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50 | 12.12.14 - GoZ

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Nr. 50/P.P.A 9200 Gossau
Freitag, 12. Dezember 2014
www.goz.ch
Neue Preise für
Strom und Wasser
Gossau. Die Stadt Gossau hat die
neuen Preise für Strom und Wasser
festgelegt. Die Strompreise sinken, die
Netznutzungskosten bleiben mehrheitlich auf dem Vorjahresniveau, die
gesetzlichen Abgaben steigen teilweise deutlich. Trinkwasser kostet ab
Jahresbeginn 20 Rappen mehr pro
Kubikmeter, wie die Stadtverwaltung
mitteilt. 2015 sinken die Energiepreise für alle Kundensegmente zwischen 1 und 5,7 Prozent. Die Netznutzungsabgaben steigen einzig für
Grossbezüger von Mittelspannungsenergie um 20 Kilovolt an. Hingegen
erhöhen sich für alle Bezüger die gesetzlichen Abgaben um insgesamt
0.46 Rappen je Kilowattstunde. Erstmals seit 17 Jahren wird hingegen
der Preis für Trinkwasser erhöht. Ab
1. Januar 2015 kostet ein Kubikmeter
Trinkwasser neu 1.80 Franken. SK/PD
Den Winterdienst
aktiv unterstützen
Gossau. Auch wenn der Schnee auf
sich warten lässt, der Unterhaltsdienst
der Stadt Gossau ist seit Wochen darauf vorbereitet. Beim Winterdienst ist
das Tiefbauamt allerdings auf die
aktive Mithilfe der motorisierten Bevölkerung angewiesen, wie die Stadt
Gossau mitteilt. Damit der Winterdienst nicht behindert wird, dürften
keine Fahrzeuge am Strassenrand,
auf Strassenparkplätzen oder anderen
öffentlichen Parkplätzen abgestellt
werden. Dies gelte auch für Fahrzeughalter mit Dauerparkkarte oder Karte
für die erweiterte Blaue Zone. Für
17 Strassenabschnitte werde während
der Wintermonate für die Schneeräumung ein Parkverbot signalisiert.
Die Schneeräum-Equipen hätten die
Anweisung, fehlbare Fahrzeughalter
der Polizei zu melden. Wenn parkierte
Fahrzeuge den Winterdienst stark behindern, würden diese abgeschleppt
und die Kosten dem Fahrzeughalter
belastet.
SK/PD
ANZEIGEN
Nach 21 Jahren
endlich die eigene Chefin
Gossau. Ab nächsten Montag,
15. Dezember, öffnen die ShopTüren der Halter-Tankstelle an
der Herisauerstrasse 89 wieder.
Mit Caroline Baumann übernimmt eine erfahrene Filialleiterin den Laden. Der Shop lädt
nicht nur zum Tanken, sondern
auch zum Verweilen ein.
Vor 21 Jahren begann Caroline Baumann als Aushilfe im TankstellenShop an der Herisauerstrasse 89 zu
arbeiten. Damals hätte die Gossauerin noch nicht gedacht, dass sie den
Laden einmal selbst übernehmen
würde. Während die Pächter in den
Jahren wechselten, stand Caroline
Baumann immer mit einem Fuss im
Tankstellen-Shop. Sei es als Filialleiterin oder Teilzeitangestellte. Als die
Firma Halter diesen Sommer einen
neuen Pächter für die Tankstelle suchte, packte Caroline Baumann die
Chance und erfüllte sich einen langjährigen Traum. «Ich wollte schon
immer meine eigene Chefi n sein»,
sagt sie mit einem Schmunzeln. Die
Innenausstattung ist komplett neu
und die Tankstelle wirkt nun hell und
übersichtlich. Der Laden sehe jetzt so
aus, wie sie es sich vorgestellt habe,
sagt Caroline Baumann.
Etiketten zum Selbergestalten
Das Angebot ist vielfältig. Neben
dem üblichen Sortiment eines Tankstellen-Shops bietet Baumann auch
selbstgemachte Sandwiches und warme Snacks an. Wer möchte, kann
diese gleich vor Ort in der BistroEcke geniessen und dazu einen Kaffee trinken. Auch wird eine Auswahl
selbstgemachter Geschenke angeboten. Zum Beispiel Wein- sowie Stadtbühler-Bierflaschen mit einer Etiket-
BILD: RIH
Die Töchter Sabrina (links) und Jennifer (Mitte) unterstützen Caroline Baumann tatkräftig in der Halter-Tankstelle.
te zum Selberbeschriften. Kunden
haben die Möglichkeit, ihre eigene
Etikette mit Bild und Schriftzug zu
gestalten. Auch steht ein kleines Sortiment diverser Geschenkartikel in
den Regalen, die das Shop-Team aus
Windeln, Baby-Accessoires oder
auch Ölfl äschchen selbst herstellt.
Ebenfalls kann das Benzin an der
Tankstelle auf Monatsrechnung bezahlt werden, was laut Caroline Baumann viele Leute schätzen.
und Sabrina stehen mit ihr hinter
der Theke. Die offi zielle Eröffnung
fi ndet am Samstag, 20. Dezember,
im Tankstellen-Shop statt. Es warten
kleine Überraschungen und ein
Apéro auf die Besucher. «Ich freue
mich auf viele alte Stammgäste,
jedoch auch auf neue Gesichter.»
Der Shop an der Halter-Tankstelle
ist sieben Tage in der Woche geöffnet.
Von Montag bis Samstag sind die
Türen von 6 Uhr morgens bis 21 Uhr
abends geöffnet. Sonntags ist der
Eröffnung mit Überraschung
Laden von morgens um 7 bis 20 Uhr
BILD: RIH
Den Shop führt Baumann nicht abends betretbar.
alleine. Ihre beiden Töchter Jennifer
RICHA HUBER Die Halter-Tankstelle hat geöffnet.
Impressum
Gossauer Wochenzeitung
Erscheint wöchentlich, jeweils am Freitag
Amtliches Publikationsorgan der
Gemeinde Gossau, der Katholischen
Kirchgemeinde Gossau, der
Evangelischen Kirchgemeinde
Gossau-Andwil und der Schulgemeinde
Andwil-Arnegg
Verlag
St.Galler Tagblatt AG
Fürstenlandstrasse 122
9001 St.Gallen
T 071 27 27 332
Verlagsleitung
Christine Bolt
Redaktionsleitung
Martin Wiesmann (WIE)
Redaktionsadresse
St. Galler Tagblatt AG
GOZ, Gossauer Wochenzeitung
Fürstenlandstrasse 122
9001 St. Gallen
T 071 27 27 922
F 071 27 27 920
redaktion@goz.ch
Auflage
10 925 Exemplare
WEMF-beglaubigt 2014
Redaktion
Marc Sieger (MAS)
Redaktioneller Mitarbeiter
Herbert Bosshart (BOS)
Redaktions-/Anzeigenschluss
Dienstag, 12 Uhr
Freie Mitarbeiter
Martin Brunner (MAB)
Franz Schildknecht (FS)
Leserservice
T 071 272 72 72
aboservice@goz.ch
Anzeigen-Kombis
Fürstenland-Kombi
Auflage: 56 100 Exemplare
Inserate
Publicitas AG
Fürstenlandstrasse 122
9001 St.Gallen
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M 079 312 36 18
Rudolfwilli Nuolf, Anzeigenberater
rudolfwilli.nuolf@publicitas.com
Druck
St.Galler Tagblatt AG
Für unverlangt eingesandte Manuskripte
und Fotos wird jede Verantwortung
und Haftung abgelehnt. Die Redaktion
behält sich vor, Texte zu kürzen. Der
Abdruck von Texten und Bildern oder
die Einspeisung in Online-Dienste ist
ohne ausdrückliche Genehmigung des
Verlags untersagt.
Interview.
Vor 100 Jahren
Liederlicher
Lebenswandel
Region. Den kantonalen Polizeinachrichten ist unter anderem zu
entnehmen: Wegen liederlichen
Lebenswandels und Prellerei im
Betrag vom 150 Franken ist in
St. Gallen ein mittelloser Buch­
bindergehilfe inhaftiert worden.
Die nähere Effektendurchsuchung
des­selben förderte zudem ein Schreiben zu Tage, wonach er von einem
Geschäft in der Region eine Aus­
wahl von vier Herrenanzügen und
vier Überziehern im Werte von fast
500 Franken kommen liess, die er
dann in einer Pfandanstalt um
100 Franken versetzt hatte, welchen
Betrag er zum grössten Teile in Wirtschaften verbrauchte. Im weiteren
wurden von Häggenschwil und von
Winkeln zwei gesuchte Individuen
nach Herisau geliefert, welche von
dort wegen Betruges beziehungs­
weise Diebstahls verfolgt waren. FS
Vor 50 Jahren
Unerfreulicher
Ausgang
Gossau. Kurz vor den Wahlen in
den Dorfverwaltungsrat flatterte ein
Flugblatt in die Briefkästen, mit
dem Zwecke, die Wiederwahl des
verdienten Mitglieds des Dorfverwaltungsrates, Ernst Maurer, AltStrassenkreisinspektor, zu sprengen. Die Bürger wurden ersucht, seinem Nachfolger im Strassenkreisinspektorat, Edwin Wehrli, Einsitz in
den Dorfverwaltungsrat zu gewähren. Die Folge davon ist, dass Ernst
Maurer das absolute Mehr um 41
Stimmen verpasste, unter dem absoluten Mehr blieb auch Edwin Wehrli. Bei einem absoluten Mehr von
440 Stimmen wurden gewählt:
Ernst Jung, Fabrikant, Präsident,
Dr. Jacques Bossart, Gemeindeammann, Alb. Bruggmann, Betriebsleiter, Walter Bänninger, Sägereibesitzer, Kilian Schwizer, sanit. Anlagen, Erwin Anwander, SBB-Revisor. Edwin Wehli distanzierte sich
nach den Wahlen in einer Mitteilung von der wilden ­L iste, sei er
doch über eine allfällige Nomination und auch über eine Lancierung
eines Flugblatts nicht orientiert
worden. Dazu wäre er nie als Gegenkandidat gegen seinen Vorgänger Ernst Maurer angetreten.
FS
Gratulationen
Eine FLiG-Frau tritt ab
Gossau . 13 Jahre lang hat Mari-
anne Federer für die FLiG im
Gossauer Parlament politisiert.
Dabei werden ihr vor allem die
zwischenmenschlichen Beziehungen in guter Erinnerung bleiben. Auf Ende Jahr tritt sie von
ihrem Amt zurück.
Marianne Federer, welches Fazit
ziehen Sie nach 13 Jahren Gossauer
Parlament?
Mir werden vor allem die guten
Gespräche unter den Parlamentarierinnen und Parlamentariern in guter
Erinnerung bleiben. Zusammen mit
allen Fraktionen konnten wir viel
Gutes erreichen. Diese zwischenmenschlichen Kontakte bedeuteten
mir sehr viel, da ich gerne in Beziehung mit den Menschen lebe. Ich
höre zu und nehme jede Situation,
wie sie ist. Freundschaften über alle
Fraktionen sind entstanden, die auch
weiterhin bestehen bleiben werden.
Spannend waren die drei Jahre als
Stimmenzählerin. All das bedeutet, Ab 2015 kann sich Marianne Federer vermehrt anderen Aufgaben widmen.
dass mein Rücktritt auch mit etwas
Wehmut verbunden ist.
Mich reizte das Neue. Ich fand das den Betreuungs- und FördermöglichHat sich das gute Einvernehmen Parlament eine gute Möglichkeit, wo keiten finde ich wichtig. Der öffentliauch auf die Sachebene übertragen? ich mein Wissen über unsere Stadt che Verkehr ist auch für Gossau zenAus meiner Sicht ja. Zwar lagen die einbringen konnte. Trotzdem tral.
politischen Meinungen oft weit aus- brauchte es schon etwas Mut. Denn
einander. Das gehört zu den politi- die vier Wahlen waren auch mit viel Warum treten Sie gerade jetzt von
schen Prozessen. Doch aus Interesse Aufwand, viel Neuem und zudem Ihrem Amt zurück?
Nach 13 Jahren ist es an der Zeit,
für die Sache war es immer möglich, mit Nervosität verbunden.
dass andere und neue Kräfte komeine Lösung zu finden.
Wie gelang es Ihnen, die Interessen men. Wir haben in der FLiG gute
Leute auf unserer Liste und ich bin
Warum politisieren Sie für die der FLiG durchzubringen?
Als kleinere Fraktion und zudem überzeugt, dass sie mit neuem Elan
FLiG?
Mich interessiert das Engagement in eher im linken Bereich angesiedelt, ans Werk gehen werden. Zudem
einem begrenzten Raum. In Gossau ist es für die FLiG nicht immer ein- möchte ich mich vermehrt anderen
kenne ich die Leute, das Umfeld, die fach, Mehrheiten zu finden. Ich be- Aufgaben widmen. Der Partei bleibe
Problematiken. Auch als Familien- daure zum Beispiel, dass die Buslinie ich aber erhalten.
frau fühle ich mich in der FLiG auf- 157 direkt nach Abtwil gestrichen
wurde.
Welche Aufgaben werden auf Gosgehoben.
sau zukommen?
Und warum haben Sie sich für die Wie gingen Sie denn mit solchen Die Herausforderungen werden
Niederlagen um?
gross sein, vor allem im finanziellen
Wahlen zur Verfügung gestellt?
Niederlagen auf der Sachebene Bereich. Das Seniorenwohnen wird
machten mir keine Probleme. ein Thema sein. Für die SportanlaSchwieriger wurde es, wenn einmal gen muss eine Lösung gefunden werZur Person
die persönliche Ebene betroffen war. den. Die Sanierung der Schulhäuser
Das konnte dann schon die eine und steht noch weiter auf dem ProName: Marianne Federer
andere schlaflose Nacht geben.
gramm. Ob das Verkehrsproblem jeGeburtsdatum: 4.Juni 1957
mals gelöst werden kann, bezweifle
Beruf: Familienfrau,
Was waren Ihre politischen Anlie- ich langsam.
Fächergruppenlehrerin
gen?
Hobbies: Arbeiten im Garten,
Mir liegt Gossau als familienfreund- Wie konnten Sie als Familien- und
mit Freunden zusammen sein
liche Stadt mit guten Tagesstruktu- berufstätige Frau alles unter einen
Mein Motto: Den Tag so
ren am Herzen. Frauen sollen die Hut bringen?
Möglichkeit haben, berufstätig zu Möglich war das nur, weil mich meinehmen wie er kommt.
sein. Die gute Schulinfrastruktur mit ne Familie unterstützte. Das heisst,
Olga Zaugg. Mit dem Jahrgang
1929 kann Olga Zaugg ihren 85. Geburtstag wohlumsorgt in der
«Abend­ruh» feiern. Zum Geburtstagsfest gratuliert ihr das ganze
Team im Altersheim und wünscht
weiterhin viel Freude im Alltag.RN
Gossau. Am vergangenen Wochen­
ende besuchten 45 Frauen der PaulusFrauen-Gruppe Gossau den Christkindlmarkt in Innsbruck. Überall standen
funkelnde Leuchtbäume und Bergkristalle, die den Marktbesuch zu einem
einmaligen Erlebnis für die Frauen
machten. In einer Gasse grüssten Frau
Gossau. Walter Burkhalter, geboren
am 24. Februar 1935, gestorben am
4. Dezember 2014, von Rüderswil,
wohnhaft gewesen in Gossau, Bischofszellerstrasse 24a. Die Abdankung findet am Donnerstag, 11. Dezember, um 14.15 Uhr in der evang.
Kirche Haldenbühl in Gossau statt.
Gossau. Otto Peer, geboren am 25.
Ju­ni 1939, gestorben am 7. Dezember
2014, von Italien, wohnhaft gewesen
in Gossau, Stiftung Vita Tertia, Haldenstrasse 46. Die Urnenbeisetzung
findet in Südtirol (Italien) statt.
dass mein Mann und meine fünf
Kinder Aufgaben übernahmen. Meine Eltern, Freunde und Bekannte
halfen, wenn es nötig war. Eine gute
Organisation und Eigenständigkeit
gehörten ebenfalls dazu. Die Arbeiten im Zusammenhang mit dem Parlament erledigte ich meist am Abend,
um möglichst ungestört zu sein.
Kann man Sie als Powerfrau bezeichnen?
Mein Umfeld sagt mir auf jeden Fall,
dass dem so sei. Manchmal staune
ich selber, wie viel Energie mir zur
Verfügung steht. Aber das war schon
als Kind so und gehört offensichtlich
zu meiner Natur. Allerdings wäre
das Parlamentspräsidium selbst für
mich zu viel geworden.
Womit werden Sie in Zukunft beschäftigt sein?
Einen grossen Stellenwert hat das
Familienleben. Wichtig ist mir meine
Arbeit als Lehrerin für musische Fächer. Ich begleite aber auch regelmässig meine 84jährige Mutter. Daraus hat sich mein Interesse für das
Alter verstärkt. Deshalb bin ich auch
im Regionalkomitee der Pro Senectute dabei. Weiter bin ich auch als
Präsidentin Tagesfamilie Gossau und
Umgebung aktiv.
INTERVIEW: MARTIN BRUNNER
Frauen am Adventsmarkt
Bestattungen
Gossau. Renata Bertha Baumann
geb. Müller, geboren am 1. September 1943, gestorben am 5. Dezember
2014, von Berg, wohnhaft gewesen in
Gossau, Bahnhofstrasse 18. Die Urnenbeisetzung hat am Donnerstag,
11. Dezember, stattgefunden.
BILD: MAB
Holle, Schneewittchen und viele andere
Figuren aus Fenstern und der Kristallbaum am Inn beeindruckte und glit­zerte
in seiner ganzen Pracht. Die Frauen
probierten Köstlichkeiten wie Kiachl
­
süss oder mit Sauerkraut aus der Küche
Tirols. Die Tasse Glühwein fehlte selbstverständlich auch nicht. PD
BILD: PD
Adventskranz basteln
Gossau. Kürzlich stimmten sich die
Frauen der ökumenischen Gruppierung
Femme Family im Art-Teams-Atelier in
Herisau auf die schöne Adventszeit ein.
Zusammen mit Kursleiterin und Floristin
Ruth Thut gestalteten sie aus ver­
schiedensten Naturmaterialien und
Techniken wunderschöne, grosse und
kleine Lichterobjekte. Auch traditionelle
Adventskränze wurden gebastelt. PD
BILD: PD
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 12. Dezember 2014 · Nr. 503
Rätsel.
Ratgeber Recht
Via Sicura
«Ich habe gehört, dass im Strassen­
verkehrsrecht bald erneut verschärfte
Regelungen in Kraft treten werden.
Worum handelt es sich dabei?»
Per 1. Januar 2015 beziehungsweise im
Verlauf des Jahres 2015 wird ein weiterer Teil des Verkehrssicherheitsprogramms
«Via Sicura» in Kraft gesetzt, mit dem Ziel,
Verkehrsunfälle weiter zu reduzieren. Das
gesamte Massnahmenpaket umfasst ein
Bündel von Massnahmen, die seit 2013
zeitlich gestaffelt in Kraft gesetzt werden.
Auf das nächste Jahr hin ist Folgendes zu beachten: Die MotorfahrzeugHaftpflichtversicherung
muss auf einen fehlbaren
Automobilisten obligatorisch
Regress nehmen, wenn der
Schaden in angetrunkenem
oder fahrunfähigem Zustand (Alkohol, Drogen oder
Medikamente) oder durch
Raserei verursacht wurde.
Die Höhe des Regressbetrages richtet sich nach dem
Verschulden und nach der
wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Ein vertraglich vereinbarter Regressverzicht gilt in
diesen Fällen nicht (mehr). Wer den Führerausweis für mindestens 12 Monate oder auf
unbestimmte Zeit wegen Missachtung von
Tempovorschriften abgeben musste, erhält
diesen nur zurück, wenn er oder sie während fünf Jahren ein Datenaufzeichnungsgerät (sogenannte Blackbox) mitführt.
Alkoholsünder, denen der Führerausweis
entzogen wurde, dürfen nach durchgeführter Therapie und bei günstiger Prognose wieder Auto fahren, wenn ihr Auto mit
einer Alkohol-Wegfahrsperre ausgerüstet
ist. Vor einer Wegfahrt muss zuerst in das
Gerät geblasen werden und das Auto lässt
sich dann je nach Messergebnis nicht starten. Als weitere Massnahme wird der Be-
weiswert von Atem-Alkoholproben angehoben: Das so entstandene Messergebnis
von mindestens 0,8 Promille kann neu unterschriftlich anerkannt und gerichtlich verwertet werden, ohne dass es zusätzlich einer Blutprobe bedarf. Diese wird nur noch
ausnahmsweise durchgeführt (zum Beispiel
bei Verdacht auf Betäubungsmittelkonsum
oder auf Verlangen der kontrollierten Person). Weitere, weniger «spektakuläre»,
aber ebenfalls der Verkehrssicherheit dienende Massnahmen sind solche der Qualitätssicherung bei der Fahreignungsabklärung (zum Beispiel bei Senioren) oder die
Pflicht zur Teilnahme an
einem Nachschulungskurs,
wenn der Führerausweis
wegen Fahrens unter Alkohol- oder Betäubungsmitteleinfluss oder aus anderen
Gründen (bei Wiederholungstätern) für mindestens
sechs Monate entzogen
wurde.
MARCEL AEBISCHER
RECHTSANWALT & NOTAR
PRÄSIDENT TCS REGIONALGRUPPE
ST. GALLEN/UMGEBUNG
KÜNG RECHTSANWÄLTE, GOSSAU
WWW.KUENG-LAW.CH
Kreuzworträtsel-Wettbewerb
Kreuzworträtsel
Lösungswort der Vorwoche: NACHRICHT
Sudoku
Eine Aktion der Fachgeschäfte Gossau und Umgebung
Senden Sie das heutige Lösungswort mit dem Betreff
«Kreuzworträtsel» an redaktion@goz.ch
schwer
mittel
Zu gewinnen gibt es
einen Fr. 50.– Gutschein.
Die Gewinner der Vorwoche:
Hans und Margrit Schöbi, Winkelriedstrasse 3, 9200 Gossau
Dieser Gutschein wird gesponsert von:
Auflösung der Vorwoche
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4
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 12. Dezember 2014 · Nr. 50
Reportage.
«Bin stolz auf meine
Schweizer Nordmannsstannen»
Sie ist klein, aber fein. Die Christbaumplantage von Bruno und S­ ilvia
Oberholzer auf dem Choshof in
Niederwil. Auf einer Fläche von
circa 7500 Quadratmetern reiht
­
sich Christbaum an Christbaum.
80 Prozent der gepflanzten Bäume
sind Nordmannstannen. Der Rest
setzt sich aus Rot- und Silbertannen,
Blaufichten sowie einigen «Exoten»
zusammen. «Pro Jahr werden zwischen 200 und 400 Tannenbäume
in verschiedenen Grössen entnommen», sagt Bruno Oberholzer.
Die schlecht gewachsenen Bäume sind meist die ersten, die gefällt werden. Diese werden zuerst
zu «Chres» verarbeitet und dienen anschliessend für Garten- und
Grab­
abdeckungen. Danach folgen diejenigen die für Dekorationen
und Adventsbeleuchtungen verwendet werden. «Schon im September
werden die ersten Bäume für Weihnachten bestimmt und mit ­Etiketten
markiert», sagt Bruno Oberholzer.
Die Bäume, die nie einen ordentlichen Christbaum geben werden, fällt
und schreddert Oberholzer nach der
Saison. Beim Fällen der Bäume achtet er auf bestimmte Mondphasen,
die sich vorteilhaft auf das Nadelhaltevermögen der Bäume auswirken.
Klima beeinflusst Wachstum
Obwohl Nordmannstannen eigentlich in Georgien, Russland und
in der Türkei zuhause sind und in
grossen Plantagen in Dänemark
oder Deutschland gezüchtet werden,
gedeihen sie auf der Christbaumplantage der Familie Oberholzer
«erstaunlich gut». Laut Bruno Oberholzer denken viele Leute, dass ­diese
nur in den erwähnten Gebieten vorkommen, und über viele Kilometer
in die Schweiz importiert werden.
«Ich bin stolz, dass auf unserer
Plantage Nordmannstannen wachsen
und als heimisches Produkt ver­kauft
werden können», sagt Bruno Oberholzer.
Einer der Gründe für das gute
Wachstum ist der geringe PH-Wert
des Bodens. Wenn dieser zu hoch ist,
wächst der Baum zwar, die Nadeln
werden aber gelb und nicht grün.
Auch die Temperaturen b
­ eeinflussen
das Wachstum der Tanne. Bei Winterfrost können die Knospen ausfal­
len, bei Frühjahrsfrost die frischen
Triebe erfrieren. Und bei e­xtremer
Hitze können die Nadeln sogar eine
Art Sonnenbrand erleiden. Aus­
serdem kann es auf nassen Böden
zu Staunässe kommen, so dass der
Baum nicht genügend Nährstoffe
aus dem Boden aufnehmen kann.
Nachhaltige Bepflanzung
Den idealen Boden haben Bruno und
Silvia Oberholzer auf dem Choshof
vor knapp neun Jahren während ihrer Suche nach dem Traumhaus gefunden. Für den Landschaftsgärtner
Bruno Oberholzer war dies die perfekte Gelegenheit sich nebenbei sein
Hobby weiter aufzubauen. Vorgängig liessen sie aber den Boden auf seine Eignung prüfen. Nach dem positiven Ergebnis stand der Christbaumplantage nichts mehr im Wege.
Die Aufzucht der Tannenbäume erfolgt mit drei- bis vierjährigen Jungpflanzen, die die Familie von einer Forstbaumschule beziehen. Im Abstand von 120
Zentimetern werden die Bäume
gepflanzt. In einem Zeitraum von
sechs bis zehn Jahren wachsen die
«Nordmänner» auf eine Höhe von
BILDER: RIH
Auf der Christbaumplantage von Bruno und Silvia Oberholzer gibt es viel zu tun. Die Top-Stopp-Zange (oben rechts) hat Bruno Oberholzer bei
Kontrollgängen immer dabei. Und wenn es ans Verpacken der Tannenbäume geht, helfen auch die Kinder Florian und Lena gerne mit.
zwei bis zweieinhalb Metern heran.
Dabei wird auch auf die Nachhaltigkeit geachtet. «Wir pflanzen für
jeden gefällten Baum wieder einen
neuen», sagt Silvia Oberholzer.
Tannenspitze darf nicht fehlen
Das Christbaum verkaufen liegt bei
Oberholzers in der Familie. Schon
die Eltern von Bruno Oberholzer
und Bruder Stefan betreiben auf dem
Bubentalerhof in Flawil eine grosse
Christbaumplantage bei der auch
Bruno und Silvia Oberholzer jedes
Jahr mithelfen. Denn eine Christbaumplantage ist nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern über das ganze
Jahr mit viel Arbeit verbunden. Zwischen den Bäumen wächst viel Gras.
Dieses muss mindestens alle fünf
Wochen gemäht werden. Darüber
hinaus sind die Tannenspitzen beliebte Rastplätze der Vögel. Um dem
entgegenzuwirken bringt er bei einem Teil der Bäume einen Vogelstab
an. Damit die Spitze nicht abbricht.
Denn schliesslich ist dies das Wichtigste beim Schmücken des Baumes.
Nicht jeder bevorzugt einen zwei Meter hohen Christbaum. Deshalb arbeitet Bruno Oberholzer oft mit der
sogenannten Top-Stopp-Zange. Damit kann er das Wachstum der Tannen bremsen. Die Zange schneidet
durch die Rinde und verletzt die
­neuen Triebe leicht. Es fliesst so nicht
mehr soviel Saft durch den neuen
Trieb, wodurch
er
weniger
schnell wächst.
Die Verletzung
wächst im Laufe des Jahres heraus. Das ganze Jahr hindurch macht Bruno Oberholzer
mehrere Kontrollgänge durch die
Christbaum-Kultur. Immer mit dabei ist die Baumschere, mit der er
kleine Schnittkorrekturen macht.
«Ich achte auch auf Läuse, Mäuse
und andere Schädlinge. Denn nöti­
genfalls müssen diese behandelt
­werden», sagt Bruno Oberholzer.
Silvia Oberholzer erklärt. Der passende Christbaumständer ist jedoch
genauso wichtig. Sie empfiehlt einen grossen Durchmesser. «Da der
Christbaum das Wasser über die
Rinde aufnimmt, ist es besser wenn
er nicht zugespitzt werden
muss. Ansonsten nadelt der
Baum schneller», sagt Silvia Oberholzer.
Am besten sei,
wenn die Kunden den Ständer zum
Aussuchen mitbringen. So kann er
direkt vor Ort angepasst werden. Es
gibt aber auch die Möglichkeit sich
frühzeitig einen Baum im Feld auszusuchen. Dieser wird dann markiert und erst kurz vor Weihnachten
gefällt. Ab heute können Bäume
­direkt im Feld ausgesucht und mit­
genommen werden.
gossau
ARBEITEN IN
Christbaum muss passen
Wenn es ans Aussuchen eines Christbaums geht, werden viele Leute ratlos. Deshalb gehört auch das Beraten
zu den Aufgaben eines Christbaumverkäufers. Der Christbaum müsse
zu den Räumlichkeiten passen, wie
Wissen was man verkauft
Laut Bruno Oberholzer ist der perfekte
Christbaum
«Ansichtssache». Mal sei er schmal und hoch,
mal klein und breit oder mal wild
und buschig. Jedem sei etwas an-
deres wichtig. «Bei uns suchen die
K inder den Christbaum aus. Wir
­
versuchen dann mit kleinen Beste­
chungen gemeinsam einen Baum
zu finden, der schliesslich auch in
die Stube passt», sagt er mit einem
Schmunzeln. Die Familie O
­ berholzer
bevorzugt einen mittleren und
schmalen Baum mit einer Spitze bis
zur Decke. «Wir hatten schon praktisch jede Tannenart als Christbaum.
Man muss schliesslich wissen, was
man verkauft.»
RICHA HUBER
Verlosung
Wir verlosen einen Christbaum!
Der Gewinner darf sich auf der
Christbaumplantage von Bruno
und Silvia Oberholzer eine Tanne
nach Wunsch aussuchen. Einfach
eine E-Mail mit dem Stichwort
«Christbaum», Name, Adresse
und Telefonnummer an redaktion@goz.ch senden, oder uns
eine Postkarte schicken. Einsendeschluss ist nächsten Mittwoch,
17. Dezember (eintreffend). Der
Gewinner wird bis am 19. Dezember direkt benachrichtigt.
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 12. Dezember 2014 · Nr. 505
Kino/Agenda.
Sonntag, 14. Dezember
Mütter- und Väterberatung, 9.00–
11.00/14.00–17.00, Badweg 1
Preisjassen, SZC
Restaurant Rose, 13.00
Bruno Hächler: Zwei Streife
Groovige Lieder voller Poesie und Wortwitz für Kinder ab fünf Jahren, 15.00,
Oberstufenzentrum Bünt, Aula
Seniorenmittagessen, 11.45, evangelisches Kirchgemeindehaus Haldenbüel
Sport Fit Frauen 50+, Turnverein Gossau,
13.45, Turnhalle Haldenbühl
Bussgottesdienst, 19.30,
katholische Kirche
Seniorenturnen, Turnverein Gossau,
14.45, Turnhalle Haldenbühl
Montag, 15. Dezember
Donnerstag, 18. Dezember
Bibliothek, 15.00–18.00,
Oberstufenzentrum Bünt
BeO Begegnungsort, 14.00–17.00
BeO Kinderhütedienst, 9.00–11.00, BeO
Begegnungsort
Gossau
Freitag, 12. Dezember
Frühgottesdienst, gestaltet von Schülern
der 5. und 6. Klasse, 6.15, evangelische
Kirche Haldenbüel
Friedegg-Treff, Tee-Time,
9.00–11.00/14.00–15.00
BeO Begegnungsort, 14.00–17.00
Seniorenturnen, Pro Senectute, 14.00–
15.00/15.30–16.30, Andreaszentrum
Waldweihnacht, 19.00–21.00,
Pfadiheim am Buechenwald
Freitag, 19. Dezember
Projektchor, Probe für Taizé-Adventsnacht, 20.00, Pauluskirche
BeO Begegnungsort, 14.00–17.00
Altpapiersammlung,
Pfadi Helfenberg, 7.30
Winter Bike-Training
Treff: Andwiler Kreisel, Gossau, 9.00
Brockenstube, 9.00–11.30, Brockenstube
des Evangelischen Frauenvereins
Meeting Anonyme Alkoholiker, 17.15,
Andreaszentrum
Weihnachtskonzert der Musikschule
Fürstenland, 18.30, Kirche Haldenbüel
Feel the Light, Taizé-Adventsnacht
ab 17.30 Uhr brennen die Lichter der Caritasaktion eine Million Sterne, 20.00,
Pauluskirche
It is Your Saturday, mit Alex Lore
(House), 21.00, BBC butterbarcafe
Sonntag, 14. Dezember
Fondueplausch Löffelsberg
Treffpunkt: Bahnhof, 9.00
Fitness und Spiel, Männer Sportverein,
19.00, Turnhalle Hirschberg
Höck im Hotel zum alten Bahnhof
Naturfreunde Gossau, 20.00
Friday Nite Feeling
mit DJ V-Stax (House n› Hits), 21.00,
BBC butterbarcafe
Arnegg
Freitag, 12. Dezember
Adventsfenster, Familie Manser,
Alpsteinweg 13, 17.00
Brockenstube,
9.00–11.30/14.00–18.00, Brockenstube
des Evangelischen Frauenvereins
Stamm, Jahrgänger Senioren, 8.30–
10.00, Café Stadtbühlpark
BeO Kinderhütedienst, 9.00–11.00, BeO
Begegnungsort
Stamm,
Männer Sportverein, 10.00,
Freihof AG Brauerei & Hofstube
Seniorenturnen, Pro Senectute, 14.00–
15.00, Andreaszentrum
Christbaumverkauf
beim Spar-Parkplatz, 9.00–12.00
Adventfenster, Familie Zeller,
Schmiedgasse 5, 17.00
Sonntag, 14. Dezember
Adventsfenster,
mit Apéro, Familie Lehmann,
Schmiedgasse 2, 17.00
Montag, 15. Dezember
Niederwil
Montag, 15. Dezember
Mütter- und Väterberatung,
15.00–16.30, Pfadiheim
Mittwoch, 17. Dezember
Seniorenturnen
Pro Senectute Region Wil und
Umgebung, 13.30–14.30,
Primarschulhaus
Waldkirch
Freitag, 12. Dezember
Rückenfit, 18.30–19.30,
Turnhalle Breite
Donnerstag, 18. Dezember
Bibliothek, 15.30–19.00,
Oberstufenzentrum Bünt
Rückenfit, 9.00–10.00/
10.00–11.00,
Turnhalle Breite
Freitag, 19. Dezember
Entsorgungspark,
15.00–16.30,
Werkhof Buechwisen
Bibliothek, 9.30–11.00,
Oberstufenzentrum Bünt
Kinderbibelgruppe
Kibi, 9.30, katholisches Pfarreiheim
Firmweg - Treffen «feel the light»,
18.30, katholisches Pfarreiheim
Inserenten berichten
Sonntagsverkauf im Mühlehof Uzwil
Adventsfenster
mit Apéro, Physiotherapie,
Bischofszellerstrasse 327, 17.00
Donnerstag, 18. Dezember
Seniorenturnen, Pro Senectute ,
14.00–15.00,
Turnhalle Breite
Preisjassen, SZC, Restaurant Rose,
19.00
Mittwoch, 17. Dezember
Gymnastikstunde
Gymnastikverein GMOK, 19.45–20.45,
Mehrzweckgebäude
Nordic Walking-Treff,
9.00–10.30, Parkplatz Bünt
Entsorgungspark, 15.00–16.30,
Werkhof Buechwisen
Adventsfenster
mit Apéro, Familien Helfenberger/Inauen, Toreggstrasse 28/34, 17.00
Bequem und ohne Zeitdruck können Kundinnen und Kunden am Sonntag, 21. Dezember,
von 12 bis 17 Uhr ihre Weihnachtseinkäufe
im weihnachtlich dekorierten Zentrum von
Uzwil tätigen. Vom Sonntag
bis Heiligabend kann zudem
bei Denner, mobilezone und
der Poststelle von verschiedenen Rabatten profitiert
werden.
Der Mühlehof befindet sich
im Zentrum von Uzwil und ist
zu Fuss schnell und bequem
erreichbar: Vom Bahnhof bis
zum Mühlehof sind es gerade
einmal ein paar Schritte und
die Bushaltestelle «Mühlehof»
ist direkt vor dem Haus. In der
hauseigenen Garage stehen
den Kunden rund 30 Parkplätze zur Verfügung, zudem bestehen weitere ParkingMöglichkeiten rund um den Mühlehof.
Adventsfenster, Familie Rütsche,
Bettenstrasse 29, 17.00
Freitag, 19. Dezember
Adventsfenster, Familie Zimmermann,
Ruppenstrasse 3b, 17.00
Andwil
Samstag, 13. Dezember
Friedegg-Treff, Tee-Time, 14.00–17.00
Weihnachtsausstellung
im Perle Hüsli, Juggen, 10.00–20.00
Nordic-Walkingtreff 60+, 8.30,
Hallenbad Rosenau
VMC Andwil-Arnegg, Turnen,
20.15, Schulhaus Ebnet,
Turnhalle
Mütter- und Väterberatung,
14.00–16.30, Mehrzweckgebäude
Mittwoch, 17. Dezember
BeO Begegnungsort, 14.00–17.00
Mittwoch, 17. Dezember
Preisjassen, SZC
Restaurant Rose, 13.00
Dienstag, 16. Dezember
BeO Begegnungsort, 14.00–17.00
Roratefeier, der Oberstufe,
6.45, katholische Kirche
Samstag, 13. Dezember
Akkordeon-Orchester Gossau-Herisau,
17.00, Pauluskirche
Dienstag, 16. Dezember
Mittwoch, 17. Dezember
GoAndSing
Chor-Projekt Gossau Andwil,
20.00,
Otmarzentrum
Samstag, 13. Dezember
Adventsfenster, Familie Angelosanto,
Bahnweg 14a, 17.00
Tavola, interkultureller Mittagstisch,
11.45–14.00, Friedegg-Treff Gossau
Dienstag, 16. Dezember
Preisjassen, Hans Bucher, 20.00,
Restaurant Bahnhof
Atlantis Big Band am Weihnachtsmarkt,
11.00–14.00, Henessenmühle
Montag, 15. Dezember
6
Forti-Stammtisch 60 plus, 10.00,
Hotel zum alten Bahnhof
Friedegg-Treff, Tee-Time,
9.00–11.00/14.00–15.00
Samstag, 13. Dezember
Grosses Kino mit der
Wochenmarkt, 8.30–11.30, Markthalle
Fitness und Spiel, Männer Sportverein,
19.00, Turnhalle Hirschberg
Friday Nite Feeling, mit Nikolai Semenov
(House), 21.00, BBC butterbarcafe
Fitnessplausch
mit Kinderhort, Heidi Kreienbühl,
9.30–10.45,
Turnhalle Breite
Sonntag, 14. Dezember
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Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 12. Dezember 2014 · Nr. 50
Gossau.
Gratulationen
Zeitplan genau eingehalten
Serafina Stillhard-Luterbach.
Einen bunten Blumenstrauss voller
Glückwünsche übermitteln wir
nachträglich an Serafina Still­
hard-Luterbach. Im Kreise ihrer Gossau. Aufatmen bei
Söhne und deren Familien feierte den Forti-Handballern und den
sie vergangenen Montag ihren Schülern des OZ Buechenwald
95. Geburtstag. Bereits sind es schon
und der PGHS: Seit dem
wieder einige Jahre her, seitdem sie
ihr langjähriges Zuhause an der 1. Dezember steht ihnen die
Gozenbergstrassse 21 mit dem Sporthalle Buechenwald wieder
Altersheim tauschte. Das ganze für Training und Unterricht
Team der «Abendruh» gratuliert der zur Verfügung. Die erste Phase
Jubilarin von Herzen, wünscht ihr der umfassenden Sanierung
weiterhin alles Gute und Gottes Se- wurde nämlich auf den
RN
gen im Alltag.
Tag genau abgeschlossen.
Veranstaltungen
Altpapiersammlung. Die Pfadi
Helfenberg sammelt morgen Samstag ab 7.30 Uhr in der Stadt Gossau
inklusive Höfe und Weiler Altpapier
und Karton ein. Sollte das Papier
nicht abgeholt werden, kann man
sich bis 14 Uhr an Herr Helfenberger, 079 399 40 17, wenden.
Weihnachtskonzert. Morgen
Samstag ab 18.30 Uhr lädt die Musikschule Fürstenland zum 40-JahrJubiläum in die Kirche Haldenbüel in
Gossau ein. Die Musikschülerinnen
und -schüler haben gemeinsam mit
ihren Lehrpersonen Musikwerke einstudiert, um die Besucher auf die Adventszeit einzustimmen. Der Eintritt
ist frei.
Treff 13. Morgen Samstag um
19.13 Uhr findet in der Markthalle in
Gossau der Treff 13 statt. Mellow
wird mit zauberhaftem Gesang in die
Weihnachtszeit einstimmen.
«Der Zeitplan für die Sanierung der
Sporthalle Buechenwald ist sehr
eng», erklärte Stadtrat Stefan Lenherr im letzten Mai beim Startschuss zur 7,75 Millionen Franken
teuren Rundumerneuerung der
grössten Gossauer Sporthalle. Er
versprach, dass mit einem straff geführten Bauablauf und der in drei
Phasen organisierten Freigabe von
Nutzungsbereichen dafür gesorgt
werde, dass die Halle für den Trainings- und Turnbetrieb so schnell
wie möglich wieder zur Verfügung
stehe.
Erste Phase beendet
Gemäss Zeitplan startete die erste
Sanierungsphase im Juni und sollte
bis Ende November dauern. In diesen sechs Monaten, während denen
die Arbeiten vorwiegend an der Statik, der Haustechnik und der Halle
vorgesehen waren, blieb der Innenraum wirklich für alle Benutzer gesperrt. Und tatsächlich: Auf den
Tag genau konnten die NLA-Handballer des TSV Fortitudo Gossau
am Montag, 1. Dezember, ihr erstes
Training in der neu mit einem
blauen Bodenbelag versehenen Halle
durchführen. Gleichentags konnten
auch die Schülerinnen und Schüler
des OZ Buechenwald wieder in der
Sporthalle turnen. Ebenfalls freigegeben wurde der Kraftraum.
Henessen Weihnacht. Am Sonntag, 14. Dezember, von 11 bis 14 Uhr
spielt die Atlantis Big Band am Henessen Weihnachtsmarkt in der Henessenmühle in Gossau. Die 20 Musiker werden von Sängerin Manuela
Gerosa unterstützt. Neben einer vielfältigen Auswahl an Big Band Sound
sind auch einige weihnachtliche Leckerbissen dabei. Der Eintritt ist frei. Dank minutiöser Vorbereitung
«Die Sanierung der Sporthalle
Kirchenkonzert. Am kommenden ­Buechenwald ist ein super Beispiel
Sonntag, 14. Dezember, findet um für ein gelungenes Umbauprojekt»,
17 Uhr in der Pauluskirche in Gossau schaut Stadtrat Lenherr auf die
das alljährliche Konzert des Akkordeonorchesters Gossau-Herisau
statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.aogh.ch.
Jahresschlusswanderung. Pro
Senectute Gossau & St. Gallen Land
lädt am Dienstag, 16. Dezember, zur
Jahresschlusswanderung ein. Treffpunkt ist am Bahnhof Flawil um
14.30 Uhr. Die Wanderzeit beträgt
circa drei Stunden. Es wird von Flawil via Magdenau–Alterschwil zum
Restaurant Obstgarten in Städeli gewandert. Dort erwarten die Teilnehmenden ein Abendessen und ein
Rückblick auf das vergangene Jahr.
Blutspendeaktion. Am Mittwoch,
17. Dezember, organisieren der Samariterverein Gossau und das Blutspendezentrum St. Gallen im Kirchgemeindehaus Haldenbüel eine
Blutspendeaktion. Gespendet werden kann von 17.30 Uhr bis 19.30
Uhr. Als Dankeschön gibt es für alle
Spender einen kleinen Imbiss.
Der Stern zu Bethlehem. Am
Mittwochabend, 17. Dezember, hält
der Gossauer Astronom Men. J.
Schmidt im Freihof einen Vortrag zu
der astronomischen Bedeutung des
Sterns zu Bethlehem. Die Präsentation erörtert anhand von Bildern, Dokumenten und Ergebnissen von Ausg rabu ngen
d ie
mög lichen
Erscheinungen, die vor 2000 Jahren
zum Phänomen des «Sterns von
Bethlehem» geführt haben könnten.
Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr.
BILD: BOS
Stadtrat Stefan Lenherr ist mit dem bisherigen Ablauf der Sanierung der Buechenwaldhalle mehr als zufrieden.
erste Sanierungsphase zurück. «Die
zeitliche Punktlandung ist das
­Resultat der seriösen Vorbereitung.»
Und Stefan Lenherr schiebt gleich
noch ein persönliches Lob für den
Projektleiter Marc Scherrer vom
städtischen Hochbauamt nach. «Er
hat seine grosse Erfahrung mit Sanierungsaufgaben in das Projekt
eingebracht und mit minutiöser
Sorgfalt alle notwendigen Vorabklärungen getroffen.» Als weitere
Folge der seriösen Vorbereitung
können neben dem Zeitplan auch
die Kosten eingehalten werden.
Lenherr: «Wir sind nicht nur bezüg- stattfinden. In der dritten und letzlich Termin, sondern auch bezüglich ten Phase werden schliesslich der
Kosten auf Kurs.»
neu konzipierte Eingangsbereich sowie die Umgebung fertig gestellt.
Zweite und dritte Phase
Die Rundumerneuerung der SportInzwischen wurde auch schon mit halle Buechenwald wird damit im
den Arbeiten der zweiten Phase be- Frühjahr 2015 und somit spätestens
gonnen. Im Februar 2015 sollen ein Jahr nach Baustart abgeschlosdann die Garderoben im Oberge- sen sein. Wie Stadtrat Lenherr
schoss sowie die Tribünenzugänge verrät, soll die sanierte Sporthalle
inklusive Tribüne wieder zur Verfü- im Rahmen des Stadtfestes 2015
gung stehen. Dieses Zwischenziel am 22. August mit einem kleinen
erlaubt, dass die Meisterschafts­ Festakt und einem Tag der offenen
spiele des TSV Fortitudo wieder in Tür offiziell eingeweiht werden.
der heimischen Buechenwaldhalle HERBERT BOSSHART
Gossauer im «Heidenland»
Gossau. Die neueste Ausgabe der
der zwischen 1805 und 1829 in Gossau als Pfarrer tätig war.
Oberberger Blätter ist erschienen.
Schwerpunkt der 29. Publikation
ist ein Beitrag über Missionare
aus Gossau. Kürzlich präsentierte
Verleger und Herausgeber Andreas Cavelti zusammen mit Historiker und Autor Karl Schmuki die
neueste Ausgabe.
Alle zwei Jahre erscheinen die Oberberger Blätter. Die Zeitschrift befasst sich mit kulturhistorischen
Themen rund um Gossau. In der
29. Ausgabe, die soeben erschienen
ist, werden fünf verschiedene Themen behandelt.
Missionare aus Gossau
Der umfangreichste Beitrag handelt
von Missionaren und Missionschwestern aus Gossau. Wolfgang Göldi, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Kantonsbibliothek
St. Gallen, porträtiert unter dem Titel «Vom Fürstenland ins Heidenland» 50 Frauen und Männer, die in
Afrika, Asien und Amerika im
Dienste des katholischen Glaubens
als Missionare gewirkt haben. Göldi geht in seinem Artikel zudem auf
den hohen Stellenwert des Missions-
BILD: MAB
Karl Schmuki (links) und Andreas Cavelti präsentieren die neueste Ausgabe der Oberberger Blätter.
wesens im Dorf- und Pfarreileben in zeichens. Dabei schlägt Hälg die
Gossau ein.
Brücke zwischen der Ersterwähnung
der Veste Oberberg von 1262 und
Oberberg und Mönch
dem Lifteinbau 2009.
Norbert Hälg beschäftigt sich in Der Mönch Heinrich Müller-Friedseinem Artikel mit dem Schloss berg spielt die Hauptrolle in Lorenz
Oberberg. Er beleuchtet verschiede- Hollensteins Artikel. Hollenstein,
ne Aspekte aus der Bau- und Kul- ehemaliger St. Galler Stiftsarchivar,
turgeschichte des Gossauer Wahr- verfasste eine Biografie des Mönchs,
Gossau während des Kriegs
Der Beitrag von Markus Kaiser, ehemaliger Mitarbeiter im St. Galler
Staatsarchiv, handelt von der Papiermühle der Abtei St. Gallen. Abt Bernhard Müller liess die Mühle 1604 in
der Gemeinde Straubenzell erbauen.
Diese gehörte zwischen 1831 und
1918 zum Bezirk Gossau.
Im fünften Beitrag blickt Karl Schmuki zurück auf Gossau während des
Ersten Weltkriegs. Sein Beitrag erscheint in zwei Teilen. Im ersten Teil
in den neuesten Oberberger Blättern
beschreibt Schmuki die Lage in der
Gossauer Bevölkerung. Die Mobilmachung Anfang August 1914 und
der Aktivdienst tangierten das alltägliche Leben in Gossau stark. Die Rede
ist von Kanonendonner im Elsass,
von Gossauern auf den Schlachtfeldern Europas und von in Gossau lebenden Deserteuren.
Im 2016 erscheinenden zweiten Teil
wird Schmuki über die schwierige Lebensmittel- und Energieversorgung
der Gossauer Bevölkerung während
des Kriegs berichten.
Die Oberberger Blätter sind ab sofort
im Buchhandel erhältlich.
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Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 12. Dezember 2014 · Nr. 507
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Fortitudo Gossau –
BSV Bern Muri
WICHTIGES HEIMSPIEL FÜR FORTITUDO GOSSAU
Der TSV Fortitudo Gossau empfängt
zum letzten Heimspiel in der Qualifikation der Swiss Handball League am
kommenden Sonntag, 14. Dezember,
um 18 Uhr in der Thurzelg in Oberbüren den BSV Bern Muri. Ein Sieg
wäre für die Fürstenländer eminent
wichtig, um die Hoffnungen auf eine
Finalrunden-Qualifikation weiter am
Leben zu erhalten.
Fortitudo Gossau konnte in der fünfzehnten Runde der Swiss Handball
League in der Partie gegen Wacker Thun erstaunlich gut mithalten,
musste aber am Ende trotzdem eine
26:28-Heimniederlage einstecken. Die
Gossauer erwischten dabei einen sehr
guten Start und konnten nach vier Minuten mit 3:1 in Führung gehen. Diesen Vorsprung konnte Forti bis zur
13. Minute halten, danach kehrte jedoch der Favorit aus dem Berner Oberland die Begegnung und erhöhte seinen Vorsprung bis zum Seitenwechsel
bis auf drei Tore. In Durchgang zwei
rannten Rolf Erdins Schützlinge diesem
Rückstand stets hinterher, waren aber
auf Augenhöhe mit dem übermächtig
erscheinenden Gegner. Doch am Ende
entschieden die Torhüterleistungen und
die Fehlerzahl sowie zu viele Fehlwürfe und technische Fehler in den Reihen
der Gossauer.
Und der BSV Bern Muri kassierte ebenfalls eine 24:29-Schlappe im Heimspiel
gegen GC Amicitia Zürich. Die Berner
sind die Negativüberraschung der laufenden Saison. Im Team stecken mit
Dragan Marjanac, Uros Mitrovic und
Martin Prachar einige ausländische Profis und mit David Nyffenegger, Valentin
Striffeler, Benjamin Steiger und Simon
Getzman auch einige Schweizer Nationalspieler. Das Hinspiel gibt Anlass und
Hoffnungen auf einen Forti-Sieg, denn
damals konnte ein überraschender
25:21-Erfolg eingefahren werden.
Für das Spiel von morgen Samstag gegen den BSV Bern Muri bietet Fortitudo Gossau erneut einen Gratisbus
nach Oberbüren an. Abfahrt ab Bahnhof Gossau (ohne Haltestellen) ist wie
PD
gewohnt um 17.10 Uhr.
Rangliste per 10. Dezember 2014
NLA-Männer
Team
1 Pfadi Winterthur
Spiele gew. remis verl. T+
T- TD(+/-) Pkte.
15 11 0 4 418 371 47
22
2 Kadetten Schaffhausen 16 11 0 5 469 415 54
22
3 Wacker Thun
15 9 2 4 427 375 52 20
4 GC Amicitia Zürich
15 10 0 5 405 406 -1 20
5 TSV St. Otmar St. Gallen 15 8 2 5 396 374 22 18
6 HC Kriens-Luzern
15 7 1 7 404 398 6 15
7 BSV Bern Muri
16 6 0 10 412 447 -35 12
8 TSV Fortitudo Gossau
15 4 1 10 380 430 -50 9
9 Lakers Stäfa
15 4 0 11 379 425 -46 8
10 HSC Suhr Aarau
15 2 2 11 377 426 -49 6
Gossau/Sport.
Haarscharf eröffnet
Gratulationen
Margrit Moser. Zu einem hohen
Geburtstag dürfen wir heute auch
Glückwünsche an Magrit Moser übermitteln. Im Kreise ihrer Angehörigen
feiert sie im Espel ihren 91. Geburtstag. Dazu gratuliert ihr das Altersheim-Team und wünscht für die Zukunft viel Gelassenheit im Alltag. RN
Gossau. An der Sonnenstrasse 8 in
Gossau eröffnete vergangenen Samstag
ein neuer Coiffeur-Salon. «Haarscharf»,
wie der Laden heisst, wird von Raffaella
Gamba geführt. Der Salon zog mit seiner adventlichen Dekoration und dem
süsslichen Duft fast 20 Interessierte an.
Schon im Schaufenster glitzerte alles
golden und weihnachtlich. Zwei weisse
Sportsplitter
Unihockey. Den Frauen des UHC
Waldkirch-St. Gallen (WaSa) gelang
es vergangenen Samstagabend im
Derby gegen Frauenfeld nicht, ihre
beste Leistung abzurufen. Der Ehrentreffer von Natalie Schürpf in der 46.
Minute war fast der einzige Lichtblick
von WaSa. Sie verloren klar mit 1:5
gegen die Red Lions. Auch am Sonntag im Spiel gegen Unihockey Basel
Regio gelang es den St. Gallerinnen
nicht, sich zu behaupten. Die technisch sehr versierten Baslerinnen demonstrierten ihre Stärke klar und
liessen die St. Gallerinnen oftmals alt
aussehen. So ging das Spiel schliessPD
lich mit 3:5 verloren.
Laufen. Beim traditionellen Gossauer Weihnachtslauf waren über 50
Läuferinnen und Läufer des TSV Fortitudo Gossau am Start. Mit einem
überlegenen Start-Ziel-Sieg holte Alina Federer bei den U16 die Goldmedaille. Bei den U14 erzielte Lynn Gantenbein den 3. Rang. Acht junge
Sprinterinnen und Sprinter klassierten sich in den Top-Ten und fünf in
den Top-Zwanzig ihrer Serie. In der
Hauptklasse klassierte sich Christopher Fronebener als schnellster Gossauer auf Rang 47. Wie bereits in den
vergangenen Jahren holte sich der
Forti Gossau wieder die Auszeichnung der grössten Gruppe im PlauschWettkampf. PD
Laufen. Im Athletikzentrum St. Gallen fand am vergangenen Wochenende der Chlaussprint statt. Einige
LAG-Athleten nutzten diesen Hallenwettkampf als Schnelligkeitstest. Mit
sechs Medaillen und zwei vierten
Plätzen kehrten die Gossauer Athleten nach Hause zurück. Zuoberst auf
das Podest durften Silvan Geser
(2008), Nina Wüst (2007) und Andrin Huber (2004). Die zweiten Plätze gehörten Manuel Gerber (2005)
und Luisa Beyeler (2004). Mit einem
dritten Rang rundete Alina Naar den
Medaillensatz ab. PD
Schüler gewinnen
BILD: PD
Gossau. Kürzlich gewann die Real- Fischkultur. Die nährstoffreichen Abund Sekundarschule Buechenwald den
WWF-Umweltpreis «Grüner Zweig»
und damit einen Scheck in der Höhe
von 1500 Franken. Ihr Sieger-Projekt
«Aquaponic» beinhaltet eine Fischzucht
und eine Nutzpflanzenkultur sowie einen Wasserkreislauf. Kernstück ist die
wasser der Tiere werden für die Pflanzenproduktion im Wasser, ohne Erde
genutzt. Laut Medienmitteilung sei der
Sieg der Gossauer verdient, denn das
Projekt überzeuge durch seine Komplexität, Professionalität, seine Vernetzung
und seine Präsentation. PD
BILD: RIH
Chlaus im Handball
Gossau. Vergangenen Samstag fand in
der Friedbergturnhalle das traditionelle
Chlaus-Turnier der Mini-Handballer des
TSV Fortitudo Handball statt. Das Einlaufen wurde durch Fabian Neff und
Christoph Piske aus der Herren-1-Mannschaft gestaltet und fand grossen Anklang bei den Teilnehmenden. Beim Geschicklichkeitsparcours durften nebst
den Kindern auch deren Geschwister
teilnehmen, so dass 48 Kinder in sechs
Teams «zum Start» kamen. Die jüngsten Handballerinnen und Handballer
durften im Anschluss ihr Können in einem Match gegen ihre Mamis und Papis unter Beweis stellen, und anschliessend konnten Durst und Hunger in der
Chlaus-Festwirtschaft gestillt werden.
Als der Chlaus die Halle betrat, leuchteten die Kinderaugen auf. Zum Abschluss
gab es ein Penaltyschiessen gegen
Chlaus und Schmutzli.
PD
BILD: PD
Krokodile geschlüpft
Gossau. In den letzten Tagen schlüpften im Reptilienhaus des Walter-Zoos
junge Stumpfkrokodile. Das Krokodilweibchen Dundee hatte einen Bruthügel
aus Erde, Rindenmaterial und Blättern
aufgeschichtet und während der ganzen
Brutzeit bewacht. Am Schlupftag verteidigte sie den Hügel ungewohnt stark. Sie
hatte die Eier kurz vor dem Schlupf ausgegraben und einigen Jungtieren sogar
Volleyball. Das 1.-Liga-Volleyball- aus der Eierschale geholfen. «Zu sehen,
Damenteam des VBC Andwil-Arnegg
siegte am vergangenen Samstag im
Derby gegen den STV St. Gallen mit
3:0. Die St. Gallerinnen kamen zwar
im ersten Satz nicht richtig auf Touren.
Im zweiten Satz hatte sich das Gästeteam gefangen und zeigte ein beeindruckendes Spiel. Plötzlich waren es
die Andwilerinnen, die zurücklagen.
In dieser Spielphase konnte das Andwiler Team jedoch auf sein Publikum
zählen. Der Lärmpegel in der Andwiler Ebnet Halle schwoll an und verunsicherte die Gäste, so dass der Satz
schlussendlich mit 26:24 an Andwil
ging. Auch den dritten Satz gewannen
die Andwilerinnen. Mit dem Sieg gegen den STV St. Gallen beenden sie die
Vorrunde der 1.-Liga-Meisterschaft
auf dem 7. Zwischenrang.
PD
wie Dundee die Jungtiere behutsam zwischen ihre Zähne nimmt und zum Wasser trägt, ist ein einmaliger Anblick», sagt
Zooärztin Karin Federer, in einer Mitteilung. Stumpfkrokodile legen zwischen
zehn und zwanzig Eier, die während rund
80 bis 120 Tagen im Bruthügel ausgebrütet werden. Laut Karin Federer ist die
Stumpfkrokodil-Anlage im Walter-Zoo
die grösste Europas. Stumpfkrokodile
werden als gefährdet eingestuft.
PD
Skifahren. Der Skiclub Gossau veranstaltet am Sonntag, 21. Dezember,
einen öffentlichen Schnuppertag in
Laax für Kinder und Jugendliche ab
Jahrgang 2008. In der Jugendorganisation erlernen die Kids die richtige
Skitechnik und werden bei entsprechender Eignung auch im Rennsport
oder Freestyle gefördert. Die Kids
müssen den Parallelschwung beherrschen und alleine Skilift fahren können. Auskunft und Anmeldung bis
Montag, 15. Dezember, unter
www.skiclub-gossau.ch. PD
bequeme Sessel, die vor zwei grossen
Spiegeln mit vergoldetem Rahmen standen, luden zum Entspannen ein. Da kam
bei einigen schon der Wunsch auf, sich
hinzusetzen und beraten zu lassen. Bei
einem Glas Prosecco konnten die Besucherinnen und Besucher den Salon erkunden und erhielten als Dankeschön
Shampoo-Muster und Handcreme. RIH
BILD: PD
Aus den Vereinen
Samichlaus beim
Männer Sportverein
BILD: RED
Letzter «Gozli»-Aufruf
Liebe Leserinnen und Leser, dies ist die
letzte Gelegenheit, um an unserem
Wettbewerb der originellsten Guezli
teilzunehmen. Ganz egal, was für ein
Rezept Sie verwenden, schicken Sie uns
ein Foto und eine Beschreibung Ihrer
selbstgebackenen Weihnachts-«Gozli»
an redaktion@goz.ch oder per Post. Einsendeschluss ist nächsten Montag,
15. Dezember. Der Gewinner erhält einen Gutschein der Gossauer Fachgeschäfte im Wert von 50 Franken. Die
kreativsten Einsendungen werden in der
nächsten GoZ abgedruckt. RED
Mit einer rund einstündigen Abendwanderung begann der diesjährige
Klausabend im Männer Sportverein
Gossau. Anschliessend waren die
40 Mitglieder zum Apéro am offenen Feuer im Weihnachtsgarten des
Restaurants Freihof eingeladen, im
weihnachtlich geschmückten Saal
folgte anschliessend das offerierte
Nachtessen.
Der Samichlaus erwies später der
munteren Gesellschaft zusammen
mit seinem Schmutzli seine Referenz. Er hatte nur gutes zu berichten, so lobte er die grosse Arbeit
des Vorstandes und weiterer Helfer
sowie den sehr guten Besuch der
wöchentlichen Turnstunde und die
gute Kameradschaft im Verein.
Mit einem tollen Chlaussäckli und
der Abgabe der ersten Jubiläumsschrift des noch jungen Vereins belohnte er alle Mitglieder für ihren
Einsatz im 2014. Nach dem obliga-
ten Quizwettbewerb und dem fröhlichen Beisammensein klang der
wunderbare Abend aus. HS
Adventsfeier des
SVKT Gossau
Wie jedes Jahr trafen sich die Turnerinnen des Frauensportvereins
SVKT Gossau Anfang Dezember
im Pauluszentrum zur Adventsfeier.
Nach einem schlichten, feierlichen
Gottesdienst mit musikalischer
Umrahmung trafen sich die Sportlerinnen im weihnachtlich dekorierten Saal zum Abendessen. Anschliessend sassen die Turnerinnen
noch gemütlich zusammen und liessen sich vom feinen Dessertbuffet
der C-Gruppe verwöhnen. Dieses
Jahr sammelte der SVKT Gossau
für das Frauenhaus in St. Gallen,
welchem dank vieler Spenden ein
schöner Betrag überwiesen werden
kann. BH
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 12. Dezember 2014 · Nr. 5011
Schlusspunkt.
Herr Gozauer
Mr. IAFP
Gossau hat einen neuen Superstar.
Es ist kein Sportler und keine Künstlerin, sondern ein Verwaltungsbeamter. Sein Name: Heinz Loretini.
Seine Funktion: Leiter Finanzamt der
Stadt Gossau. Seit Jahren sitzt Loretini jeweils in der Dezembersitzung des
Stadtparlamentes an einem kleinen
Tischchen, rechts neben dem Podium
mit dem Parlamentspräsidenten, dessen Vize, den Stimmzählern, Schreiber Toni Inauen und dem versammelten Stadtrat. Er ist jeweils zur Dezembersitzung eingeladen, weil an dieser
das Budget des kommenden Jahres
beraten wird. Heinz Loretini soll bei
allfälligen Fragen oder Unklarheiten
kompetent Auskunft erteilten. Das zu
beratende Budget ist Teil des sogenannten Integrierten Aufgaben- und
Finanzplanes IAFP der Stadt Gossau.
Eigentlich geht es an den Budgetsitzung nur um diesen IAFP.
Heinz Loretini kennt den Aufgabenund Finanzplan auswendig wie seinen Hosensack. Er hat ihn nämlich vor
bald drei Jahren im Auftrag des Stadtpräsidenten aufgebaut. Von den politischen Akteuren anfänglich mit grosser Skepsis entgegengenommen,
stellt der IAFP heute das zentrale Instrument der mittel- und langfristigen
Finanzplanung der Stadt Gossau dar.
Und das über 200 Seiten starke Papier wird mittlerweilen auch verstanden. Heinz Loretini ist es mit Engelsgeduld gelungen, den Mitgliedern des
Gossauer Stadtparlaments die Geheimnisse und die Lesart des IAFP näher zu bringen. Wenn die Volksvertreter heute mit dem «Instrument IAPF»
umgehen können, so ist das weitgehend das Verdienst von Heinz Loretini. Es erstaunt deshalb nicht, wenn
das bekennende FDP-Mitglied Loretini an der letzten Parlamentssitzung
parteiübergreifend von links aussen
bis ganz rechts von den Fraktionssprechern mit Lob und Anerkennung derart überhäuft wurde, dass dieser darob leicht errötete. Er mache «ja nur
seinen Job», entschuldigte Mr. IAFP
anschliessend quasi seinen Erfolg.
Spaghettiplausch
Gossau. Italienisches Flair im Andreaszentrum: Am
vergangenen Sonntag, 7. Dezember, fand der alljähr­
liche Spaghettitag statt. Bei lockerer Stimmung genos­
sen die zahlreich erschienenen Gäste Spaghetti, die an
verschiedenen Saucen serviert wurden sowie ein reich­
haltiges Dessertbuffet. Die Stimmung im Andreaszen­
trum erinnerte an die in einer typischen italienischen
Trattoria. An den Tischen plauderten Alt und Jung,
scherzten und lachten, während sie sich über die Teig­
waren hermachten. Organisiert wurde die Wohltätig­
keitsveranstaltung von den Amici Casa della Giovane.
Den Erlös aus dem Spaghettitag spendet die italieni­
sche Gruppe aus Gossau an die Comunità Casa della
Giovane in Lodi in Italien. MAS
Herzlich
Ihr Herr Gozauer
herr.gozauer@goz.ch
BILDER: MAS
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Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 12. Dezember 2014 · Nr. 50
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