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KARLHEINZ - Grazetta

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01
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2015
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U N KT T H E M
2015
JÄ N N
VORSORGE
SOLL ICH
ODER NICHT?
SEITE 52
DIE STEIRISCHE
INDUSTRIE
KUNSTHARZ KOCHE
SEITE 24
KARLHEINZ
SEITE 10
TSCHELIESSNIGG
A
ER
www.grazetta.at | P.b.b. Verlagspostamt: 8010 Graz | 07Z037638,M | Erscheinungsort: Graz | Jahrgang 9 | Nummer 1
Editorial
aRZtE
wo seid ihr?
es ist eine der derzeit wohl polarisierendsten diskussionen: die debatte
und die Verhandlungen rund um die neue arbeitszeitregelung und das
neue gehaltssystem für Ärzte. nicht erst seit gestern beklagen sich Mediziner darüber, bei weitem mehr als 70 Wochenstunden zu arbeiten – zu
lasten der Patienten. nun „dürfen“ sie nur noch 48 stunden arbeiten – zu
lasten der Patienten, denn somit steht nicht jeden tag derselbe arzt als
Vertrauensarzt vor dem krankenbett. Heißt aber auch weiter, dass viele gut
bezahlte Mehrstunden und nachtdienste wegfallen. der nächste schritt: das
Besoldungssystem wurde angepasst und die Ärztegehälter steigen zwischen
10 und 18 Prozent. diese anhebung hat aber noch einen anderen grund:
den Ärztemangel. durch mehr geld und bessere rahmenbedingungen wie
kinderbetreuung, infrastruktur, altersteilzeit etc. sollen wieder mehr anreize geschaffen werden, den arztberuf zu ergreifen. Was bleibt als fazit? die
thematik um den Ärztemangel und die arbeitszeiten ist seit Jahrzehnten
bekannt, seit Jahrzehnten hat man von politischer und behördlicher seite
zugeschaut. nun stellt sich auch noch die frage, ob es sinnvoll ist, zugangsbeschränkungen für ein Medizinstudium aufrecht zu erhalten? sollte es
nicht vielmehr um einen Wettbewerb der besten medizinischen köpfe und
fertigkeiten gehen und diese lassen sich sicher nicht bei einer punktuellen
eingangsprüfung darstellen. fertigkeiten muss man sich erarbeiten, mit
fleiß, ehrgeiz und talent. liebe leser, ich wünsche ihnen viel freude beim
lesen der aktuellen grazetta, in der kages-Vorstand karlheinz
tscheliessnigg über seinen ärztlichen Werdegang erzählt, der sonderteil
gesundheit unsere heimischen spitäler vor den Vorhang holt und sich dem
thema Vorsorge widmet.
vOn KathaRina GRündl
alles gute für 2015 wünscht ihnen
12
DEZEMB
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/ Ausgab
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chefredakteurin
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katharina.gruendl@grazetta.at
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www.grazett
Erscheinun a.at | P.b.b.
gsort: Graz Verlagspost
| Jahrgang amt: 8010
8 | Numm Graz | 07Z03
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2014
HEMA: HAN
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JOSEF HER
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J o s e f H e r k z u r d e z e M B e r - au s g a B e
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GUIDE
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SEITE 64
JOSEF
HERK
SEITE 10
A
2014
„Vielen Dank für das interessante Gespräch über starkes,
steirisches Unternehmertum und meine Leidenschaften Wirtschaft, Sport und Musik. Die Titelgeschichte zu den ‚Bühnen
meines Lebens‘ gefällt mir optisch wie inhaltlich sehr gut.
Danke GRAZETTA!“
P U N KT T H E
R
Sp e z i a l
53
Inhalt
47 39
10
16
Magazin
Was das Herz Begehrt
Helfen statt Hektik
KARRIERE
46Ohne KONKURRENZ
Gesellschaft
47Der Bandit
72Leute
48ZIELE üBERTROFFEN
74Szene
50Schön & Gesund
76Druckfrisch
52Vorsorge
78Musikalisch
veredelt
79 „Der Hecht im
Karpfenteich“
80Termine
82Erinnern Sie Sich?
20Politik
56Leuchtturm der
22Wirtschaft
Gesundheit
Mensch im
Mittelpunkt
62 Ärzte Ihres
Vertrauens
64 Besser im Blick
66 Helfende Hände
67Eine Sorge Weniger
68Im Zeichen der
Schönheit
69 Von Kindesbeinen an
70 Mit guten Freunden
ins neue Jahr!
71Im Gleichgewicht
24Die Kunstharz-Köche
28 „Leben & Arbeiten
wie andere auch“
32Kurz & Bündig
Lebensstil
36Mode
38Alpine Eleganz
39Schneiderkunst
40Reise
42Energie Tanken
43K hoch3
44Motor
60
04
TA X
AUDIT
CONSULTING
Das Rechnungslegungsänderungsgesetz 2014 soll
noch im Dezember beschlossen werden.
Was verändert sich?
Fragen Sie “Die Steuerexperten”
www.austin-bfp.at
Redaktion
KATHARINA GRÜNDL
Chefredakteurin
KRISTINA RIEGEBAUER
Chefin vom Dienst
YASMIN LÖSCH
Redakteurin, Grazettina
Barbara Hoheneder
Redakteurin
Heri Hahn
Redakteur
Impressum
Verlag: GRAZETTA GmbH, FN 296 092 f LG Graz
Geschäftsführung: Siegmund Birnstingl, Hannes Artner
Anschrift: Opernring 4, 8010 Graz | office@grazetta.at
Redaktion: 0 316/25 81 00, redaktion@grazetta.at,
www.grazetta.at
Gestaltung: KADADESIGN, Graz
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Hersteller: Carinthian-Druck
OFFENLEGUNG
Vertrieb: Hurtig & Flink, Graz | Reklamationen: 0 316 / 28 10 30
Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz, Medieninhaber: GRAZETTA GmbH, Opernring 4, 8010 Graz , FN 296092,
Unternehmensgegenstand: der Verlag, die Herausgabe und der Vertrieb von Printmedien aller Art, insbesondere des Monatsmagazins GRAZETTA
Geschäftsführer: Johannes Artner und Siegmund Birnstingl, Herausgeber: Siegmund Birnstingl, Gesellschafter: 100 % RA Dr. Walter
Niederbichler, Wastiangasse, 8010 Graz
Anzeigenpreisliste 2015; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen
nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, vorbehalten.
Grundlegende Richtung: GRAZETTA ist ein von allen politischen Parteien und Interessenvertretungen unabhängiges Monatsmagazin. Wir berichten zwölf
Mal im Jahr über alle Facetten des gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen, sportlichen und kulturellen Lebens in Graz und Umgebung und richten uns in
erster Linie an Entscheidungsträger dieses Erscheinungsgebietes. Ein besonderes Anliegen ist uns die Stärkung der Wirtschaft und der steirischen Identität im
Allgemeinen. Besonders wichtig ist uns auch die ausdrückliche Anerkennung und Auszeichnung von privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Bestleistungen.
Titelbild: Volker Wohlgemuth
Die Meinung der Kolumnisten muss nicht der Meinung der Redaktion
entsprechen! Auf weibliche und männliche Bezeichnungen wird verzichtet —
die GRAZETTA ist geschlechtsneutral!
Über Grenzen hinaus
denken und handeln
www.wirtschaft.steiermark.at
05
817
Quelle: geschäftsberichte kages und Ärztekammer steiermark 2013, 3.0 unported
2.100.000
turnusÄrzte
Befunde der steiriscHen
krankenanstalten
1.814.298
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Pflegetage
insgesaMt
steiriscHe
krankenHÄuser
1.009
17.039
MEDIZIN
PFLEGE
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krankenanstalten
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Ärzte für allgeMeinMedizin
in Praxis
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2015
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aMBulante
Patienten
BeWoHner Von
landesPflegezentren
stationÄre
Patienten
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illustration: designed by freepik.com
entBindungen
U N KT T H E M
ROLF BENZ | EGO
MOLTENI SCHRANKRAUM
8010 Graz | Conrad-von-Hötzendorf-Straße 63/neben Stadthalle | T +43 316 831183
1010 Wien | Schellinggasse 1/Ecke Weihburggasse | 07
T +43 1 698 14 40
LADENSTEIN | KLAPPBETT
BULTHAUP | B2
Verzeichnisse
Experten
W i r b e da n k e n u n s b e i a l l e n E x p e rt e n u n d I n s e r e n t e n !
Franz Benze
Gerhard Draxler
David Fallmann
Gerald Friedrich
Kurt Gober
Walter Graf
Veronika Perchtold
Siegfried Schrittwieser
Hannes Schwarz
Johann Seitinger
Alexander Stütz
Ferenc Ullmann
Paul Lang
Inserenten
Aesthetic Center Dr. Arco
AK Steiermark
Apomedica
Bauernbundball
Botarin
Carinthian
Dr. Christian Boldin / Dr. Wolfgang Pichler
Dr. Gerald Friedl
Dr. Harald Schwischei
Dr. Sabine Oswald
Dr. Stefan Karathanassis
Dr. Thomas Paszicsnyek
Dr.Helga Luttenberger-Streit
Druckhaus Thalerhof
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Elektro Zöscher
Glas Wendl
Grazer Wechselseitige Versicherung
Hotel Kornock
Industriellenvereinigung Steiermark
Injoy
KAGES
Werbefläche
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23
34
49
47
13
71
56-59
KOOP Live Marketing
Krankenhaus BHB
Kreischberg
Ladenstein
Land Steiermark Bildung-Familie-Jugend
Land Steiermark Wirtschaft
Lebenshilfe Leoben
Merkur Versicherung
Physiotherm
Planai Bahnen
Reifen Weichberger
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Salis & Braunstein
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Steirische Volkspartei
Supper Mode
Therme Loipersdorf
Therme Olimia
Wiener Städtische Versicherung
Wirtschaftsbund Steiermark
WKO Steiermark Freizeit - und Sportbetriebe
WKO Steiermark Gewerbe und Handwerk
1
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7
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5
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51
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230 x 300
5.000 Euro
210 x 133
3.000 Euro
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1.900 Euro
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itag, 23. Jä
Fre
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8.00 bis 12
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ck, 8010 G
• Steirisch
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• telefonisc 61 (DW -11 / -13/ -2
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• im Zentr n werden nicht berü
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5,–
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Prei
z: € 10,–
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P
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s
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EINLASS: 19.00 UHR, ERÖFFNUNG: 20.00 UHR
DRESSCODE: TRACHT, KEINE JEANS
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-„-
Franz Tonner,
Direktor
Steirischer Bauernbund
Der Steirische Bauernbundball verbindet Tradition und
Moderne. Die Bauern sind
Kulturträger von Brauchtum
und Tradition und bringen die
ländliche Gemütlichkeit auf
den städtischen Tanzboden. Der
größte Ball Europas mit 16.000
Besuchern ist der Höhepunkt
des heimischen Ballkalenders.
-„-
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LLIONEN
Über 2 MI iews,
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lang Platz
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Siebe
-Charts
in den Ö3
-„-
Wir freuen uns natürlich
alle schon riesig auf unseren
Auftritt beim legendären Bauernbundball. Als
steirische Band mit Bezug
zur Landwirtschaft – unser
Keyboarder Matthias ist
selbst Bio-Bauer – ist es uns
natürlich eine große Ehre,
dabei sein zu dürfen und
wir werden alles geben, um
am Ballabend die Dirndln
zum Tanzen und die Grazer
Stadthalle zum Beben zu
bringen.
-„-
Beim Steirischen Bauernbundball treffen Land und Stadt
sowie Jung und Alt zusammen,
um gemeinsam viele verschiedene Musikrichtungen und die
breite Palette kulinarischer Köstlichkeiten zu genießen. Ich freue
mich schon wieder auf dieses
gesellschaftliche Highlight der
LR Hans Seitinger,
bevorstehenden Ballsaison.
Obmann
Steirischer Bauernbund
© by NEUES LAND Medien GmbH
www.neuesland.at
09
-„-
maGaZin
Magazin
10
maGaZin
heRZ
WAS DAS
BEGEHRT…
… so könnte der Titel des Romans oder der Serie lauten,
die die Geschichte seines Lebens erzählen. Seine erste
große Herzensliebe: die Medizin.
intERviEw: Katharina
11
Gründl, fOtOs: Volker Wohlgemuth
K
magazin
arlheinz Tscheliessnigg
studierte Medizin an der Medizinischen Fakultät der KarlFranzens-Universität in Graz, absolvierte eine Ausbildung
zum Facharzt für Chirurgie, Herzchirurgie, Intensivmedizin und Gefäßchirurgie und sammelte Erfahrungen bei
Studienaufenthalten in Stanford, Pittsburgh, München und
Hannover. Er war Klinikvorstand, brachte die Transplantationschirurgie nach Graz und führte 1997 die weltweit
erste Ventrikelsynchronisation durch und setzte damit den
ersten Schrittmacher zur Behandlung der Herzinsuffizienz
ein. Seine zweite große Liebe war lange das Turniertanzen
und sein derzeitiges Herzensanliegen ist die Leitung der
Steiermärkischen Krankenanstalten. Im Interview erzählt
er über seinen Werdegang, den Neubau der Chirurgie in
Graz und welches Hobby ihm noch geblieben ist.
Sie haben die Organtransplantation nach Graz
gebracht und 1997 die erste Ventrikelsynchronisation weltweit durchgeführt und damit den ersten
Schrittmacher zur Behandlung der Herzinsuffizienz
eingesetzt. Sind das schöne Erinnerungen?
KT –– Ja, das sind sogar sehr schöne Erinnerungen,
denn es war das Ergebnis meiner langen Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Herzschrittmacher. Mit dieser
Methode gelingt es mittels Synchronisation des rechten
und linken Ventrikels eine Herzinsuffizienz wieder
auszugleichen. Das Faszinierende an dieser Operationsmethode ist, dass ein Patient, der am Vormittag operiert
wird und davor nur hochgelagert mit drei Pölstern
schlafen konnte, am Nachmittag desselben Tages bereits
wieder ohne Probleme zu Fuß Stiegen steigen kann.
GRAZETTA –– Herr Professor, Weihnachten steht vor
der Tür. Das ist für Sie gleich ein doppelter Grund zu
feiern, denn Sie haben am 24. Dezember Geburtstag.
Wie verbringen Sie diesen Tag?
Karlheinz Tscheliessnigg –– Ich bin zu diesem Zeitpunkt
am Arlberg, denn das Skifahren ist eines der wenigen Hobbies, das mir noch geblieben ist und diesem
komme ich vor Weihnachten und vor Ostern, also etwa
für drei Wochen im Jahr, nach. Und dabei hat es mir
vor allem der Arlberg angetan, wo ich seit 1967 hinfahre
und das werde ich auch heuer wieder tun und im Kreise
meiner Familie, die natürlich schon kleiner geworden
ist, meinen Geburtstag feiern.
Wir sprechen gerade von Ihrem Fachgebiet, der
Chirurgie. Ich habe gehört, Sie wollten davor die
Ausbildung zum Psychiater und Neurologen machen,
warum sind Sie davon abgekommen?
KT –– Tatsächlich habe ich im Rahmen des Studiums
dann doch die Chirurgie vorgezogen und bin heute
sehr froh darüber. Ich persönlich glaube, dass sie eher
meinem Naturell entspricht, als dem seinerzeitigen
Wunsch Psychiater zu werden.
„Ich habe in meinem Leben
immer nach dem Motto ,gib
niemals auf‘ gelebt.“
Hatten Sie schon immer den Wunsch, Arzt zu werden
oder gab es einmal einen anderen Berufswunsch?
KT –– Bis etwa zum 14. oder 15. Lebensjahr wollte ich
den Beruf meines Vaters ergreifen – Hoch- und Tiefbauingenieur. Offensichtlich ist davon einiges in meine
Gene übergegangen, da ich mich auch heute noch sehr
oft und gerne mit Bau und Planung beschäftige (siehe
LKH 2020/Neubau Chirurgie).
Noch einmal zum Thema Chirurgie: Für viele ist es
eine unheimliche Vorstellung, Menschen zu operieren, Blut zu sehen. Wie war das für Sie am Beginn
ihrer Arztkarriere?
KT –– Das damalige Studium hat uns sehr gut auf alle
einzelnen Fächer vorbereitet, sodass die Situation von
Wunden und Blut kein Thema war. Im Vordergrund
stand immer der Wunsch zu helfen und die Faszination
des „Wunderwerkes Mensch“.
Wenn Sie sich heute noch einmal entscheiden
müssten, würden Sie heute noch einmal den Arztberuf wählen?
KT –– Ja, das würde ich. Ich habe gebrannt für meine
Ausbildung, das Wissen und den Beruf. Leider muss
ich sagen, dass ich diese Einstellung heute vermisse, wo
es mehr um Rahmenbedingungen und um die Fragen:
Was habe ich davon? Wie ist das Umfeld? geht.
Sie haben etliche Studienaufenthalte im Ausland absolviert: Was haben Sie von dieser Zeit mitgenommen?
KT –– Mitgenommen habe ich von überall jene Dinge,
die zu diesem Zeitpunkt in unserem Klinikum oder
überhaupt in Österreich nicht angeboten worden sind.
12
maGaZin
Von meinem längsten studienaufenthalt in stanford
(kalifornien) habe ich jedenfalls sehr viele operationstechniken, die gesamte form der Herztransplantation
und Herz-/lungentransplantation sowie deren Behandlung und Patientenauswahl gelernt und auch nach
österreich bzw. in die steiermark verpflanzen können.
Gibt es ein Erlebnis während dieser Auslandsaufenthalte, das Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist?
Kt –– selbstverständlich gibt es so ein erlebnis – das
war die erste Herz-/lungentransplantation, die ich in
stanford gesehen habe.
Gehen wir in die jüngere Vergangenheit: Sie sind seit
Februar 2013 Vorstand der Steiermärkischen Krankenanstalten: Was waren die größten Herausforderungen in dieser Zeit?
pionierArbeit
tscheliessnigg im einsatz als chirurg.
©istockphoto.com
Apropos
Blitzgneißer…
Wussten Sie, dass 54%
aller technischen Wissenschaftler Österreichs in
der Steiermark tätig sind?
Viele davon in der
steirischen Industrie.
www.dieindustrie.at
13
Erstaunlich
diese Industrie!
magazin
„Der Neubau der Chirurgie
ist mein absolutes Her­
zensprojekt und ich bin
sehr stolz, dass es gelun­
gen ist, dem Bund eine
finanzielle Unterstützung
von 478,6 Millionen abzu­
ringen.“
–– Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich mit gro­
ßem Entgegenkommen in diesem Haus aufgenommen
wurde, was sicherlich auch daran liegt, dass man mich
als Arzt und Klinikvorstand kannte. Da war bereits ein
gegenseitiges Vertrauen da.
KT
Welchem Ziel Sie sichtbar näher sind, ist der Baufortschritt am 250 Millionen Euro Projekt „Chirurgie
neu“. Sind Sie stolz auf diesen Neubau?
KT –– Ja, das ist mein Herzensprojekt! Hier entstehen
11.000 Quadratmeter zusätzlicher Platz und 26 Operationssäle. Derzeit befinden wir uns im ersten von fünf
Bauabschnitten. Ich bin sehr stolz auf dieses Projekt
LKH Universitätsklinikum 2020 und, dass es im Rahmen der HELP-Aktion gelungen ist, auch den Bund mit
einer finanziellen Unterstützung von 478,6 Millionen
Euro mit an Bord zu holen.
alles soll keine Panikmache sein, sondern ein Mittel zur
Bewusstseinsbildung.
In Ihrem Leben dreht sich alles um das Thema Gesundheit: Leben Sie selbst gesund?
KT –– Nein. Aber das war nicht immer so, denn ich
war lange Zeit sportlich sehr aktiv, habe elf Jahre lang
Turnier getanzt, war einige Male Staatsmeister im
Bereich Standardtänze und lernte beim Tanzen auch
meine Frau kennen. Jetzt fahre ich, wie schon gesagt,
nur noch Ski. Aufgrund der vielen Dienste und der
beruflichen Herausforderungen musste ich das Tanzen
leider aufgeben. Auch mein Aufenthalt in Amerika an
der Universität in Stanford hat der Figur nicht gerade
gut getan, denn abseits von Burgern und Junk Food war
alles unfassbar teuer. Also, ich lebe nicht gerade gesund,
halte zwar mein Gewicht, aber weniger wird es auch
nicht und ich muss leider zugeben, dass ich darüber
hinaus ein Vorsorgemuffel bin.
Worum ging es bei der HELP-Aktion im Detail?
–– Hier ging es um das „Sichtbarmachen“ der Not
im Chirurgiebau, die fehlenden Flächen, die fehlenden
Forschungsräume und das Bekanntwerden in der Bevölkerung, der Politik und schließlich und endlich auch
in der Bundespolitik.
KT
Es wird auch noch ein Kunstprojekt dieser Aktion
von Richard Kriesche am Neubau bestehen bleiben.
Was darf man sich vorstellen?
KT –– Dabei soll es darum gehen, dass letztendlich am
fertigen Chirurgiebau „HELP“ beleuchtet das Angebot
der Hilfe zeigen wird – so quasi der Wandel vom Hilfeschrei zum Hilfeangebot!
Sie haben gesagt, Sie fahren gerne Ski. Gibt es noch
ein Hobby`?
KT –– Neben dem Skifahren ist mein zweites Hobby das
Reisen und das teile ich mit meiner Frau. Wir waren
eigentlich schon überall, auch ausgefallene Ziele wie die
Antarktis waren dabei.
Weiteres aktuelles Thema ist der soeben eingeführte
eRöntgenpass. Was erhofft man sich davon?
KT –– Ich muss zur Erklärung ein wenig ausholen: Als
ich studiert habe, wusste man zwar, dass Röntgenstrahlen nicht gerade gesund sind, aber man ging relativ
großzügig damit um. Man muss sich vorstellen, dass
bei jeder Untersuchung Strahlung im Körper bleibt und
bei jeder weiteren kommt auf diese bestehende Strahlung weitere hinzu. Dazu kommt noch die Strahlenbelastung aus der Umwelt. Mithilfe des eRöntgenpasses
können Arzt und Patient nun ablesen, wie belastet ein
Patient bereits ist und dahingehend entscheiden, ob ein
weiteres Röntgen durchgeführt werden soll. Vor allem
bei Kindern ist ein sorgfältiger Umgang notwendig. Das
Gab es eine „Lieblingsreise“?
KT –– Ja, jene in die Antarktis – sie bleibt unvergesslich!
Was steht nach dem Skiurlaub noch auf dem zukünftigen Reiseplan?
KT –– Vorerst sind noch keine fixen Reisepläne für den
Sommer gegeben. Natürlich gibt es noch eine Reihe
von interessanten Destinationen – welche es werden
wird, hängt auch vom Zeitpunkt des Urlaubs ab.
14
magazin
Haben Sie ein Idol?
KT –– Ja, habe ich. Zum einen ist das Albert Schweitzer
und zum anderen Norman Shumway, der ein US-amerikanischer Kardiologe und Chirurg sowie ein Pionier
der modernen Herztransplantation war und den ich an
der Universität von Stanford kennen gelernt habe und
von dem ich sehr viel lernen durfte.
TA X
AUDIT
CONSULTING
Anmeldung bei der gewerblichen Sozialversicherung
noch vor Jahresende schützt vor Beitragszuschlag.
Wen betrifft das?
Fragen Sie “Die Steuerexperten”
Was genau fasziniert Sie an Albert Schweitzer?
KT –– Für mich ist Albert Schweitzer der Prototyp des
selbstlosen Arztes, der das Wohl des Patienten über alles
stellt und sich nur davon leiten lässt.
www.austin-bfp.at
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ei
hn
ac
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Telefonische Beratung unter 0316/60744-4153: Mo.-Do. 08:30 - 12:30 Uhr und 13:30 bis 16:30 Uhr, Fr. 08:30 - 13:00 Uhr.
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helfen
statt
Hektik
Sternebus, Benefizkonzert oder
Friedenslicht: Die Aktionen zugunsten Licht ins Dunkel kennen im
ORF Landesstudio Steiermark und
bei vielen Spendern keine Grenzen.
L i c h t i n s D u n k e l - ORF
Neben künstlich herbeigeführtem Stress ist zum Glück
noch Platz für ein wenig wahre Nächstenliebe im
Advent. Es ist ein einziger Satz. Eine ganz besondere
Frage, die nicht unbeantwortet bleiben darf und die uns
seit 41 Jahren durch die Vorweihnachtszeit begleitet:
„Ist da jemand?“, tönt es im Dezember aus diversen
Medienkanälen. Meistens hält man dann kurz inne und
schiebt die selbst auferlegte Hektik beiseite, schließlich
wird einem gleich bewusst, um wen es geht und was
eigentlich wichtiger ist, als Diskussionen um falsche
Geschenke.
Live aus dem ORF Landesstudio
Licht ins Dunkel kümmert sich Jahr für Jahr um
Menschen in Notlagen, bietet vor allem mit dem
Die Steiermark heute-Moderatorinnen und
-Moderatoren Franz Neger, Petra Rudolf,
Barbara Spiegl und Günther Bauer (v. l.) bei
Kastner & Öhler
16
Fotos: Oliver Wolf, © kentauros - Fotolia.com
Auf einmal stehen sie da. Adrett in Reih und Glied, mit
vertraut unveränderter Mimik, scheinen sie hübsch in
buntes Stanniolpapier gekleidet, das erste Zeugnis der
bevorstehenden Festtage zu sein. Es ist Ende Oktober.
Zwischen Kekspackungen und Gummibärchen sind,
die zu diesem Zeitpunkt fast ein bisschen bedrohlich
wirkenden Schokonikolos nur schwer zu übersehen.
Wo und wann hat man den Beginn der „besinnlichen
Zeit“ versäumt? Hinkt man mit der Weihnachtsplanung
schon wieder hinterher? Erste Anflüge von Anspannung machen sich bemerkbar. Und dann geht alles sehr
schnell. Shoppingtouren, Glühwein-Treffen, Verwandtenbesuche. Nur bitte kein Nervenzusammenbruch vor
„Heiligabend“. Ruhe bewahren. O du fröhliche! Die
Gedanken beginnen um den perfekten Braten, das hoffentlich entspannte Gesicht der Schwiegermutter und
mögliche Geschenkkatastrophen zu kreisen.
Eine spezielle Kulisse, die von Nahtloskunst
Kindberg und Jugend am Werk Mürzzuschlag für die Licht ins Dunkel Sondersendung extra angefertigt wurde.
Soforthilfefonds prompt Unterstützung und realisiert
österreichweit beeindruckende Sozial- und Behindertenprojekte. Diese einzigartige Spendenorganisation,
für die Herzen und Geldbörsen geöffnet werden, bewegt
einfach das ganze Land. Ja, es hat etwas von einem
Ausnahmezustand, wenn der Radio Steiermark-Musikwunschtag oder Sendungen, wie das Spendentelefon,
jeden noch so großen Weihnachtsmuffel in den Licht
ins Dunkel-Bann ziehen. Dass Herr und Frau Österreicher dieser Marke ihr Vertrauen schenken und sie auch
emotional in unserer Gesellschaft fest verankert ist, hat
letztlich mit den Licht ins Dunkel Übertragungen der
ORF-Landesstudios zu tun. Als Informationsträger
und Medienplattform schafft der ORF am 23. und 24.
Dezember mit seinen regionalen Programmen eine
unvergleichlich solidarische Atmosphäre, die Menschen im ganzen Land verbindet. „Das ist mit über drei
Licht ins Dunkel-Moderatorenduo:
Franz Neger und Kathi Wenusch
17
ORF Steiermark-Chefredakteur Gerhard Koch, Licht ins DunkelGeschäftsführerin Eva Radinger, LH-Stv. Hermann Schützenhöfer,
ORF-Humanitarian Broadcasting-Leiterin Sissy Mayerhoffer und
ORF-Landesdirektor Gerhard Draxler ehrten die steirischen Großspender der „Licht ins Dunkel-Aktion 2013/14“.
Stunden die längste Live-Sendung, die es im Laufe des
Jahres in der Steiermark gibt“, erklärt Moderator Franz
Neger, der gemeinsam mit Kathi Wenusch durch die
Sondersendung führt. Eigens für diese Veranstaltung
wurde heuer eine spezielle Kulisse von der Lebenshilfe
Nahtloskunst Kindberg, die mit Menschen mit Behinderung im künstlerischen und kulturellen Bereich
arbeitet und der Metallwerkstatt von Jugend am Werk
Mürzzuschlag gestaltet. So werden Neger und Wenusch
im stimmungsvollen Ambiente mit außergewöhnlicher
Dekoration den weihnachtlichen Programmschwerpunkt mit zahlreichen Initiativen sowie Hilfsprojekten
präsentieren.
Spendenaktionen
Was 1973 mit einer von Gründervater Kurt Bergmann
ins Leben gerufenen Spendenkampagne begann, gipfelt
heute in einem landesweiten Engagement. Diese rege
Beteiligung beweist, dass das positive Echo, welches auf
Bergmanns karitativen Tatendrang folgte, noch lange
nicht verstummt ist und das Bemühen kein bisschen
nachgelassen hat, mit ganzer Kraft Licht ins Dunkel zu
unterstützen. „Ein jahrelanger Mitarbeiter am Spendentelefon wollte sogar noch mehr tun und veranstaltete
kürzlich ein Benefizkonzert in der Pfarrkirche St. Stefan
ob Stainz“, erzählt Neger gerührt. Ein kleiner Auszug
an weiteren Aktionen, die in Graz stattfinden sind etwa
der südsteirische Glühweinstand der Familie Grossauer
am Schloßberg, wo Radio- und TV-Moderatoren des
ORF jeden Adventsamstag im Rahmen des „Aufsteirern
Weihnachtsmarktes 2014“ Glühwein für den guten
Zweck ausschenken oder der Verkauf der originalen
TV-Kleidung der Steiermark-Heute-Moderatoren bei
Kastner & Öhler. Die Nostalgiestraßenbahn verkehrt
wieder an bestimmten Tagen im Straßenbahnnetz und
bringt nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. Auf vier
Rädern geht es mit dem Sternebus weiter. Sobald ein
Stern nach dem anderen von Spendern auf den Bus
geklebt wird, sorgt er als fahrendes Firmament auf den
Straßen für Aufmerksamkeit. Ob Zumba-Fitnessparty
in Lannach, Adventmarkt in Loipersdorf oder 24-Stunden-Charity-Schwimmen in der Parktherme Bad
Radkersburg, die vielfältigen Ideen, Licht ins Dunkel
zu unterstützen, kennen keine Grenzen. Und auch das
ORF-Friedenslicht ist als Sinnbild der Botschaft vom
Weihnachtsfrieden im Rahmen der Aktionen längst
zum Brauch geworden. Es kann am 24. Dezember bei
ÖBB-Bahnhöfen, den Dienststellen der Feuerwehr,
beim Roten Kreuz sowie im ORF-Landesstudio in Graz
abgeholt werden. Spätestens dann werden sich Herzen
wieder an den tieferen Sinn von Weihnachten erinnern
und an Menschen denken, die es in dieser ruhigen Zeit
des Jahres vielleicht nicht so gut haben.
Herzensbildung
Mit den Spendenerlösen aus dem Jahr 2013/14 in Höhe
von fast elf Millionen Euro konnten österreichweit 430
Sozial- und Behindertenprojekte sowie 5.193 Familien mit 12.829 Kindern im Rahmen des Soforthilfefonds unterstützt werden. In der Steiermark wurden
853.106,77 Euro gespendet und damit insgesamt 60
Projekte, wie etwa die erweiterte Lernbetreuung der
Pfarrcaritas St. Vinzenz, Freizeit Para-Special-Outdoorsports oder die Volkshilfe Steiermark gefördert.
Projekteinreichungen für 2014/15 kommen in unserem Bundesland etwa von Pro Juventute, dem Anton
Afritsch Kinderdorf, Rettet das Kind Steiermark oder
dem Landesverband der Lebenshilfe Steiermark. Alleine
am heurigen Licht ins Dunkel Aktionstag, der bereits
zum siebenten Mal in allen Medien und Landesstudios
des ORF mit vielen prominenten Gästen stattfand,
wurden 515.168 Euro gesammelt. „Das Österreichische
Spendengütesiegel garantiert, dass das Geld richtig
angewendet wird und obwohl jeder Cent dringend benötigt wird, ist es sekundär, ob man 10 oder 1.000 Euro
spendet, denn es geht um Herzensbildung und darum,
den Menschen in den Mittelpunkt zu rücken. Die Leute
sind mit so viel Enthusiasmus dabei, dass es einfach
immer wieder schön zu sehen ist, was man gemeinsam
ins Rollen bringen kann“, so Neger.
lichtinsdunkel.orf.at
18
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Rechts. Was bedeutet das aus steuerlicher Sicht?
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GERhaRd dRaxlER
ORF Steiermark-Landesdirektor
„Die Idee von Licht ins Dunkel ist eine einfache:
‚Füreinander da sein‘. Zehntausende Menschen
stellen sich alljährlich in den Dienst dieser einzigartigen Spendenaktion. Wir vom ORF Steiermark
sagen DANKE dafür und unterstützen diese gelebte
Mitmenschlichkeit mit all unseren Programmen.“
Vertreter der rotkreuz-Jugend mit dem friedenslicht.
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19
KaRRiERE
01/2015
ˇ
nEuER cd-RailJEt
in GRaZ radek dvorˇák von
der tschechischen Bahn sowie silvia kaupa und franz
suppan von den öBB präsentierten gemeinsam mit
Verkehrslandesrat gerhard kurzmann den blauen railjet
der tschechischen Bahn am grazer Hauptbahnhof.
ˇ eine neue railjet-Verbindung
so bieten öBB und cd
zwischen österreich und tschechien an: die städte graz,
Wr. neustadt, Wien, Brünn und Prag werden dann im
zwei-stunden-takt mit dem Premiumzug verbunden.
die fahrzeit verkürzt sich um 38 Minuten.
20
EchtE mEilEnstEinE landesrat Michael schickhofer (4.v.l.) ehrte im rahmen der Veranstaltung „raMPenlicHt JugendarBeit und mehr“ insgesamt 25
ehrenamtliche, die in den Bereichen der Verbandlichen
Jugendarbeit, dem fachstellennetzwerk, in der feuerwehrjugend, der rotkreuzjugend und der fachabteilung
gesellschaft und generation tätig sind. sie alle leisten
freiwillig und unentgeltlich einen wichtigen Beitrag in der
steirischen kinder- und Jugendarbeit.
fotos: Markus Prantl, öBB, land steiermark
REfORmpaRtnERschaft füR dEn bund? lH franz Voves (r.) und sein stellvertreter Hermann
schützenhöfer (l.) besuchten im Haus der industrie in Wien die Bundesvorstandssitzung der industriellenvereinigung
(iV). gastgeber war iV-Präsident georg kapsch (M.). anlässlich ihrer referate vor dem rund 100-köpfigen iV-Bundesvorstand, an dem auch fünfzehn Vertreter der steirischen industrie teilnahmen, zogen Voves und schützenhöfer
Bilanz über vier Jahre reformpartnerschaft und diskutierten eine mögliche umlegbarkeit des steirischen erfolgskurses auf den Bund oder andere Bundesländer.
Karriere
E x p e r t e n t i pp
LAbg. Hannes Schwarz
SPÖ-Klubobmann
Direkt und
aktuell
Die Mitglieder des steirischen SPÖ-Landtagsklubs werden künftig – ganz im Sinne der von LH Franz Voves initiierten
Öffnung der SPÖ Steiermark – bemüht sein, in den Regionen und
direkt vor Ort noch präsenter zu sein und den Menschen noch intensiver zuzuhören. Die SPÖ-Abgeordneten sollen erste Ansprechpartner für die Bevölkerung sein und sich verstärkt den öffentlichen
Diskussionen stellen. Außerdem möchte der SPÖ-Landtagsklub die
sozialen Netzwerke dazu nützen, die Steirer aktuell und kurzfristig
bei landespolitischen Themen in die Landtagsarbeit einzubeziehen.
Weiters sollte der Landtag Steiermark insofern belebt werden, als
durch gewisse Novellierungen der Geschäftsordnung die Debatten
spannender werden. Das könnte auch durch Beschränkungen der
Redezeiten geschehen. Ein weiterer Punkt ist eine verstärkte und
bessere Vernetzung auf europäischer Ebene. Deshalb wird der
steirische EU-Abgeordnete Jörg Leichtfried als Mitglied in den
SPÖ-Klub eingeladen. Es gilt zu überlegen, wie Leichtfried künftig
sein Rederecht im Landtag vermehrt und zu besseren Zeiten (etwa
zu Beginn der Landtagssitzungen) wahrnehmen kann.
– www.stmk.spoe.at
w i r t s c h a f t l i c h B e r at e n
Und wieder geht ein
Jahr zu Ende …
Georg Tilg
GF Captura Unternehmensgruppe
i
n den letzten Wochen war bei vielen Menschen schon ein
merklicher Anstieg des Stresspegels spürbar – wie immer
einige Wochen vor dem Jahresende. Manchmal hat man den
Eindruck, als ob es nach dem 31.12. nichts mehr geben und
kein neues Jahr beginnen würde. Die Liste der Erledigungen wird
immer länger: von letzten Steuersparmöglichkeiten, Investitionen, die noch im alten Jahr getätigt werden müssen bis hin zum
Bausparvertrag, der für die Kinder noch abgeschlossen wird, um
die Prämie fürs alte Jahr noch zu bekommen. Einen Gutteil dieser
Hektik könnten sich viele ersparen, würden sie schon früher im
Jahr beginnen, ihre Ausgaben zu planen und zu steuern. Nützen Sie doch lieber die ruhigen Monate am Beginn des Jahres
und besprechen Sie mit dem Finanzberater Ihres Vertrauens Ihr
persönliches finanzielles Leben. Lassen Sie Ihre bestehenden
Versicherungen und Sparformen überprüfen und servicieren – bei
Ihrem Auto tun Sie es ja auch! Besprechen Sie mit Ihrem Berater
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AAuf di
iinn Kraft.
Kinder bis zum
vollendeten
Kinder
bis zum
14. Lebensjahr
vollendeten
14. Lebensjahr
Aufenthalt an öffentli- Von 21.00 Uhr
chen Orten (Straßen, bis 5.00 Uhr
Aufenthalt
öffentli- Vonverboten
21.00 Uhr
Parks, an
usw.)
chen Orten (Straßen, bis 5.00 Uhr
Parks, usw.)
verboten
Aufenthalt in Nachtlokalen, Bordellen,
Aufenthalt
in NachtWettbüros,
usw.
lokalen, Bordellen,
Wettbüros, usw.
Spielapparate, die
einer Genehmigung
Spielapparate,
unterliegen die
einer(z.B.
Genehmigung
Flipper)
unterliegen
(z.B. Flipper)
Geldspielapparate,
Glücksspiel und
Geldspielapparate,
Sportwetten (außer
Glücksspiel
und
Lotto,
Toto, Tombola
Sportwetten
(außer
und Ähnliches)
Lotto, Toto, Tombola
und Ähnliches)
Jugendgefährdende
Medien und GegenJugendgefährdende
stände
(z.B. Pornos,
Medien
und GegenPaintball,...)
stände (z.B. Pornos,
Paintball,...)
Tabak und Alkohol
(z.B. Wein, Bier,...)
Tabak und Alkohol
(z.B. Wein, Bier,...)
Gebrannter Alkohol
und spirituosenhaltige
Gebrannter Alkohol
Mischgetränke
(z.B.
und spirituosenhaltige
Alkopops)
Mischgetränke (z.B.
Alkopops)
Genuss von
Suchtmittel und
GenussDrogen
von
sonstigen
Suchtmittel und
sonstigen Drogen
Autostoppen
Autostoppen
Erbringung des
Altersnachweises
Erbringung des
Altersnachweises
✘
✘
Kinder mit
AufsichtsKinder
mit
person
Aufsichtsperson
Jugendliche
bis zum
Jugendliche
vollendeten
zum
16.bis
Lebensjahr
vollendeten
16. Lebensjahr
Unbegrenzt, Von 23.00 Uhr
sofern
bis 5.00 Uhr
Unbegrenzt,
23.00 Uhr
Kindeswohl Vonverboten
nichtsofern
gefährdet bis 5.00 Uhr
Kindeswohl
verboten
nicht gefährdet
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Jugendliche ab dem
vollendeten 16. bis
Jugendliche
ab dem
zum vollendeten
vollendeten
16. bis
18. Lebensjahr
zum vollendeten
18. Lebensjahr
Unbegrenzt
Unbegrenzt
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Erlaubt ab 16.
Erlaubt, außer
Lebensjahr,
jugendgefährdende
Erlaubt
ab 16.
Erlaubt,
außer
außer jugendUnterhaltungsLebensjahr,
jugendgefährdende
gefährdende
spielapparate
außer jugendUnterhaltungsUnterhaltungs(erst ab 18)
gefährdende
spielapparate
spiel
apparate
Unterhaltungs(erst ab 18)
(erst ab 18)
spielapparate
(erst ab 18)
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KaRRiERE
01/2015
fit im JOb zum dreizehnten Mal wurde der steirische gesundheitspreis „fit im Job“ im Jahr 2014 bereits verliehen.
platZ Eins der elite report kürte die elite der Vermögensverwalter im deutschsprachigen raum. Von
insgesamt 360 Vermögensverwaltern in deutschland,
österreich, der schweiz und liechtenstein sind nur
44 Häuser empfehlenswert. Von den österreichischen
Banken schaffte es die schoellerbank wieder auf Platz
eins. direktor Heimo Haidmayer freute sich über die
auszeichnung.
22
ExpORttaG claus tüchler (gf ics steiermark), Vorstandsvorsitzender-stv. franz kerber (steiermärkische
sparkasse), Präsident christoph leitl (Wko österreich),
lr christian Buchmann, Präsident Josef Herk und Vizepräsident Jürgen roth (beide Wko steiermark, hinten
v. l.) sowie exportsieger Marc Pildner-steinburg und
norbert Minarik (vorne) beim 10. steirischen exporttag
der Wko steiermark, an dem die exportpreise 2014
verliehen wurden.
fotos: foto fischer, kk, ics/nikola Milatovic, Primik/rfW
die kooperationspartner von „fit im Job – der steirische gesundheitspreis“ Vizepräsident Benedikt Bittmann (Wko
steiermark), lr christopher drexler, Verena nussbaum (stgkk), Präsident Herwig lindner (Ärztekammer), obfrau
daniela gmeinbauer (Wko steiermark, freizeit- und sportbetriebe), lr christian Buchmann, gd gerald kogler
(Merkur Versicherung) und günther stangl (auVa, v. l.) vergaben in vier verschiedenen kategorien auszeichnungen
an jene Betriebe, die ihren Mitarbeitern das beste ganzheitliche gesundheitsprogramm angeboten haben.
Karriere
E x p e r t e n t i pp
Gerald Friedrich
Studien- und Technologie
Transfer Zentrum Weiz
Berufsbegleitend
Studieren
Anfang März 2015 besteht wieder die Möglichkeit, in einen
der vom Studienzentrum Weiz in Zusammenarbeit mit der
Hochschule Mittweida (D) organisierten berufsbegleitenden
Studiengänge einzusteigen. In Vorbereitung ist die Studienrichtung
Wirtschaftsingenieurwesen an den Studienstandorten Bulme Graz
sowie der HTBLVA Ferlach. In das 4-semestrige Aufbaustudium
kann einsteigen, wer eine HTL mit Reife- und Diplomprüfung
erfolgreich abgeschlossen und zumindest ein Jahr ingenieurmäßige
Praxis vorweisen kann. Das Studium ist durch die Kombination
aus geblockten Präsenzphasen (6-7 Wochenendblöcke je Semester
plus eine Woche Vertiefung am Semesterende) und Fernstudium
optimal für den berufstätigen Ingenieur zugeschnitten. Seit 1999
haben bereits mehr als 2.500 berufstätige Ingenieure ein Studium
in einer der drei angebotenen Fachrichtungen (Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Technische Informatik) an einem der 13
Studienstandorte in ganz Österreich erfolgreich abgeschlossen. Wer
Interesse an diesem einzigartigen Studienmodell hat, kann sich gerne im Rahmen von persönlichen Gesprächen nähere Informationen
holen. Da nur eine begrenzte Anzahl an Studienplätzen vorhanden
ist, ist eine rasche Anmeldung empfohlen. – Tel.: 0 3172/603 4020,
www.aufbaustudium.at, gerald.friedrich@aufbaustudium.at
Wirtschaftlich
Nein zur
Nahverkehrsabgabe
Erich Schoklitsch
Landesobmann RfW-Steiermark
W
ährend immer mehr Wirtschaftstreibende in der Landeshauptstadt unter der enormen Last der Ausgaben in Form
von Sozialversicherung, Lohnnebenkosten und Tourismusabgabe stöhnen, nimmt die rot-schwarze Belastungspolitik
in der Steiermark kein Ende. In einer Zeit schwierigster unternehmerischer Voraussetzungen würde das völlig abstruse Vorhaben „Nahverkehrsabgabe“ den Wirtschaftsstandort Graz wichtige Arbeitsplätze kosten und Selbstständige einmal mehr zur Kasse bitten. Der
Vorschlag des ÖVP-Bürgermeisters Nagl, dieses irrationale Vorhaben
durchzusetzen, wäre eine Ohrfeige für alle fleißigen Unternehmer
der Stadt. Bereits im Oktober 2014 wurde diese irrsinnige Steueridee von ÖVP, SPÖ und KPÖ im Rahmen der Budgetpräsentation
2015 ins Spiel gebracht. Demnach sollen von allen Grazer Betrieben
zwei Euro wöchentlich pro Mitarbeiter eingehoben werden. Bei
15 Mitarbeitern sind das zusätzliche 1.560 Euro pro Jahr, bei 1.000
Mitarbeitern sind es 124.800 Euro, die aus unternehmerischer
Leistung abgezapft werden sollen. Mit der Unterstützung des RfW
bei den Wirtschaftskammerwahlen im Februar 2015 setzt man ein
Zeichen gegen die enorme Abgabenpolitik, die tüchtige und fleißige
Unternehmer mit voller Wucht trifft. – www.rfw-stmk.com
23
Karriere
24
Karriere
Die
Kunstharz-
Koche
E
Im Grazer Forschungszentrum des weltweit operierenden
Chemieunternehmens Allnex werden neue Kunstharze
entwickelt. Im steirischen Werndorf werden 65.000 Tonnen des unverzichtbaren Rohstoffs gekocht.
Kaum jemand wird wohl je darüber nachgedacht haben, welche chemische Substanz
dafür sorgt, dass die Pelati aus der Dose
nicht nach Metall schmecken. Ein an der
Innenseite der Dose aufgebrachtes Kunstharz verhindert, dass die Säure der Tomaten
mit dem Metall der Verpackung unangenehme geschmackliche Verbindungen
eingeht.
Kunstharze sind aus dem modernen Leben
nicht mehr wegzudenken. Sie sind Bestandteil von Lacken aller Art, sie machen
Holz witterungsbeständig und schützen die
Oberflächen von Handys und Tablet PCs.
Bevor eine Autokarosserie lackiert werden
kann, fährt sie durch ein Tauchbecken mit
Kunstharz. Produkte von Allnex finden sich
in Autofelgen und Reifen, in Waschmaschinen und Schwimmbädern. „Vieles, was
Menschen zu Hause haben, enthält eines
unserer Produkte“, sagt Andrea Müller, Geschäftsführerin der Allnex Austria GmbH
in Graz.
Allnex-Werk Werndorf
80 Prozent der Kunstharze gehen in den Export
So allgegenwärtig die Kunstharze im Alltag
auch sind, den Hersteller Allnex kennen
wohl nur Kenner der Branche. „Das liegt
25
eben daran, dass wir kein Endprodukt mit
einem bekannten Markennamen anbieten“,
sagt Müller. Der globale Kunstharzmarkt
ist heiß umkämpft; Allnex hat heute 16
Produktionsstätten und 13 Forschungszentren weltweit. Das Unternehmen Allnex ist
relativ jung – auch wenn es die Standorte,
wenn auch unter anderen Eigentümern,
bereits seit über 50 Jahren gibt – es wurde
2013 aus dem amerikanischen Cytec Industries Konzern herausgelöst.
Riesige Kessel
Der Firmenstandort in Graz ist eines der
13 Forschungszentren, produziert wird im
Werk Werndorf. 85 Prozent der dort hergestellten 65.000 Tonnen Kunstharz gehen
in den Export. In riesigen Kesseln von 20
Metern Höhe werden die Harze bis zu einhundert Stunden (inklusive Einstellung und
Filtration) gekocht, wobei die „Zutaten“ genau stimmen müssen. Nicht jedes Produkt
kann in jedem Kessel hergestellt werden.
Denn abhängig davon, wie empfindlich das
Harz ist, das als nächs­tes produziert werden
soll, müssen bei der Reinigung besondere
Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden.
Karriere
Allnex-Forschungszentrum Graz
Innovation als Trumpf im globalen Wettbewerb.
Eine der größten ist wohl die Auslastung
der Standorte. Denn obwohl beinahe die
Hälfte der Umsätze in Europa gemacht
wird, findet das Wachstum derzeit in Asien
statt. „Zur Zeit verkaufen wir dort zwar nur
rund 24 Prozent unserer weltweit erzeugten
Produkte“, sagt Müller. „Wir müssen unsere
Kapazitäten in diesem Raum stärken.“ Was
natürlich nicht so leicht machbar ist. Es sei
generell schwer, Menschen dazu zu bewegen, für ein paar Jahre nach Asien zu gehen.
„Mobilität ist in Österreich, aber auch in
Europa nach wie vor ein großes Thema“,
sagt sie. Nur wenige seien zu diesem Schritt
bereit.
Man ist seit Jahren bemüht, das Werk
Werndorf schrittweise zu modernisieren.
Aus Gründen der Arbeitssicherheit, der
Kostenoptimierung, aber auch um die
Fehleranfälligkeit zu minimieren und
dadurch die Qualität der Produkte zu
verbessern. Investitionen jedweder Art seien
aber generell wichtig, auch um Mitarbeiter
zu motivieren. Dabei geht es für Müller
nicht allein um Geld, sondern vermehrt
um die Investition in die Ausbildung von
Lehrlingen. Dies sei schon deshalb wichtig,
damit man verhindern kann, dass mit dem
Ausscheiden erfahrener Mitarbeiter Wissen
und Können verloren gehe. „Wir waren
auch heuer wieder in der Lage, einige Lehrlinge aufnehmen zu können“, sagt Müller.
„Das hat nicht nur positive Auswirkungen
auf das Betriebsklima. Ein frischer Wind
ist immer gut.“ Müller freut sich darüber,
dass unter den vielen Bewerbungen für
Lehrstellen bei Allnex immer wieder viele
Mädchen seien. „Diversity wird bei Allnex
gelebt und gefördert und trägt sehr positiv
zum Mitarbeiterengagement bei.“
„Lehrlinge haben eine positive Auswirkung auf das Betriebsklima.“
Allnex-Geschäftsführerin
Andrea Müller
Anker Forschung
Was Europa nach wie vor einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Asien verschaffe,
das sei das exzellente Fachwissen von
Mitarbeitern. „Innovation und Know- how,
sind unser Anker in Europa“, sagt Müller
und unterstreicht die gute Kooperation
mit den Universitäten. Der wirtschaftliche
Einbruch 2009 habe auch Allnex hart getroffen, gibt Müller zu. „Wir mussten einen
26
Fotos: Allnex, Wohlgemuth
Vorarbeit zur Harzproduktion wird am
Forschungsstandort Graz geleistet. In
den kleineren Versuchskesseln werden
neue Produkte entwickelt. Die Experten
der Grazer Forschungsabteilung arbeiten
hart daran Kundenwünsche jederzeit zu
erfüllen, Produkte zu verbessern und
durch gezielte Innovation, neue Produkte
zu lancieren. Andrea Müller, die neben
der Geschäftsführung der steirischen
Standorte, auch für das gesamte Personalmanagement in den EMEA Niederlassungen zuständig ist, spricht offen über
die Herausforderungen, mit denen das
Unternehmen zu kämpfen hat.
Karriere
Die
KunstharzE
Koche
„An den steirischen Stand­
orten haben Mitarbeiter
auch globale Aufgaben.“
massiven Auftragseinbruch verkraften, das
war schlimm, auch wenn es viele Unternehmen getroffen hat.“ Ein Einbruch, der auch
in Europa zu massiven Restrukturierungen
geführt hat. „Auch wenn wir alles getan haben, um die Einschnitte abzufedern, waren
diese Maßnahmen hart, unerfreulich und
alles andere als schön.“
unserem Unternehmen ist es üblich, dass es
auch Mitarbeiter an den einzelnen lokalen
Standorten gibt, die globale oder regionale
Funktionen haben wie ich.“ Die Kombination aus einem globalen, regionalen und
lokalen Aufgabengebiet ist manchmal eine
große Herausforderung, die aber immer
wieder aufs Neue Freude macht.
Müller schafft es regelmäßig unter die
TOP-500 der Manager in Österreich. Als
Director Human Resources ist sie für das
gesamt strategische und operative Personalwesen in EMEA zuständig. Daneben
betreut sie Projekte, wie den Aufbau eines
neuen Shared Service Centers in Riga, das
unter anderem für Personalverrechnung,
Zeiterfassung, IT und selektive Bereiche des
Finanzwesens zuständig sein wird und sie
leitet auch den gesamten globalen Change
Management Prozess im Rahmen der Einführung eines einheitlichen ERP Systems.
Müller verbringt im Durchschnitt zwei
bis drei Tage der Woche in Graz. Den Rest
der Zeit ist sie beruflich im Ausland. „In
Deshalb sei es auch wichtig, dass Mitarbeiter lernen, mit kulturellen Unterschieden
sensibel umzugehen. „Interkulturelles
Lernen spielt bei uns eine große Rolle“, sagt
sie. „Zum Glück finden das viele unserer
Mitarbeiter spannend.“ Wie wichtig es ist,
über kulturelle Besonderheiten Bescheid zu
wissen, das hat Müller auch einmal selbst
auf die unsanfte Art gelernt. „Ich habe in
Spanien meine Mitarbeiter für acht Uhr
ins Büro bestellt und deren Mittagssiesta
einfach ausfallen lassen“, sagt sie heute
lachend. „Man kann sich vorstellen, dass ich
mich damit nicht gerade beliebt gemacht
habe; habe das aber bei dem erst um 22.00
Uhr beginnenden Dinner dann gebüßt.“
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Frohe
Weihnachten
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27
Karriere
„Leben &
Arbeiten
wie
andere
auch“
28
Karriere
Es ist ein Vorzeigeprojekt gelebter, sozialer Verantwortung: Die Lebenshilfe
und der Waldverband Steiermark geben
Menschen mit Behinderung in den Regionen Leoben, Bruck/Mur und Ennstal
eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt und erhalten damit unsere
wertvolle, steirische Waldlandschaft.
Vorzeigeprojekt
Ferenc Ullmann (GF LH Leoben), Karin Prethaler (GF LH Bruck/Mur),
Gertrude Rieger (GF LH Ennstal), Obmann Paul Lang (Waldverband Steiermark)
Österreich und vor allem unser Bundesland Steiermark bekennen sich zu den Menschenrechten von Menschen mit Behinderung. Dass dies nicht nur eine gesetzliche Bestimmung und
Verankerung auf dem Papier ist, beweist nun ein Vorzeigeprojekt
engagierter Partner: Die Lebenshilfe Leoben, die Lebenshilfe Bruck/Mur, die Lebenshilfe Ennstal und der Waldverband
Steiermark haben sich mit Unterstützung des Landes Steiermark
zusammengetan und das Pilotprojekt „Green Care Wald/Soziale
Waldarbeit – Zukunftsweisende Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung“ ins Leben gerufen.
Experte
Ferenc Ullmann
GF Lebenshilfe Leoben
„Hier wurde mit starken Partnern ein visionäres, sinnstiftendes
Arbeitsplatzmodell für Menschen mit Behinderung trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen mit Rekordarbeitslosenzahlen
geschaffen, bei dem gegenseitige Wertschätzung aufgebaut wird,
Barrieren abgebaut werden, bei dem alle direkt beteiligten Partner
profitieren und auch ein gesellschaftlicher Nutzen entsteht.“
Gegen den Fachkräftemangel
Durch diese Zusammenarbeit werden Menschen mit Behinderung
auf dem ersten Arbeitsmarkt bei verschiedenen Tätigkeiten im
Umfeld der Land- und Forstwirtschaft, etwa bei Waldpflegearbeiten, Brennholzaufbereitung am Biomassehof, Bäume pflanzen
oder Freischneiden und Markieren von Wanderwegen eingesetzt.
Im Vorfeld des Projekts war es den Verantwortlichen wichtig
abzuklären, wie, wo und wann Menschen mit Behinderung zu
einer marktüblichen Entlohnung nachgefragter Dienstleistungen
eingesetzt werden können. Im Bereich der Land- und Forstwirtschaft fallen sehr viele Arbeiten an, die in der Vergangenheit durch
den Fachkräftemangel überhaupt nicht oder nur teilweise erledigt
werden konnten. Behinderte Menschen können diese Arbeiten sehr
verantwortungsbewusst und vor allem mit großer Freude erledigen
Experte
Siegfried Schrittwieser
Landeshauptmann-Stv.
„Dieses Projekt ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung:
Menschen mit Behinderung, die entsprechende Fähigkeiten
aufweisen, sollen nicht nur in den Werkstätten, sondern auch im
Produktionsprozess am ersten Arbeitsmarkt Beschäftigung finden.
Das entspricht auch dem Aktionsplan des Landes Steiermark zur
Umsetzung der UN-Behindertenkonvention.“
Gelebte Nachhaltigkeit
Bei diesem Projekt steht vor allem der Mensch, aber noch ein
zweiter wesentlicher Faktor im Blickpunkt: die Nachhaltigkeit.
Und das in doppeltem Sinne: im Sinne der Wirtschaft, Menschen
zu beschäftigen und Wertschöpfung zu erlangen und im Sinne
der Umwelt, um Holz und dessen Nutzen auch für die nächsten
Generationen erhalten zu können. Das Denken in mehreren Jahrzehnten spielt in der Forstwirtschaft eine besondere Rolle. Heute
werden Bäume gepflanzt, welche erst Generationen später geerntet
werden können. Diese nachhaltige Bewirtschaftungsform stellt ein
großes Vorbild für viele Lebens- und Wirtschaftsformen unserer
heutigen Gesellschaft dar. Mit dem Waldverband Steiermark
haben Waldbesitzer in der Steiermark eine Organisation geschaffen, der mittlerweile bereits ein Drittel der steirischen Waldbauern
angehören. Mit dem Engagement in Green Care Wald/Soziale
Waldarbeit entstehen viele gesellschaftliche und wirtschaftliche
Vorteile für die Steiermark. Diese Zusammenarbeit baut Barrieren
ab und verschafft ein besseres Verständnis der unterschiedlichen
Bedürfnisse füreinander.
Experte
Johann Seitinger
Landesrat
„Die Land- und Forstwirtschaft bietet ein wirklich breites Betätigungsfeld, von dem nicht nur die eingesetzten Mitarbeiter, sondern
auch die einzelnen Betriebe profitieren. In Zukunft muss es uns
gelingen, diese Zusammenarbeit weiter auszubauen, um noch
mehr sinnstiftende Einsatzmöglichkeiten anbieten zu können.“
Experte
Paul Lang
Obmann Waldverband Steiermark
„Die 14.500 Mitglieder des Waldverbands Steiermark bieten im
Rahmen dieses Projekts ein riesiges Potential an Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung.“
www.lebenshilfe-leoben.at, www.waldverband-stmk.at
29
KaRRiERE
wählEn
ZAHLT SICH
AUS!
in der steirischen Wirtschaftskammerwahl vom 24. bis 26. februar
2015 können die steirischen unternehmerinnen und unternehmer ihre Vertreter selbst bestimmen und damit sicherstellen, dass
kammer und fachorganisationen
ihre interessen und anliegen
wahrnehmen.
die Möglichkeit, die eigene
zukunft mitzubestimmen, sollte
sich niemand entgehen lassen. Wer
seine stimme abgibt, setzt damit
ein wichtiges zeichen – nur so
kann man sichergehen, dass die
eigenen interessen vertreten werden und sich etwas zum Positiven
verändert. nutzen sie ihr Wahlrecht und wirken sie damit aktiv
an der gestaltung wirtschaftlicher
rahmenbedingungen mit. eine
hohe Wahlbeteiligung stellt für uns
eine starke legitimation dar und
gibt der Wko noch mehr gewicht
bei Verhandlungen.
Besonders bequem ist die Wahl
mit der Wahlkarte – fordern sie sie
noch heute an!
info
Vom 24. bis 26. februar 2015
finden die Wirtschaftskammerwahlen in der steiermark
statt. Mit der Briefwahl können sie bequem von zu Hause
aus wählen: Wahlkarte ab sofort unter 0316/601-616 oder
unter wko.at/wahl beantragen!
mEhR KOnsum duRch
MEHR NETTO VOM BRUTTO
Was bleibt eigentlich von den jährlichen
Lohnerhöhungen in österreich über? Zu
wenig, meinen Arbeitgeber und Arbeitnehmer unisono! Dagegen hat sich nun eine
sozialpartnerschaftliche Allianz gebildet,
die einen konkreten Lösungsvorschlag
erarbeitet hat.
Jeder zweite euro fällt bei lohnerhöhungen der
kalten Progression zum opfer, das heißt: Wer
beispielsweise statt 2.000 euro brutto 2.040 euro
brutto bekommt, dem bleiben davon gerade einmal 20,81 euro netto übrig. Mit dieser unbefriedigenden situation möchten sich arbeitgeber und
arbeitnehmer nicht länger abfinden und schlagen
– unterstützt durch die kammer der Wirtschaftstreuhänder steiermark – eine steuerfreistellung
der gehaltserhöhungen vor. geht man von einer
steuerbefreiung von über 2 % – das entspricht
der durchschnittlichen lohnerhöhung – über alle
Bereiche hinweg aus, dann würde das ein verfügbares Mehreinkommen von rund 1,2 Milliarden
euro bedeuten. die erhöhung dieses einkommens
führt zu einer steigerung der heimischen Bruttowertschöpfung um 830 Millionen euro, wie eine
kurzanalyse von Joanneum research ergeben hat
15.000 aRbEitsplätZE
damit einher geht die schaffung von rund
15.000 arbeitsplätzen. zusätzlich erhöht sich der
private konsum um 1,3 Milliarden euro und das
verfügbare einkommen der österreicherinnen
und österreicher steigt um 1,5 Milliarden. „diese
Maßnahme bedeutet einen starken impuls für die
30
steirische Wirtschaft. und noch etwas ist wichtig:
eine gehaltserhöhung muss ihren namen auch
verdienen! Wenn dem Mitarbeiter davon nichts
bleibt, dann fühlt er sich gefrotzelt! er verliert die
Motivation und das wiederum wirkt sich negativ
auf das unternehmen aus“, so Hermann talowski,
obmann der sparte gewerbe und Handwerk in
der Wirtschaftskammer steiermark, der diesen
Vorstoß initiiert hat. unterstützung gibt’s von der
arbeitnehmerseite. nationalrat Josef Muchitsch,
obmann des ausschusses für arbeit und soziales:
„das thema steuerentlastung brennt unter den
nägeln! die zeit für eine entlastung der arbeitnehmer ist überreif. es kann nicht sein, dass ein
arbeiter mit 1.500 euro Brutto-Monatslohn von
seiner lohnerhöhung 36,5 Prozent steuern zahlt
und im gegensatz ein spekulant mit Millionengewinnen nur 25 Prozent! dieses ungleichgewicht
gehört schleunigst geändert.“
mEhREinnahmEn
auch der finanzminister darf sich über Mehreinnahmen freuen: denn die zusätzlichen
konsumausgaben, die investitionen und die
neu geschaffenen Jobs erzeugen ein zusätzliches
steueraufkommen (steuerpflichtige gewinne,
körperschaftssteuer, lohn- und einkommenssteuer etc.) von rund 0,48 Milliarden euro. „der
Vorschlag ist als schnelle und kurzfristige Maßnahme zur Belebung des konsums sehr interessant“,
meint auch Michaela christiner, Präsidentin der
kammer der Wirtschaftstreuhänder steiermark.
das vorgeschlagene Modell ist nicht als dauerhafte Maßnahme konzipiert, sondern als schnell
greifende übergangslösung – so lange nämlich, bis
die Bundesregierung die konkreten Pläne für eine
groß angelegte steuerreform auf den tisch legt
und diese auch umsetzt!
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Karriere
200 Neubau-Wohnungen
Herbergssuche 2014
C&P Immobilien hat im zweiten
Halbjahr vier Anlegerwohnungsobjekte an Anleger, Eigentümer
und Mieter in Graz übergeben.
Die größte Wohnanlage Blue
Ship Two mit 124 Wohnungen in
der Liebenauer Hauptstraße 28
konnte sogar drei Monate vor der
geplanten Fertigstellung übergeben werden.
Ehrenpreis
LGF StVP Detlev Eisel-Eiselsberg, Bgm.
Siegfried Nagl, Moderatorin Heidi Glück und
LH-Stv. Siegfried Schrittwieser (v. l.) beim
DiensTalk der Steirischen Volkspartei zum
Thema „Wer klopfet an? Herbergssuche 2014
– Asylpolitik zwischen Recht und Wirklichkeit“.
Der Dr.-Karl-Kummer-Ehrenpreis
wurde an Caritas Direktor Franz
Küberl (2. v. r.) verliehen. AK
Steiermark-Präsident Josef Pesserl,
Landesrat Christopher Drexler und
Klaus Poier (Obmann steirisches
Kummerinstitut, v. l.) strichen seinen wichtigen und großen Einsatz
hervor.
Christian Scambor (Verein für Männer und
Geschlechterthemen Steiermark), Marina Sorgo
(Gewaltschutzzentrum), Frauenlandesrätin Bettina Vollath, Susanne Pekler (Neustart-Leiterin)
und Michaela Gosch (Frauenhaus-GF) beziehen
mit der Kampagne „Du hast die Wahl – gewaltfrei.14“ Stellung gegen Gewalt an Frauen.
Tipps von
der Besten
Rund 150 Tennisbegeisterte verbrachten
im Landesleistungszentrum Leibnitz einen
spannenden Nachmittag mit Österreichs
erfolgteichster Tennisspielerin aller Zeiten:
Babsi Schett (l.), im Bild mit STTV-Präsidentin Barbara Muhr und Ex-Profi und
Schett Ehemann Joshua Eagle.
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Fotocredits: Land Steiermark/Promitzer, GEPA pictures, C&P, Foto Fischer/STVP, Neubauer, KK, steiermark.at/Promitzer, Stefan Kristoferitsch
Gegen Gewalt an Frauen
Karriere
AuSSergewöhnlich wohnlich
Die Wohnungseigentümer Herr und Frau Trutnovsky, Arch. Michael Neuwirth, Bezirksvorsteher
Johannes Obenaus sowie die Bauherren von UBM Realitätenentwicklung und nhd immobilien
Hans Leger, Peter Maitz, Christian Leger, Sonja Kopf und Gernot Kulmer (Kulmer Bau, v. l.)
beim Spatenstich für das Wohnbauprojekt Kahngasse 12 im Bezirk Geidorf.
KlimaschutzAbfalltool LH-Stv. Siegfried Schrittwieser, Universitätsprofessor Roland Pomberger
und LR Johann Seitinger (v. l.) präsentierten ein in der Steiermark neu
entwickeltes Klimaschutz-Abfalltool,
das Treibhausgas-Emissionen sichtbar
macht und hilft, Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Steirische Bosnien-Initiative
Erfolgreiche Entwicklung
Europalandesrat Christian Buchmann mit
EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn
auf der steirischen Bosnien-Konferenz, die
gemeinsam mit dem European Policy Center
und der Karl Franzens Universität in Brüssel
stattfand.
LH-Stv. Hermann Schützenhöfer (r.) stattete
der Therme Loipersdorf einen Besuch ab und
überzeugte sich von der Erfolgsstory des touristischen Leitbetriebs. Wolfgang Wieser (GF
Therme Loipersdorf, l.) und Bgm. Johann
Urschler (Großwilfersdorf) freuten sich über
die Zusammenkunft.
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KaRRiERE
ERfOLgsgEschichtE
Mit viel innovationsbereitschaft startet Maximilian schleich
(vorne, M.) mit der schleich gruppe in eine moderne zukunft
und hat im zuge dessen nicht nur den namen geändert – auch
die struktur und der optische auftritt haben eine neuerung
erfahren.
Inn o vat Iv
die steiermärkische sparkasse ist ein Partner der Jungforscherinitiative. Mit insgesamt 72.000 euro werden heuer drei dissertanten gefördert. othmar ederer (Vorsitzender universitätsrat,
l.) und friedrich santer (Vorstandsvorsitzender steiermärkische Verwaltungssparkasse, r.) bei der stipendienvergabe.
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ursula Hilberger (alle Mercedes Wittwar, v. l.) beim Herbstfest
im nutzfahrzeug Hauptbetrieb der firma Wittwar in zettling,
wo der neue Vito, die neue V-klasse und die gesamte nutzfahrzeugpalette präsentiert wurden.
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fotos: steiermärkische sparkasse, Verena kaiser, Wolf/Wittwar, Bauernbund, steiermark.at/frank, foto fischer
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WB-spitzenkandidat und Wko steiermark Präsident Josef Herk (v.
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schmied und zimmermeister und Juror Josef konrad (v. l.)
bei der Wahl der neuen „Hüttenlandschaft“ für den steirischen
Bauernbundball.
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Schutz und Energie oder ist eine
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ie trend-,farbe‘ des Winters 2014/2015 ist schwarz!
eleganz trifft in dieser saison auf raffinesse: schwarz wird
durch verschiedenste Modelle, formen und applikationen
zum echten Hingucker. das geht von klassisch über chic
bis hin zu rockig. Vor allem Booties, spitze Pumps und neu
interpretierte overknee-stiefel haben es den damen angetan.
neben schwarz sind aber auch Brauntöne sehr im trend –
Mocca, taupe oder cognac. aufhellende akzente in sand und
nudetönen werden bei Boots und
Pumps gespielt. Bei den Materialien
läuft glattleder dem Velours den
rang ab und gewinnt zunehmend
an Bedeutung. Bei knöchelhohen
schnürboots sorgen sprayfinishs und
two-tone-effekte für eine lässige
note. Bei applikationen sind derzeit
schnallen und riemen genauso hoch
im kurs wie cut outs. nieten gibt es
nur noch vereinzelt.
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alpinE
eLegAnZ
rossignol
die Marke rossignol steht für Qualität, gepaart
mit attraktivem design und begeistert gestern
wie heute mit leidenschaftlichem engagement.
1907 fertigte der zimmermann abel rossignol,
ein sehr engagierter skifahrer, seine ersten ski
aus massivem Holz. der Beginn einer unvergleichlichen erfolgsgeschichte, denn bereits 30
Jahre später wurde emile allais auf rossignol-ski
Weltmeister. Bis heute setzen die besten skifahrer
auf die französische traditionsmarke: Bernadette
schild (aut), christof innerhofer (ita), tessa
Worley (fra, aktuelle Weltmeisterin im riesentorlauf schladming 2013) und frida Hansdotter (sWe) sind nur einige Beispiele, die dank
rossignol herausragende erfolge erzielen. aber
auch abseits des Weltcup-zirkus setzen skifahrer
weltweit – gleich ob auf oder abseits der Piste –
auf die einmalige Qualität und innovationskraft.
so entwirft und fertigt rossignol ski, Bindungen,
schuhe, snowboards, technisches equipment
und textilien. die unvergleichliche zuverlässigkeit und Qualität gepaart mit modernsten
designs treffen stets den zahn der zeit.
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fotos: rossignol
Inspiriert durch die Geschichte des alpinen Skirennlaufs
präsentiert Rossignol „1907“,
die modernste alpine Linie,
die es auf dem Markt gibt. Die
Kollektion drückt sich durch
den schicken Stil der wahren Skilegenden, die uns die
schönsten Momente im Skisport beschert haben, aus.
Lebensstil
Schneiderkunst
Brühl
Fotos: Volker Wohlgemuth, KK
Huntsman ist einer der ältesten Herrenschneider in der dafür berühmten Savile Row in London. Gegründet im Jahre 1849, schafft es das
Unternehmen seit über 150 Jahren erfolgreich,
Tradition und Innovation zu vereinen. Diese
Werte verbindet Huntsman mit dem Hause
Brühl, wo die edlen Kreationen in Graz und
Wien präsentiert werden.
Modeexperten
Huntsman Geschäfts führer Sven Ley und
George Gioltzouoglou von der Firma Brühl (v. l.)
Der britische Traditionsschneider Huntsman steht für perfekte
Schneiderkunst, höchste Qualität und britisches Understatement.
Es ist also kein Zufall, dass die exklusive Männermodenmarke
Brühl als Partner für Österreich auserwählt hat. Beide Unternehmen blicken auf eine über 100-jährige Tradition zurück und haben
starke britische Bande. Bei Brühl werden dem Kunden feinste
Stoffe in perfekter Verarbeitung mit herausragendem Service
angeboten. „Mit der Marke Huntsman ist es uns gelungen, unseren
anspruchsvollen Kunden traditionelle britische Maßschneiderei in
Österreich zu offerieren“, freut sich George Gioltzouoglou, von der
Firma Brühl. Huntsman wurde Ende 2012 vom belgischen Unternehmer Pierre Lagrange und dem Designer sowie Creative Director Roubi L’Roubi übernommen und bietet „Made-to-Measure“
Maßkonfektion sowie den vollen „Bespoke“ Service an. Vor einem
Jahr wurde zusätzlich eine hochexklusive „Ready-to-Wear“ Linie
eingeführt. Zeitgleich ist Sven Ley, aus der Unternehmerfamilie,
die Escada gegründet hat, als Partner und Geschäftsführer zu
Huntsman gestoßen und seither für den strategischen Auf- und
Ausbau der „Ready-to-Wear“ Kollektion sowie die weltweite Expansion verantwortlich. Sven Ley ließ es sich nicht nehmen, für die
Präsentation der aktuellen Herbst-/Winterkollektion nach Graz zu
kommen. „Mit Brühl haben wir in Österreich einen idealen Partner
gefunden, um unsere exklusiven Kreationen im gehobenen Umfeld
in Graz und Wien anzubieten.“ Mit Huntsman ergänzt Brühl sein
umfangreiches Sortiment, das Marken wie Brioni, Canali und
Zegna umfasst, um einen weiteren exklusiven Hersteller.
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lEbEnsstil
CHINA
RundREisE
13 tage im reich der Mitte – Merkur-ihrurlaub bietet dazu eine außergewöhnliche rundreise mit speziellen Highlights.
Beginnend mit der Metropole Peking
führt die tour mit dem Hochgeschwindigkeitszug nach xian und dem Phänomen der terrakotta-armee. danach
folgen einige tage auf einem luxuskreuzfahrtschiff entlang des flusses Yangtze
mit dem finale der reise in shanghai.
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destinationen wie z.B. Mauritius, reunion, die seychellen, Malediven oder die
Vereinigten arabischen emirate mit
tollen stop-over-Programmen in
dubai. Besonderheiten: die Hochzeitsplanung mit einem Weddingplaner
für Mauritius oder die seychellen oder
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Weihnachten in einer der pulsierendsten
Metropolen der Welt in kombination mit
strandurlaub – emirates bietet dazu die
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MAURITIUS
RÉUNION
SEYCHELLE
N
MALEDIVEN
V.A.E.
OMAN
Urlaub
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2014/15
Lebensstil
Körper und
Geist in Balance
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Cornwall
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umfangreiches Seminarangebot und ein tägliches kostenloses
Sportprogramm bieten vielerlei Möglichkeiten, sich rundum
gesund und wohlzufühlen.
Das Behandlungsangebot umfasst nicht nur klassische Massagen,
sondern auch alternative Behandlungen, Anwendungen aus dem
Ayurveda und die in der Therme Loipersdorf entwickelten Ansätze der Ganzheitlichen Loipersdorf Methode. Sportbegeisterte erhalten bei der sportmedizinischen Grunduntersuchung und dem
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die schönsten Regionen Südenglands. Sie folgen nicht nur den Spuren
der Rosamunde Pilcher, sondern lernen die verschiedensten Facetten
und Aspekte Südenglands kennen. Drei Nächtigungen verbringen
Sie direkt im Herzen von Cornwall – im Ferienort Newquay, das
ermöglicht ein intensives aber gleichzeitig auch gemütliches Besichtigungsprogramm ohne Zeitdruck. Ein Aufenthalt in der berühmten
Universitätsstadt Oxford sowie eine Stadtrundfahrt in der Weltmetropole London vervollständigen Ihre Eindrücke vom „english way of life“.
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Seminarangebot der Lebensakademie à la Loipersdorf umfasst
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dem Gleichgewicht geraten ist – Experten aus dem Ernährungs-,
dem mentalen, aber auch aus dem ganzheitsmedizinischen und
energetischen Bereich nehmen Sie an der Hand. Sie helfen Ihnen,
sich zu finden, zu entdecken, zu entfalten und zu entwickeln.
Während Sasha Walleczek Sie beim Abnehmen unterstützt, führt
Sie Olympiasieger Felix Gottwald über die Stille und Meditation
zum Erfolg. Dr. Wolfgang Kölbl lehrt, die Sprache der Seele zu
verstehen und aus dem Herzen zu handeln. Mit Baldur Preiml,
Rüdiger Dahlke und weiteren namhaften Vortragenden wird das
Angebot der Lebensakademie à la Loipersdorf im Jahr 2015 um
zahlreiche neue Formate zum Thema ganzheitliche Gesundheit
erweitert. Nähere Informationen zum Seminar-, Behandlungsund Sportangebot der Therme Loipersdorf finden Sie unter
U n t e rw e g s
BEREIT FÜR DIE WM
Karl Fussi
GF Kreischberg und Lachtal
u
nser Highlight in dieser Saison ist natürlich ganz klar die FIS
Freestyle Ski & Snowboard WM vom 15. bis 25. Jänner 2015.
Die „Lieblingssteirer“ als WM-Orte – dies ist eine unbezahlbare Werbung für den Kreischberg und das Lachtal am
internationalen Ski- und Snowboardmarkt. Rund 250 Journalisten
werden die Bilder aus der Region und den mehr als 1.000 Sportlern aus knapp 50 Nationen in die gesamte Welt hinaustragen. Die
23 Medaillenentscheidungen werden in etwa 30 Ländern live im
TV übertragen, in allen anderen Staaten dieser Erde kann man
die Bewerbe live auf YouTube mitverfolgen. Somit ergibt sich ein
enormer Werbewert für uns, von dem wir sicherlich die nächsten
Jahre noch entscheidend profitieren können. Auch während der
FIS Freestyle Ski & Snowboard WM bieten die „Lieblingssteirer“
praktisch uneingeschränktes Pistenvergnügen. Am Kreischberg
finden sämtliche WM-Bewerbe direkt bei der Talstation statt. Das
heißt, dass von den 40 Pistenkilometern auch während der WM 38
perfekt präparierte Pistenkilometer ungehindert zu befahren sind.
Am Lachtal wird lediglich die Piste bei den Hebertliften für ein
paar Tage gesperrt sein. Dem Spaß im Schnee steht somit nichts im
Wege! – www.lieblingssteirer.at
Foto: Therme Loipersdorf; Werbung
www.therme.at/mein-gesundheitszentrum
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Paket beinhaltet folgende Leistungen:
Halbpension (Buffett), Zimmer mit Balkon und Klima-Anlage, Wellnes-Tasche
(Bademantel und Badetuch), Obst &
Flasche Thermalwasser am Zimmer, Unbegrenztes Eintritt in die Wellness-Oase
Orhidelia, Unbegrenztes Eintritt in die
Saunawelt des Wellnesszentrum Termalija, Unbegrenztes Baden im Wellnesszentrum Termalija, Gutschein 10,00 € für
Abenessen (a la carte) wechsel von Hotel
nach: Gasthaus Lipa, Restaurant Gratiola
oder Schloß Mihanović (Tuhelj CRO), 1x
Arzt-Beratung im Gesundheitszentrum
Olimia im Hotel Breza, 1x Fen Frisur (Friseursalon im Hotel Sotelia), Wi-Fi Gratis.
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zusätzlich – Massage Olimia (60 Min.)
5 Tage (4 Nächte) Paketbeinhaltetzusätzlich – für Sie: Vitae Massage (60 Min.),
Body relax Massage (60 Min.) Ayurveda
Kopf Massage (30 Min.) für ihm: Massage
Olimia (60 Min.), Entspanungs Massage (50
Min.), Fuss-Refelx-Zonnen Massage (30 Min.)
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Paket 3 Tage (2 Nächte)
292,50 € p.P. im Doppelzimmer
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die therme olimia in slowenien ist ein ort, der
im einklang mit der unberührten natur, dem
wohltuenden Heilwasser und den freundlichen
Menschen steht. die hügelige landschaft, in der
die jahrhundertealte tradition der Heilkunde
und die älteste apotheke sloweniens zu Hause
sind, ist eine Quelle des lebens und der Vitalität.
die Wellnessoase ist nicht mit anderen gesundheits- und freizeiteinrichtungen vergleichbar
und das Management arbeitet hart daran, diesen
unterschied noch weiter auszubauen. die
nähe zum Besucher wird in allen Bereichen der
therme großgeschrieben. da sich die ansprüche von Menschen, die eine therme aufsuchen
immer wieder ändern, ist man hier stets darum
bemüht, sich an die neuen Herausforderungen
anzupassen. um Besuchern ein positives gefühl
zu vermitteln, müssen sowohl technische, wie
auch persönliche aspekte gepflegt werden. die
harmonische teamarbeit im thermenkomplex
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führt zu entspannten Mitarbeitern und genau
diese Harmonie überträgt sich auf die gäste.
Besonders der Wellness- und gesundheitsgast
erweist der therme mit seinem Besuch hohes
Vertrauen. Was in der therme olimia besonders
auffällt ist die Herzlichkeit des Personals und
das entgegenkommen der einheimischen. nicht
nur im Hotel, wo der kellner seine gäste schon
nach einem tag wie stammkunden behandelt,
auch in der umgebung hat man das gefühl, dass
selbst ein lächeln „im Preis inbegriffen“ ist. auch
das gebiet rund um Podcˇetrtek strahlt etwas
Heimeliges, familiäres aus. überall trifft man
freundliche Menschen, es gibt urige Wirtshäuser
und geschichtlich interessante ausflugsziele. als
gast fühlt man sich nicht nur als könig, sondern
vor allem als freund und das ist mehr wert als
alles andere.
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fotos: therme olimia
11.1.- 1.3.2015
Lebensstil
K
hoch 3
Der K-Berg – verspricht frisch präparierte Pisten für sportlich Aktive
Die K-Alm – lädt zu Gaumenfreuden, guter Stimmung und Après-Ski
Das K-Hotel – steht für richtig gut Urlaub machen und entspannen
Fotos: KK
Zwischen Pistenspaß und Pulverschnee, zahlreichen Liftanlagen und
traumhaften Langlaufloipen, zugefrorenen Seen und märchenhaften
Wanderwegen findet man ein Hotel, das seines Gleichen sucht: das
familiär geführte Hotel Kornock auf der Turracher Höhe. Hier erwartet die Gäste eine Auszeit vom Feinsten! Begonnen bei den lichtdurchfluteten und liebevoll aufbereiteten Zimmern, die heuer um
sechs neue Zirbenzimmer – auf der Turracher Höhe findet man den
größten Zirbenwaldbestand Europas – erweitert wurden, erstreckt
sich das Wohlfühlambiente bis in den Wellnessbereich, der das
persönliche Wohlergehen unterstreicht. Neben einem Indoor-Pool,
verschiedenen Saunen und einem Fitnessraum mit Cardiogeräten
wurde auch dieser um eine Zirbensauna, Kneippbecken, Eisgrotte
und einem Panorama-Ruhebereich mit Wärmeliegen erweitert.
liegt im Herzen des Skigebietes, gleich neben der KornockTalstation und verspricht Rundumversorgung für Groß und
Klein. Doch die K-Alm besticht nicht nur durch regionale
und internationale Speisen: Das Highlight ist der 1. Speck- &
Käsehumidor Europas. Außerdem kommen Wintersportler
hier in den Genuss des 1. „Ski Drive In“, der täglich ab 09.00
Uhr geöffnet ist. Die Schirmbar direkt daneben steht nicht nur
für gemütliches Beisammen sein, sondern vor allem für „beste
Partystimmung und Après-Ski“ mit Auftritten von Gast DJ’s.
Sollten Sie Räumlichkeiten für private Feiern oder Meetings
suchen, bietet die Lounge im Obergeschoss der K-Alm die optimale Möglichkeit dazu.
Hotel Kornock, Familie Strablegg
8864 Turracher Höhe 120, Tel.: 0 4275/8228, E-Mail: kornock@hotel.at
www.kornock.at
Wenn man auf der Turracher Höhe das Außergewöhnliche
sucht, ist man bei der K-Alm an der richtigen Adresse. Sie
43
01/2015
sUPer
spORtwaGEn
exakte zahlen lassen sich in dieser klasse selten herauslocken, schon gar
nicht, was den Preis betrifft. Man kann jedoch davon ausgehen, dass die
corvette z06 mehr als 100.000 euro kosten wird. der amerikanische
supersportwagen braucht von 0 auf 100 km/h drei sekunden, was angesichts der 659 Ps im 6,2 liter V8-Motor nicht sonderlich überrascht.
auswählen kann man zwischen einem 7-gang-schaltgetriebe oder einer
8-gang-automatik mit schaltpaddeln. rekordverdächtig sind auch seine
Werte beim Bremsen: aus einer geschwindigkeit von 96,56 km/h (60
Meilen pro stunde) kommt die corvette nach 30,358 Metern zum stillstand. Bestellbar ist der supersportwagen ab dezember, erste auslieferungen soll es schließlich im frühjahr 2015 geben. – www.chEvROlEt.at
44
lexus hat mit dem nx 300h viel
vor, immerhin soll er künftig rund
30 Prozent der gesamten lexus-Verkäufe ausmachen. die erwartungshaltung ist riesig – genauso übrigens
wie sein Platzangebot – und daher
ist man auch in der entwicklung
einen anderen Weg gegangen als bei
bisherigen lexus-Modellen. statt ein
bereits bestehendes toyota-Modell
zu „veredeln“, sprich luxuriöser zu
machen, wurde der nx von grund
auf neu konzipiert. Während die
konkurrenten in dieser klasse mehrheitlich dieselmotoren verkaufen,
wird der lexus ausschließlich mit
einem Hybridantrieb angeboten (197
Ps gesamtleistung). dafür sorgen in
der Basisversion zwei, gegen aufpreis
sogar drei Motoren: ein konventioneller 2,5-liter-Benziner (155 Ps) im
Verbund mit einer e-Maschine (143
Ps) sowie ein optionaler e-Motor
(68 Ps) auf der Hinterachse. erhältlich ist der nx 300h ab 39.990 euro.
www.lExus.at
fotos: lexus, chevrolet
LuXuslExus
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unvorhersehbaren Kosten, und das verlässlich ganze fünf Jahre
lang. Das Angebot gibt es ausschließlich bei Ford Reisinger in Graz
und Bärnbach. Weiters werden in der Fachwerkstätte auch Konzepte und Pakete für spezielle Anforderungen und Wünsche sowie
Um- und Einbauten durchgeführt. Infos gibt es telefonisch unter
0316/500 und 03142/27 500 oder auch im Internet unter:
nternet - die chance des autohauses. immer wieder liest man,
das internet wird der tod des autohauses sein/werden. ist das
so? diese frage stellen sich mittlerweile viele Händler. Was aber,
wenn man sich mit dem internet verbündet? Was ist schlecht
daran? Wir als firma denzel nützen es und erkennen die chance, hier
mit dem kunden kommunizieren zu können. seit kurzem gibt es die
denzel-aPP. eine tolle Möglichkeit, sich
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45
“
Lebensstil
Kraftvoll
Der BMW X6 präsentiert sich nach sechs Jahren komplett
neu und soll den Erfolgslauf seines Vorgängers fortsetzen.
Der neue BMW X6 bei Denzel
Nach sechs Jahren ist ein neuer BMW X6 auf den Markt
gekommen. Das Sports Activity Coupé fährt auch in seiner zweiten Generation in einer eigenen Liga.
Rechtzeitig vor Weihnachten hat BMW
für alle Freunde der X-Serie ein nettes
Geschenk präsentiert: den neuen X6. Oft
kommt es ja nicht vor, dass bei einem
Modell die Einstiegsvariante mit mehr als
250 PS (258 sind es genau) beginnt. Aber
nachdem der neue BMW X6 alles andere als
ein herkömmliches Auto ist, wundert es einen nicht wirklich. Bereits der Blick auf die
Daten und Fakten zeigt nämlich ganz klar
auf, dass der X6 in einer eigenen Liga spielt
und in der Klasse der „Sports Activity Coupés“, kurz SAC genannt, nahezu konkur-
renzlos unterwegs ist. Zwei Benziner stehen
zur Auswahl (306 und 450 PS), wobei man
dafür mindestens 66.150 Euro hinblättern
muss. Die drei Diesel-Modelle (258, 313
und 381 PS) stehen dem um nichts nach
(Einstiegspreis 65.650 Euro). Wer sich einen
X6 gönnen will, braucht vermutlich nicht
lange darüber nachzudenken, ob es seine
Geldtasche auch tatsächlich zulässt. Daher
wird es nicht bei der einfachsten Variante
bleiben, sondern werden noch zusätzliche
Features hinzugefügt werden. Und da stehen
zu der ohnehin schon umfangreichen
46
Serienausstattung einige zur Auswahl:
adaptive Fahrwerkspakete, Komfortsitze mit
Belüftung bzw. Heizung, Head-up-Display,
Night Vision mit Personenerkennung,
Rückfahrkamera, Parkassistent, Surround
view, Spurwechselwarner oder Speed Limit
Info. Wenn man das am Ende alles zusammenzählt, ist der sechsstellige Betrag,
den man für den X6 benötigt, nicht mehr
weit entfernt. Wobei man sicherlich auch
betonen muss: Jeder Quadratzentimeter in
diesem Auto ist sein Geld wert. Das X ist bei
BMW zu einem echten Renner geworden,
egal ob es die Modelle X1, X3 und X5 sind
oder die passenden Coupés X4 und X6
dazu. Fehlt eigentlich nur noch der kleinere
X2. Aber damit sollte es laut BMW im Jahr
2016 soweit sein. Dann ist der Kreis der XModelle endgültig geschlossen.
www.denzel.at
Fotos: BMW
Ohne
KONKURRENZ
Lebensstil
Der Bandit
D e r n e u e J e e p R e n e g a d e i m Au t o h au s W i t t wa r
„Renegade“ heißt übersetzt
zwar „Bandit“, dennoch
werden Offroadfans den
neuen Jeep ganz besonders
lieben.
Das Wort hat sich eingebrannt in die
Köpfe: Wenn man früher als Kind ein
Auto gesehen hat mit viel Power, großen
Rädern, einer wuchtigen Motorhaube und
viel Bodenfreiheit, dann ist einem sofort
das Wort „Jeep“ rausgerutscht. Vor allem
als glückliches Kind am Land hat man
diese Fahrzeuge regelmäßig bewundern
können. Obwohl sie bei weitem nicht alle
von der Marke „Jeep“ abstammten, stand
diese Bezeichnung immer für diese Art
von Autos. Das ist heute nicht viel anders,
unter einem Jeep versteht man nach wie
vor ein geländegängiges Fahrzeug, am besten mit Allradantrieb, überdurchschnittlich großen Reifen – und dreckig sollte es
am besten auch noch sein.
Foto: Volker Wohlgem
Jeep hat sich auf jeden Fall zu einem
Synonym für Geländewagen entwickelt,
wie Tempo zum Beispiel für Taschentücher oder Pago für Fruchtsäfte. Man weiß
auf jeden Fall, worum es geht. Selbst wenn
man keine Bilder vom Modell zu Gesicht
bekommt, ist einem sofort klar, dass der
Jeep kein Kleinwagen oder Sportflitzer
sein wird.
Als jüngstes Modell hat die Marke den
Renegade auf den Markt gebracht. Auch
ihm fehlt der typische 7-Slot-Kühlergriller
natürlich nicht, dieser ist ja sozusagen
zum Markenzeichen des Jeeps geworden.
Der Innenraum des Renegade erhielt
eine neue, unverwechselbare Formensprache, der die Designer den Namen
Tek-Tonic gaben. Tek-Tonic kombiniert auf raffinierte Weise weiche und
griffsympathische Formen und Oberflächen mit robusten und funktionalen
Details. Selbstbewusst präsentiert sich der
Renegade in seiner Außenansicht, so als
ob er sich durch nichts und niemanden
Starker Auftritt
Im Gelände fühlt sich der „Bandit“ zuhause. Der Jeep
Renegade klettert gerne über Stock und Stein und kann
dort auch seine großen Stärken ausspielen.
und nirgendwo aufhalten ließe. Passend
zum Namen – denn „renegade“ heißt ins
Deutsche übersetzt „rebellieren“, „Bandit“
oder „Abtrünniger“. Die Auswahl bei ihm
ist groß, nicht nur was die Motorisierungen (2 Benziner mit 110 und 140 PS
oder 3 Diesel mit 120, 140 oder 170 PS)
anbelangt, sondern auch beim Antrieb.
Zweirad? Allrad? Was darf es denn sein?
Und auch beim Getriebe wählt man
zwischen einer manuellen 5-Gang- oder
6-Gang-Schaltung, wer lieber Automatik will, bekommt eine mit neun Stufen.
Diese gibt es etwa in der „Trailhawk“-Version, die starke 170-PS-Variante, für die
man 34.590 Euro hinblättern muss. Der
Einstiegspreis (Modell „Sport“) beginnt
bereits bei 19.900 Euro – ein durchaus
humaner Preis für ein Fahrzeug, mit dem
das Abenteuer so richtig beginnen kann.
www.kornock.at
www.pappas.at
47
Lebensstil
Vorzeigestadt
Graz ist in puncto Elektromobilität absolute
Vorzeigestadt. Rund 300 E-Fahrzeuge gibt es bereits
heute, mehr als ursprünglich geplant.
Elektromobilität in Graz
Das Thema Elektromobilität ist so präsent wie noch
nie zuvor. Rund 300 E-Autos gibt es bereits in der
Modellregion Graz.
48
„Wir ernten nun die Früchte unserer
Pionierarbeit der letzten Jahre“, sagt der
Geschäftsführer der e-mobility Graz, Robert Schmied, zum übertroffenen Ziel. In
Graz wurde – dank kontinuierlicher Arbeit
aller Beteiligten – eine vorbildliche Modellregion aufgebaut. Die hier gewonnenen
Foto: e-mobility
ZIELE
uBERTROFFEN
Vor allem seit dem letzten Jahr ist eine
starke positive Dynamik in der gesamten
Branche spürbar, die sich auch in den
Zahlen der Modellregion Graz niederschlägt. Das anvisierte Ziel von 250 EAutos wurde bereits deutlich übertroffen,
mittlerweile gibt es rund 300 E-Fahrzeuge
in der Stadt Graz. Die Dynamik ist aber
nicht nur am elektronischen Automarkt
spürbar, auch in der Gesellschaft steigt
das Bewusstsein für E-Mobilität merklich
an. Das belegt eine aktuelle Demoskopie. Rund 77 Prozent sehen eine starke
Zukunft für Elektromobilität in Graz.
Bei den unter 30-Jährigen liegt der Wert
sogar bei knapp 90 Prozent.
Lebensstil
Erkenntnisse können in ganz Österreich als
Basis dafür dienen, wie klimafreundlicher
Verkehr in Städten rasch Fuß fassen kann.
Auch Wolfgang Malik, CEO der Holding
Graz und damit einer der Eigentümer-Gesellschaften der e-mobility, freut sich über
den großen Erfolg: „Wir gratulieren der
e-mobility zu den rund 300 zweispurigen
E-Fahrzeugen, die sie in den letzten drei
Jahren auf die Straße gebracht und damit
das Modellregions-Ziel vorzeitig erreicht
hat. Mit aktuell 93 E-Autos hat das Haus
Graz selbst den größten E-mobilen Fuhrpark der Steiermark, der laufend erweitert
wird.“
Die e-mobility ist allerdings mehr als nur
Förderabwickler für die Modellregion. In
den vergangenen Jahren hat man die Zeit
genutzt, um sich ganzheitliches Knowhow im Bereich intelligenter Mobilität
aufzubauen. „Der Schwerpunkt unserer
Arbeit liegt auf systematischen Lösungsansätzen für urbane Mobilität, verbunden
mit der Optimierung des Gesamtverkehrssystems unter möglichst effizienter
Einbindung von Elektromobilität“,
erklärt Schmied. Mit der Einführung von
Fleetster, einer intelligenten FuhrparkLösung für Betriebe, und einer eigenen
Mobility-Simulator-App, die die Eignung
eines E-Fahrzeuges abgestimmt auf das
persönliche Fahrverhalten überprüft, beweist die e-mobility dieses Engagement.
MULTIMODALITÄT
Auch bei zwei weiteren Zukunftstrends
ist die e-mobility Graz höchst aktiv. So
befasst man sich verstärkt mit Ideen und
der Umsetzung von multimodalen Knoten.
So arbeitet die e-mobility schon heute verstärkt mit Kombi-Angeboten von E-Auto,
Robert Schmied, Siegfried Nagl,
Florian Weitzer, Ingmar Höbarth
E-Bike aber auch Öffentlichem Verkehr
und leistet damit einen Beitrag zu den
stetig steigenden Fahrgastzahlen. Das freut
auch Holding-Vorstandsdirektorin Barbara
Muhr: „Bei den Holding Graz Linien
bewährt sich Elektromobilität schon lange.
Im Öffentlichen Verkehr fahren wir seit
über 100 Jahren sehr verlässlich elektrisch
und heute erweitern und kombinieren wir
unser Angebot durch E-Fahrzeuge, um
noch besser auf vorherrschende Mobilitätsbedürfnisse einzugehen.“
Muhr betont dazu auch, dass wir gerade eine Mobilitätswende durchleben.
Der Trend gehe eindeutig in Richtung
Multimodalität, also welchen Weg man
bestmöglich mit welchem Verkehrsmittel
zurücklegen kann. Elektromobilität ist
das ideale Bindeglied, um individuell aber
trotzdem effizient und nachhaltig mobil zu
sein. „So bieten wir mit unserem Produkt
Ride&Roll je nach Weg, Zeit und Ziel für
den persönlichen Mobilitätsbedarf die passende Kombination aus ÖV-Tickets plus
E-Bike oder E-Scooter an“, so Muhr.
GRAZ IST DIE STADT DER E-BIKES
Nicht nur bei der Nutzung von E-Autos,
sondern auch bei den E-Bikes hat sich Graz
rekordverdächtig entwickelt. Der von der
e-mobility Graz initiierte Fahrradverleih
GrazBike stellt von Mountainbikes über
E-Fahrräder alles zur Verfügung, was das
Radler-Herz begehrt. In insgesamt 14 Verleihstellen stehen Fahrradbegeisterten mehr
als 200 Fahrräder zur Verfügung. Mit der
geplanten Einführung einer Floating Fleet
will die e-mobility das E-Fahrradangebot in
Zukunft noch weiter ausbauen und flexibler
gestalten. Dank eines speziell entwickelten
Miet-Systems, können Mieträder bald mit
einer Smartphone-App ganz simpel gesucht,
ausgeliehen und bezahlt werden. Die Rückgabe an einer Verleihstation ist nicht mehr
notwendig, was erstmals das „Bike Renting“
für Personen aus Randbezirken immens
erleichtert und attraktiviert. Vom Öffnen des
Fahrradschlosses bis hin zur Bezahlung wird
alles per App erledigt. Das zu 100 Prozent in
Österreich entwickelte System gilt europaweit als Revolution im Fahrradverleih.
www.emobility-graz.at
Foto: Volker Wohlgemuth; Werbung
Geschätzte Kunden der Grazer Wechselseitige Versicherung,
das Jahresende ist Zeit zum Innehalten und Danke sagen.
Danke für die gute Zusammenarbeit,
Danke für die geschätzten Aufträge,
Danke für Ihre Treue.
Gerne möchten wir Sie auch im kommenden Jahr wieder
zu Ihrer vollsten Zufriedenheit betreuen.
Im Namen des ganzen Teams wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben
frohe Weihnachten und ein erfülltes und gesundes neues Jahr.
Weihnachtliche Grüße
GL Dir. Peter Kofler
und sein Team des Kundencenters Graz Niesenbergergasse
lEbEnsstil
&
sauna findEt
übERall platZ
01/2015
duft
POesIe
drei kostbare und anspruchsvolle düfte, die einzigartige
facetten zum Vorschein bringen, mit raffinierten ingredienzien bezaubern und für absolute exklusivität stehen:
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edition „extatic intense gold“ von Balmain, sowie die
Jubiläumsedition von Boucheron “Place Vendome elixir“
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50
fotos: kk
sauna zuhause – das bedeutet
Wellness pur und das sogar
integriert in den Wohnbereich.
regelmäßiges saunabaden
entspannt nicht nur, sondern ist
erwiesenermaßen auch gesund.
die sauna ist vielfältig geworden. so vereint zum Beispiel das
sanariuM® von klafs die
klassische sauna mit Warmluft-, tropen-, aroma- und
softdampfbad und mittlerweile
sogar mit den Vorzügen einer
infrarotkabine. für die sauna
zuhause eignet sich praktisch
jeder raum. Weitere informationen unter: – www.Klafs.at
Lebensstil
Fit im Job
E x p e r t e n t i pp
Veronika Perchtold
GF easylife Österreich
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Abnehmen! Ihr sehnlichster Wunsch fürs neue Jahr? Dann
machen Sie keine halben Sachen und setzen auf die Methode
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schlecht versorgter Organismus drosselt den Stoffwechsel, weil er einen Notstand wittert. Und das sogar oft lange nach dem Ende einer
Diät. Die Folge sind Rückfälle am laufenden Band. Die easylifeTherapie umgeht diesen Effekt, indem sie genussvolles Essen zum
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Die Preisträger 2014 von „Fit im Job – Der Steirische Gesundheitspreis“
Kompetenzzentrum – Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH, Graz
Holding Graz – Kommunale Dienstleistungen GmbH, Graz Stiasny Mobilitätsmanagement, Graz Knapp AG, Hart bei Graz Bildungszentrum der Sicherheitsexekutive
Steiermark, Graz Voestalpine Tubulars GmbH & Co KG, Kindberg-Aumühl (v. l.)
In der Helmut-List-Halle in Graz wurde 2014 zum dreizehnten Mal der Steirische Gesundheitspreis „Fit im Job“
an steirische Unternehmen verliehen. In vier verschiedenen
Kategorien vergaben die Wirtschaftskammer Steiermark, die
Merkur Versicherung AG, das Gesundheitsressort und das
Wirtschaftsressort des Landes Steiermark, die Steiermärkische
Gebietskrankenkasse, die Ärztekammer Steiermark sowie die
Allgemeine Unfallversicherungsanstalt Steiermark Auszeichnungen an jene Betriebe, die ihren Mitarbeitern das beste
ganzheitliche Gesundheitsprogramm angeboten haben. In der
Bewertung durch eine unabhängige Expertenjury wurden vor
allem die Kriterien der Ganzheitlichkeit der Projekte, der Einbeziehung der Mitarbeiter in die Entwicklung und Durchführung der Maßnahmen, die Art der Evaluierung sowie Nutzung
der Ergebnisse, die Verankerung Betrieblicher Gesundheitsförderung im Management und das Vorliegen eines Konzepts
beurteilt. Für Kleinbetriebe (bis 50 Mitarbeiter) wurde auch
eine Einsteigerförderung vergeben, wenn der Betrieb zum
ersten Mal Maßnahmen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung gesetzt hat.
Meine Gesundheit
Lange Wartezeit auf
einen OP Termin?
Günter Nebel
Inhaber und GF der SANLAS Holding
w
www.wko.at/stmk/freizeitbetriebe
Die Gewinner 2014
Kategorie 1 - Betriebe 1-10 Mitarbeiter
Stiasny Mobilitätsmanagement
Kategorie 2 - Betriebe 11-50 Mitarbeiter
Bildungszentrum der Sicherheitsexekutive Steiermark
Kategorie 3 - Betriebe 51-250 Mitarbeiter
Kompetenzzentrum – Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH
Foto: Foto Fischer; Werbung
ie oft hört oder liest man über monatelange Wartezeiten auf einen OP Termin in den verschiedensten
Fächern. Nicht so in den Grazer Privatspitälern, wie
zum Beispiel der Privatklinik Leech. Durch flexibles
OP-Zeit-Management und die zahlreichen hochkarätigen
Operateure im Spektrum der Orthopädie und Unfallchirurgie, HNO, Gefäßchirurgie, plastischen Chirurgie und Gynäkologie sind sämtliche Operationen dieser Fachrichtungen
ohne lange Wartezeiten organisier- und durchführbar. Auch
die präoperative OP-Tauglichkeit, durch Internisten und Kardiologen, ist in der Privatklinik Leech zeitnahe zur geplanten
Operation möglich. Lange Wartezeit auf Rehabilitation nach
einem Eingriff am Bewegungsapparat? Durch Kooperationen
wie zum Beispiel der Privatklinik Leech oder mit der Privatklinik Lassnitzhöhe ist es möglich, den Beginn des Rehabilitationsverfahrens zum medizinisch optimalen Zeitpunkt zu
organisieren und schon bei der Planung der Operation Ihr
Rehabilitationsbett für eine orthopädische Rehabilitation zu
reservieren. – www.sanlas.at
51
Kategorie 4 - Betriebe über 250 Mitarbeiter
– Holding Graz – Kommunale Dienstleistungen GmbH (Betriebliches Gesundheitsförderungsprojekt)
– Voestalpine Tubulars GmbH & Co KG
(Betriebliches Gesundheitsförderungsprojekt)
–Knapp AG (Betriebliches Gesundheitsmanagement)
HW
N KT T H E
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A
2015
SC
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JÄ N N
ER
Vorsorge
Sp e z i a l
Weniger als 14 Prozent aller Steirer gehen zur
kostenlosen Vorsorge-Untersuchung. Ärzte und
Versicherer plädieren dafür, die Teilnahme mit
niedrigeren Prämien zu belohnen. Gesundheitslandesrat Christopher Drexler hält nichts davon.
Text: Barbara Hoheneder
52
A
b einem gewissen Alter muss das Auto
jährlich zum Pickerl. Das ist für die Österreicher selbstverständlich geworden. Sich selbst gönnen die wenigsten
den kostenlosen Gesundheitscheck. Gerade einmal 14
Prozent der Österreicher tun es. In der Steiermark ist die
Teilnahmerate noch niedriger. Dass mit den regelmäßigen
Untersuchungen schwere Krankheiten im Frühstadium erkannt und damit leichter geheilt werden können, das ist bei
Ärzten und Versicherern gleichermaßen unumstritten. Was
also tun, damit mehr Bürger den inneren Schweinehund
überwinden und sich regelmäßig durchchecken lassen?
ist keine gute Idee, für Vernunft zu zahlen“, ist Pruckner
überzeugt. Er plädiert statt dessen dafür, in den Schulen das
Unterrichtsfach „Gesundheit und Medizin“ einzuführen.
„Wir müssen bei der Jugend ansetzen und erklären, was
man tun muss, um gesund zu bleiben.“
Martin-Georg Millauer von der Ärztekammer sagt, dass
die Allgemeinmediziner dabei an die Grenzen ihrer
Belastbarkeit kommen. „Das Problem ist, dass die Vorsorgeuntersuchungen außerhalb der Ordinationszeiten
stattfinden“, sagt er. „Wenn man bedenkt, dass praktische
Ärzte vor allem am Land ohnehin schon lange Arbeitstage
haben, dann geht sich das einfach nicht mehr aus.“ Man
dürfe die Warnungen der Ärztekammer vor einem ernsten
Ärztemangel nicht auf die leichte Schulter nehmen. „In den
nächsten Jahren gehen viele Kollegen in Pension. Vor allem
am Land könnte das kritisch werden.“ Er plädiert daher
mit Nachdruck an die Krankenkassen, Wahlärzten Kassenverträge zu geben und damit die Situation zu entschärfen.
Denn was nützen alle noch so eindringlichen Appelle zur
Vorsorge, wenn die ärztliche Infrastruktur zusammenbreche, meint Millauer.
Fotos: Merkur, Wohlgemuth, Ärztekammer; Illustration: designed by Freepik.com
Eine private Krankenversicherung hat vor kurzem mit
dem Vorschlag, die Höhe der Prämie an die Teilnahme
an der Vorsorge-Untersuchung zu koppeln, für Aufsehen gesorgt. Martin-Georg Millauer, Vizepräsident der
steirischen Ärztekammer, ist in der Bundesärztekammer
für Vorsorgemedizin zuständig. Er hält den Vorschlag der
privaten Versicherung durchaus für „genial“. Umso mehr,
als er davon überzeugt ist, dass sich Volkskrankheiten wie
Krebs, Bluthochdruck und Diabetes durch Früherkennung
nicht nur besser, sondern auch kostengünstiger behandeln
lassen. „Man kann eine Diabetes-Erkrankung schon zehn
Jahre vorher feststellen“, sagt er. „In diesem Frühstadium
kann man mit einer Änderung des Lebensstils, durch
gesunde Ernährung und Bewegung, die Erkrankung in den
Griff bekommen.“
Ganz andere Erfahrungen hat Herbert Schleich von der
Merkur-Versicherung gemacht. Er leitet die Abteilung
für Gesundheitsvorsorge und Lebensversicherung.
Sein Institut hat schon vor 20 Jahren das Programm
ego4you konzipiert, das Zusatzversicherten ein umfassendes Service puncto Gesundheitsvorsorge anbietet. 24 Prozent seiner Kunden gehen regelmäßig zur
Vorsorge mache auch volkswirtschaftlich Sinn, ist Millauer
überzeugt. „Wenn man Krankheiten im Frühstadium diagnostiziert, senkt man damit auch die Anzahl der krankheitsbedingten Frühpensionierungen.“
Gesundheitslandesrat Christopher Drexler überlegt deshalb,
in das Regierungsprogramm der neuen Landesregierung
einen Schwerpunkt Vorsorge einzubauen. Er wünscht sich,
dass alle Player des Gesundheitssystems eine gemeinsame
Initiative starten, damit sich die steirischen Vorsorge-Verweigerer einen Ruck geben und zum Arzt gehen.
Das Land Steiermark arbeitet bei der Gesundheitsvorsorge
eng mit der wissenschaftlichen Akademie für Gesundheitsvorsorge zusammen. Der vor 18 Jahren vom Allgemeinmediziner Jörg Pruckner gegründete Verein ist verantwortlich
für die Gratis-Impfungen der Kinder bis zum 15. Lebensjahr und für die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen. Er
wünscht sich, dass mehr Geld für Aufklärungskampagnen
zur Verfügung stehen würde. „Prämien bringen nichts. Es
„Vorsorge zu
belohnen,
das ist genial.“
Ärztekammer-Vizepräsident
Martin-Georg Millauer
53
Sp e z i a l
Bleibt die Frage, ob das Gesundheitssystem überhaupt
noch leistungsfähig genug ist, um einen verstärkten Ansturm auf die Vorsorgeuntersuchung zu verkraften.
„GeGeN DeN
INNereN
schwEinEhund“
Was halten Sie von Vorschlägen, die Teilnahme an
Vorsorgeuntersuchungen durch niedrigere Versicherungsprämien zu belohnen?
cd –– da wohnen zwei seelen in meiner Brust. ich
bin außerordentlich skeptisch, im Hinblick auf datenschutz und auf die grund- und freiheitsrechte.
als Pragmatiker sehe ich aber auch, dass die koppelung von Mutter-kind-Pass-untersuchungen an die
auszahlung der familienbeihilfe eine segensreiche
Wirkung hat. es geht um eine güterabwägung. ein
kind ist angewiesen auf die umsicht seiner eltern,
da bin ich eher für ein incentive-system. Wenn es
aber darum geht, dass private Versicherer im lebensstil der Menschen zu viel herumschnüffeln, werde
ich nur noch skeptischer. Jeder, der eine lebensversicherung oder eine zusatzversicherung abschließt,
muss einiges an daten Preis geben. aber eine lebensbegleitende lebensstilanalyse eines privaten Versicherungsunternehmens gefällt mir als Mensch, der
sich den Werten der aufklärung verpflichtet fühlt,
nicht. ganz abgesehen davon, dass ich ja nicht weiß,
ob all diese unternehmen auf ihre daten aufpassen
können. da ist Vorsicht angebracht.
„Koppelung der Familienbeihilfe an Mutter-KindPass-Untersuchungen ist
sinnvoll.“
Gesundheitslandesrat Christopher Drexler
sPezial
gesundheitslandesrat christopher drexler plädiert für eine
gemeinsame initiative aller Player im gesundheitssystem,
um mehr Bürger für Vorsorgeuntersuchungen zu gewinnen.
–– Die Österreicher sind Vorsorge-Muffel. Gerade 14 Prozent gehen zur regelmäßigen Untersuchung. In
der Steiermark sind die Teilnahmeraten noch niedriger.
Sollte die Landesregierung da nicht mehr tun?
chRistOphER dRExlER –– alle Verantwortungsträger sollten
daran arbeiten, vor allem auch die gesetzliche krankenversicherung. Wir versuchen im rahmen unserer gesundheitsförderungsprogramme daran zu arbeiten, aber
der löwenanteil der ausgaben fließt in die spitäler. Wir
sollten im nächsten regierungsprogramm einen schwerpunkt Vorsorge setzen. Wir müssen die gesundheitsreform
mit leben befüllen, im zusammenspiel der akteure: der
gebietskörperschaften, der krankenversicherungen, der
Ärzte, des Pflegepersonals, alle Player sollten gemeinsam
Programme formulieren, wie man dafür sorgen kann, dass
die Bürger diese angebote bereitwilliger annehmen. es
geht um Bewusstseinsbildung. Jeder Mensch muss seinen
inneren schweinehund bekämpfen. aber wir müssen den
Menschen auch sagen, dass es einfach ein gutes gefühl ist,
wenn man weiß, dass alles in ordnung ist.
GRaZEtta
Hinzu kommt ja auch, dass die Angaben der Kunden, ob sie nun tatsächlich zwei Mal in der Woche
Sport betrieben haben, nicht zu überprüfen sind.
cd –– Wenn man das beweisen müsste, dann würde
das autoritäre züge haben.
Ein wesentlicher Teil der Vorsorgemedizin sind
Impfungen.
cd –– es geht um Menschen, die nicht für sich selbst
entscheiden können. da gehört die impfung von
kindern ganz klar dazu.
Aber auch die Skepsis gegenüber Impfungen
nimmt zu. Manchmal werden Impfungen auch aus
religiösen Gründen abgelehnt. Auch hier hat man
es mit einem grundrechtlichen Dilemma zu tun.
cd –– Bei den impfungen muss man die kommunikation nach außen konsequent führen. das Hauptproblem sind nicht ins treffen geführte religiöse
gründe. das Hauptargument bewusster impfverweigerer ist eine art gefährliches Halbwissen, hier wird
mitunter sehr fahrlässig agiert. Man kann das nur
durch eine sehr vernünftige, konsequente informationspolitik in den griff bekommen.
Die Krankenversicherungen sind ja nicht gerade traurig
über die niedrigen Beteiligungsraten. Denn das erspart
ihnen viel Geld.
cd –– aber nur auf den ersten Blick.
54
„Vorsorge
hilft steigende
Kosten in den
Griff zu
bekommen.“
Direktor Herbert Schleich,
Merkur-Versicherung
Vorsorgeuntersuchen, das sind zehn Prozent mehr als
im österreichischen Durchschnitt. Was vielleicht auch
daran liegen mag, dass die Versicherung diese Untersuchungen konzentriert an einem langen Wochenende
in einem exklusiven Hotel anbietet. Zusätzlich erhalten
seine Kunden eine umfassende Beratung über Ernährung und Sport.
in Frage.“ Er habe die Erfahrung gemacht, dass Vorsorgeuntersuchungen nicht zu Einsparungen bei den Gesundheitsausgaben führen. „Das liegt auf der einen Seite
am medizinischen Fortschritt, der zu immer höheren
Kosten führt, aber auch an der steigenden Lebenserwartung.“ Schleich sagt, es dürfe in diesem Zusammenhang
ohnedies nicht ums Geld gehen. „Der Mensch soll im
Mittelpunkt stehen.“
Schleich setzt auf Service und Beratung. Ein System, das
eine Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen belohnt,
hält er für nicht zielführend. Auch deshalb, weil ein derartiges System die Ungleichheiten verschärfen würde.
„Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine 85jährige
Mutter noch zu einer Vergünstigung kommen könnte“,
sagt er. „So ein System käme nur für jüngere Versicherte
Er kann sich aber durchaus vorstellen, dass eine Steigerung der Teilnahmeraten an den Vorsorgeuntersuchungen dabei helfen würde, die Steigerung der gesamtgesellschaftlichen Gesundheitsausgaben zu bremsen.
„Wenn wir die Mehrkosten in den Griff bekommen,
hätten wir schon gewonnen.“
Sp e z i a l
www.Gesundheit.steiermark.at
www.lieblingssteirer.at
Die
e
WM-Berg
2015
Die schönsten Pisten
weit und breit.
55
Sp e z i a l
Leucht-
56
der Gesundheit
Es sind beeindruckende Zahlen: Alles
beginnt mit einem Aushub von 55.200
Kubikmetern, was einer Anzahl von 3.680
LKW-Fuhren entspricht, dann folgen
14.000 Kubikmeter Beton, insgesamt
1.930 LKW-Fuhren. 54.000 Quadratmeter Wand- und Deckenfläche werden
verschalt. Die Baufirma ist insgesamt
100.000 Stunden im Einsatz. Im Einsatz
für die Gesundheit und den größten Bau
der Steiermärkischen Krankenanstalten
(KAGes) mit einer Nutzfläche von 15.900
Quadratmetern: die erste Bauetappe der
neuen Chirurgie am LKH-Universitätsklinikum Graz.
Jahrzehntelanges Ringen
Die bauliche Struktur des Chirurgiekomplexes im LKH-Universitätsklinikum
Graz stammt in seiner Grundstruktur
aus der Entstehungszeit und dem in den
1960er Jahren hinzugefügtem Chirurgiehochhaus. Im Zuge der Errichtung
des Vertrages LKH 2000 wurde der
Chirurgiekomplex 1988 aus dem Finanzierungsübereinkommen herausgenommen. Zwischenzeitlich erkannte man
den dringenden Handlungsbedarf wegen
des schlechten baulichen Zustandes und
der stark verbesserungswürdigen Funktionalität der bestehenden räumlichen
Strukturen. Daher projektierte man im
Rahmen des Programms LKH 2020,
vertraglich abgeschlossen zwischen Bund,
Land, KAGes sowie KIG, das Projekt
„Chirurgiekomplex“. Das Ergebnis der
Zielplanungen zeigte wegen der funktionellen Zusammenhänge ein Gesamtprojekt, welches etappenweise geplant und
57
Sp e z i a l
100.000 Stunden für die
Gesundheit, 250 Millionen
Euro und 15.900 Quadratmeter: Das sind die Eckdaten für den größten KAGesBau des Landes: der neue
Chirurgiekomplex am LKHUniversitätsklinikum Graz.
realisiert wird. Die Generalsanierungsarbeiten müssen bei laufendem Krankenhausbetrieb vorgenommen werden.
können sich sehen lassen: die KAGes beschäftigt in den sechs Krankenanstaltsverbünden, den elf Krankenhäusern und den
fünf Landespflegezentren insgesamt 17.039
Mitarbeiter. Die Aufgaben des Unternehmens orientieren sich an den Bedürfnissen
der steirischen Bevölkerung und reichen
von der pflegerischen Basisversorgung in
den Landespflegezentren bis zur spitzenmedizinischen Maximalversorgung am
LKH-Universitätsklinikum Graz, das zu
den besten medizinischen Forschungsund Lehrstätten in Österreich zählt.
Sp e z i a l
Die erste Bauphase
In der ersten Bauetappe mit Gesamtkos­
ten von 119 Millionen Euro müssen die
Ersatzflächen geschaffen werden, welche
die notwendige Außerbetriebsetzung und
anschließende Generalsanierung des Chirurgiehochhauses im Zuge der weiteren
Bauetappen ermöglichen. Hierfür wird
südlich im Anschluss des bestehenden
Chirurgiehochhauses ein Zubau, der DTrakt, der im Jahr 2017 fertiggestellt sein
soll, errichtet. Dieser unterteilt sich in ein
achtgeschossiges Stationshaus und einen
dreigeschossigen Funktionstrakt, sowie in
drei Technikgeschosse. Im Funktionstrakt
befinden sich 16 Operationssäle, zwei
Intensivstationen, eine Tagesklinik und
Endoskopieeinheit, die extrakorporale
Stoßwellenlithotripsie sowie der Anschluss an den Ver- und Entsorgungstunnel des Univ. Klinikums Graz.
Wirtschaftsmotor KAGes
Die unternehmerischen Kernaufgaben
der Steiermärkischen Krankenanstalten,
deren Geburtsstunde im Jahr 1985
schlug, als die von den Dienststellen des
Landes verwalteten Landeskrankenhäuser in ein privatwirtschaftlich geführtes
Unternehmen umgewandelt wurden,
sind die Errichtung, der Betrieb und
die Führung der Landeskrankenhäuser sowie der Landespflegezentren im
Land Steiermark. Als eines der größten
Spitalsunternehmen Europas, aber auch
als Großinvestor und Großeinkäufer ist
die KAGes gemeinnützig und dient dabei
gleichzeitig als wichtiger Antriebsmotor
für die heimische Wirtschaft.
17.039 Mitarbeiter
Das insgesamt 250-Millionen-Euro
umfassende Projekt Chirurgiekomplex ist
die derzeit größte Baustelle der KAGes,
die nächstes Jahr ihr 30-jähriges Bestehen
feiert. Und auch die Zahlen des privatwirtschaftlich geführten Unternehmens
www.kages.at
58
Fotos: DI Markus Pernthaler Architekt ZT GmbH, KAGes, Kipper, Fotostudio Pachernegg; Werbung
Gleichenfeier Chirurgie LR Christopher Drexler, KAGes-Vorstand für Finanzen und Technik
Ernst Fartek, Vorstandsvorsitzender KAGes Karlheinz Tscheliessnigg, Rektor MedUni Josef Smolle,
Ärztl. Dir. Gernot Brunner, Univ. Prof. Daisy Kopera, KAGes-Aufsichtsrat-Vorsitzender Günter Riegler.
59
Sp e z i a l
im Mittelpunkt
Ganz ehrlich, wer geht schon gerne ins
Krankenhaus? Oft sind Gedanken an Spitäler nämlich mit der Furcht, zu wenig informiert und schnell abgefertigt zu werden
oder aber mit langen Wartezeiten verbunden. Kein Wunder also, dass viele Patienten
vor Operationen oder ärztlichen Behandlungen ein mulmiges Gefühl haben. Mitten
im Herzen von Graz, in der Privatklinik
Leech, einer Einrichtung der SANLAS
Holding, kann man alle diese negativen
Empfindungen und Befürchtungen getrost
ablegen. Warum? Ganz einfach. Weil Sie als
Gast und als Patient gesehen, mit bestem
Service ganz nach dem Leitspruch „Wohlfühlen ist der beste Weg zur Gesundheit“,
in familiärer Atmosphäre betreut werden.
Und dabei ist die optimale Versorgung in
den unterschiedlichsten Fachbereichen mit
In der Privatklinik Leech sind Patienten in allen Fällen bestens aufgehoben
und erhalten auch bei kleineren, tagesklinischen Eingriffen optimale medizinische Versorgung mit persönlicher Betreuung.
modernsten medizinischen Technologien
das oberste Ziel. Helle und freundlich
gestaltete Räumlichkeiten, die eher an ein
Hotel als an eine Klinik erinnern, tragen
zur raschen Genesung bei. Der Mensch
steht hier also stets im Mittelpunkt der
Bemühungen, womit unpersönliche und
distanzierte Gespräche in der Privatklinik
Leech ebenso Fremdbegriffe sind, wie
endlose Wartezeiten.
Ausgezeichnet aufgehoben
Bereits bei der Ankunft fühlt man im
neu konzipierten Eingangsbereich das
60
harmonische Ambiente. Durch die
Leistungserweiterung der Tagesklinik
ergibt sich der Vorteil, dass Termine und
Eingriffe ausgesprochen gut geplant werden können und niemand lange warten
muss. Die Tagesklinik als eine qualitativ hochwertige medizinische Einheit,
ermöglicht eine schnelle und effiziente
Versorgung und so gewünscht, den
Aufenthalt auf einen Tag zu beschränken.
44 Betten in modern ausgestatteten sowie
behindertengerechten Zimmern bieten
auch stationären Patienten alle Annehmlichkeiten, viel Platz und Komfort. Und
Fotos: Volker Wohlgemuth, KK; Werbung
Sp e z i a l
Mensch
Im Interview
www.sanlas.at
info
Die häufigsten Eingriffe
–Eingriffe am Bewegungsapparat durch
Orthopäden und Unfallchirurgen
– HNO Operationen
–Eingriffe an Gefäßen, Arterien und
Krampfadern
–Dermatologische Operationen
–Augenchirurgie in der Tagesklinik
– Plastische Chirurgie
– Brustchirurgie mit brusterhaltenden
Operationen bei Tumoren
–Gynäkologische Eingriffe
Ärztlicher Leiter Privatklinik Leech
Im Interview
Erich
Wegscheider
Verwaltungsdirektor Privatklinik Leech
–– Seit zwei Jahren steht die
Privatklinik Leech unter neuer Führung.
Wie ist diese ausgerichtet?
Erich Wegscheider –– Trotz umfangreicher
konservativer Behandlungsmöglichkeiten sind wir überwiegend chirurgisch
ausgerichtet. Wir betreuen zu 95 Prozent
chirurgische Patienten, die wir schon vor
ihrer Ankunft kontaktieren, um individuelle Wünsche zu besprechen.
GRAZETTA –– Oft beklagen Patienten
die fehlende persönliche Betreuung
und wünschen sich mehr Kontakt
zum behandelnden Arzt. Kann eine
gelungene Arzt-Patient-Beziehung
zur Genesung beitragen?
Bernhard Kügler –– Das ist der Schlüssel
zur Genesung. Gerade die persönliche
Betreuung durch den Facharzt der
Wahl, unterstreicht die Besonderheit
eines Belegspitals. Der Rahmen für die
Arzt-Patient-Beziehung wird geschaffen, um diesem Kontakt möglichst
einen guten Raum zu geben.
GRAZETTA
Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist eine
eher ungewohnte Situation und oft mit
Sorgen verbunden. Was wird für die Sicherung der Patientenzufriedenheit getan?
EW –– Die Zufriedenheit der Patienten
wird laufend erhoben. Es gibt zahlreiche
Merkmale im Qualitätsmanagement, die
sich unmittelbar auf den Aufenthalt des
Patienten auswirken. Mittels Fragebogenauswertung und unserem Beschwerdemanagement, können wir bereits
während des Aufenthaltes auf Kritik und
Anregungen des Patienten eingehen.
61
Wie kann sich der Patient den Ablauf
eines Eingriffes vorstellen?
BK –– In Abhängigkeit von der
Tageszeit des Eingriffs, erfolgt die
Aufnahme. Auf Wunsch lässt sich auch
eine präoperative Untersuchung durch
einen Anästhesisten organisieren. Im
Anschluss erfolgt das Gespräch mit
dem Stationsarzt. Je nach Art des
Eingriffes wird eine Spinal-, Regional-,
Allgemeinanästhesie oder Vollnarkose durchgeführt. Es wird besonders
Rücksicht darauf genommen, dass sich
der Patient vor dem Eingriff in einem
ruhigen Umfeld befindet. Der Eingriff
selbst findet in modernst ausgestatteten OP Sälen statt. Nach dem Eingriff
wird der Patient im Aufwachraum
überwacht und schmerzmedizinisch
betreut. Erst wenn der Patient stabil
und weitgehend schmerzfrei ist, wird
er auf die Station verlegt, wo er bis zur
Entlassung verbleibt.
Sp e z i a l
diese Aufmerksamkeit, die dem Patientenwohl gewidmet wird, zieht sich auch
bei der Verköstigung fort. Auf individuelle Bedürfnisse, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien wird große
Rücksicht genommen. Dies wird bei der
Vorbereitung der Speisen umgesetzt. Die
Klinik verfügt außerdem über sämtliche
klassische Diagnosemöglichkeiten, einen
Röntgenbereich, ein modernes CT und
zwei auf hohem Standard ausgestattete
Operationsräume. Hinzu kommt, dass
die Privatklinik Leech in enger Kooperation mit renommierten Chirurgen steht
und der Patient somit auch bestens in der
Wahl des Operateurs beraten ist. In der
Privatklinik Leech und dem angeschlossenen Ärztezentrum stehen mehr als 40
Fachärzte unterschiedlichster Disziplinen
zur Verfügung.
Bernhard
Kügler
ihREs vERtRauEns
sPezial
bRustKREbsvORsORGE
Brustkrebs ist die häufigste krebserkrankung der frau. derzeit erkranken
in österreich pro Jahr rund 3.800
frauen an Brustkrebs. die beste Methode zur Brustkrebsfrüherkennung
ist die Mammographie in kombination mit der sonografie. im september 2014 eröffnete frau
oa dr. sabine oswald, leitende oberärztin für Mammadiagnostik und Mammaintervention an der universitätsklinik der
radiologie graz, ihre ordination für Brustdiagnostik in der
Hugo-Wolf-gasse 6 in graz. sie ist die einzige radiologin der
steiermark mit spezieller ausbildung nicht nur für Brustkrebsdiagnostik im rahmen der Mammographie und sonografie,
sondern auch für weitere abklärung wie sonografische, stereotaktische und Mrt-gezielte Biopsien. Von der diagnostik über
die komplette abklärung bis hin zur präoperativen Markierung
alles aus einer professionellen und erfahrenen Hand. durch die
unmittelbare nähe zur Privatklinik leech, wo Brustkrebschirurgie nach internationalem standard angeboten wird, können
Brustkrebspatientinnen vor ort optimal versorgt werden. durch
ihr engagement, der langjährigen Berufserfahrung und einer
speziell auf die Bedürfnisse von Patientinnen abgestimmten
ordination, steht bei frau dr. oswald die frau im Mittelpunkt
der Bemühungen.
dr. harald schwischei
FA für Orthopädie und orthopädische Chirurgie
FA für Allgemeinchirurgie
PRIVATORDINATION
TEL.: +43 (0) 3135/47 610
Fax: +43 (0) 3135/48 179
Hühnerbergstraße 7a
8071 Hausmannstätten
www.bRustdiaGnOstiK-Oswald.at
62
fotos: Photoworkers, kk; Werbung
Ärzte
ob kleine sorgen oder starke schmerzen, wenn es um den eigenen körper und
die gesundheit geht, ist ein vertrauenswürdiger arzt gefragt. dann will man einen
fachlich kompetenten Mediziner, der sich zeit nimmt, zuhört und individuell
berät. Mit mehr als 40 Ärzten unterschiedlichster fachrichtungen, die sich in
der Privatklinik leech und im näheren umkreis zahlreiche ordinationen teilen,
begibt sich der Patient in beste Hände. diese fachärzte sind als zuweiser für die
Privatklinik leech tätig und viele von ihnen dort auch als Belegärzte angesiedelt.
Op-s
IM SERVICE CENTER
ST.PETER
Priv. Doz. Dr. Christian Boldin
Priv. Doz. Dr. Wolfgang Pichler
geht es nach dozent dr. med. gerald friedl
braucht erfahrung zeit, die man nicht überspringen kann. speziell das im ausland gewonnene
know-how kommt dem facharzt für orthopädie
nun bei operationen zugute. nach Jahren in leitender funktion in
deutschland und als chefarzt für orthopädische chirurgie und
traumatologie am renommierten spital davos in der schweiz, war
dennoch nach langer zeit der berufsbedingten familienabstinenz,
die rückkehr in die Heimat überfällig. Begleitet durch die großartige Möglichkeit, eine topmoderne einrichtung aufbauen zu
dürfen, wurde die entscheidung in graz zu arbeiten zusätzlich
erleichtert. im oktober konnte der neue standort op-s im service
center graz st.Peter schließlich in Betrieb gehen.
Ihr persönliches Fachärzte-Team.
Schulterchirurgie:
Konservative und operative Therapie bei akuten und chronischen
Schulterbeschwerden.
-arthroskopische Schulteroperationen (Sehnenrisse, Engpass-Syndrom,
Instabilitäten/Luxationen, AC-Gelenksinstabilität/Tossy, SLAP-Läsionen,
Bizepssehnenbeschwerden, etc.)
-Schultergelenksersatz (inverse Schulterprothese, Oberflächenersatz)
-chirurgische Stabilisierung von Schulter- und Schlüsselbeinbrüchen
Knie- und Sportchirurgie:
Konservative und operative Therapie bei akuten und chronischen
Kniebeschwerden.
-arthroskopische Knieoperationen (Meniskus- und Knorpelchirurgie)
-arthroskopische Kreuzbandersatzoperationen
-Eigenknorpeltransplantation, Achsenkorrektur
-chirurgische Stabilisierung von Brüchen
-Kniegelenksersatz
www.Op-s.at
Knochenbrüche:
Konservative und operative Therapie von Brüchen an den Extremitäten und
Wirbelsäule.
-chirurgische Stabilisierung von Knochenbrüchen
-Stabiliserung von Hüftgelenksbrüchen, Hüftgelenksersatz
-Stationäre Schmerz- und Physiotherapie
-Rehabilitation
TerMine können von
Mo – fr 09:00 – 17:00 Uhr
unter 0 316/229 229 vereinbart werden.
Ordinationszeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag 9-12 Uhr, Dienstag und Donnerstag 15-18 Uhr,
sowie nach telefonischer Vereinbarung (Terminvereinbarung höflich erbeten).
Mobil: 0664/544 15 22, Telefon: 0316/379 108, Fax: 0316/942 768
Internet: www.boldin-pichler.at Email: info@boldin-pichler.at
Hugo-Wolf-Gasse 8, 8010 Graz
Hugo Wolfgasse 2-4
8010 Graz
Tel. 05 04 101 02
www.ortho-unfall.at
dr. stefan Karathanassis
Facharzt für HNO-Krankheiten &
Kopf- und Halschirurgie
Allergiediagnostik; Botoxtherapie
A-8605 Kapfenberg; Mariazeller Straße 1a: ALLE KASSEN
A-8010 Graz; Am Eisernen Tor 2: Privatordination
Physiotherapie ortho-unfall
Graz-Leech
Telefon: 03862/21362
E-Mail: dr.karathanassis@gmail.com
Hugo Wolfgasse 2-4
8010 Graz
Tel. 05 04 101 02
graz-leech@ortho-unfall.at
www.ortho-unfall.at
www.hno-sk.at
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Helga Luttenberger-Streit (CAG
Consulting) belebt die Tagesklinik neu.
Besser im
Perfekte technische Infrastruktur, rasche Termine und ein fixes OP-Team:
Das bietet die Tagesklinik als Kooperationspartner für Augenärzte und
ihre Patienten. Anästhesistin Helga
Luttenberger-Streit gibt Einblick in
die Behandlung des „Grauen Star“.
Es sind freundliche Augen, die einen in der
Aufnahme im Erdgeschoß begrüßen. Ein
paar Schritte weiter strahlen Linse, Pupille
und Wimpern in bunter Acrylfarbe von
einem Wandbild. Auch ihr Blick hat etwas
Leuchtendes und außerdem dreht sich hier
so einiges um das wichtigste Sinnesorgan
des Menschen. Helga Luttenberger-Streit
von der CAG Consulting führt gemeinsam
mit der Sanlas Holding die Tagesklinik für
Augenoperationen und wirkt durch ihre vertrauenswürdige Art, nicht wie eine unnahbare Chefin, sondern eher wie die gute Seele
des Hauses, die alles zusammenhält. Ein Jahr
nach der Einrichtung dieser Tagesklinik in
David Fallmann
GF Sanlas Spitäler
Kurze Verweildauer ohne Übernachtung, Erholung
nach der OP im gewohnten familiären Umfeld und
trotzdem jederzeit die Möglichkeit zur stationären
Aufnahme in der PK Leech bei eventuellen Komplikationen – die Vorteile der Tagesklinik sprechen für sich!
der Privatklinik Leech können die Betreiber
eine erfreuliche Bilanz ziehen: Mehr als 600
Eingriffe zur operativen Behandlung des
„Grauen Star“ wurden erfolgreich durchgeführt. „Wir sind für sämtliche Anforderungen der Ärzte gerüstet, aber die Katarakt-OP
ist unser Schwerpunkt. Österreichweit sind
etwa 450.000 Menschen von der Augenerkrankung „Grauer Star“, betroffen. Bei der
OP, die unter örtlicher Betäubung erfolgt,
wird die getrübte Linse mittels Ultraschall
entfernt und durch eine künstliche ersetzt.
Danach sehen die Patienten meist besser als
je zuvor“, so Luttenberger-Streit.
Von A-Z
Nicht nur Patienten fühlen sich hier wohl,
auch für Augenärzte gibt es ein Plus. „Neben der perfekten technischen Infrastruktur und dem umfangreichen Linsenlager,
schätzen Chirurgen das konstante Team
sowie die rasche Terminvergabe.“ Während
die leidenschaftliche Ärztin Faktisches
preisgibt, übt sie sich selbst eher in Zurückhaltung, als ihre eigenen Errungenschaften
64
an die große Glocke zu hängen. Nach 30
Jahren als Anästhesistin hat sie die Adaptierung dieser Tagesklinik nämlich maßgeblich vorangetrieben. Luttenberger-Streit
organisiert nun das medizinische Team,
die Aufnahme der Patienten und sorgt
dafür, dass den Chirurgen alle notwendigen Instrumentarien maßgeschneidert zur
Verfügung stehen. Das erzählt sie aber nicht
sofort. Sie will eher auf die Wichtigkeit der
Behandlung des „Grauen Star“ hinweisen,
als kundtun, dass es auch ihre Idee war,
gemeinsam mit der Sanlas Holding die Tagesklinik aufzubauen. Dabei sind bei aller
Bescheidenheit genau dieses Engagement
und ihr Erfahrungsschatz ein großer Vorteil
für Arzt und Patient, die LuttenbergerStreit von A-Z betreut. „Ich bin bei jedem
Planungsschritt involviert und begleite die
Patienten somit vom Erstgespräch bis in
den OP.“ So verwundert es nicht, dass die
Tagesklinik für diese effektiven Operationen von vielen bevorzugt wird.
www.sanlas.at
Foto: Volker Wohlgemuth; Werbung
Sp e z i a l
Blick
Experte
DAS NEUE
PRIVATKLINIKUM HANSA
In den mehr als 100 Jahren seines Bestehens ist es dem Hansa
stets gelungen, beste Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau zu bieten. Der Leitsatz des Hauses – „Näher
am Menschen“ – stand und steht immer im Mittelpunkt. Das
Hansa schafft es seit jeher, traditionelle Aspekte im Einklang
mit Hightech-Medizin geschickt zu vereinen. Nun erweitert
das Hansa seine Kompetenzen und positioniert sich dadurch
neu: Die Innovationen machen es möglich, eine breitere Palette an qualitativ hochwertigen Leistungen anzubieten – das
Sanatorium hat sich zu einer Privatklinik entwickelt. Auch die
Behandlungsschwerpunkte des Privatklinikums haben sich
gewandelt, in medizinischen Kompetenzzentren kümmern
sich die besten Köpfe um die Bedürfnisse der Patienten, um
eine nachhaltige Genesung zu ermöglichen. Die medizinische
Ausstattung auf höchstem Stand, modernste Zimmer und die
Küche auf Haubenniveau unterstreichen den hohen Anspruch, dem sich das Hansa Privatklinikum verschrieben hat.
Behandlungsschwerpunkte:
Allgemeinchirurgie
Allgemeinmedizin
Augenheilkunde
Dermatologie & Venerologie
Gefäßchirurgie & Angiologie
Gynäkologie & Frauengesundheit
HNO – Hals/Nasen/Ohren
Innere Medizin
Lungenkrankheiten
Neurologie & Psychiatrie
Orthopädie & Unfallchirurgie
Plastische Chirurgie
Schlafmedizin
Schmerzmedizin & Anästhesie
Urologie
Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
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Anna Hansa
Gründerin
Mag.a Ruth Fischer
Geschäftsleiterin
Die Mitarbeiter des Hospizvereins Steiermark
ermöglichen kranken Menschen bis zuletzt ein würdiges Leben und schenken
Angehörigen oft noch
schöne Erinnerungen.
Gelebte Hospizidee
Der Hospizverein Steiermark/
T e a m G r a z - S ta d t, g e g r ü n d e t 1 9 9 3
Sp e z i a l
Helfende
HAnde
Ehrenamtliches Engagement
Christine Uitz (Hospizbegleiterin
und Teamleiterin Graz)
Die 800 ehrenamtlichen Mitarbeiter
des Hospizvereins Steiermark begleiten
schwerkranke und sterbende Menschen
und deren Angehörige. Sie begleiten
daheim, in Heimen, Krankenhäusern und
auch in stationären Hospiz- und Palliativeinrichtungen. Sie sind bereit, sich in
alte und kranke Menschen einzufühlen
und mit ihnen ein Stück des Weges zu
gehen. Dem Grazer Team gehören 74
Personen verschiedenster Alters- und
Berufsgruppen an. Im Jahr 2013 wurden
929 Menschen begleitet, dafür insgesamt 11.651 Stunden aufgewendet und
geschätzte 59.100 Kilometer zurückgelegt.
Eine dieser Mitarbeiterinnen ist Teamleiterin Christine Uitz, seit 1998 Hospizbegleiterin auf der Palliativstation des
Universitätsklinikums Graz. Sie hat vielen
Menschen ihre Zeit und Aufmerksamkeit
geschenkt, manche Nacht am Bett von
sterbenden Menschen verbracht und war
66
für Angehörige Ansprechperson und Stütze in schweren Stunden. Der Lohn dafür:
Neben tiefen Begegnungen an der Grenze
des Lebens, wo sich bis zum Schluss alle
Facetten des Menschseins zeigen, ändert
sich auch die eigene Einstellung. Man lebt
bewusster und die Wertigkeit der Dinge
wird zurechtgerückt!
Geheimnisse einer Mutter
„Während eines Dienstes im AlbertSchweitzer-Tageshospiz lernte ich in einer
kurzen Begegnung Frau S. kennen. In
meinem nächsten Dienst auf der Palliativstation betrat ich ein Zimmer und
erkannte Frau S. gleich wieder. Als ich
im Laufe unseres Gesprächs erwähnte,
dass ich am folgenden Tag nach Krieglach
fahren wollte, um meine Mutter zu besuchen, begannen ihre Augen zu leuchten
und sie schwelgte in Erinnerungen an den
Ort ihrer ersten Liebe. Ihre Tochter, die
gerade zu Besuch war und ich lauschten
gespannt der Geschichte, wie Frau S. mit
dem Zug von Graz nach Krieglach gereist
war, um dort ihren Liebsten zu treffen. Sie
durchlebte glückstrahlend nochmals die
wunderbaren Augenblicke ihrer Jugendliebe, bis sie bemerkte, wie überrascht
ihre Tochter der Erzählung zuhörte. Sie
versicherte ihr, dass sich diese Geschichte
ereignet habe, lange bevor sie ihren Vater
kennengelernt hätte. Wir konnten alle
herzlich lachen und ich verabschiedete
mich alsbald. Nach einer Woche bekam
ich einen Brief, den die Tochter für mich
abgegeben hatte. Darin bedankte sie sich
für meinen Besuch bei ihrer Mutter und
dieses heitere Gespräch, das ihr immer
als letzte und schöne Erinnerung im
Gedächtnis bleiben würde. Frau S. starb
überraschend am nächsten Tag.“
Fotos: Steiermärkische Sparkasse, KK
Karl Harnoncourt (Initiator der Partnerschaft und ehemaliger Obmann Hospizverein Steiermark), Peter
Pilz (Obmann Hospizverein Steiermark), Günther Feldgrill (Leiter CSR Steiermärkische Sparkasse),
Sabine Janouschek (Geschäftsführerin Hospizverein Steiermark) und Oliver Kröpfl (Generalsekretär
Steiermärkische Sparkasse, v. l.) feierten 10 Jahre kraftvolle und aktive Partnerschaft.
BarMHerzige Brüder graz
eIne
sorge
diese fortschritte und ein Machbarkeitsglaube bergen jedoch
das dilemma in sich, das manche Behandlungen in der letzten
lebensphase nur geringen bis keinen nutzen für den Patienten
haben können. Ärzte stehen daher sehr oft vor der entscheidung
einer therapiezieländerung oder sogar eines therapieverzichtes.
in internationalen studien hat sich gezeigt, dass acP für alle
Beteiligten große Vorteile gebracht hat. speziell dadurch, dass man
im zuge dessen eine Vorsorgevollmacht bestimmt, die immer
Vorrang gegenüber einer sachwalterbestellung hat. das Wort
des Vorsorgebevollmächtigten gilt genauso viel wie das Wort des
Patienten selbst.
wEniGER
www.baRmhERZiGE-bRuEdER.at
KonTAKT
Damit in schwierigen Situationen schneller gehandelt werden kann, bietet das neue
Programm ACP (Advance care planning) die
Möglichkeit, Angehörigen grundlegende Entscheidungen abzunehmen. Wie wichtig es ist,
solche Informationen aufzuzeichnen und welche Vorteile ACP hat weiß Primar Günther
Weber von den Barmherzigen Brüdern Graz.
BArMherZige BrÜDer
krankenHaus graz
standort eggenberg
Bergstraße 27, 8020 graz
tel.: 0 316/59 89-0
sPezial
2012 gab es in österreich 79.436 sterbefälle. davon fanden 40.604
im krankenhaus, 21.241 zu Hause, 13.281 in Heimen und 4.310
an anderen orten ihr lebensende. eine studie aus deutschland
mit 1.089 Bewohnern in einrichtungen der seniorenpflege hat
folgende ergebnisse gebracht: 11% hatten eine Patientenverfügung,
1,4% nur eine Vertreterverfügung. 52% der Verfügungen erlaubten
keinen rückschluss auf die einwilligungsfähigkeit und freiwilligkeit. nur in 3% war eine ärztliche Beratung dokumentiert. zu
definierten Behandlungsfragen waren viele Verfügungen nicht
eindeutig. Hartnäckig hält sich außerdem der irrglaube, dass in österreich eine „automatische stellvertretung“ in gesundheitsfragen
existiert. zwei drittel liegen hier falsch! denn erst wenn verstanden
wird, dass der ehepartner den entscheidungsunfähigen Patienten
in gesundheitsfragen nicHt automatisch vertreten darf, wird die
grundsätzliche Bedeutung einer Vorsorgevollmacht verstanden. in
diesem fall ist zu hoffen, dass neue konzepte wie acP-Programme
der selbstbestimmung durch umfassende Vorausverfügungen neue
impulse geben.
standort Marschallgasse
Marschallgasse 12, 8020 graz
tel.: 0 316/70 67-0
pRiMaRgÜnthERWEbER
Vorstand der abteilung für anästhesie
fotos: Barmherzige Brüder; Werbung
was ist acp?
acP ist ein fortlaufender Prozess bei dem Patienten, familien,
Ärzte und Betreuer die ziele, Werte und glaubensansichten der
Betroffenen reflektieren. anhand dieser informationen kann ein
dokument, auch Vorausfügung genannt, erstellt werden, in dem
die zukünftigen Wünsche in gesundheitsfragen festgehalten werden. speziell bei lebenserhaltenden Maßnahmen muss der Patient
ermutigt werden, seine genauen Wünsche zu äußern.
waRum sOll ich Ein acp machEn?
stEtsaMnEuEstEnstand:die Barmherzigen Brüder
mit den standorten eggenberg und Marschallgasse.
die fortschritte in der medizinischen technologie haben der Medizin die Möglichkeit gegeben, das leben künstlich zu verlängern.
67
Im Zeichen der
Schonheit
G r a z e r K l i n i k f ü r A e s t h e t i s c h e Ch i r u r g i e
Neuer Name – gleiche hochwertige Qualität
Den Traum von perfekter Schönheit kennen viele. In
der Grazer Klinik für Aesthetische Chirurgie unter der
ärztlichen Leitung von Dr. Gunther Arco geht dieser
Wunsch in Erfüllung. Hier sind Sie vom chirurgischen
Eingriff bis hin zur ästhetischen Behandlung in allen
Bereichen der Schönheit bestens versorgt.
der ästhetischen und funktionellen Nasenkorrektur
angeboten. Dr. Guido Wölk, Facharzt für Hals-NasenOhrenheilkunde, kann aufgrund seiner intensiven Ausbildung und langjährigen Erfahrung das bestmögliche
Ergebnis für die Patienten gewährleisten.
Alles neu
Ästhetische Operationen, wie Brustvergrößerungen
mittels narbenarmer Technik, Intimchirurgie oder
Brazilian Butt Lift sind nur ein weiterer kleiner Auszug
aus dem breiten Leistungsspektrum. Medizinisches
Fachwissen und Einfühlungsvermögen gegenüber den
Patienten sind dabei für einen ästhetischen Chirurgen
und daher auch für die Grazer Klinik für Aesthetische
Chirurgie selbstverständlich. Dr. Gunther Arco und
sein kompetentes Team stehen Ihnen engagiert zur
Seite, um Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich
zu gestalten.
Optimale Ergebnisse
Die renommierte Ordination Aesthetic Center – Dr.
Arco® wurde nun endlich zur Grazer Klinik für
Aesthetische Chirurgie. In den um- und ausgebauten
Räumlichkeiten in der Herrengasse 28 werden ästhetische Operationen auf höchstem Niveau durchgeführt. Damit die Patienten sich bei der Entscheidung
zu einem Eingriff absolut sicher sein können, arbeitet
Dr. Arco mit der innovativen VECTRA-Technologie.
Das ist ein High-Tech 3D-Scansystem, mit dem das
mögliche Ergebnis der Operation schon während der
Beratung fotorealistisch dargestellt wird. Auch VASER®
und VASER Smooth® finden bei Dr. Arco Anwendung.
Das Besondere ist, dass nur sehr wenige Institutionen
auf diese wertvolle Technologie zurückgreifen. Hierbei
handelt es sich um eine effektive Methode zur Fettabsaugung und Körpermodellierung, sowie zur dauerhaften Behandlung von Cellulitis.
Erweitertes Angebot
Nasenkorrektur
Das war aber noch nicht alles. Im Bereich der Fuß- und
Nagelpflege kann man sich ab sofort im Studio ‚Pure
Elegance‘ von Oana Jurj in den Räumlichkeiten der
Grazer Klinik für Aesthetische Chirurgie auf höchstem
Niveau so richtig verwöhnen lassen. Ab nächstem Jahr
werden außerdem Gesichts- und Körperbehandlungen
durch eine Kosmetikerin angeboten.
Nachdem viele Patienten großes Interesse zeigen, werden nun auch Beratungen und Operationen im Bereich
www.aesthetic-center-arco.at
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Foto: Hermann Gohl; Werbung
Sp e z i a l
Dr. Gunther Arco, Gattin Corinna (3. v. r.) und Team bieten umfassende Leistungen auf hohem Niveau.
VON KindEsbEinEn AN
ihR paRtnER füR GEsundhEit
Fit aufwachsen. Ein gesunder
die Merkur Versicherung bietet vielfältige und
Lebensstil muss von Kindheit an
ganzheitliche gesundheits-Vorsorgeprogramme
gefördert werden. Hierfür legt die
nach Maß, die lebensbegleitend aufgebaut sind. das
Merkur Versicherung mit speziellen spektrum reicht dabei von fitness-checks bis hin zu
Events für Kinder den Grundstein. sportförderung und ernährungskonzepten für die
ganze familie.
cOOlE EvEnts
es ist unbestritten, dass regelmäßige Bewegung
und ausgewogene ernährung unerlässlich sind, um
nachhaltig gesund zu bleiben. die Jüngsten müssen
bereits mit dieser thematik vertraut gemacht werden.
dennoch leiden immer mehr kinder an übergewicht
und treiben keinen sport – vorwiegend, weil sie viel
zu spät an die richtige Bewegungsform und ein bewusstes ernährungsverhalten herangeführt wurden.
speziell für kinder wurden altersgerechte und coole
events entwickelt, bei denen gesundheit zum erlebnis
wird. alle zwei Jahre können junge Menschen mit ihren
eltern in ausgewählten locations in ganz österreich
an diesen Veranstaltungen teilnehmen. die freude an
der Bewegung steht dabei im Vordergrund. die kinder
durchlaufen Medizin- und fun-stationen, an denen
unterschiedliche aufgaben und Herausforderungen
gestellt werden, die spaß machen und erfolgserlebnisse
auslösen. dabei absolvieren sie diagnostische tests (z.B.
Beweglichkeits- und koordinationstests, Muskelfunktionstest, ernährungsanalysen) – passend zum jeweiligen
Motto –, die von sportwissenschaftlichen experten
begleitet werden. ziel des Veranstaltungstages ist die
bewusste auseinandersetzung des kindes mit seinem
Bewegungsapparat und seiner ernährung.
Nähere Informationen zu den Merkur GesundheitsVorsorgeprogrammen für Kinder finden Sie unter:
fotos: getty images; Werbung
spiElERisch vORsORGEn
für kinder ist das leben ein spiel und lernen ein
großes abenteuer. es fällt den kleinen leichter, gesundes Verhalten zu verinnerlichen, und sie profitieren am längsten davon. erlebnisse und erfahrungen
prägen und sind wirkungsvoller als Vorschriften,
anweisungen und Verbote. daher sollten in den
erziehungsalltag spielerische aufgaben einfließen, die
den spaß an der Bewegung und die lust auf gesunde
ernährung fördern. kindern die Möglichkeit einzuräumen, selbst mitzuwirken, entfacht Begeisterung
und lebenslange Motivation.
www.mERKuR.at
69
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M e r k u r g e s u n d H e i t s Vo r s o r g e
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Botarin-freundinnen profitieren nach ihrer registrierung im
Botarin-kundenclub nicht nur von einmaligen freundschafts-angeboten – sie können auch, gemeinsam mit weiteren freundinnen,
um bis zu -50% einkaufen! zur ersten Bestellung als clubmitglied
gibt es außerdem eine Bust-Beauty-creme von Botarin gratis dazu.
exklusive gutscheine, wertvolle Bonuspunkte, spannende Beauty
news und die Möglichkeit zur teilnahme an Produkttests runden
das attraktive clubangebot ab.
die kosmetikmarke Botarin zählt seit 2009 zu den erfolgreichen
Playern am kosmetikmarkt. die einzigartige anti-aging-formel
vereint augenblickliche reduktion von bestehenden fältchen mit
vorbeugender Pflege. Möglich ist dies durch den einzigartigen
Wirkstoffkomplex easyliance® + argireline®. die in easyliance®
enthaltenen Polymere bilden innerhalb kürzester zeit ein feines
netzwerk auf der Haut und sorgen so für einen sofort-liftingeffekt.
argireline® entspannt die Haut. Mimikfalten werden minimiert.
zusätzliche Pflegestoffe wie Hyaluronsäure und kinetin wirken
tiefenreparierend und zellerneuernd.
botarin,dasisteffektivessofort­Lifting
mitLangzeiteffektfüreinjugendlichglattes
hautgefühl.“
Petra Seidenfaden, Kosmetikexpertin

Rundum schön mit bOtaRin
info
Vitale reife Haut fängt bei einer durchdachten gesamtpflege an.
Hautalterung betrifft nicht nur das gesicht, sondern auch den
körper. darum hat Botarin eine umfassende anti-aging-serie entwickelt, die gezielt auf die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Haut
eingeht. die „stars“ der intense lifting Pflegelinie sind ganz klar
intense lifting day creme, night creme, eye creme und serum
xl. ergänzend wurden eine reihe von weiteren Pflegeprodukten
entwickelt, wie beispielsweise „die großen fünf“ (cleansing Milk,
face Peeling, skin tonic, Body lotion und anti-cellulite-creme)
– erhältlich um jeweils 19,90 euro. ein heißer tipp für die kalte
Jahreszeit: die Botarin lip care um nur 9,90 euro!
Die Anti-Aging KOsMetiK Mit DeM JAhre-JÜnger-effeKt
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70
die Botarin anti-aging serie vereint mit easyliance® + argireline erstmals
zwei lifting-innovationen zu einer effektiven formel. der sofortstraffungskomplex easyliance® entfaltet augenblicklich seine Wirkung. Polymere
legen sich sanft über ihre Haut und polstern linien auf. fältchen wirken wie
wegretuschiert. argireline® entspannt die gesichtshaut und reduziert bei
regelmäßiger anwendung fältchen.
das ergebnis: ein anti-aging-effekt, den sie nicht nur sehen, sondern auch
spüren können:
• die Haut erscheint augenblicklich straffer.
• die faltentiefe wird langfristig reduziert.
• die Haut fühlt sich um Jahre jünger an.
fotos: isabella friedmann (iloveshade)
sPezial
diE anti-aGinG innOvatiOn aus östERREich
geWIcht
im GlEich-
inJoYMed graz süd
fotos: Jentschura international gmbH; Werbung
Wohlschmeckend und gut bekÖmmlich
Im INJOYmed Graz Süd arbeitet man im Zuge eines
Ernährungs- und Abnehmprogramms mit den hochwertigen
Produkten von Jentschura. Der „7x7 KräuterTee“ enthält
eine feine Auswahl aus 49 Zutaten wie Kräutern, Samen,
Gewürzen, Wurzeln und Blüten.
der Mensch entwickelt sich neun Monate
lang in einem basischen fruchtwasser und
ist daher, biologisch gesehen, ein basisches
Wesen. Wenn wir gesund sind, leben wir
in einem säure-Basen-gleichgewicht. Bei
falscher lebensweise kann das zusammenspiel allerdings aus der Balance geraten.
eine säurebetonte lebensweise spiegelt sich
oft in unreiner Haut, cellulite, erschöpfung, Haarausfall, schuppen, Muskelkater
oder gar offenen Beinen wider. Bewusstes
essen schützt jedoch vor sogenanntem
„säurestress“. Besonders wichtig ist auch
eine ausreichende Versorgung des körpers
mit Mineral- und Vitalstoffen.
GEsündER ins nEuE JahR
Wussten sie, dass das inJoYmed graz
süd ein viel erprobtes konzept für den
Weg zum Wohlfühlgewicht und zur
dauerhaften Wunschfigur hat? es beginnt
71
mit einer ernährungsanalyse, die auf
einem 7-tägigen Verzehrprotokoll basiert.
danach folgt eine straff organisierte ernährungsumstellung, die auf drei säulen
„essen genießen“, „aktivität erleben“
und „Balance spüren“ aufgebaut wird. ab
Jänner 2015 bildet die basische ernährung
den einstieg in ein insgesamt 11-wöchiges
inJoY-ernährungs- und abnehmprogramm. in den ersten drei Wochen liegt
der schwerpunkt auf einer basenbetonten
und vollwertigen ernährung mit Produkten von Jentschura – ablagerungen
lösen (tee), neutralisieren (Morgenstund
oder tischlein deck dich), ausscheiden
(Basenbad). diese Produkte sollen dem
körper beim entschlacken helfen und für
mehr Wohlbefinden, Vitalität und mehr
lebensfreude sorgen.
www.inJOyfitnEss.at
sPezial
Sauer macht nicht immer lustig, denn bei einer
Übersäuerung des Körpers leiden etwa Bindegewebe oder Immunsystem
darunter. Um die Effekte
einer basischen Ernährung kennenzulernen,
bietet das INJOYmed Graz
Süd die passende Beratung, wenn sich Kunden
für mehr Gesundheit und
einen dauerhaft schlankeren Körper entscheiden.
gEsELLschaft
01/2015
landtagsabgeordnete ingrid gady übergab im namen
des autohauses salis & Braunstein, gadY gruppe, einen
opel corsa sowie einen opel Mokka zur unterstützung
an das mobile kinderteam des lkH-univ. klinikum graz.
„gerne bin ich als Hospiz-Patin Botschafterin dieses randund doch so zentralen themas unserer gesellschaft: der
Behandlung und Begleitung schwerkranker und sterbender
Menschen – im Besonderen der kinder. ich wünsche dem
mobilen kinder-Palliativ- und Hospizteam eine gute und
unfallfreie fahrt bei ihren wertvollen einsätzen im dienste der familien in unserem land.“ im Bild: labg. ingrid
gady (M.) mit kages-Vorstandsvorsitzendem karlheinz
tscheliessnigg (6. v. l.), christian urban (5. v. r.) und Johann
Baumgartner (2. v. r.) von der Palliativbetreuung steiermark,
thomas Mosburger von opel österreich (3. v. r.) sowie den
Vertretern des Hospizvereins und des mobilen kinderteams.
IM BLITZLICHT
Ein bEsOndEREs GEschEnK
die Michael Pachleitner group und Pachleitner schmuck
schenken heuer statt Weihnachts-Paketen Menschlichkeit.
„Jedes Jahr lassen wir unseren kunden Weihnachts-Pakete
zukommen. Heuer wollen wir ein zeichen setzen, und
spenden das hierfür vorgesehene geld im namen unserer
kunden an eine bedürftige familie in der steiermark!“
erklärt ceo Michael Pachleitner die idee der diesjährigen
Weihnachtsaktion, die in kooperation mit dem lions club
graz forum stattfindet. im Bild: Markus fally (sekretär lions club graz forum), Walter kronberger (Präsident lions
club graz forum) und sabine ksela (Pachleitner schmuck)
mit denise und Michael Pachleitner (v. l.)
72
fotos: Michael krobath, Big sHot/christian Jungwirth, kk
im Dienst
der guten Sache
GEsEllschaft
exPertentiPP
innerstÄdtiscH
KuRt GObER
mEnschlichE dimEnsiOn
dER stadt-innOvatiOn
Sänger & Gubal-Spieler
michaEl siEGmund
„it’s JaZZtimE“
Geschäftsführer Ancoreage Management Partner
D
STARTEN SIE musikalisch inspiriert in die Weihnachtstage und
lassen Sie sich am 23. Dezember im Operncafe verzaubern. Die
Formation OBSESSION ALL STARS präsentiert ein neues Projekt:
JAZZTIME by OBSESSION ist jazzy, kreativ und passt auch in ein
Wohnzimmer. Johannes Hödl, der vielen auch noch als Gründer und
Klarinettist der OLD STOARIEGLER DIXIEBAND in Erinnerung
ist, hat dafür ein ganz besonderes Ensemble zusammengeschmiedet:
Die herausragende Vocalistin Jelena Bukusic steht erstmals gemeinsam mit der mehrfach ausgezeichneten Jazzpianistin Viola Hammer
auf der Bühne, sie werden von Maximilian Ranzinger (Bass) und
Thomas Stabler (Schlagzeug) begleitet. – www.ObsEssiOn-JaZZ.at
as Wort innovation ist überall. Vom fensterrahmen bis zum
Joghurt will heutzutage alles innovativ sein. doch reden wir alle
vom gleichen? und was macht insbesondere erfolgreiche stadtinnovation aus? am häufigsten wird innovation mit kreativität
und neuen ideen gleichgesetzt, was jedoch nur die „halbe Miete“ ist.
denn echte innovation entsteht erst in einem weiteren, entscheidenden schritt, nämlich wenn ideen in einen messbaren nutzen umgesetzt werden. die Herausforderung besteht darin, dass die beiden
schritte kreativität und umsetzung stark unterschiedliche anforderungen an die beteiligten Personen stellen. um den stein ins rollen zu
bringen, benötigt es den visionären aber oft unstrukturierten Pionier
und für die realisierung, den abwicklungsstarken aber oft eingefahrenen umsetzer. dazwischen gibt es Millionen abstufungen. innovative
städte und regionen sind sich der zentralen Bedeutung des faktors Mensch bewusst und bringen die richtigen Menschen mit den
richtigen neigungen an die richtigen stellen, sodass diese sich optimal
entfalten können – egal ob in der Verwaltung, in Vereinen oder in
firmen. nicht weniger muss unser anspruch sein, um beispielsweise einen lebendigen stadtkern, nachhaltigen tourismus und hohe
lebensqualität zu erreichen – nicht einfach, aber realisierbar!
www.ancOREaGE.at; www.wiRtschaftsnEtZwERK-GRaZ.at
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Gesellschaft
Genussreise
Hauben-Küche traf Weingut Domäne Wachau – rund 30 Gäste begaben sich im
nullneun auf eine einzigartige Genussreise: Diplom Sommelier Raphael Buttinger,
Mr. Austria Philipp Knefz, Küchenchef Robert Ferstl, Chef de Partie Franziska
Lennigk, Souschef Georg Denk und GF nullneun Stephan Reichard (v. l.)
Charity-Pokerturnier
Kompetenz im Klimaschutz
Im Zuge von sechs Pokerturnieren des Lions Club Graz Erzherzog Johann konnten
etwa 25.000 Euro gesammelt werden, die bedürftige Familien in Graz zugutekommen:
Manfred Bijondic (Präsident des Lions Club Graz Erzherzog Johann), Helmut Kupferschmied (ältestes Clubmitglied) und Organisator Michi Wanz (v. l.)
Benefizkonzert
Der Lions Club
Erzherzog Johann
lud zum großen
Adventkonzert in
den Stefaniensaal.
Der Reinerlös
der Veranstaltung ist eine der
Grundlagen für
die Unterstützung
sozial schwacher
Menschen.
Christian Skoric (MLS Personalbereitstellung) und Madelaine Fauland
Präsident des Lions Club Erzherzog Johann Manfred Bijondic und
Maria Gaberszik (GF‘s Jaguar & Landrover Center Graz) mit ihrem Sohn Markus
Günther Puchtler (Vorstand GRAWE) mit Gattin Ulli
Frank Paizoni (MLS Personalbereitstellung) und Gattin Barbara
74
Fotos: Volker Wohlgemuth, Scharinger, APA-Fotoservice/Thomas Preiss, LUP, KK, BMLFUW, Stefan Eder
Die Sanlas Holding trägt positiv zum Klimaschutz bei und hat für ihre Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz die klimaaktiv Auszeichnung durch Bundesminister Andrä Rupprechter (2. v. l.), im Bild mit Christine Erhart, Brigitte
Putz und Thomas Turek (alle Sanlas Holding, v. l.), verliehen bekommen.
Gesellschaft
Spiel auf Sieg
Hoher Besuch beim Tischfußballturnier des Pampuri-Clubs im Johannes von GottPflegezentrum der Barmherzigen Brüder in Kainbach bei Graz: Weltmeisterinnen
und Champions-League Siegerinnen Karen Scheuer und Marina Tabakovic (r.)
spielten gegen Siegfried Rauch (Präsident des Pampuri-Clubs, l.) und Ivan Juki´c
(Gesamtleiter des Johannes von Gott-Pflegezentrums, 2. v. l.)
Autogrammstunde
Adventcocktail
Neueröffnung
Von festlichem Make-up bis hin zu Couture Mode und exklusiven
Düften – Hannelore Hölbling (r.), Doris und Andreas Glasner
luden zum Adventcocktail in die Ordination Dr. Glasner.
Rund 150 Personen kamen zu Kastner & Öhler in Graz, um sich
von ORF und ZDF Fernsehköchin sowie Konditorweltmeisterin
Eveline Wild vom EDER Wohlfühl Hotel**** ein Exemplar ihres
neuen Backbuches „Wild backen“ persönlich signieren zu lassen.
Eine Symbiose aus Kunst und Schönheit: Doris Lampert-Klammer (r.)
eröffnete unlängst ihr Visagistenstudio „Beauty and art saloon“, im Bild mit
Wolfgang Lampert, Gemeinderätin Daisy Kopera und Raimund Winter (v. l.)
Ausgezeichnet
Das Seminar Hotel Retter wurde bereits zum zwölften
Mal mit dem Goldenen Flipchart als Bestes Seminarhotel
Österreichs ausgezeichnet: Thomas Wolfsegger (Tagen in
Österreich), Sandra Paller (Hotel Retter), Michael Retter
(Hotel Retter) und Elfi Schenkel (Tagen in Österreich, v. l.)
Ski-Opening
Mehr als 9.000 Fans pilgerten nach Schladming, um den Winterauftakt bei einem der größten
Ski-Openings der Alpen zu zelebrieren: GF Planai Georg Bliem (r.), Hansjörg Stocker (TV
Schladming-Rohrmoos) und Bürgermeister Jürgen Winter (3. v. l.) mit Marlon Roudette
Sozialpreis
Im Zuge der traditionellen Adventlesung verlieh die Bank Austria Steiermark ihren Sozialpreis: Rudolf Weininger (Bank Austria Landesdir. PrivateBanking),
Preisträger-2. Platz Eduard Hamedl vom Verein „Männernotruf Steiermark - 0800 246247“, Martin Richter (Bank Austria Vertriebsleiter Privatkunden
Österreich Süd), Preisträger-1. Platz Sabine Rijksen (Verein „Das Nest“), Bernd Meister (Bank Austria Leiter Firmenkunden Stmk.) und Preisträger-3. Platz
Gabriella Walisch vom Verein „Hilfe für Kinder und Eltern - Kinderschutz-Zentrum Graz und Graz-Umgebung“ (v. l.)
75
Gesellschaft
Die wohl bekannteste Spendenaktion Österreichs
– „Licht ins Dunkel“ – geht in ihr
42. Bestandsjahr.
GRAZETTA nahm
dies zum Anlass
und lud zur „Licht
ins Dunkel Gala
2014“ in das Autohaus Wittwar.
Der Gesamterlös
von 76.250 Euro
kommt steirischen
Projekten der
Aktion „Licht ins
Dunkel“ zugute.
Die GRAZETTA-GF’s Siegmund Birnstingl (l.) und Hannes Artner (r.) mit
Millionenshow-Moderator Armin Assinger, Landesdirektor ORF Steiermark
Gerhard Draxler und GF Autohaus Wittwar Andreas Oberbichler (v. l.)
eine Herzensangelegenheit
Josef Wadiasch und Marketingleiterin
Autohaus Wittwar Ursula Hilberger
Verkaufsleiter Autohaus Wittwar Herbert Pirker mit
Angelika und Otto Kresch (Remus/Sebring, v. l.)
76
Fotos: Volker Wohlgemuth
Alexandra Stepar (Herwa Multiclean) und
Sabina Rosenberg (Campus 02, v. l.)
Martin Glavassevich, Erwin und Karin Ladenstein, Sandra Schranz
und Armin Assinger mit Markus und Sandra Aldrian (v. l.)
Gesellschaft
Verena und Jörg Jurtschitsch
(Glaserei Jurtschitsch)
Peter Zorn (GF Zorn Versicherungsvergleiche)
mit Gattin Waltraud
Das Landhaus Oswald mit Küchenmeister Wolfgang
Edler und seinem Team verwöhnte die Gäste mit
kulinarischen Köstlichkeiten.
MLS Personalbereitstellung-GF‘s
Christian Skoric und Frank Paizoni (v. l.)
Pascha-GF Hermann Müller (r.)
und sein Pascha Bobby
Wahrhaft stilvoll gestaltete die Firma
Matuschek die Räumlichkeiten des Autohauses
Wittwar.
David Fallmann (Sanlas Holding) mit
Lebensgefährtin Daniela Kien
Moderatoren-Legende Helmut Rodler
99ers-Managerin Silvia Priversek und
Spieler Matt Kelly mit dem Ersteigerer ihres
Exponates Michael Gradischnig (v. l.)
Tina und Heinz Lorenz (Speedtronics) mit
ersteigertem Exponat
Landesdirektor Zürich Versicherung Martin Sturm
(M.) ersteigerte einen Golftag mit den beiden
Golfprofis Lukas und Tobias Nemecz (v. l.)
Walter Fischer spendete einen Betrag, den er aus Anlass seines
60. Geburtstages gesammelt hatte, im Bild mit GRAZETTA-GF
Hannes Artner und Stadtrat Mario Eustacchio (v. l.)
77
Gesellschaft
Musikalisch
veredelt
Op e r n r e d o u t e 2 0 1 5
Der gesellschaftliche Höhepunkt des Jahres lädt
am 31. Jänner 2015, unter
dem Motto „mehr Oper
bei der Opernredoute“, in
den prunkvollsten Ballsaal
unserer Stadt. Im Vordergrund steht bei der 17.
Opernredoute aber vor allem die Musik.
Es war einmal … Worte, die in diesem
Zusammenhang nicht ganz richtig
sind, aber einen schönen Einstieg in die
folgende Geschichte darstellen. Denn die
Grazer Opernredoute erzählt seit 1999,
immer am letzten Samstag im Jänner, ein
wunderschönes Märchen. Ein Märchen,
das jährlich mit viel Herz, Elan und
Leidenschaft von den Organisatoren
Bernd Pürcher und Michael Tomec neu
durchdacht und gestaltet wird. Neben
den zahlreichen einzigartig dekorierten
Räumen und den wundervollen künstlerischen Darbietungen, steht die 17.
Opernredoute am 31. Jänner 2015 ganz
im Zeichen der Musik. Erstmals in der
Historie dieses Events wird beim kommenden gesellschaftlichen Höhepunkt
des Jahres das gesamte Grazer Philharmonische Orchester mit Chefdirigenten
Dirk Kaftan die komplette Eröffnung
der Opernredoute musikalisch veredeln.
Nach dem feierlichen Einzug zur majestätischen Fächerpolonaise von Carl Michael
Ziehrer bildet das Eröffnungskomitee
den Rahmen für die jüngsten Künstler
des Abends: die bezaubernden Kinder
der Opernballettschule unter der Leitung
von Diana Ungureanu tanzen in einer
schwungvollen Choreografie zum Finale
aus „Sylvia ou La Nymphe de Diane“
von Léo Delibes. Im Anschluss an diese
entzückende Vorstellung kommt es zur
Eröffnungspolonaise mit der Choreografie von Patricia Schweighofer und Wolfgang Nicoletti. Sie werden das Publikum
der Opernredoute mit einer stilsicheren,
abwechslungsreichen und akrobatischen
Show überraschen. Die dafür ausgewählte
Musik kommt u. a. aus dem aktuellen
Musicalhit der Oper Graz, „Evita“. Im
Anschluss an dieses musikalische Feuerwerk steht ein weiterer großartiger
Titel aus dem aktuellen Repertoire der
Oper Graz auf dem Programm: „Lippenschweigen“, einer der schönsten Walzer
aus der berühmten Operette „Die Lustige
Witwe“ von Franz Lehár. Gesungen wird
dieser wunderbare Titel von den beiden
Opernstars Margareta Klobucˇar und Ivan
Orescanin, die vom Ballettensemble der
Oper Graz unter der Leitung von Allen Yu
begleitet werden. Mit dem finalen „Alles
Walzer!“ heißt es dann Bühne frei für die
wahren Stars des Abends – die 2.500 Gäste der 17. Opernredoute, die den ersten
Walzer dieser wunderbaren Ballnacht in
Begleitung des Grazer Philharmonischen
Orchesters genießen werden.
www.opernredoute.com
Fotos: Philipp Schulz
Die Organisatoren
Bernd Pürcher und Michael Tomec
78
Gesellschaft
„Der Hecht im
Karpfenteich“
G e t r ä n k e w e lt & M e h r
ihrer Schankanlagen oder das Weinsortiment, anderseits stellen
wir für Events das komplette Equipment bereit. Von der Kühlanlage bis zu den Gläsern besteht die Möglichkeit, Veranstaltungen mit bis zu 50.000 Besuchern auszustatten.
Kostbare Raritäten, eine breite Produktpalette und flexible Eventausstattung: Das
ist die „Getränkewelt & Mehr“ von Dietmar
Haidinger und Markus König in Fürstenfeld.
Werden getränkemäßig Schwerpunkte gesetzt?
DH –– Von Limonaden, einem großem Biersortiment bis zu
hochwertigen Weinen und Spirituosen aus dem In- und Ausland bieten wir alles an. Bei Spirituosen sind wir eine der ersten
Adressen, da wir Raritäten verkaufen, die kaum zu finden sind.
Wenn es beispielsweise in Österreich nur 400 Abfüllungen einer
bestimmten Whiskeymarke gibt, kann der Kunde sicher sein,
dass er genau diese Sorte bei uns bekommt.
GRAZETTA –– Seit 1. Dezember 2014 führen Sie die „Getränkewelt & Mehr“. Wen wollen Sie ansprechen?
Dietmar Haidinger –– Egal ob Kunden aus dem Gastro-, Privatoder Eventbereich, bei uns findet jeder das Passende. Sie haben sich für den Schritt entschieden, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Was zeichnet Sie aus?
DH –– Die wertvollen Erfahrungen, die wir bereits über viele
Jahre in der Getränkebranche sammeln konnten und das
daraus resultierende Know-how sind unser großes Plus! Wir
sind sehr heimatverbunden und kennen fast alle Betriebe in der
Südoststeiermark. Dadurch, dass wir in persönlichem Kontakt
mit unseren Abnehmern stehen, zeichnet uns auch die Nähe
zum Kunden aus.
Markus König –– Wir sind Dienstleister, die mit Servicekompetenz überzeugen. Qualität und Effizienz stehen bei uns an erster
Stelle.
Foto: Manfred Lach
Erste Wahl
Die Geschäftsführer Markus König und Dietmar Haidinger
bieten hochwertige Produkte (v. l.)
Warum können Sie diese Raritäten anbieten?
MK –– Durch unser Netzwerk. Ich war zwei Jahre für Jim Beam
als Südösterreich Manager unterwegs und habe ein großes
Netzwerk aufgebaut. So können wir auch Produkte beziehen,
die sonst niemand hat.
Wird auch zugestellt?
MK –– Ja. Die Zustellung erfolgt in die Südoststeiermark. Egal
wohin in diesem Gebiet – wir liefern.
Stichwort Zukunft. Gibt es berufliche Visionen?
DH –– Wir sind der Hecht im Karpfenteich! Ich glaube wir
haben viel Potential, in einer Region, wo die Gastronomie und
der Tourismus stark sind.
Wie sehen diese Dienstleistung und das „Mehr“ der Getränkewelt aus?
MK –– Einerseits nehmen wir zusätzlich eine beratende Funktion ein und besprechen mit neuen Lokalbesitzern den Einbau
www.getraenkeweltundmehr.at
79
03.
Neujahrsschnapsen
3. Jänner, Casino Graz
www.casinos.at
Das Casino Graz lädt zum großen Neujahrsschnapsen mit einem Preispool von
10.000 Euro. Für ein Nenngeld von 100 Euro erhält jeder Spieler „5 Leben“. Eine
Voranmeldung ist erforderlich: entweder unter der Tel.: 0 664/32 29 730, per
Mail an andreas.hammer@casinos.at oder unter www.oeticket.com – Stichwort
„Preisschnapsen Casino Graz“. Akkreditierung bis 15.00 Uhr, Spielbeginn ist um
16.00 Uhr.
äJ nner
07.
Zaubershow
7. Jänner, Einlass: 19.00 Uhr
Erstes Grazer Zaubertheater,
Augasse 94
www.zauberkoffer.at
Irgendwann trifft er jeden einmal. „Geistesblitz“ – das neue Programm der Zauberkoffer
startet am 7. Jänner im Ersten Grazer Zaubertheater. Nick, Marc und Joe haben ihre Koffer
für die Bühne gepackt und eines können wir
Ihnen jetzt schon verraten: Die Pause wird
ungefähr 15 Minuten dauern und Leitungswasser ist gratis. Also seien Sie kein Koffer
und tragen Sie sich am besten jetzt schon den
Termin fett im Kalender ein, denn Überraschungen gibt es bei der Show genug!
Fotos: Julia Wesely, KK, GRUBER-reisen/IStock/Fotolia
Termine
Gesellschaft
eine wirtschaftsbetriebene Tischlerei und eine Fliesen- und Keramikwerkstatt
befindet. Hier werden Produkte wie z.B. Hochbeete bis hin zu Auftragsarbeiten wie
Wasserkeramikkaraffen für namhafte Unternehmen (derzeit Voestalpine, Vitalhotel
Radkersburg) erzeugt. Ein weiteres visionäres Vorzeigemodell: Green Care Wald//
Soziale Waldarbeit. Zukunftsweisende Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit
Behinderung – wurde vor kurzem mIt LH-Stv. Siegfried Schrittwieser, LR Johann
Seitinger und dem Obmann des Waldverbandes Steiermark der Öffentlichkeit
präsentiert. Außerdem wurde hier eine Win-win-Situation auch für die Gesellschaft
geschaffen. Das Dienstleistungsportfolio wird durch eine Textilwerkstatt, einer
Auftragsbürogruppe, einem Cateringhauswirtschaftsbereich, dem Café Mitt´n drin
oder der Außen- und Grünanlagenpflegegruppe abgerundet.
Doch wie schon erwähnt ist die Lebenshilfe Leoben auch ein wichtiger, regionaler
Wirtschaftsfaktor, was folgende Zahlen eindrücklich beweisen: Aktuell beschäftigt die Lebenshilfe Leoben ca. 75 Dienstnehmer und schafft darüber hinaus mit
dem volkswirtschaftlichen Multiplikator weitere 280 Folgearbeitsplätze. Dadurch
wird jährlich ein Umsatz von ca. 2,5 Millionen Euro erwirtschaftet, von dem ca.
80 % an Lohn und Gehalt, das sind rd. 2 Mio. Euro, aufgewendet werden sowie ca.­­
10–15 %,­­das sind circa 300.000 Euro, in Investitionen sowie Einkäufe und somit in
die Wirtschaftskraft der Region Leoben fließen.
Eine Erfolgsgeschichte
Die Lebenshilfe Leoben ist weit mehr als eine soziale Einrichtung, die sich seit nunmehr 35 Jahren um das Wohl von Menschen mit Behinderung(en) bemüht. Sie ist
auch ein wichtiger Wirtschafts- und Wertschöpfungsfaktor für die Region und bietet
eine breite Palette an Dienstleistungen für Menschen ohne Behinderung an.
Von der hohen sozialen und wirtschaftlichen Kompetenz überzeugen immer
wieder einzigartige und vorreiterhafte Modelle: So entstand 2011 der erste
Postpartnershop mit behinderten Menschen. Ein weiterer wurde 2013 zugleich
mit dem Arbeitszentrum in Leoben Hinterberg eröffnet, wo sich zusätzlich
www.lebenshilfe-leoben.at
www.facebook.com/lebenshilfeleoben; www.facebook.com/mittndrin.cafe
80
Werbung
Namhafte Firmen wie die Voestalpine oder AT & S, aber auch Privatkunden,
schätzen die zahlreichen, qualitativ hochwertigen Wirtschaftsdienstleistungen. Um
diese Erfolgsgeschichte fortzusetzen, werden im Augenblick weitere visionäre und
zukunftsweisende Modelle mit dem Land Steiermark gesetzt.
GEsEllschaft
24.
eXTreMsporT-eVeNT
24. & 25. Jänner, Grazer Stadthalle
www.showfactory.at
2015 feiert die nigHt of the JuMPs ihre 15. saison! für das Jubiläumsjahr haben die Macher der mit über einer Million euro Preisgeld
dotierten serie alles bisher da gewesene in den schatten gestellt. das
sollte sich kein Motorsport- und extremsportfan entgehen lassen, denn
an diesem Wochenende fliegen die freestyle Motocross Piloten auf ihren
Motocross Maschinen bis knapp unter das Hallendach der stadthalle.
GrAZeTTA verlost 1x3 eintrittskarten: „night of the Jumps“ an
office@grazetta.at; einsendeschluss: 18.01.2014
XT RE
E
PO
RT
-EV
ENT
reIseeVeNT
ENT
T-
EV
10. Jänner 2015,
Flughafen Graz
www.gruberreisen.at/reisezeit
OR
81
REMSP
reisezeit: das größte steirische reiseevent des Jahres! „die
Welt zu gast bei gruBer-reisen“ heißt es am 10. Jänner 2015
am flughafen graz. es dreht sich alles rund um urlaub, reisen
und abenteuer. nutzen sie auch die gelegenheit, bei einem
steiermark-rundflug ihre Heimat von oben zu genießen.
schenken sie ihren lieben dieses einmalige erlebnis, buchbar
ab sofort in ihrer filiale von gruBer-reisen.
EXT
17.
MS
Gesellschaft
Erinnern
Sie
Sich?
Seit 1840 präsentiert sich im
Herzen unserer Stadt ein
Schaufenster, bei dem man
nicht einfach nur vorbeigehen kann. Passend zur kalten
Jahreszeit wollen wir mit dieser
Fotografie von Stefan Preis an
ein Traditionsgeschäft erinnern,
mit dem Graz, im Speziellen der
Jakominiplatz, um einiges an
Charme reicher ist.
TA X
AUDIT
CONSULTING
Rückerstattung von Krankenund Pensionsversicherungsbeiträgen
bei Mehrfachversicherung. Was ist
unbedingt heuer noch zu tun?
Fragen Sie “Die Steuerexperten”
www.austin-bfp.at
Ihre Nächste
28.
2015
Erscheint am
mit dem Schwerpunktthema
Bildung
82
Foto: Stefan Preis
JAnner
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