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Broschüre Rehabilitation - in der Schüchtermann-Klinik

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Herzlich willkommen!
Patienteninformation Rehabilitation
Inhaltsverzeichnis
Sehr geehrte Patientin,
sehr geehrter Patient,
• Empfehlenswerte Bücher
• Informationen A-Z
wir begrüßen Sie in der Schüchtermann-Klinik
sehr herzlich und wünschen Ihnen einen erfolgreichen und angenehmen Aufenthalt.
Wenn Sie Fragen haben, die sich auf die Rahmenbedingungen Ihres Aufenthaltes beziehen
und nicht gesundheitlicher Natur sind, wenden
Sie sich bitte an unsere Leiterin Hotellerie.
In der vorliegenden Informationsbroschüre haben
wir für Sie einige wichtige Hinweise zusammengestellt:
• Hausordnungshinweise der DRV
• Hinweise zu Telefon und Fernseher
• Internet
• Video-Film-Programm
• Essenszeiten
• Kreativität und Kunsttherapie
• Freizeitgestaltung
• Klinikseelsorge
• Allgemeine Hinweise:
- Diebstähle
- Hinweis zur Abfallbeseitigung
- Brandschutzverordnung
2
Wir hoffen, dass Sie sich während der Rehabilitation in unserer Klinik wohl fühlen und gesundheitlich gestärkt nach Hause zurückkehren können.
Ihre
Dr. D. Willemsen
Chefarzt der Rehabilitation
Sr. K. Tanke
Pflegedienstleiterin
M. Böckelmann
Geschäftsführer
Hausordnungshinweise der DRV
Allgemeine Hinweise zum Ablauf
unserer Rehabilitationsleistungen
Sehr geehrte Patientin,
sehr geehrter Patient,
wir begrüßen Sie in diesem Haus und wünschen
Ihnen eine erfolgreiche Behandlung und einen
angenehmen Aufenthalt. Dazu ist Ihre Mitwirkung als wesentliche Voraussetzung erforderlich.
Unterstützen Sie mit Ihrem Verhalten die Bemühungen um Ihre Gesundheit, nehmen Sie aber
auch Rücksicht auf Ihre Mitpatienten und die
Mitarbeiter des Hauses. Dazu dürfen wir um die
Beachtung folgender Hinweise bitten:
1. Dieses Haus ist mit erheblichem Aufwand ausgestattet worden. Wir bitten daher, die Einrichtungsgegenstände pfleglich zu behandeln. Für
vorsätzlich oder fahrlässig verursachte Schäden
können Sie haftbar gemacht werden.
2. Wertgegenstände und größere Geldbeträge
sollten in Ihrem Interesse bei der Verwaltung
des Hauses hinterlegt werden. Die Deutsche
Rentenversicherung Bund kann für entstandene Verluste nicht haftbar gemacht werden.
3. Unfälle sind zur Prüfung des Versicherungsschutzes sofort im Haus zu melden.
4. Ihre Rehabilitationsleistung erstreckt sich
grundsätzlich über den bewilligten Zeitraum.
Eine Beurlaubung und eine vorzeitige Beendigung der Leistung sind nur in besonderen
Ausnahmefällen mit ärztlicher Einverständnis/
auf ärztliche Veranlassung möglich.
5. Das Haus wird grundsätzlich um 22.30 Uhr
geschlossen. Dann sollte auch die Nachtruhe
beginnen.
6. Die im Haus geltenden Richtlinien bitten wir
zu beachten. Daher wird insbesondere auf
die Regelungen zum Rauchverbot hingewiesen. Unsere Vertragshäuser sind gehalten, im
Zusammenwirken mit dem leitenden Arzt bei
mangelnder Mitwirkung und Nichteinhaltung
der Hausordnung eine Verwarnung auszusprechen und in besonderen Fällen die sofortige
Beendigung der Rehabilitationsmaßnahme zu
veranlassen.
7. Beschwerden oder besondere Wünsche sollten Sie unverzüglich der Leitung des Hauses
vortragen, da späteres Vorbringen die Prüfung
Ihrer Anliegen erschwert. Kommen Sie auf diesem Wege nicht zu einem Erfolg, können Sie
sich auch an die Deutsche Rentenversicherung
Bund wenden. In diesem Fall bitten wir, den
Sachverhalt zu schildern und das Aktenzeichen
anzugeben.
Unsere Adresse:
Deutsche Rentenversicherung Bund – Dez. 8022 –
10704 Berlin
Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.
Ihre Deutsche Rentenversicherung Bund
3
Hinweise zu
Telefon, Fernsehen, Internet
Jedes Zimmer verfügt über ein Telefon und einen
Fernseher mit Videoprogramm.
Telefonisch sind Sie von auswärts unter der Telefonnummer 05424 (Vorwahl), 641 (Klinik) und
Ihrer Durchwahlnummer zwischen 7.00 bis 22.30
Uhr erreichbar.
Bitte informieren Sie Ihre Angehörigen, wann Sie
am besten zu erreichen sind.
Um eine Amtsleitung zu erhalten, drücken Sie
bitte die Taste „AMT“ (dann ertönt das Freizeichen).
Die Gebühren werden automatisch über einen
Computer erfasst. Ihre verbrauchten Telefoneinheiten werden am Tag Ihrer Abreise mit Ihnen
abgerechnet.
Gespräche innerhalb der Klinik sind kostenfrei;
ebenso die Benutzung des Fernsehers.
4
Ihr Zimmer ist mit einem analogen Internetzugang ausgestattet, so dass Sie jederzeit die
Möglichkeit haben, mit Ihrem Laptop im Internet
„unterwegs“ zu sein.
Einwahlnummer: 0019 26 30
Benutzer:
schuechtermannklinik
Kennwort:
Internet
Die Kosten betragen 10 cent / 4 Minuten
bzw. 1,50 Euro pro Stunde.
Sie haben aber auch die Möglichkeit, Ihren eigenen AOL- oder T-online-Account zu nutzen, für
den keine zusätzlichen Gebühren anfallen.
Wähltastatur mit
Funktionstasten
9
#
5
8
0
4
7
6
3
2
1
Radio
ein
TV
aus
TV
ein
R
Konto
Service
WW
Amt
Radio
aus
Diese Taste hat für Sie
keine Funktion.
Sie erhalten Information über
Ihren Telefonkontostand
Wahlwiederholungstaste
Amtsleitung aktivieren
Fernseher bzw. Radio
ein- und ausschalten
Hinweislampe
Lautstärkeregler für TV und Radioton
Kopfhöreranschluss für TV- und Radioton
Kartenleser für
die Telefonkarte
Schwesternruftaste
mit Findelicht
Bedienelemente Ihres Telefon
5
6
Hörer
abnehmen
Sie möchten
den Stand
Ihres Telefonkontos wissen.
Hörer
abnehmen
Taste: „Konto-Service“
Sie möchten
die Wahl
wiederholen.
WW
Taste drücken
Konto
Service
Taste drücken
An der Rezeption unseres
Hauses ist für Sie eine Nachricht hinterlegt.
Taste: „Wahlwiederholung“ (WW)
Die
Hinweislampe
leuchtet.
Hinweislampe
9 wählen
(Rezeption)
Über eine Sprachansage
wird Ihnen der aktuelle Stand
Ihres Telefonkontos
in unserem Haus angesagt.
Die von Ihnen zuletzt
gewählte Rufnummer wird
automatisch wiederholt.
Hörer
abnehmen
#
0
7
6
9
8
4
3
2
5
1
Bedienungsanleitung Telefon
Wähltastatur mit
Funktionstasten
9
#
5
8
0
4
7
6
3
2
1
Radio
ein
TV
aus
TV
ein
R
Konto
Service
WW
Amt
Radio
aus
Diese Taste hat für Sie
keine Funktion.
Sie erhalten Information über
Ihren Telefonkontostand
Wahlwiederholungstaste
Amtsleitung aktivieren
Fernseher bzw. Radio
ein- und ausschalten
Hinweislampe
Lautstärkeregler für TV und Radioton
Kopfhöreranschluss für TV- und Radioton
Kartenleser für
die Telefonkarte
Schwesternruftaste
mit Findelicht
Bedienelemente Ihres Telefon
7
8
Sie werden
verlegt, entlassen oder
verlassen das
Zimmer.
Sie wollen
nach außerhalb telefonieren.
Sie wollen
nach außerhalb telefonieren.
Sie wollen
Ihr Telefon
in Betrieb
nehmen.
___________
• Telefonkarte aus dem Kartenleser
ziehen.
• Ihr Telefon wird für abgehende externe
Gespräche automatisch abgeschlossen.
• Wenn Sie wieder nach extern telefonieren möchten, nehmen Sie Ihr Telefon
wieder in Betrieb, wie oben beschrieben.
Ihre persönliche Rufnummer steht auf dem Infoschreiben,
das Sie bei der Telefonanmeldung erhalten haben.
3
9
#
0
6
8
4
7
2
5
1
Rufnr. wählen;
sprechen
0 54 24
6 41
Taste drücken
Amtston abwarten
Vorwahl Bad Rothenfelde:
Schüchtermann-Klinik:
und Ihre Rufnummer:
Hörer
abnehmen
Amt
• Telefonkarte bis zum Anschlag in den
Kartenleser des Telefons stecken.
• Das Telefon ist in ca. 30 Sekunden
betriebsbereit.
Hörer
abnehmen
Hörer
auflegen
Führen Sie Ihr
Gespräch.
Die Gesprächsgebühren
werden
automatisch
registriert.
Bedienungsanleitung Telefon (kostenpflichtig)
Wähltastatur mit
Funktionstasten
9
#
5
8
0
4
7
6
3
2
1
Radio
ein
TV
aus
TV
ein
R
Konto
Service
WW
Amt
Radio
aus
Diese Taste hat für Sie
keine Funktion.
Sie erhalten Information über
Ihren Telefonkontostand
Wahlwiederholungstaste
Amtsleitung aktivieren
Fernseher bzw. Radio
ein- und ausschalten
Hinweislampe
Lautstärkeregler für TV und Radioton
Kopfhöreranschluss für TV- und Radioton
Kartenleser für
die Telefonkarte
Schwesternruftaste
mit Findelicht
Bedienelemente Ihres Telefon
9
10
TV-Programmziffern eingeben
Taste drücken
Taste drücken
TV
aus
9
Das Bild
und der Ton
werden
ausgeschaltet.
7
#
3
6
0
2
5
4
8
1
TV
ein
Sie wollen
nicht mehr
Radio hören.
Sie wollen
Radio hören
oder den
Sender
wechseln.
Radio-Programmziffern eingeben
Taste drücken
Taste drücken
Radio
aus
9
#
Der Ton
wird
ausgeschaltet.
7
0
5
4
6
3
8
2
Radio
ein
1
Bedienungsanleitung Radio (kostenfrei)
Sie wollen
nicht mehr
fernsehen.
Sie wollen
fernsehen
oder das
Programm
wechseln.
Bedienungsanleitung Fernseher (kostenfrei)
33 = MTV
34 = n-tv
35 = VOX
36 = arte
37 = Terranova
38 = N 24
39 = RTL-Shop
40 = 9Live
41 = TV5
42 = TV-Travel-Shop
43 = NBC
60 = WDR 4
61 = WDR 5
62 = RTL
63 = Bremen 1
64 = Bremen 4
65 = Nordwest Radio
66 = Funkhaus Europa
67 = N-Joy
68 = JAM
69 = JUMP
70 = Radio Berlin
71 = HR 1
72 = HR 3
73 = Teutoradio
74 = Antenne Nds.
75 = sunshine live
76 = Radio Melodie
77 = Radio 4 (NL)
78 = Kanal OS
79 = Klassik Radio
Radioprogramme
• Den Ton können Sie entweder über
den TV-Lautsprecher oder über den
Kopfhörer empfangen.
• Die Lautstärke mittels Regler am Telefon
einstellen.
50 = DSF
51 = NDR 1
52 = NDR 2
53 = NDR 4
54 = Radio 3
55 = BFBS
56 = radio ffn
57 = Eins Live
58 = WDR 2
59 = WDR 3
• Das Fernsehbild wird eingeschaltet
• Die Laustärke mittels Regler am Telefon
einstellen.
• Sollte die maximale Zimmerlautstärke
nicht ausreichend sein, ist an der Rezeption ein Kopfhörer erhältlich.
22 = 3sat
23 = KABEL
24 = Bayern
25 = Haus Textkanal
26 = Haus Video
27 = mdr
28 = BBC
29 = Phoenix
30 = VIVA
31 = EuroSport
32 = euronews
Fernsehprogramme
11 = ARD
12 = ZDF
13 = NDR
14 = WDR
15 = RTL II
16 = RTL
17 = SAT.1
18 = Super RTL
19 = KiKa/VivaPlus
20 = DSF
21 = PRO 7
Bedienungsanleitung Fernseher
Filmprogramm
in der Schüchtermann-Klinik
Die Klinik hat ein Filmprogramm für Sie zusammengestellt, das im täglichen Wechsel aktuelle
Informationen zu verschiedenen Gesundheitsthemen für Sie bereithält.
Sie finden dieses Programm auf Kanal 26 Ihres
Zimmer-Fernsehgerätes.
Einige Filme informieren Sie anschaulich zu
Themen, die unmittelbar für die Gesundheit
von Herz und Kreislauf bedeutsam sind.
Andere Beiträge geben Anregung zur Entspannung und eigenen Lebensgestaltung, oder
informieren über unsere Klinik und den Ort
Bad Rothenfelde.
Die Filmreihe startet jeweils am ersten sowie am
sechzehnten Tag des Monats.
Soweit nicht anders angekündigt, fangen die
Sendungen ab 7.00 Uhr morgens jeweils zur
vollen Stunde an.
Sendeschluss ist abends um 23.00 Uhr. Kurze
Texte zwischen den Filmen informieren Sie über
den Beginn der nächsten Sendung sowie über den
Inhalt des aktuellen Filmes.
Wir wünschen Ihnen eine gute Unterhaltung!
VHS
video 8
11
Sendeplan der Filmreihe
1., 16. und 31. Tag des Monats
Zeit zur Umkehr
In anschaulicher Weise zeigt der Film die Bedeutung von Stressbelastungen für die Herzgesundheit. Am Beispiel von Hajo Ebner, Industriemeister
und Familienvater, wird gezeigt, wie sich Stress im
Beruf und im Privatleben aufbauen und auswirken
kann. Möglichkeiten zum hilfreicheren Umgang
mit Belastungen werden ebenfalls aufgezeigt.
2. und 17. Tag des Monats
La Casa delle Favole – das Haus der Märchen
„Der Himmel kann warten, ich hab‘ ja das Paradies auf Erden.“ Das einfühlsame Portrait des
Menschen Walter Bartolomé, der sich und seinem
Lebenstraum vertraut hat, in Verbundenheit und
Freundschaft zu seinem selbst geschaffenen Ort
am Fluss lebt, und ein berührendes Filmdokument
über die Fülle der Bescheidenheit und den Reichtum eines naturverbundenen Lebens.
Beschwerden, die diagnostischen Untersuchungen, die Operation und die erste Zeit danach.
Viele Patienten werden hier ihre eigenen Erfahrungen wieder finden.
4. und 19. Tag des Monats
Vollwertig essen und trinken
In klarer, verständlicher und vor allem: fachlich
richtiger Form gibt der Film die wichtigsten Hinweise und Tipps für eine gesunde, vollwertige Ernährung, über die richtige Zusammensetzung des
Essens, über die Essenszubereitung und anderes
mehr rund um das Essen.
5. und 20. Tag des Monats
Setze den Punkt. Du wirst es schaffen
Ein Film zur Raucherentwöhnung.
Informationen, Tipps und Anregungen für alle, die
das Rauchen aufgeben wollen.
6. und 21. Tag des Monats
3. und 18. Tag des Monats
Der Bypass – Die Operation und das Umfeld
Die Bypassoperation an verengten Herzkranzadern ist zur häufigsten Operation am offenen
Herzen geworden. Am Beispiel eines Patienten
beschreibt der Film anschaulich die koronare
Herzkrankheit und die mit ihr verbundenen
VHS
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12
Dein Blutdruck ist dein Leben
Wie regelt der Körper den Blutdruck, wie entsteht
ein gefährlicher Bluthochdruck? Wie kann durch
Medikamente und darüber hinaus durch eine vernünftige und gesunde Lebensführung der hohe
Blutdruck behandelt werden?
Sendeplan der Filmreihe
7. und 22. Tag des Monats
10. und 25. Tag des Monats
Fette und Cholesterin in der Ernährung
Die richtige Einstellung der Cholesterinwerte
im Blut bestimmt entscheidend den Verlauf der
koronaren Herzkrankheit. Der Film informiert sehr
anschaulich über die verschiedenen Fettarten und
Fettsäuren, über den Fett- und Cholesterinstoffwechsel im Körper und über die Möglichkeiten,
über eine bewusste Ernährung positiv auf den
Cholesterinwert einzuwirken.
Die Schüchtermann-Klinik
Bilder und Informationen aus der SchüchtermannKlinik, über die Diagnostik und Behandlung von
Herzerkrankungen, von der Herzoperation bis hin
zur Rehabilitation.
8. und 23. Tag des Monats
All‘ns vör use Döör – Alles vor unserer Tür
Nach langen Reisen kehrt die heute 69jährige
Hauptdarstellerin Helga Köhne an den Ort ihrer
Jugend in Friesland zurück. Hier entdeckt sie
den Garten ihrer Kindheit neu, die Pflanzen und
Wildkräuter, die ihr immer so viel bedeutet haben.
Eine Liebeserklärung an das Leben.
9. und 24. Tag des Monats
Durchblutungsstörungen rechtzeitig erkennen
und behandeln
Woran kann man Durchblutungsstörungen der
Beine erkennen, wie entstehen sie, worin besteht
die Behandlung, wie soll man sich bewegen und
was sind die wichtigsten Verhaltensregeln?
anschließend:
Bad Rothenfelde
Informationen über den Ort Bad Rothenfelde,
seine Geschichte als Kurort und seine heute vielfältigen medizinischen Einrichtungen und kulturellen Angebote.
11. und 26. Tag des Monats
Diabetes Teil 1: Worum es geht
Was ist Diabetes? Der Zuckerstoffwechsel im
Körper, die Ursachen und Symptome der Zuckerkrankheit und die Grundzüge ihrer Behandlung.
Diabetes Teil 2: Die Ernährung bei Diabetes
Warum eine spezielle Ernährung bei Diabetes
einhalten? Wie werden die Nahrungsmittel und
Nährstoffe eingeteilt, was muss beachtet werden,
was ist zu vermeiden oder einzuschränken beim
Essen?
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13
Sendeplan der Filmreihe
12. und 27. Tag des Monats
14. und 29. Tag des Monats
Diabetes Teil 3: Medikamente und
Lebensführung bei Diabetes
Die Medikamente bei Diabetes, ihre Anwendung
und Dosierung. Die Selbstkontrolle des Blutzuckerspiegels und die Untersuchungen beim Arzt.
Was ist beim Sport, auf Reisen, im Beruf und im
Alltag zu beachten?
Wenn er nur wieder laufen kann...
Ein Film für Menschen mit Durchblutungsstörungen der Beine
Anhand der Geschichte eines Patienten mit einer
Durchblutungsstörung der Beine („Schaufensterkrankheit“) informiert der Film über die mit dieser
Erkrankung verbundenen Beschwerden, ihre
Ursachen und ihre Behandlung.
13. und 28. Tag des Monats
15. und 30. Tag des Monats
Alpen-Meditation
Ein Film zur Entspannung und Besinnung. Beeindruckende Naturaufnahmen aus den Alpen, der
Wechsel der Jahreszeiten und die naturverbundene Lebensweise und Religiosität der Alpenbewohner regen zum Innehalten und zur Besinnung an.
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Herz im Takt: Der Herzschrittmacher
Wann wird ein Herzschrittmacher benötigt?
Wie arbeitet das Herz und wie steuert es seinen
Rhythmus?
Wie arbeitet grundsätzlich ein Herzschrittmacher
und wie sieht das Leben damit aus?
Patienten-Informationen
auf Fernsehkanal 25
Der Kanal 25 Ihres Zimmer-Fernsehgerätes
bietet Ihnen verschiedene aktuelle Informationen:
• eine Übersicht über das tägliche Filmprogramm der Schüchtermann-Klinik für Patienten auf dem Fernsehkanal 26.
• die Gottesdienste und Andachten der Klinikseelsorge im Andachtsraum der Klinik werden
auf diesem Kanal live übertragen, und zwar
- Samstags um 18.30 Uhr der katholische
Gottesdienst,
- Sonntags um 8.45 Uhr der evangelische
Gottesdienst.
• Ebenso finden Sie hier eine Zusammenstellung
der in den Vorträgen und Seminaren des Gesundheitstrainings verwendeten Abbildungen
und Schaubilder.
Die Inhalte der Veranstaltungen des jeweiligen
Vortages, die Sie vielleicht auch selbst besucht
haben, können Sie hier nochmals einsehen und
nachvollziehen.
Die Themen im Verlauf der Woche sind:
Montag:
Gesunde Bewegung bei Herzerkrankungen. Bildmaterial zur koronaren Herzkrankheit. Die Handhabung des CoagoCheck-Gerätes zur Selbstmessung des INR-Wertes.
Dienstag:
Ernährung bei Diabetes. Der Herzinfarkt. Grundsätze gesunder Ernährung.
Die Herzschwäche/Herzinsuffizienz.
Mittwoch:
Blutfette. Diabetes Teil 1 und 2. Abschlussdiskussion des Gesundheitstrainings.
Donnerstag:
Herz-Schrittmacher und Defibrillator. Ernährung
bei Übergewicht. Ernährung bei erhöhten Blutfetten. Diagnostik und Therapie von Herzerkrankungen.
Erkrankungen der Bein- und Halsarterien und der
Aorta. Herzklappenerkrankungen.
Freitag:
Bluthochdruck. Grundgedanken zur Erhaltung der
Gesundheit und Risikofaktoren für Herzerkrankungen. Blutfette. Diabetes Teil 3: Praxis.
Samstag:
Gesunde Bewegung bei Herzerkrankungen.
Herzmedikamente.
Sonntag:
Diabetes Teil 2 und 3. Herzklappenerkrankungen.
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15
Essenszeiten
Frühstück:
werktags
samstags, sonn- / feiertags
7.00 Uhr bis 8.30 Uhr
7.45 Uhr bis 8.30 Uhr
Mittagessen:
täglich
12.00 Uhr
Abendbrot:
täglich
17.45 Uhr
Zwischenmahlzeiten:
werktags
10.00 Uhr bis 11.00 Uhr
15.00 Uhr bis 16.00 Uhr
10.00 Uhr bis 11.00 Uhr
samstags, sonn-/feiertags
Essenszeiten für Besucher:
Frühstück:
werktags
samstags, sonn- / feiertags
7.00 Uhr bis 9.00 Uhr
7.45 Uhr bis 9.00 Uhr
Mittagessen:
täglich
12.00 Uhr
Abendbrot:
täglich
17.45 Uhr
Essensmarken erhalten Sie an der Rezeption.
Das Küchenteam wünscht Ihnen einen Guten Appetit.
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Kreativität und Kunsttherapie
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Liebe Patientin,
lieber Patient,
jede schwere Erkrankung bedeutet ein Stocken,
eine Turbulenz und Verwirrung, manchmal so
etwas wie ein Stillstehen unseres Lebensflusses.
Es scheint eine Zeitlang nicht recht weiter zu
gehen. Unsere Welt erscheint uns verändert. Wir
empfinden vielleicht ungewohnt intensive Gefühle von Unsicherheit und Angst und stehen vor
einer Fülle innerer Fragen.
17
Kreativität und Kunsttherapie
Wenn es uns ein wenig gelingt, uns mit Hilfe des
Tuns aus den Schlaufen der Gedanken zu lösen,
wenn unsere Hände und Augen die Freude am
Tun und an den Farben entdecken, wenn unser
inneres Befinden sich eine Form suchen kann mit
Farbe und Papier, dann kommt oft von selbst wieder etwas Fluss in uns. Wir fühlen uns erleichtert,
vielleicht ein wenig verändert und besser als
zuvor.
Das kreative Schaffen und die Maltherapie in unserer Klinik wollen eine Möglichkeit bieten, wieder
mehr zu sich selbst zu kommen. Über die Farben
und das Malen können wir ein Stück Gesundungskraft und Lebensfreude wieder finden.
Sie sind ganz herzlich eingeladen dazu.
Wir arbeiten mit verschiedenen Materialien und
Techniken, z.B. Aquarell- und Acrylfarben, Seidenmalerei, Anfertigung von kunstwerklichen Gegenständen (auch für zu Hause).
Wenn Sie eine Anleitung beim Malen, Seidenmalen, und anderen kreativen Tätigkeiten suchen,
finden Sie diese im Kreativstudio.
Wir bieten Ihnen das Anfertigen von Blumengestecken und Floristik sowie Basteln und Marmorieren an. Es sind keinerlei Vorkenntnisse
erforderlich. Für bestimmte Materialien wird ein
Kostenbeitrag erhoben. Das Kreativstudio steht
Ihnen – auch zur Arbeit ohne Anleitung – jederzeit
zur Verfügung.
18
Donnerstag:
ab 14.00 Uhr bis 20.30 Uhr im Kreativstudio:
Seidenmalerei, Aquarellmalerei, Collagentechnik,
etc. mit Betreuung durch eine/n Kunsttherapeuten/in
ab 19.00 Uhr im Fernsehraum
Diavortrag: Reisen rund um die Welt (Termine
siehe Aushang)
ab 19.00 Uhr im Fernsehraum
Bad Rothenfelde im Wandel der Zeit (Termine
siehe Aushang)
Freitag:
ab 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr, alle 14 Tage im
Kreativstudio:
Floristik (Blumengestecke und Gebinde) mit
Betreuung durch eine Floristenmeisterin oder
Seidenmalerei, Aquarellmalerei, Collagentechnik,
etc. mit Betreuung durch eine/n Kunsttherapeuten/in
Samstag:
ab 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr im Kreativstudio:
Seidenmalerei, Aquarellmalerei, Collagentechnik,
etc. mit Betreuung durch eine/n Kunsttherapeuten/in
Freizeitangebote
Samstag:
8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
freie Benutzung des Klinikschwimmbades unter
DLRG Aufsicht (Eine Genehmigung des Stationsarztes ist erforderlich)
Sonntag:
8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
freie Benutzung des Klinikschwimmbades unter
DLRG Aufsicht (Eine Genehmigung des Stationsarztes ist erforderlich)
9.30 Uhr, alle 14 Tage
Rundgang durch Bad Rothenfelde mit
Besichtigung, in Begleitung einer/eines
Fremdenführer/in.
Dauer ca. 1,5 Stunden
Treffpunkt: Eingangsbereich/Haupteingang
ab 10.15 Uhr oder 15.00 Uhr
Musikveranstaltungen im Aufenthaltsbereich
(Termine siehe Aushang)
ab ca. 13.00 Uhr, alle 14 Tage
Ausflugsfahrt mit dem Bus (siehe Aushang)
Das Freizeitprogramm der Klinik und die Aushänge im Eingangsbereich informieren Sie über das
jeweils aktuelle Wochenprogramm im Haus und
in Bad Rothenfelde.
Außerdem:
Außenschach und Boule im Klinikpark
Gesellschaftsspiele und Boule-Kugeln sind an der
Rezeption erhältlich
19
Klinikseelsorge
Als evangelische Seelsorgerin und katholischer
Seelsorger grüßen wir Sie herzlich.
Sie sind aus Ihrer gewohnten Umgebung hierher
gekommen mit dem Ziel, möglichst bald wieder
gesund zu werden und nach Hause zurückzukehren.
Alle Mitarbeiter dieser Klinik bemühen sich, Ihnen
dabei zu helfen. Wenn Sie nach den ersten Tagen
hier ein wenig zur Ruhe gekommen sind, tauchen
vielleicht manche Gedanken und Fragen auf. Wir
möchten Ihnen sagen, dass wir für Sie da sind und
Zeit für Sie haben – Zeit zum Zuhören, Zeit zum
Reden – wenn Sie es mögen.
In regelmäßigen Abständen sind wir auf den Stationen. Wir werden Sie besuchen, soweit uns das
möglich ist. Wir kommen auf jeden Fall, wenn Sie
uns durch einen Mitarbeiter Ihrer Station benachrichtigen lassen. Zu unseren Gottesdiensten laden
wir Sie herzlich ein.
20
Wir wünschen Ihnen einen guten Aufenthalt und
baldige Genesung.
Ihre Klinikseelsorger/-innen
Kirsten Winkelmann
(Pastorin)
Tel. (05403) 78 19 41
Werner Berens
(Diakon)
Tel. (05403) 52 66
Margret Obermeyer
(Gemeindereferentin)
Tel. (05405) 83 56
Gottesdienste
Katholisch
(Diakon Herr Berens/Gemeindereferentin
Frau Obermeyer)
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier:
samstags, 18.30 Uhr (Andachtsraum)
Kommunion auf dem Zimmer:
Auf Wunsch am Freitagnachmittag.
(Geben Sie uns bitte Nachricht, wenn Sie daran
teilnehmen möchten.)
Evangelisch
(Frau Pastorin Kirsten Winkelmann)
Gottesdienst mit Abendmahl:
sonntags, 8.45 Uhr (Andachtsraum)
– Änderungen werden bekannt gegeben –
Auf Wunsch wird das Heilige Abendmahl im
Krankenzimmer gefeiert.
Gottesdienst in der Jesus Christus-Kirche:
sonntags, 10.00 Uhr
Auf Anfrage werden das Bußsakrament oder die
Krankensalbung gespendet.
Heilige Messen in der Pfarrkirche St. Elisabeth:
samstags, 18.30 Uhr,
sonntags, 9.30 Uhr
Unser Andachtsraum steht Ihnen ganztägig als
Ort der Ruhe und Besinnung zur Verfügung!
21
Diebstähle
Abfallbeseitigung
Auch in Kliniken kommt es immer wieder zu Diebstählen. Diebe nutzen die Hilfsbedürftigkeit, das
Vertrauen und die Unachtsamkeit von Patienten
rücksichtslos aus.
Wir wenden uns mit einer Bitte an Sie.
Wir raten Ihnen daher:
• Bringen Sie größere Bargeldbeträge und Wertsachen möglichst nicht mit in die Klinik,
• oder geben Sie Ihre Wertsachen zur Verwahrung in den Safe am Empfang,
• lassen Sie Handtaschen und Wertgegenstände
nie ohne Aufsicht
• melden Sie jeden Diebstahl der Klinikverwaltung oder der Polizei
Die Klinik haftet nur für Wertsachen, die Sie
am Empfang zur Verwahrung gegeben haben!
Ein sicherlich bekanntes, aber ebenso aktuelles
Thema ist die Abfallbeseitigung und die damit
verbundene Belastung der Umwelt. Aus diesem
Grund hat der Landkreis Osnabrück das duale
System für die Abfallbeseitigung eingeführt.
Wertstoffe werden danach getrennt gesammelt
und entsorgt.
Wir trennen Papier, Buntglas, Weißglas, DSD-Müll
(Grüner Punkt) und Restmüll.
Wir bitten Sie, liebe Patienten, mit uns gemeinsam das Problem der Abfallbeseitigung zu bewältigen und somit einen wirksamen Beitrag für die
Umwelt zu leisten.
Wir entsorgen in unserer Klinik die oben genannten Wertstoffe getrennt. Um dieses zu ermöglichen, bitten wir Sie, alle auf Ihrem Zimmer
anfallenden Wertstoffe zu sammeln und in die
dafür vorgesehenen Behälter auf Ihrer Station zu
bringen. Der Restmüll wird von den Stationshilfen
aus Ihrem Zimmer entsorgt. Die Behälter auf den
Stationen sind deklariert und farblich unterschiedlich, so dass Sie auf einen Blick sehen, welcher
Wertstoff in welchen Behälter gehört.
Für Ihre Mithilfe bedanken wir uns sehr
herzlich.
22
Verhalten im Brandfall
RUHE BEWAHREN!
Über die 9 die Zentrale anrufen
oder
die Bettklingel betätigen
Verlassen Sie den brennenden Raum!
Türen zumachen – aber nicht verschließen!
Verständigen Sie Ihre Zimmernachbarn!
Über die ausgewiesenen Notausgänge die Klinik
verlassen, und den Sammelplatz (Parkplatz)
aufsuchen!
Bettlägerige und gehbehinderte Personen werden
von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht!
oder
den Feuermelder betätigen
Nicht den Fahrstuhl benutzen!
oder
über 0-112 Feuerwehr benachrichtigen,
danach die Zentrale über 9 anrufen.
Notausgänge über die Türklinken entriegeln und
danach öffnen!
Genaue Angaben machen:
Flucht- und Rettungswegpläne befinden sich
auf den Stationsfluren und im Erd- und Untergeschoss!
Wer
Wo
Was
RUHE BEWAHREN!
anruft
es brennt
brennt
23
Empfehlenswerte Bücher
(zu beziehen über unsere Caféteria)
Bopp, A.: Herbst, V.:
„Handbuch Medikamente“
Stiftung Warentest, 7. Auflage 2008
1359 Seiten, 39.00 €
Frädrich, S./Frädrich, C./Buckert, I.:
Nichtraucher werden – und bleiben
Kreuz Verlag 2009
179 Seiten, 14.95 €
Langen, D.:
Autogenes Training
Gräfe und Unzer Verlag, 3. Auflage 2007
126 Seiten, 12.90 €
Wolf, D.:
Übergewicht und seine seelischen Ursachen
Gräfe und Unzer Verlag, 1. Auflage 2007
142 Seiten, 14.90 €
Peseschkian, N./Peseschkian, N.:
Lebensfreude statt Stress
Trias Verlag, 2009
160 Seiten, 14.95 €
Claus, J./Blümchen, G.:
Vor und nach einer Herzoperation
Kohlhammer Verlag, 1998
126 Seiten, 6.00 €
Halhuber, C.:
Bypass-Operation, Ballondilatation, Stents
Trias Verlag, 2006
215 Seiten, 24.95 €
Klepzig, H./Klepzig, E.B.:
Der große Trias-Ratgeber Herzerkrankungen
(Gut leben mit einem kranken Herzen)
Trias Verlag, 2002
220 Seiten, 17.95 €
Bernardo, A./Halhuber, C.:
Gerinnungs-Selbstkontrolle leicht gemacht
Trias Verlag, 5. Auflage 2006
133 Seiten, 17.95 €
Undeutsch, K.:
Schnell informiert bei Bluthochdruck
Trias Verlag 2002
123 Seiten, 14.95 €
Köllner, V./Conrad, A.P./Funke, H.D. u.a.:
Gut leben mit dem Herzschrittmacher
Trais Verlag 2002
128 Seiten, 14.95 €
Mathes, P.:
Ratgeber Herzinfarkt
Steinkopff Verlag, 5. Auflage 2006
245 Seiten, 19.95 €
Meyer, K.:
Körperliche Bewegung – dem Herzen zuliebe
Steinkopff Verlag, 4. Auflage 2004
148 Seiten, 10.95 €
Gehring, J./Klein, G.:
Leben mit der koronaren Herzkrankheit
Urban & Vogel, 2. Auflage 2004
192 Seiten, 26.95 €
Halhuber, C.:
Gut leben mit der neuen Herzklappe
Trias Verlag, 6. Auflage 2002
228 Seiten, 19.95 €
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Informationen A – Z
Orientierungshilfen in der Klinik
Liebe Patientin, lieber Patient,
Sie finden hier einen alphabetisch geordneten
Wegweiser, der Ihnen helfen soll, sich während
der Rehabilitation in der Schüchtermann-Klinik
zurechtzufinden.
Auf der Basis der Untersuchungen in den ersten
Tagen erhalten Sie einen Therapieplan, dem Sie
Art und Zeitpunkt der einzelnen Anwendungen
entnehmen können. Wenn Sie zu Untersuchungs-
ergebnissen oder zu den verordneten Therapien
Fragen haben, sprechen Sie den Stations- oder
Oberarzt bei der täglichen Visite an.
In den nächsten Tagen und Wochen werden Ihnen
viele Informationsveranstaltungen durch Mitarbeiter der Schüchtermann-Klinik angeboten, die
Sie gemeinsam mit begleitenden Angehörigen
wahrnehmen können.
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Informationen A – Z
Orientierungshilfen in der Klinik
Orientierungshilfen im Haus:
Unsere Klinik wurde im Laufe der Zeit erweitert
und baulich verändert. Gerade zu Beginn Ihres
Aufenthaltes ist die Orientierung nicht immer
leicht. Damit Sie sich besser zurechtfinden haben
wir uns bemüht, auf Hinweisschildern und Informationstafeln wichtige Untersuchungsbereiche
durch farbige Punkte besonders zu kennzeichnen.
Achten Sie bitte auf diese runden Farbmarkierungen.
Sie bedeuten:
Der blaue Punkt:
Elektrokardiogramm/Belastungs-EKG/
Lungenfunktion/Dopplerschalluntersuchungen von Armen und Beinen/
Schlaflabor
Der gelbe Punkt:
Echokardiographie/Carotisdoppler/
Ultraschall/Sonographie
Der grüne Punkt:
Röntgenabteilung
Der rote Punkt:
Labor
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Dieses Logo kennzeichnet alle Informationen zum Gesundheitstraining.
Der Vortragsraum für das Gesundheitstraining liegt im 1. Obergeschoss des
Rehabilitationstrakts.
Hier befinden sich auch die Räume der
Psychologie und des Sozialdienstes.
Das Labor, die Echokardiographie, Computertomographie und Magnetresonanztomographie befinden sich im Ambulanzuntergeschoss.
Diesen Klinikflur erreichen Sie mit dem Fahrstuhl
im Zugangsbereich der Stationen 6 und 7.
Sollten Sie sich dennoch einmal „verlaufen“,
fragen Sie bitte andere Patienten oder unsere Mitarbeiter, die Ihnen gerne weiter helfen werden.
Informationen A – Z
Andachtsraum:
Im Aufenthaltsbereich befindet sich ein Andachtsraum, wo Sie jederzeit Ruhe und Besinnung finden
können.
Evangelische und katholische SeelsorgerInnen
halten hier Gottesdienste, Andachten und Singveranstaltungen ab.
Ankunft:
Bei einer Verlegung werden Sie von der Chirurgie
oder Kardiologie zur Rehabilitationsstation begleitet. Reisen Sie mit Pkw oder einem anderen
Transportmittel an, wird der Koffertransport durch
unsere Mitarbeiter an der Rezeption organisiert, die
Sie auch auf Ihr Zimmer bringen und der Stationsschwester vorstellen werden.
Wenn Sie beim Auspacken der Koffer Hilfe brauchen,
wenden Sie sich bitte an die Schwester. Die Schwester wird Ihnen auch einen Laufzettel aushändigen,
dem Sie die weiteren Termine am Ankunftstag und
an den folgenden Tagen entnehmen können.
Bereits am Tag Ihrer Ankunft besucht Sie der Stationsarzt in Ihrem Zimmer und nimmt eine gründliche Untersuchung vor. Auch werden Sie dem für
Sie zuständigen Oberarzt im Rahmen der Visite
vorgestellt. Am ersten Wochenende Ihres Heilverfahrens sollten Sie sich vorwiegend in der Klinik
und deren Umgebung aufhalten (also noch keine
ausgedehnten Wanderungen machen), weil Sie
erst nach der ersten Stationsvisite und den ersten
Anwendungen wissen, wie Sie sich ohne Gefahr für
Ihre Gesundheit körperlich belasten können.
Anschlussheilbehandlung:
Sie schließt sich der Akutbehandlung nach Herzinfarkt, Ballonaufweitung der Herzkranzgefäße
(PTCA) und Herzoperationen als Rehabilitationsmaßnahme oft nahtlos an.
Aufenthaltsdauer:
Für ein Heilverfahren bzw. für eine Anschlussheilbehandlung (AHB) ist in der Regel eine Aufenthaltsdauer von 3 Wochen vorgesehen. Ihre Aufenthaltsdauer wird bei der Visite von den Ärzten mit Ihnen
abgestimmt. Im Anschluss an die medizinische Maßnahme zur Rehabilitation können Sie beim Arbeitgeber Erholungsurlaub beantragen, der in der Regel
gewährt werden muss.
Begrüßung:
Am Donnerstag nach Ihrer Anreise um 14.00 Uhr,
stellt sich Ihnen die Leiterin Hotellerie bei einer Tasse
Kaffee vor und gibt Ihnen wichtige Informationen für
Ihren Aufenthalt. Im Rahmen des Gesundheitstrainings werden Sie in weiteren Vortrags- und Seminarveranstaltungen auch die Psychologen, die Bewegungstherapeuten, die Diätassistentinnen und Ärzte
der Klinik kennen lernen.
Behindertenzugang und -aufzüge:
Am Aufnahmetag werden Ihnen durch unsere Mitarbeiter der Rezeption der Behindertenzugang und
die Bedienung des Behindertenaufzugs erläutert.
Bereitschaftsdienst von Ärzten und Schwestern:
Sie werden Tag und Nacht, auch an Sonn- und Feiertagen, durch Krankenschwestern/ -pfleger und Ärzte
betreut. Die Schwestern erreichen Sie mit der Klingel an Ihrem Bett neben dem Lichtschalter und mit
der Klingel in der Nasszelle. In der Nacht finden Sie
die diensthabende Pflegekraft im Stationszimmer
der Station 3, oder mit der Klingel. Am Wochenende
und an Feiertagen erreichen Sie die Pflegekraft auf
den Stationen 3 und 4 im jeweiligen Dienstzimmer
in der Zeit von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr.
Sollte Ihnen außerhalb der Klinik etwas zustoßen,
lassen Sie sich bitte per Krankenwagen direkt in
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Informationen A – Z
die Klinik bringen und melden Sie sich dann bei der
diensthabenden Pflegekraft.
Besucher:
Angehörige und Freunde dürfen Sie im Aufenthaltsbereich und in Ihrem Zimmer von 8.00 – 12.00 Uhr
und von 14.00 – 22.00 Uhr nach vorheriger Anmeldung an der Rezeption besuchen. Die Anwesenheit
Ihrer nahen Angehörigen (Lebenspartner) ist uns
bei Visiten, Beratungen und im Gesundheitstraining
willkommen.
Beurlaubung:
Beurlaubungen während eines Heilverfahrens sind
nur möglich bei Tod oder bedrohlicher Erkrankung
naher Familienangehöriger, soweit ärztliche Bedenken nicht entgegenstehen. Die Dauer der Beurlaubung kann höchstens 5 Tage betragen einschließlich
des Reisetages.
Verlässt ein Patient auf eigene Verantwortung die
Klinik ohne Einwilligung des Arztes, gilt das Heilverfahren als abgebrochen. In diesem Fall verliert der
Patient auch den gesetzlichen Unfallschutz für die
Heimreise und hat evtl. entstehende Kosten selbst
zu tragen.
Bewegungstherapie:
Sie wird in Hocker-, Übungs- und Trainingsgruppen
abgestuft und überwacht durchgeführt in Form von
Ergometertraining, Gymnastik, Schwimmen und
Terraintraining.
Blutdruckmessung:
Sie werden von den Pflegekräften in die Blutdruckselbstmessung eingewiesen. Die gemessenen Werte
übertragen Sie bitte in das Protokoll und halten
dieses zu den Visiten bereit.
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Blutentnahme:
Während ihres Aufenthaltes sind Blutentnahmen
notwendig für Laboruntersuchungen, insbesondere
im Hinblick auf Blutfetterhöhungen, Blutbild etc.
Diese Blutentnahmen erfolgen nach Anordnung.
Blutzuckertagesprofil:
Bei Zuckerkranken (Diabetikern) werden Blutzuckertagesprofile auf der jeweiligen Station durchgeführt.
Über Tag und Uhrzeit werden Sie durch Hinweis in
Ihrem Therapieplan informiert.
Bodyplethysmographie:
Die Bodyplethysmographie stellt eine erweiterte
Prüfung der Lungenfunktion dar. Bei verschiedenen
Atemmanövern können das gesamte Lungenvolumen und die Weite der Atemwege bestimmt
werden.
Dadurch lassen sich Erkrankungen der Lunge mit
vermindertem oder vergrößertem Lungenvolumen
(Lungenüberblähung) und Erkrankungen mit Verengungen der Atemwege (Bronchien) wie z.B. Bronchitis oder Asthma bronchiale, erkennen. Diese Untersuchung wird in der Abteilung für Sportmedizin im
Bereich der Therapieabteilung im Untergeschoss
durchgeführt.
Brandschutz:
Wie Sie sich bei einem evtl. Brand in der Klinik
verhalten sollten, ersehen Sie aus dem Brandschutzplan, der sich in dieser Informationsbroschüre
befindet.
Kerzen und andere offene Feuer sind in der Klinik
aus Sicherheitsgründen strengstens verboten.
Bügeleisen:
Wenn Sie ein Bügeleisen und ein Bügelbrett wünschen, wenden sie sich bitte an die Stationsfrauen.
Informationen A – Z
Die Verwendung eigener Bügeleisen, Tauchsieder
und Kaffeemaschinen auf den Zimmern ist untersagt.
Cafeteria:
Die Cafeteria befindet sich im Aufenthaltsbereich
des Erdgeschosses. Neben Kaffee und Tee am Tage
erhalten Sie am Abend auch leichte alkoholische
Getränke wie Bier und Wein. Öffnungszeiten sind
Montag bis Freitag von 8.30 – 20.30 Uhr und Samstag/Sonntag von 9.30 – 19.30 Uhr.
Diätberatung – Ernährungsberatung:
In der Schüchtermann-Klinik sind Diätassistentinnen
tätig, die die Zubereitung der Mahlzeiten überwachen
und Ihre Ansprechpartner in Sachen Ernährung sind.
Von unseren Diätassistentinnen wird ein breit gefächertes Beratungs- und Schulungsprogramm
angeboten und durchgeführt. In Einzelberatungen,
Kleingruppenveranstaltungen, Vorträgen und besonders praxisnah in der klinikeigenen Lehrküche werden
theoretisch und praktisch die beim einzelnen Patienten angezeigten Ernährungsrichtlinien vermittelt.
Spezielle Schulungsprogramme bestehen für
die Bereiche Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Adipositas und Hypertonie.
Dopplerschalluntersuchungen (Doppler):
Mit Dopplerschall kann man schmerzlos und ungefährlich den Blutfluss im Bereich der Arme und
Beine (peripherer Doppler) prüfen und sehen, ob
Einengungen der Strombahn vorliegen.
Doppleruntersuchungen der Arme und Beine werden
im Erdgeschoss im EKG- Bereich vorgenommen. Bitte
achten Sie auf die Beschilderung mit der blauen Punktmarkierung und nehmen Sie im Warteraum Platz.
Duplexsonographie:
Die Duplexsonographie ist ein modernes Ultra-
schallverfahren mit dem man Venen und Arterien
schmerzlos und genau bildlich darstellen kann. Hierdurch können wichtige Aussagen zu Verengungen
oder Verschlüssen von Blutgefäßen gemacht werden. Der überwiegende Teil unserer Blutadern lässt
sich mit diesem schonenden Verfahren beurteilen.
Die Untersuchungen werden in der Echokardiographieabteilung im Untergeschoss durchgeführt.
Bitte folgen Sie der Ausschilderung zur Echokardiographie und orientieren sich hierbei an den gelben
Punktmarkierungen auf den Wegweisern.
Echokardiographie (Echo):
Bei der Echokardiographie wird durch Ultraschallwellen das Herz untersucht. Diese Untersuchung
ist ebenfalls schmerzlos und absolut ungefährlich
und gibt einen Eindruck in die Herzkammer- und
Herzklappenfunktion. Die Untersuchung wird
durchgeführt nach Terminvereinbarung. Bitte der
Ausschilderung zur Echokardiographie folgen (gelbe
Farbpunkte).
Elektrokardiogramm (EKG):
Das Elektrokardiogramm ist eine Aufzeichnung der
elektrischen Ströme des Herzens, die in Ruhe und
bei Belastung aufgenommen werden können. Sie
finden die EKG-Räume im Erdgeschoss, wenn Sie
den blauen Farbmarkierungen auf den Wegweisern
folgen. Bitte nehmen Sie im Warteraum Platz. Die
Belastungs-EKGs werden auf einem Fahrrad unter
ärztlicher Aufsicht vorgenommen. Nehmen Sie
eine Stunde vor und nach dieser Untersuchung
bitte nicht an herzbelastenden Anwendungen teil.
Weiterhin werden hier die 24-Stunden-EKGs und
24-Stunden-Blutdruckmessungen angelegt und
ausgewertet. Bitte vor dieser Untersuchung die Haut
nicht mit fetthaltigen Cremes einreiben.
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Informationen A – Z
Elektrophysiologische Untersuchung (EPU):
Die elektrophysiologische Untersuchung ist eine
Herzkatheteruntersuchung zur Analyse von Herzrhythmusstörungen anhaltender Art, die im Ruhe-,
Belastungs- oder Langzeit-EKG aufgefallen sind. Mit
Hilfe der eingebrachten „Elektrokatheter“ können
diese Rhythmusstörungen genauer analysiert werden und auch im Hinblick auf ihre Gefährlichkeit
genauer eingeschätzt werden. In bestimmten Fällen
kann mit Hilfe der eingebrachten Herzkatheter auch
eine Therapie der Herzrhythmusstörungen erfolgen,
wobei einzelne Leitungsbahnen verödet werden (Katheterablation), die für die Herzrhythmusstörungen
verantwortlich sind.
Energiesparen:
Energie ist nicht nur teuer, sondern wird auch knapp.
Helfen Sie uns bitte beim Sparen, gehen Sie mit dem
Lichtschalter, der Heizung und dem warmen Wasser
sorgsam um!
Ergotherapie
Krankheiten oder Behinderungen können sich auf
die Handlungsfähigkeit auswirken und das gesundheitliche Befinden beeinträchtigen. Durch Verbesserung, Wiederherstellung oder Kompensation der
beeinträchtigten Fähigkeiten und Funktionen soll
dem Patienten eine möglichst große Selbständigkeit
und Handlungsfreiheit im Alltag ermöglicht werden.
Neben geeigneten Übungen soll auch der Einsatz
von Hilfsmitteln dazu beitragen, dass die verbleibenden Fähigkeiten angepasst werden und so ein
Optimum an Rehabilitation erreicht wird.
Die jeweiligen Termine finden Sie in Ihrem Therapieplan und müssen vorrangig wahrgenommen
werden, da Ausweichtermine nicht zur Verfügung
stehen.
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Essenszeiten:
Die Mahlzeiten werden in den Speisesälen eingenommen, nachdem ihnen ein fester Sitzplatz an
einem nummerierten Tisch zugewiesen wurde.
Wir bitten Sie, zu den Mahlzeiten in angemessener
Bekleidung zu erscheinen. Nicht wünschenswert
ist das Tragen eines Bademantels. Frühstück und
Abendessen werden an einem Buffet ausgegeben.
Die Diätassistentinnen sind angewiesen darauf zu
achten, dass von Ihnen dabei die Ernährungsvorgaben (Kalorienzahl etc.) beachtet werden. Neben
den drei Hauptmahlzeiten werden noch kleine
Zwischenmahlzeiten an einem Buffet gereicht. Diese
Zwischenmahlzeiten sind in Ihrem Ernährungsplan
einkalkuliert und sollten deshalb auch in Anspruch
genommen werden. Sollten Sie an einer Mahlzeit
nicht teilnehmen können, melden Sie dieses bitte
unverzüglich der Schwester und der Serviererin.
Wenn Sie bettlägerig oder so geschwächt sind, dass
Sie nicht in den Speisesaal gehen können, werden
die Mahlzeiten auf Ihr Zimmer gebracht.
Fahrgeldrückerstattung:
Wenn der Kostenträger Ihres Aufenthaltes die Deutsche Rentenversicherung ist, haben Sie Anspruch
auf Fahrgeldrückerstattung. Geben Sie bitte die
Fahrkarten, IC-Zuschlagskarten und die Quittung für
den Koffertransport umgehend an der Rezeption ab.
Berentete Patienten haben keinen Anspruch auf
Erstattung des Koffergeldes. Die Auszahlung des
Fahrgeldes erfolgt aufgrund der Belege an der Rezeption. Auf diesen Termin werden Sie durch Ausruf
während der Essenszeiten aufmerksam gemacht.
Freizeitangebot:
Ihnen stehen mehrere Aufenthaltsräume für Ihre Freizeit zur Verfügung, ein Spielzimmer, ein Fernsehraum,
eine Cafeteria, ein Raum für kreatives Gestalten, und
Informationen A – Z
ein großer Aufenthaltsbereich. Im Park befinden sich
eine Außenschachanlage und eine Bocciabahn. Weitere Freizeitangebote werden Ihnen durch Freizeitpädagogen und Künstler unterbreitet. Daneben werden
auch Musik- und Unterhaltungsveranstaltungen sowie
im Sommer Grillabende angeboten.
Alle Termine für das Freizeitangebot werden an
Informationsständern im Eingangsbereich bekannt
gegeben. Die Rezeption hält Gesellschaftsspiele für
Sie bereit. Bitte erkundigen Sie sich dort auch nach
den Bocciakugeln und den Schachfiguren für die
Außenspielfelder.
Gäste-Appartements:
Es besteht die Möglichkeit, dass Sie Ihre Angehörigen in unserem Gästehaus oder Appartementhaus
in der Nähe unserer Klinik unterbringen und Sie
somit Ihren Aufenthalt in Bad Rothenfelde gemeinsam verbringen können. Wenn Sie hierzu noch weitere Auskünfte wünschen, können Sie sich unter der
Telefonnummer 616 bei der Leiterin Hotellerie oder
den Mitarbeitern des Empfangs erkundigen.
Gesundheitstraining:
Das Team der Schüchtermann-Klinik bietet Ihnen in
Vorträgen und Schulungen ein umfassendes Informationsprogramm.
Die Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen
Diätassistenz, Bewegungstherapie, Krankenpflege,
Medizin und Psychologie wollen Ihnen im Gesundheitstraining Herz- und Gefäßerkrankungen und
deren Risikofaktoren erklären, Untersuchungs- und
Behandlungsmöglichkeiten darstellen und Möglichkeiten zur Vorbeugung von Herz- und Kreislaufkrankheiten zeigen.
Die Veranstaltungen finden im Gesundheitstrainingsraum statt. Sie werden ärztlich verordnet und
Sie sind zum Besuch verpflichtet, da diese Vorträge,
Diskussionen und Beratungen Teil des Rehabilitationsprogramms sind.
Getränke:
Auf jeder Station stehen Trinkwasserspender kostenlos zur Verfügung. Bitte benutzen Sie Ihre Wasserkaraffe, die Sie im Speisesaal für eine Leihgebühr von
5,- EUR erhalten. Insbesondere an warmen Tagen ist
der Flüssigkeitsbedarf nach der Bewegungstherapie
erhöht, und Sie sollten reichlich von diesem Getränkeangebot Gebrauch machen. Eingeschränkt
werden muss die Trinkmenge allerdings bei Patienten, die unter einer Herzschwäche leiden und
individuell beraten werden.
Gewichtsmessung:
Bitte wiegen Sie sich laut ärztlicher Anordnung mit
immer gleicher leichter Kleidung (Trainingsanzug)
und tragen Sie die Werte bitte in Ihr Protokoll ein.
Notieren Sie auch Ihr Ausgangsgewicht vor Beginn
der aktuellen Krankheitsphase!
Gruppeneinteilung:
Für die Durchführung der Bewegungstherapie
werden Patienten mit vergleichbarer Belastbarkeit
aus organisatorischen Gründen in Gruppen zusammengefasst. Die Abkürzungen TG (Trainingsgruppe)
bzw. ÜG (Übungsgruppe) beinhalten, dass Sie an
einem Programm mit Ergometertraining, Gymnastik, Schwimmen oder Wassergymnastik teilnehmen. In den Hockergruppen (HG) stehen funktionelle Gymnastik sowie regelmäßige Spaziergänge
im Vordergrund, um das Herz-Kreislaufsystem zu
stabilisieren. Daneben gibt es für alle Patienten
ein umfangreiches Angebot balneo-physikalischer
Behandlungen. Patienten mit Durchblutungsstörungen der Beine (arterielle Verschlusskrankheit)
erhalten ein besonderes Therapieprogramm in der
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Informationen A – Z
AVK- Gruppe in Form von Gefäßgymnastik und
Laufbandtraining.
Hausordnung:
Im gesamten Klinikbereich ist das Rauchen verboten. Von 22.30 – 6.00 Uhr muss absolute Nachtruhe
eingehalten werden, und jeder Patient sollte unaufgefordert sein Zimmer aufgesucht haben.
Eine Verlängerung der Ausgehzeit ist nur bei besonderen Veranstaltungen im Ort ausnahmsweise
möglich. Ein Verstoß gegen die Hausordnung kann
einen Klinikverweis nach sich ziehen. Wir müssen
darauf achten, dass durch undiszipliniertes Verhalten andere Patienten nicht gefährdet bzw. belästigt
werden.
Herzgruppe (Ambulante Herzgruppe):
Nach der Rehabilitation in der Schüchtermann-Klinik
sollten Sie eine ambulante Herzgruppe an ihrem
Wohnort aufsuchen zur Fortsetzung der Bewegungstherapie und Gesundheitserziehung. Entsprechende Anschriften und Empfehlungen erhalten Sie
von unseren Bewegungstherapeuten und betreuenden Ärzten, die auch einen Antrag ausfüllen für
die Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen
oder Rentenversicherungsträger. Für Patienten aus
Bad Rothenfelde, Dissen und Hilter sind mehrere
Herzgruppen an der Schüchtermann-Klinik angesiedelt. Ansprechpartner für weitere Auskünfte ist
unser Leitender Sportlehrer Herr Schlierkamp.
Herzkatheter:
Sowohl von der Vene als auch von der Arterie aus
können bei besonderen Fragestellungen Herzkatheteruntersuchungen notwendig sein, auf die
die Schüchtermann-Klinik/Herzzentrum OsnabrückBad Rothenfelde spezialisiert ist. Es handelt sich
dabei um Eingriffe mit geringem Risiko. Über die Art
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der Katheteruntersuchung, über deren Notwendigkeit und Aussage und auch über mögliche Komplikationen klärt sie der Stationsarzt vorher gründlich
auf. Erst nach dieser Aufklärung gibt der Patient
sein mündliches und schriftliches Einverständnis zur
Durchführung der Herzkatheteruntersuchung. Bei
der Einschwemmkatheteruntersuchung handelt es
sich um eine risikoarme Untersuchung von der Vene
aus, um die Pumpfunktion des Herzens in Ruhe und
bei Belastung zu beurteilen.
Bei der Herzkranzarteriendarstellung (Koronarangiographie) wird der Herzkatheter von einer
Arterie aus eingeführt. Durch Kontrastmittelinjektion über den Katheter werden die Herzkranzarterien und die Herzkammern dargestellt. Die dabei
angefertigten Aufnahmen zeigen genau, an welchen
Stellen und in welchem Ausmaß Arterien eingeengt
oder verschlossen sind, und wo Herzinfarktnarben
im Herzmuskel liegen. Diese Erkenntnisse sind unerlässlich für die Entscheidung zur Herzoperation oder
Ballonaufweitung (PTCA). Diese Eingriffe werden
auch in der Schüchtermann-Klinik durchgeführt.
Nach der Untersuchung sind ein Druckverband für
ca. 6 Stunden über dem Zugang an der Arterie und
Bettruhe bis zum Folgetag unumgänglich.
Herzoperationen:
In der Schüchtermann-Klinik/Herzzentrum Osnabrück-Bad Rothenfelde werden Herzoperationen
durchgeführt. Nach der Behandlung auf der Herzchirurgischen Intensivstation und Überwachungsstation erfolgt die nahtlose Verlegung zur Rehabilitationsstation in die Anschlussheilbehandlung.
Herzschrittmacher/Herzdefibrillatoren:
Die Einpflanzung dieser Aggregate wird in der Herzchirurgie und Kardiologie von Spezialisten gemeinsam vorgenommen. Die Nachsorge erfolgt über
Informationen A – Z
unsere Ambulanz oder bei anderen Kardiologen in
deren Praxis oder im Heimatkrankenhaus in festgelegten Zeitintervallen.
Die Entscheidung für diese komplexe Behandlung
erfordert gründliche Voruntersuchungen und wird
ausführlich mit dem Patienten besprochen ebenso
wie besondere Verhaltensweisen nach der Implantation.
haltsbereich des Erdgeschosses gegenüber der Cafeteria. Dieser Raum ist für Patienten, die am „Kreativen Gestalten“ teilnehmen, ständig zugänglich.
Die Zeiten für die Anleitung durch Pädagogen und
Künstler werden an den Informationstafeln bekannt
gegeben.
Weitere Informationen finden Sie auf einer Sonderseite in dieser Broschüre.
Informationstafeln:
Auf allen Stationsfluren befinden sich Informationstafeln, die unter der Rubrik „Aktuelles“ wichtige
Mitteilungen, z.B. Terminänderungen von Visiten
ankündigen. Informieren Sie sich täglich!
Weitere Informationstafeln finden Sie im Eingang
zum Speisesaal.
Kurkarte:
Patienten der Rehabilitationsabteilung finden
in Ihrem Postfach am Tag nach der Anreise eine
Kurkarte, die Ihnen freien Zugang gibt zu Kureinrichtungen wie Kurpark und Kurhaus. Sie erhalten
außerdem eine Ermäßigung auf Veranstaltungen
der Kurverwaltung.
Intensivstation:
Die Schüchtermann-Klinik verfügt über modern eingerichtete Intensiv- und Überwachungsstationen.
Diese Einrichtungen werden Sie nur im Notfall oder
nach einer Herzkatheteruntersuchung kennen lernen, wenn eine Überwachung Ihres Herzrhythmus
und Ihres Kreislaufes durch Geräte vorübergehend
notwendig ist. Dies wird dann auf den Stationen 1,
6 oder 7 durchgeführt.
Labor:
Im klinisch-chemischen Labor werden alle Blutuntersuchungen durchgeführt. Gelegentlich müssen
Sie zu bestimmten Untersuchungen direkt ins Labor
gehen. Es befindet sich im Untergeschoss (Wegweiser mit roten Farbmarkierungen beachten!).
Krankengymnastik/Physiotherapie:
Die Krankengymnastik findet nach Verordnung des
Arztes in der Therapieabteilung statt. Bei Bettlägerigkeit kommt der/die Physiotherapeut/in zu Ihnen
auf das Zimmer.
Kreatives Schaffen:
Das „Kreative Schaffen“ soll Ihnen Wege für eine
sinnvolle Freizeitgestaltung aufzeigen und zu einer
psychischen Entspannung beitragen. Der Raum für
das„Kreative Gestalten“ befindet sich im Aufent-
Langzeit-EKG /Langzeit-Blutdruckmessung:
Auf einem Speicher werden über 24 Stunden die
Herzstromkurven oder die Blutdruckwerte aufgezeichnet, um bedrohliche Rhythmusstörungen
oder Blutdruckschwankungen aufzudecken und
die medikamentöse Behandlung zu überprüfen. Sie
sollten sich dabei normal körperlich belasten und
auf den Begleitzettel eine Notiz schreiben, falls Sie
sich besonders belasten, falls Sie sich nicht wohl
fühlen oder falls Sie Störungen der Herzschlagtätigkeit bemerken. Das Anlegen der Messgeräte erfolgt
in der EKG-Abteilung, die Sie anhand der mit blauen
Farbmarken gekennzeichneten Wegweiser finden.
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Informationen A – Z
Lehrküche:
Die Teilnahme an der Lehrküche wird im allgemeinen ärztlich verordnet. Interessierte Patienten
können sich darüber hinaus bei den Diätassistentinnen melden, die bei Bedarf auch Partnerberatungen
ermöglichen.
werden. Patienten mit anderen eisenhaltigen Implantaten oder Verletzungen durch Metallsplitter
sollten nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt untersucht werden.
Die Untersuchungsräume befinden sich im Ambulanzbereich im Untergeschoss.
Lungenfunktion:
Bei verschiedenen Erkrankungen der Lunge und der
Bronchien kommt es zu einer Verschlechterung der
Leistungsfähigkeit dieser Organe, was sich für den
Patienten meistens in Form von Luftnot bemerkbar
macht. Die Einschränkung der Leistungsfähigkeit
der Lunge und der Bronchien kann durch Atemtests
(Lungenfunktionsprüfung) gemessen werden. Diese
Untersuchung wird in der EKG- Abteilung durchgeführt, die auf den Hinweisschildern durch blaue
Farbpunkte hervorgehoben ist.
Medikamente:
Die Medikamente werden in Plastikschälchen mit
4 Fächern für die Einnahme „morgens, mittags,
abends und nachts“ aufgestellt. Bitte nehmen Sie
die Medikamente zu oder unmittelbar nach den
Mahlzeiten ein, falls nicht anders vom Arzt verordnet. Marcumartabletten nehmen Sie so ein, wie es in
Ihrem roten Ausweis vom Arzt notiert worden ist. In
diesen Ausweis werden auch die aktuellen Blutgerinnungswerte eingetragen.
Die Medikamentenzusammenstellung wird Ihnen im
Laufe des Aufenthalts vom Ärzteteam erklärt. Die in
der Schüchtermann-Klinik am häufigsten verordneten Medikamente sind nach wichtigsten Wirkungen
und Nebenwirkungen in dieser Broschüre aufgeführt (Medikamente – Wirkung und Nebenwirkung).
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie
sich an das Ärzteteam Ihrer Station.
Magnetresonanztomographie (MRT)/
Kernspintomographie:
Mit der Magnetresonanztomographie werden
Schnittbilder erzeugt. Das Verfahren basiert auf
dem Prinzip der Magnetresonanz. Mit Hilfe eines
starken Magnetfeldes werden Wasserstoffteilchen magnetisch ausgerichtet. Durch zusätzliches
Einbringen von Hochfrequenzfeldern (die für die
Klopf- und Brummgeräusche verantwortlich sind)
können die verschiedenen Gewebe aufgrund ihrer
unterschiedlichen magnetischen Wechselwirkungen
differenziert werden. Die bei der MRT verwendete elektromagnetische Strahlung ist, ähnlich wie
Radiowellen, viele Größenordnungen kleiner als
Röntgenstrahlen, weshalb keine Strahlenbelastung
entsteht. Da es sich um ein starkes Magnetfeld handelt, müssen alle metallischen Gegenstände vor der
Untersuchung abgelegt werden. Patienten mit
Herzschrittmacher sollen generell nicht untersucht
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Mittagsruhe:
Von 13.00 – 14.00 Uhr ist therapiefreie Zeit. Gehen Sie
bitte auf Ihr Zimmer und ruhen Sie sich aus. In dieser
Zeit wird Ihr Arzt Sie zur täglichen Visite aufsuchen.
Nachtruhe:
Ab 22.30 Uhr ist Nachtruhe. Bitte halten Sie sich
dann nur noch auf dem eigenen Zimmer auf.
Nichtrauchertraining:
Für Patienten, die zum Zeitpunkt der Aufnahme in
die Klinik noch rauchen bzw. im Nichtrauchen noch
Informationen A – Z
nicht sicher sind, haben die Psychologen ein Nichtrauchertraining organisiert, das ärztlich verordnet
wird. Die Teilnahme ist verpflichtend. In Ihrem Therapieplan werden die Zeiten für das Nichtrauchertraining eingetragen. Sie können sich auch selbst zu
einem Trainingskurs bei den Psychologen anmelden,
indem Sie dies auf dem von der psychologischen
Abteilung ausgehändigten Fragebogen ankreuzen.
Parkplatz:
Ihren PKW können Sie auf dem großen, beleuchteten Zentralparkplatz an der Ulmenallee, ca. 200 m
von der Klinik entfernt parken.
Bitte beachten Sie das Parkverbot auf den Personalparkplätzen und Krankenwagenzufahrten. Sonst
kann es passieren, dass Ihr PKW kostenpflichtig
abgeschleppt wird.
Patientenaufklärung:
Sie werden im Rahmen der Visiten, bei Aufnahmeund Entlassungsgespräch vom Ärzteteam Ihrer
Station über Untersuchungsergebnisse, Änderungen
der Medikamente und andere Behandlungsempfehlungen informiert. Vor einer Herzkatheteruntersuchung, einer Ultraschalluntersuchung über die
Speiseröhre, einer elektrischen Kardioversion mittels
Stromstoß, einer Entlastungspunktion oder einer
MRT-Untersuchung ist eine schriftliche und mündliche Aufklärung durch das Ärzteteam notwendig.
Erst wenn Sie ausreichend informiert wurden und
einverstanden sind, sollten Sie dies durch Ihre Unterschrift auf dem Aufklärungsbogen zeigen.
Patientenfragebogen:
Sie erhalten einen Patientenfragebogen eine Woche vor Ihrer Abreise. Es ist für uns sehr wichtig zu
erfahren, welchen Eindruck Sie von unserer Klinik
gewonnen haben. Aus diesem Grund bitten wir Sie,
den Fragebogen einen Tag vor Ihrer Abreise ausgefüllt beim Empfang abzugeben. Für eventuelle
Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind
wir Ihnen dankbar. Ihre Daten werden nicht personenbezogen ausgewertet und auch nicht an Dritte
weitergegeben.
Personenaufzug:
Beim Schließvorgang der Aufzugstür vermeiden Sie
bitte, durch Einwirkung mit Fuß, Hand oder Gegenständen den Aufzug zu stoppen, weil hierdurch erhebliche Schäden und Sicherheitsrisiken entstehen.
Sollte trotzdem der Personenaufzug einmal stehen
bleiben, verhalten Sie sich bitte ruhig und drücken
Sie die Notklingel. Sie werden dann kurzfristig von
der technischen Bereitschaft des Hauses befreit. Der
Aufzug am Ende Ihres Stationsflures führt über alle
Stationen bis in die Therapieabteilung.
Postfach:
An Ihrem Schlüsselbund befindet sich der Schlüssel
zu Ihrem Postfach. Die Postfachnummer ist identisch mit Ihrer Zimmernummer. Die täglich eintreffende Post und Ihre Zeitung wird in Ihr Postfach
sortiert. Freitags ab 18.00 Uhr finden Sie hier den
Behandlungsplan der kommenden Woche. Außerdem finden Sie in diesem Fach hausinterne Mitteilungen. Bitte überprüfen Sie täglich den Inhalt Ihres
Postfaches. Benutzen Sie dieses Fach nicht zur Aufbewahrung von Wertgegenständen. Ausgehende
Post können Sie beim Empfang abgeben.
Psychologische Abteilung:
Einzel- und Gruppengespräche, Autogenes Training,
Entspannungstraining, Raucherentwöhnung, Verhaltenstraining für Übergewichtige und Gesprächsgruppen zur Stressbewältigung werden durch die
Psychologen durchgeführt. Die Psychologische
35
Informationen A – Z
Abteilung mit Räumen für Gruppentherapien und
Gesundheitstraining befindet sich im Anbau auf der
Höhe des 1. Obergeschosses (Station 1), erreichbar
mit dem Fahrstuhl, der von jeder Station auch zur
Therapieabteilung führt. Bitte den Ausschilderungen
mit dem Logo Gesundheitstraining auf den Wegweisern folgen! Informationen und Beratungsgespräche
bei beruflichen Problemen, zu Fragen der Berentung
und zum Schwerbehindertenausweis erhalten Sie
vom Sozialdienst, der sich ebenfalls in der Psychologischen Abteilung befindet (s. Stichwort Sozialdienst). Terminvereinbarungen für den Sozialdienst
erfolgen direkt bei den Sozialarbeitern, Tel. 534,
oder über die Psychologische Assistentin, Tel. 617,
die auch Anmeldungen zu psychologischen Einzelgesprächen und Gruppen von montags bis freitags
11.00 – 11.30 Uhr entgegennimmt.
INR- Schulung:
Für Patienten, die lebenslang Marcumar einnehmen
müssen (wie z.B. nach operativem Einsetzen einer
künstlichen Herzklappe), wird bei uns eine Schulung
zur Selbstbestimmung des INR-Wertes angeboten.
Der INR-Wert wird mit einem handlichen Gerät
ermittelt, ähnlich wie die Blutzuckerbestimmung
beim Diabetiker. Die Kosten für das Gerät werden in
der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Interessierte Patienten melden sich bitte
bei der Stationsschwester bzw. beim Stationsarzt.
Rauchverbot:
Im gesamten Klinikbereich gilt ein absolutes Rauchverbot. Hierzu gehören auch die Cafeteria mit Terrasse, die Außen- und Parkanlagen, die Patientenzimmer
und die Treppenzone vor dem Klinikhaupteingang.
Nichtbeachtung dieser Vorschrift kann zur vorzeitigen
Entlassung des Patienten aus disziplinarischen Gründen führen wegen Verstoßes gegen die Hausordnung.
36
Reinigung:
Ihr Zimmer wird werktäglich gereinigt. Handtücher
werden zweimal wöchentlich gewechselt, die Bettwäsche wöchentlich.
Röntgen:
Röntgenbilder vom Brustraum zur Beurteilung von
Herz und Lunge werden in der Röntgenabteilung
angefertigt.
Die Röntgenabteilung ist auf den Hinweisschildern
durch einen grünen Punkt gekennzeichnet.
Rollstuhlfahrer:
Am Haupteingang der Klinik befindet sich außen ein
Fahrstuhl für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer. Ein
Fahrstuhl am Ende des Stationsflures führt von der
Station direkt in die Therapieabteilung. Außerdem
erreichen Sie die Aufenthaltszone über einen Rollstuhlaufzug. Von der Aufenthaltszone aus gelangen
Sie ebenerdig in den Klinikpark und auf die Straße.
Schlaflabor:
Man weiß, das ca. 50% – insbesondere der männlichen
– Bevölkerung im Schlaf schnarchen. Man schätzt,
dass ein kleiner Anteil hiervon, insbesondere Männer
zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr, an einer begleitenden schlafbezogenen Atmungsstörung (Schlafapnoe) leidet, welche zu nächtlichen Atemstillständen
während des Schlafes mit Auswirkungen auf das
Herz-Kreislaufsystem führt. Die Verdachtsdiagnose
kann gestellt werden mit einem Meßsystem, welches
ähnlich wie ein Langzeit-EKG mittels Klebeelektroden
am Körper befestigt wird. Das Aufzeichnungsgerät in
Größe eines Taschenbuches schränkt die Bewegungsfreiheit nicht nennenswert ein. Die Aufzeichnung geschieht automatisch während des Nachtschlafes. Das
Anlegen des Messgerätes erfolgt in der EKG-Abteilung
(Orientierungshilfe blauer Punkt).
Informationen A – Z
Schlüsselbund/Transponder:
Auf dem Schlüsselanhänger steht die Zimmernummer. Mit dem Transponder können Sie Ihre Zimmertür öffnen. Ein Schlüssel gehört zu Ihrem Postfach.
Die Zimmernummer und Ihre Postfachnummer
sind identisch. Der weitere Schlüssel passt zum
abschließbaren Fach in Ihrem Zimmer.
Schmerzmessung
Um festzustellen, ob Ihre medikamentöse Schmerztherapie ausreichend ist, werden Sie von den Pflegekräften angeleitet Ihre Schmerzintensität 3-mal
täglich anhand einer Skala von 0 (für keine Schmerzen) bis 10 (für stärkste vorstellbare Schmerzen) zu
beurteilen und auf dem Schmerzprotokoll zu dokumentieren. In Abhängigkeit von den Ergebnissen
wird Ihre medikamentöse Therapie angepasst.
Schüchtermann:
Die Klinik ist benannt nach Heinrich Schüchtermann,
der 1839 in Recklinghausen geboren wurde und
das Uhrmacherhandwerk erlernte. Als bedeutender
Industrieller des Bergbaus in Dortmund hatte er
bereits zu Lebenszeiten einen Ruf als Förderer und
Wohltäter. Er gründete die „Bad Rothenfelder Solbad- und Saline- AG“, aus der 1973 die Schüchtermann-Klinik ihren Ursprung nahm.
Schweigepflichtentbindung:
Alle Ärzte und Mitarbeiter der SchüchtermannKlinik unterliegen der Schweigepflicht und dem
Datenschutz. Sie können die Ärzte von Ihrer
Schweigepflicht entbinden durch Unterzeichnung
einer entsprechenden Erklärung, die Ihnen von der
Schwester vorgelegt wird.
Schwerbehindertenausweis:
Antragsformulare und Beratungen zum Schwerbe-
hindertenausweis erhalten Sie beim Sozialdienst in
der Psychologischen Abteilung. Die Sprechzeiten zur
Schwerbehinderten-Beratung sind mittwochs und
freitags in der Zeit von 15.30 – 16.15 Uhr im Raum
166.
Schwimmbad:
Die Erlaubnis zur Benutzung des Schwimmbades
wird vom Arzt verordnet. Während der Therapiezeiten stehen Ihnen das Schwimmbad und alle anderen Therapieeinrichtungen nur unter Aufsicht des
Personals zur Verfügung. Darüber hinaus können
gut belastbare Patienten am Wochenende von 8.00
– 12.00 Uhr das Schwimmbad unter DLRG-Aufsicht
benutzen. In diesen Fällen befindet sich auf dem
Therapieplan ein entsprechender Hinweis. Da das
Schwimmen eine erhebliche körperliche Belastung
darstellt und das Herz überfordern kann, werden
viele Patienten nicht am Schwimmtraining teilnehmen.
Sozialdienst:
Die Sozialarbeiter haben ihr Büro in der psychologischen Abteilung.
Ein Schwerpunkt des Sozialdienstes sind Informationen und Beratungen zum Problemfeld „Erkrankung
– Arbeitsplatz“. Darüber hinaus können Fragen zur
Berentung angesprochen werden. Des weiteren sind
Ihnen die Sozialarbeiter behilflich bei der Erlangung
von ambulanten Hilfen nach Abschluss der Heilmaßnahme. Der Sozialdienst hat eine offene Sprechstunde mittwochs und freitags von 15.30 – 16.15 Uhr im
Raum 166 (Psychologische Abteilung).
Spiroergometrie:
Die Spiroergometrie ist ein Belastungstest (auf dem
Fahrradergometer oder Laufband) zur Bestimmung
der körperlichen Leistungsfähigkeit. Neben der
37
Informationen A – Z
Aufzeichnung von Puls, Blutdruck und EKG werden
über eine Atemmaske auch die Sauerstoffaufnahme
und Kohlendioxidabgabe gemessen. Es lassen sich
somit Einschränkungen der Herz-Kreislauf-Arbeit
und der Atemfunktion erkennen. Die gewonnenen Daten dienen zusätzlich der Steuerung Ihres
Trainingsprogramms. Diese Untersuchung wird
im Therapiebereich in der Abteilung Sportmedizin
durchgeführt.
Sprechzeiten:
Sollten sich in begründeten Fällen Fragen oder
Probleme ergeben, die nicht im Rahmen der Stationsvisiten zu klären sind, haben Sie die Möglichkeit,
unsere leitenden Mitarbeiter persönlich zu sprechen. Zur Terminabstimmung melden Sie sich bitte
am Empfang der Therapieabteilung und schildern
Sie dort in groben Zügen Ihr Anliegen, damit sich
Ihr gewünschter Gesprächspartner entsprechend
vorbereiten kann.
Station:
Die Stationen 2, 3, 4 und 5 werden jeweils geführt
von Stationsärzten, einem Oberarzt und mehreren
Pflegekräften. Die Namen der Mitarbeiter entnehmen
Sie bitte der Tafel neben dem Stationsarztzimmer
und dem Schwesternzimmer. Alle Mitarbeiter der
Schüchtermann-Klinik tragen ein Namensschild.
Der Stationsarzt ist werktags 8.00 – 16.30 Uhr in der
Klinik zu erreichen. Danach, an Wochenenden und
Feiertagen wird er durch den diensthabenden Arzt
vertreten. Zwei Ärzte sind immer in Dienstbereitschaft in der Klinik anwesend. Die diensthabenden
Krankenschwestern/-pfleger sind immer zu erreichen
durch den Schwesternruf (Klingel) an Ihrem Bett. Ein
weiterer Schwesternruf befindet sich in Ihrer Nasszelle und im Flur. An Werktagen sind die Stationen 2,
3, 4, und 5 von 6.00 – 18.00 Uhr besetzt. Von 18.00
38
– 20.00 Uhr befindet sich die diensthabende Pflegekraft auf Station 3 und 4. An Wochenenden sind die
Stationen 2 und 4 von 6.00 – 20.00 Uhr besetzt. In
der Nacht finden sie die/den diensthabende/n Krankenschwester/ -pfleger auf der Station 1.
Stimm- und Sprachtherapie:
Für Patienten mit Sprachbehinderungen oder Lähmungen (z.B. nach Schlaganfall) erteilt eine Logopädin Unterricht. Die Sprechtherapie wird auf dem
Patientenzimmer durchgeführt. Die jeweiligen Termine finden Sie in Ihrem Therapieplan und müssen
vorrangig wahrgenommen werden, da Ausweichtermine nicht zur Verfügung stehen.
Telefon:
Seitlich im Durchgang zur Cafeteria befindet sich ein
Münzfernsprecher. Die Benutzung von Handys ist
in der Klinik aus medizinischen Sicherheitsgründen
untersagt.
Weitere Informationen zum Telefon finden Sie in
dieser Broschüre.
Therapieabteilung:
Die Therapieabteilung im Untergeschoss kann
erreicht werden über einen Aufzug, der von jeder
Station direkt in die Abteilung führt, und über eine
Treppe am Eingang zur Badeabteilung, wo sich
auch die Anmeldung befindet. Zu den Behandlungen in der Badeabteilung gehen Sie bitte im
Trainingsanzug oder im Bademantel. Handtücher
sind vorhanden und brauchen nur zum Schwimmen
mitgebracht zu werden. Bitte nehmen Sie Platz vor
den Therapieräumen und warten Sie, bis Sie zu den
Behandlungen aufgerufen werden. Bitte informieren
Sie das Therapieplanungsbüro oder Ihren Therapeuten, wenn Sie Termine nicht einhalten können
oder Behandlungen ausfallen müssen. Ihr Thera-
Informationen A – Z
peut wird sich um eine Terminverlegung bemühen.
Terminänderungen werden in der Anmeldung der
Therapieabteilung vorgenommen.
Bitte gehen Sie nach der Soleinhalation für etwa eine
halbe Stunde nicht nach draußen. Halten Sie auch
auf jeden Fall die nach den Anwendungen vorgeschriebenen Ruhezeiten ein. Die Therapiezeiten sind
Montag bis Freitag von 7.00 – 12.00 Uhr und von
14.00 – 17.00 Uhr.
Oft wird von Patienten der Wunsch geäußert, Termine
nur auf den Vormittag oder Nachmittag zu legen. Diesem Wunsch kann aus therapeutischen und organisatorischen Gründen nicht entsprochen werden.
Therapieplan:
Dem Therapieplan können Sie Ihre Gruppeneinteilung, die vorgesehenen Therapiemaßnahmen und
Therapiezeiten entnehmen. Dieser Plan ist nicht
starr, er wird Ihren Bedürfnissen und Befunden angepasst. So können auch Behandlungen, die Sie offensichtlich nicht vertragen oder Sie überlasten, durch
den Stationsarzt gestrichen oder ersetzt werden. Die
Änderungen werden in der Anmeldung der Therapieabteilung vorgenommen. Den geänderten Plan
erhalten Sie kurzfristig auf der Station ausgehändigt
oder er liegt in Ihrem Postfach. Bringen Sie bitte zu
allen Therapieanwendungen Ihren Therapieplan mit,
auch zur psychologischen Therapie, zur Rehaberatung und zum Gesundheitstraining, da Ihre Teilnahme testiert wird. Halten Sie bitte die Termine pünktlich ein. Verspätungen können nicht ausgeglichen
werden. Überschneidungen mit anderen Terminen
sind manchmal unvermeidbar. Die Therapieabteilung wird sich in solchen Fällen bemühen, Termine zu
verlegen. Arztvisiten, Untersuchungen und Gesundheitstraining haben Vorrang vor Therapien.
Ihren ersten Therapieplan bekommen Sie bei der
Visite vom Stationsarzt ausgehändigt.
Trainingsherzfrequenz:
Allen gut belastbaren Patienten wird am Ende
des Reha-Aufenthaltes ihre persönliche Trainingsherzfrequenz mitgeteilt. Diese wird während des
Belastungs- EKGs ermittelt und stellt das ideale
Belastungsniveau dar. Sie sollten ihre Trainingsfrequenz 4-5 mal wöchentlich beim Ausdauertraining
durch Gehen, Walking, Radfahren, Schwimmen etc.
erreichen.
Unfall:
Bei einem Unfall auch mit leichteren Verletzungen
melden Sie sich bitte sofort bei der diensthabenden
Schwester oder beim diensthabenden Arzt. Sie genießen bei Unfällen in der Klinik und im Rahmen der
Therapie einen Unfallversicherungsschutz.
Verwaltung:
Die Verwaltung befindet sich im Erdgeschoss. Sie
ist zuständig für alle Fragen der Abrechnung, der
Auszahlung des Fahrgeldes und für die Zimmerzuteilung. Bescheinigungen über die Aufenthaltsdauer werden Ihnen von den Mitarbeiterinnen der
Patientenaufnahme ausgestellt.
Visiten:
Täglich erfolgt eine Visite durch den Stationsarzt
werktags in der Zeit zwischen 13.00 und 14.00 Uhr.
Wöchentlich kommt der Oberarzt, gelegentlich
auch der Chefarzt, zur Visite. Die Termine für die
Oberarztvisite entnehmen Sie bitte Ihrem Therapieplan. Zur Visite sollten Sie nur leicht bekleidet sein,
da Sie oftmals durch den Arzt untersucht werden
müssen. Sie können sich zur Visite auf einem Zettel
Stichworte zu Fragen notieren, die Sie gerne von
den Ärzten beantwortet haben möchten. Im Rahmen der Visite werden Sie vom Arzt über die Untersuchungsbefunde aufgeklärt und es wird Ihnen die
39
Informationen A – Z
Behandlung erläutert. Bei der letzten Visite vor Ihrer
Abreise wird die Frage der künftigen Arbeitsfähigkeit
und Belastbarkeit angesprochen und entschieden.
Wann melde ich mich sofort bei der Schwester
oder beim Arzt?
Immer dann, wenn es Ihnen plötzlich schlecht geht,
wenn z.B. Druck hinter dem Brustbein auftritt oder
sich Kurzatmigkeit einstellt in Ruhe oder bei körperlicher Belastung, wenn Sie Herzstolpern und -rasen
verspüren, wenn plötzlich Schwindel oder Kollaps
auftreten. Eine Rufanlage können Sie von Ihrem Bett
aus oder in Ihrer Nasszelle betätigen.
Waschmaschine und Trockner:
Für die Benutzung der Waschmaschine und des
Trockners können Sie Münzen an der Rezeption
erwerben. Der Waschraum befindet sich auf der
Station 5 in Raum 529.
Wertgegenstände:
Ihre Wertgegenstände sollten Sie im Safe des Empfangs deponieren. Für Gegenstände, die aus Ihrem
Zimmer entwendet werden, kann der Klinikträger
keine Haftung übernehmen.
Wie bereiten Sie Ihre Abreise vor?
Vor der Abreise erfolgen noch einige Abschlussuntersuchungen (laut Therapieplan) und ein Abschlussgespräch mit Ihrem Stationsarzt. Diesen Termin
können Sie einem Aushang an der Info-Tafel auf dem
Stationsflur entnehmen.
Der Stationsarzt wird mit Ihnen besprechen, ob
und ggf. zu welchem Zeitpunkt Sie Ihre berufliche
Tätigkeit wieder aufnehmen können, welche Medikamente Sie in Zukunft weiter einnehmen müssen
und ob Sie die Bewegungstherapie in einer ambulanten Herzgruppe fortführen sollen. Die wichtigsten
40
Informationen wird Ihnen der Stationsarzt in einem
kurzgefassten vorläufigen Bericht an Ihren Hausarzt
mitgeben. Der ausführliche Entlassungsbericht wird
Ihrem Hausarzt etwas später zugehen. Die mitgebrachten Befunde fordern Sie bitte bei Ihrem Stationsarzt oder bei Ihrer Stationsschwester zurück. Vor
der Abreise geben Sie bitte Ihren Therapieplan und
alle Messprotokolle im Schwesternzimmer Ihrer Station ab. Wenn Sie mit der Bahn nach Hause fahren,
setzen sie sich bitte einige Tage vorher mit der Rezeption in Verbindung zur Regelung der Kofferausgabe
und weiterer Formalitäten. Bitte räumen Sie Ihr Zimmer am Abreisetag bis ca. 8.00 Uhr. Ihren Zimmerschlüssel geben Sie bitte bei der Rezeption ab.
Wochenendregelung:
Der Samstag und Sonntag steht Ihnen zur freien
Verfügung. Sie werden allerdings wie an jedem
anderen Tag um 7.00 Uhr durch die Schwester
geweckt und wir bitten Sie, die vorgeschriebenen
Zeiten für die Mahlzeiten einzuhalten. Im Ausnahmefall melden Sie sich von einer Mahlzeit rechtzeitig
bei der Schwester und bei der Serviererin ab.
Zwischenmahlzeiten stehen vor- und nachmittags
im Restaurant für Sie bereit.
Blutentnahmen, Blutdruckmessungen, EKG-Schreibungen und Verbandwechsel erfolgen an Sonn- und
Feiertagen durch die Schwestern auf der Station 3
und 4 zu folgenden Zeiten:
Blutabnahmen
7.15 – 7.45 Uhr
Verbandwechsel
9.30 – 11.00 Uhr
EKG schreiben und
Blutdruck messen
11.00 - 11.30 Uhr
Spritzen
8.00 Uhr und 17.00 Uhr
Erläuterungen zur Therapiekarte
Balneo-Physikalische Behandlungsmaßnahmen
Massage:
Eine von der Hand des Masseurs ausgeführte Behandlung zur mechanischen Beeinflussung von Haut
und Muskulatur, um Verspannungen zu lösen. Spezielle Formen der Massage sind die Teilmassage, die
Unterwassermassage und die Bindegewebsmassage.
Hydrojet:
Der Benutzer liegt entspannt auf einer flexiblen
Auflage, die das wohlig warme Wasser im Hydrojet
bedeckt. In kreisenden Bewegungen werden aus
Düsen Wasserstrahlen gegen die Unterseite der Liegefläche und somit gegen den Körper gerichtet. Die
Druckstärke sowie die Behandlungsbereiche können
individuell angewählt werden.
Bestrahlung/Elektrotherapie
Mit elektrisch erzeugter Wärme, Schallwellen
oder Strahlung wird auf tiefere Körperstrukturen
(Muskeln, Sehnen, Knochen) schmerzlindernd,
entzündungshemmend und muskelentspannend
eingewirkt. Als Behandlungsmethoden werden
eingesetzt: Heißluft, Rotlicht, Blaulicht, Ultraviolettlicht, Ultraschall und verschiedene Stromanwendungen.
Jobstmassage:
Durch wiederholtes Aufblasen luftgefüllter Manschetten wird der venöse Rückfluss des Blutes
gefördert und eine Wassereinlagerung in den Beinen
bei Venenerkrankung (Venenentnahme nach Herzoperation) positiv beeinflusst (kann nicht verordnet
werden bei schweren arteriellen Durchblutungsstörungen).
Lymphdrainage:
„Physikalische Entstauungstherapie“
Die Drainage ist eine von Hand ausgeführte Spezialbehandlung mit dem Ziel, Ödeme und Lymphstauungen zu beseitigen.
Aufsteigende Armbäder:
Durch zunehmende Erwärmung des Wassers tritt
über die in das Bad eingetauchten Arme eine Entspannung und Mehrdurchblutung am Herzen ein.
Arm/Fußbäder im Wechsel:
Durch das wechselnde Eintauchen von Armen und
Beinen in kühles und warmes Wasser wird eine Stabilisierung des Kreislaufes erreicht.
Kneipp'sche Güsse:
Durch Übergießen von Armen, Beinen und/oder des
ganzen Körpers mit warmem und kaltem Wasser im
Wechsel soll der Kreislauf stabilisiert werden (stärker
belastend).
Packungen:
Durch wärmeabgebende Materialien (Fango, Moor
oder Heu) werden Haut und Muskulatur länger
anhaltend und schonend erwärmt, um Muskeln zu
entspannen und schmerzhafte degenerative Veränderungen zu lindern (Wirbelsäule, Schulter, Hüfte,
Knie). Moorpackungen lindern z. B. den Brustbeinschmerz nach Herzoperationen. Bei Entzündungen
tritt aber oft auch eine Schmerzlinderung durch
Eispackungen ein.
Medizinische Bäder:
Es werden medizinische Zusätze in eine Badewanne
gegeben, die unterschiedlich wirken. Z. B. fördert
Sole die Hautdurchblutung und ist blutdrucksenkend, wirkt Kamille entzündungshemmend,
41
Erläuterungen zur Therapiekarte
Brom-Baldrian beruhigend, ist Kleie entzündungshemmend bei Hauterkrankungen und Heublume
stoffwechselanregend bei Übergewicht etc.
CO2-Gas-Bad:
Fördert die Hautdurchblutung und senkt schonend
den Blutdruck. Es ist auch bei peripheren arteriellen
Durchblutungsstörungen angezeigt.
Inhalationen:
Durch das Einatmen von Dampf, evtl. mit Überdruck
(Bird), sollen Salze (Sole) die Bronchien erweitern
und Sekret lösen, oftmals werden bei Erkrankungen
der Bronchien auch Medikamente in Luftröhre und
Lunge eingebracht.
Bewegungstherapie
Ergometertraining:
Hierunter versteht man das Radfahren als Ausdauertraining auf einem modernen Standfahrrad. Die
Pulsfrequenz und das EKG werden ständig kontrolliert und notiert. Der Patient sollte dabei seinen Trainingspuls erreichen und den individuell eingestellten
Widerstand (Wattleistung) 15 Minuten einhalten.
Die positiven Veränderungen am Herz-KreislaufSystem zeigen sich in einer Leistungssteigerung,
Puls- und Blutdrucksenkung und in einer Linderung
von Atem- und Herzbeschwerden.
Gymnastik:
Für alle Gruppen bietet die Schüchtermann-Klinik
ein individuell abgestimmtes Gymnastikprogramm.
Besondere Schwerpunkte sind die Gymnastik für
herzoperierte Patienten und für Patienten mit
Durchblutungsstörungen der Beine. Für Patienten
mit Herzschwäche wird die Hockergymnastik durchgeführt. Neben dieser Funktionsgymnastik
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zur verbesserten Beweglichkeit des Körpers, was
Herz und Kreislauf entlastet, werden Sie auch noch
spielerische Übungen mitmachen, die keinen Wettkampfcharakter haben.
Krankengymnastik:
Die Krankengymnastik erfolgt nach Verordnung des
Arztes bei zusätzlichen Erkrankungen der Gefäße,
der Atemwege, bei neurologischen Erkrankungen,
sowie Erkrankungen des Bewegungsapparates. Die
Einzeltherapie ermöglicht eine individuell auf den
Patienten und sein Krankheitsbild abgestimmte
Behandlung.
Hier werden in Einzelgymnastik durch Anleitung
und Hilfe eines Physiotherapeuten Bewegungen zur
Überwindung einer körperlichen Einschränkung wieder eingeübt. Diese Übungen sollten Sie möglichst
häufig alleine weiterführen. Der Erfolg hängt gerade
hier von Ihrer Mitarbeit ab.
Muskelaufbautraining an medizinischen
Trainingstherapiegeräten:
Das Muskelaufbautraining an medizinischen Trainigstherapiegeräten stellt oftmals eine sinnvolle
Ergänzung zu dem bewegungstherapeutischen und
physiotherapeutischen Übungsprogramm dar.
Durch Verwendung spezieller Geräte soll eine Verbesserung der Kraftausdauer bzw. ein Muskelaufbau
erzielt werden.
Laufbandtraining:
Für Patienten mit Durchblutungsstörungen der
Beine bieten wir neben einem speziellen Gymnastikprogramm ein Gehtraining auf dem Laufband an.
Es ist erwiesen, dass regelmäßiges Gehtraining die
schmerzfreie Gehstrecke bei Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit verlängert.
Erläuterungen zur Therapiekarte
Schwimmen:
Schwimmen bedeutet je nach Gruppenzugehörigkeit Ausdauerschwimmen oder Gymnastik im
Wasser (Bewegungsbad). Der Aufenthalt im Wasser
unseres 28 Grad warmen Schwimmbades ist nur in
Anwesenheit eines Therapeuten erlaubt.
Sie dürfen auf keinen Fall in das Schwimmbecken
springen (Wassertiefe nur 1,30 m) und im Wasser
tauchen.
Schwimmtelemetrie:
Um die Belastbarkeit eines Patienten im Wasser
exakt feststellen zu können, führen wir im Einzelfall
eine Schwimmtelemetrie durch. Es handelt sich dabei um eine drahtlose EKG-Überwachung während
des Aufenthaltes und der Übungen im Wasser des
Schwimmbades.
Terraintraining:
Für das Terraintraining treffen Sie sich in wetterfester Kleidung im Aufenthaltsbereich vor der Verwaltung, um mit der Gruppe die Umgebung der Klinik
unter der Führung des Bewegungstherapeuten zu
erwandern.
Nordic Walking:
Nordic Walking ist eine spezielle Art des sportlichen
Wanderns. Unter Zuhilfenahme spezieller NordicWalking-Stöcke wird die Belastung gleichmäßig auf
den gesamten Körper verteilt, da die Bauch-, Brustund Armmuskulatur stärker als beim „normalen“
Walking eingesetzt wird.
43
Häufig verordnete Medikamente
Wirkung (W) und Nebenwirkung (NW)
Antiarrhythmika:
z.B. Tambocor,
Cordarex,
Sotalex
Antikoagulantien:
z.B. Marcumar,
Heparin, Clexane
W:
Unterdrückung von Unregelmäßigkeiten des Herzschlages
NW: Übelkeit, Schwindel, Zittern, Unruhe, zu langsamer Puls
W:
Verhinderung der Blutgerinnung in den Gefäßen, an Herzklappen und in
Herzhöhlen durch Hemmung der Bildung von Blutgerinnungsstoffen
in der Leber
NW: Blutungsgefahr bei Verletzungen, in die Blase (roter Urin) und im MagenDarm-Trakt (schwarzer Stuhl), Nasenbluten. 2-3 Tage bzw. nach ärztlicher
Anordnung vor geplanten Eingriffen absetzen
Aggregationshemmer: W: Verminderung der Blutgerinnung in Gefäßen und Bypässen
z.B. ASS, Aspirin,
durch Hemmung der Funktion der Blutplättchen
Godamed,
Plavix, Iscover,
NW: Magenbeschwerden, Magenblutung
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Beta-Blocker:
z.B. Beloc, Concor,
Tenormin,
Dilatrend, Nebilet
W:
Ca-Antagonisten:
z.B. Adalat, Isoptin
Dilzem, Baymycard,
Norvasc
W:
Cholesterinsenker:
z.B. Zocor, Sortis,
Pravasin, LOCOL
W:
Schonung von Herz und Kreislauf durch Puls- und BlutdruckSenkung, Ökonomisierung der Herzarbeit
NW: Zu langsamer Puls, Müdigkeit, niedriger Blutdruck, Depression, Atemnot
(Vorsicht bei Lungenerkrankungen, z.B. Asthma), Potenzstörung, kalte Füße
und Hände
Gefäßerweiterung, Blutdrucksenkung, Vermeidung von Herzschmerz
NW: Druck im Kopf, Wasser in den Beinen, Rotanlaufen des Gesichtes,
niedriger Blutdruck, Verstopfung
Hemmt die Cholesterinbildung in der Leber, senkt das
schlechte (LDL-) Cholesterin
NW: selten: Muskelschmerzen, Anstieg der Leberwerte
Häufig verordnete Medikamente
Digitalis:
z.B. Lanitop,
Novodigal, Digimerck
W:
Stärkung der Herzkraft bei Herzschwäche und
Herzvergrößerung
NW: Appetitlosigkeit, Übelkeit, Sehstörungen
NW: unregelmäßiger Herzschlag
Diuretika:
z.B. Lasix, Torem
Arelix, Dytide H,
Osyrol
Inspra
W:
Fettsenker:
z.B. Ezetrol
W: Senkt die Blutfette (vermindert die Aufnahme aus dem Darm)
NW: selten: Muskelschmerzen, Anstieg der Leberwerte
Koronarmittel:
W:
a) Langzeitpräparate:
z.B. Isoket, Ismo,
Corangin, Mono Mack,
Corvaton, Rocornal
NW: Kopfschmerzen, Blutdruckabfall
NW: Muskelschwäche, Appetitlosigkeit, trockener Mund, Salzverlust
b) kurz wirkend
für den Notfall
z.B. Nitro-Spray,
Nitrolingual-Kapsel
W:
Schmerzmittel:
z.B. Diclofenac,
Novalgin,
Tramal, Valoron,
Paracetamol
W:
Vasodilatantien:
a) z.B. Lopirin, Xanef,
Delix, Fosinorm,
Cibacen
Entwässerung und Blutdrucksenkung bei Herzschwäche und
hohem Blutdruck
Vermeidung von Herzschmerz (evtl. 10-20 Min. vor einer Belastung
einnehmen), Gefäßerweiterung
Als Spray oder Kapsel (auf der Zunge zergehen lassen) Befreiung von
Herzschmerz und Luftnot nach 3-4
Min., Gefäßerweiterung
NW: Kopfschmerz, Blutdruckabfall
lindert Schmerzen
NW: Magenbeschwerden, Nierenfunktionsstörungen, Blutdruckabfall,
Müdigkeit, Schwindel, Konzentrationsschwäche
W: Gefäßerweiterung zur Herzentlastung und Blutdrucksenkung
NW: Schwindel, Kollapsneigung, Husten
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Häufig verordnete Medikamente
b) z.B. Blopress,
Diovan, Lorzaar,
Micardis
46
W: Gefäßerweiterung zur Herzentlastung und Blutdrucksenkung
NW: Schwindel, Kollapsneigung
Broncholytica
a) Betawirkung:
Bronchospray,
Oxis, Berotec
W: Erweiterung der Bronchien (Atemwege)
NW: Unruhe, schneller Herzschlag
b) Anticholinwirkung:
Atrovent, Spiriva
W: Erweiterung der Bronchien (Atemwege)
NW: trockener Mund
c) Cortisonwirkung:
Junik, Pulmicord
W: Erweiterung der Bronchien (Atemwege)
NW: weißliche Beläge im Mund (Pilzinfekt)
Impressum
Herausgeber:
Kontakt:
Redaktion:
Realisation:
Schüchtermann-Klinik
Tel.: 05424 / 641-0
Sonja Schräer
Druckerei + Verlag
Ulmenallee 5-11
Fax: 05424 / 641-598
49214 Bad Rothenfelde
info@schuechtermann-klinik.de
Bildnachweis:
www.schuechtermann-klinik.de
Schüchtermann-Klinik
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