close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Jahresbericht der STWB Stadtwerke Bamberg GmbH 2013

EinbettenHerunterladen
Jahresbericht
der STWB Stadtwerke Bamberg GmbH
2013
Wir bewegen Bamberg.
www.stadtwerke-bamberg.de
Bestätigungsvermerk des
Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
STWB Stadtwerke Bamberg GmbH, Bamberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und
den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der
Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen,
dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch
den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich
auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung,
Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der
wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung,
dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang
mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 25. Juli 2014
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
SchubertHocker
WirtschaftsprüferWirtschaftsprüfer
2
Inhalt
Lagebericht
5 Grundlage
Wirtschaftsbericht
9 Prognose, Chancen- und Risikobericht
12 Nachtragsbericht
Anhang
15 Allgemeine Angaben
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
16 Angaben zur Bilanz
18 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
19 Sonstige Angaben
22 Gewinn- und Verlustrechnung
24 Bilanz
26 Gesamtanlagennachweis
3
Jahresabschluss
Lagebericht
4
Lagebericht
Grundlagen des Unternehmens
Die STWB Stadtwerke Bamberg GmbH – im
Folgenden auch kurz „STWB“ oder Gesellschaft
genannt - wurde mit notariellem Vertrag vom
23. Dezember 1998 durch Einlage der nachstehen­
den städtischen Beteiligungen gegründet:
• Stadtwerke Bamberg Energie- und Wasser­
versorgungs GmbH (STEW; 84 %)
• Stadtwerke Bamberg Verkehrs- und Park GmbH
(STVP; 99 %)
• Stadtwerke Bamberg Bäder GmbH (STB; 99%)
Die STWB hält darüber hinaus weitere Beteiligungen:
• Stadtwerke Bamberg Energiedienstleistung GmbH
(STED; 100 %)
• Stadtwerke Bamberg Energieerzeugungs GmbH
(STEE; 100 %)
• Stadtwerke Bamberg Betriebsservice GmbH
(STBS; 100 %)
• Stadtwerke Bamberg Stadtbus GmbH
(STBus; 100 %)
• Stadtnetz Bamberg, Gesellschaft für
Telekommu­nikation mbH (STNB; 100 %)
• Fernwärme Bamberg GmbH
(FWB; 100 % seit 1. Januar 2012)
Mit der STVP und der STB wurde ein Beherrschungsund Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Mit
Wirkung zum 1. Januar 2001 wurde ebenfalls ein
Gewinnabführungsvertrag mit der STEW abgeschlossen. Weitere Ergebnisabführungsverträge für Tochtergesellschaften wurden für die STED zum 27. Februar 2007, für die STEE zum 25. November 2009 und
für die FWB zum 12. Dezember 2013 geschlossen.
Die Gesellschaft ist eine 100 %ige Tochter der
Stadt Bamberg – im Folgenden auch kurz
„Gesellschafterin“ genannt.
Die STWB Stadtwerke Bamberg GmbH ist die geschäftsleitende Holding für ihre Tochterunternehmen
und stellt zentrale Dienste zur Verfügung.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die wirtschaftliche Gesamtentwicklung Deutschlands
war 2013 von sehr unterschiedlichen globalen Einflüssen geprägt. In diesem nicht einfachen Umfeld konnte
sich die deutsche Konjunktur sehr gut behaupten. Getragen von einem stabilen Export und einem erfreulich
positivem Konsumklima wuchs das BIP in 2013 leicht
um 0,4 %.
Die Gesellschaft wird als kommunales Dienstleistungs­
unternehmen von vielfältigen Entwicklungen und
Rahmenbedingungen beeinflusst. Die gesellschaftliche
und demographische Entwicklung führt dazu, dass sich
Kundenbedürfnisse und Kundenstrukturen ändern.
Die Anpassung an diese Entwicklungen speziell bei
kommunalen Infrastrukturleistungen im Verkehrs- und
Bäderbereich ist teilweise mit erheblichen Investitionen
verbunden. Auch im Telekommunikationsbereich ergibt
5
sich durch vorgesehene Ausbauziele zur flächendeckenden Hochgeschwindigkeitsversorgung mit
mindestens 30 Mbit/s bis 50 Mbit/s erheblicher Investitionsbedarf, der in einem intensiven Wettbewerb nur
langfristig zu auskömmlichen Renditen führen kann.
In allen Bereichen spielen europarechtliche und
nationale rechtliche Entwicklungen für die Planung
und Umsetzung von Infrastrukturdienstleistungen eine
entscheidende Rolle. In der Energiewirtschaft dominieren rechtliche Ausgestaltungen den regulierten
Verteilnetzbereich, aber auch den Energievertrieb. Im
Zuge der Energiewende haben gesetzlich verankerte
Umlagen, beispielsweise aus erneuerbaren Energien
oder Kraftwärmekopplung wesentlichen Einfluss auf
Energiepreisentwicklung. Im Jahr 2013 ist der Anteil
der staatlichen Steuern und Abgaben am Strompreis für Privatkunden auf rund 50 % angestiegen.
Als kommunales Versorgungsunternehmen ist die Gesellschaft einerseits von der Entwicklung im direkten
Umfeld abhängig, wie sie auch als Unternehmen zu
dieser Entwicklung in der Region einen Beitrag leistet.
Die Stadt Bamberg ist als Oberzentrum, Weltkulturerbe- und Universitätsstadt eine Kommune die Investoren und Familien vielfältige positive Rahmenbedingungen bietet, so dass die Bevölkerungsentwicklung und
Wirtschaftskraft in der Region eine positive Tendenz
aufzeigt. Mit dem geplanten viergleisigen Ausbau
der ICE-Strecke von Nürnberg nach Berlin und der
Planung und Umsetzung der Konversion der von der
US-Armee ab 2014 aufzugebenen Flächen stehen im
regionalen Umfeld große Herausforderungen bevor,
die auch auf das Unternehmen Einfluss haben.
Leistungsindikatoren
Die Gesellschaft wird über das Betriebsergebnis gesteuert. Es erfolgt eine differenzierte Betrachtung für
das Betriebsergebnis aus eigener Geschäftstätigkeit
In Vollzeit
In Teilzeit
Personalstand
der Gesellschaft und für das Beteiligungsergebnis.
Zum 31. Dezember 2013 gehörten zur Belegschaft
77 Mitarbeiter.
2013
56
21
77
2012
54
17
71
Veränderung
2
4
6
In der Angabe zu Vollzeitkräften sind elf Auszubildende enthalten.
Geschäftsverlauf
In der STWB fließen die Ergebnisse aus den wesent­
lichen Tochtergesellschaften im Konzern über Ergebnisabführungsverträge zusammen. Die Gesellschaft
erbringt für die Einzelgesellschaften wesentliche
Querschnittsfunktionen, wie beispielsweise Personalverwaltung und kaufmännische Dienste. Im Jahr 2013
konnte hier mit der Abteilung Markt- und Unternehmensentwicklung die kundenorientierte Ausrichtung
der Geschäftsstrategien weiter verbessert werden. Die
STWB stellt über den gemeinsamen Cashpool für die
Gesellschaften im Konzern die Liquidität sicher. Hierfür
wesentlich sind die Entwicklung der STEW und die
Begrenzung der Verluste bei den defizitären Aufgaben.
Im Berichtsjahr prägten verschiedene Sondereffekte
die Geschäftsentwicklung in den Tochtergesellschaften. Besonders zu erwähnen sind witterungsbedingte
positive Einflüsse auf den um 10 % gestiegenen
Energieabsatz Gas und den Energieabsatz Wärme und
einmalige außerordentliche Wertberichtigungen auf
Anlagen der Bäder in Höhe von 1,15 Mio. € sowie der
Energie- und Wasserversorgung in Höhe von 1,46 Mio. €.
Auch unter dem Einfluss dieser Sondereffekte
konnte es durch die Aktivitäten zur Steuerung der
Tochtergesellschaften und des Konzerns erreicht
werden, ein Gesamtergebnis der STWB wie in den
Vorjahren auf einem guten Niveau zu erreichen.
Lage des Unternehmens
Die Stadtwerke Bamberg GmbH erreichte 2013
insgesamt ein zufriedenstellendes Ergebnis. Positive
und negative Sondereffekte führten dazu, dass ein
Jahresüberschuss auf dem Vorjahresniveau erzielt
werden konnte. Berücksichtigte man nur die bisherigen Tätigkeitsfelder des Konzernes, so überstiege der
Jahreserfolg 2013 den des Jahres 2012 merklich.
Bei einem Vergleich mit den ursprünglichen Planungen für das Berichtsjahr zeigt sich, dass gegenüber
der Wirtschaftsplanung in Höhe von 3.913 T€ ein
deutlich besseres Ergebnis in Höhe von 5.097 T€ aus
der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erzielt werden
konnte. Wesentlich höher fiel dabei gegenüber der
Planung das Finanzergebnis aus, wozu auch die Steuerumlage aus der Energie- und Wasserversorgungs
GmbH beiträgt. Das Finanzergebnis ist weiter geprägt
6
Lagebericht
von zusätzlichen Aufwendungen für außerplanmäßige
Abschreibungen und positiven Effekten im Energiehandel. Das Ergebnis der operativen Tätigkeit in der
Gesellschaft ist leicht besser als in der Planung.
Das positive Gesamtergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird jedoch durch höheren Steueraufwand aus Nachzahlungen überlagert, so dass der
Planwert von 3.252 T€ mit dem erzielten Ergebnis
von 3.112 T€ leicht unterschritten wurde. Die Vermögenslage stellt sich mit einer von 62 % auf 67 %
gestiegenen Eigenkapitalquote unverändert positiv
dar. Im Detail stellen sich die Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage in der Gesellschaft wie folgt dar:
Ertragslage
Gesamtleistung
Materialaufwand
Rohergebnis
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Finanzergebnis
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Steuern
Jahresüberschuss
2013 in T€
6.041,6
–2.002,9
4.038,7
–4.386,8
–307,8
–1.494,9
7.247,5
5.096,7
–1.984,4
3.112,3
2012 in T€
5.343,5
–1.822,0
3.521,5
–3.357,9
–279,7
–1.550,9
5.635,8
3.968,8
–505,9
3.462,9
In der Ertragsstruktur spiegelt sich die Funktion
der Gesellschaft als Muttergesellschaft, welche
sich auf die Beteiligungsverwaltung und Erbringung
von technischen und betriebswirtschaftlichen Querschnittsleistungen beschränkt, wider. Die Gesamt­
leistung umfasst Umsatzerlöse von 5,9 Mio. €
(Vj.: 5,3 Mio. €), die sich im Wesentlichen aus
Konzernumlagen zusammen­setzen, mit welchen
die Kosten für konzerninterne Dienstleistungen
auf die Tochtergesellschaften überwälzt werden.
ein Volumen von 754 T€ erklären. Weitere Effekte
ergeben sich aus Tarifsteigerungen und Neueinstellungen, die im Zusammenhang mit dem Aufbau
einer Zentralabteilung Markt- und Unternehmensentwicklung im Berichtsjahr vorgenommen wurden.
Das Gros der Materialaufwendungen sind Leistungsbezüge aus dem Konzern für Energie, Wasser und
Raumnutzung. Während der Aufwand für Roh-, Hilfsund Betriebsstoffe bei insgesamt unbedeutenden Umfange in Folge eines höheren Energiebedarfes 2013
im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 61 % angestiegen ist, liegen die Aufwendungen für bezogenen Leistungen mit 1,6 Mio. € unverändert auf letztjährigem
Niveau.
Von ausschlaggebender Bedeutung für die Ertrags­
situation der Holding ist die wirtschaftliche Entwicklung der Beteiligungsgesellschaften, mit welchen in
vielen Fällen Ergebnisabführungsverträge geschlossen
sind. Auch wenn sich die einzelnen Tochtergesellschaften uneinheitlich entwickelten, per Saldo veränderte
sich der Erfolgsbeitrag dieser positiv. Das ertragsstarke Versorgungsgeschäft mit Strom, Gas und Wasser
führte einen Gewinn auf dem hohen Vorjahresniveau
ab; zusammen mit der erstmaligen Gewinnabführung
aus dem Fernwärmegeschäft ergibt sich ein Abführungsertrag einschließlich Ertragssteuerumlage von
17,0 Mio. € (2012: 14,6 Mio. €). Gegenzurechnen
sind aus dem Verkehrs- und Flugbetrieb sowie den
Bädern zu übernehmende Verluste, welche sich
auf 9,8 Mio. € summieren (2012: 9,1 Mio. €).
Bemerkenswert ist der hohe Anstieg der Personalkosten um 1,0 Mio. € von 3,4 Mio. € im Vorjahr
auf jetzt 4,4 Mio. €. Seine Ursache hat diese Aufwandszunahme von 31 % in der überproportionalen
Zunahme der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen und weiterer personalbezogener Rückstellungsverpflichtungen, die für sich genommen bereits
7
Die Abschreibungen und die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen zeigen sich in Ermangelung besonderer Einflüsse im Berichts- oder Vorjahr im Jahresvergleich erwartungsgemäß nur unwesentlich verändert.
Insgesamt ermittelt sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 5,1 Mio. € und
übersteigt somit auf Grund der Vielzahl geringer,
positiver Ergebnisentwicklungen den Ertrag des
letzten Jahres um 1,1 Mio. €. Der Jahresüberschuss
hingegen sinkt in Folge der in 2012 aufgebrauchten Verlustvorträge niedrigen Gewerbesteuern und
der in 2013 höheren ertragssteuerlichen Belastung
stark von 0,5 Mio. € (2012) auf nunmehr 2,0 Mio. €
erhöhten Steuerlast um 0,4 Mio. € auf 3,1 Mio. €.
Neben dem Beteiligungsergebnis sind die Zins­
erträge und -aufwendungen aus der von der
Gesellschaft gesteuerten Konzernfinanzierung
(Cash-Pooling) von Bedeutung. Da sich hierbei die
aus dem Konzern eingehobenen Gelder und die
ausgereichten Finanzmittel ihrem Umfange nach
etwa entsprechen, verbleibt bei Zinserträgen von
1,6 Mio. € und Zinszahlungen von 1,5 Mio. € wie im
Vorjahr eine positive Zinsdifferenz von 0,1 Mio. €.
Finanzlage
2013 in T€
11.016
–1.329
–4.325
5.362
74
5.436
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Cashflow aus Investitionstätigkeit
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
Veränderung des Zahlungsmittelbestandes
Flüssige Mittel zum Anfang des Jahres
Flüssige Mittel zum Endes des Jahres
2012 in T€
456,1
–1.161,9
629,1
–76,7
151,0
74,3
Die Finanzierungstätigkeit war 2013 von einer
Kapitaleinlage des Eigners von 3,5 Mio. € geprägt.
Diesem stand ein Finanzmittelbedarf für die Tilgung
von Verbindlichkeiten über insgesamt 5,1 Mio. €
und die Ausschüttung für 2012 in Höhe von
2,7 Mio. € an den Gesellschafter gegenüber.
Für den vergleichsweise hohen Cashflow aus der
laufenden Geschäftstätigkeit von 11,0 Mio. € hat
neben dem Jahresergebnis von 3,1 Mio. € seine
Ursachen insbesondere im liquiditätsschöpfenden Abbau von Forderungen um 8,4 Mio. € sowie
der aufwandswirksame, aber zahlungsunwirksame
Aufbau der Rückstellungen in Höhe von 0,7 Mio. €.
2013 wurden im investiven Bereich insgesamt Barmittel von 1,3 Mio. € benötigt. Den Schwerpunkt bildeten
hierbei Aufwendungen für immaterielle Vermögens­
gegenstände sowie für Verteilungsanlagen; nennenswert sind Neubau- und Erschließungsmaßnahmen auf
dem ehemaligen Gelände des TSV 1860, sowie die
Verdichtungsmaßnahmen im Umfeld der Königsstraße.
Die hohen Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit, die die Ausgaben für Investitionen
und den Mittelabfluss aus der Finanzierungstätig­
keit weit überkompensiert haben, ließen die Barbestände sehr stark von 0,1 Mio. € zu Jahresbeginn auf schließlich 5,4 Mio. € anwachsen.
Vermögenslage
Anlagevermögen
Umlaufvermögen
Rechnungsabgrenzung
Aktiva
Eigenkapital
Sonderposten
Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Passiva
2013 in T€
87.911,2
32.430,6
8,9
120.350,7
80.181,2
532,4
3.655,3
35.981,8
120.350,7
2012 in T€ Abweichung in T€
86.890,0
1.021,2
35.484,3
–3.053,7
8,9
0,0
122.383,2
–2.032,5
76.308,5
3.872,7
550,3
–17,9
2.915,5
739,8
42.608,9
–6.627,1
122.383,2
–2.032,5
8
Lagebericht
Das Anlagevermögen ist investitionsbedingt von
86,9 Mio. € im Vorjahr auf 87,9 Mio. € im Berichtsjahr
gestiegen. Entscheidend hierfür waren vermehrte
Ausleihungen an verbundene Unternehmen im
Finanzanlagevermögen. Die Finanzanlagen als solche
sind holdingtypisch die wichtigste Vermögensposition der Gesellschaft mit einem Gesamtbuchwert
von 76,8 Mio. € (Vj.: 76,0 Mio €); dies entspricht
einem Bilanzsummenanteil von 64 % (Vj.: 62 %).
Fernerhin beinhaltet das Anlagevermögen noch
relevante Bestände an Grundstücken und Bauten
(7,6 Mio. €) und Verteilungsanlagen (2,7 Mio. €).
Im Bereich des Umlaufvermögens sind die Verbundforderungen von großer Bedeutung; sie stehen zu
Jahresultimo mit 23,1 Mio. € zu Buche, nachdem
sie zum Ende des Vorjahres noch mit 31,3 Mio. €
verzeichnet waren. Diese Forderungen ergeben sich
einerseits aus dem laufenden Cash-Pooling, welches bei der Gesellschaft als Mutterunternehmen
angesiedelt ist, und aus den regelmäßigen Umlageabrechnungen. Wegen der liquiditätsabhängigen,
nur begrenzt planbaren Finanzmittelbewegungen im
Cashpool, sind merkliche, kurzfristige Bestandschwankungen dieser Position normal. Bemerkenswert ist
der schon oben erläuterte Aufbau der Kassen- und
Bankbestände um 5,4 Mio. €, welcher den Rückgang des Umlaufvermögens deutlich reduziert.
Durch die Thesaurierung eines Teiles des letztjährigen Jahresüberschusses und durch eine seitens des
Eigners, der Stadt Bamberg, geleisteten Einlage in die
Kapitalrücklagen mit einem Betrage von 3,5 Mio. € hat
sich das Eigenkapital deutlich erhöht; die Einlage soll
der allgemeinen Stärkung der Eigenkapitalausstattung dienen. Die Summe des Eigenkapitales ist zum
Bilanzstichtag mit 80,2 Mio. € zu beziffern, nachdem zu
Jahresbeginn noch 76,3 Mio. € in den Büchern standen. Hieraus errechnet sich bei zeitgleichem Rückgang
der Bilanzsumme eine von 62 % auf 67 % merklich
gestärkte Eigenkapitalquote.
Der passivierte Sonderposten vermindert sich über
das Jahr 2013 durch regelmäßige Auflösung leicht.
Deutlich gestiegene Pensionslasten verursachen bei
den Rückstellungen einen Anstieg um 0,7 Mio. €
auf 3,7 Mio. €. Insgesamt aber sind diese beiden
Bilanzposten von nur geringer Bedeutung und
untergeordnetem Einflusse auf die Vermögenslage
der Gesellschaft.
Bezüglich der Verbindlichkeiten ist ein Rückgang der
bilanzierten Verpflichtungen binnen Jahresfrist von
42,6 Mio. € um 6,6 Mio. € auf 36,0 Mio. €. Maßgeb­lich
hierfür war die Tilgung von Bankschulden in einem
Volumen von 5,1 Mio. €; der Gesamtbetrag der Kreditschulden belief sich zum 31. Dezember 2013 auf
noch 30,7 Mio. €. Darüber hinaus ist noch eine
Verminderung der Verbundschulden um 3,5 Mio. €
aus den bereits zu den Forderungen im Verbund
dargestellten Gründen hervorzuheben. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein markanter Anstieg der
Steuerverbindlichkeiten festzustellen (+1,7 Mio. €);
der Grund hierfür liegt in der Verbuchung von Sachverhalten zum Geschäftsjahresende, die zu den
dargestellten steuerlichen Verpflichtungen führen.
Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Prognosebericht
Gesamtwirtschaftliche Situation
Geprägt durch das Ergebnis der STEW sowie der
Verlustübernahmen der Tochtergesellschaften STVP
und STB wird es aufgrund der steigenden Komplexität
in der Energiewirtschaft in den Planjahren 2014 und
2015 zunehmend ambitionierter, ein annäherndes
Ergebnis wie im Berichtsjahr zu erreichen. Konkrete
Herausforderungen, deren wirtschaftliche Auswirkungen zu kompensieren sind, bilden beispielsweise
9
die Konversion mit dem Abzug der US-Kräfte aus
Bamberg und die Auswirkungen der Regulierung im
Strom- und Gasnetz. Die STEW in ihrer Alleinstellung
als innenfinanzierungsstärkste Tochtergesellschaft
wird aufgrund der Risikopositionen konsequent darauf
hinarbeiten müssen, das Ergebnisniveau dauerhaft zu
erreichen. Alternativ sind Maßnahmen zur Kostensenkung zu prüfen. Das hohe Ergebnisniveau kann somit
nur erreicht werden, wenn die Konzepte des Konzerns
Stadtwerke in der Energiewirtschaft sowie die Ansätze
zum Kostenmanagement konsequent weiterverfolgt
werden. Geplante Wachstumsinvestitionen müssen
eingeleitet werden. Hierbei gilt es durch zielgerichtete
Investitionen in neue Märkte bzw. durch zukünftige
strategische Investitionen zum Erhalt der Ertragskraft
beizutragen. Ziel muss es sein, in den kommenden
Jahren die Gesamtleistung der Aktivitäten im Konzern so auszugestalten, dass mit Eigenleistungen
und Kooperationen und Partnerschaften die Versorgungsleistungen und die Ertragskraft auch für die
Zukunft auf einem guten Niveau erhalten werden.
Die tendenzielle Entwicklung bei der STEW stellt eine
enorme Herausforderung dar. Dies muss auch für die
Verlustgesellschaften gelten. Somit darf die STVP
nicht weiter belastet werden, sodass das Ergebnis
mittelfristig stabilisiert wird. Auch im Bereich der STB
muss es das Ziel sein, die Verlustübernahmen mit dem
Betrieb des Bambados und der Gastronomie zu optimieren. Mögliche Wachstums- oder Ertragsthemen wie
dezentrale Energieerzeugung, Smart Meter und Smart
Grid sind hinsichtlich der Chancen zu analysieren.
müssen hier greifen, um das aktuelle Ergebnisniveau in der Mittelfristplanung wieder zu erreichen.
Erwartete Finanzlage
Im Rahmen eines Mittelbedarfs der Tochterunternehmen zur Implementierung neuer Geschäftsfelder wird
ein maximaler Finanzierungsbedarf von 0,8 Mio. €
erwartet. Weiterer Finanzierungsbedarf wird nicht
erwartet. Unterjährige Spitzen im Rahmen von Finanzierungserfordernissen des Unternehmens werden
durch die Nutzung von internen Vereinbarungen
innerhalb des Konzerns Stadtwerke ausgeglichen.
Die in der Mittelfristplanung für 2014 eingestellten
Mittel für Investitionen betragen 0,58 Mio. €. Den
Schwerpunkt der Investitionstätigkeit bildet hierbei
der Bereich IT-Landschaft. Etwa 8 % der eingesetzten
Summe dienen der Anschlußverdichtung der Netzsegmente, die in der STWB noch angesiedelt sind.
Chancen- und Risikobericht
Erwartete Ertragslage
Der gültige Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr
2014 geht von einem erwarteten Gesamtergebnis
nach Steuern von 3,3 Mio. € aus. Die geplante
Ergebnissituation der STWB ist bestimmt durch die
angespannten Rahmenbedingungen in der Energiewirtschaft und dem Wegfall von wichtigen Geschäftsfeldern in der STEW. In der Planung finden Sonder­
effekte, wie der witterungsbedingt hohe Gasabsatz des
Berichtsjahres keine Berücksichtigung. Umsatzverluste
bei der Energieversorgung sollen planmäßig mit
Maßnahmen zur Kundenbindung und Kundenrück­
gewinnung sowie durch Vertriebsaktivitäten in der
Region kompensiert werden. Aus den Investitionen im
Projekt „Wasser 2025“ kommen zusätzliche Aufwandspositionen zum Tragen. Für das Geschäftsjahr 2014
wird noch ein Ergebnis auf vergleichbarem Niveau zum
Berichtsjahr erwartet. In der Mittelfristplanung werden
jedoch Ergebnisrückgänge in Höhe von 1,6 Mio. €
insbesondere durch Ertragsminderungen aus der
Konversion und bei großen Dienstleistungsverträgen
sowie sinkenden Netzentgelten erwartet. Die erwarteten Beteiligungsaufwendungen sind strikt einzuhalten.
In der STVP sind zusätzliche Umsätze durch Betriebsübernahmen für Parkraummanagement und weitere
Verkehrsleistungen geplant. Neue Geschäftsfelder
müssen ab dem Jahr 2017 deutliche Ergebnisbeiträge leisten. Die angedachten strategischen Konzepte
Damit bestandsgefährdende Risiken frühzeitig
erkannt und rechtzeitig angemessene Gegensteuerungsmaßnahmen ergriffen werden können, wurde
aufgrund des Risikomanagementsystems auch für
2013 der Risikobericht erstellt. Die Funktionsfähigkeit
des Risikofrüherkennungssystems der STWB Stadtwerke Bamberg GmbH wird regelmäßig im Rahmen
der Jahresabschlussprüfung geprüft. Durch eine
regelmäßige Berichterstattung werden die wichtigsten Kennzahlen in einem monatlichen Bericht an
die Stadtwerke Bamberg gemeldet und fließen in
deren Quartalsbericht an die Stadt Bamberg ein.
Aus derzeitiger Sicht sind für die Zukunft keine Risiken
erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft
gefährden könnten.
Folgende Chancen und Risiken könnten auf die
in der Prognose beschriebenen künftigen
Entwicklungen einwirken:
Chancen und Risiken der Marktentwicklung
Marktentwicklungen
Die Leistungen des Konzerns sind zum einen durch
den kommunalen Versorgungsauftrag und zum
anderen durch die Ausrichtung an den Bedürfnissen der Kunden begründet. Im Konzern wurde eine
Abteilung Markt- und Unternehmensorganisation
10
Lagebericht
etabliert, die für neue Geschäftsfelder und die
bestehenden Sparten die Ausrichtung der Leistungen an den Kundenbedürfnissen sicherstellt. Im
Großkundenbereich können Vertragsabschlüsse nur
sehr eng am jeweils aktuellen Börsenpreis realisiert
werden. Margenrisiken wird entgegengewirkt durch
ein Vertriebscontrolling und umfassendes Kundenmanagement. Preisänderungsrisiken werden begrenzt durch den systematischen Aufbau geeigneter
Risikocontrollingstrukturen. Die Margen- und Preis­
risiken werden deshalb als beherrschbar angesehen.
Wetterrisiken
Diese treffen die STWB nur in sehr geringem
Umfang im Bereich des eingeschränkten Wärme­
netzes. Zwar ist auch dieses stark von der Witterung
abhängig, aufgrund des aktuellen Geschäftsumfangs
ist das Risiko jedoch vernachlässigbar. Mittelbar trägt
die STWB jedoch über die Gewinnabführung der
STEW einen weiteren Risikoanteil, da die Gasver­
sorgung als zweitstärkste Umsatzsparte in besonderem Maße von der Witterung betroffen ist. Mit
670 Mio. kWh Gasabsatz wurde im Berichtsjahr der
Vorjahreswert um + 10,3 % übertroffen. Derartige
nicht beeinflussbare Schwankungen können auch
eine Verschlechterung der Ertragslage mit sich bringen.
Rechtliche Entwicklungen
Die rechtlichen Entwicklungen und die Anpassung
von Geschäftsprozessen an rechtliche Änderungen
stellt in allen Bereichen des Konzerns eine kontinuierliche Aufgabenstellung dar. Den Risiken aus
dem rechtlichen und regulatorischen Umfeld des
Unternehmens wird durch intensive und konstruk­
tive Dialoge mit den beteiligten Behörden und
Interessensvertretern begegnet. Aus den rechtlichen
Veränderungen ergeben sich neben den Risiken
auch Möglichkeiten für neue Geschäftsfelder.
Risiken in Verbindung mit juristischen Auseinandersetzungen werden durch geeignete Verfahrensbetreuung und vorausschauende vertragliche
Gestaltungen im Vorfeld nach Möglichkeit minimiert.
Chancen und Risiken im Bereich Finanzierung
Operative Entwicklung
Der hohe Wettbewerbsdrucks in der Energieversorgung und im Telekommunikationsmarkt, Regulierungsrisiken für alle netzgebundenen Versorgungsleistungen sowie der der Rückgang der E.ON-Dividende von
11
1,00 € für das Geschäftsjahr 2012 auf 0,60 € je Aktie
für das Jahr 2013 stellen erhebliche Herausforderungen für die Gesellschaft dar. Die Entwicklung in den
Tochtergesellschaften und steigende Anforderungen
an finanzwirtschaftliche Themen stellen die STWB
vor die große Herausforderung der langfristigen
Ergebnissicherung. Ob es den Stadtwerken gelingt,
insbesondere vor dem Hintergrund der Konversion
und der Wettbewerbsrisiken im Energiemarkt, ein
langfristig auskömmliches Ergebnis für die Stadtwerke und den Eigner Stadt Bamberg zu erreichen,
hängt in hohen Maße von den dringend umzusetzenden Gegensteuerungsmaßnahmen in den Tochtergesellschaften ab. Im Energiebereich muss hierbei
das Energiemanagement im Fokus stehen, um eine
Margenerhaltung bzw. -optimierung sicherzustellen.
Als weiterer wichtiger Baustein der Gegensteuerungsmaßnahmen ist ein Kostenmanagement zu installieren,
das insbesondere die Verlustübernahmen reduziert
bzw auf dem aktuellen Niveau hält. Diese Bausteine
sind durch ein ausgewogenes Investitionsportfolio zu
ergänzen, welches in Lage sein muss, die wegfallenden Deckungsbeiträge aufgrund der vorgenannten
Risiken in der strategischen Ergebnissituation zu
kompensieren. Prozesse zur Hebung von Synergien
und Skaleneffekten sind konzernübergreifend zu
gestalten. Die entsprechenden Aktivitäten müssen
in den Wirtschaftsplanungen eingestellt werden.
Finanzierungstätigkeiten
Die STWB nimmt die Rolle als zentraler Finanz­
dienstleister im Konzern Stadtwerke Bamberg
wahr. Die Bündelung auf der Ebene der
Konzern­holding stärkt die Finanzierung für
die Einzelgesellschaften im Konzern.
Aufgrund hoher Investitionsaktivitäten und der damit
verbundenen Fremdfinanzierungen, steigt der Kapitaldienst in den kommenden Jahren an. Tilgungsleistungen für langfristige Finanzierungen für verschiedene
Infrastruktureinrichtungen sind noch ausgesetzt und
diese werden ab 2015 in Höhe von etwa 300 T€
erforderlich. Weitere Finanzierungen könnten neben
dem Effekt auf die Zins- und Tilgungsleistungen auch
dazu führen, dass das mögliche Kreditpotential des
Konzerns Stadtwerke überstiegen wird. Um dieses
Risiko zu umgehen ist stets darauf zu achten, dass Innenfinanzierungsmittel über die Ergebnissituation der
Töchter zur Verfügung stehen und langfristig erhalten
bleiben. Insbesondere neue Investitionsvorhaben müssen auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden,
und sollten möglichst aus den erwirtschafteten Renditen finanziert werden können. Für die Kapitalflussrechnung wurde ein IT-Tool angeschafft, das diese in
das Berichts- und Rechnungswesen integriert. Aktuell
befindet sich die Konzeption in der Umsetzung.
Chancen und Risiken im Bereich
Betriebsorganisation
Personalwirtschaft
Wesentlich für den Erfolg eines Unternehmens sind
die Mitarbeiter. Diese werden nach den Regelungen
des öffentlichen Dienstes vergütet. Die Stadtwerke
Bamberg GmbH genießt ein gutes Image als Arbeitgeber. Die Personalfluktuation kann als gering bezeichnet
werden. Die Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Unternehmen. Die Betriebszugehörigkeit ist daher langfristig. Allerdings ist es durch die Altersteilzeitregelung
und den damit verbundenen Personalabgängen sowie
aufgrund der zukünftigen neuen Herausforderungen
zunehmend schwierig, eine zeitnahe und den Anforderungen entsprechende Nach- bzw. Neubesetzung
sicherzustellen. Dies trifft zum einen die STWB in der
administrativen Aufgabenerledigung selbst, zum anderen auch die Tochtergesellschaften. Die Personalbeschaffung für alle Gesellschaften im Konzern wird über
die STWB organisiert. Hierbei konkurrieren wir insbesondere bei der Suche nach technischen Fachkräften
mit anderen Arbeitgebern aus der Industrie. Vor
diesem Hintergrund muss eine mittel- und langfristige
Personalstrategie unter Berücksichtigung von Methodenkompetenzen entwickelt werden. Grundsätzliche
Risiken in diesem Betrachtungsfeld entstehen durch
menschliches Fehlverhalten und Mitarbeiterfluktuation.
EDV-Entwicklung
Der steigende Wettbewerb, die Regulierung sowie
die Energiewende stellen die Energiewirtschaft vor
große Herausforderungen. Immer mehr wird hierbei
die IT zum entscheidenden Faktor, damit Chancen
realisiert werden können. Customer Relationship
Management Systeme (CRM), Prognose-Tools,
Portfoliomanagementsysteme, Abrechnung und
Marktkommunikation sind im Rahmen einer IT-Strategie so weiterzuentwickeln und zu vernetzen, damit
Prozesssicherheit und Effizienz gewährleistet werden
können. Konzeptionelle Überlegungen wurden im Jahr
2012 begonnen und sollen im Jahr 2014 fortgesetzt werden. Die Einführung von Software bedarf
einer effizienten IT-Organisation begleitet von einer
Personalstrategie. Die erfolgreiche Umsetzung dieser
Maßnahmen ist Basis für ein dauerhaftes Wachstum
der Stadtwerke Bamberg. Den Risiken, die in diesem
sensiblen Bereich im unberechtigten Datenzugriff,
Datenmissbrauch und Datenverlust bestehen, wird
durch ein IT-Sicherheitsmanagement begegnet.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung haben
sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.
Bamberg, den 25. Juli 2014
STWB Stadtwerke Bamberg GmbH
Dipl.–Ing. Klaus Rubach
Geschäftsführer
12
Lagebericht
13
Jahresabschluss
Anhang
14
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der STWB Stadtwerke Bamberg GmbH – im Folgenden auch kurz „STWB“ oder
Gesellschaft genannt - wurde unter Beachtung
der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB)
und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften
mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt.
Für die Gesellschaft gelten gemäß § 264 i. V. m.
§ 267 Abs. 2 HGB die Vorschriften für große
Kapitalgesellschaften. Gemäß § 14 Abs, 1 des
Gesellschaftsvertrages ist die Stadtwerke Bamberg GmbH zur Anwendung der Vorschriften
für große Kapitalgesellschaften verpflichtet.
Das Unternehmen erstellt einen Konzernabschluss
und Konzernlagebericht: Diese werden nach § 325
HGB beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und bekannt gemacht.
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung
der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 bis
251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften,
§§ 268 bis 274 a, 276 bis 278 HGB, und unter
Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften
der §§ 252 bis 256a HGB erstellt. Die im vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungsund Bewertungsmethoden wurden beibehalten.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach
dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die
Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist zum Vorjahr unverändert.
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Allgemeines
Bilanzierung und Bewertung folgen den im folgendem benannten Grundsätzen. Die Berichtswährung
ist Euro (€). Zahlenangaben erfolgen in € und T€.
Immaterielle Vermögensgegenstände
und Sachanlagen
Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und der abnutzbaren Sachanlagen
erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten,
vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die
Herstellungskosten umfassen die einzeln zurechenbaren Aufwendungen sowie angemessen
Teile der Gemeinkosten für Material und Personal; ferner ist der herstellungsbezogene Werteverzehr des Anlagevermögens berücksichtigt.
Die Abschreibungen werden entsprechend der
festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen; die Nutzungsdauern
15
betragen 3 bis 50 Jahre. Der Zeitraum der Abschreibung orientiert sich an den Werten die den
empirischen Unternehmenswerten entsprechen.
Bei Anschaffungskosten von über 150 € bis
1.000 € werden die beweglichen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens als
Sammelposten aktiviert und mit einer Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben.
Die nicht abnutzbaren Sachanlagen sowie
die Anlagen im Bau sind zu Anschaffungsoder Herstellungskosten bewertet, geleistete Anzahlungen zu ihrem Nominalwert.
Sofern bei den Anlagegegenständen zum Abschlußstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden
außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.
Finanzanlagen
Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten zuzüglich Nebenkosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt, wenn die
Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten bzw. mit
ihrem niedrigeren beizulegenden Werten zum
Bilanzstichtag aktiviert.
Kassenbestände und Guthaben bei
Kreditinstituten
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
werden zum Nennwert angesetzt.
Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben für auf einen bestimmten
Zeitraum nach dem Bilanzstichtag entfallende
Leistungsansprüche. Die Beträge sind linear über die jeweilige Laufzeit verteilt.
Rechnungslegungsgrundsätzen üblichen Projected
Unit Credit Methode. Künftig zu erwartende Entgelt- und Rentensteigerungen in Höhe von 2,00 %
sind bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Der Rückstellungsbewertung liegen die
Richttafeln 2005 G von K. Heubeck zugrunde. Der
veranschlagte Rechnungszins bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren beträgt 4,88 %.
Steuer- und sonstige Rückstellungen
Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind jeweils in
Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint. Bei Rückstellungen mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine
Abzinsung sofern deren bilanziellen Auswirkungen nicht von untergeordneter Bedeutung sind.
Die handelsrechtliche Bewertung von Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt gemäß IDW-Rechnungslegungsstandard IDW RS HFA 3. Für die
handelsrechtliche Bewertung der Erfüllungsrückstände liegen die Richttafeln 2005G von K. Heubeck
zugrunde. Der veranschlagte Rechnungszins bei
einer durchschnittlich ermittelten Restlaufzeit beträgt
3,34 %. Der Anwartschaftstrend beträgt 2,00 %.
Verbindlichkeiten
Pensionsrückstellungen
Die handelsrechtliche Bewertung von Pensionsverpflichtungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarverfahren unter Anwendung der nach internationalen
Angaben zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens nach den
einzelnen Bilanzpositionen ist dem zu diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag
angesetzt.
(S. 24)
Finanzanlagen
Die Gesellschaft hält folgende Beteiligungen
mit einem Kapitalanteil von mehr als 20 %:
16
Anhang
Kapital­anteil Stammkapital
in %
in T€
Stadtwerke Bamberg Energie- und
Wasserversorgungs GmbH, Bamberg*
Stadtwerke Bamberg Verkehrsund Park GmbH, Bamberg*
Stadtwerke Bamberg Bäder GmbH,
Bamberg*
Stadtwerke Bamberg Energiedienstleistung GmbH, Bamberg*
Stadtnetz Bamberg, Gesellschaft
für Telekommunikation mbH, Bamberg
Stadtwerke Bamberg Stadtbus
GmbH, Bamberg
Stadtwerke Bamberg Energie­
erzeugungs GmbH, Bamberg*
Stadtwerke Bamberg Betriebsservice GmbH, Bamberg
Fernwärme Bamberg GmbH,
Bamberg*
Bamberg Arena GmbH, Bamberg
Jahres­
er­gebnis
2013 in T€
0,0
84,0
3.956,6
Gesamtkapital
in T€
30.138,6
99,0
2.045,2
25.202,6
0,0
99,0
766,9
1.708,2
0,0
100,0
100,0
100,0
0,0
100,0
100,0
2.835,4
494,9
100,0
100,0
327,8
37,6
100,0
100,0
100,0
0
100,0
100,0
110,4
6,0
100,0
1.030,0
4.186,4
0,0
33,0
50,0
2.666,2
–383,8
* Die Jahresergebnisse werden aufgrund von Unternehmensverträgen abgeführt bzw. sind zu übernehmen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten in Höhe von 18.698,47 €
(Vj.: 0,6 T€) solche gegen Gesellschafter.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von 5.114.787,31 €
(Vj.: 620,3 T€) solche aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von EUR 17.979.621,57
Forderungen aus Cash-Pooling.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten
zwei Caps in Höhe von 257.194,45 €
(Vj.: 285,5 T€) zur Zinssicherung aufgenommener
Darlehen; sie wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und auf die Laufzeit linear abgeschrieben.
Es bestehen Forderungen und sonstige Vermögens­
gegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr in Höhe von 344.934,69 € (Vj.: 508,4 T€).
17
Sonderposten aus Zuschüssen
In den Vorjahren wurden Baukostenzuschüsse aus Hausanschlüssen für Strom, Gas und
Wasser über vereinnahmt. Diese werden analog
der Nutzungsdauer aufgelöst. Der Auflösungsbetrag im Jahr 2013 liegt bei 17.974,48 €.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im
Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (482,6 T€) und Kosten für die Erstellung und Prüfung als auch der Veröffentlichung
des Jahresabschlusses und die Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen (167,3 T€).
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
Erhaltene Anzahlungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
Verbindlichkeiten gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
Sonstige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten
Gesamt­
betrag in T€
30.667,8
bis 1 Jahr
in T€
454,3
Restlaufzeit
1–5 Jahre
in T€
3.052,4
>5 Jahre
in T€
27.161,1
8,5
398,5
8,5
398,5
0,0
0,0
0,0
0,0
3.141,1
3.141,1
0,0
0,0
0,0
0,0
0,0
0,0
1.765,9
35.981,8
1.765,9
5.768,3
0,0
3.052,4
0,0
27.161,1
Zur Finanzierung von Investitionen wurden langfristige
Darlehen aufgenommen. Die Darlehen haben Lauf­
zeiten bis längstens 31.03.2040. Die langfristigen
Darlehen sind zu 8.000 T€ über Grundschulden
und 21.500 T€ über Depotverpfändung gesichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen beinhalten in Höhe von 1.422.983,29 €
(Vj.: 562,8 T€) solche aus Lieferungen und Leistungen
und in Höhe von 1.718.082,66 € solche aus CashPooling u. a. finanziellen Verbindlichkeiten.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen beinhalten in Höhe von 0,00 €
(Vj.: 3,2 T€) solche gegenüber Gesellschaftern.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe
von 7.898,44 € (Vj.: 18,7 T€) solche gegenüber
Gesellschaftern.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
(S. 22)
Umsatzerlöse
In den Umsatzerlösen werden Dienstleistungen
für Konzernunternehmen mit 5.005 T€ und Erlöse
aus Energieverkäufen mit 613 T€ ausgewiesen.
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Ergebnisse aus der Auflösung von Rückstellungen über 29.452,67 €.
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen
In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde der
Ausweis der Steuerumlagen unter Anpassung
der Vorjahreswerte entsprechend der dem wirtschaftlichen Gehalt i. S. e. Vorweg-Gewinnabführung angepasst. Die Steuerumlagen in Höhe von
5.958.618,89 € (Vj.: 4.011.812,14 €) wurden aus
den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Position „Aufgrund von Gewinn­abführungsverträgen
abgeführte Gewinne“ umgegliedert.
18
Anhang
Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse
Zur Absicherung von Darlehen der Fernwärme
Bamberg GmbH, einem verbundenen Unternehmen,
gegenüber der Flessabank, Bamberg übernahm die
STWB in den Jahren 2006 und 2012 selbstschuldnerische Bürgschaften in Höhe von 2.334.000,00 €.
Zum 31. Dezember 2013 bestanden keine weiteren Verbindlichkeiten aus der Begebung und
Übertragung von Wechseln, aus Gewährleistungsverpflichtungen, sowie aus der Begebung
von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Bayer. Versorgungskammer, Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden, gewährt
Versorgungsrenten und Versichertenrenten für
Versicherte und deren Hinterbliebene. Für 2013
wurden ein Umlagesatz von 3,75 % und ein Zusatzbeitrag von 4,0 % festgesetzt. Alle Beschäftigten
sind bei der Zusatzversorgungskasse angemeldet.
Anzahl der Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr 2013 waren durchschnittlich
beschäftigt:
Vollzeit
Teilzeit
Personalstand
2013
2012
41,5
11,8
53,3
39,5
8,5
48,0
Veränderung
+2,0
+3,3
+5,3
Die Teilzeitstellen werden zur leichteren Vergleichbarkeit in Vollzeitäquivalente umgerechnet.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Die Gesellschaft wird durch Herrn Dipl.-Ing.
Klaus Rubach, Geschäftsführer, vertreten.
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich wie folgt
zusammen:
Aufsichtsrat
Starke, Andreas
Dr. Müller, Helmut
Bosch, Michael (bis 30.04.14)
Gack, Peter
Kuntke, Heinz
Neller, Peter
Porzelt, Hannes
Starke, Christoph
Weinsheimer, Dieter (bis 30.04.14)
Redler, Ursula (seit 01.05.14)
Tscherner, Norbert (seit 01.05.14)
19
Funktion
Vorsitzender
Stv. Vorsitzender
Mitglied
Mitglied
Mitglied
Mitglied
Arbeitnehmervertreter
Mitglied
Mitglied
Mitglied
Mitglied
Beruf
Oberbürgermeister
Pensionär
Schlossermeister
Geschäftsführer
Richter
Richter
Betriebsrat
Pharmareferent
Rektor
Richterin
Bauunternehmer
Bezüge der Organe
Honorarangaben des Abschlussprüfers
Auf die Angabe der Vergütung des Geschäfts­
führers wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
An die Mitglieder des Aufsichtsrates wurden
Aufwandsentschädigungen von insgesamt
46.800,00 € gezahlt.
Die Prüfung des Jahresabschlusses der Gesellschaft
wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesell­
schaft geprüft. Für die Prüfungsleistungen sind
Aufwendungen in Höhe von 14.000,00 € erfasst.
Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen
Gesellschafter
Tochterunternehmen
Unternehmen mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
Beziehungen zu nahe
stehenden Unternehmen
Verkäufe
in T€
56
5.256
23
Einkäufe
in T€
144
2.154
406
Ausgereichte
Kredite in T€
Empfangene
Kredite in T€
26.006
970
5.335
2.704
26.006
970
Zur Verbesserung des Einblickes in die wirtschaftlichen Verflechtungen der Gesellschaft mit den
zu ihr nahe stehenden Personen werden die wesentlichen Beziehungen und Rechtsverhältnisse
mit diesen, zusammengefasst nach Kategorien,
vollständig angegeben. Die Geschäfte werden
zu marktüblichen Bedingungen verrechnet.
Bamberg, den 25. Juli 2014
STWB Stadtwerke Bamberg GmbH
Dipl.-Ing. Klaus Rubach
Geschäftsführer
20
Anhang
21
Gewinn- und Verlustrechnung
1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren
b) Aufwand für bezogene Leistungen
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung
davon für Altersversorgung 1.060.850,13 € (Vj.: 332,6 T€)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen
davon aus verbundenen Unternehmen 11.051.684,96 € (Vj.: 10.622,9 T€)
davon aus Steuerumlagen 5.958.618,89 € (Vj.: 4.011,8 T€)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon aus verbundenen Unternehmen 1.497.355,70 € (Vj.: 1.556,9 T€)
9. Aufwendungen für Verlustübernahme
davon aus verbundenen Unternehmen –9.823.237,21 € (Vj.: 9.143,0 T€)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon aus Aufzinsung 107.315,00 € (Vj.: 111,1 T€)
davon aus verbundenen Unternehmen 123.260,87 € (Vj.: 24,6 T€)
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
davon aus Konzernumlagen 0,00 € (Vj.: –294,8 T€)
13. Sonstige Steuern
14. Jahresüberschuss
22
Gewinn- und Verlustrechnung
2013 in €
5.869.556,53
172.066,18
2013 in €
6.041.622,71
2012 in €
5.294.944,71
48.583,90
5.343.528,61
–2.002.922,60
–274.365,13
–1.547.647,92
–1.822.013,05
–442.934,98
–1.559.987,62
–2.842.641,39
–1.544.127,35
17.010.303,85
–2.524.729,22
–833.195,08
–3.357.924,30
–279.651,51
–1.550.929,42
14.634.686,76
1.642.299,99
1.657.967,91
–4.386.768,74
–307.812,88
–1.494.912,08
23
18.652.603,84
–9.823.237,21
14.462.073,74
–9.142.990,82
–1.581.880,12
–1.513.900,69
5.096.692,92
–1.979.342,61
3.968.773,49
–501.035,22
–5.060,28
3.112.290,03
–4.816,27
3.462.922,00
Bilanz
Aktivseite
31.12.2013
in €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Software, Baukostenzuschüsse und Rechte
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten
3. Verteilungsanlagen
4. technische Anlagen und Maschinen
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung
6. Anlagen im Bau
31.12.2013
in €
31.12.2012
in €
254.997,00
59.697,00
3.745.199,69
3.797.625,69
3.834.431,83
2.744.993,00
64.188,00
237.492,00
270.379,51
3.834.431,83
2.377.891,00
35.175,00
208.140,00
528.275,42
10.781.538,94
10.896.684,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
3. Beteiligungen
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
5. Sonstige Ausleihungen
62.101.215,24
13.205.625,00
1.110.330,34
249.966,26
62.101.215,24
12.555.125,00
1.031.780,34
254.917,49
92.401,47
76.759.538,31
87.911.219,34
105.698,11
76.048.736,18
86.889.972,12
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3. Sonstige Vermögensgegenstände
66.875,80
23.082.408,88
3.845.338,70
154.866,77
31.307.520,75
3.947.612,33
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 344.934,69 € (Vj.: 508,4 T€)
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme
26.994.623,38
35.409.999,85
5.435.952,31
74.337,51
32.430.575,69
35.484.337,36
8.914,73
8.914,73
120.350.709,76 122.383.224,21
24
Bilanz
Passivseite
31.12.2013
in €
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
- eigene Anteile
II. Kapitalrücklage
III. Gewinnrücklagen
IV. Gewinnvortrag
V. Jahresüberschuss
B. Sonderposten aus Zuschüssen
Empfangene Ertragszuschüsse
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen
2. Steuerrückstellungen
3. Sonstige Rückstellungen
6.135.500,00
–61.400,00
31.12.2013
in €
31.12.2012
in €
6.074.100,00
41.966.387,08
26.723.744,03
2.304.701,71
3.112.290,03
80.181.222,85
6.074.100,00
38.466.387,08
26.746.874,91
1.558.248,30
3.462.922,00
76.308.532,29
532.353,95
550.328,43
3.655.345,09
1.941.861,00
244.145,14
729.431,00
2.915.437,14
2.633.791,00
371.676,09
649.878,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 454.305,17 € (Vj.: 3.487,9 T€)
30.667.819,43
35.753.259,84
8.505,00
398.540,28
9.243,00
158.978,74
3.141.065,95
6.606.645,26
0,00
7.913,50
1.765.857,21
72.886,01
2. Erhaltene Anzahlungen
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.505,00 € (Vj.: 9,2 T€)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 398.540,28 € (Vj.: 158,9 T€)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.141.065,95 € (Vj.: 6.606,6 T€)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 € (Vj.: 7,9 T€)
6. Sonstige Verbindlichkeiten
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.765.857,21 € (Vj.: 72,9 T€)
davon aus Steuern 1.748.075,22 € (Vj.: 54,2 T€)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 992,55 € (Vj.: 0,0 T€)
35.981.787,87
120.350.709,76
Bilanzsumme
25
42.608.926,35
122.383.224,21
Gesamtanlagennachweis
Anschaffungs- und Herstellungskosten
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Software,
Baukostenzuschüsse und Rechte
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
ohne Bauten
3. Verteilungsanlagen
4. Technische Anlagen und Maschinen
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung
6. Anlagen im Bau
Summe Sachanlagen
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen *)
3. Beteiligungen
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
5. Sonstige Ausleihungen
Summe Finanzanlagen
Summe
Anfangsstand
in €
Zugang
in €
Abgang
in €
Umbuchungen
in €
927.781,29
249.278,03
0,00
0,00
4.074.892,78
0,00
0,00
0,00
3.834.431,83
2.754.687,18
41.654,21
735.712,75
528.275,42
11.969.654,17
0,00
212.171,16
6.706,70
68.234,75
81.867,33
368.979,94
0,00
0,00
0,00
2.594,55
0,00
2.594,55
0,00
314.502,62
25.260,62
0,00
–339.763,24
0,00
62.301.215,24
12.555.125,00
1.337.544,71
254.917,49
0,00
2.440.000,00
78.550,00
0,00
0,00
1.789.500,00
0,00
4.951,23
0,00
0,00
0,00
0,00
105.698,11
76.554.500,55
89.451.936,01
15.000,00
2.533.550,00
3.151.807,97
28.296,64
1.822.747,87
1.825.342,42
0,00
0,00
0,00
*) Langfristig ausgereichte Darlehen sind ab dem GJ 2010 in den Finanzanlagen gesondert auszuweisen.
26
Gesamtanlagennachweis
Abschreibungen
Restbuchwerte
Endstand
in €
Anfangsstand
in €
Zugang
in €
Abgang
in €
Endstand
in €
31.12.2013
in €
31.12.2012
in €
1.177.059,32
868.084,29
53.978,03
0,00
922.062,32
254.997,00
59.697,00
4.074.892,78
277.267,09
52.426,00
0,00
329.693,09
3.745.199,69
3.797.625,69
3.834.431,83
3.281.360,96
73.621,53
801.352,95
270.379,51
12.336.039,56
0,00
376.796,18
6.479,21
527.572,75
0,00
1.188.115,23
0,00
159.571,78
2.954,32
38.882,75
0,00
253.834,85
0,00
0,00
0,00
2.594,55
0,00
2.594,55
0,00
536.367,96
9.433,53
563.860,95
0,00
1.439.355,53
3.834.431,83
2.744.993,00
64.188,00
237.492,00
270.379,51
10.896.684,03
3.834.431,83
2.377.891,00
35.175,00
208.140,00
528.275,42
10.781.538,94
62.301.215,24
13.205.625,00
1.416.094,71
249.966,26
200.000,00
0,00
305.764,37
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
200.000,00
0,00
305.764,37
0,00
62.101.215,24
13.205.625,00
1.110.330,34
249.966,26
62.101.215,24
12.555.125,00
1.031.780,34
254.917,49
92.401,47
77.265.302,68
90.778.401,56
0,00
505.764,37
2.561.963,89
0,00
0,00
307.812,88
0,00
0,00
2.594,55
0,00
505.764,37
2.867.182,22
92.401,47
76.759.538,31
87.911.219,34
105.698,11
76.048.736,18
86.889.972,12
27
Wir bewegen Bamberg.
www.stadtwerke-bamberg.de
Document
Kategorie
Automobil
Seitenansichten
10
Dateigröße
1 012 KB
Tags
1/--Seiten
melden