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103379 Bedienungsanleitung A5 NT1+Multi (USB) Österreich

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NT1+USB
ISDN-Netzabschlussgerät
mit zwei Analogschnittstellen
und einer Datenschnittstelle USB
Bedienungsanleitung
103379
© ELCON Systemtechnik GmbH 2011
NT1+USB
NT1+USB
Sicherheitshinweise
Bevor Sie das NT1+USB installieren und in Betrieb nehmen, lesen Sie sich bitte aufmerksam diese
Bedienungsanleitung durch. Nur so können Sie das Gerät in seinem vollen Funktionsumfang nutzen und
Schäden durch unsachgemäßen Umgang vermeiden.
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Das NT1+USB entspricht dem aktuellen Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Bestimmungen.
Betreiben Sie das Gerät nur in einwandfreiem Zustand und unter strenger Beachtung der Betriebsanleitung.
Arbeiten am NT1+USB einschließlich Öffnen des Gerätes darf nur autorisiertes Fachpersonal
durchführen.
Achten Sie beim Anschluss des Gerätes auf die richtige Netzspannung (→ Technische Daten)!
Vor Öffnen des Gerätes unbedingt Netzstecker ziehen und Kabel von der U-Schnittstelle
entfernen!
Da das NT1+USB keinen EIN/AUS-Schalter für das Wechelstromnetz besitzt, ist zu
gewährleisten, dass die Netzsteckdose für den Netzstecker stets leicht zugänglich ist. Das Gerät
darf nicht weiter als 1,5 Meter von der Steckdose entfernt montiert werden.
Verlegen Sie Netz- und Anschlusskabel so, dass eine Unfallgefahr durch Stolpern oder
Hängenbleiben ausgeschlossen wird.
Betreiben Sie das Gerät nur im Raumtemperaturbereich zwischen +5°C und +40°C!
Bei Ausfall des Gerätes wenden Sie sich bitte an die Servicestelle Ihres Netzbetreibers.
An die Schnittstellen des NT1+USB dürfen nur Geräte angeschlossen werden, die die elektrischen
Sicherheitsbestimmungen nach EN 60950 erfüllen und das CE-Zeichen tragen.
Die Endgeräte müssen passende Steckverbindungen besitzen, anderenfalls sind geeignete Adapter
zu verwenden.
Die Endgeräte dürfen nur an den dafür vorgesehenen Schnittstellen betrieben werden.
Neben diesen Sicherheitshinweisen sind weitere Installations- und Montageanweisungen auch in den
entsprechenden Kapiteln aufgeführt.
Änderungen dieser Bedienungsanleitung vorbehalten.
Bei weiteren Fragen zur Konfiguration und Installation Ihres NT1+USB, wenden
Sie sich bitte an Ihren Netzbetreiber.
Ausführlichere Informationen über den Einsatz von Computern mit dem NT1+USB
enthält die beiligende CD-ROM in der Datei “manual.pdf”.
Version: 2011/03/21
Version: 2011/03/21
NT1+USB
Rufsignalparameter
Rufspannung
Ruffrequenz
Gebührenimpuls-Parameter
Pegel
Frequenz
NF-Charakteristika
Eingangsimpedanz
Return loss
Ausgangspegel
Eingangspegel
USB-Schnittstelle
Standard
Anschluss
maximale Kabellänge
Netzteil
Nennspannung
Leistungsaufnahme
Standby-Modus
Gehäuse und Umgebungstemperaturen
Gehäusemaße
Gehäusefarbe
Masse des Gerätes
Temperatur für Transport / Lagerung
Betriebstemperaturbereich
16
NT1+USB
Inhalt
≥ 26 Veff bei 2,5 kΩ + 10 µF
50 Hz
1
1.1
1.2
2
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
3
3.1
3.1.1
3.1.2
3.1.3
3.1.4
3.1.5
3.1.6
3.1.7
3.1.8
3.2
3.2.1
3.2.2
3.2.3
3.2.4
3.2.5
3.2.6
3.2.7
3.2.8
3.2.9
3.2.10
3.2.11
3.3
3.3.1
3.3.2
3.3.3
3.3.4
3.3.5
3.4
3.5
4
4.1
4.2
≥ 400 mVeff bei 200 Ω
12 kHz ± 30 Hz
220 Ω + (820 Ω || 115 nF)
220 Ω + (820 Ω || 115 nF)
- 10 dBr
+ 3 dBr
USB-Version 1.1
USB-Buchse, Typ B
1,5 m
230 V Wechselstrom
50 Hz
max. 15 VA, lokal gespeist
ca. 7 W
195 × 150 × 44 mm3
weiß
900 g
-25 °C ... +55 °C
+5 °C ... +40 °C
Version: 2011/03/21
Einleitung
Das NT1+USB im Einsatz
Systemvoraussetzungen zur Installation des NT1+USB
Montage
Lieferumfang
Hinweise zum Aufstellen bzw. Aufhängen des NT1+USB
Anschlussmöglichkeiten
Kabelanschluss
Konfiguration der DIP-Schalter
Abbau des NT1+USB
Bedienung des NT1+USB
Konfiguration des NT1+USB
Einstellung von Datum und Uhrzeit
Konfiguration des S-Busses
Notspeiseberechtigung
Einstellung und Löschen der MSN
Gruppen- oder Sammelruf
Ruftonsequenzen
Endgerätetyp
Gebührenanzeige (AOC) - Generierung der Gebührenimpulse (12 kHz)
Konfiguration der Zusatzfunktionen
Übermittlung der Anschlusskennung des Rufenden (CLIP)
CLIP-Modus
Unterbindung der Übermittlung der Anschlusskennung des Rufenden (CLIR)
Anklopfen (CW)
Hotline-Ruf
Fangen böswilliger Anrufe (MCID)
Verzögerung nach dem Auflegen (Plug Switch)
Rückruf bei “besetzt” (CCBS) bzw. “Nichtzustandekommen einer Verbindg.” (CCNR)
Direkte Rufumleitung (CFU)
Rufumleitung bei "besetzt" (CFB)
Verzögerte Rufumleitung (CFNR)
Nutzung der Zusatzdienste im Rufzustand
Anklopfen (CW)
Halten des Gesprächs, Anfrage, Makeln
Dreierkonferenz (3PTY)
Umstecken am Bus / Gerätewechsel
Identifizierung böswilliger Anrufe (MCID)
Rücksetzen des NT1+USB
LED-Anzeigen des Gerätes
Technische Daten
Technische Beschreibung
Technische Daten
Version: 2011/03/21
2
2
3
3
3
3
4
6
6
6
7
7
7
7
7
8
8
8
8
9
9
9
9
9
10
10
10
11
11
11
11
12
12
12
12
12
13
13
13
13
14
14
15
1
NT1+USB
1
Einleitung
1.1
Das NT1+USB im Einsatz
Dem Nutzer des ELCON NT1+USB stehen verschiedene Schnittstellentypen zum Anschluss
unterschiedlicher Endgeräte zur Verfügung. Dies sind:
•
1. die S/T-Schnittstelle
•
2. zwei a/b-Schnittstellen
•
3. die Datenschnittstelle USB (Version 1.1)
Die S/T-Schnittstelle dient zum Anschluss von digitalen ISDN-Endgeräten über zwei RJ45-Buchsen.
Daneben kann durch Anschluss von 6 digitalen ISDN-Geräten an das NT1+USB ein S-Bus aufgebaut
werden, wobei vier dieser Endgeräte vom NT1+USB über den S-Bus gleichzeitig gespeist werden
können.
Über die TSS-Buchsen kann an jede a/b-Schnittstelle ein Analogterminal direkt angeschlossen werden.
Wenn Sie die RJ11-Buchsen nutzen wollen, beachten Sie bitte, dass an der TSS-Buchse kein passives
Gerät (Telefon, Anrufbeantworter, ...) angeschlossen sein darf. Mit Ihren vorhandenen Analoggeräten
können Sie nun eine Vielzahl von ISDN-Leistungen nutzen.
Die Datenschnittstelle USB ermöglicht den Direktanschluss von Personalcomputern über deren USBPort. Über die in das NT1+USB integrierte USB-Datenschnittstelle wird Ihr PC angeschlossen, wobei
der Anschluss des Netzabschlussgerätes einfach über eine freie USB-Schnittstelle erfolgt. Mit der
gelieferten Software stehen Ihnen vielfältige Anwendungen zur Verfügung, z.B. Internet oder E-MailVerkehr.
NT1+USB
•
•
•
•
•
•
•
•
4.2
Über die Analogschnittstellen kann das NT1+USB durch Tonwahl (DTMF) konfiguriert werden.
„Plug & Play“-Installation des NT1+USB am PC
Bei Einsatz der speziellen Konfigurationssoftware oder Geräteprogramme kann das NT1+USB
über die Datenschnittstelle USB eines Computers konfiguriert werden.
Lokale Aktualisierung der Gerätefirmware über Datenschnittstelle USB möglich
Elektrische Sicherheit gemäß EN 60950
Umweltfreundlich dank energiesparender getakteter Stromversorgung
Das NT1+USB entspricht allen geltenden ETSI-Spezifikationen.
Das NT1+USB erfüllt die Anforderungen des CE-Zeichens.
Technische Daten
U-Schnittstelle
Übertragungsverfahren
Kanalstruktur
Leitungskode
Baudrate
Nettodatenrate
Reichweite
Max. Leistungsaufnahme
S/T-Schnittstelle
Übertragungsverfahren
Kanalstruktur
Leitungskode
Gesamtbitrate
Nutzbitrate
Buskonfiguration
Abb. 1 zeigt einige Einsatzmöglichkeiten.
Speisekonzept
Speiseleistung
a/b-Schnittstellen (länderspezifisch)
Speisung
Speisestrom
Leitungswiderstand
a/b-Spannung im Leerlauf
up to 6 ISDN terminals
2
Version: 2011/03/21
Version: 2011/03/21
2-Draht-Übertragung mit Echokompensation
2B+D, Synchronisation und Servicedaten
2B1Q
80 kBd
144 kbit/s (2 × 64 kbit/s + 16 kbit/s)
4,6 km bei 0,4 mm Kupferdoppelader
9 km mit 0,6 mm Kupferdoppelader
ca. 1,5 W
4-Draht-Duplexübertragung
2B+D, Synchronisation und Überwachung
AMI (modifiziert)
192 kbit/s
144 kbit/s
- Kurzer passiver Bus, Reichweite ca. 220 m
- Punkt-zu-Punkt, Reichweite ca. 1100 m oder erweiterter
passiver Bus
gemäß ITU-I.430
≤ 4,5 W im Normalbetrieb
≤ 420 mW im Notbetrieb
≥ 20 mA
≤ 700 Ω
≥ 40 V
15
NT1+USB
4
4.1
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
NT1+USB
1.2
Technische Daten
Technische Beschreibung
Digitale U-Schnittstelle mit RJ11-Schnittstelle zur Anbindung an das ISDN mit dem Euro-ISDNProtokoll DSS 1 und Leitungskode 2B1Q
Digitale S/T-Schnittstelle zum Anschluss der ISDN-Geräte mittels Festverdrahtung
(S-Bus) oder zwei RJ45-Buchsen
Zwei Analogschnittstellen zum Anschluss analoger Endgeräte über TSS- bzw. RJ11-Buchsen
Datenschnittstelle USB zum Anschluss eines Personalcomputers
Netzanschlussleitung zur Stromversorgung 230 V Wechselstrom
2 Leuchtemissionsdioden (LED) zur Anzeige der Betriebszustände
3 MSN an jeder Analogschnittstelle programmierbar
Bei Ausfall der lokalen Spannungsversorgung (230 VAC) Notspeisung eines zuvor zu
bestimmenden ISDN- bzw. Analogtelefons
Konfiguration des ISDN S-Busses mittels DTMF bzw. AT-Befehlen als kurzer passiver Bus oder
als Punkt-zu-Punkt-Verbindung bzw. erweiterter passiver Bus
Dienstekompatibilität an beiden Analogschnittstellen für Telefonie oder Faxbetrieb einstellbar
Einsatz von impuls- bzw. tonwahlfähigen (DTMF) analogen Endgeräten
Spontane Amtsholung an den Schnittstellen
Folgende Zusatzdienste sind z.T. an den Analogschnittstellen verfügbar (einige Dienste funktionieren nur, wenn Ihr Netzbetreiber den Dienst für die jeweilige Geräteversion unterstützt):
→
Übermittlung der Rufer-Anschlusskennung zum gerufenen Anschluss (CLIP)
→
Unterdrückung der Übermittlung der Anschlusskennung des Rufenden (CLIR)
→
Halten des Gesprächs, Anfrage, Makeln
→
Dreierkonferenz (3PTY)
→
Hotline-Funktion (automatische Wahl einer programmierten Nummer bei Abnahme des
Hörers)
→
Verzögerung nach dem Auflegen (Plug Switch)
→
Rufumleitung (CFU, CFB, CFNR)
→
Identifizierung böswilliger Anrufe (MCID)
→
Umstecken am Bus oder Gerätewechsel (TP)
→
Gebührenanzeige (AOC) - Generierung der Gebührenimpulse (12 kHz)
Die Schnittstellenfunktion Telefon, Fax oder Kombigerät kann für jeden Analoganschluss gewählt
werden
An der ISDN-S/T-Schnittstelle können Sie die gesamten von ISDN unterstützten Funktionen
genutzt werden.
An der Datenschnittstelle USB sind folgende Dienste verfügbar:
→
Digitale Datenübertragung mit 64 kbit/s
→
Datenübertragung im ISDN mit 128 kbit/s und Kanalbündelung von B-Kanälen
→
Nutzung der Datenübertragungsprotokolle PPP, MLPPP, X.75
→
Unterstützung der Datenübertragungs-Anwendungen (Internet, E-Mail, Net Meeting,
Datenübertragung und Mailbox)
Systemvoraussetzungen zur Installation des NT1+USB
Folgende Voraussetzungen sollten erfüllt sein, damit Sie das NT1+USB mit seinen umfangreichen
Möglichkeiten nutzen können:
•
Für die lokale Spannungsversorgung wird eine geeignete 230 VAC Stromversorgung
benötigt.
•
Zum Anschluss an das ISDN-Netz benötigen Sie eine von Ihrem TelekommunikationsNetzbetreiber zur Verfügung gestellte ISDN-Anschlussleitung (U) mit dem Leitungskode
2B1Q und dem Übertragungsprotokoll Euro-ISDN DSS 1.
Die Nutzung der Datenschnittstelle USB erfordert zusätzlich Folgendes:
•
IBM-kompatibler Rechner mit einer Taktfrequenz von mindestens 75 MHz
•
Arbeitsspeicher 16 MB
•
Freie Festplattenkapazität 50 MB
•
CD-ROM-Laufwerk
•
Betriebssystem Windows `95C, Windows `98 oder Windows XP
•
freie USB-Schnittstelle (USB-Version 1.1) zur Verbindung zwischen dem NT1+USB und
dem PC
2
Montage
2.1
Lieferumfang
•
•
•
•
•
2.2
NT1+USB – ISDN-Netzabschlussgerät mit zwei Analogschnittstellen und
Datenschnittstelle USB
Montagezubehör (Dübel, Schrauben, Bohrschablone)
Montage- und Bedienungsanleitung
CD-ROM mit Installationssoftware Windows 95/98 und Windows XP sowie Treibern
USB-Standardkabel
einer
Hinweise zum Aufstellen bzw. Aufhängen des NT1+USB
Das NT1+USB ist ein bewegliches Gerät. Es kann wahlweise als Auftischgerät (Desktop) verwendet
werden oder an der Wand aufgehangen werden. Dabei sind die Schrauben zur Wandaufhängung
entsprechend der Bohrschablone in die Wand einzuschrauben und das Gerät ist locker einzuhängen,
damit es jederzeit ohne Zuhilfenahme von Werkzeug einfach von der Wand abnehmbar bleibt und damit
problemlos ortsveränderlich ist. Wählen Sie für Ihr Gerät einen Platz aus, der sich in der Nähe der UAnschlussleitung Ihres Netzbetreibers befindet. Ebenso muss sich das Gerät in der Nähe der 230 VSteckdose befinden, da der Netzstecker die Nahtstelle zum Versorgungsnetz darstellt. Achten Sie darauf,
dass der Netzstecker stets leicht zugänglich ist.
Stellen Sie sicher, dass an dem vorgesehenen Platz keine Leitungen (Strom, Wasser, Gas,
Telefon) unter Putz verlegt sind und das Gerät keiner direkten Sonneneinstrahlung
ausgesetzt ist. Das Gerät ist vor Feuchtigkeit zu schützen.
Die Montagehinweise finden sich direkt auf der Bohrschablone.
14
Version: 2011/03/21
Version: 2011/03/21
3
NT1+USB
2.3
Anschlussmöglichkeiten
NT1+USB
3.3.4 Umstecken am Bus / Gerätewechsel (TP)
In der folgenden Abbildung sind die Anschlussbuchsen des NT1+USB mit ihrer entsprechend
vorgesehenen Belegung bezeichnet.
Durch Eingabe der SUSPEND-Folge vor dem Auflegen des Hörers kann eine aktive Verbindung im
Netz “geparkt” werden. Um diese Verbindung an dem anderen a/b-Anschluss wiederaufzunehmen,
müssen Sie nach dem Abheben des Hörers die für RESUME nötigen Eingaben durchführen.
R*70#
Parken des Gesprächs ohne Kennzeichnung (SUSPEND)
*70#
Wiederaufnahme des Gesprächs ohne Kennzeichnung (RESUME)
3.3.5 Identifizierung böswilliger Anrufe (MCID)
Wenn Sie einen böswilligen Anruf erhalten und die Identität des Anrufers feststellen wollen, so drücken
Sie während des Gesprächs die
R-Flash-Taste
zum Festhalten der Rufnummer des Anrufers in der Vermittlungsstelle
Die Nutzung dieses Dienstes setzt voraus, dass dieser entsprechend Punkt 3.2.6 aktiviert
wurde. In diesem Fall sind andere gesprächsbezogene Dienste (Anklopfen, Halten des
Gesprächs, Rückfrage, Makeln und Dreierkonferenz) nicht möglich. Dieses
Dienstmerkmal gilt nur für ankommende Rufe.
3.4
Abb. 2: Anschlussmöglichkeiten
A)
Stromversorgung
Das NT1+USB wird intern gespeist. Zum Anschluss des NT1+USB an das Stromnetz ist der
Euro-Flachstecker in die 230 V-Netzsteckdose zu stecken.
B)
U-Schnittstelle
Die vom Netzbetreiber bereitgestellte ISDN-Leitung ist an die RJ11-Buchse anzuschließen. Die
Adernbelegung der RJ11-Buchse ist in Abbildung 4 beschrieben.
C)
S-Schnittstelle
Die S/T-Schnittstelle ist der teilnehmerseitige Anschlusspunkt. Mittels RJ45-Stecker können zwei
digitale ISDN-Endgeräte angeschlossen werden. Durch Aufbau eines S-Busses können außerdem
bis zu 6 digitale ISDN-Endgeräte an das NT1+USB angeschlossen werden, wobei 4 dieser Geräte
gleichzeitig vom NT1+USB über den S-Bus gespeist werden können.
Achten Sie beim Aufbau des S-Busses darauf, dass der Bus mit Abschlusswiderständen abgeschlossen wird (siehe Punkt 2.5 Konfiguration der DIPSchalter). Zum Aufbau des S-Busses in Y-Konfiguration sind beide Busenden
mit Abschlusswiderständen abzuschließen.
Für weitere Informationen zum ISDN-Bus und ISDN-Geräten wenden Sie sich bitte an Ihren
Netzbetreiber bzw. schauen Sie auf der beiliegenden CD- ROM unter“manual.pdf" nach.
Die Anschlussbelegung der RJ45-Buchsen ist aus Abbildung 3 ersichtlich.
4
Version: 2011/03/21
Rücksetzen des NT1+USB
*980*0#
*980*1#
*985*7351#
*981#
#989#
Rücksetzen bestimmter Parameter auf Einstellungen des Herstellers
Rücksetzen aller Parameter auf Standard-Einstellungen
Rücksetzen der Bypassfunktion auf automatische Erkennung
Speichern der rückgesetzten Parameter
Hardware-Reset, Neustart des NT1+USB
Das Rücksetzen von Parametern muss immer mit einem Speichern abgeschlossen
werden. Anschließend ist ein Hardware-Reset durchzuführen.
3.5
LED-Anzeigen des Gerätes
Das NT1+USB verfügt über 2 Leuchtdioden (LED). Die Anzeigen sind auf der Gehäusevorderseite
sichtbar und geben folgende Betriebszustände des Gerätes wieder:
LED 1
(LINE,
grün)
LED 2
(230V,
gelb)
Bezeichnung der LED
U-Schnittstelle
Netzspannung 220 V AC
Version: 2011/03/21
Zustand
blinkt mit 8 Hz
blinkt mit 1 Hz
an
aus
an
aus
Bedeutung
Aktivierung an U
U aktiv, S nicht aktiv
U und S aktiv
Ruhemodus, U / S nicht aktiv, keine U
230 V-Wechselspannung liegt an
Notbetrieb
13
NT1+USB
NT1+USB
3.2.11 Verzögerte Rufumleitung (CFNR)
Pin
1
2
3
4
5
6
7
8
Ist diese Funktion aktiviert, werden nach einer gewissen Zeit alle ankommenden Anrufe an die vorher
gewählte Rufnummer weitergeleitet. Die Zeitdauer wird von Ihrem Netzbetreiber vorgegeben. Die
Aktivierung dieses Dienstes gilt für die erste an Ihrem Anschluss eingerichtete MSN für alle Schnittstellen des NT1+USB. Eine Rufnummer (MSN) muss auf dem ersten Speicherplatz programmiert sein
(s. Kapitel 3.1.4).
*61*<no.>#
*61*MSN*<no.>#
#61*MSN#
#61#
3.3
Aktivierung von CFNR für die erste an Ihrem Anschluss eingerichtete
MSN an die externe Nummer <no.>
Aktivierung von CFNR für die angegebene MSN an die externe Nummer
<no.>
Deaktivierung von CFNR für die angegebene MSN
Deaktivierung von CFNR für alle MSN
D)
Nutzung der Zusatzdienste im Rufzustand
Werden Sie während eines Gesprächs von einem weiteren Teilnehmer angerufen, wird dies durch einen
so genannten Anklopfton angezeigt. Zur Aktivierung dieses Dienstes sei auf Punkt 3.2.4. verwiesen. Sie
haben nun folgende Option:
R
Möchten Sie während eines Gesprächs eine Anfrage an einen zweiten Gesprächspartner senden, müssen
Sie folgende Tastenfolge wählen:
R*95#
Pin
Die erste Verbindung wird gehalten, die zweite Verbindung wird aufgebaut,
um Nummer <Nr.> zu wählen
Schalten einer Dreierkonferenz (3PTY)
1
2
3
4
5
6
3.3.3 Dreierkonferenz (3PTY)
Wenn Sie sich gleichzeitig mit zwei externen Gesprächspartnern unterhalten möchten, können Sie eine
Dreierkonferenz schalten (3PTY). Dadurch können drei Gesprächspartner miteinander kommunizieren.
Dazu wird zunächst eine normale Verbindung aufgebaut und danach die Drittseite durch folgende
Tasteneingaben mit eingebunden. Diese „Drittseite“ kann entweder der Partner eines gehaltenen
Gesprächs sein (z.B. bei einer Anfrage), aber auch ein Anklopfender im Wartezustand CW. Ist ein
Gesprächspartner im Haltezustand und ein weiteres Gespräch aktiv, drücken Sie
R*95#
12
Version: 2011/03/21
Funktion
a/b-Schnittstelle
frei
frei
a
b
frei
frei
U-Schnittstelle
frei
frei
a
b
frei
frei
PIN 1 2 3 4 5 6
E)
Datenschnittstelle
Die Datenschnittstelle USB ermöglicht den Direktanschluss von Personalcomputern über deren
USB-Schnittstelle. Ein USB-Kabel dient zum Aufbau der Datenübertragungsleitung und wird
einerseits an eine freie USB-Schnittstelle am Computer angeschlossen, und andererseits an das
NT1+USB.
F)
Schalter für Bypassmode (PnP)
Mit diesen beiden Schaltern können Sie das NT1+USB fest auf
ISDN-Betrieb einstellen. Bei Schalterstellung ON steht das
NT1+USB fest auf ISDN, bei Schalterstellung OFF führt das
NT1+USB eine automatische Erkennung der Amtsleitung durch und
stellt den entsprechenden Mode selbst ein. Beide Schalter müssen
jeweils in der gleichen Position stehen (ON oder OFF).
zum Herstellen bzw. Beenden einer Dreierkonferenz
Nach Eingabe des Befehls zum Beenden sind Sie mit demselben Gesprächspartner wie
vor Beginn der Dreierkonferenz verbunden. Der andere Partner ist erneut in
Haltestellung. Legt während der Konferenzschaltung einer der Partner auf, wird zu
dem verbleibenden Teilnehmer eine normale Verbindung aufgebaut. Zur Beendigung
beider Verbindungen brauchen Sie bloß aufzulegen.
Funktion
a/b1 aktives Zusatzgerät (Fax, Modem)
a/b1 passives Gerät (Telefon, Anrufbeantworter)
a/b2 passives Gerät (Telefon, Anrufbeantworter)
Mittels des RJ 11-Steckverbinders kann an jede der beiden a/b-Schnittstellen ein analoges
Endgerät direkt angeschlosen werden. Das Kabel sollte nicht länger als 180 m sein. Es ermöglicht
die Nutzung von ISDN-Diensten mit Analoggeräten ohne Einsatz eines zusätzlichen TerminalAdapters. Die Anschlussbelegung des RJ 11-Steckverbinders ist in Abbildung 4 dargestellt.
zum Parken des aktuellen Gesprächs mit Wechsel zum wartenden Ruf.
3.3.2 Halten des Gesprächs, Anfrage, Makeln
R<Nr.>
PIN 1 2 3 4 5 6 7 8
Analog-Schnittstelle
Über die TSS-Buchsen kann an jede a/b-Schnittstelle ein Analogterminal direkt angeschlossen
werden. Ein an die TSS-Buchse angestecktes passives Gerät (Telefon, Anrufbeantworter)
unterbricht die Verbindung zu der parallel angeordneten RJ11-Buchse. Aktive Endgeräte (Fax,
Modem) halten die Verbindung zur RJ11-Buchse im ausgeschalteten Zustand dagegen aufrecht.
Buchse
3.3.1 Anklopfen (CW)
Funktion
frei
frei
Empfangen + vom Endgerät (Rx+)
Senden + zum Endgerät (Tx+)
Senden - zum Endgerät (Tx-)
Empfangen - vom Endgerät (Rx-)
frei
frei
Version: 2011/03/21
ISDN
ON
OFF
Automatik
ON
OFF
5
NT1+USB
2.4
Kabelanschluss
3.2.7 Verzögerung nach dem Auflegen (Plug Switch)
• Schließen Sie Ihre Analoggeräte an. Dazu sind die TSS-Stecker in die dafür vorgesehenen
Buchsen
bzw.
, die RJ11-Stecker in die dafür vorgesehenen Buchsen a/b1 bzw. a/b2 zu
stecken.
• Ihre ISDN-Endgeräte können an die jeweiligen Buchsen (S/T) mittels RJ45-Stecker angeschlossen
werden. Alternativ kann ein S-Bus aufgebaut werden, an den die Geräte dann anzuschließen sind.
• Schließen Sie das ISDN-Kabel Ihres Netzbetreibers an die U-Schnittstelle des NT1+USB an.
• Stecken Sie jetzt Ihren Netzstecker in eine 230 V-Netzsteckdose. Ihr NT1+USB mit den angeschlossenen Endgeräten ist jetzt betriebsbereit mit den Standardeinstellungen des Herstellers.
• Schließen Sie Ihren PC mit dem NT1+USB wie oben beschrieben an.
2.5
Konfiguration der DIP-Schalter
Zum richtigen Abschluss eines S-Busses besitzt das NT1+USB eigene
Abschlusswiderstände. In Abhängigkeit vom installierten Bussystem kann
der korrekte Widerstand mittels DIP-Schalter eingestellt werden. Die
Schalter befinden sich im Anschlussfeld zwischen der S/T-Schnittstelle
und den Analogports. Die Schalterpaare SW1 + SW2 und SW3 + SW4
sind jeweils parallel geschaltet, sodass folgende Varianten denkbar sind:
50 Ω, 100 Ω bzw. kein Parallelwiderstand.. Die Standardeinstellung 100 Ω
ist für den kurzen passiven Bus und den erweiterten Bus zu verwenden.
Bei Y-Konfiguration müssen die Abschlusswiderstände abgeschaltet
werden. Die Spezialkonfiguration 50 Ω bitte nicht einstellen. Wenn die
Schalterstellung geändert wurde, ist anschließend immer ein RESET
durchzuführen. Dazu ist die Verbindung des NT1+USB zur USchnittstelle und zur Netzspannung zu trennen. Die S-Bus-Installation ist
auf der beiliegenden CD-ROM in der Datei “manual.pdf” ausführlich
beschrieben.
2.6
Nach dem Auflegen bei ankommenden Rufen wird die Verbindung für die als plug switch time eingestellte Zeit nicht getrennt. Dies ermöglicht den Austausch der analogen Endgeräte an diesem Port.
*114*0#
*114*<plug switch time>#
Deaktivierung des Clear Back Time delay
Aktivierung des Clear Back Time delay. Als <plug switch time> ist eine
Zeit zwischen 1 und 60 Sekunden zu wählen.
3.2.8 Rückruf bei "besetzt" (CCBS) bzw. “Nichtzustandekommen einer Verbindung” (CCNR)
Rufen Sie jemanden an, der zu dieser Zeit bereits ein Gespräch führt (Sie hören das Besetztzeichen) oder
die Verbindung kommt nicht zustande, weil der gerufene Teilnehmer das Gespräch nicht entgegen
nimmt (Sie hören den Rufton), können Sie an Ihrem Telefon einstellen, dass es klingelt, wenn der
Angerufene (wieder) aufgelegt hat. Klingelt Ihr Analogtelefon aufgrund der vom ISDN ausgegebenen
CCBS- / CCNR-Information („der gerufene Teilnehmer ist jetzt (wieder) frei“), sendet das NT einen
automatischen Rückruf an diese Nummer, wenn Sie den Hörer abnehmen. Dazu müssen Sie die
Funktion CCBS / CCNR aktivieren.
R*37# oder 5
#37#
*#37#
Aktivierung von CCBS / CCNR
Deaktivierung von CCBS / CCNR
Abfrage von CCBS / CCNR
3.2.9 Direkte Rufumleitung (CFU)
Abb. 5: DIP-Schalter
Ist dieser Dienst aktiviert, werden alle ankommenden Rufe direkt an die vorgewählte Rufnummer <no.>
weitergeleitet. Die Rufumleitung gilt für die erste an Ihrem Anschluss eingerichtete MSN für alle
Schnittstellen des NT1+USB. Eine Rufnummer (MSN) muss auf dem ersten Speicherplatz
programmiert sein (s. Kapitel 3.1.4).
*21*<no.>#
*21*MSN*<no.>#
Abbau des NT1+USB
Zum Abbau des NT1+USB lösen Sie zunächst sämtliche Kabel,
Netzanschlussleitung. Jetzt kann das Gerät von der Wand abgenommen werden.
NT1+USB
beginnend
mit
der
#21*MSN#
#21#
Aktivierung von CFU für die erste an Ihrem Anschluss eingerichtete MSN
an die externe Nummer <no.>
Aktivierung von CFU für die angegebene MSN an die externe Nummer
<no.>
Deaktivierung von CFU für die angegebene MSN
Deaktivierung von CFU für alle MSN
3.2.10 Rufumleitung bei "besetzt" (CFB)
Bei Aktivierung dieses Dienstes werden alle ankommenden Rufe an die unter <no.> konfigurierte
Nummer weitergeleitet, wenn der ISDN-Anschluss besetzt ist. Die Aktivierung dieses Dienstes gilt für
die erste an Ihrem Anschluss eingerichtete MSN für alle Schnittstellen Ihres NT1+USB. Eine
Rufnummer (MSN) muss auf dem ersten Speicherplatz programmiert sein (s. Kapitel 3.1.4).
*67*<no.>#
*67*MSN*<no.>#
#67*MSN#
#67#
6
Version: 2011/03/21
Version: 2011/03/21
Aktivierung von CFB für die erste an Ihrem Anschluss eingerichtete MSN
an die externe Nummer <no.>
Aktivierung von CFB für die angegebene MSN an die externe Nummer
<no.>
Deaktivierung von CFB für die angegebene MSN
Deaktivierung von CFB für alle MSN
11
NT1+USB
NT1+USB
3.2.4 Anklopfen (CW)
3
Diese Funktion ermöglicht die Anzeige eines zweiten Anrufers während eines bestehenden Gesprächs.
Nach der Anzeige können Sie diesen Dienst mit den in Punkt 3.3.1. genannten Tastenfolgen nutzen.
Das NT1+USB unterstützt zwei analoge Teilnehmer-Schnittstellen a/b1 und a/b2. Beide sind funktionell
identisch und können unabhängig voneinander genutzt werden.
Mit einem tonwahlfähigen Analogtelefon können Sie, wie unten beschrieben, die Konfiguration der
betreffenden analogen Schnittstelle verändern.
*43#
#43#
*#43#
Aktivierung Call Waiting
Deaktivierung Call Waiting
Zustandsabfrage Call Waiting
Beachten Sie bitte, dass zur Nutzung einiger Dienste erforderlich ist, dass Ihr Telefon
mit einer so genannten R-Flash-Taste (50 ms ... 150 ms) ausgestattet ist.
Einstellungen an einer a/b-Schnittstelle gelten nur für diesen Port!
3.2.5 Hotline-Ruf
Wurde für einen bestimmten a/b-Anschluss eine Hotline-Nummer programmiert, dann wird automatisch
nach einer kurzen Pause nach Abheben des Hörers (hook-off) die programmierte Nummer <Nr.>
gewählt, sofern Sie nicht bis dahin eine Nummer selbst zu wählen begonnen haben. Sie können für jeden
Anschluss eine eigene Hotline-Rufnummer programmieren.
*53*<no.>#
*53#
#53#
*#53#
Programmierung und gleichzeitige Aktivierung der Hotline-Nummer
Aktivierung des Hotline-Rufs zur programmierten Nummer
Deaktivierung des Hotline-Rufs
Zustandsabfrage des Hotline-Dienstes
Wenn Sie die Verzögerungszeit einstellen wollen, geben Sie folgende Tastenfolge ein:
*117*<Zeit>#
3.1
Konfiguration des NT1+USB
3.1.1 Einstellung von Datum und Uhrzeit
Besitzen Sie ein Telefon, das die geforderten Funktionen unterstützt, können Sie einstellen, dass bei
ankommenden Rufen in Ihrem Anzeigefeld Datum, Uhrzeit und die Nummer des Anrufers erscheinen.
*901*<ddmmyyhhmm>#
Dieser Dienst identifiziert ankommende Rufe, indem die Rufnummer des Anrufers in der
Vermittlungsstelle festgehalten wird. Dazu muss dieses Leistungsmerkmal an Ihrem Anschluss
freigegeben sein. Dieser Dienst kann nur bei ankommenden Rufen in Anspruch genommen werden. Ein
böswilliger Anruf wird durch das Drücken der R-Flash-Taste in der Vermittlungsstelle markiert.
Einstellung von Datum und Uhrzeit in folgendem Format:
dd – Tag; mm – Monat, yy – Jahr, hh – Stunde, mm - Minute
3.1.2 Konfiguration des S-Busses
Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Betrieb des S-Busses am NT1+USB ist die passende Buskonfiguration. Dafür ist die nachfolgende Funktion implementiert worden:
*903*0#
*903*1#
3.2.6 Fangen böswilliger Anrufe (MCID)
Kurzer passiver Bus
Punkt-zu-Punkt-Verbindung, erweiterter Bus
3.1.3 Notspeiseberechtigung
Bei Ausfall der lokalen Spannungsversorgung (Notbetrieb) kann am NT1+USB nur noch ein Anschluss
(S/T, a/b1, a/b2) genutzt werden. In diesem Fall kann der Nutzer einer Schnittstelle des NT1+USB
Priorität einräumen, und dieser Anschluss bleibt dann im Notbetrieb funktionsbereit.
Aktivieren
Deaktivieren
Abfragen
Bei Vergabe der Notspeiseberechtigung an die S/T-Schnittstelle gilt es zu beachten, dass
am S-Bus nur ein ISDN-Endgerät als notspeiseberechtigtes Gerät betrieben werden kann
(vgl. Bedienanleitung des ISDN-Endgerätes).
Wenn dieser Dienst aktiviert ist, so sind andere gesprächsbezogene Dienste (Anklopfen,
Halten des Gesprächs, Rückfrage, Makeln und Dreierkonferenz) nicht möglich.
10
Unzulässige Einstellungen oder ungültige Eingaben werden mit dem Besetztzeichen quittiert.
Akzeptierte Einstellungen werden mit dem Quittungston bestätigt.
Ändert die Verzögerungszeit des Hotline-Rufs; <Zeit>: Verzögerung in
Sekunden 1...30 s; Standardeinstellung: 5 sec
Ertönt nach der Aktivierung der Hotline-Funktion das Besetztzeichen, wurde keine
Hotline-Nummer programmiert. Die Zeitverzögerung bei Hotline-Rufen muss zwischen
1 und 30 s betragen, ansonsten sendet das NT das Besetztzeichen.
*39#
#39#
*#39#
Bedienung des NT1+USB
Version: 2011/03/21
*902*0#
*902*1#
*902*2#
*902*3#
Version: 2011/03/21
S/T aktiv, a/b1 und a/b2 nicht aktiv
a/b1 aktiv, S/T und a/b2 nicht aktiv
a/b2 aktiv, S/T und a/b1 nicht aktiv
Dynamischer a/b-Modus: a/b1 oder a/b2 aktiv, S/T nicht aktiv
In diesem Fall klingeln bei ankommenden Rufen die Telefone an
beiden a/b-Schnittstellen. Der a/b-Anschluss, an dem der Hörer zuerst
abgehoben wird, bleibt aktiv, und der andere a/b-Port wird deaktiviert.
Gleiches gilt für abgehende Rufe: Aktiv bleibt der a/b-Anschluss, der
zuerst einen Ruf aussendet, der andere Port wird abgeschaltet.
7
NT1+USB
NT1+USB
3.1.4 Einstellen und Löschen der MSN
3.1.8 Gebührenanzeige (AOC) - Generierung von Gebührenimpulsen (12 kHz)
Jedem der beiden Analoganschlüsse können bis zu 3 Rufnummern (MSN) zugewiesen werden. Dies
macht es möglich, einen Ruf auf einen bestimmten Port zu leiten.
Standardeinstellung: keine MSN programmiert
Unterstützt das ISDN diesen Dienst, dann kann während des Telefonats und/oder am Gesprächsende die
Übermittlung von Daten zu den Gesprächsgebühren an den Analoganschlüssen über Gebührenimpulse
aktiviert werden, wenn das angeschlossenen Endgerät solche verarbeiten kann.
Die Generierung von Gebührenimpulsen ist jedoch nicht sinnvoll, wenn an dem betreffenden
Fernsprechanschluss ein Modem oder ein Faxgerät betrieben wird.
Folgende Eingaben werden dazu verwendet:
*100*<no.>#
#100#
*101*<no.>#
#101#
*102*<no.>#
#102#
Einstellung der ersten MSN
Löschung der ersten MSN
Einstellung der zweiten MSN
Löschung der zweiten MSN
Einstellung der dritten MSN
Löschung der dritten MSN
#109#
*109#
3.2
AOC deaktiviert
AOC aktiviert
Konfiguration der Zusatzfunktionen
3.1.5 Gruppen- oder Sammelruf
Die Nutzung von Zusatzdiensten ist abhängig vom Leistungsangebot Ihres
Netzbetreibers. Es kann sein, dass diverse Dienste über Keypad-Sequenzen programmiert werden können, die Ihr Netzbetreiber zur Verfügung gestellt hat.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Netzbetreiber.
Die Konfiguration gilt für jeden a/b-Anschluss einzeln.
Durch den Gruppen- oder Sammelruf können Sie sich einstellen, ob jedes kompatible Gerät an dem
Anschluss läutet, egal welche MSN dem Gerät zugewiesen wurde.
*97#
#97#
Gruppenruf einschalten
Gruppenruf ausschalten
3.2.1 Übermittlung der Anschlusskennung des Rufenden (CLIP)
3.1.6 Ruftonsequenzen
Für jede der drei Mehrfachrufnummern (MSN) am Analoganschluss kann eine bestimmte individuelle
Ruftonsequenz festgelegt werden, um die ankommenden Rufe für die jeweilige MSN unterscheiden zu
können. Diese Ruftonsequenzen sind aus folgender Tabelle ersichtlich. Für jede MSN kann eine der
Ruftonsequenzen Nr. 0 ... 6 ausgewählt werden.
*111*<Sequenz>#
*112*<Sequenz>#
*113*<Sequenz>#
Ruftonsequenz für MSN1; Standardeinstellung: Ruftonsequenz Nr. 1
Ruftonsequenz für MSN2; Standardeinstellung: Ruftonsequenz Nr. 2
Ruftonsequenz für MSN3; Standardeinstellung: Ruftonsequenz Nr. 3
Rufton-Sequenzen
Sequenz-Nummer
1000
400
600
200
200
200
AUS
AN
Rufton deaktiviert
5000
200
400
200
200
600
200
400
400
200
600
AUS
5000
5000
5000
5000
5000
3.1.7 Endgerätetyp
Das Gerät kann für jeden Analoganschluss ein so genanntes Nutzerprofil zuordnen, womit festgelegt
wird, welcher Typ ankommender Rufe zu dem jeweiligen Anschluss kompatibel ist.
*106*0#
*106*1#
*106*2#
*106*3#
8
*107*0#
*107*1#
*107*2#
*107*3#
Klasse (CLIP) deaktiviert
Nur Onhook-Modus
Nur Offhook-Modus
Onhook- und Offhook-Modus
3.2.2 CLIP-Modus
In Abhängigkeit vom Standard, der zur Anzeige der Rufer-Identifikation im Endgerät genutzt wird, lässt
sich dieser im NT1+USB einstellen.
Ruftonsequenz
AN
0
1
2
3
4
5
6
Über das ISDN können Sie sich die Rufnummer der ankommenden Rufe anzeigen lassen. Dies wird
durch besondere Anzeigen signalisiert.
Inaktiv
Audio 3,1 kHz
Telefonie
Faxbetrieb
Version: 2011/03/21
*108*0#
*108*1#
*108*2#
ETS 300 659 V.23 FSK
ETS 300 659 DTMF
Bellcore Bell 202
3.2.3 Unterbindung der Übermittlung der Anschlusskennung des Rufenden (CLIR)
Genau wie bei einem ISDN-Telefon, wird die Rufnummer Ihres Anschlusses an die Vermittlungsstelle
weitergeleitet und dem Angerufenen beim Aufbau der Verbindung und aktivierter CLIP-Funktion
angezeigt. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Rufnummer Ihrem Gesprächpartner angezeigt wird,
müssen Sie die CLIR-Funktion aktivieren. Die Unterdrückung der Übermittlung der eigenen
Anschlusskennung kann auch auf das jeweils anstehende Gespräch begrenzt werden.
*31*<no.>
*31#
#31#
*#31#
Version: 2011/03/21
CLIR fallweise
Funktion CLIR ständig aktiv
Funktion CLIR ständig deaktiviert
Zustandsabfrage CLIR-Funktion
9
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