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Betriebsanleitung

EinbettenHerunterladen
HA5
Rev. 4 - 30.05.06
Betriebsanleitung
Typen:
HA5/725-4
HA5/830-4
HA5/925-4
D
GB
F
E
I
1
Vorwort
Sehr geehrter Kunde,
Bock-Verdichter sind hochwertige, zuverlässige und servicefreundliche Qualitätsprodukte. Um alle
Vorteile in vollem Umfange und über den gesamten Einsatzzeitraum Ihrer Kälteanlage nutzen zu
können, beachten Sie unbedingt die folgenden Bedienungs- und Wartungshinweise. Bei Fragen zu
Montage, Betrieb und Zubehör wenden Sie sich bitte an unsere Anwendungstechnik oder an den
Kältefachgroßhandel bzw. unsere Vertretung. Das Bock-Serviceteam erreichen Sie direkt unter Tel.:
+49 7022 9454-0, via e-mail: mail@bock.de oder im Internet: www.bock.de. Für den deutschsprachigen Raum steht darüber hinaus die kostenlose Bock-Hotline 00 800 / 800 000 88 von montags
bis samstags zwischen 8 und 21 Uhr zur Verfügung. Für Anregungen zur Weiterentwicklung unseres
Verdichter-, Ausrüstungs- und Ersatzteilprogramms sind wir Ihnen jederzeit sehr dankbar.
Lesen Sie vor Arbeitsbeginn die in dieser Betriebsanleitung für Sie zusammengefassten
Informationen.
Es werden wichtige Hinweise zur Sicherheit, Montage, Inbetriebnahme und Bedienung gegeben. Darüber hinaus finden Sie Informationen zu Wartung, Ersatzteilen und Zubehör.
Einige Hinweise sind besonders gekennzeichnet:
WARNUNG! Dieses Symbol weist darauf hin, dass ungenaues Befolgen oder
Nichtbefolgen von Anweisungen zu Schäden an Personen, am Verdichter oder an
der Kälteanlage führen kann.
GEFAHR! Dieses Symbol weist auf Anweisungen hin, um unmittelbare schwere
Gefährdungen von Personen zu vermeiden.
GEFAHR! Dieses Symbol weist auf Anweisungen hin, um unmittelbare schwere
Gefährdungen von Personen oder Anlagen durch elektrischen Strom zu vermeiden.
Das hohe Qualitätsniveau der Bock-Verdichter wird durch die ständige Weiterentwicklung der
Konstruktion, der Ausstattung und des Zubehörs gewährleistet. Daraus können sich Abweichungen
zwischen der vorliegenden Betriebsanleitung und Ihrem Verdichter ergeben. Haben Sie bitte
Verständnis, dass deshalb aus den Angaben, Abbildungen und Beschreibungen keine Ansprüche
abgeleitet werden können.
D
GB
Ihr Team der
Bock Kältemaschinen GmbH
F
E
I
2
- Änderungen vorbehalten -
Rev. 4 - 30.05.06
Dieses Symbol verweist auf wichtige Zusatzhinweise, die bei der Arbeit unbedingt
zu berücksichtigen sind.
Rev. 4 - 30.05.06
Inhalt
Sicherheitshinweise
Produktbeschreibung
Zweckgemäße Bestimmung
Kurzbeschreibung
Haupt- und Funktionsteile
Typschild
Typschlüssel
Einsatzbereiche
Kältemittel
Ölfüllung
Einsatzgrenzen
Montage
Aufstellung
Rohranschlüsse
Rohrleitungen
Absperrventile
Elektrik
Allgemeine Hinweise
Serienmotor, Ausführung für Direkt- oder Teilwicklungsstart
Prinzipschaltplan für Teilwicklungsanlauf mit Serienmotor
Sondermotor: Ausführung für Direkt- oder Stern-Dreieck-Anlauf
Prinzipschaltplan für Stern-Dreieck-Anlauf mit Sondermotor
Elektronisches Auslösegerät MP 10
Anschluss des Auslösegerätes MP 10
Funktionsprüfung des Auslösegerätes MP 10
Hinweise für Schalt- und Schutzeinrichtungen
Ölsumpfheizung
Ventilatormotor
Inbetriebnahme
Vorbereitungen zur Inbetriebnahme
Druckfestigkeitsprüfung
Dichtheitsprüfung
Evakuieren
Kältemittelfüllung
Inbetriebsetzung
Vermeidung von Flüssigkeitsschlägen
Anschluss Ölspiegelregulator
Wartung
Sicherheitshinweise
Ersatzteilempfehlung/Zubehör
Schraubverbindung
Schmierstoffe
Ausserbetriebnahme
Technische Daten
Maße und Anschlüsse
Konformitäts- und Herstellererklärung
Seite
4
5
7
9
12
19
D
21
GB
F
E
I
23
24
26
3
Sicherheit
Die im Titel genannten Bock-Kältemittelverdichter sind für den Einbau in Maschinen
(innerhalb der EU gemäß den EU-Richtlinien 98/37/EG -Maschinenrichtlinie-, 97/23/
EG -Druckgeräterichtlinie- und 73/23/EG -Niederspannungsrichtlinie-) bestimmt. Die
Inbetriebnahme ist nur zulässig, wenn sie gemäß dieser Anleitung eingebaut wurden und
die Gesamtanlage, in die sie integriert sind, den gesetzlichen Vorschriften entsprechend
geprüft und abgenommen wurde.
Bock-Kältemittelverdichter sind nach dem neuesten Stand der Technik konzipiert.
Die Sicherheit für den Anwender ist als besonderer Schwerpunkt in der Konstruktion
berücksichtigt. Von Kältemittelverdichtern und deren Betrieb können jedoch
unvermeidbare Restgefahren ausgehen. Deshalb ist die vorliegende Anleitung von
jeder Person, die am Verdichter arbeitet, sorgfältig zu beachten.
Arbeiten am Verdichter dürfen nur von Personen vorgenommen werden, die aufgrund
ihrer fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der
einschlägigen Bestimmungen die auszuführenden Arbeiten beurteilen und mögliche
Gefahren erkennen können.
Sicherheitshinweise
Achtung! Kältemittelverdichter sind druckbeaufschlagte Maschinen und erfordern
besondere Vorsicht und Sorgfalt in der Handhabung.
● Der Umgang ist nur durch Fachpersonal zulässig.
● Die nationalen Sicherheitsbestimmungen, Unfallverhütungsvorschriften,
technischen Regeln sowie spezifischen Vorschriften (EN 378 u.a.) sind
unbedingt zu beachten.
● Verdichter nur mittels Hebezeugen mit ausreichender Tragkraft befördern.
● Der Verdichter darf nur in Kälteanlagen und nur mit den für diesen Verdichter
von Bock freigegebenen Kältemitteln betrieben werden.
● Der maximal zulässige Betriebsüberdruck darf auch zu Prüfzwecken nicht
überschritten werden.
● Zur Sicherung gegen Drucküberschreitung sind Druckschalter erforderlich.
● Neuverdichter sind ab Werk mit einer Schutzgasfüllung (ca. 3 bar Stickstoff)
versehen. Vor Anschluß an das Kältesystem Verdichter druckentlasten!
● Vor Inbetriebnahme Verdichter auf Transportschäden kontrollieren.
● Vor Inbetriebnahme prüfen, ob alle vom Anwender montierten Bauteile
fachgerecht angebracht und druckfest mit dem Verdichter verbunden sind
(z.B. Rohrleitungen, Stopfen, Überwurfmuttern, ersetzte Bauteile usw.).
● Vor Inbetriebnahme Kälteanlage mit dem Verdichter sorgfältig evakuieren und
anschließend mit Kältemittel befüllen.
● Vor dem Start des Verdichters Druckabsperrventil und Saugabsperrventil
öffnen.
● Verdichter nicht im Vakuum starten. Verdichter nur bei befüllter Anlage
betreiben.
● Entsprechend den Einsatzbedingungen können Oberflächentemperaturen
von über 100 °C auf der Druckseite bzw. unter 0 °C auf der Saugseite erreicht
werden.
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GB
F
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I
4
Rev. 4 - 30.05.06
Produktbeschreibung
Zweckgemäße Bestimmung
In dieser Betriebsanleitung wird der im Titel genannte Verdichter in der Standardversion
beschrieben. Bock Kältemittelverdichter sind für den Einsatz in Kühlanlagen bei Verwendung der nachfolgend angegebenen Kältemittel und unter Einhaltung der Einsatzgrenzen
bestimmt. Jegliche andere Nutzung des Verdichters ist unzulässig!
WARNUNG!
Nicht in explosionsgefährdeten Bereichen einsetzen!
Kurzbeschreibung
Halbhermetischer Vierzylinder-Hubkolbenverdichter mit Ölpumpenschmierung
● Antriebsmotor
am Verdichtergehäuse angeflanscht.
Luftgekühlter Antriebsmotor.
● Speziell
fürMaße,
die Tiefkühlung
luftgekühltem
Kompakte
laufruhig,mit
hohe
Effizienz. Motor und Direktansaugung am Zylinder.
Haupt- und Funktionsteile
Klemmenkasten
Transportöse
Saugabsperrventil
Druckabsperrventil
Anschluss
Leistungsregler
Rev. 4 - 30.05.06
Ölpumpe
Ölsumpfheizung
Ventilplatte
D
Anschluss
Wärmeschutzthermostat
Ölschauglas
GB
F
Anschluss
Ölspiegelregulator
Ölablaßstopfen /
Ölsieb
E
Öleinfüllstopfen
I
5
Produktbeschreibung
Typschild (Beispiel)
6
7
8
9
10
11
12
13
1
2
3
4
Typbezeichnung
Maschinennummer
maximaler Betriebsstrom
Anlaufstrom (Rotor blockiert)
Y: Teilwicklung 1
YY: Teilwicklungen 1 und 2
5 ND (LP): max. zul. Stillstandsdruck
Saugseite
HD (HP): max. zul. Betriebsdruck
Hochdruckseite
 Einsatzgrenzendiagramme
beachten!
Typschlüssel
Typschlüssel (Beispiel)
Typschlüssel
Baureihe1)
6
7
8
9
10
11
12
13
Spannung, Schaltung, Frequenz
Nenndrehzahl
Theoretischer Volumenstrom
Spannung, Schaltung, Frequenz
Nenndrehzahl
Theoretischer Volumenstrom
Werkseitig eingefüllte Ölsorte
Schutzart Klemmenkasten
 Elektrisches Zubehör kann die
IP-Schutzklasse verändern!
50 Hz
60 Hz
HA X 4 / 650 - 4
HA
HGXX 55 // 945
945 4- 4- S
1)
Baureihe
Esteröl-Füllung2)
D
2)
Esteröl-Füllung
Baugröße
GB
Baugröße
Hubraum
F
E
Hubraum
Polzahl
I
Polzahl
3)
Motorvariante
1)
HA = Hermetic-Air-cooled (luftgekühlt) für die Tiefkühlung
2)
X = Esteröl-Füllung (HFKW-Kältemittel), z. B. R404A, R507
1)
HG = Hermetic-Gas-cooled (sauggasgekühlt) für die Normal- / Klimaanwendung
2)
X = Esteröl-Füllung (HFKW-Kältemittel), z. B. R134a, 404A, R507, R407C
3)
S = Stärkerer Motor z. B. Klimaanwendung
6
Rev. 4 - 30.05.06
1
2
3
4
5
Einsatzbereiche
Kältemittel
(H)FCKW / (H)CFC:
R22
R404A/R507
HFKW / HFC:
R134a, R404A/R507, R407C
Ölfüllung
Werkseitig
werdendie
dieVerdichter
Verdichter
folgender
Ölsorte
befüllt:
Werkseitig werden
mitmit
folgenden
Ölsorten
befüllt:
-fürfürR22:
R22
FUCHS
SP 46;
46
FUCHS Reniso
Reniso SP
-für
fürR134a,
R404A/R507
FUCHS
Reniso
Triton
SE55.
55
R404A, R407C, R507:
FUCHS Reniso Triton SE
Verdichter
mit Esterölfüllung
Reniso
Triton Alternativen:
SE 55) sind mitsiehe
einem X in der
● Zur
Nachfüllung
empfehlen (FUCHS
wir die o.a.
Ölsorten.
Typbezeichnung gekennzeichnet
(z.B. HGX34P / 315-4)
Schmierstofftabelle
S. 22.
Zur Nachfüllung empfehlen wir die o.a. Ölsorten zu verwenden. Alternativen: siehe
Auszug aus der Bock-Schmierstofftabelle S. 18.
Einsatzgrenzen
Rev. 4 - 30.05.06
Der Verdichterbetrieb ist innerhalb der dargestellten Einsatzgrenzen-DiaEinsatzgrenzen
gramme
möglich.
Die Bedeutung
der unterlegten
Flächen
ist zu zulässig.
beachten.
Der
Betrieb
des Verdichters
ist im Bereich
der gezeigten
Diagramme
Die
Grenzbereiche
sollten
nicht
als
Auslegungsoder
Dauerbetriebspunkt
gewählt
Einsatzgrenzen sind einzuhalten! Die maximale Verdichtungsendtemperatur von
werden.
140
°C darf nicht überschritten werden. Einsatz in erweiterten Bereichen nur mit
reduzierter
- Max. zulässige
Verdichtungsendtemperatur
140°C
Sauggastemperatur
oder Zusatzkühlung.
Für die Zusatzkühlung können
Zusatzlüfter
- Max. zulässige
Schalthäufigkeit
12x
/h
(Zubehör) verwendet werden. Für den Einsatz mit Zusatzkühlung
wird
- Mindestlaufzeit
empfohlen: 3 Min. Beharrungszustand (kontinuierliche Betriebsbedin-
gung)
muß erreicht
werden.
- Verwendung
eines Wärmeschutzthermostates
(Zubehör)
NurBetrieb
thermisch
Öle verwenden (siehe Schmierstofftabelle)
● -Bei
mithochstabile
Leistungsregler
-- Dauerbetrieb
im
Grenzbereich
vermeiden.
Im Grenzbereich u. U. Reduzierung
bzw. individuelle Einstellung der
- Beim
Einsatz von Leistungsreglern
Sauggasüberhitzung u.U. reduzieren,
Sauggasüberhitzung
erforderlich.
individuelle Einstellung erforderlich.
Betriebmitmit
Frequenzumformer
-Beim
Bei Betrieb
Frequenzumformer
beachten: Durch das Erreichen der maximal
- zulässigen
Durch Erreichen
der max.des
zulässigen
Leistungsaufnahme
des AntriebsmoStromaufnahme
Antriebsmotors
sind die Einsatzgrenzen
eingeschränkt.
tors
kann die
Einsatzgrenze
eingeschränkt
sein. (8 Schaltungen/h) nicht überDie
maximal
zulässige
Schalthäufi
gkeit des Verdichters
schreiten!
Beharrungszustand
(kontinuierliche
der Anlageauf
muss
Beim Betrieb
im Unterdruckbereich
bestehtBetriebsbedingung)
die Gefahr von Lufteintritt
erreicht
werden.
Mindestlaufzeit
von
3
min.
nicht
unterschreiten.
der Saugseite. Dadurch können chemische Reaktionen, Druckanstieg im
Beim Betriebund
im eine
Unterdruckbereich
besteht die Gefahrhervorgerufen
von Lufteintritt
auf
Verflüssiger
überhöhte Druckgastemperatur
werden
der Saugseite.
Dadurch
können chemische Reaktionen, Druckanstieg im
Lufteintritt
unbedingt
vermeiden!
Verflüssiger und eine überhöhte Druckgastemperatur sowie die Verschiebung
der Kältemittelzündgrenze in den kritischen Bereich hervorgerufen werden.
Lufteintritt unbedingt vermeiden!
D
GB
F
Legende
E
I
7
Einsatzbereiche
R404A
R507
Rev. 4 - 30.05.06
R22
D
GB
Reduzierte Sauggastemperatur
F
E
Auslegung für andere
Bereiche auf Anfrage
I
Max. zulässiger
Betriebsdruck (HD): 28 bar
8
Montage
Vorsicht! Verdichter sind ab Werk mit Schutzgas befüllt (ca. 3 bar Stickstoff)!
● Schutzgasfüllung bis zum Anschluß an das Kältesystem im Verdichter
belassen.
● Absperrventile so lange geschlossen halten.
● Lufteintritt unbedingt verhindern!
Rohranschlüsse
Aufstellung
Die Druck- und Saugabsperrventile haben abgestufte
Innendurchmesser, so dass Rohre in den gängigen MillimeterHebezeug
verwenden!
Transportöse
benutzen.
und
Zollabmessungen
verwendet werden können. Je nach
Nicht manuell
heben!
Abmessung
wird
das Rohr mehr oder weniger tief eintauchen.
Hebezeug
verwenden!
Transportöse
benutzen. der Absperrventile sind auf die
Die
Anschlussdurchmesser
max. Verdichterleistung ausgelegt. Der tatsächlich erforderliche Rohrquerschnitt ist der Leistung anzupassen.
Abb.: schematisch
Dasselbe gilt für Rückschlagventile.
Aufstellung auf ebener Fläche oder Rahmen mit ausreiVorsicht beim Löten!
chender
Rohrstutzen zum Löten vom
Ventil Tragkraft.
entfernen.Schräglage nur nach Rücksprache.
Ventil nicht überhitzen. Einzelverdichter vorzugsweise auf Schwingungsdämpfer.
Duplexund Verbundschaltung
grundsätzlich starr.
Während und nach dem Löten
Ventilkörper
kühlen.
Rev. 4 - 30.05.06
Ausreichend Freiraum für Wartungsarbeiten vorsehen.
Ausreichende Maschinenraumbelüftung vorsehen.
in korrosiver
Atmosphäre,
oder brennVorsicht! Verdichter sind Nicht
ab Werk
mit Schutzgas
befülltStaub,
(ca. 3 Dampf
bar Stickstoff)!
barer
Umgebung
betreiben.
● Schutzgasfüllung bis zum Anschluß an das Kältesystem im Verdichter
belassen.
● Absperrventile so lange geschlossen halten.
● Lufteintritt unbedingt verhindern!
D
GB
F
Rohranschlüsse
Abb.: schematisch
E
Die Druck- und Saugabsperrventile haben abgestufte
Innendurchmesser, so dass Rohre in den gängigen Millimeterund Zollabmessungen verwendet werden können. Je nach
Abmessung wird das Rohr mehr oder weniger tief eintauchen.
Die Anschlussdurchmesser der Absperrventile sind auf die
max. Verdichterleistung ausgelegt. Der tatsächlich erforderliche Rohrquerschnitt ist der Leistung anzupassen.
Dasselbe gilt für Rückschlagventile.
Vorsicht beim Löten!
Rohrstutzen zum Löten vom Ventil entfernen.
Ventil nicht überhitzen.
Während und nach dem Löten Ventilkörper kühlen.
I
9
Montage
Abb.: schematisch
und Zollabmessungen
können. Je
nach
Innendurchmesser,
so verwendet
dass Rohrewerden
in den gängigen
MillimeterAbmessung
wird das Rohr
mehr oder
weniger
tief Je
eintauchen.
und
Zollabmessungen
verwendet
werden
können.
nach
Die
Anschlussdurchmesser
der Absperrventile
sindeintauchen.
auf die
Abmessung
wird das Rohr mehr
oder weniger tief
max.Anschlussdurchmesser
Verdichterleistung ausgelegt.
Der tatsächlich
erforDie
der Absperrventile
sind auf
die
derliche
Rohrquerschnitt
ist der Der
Leistung
anzupassen.
max. Verdichterleistung
ausgelegt.
tatsächlich
erforDasselbe
gilt für Rückschlagventile.
derliche Rohrquerschnitt
ist der Leistung anzupassen.
Dasselbe gilt für Rückschlagventile.
Abb.: schematisch
Vorsicht beim Löten!
● Rohrstutzen
Löten
Rohrstutzen
zum
Löten vom
vom Ventil
Ventilentfernen.
entfernen.
Vorsicht
beimzum
Löten!
Ventil
nicht überhitzen.
Rohrstutzen
zum Löten vom Ventil entfernen.
Während
nach dem Löten Ventilkörper kühlen.
Ventil nichtund
überhitzen.
Während und nach dem Löten Ventilkörper kühlen.
Rohrleitungen
Rohrleitungen und Anlagenkomponenten müssen innen sauber und trocken sowie
frei von Zunder, Metallspänen, Rost- und Phosphatschichten sein. Nur luftdicht
verschlossene Teile verwenden.
Rohrleitungen fachgerecht verlegen. Starke Schwingungen wegen Riss- und Bruchgefahr vermeiden. Im Bedarfsfall geeignete Festpunkte und/oder Schwingungskompensatoren vorsehen.
Ordnungsgemäße Ölrückführung gewährleisten.
Druckverluste so gering wie möglich halten.
Verlegen von Saug- und Druckleitung
Eine fachgerechte Rohrführung der Saug- und Druckleitung unmittelbar nach
Eine
der Saug- und
unmittelbar
demfachgerechte
Verdichter istRohrführung
von größter Wichtigkeit
für Druckleitung
die Laufruhe und
das Schwinnach
dem Verdichter
ist von größter Wichtigkeit für die Laufruhe und das
gungsverhalten
des Systems.
Schwingungsverhalten des Systems.
UnsachgemäßeVerrohrungen
Verrohrungenkönnen
könnenRisse
Risseund
undBrüche
Brücheverursachen,
verursachen,was
was
Unsachgemäße
Kältemittelverlustzur
zurFolge
Folgehat.
hat.
Kältemittelverlust
D
GB
möglichst
kurz
F
E
I
10
stabiler
Festpunkt
Rev. 4 - 30.05.06
Verdichterabsperrventil
ausgehend
Als Faustregel gilt: Den ersten
erstenRohrabschnitt
Rohrabschnittvom
vom
Verdichterabsperrventil
immer nach immer
unten und
zur Antriebswelle
verlegen. verlegen.
ausgehend
nachparallel
unten und
parallel zur Antriebswelle
Montage
Absperrventile
Absperrventile
Warnung!
Beide Absperrventileauf
– das
Saugund das Druckabsperrventil – müssen
Vorsicht Sicherheitshinweise
Seite
9 beachten!
vor dem Start des Verdichters geöffnet werden!
Vor dem Öffnen oder Schließen des Absperrventils ist die Ventilspindelabdichtung um
ca. ¼ Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn zu lösen. Nach dem Betätigen des
Uhrzeigersinn wieder
anzuziehen.
Absperrventils ist die Ventilspindelabdichtung im
in Uhrzeigerrichtung
wieder
anzuziehen.
anziehen
Ventilspindelabdichtung
lösen
Abb. schematisch
Funktionsweise der absperrbaren Serviceanschlüsse
Stellung A
Öffnen des Absperrventils
Spindel 1 nach links (gegen den
Uhrzeigersinn) bis zum Anschlag
aufdrehen.
Rev. 4 - 30.05.06
Absperrventil ist voll geöffnet /
Service-Anschluss 2 geschlossen
(Stellung A).
Öffnen des Serviceanschlusses (2)
Spindel 1 etwa ½ bis 1 Umdrehung nach rechts (in Uhrzeigerrichtung) drehen.
Service-Anschluss 2 ist jetzt
geöffnet, das Absperrventil ist
ebenfalls geöffnet (Stellung B).
Rohranschluss
Verdichter
Stellung B
Rohranschluss
D
GB
F
E
I
Verdichter
Abb. schematisch
Der Anschluss 3 ist für Sicherheitseinrichtungen vorgesehen und nicht absperrbar
Der Anschluss 3 ist für Sicherheitseinrichtungen vorgesehen und nicht absperrbar.
11
Der elektrische Anschluss des MP 10 ist gemäß Schaltplan vorzunehmen. Das Auslösegerät ist mit einer Sicherung (F) von max. 4 A träge abzusichern. Um die Schutzfunktion
zu gewährleisten, ist das Auslösegerät als erstes Glied in den Steuerstromkreis zu
installieren.
Anschlüsse Temperaturüberwachung:
Motorwickung:
Klemmen 1 - 2
Heißgasseite:
Allgemeine
Hinweise Klemmen 3 - 4
WARNUNG! Klemmen 1 - 6 am Auslösegerät MP 10 und Klemmen PTC 1 und
Warnung! Starkstrom! Arbeiten nur bei spannungslosem Zustand der elektrischen
PTC 2 am Verdichterklemmbrett dürfen nicht mit Netzspannung in Berührung
Anlage vornehmen!
kommen. Das Auslösegerät und die PTC-Fühler werden sonst zerstört.
● Anschluss des Verdichtermotors gemäß Schaltplan (s. Innenseite Klemmenkasten)
vornehmen. Beim Anschließen örtliche Sicherheitsbestimmungen für Elektroarbeiten
und die Sicherheitsnormen EN 60204, EN 60335 einhalten.
● Für Kabeldurchführung am Klemmenkasten passende Kabelverschraubungen in
richtiger Schutzartausführung (s. Typschild) verwenden. Zugentlastung einsetzen.
Scheuerstellen an Kabeln vermeiden.
● Bei der Dimensionierung der Motorschütze, Zuleitungen und Sicherungen maximalen
Betriebsstrom zugrunde legen (s. Typschild). Empfehlungen für die Schaltschütz- und
Motorschutzauswahl siehe Tabelle am Ende des Kapitels „Elektrik“.
● Spannungs- und Frequenzangaben mit Daten des Stromnetzes vergleichen. Motor
Klemmbrett
nur bei Übereinstimmung anschließen.
Elektrik
Serienmotor, Ausführung für Direkt- oder Teilwicklungsstart
Bezeichnung auf dem Typschild
Aufkleber auf Klemmenkasten
Y / YY
Abb.: schematisch
Verdichter mit dieser Kennzeichnung sind für Direkt- oder Teilwicklungsstart geeignet.
Die Motorwicklung ist in zwei Teile unterteilt: Teilwicklung 1 = 66 % und Teilwicklung 2
= 33 %. Diese Wicklungsaufteilung bewirkt beim Teilwicklungsstart eine
Anlaufstromreduzierung auf ca. 65% des Wertes bei Direktstart.
Werkseitig ist der Motor für Direktstart (YY) geschaltet. Für den Teilwicklungsstart
Y / YY sind die Brücken zu entfernen und die Motorzuleitung gemäß Schaltschema
anzuschließen:
D
400
400 VV
GB
Direktstart
Direktstart YY
YY
F
E
I
12
Teilwicklungsstart
Teilwicklungsstart Y/YY
Y/YY
L1
L1
L2
L2
L3
L3
V2
2U1
U2
2V1
W2
2W1
V2
2U1
U2
2V1
W2
2W1
W1
1U1
V1
1V1
U1
1W1
W1
1U1
V1
1V1
U1
1W1
L1
L1
L2
L2
L3
L3
L1
L1
L2
L2
L3
L3
WARNUNG!
Nichtbeachten führt zu gegenläufigen Drehfeldern und hat Motorschaden zur Folge.
Nach Anlauf des Motors über Teilwicklung 1 muß nach maximal einer Sekunde
Rev. 4 - 30.05.06
Eine mechanische Anlaufentlastung mit Bypass-Magnetventil wird nicht benötigt.
W1
V1
U1
W1
V1
U1
L1
L2
L3
L1
L2
L3
Elektrik
WARNUNG!
Nichtbeachten führt zu gegenläufigen Drehfeldern und hat Motorschaden zur
Folge. Nach Anlauf des Motors über Teilwicklung 1 muss nach maximal einer
Sekunde Verzögerungszeit Teilwicklung 2 dazugeschaltet werden.
Nichtbeachten kann die Lebensdauer des Motors beeinträchtigen.
Prinzipschaltplan
fürfür
Teilwicklungsanlauf
mit
Serienmotor
Prinzipschaltplan
Teilwicklungsanlauf
mit
Serienmotor
66%
33%
R2
Rev. 4 - 30.05.06
66%
33%
ACHTUNG! Es ist unbedingt zu beachten, daß die Spannungsversorgung über
den K1 auf Wicklung 1 (66 %) (1U1 / 1V1 / 1W1) und die Spannungsversorgung
über K2 auf Wicklung 2 (33 %) (2U1 / 2V1 / 2W1) erfolgt. Die Motorschütze (K1 /
K2) sind jeweils auf ca. 70 % vom max. Betriebsstrom auszulegen.
1-2 Anschlüsse für PTC Fühler
R1 Kaltleiter (PTC-Fühler) Motorwicklung
R2 Wärmeschutzthermostat
(PTC-Fühler)
F1 2 Motorschutzschalter
(66 % : 33 % von IA Ges.)
F2 Sicherung Steuerstromkreis
F3 Sicherheitskette
(Hoch-/Niederdrucküberw.)
C1 Betriebskondensator
Lüfter
F4 Öldifferenzdruckwächter
B1 Freigabeschalter (Thermostat)
K1 Netzschütz (Teilwicklung 1)
K2 Netzschütz (Teilwicklung 2)
K1T Verzögerungsrelais max. 1s
A1 Auslösegerät MP 10
Q1 Hauptschalter
S1 Schalter Steuerspannung
M1 Verdichtermotor
M2 Lüftermotor
D
D
GB
GB
F
F
E
E
I
I
13
Elektrik
Sondermotor: Ausführung für Direkt- oder Stern-Dreieck-Anlauf
Für den Stern-Dreieck-Anlauf ist eine mechanische Anlaufentlastung mit BypassMagnetventil (Zubehör) erforderlich.
Bezeichnung auf dem Typschild
Aufkleber auf Klemmenkasten
∆/Y
Stern-Dreieck-Anlauf ist nur im Spannungsbereich ∆ (230 V) möglich.
Beispiel:
230 V ∆
Direktstart
400 V Y
Stern-Dreieck-Start
L3
L2
L1
L2
L3
nur Direktstart
U2
V2
W2
W2
V2
U2
V2
W2
W2
V2
U2
V2
W2
U1
W1
V1
W1
U1
U1
W1
V1
W1
U1
U1
W1
V1
W1
U1
L1
L3
L2
L3
L1
L1
L3
L2
L3
L1
L1
L3
L2
L3
L1
Rev. 4 - 30.05.06
W2
V2
D
GB
F
09791-07.06-DGbFEI
E
I
14
Elektrik
Prinzipschaltplanfür
fürStern-Dreieck-Anlauf
Stern-Dreieck-Anlaufmit
mitSondermotor
Sondermotor
Prinzipschaltplan
Prinzipschaltplan für Stern-Dreieck-Anlauf mit Sondermotor
R2
09791-07.06-DGbFEI
Rev. 4 - 30.05.06
Y1
1-2 Anschlüsse
Anschlüssefür
fürPTC
PTCFühler
Fühler
1-2
R1 Kaltleiter
Kaltleiter(PTC-Fühler)
(PTC-Fühler)
Motorwicklung
1-2
Anschlüsse
für PTC Fühler
R1
Motorwicklung
R2
Wärmeschutzthermostat
(PTCR1
Kaltleiter
(PTC-Fühler)
Motorwicklung
R2 Wärmeschutzthermostat (PTCFühler)
Fühler)
R2
Wärmeschutzthermostat
(PTCFühler)
F1 Schutzeinrichtung
SchutzeinrichtungLaststromkreis
Laststromkreis
Fühler)
F1
F2
Sicherung
Steuerstromkreis
F1
Schutzeinrichtung
Laststromkreis
F2 Sicherung Steuerstromkreis
F3 Sicherheitskette
Sicherheitskette
(Hoch-/NiederdruckF2
Sicherung
Steuerstromkreis
F3
(Hoch-/Niederdrucküberw.)
überw.)
F3
Sicherheitskette
(Hoch-/Niederdrucküberw.)
F4 Öldifferenzdruckwächter
Öldifferenzdruckwächter
überw.)
F4
B1
Freigabeschalter(Thermostat)
(Thermostat)
F4
Öldifferenzdruckwächter
B1 Freigabeschalter
Q1
Hauptschalter
B1
Freigabeschalter
(Thermostat)
Q1 Hauptschalter
C1 Hauptschalter
Betriebskondensator
Q1
Lüfter
M1 Verdichtermotor
Verdichtermotor
M1
M2
Lüftermotor
M1
Verdichtermotor
K1 Netzschütz
Netzschütz
K1
K1
Netzschütz
K2 ∆-Schütz
∆-Schütz
K2
K2
∆-Schütz
K3 Y-Schütz
Y-Schütz
K3
K3
Y-Schütz
K4TZeitrelais
Zeitrelaisfür
fürSchützumschaltung
Schützumschaltung
K4T
K4T
Zeitrelaisfür
fürAnlaufentlastung
Schützumschaltung
K5TZeitrelais
Anlaufentlastung
K5T
K5T
Zeitrelais
für
Anlaufentlastung
AL
Magnetspule
derAnlaufentlastung
Anlaufentlastung
AL Magnetspule der
A1
AL
Magnetspule
der
Anlaufentlastung
Elektron.
Auslösegerät
MP10
10
A1 Elektron. Auslösegerät MP
S1
Schalter Steuerspannung
Steuerspannung
A1
Elektron.
Auslösegerät
MP
10
S1
Schalter
S1 Schalter Steuerspannung
Y1
MV-Anlaufentlastung
S1
Schalter
Steuerspannung
Y1 MV-Anlaufentlastung
MV-Anlaufentlastung
Y1
Y1
MV-Anlaufentlastung
M2 Lüftermotor
D
GB
F
E
I
15
15
Elektrik
Elektronisches Auslösegerät MP 10
Der Verdichtermotor ist mit Kaltleiter-Temperaturfühlern (PTC) ausgerüstet, die mit dem
elektronischen Auslösegerät MP 10 im Klemmenkasten verbunden sind. Die Betriebsbereitschaft wird nach Anlegen der Netzspannung durch die Leuchtdiode H3 (grün)
signalisiert. Bei Übertemperatur in der Motorwicklung schaltet das Gerät den Verdichter
ab und die Leuchtdiode H1 leuchtet rot.
Zusätzlich kann
kann die
die Heißgasseite
Heißgasseitedes
desVerdichters
Verdichtersdurch
durcheinen
einenWärmeschutzthermostat
Wärmeschutzthermostat
gegen Übertemperatur
abgesichertabgesichert
werden (Zubehör).
(Zubehör)
gegen Übertemperatur
werden.Für
Fürdie
dieSchutzfunktion
Schutzfunktionististdie
die
Signallampe H2 (rot) vorgesehen.
Leuchtdiode
Beim Auslösen des Gerätes liegen Überlastung bzw. unzulässige Betriebsbedingungen vor. Ursache feststellen und beseitigen.
Das Gerät hat eine Wiedereinschaltsperre. Nach Behebung der Störung wird
durch Unterbrechung der Netzspannung oder mittels externem Alarm-ResetSchalter S1 quittiert (siehe Prinzipschaltplan). Die Wiedereinschaltsperre wird
dadurch entriegelt und die Leuchtdioden H1 bzw. H2 erlöschen.
Anschluss des Auslösegerätes MP 10
Rev. 4 - 30.05.06
Der elektrische Anschluss des MP 10 ist gemäß Schaltplan vorzunehmen. Das Auslösegerät ist mit einer Sicherung (F) von max. 4 A träge abzusichern. Um die Schutzfunktion
zu gewährleisten, ist das Auslösegerät als erstes Glied in den Steuerstromkreis zu
installieren.
Anschlüsse Temperaturüberwachung:
Motorwickung:
Klemmen 1 - 2
Heißgasseite:
Klemmen 3 - 4
WARNUNG! Klemmen 1 - 6 am Auslösegerät MP 10 und Klemmen PTC 1 und
PTC 2 am Verdichterklemmbrett dürfen nicht mit Netzspannung in Berührung
kommen. Das Auslösegerät und die PTC-Fühler werden sonst zerstört.
D
GB
F
E
I
Klemmbrett
Abb.: schematisch
16
Elektrik
Funktionsprüfung des Auslösegerätes MP 10
Vor der Inbetriebnahme, Störungsbehebung oder Änderungen im Steuerstromkreis ist
das Auslösegerät auf Funktion zu prüfen:
Pos
Vorgang
1
● Netzspannung unterbrechen (L1 oder S1)
● Motortemperaturfühler-Anschluß lösen (1 oder 2)
● Heißgastemperaturfühler (falls installiert) lösen (3 oder 4)
2
● Netzspannung wieder anlegen (L1 oder S1)
● Kontrolle Motortemperaturfühler: betriebsbereit
● Kontrolle Heißgastemperaturfühler: betriebsbereit
LED H1 LED H2 LED H3
rot
rot
grün
AUS
EIN
AUS
AUS
EIN
EIN
3
● Netzspannung wieder unterbrechen (L1 oder S1)
● Klemmen 1 oder 2 bzw. 3 oder 4 wieder anschließen
AUS
AUS
AUS
4
● Netzspannung wieder anlegen (L1 oder S1):
● MP 10 wieder betriebsbereit
AUS
AUS
EIN
Der Verdichter und das Auslösegerät MP10 sind einsatzbereit, wenn die LED- Kontrollleuchten einwandfreie Betriebsfunktionen signalisieren.
Rev. 4 - 30.05.06
Hinweise für Schalt- und Schutzeinrichtungen
Alle Schutzeinrichtungen, Schalt- und Überwachungsgeräte sind gemäß den örtlichen
Sicherheitsbestimmungen und gängigen Vorschriften (z.B. VDE) und Bestimmungen
sowie gemäß den Herstellerangaben auszuführen. Motorschutzschalter sind erforderlich! Bei der Dimensionierung der Motorschütze, Zuleitungen, Sicherungen und
Motorschutzschaltern ist der maximale Betriebsstrom zugrunde zu legen (siehe
Typschild). Als Kurzschlussauslösestrom ist der max. 7-fache zulässige Betriebsstrom
laut Verdichter-Typschild einzustellen.
D
GB
F
E
I
17
Elektrik
Ölsumpfheizung
Während des Verdichterstillstands diffundiert in Abhängigkeit von Druck und
Umgebungstemperatur Kältemittel in das Schmieröl des Verdichters. Die Schmierfähigkeit des Öls wird dadurch herabgesetzt. Beim Anfahren des Verdichters dampft
durch die Druckabsenkung das im Öl enthaltene Kältemittel aus. Die Folgen können
Ölaufschäumen und Ölabwanderung sein, die unter Umständen zu Ölschlägen führen.
Um Schäden am Verdichter zu vermeiden, ist der Verdichter serienmäßig mit einer
Ölsumpfheizung ausgestattet. Die Ölsumpfheizung ist grundsätzlich anzuschließen und
zu betreiben.
Betriebsweise: Die Ölsumpfheizung ist beim Stillstand des Verdichters in Betrieb. Startet
der Verdichter, schaltet sich die Ölsumpfheizung automatisch ab.
Anschluss:
Die Ölsumpfheizung
über einen Hilfskontakt (oder parallel geschalteten
Ölsumpfheizung
D Anschlussschema
für Ölsumpfheizung
Hilfsschütz)
Verdichterschützes
an einen
getrennten
Strompfad
anschließen.
Während
desdes
Verdichterstillstands
in
Abhängigkeit
von Druck
und
GB
Connection
diagramm for oildiffundiert
sump
heater
Elektrische
Daten:
230 VKältemittel
- 1 pour
- 50/60
80
WWde carter
Umgebungstemperatur
inHz,
das140
Schmieröl
desd‘huile
Verdichters. Die SchmierF Plan de
raccordement
résistance
fähigkeit
des
Öls
wird
dadurch
herabgesetzt.
Beim Anfahren des Verdichters dampft
WARNUNG!
durch
die Druckabsenkung
das im Ölder
enthaltene
Kältemittel aus. Die
können
Der Anschluss
an den Strompfad
Sicherheits-Steuerkette
istFolgen
nicht zulässig.
Ölaufschäumen und Ölabwanderung sein, die unter Umständen zu Ölschlägen führen.
09983- 10.01-DGBF
Um Schäden am Verdichter zu vermeiden, ist der Verdichter serienmäßig mit einer
Ölsumpfheizung ausgestattet. Die Ölsumpfheizung ist grundsätzlich anzuschließen und
zu betreiben.
Betriebsweise: Die Ölsumpfheizung ist beim Stillstand des Verdichters in Betrieb. Startet
der Verdichter, schaltet sich die Ölsumpfheizung automatisch ab.
WARNUNG!
Der Anschluss an den Strompfad der Sicherheits-Steuerkette ist nicht zulässig.
D
Ventilatormotor
Der Ventilatormotor für die Kühlung des Verdichters ist im Klemmenkasten bereits
verdrahtet. Die Stromversorgung sowie die Ansteuerung über den Verdichterschütz ist
gemäß Prinzipschaltbild (im Klemmenkasten) vorzunehmen. Der Ventilatormotor ist über
einen internen Temperaturwächter abgesichert.
Elektrische Daten: 230 V / 1 / 50...60 Hz, 170 W, 0,71 A, IP44
GB
F
E
I
18
Rev. 4 - 30.05.06
Anschluss: Die Ölsumpfheizung über einen Hilfskontakt (oder parallel geschalteten
Hilfsschütz) des Verdichterschützes an einen getrennten Strompfad anschließen.
Elektrische Daten: 230 V - 1 - 50/60 Hz, 80 W
Inbetriebnahme
7PSCFSFJUVOHFO[VS*OCFUSJFCOBINF
Der Verdichter ist im Werk probegelaufen und auf sämtliche Funktionen geprüft worden.
Besondere Einlaufvorschriften müssen daher nicht beachtet werden.
Verdichter
auf Transportschäden
kontrollieren!
Vor Inbetriebnahme
Verdichter auf
Transportschäden kontrollieren!
Um den
den Verdichter
Verdichter vor
vor unzulässigen
unzulässigenBetriebsbedingungen
Betriebsbedingungenzuzuschützen,
schützen,sind
sind
Um
Hoch- und
und Niederdruck-Pressostate
Niederdruck-Pressostatezwingend
erforderlich.
Unfallverhütungsvorschriften
Hocherforderlich.
beachten!
Unfallverhütungsvorschriften
beachten!
Druckfestigkeitsprüfung
Der Verdichter wurde im Werk auf Druckfestigkeit geprüft. Sofern zusätzlich die
gesamte Anlage einer Druckfestigkeitsprüfung unterzogen werden soll, ist zu beachten:
Kältekreislauf gemäß EN 378-2 (oder einer entsprechenden Sicherheitsnorm) prüfen.
Druckfestigkeitsprüfung vorzugsweise mit trockenem Stickstoff durchführen.
Verdichter in keinem Falle mit Luft abpressen.
Dem Prüfmedium kein Kältemittel beimischen, da sonst die Verschiebung der Zündgrenze in den kritischen Bereich möglich ist.
Gefahr! Während des gesamten Prüfvorgangs darf der maximal zulässige
Betriebsdruck des Verdichters nicht überschritten werden (siehe Typschildangabe)!
Dichtheitsprüfung
Rev. 4 - 30.05.06
Dichtheitsprüfung der Kälteanlage gemäß EN 378-2 (oder einer entsprechenden
Sicherheitsnorm) ohne Einbezug des Verdichters (vorzugsweise mit N2 getrocknet)
durchführen.
Dem Prüfmedium kein Kältemittel beimischen, da sonst die Verschiebung der Zündgrenze in den kritischen Bereich möglich ist.
Evakuieren
Zuerst Anlage evakuieren, dann Verdichter in den Evakuiervorgang einbeziehen:
- Verdichter druckentlasten
- Saug- und Druckabsperrventil öffnen.
- Mit der Vakuumpumpe auf Saug- und Hochdruckseite evakuieren.
- Vakuum < 1,5 mbar bei abgesperrter Pumpe.
- Vorgang ggf. mehrfach wiederholen.
WARNUNG! Verdichter nicht im Vakuum starten. Keine Spannung anlegen auch nicht zu Prüfzwecken (darf nur mit Kältemittel betrieben werden).
Im Vakuum verkürzen sich die Überschlags- und Kriechstromstrecken der Klemmbrett-Anschlussbolzen, dies kann zu Wicklungs- und Klemmbrettschäden führen.
D
GB
F
E
I
19
Inbetriebnahme
Kältemittelfüllung
Achtung! Persönliche Schutzausrüstung tragen!
Kältemittelfüllung
Persönliche Schutzausrüstung tragen!
Vergewissern, dass Saug- und Druck-Absperrventile geöffnet sind.
Achtung! Persönliche Schutzausrüstung tragen!
Einfüllen des Kältemittels (Vakuum brechen) bei abgeschaltetem Verdichter - flüssig
Vergewissern,
dass
Saug-bzw.
undSammler.
Druck-Absperrventile geöffnet sind.
direkt
in den Verfl
üssiger
Einfüllen
Kältemittels (Vakuum
brechen)
bei abgeschaltetem
Verdichter
flüssig
Eine
nachdes
Inbetriebnahme
erforderlich
werdende
Kältemittelergänzung
kann- entwedirekt
in den Verfl
üssiger
bzw. Sammler.
der gasförmig
in die
Saugseite
oder - unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen Eine
erforderlich
werdende
Kältemittelergänzung kann entweauch nach
flüssigInbetriebnahme
am Verdampfereingang
eingefüllt
werden.
der gasförmig in die Saugseite oder - unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen ● Überfüllung der Anlage mit Kältemittel vermeiden!
auch flüssig am Verdampfereingang eingefüllt werden.
● Um Konzentrationsverschiebungen zu vermeiden, dürfen zeotrope Kältemit● Überfüllung der Anlage mit Kältemittel vermeiden!
telgemische (z.B. R407C) grundsätzlich nur flüssig in die Kälteanlage befüllt
● Um
Konzentrationsverschiebungen zu vermeiden, dürfen zeotrope Kältemitwerden.
telgemische (z.B. R407C) grundsätzlich nur flüssig in die Kälteanlage befüllt
● Warnung! Nicht flüssig über das Saugabsperrventil am Verdichter befüllen.
werden.
● Beimischen von Additiven in das Öl und das Kältemittel ist nicht zulässig.
● Warnung! Nicht flüssig über das Saugabsperrventil am Verdichter befüllen.
● Beimischen von Additiven in das Öl und das Kältemittel ist nicht zulässig.
Inbetriebsetzung
Sicherheits- und Schutzeinrichtungen (Druckschalter, Motorschutz, elektrische
Berührungsschutzmaßnahmen u.a.) auf einwandfreie Funktion kontrollieren.
Verdichter einschalten.
Ölstandskontrolle: Ölstand muß im Schauglas sichtbar sein.
Achtung! Wenn größere Ölmengen nachgefüllt werden müssen, besteht Gefahr
von Ölschlägen. In diesem Falle Ölrückführung überprüfen!
Nach Erreichen des Beharrungszustands (kontinuierliche Betriebsbedingung) Anlage
auf Einhaltung der zulässigen Betriebsbedingungen prüfen.
Bei einwandfreiem Lauf der Anlage empfehlen wir ein Abschlussprotokoll mit allen
wichtigen Daten und Messwerten zu erstellen.
D
Vermeidung von Flüssigkeitsschlägen
GB
Warnung! Flüssigkeitsschläge können zu Schäden am Verdichter führen sowie
Kältemittelaustritt verursachen.
Zur Vermeidung von Flüssigkeitsschlägen ist zu beachten:
Die komplette Kälteanlagenauslegung muß fachgerecht ausgeführt sein.
Alle Komponenten müssen leistungsmäßig aufeinander abgestimmt sein (insbesondere Verdampfer und Expansionsventil).
Die Sauggasüberhitzung am Verdichtereingang soll min. 7 - 10 K betragen. (Einstellung des Expansionsventils prüfen).
Anlage muss Beharrungszustand erreichen.
Besonders bei kritischen Anlagen (z.B. mehrere Verdampferstellen) sind Maßnahmen
wie Einsatz von Flüssigkeitsfallen, Magnetventil in der Flüssigkeitsleitung u.a. empfehlenswert. Die Verlagerung von Kältemittel in den Verdichter bei Anlagenstillstand ist zu vermeiden.
F
E
I
20
Rev. 4 - 30.05.06
Warnung! Beide Absperrventile - Saug- und Druckabsperrventil - müssen vor
dem Start des Verdichters geöffnet werden!
Inbetriebnahme
Anschluss Ölspiegelregulator
Bei Verbundschaltungen von mehreren Verdichtern haben sich Ölstandsreguliersysteme
bewährt. Für die Montage eines Ölspiegelregulators ist der Anschluss „O“ vorgesehen
(siehe Maßzeichnung). Alle gängigen Ölspiegelregulatoren von AC&R, ESK, Carly sowie
das elektronische Ölstandsregulierungssystem OM3 TraxOil von Alco können direkt ohne
Adapter angeschlossen werden (s. Abb.). Ein Schauglas am Ölspiegelregulator ist nicht
erforderlich.
124 o
M6 x 10
je 3 mal
12
4o
o
4
Mechanischer Ölspiegelregulator
am Anschluss „O“
124 o
12
Anschluss Ölspiegelregulator
Bei Verbundschaltungen von mehreren Verdichtern haben sich
Ölstandsregulierungssysteme bewährt. Für die Montage eines Ölspiegelregulators ist der Anschluss „O“ vorgesehen (siehe Maßzeichnung).
Alle gängigen Ölspiegelregulatoren von AC&R, ESK sowie das elektronische Reglersystem TRAXOIL S1A1 von SPORLAN können direkt
ohne Adapter angeschlossen werden (s. Abb.). Ein Schauglas am
Ölspiegelregulator ist nicht erforderlich.
47,6
3-Loch-Anschlussbild für ESK,
AC&R und CARLY
3-Loch-Anschlussbild für TraxOil
Wartung
Rev. 4 - 30.05.06
fahr von
Sicherheitshinweise
Sicherheitshinweise
Vor
Vor Beginn
Beginn jeglicher
jeglicherArbeiten
Arbeitenam
amVerdichter:
Verdichter:
● Maschine
ausschalten
und
gegen
Maschine ausschalten und gegenWiedereinschalten
Wiedereinschaltensichern.
sichern.
● Maschine
Maschinevom
vomSystemdruck
Systemdruckentlasten.
entlasten.
Nach
Nach erfolgter
erfolgterWartung:
Wartung:
● Sicherheitsschalter
Sicherheitsschalteranschließen.
anschließen.
● Verdichter
Verdichterevakuieren.
evakuieren.
● Einschaltsperre
Einschaltsperreaufheben.
aufheben.
Lufteintritt in die Anlage vermeiden!
Esteröl verhält sich stark hygroskopisch. Die im Öl gebundene Feuchtigkeit
lässt sich durch den Evakuiervorgang nicht ausreichend entfernen. Daher ist
sehr sorgfältiger Umgang erforderlich!
Um eine optimale Betriebssicherheit und Lebensdauer des Verdichters zu gewährleisten,
empfehlen wir, in regelmäßigen Zeitabständen Service- und Überprüfungsarbeiten vorzunehmen:
Ölwechsel
- bei fabrikmäßig hergestellten Serienanlagen nicht zwingend.
- bei Feldinstallationen oder Betrieb im Anwendungsgrenzbereich: erstmals nach 100
bis 200 Betriebsstunden, danach ca. alle 3 Jahre bzw. 10.000 - 12.000 Betriebsstunden. Altöl vorschriftsmäßig entsorgen, nationale Vorschriften beachten.
Regelmäßige Kontrollen: Ölstand, Dichtheit, Laufgeräusche, Drücke, Temperaturen, Funktion der Zusatzeinrichtungen wie Ölsumpfheizung, Druckschalter: jährlich.
Nationale Vorschriften beachten.
D
GB
F
E
I
21
Wartung
Ersatzteilempfehlung
HA5
Bezeichnung
HA5/725-4
HA5/830-4
HA5/925-4
Art.-Nr.
Art.-Nr.
Art.-Nr.
BS-Dichtungen
08961
BS-Ventilplatte
08851
BS-Ölpumpe
08384
BS-Ölsumpfheizung,
230 V ~
08426
BS-AL/LR92 220-240 V
08821
Nur Original-Bock-Ersatzteile verwenden!
Zubehör
Schraubverbindungen
Verschiedene Montage-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten erfordern Eingriffe
Verschiedene Montage-, Wartungs und Instandsetzungsarbeiten erfordern Eingriffe
in den Verdichter. Jegliche Arbeiten dürfen dabei nur unter strengster Beachtung der
in den Verdichter. Jegliche Arbeiten dürfen nur unter Beachtung der eingangs
eingangs gegebenen Sicherheitshinweise durchgeführt werden. Beim Zusammenbau
gegebenen Sicherheitshinweise durchgeführt werden. Die Schrauben-Anzugsdes
Verdichters
die im Folgenden genannten Schrauben-Anzugsdrehmomente
Auszug
aus dersind
Schmierstofftabelle
drehmomente
sind
zu beachten! Aktuelle Tabelle unter www.bock.de.
einzuhalten.
Die im Werk serienmäßig eingefüllte Ölsorte ist auf dem Typschild vermerkt. Diese Ölsorte
Schmierstoffe
Pleuelschrauben
M 6sind in nachfolgendem
15 Nm
sollte
bevorzugt eingesetzt werden. Alternativen dazu
Auszug
Die im Werk serienmäßig eingefüllte Ölsorte ist auf demMTypschild
vermerkt.29
Diese
8
Nm
aus unserer Schmierstofftabelle aufgeführt.
Ölsorte sollte bevorzugt eingesetzt werden. Alternativen dazu siehe nachfolgende
Ölablassstopfen, Öleinfüllstopfen,
M 22 x 1,5
100 Nm
Schmierstofftabelle.
Schmierstoffe
Ölsumpfheizung
Bock-Serienölsorte
Empfohlene Alternativen
Schauglas, Anschluss Ölspiegelregulator
M6
15 Nm
Für H-FCKWs
HFCKWs (z.B. R22)
M
10
60
Nm
Flanschverbindung, Lötstutzen Absperrventile
FUCHS Reniso SP 46
MOBIL SHC 425
M 12 SUNOIL Suniso
904GS
Nm
SHELL Clavus SD 22-12
TEXACO Capella WF 46
Verschlussschrauben, StopfenSUNOIL Suniso 3GS AL-, LR-Stopfen 100 Nm
⅛″ NPTF
25 Nm
Für FKWs
134a, R404A, R407C)
HFKWs(z.B.
(z.B.RR404A)
¼″ NPTF
25 Nm
FUCHS Reniso Triton SE 55 FUCHS SEZ 32
MOBIL Arctic AL 46
Ventilkörper
Nm
ICI Emkarate RL 46 S AL, LRSHELL Clavus70
R 46
Stromführende
Anschlussverbindungen
M8
6 Nm
auf Anfrage.
Auskunft
über weitere
geeignete Öle sind
den Bock-Schmierstofftabellen
zu entnehmen.
D
GB
F
E
I
Rotor
Ausserbetriebnahme
22
M 12
65 Nm
Bei größeren Reparaturen oder bei Stillsetzung: Sicherheitshinweise, S.21
Ausserbetriebnahme
Hinweise: Zylinderkopf / Ventilplatte: Schrauben von der Mitte aus über Kreuz in
beachten!
Sicherheitshinweise,
S. XXXXXXXXXXX
beachten!
mindestens zwei Schritten
(Anzugsdrehmoment
50/100 %) anziehen.
Absperrventile am Verdichter schließen. Kältemittel absaugen (nicht abblasen!) und
vorschriftsmäßig entsorgen. Befestigungsschrauben der Absperrventile lösen und
Verdichter
und Öl vorschriftsmäßig
Verdichter gegebenenfalls mit Hebezeug entfernen. Soll
der Verdichter
entsorgt werden,
entsorgen.
undRecycling
nationalezugeführt
Vorschriften
beachten!
muß
das ÖlUmweltvorschriften
abgelassen und dem
werden.
Umweltvorschriften und
nationale Vorschriften beachten!
ACHTUNG! Verdichter steht unter Überdruck.
Rev. 4 - 30.05.06
Informationen zu verfügbarem Zubehör finden Sie in unserem Produktkatalog sowie
unter www.bock.de.
4
Zylinderzahl
82,2 / 98,6
72,2 / 86,7
62,9 / 75,5
m3/h
Hubvolumen
50 / 60 Hz
(1450 / 1740
1/min)
1
Spannung
12,5
12,8
12,9
26
26
kW
2
Max.
Leistungsaufnahme
26
A
PW 1+2
Max.
Betriebsstrom
2
Elektrische Daten 3
1 Toleranz (± 10 %) bezogen auf Mittelwert des Spannungsbereichs.
Andere Spannungen und Stromarten auf Anfrage.
2 Max. Betriebsstrom / max. Leistungsaufnahme für die Auslegung von Schützen,
Zuleitungen und Sicherungen berücksichtigen. Schütze: Gebrauchskategorie AC3
3 Alle Angaben basieren auf Mittelwert des Spannungsbereichs
4 Für Lötverbindungen
HA5/945-4
HA5/830-4
HA5/725-4
Typ
Technische Daten
Rev. 4 - 30.05.06
380-420 V Y / YY - 3 - 50 Hz PW
440-480 V Y / YY - 3 - 60 Hz PW
PW = Part Winding
Wicklungsverhältnis : 66%/33%
D
GB
F
E
I
23
205
207
204
kg
Gewicht
28 (1 1/8)
mm (Zoll)
Druckleitung DV
42 (1 5/8)
mm (Zoll)
Saugleitung SV
4,5
Ltr.
Ölfüllung
73 / 71
73 / 71
72 / 70
dB(A)
L/M 5
Schalldruckpegel
5 L = Tieftemperatur (-35 / 40°C), M = Normalkühlung (-10 / 45°C),
Schalldruckpegel gemessen im reflexionsarmen Messraum,
Messentfernung 1m.
Verdichterbetrieb bei 50 Hz (1450 1/min), Kältemittel R404A.
Angaben sind Mittelwerte, Toleranz ± 2dB(A)
126 / 160
126 / 160
107 / 140
A
PW 1 / PW 1+2
blockiert)
(Rotor
Anlaufstrom
Anschlüsse 4
4
ca.435
330
A A1 N
B SV B1
L
D
P
F
J
ca.435
371
283
170
5
4
3
30
2{ D
Th
R
ca.435
330
N
z D
Th
R
B SV B1
Anschlüsse
C
E
H
D1
O
L
D
P
F
Maße in mm
Dimensions in mm
Cotes en mm J
ca.435
371
283
170
Änderungen vorbehalten
Subject to change without notice
Sous réserve de toutes modifications
Ansicht X: Anschlußmöglichkeit für Ö
View X: Possibility of connection of oi
Vue X : Raccord pour régulateur de n
11
290
340
4x
Connections
SV Saugabsperrventil, Rohr
(L)*
DV Druckabsperrventil, Rohr
(L)*
A
30
508
ca.810
X
K
Raccords
Schwingungsdämpfer
SchwingungsVibration absorbers
dämpfer
Amortisseurs de vibration
Suction line valve, tube
(L)*
Discharge line valve, tube
Anschluß Saugseite, nicht absperrbar
Vanne d’arrêt
(L)*
Connection suction side, not lockable
A1 Anschluß Saugseite, absperrbar
Raccord côté
Connection suction side, lockable
Raccord côté
Connection discharge side, not lockable
Raccord côté
Connection discharge side, lockable
Raccord côté
C
Anschluß Öldrucksicherheitsschalter OIL
Connection oil pressure safety switch OIL
D
Anschluß Öldrucksicherheitsschalter LP
Connection oil pressure safety switch LP
B
Anschluß Druckseite, nicht absperrbar
M10
50
D1 Anschluß Ölrückführung vom Ölabscheider Connection oil return from oil separator
E
X
Vanne d’arrêt
B1 Anschluß Druckseite, absperrbar
25
83
6122
C
E
H
D1
O
25
DV B
Maße und
5
6 Anschlüsse
24
7
Raccord press
Raccord press
Raccord retou
Anschluß Öldruckmanometer
Connection oil pressure gauge
Raccord du m
Vidange d’huil
F
Ölablaß
Oil drain
H
Stopfen Ölfüllung
Oil charge plug
J
Ölsumpfheizung
Oil sump heater
K
Schauglas
Sight glass
Voyant
L
Anschluß Wärmeschutzthermostat
Connection thermal protection thermostat
Raccord de th
N
Anschluß Leistungsregler
Connection capacity controller
Raccord régul
O
Anschluß Ölspiegelregulator
Connection oil level regulator
Raccord régul
P
Anschluß Öl-Differenzdrucksensor
Connection oil pressure differential sensor Raccord sond
(L)* = Lötanschluß
(L)* = Brazing connection
Bouchon de re
Chauffage du
K
Maße inAnsicht
mmX: Anschlußmöglichkeit
- Änderungen
vorbehalten
für Ölspiegelregulator
(L)* = Raccord
View X: Possibility of connection of oil level regulator
Vue X : Raccord pour régulateur de niveau d’huile
24
4x Verdichter
11
Halbhermetischer
HA / Semi-hermetic compressor HA / Compresseur semi-hermétique HA
290
{ Dreilochanschluß für TRAXOIL (3xM6x10)
Three-hole connection for TRAXOIL (3xM6x10)
Teile Nr. 340
Typ
Typ
Teile Nr.
Raccord à trois rainures pour TRAXOIL (3xM6x10)
HA5/725-4 13746
HA5/830-4 13747
HA5/945-4 13748
D
HAX5/725-4 13806
HAX5/830-4 13807
HAX5/945-4 13808
Anschlüsse
GB
(L)*
DV Druckabsperrventil, Rohr
(L)*
Suction line valve, tube
Raccords
(L)*
Discharge line valve, tube
Anschluß Saugseite, nicht absperrbar
A1 Anschluß Saugseite, absperrbar
B
Three-hole connection for ESK, AC+R, CARLY (3xM6x10)
Raccord à trois rainures pour ESK, AC+R, CARLY (3xM6x10)
Connections
SV Saugabsperrventil, Rohr
A
z Dreilochanschluß für ESK, AC+R, CARLY (3xM6x10)
Connection discharge side, not lockable
B1 Anschluß Druckseite, absperrbar
Connection discharge side, lockable
C
Anschluß Öldrucksicherheitsschalter OIL
Connection oil pressure safety switch OIL
E
Anschluß Öldrucksicherheitsschalter LP
Connection oil pressure safety switch LP
D1 Anschluß Ölrückführung vom Ölabscheider Connection oil return from oil separator
I
Maße in mm
Dimensions in mm
Cotes en mm w
v
Raccord pressostat de sécurité d'huile LP
Zoll
Raccord retour d’huile du séparateur d’huile
Zoll
Anschluß Öldruckmanometer
Connection oil pressure gauge
Raccord du manomètre de pression d’huile
Zoll
F
Ölablaß
Oil drain
Vidange d’huile
mm
über 0.5
bis
6
H
Stopfen Ölfüllung
Oil charge plug
Bouchon de remplissage d’huile
J
Ölsumpfheizung
Oil sump heater
Chauffage du carter d’huile
K
Schauglas
Sight glass
Voyant
L
Anschluß Wärmeschutzthermostat
Connection thermal protection thermostat
Raccord de thermostat de protection thermique
N
Anschluß Leistungsregler
Connection capacity controller
Raccord régulateur de puissance
Anschluß Ölspiegelregulator
Connection oil level regulator
Raccord régulateur de niveau d'huile
P
Anschluß Öl-Differenzdrucksensor
Connection oil pressure differential sensor Raccord sonde de pressostat différentiel d’huile
(L)* = Lötanschluß
(L)* = Brazing connection
-
6926: BS-Befest.-Teile geändert; 6928: Betriftt Bl.3; 6949: Betrifft Bl.2
24
7
±0.1
7061,7083,7090,7161
7038
(L)* = Raccord à braser
26.10.07
26.04.07
SchS
Keu
Diegel
Layh
6
E5
-
6926,6928,6949
6698
04.05.06
6791; 6789
28.02.06
Zone
Änderungs-Nr.
Datum
5
Gußtoleranzen:
Gewicht: (kg)
08.11.06
6
30
7/16“ UNF
30 120
120 400
1/4“ NPTF
7/16“ UNF
M22x1,5
±0.2 ±0.3
M22x1,5±0.5
mm
mm
M22x1,5
Zoll
1/8“ NPTF
400
1000
±0.8
- Radien:- Unbemaßte
O
Halbhermetischer
Verdichterund
HALagerbuchsen
/ Semi-hermetic compressor HA / Compresseur
semi-hermétique
6894
u Betrifft Bl.2+3, Lagerflansch
02.03.07 HA
Franke
t
de tuyau (L)*
Raccord côté aspiration, non obturable
E
Betrifft Bl. 2
Betrifft Blatt 2+3
Teile Nr. Typ
Typ
Teile Nr.
s Neue Ölpumenserie; Anschluss P hinzu
HA5/725-4 13746 HAX5/725-4 13806
6791:
Maßangaben
korrigiert;
6789:
betrifft nur Blatt 2
r
HA5/830-4 13747 HAX5/830-4 13807
Zust. Änderungsbeschreibung
HA5/945-4
13748 HAX5/945-4 13808
de tuyau (L)*
Vanne d’arrêt de refoulement,
F
D
42 -1 5/8“
mm - Zoll
Gußtoleranzen:
28 -1 1/8“
mm - Zoll
Zoll
1/8“ NPTF
Raccord côté aspiration, obturable
7/16“ UNF
Gewicht: Zoll
(kg)
Raccord côté refoulement, non obturable
Zoll
1/8“ NPTF
Raccord côté refoulement, obturable
Zoll
7/16“ UNF
Raccord pressostat de sécurité d'huile Tol.-Ang.
OIL
Zoll
UNF
DIN ISO7/16“
2768-mK
Vanne d’arrêt d’aspiration,
(L)*
Connection suction side, not lockable
Connection suction side, lockable
Anschluß Druckseite, nicht absperrbar
Rev. 4 - 30.05.06
508
ca.810
mm
M45x1,5
mm
3xM6
mm
M20x1,5
Keu
Zeichn.-Nr. / Drawing no. /
Franke Numéro
Gör
de plan:
Diegel Schaich
Buck
Bau
Bearb.
1.0850-13747.0 w
Maß
Gepr.
Passung
4
Zeichn.-Nr.
Teile-Nr.
Bla
Rev. 4 - 30.05.06
Maße und Anschlüsse
SV
DV
Saugleitung
Druckleitung
A
Anschluß Saugseite, nicht absperrbar
A1
Anschluß Saugseite, absperrbar
B
Anschluß Druckseite, nicht absperrbar
B1
Anschluß Druckseite, absperrbar
C
Anschluß Öldrucksicherheitsschalter OIL
D
Anschluß Öldrucksicherheitsschalter LP
D1
Anschluß Ölrückführung vom Ölabscheider
E
Anschluß Öldruckmanometer
1/ “ NPTF
8
7/ “ UNF
16
1/ “ NPTF
8
7/ “ UNF
16
7/ “ UNF
16
7/ “ UNF
16
1/ “ NPTF
4
7/ “ UNF
16
F
Ölablass
M22 x 1,5
H
Stopfen Ölfüllung
M22 x 1,5
J
Ölsumpfheizung
M22 x 1,5
K
Schauglas
L
Anschluß Wärmeschutzthermostat
4 Loch M6
1/ “ NPTF
8
N
Anschluß Leistungsregler
M45 x 1,5
O
Anschluß Ölspiegelregulator
P
Anschluß Öldifferenzdrucksensor
siehe technische Daten, Seite 23
3 x M6
M20 x 1,5
D
GB
F
E
I
25
Konformitäts- und Herstellererklärung
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG CE 96
für den Einsatz der Verdichter innerhalb der Europäischen Union
(gemäß EG Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG, in der Fassung 93/68/EWG)
Wir erklären hiermit, dass die im Titel genannten Kältemittelverdichter
mit der Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG, in der Fassung 93/68/EWG, übereinstimmen.
Angewandte harmonisierte Norm
EN 60335-2-34
Für den Einbau unseres Produkts in eine Maschine muss die
nachstehende Einbau-Herstellererklärung beachtet werden.
HERSTELLERERKLÄRUNG
für den Einsatz der Verdichter innerhalb der Europäischen Union
(Bezug nehmend auf die EG Maschinenrichtlinie 98/37/EG, Anhang II B)
Wir erklären hiermit, dass die im Titel genannten Kältemittelverdichter
in der von uns gelieferten Ausführung zum Einbau in eine Maschine,
die unter die Maschinenrichtlinie 98/37/EG fällt, bestimmt sind.
Angewandte harmonisierte Normen
EN 349
EN 60204-1
EN 60529
Es ist jedoch nicht zulässig, unsere Produkte in Betrieb zu nehmen, bevor die Maschine, in
welche sie integriert wurden, entsprechend den zu berücksichtigenden Gesetzesvorschriften
geprüft und deren Übereinstimmung erklärt ist.
D
GB
F
PED - KLASSIFIZIERUNG
E
(gemäß EG Druckgeräterichtlinie 97/23/EG)
I
Der Verdichter unterliegt nicht der EG - Druckgeräterichtlinie.
Frickenhausen, 07.05.2004
Dr. Harald Kaiser
Technischer Leiter
26
Rev. 4 - 30.05.06
EN ISO 12100-1
EN ISO 12100-2
Rev. 4 - 30.05.06
D
GB
F
E
I
27
Sehr geehrter Kunde,
Bock-Verdichter sind hochwertige, zuverlä
Vorteile in vollem Umfange und über den
können, beachten Sie unbedingt die folge
Montage, Betrieb und Zubehör wenden S
Kältefachgroßhandel bzw. unsere Vertretu
+49 7022 9454-0, via e-mail: mail@bock
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Ei
Bock Kältemaschinen GmbH
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D-72636 Frickenhausen
Telefon +49 7022 9454-0
Rev. 4 - 30.05.06
Telefax +49 7022 9454-137
mail@bock.de
D
GB
F
E
I
Art. Nr. 09911-03.08-DGbFEI
Änderungen vorbehalten
28
Bock Kältemaschinen GmbH
Postfach 11 61
Da
stä
tun
Ab
un
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