungsgemäß recht lang ist, starteten wir bereits um 5.00 Uhr. Ohne Probleme kamen wir
gegen Abend an der Schule an und wurden
herzlich begrüßt. Wir freuten uns schon auf die
gemütliche Hütte am Stadtrand, wo wir uns
gleich einrichteten.
Zu unserem Programm gehörte neben einem
Besuch in der Schule und einem Stadtrundgang
auch eine Wanderung in der Hohen Tatra. Bei
schönstem Sonnenschein wanderten wir zu
einem Wasserfall. Dort aber zeigte sich der
Herbst von seiner kalten, stürmischen Seite, so
dass wir zügig zurückkletterten. Ein ebenfalls interessanter Ausflug war der Besuch in einer
Goldmine, wo wir mit Helm, Lampe und Mantel
ausgestattet in den engen Gängen erleben
konnten, wie schwer die Arbeitsbedingungen
früher waren. Beeindruckt waren die Schüler
von einer Einladung durch den stellvertretenden
Bürgermeister der Stadt Martin, der von der Geschichte der Stadt und der Umgebung erzählte.
Da wir die Ausflüge mit den slowakischen
Schülern gemeinsam unternahmen, konnten
die Schüler ihre Sprachkenntnisse vielfältig
anwenden. Es war eine gelungene Reise, weil
viel zusammen unternommen wurde und der
Spaß nie zu kurz kam.
Friedenslicht aus Bethlehem
kommt nach Gotha
Der neunjährige Tizian Ronacher aus Linz
entzündete am Montag, dem 24. November 2014 in der Geburtsgrotte in
Bethlehem das ORF-Friedenslicht. Von
dort aus wird das Licht als guter Weihnachtsbrauch erneut in alle Himmelsrichtungen von Flamme zu Flamme weitergegeben, um den Wunsch nach Frieden zu bekräftigen.
In diesem Jahr steht die Aktion unter dem
Motto „Friede sei mit dir – Shalom – Salam“.
Im Rahmen einer internationalen ökumenischen Aussendefeier in der Wiener GustavAdolf-Kirche wird das Friedenslicht an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus allen Ländern weitergegeben. Zum deutschen Kontingent zählen
auch acht Thüringer Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Am 3. Advents-Sonntag, dem 14. Dezember bringen sie es um 18 Uhr in die St. Bonifatius-Kirche in Leinefelde-Worbis, wo es im Rah-
men eines Aussendegottesdienstes feierlich in Empfang genommen wird, um
es von hier aus bis Weihnachten in Kirchen, Rathäuser oder soziale Einrichtungen weiterzugeben. Für die landesweite Aussendung haben sich erneut die
Thüringer Bahngesellschaften und zahlreiche Helferinnen und Helfer der Pfadfinderverbände, Jugendfeuerwehren
oder Kirchengruppen bereit erklärt. So
wird das Friedenslicht am 4. Advents-Sonntag
an über 250 Haltepunkten im ganzen Freistaat
weitergegeben, damit es zu Heiligabend am
24. Dezember bei möglichst vielen Menschen
brennen kann. Am 21.12.2014, 11.22 Uhr kommt
das Friedenlicht am Gothaer Hauptbahnhof an.
Die Jugendfeuerwehr wird das Licht dort abholen und bewahrt es zur Weitergabe an alle
Kirchgemeinden und Interessenten bei der
Feuerwehr, Oststraße 33 auf.
Nichtamtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014 · Seite 15
Aktuelle Vereinsangebote
• Briefmarken-Sammler-Verein
Gotha 1890 e.V.
Gustav-Freytag-Straße 18, 21 97 94 oder
0170/93 01 27 5, frommbriefe@t-online.de
Deutscher Philatelistentag 2015:
Die „Royal Philatelic Collection kommt nach
Gotha! Nach zahlreichen Vorgesprächen und
Abstimmungen von Wolfgang Maassen und
Thomas Höpfner mit Kurator Michael Sefi ist
es soweit: Königin Elisabeth II. hat ihre Erlaubnis gegeben, dass Auszüge der Briefmarkensammlung des Britischen Königshauses
im Winterpalais in Gotha gezeigt werden dürfen.
• Freundeskreis Leinakanal
c/o Horst-Dieter Ritz, Oststr. 22, 40 59 15,
vorstand@leinakanal-gotha.de
nächstes Treffen: Fr, 09.01.2015, 14.00 Uhr
Jahresauftakt im Klub Galletti
• Kreisverkehrswacht Gotha e.V.
Am Luftschiffhafen 4, Tel. 2 82 67,
info@kreisverkehrswacht-gotha.de,
www.kreisverkehrswacht-gotha.de“
Nächste Verkehrsteilnehmerschulung
13.01., 19.00 Uhr DEKRA Gebäude, Am Luftschiffhafen 4
Thema: Sinnvolle Versicherung für Fahrzeughalter und Fahrzeugführer, Unfallbericht richtig ausfüllen
• Selbsthilfegruppe nach Krebs
01 62/6 92 37 22, regelmäßige Treffen (nicht
nur für Frauen) jeweils am letzten Montag im
Monat in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr im
„Kleinen Café“ im Frauenzentrum, Brühl 4. Betroffene vor, während oder nach einer Krebserkrankung sind herzlich in die Selbsthilfegruppe eingeladen.
• DMB-Mieterverein Gotha u. Umgebung e.V.
Perthesstr. 11, Tel. 40 01 84, Mieterverein.
Gotha@t-online.de
Ab 22.12.2014 bis 02.01.2015 bleibt die Geschäftsstelle des Mietervereins Gotha und
Umgebung e.V. geschlossen. Ab 05.01.2015 ist
die Geschäftsstelle des Mietervereins Gotha
und Umgebung e.V. wie gewohnt ab 8.00 Uhr
erreichbar. Telefonische Auskünfte in dringenden Fällen erhalten Mitglieder unter 01
72/3 57 44 50
„Tine entdeckt
das alte Gotha“
heißt ein Kinderbuch von Dr. Helga Raschke
über die Geschichte der Villa Gothaha bis zur
Zerstörung des Grimmensteins 1567. Der
Freundeskreis Leinakanal e. V. gibt die Publikation heraus, die sich für Schüler ab der 4. Klasse eignet, aber auch Erwachsenen neue interessante Einblicke in die Anfänge unserer Stadt
verschafft. Der Text ist mit
vielen Illustrationen, Erklärungen, Rätseln und Aufgaben aufgelockert. Das
Buch ist in den Gothaer
Buchhandlungen für 13,80
zu erwerben.
• Verband der Behinderten
Damaschkestr. 33, Tel. 40 80 80,
www.vdb-gotha.de,
vdb-gotha@t-online.de
22.12. bis zum 04.01.2015 geschlossen
Do, 08.01.2015 Geburtstagsfeier IV. Quartal
2014
• Volkssolidarität Kreisverband Gotha e.V.
Klosterstraße 5 – 7, 74 53 86,
gotha@volkssolidaritaet.de
Klub „Galletti“, Jüdenstraße 44
Veranstaltungsangebot
Di, 06.01., 19.00 Philharmonischer Abend im
Klub „Galletti“ mit Luise Ehrhardt zu den Themen: Edward Elgar – Spätromantik aus England | Klingende Holzstäbe – Das Marimbaphon | Beherrscher des Ganzen – Der Dirigent; Do, 08.01., 14.00 Reisen Sie mit Ute
Stadelhofer um die Welt. „So sah ich Marokko“ Ein Vortrag von und mit der Weltenbummlerin, Ute Stadelhofer; Sa, 10.01.,
14.00 Tanz mit Daniel Gläser; Di, 13.01., 14.00
Neujahrssingen gemeinsam mit dem Seniorenchor Gotha und der Gruppe Bernhard
Grauel; Mi, 14.01., 14.00 „Die endoskopische
Bandscheibenoperation“, Vortrag mit praktischen Tipps für den Alltag von Dr. Guntram
Krczok, einem international anerkannten Orthopädie-Spezialisten aus Waltershausen/
Friedrichroda, teilweise gefördert durch die
DAK; Do, 15.01., 14.00 Europa-Reisen mit
Gerd Günther – Eine Rundfahrt durch’s Riesengebirge; Di, 20.01., 19.00 Eine Weltbürgerin aus Thüringen um 1800 – Zum 250. Geburtstag von Friederike Brun, geb. Münter (1765 Gräfentonna – 1835 Kopenhagen)
Vortrag von und mit Gisa Steguweit; Do,
22.01., 14.00 Vorstellung des neuen Kinderbuches „Tine entdeckt das alte Gotha“ von
und mit Dr. Helga Raschke; Sa, 24.01., 14.00
Tanz mit Klaus Hofmann; Mo 26.01., 14.00
Musikalisches Literatur-Café mit Uwe Zerbst
– Thema: Matthias Claudius zum 200. Todestag am 21. Januar 1815; Do, 29.01., 14.00 Gespräch mit dem Oberbürgermeister Knut
Kreuch bei Kaffee und Kuchen über Erreichtes im Jahr 2014 und Vorhaben für das neue
Jahr
THÜRINGEN PHILHARMONIE
GOTHA
C2 „Die Neunte“
Mo, 29. Dezember 2014,
20 Uhr, Kulturhaus Gotha
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Solisten: Elena Daniela Mazilu, Sopran /
Cornelia Lanz, Mezzosopran / Oscar de la
Torre, Tenor / Juri Batukov, Bass
Chöre: Konzertchor Gotha / Suhler Singakademie
Leitung: Michel Tilkin
B3 „Wien bleibt Wien“
Do, 1. Januar 2015, 17 Uhr, Kulturhaus Gotha
Eduard Strauß
Fesche Geister op. 75
Carl Michael Ziehrer
Hereinspaziert op. 518
Johann Strauß
Kaiserwalzer op. 437
sowie weitere Werke des traditionellen
Neujahrskonzertrepertoires
Solistin: Christiane Hossfeld, Sopran
Moderation: Rainer Zagovec
Leitung: Hannes Ferrand
A5 „Musik, die in der Natur lebt“
Donnerstag, 8. Januar 2015,
20 Uhr,Kulturhaus Gotha
Claude Debussy
Prélude à l’après-midi d’un faune
Maurice Ravel
Konzert für Klavier und Orchester G-Dur
Béla Bartók
Konzert für Orchester Sz 116
Solistin: Hélène Tysman, Klavier
Leitung: Michel Tilkin
Karten sind erhältlich in der TouristInformation, Tel. 03621/50 78 57 12,
www.proticket.de sowie an der Abendkasse am jeweiligen Veranstaltungsort.
Weitere Informationen: www.thphil.de
Der Rathaus-Kurier, Amtsblatt der Stadt Gotha, wird im Jahr
2015 voraussichtlich zu folgenden Terminen erscheinen:
Redaktionsschluss:
Erscheinungstermin:
15. Januar
12. Februar
12. März
16. April
13. Mai
11. Juni
16. Juli
13. August
10. September
15. Oktober
12. November
03. Dezember
29. Januar
26. Februar
26. März
30. April
28. Mai
25. Juni
30. Juli
27. August
24. September
29. Oktober
26. November
17. Dezember
Seite 16 · Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014
Nichtamtlicher Teil
Gothaer Weihnachtskrippe wird vervollständigt
ner Gelehrte, der neben seinen zahlreichen historischen Publikationen insbesondere durch
seine „Kathederblüten“ bekannt wurde. Neben
Galletti kommt nun auch die erste Tierfigur zu
dieser einzigartigen Krippe, denn Karin Hübeler hat Oberbürgermeister Knut Kreuch, dem
Initiator der Gothaer Weihnachtskrippe, auch
noch ein Schaf überreicht.
Die Figuren sind aus Fichtenholz des Thüringer
Waldes gefertigt. Unterstützt wurde Karin Hübeler bei den sich über das ganze Jahr hinziehenden Arbeiten von ihrem Mann Winfried, der
ebenfalls der Holzschnitzerei zugewandt ist.
Die Gothaer Weihnachtskrippe 2014 mit ihren
nunmehr acht Figuren ist rund um die Uhr im
Schaufenster des Kundenzentrums der Baugesellschaft Gotha GmbH im „Haus zur Goldenen
Henne“ am Hauptmarkt 36, zu besichtigen.
Foto: Lutz Ebhardt
Die Erfurter Holzschnitzmeisterin Karin Hübeler hat wieder pünktlich vor dem Beginn des
Gothaer Wichtelmarktes am 27.11.2014 zwei
neue Figuren für die 2012 geschaffene Gothaer
Weihnachtskrippe übergeben.
Begründeten Herzog Ernst der Fromme und
seine Frau Elisabeth Sophia mit dem Christkind
die Weihnachtskrippe, so zogen ein Jahr später
drei Weise ein, bei denen es sich mit Joseph
Meyer, Justus Perthes und Ernst Wilhelm Arnoldi selbstverständlich um drei der bekanntesten
Gothaer Persönlichkeiten handelt. In diesem
Jahr vervollständigt der Historiker und Geograph Prof. Johann Georg August Galletti als
Hirtenfigur die Gothaer Weihnachtskrippe, je-
100-jährige Keglerfahne an Historisches Museum übergeben
Foto: Lutz Ebhardt
Im Jahre 1993 wurde vom Wirt Norbert Jäger
und dem Bahnwart Hans Donner bei Aufräum-,
Sanierungs- und Rekonstruktionsarbeiten im
Keglerheim in der Goldbacher Straße die Fah-
ne des „Lokalverbandes Gothaer Kegelklub“
aus dem Jahre 1914 gefunden. Die „Donnerstag-Kegelgruppe“ des Keglervereins Empor
Gotha ließ die Fahne später säubern und in Folie einschweißen um sie besser zu erhalten.
Seitdem wurde sie zeitweise bei Hugo Preuß
zu Hause verwahrt, der seit 1949 aktiver Kegler ist.
Einhundert Jahre nach der Fertigung haben die
Kegelfreunde um Hugo Preuß sich entschlossen, die wertvolle Fahne dem Historischen Museum der Stiftung Schloss Friedenstein zu
übergeben. Direktor Thomas Huck und MarieLuise Gothe nahmen das Erinnerungsstück am
20. November im Gothaer Rathaus entgegen.
Die Fahne des „Lokalverbandes Gothaer Kegelklubs“ ist mit dem Gothaer Wappen bestickt und trägt die Aufschrift:
Lokal-Verband
Gothaer Kegelklub
1911 – 1914
Gut Holz
Zusätzlich sind an ihr zwei Fahnenbänder mit
der Aufschrift:
gewidm. von den Kegelschwestern
ihren lieben Kegelbrüdern
befestigt.
Aktion „Ein Baum für meine Stadt“ wird mit neuem Standort und
neuer Idee für Baumspenden fortgesetzt
Die spendenfinanzierten Baumpflanzungen
im Rahmen der Aktion „Ein Baum für meine
Stadt“ sind seit 2003 fester Bestandteil bürgerschaftlichen Engagements der Gothaer
Bevölkerung. Am Radweg zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Krusewitzstraße
pflanzten Roland und Brigitte Schilling anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit am
18.10.2003 den ersten Ginkgobaum und
spendeten später den Stein mit der Aufschrift „Hochzeitsallee“. In den darauffolgenden Jahren wurden hier Bäume zu verschiedenen Ereignissen wie Taufen, Geburtstagen und anderen Anlässen gepflanzt.
In den vergangenen elf Jahren wuchs die Anzahl der Bäume stetig, und mittlerweile befinden sich insgesamt 112 Bäume auf den drei
ausgewiesenen Flächen. Einige sind bereits
zu stattlichen Exemplaren herangewachsen.
Der Hauptgrund für ein gutes Wachstum ist
hier die richtige Artenauswahl. Da die Standorte im Stadtrandbereich zu finden sind,
sollten Bäume ausgewählt werden, die mit
den ungünstigeren klimatischen Bedingungen der freien Landschaft klar kommen.
Die kleinste Gothaer Hochzeitsallee befindet
sich am Wiegwasser nahe der HermannHaack-Straße. Die bekannteste ist der Radweg entlang der Friedrich-Ebert-Straße. Diese
Fläche wurde 2006 auf dem Gelände der ehe-
maligen „Zivilverteidigung“ nördlich des Radweges bis zur Bahnanlage erweitert (Foto).
Nun sind jedoch nach mehr als einem Jahrzehnt die zur Verfügung stehenden Baumstandorte und die vorhandenen Schautafeln
komplett belegt.
Nach geeigneten Standorten im Gothaer
Stadtgebiet wurde bereits seit geraumer Zeit
gesucht. Leider erwies sich die dem Radweg
gegenüberliegende Fläche aufgrund der unzureichenden und mit Schutt belasteten Bodenverhältnisse als ungeeignet.
Nach Prüfung verschiedener Standorte wurde
ein Gelände nahe dem Bürgerpark in der Ausgleichsfläche im Gewerbegebiet Süd als neue
Fläche für die Aktion „Einen Baum für meine
Stadt“ ausgewählt. Diese große Wiese befindet sich östlich der Kleingartenanlage „Boilstädter Wasser“. Hier werden die zukünftigen
Standorte für die Bürger, die einen Baum
spenden möchten, durch das Garten-, Parkund Friedhofsamt gekennzeichnet. Die Pflanzung erfolgt wie gewohnt durch eine beauftragte Baumschule. Der Baum kann jedoch
durch den Spender auch selbst gepflanzt werden.
Die Stadtverwaltung möchte aber auch eine
weitere Möglichkeit der Spende für einen
Baum im Standgebiet von Gotha anbieten. Bei
dieser Variante sollen Spenden gesammelt
werden, bis die erforderlichen Kosten für die
Pflanzung eines Straßen- oder Alleebaumes
einschließlich der notwendigen Fertigstellung- und Entwicklungspflege gedeckt sind.
Die Baumart, Pflanzqualität und der Standort
werden hierbei durch das Garten-, Park- und
Friedhofsamt festgelegt. Es wird nach der
Pflanzung ein Schild mit dem Namen der
Spender neben dem Baum angebracht.
Weitere Informationen erhalten Sie
beim Garten-, Park- und Friedhofsamt der Stadtverwaltung Gotha,
Frau Sauerbier, unter der Telefonnummer 03621/222-475.
Nichtamtlicher Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014 · Seite 17
Ehrenbriefe des
Sports verliehen
Oberbürgermeister Knut Kreuch verleiht an
aktive Mitbürger, die sich herausragende
Verdienste im Sport erworben haben, den
„Ehrenbrief des Sports“. Eine dieser außergewöhnlichen Persönlichkeiten ist KarlHeinz Ellenberger. Seit mehr als einem halben Jahrhundert hat er sich dem Boxsport
verschrieben. In den Anfangsjahren selbst
als erfolgreicher Sportler mit vielen nationalen Titelkämpfen und Siegen ausgezeichnet, ist er ebenso lange ein erfolgreicher
Trainer. In der sportlichen Kinder- und Jugendarbeit hat sich Karl-Heinz Ellenberger
nachhaltige Verdienste um den Boxsport in
Gotha und Thüringen erworben. Sein Name
ist ein Markenzeichnen im Boxen, seine
Trainertipps sind gefürchtet. Er ist Trainervater seiner Schützlinge, mit denen er zahlreiche deutsche Meistertitel sammelte. Besonders hervorzuheben ist seine jahrzehntelange Arbeit mit ausländischen Jugendlichen, für die er ein wichtiger Partner ist
und wo er als Integrationsfaktor in der Gesellschaft wirkt.
Eine weitere zu würdigende Persönlichkeit
ist Dr. Wilfried Zapfe. Geboren in Oelze bei
Katzhütte verlor Wilfried Zapfe aufgrund einer Erkrankung mit drei Jahren sein Gehör
und kam als junger Mensch nach Gotha, um
an der Schule mit Internat für Gehörlose in
Deutschland seine schulische Ausbildung
zu beginnen. Diese Zeit des Lernens in Gotha prägte den jungen Mann, bevor er zum
Abitur nach Berlin ging. Aus der Liebe zum
Turnen entwickelte sich die Leidenschaft
zum Laufen. 1973 errang er den ersten nationalen Titel als DDR-Studentenmeister
gleich mit Weltrekord. Diesem folgten in
den nächsten Jahren drei Weltmeistertitel
bei den Weltfestspielen der Hörgeschädigten. Er führt die ewige Bestenliste der
Läufer über 3.000 Meter, 5.000 Meter und
3.000 Meter Hindernis an. Die Gothaer sind
stolz, dass einer der besten Sportler dieser
Welt im Gehörlosensport einst seine schulische Ausbildung in Gotha begann.
Den beiden Geehrten wird mit dem „Ehrenbrief des Sports“ Dank und Anerkennung
ausgesprochen. Sie sind Vorbilder für Generationen.
Sportlerehrung 2014
Der „Stadtwerke Gotha Nachwuchssportförderpreis“ in der Kategorie Mannschaft ging
an die 1. Frauenmannschaft des Gothaer Turnvereins 1860 e. V., die sich den 2. Platz in der
Thüringer Landesliga „erturnt“ haben. Zur
Mannschaft gehören Susan Gleichmar, Maike
Bonsack, Nicole Dube, Chelsea Bessert, Viktoria Klunk, Valentina Klunk, Samira Dorn.
Den „Ehrenamtspreis der Stadtwerke Gotha“
für langjährige Tätigkeit im Sportverein, erhielten die 72-jährige Heidi Jahn und die
64-jährige Roswitha Göring (beide TSV 1869
Sundhausen e. V.). Sie leiten ununterbrochen
seit 44 Jahren wöchentlich die Frauengymnastikgruppe als Übungsleiterinnen an.
„Um solche Leistungen zu erreichen, sind
wöchentlich 10 bis 15 Stunden hartes Training erforderlich“, lobte Stadtwerke-Geschäftsführer Elmar Burgard das herausragende Engagement der Sportler in der Residenzstadt. „Gleichzeitig repräsentieren unsere Athleten ihre Stadt weit über die
regionalen Grenzen hinaus auf eine sehr positive Art und Weise – dafür gebührtihnen ein
ganz besonderer Dank!“ Durch den Abend
führte der Vorsitzende des Gothaer Turnverein 1860 e.V., Mike Schröder. Für die kulturell-sportliche Umrahmung sorgten die
jüngsten Cheerleader sowie die Juniors und
Seniors der Cheerleader des BIG e.V.. Als
Highlight zeigte der Head Coach der Devilz
Cheerleader, Katrin Gehlich, mit einer Gesangseinlage ihre verborgenen Talente. Der
Verein „Art der Stadt“ sorgte während des
Empfangs der Sportler und Gäste im Foyer
sowie später im Programm der Festveranstaltung mit dem Zirkus „Kanariah“ und der Theater Impro-Gruppe „Frisch geschlüpft“ für
Unterhaltung.
Shoppingnacht
am 19. Dezember 2014,
von 18 bis 22 Uhr
in der Gothaer Innenstadt
Foto: Ninette Pett
Im Rahmen einer Festveranstaltung am 5. Dezember 2014 im Gothaer Bildungszentrum der
Thüringer Landesverwaltung vergab die Stadt
Gotha gemeinsam mit der Stadtwerke Gotha
GmbH die „Stadtwerke Gotha Nachwuchssportförderpreise“ sowie den „Ehrenamtspreis der Stadtwerke Gotha“ an verdiente Gothaer Sportlerinnen und Sportler. Die Preise in
den verschiedenen Kategorien wurden vom regionalen Energieversorger gestiftet und durch
Geschäftsführer Elmar Burgard an folgende
Sportlerinnen und Sportler überreicht:
Den „Stadtwerke Gotha Nachwuchssportförderpreis“ in der Kategorie weiblich erhielt die
19-jährige Seesportlerin Laura Stichling (Marineclub Gotha e. V.). Sie hat sich im Seesportmehrkampf zwei Deutsche Landesmeistertitel
erkämpft und steht auf Platz 1 der Altersklassenrangliste des Deutschen Seesportverbandes.
Den „Stadtwerke Gotha Nachwuchssportförderpreis“ in der Kategorie männlich teilen
sich der 15-jährige Nils Wiesel (Leichtathletikverein Gothaer Land e. V.) und der 21-jährige
Steven Greif (FSV Wacker 03 Gotha e. V.). Beide Sportler erhielten auch nach dem 2. Wahlgang von der Jury Stimmengleichheit. Nils holte zehn Goldmedaillen bei den Thüringer Meisterschaften und vier Titel bei Mitteldeutschen
Meisterschaften. Sein erklärtes Ziel ist die Teilnahme an den Jugendweltmeisterschaften im
kommenden Jahr in Kolumbien.
Steven Greif hat neben der Laufbahn als aktiver Fußballer die Schiedsrichterlaufbahn eingeschlagen. Er verfolgt dieses Ziel sehr erfolgreich und konsequent und hat bereits Fußballländerspiele der U16 und U17 Nationalmannschaft geleitet. Sein Ziel wiederum ist es,
Bundesligaspiele im Männerbereich pfeifen zu
dürfen.
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Seite 18 · Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014
Nichtamtlicher Teil
Herzliche Glückwünsche allen Jubilaren
des kommenden Monats, besonders jedoch zum 70., 75., 80., 85. und ab 90. Geburtstag:
01.01. Hella Hagenbruch (90), Hartmut Reichmuth (70), Hermann Stötzer (95), Ursula Wassermann (70), Gertrud Rydsy (93), Alfred Vetter
(96), Ursula Wohlleben (92); 02.01. Ursula Becher (75), Anna Maria Dreger (90), Josef Goldbach (90), Renate Jähnen (75), Helga Meyer (85),
Bernd Rudolph (70), Barbara Siegmund (70), Elisabeth Strauß (80), Annemarie Schering (90);
03.01. Ernst Haedicke (80), Helene Jäger (90),
Helga Karl (75), Karin Knackstädt (70), Gerlinde
Meister (70), Rosel Methe (70), Maria Ruszkiewicz (75); 04.01. Gisela Eckersberg (75), Ottilie
Kley (75); 05.01. Brigitte Baumbach (70), Erika
Heck (75), Manfred Hübner (85), Peter Kössel
(75), Siegmar Ludwig (80), Jörg-Dieter Zimmermann (70), Renate Marschall (75), Martha
Creutzburg (90), Isolde Fuß (70), Gerda Fundheller (94), Anna Meyfarth (92); 06.01. Rosemarie Kuchling (75), Renate Borsch (75), Gerhard
Treger (75), Heinz Wolfgang Hohlbein (80), Hildegard Rodigast (91), Maria Schelinski (93);
07.01. Agnes Beutler (90), Karlheinz Kühn (75),
Barbara Scholz (70), Renate Schraps (75), Hannelore Thiel (85), Christa Schwabe (70), Heli
Schreyer (92); 08.01. Karl-Heinz Baumbach (75),
Maria Messner (90), Helga Thiem (75), Gisela Arnold (85), Irmgard Frieda Hoyer (91), Margarete
Helene Pabst (91); 09.01. Petr Czernohorsky
(80), Waltraud Schettel (75), Brigitte Schulz (80),
Georg Sust (85), Hildegard Thiel (75), Christian
Kühn (80), Annemarie Dietrich (91); 10.01. Brunhilde Eidam (70), Norbert Göpel (70), Marianne
Sprechstunde und Sitzung
des Seniorenbeirats
Die nächste öffentliche Sprechstunde des Seniorenbeirats findet am Mittwoch, dem 14. Januar 2015, um 14.30 Uhr im Büro des Seniorenbeirats, im Rathaus, Zimmer 1.03 und am
gleichen Tag im gleichen Zimmer um 15.00 Uhr
die öffentliche Sitzung des Seniorenbeirates
statt.
Blutspendetermine 2015
Wie in den vergangenen Jahren kann auch
2015 im Neuen Rathaus Blut gespendet werden. Die Blutspender werden zu folgenden Terminen: 18. Februar, 27. Mai, 19. August und
25. November, jeweils in der Zeit von 9.00 bis
13.00 Uhr erwartet.
Öffnungszeiten
zwischen den Festen
Die Stadtbibliothek Heinrich Heine im Winterpalais ist am 24. und 31. Dezember geschlossen. In der übrigen Zeit gelten die üblichen Öffnungszeiten: Di, Mi & Freitag 10 – 18 Uhr, Do,
10 – 19 Uhr, Sa, 10 – 13 Uhr
Wie jedes Jahr ist das Frauenzentrum zwischen
Weihnachten und Neujahr geschlossen. In diesem Jahr beginnt die Schließzeit am 22. Dezember 2014 und dauert bis 5. Januar 2015.
Viller (75), Elly Werner (80), Irene Sohra (95),
Günter Fröhlich (75); 11.01. Erich Angerstein
(90), Günther Brandt (75), Brunhilde Göring
(85), Erika Steinbrück (75), Hilda Petzoldt (95),
Rudolf Seyfarth (93); 12.01. Wolfgang Harthauß
(80), Christa Martini (85), Uthmar Scheidig (70),
Elfriede Voigt (85), Veronika Labitzke (75), Erna
Berlet (93); 13.01. Hans Brill (70), Monika Herda
(70), Dieter Frankenberg (85); 14.01. Rosemarie
Frank (75), Hannelore Jäger (75), Erwin Schuster
(80), Manfred Schöler (75), Edith Sachs (94);
15.01. Anni Dietsch (85), Lia Heine (85), Emmi
John (90), Gabriele Lehmann (85), Hedwig Schmidt (70), Hildegard Breitung (93), Paul Haupt
(93); 16.01. Gertrud Beutel (80), Ingrid Döll (70),
Günter Ludwig (90), Waltraud Stichling (80), Marion Straubel (70), Gertrud Arnoldi (97); 17.01.
Erika Heinrich (75), Liselotte Krause (75), Herbert Reichenbach (80), Wolfgang Sußdorf (75),
Ingrid Weber (75), Amalie Ulbrich (92); 18.01.
Christel Neuburger (70), Helga Rothhardt (70),
Helga Stier (80), Maria Derksen (96); 19.01. Dietrich Brodrecht (85), Cordula Gauer (85), Christine Lutzkat (70), Ingrid Wolter (80), Dietrich Egert
(70), Gerhard Dressel (70); 20.01. Renate
Schramm (70), Rosemarie Zimmer (70), Karin
Hasenpusch (70), Rainer Noßmann (70), Elisabeth Schröder (92); 21.01. Martin Kalbitz (85),
Gisela Niegel (70), Magdalene Reichenbach
(95), Eckehard Riedinger (75), Doris Schlenner
(75), Hildegard Hellmann (92), Agnes Ludwig
(91), Irmgard Meyer (92); 22.01. Horst Kiuncke
(85), Edith Kruber (75), Ewald Schedel (90), Helmut Schottmann (70), Annerose Willuweit (70),
Marie Herfort (92), Bernhard Junior (92); 23.01.
Manfred Graßhof (75), Brigitte Großeck (75),
Siglinde Haude (70), Bernard Rademacher (75),
Gerhard Schuchardt (75), Elfriede Völker (99);
24.01. Cäcilia Hirschberg (85), Harry Vorreiter
(85), Margarete Escherich (91); 25.01. Erika
Hochberg (70), Helga Jacobs (80), Karl-Heinz
Rasp (75), Marion Peuker (80), Maria Grünert
(95), Ilse Dobe (92), Marie-Luise Harzig (93);
26.01. Doris Backhaus (75), Hans Freers (75),
Marianne Hirte (80), Peter Häßler (70), Herbert
Junker (80), Brigitte Riegler (75), Ursula Wohlfahrt (92); 27.01. Doris Müller (70), Walter Ortlepp (70), Siegfried Weigt (80), Egon Wohler
(85), Ute Wirths (75), Irene Schippmann (75);
28.01. Wigbert Kullmann (75), Inge Noßmann
(85), Willibald Urban (75), Irmgard Kalbe (91),
Theresia König (93), Emma Heider (92); 29.01.
Ella Heyer (90), Klaus Jaletzky (75), Hans-Joachim Karge (70), Hans Oswald (80), Ilse Petsch
(85), Felix Päster (80), Gisela Arlt (92); 30.01.
Erich Achter (75), Roland Görlitz (70), Zilli Keiser
(90), Barbara Leinhos (70), Erika Steinert (75),
Herbert Stephanusberg (85), Franz Urban (80),
Winfried Wilcke (70), Ernst Malz (75), Marga
Geßner (75), Paula Hoja (94), Robert Hugo Zeiss
(94); 31.01. Helga Findling (75), Gerda Hoffmann
(75), Günter Hutmann (80), Manfred Neumann
(75), Karola Weißpflug (75), Bianca Zwingmann
(80), Hans Seltitz (85), Ingeburg Keßler (93)
Neuer Seniorenbeirat der Stadt Gotha
hat Vorstand gewählt
Der Seniorenbeirat der Stadt Gotha hat nach
erfolgter Wahl der Mitglieder durch den Stadtrat in den ersten beiden Sitzungen seinen Vorstand bestimmt. Als Vorsitzende wurde Angelika Nyga gewählt, ihre Stellvertreterin ist Bettina Müller. Weitere Mitglieder im elfköpfigen
Beirat sind Renate Böhm, Brigitte Brückner,
Klaus-Dieter Helbing, Norbert May, Heidrun
Merbach, Stephanie Schultze, Thea Schwerdtner und Ute Stadelhofer.
Der Seniorenbeirat der Stadt Gotha arbeitet
mit allen Verbänden und Vereinen überkonfessionell und überparteilich zusammen, um
kommunale Problemstellungen aufzunehmen,
aufzuarbeiten, als Empfehlung an die entsprechenden Fachämter bzw. Institutionen weiterzuleiten und gemeinsam Lösungswege zu finden, die die Lebensbedingungen der Seniorinnen und Senioren der Stadt verbessern.
Seniorenfasching der Stadt Gotha
In diesem Jahr heißt es wieder „Goth’sch Helau“ zur Seniorenveranstaltung der Gothaer
Karnevalsgemeinschaft in Zusammenarbeit
mit der Stadt Gotha und dem Seniorenbeirat. Das Motto der 46. Session „Radio GKG –
Hits aus 46 Jahren“ verspricht viel Zündstoff
für Spaß und gute Laune.
Alle Gothaer Seniorinnen und Senioren sind
am Freitag, dem 30.01.2014, ab 14 Uhr in
die Gothaer Stadthalle eingeladen. Für den
Preis von 6 € pro Person wird ein unterhaltsames zweistündiges Programm mit dem
diesjährigen Prinzenpaar Prinzessin Sabine
I. und Prinz Sylvio I. geboten. Im Preis inklusive stehen auch Kaffee und Pfannkuchen für
alle Besucher bereit. Karten für diesen vielversprechenden Nachmittag sind Montag –
Donnerstag in der Zeit von 9 – 12 Uhr und
13 – 16 Uhr im Büro des Seniorenbeirates im
Rathaus auf dem Hauptmarkt erhältlich.
Nichtamtlicher
A
NZEIGE
Teil
Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014 · Seite 19
Seite 20 · Rathaus-Kurier · Nr. 12/2014 · 18. Dezember 2014
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Auch während der Feiertage für Sie da
Stadtwerke-Mitarbeiter stehen persönlich, telefonisch sowie bei technischen Störungen
während der Feiertage zur Verfügung
Ob aktuelle Informationen, Fragen zur
Abrechnung oder Beratung – auch zwischen den Feiertagen werden die Kunden der Stadtwerke Gotha GmbH von
den Mitarbeiterinnen im Kundencenter
gern empfangen. „Am 29. und 30. Dezember können sich unsere Privat-und
Gewerbekunden täglich von 9 – 17 Uhr
per Telefon, Mail, Fax oder persönlich an
uns wenden“, erklärt Norbert Kaschek,
Geschäftsführer der Stadtwerke Gotha
GmbH. Das sei wichtig, denn gerade
während der Urlaubstage findet sich
häufig erst die Zeit für notwendige Wege oder Anrufe. Viele Fragen zu Verträgen, Tarifen oder Rechnungen können
dann in aller Ruhe geklärt werden.
„Häufig melden sich kurz vor dem Jahreswechsel Kunden, die während der
stressigen letzten Wochen des Jahres in
Hektik einen neuen Vertrag aufgrund
von Brief- oder Telefonwerbung abgeschlossen haben. Sie sind dann oft verunsichert, haben noch keine weiteren
Vertragsinhalte bekommen oder einfach ein schlechtes Bauchgefühl und
möchten den Neuabschluss gern rückgängig machen“, berichtet Kaschek.
Diese Möglichkeit steht rechtlich jedem
Abnehmer innerhalb der vertraglich
vereinbarten Widerrufsfrist zu. Die Mitarbeiterinnen im Servicecenter kümmern sich dann um die weiteren Formalitäten.
„Die Nähe und der Service für unsere
Kunden im Landkreis ist uns enorm
wichtig“, betont Kaschek. „Gerade als
Energieversorger vor Ort möchten wir
unseren Kunden aus der Region einen
freundlichen Ansprechpartner bieten,
der ihm nicht nur Auskunft geben kann,
sondern seine Sorgen und Probleme
auch direkt annimmt.“ Vor diesem Hintergrund erweiterte das Unternehmen in
den vergangenen Monaten den Kundenservice – seither stehen in der Zentrale
in der Pfullendorfer Straße mehr Mitarbeiter während der ausgeweiteten Öffnungszeiten den Privat- und Gewerbekunden in und um Gotha zur Verfügung.
„Wir wollen kein Massengeschäft und
Das gesamte Team der Stadtwerke Gotha GmbH wünscht allen Bürgern und Bürgerinnen im
Landkreis Gotha ein besinnliches Fest, schöne Feiertage und einen erfolgreichen Start in das
neue Jahr 2015.
Die nächste
Stadtratssitzung
Impressum
Rathaus-Kurier
findet am Mittwoch, dem 28. Januar 2015,
um 17.00 Uhr im Bürgersaal des Rathauses
statt. Alle Gothaer Bürgerinnen und Bürger
sind hierzu eingeladen.
Tagesordnungen unter www.gotha.de
Herausgegeben von der Stadtverwaltung
Gotha, Büro für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hauptmarkt 1, 99867 Gotha
Tel. 0 36 21 / 222-234, Fax 0 36 21 / 222-293
E-Mail: presse@gotha.de
Verantwortlich für den Inhalt:
Oberbürgermeister Knut Kreuch
Gesamtherstellung (inkl. Druck):
Druckmedienzentrum Gotha GmbH
Cyrusstraße 18, 99867 Gotha
Tel. 0 36 21/7 39 68-0, Fax 0 36 21/7 39 68-17
Auflage: 25.000 Exemplare
Die nächste Ausgabe
des Rathaus-Kuriers
erscheint voraussichtlich am 29. Januar 2015
keine Anonymität – unsere erfahrenen
Mitarbeiter stammen alle aus der Region, kennen die Gegebenheiten und wissen z. B. um aktuelle technische Wartungsarbeiten. So wird auch der technische Bereitschaftsdienst während der
Feiertage unterwegs sein, um witterungsbedingte Ausfälle im Gas-, Stromoder Fernwärmenetz schnellstmöglich
zu beheben. Lediglich das Serviceteam
in Energieberatungscenter gönnt sich
vom 24. – 26.12. sowie am 31.12.2014
ein paar Tage Ruhe.
Der Rathaus-Kurier erscheint einmal monatlich und
wird kostenlos an alle Haushalte der Stadt Gotha
verteilt. Ebenfalls ist der Rathaus-Kurier an den
Infotheken der Stadtverwaltung und in der GothaInformation kostenlos erhältlich. Einzelbezug und
Abonnement über das o. g. Büro für Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Gotha gegen Portoerstattung pro Exemplar 0,77 € möglich. Der Rathaus-Kurier ist auch online im pdf-Format abrufbar.
www.gotha.de/rathauskurier
Der Rathaus-Kurier wird auf umweltfreundlichem
(chlorfrei gebleichtem) Papier gedruckt.
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Seele and Geist
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