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8.25 Rondomat® M

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Produktdatenblatt
Rondomat® M
8.25
Elektronisch gesteuerte Monoblockanlage (Zeit und Menge)
Typen: 25 - 300 M
1-534 142
Aktuelle Fassung vom:
Juni 2003
ersetzt alle bisherigen Fassungen
Technische Änderungen vorbehalten.
Rondomat M
Verwendungszweck
eingestellten Regenerationszeitpunkt aus.
Lieferumfang
Enthärtung bzw. Teilenthärtung von Trinkund Brauchwasser und zur Verminderung
von Funktionsstörungen und Schäden durch
Kalk in Wasserleitungen und daran angeschlossenen wasserführenden Systemteilen.
Wird nach einer Regeneration 24 Stunden lang
kein Wasser entnommen, geht die Anlage
automatisch in Ferienschaltung (Digitalanzeige blinkt). Ferienschaltung bedeutet, die
Zeitvorrangschaltung wird ausser Kraft gesetzt und die Anlage wird nicht mehr alle 96
Stunden regeneriert.
Weichwasseranlage komplett, mit
Steuerventil
Enthärtersäule mit Austauscherharz
Regeneriermittelbehälter
Siebboden
Soleschlauch
Deckel mit Kindersicherung
Sicherheitsüberlauf
Netzstecker mit 1,5 m Anschlussleitung
Funktion
Die Anlage liefert Weichwasser nach dem
Ionenaustauscherprinzip. Wenn die Kapazität
(Weichwasservorrat) der Anlage aufgebraucht
ist, muss eine Regeneration ausgelöst werden.
Die Auslösung der Regeneration wird mengenabhängig gesteuert über einen Wasserzähler mit Zeitvorrangschaltung (Betriebsart
SE). Zusätzlich kann die Regeneration auch
nur mengenabhängig (Betriebsart WZ) oder
zeitabhängig, über eine Tageszeitschaltuhr,
gesteuert werden (Betriebsart Z). Die Betriebsarten können durch Umprogrammieren
des Steuerventils eingestellt werden (siehe
Inbetriebnahme).
Während der Regeneration wird die Wasserversorgung über einen im Steuerventil integrierten Bypass mit Hartwasser aufrechterhalten. Nach der Regeneration steht wieder
die volle Kapazität zur Verfügung.
Betriebsart SE
Bei der Inbetriebnahme wird der zwischen 2
Regenerationen verfügbare Weichwasservorrat (abhängig von der vor Ort gegebenen
Rohwasserhärte), die Regenerationsdauer
(abhängig vom Druck) und der Regenerationszeitpunkt in die Elektronik eingegeben. Ist
der Weichwasservorrat erschöpft, so löst die
Elektronik automatisch die Regeneration zum
Die Ferienschaltung wird automatisch gelöscht, wenn eine Wasserentnahme stattfindet.
- Wenn eine Wasserentnahme innerhalb von
24 - 96 Stunden nach einer Regeneration
stattfindet, hört die Digitalanzeige auf zu
blinken.
- Wenn eine Entnahme erst nach mehr als 96
Stunden nach einer Regeneration stattfindet, wird zuerst eine Regeneration durchgeführt.
Betriebsart WZ
Bei der Inbetriebnahme wird der zwischen 2
Regenerationen verfügbare Weichwasservorrat (abhängig von der vor Ort gegebenen
Rohwasserhärte), und die Regenerationsdauer (abhängig vom Druck) in die Elektronik
eingegeben. Ist der Weichwasservorrat erschöpft, so löst die Elektronik automatisch die
Regeneration der Enthärtersäule aus.
Betriebsart Z
Bei der Inbetriebnahme wird der Tagesabstand zwischen 2 Regenerationen (abhängig
von der vor Ort gegebenen Rohwasserhärte)
und der Regenerationszeitpunkt in die Elektronik eingegeben. Ist der Regenerationstag erreicht, löst die Elektronik zum eingegebenen
Regenerationszeitpunkt automatisch die Regeneration der Enthärtersäule aus.
Zubehör (nicht im Lieferumfang erhalten)
Anschluss-Modul 3/4"
Bestell-Nr.: 30012
Anschluss-Modul 1"
Bestell-Nr.: 30014
Anschluss-Modul 1 1/4" Bestell-Nr.: 30020
Multiblock Modul E
Bestell-Nr.: 51970
Multiblock Modul GIT
Bestell-Nr.: 51969
Anschluss-Set DN 32/32 Bestell-Nr.: 11994
Anschluss-Set DN 32/32
DVGW
Bestell-Nr.: 11877
Salzmangelanzeige
Bestell-Nr.: 11973
Absperrsatz hydraulisch Bestell-Nr.: 11972
ErforderlicheAnschlusstechnik
Anschluss-Modul
Zum Schnellanschluss von Wasseraufbereitungsgeräten wie Filter, Enthärtungsanlagen,
Dosiergeräte und physikalische Wasseraufbereitungsanlagen.
Das Anschluss-Modul kann waagerecht oder
senkrecht eingebaut werden.
Typ
Best.-Nr.
3
/4“
1“
11/ 4“
30012
30014
30020
Einbauvorbedingungen
Örtliche Installationsvorschriften, allgemeine Richtlinien, allgemeine Hygienebedingungen und technische Daten beachten.
Vor dem Einbau der Enthärtungsanlage muss das Rohrleitungsnetz gespült werden.
Das einzuspeisende Hartwasser muss stets den Vorgaben der Trinkwasserverordnung entsprechen. Das einzuspeisende Hartwasser muss stets frei von
Luftblasen sein, ggf. muss ein Entlüfter eingebaut werden.
0000
Σ m3
Die Anlage sollte so dimensioniert sein, dass auf Grund des Durchsatzes mindestens
einmal täglich eine Regeneration erforderlich ist. Ist die Wasserentnahme z.B. in
Ferienzeiten geringer so sollte eine Absperrarmatur für mindestens 5 Minuten voll
geöffnet werden bevor das Wasser wieder genutzt werden kann (DIN 1988 Teil 4
und Teil 8)
In Fliessrichtung maximal 1 m vor der Enthärtungsanlage muss ein Schutzfilter
installiert werden. Der Filter muss funktionsfähig sein, bevor die Enthärtungsanlage
installiert wird. Nur so ist gewährleistet, dass Schmutz oder Korrosionprodukte nicht
in den Enthärter gespült werden.
Einbauschema
Es muss geprüft werden, ob der Anlage ein Mineralstoff-Dosiergerät zur
Verminderung von Korrosion nachgeschaltet werden muss.
Für die Aufstellung der Anlage ist ein Ort zu wählen, der ein einfaches Anschliessen
an das Wassernetz ermöglicht. Ein Kanalanschluss (mind. DN 50), ein Bodenablauf
und ein separater Netzanschluss (230 V/50 Hz) in unmittelbarer Nähe sind
erforderlich.
Wenn kein Bodenablauf vorhanden ist, so muss eine separate Sicherheitseinrichtung (z.B. Wasserstopp) eingesetzt werden.
Die Spannungsversorgung (230 V/50 Hz) und der erforderliche Betriebsdruck
müssen permanent gewährleistet sein. Ein separater Schutz vor Wassermangel
ist nicht vorhanden und müsste – wenn erwünscht – örtlich angebracht werden.
Der Einbauort muss frostsicher sein und den Schutz der Anlage vor Chemikalien,
Farbstoffen, Lösungsmitteln, Dämpfen und höheren Umgebungstemperaturen
gewährleisten.
Dient das enthärtete Wasser dem menschlichen Gebrauch im Sinne der
Trinkwasserverordnung, so darf die Umgebungstemperatur 25 °C nicht
überschreiten.
Dient das enthärtete Wasser ausschliesslich technischen Anwendungen,
so darf die Umgebungstemperatur 40 °C nicht überschreiten.
Einbauschema
Der Schlauch am Sicherheitsüberlauf des Solebehälters und der Spülwasserschlauch müssen mit Gefälle zum Kanal geführt oder in eine Hebeanlage eingeleitet
werden.
> 20 mm
Spülwasseranschluss und Sicherheitsüberlauf
Bitte beachten: Nach DIN 1988 muss der Spülwasserschlauch mit mindestens
20 mm Abstand zum höchstmöglichen Abwasserspiegel befestigt werden (freier
Auslauf).
Wird das Spülwasser in eine Hebeanlage eingeleitet, so muss diese für eine
Wassermenge mind. 2 m3/h bzw. 35 l/min ausgelegt sein. Wenn die Hebeanlage
gleichzeitig auch für andere Anlagen genutzt wird, so muss sie um deren Wasserabgabemengen grösser dimensioniert werden.
Die Hebeanlage muss salzwasserbeständig sein.
Der maximale Betriebsdruckder Anlage darf nicht überschritten werden
(siehe Tech. Daten) . Bei einem höheren Netzdruck muss vor der Anlage ein
Druckminderer eingebaut werden.
Ein minimaler Betriebsdruck ist für die Funktion der Anlage erforderlich
(siehe Tech. Daten).
Bei Druckschwankungen und Druckstössen darf die Summe aus Druckstoss und Ruhedruck den Nenndruck nicht übersteigen, dabei darf der positive
Druckstoss 2 bar nicht überschreiten und der negative Druckstoss darf 50% des
sich einstellenden Fliessdruckes nicht unterschreiten (siehe DIN 1988 Teil 2.2.4).
Bei Nichteinhaltung der obigen Bedingungen ist die technische Funktion
nicht gewährleistet.
Voraussetzung für Funktion und Gewährleistung
Enthärtungsanlagen bzw. Ionenaustauscheranlage bedürfen einer regelmässigen
Funktionsüberwachung, Wartung und dem Austausch von funktionsrelevanten
Teilen nach bestimmten Zeitintervallen.
Enthärtungsanlagen und die benötigten Regeneriermittelmengen unterliegen einem
von den Betriebsbedingungen abhängigen Verbrauch.
Enthärtungsanlagen müssen regelmässig gereinigt und ggf. auch desinfiziert
werden.
Die Wartungsintervalle entnehmen Sie bitte der Einbau- und Bedienungsanleitung.
Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrages.
Technische Daten
Rondomat M
Typ
Anschlussnennweite
DN
Nenndruck (PN)
bar
Betriebsdruck
bar
Fliessdruck, min.
bar
Nenndurchfluss bei Verschneidung 8 °d
m3/h
Dauerdurchfluss, max.*, ohne Verschneidung 8 °d
l/h
Druckverlust bei Nenndurchfluss
bar
Nennkapazität
m3 x °d
Harzmenge
Liter
Regeneriermittelvorrat, max.
kg
Regeneriermittelverbrauch pro Regeneration
kg
Spülwassermenge
Liter/sek.
Netzanschluss
V/Hz
Elektrische Anschlussleistung
Watt
Schutzart
Wasser-/Umgebungstemperatur
°C
Gesamthöhe
A
mm
Gesamttiefe
B
mm
Gesamtbreite
C
mm
Höhe Sicherheitsüberlauf
D
mm
Anschlusshöhe
E
mm
Anschlussbreite
F
mm
Durchmesser Regeneriermittelbehälter G
mm
Kanalanschluss, mind.
DN
Betriebsgewicht
kg
Bestellnummer
* nur bei Betriebsart WZ
25
50
1,0
150
0,4
25
10
22
1,2
0,4
2,0
600
0,8
50
16
50
2,9
0,4
650
610
325
260
498
245
50
65
11246
1095
610
325
706
952
245
50
105
11247
100
32 (G 11/4" AG)
6
1,5 - 6,0
1,5
2,5
1100
1,3
100
28
70
5,0
0,4
230/50
35
IP 54
5 - 30 / 5 - 40
1340
610
325
928
1185
245
50
250
11248
200
300
3,0
2000
1,6
200
52
150
10,5
0,5
3,5
3000
2,2
300
86
150
15,5
0,5
1585
700
1200
650
1460
245
880
50
318
11249
1600
700
1230
650
1475
245
880
50
340
11250
C
B
F
D
G
D
E
A
A
E
F
C
B
Rondomat M 25 - 100
Rondomat M 200 + 300
Ausschreibungstext
Rondomat M sind Anlagen zur Enthärtung bzw. Teilenthärtung von Trink- und Brauchwasser. Sie vermindern Funktionsstörungen und Schäden
durch Kalk in Wasserleitungen und daran angeschlossenen wasserführenden Systemteilen.
Elektronische Steuereinheit. Die Auslösung der Regeneration wird mengenabhängig gesteuert über einen Wasserzähler mit Zeitvorrangschaltung.
Zusätzlich kann die Regeneration auch nur mengenabhängig oder zeitabhängig, über eine Tageszeitschaltuhr, gesteuert werden. Frontplatte der
Steuereinheit mit Drucktasten für Eingabe, Einstellung und Anzeige des Weichwasservorrats und zur Auslösung einer manuellen Regeneration.
Optisches Informationssystem und Salzmangelanzeige. Akku zur Stromausfallsicherung für die Elektronik. Die Elektronik ist vor Spritzwasser
und unbefugter Bedienung geschützt.
5-Zyklen-Steuerventil aus korrosionsbeständigem, glasfaserverstärktem Noryl®, mit integriertem Resthärte-Regelventil und GeräteanschlussStück aus Rotguss.
Die Harzdruckflasche aus GFK gefüllt mit Ionenaustauscherharz. Kabinett aus HDPE. Regeneriermittel-Vorratsraum und Soleraum sind durch
einen herausnehmbaren Siebboden getrennt. Die Messeinbauten für die Salzmangelanzeige sind im Kabinett integriert. Im Soleschacht befindet
sich das Soleventil mit Soleleitung (Schwimmsteuerung) und der Sicherheitsüberlauf. Der Deckel über der Regeneriermittel-Einfüllöffnung wird
durch eine Kindersicherung vor unbefugtem Öffnen geschützt.
Die Stromversorgung erfolgt über einen Kabelstecker mit 1,5 m Zuleitung. Alle verwendeten Materialen entsprechen dem Lebensmittel- und
Bedarfsgegenständegesetz (LMBG) und den KWT-Empfehlungen.
Alle trinkwasserberührenden Materialien entsprechen dem Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz (LMBG) und den KTW-Empfehlungen.
Stromversorgung über Trafostecker mit 12 V Schutzkleinspannung. Mit im Lieferumfang: Aquatest-Härteprüfgerät und Spülwasserschlauch.
Benötigtes Zubehör:
Anschluss-Set DN 32/32 (2 Panzerschläuche, 600 mm, mit Überwurfmuttern R 11/4", zum spannungsfreien Anschluss der Enthärtungsanlage
an den Multiblock Modul. Mit 2 Winkeln R 11/4" IG/AG und Dichtungen).
Bestell-Nr.: 11994
Zubehör und Betriebsmittel
Multiblock Modul E zur zeit- und kostensparenden Installation der Enthärtungsanlage. Drehbar für waagerechten oder senkrechten Einbau. Ersetzt
die Montage einer Umgehungsleitung (siehe Produktdatenblatt 8.01).
Bestell-Nr.: 51970
Anschluss-Modul zum Schnellanschluss von Wasseraufbereitungsgeräten wie Filter, Enthärtungsanlagen, Dosiergeräte und physikalische
Wasseraufbereitungsanlagen. Das Anschluss-Modul kann waagerecht oder senkrecht eingebaut werden (siehe Produktdatenblatt 6.01).
Anschluss-Modul
Anschluss-Modul
Anschluss-Modul
3
/4“
1“
11/4“
Best.-Nr.: 51998
Produktdatenblatt / © BWT Wassertechnik GmbH / Printed in Germany / Änderungen vorbehalten.
Regeneriermittel in Tablettenform (Siedesalz) nach DIN 19604. Liefereinheit: 25-kg-Sack
Best.-Nr.: 30012
Best.-Nr.: 30014
Best.-Nr.: 30020
BWT AG • Walter-Simmer-Strasse • A-5310 Mondsee • Tel. 06232 / 5010 0 • FAX 06232 / 4058
D BWT Wassertechnik GmbH • Industriestrasse • D-69198 Schriesheim • Tel. 06203 / 73 0 • FAX 06203 / 73 102
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