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Installations- und Bedienungsanleitung Elektro - Vaillant

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Für den Betreiber und Fachhandwerker
Installations- und Bedienungsanleitung
Elektro- Durchflusskessel
MB 4030
MB 4045
MB 4060
MB 4075
MB 4090
MB 4105
MB 4120
MB 4135
MB 4150
SB 4185
SB 4225
SB 4300
SB 4375
SB 4450
SB 4600
SB 41200
1
11 // 2002 // K.H.
Inhaltsübersicht
1) AUFSTELLUNG
4
2) ALLGEMEINE HINWEISE
4
3) MONTAGE DES ELEKTRO-ANSCHLUSSKASTENS
5
4) VOR DER INBETRIEBNAHME
4.1 Heizsystem
4.2 Elektroanschluss
6
6
5) INBETRIEBNAHME
5.1 Steuerung
5.2 Stufenregler-Kurzbeschreibung Einstellung
5.3 Hauptstromzuleitung
5.4 Sicherheits- Temperatur- Begrenzer
7
7
8
8
6) EINSTELLER KESSELREGLER
8
7) FUNKTIONSBESCHREIBUNG KESSELREGLER
7.1 Temperaturregelung
7.2 Kesselleistung
7.3 Stufen- / Leistungsbegrenzung
7.3.1 interne Leistungsanpassung
7.3.2 externes Signal 0-10V
7.3.3 Ferngesteuerte Lieferunterbrechung
7.4 Stufenzeit
7.5 Außentemperaturabhängige Regelung
7.6 Strombegrenzung / Maximumüberwachung
7.7 Strombandbreite (Stromreserve, Leistungsreserve)
7.8 Leistungsfaktor
7.9 Netzspannungsüberwachung
7.10 Schnellstart
7.11 Relais für Leistungsschütz-Steuerung
7.12 Binärstufenregelung
Beispiel 1 (MB 4060 + STR 7)
Beispiel 2 (SB 4600 + STR 15)
Beispiel 3 (SB 4600 + STR 30)
12
12
13
13
13
13
14
14
14
15
16
16
16
16
17
17
18
8) STEUERUNG MIT EXTERNEN SIGNALEN
8.1 Temperaturregelung mit 0-10 V
8.2 Stufenbegrenzung mit 0-10 V
8.3 Ferngesteuerte Lieferunterbrechung
19
19
19
9) WARTUNG
19
2
11 // 2002 // K.H.
10) STÖRUNGSBEHEBUNG
10.1 Generelle Überprüfung
10.2 Betriebsrelais
10.3 Alarm
10.4 Leistungsabgabe ungenügend, zuwenig Stufen
10.4.1 Überprüfung der Strom-(Leistungs-) Begrenzung
10.4.2 Überprüfung des Kessel- Temperaturfühler
10.4.3 Überprüfung des Außen- Temperaturfühler
10.5 Sicherheits- Temperatur- Begrenzer STB hat ausgelöst
10.5.1 Überprüfung des Wasserdurchflusses
10.5.2 Überprüfung der Temperatureinstellung und
der externen Signale
10.5.3 Überprüfung des Kessel- Temperaturfühlers
20
20
20
20
20
21
21
22
22
22
22
11) TECHNISCHE DATEN DER STUFENREGLER
23
12) TECHNISCHE DATEN HEIZKESSEL
24
13) ANSCHLUSSPLAN STUFENREGLER
25
3
11 // 2002 // K.H.
1) Aufstellung
Die Aufstellung der Kessel muss so vorgenommen werden, dass für den Ausbau von
Heizelementen ein Mindestabstand von 1m zur Decke besteht.
Expansion
Lifting hook
Outlet
A95-30
Connecting
power control
A95-30
A95-30
A95-30
A95-30
A95-30
A95-30
Connect.
box
Inlet
Drain
Schnittbild SB 180kW – 300kW
2) Allgemeine Hinweise
Der elektrische Anschluss und die Inbetriebnahme dürfen nur von einer konzessionierten
Elektroinstallationsfirma durchgeführt werden.
Bei der Dimensionierung der Hauptstromzuleitungen sind die allgemeinen elektrotechnischen
und zusätzlich die örtlichen EVU-Vorschriften zu beachten.
4
11 // 2002 // K.H.
3) Montage des Elektro- Kabelanschlusskasten bei SB Kessel
Der Kabel-Anschlusskasten kann links oder rechts seitlich am Elektrodurchflusskessel montiert
werden. Die Kabeleinführung ist wahlweise von oben oder unten möglich. Werkseitig wird der
Kessel mit einem Kabel-Anschlusskasten für rechtsseitigen Anschluss geliefert. Die linksseitige
Öffnung in der Kessel-Seitenwand ist mit einer Lexan- und Blechplatte verschlossen.
Beiliegend:
♦ Schrauben und Muttern für den Anschlusskastenrahmen und für das AnschlussSchienenstück
♦ Gelb-grünes Erdungskabel zwischen Erdungsschiene im Kessel und Anschlusskasten
♦ Imbus- Schlüssel als Drehmoment-Schlüssel zum Nachziehen der Kabelklemmen.
Mit den mitgelieferten Schrauben und Muttern werden die Anschluss-Schienenstücke mit den
Sammelschienen im Kessel verbunden.
Der Rahmen des Anschlusskastens wird - je nach benötigter Anschlussseite - an der linken bzw.
rechten Seitenplatte des Kessels mit den Erdungsschienen nach hinten montiert.
Die Anspeisekabel werden auf die erforderliche Länge abgeschnitten und ca. 40 mm abisoliert.
Die mitgelieferten Gummimuffen werden über die Kabelenden geschoben.
Danach werden die Kabelenden mit den Kabelklemmen verschraubt.
Zur leichteren Montage können die Kabelklemmen von dem Anschluss-Schienenstück gelöst
werden.
Achtung: Drehmoment für das Nachziehen der Kabelklemmen: 20 Nm
Die Gummimuffen werden in die Höhe der Anschlusskastenoberseite eingerichtet.
Danach werden die beiden Deckelplatten auf den Rahmen des Anschlusskastens aufgeschoben,
sodass sie in die untere Nut der Gummimuffen eingreifen.
Mit den in den oberen Nuten sitzenden Schlauchklemmen werden die Gummimuffen auf
Kabeldurchmesser zusammengezogen.
Die äußere Seitenplatte wird eingehängt und mit dem Rahmen verschraubt.
Die Bodenplatte wird montiert und verschraubt.
Achtung: Die Steuerstromzuleitung sollte, um negative Auswirkungen auf die ReglerElektronik durch Induktionsspannungen zu vermeiden, auf der dem Anschlusskasten
gegenüberliegenden Seite in den Kessel eingeführt werden. Ist dies nicht möglich, dann
unbedingt ein abgeschirmtes Kabel für die Steuerstromzuleitung verwenden.
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11 // 2002 // K.H.
4) Vor der Inbetriebnahme
Vor der eigentlichen Inbetriebnahme sollten folgende Überprüfungen und Einstellungen
durchgeführt werden:
4.1) Heizsystem
♦ Wasserfüllung: Erforderlichenfalls Wasser nachfüllen, sodass der Kessel und die
Heizungsanlage komplett gefüllt sind.
♦ Umwälzpumpe(n): Umwälzpumpe einschalten, auf Drehrichtung prüfen und Wasserdurchfluss
durch den Kessel sicherstellen.
♦ Strömungswächter: Es wird der Einbau eines Strömungswächters im Kesselrücklauf
empfohlen, welcher die Steuerspannung zum Elektro-Durchflusskessel erst bei
ordnungsgemäßer Wasserumwälzung freigibt.
♦ Lufteinschlüsse: Anlage mehrmals entlüften.
♦ Druck: Der statische Überdruck darf 0,6 bar nicht unterschreiten, um ein Kochen des Wassers
zu vermeiden.
4.2) Elektroanschluss
Die Steuerstromzuleitung in den Kessel soll an der Hauptstromzuleitung gegenüberliegenden
Kesselseite eingeführt werden, um Fehler der Regelelektronik durch Induktionsspannungen zu
vermeiden. Bei Einführung an derselben Seite sollte unbedingt ein abgeschirmtes Kabel
verwendet werden.
Die Hauptzuleitung(en) und die Steuerstromzuleitung müssen zur Überprüfung auf sichere
Klemmverbindungen spannungsfrei sein.
♦ Anschlüsse: Hauptzuleitung(en) auf sicheren Kontakt überprüfen, Kabelklemmen für die
Stromschienen nachziehen (mit Drehmomentschlüssel 20 Nm).
♦ Hauptstromleitungen: Im Kessel alle Klemmen der Hauptstromleitungen an den NHSicherungen, Schützen und Heizeinsätzen auf sicheren Kontakt überprüfen, Klemmen
nachziehen.
Klemmleiste Steuerung
♦ Steuerstromleitungen: Im Kessel alle Klemmen der Steuerstromleitungen auf sicheren Kontakt
überprüfen, Reihenklemmen und alle Klemmen an den Geräten (Schütze,
Sicherheitsthermostat, Schalter, Stufenregler, etc.) nachziehen.
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11 // 2002 // K.H.
Schütztype
Schrauben
Dimension
A9, A12, A16
M3,5
A26
M4
A30, A40
M5
A50, A63, A75
M8
A95, A110
M8
empfohlenes
Drehmoment
1,0Nm
1,7Nm
2,3Nm
4,0Nm
6,0Nm
maximales
Drehmoment
1,2Nm
2,2Nm
2,6Nm
4,5Nm
6,5Nm
♦ Erdung: Überprüfen und sicherstellen, dass der Elektro-Durchflusskessel und die
Heizungsanlage gemäß den örtlich geltenden Vorschriften ordnungsgemäß geerdet sind.
♦ Stromwandler und sekundär Strom-Spannungswandler für die Messung der maximalen
Anlagen-Gesamtleistung:
Für die Erfassung der Anlagen-Gesamtleistung werden an die Regeleinheit 3 sekundär StromSpannungs-Wandler angeschlossen (bauseitig). Diese haben einen Messbereich 0-5 A auf 0
– 0,75V AC welche mit für die Anlage passenden Primär-Stromwandlern z. B. 1000/5A
kombiniert werden. Die Sekundärwandler sind vorzugsweise bei den Primärwandlern
anzuordnen.
5) Inbetriebnahme:
5.1) Steuerung
Steuerstromzuleitung an Spannung 1/N∼230V, 50 Hz legen.
♦ Ein-/Aus-Hauptschalter-S1 am Kessel einschalten: grüne Lampe im Schalter leuchtet.
Der Binärstufenregler beginnt gemäß Stufenregler-Einstellung die Leistungsschütze
einzuschalten
♦ Stufenregler entsprechend der Anleitung auf die gewünschten Werte einstellen
Vorlauftemperatur
Stufenzeit
Stufenbegrenzung
und andere
♦ Eventuelle externe Steuersignale überprüfen für
Kesseltemperatur
Stufenbegrenzung
Nach der Sicherstellung der einwandfreien Stufenregler-Funktion den Ein-/Aus-Hauptschalter
am Kessel wieder ausschalten.
5.2) Einstellung Stufenregler
Wenn der Elektro-Durchflusskessel lediglich die Vorlauftemperatur konstant zu halten hat, und
sonst keine anderen Bedingungen wie Stufen- oder Leistungsbegrenzung zu erfüllen sind,
genügt die Einstellung der gewünschten Kesseltemperatur.
Für die Überprüfung bzw. Inbetriebnahme des Stufenreglers ist eine Stufenzeit von 20 Sekunden
sehr lange. Sie kann mit dem Einsteller „Stufenzeit bei Service“ auf ca. 4 Sekunden verkürzt
werden, dies sollte aber nur ohne Laststeuerung erfolgen. Wenn die Hauptzuleitung unter
Spannung steht, sollte eine längere Stufenzeit (zumindest 20 Sekunden) gewählt werden.
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11 // 2002 // K.H.
5.3) Hauptstromzuleitung
Hauptstromzuleitung an Spannung 3∼400V, 50 Hz legen.
♦ Spannung an den Sammelschienen kontrollieren, dann durchsichtige Abdeckung wieder
montieren.
♦ Ein-/Aus-Schalter-S1 einschalten.
♦ Temperatur-Sollwert auf den gewünschten Wert einstellen.
♦ Der Stufenregler wird nun den Elektrokessel stufenweise durch Zuschalten der
Leistungsschütze in Betrieb setzen, bis der Istwert der Vorlauftemperatur dem eingestellten
Sollwert entspricht.
♦ Der Istwert der Vorlauftemperatur kann am Display abgelesen werden.
♦ Die Anzahl der eingeschalteten Stufen kann am Display abgelesen werden.
♦ Die momentane Kesselleistung kann am Display abgelesen werden.
5.4) Sicherheitstemperaturbegrenzer STB
Der Sicherheits- Temperaturbegrenzer STB hat eine Abschalttemperatur von 110°C. Er kann
nicht auf eine höhere Temperatur verstellt werden. Es ist wichtig, den STB auf einwandfreie
Funktion zu überprüfen:
♦ Temperatur-Sollwert auf Maximum stellen
♦ Einige oder alle Wärmeverbraucher abschalten, eventuell Durchflussmenge durch den Kessel
über Absperrventile im Vor- oder Rücklauf drosseln.
♦ Der Istwert der Vorlauftemperatur steigt an, bis der STB bei seiner Ausschalttemperatur von
110°C abschaltet.
♦ Gleichzeitig die Anzeige der Vorlauftemperatur am Display vergleichen.
♦ Wenn der STB abschaltet, wird der Steuerstrom zum Stufenregler unterbrochen, alle Schütze
fallen sofort ab.
Nach einer Auslösung kann der STB nur von Hand aus wiedereingeschaltet werden (und nur
dann, wenn die Kesseltemperatur um ca. 10-15 °C abgesunken ist). Dazu Schutzkappe des STB
an der Kesselvorderfront abschrauben und den Stift eindrücken. Die Kesselleistung wird nun vom
Stufenregler von 0% stufenweise wieder eingeschaltet.
6) Einsteller Kesseltemperaturegler
Pfeil
„+“
„-“
„E“
Taste zum Ablesen, zur Auswahl und zum Ändern von Parameter
Taste zur Erhöhung von eingestellten Werten
Taste zur Verringerung von eingestellten Werten
Taste zum Abspeichern geänderter Werte
8
11 // 2002 // K.H.
Elektro- Durchflusskessel-Regler
Ebene 1
Nr.
Parameter
Werkseinstellung
Einstellmöglichkeiten
Einstellbereich
min.
0
EL
7
Erklärung
max.
Anzeige der Reglersoftware- Versionsnummer bei
der Inbetriebnahme oder nach einem Stromausfall
v0050
Es erfolgt die Anzeige der momentanen, in
Klammern die max. zulässige Kesseltemperatur.
Bei Regelung der Kesseltemperatur durch ein
externes Signal 0-10V erfolgt in der Klammer die
Anzeige der gewünschten Solltemperatur.
U...die Begrenzung erfolgt über den
Aussentemperaturfühler und die am Kesselregler
eingestellte Heizkurve
E...die Begrenzung der Kesseltemperatur erfolgt
durch ein externes Signal 0-10V
1a
TempE 20.0(99)°C
20 °C
20 °C
120 °C
1b
Leistung 10kW
____
____
____
Anzeige der aktuellen Kesselleistung aufgrund des
Messwertes des eingebauten Stromwandlers.
Der Einstellung "Leistungsfaktor" muss >0 sein.
7/15/30
Es erfolgt die Anzeige der momentan
eingeschalteten Leistungsstufen, in Klammern die
maximal zulässigen
E...die Begrenzung erfolgt durch Einstellung am
Begrenzungssteller an der Reglerrückseite oder
durch ein externes Signal 0-10V
S... Stopp extern (EVU Unterbrechung)
2a
StufenE
0(7)°C
7/15/30
0
Der Menüparameter Nr. 2b ist nur sichtbar, wenn der Menüpunkt 2a durch Drücken der "Plus" oder
"Minus" Taste aktiviert wird.
2b
Stufenb.
7( 7)
7 / 15 / 30
0
es erfolgt die Anzeige der momentan
eingeschalteten Leistungsstufen, in Klammern die
7 / 15 / 30
maximal zulässigen die über die Tasten + / eingestellt werden
2c
Stufenzeit 40s
40
20
250
Zeitverzögerung zwischen den einzelnen Stufen
beim Hochfahren des Kessels.
Die Rückschaltung erfolgt mit 5sec od. 10sec.
3a
Aussentemp 5°C
----
----
----
Ist ein Aussentemperaturfühler installiert
(Zubehör), so erscheint zusätzlich in der Anzeige
die aktuelle Außentemperatur
3b
Parallel 0°C
0
-40°C
40 °C
9
Ist ein Aussentemperaturfühler installiert
(Zubehör), so erscheint zusätzlich der Einsteller
Parallel. Die Heizkurve (Kesseltemperatur) wird um
den entsprechenden Wert erhöht bzw. verringert.
Elektro- Durchflusskessel-Regler
Die nachfolgenden Parameter in der Ebene 2 können nur bedient werden,
wenn die Pfeil-Taste mindestens 5 Sekunden gedrückt gehalten wird.
Ebene 2
Werkseinstellung
Einstellmöglichkeiten
Einstellbereich
min.
max.
Nr.
Parameter
Erklärung
10
Strombegrenzung
0,0(5,0)A
5,0A
1.0A
5.0A
Einstellung des maximal zulässigen Stromes der
Anlage unter Berücksichtigung des
Übersetzungsverhältnisses der Stromwandler für
die Maximumüberwachung
11
Strombandbreite
1,0A
1,0A
0.1A
1.0A
Einstellung der Hysterese für das Zu- und
Wegschalten von Leistungsstufen bei
Maximumüberwachung
12
Leistungsfaktor
0kW/A
0kW/A
0kW/A
400kW/A
13
Kurve 40
40
22
60
Ist ein Aussentemperaturfühler installiert (Zubehör)
entspricht der eingestellte Wert der Heizkurve der
Soll- Vorlauftemperatur bei 0°C Aussentemperatur.
13a
Kurve min 20°C
20
20
70
Die eingestellte minimale Vorlauftemperatur wird
auch bei hohen Außentemperaturen nicht mehr
unterschritten.
Einstellung des Übersetzungsverhältnisses des
Stromwandlers für die Leistungsanzeige
Die Parameter im Menüpunkt 14 dienen zur manuellen Ansteuerung der Ausgänge des Reglers.
14
Prüfung Schütze 0
14a
Prüfung Schütze 1
K1-3 000
A0
14b
Manueller Test der Reglerausgänge durch Wählen
der gewünschten Funktion
0 = Test ausgeschaltet
1 = manueller Test der Ausgangsrelais
2 = man. Test der Ausgangsspannungen 0-10V
0/1/2
0
Bei dem Punkt
K1-3
000
legt
K1-3 100
K1-3 010
K1-3 001
0
0
0
1
1
1
die erste 1 Spannung an die Klemme 6
die zweite 1 Spannung an die Klemme 7
die dritte 1 Spannung an die Klemme 8
A0
Prüfung 0-10V 2
37-39 00 00 00
0
1
A = Alarm (Summenstörmeldung)
37-39 99 00
37-39 00 99
37-39 00 00
0
0
0
00
00
99
Bei dem Punkt
99
99
99
10
37-39
00 00 00
legt
die 1 Zahl 99 Spannung 10V an die Klemme 37
die 2 Zahl 99 Spannung 10V an die Klemme 38
die 3 Zahl 99 Spannung 10V an die Klemme 39
Elektro- Durchflusskessel-Regler
Ebene 2
Nr.
Parameter
16
Stufenzeit
bei Service 0
Werkseinstellung
0
17
German
German
18
Node 2 Net
0
Einstellmöglichkeiten
Einstellbereich
min.
max.
0
1
German
Norsk
Svenska
English
Erklärung
Unter diesem Menüpunkt wird die Stufenzeit auf 4
Sekunden verkürzt
Auswahl der Sprache im Regler.
Vorbereitete Adresse bei Steuerung durch
zuküftige Diagnose-Software
11
7) Funktionsbeschreibung Kesseltemperaturregler
Eingänge
Für Temperatur sowie Leistung mit externer Steuerung 0 – 10 V alternativ 10 – 0 V
Eingang Kesselfreigabe über externen potentialfreien Kontakt.
Ausgänge
Anzeige der eingestellten Kesseltemperatur, aktuellen Kesseltemperatur und Kesselleistung
mit 0 – 10 V
7.1) Temperaturregelung
Der Regler besitzt eine Proportional- Integral Charakteristik. Dies bedeutet, dass der Regler
bestrebt ist, die Vorlauftemperatur auf dem Niveau des Sollwertes zu halten und damit die
Abweichung der Kesseltemperatur Ist- zu Sollwert sehr gering ist.
Der proportionale Bereich des Reglers (der sog. P-Bereich) beträgt:
Modell
Stufen
Proportionalbereich
901310
7
7°
(+/- 3,5°C)
901311
15
7,5°
901312
15 +15
15°
(+/- 7,5°C)
Der Integralanteil verkleinert die Regelabweichung auf weniger als 1°C.
D.h. Die Kesseltemperatur schwankt um max. 2°C ehe Kesselleistung wieder zu- oder
weggeschaltet wird.
Der Temperatur-Sollwert wird am Regler mit den Tasten (+) und (-) zwischen 20 °C und 99 °C in
1°C Schritten eingestellt.
Die Regelung des Sollwertes ist auch mit einem externen Signal 0-10V möglich.
(Anschlussklemmen Regler: 30/31)
Die Einstellung der Kesseltemperatur am Regler erfolgt dabei als Maximaltemperatur. Wenn die
externer Steuerung aktiv ist, zeigt das Display den Text TempE, danach den KesseltemperaturIstwert und in Klammer den Sollwert.
7.2) Kesselleistung
Für die Erfassung der Kesselleistung ist an den Regler über einen sekundär Strom-SpannungsWandler ein Stromwandler angeschlossen. Der Stromwandler hat je nach Kesselleistung z.B.
400/5A. (Kesseltype MB 4120). Der sekundär Strom-Spannungs-Wandler hat einen Messbereich
von 0-5A und gibt zum Regler als Eingangssignal eine Wechselspannung von 0-3,75V. Dabei
entspricht 1A = 0,75V AC.
Der Sekundärseite des Strom-Spannungs-Wandlers ist an die Klemmen X1:8/9 angeschlossen.
Die Messung der Kesselleistung bezieht sich alleine auf den Strom, was bei eventuell stark
schwankender Netzspannung gewisse Abweichungen nach sich ziehen kann.
12
11 // 2002 // K.H.
7.3) Stufen-/ Leistungsbegrenzung
Diese kann auf drei verschiedene Arten erfolgen.
7.3.1) interne Leistungsbegrenzung (Einstellung über Display)
Eine Stufenbegrenzung kann dann erforderlich sein, wenn der Durchflusskessel - wegen einer
späteren Erweiterung der Anlage - mit einer größeren Leistung installiert wird, als momentan
benötigt wird. Die Begrenzung findet in diesem Fall über den Einsteller „Stufenb.“ und die
Tasten + / - statt.
7.3.2) externes Signal 0-10 V (Anschlussklemmen Regler: 29/30)
Bei Verwendung eines 0-10V Signals für Stufenbegrenzung kann ausgewählt werden, ob eine
steigende oder fallende Spannung die Begrenzung durchführt.
Mit dem Kurzschluss-Stecker „Signal Umkehrung Leistung“ auf der Regler-Rückseite kann der
Regler auf eines der beiden Signale eingestellt werden. Im Lieferzustand ist der Stecker
angesteckt. (= Sperre bei 10V)
Stecker abgezogen: Sperre der Kesselleistung = 0V
oder umgekehrt
Stecker gesteckt: Sperre der Kesselleistung = 10V
Bei Stufenbegrenzung des Kessels durch ein externes Signal 0-10V erscheint im Display
StufenE.
7.3.3) Ferngesteuerte Lieferunterbrechung (Stufenbegrenzungseinsteller auf der
Kassetten-Rückseite und Aktivierung über die Klemmen X1-1/2 )
Die Elektro-Versorgungs-Unternehmen (EVU) bieten oftmals einen günstigeren Heizungstarif für
den Elektro-Durchflusskessel an, wenn dieser zu gewissen Zeiten mit Lastspitzen abgeschaltet
werden kann. Der Stufenregler ist daher mit einem Eingang für die "Ferngesteuerte
Lieferunterbrechung“ ausgestattet.
Im Display erscheint bei Abschaltung über diesen Eingang die Meldung StufenS.
Das EVU-Signal kann
ein EIN- Signal (EVU-Kontakt offen = Unterbrechung bzw. geschlossen = Freigabe) oder
ein AUS-Signal (EVU-Kontakt offen = Freigabe bzw. geschlossen = Unterbrechung) sein.
Mit dem Kurzschluss-Stecker “Umkehrung ein/aus“ auf der Regler-Rückseite kann der Regler
auf eines der beiden Signale eingestellt werden. Im Lieferzustand ist der Stecker für das EINSignal gesteckt. D.h. ein schließender Kontakt aktiviert die Leistungsabschaltung.
Bei Freigabe der Leistung durch das EVU erfolgt die Stufenbegrenzung über den
Stufenbegrenzungseinsteller auf der Regler-Rückseite.
Das jeweils niedrigste Signal dominiert, bestimmt also den Sollwert für die
Stufenbegrenzung, wenn mehrere Signale - interne und externe - verwendet
werden.
13
11 // 2002 // K.H.
7.4) Stufenzeit
Die gewünschte Stufenzeit beim Zuschalten der Leistungsstufen kann mit den Knöpfen + und im Bereich von 20 -250 Sekunden in Schritten zu je 1 Sekunde eingestellt werden. Der Sollwert
wird durch einmaliges Drücken des Knopfes E fixiert.
Die werksseitig eingestellte Stufenzeit beträgt 40 Sek. Bei manchen Anlagen kann diese relativ
kurze Stufenzeit jedoch Temperaturschwankungen des Heizungswassers hervorrufen. Erkennbar
ist eine zu kurze Stufenzeit daran, dass die Schaltschütze relativ oft betätigt werden, sobald die
eingestellte Solltemperatur erreicht wurde. In diesem Fall sollte die Stufenzeit geringfügig erhöht
werden.
Die Abschaltung der einzelnen Leistungsstufen findet
bei einer eingestellten Stufenzeit zwischen 20-60sec mit einer Zeitverzögerung von 5sec,
und bei einer gewählten Stufenzeit zwischen 61 und 250sec mit 10sec statt.
7.5) Außentemperaturabhängige Regelung
Wird der als Zubehör erhältliche Außentemperaturfühler angeschlossen, erfolgt eine
entsprechend gleitende, außentemperaturabhängige Regelung des Kessels. Im Display ist die
Anzeige TempU ersichtlich und die berechnete Kesseltemperatur wird in Klammern gezeigt.
Die gewünschte Heizkurve wird mit dem Einsteller „Kurve“ entsprechend den Anforderungen
der Anlage eingestellt. Der eingestellte Wert entspricht der Kesseltemperatur bei 0°C
Außentemperatur.
Mit dem Einsteller „Parallel“ kann die Heizkurve entsprechend angepasst werden.
Die mit dem Einsteller „Kurve min“ gewählte Temperatur wird auch bei hohen
Außentemperaturen nicht unterschritten.
Kurve
Parallell
Kurve 50
60
Temperatur
Temperatur
80
Kurve 40
Kurve 30
40
20
80
Kurva 40 +10
60
Kurva 40
40
Kurva 40 -10
20
0
0
20
10
0
20 10 0 -10 -20
Aussentemperat
ur
-10 -20
Aussentemperatur
7.6) Strombegrenzung / Maximumüberwachung
Für die Einhaltung einer gewissen Gesamtleistung von mehreren Stromverbrauchern, also
Elektrodurchflusskessel und z.B. Küchengeräte, Liftantriebe, Licht, etc., können bauseitig über
sekundär Strom-Spannungs-Wandler, geeignet dimensionierte Stromwandler an den
Stufenregler angeschlossen werden.
Immer dann, wenn der Gesamtstrom (die Gesamtleistung) die eingestellte Stromgrenze
überschreitet, schaltet der Stufenregler soviel Stufen ab, bis die Anlagen-Gesamtleistung unter
den gewünschten Wert absinkt.
Die sekundär Strom-Spannungs-Wandler haben einen Messbereich von 0-5A und geben zum
Regler als Eingangssignal eine Wechselspannung von 0-3,75V. Dabei entspricht 1A = 0,75V AC.
14
11 // 2002 // K.H.
Beispiel: Die Anlage soll gegen Belastungen über 700 A geschützt werden. Das
Übersetzungsverhältnis der Hauptstromwandler 1000 : 5 = 200. Bei 700 A beträgt somit die
Sekundärleistung 700 : 200 = 3,5 A. Die Strombegrenzung des Reglers wird auf 3,5 A eingestellt,
um die Stromgrenze mit 700 A festzulegen.
Wenn der Eingang den Kessel begrenzt, blinkt die Leuchtdiode und im Display wird StromE
angezeigt.
7.7) Strombandbreite
Die Strombandbreite (auch Strom-, Leistungs- oder Kraftreserve genannt) ist eine Hysterese
(Schaltunempfindlichkeit), welche das häufige Ein- und Ausschalten (Pendeln) der
Leistungsschütze verhindern soll.
Wenn die Strombegrenzung den Kessel auf eine bestimmte Leistung begrenzt hat, wird
schließlich ein Punkt erreicht, an dem eine Stufe ständig ein- und ausschalten würde, weil sich
eine genaue Leistung nicht erzielen lässt. Bei abgeschalteter Stufe ist dann ein etwas zu geringer
Strom im Verhältnis zum vorgewählten Wert vorhanden, wird jedoch die Stufe wieder
zugeschaltet, ist die Leistung bzw. der Strom etwas zu hoch. Um dieses ständige Ein- und
Ausschalten des oder der betreffenden Schaltschütze zu verhindern, muss vor dem Zuschalten
einer Stufe eine bestimmte Strombandbreite von mindestens jenem Stromwert durchfahren
werden, der dem Unterschied zwischen zwei beliebigen Kessel-Leistungsstufen entspricht.
D.h. Vor dem Einschalten des Stufenreglers ist stets sicherzustellen, dass die nächste LeistungsStufe keinen überhöhten Strom zulässt, d.h. der Regler muss die schrittweise Erhöhung der
Leistung "kennen". Diese Größe (Parameter) wird als "Strombandbreite" bezeichnet. Der Wert für
die Strombandbreite sollte etwas über jenem Wert eingestellt sein, der durch die Stromerhöhung
durch eine Stufe maximal erreicht werden kann.
Da je nach der Gesamtgröße einer Anlage unterschiedliche Typen von Stromwandlern verwendet
werden, kann der Regler nicht entscheiden, welcher Stromwert einer Leistungsstufe entspricht.
Dieser Wert muss berechnet und am Regler eingestellt werden:
Strombandbreite =
( P x SS ) / ( U x R x PS ) in A
P
= max. Leistungsänderung des Kessels in W zwischen zwei
Leistungsstufen (normalerweise 1/7, 1/15, oder 1/30 der Kesselgesamtleistung
je nach Stufenregler)
SS
U
= Sekundärstrom der Hauptstromwandler (normal 5 A)
= Hauptspannung an der Messstelle (an den von den Stromwandlern überwachten
Kabeln)
= √3 = 1,732
= Größter Primärstrom der Hauptstromwandler
R
PS
Beispiel: Ein 600 kW-Kessel hat einen 30-Stufenregler eingebaut. Jede Stufe entspricht einer
Leistung von 600/30 = 20 kW, was gleichzeitig die max. Leistungsänderung zwischen zwei
Stufen ist. Es werden Hauptstromwandler 1000/5 A verwendet, die Hauptspannung beträgt 400
V:
Strombandbreite = (20000 x 5) / (400 x 1,732 x 1000) = 0,144A
Es sollte der nächsthöhere einstellbare Wert für die Strombandbreite eingestellt werden.
15
11 // 2002 // K.H.
7.8) Leistungsfaktor
Die Messeinrichtung des Stufenreglers für die Kesselleistung bezieht sich auf die gemessene
Leistung (eigentlich Strom), den Leistungsfaktor und die Hauptspannung. Der Stromwandler der
Messeinrichtung kann 0-5 A messen. Der Leistungsfaktor wird in kW/A angegeben und errechnet
sich wie folgt:.
Leistungsfaktor = ( U x R x PS ) / ( SS x 1000 ) in kW/A
U
= Hauptspannung an der Messstelle (an den von den Stromwandlern überwachten
Kabeln)
R
= √3 = 1,732
PS
= Größter Primärstrom der Hauptstromwandler
SS
= Sekundärstrom der Hauptstromwandler (normal 5 A)
Beispiel: 600 kW-Kessel, Primärstromwandler 1000:5 A, Hauptspannung 400 V:
Leistungsfaktor = ( 400 x 1,732 x 1000 ) / ( 5 x 1000 ) = 139 kW/A
Der gewünschte bzw. errechnete Leistungsfaktor mit den Knöpfen + und - im Bereich von 0 - 400
kW/A in Schritten zu je 1kW/A einstellen. Der Sollwert wird durch einmaliges Drücken des
Knopfes E fixiert.
7.10) Schnellstart - Funktion
Ein Schnellstart ist durch Einstellung „Stufenzeit bei Service 1“ auf etwa 3-4 Sekunden möglich.
7.11) Relais für Leistungsschütz-Steuerung
Der einige Unterschied zwischen den verschiedenen Stufenregler-Typen liegt in den
Ausgangsstufen zum Steuern der Schaltschütze
901310... STR 7:
Es werden 3 Relais in binärer Ordnung (binary rank) geschaltet und
ergeben auf diese Weise 7 Leistungsstufen bzw. Leistungskombinationen.
901311... STR 15: es werden mit 4 Relais binär 15 Leistungsstufen erreicht, und der
901312... STR 30: hat 2x4=8 Relais, wodurch sich 15+15=30 Leistungsstufen ergeben.
7.12) Binärstufenregelung
Um eine einwandfreie Funktion mit etwa gleichen Leistungsabstufungen zu erreichen, sollten die
zu schaltenden Teilleistungen des Kessels ein geeignetes Verhältnis untereinander aufweisen.
Für den 7-Stufenregler ist dies 1:2:4, für den 15-Stufenregler 1:2:4:8 und für den 30-Stufenregler
1:2:4:8:1:2:4:8.
Beim Schalten in Binärfolge steigert sich die Kesselleistung bei jeder dieser Kombinationen um
den Leistungswert der kleinsten Heizpatrone, wenn das Leistungsverhältnis exakt 1:2:4 ist. Bei
einem abweichendem Verhältnis kann die Leistungssteigerung nicht in exakt gleichen Stufen
erfolgen.
16
11 // 2002 // K.H.
Beispiel 1: Der MB-Kessel mit 60 kW hat 4 Heizeinsätze, welche zu 3 Leistungsstufen mit 6, 18
und (12+24=) 36 kW zusammengefasst sind. Bei binärer Ansteuerung durch den 7-Stufenregler
ergeben sich folgende Leistungskombinationen, wobei mit 0 ein abgefallenes und mit 1 ein
angezogenes Relais auf der Leiterkarte bezeichnet wird:
Stufe
0
1
2
3
4
5
6
7
Relais Nr.
. . . . .
3 2 1
0
0
0
0
1
1
1
1
0
0
1
1
0
0
1
1
Erzielte Leistungskombination
.
.
.
.
.
.
.
0
1
0
1
0
1
0
1
0
0
0
0
36
36
36
36
+ 0
+ 0
+ 18
+ 18
+ 0
+ 0
+ 18
+ 18
Ges. Leistung
.
+
+
+
+
+
+
+
+
0
6
0
6
0
6
0
6
=
=
=
=
=
=
=
=
AUS
6 kW
18 kW
24 kW
36 kW
42 kW
54 kW
60 kW
Beispiel 2: Ein SB-Kessel mit 600 kW hat 30 Heizeinsätze zu je 20 kW, welche zu 16
Leistungspaketen mit 2x20 und 14x40 kW zusammengefasst sind. Beim Einsatz eines 15Stufenreglers werden diese - automatisch - zu insgesamt 4 Leistungsstufen mit 40, 80, 160
und 320 kW, also im exakten Verhältnis 1:2:4:8 zusammengefasst. Mit der binären Ansteuerung
ergeben sich folgende Leistungskombinationen, wobei mit 0 ein abgefallenes und mit 1 ein
angezogenes Relais auf der Leiterkarte bezeichnet wird:
Stufe
Relais Nr.
. . . . 4 3 2 1
.
erzielte Leistungskombination
.
.
.
.
.
.
Ges. Leistung
.
0
0 0 0 0
0 + 0 + 0 + 0 =
AUS
1
0 0 0 1
0 + 0 + 0 + 40 =
40 kW
2
0 0 1 0
0 + 0 + 80 + 0 =
80 kW
3
0 0 1 1
0 + 0 + 80 + 40 =
120 kW
4
0 1 0 0
0 +160 + 0 + 0 =
160 kW
5
0 1 0 1
0 +160 + 0 + 40 =
200 kW
6
0 1 1 0
0 +160 + 80 + 0 =
240 kW
7
0 1 1 1
0 +160 + 80 + 40 =
280 kW
8
1 0 0 0
320 + 0 + 0 + 0 =
320 kW
9
1 0 0 1
320 + 0 + 0 + 40 =
360 kW
10
1 0 1 0
320 + 0 + 80 + 0 =
400 kW
11
1 0 1 1
320 + 0 + 80 + 40 =
440 kW
12
1 1 0 0
320 +160 + 0 + 0 =
480 kW
13
1 1 0 1
320 +160 + 0 + 40 =
520 kW
14
1 1 1 0
320 +160 + 80 + 0 =
560 kW
15
1 1 1 1
320 +160 + 80 + 40 =
600 kW
Durch die exakte Aufteilung der Kessel-Gesamtleistung im Verhältnis 1:2:4:8 ergeben sich
einheitliche Leistungsschritte von 40 kW.
17
11 // 2002 // K.H.
Beispiel 3: Wenn bei dem 600 kW-Kessel im Beispiel 2 statt des 15-Stufenreglers ein 30Stufenregler eingesetzt wird, werden - automatisch - 2x4=8 Leistungsstufen mit je 20, 40, 80 und
160 kW gebildet, also wiederum im Verhältnis 1:2:4:8, aber 2 mal. Mit der Binärstufenregelung
ergeben sich folgende Leistungskombinationen, wobei mit 0 ein abgefallenes und mit 1 ein
angezogenes Relais auf der Leiterkarte bezeichnet wird:
Stufe
0
Relais Nr.
8 7 6 5 4 3 2 1
erzielte Leistungskombination
.
.
.
.
.
.
Ges. Leistung
.
.
0 0 0 0 0 0 0 0
0 + 0 + 0 + 0 + 0 + 0 + 0 + 0 =
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
1
1
1
1
1
1
1
1
0
0
0
1
1
1
1
0
0
0
0
1
1
1
1
0
1
1
0
0
1
1
0
0
1
1
0
0
1
1
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
0
0
0
0
0
0
0
1
1
1
1
1
1
1
1
0
0
0
1
1
1
1
0
0
0
0
1
1
1
1
0
1
1
0
0
1
1
0
0
1
1
0
0
1
1
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
0
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
0
0
0
0
0
0
0
160
160
160
160
160
160
160
160
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
+ 0
+ 0
+ 0
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+ 0
+ 0
+ 0
+ 0
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
+ 0
+ 40
+ 40
+ 0
+ 0
+ 40
+ 40
+ 0
+ 0
+ 40
+ 40
+ 0
+ 0
+ 40
+ 40
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
0 kW
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
+ 0
+ 0
+ 0
+ 0
+ 0
+ 0
+ 0
+160
+160
+160
+160
+160
+160
+160
+160
+ 0
+ 0
+ 0
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+ 0
+ 0
+ 0
+ 0
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+ 0
+ 40
+ 40
+ 0
+ 0
+ 40
+ 40
+ 0
+ 0
+ 40
+ 40
+ 0
+ 0
+ 40
+ 40
+ 20
+ 0
+ 20
+ 0
+ 20
+ 0
+ 20
+ 0
+ 20
+ 0
+ 20
+ 0
+ 20
+ 0
+ 20
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
20
40
60
80
100
120
140
160
180
200
220
240
260
280
300
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
+ 20
+ 0
+ 20
+ 0
+ 20
+ 0
+ 20
+ 0
+ 20
+ 0
+ 20
+ 0
+ 20
+ 0
+ 20
+160
+160
+160
+160
+160
+160
+160
+160
+160
+160
+160
+160
+160
+160
+160
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+ 80
+ 40
+ 40
+ 40
+ 40
+ 40
+ 40
+ 40
+ 40
+ 40
+ 40
+ 40
+ 40
+ 40
+ 40
+ 40
+ 20
+ 20
+ 20
+ 20
+ 20
+ 20
+ 20
+ 20
+ 20
+ 20
+ 20
+ 20
+ 20
+ 20
+ 20
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
320
340
360
380
400
420
440
460
480
500
520
540
560
580
600
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
kW
Durch die exakte Aufteilung der Kessel-Gesamtleistung im Verhältnis 2x(1:2:4:8) ergeben sich
einheitliche Leistungsschritte von 20 kW.
18
11 // 2002 // K.H.
8) Steuerung mit externen Signalen
Externe Steuersignale werden gemäß nachfolgender Beschreibung angeschlossen.
8.1) Temperaturregelung mit Signal 0-10 V
Externes 0-10 V-Signal an Regler: 30 (-) und 31 (+)
0 V = 20 °C, 10 V = 99 °C
Sollwert in °C = 20 + ( 8 x Eingangssignal in V) für 20-99 °C
Achtung: Der am Regler einzustellende Temperatur-Sollwert ist auf 99°C zu stellen !!
8.2) Stufenbegrenzung mit 0-10V
Das Eingangssignal soll eine Spannung mit Ausrichtung auf ein positives Potential sein.
0V - keine Stufen, 10 V = alle Stufen.
Externes Signal an Regler 29 (+) und 30 (-).
STR 7 (901310): Stufenanzahl = 0,7 x Eingangssignal in V.
STR 15 (901311): Stufenanzahl = 1,5 x Eingangssignal in V.
STR 30 (901312): Stufenanzahl = 3,0 x Eingangssignal in V.
8.3) Ferngesteuerte Lieferunterbrechung
Das EVU-Signal kann ein
EIN- Signal (EVU-Kontakt offen = Unterbrechung bzw. geschlossen = Freigabe)
oder ein
AUS-Signal (EVU-Kontakt offen = Freigabe bzw. geschlossen = Unterbrechung) sein.
Kontrolle ob der Kurzschluss-Stecker “Umkerung ein/aus“ auf der Regler-Rückseite auf das
richtige EVU- Signal eingestellt ist. Im Lieferzustand ist der Stecker für das EIN- Signal gesteckt.
D.h. ein schließender EVU- Kontakt aktiviert die Begrenzung .
9) Wartung:
♦ Kesselmantel sauber halten.
♦ Anlage regelmäßig entlüften und auf Dichtheit prüfen.
♦ Regelmäßig nach 12 Monaten Betriebszeit alle elektrischen Verbindungen, vorwiegend des
Hauptstromkreises, nachziehen.
Bei erforderlichem Auswechseln einer NH-Sicherung den beigefügten Sicherungshalter
benützen.
19
11 // 2002 // K.H.
10) Störungsbehebung
10.1) Generelle Überprüfung:
Vor einer eigentlichen Störungssuche an der Anlage ist sicherzustellen, dass die gesamte
Verkabelung zum elektronischen Regler, vor allem die Anschlüsse zu externen Geräten, richtig
durchgeführt wurden. Ein unsachgemäßer Anschluss kann die Zerstörung der gesamten
Regeleinheit zur Folge haben. Dies ist besonders dann zu beachten, wenn der Regler
ausgetauscht worden ist.
10.2) Betriebsrelais
Sobald der Regler Versorgungsspannung hat, zieht das Betriebsrelais an.
10.3) Alarm
Störungen werden im Display mit „Alarm“ angezeigt, die rote Leuchtdiode beginnt zu blinken, und
der Alarmausgang für externe Anzeige wird aktiviert.
Mögliche Fehler sind:
•
Kesselfühlerkurzschluss
Anzeige: Sollwert Kesseltemperatur OO°C blinkend, und Error Temp
•
Kesselfühlerunterbrechung
Anzeige: Sollwert Kesseltemperatur 14O°C blinkend, und Error Temp
•
kein Signal vom Stromwandler Kesselleistung obwohl eine oder mehrere Schaltstufen
eingeschaltet sind
Anzeige: Alarm Leistung:
10.4) Leistungsabgabe ungenügend, keine oder zuwenig Stufenzuschaltung
10.4.1 Überprüfung der Strom-(Leistungs-) Begrenzung:
Dies ist nur dann von Bedeutung, wenn Stromwandler für die Erfassung der AnlagenGesamtleistung installiert sind.
Durch Messung der Wechselspannung auf der Reglerklemmleiste zwischen 21/24, 22/24, 23/24
kann festgestellt werden, welcher Strom durch die betreffenden Sekundär-Stromwandler fließt:
Stromfluß durch die SekundärStromwandler, in A
1
2
3
4
5
Wechselspannung zwischen den
Klemmen 21/24, 22/24, 23/24 in V
0,75
1,50
2,25
3,00
3,75
20
11 // 2002 // K.H.
10.4.2) Überprüfung des Kesseltemperaturfühlers und der Temperatureinstellung:
Der Temperaturfühler ist in ein Tauchrohr des Kessels eingeschoben, erfasst die KesselVorlauftemperatur und ist ein NTC-Widerstand (Negativer- Temperatur- Coeffizient), d.h. mit
steigender Temperatur verringert sich der Wert des Fühlerwiderstandes.
• Wird für die Temperaturregelung ein externes Signal verwendet, sollte die Kesseltemperatur
auf den Maximalwert von 99°C eingestellt werden.
• Es ist der richtige Anschluss aller externer Einrichtungen zu überprüfen (siehe: "Steuerung
mittels externer Signale").
• Es ist sicher zu stellen, dass der Temperaturfühler-Widerstandswert korrekt ist.
Folgende Werte in Abhängigkeit der Temperatur sind messbar:
Temperatur in °C
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
110
Widerstand in kOhm
66,3
41,8
27,1
18,0
12,2
8,5
6,0
4,2
3,13
2,32
1,75
1,33
10.4.3) Zubehör Außentemperaturfühler
Der Temperaturfühler liefert folgende Widerstandswerte in Abhängigkeit der Temperatur:
Temperatur in °C
-30
-25
-20
-15
-10
-5
0
5
10
15
20
25
Widerstand in Ohm
1880
1443
1115
870
680
540
430
340
276
225
118
151
21
11 // 2002 // K.H.
10.5) Der Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB) hat ausgelöst
Der in den Elektrodurchflusskesseln eingebaute STB hat eine werksmäßig eingestellte
Abschalttemperatur von 110 °C
Der STB unterbricht die Stromversorgung der Schaltschütze, wodurch sofort alle abfallen.
Der STB ist nicht selbstwiedereinschaltend, sondern muss von Hand aus wieder eingeschaltet
werden. Dazu ist - nach erfolgter Störungsbeseitigung - die Schutzkappe abzuschrauben und der
Stift des STB einzudrücken.
10.5.1) Überprüfung des Wasserdurchflusses:
• Sicherstellen, dass der Kessel von einer genügend großen Wassermenge durchflossen wird.
Ursache für eine zu geringe Wassermenge kann - neben einer nicht richtigen Auslegung eine ausgefallene Umwälzpumpe, ein geschlossener Schieber oder zu rasch schließende
Mischventile (bei Temperatur-Nachtabsenkung), u.ä. sein.
10.5.2) Überprüfung der Temperatureinstellung und externer Signale
• Überprüfen, ob die Einstellung des Temperatur-Sollwertes und eventuelle
externe Temperaturregler richtig angeschlossen sind.
10.5.3) Überprüfung des Temperaturfühlers:
• Widerstand des Temperaturfühlers messen und anhand der Tabelle 10.4.2 die daraus
folgende Kesseltemperatur mit der wirklichen vergleichen.
22
11 // 2002 // K.H.
11) Technische Daten der Stufenregler
Allgemeine Kennwerte
Versorgungsspannung:
Eigenverbrauch:
Hysterese
230 Volt +10% / -15%
5 VA
kleiner als +/- 1 °C
Eingänge
Kesseltemperaturfühler
Außentemperaturfühler
NTC 22 kΩ Typ 200 232
NTC 22 kΩ Typ 200 232
Kesseltemperatur:
Stufenbegrenzung:
Ferngesteuerte Lieferunterbrechung (EVU)
0 - 10 V (20°C - 99 °C)
0 - 10 V
potentialfreier Kontakt
Eingänge Impedanz
Analoge 0 – 10 V Eingänge
Digitaler Eingang Ein/Aus (EVU)
min. 10 kΩ. max. Stromaufnahme 1 mA.
max. 10 kΩ. potentialfreier Kontakt
Sekundär Strom-Spannungswandler
Leistungsangabe
1 st. Typ 200 018
Maximumüberwachung
3 st. Typ 200 018
1A entspricht 0,75V AC (max. 5A)
1A entspricht 0,75V AC (max. 5A)
Ausgänge
Relaisausgang Betrieb
Relaisausgang Alarm
eingestellte Kesseltemperatur
aktuelle Kesseltemperatur
aktuelle Kesselleistung
STR 7: 7 Stufenregler 901310:
STR 15: 15 Stufenregler 901311:
STR 30: 30 Stufenregler 901312:
Kontakt Schließer max. 2 A 230 V
Kontakt Wechsler max. 2 A 230 V
0 – 10 V, max. 1 mA
0 – 10 V, max. 1 mA
0 – 10 V, max. 1 mA
3 einpolige Relais, Kontaktdauerbelastung max. 2 A 230 V
4 einpolige Relais, Kontaktdauerbelastung max. 2 A 230 V
8 einpolige Relais, Kontaktdauerbelastung max. 2 A 230 V
Alle Ausgänge für Stufenschaltung gemeinsam
max. 8 A, 230 V
Änderungen vorbehalten.
23
11 // 2002 // K.H.
12) Technische Daten Heizkessel
Betriebsdruck 6 bar
Mittelbruder Typen MB:
Hauptstromkreis ... 3/PE~400 V, Steuerstromkreis ... 1/N~230 V
Type
Leistung StromVorsi- Hauptstrom- Leistungs- Vorlauf/ Expansion/ Wasser- Transportabm. Gew.
aufn.
cherung Kabel Cu**) stufen
Rücklauf Entleerung Inhalt
HxBxT
leer
kW
A
A
mm²
kW
(Flansche) (Inneng.)
ltr
cm
kg
MB 4030
30
43
3x50
4x10
4, 9, 17
MB 4045
45
65
3x80
4x16
6, 12, 27
MB 4060
60
87
3x100
4x25
9, 16, 35
MB 4075
75
108
3x125
4x35
9, 22, 44
MB 4090
90
130
3x160
4x50
15, 25, 50
MB 4105
105
152
3x200
4x70
15, 30, 60
MB 4120
120
173
3x200
4x95
15, 35, 70
MB 4135
135
195
3x250
4x120
15, 40, 80
MB 4150
150
217
3x250
4x120
20, 40, 90
* * die gültigen elektrotechnischen Vorschriften sind zu beachten
DN65/DN65
DN65/DN65
DN65/DN65
DN65/DN65
DN65/DN65
DN65/DN65
DN65/DN65
DN65/DN65
DN65/DN65
1"/ 1"
1"/ 1"
1"/ 1"
1"/ 1"
1"/ 1"
1"/ 1"
1"/ 1"
1"/ 1"
1"/ 1"
75
75
75
75
75
75
75
75
75
144x44x76
144x44x76
144x44x76
144x44x76
144x44x76
144x44x76
144x44x76
144x44x76
144x44x76
128
131
136
138
144
145
150
150
155
Großbruder Typen SB:
Hauptstromkreis(e) ... 3~400 V, Steuerstromkreis ... 1/N~230 V
Type
LeisStromHauptHauptstrom- Hauptstrom- Erdungstung aufnahme sicherungen Kabel Cu** Kabel Al** Kabel Cu
kW
A
A
mm² **
mm² **
mm²
SB 4185
SB 4225
SB 4300
SB 4375
185
225
300
375
267
325
434
542
3x315
3x400
3x500
3x630
3x150
2x(3x70)
2x(3x120)
2x(3x150)
3x240
2x(3x120)
2x(3x150)
2x(3x240)
1x50
1x50
1x50
1x50
SB 4450
450
650
3x800
3x(3x120)
3x(3x185)
SB 4600
600
867
3x1.000
4x(3x120)
4x(3x240)
SB 41200 1.200
1.734
2x(3x1.000) 8x(3x120)
8x(3x240)
* * die gültigen elektrotechnischen Vorschriften sind zu beachten
1x50
1x50
1x50
Type
Leis- Wasser- Vorlauf- Rücklauf- Expantung Inhalt anschluß anschluß sionsan.
kW
ltr
(Flansch) (Flansch) (Inneng.)
SB 4185
SB 4225
SB 4300
SB 4375
SB 4450
SB 4600
SB 41200
* dt = 20 °C
185
225
300
375
450
600
1.200
210
210
210
310
310
310
622
DN 125
DN 125
DN 125
DN 125
DN 125
DN 125
DN 125
DN 125
DN 125
DN 125
DN 125
DN 125
DN 125
DN 125
2"
2"
2"
2"
2"
2"
DN 65
24
STR 7
25,50,110
30,60,135
40,80,180
Leistungsstufen mit
Stufenregler
STR 15
STR 30
10,25,50,100
15,30,60,120
20,40,80,160
25,50,100,200
15,30,60,120+
+10,20,40,80
30,60,120,240 2x(15,30,60,120)
40,80,160,320 2x(20,40,80,160)
80,160,320,640 2x(40,80,160,320)
Entlee- Durchfluß- Druckver- Wasserrungsan. menge *
lust
geschw.
(Inneng.)
m³/h
mm WS
m/s
2"
2"
2"
2"
2"
2"
DN 65
8,0
9,7
12,9
16,1
19,4
25,8
51,6
4
6
12
20
28
46
220
0,18
0,23
0,30
0,38
0,45
0,61
1,30
Transp.abm. Gewicht
HxBxT
leer
cm
kg
155x75x127
155x75x127
155x75x127
155x81x137
155x81x137
155x81x137
155x133x185
11 // 2002 // K.H.
300
300
300
450
450
450
1.050
KimSafe
Ein/aus ext.
0
+10V Sollwert ext.
+10V Temp. ext.
+10V Leistung ext.
Elektronik Temperatur Regler
Umkehrung
ein/aus
Stufenbegrensung
-
+
Signal
Umkehrung (Leistung)
39 38 37 36 35 34
33
32
31
0-10V Temp.steuerung
30
0
29
0-10V Stufenbegrenzung
28
Kesseltemperaturgeber
27
26
901 310/-311/-312
25
K8
K7
K6
K5
K4
K3
K2
K1
L1
L
N
22
21
Alarm
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Stromtransformator
Leistung
24
23
Betrieb
Aussentemperaturgeber
10 11 12 13
11 // 2002 // K.H.
14 15 16
Stromtransformatoren
Vaillant GmbH
Forchheimergasse 7
A-1231 Wien
www.vaillant.at
11 // 2002 // K.H.
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