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285 - Stadt Rottenburg am Neckar

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**
Berliner
Morgenpost
GESUND
7. November 2014
|
Ein Magazin der Berline
ÜBERGEWICHT
r Morgenpost
|
Fettleber erkennen
Nr. 20/2014
Die nicht-alkoholische
Fettleber ist verbreitet. Manche Betroffene
wissen nichts
von ihrer Erkrankung.
Doch aus einer
leber kann sich eine lebensbedrohl Fettiche
Krankheit entwickeln.
Wie sich die Leber
aber auch regenerieren
kann: » SEITE 4
LEBENSMITTEL
Redaktionsschluss: 0.05 Uhr | H | Nr. 304 / 45. W.
F R E I TA G , 7 . N O V E M B E R 2 0 1 4
Bessere Kennzeichnung
Preis 1,10 Euro
Im Dezember wird
die neue Kennzeichnung von Lebensmitteln in der Europäischen Union
verpflichtend. Mehr
Transparenz über
Zutaten und mögliche
Allergene soll es für
Kunden dann auch bei
loser Ware geben.
Was sich ändert: » SEITE
10
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Die Berliner Sonja Frühsammer und Alexander Koppe erhalten einen Michelin-Stern. Seite 13
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die Problemhaut häufig. Dermatologen sagen,
was gegen Hautunreinheiten hilft. » SEITE
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K R E AT I V I TÄT
Neue Ideen gesucht
Der Ruf nach Kreativität ist oft zu hören.
Es gibt einige Methoden, die angeblich
neue Ideen fördern.
Welche funktionieren wirklich? Und
lässt sich Kreativität überhaupt
trainieren
oder erlernen? » SEITE
14
INHALT
Titelthema ............. 2
Medizin .................. 4
Sonderthema
„Haut“ .................... 8
Ernährung ........... 10
Rat & Service ....... 12
Psychologie ......... 14
Porträt .................. 16
JÖRG KRAUTHÖFER
Siemens stimmt
Mitarbeiter
auf Einschnitte ein
BERLIN – Konjunktursorgen und Proble-
me im wichtigen Energiesegment kommen Siemens auch im neuen Geschäftsjahr in die Quere. Konzernchef Joe Kaeser
gab am Donnerstag in Berlin nur eine verhaltene Prognose aus. Er will bei der Neuausrichtung aber weiter aufs Tempo drücken. „Wir müssen bei der Profitabilität
und beim Wachstum stärker werden“,
sagte Kaeser. Siemens plant bei schlankeren Strukturen weitere Zu- und Verkäufe
und will Forschung und Entwicklung sowie den Vertrieb stärken. Zugleich machte Kaeser seine Belegschaft auf Einschnitte gefasst. „Natürlich wird es auch Anpassungen struktureller Natur geben, aber
wir versuchen so viele wie möglich von
den Kolleginnen und Kollegen anderweitig etwa in Forschung und Entwicklung
oder im Vertrieb einzusetzen.“
Seite 7
Simon Rattle gibt eine
kantige Neunte bei
den Philharmonikern
BERLIN – Zu den Feierlichkeiten des Mauerfalls vor 25 Jahren lässt Simon Rattle von
den Philharmonikern einen Beethoven
spielen, der kantiger und charismatischer
kaum sein könnte. Nicht
FRÜHKRITIK alles ist in dieser Neunten Sinfonie präzise koordiniert, aber das macht nichts. Das Orchester betont das Raue des Klangs –
welches jedoch die Freude, die in Schillers
Schlusschor aufscheint, besonders unverfälscht erscheinen lässt. Reizvoll ist der
erste Teil mit einem Stabat Mater des polnischen Atheisten Karol Szymanowski aus
dem Jahr 1926. Eine Komposition in kühlen Linien, welche hier wirkungsvoll als
Botschaftsmusik des Nachbarlandes
dient, das für die deutsche Wiedervereinigung eine so wichtige Rolle spielte. Die
ausführliche Kritik folgt morgen.
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Schäuble kündigt zehn
Milliarden Euro zusätzlich an
Durch zusätzliche Investitionen will die
Bundesregierung in den kommenden
Jahren das wirtschaftliche Wachstum
ankurbeln. Er werden dem Kabinett für
die Zeit bis 2018 „zusätzliche öffentliche
Investitionen in der Größenordnung von
zehn Milliarden Euro vorschlagen“, sagte
Finanzminister Wolfgang Schäuble
(CDU) am Donnerstag in Berlin bei der
Vorstellung der Herbst-Steuerschätzung.
GETTY IMAGES/CARSTEN KOALL
DEUTSCHLAND-BESUCH
Nichts geht mehr Menschenmassen warten am Alexanderplatz. Vor allem die Linien U2, U5 und U8 waren wegen des Lokführer-Streiks überfüllt
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Neue Energie für den
Schönheits-Stoffwech
17 ausgesuchte Vitalstoff
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jetzt in einem Produkt
kombiniert.
INVESTITIONEN
für den Bau und Betrieb von Flüchtlingsunterkünften in Berlin hat es offenbar
Mauscheleien gegeben. Die Berliner
Staatsanwaltschaft bestätigte, nach einer
Anzeige Ermittlungen wegen des Verdachts von „Unregelmäßigkeiten“ aufgenommen zu haben. Im Fokus der Vorwürfe steht der Präsident des Landesamts für
Gesundheit und Soziales (Lageso), Franz
Allert. Das Lageso ist für die Unterbringung der Flüchtlinge zuständig. Allerts
Patensohn ist Geschäftsführer einer Firma, die im Auftrag des Lageso fünf Heime
betreibt. Allert wies den Vorwurf, rechtswidrig auf die Vergabe für den Betrieb von
Unterkünften oder die Gestaltung von
Verträgen Einfluss genommen zu haben,
zurück. Die Sozialverwaltung hat eine Revision angeordnet.
Seite 12
Die Villa.
Ulrich Stein
WIRBELSÄ ULE Die
Zahl
der Operationen am
Rückgrat nimmt
dramatisch zu. Eingriffe
sind aber nur selten
wirklich nötig, sagen
Orthopäden. Welche
Möglichkeiten es für
Patienten mit
Bandscheibenproblemen
gibt und was Experten
raten: » SEITEN 2 & 3
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Nachrichten rund um die Uhr
BERLIN – Bei der Vergabe von Aufträgen
Berlins
Erste Adressen
Notfall
Rücken
morgenpost.de
Staatsanwalt ermittelt
nach Anzeige gegen
Lageso-Chef Allert
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GETTY/KLAUS TIEDGE
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Chaos auf Berlins Bahnsteigen –
Lokführer wollen weiter streiken
Gericht lehnt Antrag der Deutschen Bahn ab. Arbeitsniederlegung noch bis Montagfrüh
BERLIN/FRANKFURT – Fahrgäste von
S-Bahn und Fernzügen müssen sich
weiter auf viele Ausfälle einstellen.
Das Frankfurter Arbeitsgericht lehnte
am späten Donnerstagabend nach
stundenlanger Verhandlung einen Antrag der Deutschen Bahn ab, die den
Streik der Gewerkschaft GDL als unverhältnismäßig verbieten lassen
wollte. Laut Urteil verstößt der Arbeitskampf nicht gegen die Friedenspflicht und ist auch verhältnismäßig.
Die Bahn will gegen die Entscheidung
jedoch in Berufung gehen.
Dem Urteil vorausgegangen waren
zähe Verhandlungen über einen Vergleichsvorschlag. Dieser scheiterte
letztlich jedoch daran, dass die GDL
bereits in den Schlichtungsplan hineinschreiben wollte, dass es bei der
Bahn verschiedene konkurrierende
Tarifverträge geben könnte. Das lehnt
das Unternehmen ab.
Der Ausstand, der noch bis Montagfrüh andauern soll, trifft seit Donnerstagfrüh den Personenverkehr. In Berlin und Brandenburg war der Streik
massiv zu spüren. Nur etwa jeder fünfte Regionalzug sei gefahren, sagte ein
Bahnsprecher. Bei der S-Bahn sah es
statt lediglich bis zum Alexanderplatz.
Mit der S9 kam man vom Flughafen
Schönefeld bis zur Landsberger Allee
statt nur bis zum Ostkreuz. Die S46
fuhr bis Schöneberg statt zum Südkreuz. Jeder Bahnhof, der zusätzlich
angefahren werden konnte, sei ein Gewinn, betonte der Bahnsprecher. Auch
im Regionalverkehr seien 40 Züge
mehr eingesetzt worden als gedacht.
Im Fernverkehr fuhr die Deutsche
Bahn etwa ein Drittel der Züge. Fernbusse und Mietwagenfirmen verbuchten den erwarteten Ansturm. Bei der
Güterbahn rollte rund die Hälfte der
Züge, eilige Transporte etwa für die
Auto- oder Chemieindustrie wurden
bevorzugt. Der Arbeitskampf wird die
Bahn rund 100 Millionen Euro kosten,
wie der Anwalt des Konzerns sagte.
Der deutschen Wirtschaft entstünden
pro Streiktag Schäden von ebenfalls
rund 100 Millionen Euro.
Die Kritik an der GDL riss unterdessen nicht ab. Selbst der Beamtenbund
(DBB), unter dessen Dach die GDL organisiert ist, äußerte sich kritisch darüber, dass die Spartengewerkschaft
eine Schlichtung ablehnt. Dies sei
nicht abgesprochen gewesen, sagte
etwas besser aus: Hier war jeder dritte
Zug unterwegs. Im Berufsverkehr waren nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) etwa 60 bis 70
Prozent mehr Fahrgäste in U-Bahnen,
Straßenbahnen und Bussen unterwegs
als an normalen Werktagen. Vor allem
die U-Bahnlinien U2, U5, U6 und U8
sowie die Straßenbahnlinie M4 waren
wegen der vielen Umsteiger sehr voll.
Die S-Bahn betonte jedoch, es seien
mehr Lokführer zum Dienst erschienen als gedacht. Deshalb konnten vier
Linien längere Strecken bedienen als
noch am Vortag geplant. So fuhren die
S5 und die S7 bis zur Friedrichstraße
„Ich hätte der GDL
empfohlen, sich
auf eine Schlichtung
unter bestimmten
Bedingungen
einzulassen“
Klaus Dauderstädt, Chef des
Deutschen Beamtenbundes (DBB)
Die Luxemburg-Connection
DBB-Chef Klaus Dauderstädt in der
ARD. Er hätte der GDL empfohlen,
sich auf eine Schlichtung unter bestimmten Bedingungen einzulassen.
Der DBB speist mit Geld auch die
Streikkasse der GDL. Kern des Konflikts ist, dass die GDL nicht mehr allein für die 20.000 Lokführer verhandeln will, sondern auch für rund
17.000 Zugbegleiter und Rangierführer. Die Vertretung dieser Gruppe beansprucht aber die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft
(EVG). Die Bahn wiederum lehnt konkurrierende Gehaltsabschlüsse ab.
In Berlin sorgte der Streik auch bei
der Tourismus-Branche für Verärgerung. Die Stadt erwartet an diesem
Wochenende Millionen Besucher zum
Jubiläum des Mauerfalls. Der Geschäftsführer von „Visit Berlin“, Burkhard Kieker, sprach von einer egoistischen Aktion von einigen wenigen
auf Kosten vieler. „Ich glaube, dass wir
an Kopf und Herz der Lokführer appellieren müssen, den Deutschen
nicht 25 Jahre nach Mauerfall neue
Reisebeschränkungen aufzuerlegen“,
sagte er. Stornierungen habe es allerdings kaum gegeben.
Seiten 2–3
le Konzerne drücken mit Unterstützung Luxemburgs ihre Steuerlast in
Milliardenhöhe. Das Großherzogtum
soll über Jahre äußerst komplizierte
Finanzkonstruktionen gebilligt haben.
Manche Unternehmen hätten dadurch legal auf Gewinne teilweise weniger als ein Prozent Steuern gezahlt,
berichteten „Süddeutsche Zeitung“,
WDR und NDR am Donnerstag. In
monatelangen Recherchen deckten
sie auf, dass Topkonzerne wie Ikea,
Amazon, Pepsi, Apple, E.on oder die
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Wissen Se, wer Adolphe Sax war? Der hat
det Saxofone erfunden, weil ihm seine
Klarinette nich mehr jefiel. 1846 hatta det
Patent jekricht, und jestern wäre der jute
Mann zweehundert Jahre alt jeworden.
Ihm zu Ehren jab’s Saxofonklänge rund
um die Jedächtniskirche – schöne Idee.
Und wie ick da so stehe, und der Musik
lausche, fällt mir uff, det C&A schon die
Weihnachtsdekoration dran hat. Im
Bikini-Haus ist ooch schon allet wintalich
weiß. Jeht bald wieda los, det Jerenne
nach Jeschenken, dem Baum und der
Jans. Da hab ick mir nochmal ans Kranzlaeck jesetzt und dem Saxofonisten jelauscht – klang so entspannt.
Kasupke@morgenpost.de
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fragwürdige
Steuerkonstruktionen
von Konzernen mithilfe auch von EUStaaten, ohne direkt auf die von
Luxemburg genehmigten Steuergestaltungen einzugehen. „Es kann ja
nicht sein, dass sich wenige auf Kosten
Vieler bereichern“, sagte er. Dies gelte
für Staaten wie Unternehmen, für
Kleine wie Große. SPD-Finanzexperte
Carsten Schneider verlangte Aufklärung von Juncker. Dieser müsse sagen,
was er von den Handlungsweisen der
Behörden seines Landes gewusst habe.
Seiten 2 und 8
Deutsche Bank im großen Stil die
Luxemburg-Connection nutzten.
Pikant ist, dass viele der Praktiken
in die Zeit fielen, als der neue EUKommissionspräsident Jean-Claude
Juncker Premierminister Luxemburgs
war. Unter ihm stieg das Land zum
zweitgrößten Investmentzentrum der
Welt nach den USA auf. Juncker steht
seit Anfang November an der Spitze
der Kommission. Damit führt er nun
die Behörde an, die gegen Luxemburg
ermittelt.
Bundesfinanzminister
Wolfgang Schäuble (CDU) kritisierte
Der russische Friedensnobelpreisträger
Michail Gorbatschow will bei einem
Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel in
Berlin als Fürsprecher von Kremlchef
Wladimir Putin auftreten. Er reise zum
25. Jahrestag des Mauerfalls nach
Deutschland, um sich in Krisenzeiten für
die Interessen Russlands einzusetzen,
sagte Gorbatschow am Donnerstag.
Verführung pur.
Großkonzerne haben offenbar Milliarden gespart. Druck auf Juncker
BERLIN – Deutsche und internationa-
Gorbatschow will als
Fürsprecher Putins auftreten
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