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MAN-WZA WZ-CW WZA CW-d - Sartorius AG

EinbettenHerunterladen
Installationsanleitung
Sartorius Wägezellen
Modelle WZA..., WZ2P-CW, WZ65-CW, WZ614-CW
98648-012-70
Inhalt
2
Inhalt
2
Warn- und Sicherheitshinweise
2
Gerätedarstellung
3
4
4
4
4
5
5
6
7
Installation
Lager- und Transportbedingungen
Eingangskontrolle
Lieferumfang
Aufstellhinweise
Verbindung Wägezelle –
Elektronik-Box herstellen
Optionale Bedieneinrichtung
anschließen
Netzanschluss herstellen
Teile auf die Wägezelle setzen
Wägezelle nivellieren
8
9
Betrieb
Hinweise zum »Analytischen Wägen«
Unterflurwägung
5
10
11
Voreinstellungen
Parametereinstellungen (Übersicht)
13
16
17
Datenschnittstelle: RS232
Steckerbelegungsplan
Verbindungsplan
18
Fehlermeldungen
19
19
22
30
31
Übersicht
Technische Daten
Abmessungen (Maßskizzen)
Zubehör (Optionen)
Konformitätserklärung
Systembeschreibung
Warn- und Sicherheitshinweise
Sicherheit
§ Das Gerät muss im eingebauten
Zustand überprüft werden auf:
– Einhaltung der Richtlinien und Normen
für elektrische Betriebsmittel
– Elektromagnetische Verträglichkeit des
gesamten Gerätes
– Vorgeschriebenen
Sicherheitsbestimmungen.
§ Die Installationsanleitung aufmerksam
durchlesen, bevor das Gerät in Betrieb
genommen wird. Dadurch werden
Schäden am Gerät vermieden.
§ Die Installationsanleitung beschränkt
sich auf wägetechnische Informationen
und Auflagen, die bei dem Einbau in
eine Anlage beachtet werden müssen.
!Alle Arbeiten am Gerät nicht unter
Netzspannung ausführen!
!Das Öffnen des Gerätes darf nur von
geschulten Servicetechnikern nach
Sartorius-Richtlinien erfolgen.
!Vor Anschluss oder Trennen von
Zusatzgeräten (z.B. Anzeigeeinheit)
von den Schnittstellen ist die Elektronik-Box vorher vom Netz zu trennen.
Installation
!Gerät nicht in explosionsgefährdeten
Bereichen und Zonen für Gase und
Stäube sowie in explosivstoffgefährdeten Bereichen eingesetzt
werden.
!Der Einsatz in medizinischen Bereichen
ist nicht erlaubt.
Die Produkte bestehen aus zwei Teilen:
– Kompakte Wägezelle. die auf einer
ebenen Unterlage befestigt werden
kann.
– Elektronik-Box
!Vertauschen der Wägezelle und
Elektronik-Box:
Zueinander gehörende Geräteteile
verbinden. Auf gleiche SerienNummern achten.
– Mit dem eingebauten Justiergewicht
können die Modelle WZ...-CW jederzeit
per Befehl oder auf Tastendruck bei
Verwendung der optionalen Anzeigeeinheit YAC02LP justiert werden.
!Bei unsachgemäßer Eingangskontrolle,
Veränderungen und Installation
entfällt die Gewährleistung.
– Mit den kompakten Wägezellen kann
eine Gewichtsbestimmung auf engstem
Raum vorgenommen werden.
Entwickelt wurden die Wägezellen für
– den Einsatz in Messgeräten und
Produktionsmaschinen
– das hochgenaue Wägen unter erschwerten Platzverhältnissen
– die genaue Gewichtsbestimmung bei
laufender Fertigung
2
!Bei Verwendung elektrischer
Betriebsmittel in Anlagen und
Umgebungsbedingungen mit erhöhten
Sicherheitsanforderungen sind die
Auflagen gemäß den zutreffenden
Errichtungsbestimmungen zu
beachten.
– Achtung bei Verwendung fertiger
RS232-Verbindungskabel: Fremd
bezogende RS232-Kabel haben häufig
nicht zulässige Pinbelegungen für
Sartorius-Geräte. Deshalb vor
Anschluss entsprechend den
Verbindungsplänen prüfen und
abweichend belegte Leitungen trennen.
– Installationshinweis:
Modifikationen der Geräte sowie der
Anschluss von nicht von Sartorius
gelieferten Kabeln oder Geräten
unterliegen der Verantwortung des
Betreibers und sind von diesem
entsprechend zu prüfen und falls
erforderlich zu korrigieren.
Sartorius stellt auf Anfrage Angaben
zur Betriebsqualität zur Verfügung
(gemäß den Normen zur
Störfestigkeit).
$ Weisen die Komponenten sichtbare
Beschädigungen auf:
Spannungsversorgung trennen und
Wägezelle mit Elektronik-Box
austauschen
– Das Gerät nicht unnötig extremen
Temperaturen, aggressiven chemischen
Dämpfen, Feuchtigkeit, Stößen und
Vibrationen aussetzen.
$ Falls einmal ein Service Problem mit
dem Gerät auftritt:
zuständige Sartorius KundendienstLeitstelle befragen.
Hotline
§ Technische Fragen zur Kontruktion,
Spezifikation und Installation bitte an
Ihren Bertriebspartner oder direkt an
Sartorius, Hotline:
Telefon: +49 (0) 551 /308-4440
Telefon: +49 (0) 551 /308-4449
Gerätedarstellung
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Pos.
Bezeichnung
Pos.
Bezeichnung
1
2
3
4
5
6
Elektronik-Box
Anschlussbuchse für optionale Anzeigeeinheit
Betriebsspannungsanschluss
Datenschnittstelle
Anschlussbuchse für Wägezelle
Lastträger
7
8
9
10
11
Wägezelle
Anschlussstecker für Elektronik-Box
Potentialausgleichsklemme
Gewinde (M6) für Befestigung der Wägezelle
Libelle
3
Installation
Die Wägezellen sind in verschiedenen
Ausführungen lieferbar. Sind Optionen
(Sonderausstattung) bestellt worden,
so werden die Zellen im Werk mit den
gewünschten Optionen ergänzt.
Lager- und Transportbedingungen
– Unverpackte Wägezellen können durch
stärkere Erschütterungen ihre Präzision
verlieren, bei zu starken
Erschütterungen kann die Sicherheit
des Gerätes beeinträchtigt werden.
– Gerät nicht unnötig extremen
Temperaturen, Feuchtigkeit, Stößen
und Vibrationen aussetzen.
$ Alle Teile der Verpackung für einen
eventuell notwendigen Versand
aufbewahren, denn nur die
Originalverpackung gewährleistet
sicheren Transport.
$ Vor dem Versand alle angeschlossenen
Kabel trennen, um unnötige
Beschädigungen zu vermeiden.
$ Fallbeschleunigung 0 300 m/s2 nicht
überschreiten (ohne zusätzliche
Aufbauten auf dem Lastträger)
Eingangskontrolle
Der Kunde hat die Ware oder Leistung
und ihre Verpackung unverzüglich bei
Anlieferung zu untersuchen und auf
Funktionsfähigkeit, Vollständigkeit und
Mängelfreiheit zu überprüfen. Hierzu
ist eine Eingangskontrolle innerhalb
von 10 Tagen ab Ablieferung der Ware
oder Leistung vorzusehen. Die Eingangskontrolle muss vor dem Einbau
in Ihre Apparatur erfolgen. Offensichtliche Mängel, Fehler oder Falschlieferungen schriftlich melden.
Verdeckte Mängel unverzüglich
schriftlich melden.
Bei der Eingangskontrolle bitte
folgende Inbetriebnahme sorgfältig
beachten:
– Unter Verwendung eines Hilfswindschutzes empfehlen wir einen
Reproduzierbarkeitstest um sicherzustellen, dass keine Beschädigung beim
Transport der Zellen erfolgt ist. Als
Hilfsmittel kann die Anzeige YAC02LP
oder die PC-Software YAD01IS
verwendet werden.
Lieferumfang
– Wägezelle
– Elektronik-Box
– Installationsanleitung (dieses Dokument)
– ggf. Sonderzubehör gemäß Lieferschein oder entsprechend kundenspezifischen Vereinbarung
– Erschütterungen und Vibrationen
während des Wägens vermeiden, z.B.
durch Motoren oder Ventile
– Gerät vor aggressiven chemischen
Dämpfen schützen.
– Extreme Feuchte vermeiden.
Bei Nichtgebrauch die Anlage in den
Stand-by Betrieb schalten.
Aufstellhinweise
Das Gerät ist so konstruiert, dass unter
den im Betrieb üblichen Einsatzbedingungen zuverlässige Wägeergebnisse erzielt werden. Im Zweifelsfall bei der Geräteentwicklung mit
unseren Fachleuten Rücksprache
nehmen. Exakt und schnell arbeitet das
Gerät, wenn insbesondere folgende
Punkte bei der Anlagenentwicklung
und Aufstellung beachtet werden:
– Extreme Wärmeeinwirkung vermeiden,
z.B. durch elektronische Komponenten,
Heizungen oder Sonneneinstrahlung.
– Gerät vor direktem Luftzug (geöffnete
Fenster und Türen) schützen.
!Die Wägezellen nach einem Transport
justieren:
WZ2P-CW, WZ65-CW, WZ614-CW,
WZA...-CW: Intern Justieren
WZA...: Extern Justieren
– Aufbauten auf dem Lastträger können die
Funktionsweise beeinträchtigen. Die
Serienfreigabe und die erreichten Spezifikationen der Gesamtanlage liegen in der
Verantwortung des Anwenders. Ihre
Spezifikationen können von den im
Kapitel »Techn. Daten« aufgeführten
Angaben abweichen.
Gerät akklimatisieren:
Eine Betauung kann auftreten (Kondensation von Luftfeuchtigkeit am Gerät), wenn
ein kaltes Gerät in eine wesentlich
wärmere Umgebung gebracht wird. Das
vom Netz getrennte Gerät ca. 2 Stunden
bei Raumtemperatur akklimatisieren.
Verbindung Wägezelle – ElektronikBox herstellen
– Stecker des Verbindungskabels in die
Buchse der Elektronik-Box und Wägezelle
stecken
Optionale Bedieneinrichtung
anschließen
!Betriebsspannung darf nicht anliegen.
§ Anschlussstecker in die Buchse der
Elektronik-Box stecken.
4
Netzanschluss herstellen
§ Spannungswert und Steckerausführung überprüfen
Wenn sie nicht übereinstimmt: Lieferanten ansprechen
Verwenden Sie nur
– Originalnetzgeräte
– Vom Fachmann zugelassene Netzgeräte
§ Winkelstecker des Netzgerätes an der Elektronik-Box einstecken und Schraube festziehen.
§ Gerät mit Netzspannung versorgen:
Stecker des Netzgerätes an die Steckdose anschließen
$ Die Stromversorgung erfolgt über den Betriebsspannungsanschluss (Hirschmann-Stecker).
Sollte die angegebene Netzspannung oder die Steckerausführung des Netzkabels nicht der
örtlichen Norm entsprechen, bitte die nächste Sartorius-Vertretung oder Ihren Händler
verständigen.
$ Optionale Spannungsversorgung über ein anderes als das mitgelieferte Netzgerät:
Das Gerät kann mit einer Gleichspannung von 12V bis max. 26V betrieben werden.
!Der Netzanschluss muss gemäß den Bestimmungen Ihres Landes erfolgen.
Betrieb der Auswerteelektronik als Gerät an einer Schutzkleinspannungsquelle
Sicherheitsanforderung:
Die externe Versorgung muss die Anforderungen gemäß EN 61010 Teil 1 Abschnitt 6 ,
Schutz gegen gefährliche Körperströme erfüllen. Siehe auch Erläuterungen zur Klassifizierung elektrisch betriebener Geräte EN 61010 Teile 1.
Schutzmaßnahmen:
Die Versorgung darf nur mit Schutzkleinspannung (SELV) oder geerdeter Schutzkleinspannung (SELV-E) erfolgen.
Das Netzgerät der Schutzklasse 2 darf ohne weitere Maßnahmen an jede Steckdose
angeschlossen werden. Die Ausgangsspannung ist durch einen Pol mit dem Zellengehäuse
verbunden. Die Elektronik-Box muss zu Funktionszwecken geerdet werden. Die Datenschnittstelle ist ebenfalls galvanisch mit dem Gerätegehäuse (Masse) verbunden.
EMV - Anforderungen:
Der Anschluss ist für Gleichspannungsverbindungen zwischen Betriebsmitteln/Systemen,
die nicht mit einem Gleichspannungsnetz verbunden sind. Die Leitungslänge darf 3 m
nicht überschreiten.
2,
8
19
,1
4
3
2
16
8
29
23
1
Für eine externe Spannungsversorgung muss die Anforderungen gemäß EN61326 durch
die Versorgungsquelle gewährleistet sein. Die entsprechenden Grundnormen sind nachfolgend aufgeführt :
Schnelle Transienten
IEC61000-4-4
Stossspannungen
IEC 61000-4-5
Leitungsgeführte HF-Signale
IEC61000-4-6
M3
0,9
Einbaustecker Elektronik-Box
passendes Gegenstück
ø 3,2
19
3,3
Typ G 30 A 5 M
Typ : G 30 KW 3 F 2m, G 30 W 3 F
3
10,8
Hirschmann Electronics GmbH & Co.
Stuttgarter Strasse 45-51
72654 Neckartenzlingen
Germany
Anschluss von elektronischen Komponenten (Peripherie)
§ Vor Anschluss oder Trennen von Zusatzgeräten (Anzeigeeinheit, PC) an die Datenschnittstelle muss das Gerät unbedingt vom Netz getrennt werden.
5
–
–
–
–
Anwärmzeit
Die Anwärmzeit wird beeinflusst durch die verwendete Anlage. Um genaue Resultate zu
liefern, benötigt das Gerät folgende Anwärmzeit nach erstmaligem Anschluss an das
Stromnetz:
WZ2P-CW:
4 Stunden
WZA65-CW, WZ65-CW, WZ614-CW:
60 Minuten
WZA224:
45 Minuten
Weitere WZA...-Modelle:
30 Minuten
Erst dann hat das Gerät die notwendige Betriebstemperatur erreicht.
Besondere Installationsmaßnahmen für Wägezelle WZ2P-CW
– Schalenkegel eindrehen: Drehmoment 0,85 Nm
– Waagschale aufsetzen
WZ8202-CW: Teile installieren
§ Distanzscheibe und Lastträger auflegen
§ Lastträger mit beiliegender Schraube (S1) befestigen:
Drehmomente siehe Tabelle auf der nächsten Seite
Lastträger nivellieren und anwenderspezifische Lastaufnahme befestigen *)
§ Schraube (1) lösen
§ Mit Schrauben (2) Lastträger radial ausrichten und nivellieren
(begrenzte Höheneinstellung)
§ Lastträger mit Schraube (1) wieder befestigen:
Drehmomente siehe Tabelle auf der nächsten Seite
§ Evtl. anwenderspezifische Lastaufnahme am Gewinde (3) des Lastträgers anschrauben:
Drehmomente siehe Tabelle auf der nächsten Seite
!Die anwenderspezifische Lastaufnahme starr ausführen und fest mit dem Lastträger
verbinden.
*) nicht bei WZ2P-CW, WZA65-CW und WZ65-CW
6
Maximale Belastungen am Lastträger:
Max. zulässiges Ecklastmoment:
Meck = F x R
Typ
Meck
M1
M2
M3
WZA65-CW
WZA64, WZA64-CW
0,5 Nm
2 Nm
1 Nm
1 Nm
0,8 Nm
1 Nm
–
2 Nm
WZA124, WZA124-CW
WZA224, WZA224-CW
2 Nm
2 Nm
1 Nm
1 Nm
1 Nm
1 Nm
2 Nm
2 Nm
WZA323, WZA323-CW
WZA523, WZA523-CW
2,5 Nm
2,5 Nm
1 Nm
1 Nm
1 Nm
1 Nm
2 Nm
2 Nm
WZA1203, WZA1203-CW
WZA8202, WZA8202-CW
4 Nm
5 Nm
2 Nm
4 Nm
1 Nm
2 Nm
2 Nm
4 Nm
WZA12001
WZ614-CW
5 Nm
2 Nm
4 Nm
1 Nm
2 Nm
1 Nm
4 Nm
1 Nm
WZ2P-CW
WZ65-CW
0,2 Nm
0,5 Nm
0,02 Nm *)
1 Nm
–
0,8 Nm
–
–
*) nur Schalenzapfen
Bei nicht zentrischer Belastung des Lastträgers darf das Ecklastmoment Meck nicht
überschritten werden, da es sonst zu einem Defekt der Wägezelle kommen kann.
Die Kraft »G« setzt sich aus der Gewichtskraft des Wägegutes und der außermittigen
Lastaufnahme zusammen.
Die Lastaufnahmen biege und verwindungssteif konstruieren.
Beispiel: Wie lang darf der Kragarm maximal sein (hier bei WZA623-CW)?
Es wird angenommen, dass die Last an einem Kragarm mit gleichmäßigem Querschnitt
angreift. Der Kragarm nutzt die notwendige Vorlast bei der WZA623-CW von 600 Gramm
aus.
Meck Arm ≈ ½ R + GArm
GArm
Meck Last = R + GLast
GLast
Meck
=
=
=
=
9,81 m/s² + 0.6 kg
5,9 N
9,81 m/s² + 0.62 kg
6,1 N
= Meck Arm + Meck Last
= R (½ + GArm + GLast)
R
=
Meck
(½ GArm + GLast)
R
R
= 2,5 Nm / 9,05 N = 0,2 m
= 0,276 m
Der Kragarm darf maximal 276mm lang sein, damit das System nicht zerstört wird. Durch das
Handling können weitere Momente entstehen, die auch berücksichtigt werden müssen.
Generell wird eine Erprobung empfohlen, da es zu unerwünschten Rückwickungen zum
Regelkreis kommen kann und Luftströmungen angreifen können.
7
Wägezelle nivellieren bei beweglichen Anlagen (Stellfüße optional)
Zweck:
– Ausgleich von Unebenheiten des Installationsplatzes.
– Exakte waagerechte Stellung der Wägezelle für jederzeit reproduzierbare Wägeergebnisse.
– Die Wägezelle nach jedem Platzwechsel neu nivellieren.
§ Wägezelle mit den Fußschrauben ausnivellieren, bis die Luftblase der Libelle in der
Kreismitte steht.
Fest eingebaute Wägezellen
– Wägezelle nach Installation in der Anlage am festen Standort justieren – siehe nächste
Seite.
Bei Standortwechsel oder Lageveränderung muss die Wägezelle neu justiert werden.
– Die Wägezelle sollte für optimalen Betrieb waagerecht eingebaut sein.
1
2
§ Befestigung mit M6-Schrauben:
Befestigung an den Gewinden der Wägezelle (1): Drehmoment 2,5 Nm
1
§ Befestigung mit M4-Schrauben:
Befestigung an den Gewinden eines anwenderspezifischen Gestells (2).
2
8
1) Bodenplatte der Wägezelle
2) Befestigungsgestell der Anlage
Betrieb
Hinweise zum »Analytischen
Wägen« mit Wägezellen
Handhabung von Proben und Behältern
Das Wägegut sollte auf die Temperatur
der Wägezelle akklimatisiert sein.
Nur so lassen sich Luftauftriebsfehler
und Schwankungen aufgrund von
Konvektionsströmen an der Oberfläche
des Wägegutes vermeiden.
Die genannten Effekte nehmen mit
dem Volumen und der Oberfläche
des Wägegutes zu. Daher sollte das
Taragefäß in einer passenden Größe
zur Einwaage gewählt werden.
Wägegüter und Gefäße für Einwaagen sollen
nicht mit der Hand angefasst werden. Das
hygroskopische Verhalten der
zurückbleibenden Fingerabdrücke und der
Einfluss der Temperatur wirken sich auf das
Messergebnis aus.
Das Wägegut muss behutsam aufgelegt
werden, z.B. manuell mit einer Pinzette oder
automatisch durch einen Roboter oder ein
Abfüllsystem.
Bei der Konstruktion einer Windschutzvorrichtung müssen Maßnahmen vorsehen
werden, die die Temperaturerhöhungen im
Innenraum auf ein Minium reduzieren
(z.B. Bypass).
Wägen elektrostatisch aufgeladener
Proben und Behälter
Beim Wägen elektrostatisch aufgeladener
Körper können erhebliche Messfehler
auftreten. Hiervon betroffen sind
Wägegüter, die eine extrem schlechte
elektrische Leitfähigkeit aufweisen (Glas,
Kunststoff, Filter) da sie die – z.B. durch
Reibung entstandenen Ladungen – nur in
einen größeren Zeitraum über die
Waagschale ableiten können.
Die Folge ist eine Kraftwirkung zwischen
den auf dem Wägegut haftenden
Ladungen und den ortsfesten Teilen der
Wägezelle. Dies macht sich in einer stetigen
Veränderung des angezeigten Wägewertes
bemerkbar.
Durch Ionisierung lässt sich die
Umgebungsluft des Wägegutes leitfähig
machen. Dadurch können sich Ladungen
über den Luftweg ausgleichen, respektive
zur Erde (Masse) abgeleitet werden.
Neben rein mechanischen Maßnahmen
(Abschirmung des Wägegutes durch eine
spezielle Waagschale) stellt die
Neutralisation der Oberflächenladungen
durch Beschuss mit Ionen ntgegengesetzter
Polarität ein äußerst wirksames Verfahren
zur Eliminierung des Effektes dar. Wir
liefern auch entsprechende Komponenten
zum Einbau in Anlagen.
Wägen magnetischer oder
magnetisierbarer Proben
Aus technischen Gründen ist die
Verwendung magnetisierbarer
Materialien bei der Produktion von
Wägezellen nicht zu vermeiden. Nicht
zuletzt beruht das Funktionsprinzip
hochauflösender Wägezellen auf der
Kompensation der aufgelegten Last
durch magnetische Kräfte.
Bei der Wägung magnetischer oder
magnetisierbarer Proben und Behälter
kann es zu einer Wechselwirkung zu
den oben genannten Teilen der
Wägezelle kommen, die sich
verfälschend auf das Wägeergebnis
auswirkt.
Zur Reduktion des beschriebenen
Effekts empfiehlt sich die
Vergrößerung der Distanz zwischen
Wägegut und Waagschale mit Hilfe
eines nichtmagnetisierbaren Materials
(quadratische Abnahme der Kraft mit
dem Abstand).
Magnetisierbare, noch
aufmagnetisierte Wägegüter und der
Wägezelle wechselwirken mit
Magnetfeldern und magnetisierbaren
oder aufmagnetisierten Teilen in der
Umgebung. In begrenztem Maße
lassen sich äußere Magnetfelder durch
(weichmagnetische) Bleche abschirmen.
Auch die Umgebung der Wägezelle, kann
durch Aufladungen einen erheblichen
Störeinfluss auf die Wägung ausüben.
Entsprechende Maßnahmen bei
selbstgebauten Windschutzvorrichtungen
vorsehen.
WZ2P-CW, WZ65-CW und WZ614-CW:
Auf der Rückseite der Montageplatte der
Wägezelle steht eine Potentialausgleichsklemme für eine Messerdung zur Verfügung
(z.B. für einen Spatel). Die Klemmschraube
ist für Leitungen bis 6 mm2 eindrähtig oder
4 mm2 Litze vorgesehen. Erdung am
Maschinengestell sicherstellen.
Justieren
Justierfunktionen durchführen:
– Über Steuerbefehle mit auf einem
Rechner installierten SartoriusKonfigurationssoftware YAD01IS
(Steuerbefehle siehe Seite 15)
oder
$ Mit der optionalen Anzeigeeinheit
YAC02LP
9
Unterflurwägung
Modelle WZ65-CW, WZ614-CW und WZA...:
Für Wägungen unterhalb der Wägezelle steht eine Unterflurwägeeinrichtung zur
Verfügung.
§ Verschlussplatte entfernen.
$ Gewinde für Haken: M3
$ WZ65-CW: Serienmäßig mit Haken
$ Überlastsicherung
– Serienmäßig bei folgenden Modellen: WZA224..., WZA124..., WZA64...,
WZA1203..., WZA523, WZA323...
– Modell WZ614-CW: optional, Bestell-Nr.: YOP01
Modell WZA8202, WZA8202-CW, WZA12001, WZA65-CW, WZ65-CW:
! Keine Überlastsicherung vorhanden
§ Speziellen Haken vorsichtig einschrauben: Max. Drehmoment: 0,5 Nm
$ Ggf. Abschirmung gegen Luftzug installieren.
Modell WZ2P-CW:
Für Wägungen unterhalb der Wägezelle steht eine zum Lieferumfang gehörende
Unterflurwägeeinrichtung zur Verfügung.
§ Verschlussplatte entfernen.
$ Schraube herausdrehen und Scheibe entfernen.
§ Mitgelieferten Unterflurwägehaken vorsichtig einschrauben.
$ Ggf. Abschirmung gegen Luftzug installieren.
10
Voreinstellungen (Setup)
Zweck
Die ägezelle wird mit werkseitig
vorgenommenen Voreinstellungen
ausgeliefert. Im Setup können Anpassungen an die speziellen Anforderungen des Einsatzes vorgenommen
werden.
$
Merkmale
Die Parameter sind in folgenden
Gruppen zusammengefasst
(1. Menüebene):
1 Wägeparameter
5 Schnittstelle
6+7 Druck bei Wägen
8 Zusatzfunktionen
9 Menü-Reset
–
–
–
–
Werksvoreinstellungen der
$ Bei Betrieb mit der optionalen
Parameter
Anzeigeeinheit YAC02LP:
Die Voreinstellungen sind in der
– Das Menü ist erweitert um AnwendungsAuflistung mit einem »o« gekennzeichprogramme.
net (siehe unten). Kundenspezifische
– Die Anzeigeinheit besitzt einen eigenen
Einstellungen nach Absprache.
Prozessor, der die Regie der Einstellungen
vornimmt.
Vorbereitung
!Nicht alle Einstellungsänderungen bleiben
Folgende Funktionen für das Betriebserhalten, wenn die Anzeigeeinheit entfernt
menü können mit der auf einem
wird.
Rechner installierten SartoriusKonfigurationssoftware YAD01IS
durchgeführt werden:
Nährere Informationen zur Konfiguration
lesen
dieser Geräte bitte direkt bei Sartorius
ändern
anfordern.
drucken
speichern
Parametereinstellungen (Übersicht)
o Werksvoreinstellung
√ Einstellung Benutzer
Betriebsmenü
1
Wägen
1 1
Filteranpassung
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
3
4
1 2
Anwendungsfilter
1 2 1
1 2 2
1 2 3
Sehr ruhige Umgebung
o Ruhige Umgebung
Unruhige Umgebung
Sehr unruhige Umgebung
1 2 4
o Auswägen
Dosieren (manuell)
Geringe Filterung
(Rechnergestütztes Dosieren)
Ohne Filterung (Checkweigher-Betrieb)
1 3
Stillstandbereich
Das Stillstandszeichen
bleibt angezeigt bei
einer Gewichtswertabweichung +/–.
1
1
1
1
1
1
3
3
3
3
3
3
1
2
3
4
5
6
¼ Ziffernschritt
½ Ziffernschritt
1 Ziffernschritt
o 2 Ziffernschritte
4 Ziffernschritte
8 Ziffernschritte
1 4
Stillstandsverzögerung
1
1
1
1
4
4
4
4
1
2
3
4
Keine Verzögerung
o Kurze Verzögerung
Lange Verzögerung
Extrem lange Verzögerung
1 5
Tarierung
1 5 1
1 5 2
Ohne Stillstand
o Nach Stillstand
1 6
Autozero
1 6 1
1 6 2
o Eingeschaltet
Ausgeschaltet
1 7
bis 1 15
nächste Seite
11
Betriebsmenü
1 Wägen
1 1 bis 1 7
vorherige Seite
1 7
Gewichtseinheit 1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
Gramm (Anzeige: o)
o Gramm (Anzeige: g)
Kilogramm
Carat
Pound
Unze
Troy Unze
Tael Hongkong
Tael Singapur
Tael Taiwan
Grain
Pennyweight
Milligramm
Parts pro Pound
Tael China
Momme
Karat
Tola
Baht
Mesghal
18
Anzeige-/ Ausgabegenauigkeit
1
1
1
1
1
8
8
8
8
8
1
2
3
4
5
o Alle Stellen
Reduziert bei Lastwechsel
Teilungswertindex +1
Teilungswertindex +2
Reduziert um 1 Stelle
19
Justieren,
Linearisieren
und Vorlast
1 9 1
1 9 8
1 9 9
1 9 10
o Extern Kalibrieren/Justieren mit
werkseitigem Gewichtswert
Extern Kalibrieren/Justieren mit
erkannten Gewichten
Extern Kalibrieren/Justieren mit
Anwendergewichten
# Intern Kalibrieren/Justieren
Extern Linearisieren mit
werkseitigem Gewichtswert
Extern Linearisieren mit
Anwendergewichten
Vorlast übernehmen
Vorlast löschen
Justieren/Linearisieren gesperrt
1 9 2
1 9 3
1 9 4
1 9 6
1 9 7
1 10
Justier-/
Kalibrierablauf
1 10 1
1 10 2
o Kalibrieren/Justieren ein Vorgang
Kalibrieren; Justieren bei Bedarf
1 11
Nullstellbereich
1 11 1
1 11 2
1 Prozent der Max.-Last
o 2 Prozent der Max.-Last
Erweiterter Nullstellbereich
nach Vereinbarung
1 12
EinschaltNullstellbereich
1
1
1
1
o 3% bis 5% der Max.-Last (je nach Modelltyp)
2% der Max.-Last
5% der Max.-Last
10% der Max.-Last
1 13
Einschalt-Tara/Null
1 13 1
1 13 2
1 13 3
o Ein
Aus
Nur Einschalt-Null
1 14
Messwertausgaberaten
1 14 1
1 14 2
o Normale Ausgabegeschwindigkeit
Schnelle Ausgabegeschwindigkeit
12
12
12
12
1
2
3
4
# = Werksvoreinstellung nur bei Modellen WZA...-CW, WZ2P-CW, WZ65-CW, WZ614-CW
12
Betriebsmenü
5
Schnittstelle
5 1
Baudrate
5
5
5
5
5
5
5
5
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
3
4
5
6
7
8
150 Baud
300 Baud
600 Baud
o 1200 Baud
2400 Baud
4800 Baud
9600 Baud
19200 Baud
5 2
Parität
5
5
5
5
2
2
2
2
1
2
3
4
Mark
Space (Leerzeichen)
o Odd (Ungerade)
Even (Gerade)
5 3
Anzahl Stopbits
5 3 1
5 3 2
o 1 Stopbit
2 Stopbits
5 4
Handshake Betriebsart
5 4 1
5 4 2
Software-Handshake
Hardware-Handshake, nach CTS
noch 2 Zeichen
o Hardware-Handshake, nach CTS
noch 1 Zeichen
5 4 3
6
KommunikationsBetriebsart
5 5 1
5 5 2
o SBI-Schnittstelle (ASCII)
XBPI-Schnittstelle (Binär) 1)
6 1
Druck auf Befehl/
automatisch
6
6
6
6
6
Auf Befehl ohne Stillstand
o Auf Befehl nach Stillstand
Auf Befehl bei Stillstand
Automatisch ohne Stillstand
Automatisch bei Stillstand
6 2
Abbruch des
autom. Druckens
6 2 1
6 2 2
Abbruch mit Funktion/Befehl »Print«
o Abbruch nicht möglich
6 3
Zeitabhängiges
Drucken
6
6
6
6
6
6
6
o 1 Anzeigezyklus
2 Anzeigezyklen
5 Anzeigezyklen
10 Anzeigezyklen
20 Anzeigezyklen
50 Anzeigezyklen
100 Anzeigezyklen
1
1
1
1
1
3
3
3
3
3
3
3
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5
6
7
7
Drucken
7 2
Zeilenformat
des Ausdrucks
7 2 1
7 2 2
o 16 Zeichen
22 Zeichen 2)
8
Zusatzfunktionen
8 1
Menü
8 1 1
8 1 2
o Parametereinstellung veränderbar
Parameter nur lesbar
8 4
Funktion des
externen Tasters
8
8
8
8
o Drucken (Print)
Tarieren
Funktionstaste F1
Umschalt-Funktionstaste
8 5
Einschalten einer
Anzeige 2)
8 5 1
8 5 2
8 5 3
o Eingeschaltet
Ausgeschaltet
Autom. ausschalten nach 4 Min. Ruhe
8 6
Einschalten der
Wägeplattform
8 6 1
8 6 2
8 6 4
Aus/ein/Stand-by 2)
Aus/Ein 2)
o Automatisch ein
9 1
Werkseinstellung
der Parameter
9 1 1
9 1 2
Werkseinstellung wiederherstellen
o Werkseinstellung nicht wiederherstellen
9
1
Drucken
5 5
Menü-Reset
4
4
4
4
1
2
3
4
) Erweiterte Betriebsart xBPI: Zusätzliche Befehle zur Kommunikation mit der Wägezelle. Infos zum Betrieb: Bitte Rücksprache mit Sartorius.
Funktionen stehen nur bei Betrieb mit folgender Peripherie zu Verfügung: Anzeigeeinheit YAC02LP oder Software YAD01IS
2)
13
Datenschnittstelle: RS232
Zweck
Die Wägezellen sind mit einer
Datenschnittstelle ausgerüstet, an die ein
Rechner oder ein anderes Peripheriegerät
angeschlossen werden kann.
Rechner
Mit einem Rechner können
Wägezellenfunktionen verändert, gestartet
und überwacht werden.
Merkmale
Schnittstellenart:
Schnittstellenbetrieb:
Pegel:
Übertragungsgeschwindigkeit:
Serielle Schnittstelle
vollduplex
RS 232
150, 300, 600, 1200, 2400, 4800, 9600 und
19200 baud
Leerzeichen, Ungerade, Gerade
Startbit, 7-bit-ASCII, Parität, 1 oder 2 Stopbits
bei 2-Draht-Schnittstelle: Software (XON/XOFF)
bei 4-Draht-Schnittstelle: Hardware (CTS/DTR)
SBI (ASCII), XBPI*
Parität:
Zeichenübertragung:
Handshake-Betrieb:
Betriebsart:
* Betriebsart XBPI:
Immer mit 9600 baud, 8-Bit, Parität Ungerade, 1 Stopbit.
Eine Vielzahl zusätzlicher Befehle zur Kommunikation mit der Wägezelle.
Infos zum Betrieb: Bitte Rücksprache mit Sartorius.
Werksvoreinstellung der Parameter für Betriebsart SBI:
Übertragungsgeschwindigkeit:
Parität:
Stopbits:
Handshake:
1200 baud
Ungerade »Odd«
1 Stopbit
Hardware Handshake,
nach CTS noch 1-Zeichen
SBI
Auf Befehl nach Stillstand
Abbruch nicht möglich
nach 1 Anzeigezyklus
Betriebsart:
Drucken auf Befehl/automatisch
Abbruch automatisches Drucken:
Autom. Druck zeitabhängig:
(Code 5 - 1 - 4)
(Code 5 - 2 - 3)
(Code 5 - 3 - 1)
(Code
(Code
(Code
(Code
(Code
5
5
6
6
6
-
4
5
1
2
3
-
3)
1)
2)
2)
1)
Vorbereitung
§ Pinbelegung und Steckerbelegungsplan siehe Seite 16.
Datenausgangsformat
Bei der Ausgabe werden in der Betriebsart
»SBI« 16 Zeichen ausgegeben.
Beispiel:
+
253 pcs
Ausgabeformat mit 16 Zeichen
Zeichen, die dunkel angezeigt sind, werden als Leerzeichen ausgegeben. Bei Anzeigewert
ohne Dezimalpunkt wird kein Dezimalpunkt ausgegeben.
Mögliche Zeichen abhängig von der Ausgabeposition:
Normaler Betrieb
Position 1 2
+ A
oder
–
.
oder
*
*
*:
A:
E:
CR:
LF:
14
3
A
.
*
4
A
.
*
5
A
.
*
6
A
.
*
Leerzeichen
Ziffern des Messwertes
Zeichen für Messeinheit
Carriage Return
Line Feed
7
A
.
*
8
A
.
*
9
A
.
*
10 11 12 13 14 15 16
A * E E E CR LF
.
*
*
*
*
Sonderbetrieb
Position
1
*
2
*
3
*
4
*
5
*
6
*
oder
oder
oder
*:
– –:
H:
H H:
7
–
H
L
C
8
–
H
L
9
*
10 11 12 13 14 15 16
*
*
*
*
* CR LF
Leerzeichen
Auswaage
Überlast
Überlast Kontrollwaage
(Funktion steht nur bei Betrieb mit folgender Periepherie zu Verfügung:
Anzeigeeinheit YAC02LP oder Software YAD01IS
Unterlast
Unterlast Kontrollwaage
Justieren
L:
L L:
C:
Fehlermeldung
Position
*:
# # #:
1
*
2
*
3
*
4
E
5
r
6
r
7
*
8
#
9
#
10 11 12 13 14 15 16
# *
*
*
* CR LF
9
.
10 11 12 13 14 15 16
7 * g *
* CR LF
Leerzeichen
Fehlernummer
Beispiel: Ausgabe des Wägewertes + 1255,7 g
Position
1
+
2
*
Position 1:
Position 2:
Position 3 - 10:
Position
Position
Position
Position
11:
12 - 14:
15:
16:
3
*
4
*
5
1
6
2
7
5
8
5
Vorzeichen +, – oder Leerzeichen
Leerzeichen
Gewichtswert mit Dezimalpunkt, führende Nullen werden als Leerzeichen ausgegeben
Leerzeichen
Zeichen für Messeinheit oder Leerzeichen
Carriage Return
Line Feed
Dateneingangsformat
Ein über die Datenschnittstelle angeschlossener Rechner kann Befehle zum Gerät senden,
um Gerätefunktionen zu steuern.
Diese Befehle sind Steuerbefehle und können unterschiedliche Formate haben. Steuerbefehle haben bis zu 26 Zeichen. Jedes dieser Zeichen muß den Setup-Einstellungen für
die Datenübertragung entsprechend gesendet werden.
Formate für Steuerbefehle
Format 1:
Esc
!
CR
Format 2:
Esc
!
#
Esc:
#:
_:
CR:
LF:
max:
LF
_
CR
LF
Escape
!:
Befehlszeichen
Ziffer
Unterstrich (ASCII: 95)
Carriage Return (optional)
Line Feed (optional)
abhängig vom Befehlszeichen, d.h. Parameter: Eingabe wird nach maximaler
Länge abgeschnitten, nicht wie bei Eingabe über Tastatur verworfen
Format 1 (z.B.: ESC K)
!
Bedeutung
K
Filteranpassung:
Sehr ruhige Umgebung
L
Filteranpassung: Ruhige Umgebung
M
Filteranpassung:
Unruhige Umgebung
N
Filteranpassung:
Sehr unruhige Umgebung
O
Tastatur sperren
Q
Akustisches Signal (Beep)
P
Print
R
Tastatur freigeben
S
Neustart
T
Tarieren und Nullstellen
Z
Internes Justieren bei
Modell WZ...-CW
Format 2 (z.B.: ESC f3_)
!#
Bedeutung
f1_ Kalibrieren oder Justieren
entsprechend Menüeinstellung
Code 1 9 xx
f3_ Nullstellen (Zero)
f4_ Tarieren (ohne Nullstellen)
s1_ Externes Justieren
s3_ Funktion [CF]
x0_ Kalibrieren intern ausführen bei
Modell WZ...-CW
x1_ Print Wägezellentyp
x2_ Print Serien-Nr. Wägezelle
x3_ Software-Version Wägezelle
15
Synchronisation
Handshake
Zum Datenaustausch zwischen Wägezelle
und Rechner werden über die
Datenschnittstelle Telegramme aus ASCIIZeichen übertragen. Zum fehlerfreien
Datenaustausch müssen die Parameter für
Baudrate, Parität und Handshake und das
Zeichenformat übereinstimmen.
Eine Anpassung der Wägezelle geschieht
über die entsprechenden Einstellungen im
Setup. Zusätzlich zu diesen Einstellungen
kann die Datenausgabe der Wägezelle von
verschiedenen Bedingungen abhängig
gemacht werden. Diese Bedingungen sind
bei den jeweiligen
Anwendungsprogrammen beschrieben.
Eine offene Datenschnittstelle (kein
Peripheriegerät angeschlossen) verursacht
keine Fehlermeldungen.
Die Datenschnittstelle der Wägezelle (SBI)
ist ausgestattet mit Sende- und
Empfangspuffer. Im Menü des Gerätes
können unterschiedliche Arten des
Handshakes eingestellt werden
(Menüpunkt (5 4 x):
– Hardware Handshake (CTS/DTR)
– Software Handshake (XON, XOFF)
Hardware Handshake
Beim Hardware Handshake mit
4-Draht-Schnittstelle kann nach CTS noch
1 Zeichen gesendet werden.
Software Handshake
Der Software Handshake wird über XON
und XOFF gesteuert. Beim Einschalten
eines Gerätes muß ein XON gesendet
werden, um ein eventuell angeschlossenes
Gerät freizugeben.
Wenn Software Handshake im Setup
eingestellt ist, ist der Hardware
Handshake jeweils nach dem Software
Handshake aktiv.
Der Ablauf der Datenübertragung sieht so
aus:
Wägezelle
(Sender)
16
––– byte –––>
––– byte –––>
––– byte –––>
––– byte –––>
<––– XOFF –––
––– byte –––>
––– byte –––>
…
(Pause)
…
<––– XON –––
––– byte –––>
––– byte –––>
––– byte –––>
––– byte –––>
Rechner
(Empfänger)
Sender:
Ein empfangenes XOFF verhindert das
weitere Aussenden von Zeichen. Ein
empfangenes XON gibt das Senden wieder
frei.
Empfänger:
Um die Übertragung nicht zu stark mit
Steuerzeichen zu belasten, erfolgt die
Freigabe durch XON erst, nachdem der
Puffer fast geleert ist.
Datenausgabe auslösen
Die Datenausgabe kann nach einem
Printbefehl oder automatisch synchron
zur Anzeige bzw. in einem festen Zyklus
erfolgen (siehe Anwendungsprogramme
und Autoprint-Einstellungen).
Datenausgabe nach Printbefehl
Der Printbefehl kann durch einen
Softwarebefehl (Esc P) ausgelöst werden.
Datenausgabe automatisch
In der Betriebsart »Autoprint« werden die
Daten ohne zusätzlichen Printbefehl auf
der Datenschnittstelle ausgegeben. Die
Datenausgabe kann automatisch synchron
zur Anzeige in wählbaren Intervallen ohne
oder mit Stillstand der Wägezelle
erfolgen. Die Zeit eines Intervalls ist
abhängig vom Betriebszustand der
Wägezelle und vom Gerätetyp.
Wenn die automatische Datenausgabe im
Setup eingestellt ist, startet sie sofort
nach Einschalten des Gerätes. Im Setup
kann eingestellt werden, ob die
automatische Datenausgabe mit Funktion
[Drucken]/[Print] zu stoppen und zu
starten sein soll.
Höhere Messwertausgaberaten
Wenn Sie höhere Meßwertausgaberaten
als 10 Hz benötigen, so fordern Sie bitte
Informationen direkt bei Sartorius an.
Steckerbelegungsplan
Schnittstellenbuchse:
25 pol. D-Subminiatur DB25S mit
Schraubverbindung
Erforderlicher Stecker (Empfehlung):
25 pol. D-Subminiatur DB25S mit
integrierter Abschirmkappe und
Schirmblech (Amp Typ 826 985-1C)
und Verriegelungsschrauben
(Amp Typ 164 868-1)
Pinbelegung:
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
Pin
1:
2:
3:
4:
5:
6:
7:
8:
9:
10:
11:
12:
13:
14:
15:
16:
17:
18:
19:
20:
21:
22:
23:
24:
25:
Betriebserde
Datenausgang (TxD)
Dateneingang (RxD)
»signal return« (TxD/RxD)
Clear to Send (CTS)
intern belegt
Masse intern
Masse intern
Reset _ In *)
Funktion
Universal– 12 V
Taste
+ 12 V
Reset _ Out *)
+5V
Masse intern
Steuerausgang 1:
»kleiner«
Steuerausgang 2:
»gleich«
Steuerausgang 3:
»größer«
Steuerausgang 4:
»set«
Data Terminal Ready (DTR)
Vers.-Spannung Masse »COM«
nicht belegt
nicht belegt
Vers.-Spannungseingang + 15 ... 25 V
+5 V
*) = Hardware-Neustart
17
Verbindungsplan
Zum Anschluss eines Rechners oder Peripheriegerätes an die Wägezelle nach Standard
RS232C/V24 für Übertragungsleitungen bis 15 m Länge
Es dürfen keine anderen Pins an der Wägezelle belegt werden!
Kabeltype entsprechend AWG 24
18
Fehlermeldungen
Fehlermeldungen werden für ca. 2 Sekunden dargestellt. Danach kehrt die Wägezelle automatisch in den Wägezustand zurück.
Anzeige
Ursache
Abhilfe
Keine Datenübernahme
Keine Betriebsspannung
vorhanden
Netzgerät nicht eingesteckt
Stromversorgung überprüfen
Netzgerät an die Stromversorgung
anschließen
H
L oder Err 54
Err 01
Wägebereich ist überschritten
Waagschale entlasten
Waagschale ist nicht aufgelegt
Waagschale auflegen
Datenausgabe passt nicht
ins Ausgabeformat
Korrekte Einstellung im Setup
vornehmen
Err 02
Justierbedingung wurde nicht
eingehalten, z.B.:
– nicht tariert
– Waagschale belastet
Erst nach Nullanzeige justieren
Tarieren
Wägezelle entlasten
Err 03
Justiervorgang konnte nicht
innerhalb einer bestimmten Zeit
abgeschlossen werden
Anwärmzeit einhalten und
nochmals justieren
Err 06
Err 07
Integriertes Justiergewicht defekt
Sartorius-Kundendienst ansprechen
Zuletzt ausgeführte Bedienfunktion
ist nicht zulässig
Zu Einstellungsänderungen
bitte den Sartorius-Kundendienst
ansprechen
Err 08*
Waage ist zu hoch
belastet, um nullstellen zu können
Prüfen Sie bitte, ob bei Ihrer
Konfiguration der »EinschaltNullstellbereich« eingehalten wurde
Err 09*
Err 10
Bei Brutto
Tariertaste gesperrt bei belegtem
Taraspeicher (Netto-Total).
Tarafunktionen sind gegeneinander
verriegelt
Erst nach Löschen des Taraspeichers
über Funktion »Clear function« (Löschen)
ist die Tariertaste wieder ausführbar
Err 11
Err 12
Taraspeicher nicht erlaubt
Eingegebenen Wert prüfen
Taraspeicher größer als Wägebereich oder Bereichsgrenze
Wägegut/Behälter kontrollieren
Err 17
Internes Justieren nicht möglich,
weil Vorlast zu groß ist
Vorlast verringern oder
andere Konfiguration wählen
Err 30
Datenschnittstelle für Druckausgabe
gesperrt
Sartorius-Kundendienst ansprechen
Err 340
Betriebsparameter (EEPROM)
defekt
Sartorius-Kundendienst ansprechen
Keine WP
Wägeplattform defekt
Funktionsausführung gesperrt
Sartorius-Kundendienst ansprechen
Keine
Wägewert ändert sich laufend
Aufstellort instabil
(zuviel Vibration oder Luftzug
vorhanden)
Fremdkörper zwischen Waagschale
und Wägezellengehäuse
Aufstellort wechseln
Anpassung im Setup vornehmen
Waage nicht justiert
Vor dem Wägen wurde
nicht tariert
Wägezelle steht schräg
Justieren
Tarieren
Offensichtlich falsches
Wägeergebnis
< Null kein Tara möglich
Waage nullstellen
Fremdkörper entfernen
Wägezelle nivellieren
Falls andere Fehler auftreten, Sartorius-Kundendienst anrufen!
* = kann nur bei Betrieb über die SBI-Schnittstelle auftreten (ESC f3_/f4_)
19
Übersicht
Technische Daten
Standarddaten
Modell
Kundenspezifische
Modifikationen
WZA224
WZA124
WZA64
WZA1203
WZA523
WZA323
WZA8202
WZA12001
Wägebereich
g
220
120
64
1200
520
320
8200
12000
Ablesbarkeit
g
0,0001
0,0001
0,0001
0,001
0,001
0,001
0,01
0,1
Max. Vorlast auf Schalenträger ohne Einschränkung
des Wägereichs, typisch 2)
g
100
100
100
300
100
100
800
800
Tarierbereich (subtraktiv)
g
über gesamten Wägebereich
Reproduzierbarkeit
(Standardabweichung) 1)
<±g
0,0001
0,001
0,001
0,001
0,01
0,05
Linearitätsabweichung
<±g
0,0002
0,0002
0,0002
0,002
0,002
0,002
0,02
0,2
Einschwingzeit 1)
s
<2
<2
<2
< 1,5
< 1,5
< 1,5
<2
<1
Anpassung an Einsatzund Aufstellbedingungen
0,0001
0,0001
4 optimierte Filterstufen
Anzeigefolge (je nach
eingestellter Filterstufe)
s
0,1–0,4
Einsatz-Temperaturbereich
°C
+10…+30 °C
Zulässige BetriebsUmgebungstemperatur
°C
+5…+40 °C
Empfindlichkeitsdrift
innerhalb +10… +30 °C
<±/K
1 · 10–6
1 · 10–6
1 · 10–6
2 · 10–6
2 · 10–6
2 · 10–6
2 · 10–6
4 · 10–6
g
200 (E2)
100 (E2)
50 (E2)
1000 (E2)
200 (F1)
200 (F1)
5000 (E2)
5000 (F1)
2,0
2,0
2,0
2,8
2,8
Externer Justiergewichtswert
(mind. Genauigkeitsklasse)
Material:
– Wägezelle:
– Elektronik-Box:
VA (Lastträger: AL chem. vernickelt)
Aluminium transp. passiniert
Nettogewicht, ca.
kg
2,0
Netzanschluss,
Netzspannung
V~
über Steckernetzgerät STNG6-2 230 VAC oder 115 VAC
+15%…– 20% (Schutzart IP20), Leistungsaufnahme: 9 VA .... 16 VA
Netzfrequenz
Hz
48 – 60
VDc
VDc
max. 12 – 26
typisch 14,5
0,5 Vss (Spitze Spitze)
typisch 3,4 W (nur Wägezelle)
typisch 6 W (nur Wägezelle); mit optionaler Anzeigeeinheit YAC02LP: 7,3 W (Wägezelle + Anzeige)
Alternativ:
Versorgungsspannung
von der Kundenanlage
Welligkeit 50/60 Hz
Leistungsaufnahme
Einschaltleistungsaufnahme
Serienmäßige Schnittstelle
1
2,0
2,0
RS232C-S/V24-V28; 7-bit; -even, -mark, -odd, -space;
Übertragungsgeschwindigkeit 150...19200 Baud,
1 oder 2 Stopbits, Software/Hardware handshake
) = abhängig vom Aufbau der Anlage
2)
= Betrieb mit größeren Vorlasteinstellungen: Bitte PC-Konfigurationssoftware YAD01IS per Email anfordern; Email-Adresse: fast.factory@sartorius.com
20
Technische Daten
WZ...-CW: Modelle mit int. Gewichtsschaltung
Standarddaten
Modell
Kundenspezifische
Modifikationen
WZ2P-CW WZA65-CW WZ65-CW
WZ614-CW
WZA224-CW WZA124-CW
Wägebereich
g
0,5/1/2
60
60
610
220
120
64
Ablesbarkeit
mg
0,001/
0,002/
0,005
0,01
0,01
0,1
0,1
0,1
0,1
Max. Vorlast auf Schalenträger ohne Einschränkung
des Wägereichs, typisch 2)
g
–
0
–
–
100
100
100
–
0
10
300
100
100
100
Max. Vorlast auf Schalenträger mit Funktionen der
internen Gewichtsschaltung,
typisch 2)
WZA64-CW
Tarierbereich (subtraktiv)
g
Reproduzierbarkeit
(Standardabweichung) 1)
<±mg 0,002/
0,003/
0,004
0,03
0,03
0,1
0,1
0,1
0,1
Linearitätsabweichung
<±mg 0,002/
0,004/
0,005
0,1
0,1
0,5
0,2
0,2
0,2
Einschwingzeit 1)
s
< 10
< 10
< 2,5
<2
<2
<2
50 (E2)
500 (E2)
200 (E2)
100 (E2)
50 (E2)
Anpassung an Einsatzund Aufstellbedingungen
über gesamten Wägebereich
< 10
4 optimierte Filterstufen
Anzeigefolge (je nach
eingestellter Filterstufe)
s
0,1–0,4
Einsatz-Temperaturbereich
°C
+10…+30 °C
Zulässige BetriebsUmgebungstemperatur
°C
+5…+40 °C
Empfindlichkeitsdrift
innerhalb +10… +30 °C
<±/K
1 ·10–6
g
2 (E2)
Externer Justiergewichtswert
(mind. Genauigkeitsklasse)
Material:
– Wägezelle:
– Elektronik-Box:
20 (E2)
WZ...: Aluminium chem. vernickelt; WZA...: VA (Lastträger: AL chem. vernickelt)
Aluminium transp. passiniert
Nettogewicht, ca.
kg
2,7
Netzanschluss,
Netzspannung
V~
über Steckernetzgerät STNG6-2 230 VAC oder 115 VAC
+15%…– 20% (Schutzart IP20), Leistungsaufnahme: 9 VA .... 16 VA
Netzfrequenz
Hz
48 – 60
VDc
VDc
max. 12 – 26
typisch 14,5
0,5 Vss (Spitze Spitze)
typisch 3,4 W (nur Wägezelle)
typisch 6 W (nur Wägezelle); mit optionaler Anzeigeeinheit YAC02LP: 7,3 W (Wägezelle + Anzeige)
Alternativ:
Versorgungsspannung
von der Kundenanlage
Welligkeit 50/60 Hz
Leistungsaufnahme
Einschaltleistungsaufnahme
Serienmäßige Schnittstelle
1)
2)
7,2
6,37
6,37
4,6
4,6
4,6
RS232C-S/V24-V28; 7-bit; -even, -mark, -odd, -space;
Übertragungsgeschwindigkeit 150...19200 Baud,
1 oder 2 Stopbits, Software/Hardware handshake
= abhängig vom Aufbau der Anlage
= Betrieb mit größeren Vorlasteinstellungen: Bitte PC-Konfigurationssoftware YAD01IS per Email anfordern; Email-Adresse: fast.factory@sartorius.com
21
Technische Daten
WZ...-CW: Modelle mit int. Gewichtsschaltung
Standarddaten
Modell
Kundenspezifische
Modifikationen
WZA1203-CW
WZA523-CW
WZA323-CW
WZA8202-CW
Wägebereich
g
1200
520
320
8200
Ablesbarkeit
g
0,001
0,001
0,001
0,01
Max. Vorlast auf Schalenträger ohne Einschränkung
des Wägereichs, typisch 2)
g
300
100
100
800
300
100
100
800
Max. Vorlast auf Schalenträger mit Funktionen der
internen Gewichtsschaltung,
typisch 2)
Tarierbereich (subtraktiv)
g
über gesamten Wägebereich
Reproduzierbarkeit
(Standardabweichung) 1)
<±g
0,001
0,001
0,001
0,01
Linearitätsabweichung
<±g
0,002
0,002
0,002
0,02
Einschwingzeit 1)
s
< 1,5
< 1,5
< 1,5
<2
200 (F1)
5000 (E2)
4,7
5,5
Anpassung an Einsatzund Aufstellbedingungen
4 optimierte Filterstufen
Anzeigefolge (je nach
eingestellter Filterstufe)
s
0,1–0,4
Einsatz-Temperaturbereich
°C
+10…+30 °C
Zulässige BetriebsUmgebungstemperatur
°C
+5…+40 °C
Empfindlichkeitsdrift
innerhalb +10… +30 °C
<±/K
2 ·10 –6
Externer Justiergewichtswert g
(mind. Genauigkeitsklasse)
Material:
– Wägezelle:
– Elektronik-Box:
1000 (E2)
200 (F1)
VA (Lastträger: AL chem. vernickelt)
Aluminium transp. passiniert
Nettogewicht, ca.
kg
4,7
Netzanschluss,
Netzspannung
V~
über Steckernetzgerät STNG6-2 230 VAC oder 115 VAC
+15%…– 20% (Schutzart IP20), Leistungsaufnahme: 9 VA .... 16 VA
Netzfrequenz
Hz
48 – 60
VDc
VDc
max. 12 – 26
typisch 14,5
0,5 Vss (Spitze Spitze)
typisch 3,4 W (nur Wägezelle)
typisch 6 W (nur Wägezelle); mit optionaler Anzeigeeinheit YAC02LP: 7,3 W (Wägezelle + Anzeige)
Alternativ:
Versorgungsspannung
von der Kundenanlage
Welligkeit 50/60 Hz
Leistungsaufnahme
Einschaltleistungsaufnahme
Serienmäßige Schnittstelle
1
4,7
RS232C-S/V24-V28; 7-bit; -even, -mark, -odd, -space;
Übertragungsgeschwindigkeit 150...19200 Baud,
1 oder 2 Stopbits, Software/Hardware handshake
) = abhängig vom Aufbau der Anlage
2)
= Betrieb mit größeren Vorlasteinstellungen: Bitte PC-Konfigurationssoftware YAD01IS per Email anfordern; Email-Adresse: fast.factory@sartorius.com
22
Übersicht
Abmessungen (Maßskizzen)
Elektronik-Box:
Alle Angaben in Millimetern
23
Wägezellen-Typen:
WZA224, WZA124, WZA64, WZA1203, WZA523 und WZA323
Alle Angaben in Millimetern
24
Abmessungen (Maßskizzen)
Wägezellen-Typen:
WZA8202 und WZA12001
Alle Angaben in Millimetern
25
Abmessungen (Maßskizzen)
Wägezellen-Typen:
WZA224-CW, WZA124-CW, WZA64-CW, WZA1203-CW und WZA323-CW
Alle Angaben in Millimetern
26
Abmessungen (Maßskizzen)
Wägezelle WZA8202-CW:
Alle Angaben in Millimetern
27
Wägezelle WZ2P-CW:
Alle Angaben in Millimetern
28
Wägezelle WZA65-CW:
Alle Angaben in Millimetern
29
Abmessungen (Maßskizzen)
Wägezelle WZ65-CW:
Alle Angaben in Millimetern
30
Wägezelle WZ614-CW:
Alle Angaben in Millimetern
31
Zubehör
Artikel
Bedien- und Anzeigeeinheit mit Kabel (0,5 m) zum Anschluss an
gekapselte Elektronik-Box
Unterflurwägeeinrichtung für WZ614-CW
Zweitanzeige zum Anschluss an Datenschnittstelle
Konfigurationssoftware für Voreinstellungen, Justieren und
Vorlast setzen
PC Programmset SartoConnect (zum Einlesen von Wägewerten
in einen PC unter Windows 95/98/NT und direkte Weiterverarbeitung durch Anwenderprogramme Excel, Access, ...)
inkl. Verbindungskabel (1,5 m) Wägezelle an PC (12-pol./9-pol.).
Datenanschlusskabel:
– für PC-Anschluss, 25-polig
– für PC-Anschluss, 9-polig
Andere Datenschnittstellen (z.B. RS485, usw.)
Netzgerät STNG-2
Schutzart IP40 nach DIN VDE 0470/529
– Euro
– US
– GB
– Belgien
Weitere Optionen und Zubehör auf Anfrage
32
Bestell-Nr.
YAC02LP
YOP01
YRD02Z
YAD01IS
YSC01I
7357312
7357314
auf Anfrage
6971886
6971887
6971888
6971961 +
6900900
(Kabel)
C
33
Sartorius AG
Weender Landstraße 94-108
37075 Göttingen
Telefon 0551.308.0
Fax 0551.308.3289
www.sartorius.com
Copyright by Sartorius AG,
Göttingen, BR Deutschland.
Nachdruck oder Übersetzung, auch
auszugsweise, ist ohne schriftliche
Genehmigung der Sartorius AG
nicht gestattet.
Alle Rechte nach dem Gesetz über das
Urheberrecht bleiben der Sartorius AG
vorbehalten.
Die in dieser Anleitung enthaltenen
Angaben und Abbildungen entsprechen
dem unten angegebenen Stand.
Änderungen der Technik, Ausstattung
und Form der Geräte gegenüber den
Angaben und Abbildungen in dieser
Anleitung selbst bleiben der Sartorius AG
vorbehalten.
Stand:
Dezember 2006, Sartorius AG,
Göttingen
Printed in Germany.
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier
JW · W3A000.Combics · KT
Publication No.: WWZ6002-d06126
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