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DE/AT/CZ/SL
Brennwert - Gas-Warmlufterzeuger (WLE) UESA-3
Installationsanweisung
Bedienungsanleitung
Wartungsanleitung
CE- Prüfnummer PIN 0461 BT 0909
Geprüft übereinstimmend mit den Richtlinien
DIR 2009/142/EC:GAD
DIR 2004/108/EC:EMC
DIR 2006/95/EC: LVD
DIR 2006/42/EC:MD
Bevor Sie mit der Installation, Inbetriebnahme und/oder Servicearbeiten beginnen, lesen Sie dieses
Dokument bitte sorgfältig.
Übergeben Sie nach der Installation bzw. Inbetriebnahme diese Broschüre dem Gerätebetreiber.
Unsachgemäße Installation, Einstellung, Umbau, Service oder Wartung kann zu Sachschaden, Verletzung oder
Tod führen. Sämtliche Arbeiten müssen sachgemäß durch qualifiziertes Personal ausgeführt werden.
Falls die zutreffenden Vorschriften zum Anschluss der Gas - WLE nicht beachtet werden und es dadurch zu
Funktionsstörungen oder Beschädigung des Gas - WLE oder in der Anlage kommt, übernimmt der Hersteller,
REZNOR Europe NV hierfür keine Haftung.
Nr. 1312UESA-3DEDE
Technische Änderungen vorbehalten!
SCHULTE-Lufttechnik GmbH
Möhnestrasse 2
D 59519 Möhnesee
Telefon : 02924/9707-0
Telefax : 02924/9707-150
Seite 1 von 28
ÜBERSICHT
1.
HINWEISE
3
Gerät auspacken, Typenschild kontrollieren
2.
TECHNISCHE DATEN
4
3.
ABSTÄNDE & GERÄTEABMESSUNGEN
5-6
Abgas & Verbrennungsluftanschluss, Gasanschluss Tabelle: 4
4.
GERÄTEMONTAGE
7-8
5.
GASINSTALLATION
9
6.
MONTAGE DER ABGASANLAGE
10 - 11
7.
KONDENSATABLEITUNG & NEUTRALISATION
12 - 13
KondensatmengeTabelle: 8
8.
ELEKTROINSTALLATION
14
8.2 Anschlussbeispiel für Regel & Steuergeräte Abbildung: 14
9.
GERÄTEINBETRIEBNAHME
15 - 16
Düsendruck- Wobbeindex Tabelle: 9
Gasverbrauch Tabelle: 10
10.
WARTUNG SERVICE & REPARATUR
17 - 23
Beschreibung der Gerätebauteile
11.
UMSTELLUNG AUF EINE ANDERE GASART
23
12.
FEHLERSUCHE
24 - 27
12.1 Gerät geht nicht in Betrieb, Störmeldeleuchte leuchtet nicht.
12.2 Feuerungsautomat geht ständig auf Störung, und Störmeldeleuchte leuchtet.
12.3 Temperaturwächter TW (LC1) bzw. Sicherheitstemperaturbegrenzer STB
(LC3) schalten den Brenner ab.
13.
ERSATZTEILLISTE
28
14.
HINWEISE FÜR DEN BETREIBER
28
Seite 2 von 28
1. HINWEISE
HINWEISE
GEFAHR
INFORMATION
1. Achten Sie auf äußere Beschädigung der Verpackung und überprüfen Sie
die Bestelldaten mit den Angaben auf dem Verpackungsaufkleber.
2. Nach dem Auspacken des Gas-Warmlufterzeuger (Gas - WLE) nicht die
Holzpalette entfernen, diese schützt das lackierte Bodenblech.
3. Bitte lesen Sie die Anleitung sorgfältig vor der Installation des Gas – WLE.
4. Diese Anleitung ist nur für das entsprechende Land gültig, wenn das
Landessymbol z.B. DE für Deutschland mit der Gerätekennzeichnung
übereinstimmt. Ist dies nicht der Fall, sprechen Sie mit dem Lieferant oder
dem Hersteller.
DE Deutschland
AT Österreich
CZ Tschechische Republik
SL Slowenien
5. Vor der Installation überprüfen Sie die örtlichen Vorraussetzungen wie
Gerätetyp, Gasart, Anschlussdruck und Anschlussspannung mit den
technischen Angaben gemäß dem Gerätetypenschild.
6. Veränderungen am Gas - WLE bezüglich den Angaben des Herstellers sind
unzulässig, führen zu Gefahren und der Gewährleistungsanspruch entfällt.
7. Die Gas - WLE dürfen nicht in Räumen installiert und betrieben werden,
wenn in der Umgebungsluft chloridhaltige, korrosive oder feuergefährliche
Bestandteile enthalten sind.
8. Die Verbrennungsluftzuführung zum Aufstellraum muss gewährleistet sein.
9. Der Gas - WLE wurde im Werk einer sorgfältigen Qualitätskontrolle
unterzogen und eine Funktionsprüfung durchgeführt.
10. Als Betreiber des WLE’s sind Sie verantwortlich für die Vermeidung von
Personen-, Sach- und Umweltschäden.
Seite 3 von 28
2. TECHNISCHE DATEN
Tabelle: 1
Brennwert Gas - Warmlufterzeuger
UESA
Gas-Kategorie
Geräte Kategorie
Nennwärmebelastung Hs
Nennwärmebelastung Hi
Nennwärmeleistung
Wirkungsgrad bezogen auf Hi
Anschlussdruck
Erdgas
Flüssiggas
Gasverbrauch
Erdgas H
Erdgas L
Flüssiggas
Abgasmassenstrom
NOx-Werte
Abgas- und Verbrennungsluftanschluss
Maximale Länge der Abgasleitung
Kondensatmenge 1)
Ph-Wert
Gasanschluss R
Luftvolumenstrom
Temperaturerhöhung
Wurfweite 2) (Endgeschw. 0,5m/s)
Ventilatordrehzahl
Schalldruckpegel 3) / freies Feld
Anschlussspannung / Schutzart
Motorleistung / Stromaufnahme
Anschlusswert
Empfohlene Montagehöhe
Gerätegewicht
035-3
kW
kW
kW
%
mbar
mbar
m³/h
m³/h
kg/h
kg/h
mg/kWh
DN
m
Liter/h
Zoll
m3/h
K
m
min-1
dB(A)
Volt
Watt / A
kW
m
kg
055-3
083-3
DE I 2ELL oder I3P
AT II 2H3 B/P
C12, C32, C42, C52, C62, C82
37,8
56,6
88,1
107,7
34,0
52,8
79,3
97,0
34,9
54,4
82,2
101,2
102,6
103,1
103,7
104,3
20 - 25
50
3,6
5,6
8,4
10,3
11,9
4,2
6,5
9,8
2,6
4,1
6,2
7,5
98
152
238
272
150
100
100
130
130
9 m äquivalent (gerade Länge)
2,3
3,1
6,6
7,5
4,2
3/4
3.900
6.190
9.060
10.570
26
26
27
28
25
40
34
36
1374
1368
940
925
52 / 45
60 / 53
62 / 55
56 / 49
230 V 1N » 50 Hz / IP 20
337 / 1,7
524 / 2,4 695 / 4,16 1010 / 4,7
0,711
0,771
1.131
1,491
3,5
3,5
4,0
4,0
148
146
235
239
.
1)
Werte bei Erdgas H, Umgebungstemperatur 20°C
2)
Endgeschwindigkeit 0,5 m/s, isothermer Zustand, Luftlenklamellen in gerader Stellung.
3)
Schalldruckpegel in 5 m Abstand, Richtungsfaktor Q=2, Absorptionsfläche 160m², Luftlenklamellen in gerader Stellung.
Technische Änderungen vorbehalten!
Gaskategorien
Tabelle: 2
Land
DE Deutschland
AT Österreich
CZ Tschechische Republik
SL Slowenien
Seite 4 von 28
102-3
Gaskategorie
I2ELL oder I3P
II2H3P
IIH3+
II2H3+
3. ABSTÄNDE &
GERÄTEABMESSUNGEN
Mindestabstände zu brennbaren Gegenständen 40 cm bzw. gültiges Baurecht
beachten.
Mindestabstände für Wartungsarbeiten.
Abstände
Tabelle: 3
UESA-3
Decken-
Rück-
Boden-
Armaturen-
Gegenüber
035, 055, 083, 102
blech
seite
blech
seite
Armaturenseite
(mm)
100
450
100
700
100
(*) Gas-WLE nicht auf und an brennbaren Gegenständen montieren!
Geräteabmessungen (Tol. േ2mm)
Abbildung: 1
Rückansicht
Seitenansicht
Draufsicht
Legende:
1. Verbrennungsluftzuführung Ø 100 mm
2. Abgasanschluss Ø 100 mm mit Kondensatanschluss ¾”
3. Gasanschluss
4. Elektroanschluss
5. Armaturenseite
6. Kondensatablauf 32 mm
Seite 5 von 28
Vorderansicht
4. GERÄTE-
1. Installation
MONTAGE
Zur Installation der Gas - WLE müssen alle zutreffenden gesetzlichen
Vorschriften beachtet werden.
Diese Geräte sind direkt beheizte Gas - WLE mit ventilatorunterstützten atmosphärischen Mehrgasbrennern.
Die Montage des Gas - WLE’s darf nur durch ein zugelassenes Installationsunternehmen durchführen.
Die Gas - WLE’s sind geeignet für :
Erdgas oder Flüssiggasbetrieb *
Umluftbetrieb
Heizbetrieb 1-stufig, oder 2-stufig*
Regelung über Raumthermostat und Steuerschalter Heizen - Lüften°
Regelung über ECOtronic TN - L° mit Tag-Nacht-Wochenprogramm
Abgasabführung über Dach, Ausführung B oder C °
Abgasabführung durch die Außenwand, Ausführung C °
* Sonderausrüstung
° Zubehör
Aufstellung und Anschluss:
Es gelten vorrangig die baurechtlichen
(Feuerungsverordnung, Landesbauordnung)
Vorschriften
der
Unzulässige Aufstellräume oder Bereiche:
Betrieb in Räumen oder Raumbereichen, in denen Anforderungen an den ExSchutz gestellt werden
Betrieb in korrosiver Umgebungsatmosphäre, z.B. fluorid oder chloridhaltig
Betrieb mit extrem staubhaltiger Umgebungsatmosphäre
Betrieb in Feuchträumen
2. Gerätemontage
Zur Montage der Gas - WLE müssen alle zutreffenden gesetzlichen
Vorschriften beachtet werden.
Die Aufstellung des Gas - WLE, der gas- und abgasseitige Anschluss darf nur
ein zugelassenes Installationsunternehmen durchführen.
Zur Geräteaufhängung dürfen nur die werkseitig vorhandenen
Aufhängepunkte am Deckenblech (Gewindebuchsen M10) verwendet
werden.
3. Montagebeispiel WLE an Wandkonsole hängend
Montagebeispiel an WandKonsole hängend
Abbildung: 2
Seite 6 von 28
Länder,
Dafür geeignete Wandkonsolen sind als Montagezubehör lieferbar, beachten Sie
die jeweilige Montagevorschrift für diese Wandkonsolen.
Das Gerät kann auch auf die Wandkonsole gestellt werden.
Die Gas - WLE müssen waagerecht montiert werden.
Gerätegewichte
Tabelle: 4
UESA-3
kg
035
148
055
146
083
235
100
239
Beachten Sie, dass die Gewindestangen wie in Abbildung 4 dargestellt, nicht
länger als 1,8 m sein dürfen.
Das Gerät kann auch auf das Bodenblech gestellt werden.
Befestigung der Gewindestange
Abbildung: 3
Gewinde M10 mit
U-Scheibe
Seite 7 von 28
5. GASINSTALLATION
5.1 Gasanschluss
5.1 Gasleitung & Gasdruck
Zur Gasinstallation sowie dem Gasanschluss
zutreffenden gesetzlichen Vorschriften beachtet werden.
Das Gerät ist für einen
Gasanschlussdruck von
50 mbar geeignet.
müssen
Die Aufstellung des Gas - WLE, der Gasanschluss darf nur ein hierzu
berechtigtes Fachunternehmen durchführen.
Überprüfen Sie, dass die vorhandene Gasart mit den Angaben auf dem
Gerätetypenschild übereinstimmt.
Den Gasverbrauch entnehmen Sie aus den technischen Daten, Seite 4.
5.2 Gasanschlussdurchmesser
Gasanschlussdurchmesser
Tabelle: 5
UESA
Erdgas
Flüssiggas
035-3
055-3
083-3
¾“
Gasanschluss
Abbildung: 4
Geräteanschlussverschraubung, Absperrvorrichtung und TAE müssen
bauseitig montiert werden.
Seite 8 von 28
102-3
alle
6. Montage der Abgasanlage
1. Montagevorschriften
Zur Montage der Abgas- und Verbrennungsluftleitung müssen alle
zutreffenden gesetzlichen Vorschriften beachtet werden.
Über die Ausführung der Abgasanlage hat sich das Installationsunternehmen mit
dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister oder der Genehmigungsbehörde abzusprechen.
Die Montage der Abgas,- und Verbrennungsluftleitung darf nur durch ein hierzu
berechtigtes Fachunternehmen durchgeführt werden.
Die Gas - WLE's sind mit den Abgas- und Verbrennungsluftleitungen (wie
Abb.) für folgende Gerätekategorien systemzertifiziert und zugelassen:
raumluftabhängig B22
raumluftunabhängig C12, C32, C52, C62.
Typ der Abgasanlage Burfix oder Mygro 2000 D
Die Verbrennungsluft kann wahlweise dem Aufstellraum oder über eine
Verbrennungsluftleitung direkt aus dem Freien entnommen werden. Bei
Entnahme der Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum muss dies ohne
Gefahren möglich sein.
Maximale Länge der Abgasund Verbrennungsluftleitung
Tabelle: 6
UESA-3
Anschlussstutzen Ø
mm
Max.Länge inkl.
Wand oder Dachddurchführung
m
Äquivalente Länge Bogen 45°
m
Äquivalente Länge Bogen 90°
m
Äquivalente Länge T-Stück
m
Abgasrohr
Verbrennungsluft
Abgasrohr
Verbrennungsluft
Abgasrohr
Verbrennungsluft
Abgasrohr
Verbrennungsluft
Abgasrohr
Verbrennungsluft
035, 055
100
100
9,0
9,0
0,75
0,75
1,50
1,50
2,0
2,0
Die waagerechte Abgasleitung muss mindestens mit einem Gefälle von
(1° = 17 mm pro Meter) zum Gas- WLE verlegt werden.
Abgasabführung B 22
Abbildung: 5
Verbrennungslufteintritt
mit Schutzkappe
Abgasaustritt
Seite 9 von 28
083, 102
130
130
9,0
9,0
0,75
0,75
1,50
1,50
2,0
2,0
Abgasabführung B 22
Prinzipdarstellung
Abbildung: 6
Bei Entnahme der
Verbrennungsluft aus dem
Aufstellraum muss dies ohne
Gefahren möglich sein.
Montagebeispiel
Abgasabführung über Dach
C 32
Abbildung: 7
Abgasabführung C 52
Prinzipdarstellung
Abbildung: 8
Abgasabführung über Dach,
Verbrennungsluftzufuhr über
Außenwand.
Seite 10 von 28
7. Kondensatableitung
Neutralisation
Kondensatmenge
Tabelle: 7
Installation der beiden Siphons
Abbildung: 9
Maßgebend für die Einleitung des Kondensates in das Entwässerungsnetz ist
die Richtlinie ATV M 251, sowie die Vorschriften des örtlichen Abwasserverbandes.
UESA
Erdgas
Flüssiggas
l/h
l/h
035-3
17
9
055-3
26
13
083-3
40
20
Kondensatanschluss am
Abgasrohr ¾“
Gefälle der Abgasleitung zum
Gas-WLE mindestens 1°
Kondensatanschluss
am Kondensationswärmetauscher 32 mm
Beispiel mit Zusammen
führung beider Kondensatanschlüsse
Die Kondensatleitung muss nach dem Siphon in einen Trichter
münden.
Kondensatableitung mit
Einlauf in Trichter
Abbildung: 10
Seite 11 von 28
102-3
48
24
Kondensatleitung:
Anschluss direkt
am Kondensationswärmetauscher
Abbildung: 11
Abmessungen:
A = min. 80 mm
B = A + 50 mm (mind.130
Kondensatleitung:
Anschluss direkt
am Abgasrohr
Abbildung: 12
Abmessungen:
D = min. 130 mm
C = D + 50 mm (mind.180 mm)
Seite 12 von 28
8. ELEKTROANSCHLUSS
Zur Elektroinstallation sowie dem Elektroanschluss müssen
alle zutreffenden gesetzlichen Vorschriften beachtet werden.
8.1 Anschlussspannung
Der Elektroanschluss des Gas - WLE darf nur von einem hierzu berechtigten
Fachunternehmen ausgeführt werden.
Ein Hauptschalter (SO) mit 3 mm Kontaktabstand ist in unmittelbarer Nähe des
Gas - WLE's an einer leicht zugänglichen und ungefährdeten Stelle zu
installieren. Der Hauptschalter muss gegen unbefugtes Einschalten gesichert
sein, z.B. abschließbar.
Überprüfen Sie, dass die vorhandene Netzspannung mit den Angaben auf dem
Gerätetypenschild übereinstimmt.
8.2 Anschlussbeispiel für
Regel & Steuergeräte
Abbildung: 13
Der Geräteanschlussplan befindet sich im Gas - WLE.
Der Netzanschluss einschließlich Steuerleitungen müssen durch die werkseitig
vorgesehenen Kabeleinführungen verlegt werden, nicht benötigte
Kabeleinführungen müssen abgedichtet werden.
Beim Anschluss der mitgelieferten Steuer und Regelgeräte müssen die hiefür
vorhandenen Schaltpläne beachtet werden.
Der Geräteschaltplan befindet sich im Gerät.
Raumthermostate sowie Temperaturfühler dürfen nicht im Warmluftstrom des
Gas-Warmlufterzeugers installiert werden.
Seite 13 von 28
9. INBETRIEBNAHME
Vor der Erstinbetriebnahme ist sicherzustellen, dass alle
zutreffenden gesetzlichen Vorschriften beachtet werden.
1. Voraussetzung zur Erstinbetriebnahme
Die Erstinbetriebnahme darf nur von einem hierzu berechtigten
Fachunternehmen oder Werkskundendienst durchgeführt werden. Prüfen Sie,
dass der Gas - WLE auf die vorhandene Gasart sowie Netzspannung
eingerichtet ist und diese Angaben auf dem Gerätetypenschild mit den
bauseitigen Voraussetzungen übereinstimmen.
Die Erstinbetriebnahme ist abhängig vom Gasanschlussdruck in mbar,
folgende Werte gelten!
9.1 Installation prüfen
Gasanschlussdrücke
Tabelle: 8a
ERDGAS (G20, G25) 2.Gasfamilie
FLÜSSIGGAS (G31) 3. Gasfamilie
Inbetriebnahme zulässig
Inbetriebnahme zulässig
17 bis 25 mbar
42,5 bis 57,5 mbar für DE, AT
25 bis 45 mbar
für SL, CZ
Inbetriebnahme unzulässig
Inbetriebnahme unzulässig
unter 17 mbar
unter 42,5 mbar für DE, AT
über 25 mbar
unter 25 mbar
für SL, CZ
über 57,5 mbar
für DE, AT
über 45 mbar
für SL, CZ
Falls die Ursache des zu geringen oder zu hohen Anschlussdruckes nicht
beseitigt werden kann, ist das Gasversorgungsunternehmen zu benachrichtigen.
Bei Gasen der 3. Gasfamilie ist der Ersteller der Anlage bzw. der Gaslieferant zu
benachrichtigen.
2. Kondensatleitung füllen
Beide Siphons öffnen und Wasser einfüllen.
3. Kontrolle Gasanschlussdruck
Druckmessgerät am Messstutzen (siehe Abbildung 21,) anschließen
und Geräteanschlussarmatur öffnen. Alle unter Druck stehenden Gasrohre im
Gas - WLE auf Dichtheit prüfen, danach wie folgt in Betrieb nehmen und
Anschlussdruck kontrollieren.
Kondensatleitung füllen
Anschlussdruck für
Erdgas 20 mbar
4. Betriebsschalter auf Heizbetrieb schalten und Raumthermostat auf
Maximalwert stellen
Nach der Wartezeit (Tw, 3 s) geht der Abgasventilator in Betrieb.
Hat sich zwischen der Abgas- und Verbrennungsluftleitung ein Differenzdruck
aufgebaut, schaltet der Differenzdruckwächter (S3) in die Betriebsstellung und
somit den Feuerungsautomaten ein.
Nach Ablauf der Vorspülzeit (Tp, 20 s) öffnet das Sicherheits- und Regelventil,
das einströmende Gas wird von einer Funkenstrecke gezündet, der Brenner
geht in Betrieb.
Vor Ablauf der Sicherheitszeit (Ts, 5 s) muss der Flammenfühler die
Brennerflamme melden, der erforderliche Ionisationsstrom beträgt mindestens
0,2µA. siehe, Abb. 27.
Sollte die Brennerflamme nicht gemeldet werden, wiederholt sich der
Zündvorgang noch 4 mal, danach schaltet der Feuerungsautomat auf Störung,
dies wird durch eine Meldeleuchte am Gas - WLE (rot) angezeigt.
5. Nennwärmebelastung überprüfen
Der Düsendruck muss bei der Erstinbetriebnahme gemäß Seite 16,
Tabelle 9, kontrolliert werden.
→
Diese Hinweise gelten nur für
Deutschland
Düsendruck Seite 15
Tabelle: 8
Ab Werk sind die Gas - WLE für Erdgas (Wobbeindex EE-H 15,0)
eingestellt und mit einem Aufkleber "EE-H 15,0" gekennzeichnet. Mit dieser
plombierten Festeinstellung können die Gas - WLE im Wobbe - Indexbereich
von 12,0 bis 15,7 kWh/m3 betrieben werden.
Für Erdgas L ist vor der Inbetriebnahme eine Änderung des Düsendruckes für
einen (Wobbeindex EE-L 12,4) erforderlich, siehe Tabelle 8.
Mit dieser Düsendruckeinstellung können die Gas - WLE im Wobbe Indexbereich von 10,5 bis 13,0 kWh/m3 betrieben werden. Geräteschild und
Aufkleber auf EE- 12,4 ändern.
Für Flüssiggas sind die Gas - WLE’s auf einen Düsendruck gemäß Seite 16,
Tabelle 9, fest eingestellt, der Druckregler ist versiegelt , eine Verstellung ist
nicht zulässig. Das Typenschild kontrollieren.
Eine Kontrolle der Nennwärmebelastung über den Gaszähler für die
Einstellung EE-H 15,0 sowie EE-L 12,4 ist erforderlich, Einstellwerte, siehe
Tabelle 9.
Seite 14 von 28
Düsendruck und WobbeindexTabelle: 8
UESA
035-3
055-3
083-3
8,90
11,20
8,90
Düsendruck mbar
8,80
8,10
Erdgas L (G25) Anschlussdruck 20 mbar, Wobbeindexbereich 10,5-13,0 kWh/m³
7,60
Brennerdüse mm
5,30
6,80
8,90
Düsendruck mbar
13,00
12,10
16,50
Brennerdüse mm
Flüssiggas Anschlussdruck 50 mbar
2,90
3,65
4,50
5,00
35,40
Düsendruck mbar
36,20
35,80
Düsendrücke in mbar bei 15°C, 1013 mbar trocken, Nennwärmebelastung 100%.
34,70
Geräte Typ UESA
Gasverbrauch
Tabelle: 9
102-3
Erdgas H (G20) Anschlussdruck 20 mbar, Wobbeindexbereich 12,0-15,7 kWh/m³
7,60
Brennerdüse mm
5,30
6,80
035-3
055-3
083-3
13,20
102-3
34,00
52,80
79,30
97,00
7,2
78,70
122,22
183,56
224,54
7,6
74,56
115,79
173,90
212,72
8,0
70,83
110,00
165,21
202,08
8,4
67,46
104,76
157,34
192,46
8,8
64,39
100,00
150,19
183,71
9,2
61,59
95,65
134,66
175,72
Nennwärmebelastung kW (Hi)
Betriebsheizwert (Hi) kWh/m
3
9,6
59,03
91,67
137,67
168,40
10,0
56,67
88,00
132,17
161,67
10,4
54,49
84,61
127,08
155,49
10,8
52,47
81,48
122,38
149,69
11,2
50,59
78,57
118,00
144,35
6. Dichtheitskontrolle
Alle gasführenden Teile im Gerät mit korrosionsfreiem Leckspray auf
gasdichtheit prüfen.
7. Gerätetür schließen
8. Dichtheitsprüfung der Abgas- und Verbrennungsluftleitung
Alle Verbindungen auf festen Sitz prüfen.
9. Inbetriebnahmeprotokoll erstellen
10. Einweisung des Betreibers gemäß Bedienungsanleitung
11. Bedienungsanleitung dem Betreiber übergeben
Seite 15 von 28
10. WARTUNG SERVICE
REPARATUR
Eine jährliche Wartung wird empfohlen.
Die Wartung darf nur von einem autorisierten Fachmann (VIU- oder
Werkskundendienst) durchgeführt werden.
Die Gerätewartung sollte jährlich durchgeführt werden, bei stark belasteter
Verbrennungsluft ist u. U. ein kürzerer Wartungsintervall erforderlich.
Armaturenseite
Abbildung: 14
1. Brenner
6. Geräteschalttafel (Abb. 30)
2. Sicherheitstemperaturbegrenzer (LC3) 7. Gas-Magnetventil (V1)
8. Motor Geräteventilator (M1)
3. Meldeleuchte Brennerbetrieb (H6)
9. Abgasventilator (M3)
4. Entriegelung Feuerungsautomat (S5)
5. Ionisationselektrode (IS)
10. Temperaturwächter (LC1)
Seite 16 von 28
11. Zündelektrode (ER)
12.Entriegelung STB ( Abb. 25)
Die Temperaturfühler von LC1 & LC3
sind am Luftaustritt im Gerät montiert,
siehe Abb. 24
Brennerausbau
2. Prüfung Brennkammer
1.
2.
3.
4.
Geräteanschlussarmatur schließen.
Anschlussspannung über Hauptschalter freischalten.
Seitenverkleidung (Armaturenseite) öffnen.
Kontermutter von der Brennerdüse lösen.
Ringschlüsselweite UESA-3 035 + 055 25 mm
Ringschlüsselweite UESA-3 073 + 100 32 mm
Flansch am Gas-Magnetventil entfernen,.
Brennkammerbefestigungsschrauben lösen.
Brennkammer nach rechts ziehen und dabei etwas drehen,
Brennerfläche nach Bedarf mit Stahlbürste bzw. mit Pressluft gegen die
Gasrichtung reinigen,.
9. Brennkammer in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen.
5.
6.
7.
8.
Brennkammer ausbauen
Abbildung: 15
Kontermutter von Brennerdüse
entfernen
Abbildung: 16
Flansch mit Brennerdüse lösen
Abbildung: 17
Brennerreinigung
Abbildung: 18
Seite 18 von 28
Armaturenseite
Abbildung: 19
Lösen der Brennerbefestigungsschrauben
Venturirohr nach vorne
drehen
Flansch mit Brennerdüse lösen
3. Kontrolle der Nennwärmebelastung
Düsendruck gemäß Düsendrucktabelle Seite 16, Tabelle 9 kontrollieren.
Gasmagnetventil V 4601
Abbildung: 20
6
7
5
1
3
4
1 Gaseintritt
2 Gasaustritt
3 Messstutzen Anschlussdruck
4 Messstutzen Düsendruck
5 Anschlussstecker mit Schutzleiter
6 Anschlussstecker AMP 6,3 mm
7 Druckregler
4. Dichtheitskontrolle
Alle gasführenden Teile im Gerät mit korrosionsfreiem Leckspray auf
Gasdichtheit prüfen.
Seite 19 von 28
2
5. Prüfung der Regel- und Sicherheitseinrichtung
Temperaturwächter LC1
Abbildung: 21
Der Temperaturwächter (TW) ist in den Steuerstromkreis zum Feuerungsautomat
geschaltet.
Der Temperaturwächter schaltet bei Übertemperatur am Wärmeaustauscher bei
90°C den Brenner ab (Regelschaltung).
Sicherheitstemperaturbegrenzer LC3
Abbildung: 22
Entriegelung
Der Sicherheitstemperaturbegrenzer ist in den Steuerstromkreis zum
Feuerungsautomat geschaltet.
Wird die Austrittstemperatur am WLE von 110°C überschritten, erfolgt eine
Störabschaltung, eine manuelle Entriegelung am LC3 ist erforderlich.
Sollte dieser Fehler mehrmals auftreten, fordern Sie den Kundendienst an.
LC1
Fühlerhalterung LC1 & LC3
Abbildung: 23
LC3
Seite 19 von 28
Differenzdruckwächter S3
Abbildung: 24
Der Schaltpunkt des
Differenzdruckwächters
darf nicht verstellt werden.
Beim Austausch nur Originalteile verwenden.
Der Differenzdruckwächter kontrolliert den Druck zwischen der Verbrennungsluftzuführung und der Abgasabführung.
Die Schaltpunkte sind ab Werk fest eingestellt.
Bei jedem Anlauf des Abgasventilators muss sich der Schaltkontakt in der
Ruhestellung befinden. Schaltet während des Betriebes der Differenzdruckwächter von der Betriebsstellung in die Ruhestellung, erfolgt eine
Regelschaltung des Brenners.
Wird die angegebene Grenzlänge der Abgas und Verbrennungsluftleitung
überschritten, erfolgt eine Regelabschaltung des Brenners.
Schaltpunkte S3
Tabelle: 10
UESA-3
035
055
083
102
Schaltpunkte AUS (Pa)
238
388
300
450
Feuerungsautomat
Abbildung: 25
Bei der Gerätewartung sind folgende Kontrollen durchzuführen:
Funktionsablauf siehe Abbildung 27
1. Anlauf bei geschlossener Geräteanschlussarmatur.
Der Zündvorgang wiederholt sich 5 mal, danach schaltet der
Feuerungsautomat auf Störung, dies wird durch die Meldeleuchte (H3) am Gas WLE (rot) angezeigt.
2. Während des Brennerbetriebes Geräteanschlussarmatur schließen. Der
Feuerungsautomat schaltet sofort das Sicherheits- und Regelventil ab. Danach
erfolgt ein Wiederanlauf wie unter Punkt 1 beschrieben mit Brennerstörung.
3. Bei einem Flammenausfall im Betrieb wird die Brennstoffzufuhr sofort
abgeschaltet und der Feuerungsautomat macht einen neuen Anlaufversuch mit
Wartezeit vor dem Wiederzündversuch, wie unter Punkt 1 beschrieben.
Seite 20 von 28
Funktionsschema
Feuerungsautomat Abbildung: 26
Heizungsanfoderung
Geräteschalttafel mit
Feuerungsautomat
Abbildung: 27
13
13
14
15
16
Feuerungsautomat
Anschlussklemmen
Steckverbinder
Differenzdruckwächter S3
Seite 21 von 28
14
15
16
Zündelektrode
Abbildung: 28
Ionisationselektrode
Abbildung: 29
Abgasventilator
Abbildung: 30
Abgasventilator gegen Laufgeräusche und Unwucht prüfen
1. Voraussetzung zur Umstellung
Umstellung auf eine
andere Gasart
Die Umstellung darf nur von einem zugelassenen Installateur oder
Werkskundendienst durchgeführt werden.
Der Bausatz besteht aus:
1 Brennerdüse
Die Größe der Brennerdüsen entnehmen Sie aus der Düsendruck, WobbeIndextabelle, Seite 16.
Durchführung der Umstellung
1.
2.
3.
4.
Geräteanschlussarmatur schließen.
Anschlussspannung über Hauptschalter Freischalten.
Seitenverkleidung (Armaturenseite) öffnen.
Kontermutter von der Brennerdüse lösen,.
Ringschlüsselweite UESA-3 035 + 055 25 mm
Ringschlüsselweite UESA-3 073 + 100 32 mm
5. Flansch am Gas-Magnetventil entfernen,.
6. Brennerdüse aus dem Flansch herausschrauben.
7. Neue Brennerdüse dicht in den Flansch einschrauben.
8. Flansch in umgekehrter Reihenfolge einbauen.
9. Gasmagnetventil gemäß Herstelleranleitung auf die gewünschte Gasart
umstellen.
10. Typenschild ändern.
11. Inbetriebnahme durchführen, siehe unter Erstinbetriebnahme.
Seite 22 von 28
12. FEHLERSUCHE
12.1 Gerät geht nicht in Betrieb, Störmeldeleuchte leuchtet nicht.
Eine Störungsbeseitigung darf nur von einem Fachmann oder Werkskundendienst durchgeführt
werden.
Steuerschalter auf
Heizen ?
nein
Raumthermostat
höher einstellen.
Raumthermostat
über Istwert
eingestellt?
ja
Liegt 230 V~ zwischen
nein
nein
Ist der Abgasventilator
(M3) in Betrieb?
Klemme 5 J2 +
2 J1 an?.
Liegt 230 V~ zwischen Anschluss
1+2 Stecker J5
und 2+3 am
Feuerungsautomat (E) an?
ja
nein
ja
Abgasventilator (M3)
überprüfen.
Drehrichtung ?
Lüfterrad ?
Schaltet der
Differenzdruckwächter (S3) ?
Netzanschluss zwischen
Klemmen L + N 230 V
prüfen
Differenzdruckwächter (S3)
in Ruhestellung?
Feuerungsautomat
(E) defekt.
ja
ja
ja
nein
Abgasventilator (M3)
überprüfen
Abgassystem überprüfen.
Abgasleitung zu lang ?
Siehe Hinweise,
Tabelle 5 !
nein
Differenzdruckwächter
(S3)
überprüfen
ja
nein
Ist Messleitung am
Differenzdruckwächter (S3)
angeschlossen und dicht?
Messleitung überprüfen bzw.
anschließen.
ja
nein
Differenzdruckwächter (S3)
kontrollieren
Schaltpunkt ∆P prüfen.
Geht der Brenner in Betreib?
Anschluss 2+3J2 am FA
(E) überprüfen und
ev. überbrücken.
Geht der Brenner in Betrieb?
ja
Differenzdruckwächter (S3)
defekt, austauschen.
Schaltgerätebezeichnungen:
TW = (LC1) Temperaturwächter
STB = (LC3) Sicherheitstemperaturbegrenzer
(S3) Differenzdruckwächter
Seite 23 von 28
nein
Feuerungsautomat
(E) defekt.
12.2 Feuerungsautomat geht ständig auf Störung, und Störmeldeleuchte leuchtet.
Eine Störungsbeseitigung darf nur von einem Fachmann oder Werkskundendienst durchgeführt
werden.
Ist die Polarität
an den Klemmen
L. u. N. richtig ?
nein
Phase mit Nulleiter
vertauschen.
ja
nein
Hat der Gasanschlussdruck den
richtigen Wert ?
Gasanschlussdruck
ändern.
Kontrolle der
Zündelektrode,
Elektrodenabstand,
Anschlussleitung
Feuerungsautomat
prüfen.
nein
nein
Ist der Zündfunke
durch die Kontrollöffnung sichtbar ?
Nach 20 Sek.
Entriegelungstaste
betätigen.
ja
nein
Ist die Brennerflamme
nach 25 Sek. durch
die Kontrollöffnung
sichtbar ?
ja
Entsteht ein Zündfunke
nach 5 Sek. ?
Sichtbar durch
Kontrollöffnung
ja
Ionisationsstrom
messen.
Ist dieser >0,2 µ A.?
ja
FeuerungsAutomat (E)
prüfen.
nein
Ionisationselektrode
prüfen,
ggf. reinigen.
Zündfunke ist
sichtbar jedoch
keine Flamme.
ja
Ionisationsstrom
messen.
Ist dieser jetzt
>0,2 µ A. ?
Sind am Feuerungsautomat (E) zwischen
ja
Anschluss 1+2J6
230V~ ?
ja
Gasmagnetventil (V1) prüfen.
Feuerungsautomat
(E) prüfen.
Schaltgerätebezeichnungen:
TW = (LC1) Temperaturwächter
STB = (LC3) Sicherheitstemperaturbegrenzer
(S3) Differenzdruckwächter
Seite 24 von 28
Feuerungsautomat (E)
austauschen.
12.3 Temperaturwächter TW (LC1) bzw. Sicherheitstemperaturbegrenzer STB (LC3)
schalten den Brenner ab.
Eine Störungsbeseitigung darf nur von einem Fachmann oder Werkskundendienst durchgeführt
werden.
Sind 230 V~
zwischen
Anschlussklemme
nein
Läuft der
Geräteventilator?
ja
Motor defekt,
Motor austauschen.
1+2J1 ?
ja
nein
Sind die
Luftlenklamellen richtig
eingestellt?
Luftlenklamellen
einstellen.
ja
nein
Ist die Drehrichtung
bzw. Ventilatordrehzahl
in Ordnung. ?
ja
ja
Düsendruck gemäß
Seite 16,Tabelle 9
prüfen.
Ist der Düsendruck
zu hoch eingestellt ?
nein
Läuft der Geräteventilator
nach Brennerbetrieb in
ca. 1,5 Minuten an?
nein
Feuerungsautomat
(E) austauschen
nein
Läuft der Geräteventilator bei
abgeschaltetem Brenner ca. 1,5
Minuten nach ?
ja
Ursache beheben.
Wird die Netzspannung
zum Gerät abgeschaltet ?
nein
Ist der Schaltpunkt
des TW (LC1) 90°C in
Ordnung?
nein
TW (LC1)
austauschen.
ja
Ist der Schaltpunkt
des STB (LC3) 110°C in
Ordnung ?
nein
STB (LC3)
austauschen.
12.4 Geräteventilator geht nicht in Betrieb.
Geht der Geräteventilator
in Betrieb, wenn der
Steuerschalter auf Lüften
geschaltet wird ?
nein
ja
Sind 230 V zwischen
Klemme 1und2J2. ?
Seite 25 von 28
Motor defekt,
Motor austauschen
FEHLER
Abgasven-
URSACHE
1. Keine Spannung am Gerät
ABHILFE
1. Anschlussspannung zum Gerät prüfen
tilator läuft
2. Keine Spannung am Abgasventilator
2. Steckverbindung am Feuerungsautomat bzw. Abgas-
3. Feuerungsautomat defekt
3. Feuerungsautomat austauschen
4. Abgasventilator defekt
4. Abgasventilator austauschen
5. Feinsicherung F 3.1 defekt
5.Feinsicherung erneuern
6. Feinsicherung im Feuerungsautomat defekt
6. Feinsicherung erneuern
7. TW (LC1) ist geöffnet
7a. Geräteventilator einschalten bis TW schließt
ventilator prüfen
nicht an
b. TW (LC1) austauschen
c. Geräteventilator überprüfen
8. STB (LC3) ist geöffnet
8a. STB entriegeln und Gas-WLE überprüfen
b. STB austauschen
c. Geräteventilator überprüfen
Brenner
9. Brennerstörung, Meldeleuchte (H3) leuchtet
9. Entriegelungstaste (S5) betätigen
10.Raumthermostat fordert keine Temperatur
10. Raumthermostat über Raumtemperatur einstellen
1. Gas-Magnetventil öffnet nicht
1a. Spannung während des Zündvorgangs am GasMagnetventil (V1) prüfen
geht nicht
in Betrieb
b. Kontaktstellen am Gas-Magnetventil prüfen
c. Anschlussstecker am Feuerungsautomat prüfen
d. Gas-Magnetventil austauschen
2. Luft in der Gasleitung
2. Gasleitung entlüften
3. Gasdruck zu hoch oder zu niedrig
3. Gasanschlussdrücke, siehe Tabelle: 8a
4. Kein Zündfunke:
4. Prüfung wie folgt:
a. Lose Steckverbindung
a. Sichere Steckverbindung herstellen
b. Kontaktabstand an der Zündelektrode
b. Kontaktabstand 3 mm
c. Zündkabel hat Verbindung zur Masse
c. Zündkabel erneuern
d. Zündfunke springt am Keramikteil zur Masse
d. Zündelektrode erneuern
e. Feuerungsautomat ist nicht geerdet
e. Feuerungsautomat prüfen, Anschluss erden
f. Gas-WLE ist nicht geerdet
f. Elektroanschluss und Schutzleiter prüfen
g. Netzspannung am Feuerungsautomat
g. Wenn Spannung anliegt und alle Kontaktstellen in
Ordnung sind, Feuerungsautomat austauschen
5. Differenzruckwächter (S3) schaltet nicht
5. Prüfung wie folgt:
a. Ist der Abgasventilator in Betrieb
b. Differenzdruck gemäß Tabelle 11, Seite 21 prüfen
c. Messleitung zum Differenzdruckwächter prüfen
d. Differenzdruckwächter austauschen
e. Kondensatableitung verstopft, dementsprechend
prüfen
1. Gasanschlussdrücke, siehe Tabelle: 8a
Brenner
1.Gasdruck zu hoch oder zu niedrig
schaltet
2. Feuerungsautomat nicht geerdet
2. Feuerungsautomat prüfen, Schutzleiter prüfen
ein und
3. Defekter Feuerungsautomat
3. Wenn Spannung anliegt und alle Kontaktstellen in
4. Ionisationsfühler ist geerdet
4. Wenn Ionisationsfühler nicht an Masse liegt, die
Ordnung sind, Feuerungsautomat austauschen
aus
Ionisationsleitung nicht schadhaft ist, Elektrode
austauschen
5. Defekter Ionisationsfühler
5. Ionisationsfühler austauschen
6. Polarität am Netzanschluss prüfen
6. Elektroanschluss überprüfen
Geräteven-
1. Keine Spannung am Gerätventilator
1. Prüfung der Verdrahtung und Verbindungen
tilator läuft
2. Feuerungsautomat defekt
2. Feuerungsautomat erneuern
nicht
3. Geräteventilatormotor defekt
3. Geräteventilatormotor austauschen
Geräteven-
1. Thermokontakt im Motor schaltet ab
1. Motor überprüfen, ggf. austauschen
tilator oder
Abgasventilator
schalten
ein und
aus
Seite 26 von 28
13. ERSATZTEILLISTE
BEZEICHNUNG
Feuerungsautomat
Zündelektrode
Ionisationselektrode
Sicherheitstemperaturbegrenzer LC3
Sicherheitstemperaturbegrenzer LC3
Temperaturwächter LC1
Differenzdruckwächter
Differenzdruckwächter
Differenzdruckwächter
Differenzdruckwächter
Relais für 2 stufen Brenner
Meldeleuchte Brennerbetrief
Leuchtdrucktaster
Gasmagnetventil Erdgas 1st
Gasmagnetventil Erdgas 2st
Gasmagnetventil Flussiggas 1st
Gasmagnetventil Flussiggas 2st
Abgasventilator (Komplett)
Venturi
Kabelbaum für 1 stufen Brenner
Kabelbaum für 2 stufen Brenner
Lüfterrad ErP
Lüfterrad ErP
Lüfterrad ErP
Lüfterrad ErP
UESA-3
alle
alle
alle
alle, exc. 055
55
alle
35
55
83
102
alle
alle
alle
alle
alle
alle
alle
alle
55
alle
alle
UESA 035
UESA 055
UESA 083
UESA 102
Seite 27 von 28
REZNOR ART
03 25324
05 25162
03 401US 195292
03 24959 03
03 24959
03 24959 04
30 60617 238
30 60618 388
30 60617 300
30 60618 450
30 61748
60 61996
60 61988
03 25136
03 25136 02
03 25136 B
03 35136 P437
20 25745 01
90 91228 055
06 41800
06 41801
01 27008
01 27015
01 27014
01 27016
14. HINWEISE FÜR DEN
BETREIBER
Die Erstinbetriebnahme darf nur durch ein hierzu berechtigtes Fachunternehmen
oder Werkskundendienst durchgeführt werden.
Die Gas-Warmlufterzeuger dürfen nicht betrieben werden, wenn in der
Umgebungsluft chloridhaltige, korrosive oder feuergefährliche Bestandteile
enthalten sind.
Der Betreiber darf keine Reparaturen am Gas - WLE vornehmen.
1. Inbetriebnahme nach Betriebspause
1.1 Geräteanschlussarmatur öffnen
1.2 Raumthermostat auf gewünschte Raumtemperatur einstellen
1.3 Bei einer längeren Betriebspause ist es möglich, dass der Brenner nicht
sofort in Betrieb geht und die Meldeleuchte Brennerstörung (rot), außen am
Gerät aufleuchtet.
In solch einem Fall ist der Zündvorgang zu wiederholen, siehe Verhalten bei
Störungen.
1.4 Die Brennerfunktion kann von außen beobachtet werden
1.5 Geht der Brenner nicht in Betrieb, Kundendienst anfordern.
ERLÄUTERUNGEN DER FUNKTION
1. Der Abgasventilator im Gas - WLE geht in Betrieb.
2. Nach Ablauf der Vorspülzeit von 20 Sekunden zündet der Brenner, dabei
öffnet das Sicherheits- und Regelventil, der Brenner geht in Betrieb.
3. Der Geräteventilator wird zeitabhängig nach ca. 1,5 Minuten eingeschaltet.
4. Beim Abschalten des Brenners bleibt der Geräteventilator ca. 2 Minuten weiter
in Betrieb, bis die Restwärme aus dem Wärmeaustauscher abgeführt ist, der
Ventilatornachlauf wird vom Feuerungsautomat gesteuert.
2. Außerbetriebnahme
Der Gas - WLE ist bei längerem Stillstand z.B. im Sommer,
oder bei Gasgeruch wie folgt außer Betrieb zu nehmen.
2.1 Geräteanschlussarmatur schließen.
2.2 Betriebsschalter auf "O" schalten.
2.3 Anschlussspannung über Hauptschalter freischalten.
Schalten Sie generell nach dem Heizbetrieb nicht unmittelbar die
Spannungversorgung zum Gas - WLE ab, warten Sie bis der Geräteventilator abgeschaltet hat.
Bei Stromausfall während des Heizbetriebes schaltet der Sicherheitstemperaturbegrenzer LC3 das Gerät ab, eine Entriegelung am LC3, im Gas-WLE ist
somit erforderlich,
Bei Gasgeruch unbedingt Kundendienst anfordern.
3. Wartung
Eine jährliche Wartung durch ein berechtigtes Fachunternehmen oder
Werkskundendienst wird empfohlen.
4.
Hinweise
1. Der Betreiber darf keine Funktionsteile des Brenners sowie Regel- und
Steuerbauteile austauschen.
2. Bauliche Änderungen, die die Verbrennungsluftversorgung beeinträchtigen,
müssen durch ein hierzu berechtigtes Fachunternehmen oder Werkskundendienst überprüft werden.
3. Gas - WLE dürfen nicht betrieben werden, wenn fluorid, chlorid oder
feuergefährliche Dämpfe in der Umgebungsluft des WLE vorhanden sind.
4. Lagern Sie keine wärmeempfindlichen oder brennbaren Gegenstände in
unmittelbarer Nähe des Gas-WLE.
5. Verschließen Sie niemals die Belüftungsöffnungen in Außenwänden.
6. Bringen sie keine großflächigen Gegenstände vor die Ausblasöffnung des
Gas - WLE.
7. Verstellen Sie die Ausblasjalousie niemals mit Gewalt.
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