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Benutzer-Handbuch TNC 116 - heidenhain

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HEIDENHAIN
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Benutzer-Handbuch
HEIDENHAIN-Klartext-Dialog
Inhalts-Übersicht
Allgemeine Hinweise
EINFÜHRUNG
1
Kurzbeschreibung /Wesentliche
Merkmaie
2
Bedienfeld TNC 116
3 Tastatur
3.1 Tasten für Betriebsarten und Programmieren
3.2 Tasten für Maschinen-Funktionen
4
Betriebsarten (Übersicht)
5
Bedienkonzept
GRUNDLAGEN
1
Bearbeitungsprogramm
1 .l Rechtwinkliges Koordinatensystem
1.2 Rechte-Hand-Regel
für Maschinenachsen
1.3 Bezugspunkte
1.4 Absolute und inkrementale Koordinaten
1.5 Werkzeugbewegung
programmieren
1.6 Referenzmarken
EINSCHALTEN
1
Einschalten und Überfahren der Referenzmarken
HANDBETRIEB
1 Betriebsart MANUELL
1 .l Verfahren mit den externen Achsrichtungstasten
1.2 Anwahl Vorschub F und Drehzahl S
1.3 Tabelle: Vorschub und Spindel-Drehzahl
2
Betriebsart HANDRAD
2.1 Verfahren mit dem HANDRAD
2.2 Schrittweises Positionieren
2.3 Verfahren auf eingegebenden Position (APOS).
3
Bezugspunkt-Setzen
3.1 Bezugspunkt-Setzen
in der Zustellachse
3.2 Bezugspunkt-Setzen
in der Bearbeitungsebene
4
Werkzeug wechseln
5
Spindel einschalten
6
Kühlmittel ein- bzw. ausschalten
PROGRAMMIEREN
1 Betriebsart EINSPEICHERN
1 .l Editieren
1.2 Ist-Position in das Programm übernehmen
ABARBEITEN
1 Betriebsart Abarbeiten
1 .l ProgrammSatz
anwählen
1.2 Programm abarbeiten
1.3 Programm unterbrechen
1.4 Programm abbrechen
1.5 Programm ändern
ZUSATZINFORMATIONEN
1 MOD-Funktionen
Parameter
2
2.1 Maschinen-Parameter
2.2 Anwender-Parameter
2.3 Tabelle: Anwender-Parameter
3
Fehlermeldungen
3.1 Tabelle der Fehlermeldung in Kurzform
3.2 Löschen von Fehlermeldungen
3.3 Pufferbatterien
TNC 116
Allgemeine
Hinweise
3
4
4
5
6
6
8
9
10
11
11
11
11
12
12
13
13
14
14
15
15
15
16
16
17
17
18
19
20
20
21
22
23
23
24
24
25
28
29
29
29
30
30
30
31
32
32
32
32
32
33
35
35
36
36
2
Allgemeine
Hinweise
Dieses Handbuch beschreibt den vollen Leistungsumfang der TNC 116. Der Maschinen-Hersteller
paßt
die von ihm benötigten Funktionen der TNC über Maschinen-Parameter
an die jeweilige Maschine an. Daher
sind in diesem Handbuch auch Funktionen beschrieben, die nicht bei jeder TNC 116 verfügbar sind.
Die Software der Steuerung HEIDENHAIN
TNC 116 wird ständig weiterentwickelt. Dies kann dazu führen,
daß es in bestimmten Details zu Abweichungen von der Beschreibung in diesem Benutzer-Handbuch
Betriebsanleitung
kommt.
Bescheinigung des Herstellers
Hiermit wird bescheinigt, daß obiges Gerät in Übereinstimmung
mit den Bestimmungen
der
AmtsblVfg 1046/1964 funkentstört ist.
Der Deutschen Bundespost wurde das Inverkehrbringen dieses Gerätes angezeigt und die Berechtigung
Überprüfung der Serie auf Einhaltung der Bestimmungen
eingeräumt.
zur
Wird vom Betreiber das Gerät in eine Anlage eingefügt, muß die gesamte Anlage den obigen Bestimmungen
genügen.
3
Allgemeine
Hinweise
TNC 116
EINFÜHRUNG
1 Kurzbeschreibung
/Wesentliche
Merkmaie
Die 3-Achsen-Streckensteuerung
HEIDENHAIN
TNC 116 ist eine einfache Positioniersteuerung
mit
Programmspeicher.
Die Programmierung
erfordert keinerlei spezielle Programmierkenntnisse.
Die
erforderlichen Eingaben werden durch Klartext-Dialoge am Bildschirm abgefragt und angezeigt.
Fehler im Programm,
angezeigt.
Bedienfehler
und Störungen werden erkannt und ebenfalls im Klartext am Bildschirm
.
LCD-Monochrom-Bildschirm
Eingabemöglichkeiten
.
Einspeichern
und Abarbeiten von maximal 500 Positioniersätzen
.
Positionieren
im metrischen
.
Positionieren
in Absolut- und Kettenmaßen
.
Eingabe von Vorschub-und
.
Verändern des angewählten
.
Schrittmaße:
eingegebene
.
Eingabe von Werkzeugradius-
.
Elektronisches
.
Einfaches Wiederfinden
.
Maschinen-Bedientasten
zum Verfahren der Achsen und Einschalten
Kühlmittelzufuhr und zum Spannen des Werkzeugs
zur Anzeige der Ist-Position,
und im Zoll-Maßsystem
und sonstiger
(Anwender-Parameter)
Spindeldrehzahl
Vorschubs über ein Override-Potentiometer
bei jeder Betätigung
Schrittmaß
einer Achsrichtungstaste
bewegt sich die entsprechende
Achse um das
und Werkzeuglängen-Korrektur
Handrad zum raschen Bewegen der Achsen beim Einrichten oder Bearbeiten
des gesetzten Werkstücks-Bezugspunktes
Die Steuerung HEIDENHAIN
TNC 116 ermöglicht
Die Programmierung
wird vom Maschinenbediener
TNC 116
Statusanzeige
beim Wiedereinschalten
der Maschine
der Spindel, sowie für die
die Werkstückbearbeitung
an Fräs- und Bohrmaschinen.
unmittelbar am Bedienfeld der Steuerung vorgenommen.
EINFÜHRUNG
4
2 Bedienfeld
TNC 116
Tasten für Betriebsarten
und Programmieren
LCD-Monochrom-Bildschirm
P
*
3
tzl
HEIDENHAIN
(8
I
X+1234,900
Y10,000
II Il
II II
z+
0; 005
1
21
41
HANDRAD:
NST.
: El.00
9 ,OO ‘lo,ooil
Il
8
II
ll
II
I L”I1
--
l
Tasten für Maschinen-Funktionen
NOT-AUS-Schalter
Elektronisches
Handrad
Override-Potentiometer
zur Regulierung der Vorschubgeschwindigkeit
5
,EINFÜHRUNG
TNC 116
3 Tastatur
Die Tastatur unterteilt sich in Tasten für Betriebsarten
Funktionen.
3.1 Tasten für Betriebsarten
Taste(n)
und Programmieren
sowie Tasten für Maschinen-
und Programmieren
Funktion
Zehner-Tastatur
(numerische
Eingabe)
.
Cl
Vorzeichenwechsel
/ +
Dezimalpunkt
.
Cl
mTyI[
CE
71
Achswahltasten
Zahlenwert-Eingaben
rücksetzen und Fehlermeldungen
löschen.
Cl
Dialogfragen
übergehen und Wörter löschen.
Wert übernehmen
Übernahme
1
Umschaltung
der aktuellen
Inkremental
Position
/ Absolut-Maßeingabe
Cl
TNC 116
EINFÜHRUNG
6
Taste(n)
q1-b
l
q cl
0
Cl
Funktion
Cursortasten
Umschaltfunktion
Radiuskorrektur
Werkzeugradius.
für Bildschirmfenster
PLUS, bewirkt die Verlängerung
der Verfahrstrecke
um den
bewirkt die Verkürzung der Verfahrstrecke
um den
Keine Radiuskorrektur
Radiuskorrektur
Werkzeugradius
MOD
MINUS,
Zusatz-Betriebsarten/Anzeigen/Einstellungen
7
7
Betriebsart
EINSPEICHERN
Betriebsart
ABARBEITEN
Betriebsart
HANDRAD
Betriebsart
MANUELL
EINFÜHRUNG
(EDITIEREN)
TNC 116
3.2 Tasten für Maschinen-Funktionen
Taste(n)
Funktion
START
Vorschub und Spindel STOP
Vorschub STOP
Verfahren der Achsen (Achsrichtungstasten)
[-qz-]
[Q-p-]
Maschine
53
EIN- (Leuchtdrucktaster)
Spindel-Rechtslauf
Cl
5
Spindel-Linkslauf
Cl
Positionieren im Eilgang
Eilgang-Programmieren
in Betriebsart EINSPEICHERN.
El
i4
Ein- bzw. Ausschalten
des Kühlmittels
Cl
Öffnen bzw. Schließen des Werkzeugspanners
TNC 116
EINFÜHRUNG
8
4 Betriebsarten
(Übersicht)
Folgende Betriebsarten
Tl
Cl
@
Cl
8)
Cl
*
Cl
Hinweis:
9
stehen zur Auswahl:
Manuell
Zum kontinuierlichen
Bewegen der Achsen durch Betätigen der Achsrichtungstasten.
Möglich sind Vorschub- und Eilgangbewegungen.
Handrad
Zur Achsbewegung mit dem elektronischen Handrad. Verfahren der Achsen mit
vorgewählten Schrittmaßen durch Betätigen der Achsrichtungstasten,
Verfahren der
Achsen auf absolute Achspositionen.
Abarbeiten
Zum schrittweisen oder kontinuierlichen
Verfahren der gespeicherten
Achspositionen.
Einspeichern
Zur Eingabe von bis zu 500 Achspositionen im Absolut- oder Kettenmaß mit oder ohne
Werkzeugradiuskorrekur.
Einfügen und Löschen von Achspositionen. Verfahren der
Achsen mit Achsrichtungstasten und Achswertübernahme
in den Speicher.
In allen diesen Betriebsarten können Vorschub- und Drehzahlwerte
Kühlmittelzufuhr
ein- oder ausgeschaltet werden.
EINFÜHRUNG
vorgewählt, die Spindel und die
TNC 116
5 Bedienkonzept
Wert-Eingaben und Programmierung
der TNC 116 erfolgt über verschiedene Fenster, die am Bildschirm
erscheinen. Zur Wert-Eingabe wählt man mit der Umschalt-Taste das gewünschte Fenster an und gibt
anschliefiend über die Zehner-Tastatur Zahlenwerte ein oder wählt mit den Cursor-Tasten vorgegebene
Zahlenwerte (z. B. Vorschub) aus.
Beispiel: Eingabe von Vorschubwerten
für die Bedienung
mit dem HANDRAD
Aktiv-Fenster
Fenster Ist-Position
Fenster Handrad und
Schrittmaßzustellung
Fenster Spindeldrehzahl
und Vorschub
Betriebsart HANDRAD
wählen
Obiger Bildschirm
wird angezeigt.
43
Cl
Fenster HANDRAD/ZUST.
anwählen
Das angewählte Fenster besteht aus zwei Zeilen.
Die aktive Zeile wird durch ein inverses Fenster
ekennzeichnet.
0
Cl,
v
1
Zeile HANDRAD
I
anwählen
Vorschub HANDRAD
(z.B. 1)
anwählen
El
HANDRAD4
8 B
1
HANDRAD8
0,5 111 2
‘Das inverse Fenster zeigt an, daß beim Drehen
mit dem Handrad ein Vorschub von 1 mm/U
wirksam wird.
I
Das Prinzip ist für alle Betriebsarten
TNC 116
gleich.
EINFÜHRUNG
10
1 Bearbeitungsprogramm
Im Bearbeitungsprogramm
wird die Werkstück-Bearbeitung
festgelegt. Im Programm steht beispielsweise die
Zielposition, auf die sich das Werkzeug bewegen soll und die Werkzeugradiuskorrektur
- also wie der
Werkzeugradius zu einer Zielposition verrechnet werden soll.
Die Dialog-Programmierung
ist eine besonders einfache Methode , um Bearbeitungsprogramme
zu erstellen
und einzugeben. Die TNC 116 von HEIDENHAIN
ist für den Facharbeiter ausgelegt, der direkt an der
Maschine sein Programm in die Steuerung eintippt.
1.1 Rechtwinkliges
Koordinatensystem
Mit einem Koordinatensystem
werden Positionen
im Arbeitsbereich der Maschine und am
Werkstück festgelegt.
Das rechtwinklige Koordinatensystem
besteht aus
drei senkrecht aufeinander stehenden Achsen:
der X-Achse, der Y-Achse und der Z-Achse. Der
gemeinsame Schnittpunkt der Achsen ist der
Nullpunkt des Koordinatensystems.
Man kann
sich die Achsen als Maßstäbe mit
Millimeterunterteilung
vorstellen. Die Maße auf
diesen Achsen werden als X-, Y- und ZKoordinaten bezeichnet.
1.2 Rechte-Hand-Regel
z+
z+
x-
Y
z@
für Maschinenachsen
Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger der rechten
Hand zeigen in die positiven Richtungen der
X-, Y- und Z-Achse des Koordinatensystems.
Nach DIN 66217/ISO 841 ist die Z-Achse durch
die Richtung der Werkzeugspindel
festgelegt. Die
positive Z-Richtung weist vom Werkstück zum
Werkzeug.
Die X- und die Y-Achse liegen zu den beiden
anderen Maschinenachsen
parallel
Anwendungsbeispiel
Die Abbildung zeigt, wie Positionen auf dem
Werkstück bestimmt werden:
Zuerst wird das Koordinatensystem
an geeigneter
Stelle an das Werkstück gelegt. Der Mittelpunkt
der Bohrung “unten links” liegt auf der X-Achse 10
mm und auf der Y-Achse 5 mm vom Nullpunkt
entfernt. Die Koordinaten des BohrungsMittelpunkts sind somit X+lO und Y+5. Die
Bohrungen sind 10 mm tief, das entspricht der
Koordinate Z-l 0.
11
GRUNDLAGEN
,E
I
:
A
I
I
TNC 116
1.4 Bezugspunkte
Vor der Bearbeitung ist das Werkstück auf dem Maschinentisch aufzuspannen und so auszurichten, daß die
Achsen des mit ihm verbunden gedachten Koordinatensystems
parallel zu den Maschinenachsen
liegen.
Dann benötigt die Steuerung die Koordinaten einer bekannten Position, zum Beispiel den Nullpunkt des
aufgespannten Werkstücks. Diese Position dient der Steuerung als Bezugspunkt für alle weiteren
Positionsangaben.
Um den Bezugspunkt festzulegen, können konventionelle Hilfsmittel wie optische
Kontursucher, Zentriergeräte oder Kantentaster eingesetzt werden.
1.5 Absolute
Positionen
l
und inkrementale
im rechtwinkligen
Koordinaten
Koordinatensystem
können auf zwei Arten angegeben
absolut, dann beziehen sich die Koordinaten auf den aktuellen
Die Maschine verfährt auf absolute Koordinaten.
werden:
Nullpunkt.
-5o-
.
inkremental (im Kettenmaß), dann beziehen sich die eingegebenen
Position des Werkzeugs.
Die Maschine verfährt um inkrementale Werte.
Y+
TNC 116
Koordinaten
auf die letzte Soll-
+
GRUNDLAGEN
12
1.6 Werkzeugbewegung
programmieren
Bei der Bearbeitung bewegt sich in einer Achse entweder
der Maschinentisch mit dem aufgespannten Werkstück
oder das Werkzeug.
Programmiert wird grundsätzlich immer so, als ob das
Werkstück stillsteht und das Werkzeug alle Bewegungen
ausführt.
1.7 Referenzmarken
Auf den Längenmeßsystemen
sind eine oder mehrere
Referenzmarken
angebracht. Die Referenzmarke
kennzeichnet eine bestimmte Achsschlittenposition,
die an
der Maschine mit nebenstehenden Symbol gekennzeichnet
ist. Die Referenzmarken
aller Achsschlitten müssen nach
einer Stromunterbrechung
überfahren werden, damit die
TNC die Zuordnung zwischen Anzeige und
Maschinenschlittenposition
wieder herstellen kann. Die
Referenzmarken erzeugen beim Überfahren ein Signal, das
für die TNC eine Maßstabs-Position
als Referenzpunkt
kennzeichnet.
Bei Längenmeßsystemen
mit abstandscodierten
Referenzmarken sind die Maschinenachsen
nur maximal
um 20 mm nach einer Stromunterbrechung
zu verfahren.
13
GRUNDLAGEN
TNC 116
EINSCHALTEN
1 Einschalten
und Überfahren der Referenzmarken
Versorgungsspannung
SPEICHER-TEST
einschalten.
Die Steuerung überprüft den internen
Programmspeicher.
STROMUNTERBRECHUNG
rl
Hinweis löschen, Anschließend überprüft die
Steuerung die Funktionsfähigkeit
der NOT-AUSSchaltung.
CE
STEUERUNGSSPANNUNG
FUER RELAIS FEHLT
Steuerspannung einschalten.
Taste ON muß leuchten.
REFERENZPUNKTE
ANFAHREN
Die Achsen in der angezeigten Reihenfolge über die
Referenzpunkte fahren (Vorgang für jede Achse
wiederholen).
X-ACHSE
Y-ACHSE
Z-ACHSE
r
1
/ +x /
oder
mit den Achsrichtungstasten
die Achsen verfahren.
Die Reihenfolge der Achsen wird vom
Maschinenhersteller
festgelegt.
MANUELL
Hinweis:
Betriebsart Manuell ist automatisch
Wenn aus besonderem Grund, z.B. Vermeiden von Kollision mit dem Werkstück, eine andere
Reihenfolge gefordert wird,kann diese über Maschinen-Parameter
MP 1340 geändert werden.
Die Referenzmarken der Längenmeßsysteme
Achrichtungstasten überfahren werden.
TNC 116
angewählt.
EINSCHALTEN
können auch in beliebiger
Reihenfolge
mit den
14
HANDBETRIEB
1 Betriebsart
MANUELL
Betriebsart,
Dialog-Zeile
Fehlermeldung
Positions-Anzeige
Spindel-Drehzahl
Vorschub
1 .l Verfahren mit den externen Achsrichtungstasten
Achsrichtungstaste
drücken und halten, solange Achse verfahren
Auf diese Weise können mehrere Achsen gleichzeitig
Achsen kontinuierlich
verfahren werden.
verfahren
z.B.
Achsrichtungstaste gedruckt halten und externe START-Taste
drücken:
Die Achse fährt nach Loslassen der Tasten weiter.
0
Cl
0
Achse anhalten:
STOP-Taste drücken
Auf diese Weise kann nur jeweils eine Achse verfahren werden.
Achsen im Eilgang
verfahren
Achsrichtungstaste und Eilgangtaste gleichzeitig betätigen. Die
Maschinenachse fährt mit Eilgangbewegung (Vorschub aus
Maschinen-Parameter)
15
HANDBETRIEB
TNC 116
1.2 Anwahl Vorschub
Gewünschte
art wählen
F und Drehzahl S
Betriebs-
Mit den CURSORTASTEN
die entsprechende
anwählen z. B. Spindel-Drehzahl
S SOLL
F]
1.3 Tabelle: Vorschub
Spindel-Drehzahl
[U/min]
20
31,5
40
50
63
80
100
125
160
200
250
315
400
500
630
800
1000
1250
1600
2000
2500
3150
4000
Hinweis:
TNC 116
S
Mit den CURSORTASTEN
einstellen (siehe Tabelle)
den gewünschten
Zeile
Wert
und Spindel-Drehzahl
Vorschub F [mm/min]
50
100
200
300
400
500
750
1000
2500
5000
Der Vorschub kann mit dem Override-Potentiometer
der Steuerung von 0 bis 150 % variiert
werden.
Das Umschalten der Getriebestufe für die Spindel-Drehzahl erfolgt manuell oder automatisch
(abhängig von der Maschine).
HANDBETRIEB
16
2 Betriebsart
HANDRAD
Betriebsart, Fehlermeldung
Dialog-Zeile
Fenster für aktivierte Achse
Positions-Anzeige
Verfahrbewegung in mm
pro Umdrehung des Handrads
Verfahren mit Achstasten in
anwählbaren bzw. eingebbaren
Schrittmaßen
Spindel-Drehzahl
Vorschub
2.1 Verfahren mit dem HANDRAD
z. B.
oder
rl
u
Achse mit der ACHSWAHLTASTE
X
oder
mit der UMSCHALTFUNKTION
und den
CURSORTASTEN
anwählen. Die aktive Achse wird
durch ein Fenster gekennzeichnet.
Mit der UMSCHALTFUNKTION
das Fenster
q
•l
Mit den CURSORTASTEN
anwählen
den Dialog HANDRAD
Lll
1
Mit den CURSORTASTEN
den Vorschub
HANDRAD anwählen und angewählte Achse durch
) 1 Drehen des Handrades verfahren.
Tabelle: Vorschub HANDRAD
Tabelle Vorschub HANDRAD Imm/Ul
0.5 1 1 1 2 1 4 1 8 1
17
HANDBETRIEB
TNC 116
2.2 Schrittweises
Positionieren
Beim schrittweisen Positionieren fährt eine Maschinenachse
bei jedem Druck auf eine Achsrichtungstaste um das
eingegebene Schrittmaß.
Mit der UMSCHALTFUNKTION
das Fenster
HANDRAD/ZUSTELLUNG
/APOS anwählen.
jci
Mit den CURSORTASTEN
ZUSTELLUNG
anwählen.
Fl
den Dialog
Schrittmaß mit den CURSORTASTEN
oder 8) auswählen.
(0.5,1,2,4
oder
“STEP” anwählen und beliebigen Schrittwert mit der
Zehnertastatur eingeben. In der Dialogzeile
erscheint die Meldung “SCHRITTWEITE?“.
Die Eingabe ist mit ENTER in die Dialogzeile zu
übernehmen.
oder
z. B.
Beliebige Achse durch Betätigen der
Achsrichtungstaste um das angewählte Schrittmaß
positionieren.
+x
Cl
Hinweis:
TNC 116
Durch Drücken der Achsrichtungstasten
kann beliebig oft um das Schrittmaß
I
I
I
I
I
,
8
16
HANDBETRIEB
positioniert
werden.
X
18
2.3
Verfahren auf eingegebene
Position (APOS)
Beim Verfahren auf die eingegebene Position fährt im Positioniersatz
programmierte Position unter Berücksichtigung des Werkzeugradius.
angegebene
Achse auf die
. . . .,.,.
. . :,,.:.:::::.:.:,:,:,::.:.:.:.:.:.:.:.:...:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:,:,:.:.:.::::::::::::::::,::::::,:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::.:::;:::.:::::::::::...:::.:.:.::,.;
.\.. . . ..i....... . ..i. ..i.
. . . . . . . . ..A .//. ./.. . . . ..I. . . . . . . . . . . . . . ..\\..........
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .... ......... ....... .......I ..... ..:.
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.,,,,,,,,
,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
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Mit der UMSCHALT FUNKT1 ON das Fenster
HANDRAD/ZUSTELLUNG/APOS
anwähle1
Mit den CURSOR
anwählen
LJ
Achswahltaste
TASTEN
den Dialog APOS
X,Y oder Z drücken
X
Achsposition
über die Zehnertastatur
eingeben
Cl
Taste für die Art der Radiuskorrektur
R+ drücken
R-, RO oder
Umschalttaste INKREMENTAUABSOLUT
drücken,
wenn die Positionierung inkremental ausgeführt
werden soll.
Der Programmsatz
übernommen
Vor dem Abarbeiten des Programmsatzes
schalten.
START-Taste
abgearbeitet
Hinweis:
19
Zur Unterbrechung
des abzuarbeitenden
HANDBETRIEB
wird in den Speicher
ggf. Kühlmittel
und Spindel ein-
drücken. Der Programmsatz
Programmsatzes
wird
siehe Kapitel ABARBEITEN
!
TNC 116
3 Bezugspunkt-Setzen
Beim Bezugspunkt-Setzen
gesetzt.
wird die Anzeige der TNC auf die Koordinaten
einer bekannten
Werkstück-Position
Vorbereitung
1 Werkstück aufspannen
und ausrichten
v
1 Nullwerkzeug
mit bekanntem
Radius einwechseln
1
v
Betriebsart MANUELL
3.1 Bezugspunkt-Setzen
in der Zustellachse
1Werkzeug verfahren, bis es die Werkstück-Oberfläche
z. B.
Hinweis:
TNC 116
pJ-@-]
anwählen
berührt (ankratzt)
Nullwerkzeug: Bezugspunkt
des Bleches eingeben
auf Z = 0 setzen oder Dicke d
Wurde der Dialog zum Bezugspunkt-setzen versehentlich eröffnet und soll kein Bezugspunkt
gesetzt werden, dann ist “NO ENT” oder eine Betriebsart-Taste zu drücken.
HANDBETRIEB
20
3.2 Bezugspunkt-Setzen
1 Mit dem Nullwerkzeug
Ix I
z.B.
in der Bearbeitungsebene
eine Werkstückkkante
berühren: (ankratzen)
Achse wählen
u
MpJ@]
Position des Werkzeugmittelpunkts
(z. B. X = -5 mm) auf
der gewählten Achse vorzeichenrichtig eingeben
z. B.
Vorgang für alle Achsen in der Bearbeitungsebene
Hinweis:
21
wiederholen.
Die TNC berücksichtigt für jedes eingewechselte Werkzeug den Korrekturwert für die WerkzeugLänge in der Spindelachse und für den Werkzeug-Radius
in der Bearbeitungsebene.
Die entsprechenden Eingaben erfolgen wahlweise in den Betriebsarten EINSPEICHERN
oder
ABARBEITEN.
HANDBETRIEB
TNC 116
4 Werkzeug wechseln
Der Werkzeugwechsel
Voraussetzung:
Werkzeug
Cl
Betriebsart durchgeführt werden.
Die Spindel befindet sich im Stillstand.
in Spindel
3
kann in beliebiger
einsetzen
Spindel ausschalten
u0
El
Werkzeug
Werkzeugspanner
einsetzen.
öffnen (falls geschlossen)
Werkzeugspanner
schließen
der Spindel
Voraussetzung:
und Werkzeug
entnehmen
Spindel befindet sich im Stillstand.
Spindel ausschalten
Taste Werkzeugspanner
drücken und gleichzeitig
aus der Spindel entfernen
Vorsicht:
TNC 116
Werkzeug
Bei laufender Spindel nicht mit der Hand in den Arbeitsbereich
HANDBETRIEB
greifen.
22
5 Spindel einschalten
Befindet sich ein Werkzeug
in der Spindel, so kann die Spindel eingeschaltet
Spindel-Linkslauf:
Taste für SPINDEL-LINKSLAUF
und Taste START drücken.
werden.
drücken
Spindel-Rechtslauf:
Taste für SPINDEL-RECHTSLAUF
drücken und Taste START drücken.
6 Kühlmittel
ein- bzw. ausschalten
Durch Betätigen der Kühlmittel-Taste
bzw. ausgeschaltet werden.
23
kann das Kühlmittel
HANDBETRIEB
ein-
TNC 116
PROGRAMMIEREN
1 Betriebsart
EDITIEREN
Betriebsart, Fehlermeldung
Dialog-Zeile
Werkzeugdaten
Programmsatz mit Eilgang
Leersatz
Programmsatz
Spindel-Drehzahl
Vorschub
IST-Position
Die Eingabe von Programmen
erfolgt in der Betriebsart EINSPEICHERN.
Ein Programm kann in dieser Betriebsart eingegeben,
jedoch nicht ausgeführt.
In dem Programmspeicher
können maximal
kontrolliert,
ergänzt oder verändert werden, es wird
500 Programmsätze
(Achspositionen)
gespeichert
werden.
Ein Bearbeitungsprogramm
setzt sich aus einzelnen Programmsätzen zusammen. Sollen unterschiedliche
Programme gespeichert werden, so ist das Programm-Ende
durch einen Leersatz mit der Taste “NO ENT”
zu kennzeichnen (siehe Abbildung Satz-Nr. 27).
Zum Abarbeiten
der Programme
ist die Betriebsart ABARBEITEN
anzuwählen.
Satznummer
Die Satznummer kennzeichnet
Bearbeitungsprogrammes.
Satz
Im Bearbeitungsprogramm
Arbeitsschritt,
z. B. “Y+ 500 RO”.
Wort
Ein Wort setzt sich aus Einzelbefehlen
Adresse
Wert
Worte sind wiederum in Adreßbuchstaben,
“500” gegliedert.
Leersatz
Ein Leersatz wird durch Betätigen der Taste “NO ENT’ eingegeben.
Leersatz kennzeichnet das Programm-Ende.
Hinweis:
TNC 116
den Programmsatz
innerhalb des
entspricht jeder Programmsatz
zusammen,
einem
z. B.“Y+ 500”.
z. B. “Y” und Wertangaben
z. B.
Der
In der Betriebsart EINSPEICHERN
kann der Vorschub (F), die Drehzahl (S) angewählt und die
Werkzeugdaten (L, R) editiert werden. Außerdem kann die Spindel und das Kühlmittel mit den
entsprechenden Tasten ein- bzw. ausgeschaltet werden.
Das Verfahren der Achsen mit den Achsrichtungstasten
ist wie unter der Betriebsart MANUELL
möglich.
PROGRAMMIEREN
24
1.1 Editieren
Unter Editieren versteht man das Eingeben, Ändern, Ergänzen, Löschen und Kontrollieren von Programmen.
Die Editier-Funktionen
helfen bei der Anwahl und beim Ändern von Programm-Sätzen
und -Wörtern.
Satz anwählen
Mit der UMSCHALTFUNKTION
Programmsätzen
anwählen.
Satznummer
I
das Fenster mit den
mit den CURSORTASTEN
anwählen
oder
z.B.
Cl
•l
9
Anzuwählende Satznummer mit der
ZEHNERTASTATUR
eingeben. In der Dialogzeile
erscheint die Meldung “GOTO: NUMMER”
ENT
Nach drücken der Taste “ENTER” ist die
eingegebene Satznummer angewählt
Z
Achswahltaste X, Y oder 2 drücken.
In der Dialog-Zeile erscheint die Abfrage
“POS.SOLLWERT?“.
Satz eingeben
Cl
Achsposition
eingeben.
Cl
R+
Cl
1
Cl
ENT
•l
über die ZEHNERTASTATUR
Taste für die An der Radiuskorrektur
drücken.
R-, RO oder R+
Wenn die Positionierung inkremental ausgeführt
werden soll,Umschalttaste
INKREMENTAUABSOLUT
drucken.
Das Programmsatz
nommen.
wird in den Speicher über-
Taste EILGANG gedrückt halten und ENT-Taste
drücken. Der Programmsatz wird mit einem “R”
(Rapid für Eilgang) vor der Achse versehen und in
den Speicher übernommen
25
PROGRAMMIEREN
TNC 116
Satz einfügen
1-31
El
El
l
In bestehende Programme kann man neue Sätze an beliebiger Stelle
einfügen. Es muß der Satz (Satznummer) aufgerufen werden, nach dem der
neue Satz eingefügt werden soll (siehe Satz anwähleWeingeben).
Die
Satznummern der folgenden Sätze werden automatisch entsprechend erhöht.
l
In bestehenden Programmen können bereits eingegebene Sätze nachträglich
geändert werden. Es muß nur der entsprechende Satz (Satznummer)
aufgerufen werden (Siehe Satz anwählen).
l
Der zu ändernde Satz kann editiert werden. Änderungen
“ENTER” übernehmen.
Satz ändern
mit der Taste
Satz löschen
Den zu löschenden Satz anwählen (siehe Satz
anwählen).
In der Dialogzeile erscheint die Dialogfrage
LOESCHEN=ENT/ENDE=NOENT
Dl
ENT
TNC 116
Der Programmsatz wird gelöscht. Die Satznummern
der folgenden Sätze werden automatisch
entsprechend verringert.
PROGRAMMIEREN
26
Satzspeicher
löschen
Cl
MOD
In der Dialog-Zeile erscheint die Dialogfrage
AUSWAHL=ENT/ENDE=NOENT
Am Bildschirmende erscheint folgendes Menü:
Klc
Mit dem Cursor “SATZSPEICHER
anwählen.
LOESCHEN”
I
jol
lol
ENT
ENT
Leersätze
löschen
Leersätze im Satzspeicher
Weise gelöscht:
.
löl
ENT
•l
ENT
wird gelöscht.
voneinander.
Diese Leersätze werden auf folgende
1
l-i-l
.
Satzspeicher
trennen einzelne Programme
MOD
27
In der Dialog-Zeile erscheint die Dialogfrage
“LOESCHEN=ENT/ENDE=NOENT”.
In der Dialog-Zeile erscheint die Dialogfrage
AUSWAHL=ENT/ENDE=NOENT
Am Bildschirmende erscheint folgendes Menü:
Mit dem Cursor “LEERSAETZE
anwählen.
LOESCHEN”
In der Dialog-Zeile erscheint die Dialogfrage
“LOESCHEN=ENT/ENDE=NOENT”.
Leersätze werden aus dem Satzspeicher
PROGRAMMIEREN
gelöscht.
TNC 116
1.2 Ist-Position
in das Programm
übernehmen
Mit der Steuerung TNC 116 ist es möglich, eine Achsposition anzufahren und diese Position (Ist-Position)
anschließend in den Satzspeicher zu übernehmen. Somit wird während der Bearbeitung eines Werkstückes
ein Programm ersteilt, das in der Betriebsart MANUELL für ein identisches Werkstück verwendet werden
kann.
z.B.
-X
Mit der Achsrichtungstaste
Position anfahren.
(-X, +X oder -Y usw.)
Cl
Cl
+
Cl
X
TNC 116
Achswahltaste
Die Achsposition
übernommen.
PROGRAMMIEREN
X, Y oder Z drücken.
wird in den Satzspeicher
28
ABARBEITEN
1. Betriebsart
ABARBEITEN
In der Betriebsart ABARBEITEN
arbeitet die Steuerung das Programm, das sich im Speicher befindet, Satz
für Satz ab. Nach jedem Satz muß das Programm neu gestartet werden.
Betriebsart, Fehlermeldung
Dialog-Zeile
Werkzeugdaten
Eingabe der
Werkzeugachse
Programmsatz
Leersatz
Spindel-Drehzahl
Vorschub
Ist-Position
1 .l Programm/Satz
anwählen
Mit der UMSCHALTFUNKTION
Programmsätzen
anwählen.
das Fenster mit den
I
El
Satznummer
mit den CURSORTASTEN
anwählen.
oder
9
Cl
Anzuwählende Satznummer mit der
ZEHNERTASTATUR
eingeben. In der Dialogzeile
erscheint die Meldung “GOTO: NUMMER”.
Nach drücken der Taste “ENTER” ist die
eingegebene Satznummer angewählt.
Taste ABARBEITEN
gedrückt halten und STARTTaste drücken. Das Programm wird Satz für Satz
abgearbeitet. Der Programmablauf
und das
Programm endet, wenn im Programmspeicher
ein
Leersatz erkannt wird.
29
ABARBEITEN
TNC 116
1.2 Programm
Nachdem
rl
abarbeiten
das Programm
angewählt wurde, kann es Satz für Satz abgearbeitet
- Betriebsart ABARBEITEN
werden.
anwählen
8)
L
J
- Programmanfang
anwählen
- Vorschub “F” und Drehzahl “S” anwählen
- Werkzeug-Daten
eingeben
- Werkzeug wechseln
- Spindel einschalten
c
I
c
I
- Kühlmittel
einschalten
- START-Taste drucken. Der Programmsatz wird abgearbeitet.
Für jeden abzuarbeitenden Satz muß die Start-Taste gedrückt werden.
Das Programm endet, wenn im Programmspeicher
ein Leersatz erkannt
Hinweis:
Der angewählte Vorschub kann über das Vorschub-Override-Potentiometer
1.3 Programm
\
verändert werden.
unterbrechen
Während ein Programmsatz
abgearbeitet
wird, kann ein Programm
- Vorschub- und Arbeitsspindel-Stop-Taste
l--l
wird.
angehalten
werden.
drücken.
I
oder
f
- Vorschub-Stop-Taste
1
Der Programmlauf
abgearbeitet.
Hinweis:
wird angehalten.
drucken.
Wird die Taste START erneut gedrückt, so wird der Programmsatz
Während der Unterbrechung
eines Programmsatzes
fertig
blinkt das Zeichen “*” im Fenster Ist-Position.
1.4 Programm abbrechen
Während des laufenden Satzes kann ein Programm
10
rl
abgebrochen
- Vorschub- und Arbeitsspindel-Stop-Taste
werden.
zweimal drücken.
u 0
oder
- Vorschub-Stop-Taste
rl
zweimal drücken.
i 0
TNC 116
ABARBEITEN
30
1.5 Programm
ändern
Ein Programm kann nach dem Abbrechen des Programms geändert werden. Dazu ist es notwendig auf die
Betriebsart EINSPEICHERN
umzuschalten. Der Programmsatz kann nun editiert werden (siehe Kapitel
PROGRAMMIEREN).
NOT-AUS
Im Gefahrenfall
kann die Maschine durch Drücken der NOT-AUS-Taste
abgeschaltet
werden.
Zur Weiterarbeit muß die gedrückte NOT-AUS-Taste
durch Drehung im Uhrzeigersinn entriegelt werden.
Wenn die Stromversorgung unterbrochen wurde, müssen die Referenzpunkte überfahren werden.
Anschließend:
31
Fehlerursache beseitigen
> Steuerspannung einschalten
> Meldungen mit CLEAR löschen
l Ausführung erneut starten
l
ABARBEITEN
TNC 116
ZUSATZINFORMATIONEN
1 MOD-Funktionen
Neben den Betriebsarten gibt es Zusatz-Betriebsarten
oder sogenannte
und Weise). Sie ermöglichen zusätzliche Anzeigen und Einstellungen.
MOD-Funktionen
(engl. mode = Art
Anwahl der MOD-Funktionen:
In der Dialog-Zeile erscheint die Dialogfrage
AUSWAHL=ENT/ENDE=NOENT
Am Bildschirmende erscheint folgendes Menü:
Entsprechende Funktionen mit den
CURSORTASTEN
anwählen.
•l
Cl
ENT
Auswahl mit “ENTER” bestätigen.
Anweisung gemäß Dialog-Zeile
beachten!
Eingabe abhängig von der angewählten
ausführen!
Funktion
2 Parameter
Bei der TNC 116 wird zwischen Maschinen-Parameter
und Anwender-Parameter
unterschieden.
2.1 Maschinen-Parameter
Die Maschinen-Parameter
wurden für die jeweilige Maschine vom Maschinenhersteller
in den ParameterSpeicher eingegeben und brauchen in der Regel später nicht mehr geändert zu werden.
2.2 Anwender-Parameter
Unter den Anwender-Parametern
sind die Parameter zusammengefaßt,
die häufig bei der Bedienung der
Maschine eingegeben bzw. verändert werden müssen. Die Anwahl erfolgt in der Betriebsart MANUELL durch
Drucken der Taste MOD (siehe MOD-Funktion).
TNC 116
ZUSATZINFORMATIONEN
32
2.3 Tabelle: Anwender-Parameter
Anwender-Parameter
Funktion
MP1 340.0-2
Reihenfolge beim Überfahren der Referenzmarke
Eingabe: 0 bis 3
MP431 0.0
MP4310.1
MP721 0
MP7230
MP7285
MP7320
MP7321
MP7322
und Eingabe
O=keine Achsauswertung der Referenzmarke
1=Achse X
2=Achse Y
3=Achse Z
Funktion bestimmter der
Maschinen-Hersteiler
Funktion bestimmter der
Maschinen-Hersteller
Programmierplatz
Eingabe: 0, 1,2
RESET
O=Steuern und Programmieren
1=Programmierplatz
“PLC aktiv”
2=Programmierplatz
“PLC nicht aktiv”
Umschalten der Dialogsprache
Eingabe: 0 bis 4
O=deutsch
1 =englisch
2=französisch
3=italienisch
4=spanisch
Verrechnung der Werkzeuglänge bei der
Positions-Anzeige der Werkzeugachse
Eingabe: 0 oder 1
O=Werkzeuglänge wird nicht verrechnet
1=Werkzeuglänge
wird verrechnet
Kontrast für LCD-Bildschirm
Eingabe: 0 bis 15
D=schwacher Kontrast
15=starker Kontrast
Maßeinheit: mrn/inch
Eingabe: 0 oder 1
D=Maßeinheit in mm
1=Maßeinheit in inch
Umschalten der Positions-Anzeige
Eingabe: 0 bis 2
O=IST-Position (IST)
1=Schleppfehler (SCHPF)
2=Referenz-Position
(REF)
33
ZUSATZINFORMATIONEN
TNC 116
Anwender-Parameter
Funktion
und Eingabe
Reaktion
l
Qa
MP7323
2nP7680
Freigabe Satzfolge
Eingabe: 0 oder 1
O=kein”Programmlauf-Satzfolge”-Betrieb
1=“Programmlauf-Satzfolge”
(Taste “Abarbeiten”
gedruckt haften und Taste NC-Start betätigen)
Speicherfunktion für Achsrichtungs-Tasten
Eingabe: 0 oder 1
0 = nicht gespeichert
Hinweis:
TNC 116
Verlassen der MP-Liste
durch Drücken einer Betriebsart-Taste.
ZUSATZINFORMATIONEN
34
3 Fehlermeidungen
Die TNC 116 verftigt tiber ein System der automatischen Fehler-Eigendiagnose. Die von der Steuerung
erkannten Fehler und SWungen werden in der 1. Zeile der LCD-Anzeige im Klartext gemeldet.
3.1 Tabelle der Fehlermeldung in Kurzform
liischbare Fehlermeldungen mit
nicht liischbare Fehlermeldungen
35
ZUSATZINFORMATIONEN
TNC 116
3.2 Löschen von Fehlermeldungen
Solange in der 1. Zeile des Bildschirms eine Fehlermeldung steht, ist die TNC 116 gesperrt. Erst nach
Löschen der Fehlermeldung kann mit der Steuerung weitergearbeitet werden.
Alle nicht blinkenden Fehlermeldungen lassen sich durch Drücken der Taste “CE” löschen.
Alle blinkenden Fehlermeldungen lassen sich nur durch Ausschalten des Hauptschalters der Maschine
löschen.
Das Blinken der Fehlermeldungen signalisiert schwerwiegende Fehlfunktionen der Maschine. Die Meldung
schwerwiegender Fehler ist immer mit einer automatischen NOT-AUS-Abschaltung der Maschine verbunden.
Nach dem Ausschalten von Maschine und Steuerung muß die Fehlerursache beseitigt werden.
Hinweis:
Treten Fehlermeldungen beim Wieder-Einschalten erneut auf, so muß der Kundendienst des
Maschinen-Herstellers informiert werden.
Siehe auch NOT-AUS
3.3 Pufferbatterien
Die Programme und Maschinen-Parameter sind über Pufferbatterien netzausfallsicher gespeichert.
Batterie-Typ:
3 Mignon-Zellen, leak-proof
IEC-Bezeichnung “LR6”
Wichtiger Hinweis:
Beim Wechseln der Pufferbatterien darf der Hauptschalter am Schaltschrank der Maschine nicht
ausgeschaltet werden.
Die Pufferbatterien befinden sich in einem absteckbaren Batterieträger an der linken Seite der Steuerung.
Beim Auswechseln der Batterien ist auf die richtige Polarität zu achten (Symbole für die Pole sind im
Batterieträger eingeprägt).
Bei leeren oder fehlenden Pufferbatterien wird der Programmspeicher weiter mit Spannung versorgt, sofern
der Hauptschalter der Maschine eingeschaltet bleibt. Die Steuerung ist also auch in diesem Falle
betriebsbereit, allerdings wird der Inhalt des Programmspeichers gelöscht, wenn der Hauptschalter
versehentlich ausgeschaltet wird. Danach ist es erforderlich:
- die Maschinen-Parameter zu überprüfen bzw. neu einzugeben.
- den Werkstückpunkt wieder zu setzen.
TNC 116
ZUSATZINFORMATIONEN
36
. HEIDENHAIN
+
!!!!i!
281 385 10.2
SW01 . 1/93. Printed in Gsrmany
. Andenrngen vorbehalten
Q
Chbrfrei
gebleichtes
Papier!
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