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Bedienungsanleitung - ELV

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Inhaltsverzeichnis
Digitalmultimeter
UT 70 B
Bedienungsanleitung
ELV AG · PF 1000
D-26787 Leer · Telefon 0491/6008-88 · Telefax 0491/6008-244
1
1. Ausgabe Deutsch
9/2002
Dokumentation © 2002 ELV Electronics Limited
Alle Rechte vorbehalten. Ohne schriftliche Zustimmung des Herausgebers darf dieses Handbuch auch nicht auszugsweise in irgendeiner Form reproduziert werden oder unter Verwendung elektronischer, mechanischer oder chemischer Verfahren vervielfältigt oder verarbeitet werden.
Es ist möglich, dass das vorliegende Handbuch noch drucktechnische Mängel oder Druckfehler aufweist. Die Angaben in diesem
Handbuch werden jedoch regelmäßig überprüft und Korrekturen
in der nächsten Ausgabe vorgenommen. Für Fehler technischer
oder drucktechnischer Art und ihre Folgen übernehmen wir keine
Haftung.
Alle Warenzeichen und Schutzrechte werden anerkannt.
Printed in Hong Kong
Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts können ohne
Vorankündigung vorgenommen werden.
48010 Y2002V1.0
1.
2.
3.
3.1.
3.2.
4.
4.1.
4.2.
4.3.
4.4.
4.5.
4.6.
4.7.
4.8.
4.9.
4.10.
4.10.1.
4.10.2.
4.10.3.
4.10.4.
4.10.5.
4.11.
4.11.1.
4.12.
5.
5.1.
5.2.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
Funktionen, Bestimmungsgemäßer Gebrauch ........ 4
Sicherheitshinweise .................................................. 6
Vorbereitung zum Betrieb ......................................... 8
Batterie einlegen/wechseln, Low-Bat-Anzeige ........ 8
Verwendung von Messleitungen .............................. 9
Funktionsbeschreibungen ...................................... 10
Drehschalter ........................................................... 10
Taste , –/~ ........................................................... 10
Taste RANGE .......................................................... 10
Taste HOLD ............................................................ 10
Taste MAXMIN ........................................................ 12
Taste REL ∆, Relativwertmessung ......................... 13
Taste RS 232 .......................................................... 14
Taste Displaybeleuchtung ...................................... 14
Taste POWER ......................................................... 14
Messbuchsen ......................................................... 14
10 A-Buchse ........................................................... 14
µAmA-Buchse ........................................................ 15
/V/Ω/Hz-Buchse ............................................... 15
COM-Buchse ......................................................... 15
Transistorfassung ................................................... 15
Display, Bargraph, Displaytest ............................... 15
Überlaufanzeige (Overload) .................................... 16
Auto Power Off ....................................................... 16
Messungen ............................................................. 17
Undefinierte Anzeigen ............................................ 17
Messungen von hohen Spannungen ..................... 17
Spannungsmessungen AC/DC .............................. 18
Strommessung AC/DC ........................................... 19
Widerstandsmessung ............................................. 21
Durchgangsprüfung ............................................... 22
Diodentest .............................................................. 23
Kapazitätsmessung ................................................ 24
Frequenz-/Drehzahlmessung ................................. 25
Temperaturmessung ............................................... 26
Allgemeiner Umgang, Wartung, Pflege .................. 27
Sicherungswechsel ................................................ 28
Technische Daten, allgemein .................................. 29
Messbereiche, Messgenauigkeit ............................ 30
Software ................................................................. 32
3
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1. Funktionen
Das Digitalmultimeter UT 70 B ist ein professionelles,
mobiles Handmultimeter mit umfangreichen Messmöglichkeiten auch unter rauen Betriebsbedingungen.
Es zeichnet sich durch folgende Gebrauchseigenschaften und Ausstattungen aus:
- Automatische/manuelle Bereichswahl
- Messung von Gleichspannungen- und strömen, Wechselspannungen und -strömen
- Widerstandsmessung
- Kapazitätsmessung
- Frequenz-/Drehzahlmessung
- Dioden-Test-Funktion
- Durchgangsprüfung
- Temperaturmessung intern/extern
- Hold-Funktion
- Relativwert-Funktion
- Min-/Max-Wert-Erfassung
- Überlast-Schutzfunktion
- Low-Bat-Anzeige zur Signalisierung einer erschöpften Batterie
- Digital- und schnelle Quasianaloganzeige (Bargraph),
beleuchtbar
- Automatische Polaritätsanzeige, Überlaufanzeige,
Nullsetzung
- Automatische Abschaltung nach 30 Minuten mit
akustischer Vorwarnung
- RS-232-Schnittstelle
- Windows-Software für Darstellung auf dem PC-Bildschirm, Abspeichern und Ausdrucken der erfassten
Daten.
4
2. Sicherheitshinweise
Achtung!
Dieses Gerät wurde unter Einhaltung einer strikten
Qualitätskontrolle während und nach der Produktion produziert. Sollten während des Betriebs dennoch
Defekte auftreten, die nicht durch Hinweise der Bedienungsanleitung zu beseitigen sind, so senden Sie
es an unseren Service ein. Bei unbefugten Reparaturversuchen des Gerätes erlischt die Garantie!
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Messgerät ist für die Messung von Gleich- und
Wechselspannungen bis 1000 V DC, 750 V AC, Gleichund Wechselströmen bis 10 A, von Widerständen bis
40 MΩ, Durchgangsprüfung, Kapazitätsmessung bis
40 mF, Frequenzmessung bis 400 MHz, Drehzahlmessung bis 40.000 min-1, Temperaturen bis 1000 ˚C, Transistor- und Diodentest mit den mitgelieferten Messleitungen unter den in den Technischen Daten genannten
Bedingungen vorgesehen (für Drehzahlmessung Wandler erforderlich).
Es ist sowohl im privaten Bereich als auch in der Ausbildung und mit Einschränkungen im gewerblichen Bereich
( kein Explosionsschutz, Umweltbedingungen laut Techn.
Daten) einsetzbar.
Eine andere Verwendung als hier genannt führt zu Schäden am Messgerät und kann zu weiteren Folgen wie
Brand, elektrischem Stromschlag usw. führen.
Für Folgeschäden, die aus Nichtbeachtung dieser Gebrauchsregeln und der Bedienungsanleitung resultieren,
übernehmen wir keine Haftung, Gewährleistungsansprüche erlöschen ebenfalls.
5
Dieses Messgerät wurde nach EN 61010-1: Sicherheitsbedingungen für elektronische Messgeräte, Sicherheitsund Überlastkategorie II (1000 V) bzw. III (600 V), gefertigt und geprüft und entspricht damit allen herstellerseitigen Möglichkeiten zur Vermeidung von Unfällen.
Um diese Sicherheit auch beim Umgang mit dem Messgerät zu gewährleisten, beachten Sie bitte sorgfältig die
folgenden Sicherheitshinweise.
- Schließen Sie nie Spannungen an, die die in den technischen Daten der einzelnen Bereiche aufgeführten
Werte übersteigen. Maximalwerte sind dabei 1000 V
DC/750 VAC zwischen den einzelnen Messbuchsen
und dem Masse-(COM-) Anschluss sowie zwischen
Masse-Anschluss und Erde. Höhere Spannungen führen zur Zerstörung des Messgerätes und zur Unfallgefahr für Sie.
- Beachten Sie die in den technischen Daten aufgeführten Höchstwerte in den einzelnen Bereichen.
- Halten Sie die in den technischen Daten angegebenen Arbeitsbedingungen wie z. B. Umgebungstemperaturen, ein.
- Lassen Sie besondere Vorsicht beim Umgang mit
Spannungen über 42 V DC oder 30 V AC walten. Das
Berühren von spannungsführenden Teilen mit Spannungen über diesen Werten kann bereits zu lebensgefährlichen Durchströmungen führen! Schalten Sie
stets die Versorgungsspannungen an den Messobjekten ab, bevor Sie die Messspitzen mit diesen Objekten verbinden.
- Verbinden Sie nie eine Spannungsquelle mit den Messspitzen, wenn die Bereiche Durchgangsprüfung, Widerstandsmessung, Strommessung eingeschaltet sind.
6
- Schalten Sie das Messgerät aus und trennen Sie es
von Messobjekten, wenn Sie die Batterie oder die
internen Sicherungen wechseln wollen.
- Benutzen Sie das Gerät nie, solange die Rückwand,
z. B. nach Sicherungs- oder Batteriewechsel nicht
eingesetzt und sicher befestigt ist.
- Setzen Sie das Gerät nicht extremer Luftfeuchtigkeit,
Regen etc. aus. Sollte dies doch einmal geschehen
sein, so lassen Sie das Gerät langsam trocknen, um
Spannungsüberschläge zu vermeiden.
- Setzen Sie nie unisolierte Messleitungen und Messklemmen ein.
Die Logos und Beschriftungen im Bereich der Messbuchsen sollen Sie daran erinnern, dass Sie bei bestimmten Messungen auch bestimmte Verhaltensmaßregeln beachten sollten. Hier einige Erläuterungen dazu:
10 A
Maximal messbarer Strom: 10 A AC/DC. Diese Buchse ist intern (F 10 A/250 V) abgesichert. Beachten Sie, dass der maximale
Messstrom nur maximal 10 s angelegt werden darf. Die nächste Messung unter diesen Bedingungen darf erst nach 15 min
durchgeführt werden.
µAmA
Maximal-Strom: 400 mA AC/DC. Diese
Buchse ist intern (F 1/250) abgesichert.
1000 V
Um elektrische Unfälle und einen Schaden
für das Gerät zu vermeiden, schließen Sie
diese Messbuchsen nie an eine Spannungsquelle größer 1000 V DC/750 V AC gegen
Masse (Erde) an.
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4. Funktionsbeschreibungen
Dieser Abschnitt beschreibt die Funktionen, Bedienelemente und Anzeigen des Multimeters.
4.1. Drehschalter
Ermöglicht die Auswahl der einzelnen Messarten.
4.2. Taste , –/~
Für die Auswahl zwischen den Messarten im Bereich
„Ω/ ” und „Hz” sowie Auswahl zwischen Gleich- und
Wechselspannungs-/strommessung.
4.3. Taste RANGE
- Im Normalbetrieb arbeitet das Gerät im Auto-RangeModus (Automatische Messbereichswahl, im Display
erscheint „AUTO”).
Bedienung
- Bei Bedarf können Sie durch kurzes Betätigen der Taste „RANGE” den gewünschten Messbereich manuell auswählen (Taste „RANGE” kurz drücken, Anzeige
„AUTO” verlischt). Mit jeder Betätigung der Taste
„RANGE” wird um einen Bereich höher geschaltet (Dezimalpunkt wandert nach rechts). Nach dem höchsten Bereich erfolgt das Weiterschalten in den niedrigsten Bereich.
Die Funktion ist nicht verfügbar bei Dioden- und
Durchgangstest sowie Temperaturmessung.
- Durch Drücken der Taste von mehr als 1 s (bis „AUTO”
im Display erscheint) schalten Sie wieder zur automatischen Messbereichswahl zurück.
Bitte beachten!
- Durch Betätigen der Taste „RANGE” werden die
Modes „HOLD” und „MIN/MAX” verlassen.
10
CAT II
CAT III
Gerät entspricht Überspannungskategorie II
(1000 V) bzw. III (600 V)
3. Vorbereitung zum Betrieb
3.1. Batterie einlegen/wechseln
Das Gerät benötigt eine 9-V-Blockbatterie. Bei erschöpfter Batterie erscheint im Display ein Batteriesymbol ( ).
Für eine ordnungsgemäße Funktion sollten Sie die Batterie dann so bald als möglich wechseln.
Achtung!
Beachten Sie die bereits gegebenen Sicherheitshinweise!
Schalten Sie das Gerät ab und entfernen Sie alle
Messleitungen aus den Gerätebuchsen, bevor Sie die
Rückwand des Gerätes öffnen!
1. Nehmen Sie die beiden Gummifüße unten auf der
Rückwand ab und lösen Sie die drei Schrauben der
Geräterückwand.
Gummifuß
Schraube
2. Nehmen Sie die Rückwand vorsichtig ab.
3. Schließen Sie die Batterie polrichtig an den Batterieclip an und legen Sie die Batterie in das Batteriefach.
4. Setzen Sie die Rückwand wieder ein und sichern Sie
diese durch Hereindrehen der Schrauben. Setzen Sie
die Gummifüße wieder auf.
Arbeiten Sie erst wieder mit dem Gerät, wenn das
Gehäuse komplett und sicher verschraubt ist.
Verbrauchte Batterien gehören nicht in den Hausmüll.
Geben Sie verbrauchte Batterien an die örtlichen
Batteriesammelstellen bzw. an Ihren Händler zurück!
3.2. Verwendung von Messleitungen
Verwenden Sie nur die mitgelieferten langen Messleitungen für den Betrieb des Messgerätes.
Diese weisen eine Spannungsfestigkeit bis 1000 V auf.
Achtung!Auch wenn die Messleitungen eine Spannungsfestigkeit von 1000 V aufweisen, dürfen an den Messbuchsen keinesfalls mehr als max. 750 V Wechselspannung
angelegt werden! Eine höhere Spannung führt zur Zerstörung des Messgerätes und kann zu einem elektrischen Schlag mit Gesundheitsschäden führen. Lassen
Sie extreme Vorsicht beim Messen hoher Spannungen
walten! Die Messleitungen weisen eine Strombelastbarkeit bis 20 A auf. Dennoch dürfen mit dem Messgerät
keine höheren Ströme als 10 A gemessen werden.
Die mitgelieferten kurzen Messleitungen dürfen nur für
„spannungslose” Messungen (Widerstand, Kapazität,
Dioden- und Durchgangstest) eingesetzt werden.
9
8
4.4. Taste HOLD
Achtung!
Arbeiten Sie niemals im HOLD-Modus bei der Prüfung der Spannungsfreiheit von Schaltungen.
Bedienung
- Bei Betätigen der Taste „HOLD” wird der aktuelle
Messwert im Digital-Display festgehalten (gespeichert).
Im Display erscheint dabei „H”.
- Für das Verlassen dieses Betriebsmodes drücken Sie
die Taste „HOLD” erneut bzw. betätigen „RANGE”
oder verlassen den Messbereich mit dem Drehschalter.
Bitte beachten!
- Bei Aktivieren der „HOLD-”Funktion wird die Registrierung der Min-/Max-Werte unterbrochen, die bisher
gespeicherten Werte werden jedoch nicht gelöscht.
Bei erneutem Betätigen der Taste „HOLD” wird die
Erfassung der Min-/Max-Werte fortgesetzt.
- Treffen, während die Funktion „HOLD” aktiviert ist,
Messwerte ein, die den zuvor eingestellten (auch bei
„AUTO”) Messbereich überschreiten, wird dies durch
die Bargraph-Anzeige mit der Überlaufanzeige (OL)
und ein akustisches Signal angezeigt. Denn ist
„HOLD” aktiviert, schaltet das Messgerät auf manuelle Messbereichswahl um.
- Ein akustisches Signal wird auch ausgelöst, wenn die
Betriebsart „Durchgangsprüfung” gewählt und
„HOLD” aktiviert ist und in dieser Zeit ein Wert unterhalb von 40 Ω gemessen wird.
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4.5. Taste MAX/MIN (MAX-MIN-Recording)
- Diese Funktion ermöglicht die laufende Registrierung
von Maximal- und Minimalwerten während der Messung. Diese Werte werden gespeichert und können
vor Verlassen des Messbereichs zur Anzeige aufgerufen werden.
Bedienung
- Betätigen Sie die Taste „MAX/MIN” einmal. Dann erscheint „MAX” im Display und es wird der höchste
registrierte Wert der laufenden Messung angezeigt.
- Betätigen Sie die Taste „MAX/MIN” noch einmal, erscheint „MIN” im Display und der niedrigste registrierte
Wert der laufenden Messung wird angezeigt.
- Betätigen Sie die Taste „MIN/MAX” noch einmal, erscheint „MIN/MAX” blinkend im Display und es wird
der aktuelle Messwert angezeigt.
- Zum Beenden der Funktion und Löschen der registrierten Daten betätigen Sie die Taste „MAX/MIN” für
ca. 1 s, bis das Gerät wieder mit einem Quittungston
zur Normalanzeige zurückkehrt.
Bitte beachten!
- Ist die MAX/MIN-Funktion aktiviert, kann die Messwertaufzeichnung mit der „HOLD-”Taste unterbrochen
werden. Bisher gespeicherte Werte werden dabei
noch nicht gelöscht. Durch erneutes Betätigen der
Taste „HOLD” wird die Min-/Max-Wert-Erfassung fortgesetzt.
Wenn die Messwertaufzeichnung unterbrochen ist,
werden die bisher erreichten Min-/Max-Werte in der
Digitalanzeige angezeigt. Aktuelle Werte werden jedoch weiterhin in der Bargraphanzeige angezeigt.
- Die MIN/MAX-Funktion kann auch innerhalb der Re12
lativwertmessung (REL ∆) eingesetzt werden. Das Gerät zeigt bei Aktivierung der MIN/MAX-Funktion den
maximalen oder minimalen Wert der aktuellen Messung relativ zum programmierten Bezugswert an.
4.6. Taste REL ∆, Relativwertmessung
- Diese Funktion ermöglicht den schnellen Überblick,
ob eine aktuelle Messung gegenüber einem gewünschten Bezugswert abweicht.
Nach Anlegen eines Bezugswertes wird dieser gespeichert. Bei den folgenden Messungen wird lediglich
der Differenzwert zu diesem Bezugswert angezeigt.
- Wählen Sie bei größeren, zu erwartenden Abweichungen den Messbereich manuell vor, da das Multimeter
in dieser Messart keine automatische Messbereichsumschaltung vornimmt. Ein manuelles Wechseln des
Messbereiches während der Messung führt zum Verlassen der Relativwertmessung.
-
-
-
Bedienung
Betätigen Sie die Taste „REL ∆” einmal (Display zeigt
„∆”). Der gerade anliegende Wert wird gespeichert
und es erfolgt die Anzeige „0.0”.
Jetzt folgend eintreffende Messdaten werden nur noch
relativ zum gespeicherten Bezugswert angezeigt.
Wenn Sie die Taste „REL ∆” nochmals betätigen, blinkt
das Zeichen „∆” im Display, und es wird der gespeicherte Bezugswert angezeigt.
Zum Beenden der Funktion betätigen Sie die Taste
„REL ∆” für ca. 1 s, bis das Zeichen „∆” aus der Anzeige verschwindet.
4.7. Taste RS 232
- Mit der Betätigung dieser Taste starten Sie die Datenübertragung zum PC. Im Display erscheint
„RS-232”.
Weitere Einzelheiten zur Datenübertragung finden Sie
im Abschnitt „Software”.
Bitte beachten!
- Ist die Datenübertragung aktiviert, erfolgt kein automatisches Abschalten des Messgerätes.
4.8. Taste
(Displaybeleuchtung)
- Bei Betätigen dieser Taste schaltet sich die Displaybeleuchtung für ca. 15 s ein.
- Wollen Sie das Display länger beleuchten, halten Sie
die Taste dauernd gedrückt. Die Beleuchtung schaltet sich 15 s nach Loslassen der Taste automatisch
ab.
4.9. Taste POWER
- Die Taste „Power” ermöglicht das Ein- und Ausschalten des Messgerätes unabhängig von der Stellung des
Messarten-Drehschalters.
4.10. Messbuchsen
4.10.1. 10-A-Buchse
Zum Anschluss des Messobjekts für Strommessungen
bis zu 10 A.
4.10.2. µAmA-Buchse
Zum Anschluss des Messobjekts für Strommessungen
bis 400 mA.
4.10.3.
/V/Ω/Hz-Buchse
Anschluss für alle Messarten außer Strommessung.
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4.12. Auto Power Off (Automatische Abschaltung)
Zur Batterieschonung schaltet sich das Multimeter
30 Minuten nach der letzten Bedienhandlung ab. Das
bevorstehende Abschalten wird ab 15 s vor Ablauf der
30 Minuten durch mehrere akustische Warnsignale angekündigt.
Bei jeder Bedienhandlung beginnt die 30-Minuten-Spanne erneut.
Die aktivierte Auto Power Off-Funktion wird durch ein
Uhrsymbol links oben im Display angezeigt.
- Hat sich das Gerät automatisch abgeschaltet, können
Sie es durch Betätigen einer Taste oder, nach Entfernen der Messleitungen aus den Messbuchsen, mit
dem Drehschalter wieder einschalten. Dann zeigt das
Display zunächst den letzten Messwert vor dem Abschalten an.
Bitte beachten!
- Hat sich das Gerät während einer Temperaturmessung
abgeschaltet, kann es nicht mit der Taste „ , –/~” wieder eingeschaltet werden.
- Wird das Gerät mit dem Drehschalter wieder eingeschaltet, startet es von der dann ausgewählten Messart.
- Ist die RS 232-Verbindung zum PC aktiviert, ist die Auto
Power Off-Funktion abgeschaltet.
- Die Auto Power Off-Funktion kann deaktiviert werden,
wenn gleichzeitig mit der Taste „POWER” beim Einschalten eine der Tasten „MAXMIN”, „RANGE”,
„RS-232” oder „REL ∆” gedrückt wird.
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4.10.4. COM-Buchse
Massebezugspunkt für alle Messarten. Hier wird die
Messleitung zum Massepunkt des Messobjekts angeschlossen.
4.11. Display, Bargraph, Displaytest
Das Display zeigt die Messwerte in 3 3/4 Stellen (bis
3999) mit automatischer Polaritäts- und Messbereichsanzeige und Dezimalpunktsetzung an. Ferner erfolgen
weitere Statusanzeigen über Betriebsarten, Messbereiche usw. Die Anzeigeaktualisierung erfolgt 3x je Sekunde.
Zusätzlich steht eine schnelle Quasianaloganzeige (Bargraph) mit 41 Segmenten zur Verfügung, die sich besonders für das Anzeigen von Tendenzen eignet. Sie
wird 30 x je Sekunde aktualisiert. Negative Werte werden auch hier mit einem Minuspol-Zeichen signalisiert.
Die Bargraphanzeige bezieht sich stets auf den jeweiligen vollen Messbereich mit dem Endwert 4, z. B. 40 V.
Für die Kapazitätsmessung ist die Bargraphanzeige nicht
aktiv.
Displaytest
- Die Funktionstüchtigkeit des Displays kann kontrolliert werden, indem Sie beim Einschalten gleichzeitig
die Taste „HOLD” drücken. Dann werden alle Segmente der Anzeige dargestellt, bis Sie die Taste „HOLD”
noch einmal drücken.
4.11.1. Überlaufanzeige
Überschreitet der Messwert die Bereichsgrenze des eingestellten Messbereichs, so erscheint im Display „OL”.
15
14
5. Messungen
6. Spannungsmessungen AC/DC
5.1. Undefinierte Anzeigen
Bei offenen Messeingängen bzw. bei Berühren der Messeingänge mit der Hand kann es zu undefinierten Anzeigen kommen. Dies ist keine Betriebsstörung, sondern
eine Reaktion des empfindlichen Messeingangs auf vorhandene Störspannungen.
Im Normalfall ohne hohen Störpegel am Arbeitsplatz
sowie bei einem Kurzschluss des Messeingangs erfolgt
sofort die Anzeige 0000 bzw. bei Anschluss des Messobjekts die exakte Messwertanzeige. Schwankungen
der Anzeige ±1Digit sind systembedingt und liegen innerhalb der Toleranz.
Hat man den Widerstandsmessbereich, den Durchgangs-Prüfungsbereich oder den Diodentest gewählt,
erscheint bei offenem Messeingang die Überlaufanzeige.
Beachten Sie die Maximalgrenzen der anzuschließenden Spannungen von 1000 V DC/750 AC!
Zeigt das Gerät sofort nach dem Anschließen an das
Messobjekt Überlauf (OL) an, so entfernen Sie sofort
die Messleitungen vom Messobjekt, nachdem Sie dessen Versorgungsspannung abgeschaltet haben.
5.2. Messungen von hohen Spannungen
Bei Messungen an höheren Spannungen als 42 V DC
oder 30 V AC schließen Sie das Messobjekt niemals
durch Anschließen beider Messspitzen zugleich an.
Schließen Sie zunächst das Masse-Messkabel mit einer isolierten Krokodilklemme an die Masse und dann
das rote Messkabel ebenfalls über eine isolierte Krokodilklemme an den anderen Leiter des Messobjekts an.
Dies vermeidet versehentliche Kurzschlüsse durch Unkonzentriertheit oder schlechtes Herankommen an das
Messobjekt sowie das versehentliche Berühren der Masse-Messleitung bei bereits anliegender Spannung an der
anderen Messleitung. Deshalb immer zuerst die Masseleitung und dann die spannungsführende Leitung anschließen.
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Bedienung
1. Schalten Sie den Drehschalter auf den V-Bereich,
wählen Sie je nach Messaufgabe mit der Taste „
,
–/~” Gleichspannungs- (Anzeige DC) oder Wechselspannungs- (Anzeige AC) Messung aus.
2. Wählen Sie bei manueller Bereichswahl (Taste „RANGE”) einen Bereich, der dem erwarteten Messbereich
entspricht.
3. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse
/V/Ω/Hz und die schwarze Messleitung in die
Messbuchse COM.
4. Verbinden Sie beide Messspitzen (bei höheren Spannungen 5.2. beachten!) polrichtig mit dem Messobjekt (rot an plus, schwarz an minus). Bei negativer
Eingangsspannung erscheint ein Minus vor dem
Messwert.
5. Erhalten Sie eine Überlaufanzeige („OL”), so schalten Sie bei manueller Messbereichswahl sofort in den
nächst höheren Bereich (Taste „RANGE”).
Ist die automatische Messbereichswahl eingestellt,
so schalten Sie bei Erscheinen der Überlaufanzeige
sofort die Spannung am Messobjekt ab und trennen
das Messgerät vom Messobjekt.
18
7. Strommessung AC/DC
Zur Strommessung unterbrechen Sie den zu überprüfenden Stromkreis und schalten das Messgerät in diesen Kreis in Serie mit dem Verbraucher.
Dabei darf die im Stromkreis anliegende Spannung
nicht höher als 600 V sein!
Beachten Sie bei der Strommessung: Der MaximalStrom, den das Gerät ohne Beschädigung messen kann,
beträgt 10 A. Schließen Sie nie eine Spannungsquelle
direkt an die Strommessbuchsen des Multimeters an,
entladen Sie Kondensatoren vor der Messung. Ein Kurzschluss und bei genügend leistungsfähiger Spannungsquelle ein Brand sowie Verbrennungen sind die Folge.
Bedienung
1. Schalten Sie den Drehschalter je nach erwartetem
Messstrom auf den µA-, mA- oder A-Bereich. Wählen Sie mit der Taste „
, –/~” zwischen Wechseloder Gleichstrommessung aus.
Wählen Sie bei manueller Bereichswahl einen Bereich,
der dem erwarteten Messbereich entspricht.
Im Display erscheint nach Auswahl der Wechselstrommessung das Symbol für Wechselstrom (AC)
nach Anwahl der Gleichstrommessung das Symbol
für Gleichstrom (DC).
2. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse
µAmA oder 10 A (je nach erwartetem Messstrom) und
die schwarze Messleitung in die Messbuchse COM.
3. Schalten Sie die Spannung am Messobjekt ab, verbinden Sie die Messspitzen mit dem Messobjekt (in
Reihenschaltung wie beschrieben), bei Gleichstrommessung möglichst polrichtig (rot an plus, schwarz
an minus). Schalten Sie die Spannung am Messobjekt wieder ein.
19
Bei negativem Stromfluss erscheint ein Minus vor
dem Messwert.
4. Erhalten Sie eine Überlaufanzeige („OL”), so schalten Sie bei manueller Messbereichswahl sofort in den
nächst höheren Bereich (Taste „RANGE”).
Ist die automatische Messbereichswahl eingestellt,
so schalten Sie bei Erscheinen der Überlaufanzeige
sofort die Spannung am Messobjekt ab und trennen
das Messgerät vom Messobjekt.
5. Erhalten Sie keine Anzeige und alle Verbindungen sind
exakt ausgeführt, kann eine defekte interne Sicherung die Fehlerursache sein, die die Strommessbereiche absichert. Näheres zum Sicherungswechsel
finden Sie im Abschnitt „Sicherungswechsel”.
6. Hat der Messstrom einen Wert kleiner 400 mA und
Sie haben vorher zur Sicherheit den 10-A-Bereich gewählt, so können Sie die rote Messleitung auf die
µAmA-Buchse umstecken und auf den µA- oder mABereich umschalten. Hier erhalten Sie eine höher aufgelöste Anzeige als im 10-A-Bereich.
Bitte beachten!
- Bei Messungen von höheren Strömen ab 400 mA im
10 A-Bereich ist eine maximale Messzeit von 10 s je
Messung und eine anschließende Messpause von 15
Minuten einzuhalten. Anderenfalls kann das Gerät
durch zu starke Erwärmung beschädigt werden.
8. Widerstandsmessung
Beachten Sie vor Beginn der Widerstandsmessung folgende Grundregeln:
- Wenn Sie diese Messart gewählt haben, verbinden
Sie die Messleitungen niemals mit einer Spannungsquelle. Dies kann das Messgerät zerstören.
- Schalten Sie alle Versorgungsspannungen am zu
messenden Bauelement aus und achten Sie auch
darauf, dass mit dem Bauelement verbundene Kondensatoren entladen sind, damit keine Messwertverfälschungen auftreten.
- Bei dieser Messart sind auch die mitgelieferten kurzen Messleitungen einsetzbar.
Bedienung
1. Schalten Sie den Drehschalter auf „Ω ”. Wählen Sie
bei manueller Bereichswahl einen Bereich, der dem
erwarteten Messbereich entspricht. Im Display erscheint Ω, kΩ oder MΩ.
2. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse
/V/Ω/Hz, die schwarze Leitung in die Buchse COM.
3. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt.
Bitte beachten:
- Bei Messungen oberhalb eines Messwiderstands von
1 MΩ braucht das Messgerät u. U. einige Sekunden,
um einen stabilen Wert anzuzeigen. Dies ist im Messprinzip begründet und stellt keine Fehlfunktion dar.
- Bei sehr niedrigen Widerstandswerten (400-Ω-Bereich) können bereits die internen Widerstände der
Messleitungen und Messbuchsen zu einer verfälschten Anzeige führen. Bei kurzgeschlossenen Messspitzen kann durch Drücken der Taste „REL∆” der Widerstand der Messleitungen eliminiert werden.
20
21
9. Durchgangsprüfung
10. Diodentest
11. Kapazitätsmessung
Die Durchgangsprüfung ermöglicht den Test von Stromkreisen, Leitungen, Bauelementen usw. auf elektrischen
Durchgang (d. h., Widerstandswerte unter ca. 40 Ω). Vermeiden Sie auf jeden Fall ein Verbinden der Messleitungen mit einer Spannungsquelle. Dies kann zu Schäden
am Messgerät führen. Daher messen Sie nur an ausgeschalteten Messobjekten und entladen Sie an das Messobjekt angeschlossene Kondensatoren.
- Bei dieser Messart sind auch die mitgelieferten kurzen Messleitungen einsetzbar.
Diese Funktion ermöglicht den Test von Halbleiterstrecken auf Durchgang und Sperrfunktion.
Vermeiden Sie auf jeden Fall ein Verbinden der Messleitungen mit einer Spannungsquelle. Dies kann zu Schäden am Messgerät führen. Daher messen Sie nur an
ausgeschalteten Messobjekten und entladen Sie an das
Messobjekt angeschlossene Kondensatoren.
- Bei dieser Messart sind auch die mitgelieferten kurzen Messleitungen einsetzbar.
Achtung!
Entladen Sie jeden Kondensator vor der Messung!
Im Kondensator gespeicherte Restspannung kann
das Messgerät zerstören! Entladen Sie den Kondensator nicht durch einen Kurzschluss, sondern durch
Überbrücken der Anschlüsse mit einem 100-kΩ-Widerstand.
Bedienung
1. Schalten Sie den Drehschalter auf „Ω ”.
2. Drücken Sie die Taste „
, –/~” einmal. Im Display
erscheint das Symbol für Durchgangsprüfung ( ).
3. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse
/V/Ω/Hz und die schwarze Messleitung in die
Messbuchse COM.
4. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt, z. B. einem zu überprüfenden Leiterzug.
5. Liegt der Widerstand des Messobjekts unter ca. 40 Ω,
so ertönt der Summer und der exakte Widerstand
wird im Display angezeigt.
22
Bedienung
1. Schalten Sie den Drehschalter auf „ ”.
2. Im Display erscheint ein Diodensymbol.
3. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse
/V/Ω/Hz, die schwarze Leitung in die Buchse COM.
4. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt, z. B. einer Diode. Zeigt das Display dabei sofort
Overload (OL) an, so tauschen Sie die Anschlüsse
der Messleitungen am Messobjekt.
5. Zeigt das Display nun einen Wert an, so ist das Bauelement in Ordnung, es wird die Durchlassspannung
des Bauelements angezeigt (bei GE-Dioden ca. 0,2 V,
bei Si-Dioden ca. 0,5 V).
6. Zeigt das Display trotz Messleitungstauschs Überlauf (OL) an, so ist die Halbleiterstrecke unterbrochen.
7. Zeigt das Display in beiden Anschlussrichtungen, also
auch nach dem Tausch der Messleitungen, einen
Spannungswert nahe Null an, so ist die Halbleiterstrecke kurzgeschlossen.
Die Polarität des Bauelements ist wie folgt feststellbar:
Wenn Sie die Diode mit dem Messgerät verbunden haben und das Gerät zeigt eine Spannung an, so liegt die
rote Messleitung an der Anode des Bauelements.
23
- Verbinden Sie die Messleitungen niemals mit einer
Spannungsquelle. Dies zerstört das Messgerät.
- Messen Sie zur Sicherheit vor einer Kapazitätsmessung nach, ob sich noch eine Restladung im Kondensator befindet (DCV-Bereich benutzen).
- Bei dieser Messart sind auch die mitgelieferten kurzen Messleitungen einsetzbar.
Bedienung
1. Schalten Sie den Drehschalter auf „–II–”. Im Display
erscheint „nF”.
2. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse
/V/Ω/Hz und die schwarze Messleitung in die
Messbuchse COM.
3. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt.
Da die Ladevorgänge im Kondensator eine gewisse
Zeit beanspruchen, erfolgt der Übergang zwischen
den einzelnen Messbereichen bei automatischer
Messbereichswahl verzögert und mit einer kurzen
zwischenzeitlichen Überlaufanzeige. Dies ist kein Fehler, sondern systembedingt. Warten Sie eine stabile
Anzeige ab, bevor Sie den Messwert ablesen.
24
Bitte beachten:
- Ein defekter Kondensator äußert sich mit der Anzeige „Null” bzw. um Null herum in allen Bereichen, wenn er unterbrochen ist.
- Bei sehr geringen Kapazitäten sollten die mitgelieferten kurzen Messleitungen eingesetzt werden,
um den Einfluss der Eigenkapazität weitgehend
auszuschalten (Relativwertfunktion einsetzen!).
- Beachten Sie, dass Elektrolytkondensatoren innerhalb ihres Toleranzbereiches erhebliche Streuungen aufweisen können.
- Restspannungen im Kondensator, beschädigte
Isolierschichten/Dielektrika können erhebliche Ergebnisverfälschungen hervorrufen.
- Bei Messungen im 4-nF-Bereich Relativwert-Funktion einsetzen, um Verfälschungen zu eliminieren.
- Im 40-mF-Bereich sind nur Messungen für Vergleichszwecke möglich.
12. Frequenz-/Drehzahlmessung
Beachten Sie, dass eine Mindest-Signal-Spannung entsprechend den Technischen Daten erforderlich ist.
Bedienung
1. Schalten Sie den Drehschalter auf „Hz”. Wählen Sie
bei manueller Bereichswahl einen Bereich, der dem
erwarteten Messbereich entspricht. Im Display erscheint „kHz”.
2. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse
V/Ω/Hz, die schwarze Leitung in die Buchse COM.
3. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Messobjekt.
25
15. Sicherungswechsel
Achtung!
Schalten Sie das Gerät ab und entfernen Sie die
Messleitungen aus den Messbuchsen, bevor Sie das
Gerät öffnen!
Ersetzen Sie die internen Sicherungen stets nur
durch eine Sicherung des jeweils gleichen Typs, nie
einer höheren Stromstärke oder gar durch ein Provisorium!
Unfallgefahr, Zerstörung des Gerätes und Garantieverlust sind die Folge.
1. Nehmen Sie die beiden
Gummifüße unten auf der
Rückwand ab und lösen
Sie die drei Schrauben der
Geräterückwand.
Gummifuß
Schraube
2. Nehmen Sie die Rückwand vorsichtig ab.
3. Schrauben Sie die vier
Schrauben heraus, die die
Messbuchsen mit der Platine verbinden. Achten Sie
dabei sorgfältig darauf, dass die jeweiligen Unterlegscheiben nicht herunterfallen.
4. Nehmen Sie die Platine vorsichtig aus dem Gehäuseoberteil und drehen Sie sie um.
5. Wechseln Sie die defekte Sicherung aus (10 A-Bereich:
Ersatzsicherung F 600 V/10 A, USA-Form 6 x 25; µA/
mA-Bereich: Ersatzsicherung F 600 V/1 A, Form 6 x 25).
Verstellen Sie keine Einstellelemente und dejustieren
Sie keine Kontakte.
28
Für Drehzahlmessung schalten Sie mit der Taste „
–/~” um. Im Display erscheint „RPM”.
,
13. Temperaturmessung
Sie haben die Möglichkeit, sowohl mit einem internen
Temperaturfühler die Umgebungstemperatur am Messgerät als auch mit dem mitgelieferten externen Temperaturfühler die Temperatur direkt an/in Messobjekten zu
messen.
Der interne Temperaturfühler wird mit Einstecken der
Messleitung des externen Fühlers automatisch abgeschaltet.
Beachten Sie bitte, dass bei Messung der Umgebungstemperatur durch den internen Temperaturfühler eine
Anpasszeit von einigen Minuten erforderlich ist, da sich
der Fühler innerhalb des Gehäuses befindet.
Bedienung
1. Schalten Sie den Drehschalter in den ˚C- oder ˚FMessbereich. Im Display erscheint ˚C oder ˚F.
2. Stecken Sie die Stecker der Messleitung des externen
Temperaturfühlers in die Messbuchsen
/V/Ω/Hz (roter Stecker) und COM (schwarzer Stecker).
3. Achten Sie bei der Messung darauf, dass der Thermofühler keine elektrisch leitenden Teile unmittelbar berühren kann.
14. Allgemeiner Umgang, Wartung und Pflege
Ihr Digitalmultimeter ist ein hochwertiges Präzisionsinstrument, das entsprechend behandelt werden sollte.
Öffnen Sie es nur zum unbedingt notwendigen Sicherungs- oder Batteriewechsel, schalten Sie es vorher aus
und entfernen die Messleitungen vom Messobjekt. Aufgrund der hohen Integration des Gerätes und der Gefahr, die Genauigkeit zu beeinflussen, sollten Sie nie in
das Gerät selbst eingreifen. Für Reparaturen und Kalibrierungsarbeiten sollten Sie in jedem Falle unser qualifiziertes Servicepersonal in Anspruch nehmen.
Schützen Sie das Gerät vor der Einwirkung von Wasser,
Staub, Sand, Schmutz und extremen Temperaturen. All
diese Einflüsse bewirken Schädigungen und eine Verkürzung der Lebensdauer von Kontakten, Batterien,
Gehäuseteilen, Schaltern und elektronischen Bauteilen.
Setzen Sie nur volle und auslaufgeschützte Gerätebatterien, z. B. Alkaline-Typen ein.
Setzen Sie zur Reinigung keine ätzenden Chemikalien
ein, um die Oberflächen, die Beschriftung und das Display-Fenster nicht zu beschädigen.
Reinigen Sie das Gerät nur mit einem weichen, trockenen Leinentuch.
26
27
6. Setzen Sie die Platine vorsichtig wieder in das Gehäuse ein und verschrauben Sie die Messbuchsen fest
mit der Platine (Unterlegscheiben nicht vergessen).
7. Setzen Sie die Rückwand wieder ein und sichern Sie
diese durch Hereindrehen der Schrauben. Setzen Sie
die Gummifüße wieder auf.
8. Arbeiten Sie erst dann wieder mit dem Gerät, nachdem alle Montagearbeiten vollständig abgeschlossen
sind.
17. Messbereiche, Messgenauigkeit
Funktion
DC
Spannung*
AC
Spannung**
16. Technische Daten, allgemein
Anzeigeumfang: ............................ 3 3/4 Stellen (3999)
Maximaler Messstrom: ............................ 10 A DC/AC
Arbeitstemperatur: ................................... 0˚C bis 40˚C
Lagerungstemperatur: .......................... -10˚C bis 50˚C
Umgebungsluftfeuchte: ............... ≤75% @ 0 bis 30˚C,
......................................................... ≤50% @ 31-40˚C
Max. Arbeits-/Lagerhöhe: ......... 2000/10000 m ü. NN
Batterie: ..................... 9-V-Blockbatterie, Alkaline-Typ
Abmessungen (HxBxT): .................. 195 x 90 x 39 mm
Gewicht: .......................................... 550 g mit Batterie
DC
Strom
AC
Strom
(40-1000 Hz)
RMS, Sinus
Widerstand
Bereich
400 mV
4V
40 V
400 V
1000 V
Genauigkeit
Auflösung
±0,8% + 3 Digit 100 µV
±0,8% + 1 Digit 1 mV
10 mV
100 mV
±1,0% + 3 Digit 1V
4V
40 V
400 V
750 V
±1,0% + 5 Digit 1 mV
10 mV
100 mV
±1,2% + 5 Digit 1 V
400 µA
4 mA
40 mA
400 mA
10 A
±1,0% + 2 Digit 0,1 µA
1 µA
±1,2% + 3 Digit 10 µA
100 µA
±1,5% + 5 Digit 10 mA
400 µA
4 mA
40 mA
400 mA
10 A
±1,5% + 5 Digit 0,1 µA
1 µA
±2,0% + 5 Digit 10 µA
100 µA
±2,5% + 5 Digit 10 mA
400 Ω
4 kΩ
40 kΩ
400 kΩ
4 MΩ
40 MΩ
±1,2% + 2 Digit 0,1 Ω
±1,0% + 2 Digit 1 Ω
10 Ω
100 Ω
±1,2% + 2 Digit 1 kΩ
±1,5% + 2 Digit 10 kΩ
Durchgangsprüfung: Signalton bei ≤ 40 Ω 0,1 Ω
Diodentest:
29
30
3,0 V
1 mV
Funktion
Frequenz***
Bereich
4 kHz
40 kHz
400 kHz
4 MHz
40 MHz
400 MHz
Drehzahl
40.000 min-1 ±0,1%+3Digit 10 min-1
Kapazität
4 nF
40 nF
400 nF
4 µF
40 µF
400 µF
4 mF
40 mF
Temperatur
(-40 bis
+1000˚C)
(-40 bis
+1832˚F)
*
**
***
Die integrierte RS-232-Schnittstelle des Messgerätes
ermöglicht in Zusammenarbeit mit einem PC und der
Software eine Datenanzeige und -Erfassung auf dem
PC.
Mit Hilfe des mitgelieferten Windows-Softwarepakets
für MS Windows ab Version 95 lassen sich direkt Messwerte zum PC übertragen und dort darstellen, analysieren, abspeichern und ausdrucken.
±4,0%+10 Digit 1 pF
±4,0% + 3 Digit 10 pF
100 pF
1 nF
10 nF
100 nF
±5,0%+10 Digit 1 µF
k.A.
10 µF
-40 bis 0˚C
0-400˚C
400-1000˚C
-40 bis 32˚F
32-752˚F
752-1832˚F
±3%+4 Dig.
±1%+3 Dig.
±2%+10 Dig.
±3%+4 Dig.
±1%+4 Dig.
±2,5%
Programmfunktionen
- Echtzeit-Messwertdarstellung Digital/Analog/Quasianalog
- Variable Aufzeichnungsrate
- Aufzeichnung der Messwerte mit zugehörigen Zeitdaten in Tabellenform, Speicherung der Messdaten
in einer Datei
- Grafische Darstellung der Messwerte mit Zoomfunktion, wahlweise als Strich- oder gefüllte Kurve
- Speicherfunktion für die grafische Kurve
- Akustisch-optische Warnfunktion beim Verlassen
definierter Datenbereiche
- Erfassung von Min-/Max-Werten
1˚C
1˚C
1˚C
1˚F
1˚F
1˚F
Re ≥ 10 MΩ; Überlastgeschützt: bis 1000 V DC/750 V AC
Re ≥ 10 MΩ, Frequenzbereich 40-400 Hz (RMS, Sinus)
Überlastgeschützt bis 1000 V DC/750 V AC
Empfindlichkeit 200 mV bis 40 MHz, 1 V von 40-100 MHz
ab 100 MHz: abhängig von der Quelle
18.2. Software-Installation
· Legen Sie die beiliegende CD in das CD-Laufwerk
ein.
· Starten Sie den Windows Explorer und gehen Sie
auf das CD-Laufwerk.
· Starten Sie „Unitrend.exe“ durch Doppelklick.
· Gehen Sie auf die Schaltfläche „Software
Download“ unten links und klicken Sie 1 Mal.
· Gehen Sie im Auswahlfeld in der Zeile „UT70B“ auf
„download“ und klicken Sie 1 Mal.
32
31
· Wählen Sie ein Verzeichnis aus, in dem die Software (liegt als ZIP-File vor) zwischengespeichert
werden kann. Sie können auch zuvor mit dem
Explorer ein Verzeichnis dafür anlegen.
· Klicken Sie auf „Speichern“ und verlassen Sie das
Programm durch Klicken auf die Schaltfläche „Exit“
oben rechts.
· Gehen Sie mit dem Windows-Explorer in das zuvor
gewählte Verzeichnis. Dort liegt jetzt das ZIP-File
„ut70bsoftmanual_en.zip“.
· Gehen Sie mit der Maus auf dieses File und öffnen
Sie es per Doppelklick. (Hinweis: Sie müssen dazu
Winzip auf Ihrem Rechner installiert haben. Falls
noch nicht geschehen, bitte im Internet herunterladen).
· Klicken Sie im sich jetzt öffnenden Winzip-Fenster
auf „extrahieren“ und geben Sie das Verzeichnis an,
in das die Software extrahiert werden soll. Dies
kann das gleiche Verzeichnis sein, das in das Sie
zuvor die Software von der CD geladen haben.
· Klicken Sie in diesem Fenster „Alle Dateien“ an und
gehen Sie dann oben rechts auf „Extrahieren“.
· Schließen Sie da Winzip-Fenster.
· Im zuvor gewählten Verzeichnis befinden sich jetzt
2 Ordner: „UT70B“ und
„UT70B_Softwaremanual_En“.
· Gehen Sie in das Verzeichnis „UT70B“ und starten
Sie durch Doppelklick das Programm „Setup.exe“.
· Das Programm installiert die Software auf Ihrem
Rechner. Folgen Sie den Anweisungen auf dem
Bildschirm.
- Stecken Sie den 9-poligen Sub-D-Stecker des Interface-Kabels auf eine freie serielle Schnittstelle (COM x)
des PC.
- Schalten Sie das Messgerät und dann den PC ein.
Systemvoraussetzungen
- IBM-komp. PC ab 486 mit VGA-Color-Monitor
- MS Windows ab 95
- Mind. 8 MB RAM
- Mind. 8 MB freier Festplattenspeicher
- CD-ROM-Laufwerk
- ein freier serieller Port
Diode, Widerstand, Kapazität, Frequenz/Drehzahl, Temperatur:
Überlastgeschützt bis 600 V Vss
Strommessbereiche abgesichert: F 1/10 A/600 V Keramik
Genauigkeitsanagben für ein Jahr, bezogen auf eine Betriebstemperatur von 23 ˚C ± 5˚C und max. 75% rel. Luftfeuchte
33
18.3. Programmbedienung Grundfunktionen
- Nach dem Programmstart über Start → Programme →
UT 70B Interface Programm → UT 70B erscheint die Anzeigefläche des Programms. Sie unterteilt sich in Anzeigefenster im unteren Teil und eine Task- und Statusleiste im
oberen Teil. Eine ausführliche Beschreibung der dieser
Programmversion zugeordneten Elemente finden Sie auf
den nächsten Seiten. Darauf beziehen sich auch die in
Klammern gesetzten Ziffern der weiteren Anleitung.
2
4
6
2
3
7
5
1
5
8
9
10
12
11
13
14
15
16
17
18
20
19
25
34
18.1. Verbindung zum PC herstellen
- Schalten Sie Messgerät und PC aus.
- Stecken Sie das mitgelieferte Interface, wie in der Grafik unten gezeigt, in die passende Aussparung des
Holsters. Das Interface muss komplett in den Ausschnitt des Holsters passen, die Aufhängeöse des
Holsters dient dabei als Arretierung gegen Herausrutschen des Interfaces.
18. Software
Genauigkeit
Auflösung
±0,1% + 3 Digit 1 Hz
10 Hz
100 Hz
1 kHz
10 kHz
100 kHz
26
22
21
24
23
27 28
35
01 - Auswahl und Anzeige des belegten seriellen Ports
02 - Start und Stop der Aufzeichnung
03 - Optionseinstellung für die grafische Anzeige, entspricht den Icons/Einstelloptionen 15-24
04 - Einstellmenü für die Datenaufzeichnung
05 - Beenden des Programms
06 - Anzeige von Verbindungsstatus und Datenempfang
07 - Analog-Anzeige des aktuellen Messwerts
08 - Digitalanzeige für Messwert und Einstellungen
09 - Quasianaloganzeige des Messwerts
10 - Einstell- und Anzeigefeld für Min-/Max-Daten und
Alarmdaten (Einzelheiten siehe 13/14/25-29)
11 - Datentabelle für die Datenaufzeichnung
12 - Grafische Verlaufsanzeige der Messwerte
13 - Anzeige der während der bisherigen Messung erreichten Minimal- und Maximalwerte
14 - Einstell-/Auswahlfeld für oberen/unteren Alarmwert
15 - Auswahlfeld für die grafische Darstellung. „Fill” aktiviert - gefüllte Kurve
16 - Einstellfeld für den Anzeigebereich der grafischen
Verlaufsanzeige. Eintrag = Anzahl der gleichzeitig
im Fenster angezeigten Daten
17 - Löschen der aktuellen grafischen Kurve
18 - Abspeichern der aktuellen grafischen Kurve
19 - Anzeige zurück zum Aufzeichnungsanfang
20 - Anzeige zurück zur vorherigen Seite
21 - Nummer der aktuell angezeigten Seite
22 - Anzeige vorwärts zur nächsten Seite
23 - Anzeige vor zum Aufzeichnungsende
24 - Vergrößerungsfunktion des Anzeigefensters
25 - Auswahl Aufzeichnungsart (fortlaufend/Ereignis)
26 - Auswahl und Eintrag des Messintervalls
27 - Löschen der aktuellen Wertetabelle
28 - Abspeichern der aktuellen Wertetabelle
36
Schnittstelle anwählen („COM”)
- Wählen Sie im Menü „COMSetup” den seriellen Port
an, an den Sie das Messgerät angeschlossen haben.
Alternativ kann der Port über das darunter liegende
Einstellfeld direkt durch wiederholtes Anklicken eingestellt werden.
Konfiguration der Aufzeichnung
- Stellen Sie im Menü „Record” (4) die gewünschte Anzahl der Datensätze bis zum Abbruch der Aufzeichnung ein. Dies richtet sich nach dem Typ des Prozessors: Für 486er-Prozessoren sind Werte bis 5.000, für
Pentium I bis 50.000 und für Pentium ab II ab 50.000
Datensätze möglich. 1.000 Datensätze nehmen etwa
40 kb auf der Festplatte ein. Bei Anwahl von „limitless” erfolgt eine unendliche Aufzeichnung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Speicherkapazität.
- Im Tabellenfeld (11) ist über die Option „Repeat” (25)
auszuwählen, ob die Aufzeichnung in der Tabelle fortlaufend bzw. im unter (26) einzutragenden Intervall
(„Sampling interval”) erfolgen soll (Option „Repeat”
nicht aktiviert), oder ob nur eine Aufzeichnung erfolgen soll, wenn ein abweichender Messwert eintrifft
(Option „Repeat” aktiviert).
Unter „Sampling Interval” (26) kann eingetragen werden, in welchen Abständen ein Datensatz aufgezeichnet werden soll. Bei Aktivierung von „Repeat” ist diese Option abgeschaltet.
- Soll die Aufzeichnung der Verlaufsgrafik (12) nicht als
einfache Kurve, sondern als gefüllte Grafik (siehe Abb.
rechts) erfolgen, aktivieren
Sie die Option „Fill” (15)
oben links im Grafikfenster.
- Daneben (16) kann die ge37
ken rechts neben der Tabelle.
- In der Verlaufsgrafik können Sie die gesamte Aufzeichnung entweder durch Anklicken und Festhalten
der rechten Maustaste sowie Bewegen der Bildfläche mit der Maus ansehen oder durch Anwahl der
aufgezeichneten Seiten mit den Buttons 19-23.
Bei Bedarf kann nach Anklicken der Vergrößerungslupe (24) eine vergrößerte Darstellung der Grafik erfolgen. Das Anklicken der dortigen Verkleinerungslupe führt wieder zurück zur Normaldarstellung.
- Ist ein Datenfile der Tabelle abgespeichert, kann dieses auch nachträglich mit dem nächsten Start des
Programms ausgewertet werden.
Die Abspeicherung dieses Datenfiles erfolgt als ASCIIFile, die Daten sind also auch in andere Programme
importierbar und dort druckbar.
- Das grafische File liegt als .bmp-File vor und ist nach
Import in ein anderes Programm druckbar.
Fehlerhinweis, Betriebssystem-Umstellung
Je nach Softwareversion kann es erforderlich sein,
die Ländereinstellung des Dezimalzeichens zu ändern, um ordnungsgemäße Anzeigen zu erhalten.
- Ändern Sie die Systemeinstellung Ihres WindowsBetriebssystems wie folgt:
- Über „Start” und „Einstellungen” die Systemsteuerung aufrufen.
- Hier „Ländereinstellungen” öffnen.
- Hier unter „Zahlen” als Dezimaltrennzeichen den
Dezimalpunkt statt des Kommas wählen bzw. eintragen.
- Die neue Einstellung mit dem Button „Übernehmen”
bestätigen und das Menü über „OK” verlassen.
40
wünschte Teilung der X-Achse des Grafikfensters eingetragen werden. Entsprechend viele Daten werden
gleichzeitig in einem Fenster angezeigt.
Start/Stop der Aufzeichnung
- Im Menü bzw. Button „Connect” (2) erfolgt der Start
(Start bzw. Connect) bzw. der Stop (Stop bzw. Disconnect) der Datenaufzeichnung.
Eine funktionierende Datenverbindung bzw. Eintreffen von Daten wird durch grünes Aufleuchten des Verbindungssymbols (6) signalisiert.
- Die erfassten Werte werden ständig in der Digitalanzeige, der Bargraphanzeige und in der Analoganzeige angezeigt, unabhängig von der Anwahl von Sonderfunktionen wie HOLD, REL, MINMAX usw. am
Messgerät selbst. Auch die grafische Aufzeichnung
erfolgt ständig. Die Aufzeichnung in der Datentabelle
erfolgt hingegen abhängig von den Einstellungen im
Feld „Repeat” bzw. „Sampling Interval”.
18.4. Weitere Funktionen
Programmfenster während der Aufzeichnung
38
Speichern und Löschen der Aufzeichnung
- Durch Anwählen der Buttons (18) bzw. (28) erfolgt die
Aufzeichnung der erfassten Daten.
Die Aufzeichnung der Grafik (12) erfolgt als Bild (.bmp,
wird automatisch als „databmp” auf der Festplatte
abgespeichert), die der Tabelle als .db-Datei im Programmverzeichnis des Programms.
Beachten Sie, dass die vorhergehende Aufzeichnung
mit jeder neuen Speicherung eines Datenfiles überschrieben wird. Zur Archivierung sind die Datenfiles
also nach der Abspeicherung an einem anderen Ort
abzuspeichern bzw. umzubenennen.
Achtung!
Die Abspeicherung des Datenfiles der Tabelle erfolgt
erst, wenn das Programm mit EXIT beendet wird.
- Das Löschen der aktuellen Aufzeichnung erfolgt mit
den Buttons (17) bzw. (27).
Alarmwerte einstellen
- Im Feld (14) besteht die Möglichkeit, einen oberen
(SetMax) bzw. unteren (SetMin) Alarmwert einzutragen, bei dessen Erreichen eine optische Warnanzeige (OL im Feld (7)) und gleichzeitig eine akustische
Warnung ausgelöst wird. Nach Eintragen der Werte
entsprechend der jeweiligen Messart ist die Warnfunktion durch Anklicken der zugehörigen Kästchen
aktivierbar.
Daten-Auswertung
- Sie können während und nach Beenden der Messung jederzeit alle Daten der Datentabelle und der
Verlaufsgrafik kontrollieren.
- In der Datentabelle benutzen Sie dazu den Laufbal39
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