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HY 38-16 DIESEL - Niko GmbH

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Betriebsanleitung
Für
HY 38-16 Diesel
NIKO GmbH Maschinen- & Fahrzeugbau . Im Mühlgut 1 . D-77815 Bühl-Weitenung
Vorwort
Sehr geehrter Kunde,
wir bedanken uns für Ihr Vertrauen, welches Sie uns durch Ihren Kauf eines NIKO Produktes erwiesen
haben.
Wir haben uns bemüht, Ihnen ein leistungsfähiges und zuverlässiges Produkt zu liefern.
Wir bitten Sie, diese Betriebsanleitung vor Inbetriebnahme der Maschine sorgfältig zu lesen und die Hinweise
zu beachten. Die Betriebsanleitung erklärt Ihnen ausführlich die Bedienung und gibt Ihnen wertvolle Hinweise
über Inbetriebnahme, Wartung und Pflege.
Sie wissen, für Schäden, die aus Bedienfehlern oder unsachgemäßem Einsatz entstehen, können
Garantie-Ersatzansprüche nicht anerkannt werden.
Bei Bestellung von Ersatzteilen, nachrüstbarem Zubehör oder Beanstandungen geben Sie bitte immer diese
DATEN an:
Typ:
HY 27-16 Diesel
Motortyp:
Yanmar 3TNE 78 A-S oder 3TNE 82 A-S
Technische Verbesserungen:
Wir sind bestrebt, NIKO-Produkte ständig zu verbessern. Deshalb behalten wir uns das Recht vor, ohne
Vorankündigung alle Verbesserungen und Änderungen, die wir an unseren Geräten für nötig halten,
vorzunehmen, jedoch ohne uns dazu zu verpflichten, diese Verbesserungen oder Änderungen auf bereits
verkaufte Maschinen zu übertragen.
Gerne beantworten wir Ihnen weitergehende Fragen und wünschen Ihnen Viel Spaß mit Ihrem
neuen NIKO-Produkt.
Mit freundlichen Grüßen
N I K O
Maschinen- & Fahrzeugbau
Serr Dieter, Geschäftsführer
NIKO GmbH Maschinen- & Fahrzeugbau . Im Mühlgut 1 . D-77815 Bühl-Weitenung
Inhaltsverzeichnis
•
Produktbeschreibung
1.) Bestimmungsgemäße Verwendung
2.) Aufbau
3.) Funktionsbeschreibung
4.) Technische Daten
Ersatzteillisten
5.) EG-Konformitätserklärung
•
Allgemeine Sicherheitshinweise
1.) Sorgfaltspflicht des Betreibers
2.) Erklärung der verwendeten Symbole
•
Transport
1.) Abmessungen und Gewicht
2.) Zulässige Vorrichtungen und Hilfsmittel für den Transport
3.) Transport an den Einsatzort
•
Inbetriebnahme
•
Bedienung
1.) Arbeitsplätze des Bedienpersonals
2.) Bedienen
•
Instandhaltung
1.) Reinigen und Schmieren
2.) Wartung
•
Hilfe bei Störungen
Produktbeschreibung
Dieses Spezialgerät wurde gebaut für den Einsatz im Steilhang, in sumpfigen Gebieten, in unzugänglichem
und unwegsamem Gelände. Der Einsatzbereich beginnt da, wo andere schon aufhören: von 30 % – 65 %
Steigung, je nach Untergrund! Sein geringes Gewicht, minimaler Bodendruck ( bodenschonend ), seine
Handlichkeit und Arbeitssicherheit sind verblüffend. Alle Anbaugeräte sind hydraulisch angetrieben
1. Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Hydrostatische Kleinraupe HY 27-16 ist ausschließlich
- zum Fahren in unwegsamen Gelände und in Steillagen bestimmt
Für andere als die hier aufgeführten Verwendungsarten ist die Maschine nicht bestimmt. Insbesondere
weisen wir daraufhin, daß es verboten ist:
- längere Fahrten auf geteerten Wegen
- Fahrten im Straßenverkehr
- Der Anbau von Fremdanbaugeräten, Es dürfen ausschließlich NIKO-Anbaugeräte verwendet werden.
1
2. Aufbau
Sicherheitsbügel
Haltebügel
Steuerhebel
Haltegriff
Benzin/ Diesel-Tank
Knieschner
Schnellspanner
Verstellbarer Fußtritt
2
Öleinfüllstutzen
mit Meßstab
Spannbügel für
Anbaugeräte
Öltank
Zahnradpumpe und
Axialkolbenpumpen
Schnellspanner 3-Punktr
Ölmotor mit Bremse
Hydraulikzylinder
zur Geräteaushebung
3
Hydrauliksteuerventil
für Verstellb. Fußtritt
Hydrauliksteuerventile
für Geräteaushebung
Sicherheitsbügel
(Totmannschaltung)
Steuerhebel
Gashebel
Haltebügel
Luftfilter
3-Wege-Hahn
Ölkühler
Knieschoner
Benzinmotor
Zündschloss
Handstarteinrichtung
Unterbrechungsknopf
Ölfilter
Fußtritt
4
3. Funktionsbeschreibung
Startvorgang
Drehen Sie den Zündschlüssel in Uhrzeigerrichtung.
Fahren mit der Raupe
Nach dem der Motor angesprungen ist, zuerst Sicherheitsbügel leicht andrücken so daß dieser zwischen den
beiden Totmannknöpfen steht, dann kann der Steuerhebel in Funktion genommen werden.
•
•
•
•
•
•
Hebel B soweit anziehen, daß beide Schalter entlastet sind. (ca. halber Weg).
Hebel A in die gewünschte Fahrtrichtung bewegen und Fahrtgeschwindigkeit einstellen.
Hebel B bis zum Anschlag durchziehen. ( Tempomatfunktion )
mit Hebel A ist jetzt nur noch die Bewegung links/rechts veränderbar.
Um die Fahrtrichtung und Fahrgeschwindigkeit neu einzustellen, Hebel B in die Mittelstellung bewegen.
Wird Hebel B in die Ausgangsstellung gebracht, bremst die Maschine sofort ( Totmannschaltung)
(Hebel C nur betätigen, wenn Anbaugeräte benutzt werden.)
Bemi Loslassen des Sicherheitsbügels, schließt sofort die Bremse (Totmannschaltung), die Raupe bleibt
sofort stehen. Mit dem Gashebel kann die Motordrehzahl eingestellt werden.
Durch drücken des Steuerhebels nach vorne oder hinten bewegt sich die Raupe in die entsprechende
Richtung. Die Geschwindigkeit kann in Abhängigkeit der Auslenkung des Steuerhebels variiert werden.
Sie kann durch Ziehen des Sicherheits- zum Haltebügel hin festgestellt werden
(Tempomatfunktion). Durch drehen des Steuerhebels nach links oder rechts kann die Fahrtrichtung
entsprechend geändert werden. Dies ist auch bei eingeschaltetem Tempomat möglich.
5
Hydrauliksteuerventile
Hydrauliksteuerventil zum einstellen des Fußtrittes
Durch drücken des Steuerventilhebels in Fahrtrichtung, hebt sich der Fußtritt mit dem Haltebügel nach oben
und vorne, so daß ein waagerechtes Stehen über der Maschine bei Bergauffahrt möglich ist.
Zur Bergabfahrt muß der Fußtritt durch ziehen des Steuerventilhebels nach hinten wieder in
Ausgangsposition gebracht werden.
Hydrauliksteuerventil zur hydraulischen Geräteaushebung (Verschiebung)
Durch Ziehen des Steuerventilhebels entgegen der Fahrtrichtung, können die Anbaugeräte ausgehoben,
durch Drücken des Hebels in Fahrtrichtung können selbige abgelassen werden.
Bei aufgebautem Düngerstreuer oder Turbospritze mit verschiebbarem Rahmen werden die Geräte nach
vorne oder nach hinten verschoben.
3-Wege-Hahn mit Hydraulikanschlüssen
Zur Ölversorgung hydraulisch angetriebener Anbaugeräte wie z.B. Laubschneider, Düngerstreuer,
Hubstapler, Stockbürste.
Den Hahn nur betätigen, wenn Anbaugeräte benützt werden. ( Hebel C, Abbildung vorherige Seite)
4. Technische Daten
Maße
Länge:
Breite:
Höhe:
Gewicht:
Betriebsgeräusch:
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
ca. 1,80 Meter
ca. 0,90 Meter oder 0,72 Meter
ca. 1,30 Meter
ca. 600 Kg
ca. 95 dBa
Robustes Chassis
Hydraulisch verstellbarer Fußtritt
Hydrostatischer Antrieb durch Tandempumpe von 16,8 cbm
Poclain Hydraulikmotoren
Ölgespeicherte Lamellenbremsen
3-Fach-Steuerventil
Spezialölfilter mit Injektor
Elektromagnetisch gesteuerte Bremse
Gummiketten 230 x 72 x 45 cm oder 190 x 72 x 45 cm
Spezial 3-Punkt-Halter
3 Zylinder Dieselmotor wassergekühlt mit 19,7 KW oder 22 KW
Totmannschaltung
Stundenzähler, Kilometerzähler, Tagesbetriebsstundenzähler, Drehzahlmesser, Motorüberwachung
Doppeltwirkende Hubzylinder
Ölkühler A20
Stufenlose Geschwindigkeit von ca. 0 – 12 km/h vor- und rückwärts
6
7
Art. Nr.
Pos. Nr. Bezeichnung
50101
Pos. 1
Grundrahmen
50102
Pos. 2
Gummikette 38x72x200 / 38x72x230
50103
Pos. 3
Kettenspanner M20x200
50104
Pos. 4
Spannmutter M20
50105
Pos. 5
Federscheiben 16 Stück Ø25x50x3
50106
Pos. 6
Verteiler
50107
Pos. 7
Führungsrad Ø200
50108
Pos. 8
Kugellager Nr. 6006 2 RS
50109
Pos. 9
Sicherungsring DIN 472
50110
Pos. 10
Unterlagscheibe Ø13x37 DIN 9021
50111
Pos. 11
6-kt.-Schraube M12x20 DIN 933
50112
Pos. 12
Kugellager Nr. 6204 2 RS
50113
Pos. 13
Laufrad
50114
Pos. 14
Distanzrohr Ø21x25x52
50115
Pos. 15
Unterlagscheibe Ø10.5x30 DIN 9021
50116
Pos. 16
6-kt.-Schraube M10x16 DIN 933
50117
Pos. 17
Rahmenaufsatz
50118
Pos. 18
6-kt.-Schraube M8x25 DIN 933
50119
Pos. 19
Unterlagscheibe Ø9x50x6
50120
Pos. 20
Kettenrad Z10
50121
Pos. 21
6-kt.-Schraube M12x50 DIN 931
50122
Pos. 22
Spannachse Ø35
50123
Pos. 23
Batterie 12Volt, 20 Ampere / Varta 52012
50124
Pos. 24
Sicherungsring A12 DIN 471
50125
Pos. 25
Cu-Scheibe Ø12x16x1 DIN 7603
50126
Pos. 26
Steuerplatte
50127
Pos. 27
Steuerbolzen
50128
Pos. 28
Buchse, Messing Ø12x16x16
50129
Pos. 29
Sicherungssplint
50130
Pos. 30
6-kt.-Schraube M8x20 DIN 933
50131
Pos. 31
Mutter M4 DIN 985
50132
Pos. 32
Inbus.Schraube M4x16 DIN 912
50133
Pos. 33
Spannhebel
50134
Pos. 34
Druckfeder
50135
Pos. 35
Spannbolzen
50136
Pos. 36
Zylinder
50137
Pos. 37
Bolzen
50138
Pos. 38
6kt.-Schraube M10x20 DIN 933
50139
Pos. 39
U-Traverse
50140
Pos. 40
Magnet-Ventil
8
9
Art. Nr. Bild Nr. Bezeichnung
Art. Nr. Bild Nr.
Bezeichnung
50201
Pos. 1
Diesel Motor
50243
Pos. 43
Leckölleitung
50202
Pos. 2
Aluflansch
50244
Pos. 44
Leckölleitung
50203
Pos. 3
Unterlagscheibe Ø10.5
50245
Pos. 45
Hydro Bremse
50204
Pos. 4
Imbusschraube M10x30 DIN 912
50245a
Pos. 45a
Bremswechselventil
50205
Pos. 5
Passfeder
50245b
Pos. 45b
Hydraulik-Motor
50206
Pos. 6
Kupplung Motor Ø innen 25
50246
Pos. 46
Doppelnippel
50207
Pos. 7
Unterlagscheibe Ø10.5
50247
Pos. 47
Bremsschlauch Rad
50208
Pos. 8
6-kt. Schraube M8x25 DIN 933
50248
Pos. 48
Bremsschlauch
50209
Pos. 9
Gummidämpfer
50248a
Pos. 48a
T-Stück
50210
Pos. 10
Imbusschraube M5
50249
Pos. 49
Bremsschlauch
50211
Pos. 11
Unterlagscheibe Ø5.5
50250
Pos. 50
Hohlschraube
50212
Pos. 12
Unterlagscheibe Ø10.5
50251
Pos. 51
Bremsschlauch
50213
Pos. 13
Mutter M10
50252
Pos. 52
Leitung Bremse
50214
Pos. 14
Axialkolbenpumpe APVC-11+11200 Pb4RS1 50253
Pos. 53
Unterlagscheibe Ø8.5
50215
Pos. 15
Verbindungsrohr
50254
Pos. 54
6-kt. Schraube M8x16 DIN 933
50216
Pos. 16
Verbindungsschlauch
50255
Pos. 55
Öltank
50217
Pos. 17
Schlauchnippel DN10 - 3/8"
50256
Pos. 56
O-Ring
50218
Pos. 18
Hohlschraube
50257
Pos. 57
50219
Pos. 19
Fittinganschluß RSWV 15l
50258
Pos. 58
Öleinfüllstopfen Ø1" mit
Meßstab
Schlauchnippel DN 16 - ¾"
50220
Pos. 20
Hohlschraube ½"
50259
Pos. 59
Schlauchschelle Ø16-25
50221
Pos. 21
Druckschlauch DN 12 2 S/N Motor
50260
Pos. 60
Saugschlauch DN 16
50222
Pos. 22
Druckleitung
50260a
Pos. 60a
Rücklaufschlauch
50223
Pos. 23
Doppelnippel
50261
Pos. 61
Stiftschraube M10x30
50224
Pos. 24
Fittinganschluß GES 15l ½" Doppelnippel
50262
Pos. 62
Unterlagscheibe Ø8.5
50225
Pos. 25
Druckleitung
50263
Pos. 63
6-kt. Schraube M8x16 DIN 933
50226
Pos. 26
Schwenkverschraubung
50264
Pos. 64
Unterlagscheibe Ø10.5
50227
Pos. 27
Mengenteiler
50265
Pos. 65
Mutter rechts
50228
Pos. 28
Sauganschluß DN 16 - ½"
50266
Pos. 66
Steuerungsgestänge
50229
Pos. 29
Druckschlauch Motor
50267
Pos. 67
Mutter M8 links
50229a
Pos. 29a Druckschlauch Motor
50268
Pos. 68
Steuerungsgestänge
50230
Pos. 30
Doppelnippel
50269
Pos. 69
Gelenk M8
50230a
Pos. 30a Doppelnippel
50270
Pos. 70
6-kt. Schraube M8x20 DIN 933
50231
Pos. 31
Hohlschraube 3/8"
50271
Pos. 71
Verlängerungsplatte
50232
Pos. 32
Fittinganschluß RSWV 12l-3/8"
50272
Pos. 72
Sicherungsring Ø30 Außen
50233
Pos. 33
Saugschlauch DN 10
50273
Pos. 73
Unterlagscheibe Ø30x38x2.5
50234
Pos. 34
Leckölleitung
50274
Pos. 74
Schenkelfeder Ø3
50235
Pos. 35
Rohrschelle
50275
Pos. 75
Unterlagscheibe Ø8.5
50236
Pos. 36
Leckölleitung
50276
Pos. 76
Mutter M8
50237
Pos. 37
Verteilerblock Hydrauliköl
50277
Pos. 77
Kupplung Pumpe Seite
50238
Pos. 38
Schlauchschelle
50278
Pos. 78
Druckleitung
50239
Pos. 39
Leckölleitung
50279
Pos. 79
3-Wege-Hahn
50240
Pos. 40
Leckölleitung
50280
Pos. 80
Druckleitung
50241
Pos. 41
Leckölleitung
50281
Pos. 81
Rücklauf
50242
Pos. 42
Magnetschalter
10
11
Bild Nr. Art. Nr. Bezeichnung
Pos. 1
50301 Unterer Rahmen / Fußtritt
Bild Nr. Art. Nr. Bezeichnung
Pos. 30
50330 Mutter M8 DIN 934
Pos. 2
50302 Oberer Rahmen
Pos. 31
50331 Gashebel
Pos. 3
50303 Trittbrett
Pos. 32
50332 Steuerventil
Pos. 4
50304 U-Scheibe M8 DIN 125
Pos. 33
50333 Steuergelenk rechts M8
Pos. 5
50305 Mutter M8 DIN 934
Pos. 34
50334 Mutter
Pos. 6
50306 6kt.-Schraube M10x50 DIN 933
Pos. 35
50335 Steuergestänge Länge 335mm
Pos. 7
50307 6kt.-Schraube M10x75 DIN 933
Pos. 36
50336 Mutter links M8
Pos. 8
50308 U-Scheibe M10 DIN 125
Pos. 37
50337 Steuergelenk links M8
Pos. 9
50309 Mutter M10 DIN 934
Pos. 38
50338 Mutter M8 DIN 934
Pos. 10
50310 Sprungfeder
Pos. 39
50339 Inbus-Schraube M4x6 DIN 912
Pos. 11
50311 Scheibe Ø12.5
Pos. 40
50340 Elektro-Magnet
Pos. 12
50312 Splint Ø3.5x30
Pos. 41
50341 Magnetplatte
Pos. 13
50313 Sicherheitsbügel
Pos. 42
50342 Magnethalteplatte
Pos. 14
50314 Inbus-Schraube M5x10 DIN 912 Pos. 43
50343 Spannstift Ø5x25
Pos. 15
50315 Alu-Abdeckplatte
Pos. 44
50344 Alu-Flansch mit Lager
Pos. 16
50316 6kt.-Schraube M8x55
Pos. 45
50345 6kt.-Schraube M6x16 DIN 933
Pos. 17
50317 Abdeck-Gehäuse
Pos. 46
50346 Steuerhebel
Pos. 18
50318 Steuertaster
Pos. 47
50347 6kt.-Schraube M12x50 DIN 933
Pos. 19
50319 Haltebügel schwenkbar
Pos. 48
50348 Scheibe M12 DIN 125
Pos. 20
50320 U-Scheibe M8 DIN 9021
Pos. 49
50349 Mutter M12 DIN 985
Pos. 21
50321 6kt.-Schraube M8x50 DIN 933
Pos. 50
50350 Hub-Zylinder
Pos. 22
50322 6kt.-Schraube M10x50 DIN 933
Pos. 51
50351 Ölkühler
Pos. 23
50323 6kt.-Schraube M12x35 DIN 933
Pos. 52
50352 6kt-Schraube M6x20 DIN 933
Pos. 24
50324 U-Scheibe M12 DIN 125
Pos. 53
50353 U-Scheibe M6 DIN 9021
Pos. 25
50325 Knieschoner
Pos. 54
50354 Mutter M6 DIN 985
Pos. 26
50326 U-Scheibe M10 DIN 125
Pos. 55
50355 6kt-Schraube M6x65 DIN 933
Pos. 27
50327 6kt.-Schraube M10x50 DIN 933
Pos. 56
50356 Distanzstück
Pos. 28
50328 6kt.-Schraube
Pos. 57
50357 Benzin-Tank
Pos. 29
50329 Befestigungsblech
Pos. 58
50358 Kilometerzähler
12
EG-Konformitätserklärung
nach Anhang II A der EG-Maschinenrichtlinie (98/37/EG)
Der Hersteller:
NIKO GmbH Maschinen- & Fahrzeugbau
Im Mühlgut 1a
77815 Bühl, Weitenung; Germany
erklärt hiermit, daß die nachstehend
beschriebene Maschine:
Raupenfahrzeug Typ HY 38-16 DIESEL
die Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen
folgender EG- Richtlinien erfüllt:
EG-Maschinenrichtlinie 98/37/EG und EMVRichtlinie
Angewendete harmonisierte Normen:
DIN EN ISO 12100
Teil 1
Teil 2
Sicherheit von Maschinen:
Grundsätzliche Terminologie, Methodologie
Technische Leitsätze
DIN EN 294
Sicherheitsabstände gegen das Erreichen von
Gefahrstellen der oberen Gliedmaßen
DIN EN 349
Mindestabstände zur Vermeidung des Quetschens von
Körperteilen
DIN EN 13850
Sicherheit von Maschinen; Not-Halt-Einrichtung
DIN EN 60204-1
Sicherheit von Maschinen; Elektrische Ausrüstung von
Maschinen, Allgemeine Anforderungen
DIN EN 141211
Risikobewertung
DIN EN 982
Hydraulik
Konstruktive Änderungen, die Auswirkungen auf die in der Betriebsanleitung angegebenen
technischen Daten und den bestimmungsgemäßen Gebrauch haben, die Maschine also wesentlich
verändern, machen diese Konformitätserklärung ungültig!
Bühl, den 02.06.09
Serr Dieter, Geschäftsführer
13
Allgemeine Sicherheitshinweise
1. Sorgfaltspflicht des Betreibers
Die Raupe Hydro 20-11 wurde unter Berücksichtigung einer Gefährdungsanalyse und nach sorgfältiger
Auswahl der einzuhaltenden harmonisierten Normen, sowie weiterer technischer Spezifikationen konstruiert
und gebaut. Sie entspricht damit dem Stand der Technik und gewährleistet ein Höchstmaß an Sicherheit.
Diese Sicherheit kann in der betrieblichen Praxis jedoch nur dann erreicht werden, wenn alle dafür
erforderlichen Maßnahmen getroffen werden. Es unterliegt der Sorgfaltspflicht des Betreibers der Maschine,
diese Maßnahmen zu planen und ihre Ausführung zu kontrollieren.
Der Betreiber muß insbesondere sicherstellen, daß:
- Bei Betrieb des Gerätes ist ein Gehörschutz zu tragen
- die Maschine nur bestimmungsgemäß verwendet wird (vgl. hierzu Kapitel Produktbeschreibung)
- die Maschine nur in einwandfreiem, funktionstüchtigem Zustand betrieben wird und besonders die
Sicherheitseinrichtungen regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden
- erforderliche persönliche Schutzausrüstungen für das Bedienungs-, Wartungs- und Reparaturpersonal
zur Verfügung stehen und benutzt werden
- die Betriebsanleitung stets in einem leserlichen Zustand und vollständig am Einsatzort der Maschine zur
Verfügung steht
- nur ausreichend qualifiziertes und autorisiertes Personal die Maschine bedient, wartet und repariert
- dieses Personal regelmäßig in allen zutreffenden Fragen von Arbeitssicherheit und Umweltschutz
unterwiesen wird, sowie die Betriebsanleitung und insbesondere die darin enthaltenen
Sicherheitshinweise kennt
- alle an der Maschine angebrachten Sicherheits- und Warnhinweise nicht entfernt werden und leserlich
bleiben.
- Beachten Sie neben den Hinweisen in dieser Betriebsanleitung die allgemeinen gültigen Sicherheits- &
Unfallverhütungs-Vorschriften
- Bei Benützung öffentlicher Verkehrswege die jeweiligen Bestimmungen beachten.
- Vor Arbeitsbeginn sich mit allen Einrichtungen und Betätigungselementen, sowie deren Funktion vertraut
machen. Während des Arbeitseinsatzes ist es dazu zu spät!
- Starten des Motors nur vom Fahrerplatz aus. Der Motor darf nicht durch kurzschließen der elektrischen
Anschlüsse am Anlasser gestartet werden, da sich die Maschine sonst sofort in Bewegung setzen kann.
- Die Bekleidung des Fahrers sollte eng anliegen. Locker getragene Kleidung vermeiden.
- Vor dem Anfahren Nahbereich kontrollieren (!!!KINDER!!!). Auf ausreichende Sicht achten!
-
Motor nicht in geschlossenen Räumen laufen lassen.(VERGIFTUNGSGEFAHR)!
Beim Umgang mit Kraftstoff ist Vorsicht geboten – erhöhte Brandgefahr!!!
-
Niemals in der Nähe offener Flammen oder zündfähiger Funken Kraftstoff nachfüllen.
Beim Auftanken nicht RAUCHEN !!!
Vor dem Auftanken Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
Kraftstoff in geschlossenen Räumen nachfüllen.
Verschütteten Kraftstoff sofort wieder wegwischen ( Brandgefahr)
Zur Vermeidung von Brandgefahr Maschinen sauber halten!
1
-
-
8
Vorsicht im Umgang mit Batteriesäure ( GIFTIG & ÄTZEND) !
Vor jeder Inbetriebnahme die Raupe auf Verkehrs- & Betriebssicherheit überprüfen!
Das Fahrzeug darf nur von Personen bedient werden, die geistig und körperlich in einwandfreiem
Zustand sind, vor und während des Fahrens dürfen keine Tabletten oder Alkohol konsumiert werden.
Das Fahrzeug darf von minderjährigen nicht gefahren werden.
Ein Beifahrer darf nicht befördert werden!
Die Fahrtgeschwindigkeit muß immer den Umgebungsverhältnissen angepasst werden.
Bei Kurvenfahrten mit angehängten oder aufgestellten Geräten die weite Ausladung und die
Schwungmasse des Gerätes berücksichtigen!
Raupe beim Verlassen gegen Wegrollen sichern, Motor abstellen.(Durch abstellen des Motors wird die
hydraulische Bremse aktiviert.) Zündschlüssel abziehen.
Raupe niemals unbeaufsichtigt lassen, solange der Motor noch in Betrieb ist.
Während der Fahrt den Fahrerstand niemals verlassen
Beim Verlassen der Raupe Anbaugeräte ganz absenken!
Unter hohem Druck austretende Hochdruck-Flüssigkeiten (Kraftstoff, Hydrauliköl) können die Haut
durchdringen und schwere Verletzungen verursachen. Daher sofort einen Arzt aufsuchen, da andernfalls
schwere Infektionen entstehen können
Das montieren von Ketten setzt ausreichende Kenntnisse und Vorsichtsmaßnahmen voraus.
Schrauben und Verbindungselemente auf Festigkeit überprüfen und gegebenenfalls nachziehen.
Kettenspannung erstmals nach ca. 10 Stunden , danach jeweils nach Bedarf spannen
Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage stets Masseband von der Batterie nehmen
Anbaugeräte nur mit den vorgeschriebenen Vorrichtungen befestigen
Raupe nur in Betrieb nehmen, wenn alle Schutzvorrichtungen angebracht und in Schutzstellung sind.
Die Fahrgeschwindigkeit muß immer den Umgebungsverhältnissen angepasst werden.
2. Erklärung der verwendeten Sicherheitssymbole
In der vorliegenden Betriebsanleitung werden die folgenden Sicherheitssymbole verwendet. Diese Symbole
sollen den Leser vor allem auf den Text des nebenstehenden Sicherheitshinweises aufmerksam machen.
2
Diese Symbole weisen darauf hin, daß Gefahren für Leben und Gesundheit von Personen bestehen.
8
Ätzende Stoffe
Ätzende Stoffe Brandgefahr Äztende Stoffe Giftig
Achtung Kinder
Erstickungsgefahr
Rauchen Verboten
Brandgefahr
Dieses Symbol weit darauf hin, daß Gefahren für Maschine,
Material oder Umwelt bestehen.
Dieses Symbol kennzeichnet Informationen,
die zum besseren Verständnis der Maschinenabläufe beitragen.
3
Transport
Um Maschinenschäden oder lebensgefährliche Verletzungen beim Transport der Maschine zu
vermeiden, sind folgende Punkte unbedingt zu beachten:
-
Transportarbeiten dürfen nur von dafür qualifizierten Personen unter Beachtung der Sicherheitshinweise
durchgeführt werden.
Die Maschine darf nur an den vorgesehenen Haltepunkten angehoben werden .Zum Transport der
Maschine dürfen nur die hier angegebenen Lastaufnahme- und Anschlagmittel verwendet werden.
- Lesen Sie auch das Kapitel "Allgemeine Sicherheitshinweise".
1. Abmessungen und Gewicht
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Gesamtlänge 1,80 Meter
Gesamtbreite 0,90 Meter
Gesamthöhe 1,40 Meter
Gewicht ca. 600 kg
2. Zulässige Vorrichtungen und Hilfsmittel für den Transport
Die Raupe kann auf einer Palette mit einem Stapler transportiert werden
3. Transport an den Einsatzort
Die Raupe wird zu Ihrem Einsatzort mit einem LKW oder Anhänger transportiert
Inbetriebnahme
Um Maschinenschäden oder lebensgefährliche Verletzungen bei der Inbetriebnahme der Maschine zu
vermeiden, sind folgende Punkte unbedingt zu beachten:
-
Die Inbetriebnahme der Maschine darf nur von dafür qualifizierten Personen unter Beachtung der
Sicherheitshinweise durchgeführt werden.
Überprüfen Sie vor dem ersten Start, ob alle Werkzeuge und Fremdteile aus der Maschine entfernt
wurden.
Aktivieren Sie alle Sicherheitseinrichtungen und Not-Aus-Schaltungen vor der Inbetriebnahme.
(Kontrollieren Sie vor der Inbetriebnahme die Laufrichtung des Motors.)
Lesen Sie auch das Kapitel "Allgemeine Sicherheitshinweise".
4
Bedienung
Um Maschinenschäden oder lebensgefährliche Verletzungen bei der Bedienung der Maschine zu vermeiden,
sind folgende Punkte unbedingt zu beachten:
- Die Maschine darf nur entsprechend ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung benutzt/eingesetzt werden.
- Informieren Sie sich vor dem Einschalten der Maschine über das richtige Verhalten bei Störfällen.
- Führen Sie vor dem Einschalten der Maschine Funktionskontrollen an den folgenden Einheiten durch:
- Schutzvorrichtungen,
- Not-Aus-Schalter,
- Lesen Sie auch das Kapitel "Allgemeine Sicherheitshinweise".
- Tragen Sie einen Gehörschutz.
1. Arbeitsplätze des Bedienpersonals
Der Arbeitsplatz des Fahrers der Raupe ist ausschließlich der Fahrerstand.
2. Bedienen
Grundregel: Vor jeder Inbetriebnahme die Raupe auf Verkehrs- und Betriebssicherheit prüfen
Personenbeförderung, Beifahrer, Bedienungspersonal:
• Ein Beifahrer darf nicht befördert werden
Fahrbetrieb:
• Die Fahrgeschwindigkeit muss immer den Umgebungsverhältnissen und den Anbaugeräten angepaßt
werden
• Bei Kurvenfahrten mit angehängten oder aufgestellten Geräten die weite Ausladung und die
Schwungmasse des Gerätes berücksichtigen
• Fahrerstand während der Fahrt nicht verlassen – Unfallgefahr!
Verlassen der Raupe
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Raupe beim Verlassen gegen Wegrollen sichern.
Motor abstellen
Zündschlüssel abziehen
Raupe niemals unbeaufsichtigt lassen, solange der Motor noch in Betrieb ist.
Während der Fahrt den Fahrerstand niemals verlassen.
Beim Verlassen der Raupe Anbaugeräte ganz absenken
Anbaugeräte
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Geräte nur mit den vorgeschriebenen Vorrichtungen befestigen
Raupe nur in Betrieb nehmen, wenn alle Schutzvorrichtungen angebracht und in Schutzstellung sind
Es dürfen nur NIKO-Anbaugeräte verwendet werden, bei Fremdanbauten übernimmt NIKO keine
Haftung
Beim Koppeln von Geräten an die Raupe besteht Verletzungsgefahr
Im Bereich des Dreipunktgestänges besteht Verletzungsgefahr durch Quetsch- und Scherstellen.
Bei Betätigung der Steuerventilhebel für den Dreipunktanbau nicht zwischen Raupe und Gerät treten
Zwischen Raupe und Gerät darf sich niemand aufhalten ohne daß das Fahrzeug gegen Wegrollen durch
die Feststellbremse und/oder durch Unterlegkeile gesichert ist.
Bei Kurvenfahrten mit angehängten oder aufgesattelten Geräten außerdem die weite Ausladung und die
Schwungmasse des Gerätes berücksichtigen.
5
Instandhaltung, Wartung
Um Maschinenschäden oder lebensgefährliche Verletzungen bei der Instandhaltung der Maschine zu
vermeiden, sind folgende Punkte unbedingt zu beachten:
- Alle Arbeitsschritte zur Instandhaltung der Maschine sind zwingend in der angegebenen Reihenfolge
durchzuführen.
- Sichern Sie zunächst den Bereich für die Instandhaltungsarbeiten weiträumig ab.
- Schalten Sie alle Spannungsquellen ab und sichern Sie die Spannungsquellen gegen unbeabsichtigtes
Wieder-Einschalten.
- Schalten Sie alle Druckeinheiten drucklos.
- Verwenden Sie nur die angegebenen Betriebsstoffe.
- Verwenden Sie ausschließlich Original-Ersatzteile, welche unseren Ersatzteillisten aufgeführt sind.
- Lesen Sie auch das Kapitel "Allgemeine Sicherheitshinweise".
1. Reinigen und Schmieren
Nach jedem Einsatz, alle Kupplungen, Stecker und alle beweglichen Teile reinigen und neu Einfetten
2. Wartung
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Kettenspannung erstmals nach ca. 10 Stunden danach spätestens alle 50 Stunden überprüfen und
gegebenenfalls nachspannen
Radmuttern nach 50 Stunden nachziehen
Motorenöl wechseln nach ca. 50 Stunden
Hydrauliköl und Filter nach ca. 150 Stunden wechseln
Kraftstoffilter und Kerzen prüfen oder wechseln
Ventilspiel prüfen ( Eingang 10, Ausgang 15)
Vergasergestänge und Lenkgestänge reinigen und ölen
Ölkühler Motor von Schmutz und Mähgutablagerungen reinigen
Ketten auf Spannung überprüfen gegebenenfalls nachstellen
Hydraulikanschlüsse und Schläuche auf Dichtheit prüfen
Wartungsplan des Motorenherstellers beachten
Ölkühler und Lenkgestänge regelmäßig von Schmutz und Mähgutablagerungen befreien
Hydraulikfilter
Motorenöl
Hydrauliköl
Nr. E.084-78
SAE10W40
Renolin MR 63 MC
Motorwartung
• Keine Wartung bei laufendem Motor vornehmen
• Bei Arbeiten am Motor grundsätzlich Batterie ( Minuspol ) abklemmen
• Stehende Raupe an Steigungen mit Unterlegkeil sichern.
• Zündschlüssel abziehen
• Kraftstoff nur bei ausgeschaltetem Motor nachfüllen
• Auf vorgeschriebene Qualität von Öl und Kraftstoff achten und beides nur in genehmigten Behältern
lagern
• Vorsicht beim Ablassen von heißem Öl – Verbrennungsgefahr
• Abgelassenes Öl ordnungsgemäß entsorgen
• Öl-Kühlflüssigkeit steht unter Druck – Verbrennungsgefahr
• Nach Wartungsarbeiten Schutzeinrichtungen wieder anbringen
• Keine Starthilfe – Flüssigkeit bei der Benutzung der elektrischen Starthilfe verwenden
• Die Starthilfe-Flüssigkeit ist feuer- und explosionsgefährlich
• Aufgebrauchte, scheinbar leere Druckdosen vor dem Wegwerfen an einer gelüfteten, von Funken und
Flammen abgelegenen Stelle vollständig entleeren.
6
Elektrische Anlage
• Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage grundsätzlich Batterie (Minuspol) abklemmen.
• Auf richtiges Anschließen achten – zuerst Pluspol und dann den Minuspol
• Vorsicht mit Batteriegasen – sie sind hochexplosiv
• Funkenbildung und offene Flammen sowie Rauchen in der Nähe der Batterie vermeiden
• Nur Originalsicherungen verwenden. Bei Verwendung zu starker Sicherungen wird die elektrische Anlage
zerstört
• Anlasser nur begrenzte Zeit betätigen, da sonst die Wicklung zu heiß wird. Anlasser abkühlen lassen.
• Keine Schweiß-, Bohr-, Säge- und Schleifarbeiten an der Raupe bzw. am Sicherheitsrahmen vornehmen.
Nach Beschädigung Teile auswechseln lassen
Anbaugeräte
• Vor dem Anhängen von Geräten an die Dreipunktaufhängung Systemhebel in die Stellung bringen, bei
der unbeabsichtigtes Heben oder Senken ausgeschlossen ist.
• Beim Koppeln von Geräten an die Raupe besteht Verletzungsgefahr
• Im Bereich des Dreipunktgestänges besteht Verletzungsgefahr durch Quetsch- und Scherstellen.
• Bei Betätigung des Steuergerätes für die Aushebung nicht zwischen Raupe und Gerät treten
• Zwischen Raupe und gerät darf sich niemand aufhalten ohne daß das Fahrzeug gegen Wegrollen durch
die Feststellbremse und/oder durch Unterlegkeile gesichert ist.
• Bei Kurvenfahrten mit angehängten oder aufgesattelten Geräten außerdem die weite Ausladung und die
Schwungmasse des Gerätes berücksichtigen.
• Geräte nur mit vorgeschriebenen Vorrichtungen befestigen.
Raupe nur in Betrieb nehmen, wenn alle Schutzvorrichtungen angebracht und in Schutzstellung sind
Spannvorrichtung für Kettenspanner
7
Hilfe bei Störungen
Um Maschinenschäden oder lebensgefährliche Verletzungen bei der Beseitigung von Störungen an der
Maschine zu vermeiden, sind folgende Punkte unbedingt zu beachten:
- Beseitigen Sie eine Störung nur dann, wenn Sie auch über die angegebene Qualifikation verfügen.
- Sichern Sie zunächst die Maschine gegen unbeabsichtigtes Wieder-Anlaufen, indem Sie ...
- Gewährleisten Sie jederzeit die Sicherheitsabschaltung der Maschine durch eine zweite Person.
- Sichern Sie den Aktionsbereich der beweglichen Maschinenteile.
- Lesen Sie auch das Kapitel "Allgemeine Sicherheitshinweise".
Ursache
Abhilfe
Motor startet nicht
Batterie prüfen, Benzin/Diesel prüfen, Luftfilter
reinigen oder wechseln
Hydrauliköl prüfen, Schläuche prüfen,
Betätigunsgestänge prüfen, Bremse öffnen,
Bremsmechanismus prüfen, Unterbrechungsknopf
betätigen, Motorenhandbuch beachten
Raupe fährt nicht
8
Garantiebedingungen
NIKO-Produkte werden nach modernen Fertigungsmethoden und mit größter Sorgfalt hergestellt und
unterliegen zahlreichen Kontrollen.
Deshalb leistet NIKO 12 Monate Garantie, wenn nachfolgende Bedingungen erfüllt sind:
1.) Die Garantie beginnt mit dem Datum des Kaufs.
2.) Die Garantie umfaßt Material- oder Fabrikationsfehler. Für Fremderzeugnisse (Hydraulik, Elektronik,
Motor) haften wir nur im Rahmen der Gewährleistung des jeweiligen Herstellers. Während der
Garantiezeit werden Fabrikations- und Materialfehler kostenlos durch Ersatz oder Nachbesserung der
betreffenden Teile behoben. Andere, auch weitergehende Rechte, wie Ansprüche auf Wandlung,
Minderung oder Ersatz von Schäden, die nicht am Liefergegenstand entstanden sind, sind ausdrücklich
ausgeschlossen.
Die Garantieleistung erfolgt ausschließlich durch autorisierte Werkstätten, durch NIKOWerksvertretungen oder das Werk.
3.) Von den Garantieleistungen ausgenommen sind Folgen natürlicher Abnutzung, Verschmutzung,
Korrosion und alle Fehler, die durch unsachgemäße Handhabung sowie äußere Einwirkung entstanden
sind. Bei eigenmächtiger Vornahme von Reparaturen oder Änderungen es Originalzustandes entfällt die
Garantie. Der Ersatzanspruch erlischt, wenn keine NIKO-Original-Ersatzteile verwendet wurden.
Bitte beachten Sie darum aufmerksam die Betriebsanleitung. Wenden Sie sich in allen Zweifelsfragen an
unsere Werksvertretung oder direkt ans Werk.
Garantieansprüche müssen spätestens innerhalb 30 Tagen nach Eintritt des Schadens beim Werk
geltend gemacht sein. Kaufdatum und Maschinennummer angeben, verwenden Sie hierfür unsere
Garantieantragsformulare.
Reparaturen für die Garantie geleistet werden soll, dürfen von der autorisierten Werkstatt erst nach
Rücksprache mit NIKO durchgeführt werden, bitte weisen Sie Ihren Händler darauf hin.
Durch Garantiearbeiten, verlängert sich die Garantiezeit nicht!
Transportschäden sind keine Werksfehler und fallen deshalb nicht unter die Gewährleitungspflicht des
Herstellers.
4.) Ein Anspruch auf Ersatz von Schäden, die nicht am Produkt selbst entstanden sind, ist ausgeschlossen.
Hierzu gehört auch, daß eine Haftung für Folgeschäden aufgrund von Bedienfehlern ausgeschlossen ist.
Eigenmächtige Veränderungen an dem Produkt können zu Folgeschäden führen und schließen eine
Haftung des Lieferers für diese Schäden aus.
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