close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Bedienungsanleitung GP900 3D-Kreisel Bestell Nr. HEG90001

EinbettenHerunterladen
6. Hubschraubergröße, DELAY-Einstellungen
Diese Einstellung beinhaltet zwei Funktionen:
(1) Für kleine Hubschrauber wie z.B. den T-Rex 250 / 450 sollte diese Einstellung auf ‚kleinen Hubschrauber‘ (STATUS-LED leuchtet rot)
eingestellt werden. Für größere Hubschrauber, wie z.B. T-Rex 500 / 550 / 600 / 700 sollte diese Einstellung auf ‚große Hubschrauber‘
(STATUS-LED leuchtet grün) eingestellt werden.
(2) Die Funktion DELAY wird dazu verwendet, um beim Einsatz eines langsamen Servos ein Pendeln des Hecks zu vermeiden. Das lässt
sich erkennen, wenn der Hubschrauber nach einer Pirouette zum Stillstand kommt. Wenn das Heck pendelt, sollte der DELAY-Wert
soweit vergrößert werden, bis das Problem beseitigt ist. Trotzdem sollte der DELAY-Wert immer möglichst klein eingestellt werden, um
die optimale Leistung zu erzielen.
Einstellmethode: SET-Taste 2 Sekunden gedrückt halten, um in den Einstellmodus zu gelangen, anschließend die SET-Taste wiederholt
drücken, um den Einstellmodus DELAY zu wählen; es leuchtet die LED DELAY. Nun wählt man mit Hilfe des Heckknüppels am Sender
die Größe des Hubschraubers (klein / groß), indem die Farbe der STATUS-LED beobachtet wird: für kleine Hubschrauber leuchtet die
STATUS-LED rot; für große Hubschrauber grün. Der Ausschlag des Heckknüppels stellt die Größe der Servoverzögerung ein; SET-Taste
am Schluss drücken.
7. Einstellen des Drehmomentausgleichs:
Der GP900 hat eine eingebaute Drehmomentausgleichsfunktion, um eine gleichbleibende Empfindlichkeit nach links bzw. nach rechts zu
erzielen. Sie müssen festlegen, ob der GP900 in Normallage oder über Kopf eingebaut ist.
Normallage: das Etikett des GP900 zeigt nach oben: Drehmomentausgleich positiv (STATUS-LED grün).
Kopfüber: das Etikett des GP 900 zeigt nach unten: Drehmomentausgleich negativ (STATUS-LED rot).
Einstellmethode:
SET-Taste 2 Sekunden gedrückt halten, um in den Einstellmodus zu gelangen, anschließend den Drehmomentausgleich-Modus wählen: es
leuchten alle 5 Einstellmodus-LED´s. Nun wählt man mit Hilfe des Heckknüppels am Sender entweder den positiven Drehmomentausgleich
(LED leuchtet grün) für aufrechten Einbau, oder den negativen Drehmomentausgleich (LED leuchtet rot) für den Einbau über Kopf.
8. Einstellen der Empfindlichkeit:
Die Kreiselempfindlichkeit kann direkt am Sender eingestellt werden. Beispiel: eine Einstellung von 50% - 100% am Sender gleicht einer
Empfindlichkeit von 0% - 100% im Modus ‚Heading Lock‘; eine Einstellung von 50% - 0% am Sender gleicht einer Empfindlichkeit von 0% 100% im Modus ‚Normal‘.
Der eigentliche Empfindlichkeitswert muss dem Servo bzw. dem Hubschrauber selbst angepasst werden. Das Ziel ist, die maximale Empfindlichkeit einzustellen, ohne dass das Heck pendelt. Der genaue Wert lässt sich nur durch Flugversuche feststellen.
Der empfohlene Ausgangspunkt für die Kreiselempfindlichkeitseinstellung am Sender sollte 70 - 80% fürs Schweben und 60 - 70% für den
Vorwärtsflug sein. Der Wert sollte anschließend im Flug angepasst werden, wobei der Wert allmählich vergrößert wird, bis das Heck des
Hubschraubers gerade noch nicht pendelt.
ACHTUNG
Dieses Symbol bedeutet, dass elektrische und elektronische Kleingeräte am Ende ihrer Nutzungsdauer, vom Hausmüll getrennt,
entsorgt werden müssen.
Entsorgen Sie das Gerät bei Ihrer örtlichen kommunalen Sammelstelle oder Recycling-Zentrum. Dies gilt für alle Länder der Europäischen Union sowie ande- ren Europäischen Ländern mit separatem Sammelsystem.
Hiermit erklärt die robbe Modellsport GmbH & Co. KG, dass sich dieses Gerät in Übereinstimmung mit den grundlegenden Anforderungen und anderen relevanten Vorschriften der entsprechenden CE Richtlinien befindet. Die Original-Konformitätserklärung
finden Sie im Internet unter www.robbe.com, bei der jeweiligen Gerätebeschreibung durch Aufruf des Logo-Buttons „Conform“.
Land Firma Strasse Stadt
Telefon
Fax
E-Mail
Andorra Sorteney Santa Anna, 13
AND-00130 Les escaldes- 00376-862 865
00376-825 476
sorteny@sorteny.com
Princip. D‘Andorre
Dänemark
Nordic Hobby A/S
Bogensevej 13 DK-8940 Randers SV
0045-86-43 61 00
0045-86-43 77 44
hobby@nordichobby.com
Deutschland robbe-Service
Metzloser Str. 38
D-36355 Grebenhain
0049-6644-87-777
0049-6644-87-779
hotline@robbe.com
England robbe-Schlüter UK
LE10-UB
GB-LE10 3DS Leicestershire
0044-1455-637151
0044-1455-635151
keith@robbeuk.co.uk
Frankreich S.A.V Messe
6, Rue Usson du Poitou,
F-57730 Folschviller
0033 3 87 94 62 58
0033-3-87 94 62 58
sav-robbe@wanadoo.fr
GR-14341
0030-2-102584380
0030-2-102533533
info@tagmodels.gr
0039 0444 945992
0039 0444 945991
mcelec@libero.it
BP 12
Griechenland 18,Vriullon Str.
New Philadelfia/Athen
Italien I-36010 Cavazzale di Monticello MC-Electronic
Via del Progresso, 25
C.Otto (Vi)
Niederlande/Belg. Jan van Mouwerik
Slot de Houvelaan 30
NL-3155 Maasland
0031-10-59 13 594
0031-10-59 13 594
van_Mouwerik@versatel.nl
Norwegen Norwegian Modellers
Box 2140
N-3103 Toensberg
0047-333 78 000
0047-333 78 001
per@modellers.com
Österreich robbe-Service
Puchgasse 1
A-1220 Wien
0043-1259-66-52
0043-1258-11-79
office@robbe.at
Schweden Minicars Hobby A.B.
Bergsbrunnagatan 18
S-75323 Uppsala
0046-186 06 571
0046-186 06 579
info@minicars.se
Schweiz robbe Futaba Service
Baselstrasse 67 A
CH-4203 Grellingen
0041-61-741 23 22
0041-61 741 23 34
info@robbefutaba-service.ch
Slowakische Rep.
Ivo Marhoun
Horova 9 CZ-35201 AS
00420 351 120 162
ivm2000@seznam.cz
Spanien robbe-Service
Metzloser Str. 38
D-36355 Grebenhain
0049-6644-87-777
hotline@robbe.com
Tschech. Rep.
Ivo Marhoun
Horova 9
CZ-35201 AS
00420 351 120 162
0049-6644-87-779
ivm2000@seznam.cz
Bei Fernsteuerungen (Futaba), deren Empfindlichkeitsskala im Modus ‚Heading Lock‘ 0 - 100% beträgt, liegt die
empfohlene Empfindlichkeitseinstellung bei 30% bis 35%.
Bei Fernsteuerungen (z.B. JR / Hitec), deren Empfindlichkeitsskala im Modus ‚Heading Lock‘ 50 - 100% beträgt, liegt
die empfohlene Empfindlichkeitseinstellung bei 70% bis 75%.
robbe-Form 75-26458 BBBB
robbe Modellsport GmbH & Co.KG
Metzloserstraße 38 · D-36355 Grebenhain
Technische Hotline: +49 (0)66 44 / 87-777 · hotline@robbe.com
Handelsregister: Amtsgericht Gießen HRA 2722
Persönlich haftender Gesellschafter:
robbe Modellsport Beteiligungs GmbH Gießen / HRB 5793 · Geschäftsführer: G. Geiger, E. Dörr
Irrtum und technische Änderungen vorbehalten · Copyright robbe-Modellsport 2011
Kopie und Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung der robbe-Modellsport GmbH & Co.KG
5
GP900 Heading Lock Kreisel – M.E.M.S. gyro sensors
Vielen Dank für Ihr Vertrauen bei der Wahl des GP900 Kreisels. Bitte lesen Sie diese Anleitung sorgfältig
durch, bevor Sie den GP900 einbauen, sonst besteht die Gefahr, dass das Gerät durch falsche Einstellung
beschädigt wird. Der GP900 ist werksseitig auf 1520 µs Digitalservos (DS) eingestellt. Bitte überprüfen Sie
vor Inbetriebnahme Ihren Servotyp um Beschädigungen zu vermeiden. Falls Sie die Einstellungen verändern wollen, beachten Sie bitte auch die Einstellanleitung.
Die Bedeutung der Symbole:
WARNUNG Falsche Behandlung, die auf Nichtbeachtung dieser Anleitung beruht, kann Beschädigungen bzw. Verletzungen verursachen.
Service-Adressen
TAG Models Hellas
Bedienungsanleitung GP900 3D-Kreisel
Bestell Nr. HEG90001
6
ACHTUNG
Falsche Behandlung, die auf Nichtbeachtung dieser Anleitung beruht, ist gefährlich.
● Bitte den Betrieb einstellen, sobald etwas Ungewöhnliches geschieht; in diesem Fall Kontakt mit dem
Verkäufer bzw. einem erfahrenen Piloten aufnehmen.
● Der Kreisel darf nicht in der Nähe von heißen Gegenständen gelagert werden.
● Bitte den Kreisel von Feuchte bzw. von Wasser fernhalten.
● Den Kreisel nach jedem Einsatz prüfen, um festzustellen, ob eine Beschädigung vorliegt.
●Falls der Kreisel mechanisch überlastet wird (z.B. Absturz des Modells), darf er nicht mehr verwendet
werden. Kontakt mit dem Verkäufer bzw. einem erfahrenen Piloten aufnehmen.
Eigenschaften:
Enthält MEMS-Kreiselsensoren, die klein und sehr zuverlässig sind und äußerst stabil arbeiten.
Sensor mit superhoher Auflösung (12-Bit), der eine äußerst genaue Steuerpräzision ermöglicht.
Passend zu Satelliten-Empfängern von Spektrum und JR.
Passend zum Futaba S-Bus-System.
Update-fähige Software mittels PC-Adapter.
Hoch-sensible Kreiselsensoren sowie aufwändige Steuerbefehlerkennungssoftware ermöglichen verbesserte Stabilität beim Schweben bzw. beim Kunstflug.
Eingebaute Drehzahlreglerfunktion
Breiter Betriebsspannungsbereich von 3.5 V bis 8.4 V, deshalb geeignet für Hoch-Volt-Servos.
Hohe Zuverlässigkeit durch möglichst kompakte, leichte und einfache Konstruktion.
RoHS-zertifiziert.
Programm-Einstellungstabelle:
Einstellungsart
1520 / 760 µs
DS / AS
NOR / REV
LIMIT
Hubschrauber-Modus/DELAYDrehmomentausgleich „STATUS“ grün
▲ Standard-Servo,
▲ Digitalservo
▲ Normale
Servowegbegrenzung Mittelgroßer / großer
Einbau in Normallage:
1520 µs
Drehrichtung
links (rechts)
Hubschrauber,
GP900-Etikett oben
für T-REX 500 - 700 geeignet
„STATUS“ rot
Narrow-pulse-Servo, Analogservo
Umgekehrte
Servowegbegrenzung Mini- / Mikro-Hubschrauber,
Einbau über Kopf:
760 µs
Drehrichtung
rechts (links) für T-REX 250 / 450 geeignet GP900-Etikett unten
Einstellungsanleitung s. Einstellanleitung,
s. Einstellanleitung,
s. Einstellanleitung,
s. Einstellanleitung,
s. Einstellanleitung,
s. Einstellanleitung,
Nr. 1
Nr. 2
Nr. 4
Nr. 5
Nr. 6
Nr. 7
HINWEIS 1: „▲“ Werkseinstellung 2. Falscher Hubschraubermodus hat einen negativen Einfluss auf die Leistung des Kreisels. Modell erst fliegen, nachdem alle
Einstellungen durchgeführt wurden.
Kontroll-LED´s:
Schritt 1 Schritt 2 Schritt 3 Schritt 4 Schritt 5 Schritt 6
Grün: 1520 µs
Normales Band
Rot: 760 µs
Narrow-pulse
Grün: Digitalservo
Rot: Analogservo
Grün:
Normale Drehrichtung
Rot:
Umgekehrte Drehrichtung
Die Farbe der
STATUS-LED ist hier
bedeutungslos
Grün: für
T-REX 500 - 700 geeignet
Rot: für
T-REX 250 / 450 geeignet
Grün:
Einbau in Normallage
Rot:
Einbau über Kopf
Einstellung:
Normal / Narrow-pulse
Einstellung: DS / AS
Einstellung:
Servo NOR / REV
Einstellung:
Servowegbegrenzung
Einstellung: Hubschrauber-Modus / DELAY
Einstellung:
Drehmomentausgleich
1
Bauteilbezeichnungen:
Satelliten-Empfänger
rot
orange
gelb
grün
blau
violett
Status LED
Drehzahlregler LED
ROLL
NICK
PITCH
Empfänger
HECK
EMPFINDLICHKEIT
REGLER
Einstellungs LED
ROLL
NICK
PITCH
SET-Taste
Drehzahlregler-Sensor
Optionales-Zubehör
3G-Übertragungskabel
Optionales-Zubehör
Datenbuchse
HECK
FAHRTREGLER
Satellit 1
Drehzahlregler-Sensor
Satellit 2
Technische Daten:
Betriebsspannung 3.5-8.4 V Gleichspannung Heckdrehrate
Strom
<80 mA bei 4.8 V
Betriebstemperatur
Gewicht
11 g
● RoHS-kompatibel
+/- 600 Grad / Sekunde
-20°C - 65°C
Luftfeuchte
Abmessungen
0% - 95%
36.5 x 25.2 x 15.6 mm
Methode 3: Anschließen von JR/SPEKTRUM-Satelliten-Empfängern:
1. Bei Verwendung eines JR bzw. Spektrum Satelliten-Empfängers sollten die Kabel wie in der Skizze gezeigt eingesteckt werden.
2. Bei Verwendung eines Fahrtreglers ohne BEC-System, muss eine Stromquelle mit der „BATT“Buchse des GP900 verbunden werden.
3. Der GP900 besitzt eine eingebaute Drehzahlregler-Funktion, die durch Zukauf des Drehzahlsensors (Option) verwendet werden kann. Die Einstellung des Reglers wird durch Kanal 7 am
Empfänger verändert. Kanal 5 / EZFW steuert die Drehzahl des Drehzahlreglers; Kanal 7 / AUX 2
steuert die Empfindlichkeit des Heckkreisels.
Bei Verwendung einer RC-Anlage mit weniger als sechs Kanälen sollte die normale Methode des
Empfängeranschlusses verwendet werden.
4. Sicherheitshalber sollten immer zwei Satellitenempfänger eingesetzt werden, wobei die beiden
Antennen im Winkel von 90° zueinander stehen sollten. Ein Satellitenempfänger sollte auf jede
Seite des Rahmens eingebaut werden; der Abstand zwischen den Empfängern sollte mindestens
5 cm betragen.
5. Falls beide Satellitenempfänger im Flug kein Signal mehr empfangen, blinken LED1 - LED5 dauerhaft als Warnung. Ein einziger Reset
genügt nicht, um diesen Fehler zu beseitigen. Das System bedarf in diesem Fall eines zweiten Reset, um zurückgesetzt zu werden.
6. Die Fabrik-Einstellungen für die Zuteilung (Mapping) der Kanäle / Funktionen bei Verwendung von Satellitenempfängern sind wie folgt:
(1) GAS, (2) ROLL, (3) NICK, (4) HECK, (5) REGLER, (6) PITCH, (7) EMPFINDLICHKEIT.
1. Die Satellitenempfänger müssen unbedingt von der selben Marke sein.
2. Wird der Sender vor dem Empfänger ausgeschaltet, blinken LED1 - LED5, auch wenn die richtige Startreihenfolge
verwendet worden ist. Der Empfänger sollte also immer vor dem Sender ausgeschaltet werden.
3. Der GP900 passt zu den Satellitenempfänger-Typen, die momentan erhältlich sind. Sollten in Zukunft neue Empfängerausführungen eingeführt werden, könnten Kompatibilitäts-Probleme auftauchen.
Fail-Safe-Einstellungen (Position Hold - Lage beibehalten):
Verliert der Hubschrauber die Funkverbindung bei dieser Einstellung, behalten alle Kanäle die zuletzt empfangenen Steuerwerte bei – mit einer
Ausnahme: der Gas-Kanal nimmt einen voreingestellten Wert ein.
1. Gasknüppel auf die gewünschte Fail-Safe-Lage schieben.
2. Bindestecker in die BIND-Buchse des GP900 einstecken, anschließend den Binde-Vorgang für die Fernsteuerung durchführen.
3. Nachdem der Vorgang erfolgreich abgeschlossen ist, sollte der GP900 eingeschaltet bleiben; Bindestecker abziehen, damit der GP900 in
den Initialisierungs-Modus gelangt. Auf diese Weise wird die Funktion ‚letzte Lage beibehalten‘ nach der Initialisierung des GP900 aktiviert.
4. Prüfungsmethode: Sender ausschalten – der Gaskanal sollte nun den voreingestellten Wert einnehmen, während alle anderen Kanäle die
letzte empfangene Lage behalten.
ACHTUNG
Einbau des Kreisels:
1. Einbaurichtung des GP 900: untenstehende Skizze beachten. Der Kreisel muss flach auf der Kreiselplattform eingebaut werden; von Vibrationen fernhalten.
2. Falls der Hubschrauber durch Vibrationen instabil fliegt, ein zweites Klebepad verwenden. Falls diese Maßnahme den Fehler nicht beseitigt,
bitte die Mechanik des Hubschraubers prüfen, um mechanische Schwingungen zu minimieren; alternativ: Kopfdrehzahl herabsetzen.
3. Der Kreisel sollte immer mit Hilfe des werkseitig mitgelieferten Doppelklebebandes fixiert werden.
● Wenn der GP900 über Kopf eingebaut wird (Skizze B): Drehmomentausgleichseinstellungen wählen, auf „Revers“ stellen (STATUS-LED
leuchtet rot), um einen negativen Einfluss auf die Leistung des Kreisels zu vermeiden (siehe Seite 4).
ACHTUNG
Anschließen des GP 900:
Methode 1: Anschluss an einen Standard-Empfänger
1. Alle Kabel wie in der Skizze gezeigt einstecken. Die Empfänger- bzw. GP900-Kabel sind farblich
gekennzeichnet, um den Anschluss zu vereinfachen. Bitte sorgfältig arbeiten, damit die richtigen
Kabelfarben mit den entsprechenden Kanälen verbunden werden.
2. Bei Verwendung eines Fahrtreglers ohne BEC-System, muss eine Stromquelle mit der „BATT“Buchse des GP900 verbunden werden.
3. Die Empfängerstromversorgung wird dadurch hergestellt, dass die Buchse „S-BUS/BIND“ am
GP900 mit Kanal 7 bzw. der BATT-Buchse am Empfänger mittels des mitgelieferten Signalkabels
verbunden wird.
4. Der GP900 besitzt eine eingebaute Drehzahlregler-Funktion, die durch Zukauf des Drehzahlsensors (Optional) verwendet werden kann. Die Einstellung des Reglers wird durch Kanal 7 am
Empfänger verändert.
rot
ROLL
orange
NICK
gelb
PITCH
grün
HECK
blau
EMPF.
REGLER violett
DREHZAHLREGLER
REGLER HECK PITCH NICK
ROLL
Fahrtregler
AKKU
AKKU
AUSGANG
S-BUS
Methode 2: Anschluss an einen Futaba S.BUS-Empfänger
1. Bei Verwendung eines Futaba S-BUS-Empfängers, sollten die Kabel wie in der Skizze gezeigt
eingesteckt werden.
2. Bei Verwendung eines Fahrtreglers ohne BEC-System, muss eine Stromquelle mit der „BATT“Buchse des GP900 verbunden werden.
3. Die Empfängerstromversorgung wird dadurch hergestellt, dass das S-BUS-Signalkabel mit der
Buchse „S-BUS/BIND“ am GP900 verbunden wird.
4. Die Werkseinstellungen für die Zuteilung (Mapping) der Kanäle / Funktionen bei Verwendung
des S-BUS sind wie folgt: (1) ROLL, (2) NICK, (3) REGLER , (4) HECK, (5) EMPFINDLICHKEIT,
(6) PITCH, (7) DREHZAHLREGLER
Falls am Sender Kanal 3 als PITCH bzw. Kanal 6 als GAS eingestellt sind (z.B. T8FG, T12Z, T14MZ usw.), muss der
Sender neu programmiert werden, um Kanal 3 als GAS bzw. Kanal 6 als PITCH zu verwenden.
ACHTUNG
Fahrtregler
AKKU
REGLER HECK PITCH NICK ROLL
AKKU
AUSGANG
5. Der GP900 besitzt eine eingebaute Drehzahlregler-Funktion, die durch Zukauf des Drehzahlsensors (Optional) verwendet werden kann. Die
Einstellung des Reglers wird durch Kanal 7 am Empfänger verändert.
2
Fail-Safe-Einstellungen (voreingestellte Lage beibehalten):
Verliert der Hubschrauber die Funkverbindung bei dieser Einstellung, nehmen alle Kanäle die voreingestellten Werte ein.
1. Bindestecker in die BIND-Buchse des GP900 einstecken, anschließend den GP900 einschalten. Warten, bis die LED´s der Satelliten nicht
mehr schnell blinken, dann den Bindestecker abziehen.
2. RC-Sender einschalten, den Binde-Vorgang für die Fernsteuerung durchführen.
3. Senderknüppel in den gewünschten Fail-Safe-Lagen festhalten, während die LED langsamer blinkt.
4. Nach 5 Sekunden leuchtet die Satelliten-Antennen-LED: der Initialisierungsvorgang des GP900 wird durchgeführt. Die Fail-Safe-Werte sind
gespeichert, sobald sich der GP900 initialisiert hat.
5. Prüfungsmethode: Sender ausschalten: alle Kanäle sollten nun die voreingestellten Lagen einnehmen.
HECKKREISEL EINSTELLEN:
SET-Taste 2 Sekunden gedrückt halten, um in den Einstellmodus des Heckkreisels zu gelangen.
Wenn Ihr Sender folgende Einstellungen besitzt, bitte entweder die Funktion ausschalten, oder den Wert der Funktion auf null einstellen.
● ATS
● selbstkreierte Mischer
ACHTUNG
● Mischer Regler > Heck
● Mischer Heck > Kreisel
● Mischer Pitch > Heck
● Mischer Drehzahl
Der GP900 Heckkreisel ist werkseitig auf 1520 µs bzw. DS (Digitalservo) eingestellt. Bitte die technischen Daten Ihres
Servos prüfen und ggf. die Einstellung des Kreisels verändern, sonst könnte das Servo beschädigt werden.
1. Einstellung Servo-Taktzeit: 1520 µs (normal) bzw. 760 µs (Narrow-pulse)
Der GP900 lässt sich sowohl mit Narrow-pulse-Servos (Taktzeit 760 µs - z.B. Futaba S9256, S9251, BLS251) als auch mit normalen Servos
(Taktzeit 1520 µs - d.h. die meisten anderen Servos) verwenden. Die Taktzeit des Kreisels muss an das Servo angepasst werden (siehe
technische Daten des Servos). Um in den Einstellmodus zu gelangen: SET-Taste 2 Sekunden lang gedrückt halten, bis die STATUS-LED
leuchtet. Die LED 1520 / 760 leuchtet gleichzeitig, um den Einstellungsmodus für die Servotaktzeit zu bestätigen. Heckknüppel am Sender
nach links oder nach rechts bewegen, um die Taktzeit auszuwählen.
3
Beispiel: der Heckknüppel wird nach links (oder rechts) geschoben, die STATUS-LED leuchtet grün, die Einstellung der Taktzeit ist 1520 µs.
Um sie auf 760 µs zu verändern, wird der Heckknüppel dreimal von der Mitte aus zum gegenüberliegenden Endpunkt bewegt; die STATUSLED leuchtet dann rot, d.h. eine Servotaktzeit von 760 µs ist eingestellt.
GP900 Etikett: am GP900 Kreisel ist jeder Einstellwert mit grüner bzw. mit roter Beschriftung markiert, und zwar entsprechend der Farbe der
STATUS-LED. In den anschließenden Einstellmodus gelangt man durch einmaligen Druck auf die SET-Taste. Der Einstellmodus schließt sich
automatisch nach zehn Sekunden, wenn keine Tätigkeit erkannt wird
2. Servoauswahl: DS (Digitalservo) / AS (Analogservo)
Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen der Stellgeschwindigkeit des Servos und der Leistung des Kreisels: schnellere Servos
sind fähig, von dem Kreisel erzeugte Steuerbefehle sowohl schneller als auch genauer umzusetzen. Dank der im GP900 eingebauten
Hochleistungs-Kreiselsensoren ist ein schnelles Digitalservo für den Heckrotor absolut unentbehrlich, um die optimale Leistung zu erzielen.
Einige empfohlene Heckrotorservos sind: Align DS650, DS620, DS520, DS420, Futaba S9257, S9256, S9254, S9253, sowie andere Servos
mit ähnlichen technischen Daten.
Einstellmethode: SET-Taste 2 Sekunden gedrückt halten, um in den Einstellmodus zu gelangen, anschließend die SET-Taste drücken, um
den Einstellmodus DS / AS zu wählen: es leuchtet die LED DS / AS. Nun wählt man mit Hilfe des Heckknüppels am Sender entweder den
Modus Digital-Servo (DS: STATUS-LED leuchtet grün) oder den Modus Analog-Servo (AS: STATUS-LED leuchtet rot).
3. Heckservo-Drehrichtung prüfen, Anlenkung einstellen
Den Heckknüppel am Sender nach links / rechts bewegen, dabei die Drehrichtung des Heckrotorservos beobachten. Falls notwendig, wird
die Drehrichtung durch die Funktion Servo-Reverse (REV) am Sender verändert.
Einstellen der Heckrotorwirkung: Heckrotorservo in Neutralstellung bringen, indem der GP900 auf ‚Normalmodus‘ (Heading Lock aus) eingestellt wird bzw. die SET-Taste 2 Sekunden lang gedrückt wird. Bei mittig stehendem Servo und Servohebel (90°) wird die Länge der
Anlenkung so verändert, dass die Heckschiebehülse mittig auf der Heckrotorwelle steht (A=B): s. Skizze.
Heckschiebehülse
Heckrotorgetriebegehäuse A mittig B
A=B
Servohebel
4. Einstellung der Kreiselwirkrichtung NOR / REV:
Hubschrauber mit der Hand vom Boden heben, dabei ihn nach links drehen (Gierbewegung). Prüfen, ob das Heckrotorservo den Heckrotor
in die entsprechende Richtung ausgleicht. Falls nicht, wird die Einstellung NOR / REV wie folgt verändert:
Einstellmethode: SET-Taste 2 Sekunden gedrückt halten, um in den Einstellmodus zu gelangen, anschließend die SET-Taste drücken, um
den Einstellmodus NOR / REV zu wählen; es leuchtet die LED NOR/REV. Nun wählt man mit Hilfe des Heckknüppels am Sender entweder
NOR (STATUS-LED leuchtet grün) oder REV (STATUS-LED leuchtet rot).
WARNUNG
Jeder Versuch, den Hubschrauber bei falsch eingestellter Kreiselwirkrichtung zu fliegen, endet unweigerlich mit einem
Absturz (unkontrolliertem Drehen um die Hochachse). Bitte die Ausgleichsrichtung nochmals prüfen, bevor der Hubschrauber geflogen wird.
5. LIMIT Heckrotorservo-Endpunkte einstellen:
SET-Taste 2 Sekunden gedrückt halten, um in den Einstellmodus zu gelangen, anschließend die SET-Taste wiederholt drücken, um den
Einstellmodus LIMIT zu wählen; es leuchtet die LED LIMIT. Heckknüppel am Sender nach links bewegen, bis die Heckschiebehülse fast den
Anschlag erreicht, dann den Heckknüppel in Mittelstellung bringen, 2 Sekunden warten, bis die STATUS-LED rot blinkt. Nun den Heckknüppel nach rechts bewegen, bis die Heckschiebehülse fast den Anschlag erreicht, anschließend den Heckknüppel in Mittelstellung bringen, 2
Sekunden warten, bis die STATUS-LED wieder rot blinkt. Die Begrenzungseinstellung für den linken bzw. rechten Anschlag des Heckrotorservos ist nun erledigt. Ungenügende Servoausschläge haben einen negativen Einfluss auf die Leistung des Hubschraubers; übermäßige
Ausschläge verursachen ein Blockieren des Heckrotorservos und können zu dessen Beschädigung führen.
ACHTUNG
Die Begrenzung des Ausschlags am Heckrotor sollte 50% nicht unterschreiten, sonst verschlechtert sich die Leistung
des Kreisels durch ungenügende Servoausschläge.
4
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
9
Dateigröße
496 KB
Tags
1/--Seiten
melden