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Frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr! - Der Wecker

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Zugestellt durch die österreichische Post • Jg. 34 • Nr. 142
ÖVP St. Oswald bei Plankenwarth • Dezember 2014
Frohe Weihnachten und
alles Gute im neuen Jahr!
Foto: kK
Gemeindeentwicklung
Umweltschutz & Energie
Arztwechsel
Interview
Das Team der Volkspartei
hat klare Vorstellungen,
wohin sich St. Oswald
entwickeln soll.
Die Volkspartei will Zukunftstrends aufgreifen:
Elektroauto und Car-Sharing für Bürger.
Nach 25 Jahren übergibt
Dr. Allan Reimers seine
Ordination an Dr. Peter
Kobierski.
Lukas Kogler hat sich seinen Kindheitstraum erfüllt. Er produziert Filme,
auch für Universum.
Seiten 2, 3
Seite 2
Seite 6
Seiten 10, 11
2
ÖVP St. Oswald bei Plankenwarth • Dezember 2014
St. Oswald bei Plankenwarth
Editorial
In ganz Mitteleuropa, insbesondere auch
in Österreich, kann man beobachten, dass
neben dem Blick auf den Gesamtkontinent
auch die Region und deren Entwicklung
immer mehr ins Zentrum rückt. So werden in vielen Gemeinden Initiativen zur
Belebung bzw. zur Weiterentwicklung der
örtlichen Wirtschaft in Gang gesetzt. Ein
wichtiger Aspekt dieser Aktivitäten ist
natürlich die Sicherung der Arbeitsplätze
vor Ort. Ein weiterer ist es, die Gemeinden nicht nur zu Schlafstätten zu degradieren, sondern ihnen den Charakter eines
abwechslungsreichen Lebensraums zu
verleihen.
Mit der Schließung einer weiteren Gaststätte in St. Oswald bei Plankenwarth –
des Gasthauses Binderwirt – bewegen wir
uns leider genau in die falsche Richtung.
Anstatt wirtschaftlich zu wachsen, schließen die Betriebe in unserer Gemeinde.
Ein „da kann man nichts machen“ ist eine
Möglichkeit der Reaktion, eine andere ist
es, frische Ideen und neue Wege anzudenken. Viele (innovative) Konzepte funktionieren nicht nur in der großen Stadt,
sondern oft sogar besser in kleineren
Gemeinden. Beispielhaft sei hier nur die
E-Mobility-Idee angeführt, welche in dieser Ausgabe beschrieben wird. Mit ein
wenig gutem Willen lassen sich viele solcher kleinen Projekte verwirklichen. Sie
helfen dabei, den Standort attraktiver zu
machen - sofern sie zu einem Gesamtkonzept verflochten sind.
Bleibt also zu hoffen, dass der Trend die
Richtung ändert und wir im nächsten Jahr
Positives von der St. Oswalder Wirtschaft
berichten können.
Das gesamte Team des Weckers bedankt
sich für das Interesse der Leser sowie bei
allen, die uns aus den Vereinen und von
Veranstaltungen berichten. Wir wünschen
ein besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2015!
Mag. (FH) Karol Gorny
0664 / 469 50 98
Zukunftskonzept Team Volk
Die Gemeindestrukturreform macht die Steiermark neu. Die politis
rund um St. Oswald verändert ihr Gesicht. Jetzt braucht es eine neu
unsere kleine Gemeinde in Zukunft eine Chance haben soll. Wir mü
Das ÖVP-Team hat dafür unter Einbeziehung von Teilen der Bevöl
realisierbaren Plan erarbeitet:
Umweltbewusst und
sparsam Autofahren
Die Volkspartei will zwei Zukunftstrends aufgreifen und für St. Oswalder Gemeindebürger anbieten: Elektroautos und Car-Sharing („Auto-Teilen“). Das
bringt zusätzliche Mobilität und spart Investitionskosten für den Einzelnen.
Foto: kK
Eine Photovoltaik-Anlage am Dach des Gemeindeamtes könnte auch in St. Oswald den
Strom für ein Bürger-Elektroauto liefern.
S
chon viele Gemeinden setzen auf ein
besonders innovatives Projekt: Sie
mieten ein Elektro-Auto und stellen dieses
Gemeindebürgern samt Strom-Tankstelle
auf einem zentralen Platz zur Verfügung.
Das System ist relativ simpel: Bürger registrieren sich und zahlen eine geringe
jährliche Grundgebühr zwischen 20 und
50 Euro – je nach Anzahl der Nutzer pro
Haushalt. Über eine eigene Buchungsplattform im Internet kann man das Auto
reservieren, wobei automatisch genügend
Ladezeit reserviert wird, um bis zu 150
Kilometer zurücklegen zu können. Pro
wegunabhängiger Nutzungsstunde fallen
weitere laufende Kosten von nur etwa 2
Euro an. Die Abrechnung erfolgt dann
quartalweise per Bankeinzug.
Viele Fliegen auf einen Streich
„Damit hätten wir gleich mehrere Fliegen auf einen Streich“, so ÖVP-Ortsparteiobmann Jörg Moser, der von dem
mehrfach erprobten Konzept der Firma
MyEgo begeistert ist. „Wir bieten eine
Alternative zu unserer schlechten Anbindung an den öffentlichen Verkehr.
Gleichzeitig unterstützen wir Haushalte,
die kein Zweit-Auto anschaffen wollen,
aber gelegentlich trotzdem Bedarf danach haben. Und wir tun etwas für unsere Umwelt.“ Die Grundkosten muss die
Gemeinde tragen, wobei sie diese durch
Sponsor-Beklebungen auf dem Auto und
eine Photovoltaik-Anlage zum Laden gering halten kann.
ÖVP St. Oswald bei Plankenwarth • Dezember 2014
kspartei
St. Oswald
zukunftsfit
machen
sche Landschaft
ue Strategie, wie
üssen jetzt handeln!
lkerung einen
Foto: ÖVP
erke Lebensqualität & soziale Netzw
Umweltschutz & Energie • Den Titel „Familienfreundliche Gemeinde“ erreichen
• Kindergarten-Neubau und
Kleinkindbetreuung umsetzen
• Investitionen in der
Volksschule realisieren
• Vereine, Jugend- und Seniorenarbeit fördern
• Ortsbild und Wohnraum weiterentwickeln
Wirtschaft & Arbeit • Landwirtschaft schützen und
schätzen
• Nahwärmeversorgung ausbauen
• LED-Technik forcieren
• E-Mobility ermöglichen
• Altstoff-Verwertung
professionalisieren
Verkehr & Sicherheit •
•
•
•
Busverbindungen verbessern
Vorhandene Infrastruktur pflegen
Straßensanierung vorantreiben
Geh- und Wanderwege
realisieren
• Schulwege sichern
• Für eine positive Grundstimmung sorgen
• Investoren für zukunftsfähige Standorte gewinnen
en • Lücken im Ortsbild schließen
Gemeinde professionell manag
• Vom Nischentourismus
• Entwicklung aktiv gestalten
profitieren
• Bürger beteiligen und
• Kooperationen fördern
Meinungen annehmen
• Kontakte zur Landesregierung nützen
• Gemeindefinanzen
zukunftsträchtig steuern
• Gebührenerhöhungen
eindämmen
Rechtsanwältin
Mag. Eva Holzer-Waisocher
Verteidigerin in Strafsachen
Kauf-, Schenkungs- und Übergabeverträge
Forderungseintreibungen
Familienrecht • Erbrecht • Verkehrsunfälle
Servituts- und Nachbarschaftsstreitigkeite u.a.
KOSTENLOSE ERSTBERATUNG
Gemeindeamt St. Oswald oder
Kanzlei Graz, Kreuzgasse 2c
Terminvereinbarung: 0316/82 65 54
office@anwalt-austria.at
3
ÖVP
Der Jahreswechsel steht vor der Tür. Nach
langer Vorbereitung geht damit auch die
Erneuerung der Steiermark in die Umsetzung. Per 1. Jänner 2015 wird unser Bundesland nur mehr 287 Gemeinden zählen.
Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren es
noch 542. Für St. Oswald bei Plankenwarth
heißt das, dass wir mit derzeit 1.225 Einwohnern künftig zu den kleinsten Gemeinden des Landes zählen – im Bezirk sind
wir gar die Zweitkleinsten.
Als Bürgerinnen und Bürger von St. Oswald haben wir jetzt nur eine Möglichkeit:
Wollen wir den Lebenswert in unserer Gemeinde halten oder idealerweise ausbauen,
müssen wir mehr denn je die Ärmel aufkrempeln. Denn die Landesregierung hat
von Anfang an die Stärkung der Zentralorte in den Mittelpunkt dieser Strukturreform gestellt. Da liegt es auf der Hand, dass
unsere neuen großen Nachbargemeinden
Gratwein-Straßengel (13.000 Einwohner)
und Hitzendorf (7.000 Einwohner) davon
massiv profitieren werden. Daher wiederhole ich: Wenn wir nicht wollen, dass wir
am Ende die Verlierer dieser Reform sind,
müssen wir unsere Gemeinde von Grund
auf neu denken. Nur so können wir die
Abwärtsspirale, in der ein Gasthaus ums
andere zusperrt und unsere Infrastruktur
immer dünner wird, endlich aufhalten.
Wir als Team der Volkspartei sind bereit
dazu, unsere Ärmel aufzukrempeln. Wir
sehen diese Verantwortung als Herausforderung. Und ja, wir sind sogar bereit dazu,
mehr zu tun als bisher, aber nicht nur auf
der Ebene der Vereine, des Ehrenamts und
als Minderheit im Gemeinderat. Nein, wir
wollen gestalten. Wir wollen unser Zukunftskonzept für die Gemeinde umsetzen.
Dazu brauchen wir jeden Einzelnen von
Ihnen als Verbündeten. Werden Sie Teil
dieser Erneuerung – ich lade Sie herzlich
dazu ein!
Jörg Moser, BA
Ortsparteiobmann
0664 / 52 30 309
joerg.moser@weckeronline.at
4 4
ÖVP
St. Oswald bei Plankenwarth • Dezember 2014
STEIERMARK
„Reformpartnerschaft m
Karl Rose, Siegfried Wolf, Heidi Glück,
Detlev Eisel-Eiselsberg (v.l.n.r) Fischer/STVP
DiensTalk zum
Thema Energie
G
reen Dreams – Black Future
– ein überaus informativer
DiensTalk fand mit Top-Manager
Siegfried Wolf und dem Energieexperten DI Karl Rose in der
Parteizentrale statt. Die Diskutanten erörterten das Thema Energiewende hin zu „grünen Produktionsweisen“ und sprachen
über die Energieversorgung der
Zukunft. Anders als am Podium
war das Votum des Publikums
eindeutig: Über 80% der Zuhörer sprachen sich dafür aus, den
Energiebedarf überwiegend mit
erneuerbarer Energie zu decken.
Eine starke Achse: LH-Stv. Hermann Schützenhöfer und BM Hans Jörg Schelling - gemeinsam arbeiten sie daran, nachfolgenden Generationen ein gutes Stück Zukunft anstelle eines Schuldenberges zu hinterlassen.
Scheriau/STVP
Schützenhöfer: „Ich spüre heute,
dass wir Rückenwind bekommen!“
Ein starkes Zeichen der
Geschlossenheit zeigten
die Bürgermeisterinnen
und Bürgermeister,
Gemeinderätinnen und
Gemeinderäte am Landestag der Kommunalpolitischen Vereinigung
Steiermark in Graz.
turreform stellt uns vor große
Herausforderungen.“ Er zeigte
sich optimistisch für die kommende
Gemeinderatswahl:
„Ich bin überzeugt: Wenn wir
wollen, dann werden wir die
Bürgermeisterpartei bleiben.“
Mit 97,6 % der Stimmen der
Delegierten wurde Dirnberger
eindrucksvoll wiedergewählt.
Klar Stellung bezog er zur
kommenden Landtagswahl: Er
wünsche sich, dass Hermann
Schützenhöfer als Spitzenkandidat zur Verfügung steht.
Gemeinden wollen Herausforderungen anpacken
E
inmal mehr belegte die
Volkspartei eindrucksvoll,
dass sie eine starke Gemeinschaft in den Gemeinden und
Städten ist.
Die Volkspartei ist die
Bürgermeisterpartei
Zur Wiederwahl stellte sich
der
KPV-Landesobmann
LAbg. Erwin Dirnberger. Für
ihn steht fest: „Die Volkspartei ist die Bürgermeisterpartei, aber die Gemeindestruk-
Hermann Schützenhöfer mit den Absolventen der KPV-Sommerakademie
Fischer/STVP
Der Landestag der KPV ist für
Landesparteiobmann LH-Stv.
Hermann Schützenhöfer ein ermutigendes Zeichen dafür, dass
die Gemeinden die Herausforderungen der Zukunft anpacken wollen. „Wenn man neue
Wege geht, dann ist klar, dass
man auch bei Gegenwind Flagge zeigen muss. Aber ich spüre
heute, dass wir in der Zielgerade
Rückenwind bekommen, weil
wir viele Freunde in den Gemeinden überzeugen konnten“,
so Schützenhöfer und sprach
den Gemeindeverantwortlichen
seine volle Unterstützung bei
den kommenden Gemeinderatswahlen aus. Erfreut zeigte sich
Schützenhöfer darüber, dass es
so viele neue Kandidaten gibt
und dass auch sehr viele bewährte Bürgermeister im Boot
bleiben.
STEIERMARK
ÖVP St. Oswald bei Plankenwarth • Dezember
2014
5 5
uss ganz Österreich erreichen!“
Finanzminister bezeichnet die Steiermark als
„Vorzeigebundesland“ in
Sachen Budget-Konsolidierung
D
ie Reform- und Finanzpolitik stand im Mittelpunkt des Steiermarktages von Finanzminister Hans
Jörg Schelling. Optimistisch
blickt Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer in die Zukunft: „Der Neustart
der Bundesregierung ist mit vielen Hoffnungen verbunden. In
der Steiermark haben wir gesagt,
dass wir ein Budget wollen, das
keine neue Schulden ausweist.
Hans Jörg Schelling wird für die
Steiermark ein großer Reformpartner in dieser Regierung sein.
Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit“, sagte Schützenhöfer einleitend.
Schelling: Steiermark ist ein
besonders gutes Beispiel
Für Schelling ist die Zusammenarbeit mit den Bundesländern von hoher Bedeutung, denn
es stimme nicht, dass die Länder
reformunwillig seien, sondern
die Themen gehören offen und
auf Augenhöhe angesprochen.
„Die Steiermark ist mit der Reformpartnerschaft ein besonders
gutes Beispiel für die Haushaltskonsolidierung. Denn hätte man
die Reformen in der Steiermark
nicht gemacht, hätte man keinen Bewegungsraum mehr“, so
Schelling und lobte die Steiermark als „Vorzeigebundesland“
bei der Harmonisierung des
Haushaltsrechts. „Mit Schaffenskraft, Herzblut und Engagement wurden in der Steiermark
Reformen umgesetzt“, sagte
Schelling und ergänzte: „Wir
sollten uns an diesen besseren
Beispielen in Österreich orientie-
Budget 2015: Die Steiermark ist zukunftsfit.
Scheriau/STVP
ren. Diese Reformpartnerschaft
muss ganz Österreich erreichen,
auch Bund und Länder.“ Die Reformpartner Schützenhöfer und
Voves haben sich für die Steiermark die treffende Frage gestellt,
was passieren würde wenn nichts
passiert und haben das Ziel und
die Strategie gemeinsam formuliert und gezeigt, dass es geht.
Keine neuen Steuern
Die Bundesregierung hat den
grundsätzlichen Beschluss über
Volumen und Zeitplan der Steuerreform gefasst. Das Ziel dieser
Steuerreform ist, dass der Konsum angekurbelt wird. Schelling
spricht sich gegen neue Steuern
aus, er will den Bundeshaushalt ausgabenseitig in Ordnung
bringen. „Österreich hat kein
Einnahmenproblem sondern ein
Ausgabenproblem“, so Schelling
abschließend.
Das Team Herk
und seine Mission
Unter dem Motto „Mit uns kannst du rechnen“ stellt
der Wirtschaftsbund die Anliegen der Unternehmer
in den Vordergrund.
D
Josef Herk kämpft für eine starke steirische Wirtschaft.
Wirtschaftsbund
er Wirtschaftsbund befolgt
weiterhin die EVA-Formel: Entlasten + Vereinfachen
+ Ankurbeln + Team Herk =
starke Wirtschaft.
Erklärte Ziele sind beispielsweise die Verminderung der
Abgabenquote sowie der Bürokratie-Abbau und die Senkung
der Lohnnebenkosten. „Leistung
muss sich wieder lohnen“, so
das Credo des Team Herk. Derzeit kommen in Österreich z.
B. auf 100 Euro Bruttolohn 37
Euro Lohnnebenkosten (der EUSchnitt liegt bei 31 Euro); eine
Abgabenquote von 45 % macht
den Unternehmern zusätzlich
das Leben schwer.
In der aktuellen Wahlkampagne bringt Josef Herk aber auch
seine Leidenschaft für das Unternehmertum zum Ausdruck:
„KOMM SEI DABEI“ heißt
der Wahlkampf-Song, der davon
handelt, morgens gerne aufzustehen, dabei zu sein, zu arbeiten
und zu gestalten“, so Herk. Der
Titel ist ein Gemeinschaftsprojekt des WB-Spitzenkandidaten
mit seinem Jugendfreund Bertl
Moser.
„Josef Herk ist der Quarterback des Teams, zu dem über 90
Branchen- und Regionalvertreter
zählen“, erklärt WB-Obmann
Christian Buchmann. Das TeamSymbol: Ein Football-Helm.
6
ÖVP St. Oswald bei Plankenwarth • Dezember 2014
Arztwechsel:
Dr. Kobierski folgt
Dr. Reimers nach
S
eine bevorstehende Pensionierung Ende des Jahres veranlasste Medizinalrat
Dr. Allan Reimers zu einer
kleinen Feier ins Gasthaus
Jungmair zu laden. Nach beinahe 25 Jahren als praktischer
Arzt in St. Oswald bedankte
er sich mit dieser Geste für die
gute Zusammenarbeit und die
Akzeptanz. Gleichzeitig stellte
er Dr. Peter Kobierski als seinen Nachfolger für die St. Os-
Wandertag:
835 Jahre Schloss
Plankenwarth
walder Gemeinde-Ordination
vor. Eingeladen waren Berufskollegen, Weggefährten, Nachbarn und die Gemeindevertretung. GR Bernhard Strommer
und GR Theresia Glawogger
nahmen die Gelegenheit wahr,
um sich bei Dr. Reimers als
„ihrem“ Hausarzt zu bedanken.
Dr. Kobierski überreichten sie
als
ÖVP-Willkommensgruß
ein Türschild von der Plankenwarther Keramik.
Foto: Holzer
E
Foto: ÖVP
s war wieder ein toller
ÖVP-Wandertag!
Etwa
100 Teilnehmer verbrachten
wandernd den heurigen Nationalfeiertag in St. Oswald
bei Plankenwarth. „Die Attraktion schlechthin war das
Schloss Plankenwarth, das
heuer 835 Jahre alt ist“, freute
sich Ortsparteiobmann Jörg
Moser über die starke Beteiligung. Eva und Paul HolzerWaisocher öffneten die Pforten
des Schlosses und gewährten
Einblicke hinter die Schlossmauern. Das goutierte auch die
Sonne mit ein paar Sonnenstrahlen. Den Abschluss gab‘s
dann beim Plankenwarther
Schlossteich.
Der neue Toyota Yaris jetzt auch als Hybrid,
von den Erfindern der Hybridtechnologie!
Ein schönes Weihnachtsfest und eine gute Fahrt im Jahr 2015 mit Toyota wünscht
TOYOTA JANGER, Gratwein – Tel. 03124 / 51 985
7
ÖVP St. Oswald bei Plankenwarth • Dezember 2014
Tagesmutter-Angebot in St. Oswald
N
ach zehnmonatiger Ausbildung hält Ludmila
Fantazirova nun stolz ihr
Tagesmutter-Zertifikat
vom
Berufsförderungsinstitut Steiermark (bfi) in Händen. Mit
ausgezeichnetem Erfolg hat
die bald 39-jährige Mutter
eines erwachsenen Sohnes diese 475-stündige Ausbildung
abgeschlossen. Seit Oktober
liegen ihr nun auch alle Genehmigungen seitens der Bezirkshauptmannschaft GrazUmgebung vor. „Ich habe
einiges investiert. Alles ist am
neuesten Stand der Technik.
Von Absturzsicherungen bis
In Kooperation mit der Volkshilfe darf sie ab sofort bis zu
vier Kinder im Alter zwischen
0 und 15 Jahren in ihren Räumlichkeiten im Zentrum von
St. Oswald betreuen. Für Ludmila Fantazirova spricht das
große Platzangebot von 70 statt
der geforderten 30 m² und die
Nähe zum öffentlichen Spielplatz.
Foto: Strommer
ÖVP-Ortsparteiobmann Jörg Moser freut sich über das erweiterte
Kinderbetreuungsangebot in St. Oswald.
hin zu kindersicheren Steckdosen entspricht alles den
Anforderungen“, ist Ludmila
Fantazirova voll Tatendrang.
Tagesmutter
Ludmila Fantazirova
0650 / 991 80 20
ludmila.fantazir@gmx.at
Elternverein: Neues Schuljahr, neues Team
Mit Beginn des neuen Schuljahres konstituierte sich der
Elternverein der Volksschule neu. Als Obmann steht
weiter Mag. Gerhard Hain zur Verfügung.
M
it dem Schuljahr startet für viele Kinder die
Schullaufbahn. Andere wiederum wachsen aus der Volksschule heraus. Damit ist auch immer
ein Wechsel im Vorstand des
Elternvereins verbunden. Bei
der Jahreshauptversammlung
wurde Mag. Gerhard Hain als
Obmann wiedergewählt. Seine Stellvertreterin ist weiterhin
Waltraud Hartsleben. Neu im
Vorstand sind als Kassier Mag.
Martin Rinner und Bernhard
Strommer als dessen Stellvertreter. Die Schriftführerfunkti-
on bekleidet nach wie vor Ing.
Mirjam Kogler. Ihre Stellvertreterin ist Maria Saubart.
Natascha Kucera und Dr. Barbara Tiefengruber wurden bei
dieser Gelegenheit mit großem
Dank verabschiedet.
Foto: kK
Zahlreiche Aktionen
für die Kinder
Das neue Vorstands-Team: Mag. Gerhard Hain, Maria Saubart, Waltraud Hartsleben, Bernhard Strommer, Mag. Martin Rinner und Ing.
Mirjam Kogler (v.li.).
Der Elternverein unterstützt
zahlreiche Aktionen der Volksschule, beispielweise den Wintersporttag auf der Teichalm
oder den Englischunterricht mit
einem „Native-Speaker“ aus
Kanada. Im Frühjahr 2015 wird
der Elternverein wieder den traditionellen Fetzenmarkt veranstalten. „Die Einnahmen kom-
men den Volksschulkindern
zugute. Wir ersuchen Sie schon
jetzt um Mithilfe“, bittet Obmann Mag. Gerhard Hain die
Bevölkerung um Sachspenden.
Frohe Weihnachten und viel Erfolg im neuen Jahr w
Ab-Hof-Verkauf von Fleischund Selchwaren
Familie Meizenitsch
Plankenwarth 9
Telefon: 03123 / 31 80
Öffnungszeiten:
Dienstag und Freitag von 8:30 bis 19:00 Uhr
Bauernsilvester am 30. 12. 2014!
Frohe Weihnachten
wünscht Ihnen
die St. Oswalder
Jagdgesellschaft
Thomas Hausegger (Obmann)
Telefon: 03123 / 23 65
Freiwillige Feuerwehr
St. Oswald / Plankenwarth
ORTSGRUPPE
ST.OSWALD BEI PLANKENWARTH
Gemeindebäuerin
Hermine Brandstätter
8113 St. Oswald, Plankenwarth 47
Tel.: 03123 / 2729
Gasthaus Guggi
Jaritzberg 33
8113 St. Bartholomä
Tel.: 03123 / 2349
Mittwoch und
Donnerstag Ruhetag
Ortsgruppe
St. Oswald bei Plankenwarth
Obmann Anton Baumgartner und sein Team
St. Oswald b. Pl. / St. Bartholomä
GESAMTE FEUERWEHR
UND WEHRKAMERADEN
Österreichischer Kameradschaftsbund
Ortsgruppe
St. Oswald bei Plankenwarth
Obmann:
Franz Ostheimer
SINGKREIS
St. Oswald / Plankenwarth
Obmann: DI Konrad Gürtler
Chorleiterin: Christa Hofer
Generalagentur Walter Purgstaller GmbH
Bernhard STROMMER
8112 Gratwein • 8151 Hitzendorf
Tel: 0664 / 251 35 42 • E-Mail: bernhard.strommer@uniqa.at
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Manfred REICHER
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Frischfleisch, Selchprodukte
Bauernbrot, Apfelsaft
www.PlankenwartherKeramik.at
Most, Schnaps
Johann Kollegger
Obmann
Die
Musiker und
Musikerinnen des
Ortsmusikvereins
St. Oswald
bei Plankenwarth
Katholische
Frauenbewegung
Bio-Freilandeier
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Erich und Christine Rust
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03123 / 27 56
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Zustellung möglich!
8113 St. Oswald 44
Telefon: 03123 / 24 26
10
ÖVP St. Oswald bei Plankenwarth • Dezember 2014
Filme machen: Lukas Kogler hat s
Eine Spiegelreflexkamera, die er als Kind geschenkt bekommen hat, gab
den Anstoß. Heute ist Lukas Kogler ein weltweit erfolgreicher Naturfilmer. Seine Firma „dreiD.at“ mit Sitz in Judendorf-Straßengel hat sich auf
Naturfilme spezialisiert. Seine Arbeiten werden auch im ORF-Universum
gezeigt und bekommen regelmäßig höchste Auszeichnungen.
Wie kommt man auf die Idee beim
Film zu arbeiten?
Lukas Kogler: Ich bekam schon im Alter von acht Jahren meine erste Spiegelreflex-Kamera geschenkt. Mit ihr habe
ich mich intensiv beschäftigt. Dadurch
bin ich seit meiner Kindheit mit der Fotografie vertraut. Mein Vater wollte aber,
dass ich trotzdem eine „solide“ Ausbildung mache. Deshalb hab ich die HTL
in Mödling besucht. Die Berge hatten
schon damals eine faszinierende Wirkung auf mich. Wenn ich irgendwie Zeit
hatte, wollte ich immer schon Bergsteigen. Durch Zufall kam ich bei einer Tour
mit der Firma „science vision“ in Kontakt, deren Mitarbeiter Naturaufnahmen
gemacht hatten. Jahre später bekam ich
genau von dieser Firma ein Jobangebot,
das ich gerne angenommen habe.
Das Interview haben
d
Stephanie Christian un
führt.
Kathrin Steinwender ge
Wie hast du das Handwerk eines
Filmers erlernt?
Ein gewisses Talent für das „richtige
Bild“ muss man mitbringen. Zudem hatte ich später das Glück, von einem Kollegen über den Filmschnitt alles lernen zu
können. Die Firma, bei der ich angestellt
war, hat auf einem sehr hohen Niveau
gearbeitet. Ich hatte in alle Produktionsabschnitte Einblick und musste von
kleineren Kameraarbeiten über Museumsinstallationen, Filmarchivierung und
Tonschnitt alles machen. Dieses Grundwissen hilft mir heute ungemein.
I HRE GRAWE
K
UNDENBERATERIN:
Kathrin Steinwender
Karl Reiß
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ÖVP St. Oswald bei Plankenwarth • Dezember 2014
11
sich seinen Kindheitstraum erfüllt
Jetzt hast du deine eigene Firma.
Wie kam es dazu?
Zuerst habe ich mich als Cutter selbstständig gemacht. Meine erste eigene
Produktion folgte dann im Jahr 2008.
2010 habe ich dann gemeinsam mit dem
Kameramann Johannes Pötscher die Firma „dreiD.at“ gegründet. Wir haben uns
von Anfang an auf 3D-Naturfilme spezialisiert. 2012 ist der 3D-Boom leider
eingebrochen. Zum Glück konnten wir
mit unserer ersten eigenen UniversumProduktion „Nockberge – Land zwischen Himmel und Erde“ gleich wieder
Fuß fassen. Heute machen wir aber auch
Werbe- und Industriefilme im Hochglanzbereich.
Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?
Das Schöne an meinem Beruf ist, dass er
sehr vielfältig ist. Natürlich muss auch
einiges an Büroarbeit erledigt werden,
aber gerade bei Naturfilmen ist man
viel im Freien unterwegs. Spontanität
ist dabei auch gefragt: Wenn das Wetter zum Filmen passt, fahren wir zum
Drehort, um perfekte Aufnahmen zu
machen. Auch ist ständig Teamarbeit
gefragt. Johannes Pötscher ist zwar der
Kameramann, ich habe aber immer zusätzlich die Zeitraffer-Landschaftsaufnahmen gemacht. Wenn alles „abgedreht“ ist, beginnt mein zweiter Job als
Cutter. Für einen Universum-Film sitzt
man da schon acht bis neun Wochen im
Schneideraum. Als Produzent habe ich
nun viele Besprechungen zu absolvieren.
Das bedeutet also mehr Büroarbeit als
Arbeit in der Natur.
Welche Filme produziert ihr?
Begonnen haben wir mit
3D-Naturfilmen. Da waren
wir eine der ersten Firmen
weltweit. Zu unseren Produktionen zählten „Big Bugs
– Kleine Krabbler ganz groß
3D“ für Terra Mater (ServusTV) und „Wir sind Planeten 3D“. Für diese Produktion haben wir beim Schloss
Plankenwarth eine aufwendige Pest-Szene gedreht. 3D
für das TV-Fernsehen hat sich
dann aber nicht durchgesetzt.
Zur Person:
Name: Lukas Kogler
Wohnort: St. Oswald
Familie:
Lebensgemeinschaft mit
Dr. Bettina Hofer und
Sohn Maximilian
Hobbies: Mountainbike
Deswegen machen wir auch 2D-Filme.
Es macht uns schon stolz, dass unsere
Produktionen weltweit sehr erfolgreich
sind. Jeder Film wurde für mehrere
Filmfestivals nominiert und hat zumindest einen Preis gewonnen.
Der Film über die Nockberge wurde in
der Universum-Reihe ausgestrahlt. Wie
kam es zu dieser Zusammenarbeit?
Der erste Universum-Film ist natürlich
immer ein Referenzprojekt. Man gibt
praktisch seine Visitenkarte ab. Und die
hat gepasst: Die Einschaltquote war eine
der besten. Daher gibt es weiterhin eine
Zusammenarbeit mit dem ORF. Momentan drehen wir eine Dokumentation über
einen Grazer Schildkrötenforscher.
Könnt ihr alle Aufnahmen selber
machen?
Für spezielle Aufnahmen gibt es Spezialisten, zum Beispiel gibt es einen Kameramann nur für High-Speed-Aufnah-
men. Wir sind aber auch immer selbst
am Tüfteln und versuchen für jeden
Bereich etwas Neues zu entwickeln, um
aus unseren Bildern etwas Besonderes
zu machen. Johannes Pötscher hat sich
mittlerweile auf Makroaufnahmen spezialisiert.
Wie kann man sich die Produktion
eines Filmes vorstellen?
Zuallererst schreibt man ein Drehbuch
und dreht einen Trailer über das Thema. Auf speziellen Messen werden die
Projekte dann vorgestellt und man hofft
einen Finanzierungspartner zu finden. Je
nach Wunsch des Auftraggebers kann
das Drehbuch noch verändert werden.
Danach beginnen die eigentlichen Dreharbeiten. Je nach Thema können diese
bis zu zwei Jahre dauern – mit allem
was dazu gehört: Dass wir um drei Uhr
früh mit der kompletten Ausrüstung auf
einen Berggipfel klettern, um perfekte
Aufnahmen zu bekommen, ist keine
Seltenheit. Perfekte Bilder sind nämlich
zumeist auf das perfekte Licht
zurückzuführen – ein Geheimnis unserer Produktionen. Im
Anschluss an den Dreh folgt die
Post-Produktion. Das wird von
unserer Firma selbst gemacht.
Lediglich Regie, Musik und
Farbkorrekturen werden ausgelagert.
Alle Fotos: kK
Danke für die Einblicke in
deine Arbeit. Bislang hatten
wir nur vage davon gehört.
Was zum Filmemachen aber
alles dazu gehört, ist sehr
faszinierend. Viel Erfolg
weiterhin!
12
ÖVP St. Oswald bei Plankenwarth • Dezember 2014
Stark nachgefragt: Intakte
Feuerlöscher und Blut-Spenden
A
nfang November wurde in
Zusammenarbeit mit der
Gemeinde im Feuerwehrhaus
die alle zwei Jahre erforderliche
Feuerlöscher-Überprüfung angeboten. Parallel dazu führte
das Rote Kreuz in den Schulungs- und Aufenthaltsräumen
die jährliche Blutspende-Aktion durch. „Beide Aktionen
wurden von der Bevölkerung
gut angenommen“, resümierte
Feuerwehrkommandant Ing.
Johann Steinwender. „Das
sind für uns auch gute Gelegenheiten, das Haus zu öffnen
Cäcilien-Messe
I
m 15. Jahrhundert suchten
sich viele Berufszweige und
Zünfte Schutzheilige. Die Wahl
der Musiker, Spielleute und Instrumentenbauer fiel damals
auf die heilige Cäcilia. Ihr zu
und beim einen oder anderen
‚Lust‘ auf den Feuerwehrdienst
zu machen.“
Jahresabschlussübung
Doch auch der Normalbetrieb
darf zum Jahresabschluss nicht
zu kurz kommen. Die letzte
große Übung im Jahr 2014 fand
am Hof von Familie Hutter in
Plankenwarth statt. Die landwirtschaftlichen Objekte boten
den Feuerwehrleuten eine realistische Kulisse für den Ernstfall. Neben dem Einsatz von
Ehren umrahmte der Ortsmusikverein die heurige CäcilienMesse am 22. November. Als
musikalischer Leiter sprang
Roland Lobnig ein. Kapellmeister Juan Pablo Cervantes
Quintero weilt nämlich zurzeit
in seiner Heimat Kolumbien.
schweren Atemschutzgeräten in einem vernebelten Wohngebäude
wurde auch die Rettung
von verletzten Personen
im landwirtschaftlichen
Bereich simuliert.
Mit der dreiteiligen
Schiebeleiter gelingt
es der Feuerwehr auch
verunfallte Personen
aus größeren Höhen
zu retten oder einen
Löschangriff von oben
vorzunehmen.
Foto: FF
Was
wurde
aus?
Christina Kugi
Wann hast du in St. Oswald
gelebt? Wie und wo bist du
aufgewachsen?
Ich habe exakt 20 Jahre in St.
Oswald, genauer gesagt in Plankenwarth gelebt. Es war die Zeit
von meiner Geburt an im Jahr
1979 bis 1999. Ich habe zwar
zwei Schwestern, bin aber als
Nachzügler praktisch als Einzelkind von Herta und Erwin
Kugi aufgewachsen, da die beiden „Großen“ schon ausgezogen
waren.
Welche Erinnerungen hast du
an St. Oswald und wie siehst
du die Gemeinde heute?
In positiver Erinnerung sind mir
die kirchlichen Feste geblieben.
Sie sind in St. Oswald nicht nur
religiöse Ereignisse sondern vor
allem ein sozialer Treffpunkt,
bei dem man sich trifft und austauscht.
Was machst du aktuell? Wo
bist du heute beschäftigt?
Derzeit lebe und arbeite ich
in Graz. Ich unterrichte eine
Fotos: kK
2. Integrations-Klasse in der
Volksschule Schönau im Bezirk Jakomini. Das ist eine
große Herausforderung, da
ich in meiner Klasse Kinder
mit sechs unterschiedlichen
Muttersprachen habe. Die Zusammenarbeit mit Eltern verschiedenster Herkunftsländern
zeigt, wie Integration funktionieren kann.
Christina Kugi
Volksschullehrerin
34 Jahre
Ich habe gewohnt in:
Plankenwarth 144
Heute lebe ich in: Graz
Meine Ausbildung:
Pädagogische Hochschule,
Wien – Ettenreichgasse
Ganz persönlich: Ich bin Mutter einer 9-jährigen Tochter.
Sie heißt Yara und bestimmt
mein Leben.
13
ÖVP St. Oswald bei Plankenwarth • Dezember 2014
Vom Krippenspiel zur Sternsinger-Aktion
D
er Herbst hatte es in sich:
Die Katholische Jugend
war mit den Vorbereitungen
für die weihnachtliche Theateraufführung ganz schön eingedeckt. Dass sich die Jugendlichen jährlich etwas Neues
einfallen lassen, zeichnet die
Kreativität der Truppe aus. Das
Ergebnis präsentieren sie dann
wie gewohnt im Rahmen der
Weihnachtsfeier von Seniorenbund und Katholischer Frauenbewegung.
Finden „Heilige drei Könige“
genügend Personal?
Doch viel Zeit zum Ausruhen
gab es auch heuer nicht. Zu
Termine:
20. Dezember, 10:00 Uhr:
1. Sternsingerprobe
2. bis 4. Jänner:
Sternsingeraktion
11. Jänner, 10:00 Uhr:
Sternsinger-Gottesdienst
15. Februar, 10:00 Uhr:
Familiengottesdienst,
anschließend Kinderfaschingsfest im Pfarrhof
20. bis 22. März:
Musical „Maria Magdalena“,
Pfarrkirche
Foto: kK
29. März:, 8:00 Uhr: Familiengottesdienst, Palmsonntag
JVP-Termine
sehr drängten schon die Vorbereitungen für die SternsingerAktion. Bei dieser landesweiten Spendensammlung bringen
auch die St. Oswalder Kinder
und Jugendlichen (ab sechs
Jahren) jährlich mehrere 1.000
Euro zusammen. Die erste Probe dazu findet am 20. Dezember, um 10:00 Uhr im Pfarrhof
statt. Dringend gesucht werden
auch wieder Köche und Begleitpersonen, die die Sternsinger zwischen 2. und 4. Jänner
unterstützen.
9. Jänner, 18:00 Uhr
Glühweinstand
am RB-Parkplatz
14. Februar, 9:00 Uhr
Korbflechtkurs
im GH Jungmair
1. März, 9:15 Uhr
Sterz-Essen
am Dorfplatz
Generell buntes
Jahresprogramm
Doch auch an übrigen Aktivitäten mangelt es der Katholischen Jugend nicht. Kinder im
Alter ab zwölf Jahren sind unter
anderem eingeladen zum Kinderfaschingsfest zu kommen,
an einem Kinderkreuzweg oder
einer speziellen Kinder- und
Jugend-Maiandacht
teilzunehmen. Für alle Fragen zur
Katholischen Jugend steht Pia
Hartweger unter 0664 / 397 38
66 gerne zu Verfügung.
Zwergerl und Laternen Der Nikolaus kam ins Haus…
E
ntsprechend
des
Jahresthemas „Ein
tierisches Jahr“ haben
sich die St. Oswalder
„Zwergerln“ auf das
Martins-Fest vorbereitet. Das Ergebnis war
eine selbst gebastelte
Gänse-Laterne. „Aber
keine Sorge, es ist kein
Tier zu Schaden gekommen“, schmunzelte
Zwergerltreffen-Organisatorin Pia Hartweger. Beim Laternenfest des Kindergartens
waren dann auch die
Kleinsten mit ihren Laternen zum Mitfeiern
eingeladen. Die tollen
Aufführungen der Kindergartenkinder haben
auch Eltern, Großeltern und alle Gäste sehr
begeistert. Beim Abschlusslied konnten die
Zwergerl schon mitsingen. „Das haben wir bei
unseren Zwergerltreffen
auch fleißig geübt“. Zur
musikalischen Umrahmung wirkte ein Quintett des Musikvereins
mit.
Foto: Tuller
T
raditionellerweise
bot die Junge ÖVP
am 5. Dezember wieder
Nikolaus-Hausbesuche
an. Aufgrund der großen Nachfrage musste
heuer erstmals sogar
ein viertes Team organisiert werden. Hauptorganisatorin Kathrin
Steinwender resümiert
erfreut: „Obwohl wir
eine Terminknappheit
hatten, konnten wir
auch heuer wieder vielen Kindern in St. Oswald und Umgebung
ein Lächeln ins Gesicht
zaubern!“ Als Nikolaus
tätig waren Andreas
Glawogger,
Hannes
Glawogger,
Werner
Jaritz und Florian
Mikulik – ihrer rhetorischen Leistung gilt
es besonders danke zu
sagen! Als zottelige
Gesellen waren Christian Glawogger, Stefan Hutter, Elisabeth
Krienzer und Stefan
Stadler verkleidet.
Foto: kK
…und war beim
Zwergerltreffen
und in der Volksschule
Wo viele Kinder zusammentreffen,
kann sich auch
der Nikolaus Zeit
sparen. Schließlich gibt es ja
so viele brave
Kinder,
die
es zu besuchen
gilt… So schaute
der Heilige Bischof auch beim
Zwergerltreffen und in
der Volksschule vorbei.
Dort wurde zusammen
mit P. Raphael Fuhrmann auch ein
Gottesdienst
gefeiert. Anschließend gab
die 4. Klasse einen Teil der Nikolausgeschichte
zum Besten und
die Kleinen trugen ein Gedicht
vor. Abschließend gab’s natürlich ein Packerl für alle.
14
ÖVP St. Oswald bei Plankenwarth • Dezember 2014
Bauernbundausflug: Landwirtschaft trifft Technik
Komptech-Umwelttechnik, die Weizer-Schafbauern, der
Hoaterwirt in der Schrems und der Buschenschank Sattler im Stiftingtal bildeten die heurigen Stationen.
D
as Image der Landwirtschaft hat sich längst gewandelt. Wer in diesem Sektor
wirtschaftlich überleben will,
muss heute denken wie ein
Unternehmer. Es gilt also Balance zu halten zwischen Tradition und Moderne. Im Sinne
dieses Brückenschlags war
auch das Motto des heurigen
Bauerbund-Ausflugs „Landwirtschaft trifft Technik“ zu
verstehen. Verabschiedet von
ÖVP-Ortsparteiobmann Jörg
Moser machte die Reisegruppe
als erstes in Frohnleiten bei der
Firma Komptech-Umwelttechnik Halt. Der Schwerpunkt von
Komptech liegt bei Forschung,
Entwicklung und Produktion
von Anlagen für die Kompostierungs- und Zerkleinerungstechnik. Damit hat sich Komptech weltweit einen Namen
gemacht.
Weizer Schafbauern
Als Gegenpol ging es dann zu
einem Schafzuchtbetrieb mit
Wollverarbeitung in Naas bei
Weiz. Mit viel Leidenschaft
erzählte Schafbäuerin Karina
Neuhold über ihre Arbeit und
hinterließ bei den Besuchern
einen bleibenden Eindruck. Ihr
Betrieb ist einer von vielen, die
sich gemeinsam als „Weizer
Schafbauern“ bezeichnen. Natürlich war auch wieder fürs
leibliche Wohl gesorgt: Zu Mittag gegessen wurde im Gasthof
„Hoaterwirt“ in der Schrems.
Der Buschenschank „Sattler“
im Stiftingtal organisierte den
Abschluss. Fazit von Bauernbundobfrau GR Theresia Glawogger: „Ein sehr interessanter
Ausflug, gespickt mit viel geistiger und essbarer Nahrung,
viel Spaß und einer großen Portion Gemütlichkeit.“
Fotos: Mikulik
Kinesiologie Lehrer
Reiki Lehrer
Erweiterung auf
persische
Methoden
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ÖVP St. Oswald bei Plankenwarth • Dezember 2014
15
Fußball-Sieg für St. Oswald
D
ie Hobby-Kicker vom
G e m e i n d e s p o r t ve r e i n
sind wieder Meister. Souverän
konnten sie die 2. Division der
„Weststeirischen Stammtischliga“ für sich entscheiden. Und
das beinahe mit dem Punktemaximum. Fünf Siege und
lediglich ein Unentschieden
hatte die Mannschaft in der Abschlusstabelle stehen. Zur Feier
des Erfolgs lud der Vereinsvorstand ins Gasthaus Guggi. Ne-
ben den Spielern ebenso wichtig, und daher beim Feiern mit
dabei, waren Funktionäre, Gönner und Sponsoren. „Ich danke
allen, die Spaß am Sport haben
und so zum Erfolg unseres Vereins beitragen“, bedankte sich
Obmann Adolf Schlatzer bei
allen und wünscht auch allen
Gemeindebürger ein frohes und
besinnliches
Weihnachtsfest
sowie Gesundheit, Glück und
Erfolg für das Jahr 2015.
Foto: Klimacsek
Kapellenfest bei
der Hahnbäckkapelle
Frauen-Liederabend mit
charmanter Männerbegleitung
S
D
eit der heurigen Rosenk ranz-Andacht
im Herbst gibt es offiziell eine Broschüre
über die Geschichte der
Hahnbäckkapelle. Diese
liegt direkt bei der Kapelle auf. Darin ist unter
anderem zu lesen, dass
das Kleinod am Oswaldeckweg
vor mehr als 15 Jahren vom
Grund auf neu errichtet wurde.
Dem dafür gegründeten Trägerverein steht von Anbeginn
Johann Steinwender sen. vor.
Gemeinsam mit der Nachbarschaft ist es ihm ein Anliegen,
die Kapelle in den religiösen
Foto: kK
Jahreslauf der Pfarre eingebunden zu wissen. Und das ist auch
im Herbst wieder gut gelungen:
Andreas Kollegger leitete die
Andacht, ein Bläserensemble
des Musikvereins musizierte
und danach lud der „Verein zur
Erhaltung der Hahnbäckkapelle“ zu Kastanien und Sturm.
Kraft-u.Ausdauertraining, Rückentraining,
Zumba, Bodystyling, YOGA,
Wirbelsäulentraining, Coretraining……
as heurige Thema
des
SingkreisLiederabends „Hommage an die Frauen“
war gewagt, aber ganz
auf den Moderator des
Abends – Frauenarzt
Dr. Christian Schauer – abgestimmt. Ihm
gelang es, Liebeslieder
von früher und heute professionell, informativ und humorvoll
zu umrahmen. Auf ein Honorar
verzichtete Christian Schauer.
Dafür nutzte er die Gelegenheit, um für die Unterstützung
der Frauenkrebshilfe Graz
zu werben. Erfreulicherwei-
Foto: kK
se folgten viele Besucher seinem Spendenaufruf. Die letzte
Gelegenheit, den Singkreis
im Jahr 2014 zu hören, ist der
Jahresabschluss-Gottesdienst:
Mittwoch, 31. Dezember 2014,
18:00 Uhr, Pfarrkirche St. Oswald.
Ein Konzert im Zeichen des Regens
K
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Das gesamte GET FIT
Team wünscht frohe
Weihnachten und
ein sportliches Jahr
2015
arl
Hofer,
Kapellmeister
des Musikvereins,
hat aus der sprichwörtlichen Not eine
Tugend gemacht.
Kurzerhand erklärte er das dauerhafte
Regenwetter zum
„roten Faden“ des
heurigen
Weihnachts-Konzerts. Dabei wurde manchem
Blasmusik-Fan wohl auch eine
Wissenslücke offenbar: So
wird der Schönfeld-Marsch
von Carl Michael Ziehrer
nicht erst seit heuer auch Regenschirm-Marsch genannt.
Passend zum Programm wurde der Veranstaltungssaal mit
Foto: Mikulik
Regenschirmen
dekoriert.
Dass just an den Tagen vor
dem Konzert auch das Dach
des Turnsaals undicht wurde, sorgte für das berüchtigte
„Tüpfelchen auf dem i“. Als
Moderatorinnen
fungierten
diesmal neben Ernst Hofer
erstmals Isabell Kollegger und
Elisabeth Hausegger.
16
„Neobrenndirndln“ zu Gast in St. Oswald
M
it dem Programm „5 Frauen und eine
Kiste kämpfen für den Schwachsinn“
bescherten die Neobrenndirndl Kabarettfans eine musikalische Reise mit viel Witz
und Humor. Die Kabarettistinnen aus dem
niederösterreichischen Mostviertel ent-
führten das Publikum auf eine für sie absurde Reise, nämlich auf die Suche nach dem
perfekten Mann. Mit viel Witz, Humor und
Musik gestartet mussten die fünf Künstlerinnen zu ihrem Leidwesen rasch entdecken,
dass das nicht so einfach ist – genau wie im
wirklichen Leben. Der musikalische Stilmix
war bemerkenswert. Die Palette reichte von
Rock bis Volksmusik, von Austro-Pop bis
hin zur Oper. „Ein gelungener Abend mit
zufriedenen Gästen“, freute sich JVP-Obmann Florian Mikulik mit seinem Team.
Fotos: JVP
SB-Adventfeier mit
Theateraufführung
1. Advent: Regen Zuspruch gab es auch heuer wieder
für die gemeinsame Adventfeier von Seniorenbund und
Katholischer Frauenbewegung.
E
s hat schon Tradition: Am
Vorabend des 1. AdventSonntags laden Seniorenbund
und Katholische Frauenbewegung zur Messe mit Adventkranz-Segnung. Danach fand
sich Jung und Alt wieder zur
Adventfeier im festlich geschmückten Saal des Gasthauses Jungmair ein. SB-Obmann Anton Baumgartner
konnte dazu Kaplan P. Raphael Fuhrmann, SB-Bezirksobfrau Rosalia Tantscher,
SB-Landesgeschäftsführer
Fritz Roll, ÖVP-Ortspartei-
obmann Jörg Moser und Abordnungen der befreundeten
Nachbarorganisationen begrüßen. Höhepunkt der Feier war
das weihnachtliche Spiel „Reise um die Welt“ der Katholischen Jugend. Es vermittelte
auf welch unterschiedliche Art
Menschen in der ganzen Welt
Weihnachten feiern. Texte
gelesen von Anni Roth und
Aloisia Schirgi sowie Gesang vom Kirchenchor unter
Leitung von Ingrid Zöhrer
rundeten die besinnliche Stimmung ab.
Foto: Hartweger
Sophia Hartleb, Tobias Hofer, Nora Hartweger, Theresa Glawogger,
Katharina Hofer, Magdalena Hofer, Sarah Steinwender und Hannah
Birnstingl (v.li.) bewiesen wieder jede Menge Bühnentalent.
Kümmer-Telefon:
0664 / 60 7 44 4410
Wir kümmern uns um Ihr
Anliegen – Anruf genügt!
Impressum: Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: ÖVP St. Oswald bei Plankenwarth, 8113 St. Oswald 180/5; Redaktion: Jörg Moser,
8113 St. Oswald 180/5, wecker@plankenwarth.at; Co-Redaktion: Mag. (FH) Karol Gorny; Fotos: Glawogger, Gorny, Hartweger, Mikulik, Moser, STVP, privat;
Gestaltung: Andreas Stadler; Druck: Medienfabrik, Graz; Offenlegung gem. Art.1 §25 Mediengesetz: Medieninhaber: ÖVP St. Oswald, St. Oswald 180/5, 8113 St. Oswald;
Ortsparteivorstand: Jörg Moser, Bernhard Strommer, Anton Baumgartner, Theresia Glawogger, Florian Mikulik, Anton Glawogger, Mag. Martin Rinner, Waltraud Gratz,
Mag. (FH) Karol Gorny, Matthias Huber, Stefan Hutter, Erich Rust, Kathrin Steinwender;
Grundlegende Richtung: Benachrichtigung über wirtschaftliche, kulturelle, gesellschaftliche und politische Ereignisse in der und um die Gemeinde St. Oswald bei Plankenwarth.
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