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Einbau- und Bedienungsanleitung METRONA - Luna Energie

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Einbau- und Bedienungsanleitung
- Kompakt - Messkapsel – Wärmezähler
METRONA
• Bei Geräten mit Doppelkennzeichnung auf dem
Typenschild z. B.:
Q≥ 100l/h ∆T: 3-100 K / Q≥ 20l/h ∆T: 6-100K
ist die für die Einbausituation nicht zutreffende
Kennzeichnung unkenntlich (z.B. durchstreichen) zu machen.
Inhalt
1.
ALLGEMEINE HINWEISE
2.
MONTAGE DES DURCHFLUSSSENSORS 1
1
3. MONTAGE DER FÜHLER
3.1. Einbau in Tauchhülse
3.2. Einbau in Kugelhahn
2
2
2
4.
INBETRIEBNAHME
2
5.
TECHNISCHE DATEN
2
6.
ANZEIGEMÖGLICHKEITEN
2
7.
ANZEIGEINFORMATIONEN
3
8.
FEHLERCODES
4
V1.3
2. Montage des Durchflusssensors
-
-
-
1. Allgemeine Hinweise
• Die vorliegende Bedienungsanleitung ist für
METRONA heat Kompaktmesskapselwärmezähler. Variantenbedingte Unterschiede bei Anschluss, Fühlern und technischen Daten sind zu
beachten.
• Geltende Norm für den Einsatz von Wärmezählern: EN 1434.
• Der Wärmezähler hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen.
Sämtliche Reparatur- und Wartungsarbeiten
dürfen nur von einer hierfür ausgebildeten und
befugten Fachkraft ausgeführt werden.
• Eichrelevante Sicherungszeichen des Wärmezählers dürfen nicht beschädigt oder entfernt
werden - andernfalls entfallen Garantie und
Eichgültigkeit des Gerätes!
• Alle Leitungen müssen in einem Mindestabstand von 20 cm zu elektromagnetischen Störquellen (Schalter, Regler, Pumpen etc.) verlegt
werden.
• Die Fühlerkabel nicht aufwickeln, verlängern
oder kürzen.
• Den Wärmezähler erst unmittelbar vor dem
Einbau aus der Verpackung nehmen.
• Die Gewindeabdichtung erfolgt über die beiliegende Dichtung. Es darf kein Hanf, Dichtband,
Fett oder Gleitmittel verwendet werden.
• Zur Reinigung nur ein mit Wasser befeuchtetes
Tuch verwenden.
• Nach Eichordnung beträgt die Eichgültigkeitsdauer für Wärmezähler 5 Jahre.
• Werden mehrere Zähler in einer Einheit eingebaut, muss darauf geachtet werden, dass bei
allen Zählern die gleichen Einbaubedingungen
vorliegen.
-
-
Bei Einbau der Allmess-Variante heat-a bitte
Anlage “Einbau Durchflusssensor Typ heat-a „
beachten!
Einbau in den Rücklauf.
Absperrorgane schließen.
Überströmkappe vom EAS mit einem Schlüssel SW 22 entfernen.
Alte Profildichtung entfernen.
Dichtflächen und Gewinde auf einwandfreien
Zustand prüfen und ggf. mit geeigneten Hilfsmitteln reinigen.
Neue Profildichtung mit der glatten Fläche
nach oben in das EAS einlegen.
Korrekten Sitz des O-Ringes am Auslauf überprüfen.
Wärmezähler mit normaler Handkraft einschrauben und anschließend mit Hakenschlüssel bis zum metallischen Anschlag festziehen.
Rechenwerk in Ableseposition drehen.
Zählerstand, Gerätenummer und Eichjahr des
neuen Zählers und ggf. des ausgetauschten
Zählers notieren.
Hinweis:
Zur
Erleichterung
der Montage kann
das
Rechenwerk
vom
Durchflusssensor
abgenommen werden. Das
Rechenwerk kann
unter Drücken der
seitlichen
Einrastungen nach oben
abgezogen werden.
1
Einbau- und Bedienungsanleitung
- Kompakt - Messkapsel - Wärmezähler
METRONA
3. Montage der Fühler
5. Technische Daten
3.1. Einbau in Tauchhülse
Variante
Kompatibel
Anschluss
Fühlerdurchmesser mm
Fühler bis zum Anschlag in die
Tauchhülse einschieben und mit
der Arretierschraube gegen
Herausfallen sichern.
3.2. Einbau in Kugelhahn
(direkt eintauchend)
heat i
heat a
heat t
Ista
G2B (2“)
5,0
Allmess
M77x1,5
6,0
Techem
M62x2
5,2
Typ
Durchflusssensor (heat i)
3
Nenndurchfluss Qn
m /h
Maximaldurchfluss Qs
3
m /h
0,6
1,5
2,5
0,6
1,5
2,5
1,2
3,0
5,0
Nenndruck
Anlauf Qmin
Anlauf min. horizontal
vertikal
Temperaturbereich
Einbaulage
Färbung Kunststoffring
Rechenwerk
Umgebungstemperatur
Temperaturbereich
Temperaturdifferenz
Energieversorgung
Betriebsdauer
Datenspeicherung
Anzeige
Schnittstellen
16
15
25
3
5
4
6
25…90
horizontal; vertikal
(nur kurzzeitig)
Blindverschraubung und Dichtung rückstandsfrei entfernen.
Bei Kugelhahn mit konischem
O-Ring-Sitz oder zu kurzem
Gewinde oder Sitz des ORings außerhalb der Fühlernut
ist ein Zubehör-Einbausatz zu
verwenden.
Fühler mit Dichtschraube bzw.
Einbausatz bis zum Anschlag
in den Kugelhahn einschrauben.
Der Einbau des Fühlers ohne Einbausatz darf nur
erfolgen, wenn im eingebauten Zustand der ORing auf der Dichtfläche aufliegt und über die Verschraubung in die Fühlernut zur Abdichtung verpresst wird.
-
bar
l/h
l/h
°C
6
2,5
3,5
blau
°C
°C
K
Jahre
4. Inbetriebnahme
rot
schw
5…55
1…130
3…100
3 V, Lithium
6+1
netzunabhängig
8-stellig
Infrarot
Impuls (optional)
M-Bus (optional)
Mini-Bus (optional)
Temperaturfühler
Typ
Absperrorgane langsam öffnen
Dichtheit und Funktion prüfen
Zähler abschließend säubern
Wenn Sie alle Komponenten eingebaut haben und
keine Fehlermeldung auf dem Gerätedisplay angezeigt wird, überprüfen Sie abschließend folgende Anzeigen des Gerätes:
-
Anschlussart
Leitungslänge
m
PlatinPräzisionswiderstand PT 500
2-Leitertechnik
1,5 (optional 3,0)
6. Anzeigemöglichkeiten
Wird ein Durchflussvolumen angezeigt?
Wenn nein, überprüfen Sie anhand des auf dem
Einbaugehäuse angebrachten Richtungspfeils, ob
dieses in der korrekten Flussrichtung eingebaut
wurde.
Das
Rechenwerk
verfügt
über
eine
Flüssigkristallanzeige mit acht Stellen und
Sonderzeichen. Die darstellbaren Werte sind in
drei Anzeigeschleifen zusammengefasst.
Alle Daten werden über die Bedientaste an der
Oberfläche abgefragt. Als Standard ist die Anzeige
der kumlierten Energiemenge seit Inbetriebnahme
eingestellt.
Wird eine plausible Temperaturdifferenz angezeigt?
Wenn nein, haben Sie möglicherweise den Durchflusssensor in den Vorlauf, statt in den Rücklauf
montiert.
Bevor Sie eventuelle Defekte am Wärmezähler
suchen, prüfen Sie bitte folgende Punkte:
Zu Beginn befinden Sie sich automatisch in der
Hauptschleife. Durch einen längeren Tastendruck
(> 1 Sekunde) gelangen Sie in die nächste
Anzeigeschleife.
• Heizung in Betrieb?
• Absperrventile geöffnet?
• Heizleitung frei (verstopfte Schmutzfänger)?
Bei ordnungsgemäßer Funktion des Wärmezählers
ist die Plombierung an Temperaturfühler und Wärmezähler anzubringen.
Innerhalb einer Anzeigeschleife können Sie durch
kurzen Druck auf die Taste die Daten abrufen.
Nach ca. 1 Minute erfolgt die automatische
Rückkehr auf die Standardanzeige.
2
Einbau- und Bedienungsanleitung
- Kompakt - Messkapsel - Wärmezähler
METRONA
7. Anzeigeinformationen
1. Ebene / Hauptschleife
1) Kumulierte Wärmemenge in MWh
– Standardanzeige
5) Aktuelle Leistung in kW
3) Fehleranzeige (binäre u. hexadezimale Anzeige im Wechsel)
3
6) Aktueller Durchfluss in m /h
2) Segmenttest, alle Anzeigefelder
werden gleichzeitig angesteuert
(blinkend).
4) Kumuliertes Volumen seit Inbe3
triebnahme in m
7) Aktuelles Datum
5) Temperaturdifferenz
9) Seriennummer des Wärmezählers
2. Ebene / Technikschleife
1) Maximale Leistung in kW
3
10) Firmware / Software-Version
2) Maximaler Durchfluss in m /h
6) Betriebstage seit Eichung
3) Vorlauftemperatur in °C
7) Impulswertigkeit; Impulse pro Liter
4) Rücklauftemperatur in °C
8) Primäre M-Bus Adresse
3. Ebene: Statistikschleife
1) Wärmemenge zum vorletzten
Stichtag im Wechsel mit Stichtagsdatum
2-16) 15 Monatswerte im Wechsel mit
dem Datum, ausgehend vom letzten durchlaufenen Monatsletzten
(über den Taster weiterschalten) *
* Bis zum Durchlaufen des jeweiligen Monatsletzten werden für Verbrauch und Stichtag 0 angezeigt.
3
Einbau- und Bedienungsanleitung
- Kompakt - Messkapsel - Wärmezähler
METRONA
8. Fehlercodes
Wenn das Gerät einen Fehler erkannt hat, wird
das folgende Fehlersymbol angezeigt:
Über die 7-stellige Binäranzeige lässt sich der
Fehler einfach identifizieren.
Das Gerät erkennt sieben mögliche Fehler, die
unter Umständen auch in Kombination auftreten
können.
Der Fehlercode wird im Wechsel sowohl
hexadezimal als auch binär angezeigt. Zuvor
muss über mehrmaligen Tastendruck (siehe:
Aufbau der Displayanzeigen) diese Information
auf dem Display aufgerufen werden.
Bit (1) an erster Stelle:
Checksummenfehler
Bit (1) an zweiter Stelle:
EEPROM defekt
Bit (1) an dritter Stelle:
Reset, Gerät
zurückgesetzt
Bit (1) an vierter Stelle:
Abtastspule defekt
Bit (1) an fünfter Stelle:
Referenzfühler defekt
wurde
Bit (1) an sechster Stelle: Rücklauffühler defekt
Bit (1) an letzter Stelle:
Vorlauffühler defekt
RL-Fühler defekt
VL-Fühler defekt
0
REF-Fühler defekt
0
Spule defekt
Reset
Fehlercode
Binäranzeige LCD 0
EEPROM defekt
Fehler
Checksummenfehler
Beispiel: Abtastspule defekt
1
0
0
0
Fehleranzeige- Hexadezimal
(LCD)
08
Fehlerbeschreibung
Fehler
VL-Fühler
defekt
Beschreibung
Wirkung
mögliche Ursache
Der Vorlauffühler ist defekt. Es werden keinerlei Berechnun- Fühlerkabel durchtrennt;
gen durchgeführt. Die Register Fühlerkabel kurzgeschlossen
für Volumen und Energie werden
nicht verändert.
RL-Fühler Der Rücklauffühler ist de- Es werden keinerlei Berechnun- Fühlerkabel durchtrennt;
defekt
fekt.
gen durchgeführt. Die Register Fühlerkabel kurzgeschlossen
für Volumen und Energie werden
nicht verändert.
REF-Fühler Fehler bei der ReferenzEs werden keinerlei Berechnun- Defekt auf der Rechenwerksdefekt
messung.
gen durchgeführt. Die Register platine
für Volumen und Energie werden
nicht verändert.
Spule defekt Die Abtastung funktioniert Es werden keinerlei Berechnun- Spule kurzgeschlossen;
nicht.
gen durchgeführt. Die Register Verbindungskabel zwischen
für Volumen und Energie werden Elektronikgehäuse und Hydraunicht verändert.
lik beschädigt
Reset
Die Elektronik wurde zuDie Messwerte seit der letzten EMV
Speicherung im EEPROM gehen leere Batterie
rückgesetzt
verloren
EEPROM Das EEPROM ist nicht an- Nach dem Reset ist das Gerät defekter Baustein
defekt
sprechbar.
ohne Funktion
Checksum- Die im EEPROM gespeiEs werden keinerlei Berechnun- defekter Baustein
menfehler cherte Konfiguration des
gen durchgeführt. Die Register
Gerätes ist fehlerhaft.
für Volumen und Energie werden
nicht verändert.
Bei allen genannten Fehlern muss das Gerät ausgewechselt werden.
4
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