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140008_Gewerbe_Luzern_Okt_2014.qxp 03.10.14 08:12 Seite 1
Gewerbeverband des Kantons Luzern, Mitteilungsmagazin 10 / 14
Pauschalsteuern:
«Abschaffung können
wir uns nicht leisten»
Swiss Skills:
Achtmal Gold für den
Kanton Luzern
Arbeitgeberpolitik:
KMU testen ihre
Familienfreundlichkeit
6
9
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GEWERBE LUZERN, Oktober 2014
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Editorial
Swissness
Schweizer Holz?
Natürlich!
Die Schweiz hat wenige Rohstoffe. Einer davon ist Holz. Etliche Millionen Kubikmeter davon wachsen in unseren nachhaltig bewirtschafteten Wäldern jedes
Jahr nach. Die Bewirtschaftung unserer Wälder wird ökologischer und sorgfältiger ausgeführt, als es die FSC-Richtlinien international verlangen – und trotzdem
wird immer mehr Holz aus dem Ausland importiert und zu Häusern, Konstruktionen, Schalungen usw. verarbeitet.
Elsbeth Lang
Mitglied Zentralvorstand
Gewerbeverband Kanton
Luzern, Nebikon
Viele Holzverarbeiter in der Schweiz verarbeiten grösstenteils ausländisches Holz.
Warum? Aus finanziellen Gründen und ... aus Bequemlichkeit. So bleibt ein ökologischer, natürlicher Schweizer Baustoff auf der Strecke bzw. im Wald stehen.
Die Nutzung unserer Waldbestände wird zurückgefahren, da der Preisdruck
immer grösser wird. Der Erlös für die Waldbesitzer hat in den letzten Jahren stagniert oder ist wegen steigenden Verarbeitungskosten und dem Konkurrenzdruck gesunken. Dutzende Sägereien mussten ihre Tätigkeit mangels Nachfrage
schliessen. Der Kreislauf des Holzes wird regional jäh unterbrochen. Muss der
natürliche Baustoff Holz zuerst durch halb Europa gefahren werden, um ökologischer zu werden? Ich sage nein. Ein Umdenken ist gefragt.
Gefordert sind nicht nur Private, sondern auch öffentliche Bauherrschaften. Es
kann nicht sein, dass öffentliche Bauträger ihre Lieferanten nicht nach der Herkunft des Holzes fragen, und zulassen, dass ausländisches Holz in ihren Bauten
verarbeitet wird. Wieso nicht, werden Sie fragen? Ganz einfach: Die öffentliche
Hand ist der grösste Waldbesitzer in der Schweiz und hat demzufolge auch mit
Absatzschwierigkeiten zu kämpfen. Die Zukunft unserer Wälder, Forstbetriebe,
Sägereien, Holzbauer, Schreiner und vielen mehr kann durch eine grössere Nachfrage nach Schweizer Holz gestärkt werden. Durch eine stärkere und regelmässige Nachfrage nach unseren Holzprodukten können neue Investitionen getätigt
und die einheimische Holzwirtschaft belebt werden. Unser Holz kann die regionale Wirtschaft fördern. Fragen Sie nach Schweizer Holz!
GEWERBE LUZERN, Oktober 2014
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Impressum
Inhalt
Ausgabe 10. Oktober
Editorial
Schweizer Holz? Natürlich!
3
Brennpunkt
Nein zur Abschaffung der Pauschalsteuer
6
Rückblick
Info-Event Berufsbildung in Ruswil
SwissSkills 2014 in Bern
8
9
99. Jahrgang
Herausgeber
Gewerbeverband des Kantons Luzern
Redaktion
apimedia ag, Adligenswil
Korrespondenzadresse
Gewerbe Luzern, Eichwaldstrasse 15, Postfach, 6002 Luzern
Telefon 041 318 03 18, Telefax 041 318 03 19, www.gewerbeverband-lu.ch,
info@gewerbeverband-lu.ch
Abonnemente
Einzelexemplare CHF 5.–, Jahresabonnement Kt. Luzern CHF 25.–,
Jahresabonnement Schweiz CHF 35.–, Jahresabonnement Ausland CHF 55.–
Für Verbandsmitglieder obligatorisch und im Jahresbeitrag inbegriffen.
Auflage
7300 Exemplare
Inserateverwaltung
Wallimann Druck und Verlag AG, 6215 Beromünster
Telefon 041 932 40 50, Telefax 041 932 40 55
www.wallimann.ch, admin@wallimann.ch
Inseratespiegel und -preis auf Anfrage
Gestaltung
Hilfikergrafik, 6002 Luzern
Layout und Druck
Wallimann Druck und Verlag AG, 6215 Beromünster
Inserate- und Redaktionsschluss, Erscheinungsdatum
November-Ausgabe: 28. Oktober (Red.- / Ins.-Schluss), erscheint am 14. Nov. 2014
Dezember-Ausgabe: 24. Nov. 2014 (Red.- / Ins.-Schluss), erscheint am 12. Dez. 2014
Januar-Ausgabe: 16. Januar 2014 (Red.- / Ins.-Schluss), erscheint am 6. Februar 2015
Erscheint 10-mal jährlich
Der Inhalt der Artikel widerspiegelt die Auffassung der Autoren und deckt sich nicht
notwendigerweise mit der Meinung der Redaktion. Nachdruck unter Quellenangabe
gestattet, Belegexemplare erwünscht. Für ungebeten eingesandte Artikel und Fotos
übernimmt die Redaktion keine Haftung.
Die Tochter- und Partnergesellschaften des Gewerbeverbands des Kantons Luzern:
Gewerbe-Treuhand, Dacor-Informatik, Lufida-Revision.
Gewerbeverband des Kantons Luzern, Mitteilungsmagazin 10 / 14
Pauschalsteuern:
«Abschaffung können
wir uns nicht leisten»
Swiss Skills:
Achtmal Gold für den
Kanton Luzern
Arbeitgeberpolitik:
KMU testen ihre
Familienfreundlichkeit
6
11
18
Titelbild
Die Pauschalbesteuerung vermögender Ausländer
abzuschaffen, käme einem Eigentor gleich, sagt der
Luzerner Finanzdirektor Marcel Schwerzmann in
unserem Interview auf Seite 6. Das Engagement der
Pauschalbesteuerten ist für die gesamte Schweizer
Kulturförderung von unschätzbarem Wert. Auch
beim Bau des KKL in Luzern haben private Investoren
einen massgeblichen Beitrag geleistet.
(Bild pd)
GEWERBE LUZERN, Oktober 2014
5
Aus- und Weiterbildung
Lehrstellenmarketing im Autogewerbe
Lehrstellenparcours in Ebikon
10
11
Arbeitgeberpolitik
KMU testen ihre Familienfreundlichkeit
12
Politik
Revidiertes Universitätsgesetz
14
Brief aus Bern
SVP-Nationalrat Felix Müri
15
Impressionen
Zentralschweizer Neuunternehmer-Preis
16
Rückblick
Wirtschaftspodium Sempachersee
Zentralschweizer Neuunternehmer-Preis
18
19
Ratgeber
Soll-Arbeitszeit 2015
21
Kurzmeldungen
Aus den Sektionen
23
Gewerbekalender
31
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Brennpunkt
Pauschalbesteuerung
«Abschaffung wäre ein
grobes Eigentor»
Am 30. November entscheiden die Schweizer Stimmberechtigten über die Volksinitiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung für vermögende Ausländer. Vom Luzerner Finanzdirektor Marcel Schwerzmann wollten wir wissen, was diese
Steuer dem Gewerbe bringt und welche Folgen eine Abschaffung für die übrigen Steuerpflichtigen hat.
Marcel Schwerzmann, haben Sie Verständnis dafür, dass gewisse Bürger die Pauschalbesteuerung für reiche Ausländer als
ungerecht empfinden?
Auf Fragen der Steuergerechtigkeit ist man in
unserem Land stark sensibilisiert. Das ist auch
gut so. Unser Steuergesetz ist sehr detailliert und
fokussiert sich auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Steuerpflichtigen. Das teils ungute
Empfinden gegenüber der Pauschalbesteuerung
kommt daher, dass viele Unwahrheiten darüber
zirkulieren.
Zum Beispiel?
Die Pauschalbesteuerung ist keine individuelle
Steuervereinbarung, sondern eine gesetzlich geregelte Methode zur Bestimmung des steuerbaren
Einkommens und Vermögens. Sie respektiert die
in der Bundesverfassung verankerten Grundsätze
der Rechtsgleichheit. Pauschalbesteuerte Personen leben steuerlich und wirtschaftlich in der
Regel in komplexen Verhältnissen und sind oft
weltweit an mehreren Orten steuerpflichtig. Mit
Nein zur Initiative
Die eidg. Volksinitiative «Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre (Abschaffung der Pauschalbesteuerung)» wurde am 19. Oktober 2012 von der
Alternativen Linken (AL) eingereicht. Sie fordert die
Abschaffung der Besteuerung nach dem Aufwand.
Hierbei handelt es sich um eine besondere Art der
Einkommens- und Vermögensbemessung. Die Steuern werden nicht auf Basis des tatsächlichen Einkommens und Vermögens, sondern nach den im Inund Ausland entstandenen Lebenshaltungskosten
der steuerpflichtigen Person und der von ihr unterhaltenen Personen bemessen. Die Besteuerung nach
dem Aufwand ist für ausländische Staatsangehörige
möglich, die erstmals oder nach mindestens 10-jähriger Abwesenheit in der Schweiz (steuerrechtlichen) Wohnsitz nehmen und hier keine Erwerbstätigkeit ausüben. Bundesrat und Parlament
empfehlen, die Initiative abzulehnen. Der Ständerat
sprach sich mit 30 zu 9 Stimmen bei 3 Enthaltungen
gegen die Initiative aus, der Nationalrat mit 119 zu
59 Stimmen bei 2 Enthaltungen.
GEWERBE LUZERN, Oktober 2014
der Besteuerung nach Aufwand kann auf diese
Unterschiede individuell Rücksicht genommen
werden, egal ob es sich dabei um juristische oder
natürliche Personen handelt. Eine «Steuererklärung auf einem Bierdeckel», wie sie von gewissen
Leuten propagiert wird, würde hier nie funktionieren.
Wie erklären Sie einem KMU-Inhaber, dass
auch das Gewerbe von Pauschalbesteuerten profitieren kann?
Pauschalbesteuerte sind wichtige Investoren und
Konsumenten. Eine Studie der eidgenössischen
Steuerverwaltung geht davon aus, dass Pauschalbesteuerte schweizweit jährliche Ausgaben
von drei Milliarden Franken für unsere Volkswirtschaft leisten. Mehr noch: 22'000 Arbeitsplätze sind direkt mit der Wirtschaftskraft von
Pauschalbesteuerten verbunden. Bei einem Wegzug der Pauschalbesteuerten würden dem Gewerbe schmerzliche Umsatzverluste entstehen –
und Löcher in die öffentlichen Kassen gerissen,
die wiederum andere stopfen müssten.
Wie erklären Sie die Pauschalsteuer einem
Angestellten, der gerade eine Wohnung
sucht und aufgrund der vielen Ausländer
um seinen Arbeitsplatz bangt?
Da liegt eben der grosse Unterschied: Um als Pauschalbesteuerter akzeptiert zu werden, darf keine
Erwerbstätigkeit in der Schweiz ausgeübt werden.
Diese Steuerpflichtigen wohnen und leben hier
meistens in den eigenen vier Wänden und nehmen durch die Nichterwerbstätigkeit auch niemandem einen Job weg. Im Gegenteil: Sie schaffen durch ihre Investitionen sehr viele Jobs.
Ist die Pauschalsteuer eine Schweizer Spezialität, welche die Europäische Union beerdigen will?
Nein, viele andere europäische Staaten kennen
ähnliche Besteuerungsformen. Dazu gehören
Länder wie Belgien, Grossbritannien, Österreich
oder die Niederlande. Tendenzen, diese abschaffen zu wollen, sind in keinem dieser Staaten erkennbar.
Aber die Herkunftsländer der Pauschalbesteuerten gehen leer aus, das erklärt doch
den Druck auf die Schweiz.
In aller Regel haben diese Personen ebenfalls ausländische direkte und indirekte Einkommen, die
auch im Ausland besteuert werden.
6
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Brennpunkt
Finanzdirektor Marcel Schwerzmann ist von den Vorzügen der Pauschalbesteuerung überzeugt: «Pauschalbesteuerte
zahlen im Vergleich zu ordentlich besteuerten Personen im Durchschnitt rund zehnmal mehr.»
(Bild Daniel Schwab)
Die Pauschalbesteuerten wohnen also hier,
gehen keinem Erwerb nach und zahlen unserem Fiskus überdurchschnittlich hohe
Steuern. Richtig zusammengefasst?
Ja. Pauschalbesteuerte zahlen im Vergleich zu ordentlich besteuerten Personen im Durchschnitt
rund zehnmal mehr. Gesamtschweizerisch werden rund 5500 Personen nach Aufwand besteuert. Im Kanton Luzern sind es 120 Personen, die
rund 14 Millionen Franken Steuern bezahlen. Je
fünf Millionen gehen an den Kanton und die
Wohngemeinde, vier Millionen an den Bund.
Wie beurteilen Sie das politische Klima zur
Pauschalbesteuerung im Kanton Luzern?
Die Antwort haben die Stimmberechtigten des
Kantons Luzern bereits am 11. März 2012 geliefert, als sie die Initiative der Grünen zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung abgelehnt
und dem Gegenvorschlag des Parlaments zugestimmt haben.
Worin bestand dieser Gegenvorschlag?
Heute beträgt das steuerbare Einkommen mindestens das Siebenfache des jährlichen Mietzinses oder
des Eigenmietwerts (vorher war es das Fünffache),
mindestens aber 600'000 Franken. Das steuerbare
Vermögen entspricht seither dem Zwanzigfachen
GEWERBE LUZERN, Oktober 2014
7
des Einkommens, also im Minimum zwölf Millionen Franken. Diese minimalen Einkommen und
Vermögen sind deutlich überdurchschnittlich.
Offenbar spenden Pauschalbesteuerte viel
Geld an gemeinnützige Organisationen.
Können Sie das bestätigen?
Die Spendenbereitschaft ist gross, aber die meisten Pauschalbesteuerten hängen ihre Grosszügigkeit gegenüber sozialen Institutionen oder der
Öffentlichkeit nicht an die grosse Glocke.
Die Abschaffung der Pauschalsteuer wäre
in Ihren Augen also ein Eigentor?
Ja, das wäre ein grobes Eigentor. Bei einem Wegzug
gingen Arbeitsplätze, Aufträge und überdurchschnittliche Steuereinnahmen verloren. Gerade in
Zeiten knapper Kassen dürften nicht Gründe geliefert werden, die grosse Steuerzahler und Investoren zur Abwanderung bewegen. Der Kanton Luzern braucht in- und ausländische Personen mit
überdurchschnittlich hohen Steuerleistungen, um
staatliche Subventionen und Transferleistungen
entrichten zu können. Dies stärkt die Solidarität
zwischen allen Bevölkerungsschichten und zwischen Stadt und Land.
Interview Alex Piazza
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Rückblick
Gewerbeverein Ruswil
«Berufserfolg beginnt
oft mit einer Lehre»
Die Berufslehre führt nicht in eine Sackgasse, sondern eröffnet
den Jugendlichen sämtliche Türen. Vor allem gibt es in der dualen Berufsbildung praktisch keinen Abschluss ohne Anschluss.
Das erfuhren auch die 200 Schüler, Eltern und Lehrpersonen, die
kürzlich eine hochkarätige Informationsveranstaltung des Gewerbevereins Ruswil besuchten.
Der Weg zum Traumberuf. So lautete der Titel der
Informationsveranstaltung des Gewerbevereins
Ruswil, die am 15. September rund 200 Schüler ab
der 5. Klasse, Eltern und Lehrpersonen in die
Schulungsräumlichkeiten der Siga lockte. «Wir
warten auf euch und freuen uns auf eure Anfragen für Schnupperlehren und Lehrstellen», sagte
Benno Geisseler, Präsident des Gewerbevereins,
zu den anwesenden Schülerinnen und Schülern.
Gastreferent war kein geringerer als Rudolf
Strahm. Der ehemalige Preisüberwacher und SPNationalrat machte den Anwesenden die Vorzüge
der Berufsbildung auf anschauliche Art deutlich:
«Wer eine Berufslehre absolviert, der unterliegt
einem dreimal kleineren Risiko, arbeitslos zu werden.» Die Schweiz habe eine international rekordtiefe Jugendarbeitslosigkeit, was schwergewichtig auf das duale Berufsbildungssystem zurückzuführen sei. Strahm verwies auf Länder mit
einer hohen Maturitätsquote, die in der Regel
über eine hohe Jugendarbeitslosigkeit verfügen.
Ein weiterer Vorzug des dualen Systems: «Der Weg
über die Berufslehre hält alle Optionen für eine er-
folgreiche berufliche Zukunft offen.» Wichtig sei
allerdings, dass das in der Berufslehre erworbene
Wissen und Können mit einer höheren Berufsbildung weiterentwickelt wird. Diesbezüglich
wünscht sich Strahm, dass der Bund die Tertiärbildung in Zukunft finanziell stärker unterstützt.
Solche und weitere spannende Perspektiven der
Berufsbildung schildert er auch in seinem soeben
erschienenen Buch «Die Akademisierungsfalle –
weshalb nicht alle an die Uni müssen».
Inneres Feuer ist ausschlaggebend
Anschliessend berichteten verschiedene erfolgreiche Persönlichkeiten über ihren beruflichen
Werdegang. Neben Reto Sieber, Mitinhaber der
gastgebenden Siga Holding, waren dies: Karl Langensand, Geschäftsführer der Klangensand AG
in Alpnach, Paul Vogel, Inhaber der Vogel Design
AG in Ruswil, Franz Glanzmann, Inhaber der
Baureag Architekten AG in Willisau, sowie Christof Burkart, Schulleiter in Ruswil. Sie gestanden,
dass sie in der Schulzeit nicht zu den Besten gehörten und auch die eine oder andere Krise zu bewältigen hatten. Nicht schlecht staunten die
Gäste, als Lea Niffeler, Schweizermeisterin von
2013 im Beruf Konditorin/Confiseurin, über ihren Lehrstart berichtete: «Mein erster Tag war der
Horror. Ich habe am Abend nur geweint!» Florian
Hafner ist ein leidenschaftlicher Goldschmied,
das Publikum beeindruckte er aber vor allem mit
einigen gekonnten Tanzeinlagen. Sie alle machten deutlich: Für Erfolg im Beruf braucht es ein
inneres Feuer und ein grosses Durchhaltevermögen. «Wenn man etwas unbedingt will, dann
schafft man es auch», ist Lea Niffeler überzeugt.
Kontakt aufrecht erhalten
Benno Geisseler war mit dem Anlass mehr als zufrieden: «Die Kernbotschaft des Events, dass beim
Einstieg in die Berufswelt nicht nur die schulischen Leistungen, sondern vor allem Freude und
Leidenschaft verantwortlich sind, nahmen die
jugendlichen Zuhörer sehr wohlwollend auf.»
Auch die Mitglieder des Gewerbevereins schätzten den Kontakt zu den Schülern und ihren Eltern. Man werde nun nach einer Form suchen,
um diesen Kontakt aufrecht zu erhalten. Geisseler: «Wir wollen den Leuten immer wieder bewusst machen, dass das Ruswiler Gewerbe 180
Lehrstellen zu vergeben hat und hier insgesamt
60 Berufe erlernt werden können.»
Überzeugte die anwesenden Ruswiler von den Vorzügen der dualen Berufsbildung:
Gastreferent Rudolf Strahm (rechts).
(Bild Christoph Erni)
GEWERBE LUZERN, Oktober 2014
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Text Daniel Schwab
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Rückblick
SwissSkills
Achtmal Gold für den
Kanton Luzern
70 Meisterschaften, 1000 Wettkämpfer und 155'000 Besucher.
Das sind die Zahlen der SwissSkills 2014, den Schweizer Berufsmeisterschaften, die vom 17. bis 21. September in Bern über die
Bühne gingen. Mit dabei waren auch 65 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer aus dem Kanton Luzern. Sie erkämpften sich 18
Podestplätze – darunter acht Goldmedaillen.
Nicht weniger als 155'000 Besucherinnen und
Besucher kamen an den fünf Wettkampftagen
auf das Areal der Bernexpo und sorgten für eine
beeindruckende Kulisse. «Die vielen positiven
Feedbacks, die hohe mediale Präsenz sowie das
grosse Publikumsinteresse haben gezeigt, dass das
Konzept des Anlasses richtig ist», sagte der in Rothenburg wohnhafte Chef der Schweizer Berufsbildung, Josef Widmer. Erstmals fanden alle
Schweizer Berufsmeisterschaften zentral statt.
Den Besuchern wurden neben den einzelnen
Wettkämpfen zusätzlich 130 Berufe inklusive Ausund Weiterbildungsangebote vorgestellt.
Nach der SM die WM
Eltern, Familienmitglieder, Freunde und Lehrmeister
verfolgten die Wettkämpfe aufmerksam und feuerten die Jugendlichen an. Aber auch Schulklassen aus
allen Winkeln des Landes waren nach Bern gereist,
um sich ein Bild zu machen von der Berufsbildung
in der Schweiz. «Den Organisatoren der SwissSkills
ist es gelungen, das Berufshandwerk und dessen solide Grundbildung als zentralen Träger der Schwei-
Holte SM-Gold bei den Konstrukteuren: Der Rothenburger Michael Ottiger (Mitte) von
Ruag Aviation in Emmen.
(Bild pd)
GEWERBE LUZERN, Oktober 2014
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zer Volkswirtschaft ins Zentrum zu rücken», freute
sich auch Roland Vonarburg, Zentralpräsident des
Gewerbeverbandes des Kantons Luzern. Und Bundesrat Johann Schneider-Ammann lobte: «Mit euren Leistungen seid ihr die besten Botschafter für
die Berufslehre als Ausbildungsweg mit Zukunftsperspektiven.» Die Schweizer Meister haben die
Möglichkeit, ihr Können 2015 an der Berufs-WM
in Brasilien zu präsentieren.
Starke Luzerner Wettkämpfer
Während fünf Tagen kämpften über 1000 junge Berufsleute um Medaillenehren. Die Luzerner Teilnehmer machten an den SwissSkills eine tolle Figur. Von den 65 jungen Berufsleuten ergatterten
nicht weniger als 18 einen Podestplatz. Gold: Alexandra Najer, Fachfrau Gesundheit EFZ aus Dagmersellen (Lehrbetrieb: Kantonsspital Luzern, Sursee); Anne-Juliette Muggli, Kosmetikerin EFZ aus
Meggen (Cosmetic Susan Meier, Luzern, aktueller
Arbeitgeber: Salon de Beauté Christina Büchler,
Weggis); Silvana Willmann, Innendekorateurin EFZ
aus Obernau (Zihlmann Innenausstattung, Vitznau); Alex Würsch, Hufschmied EFZ aus Ballwil
(Urs Würsch, Ballwil); Michael Wicky, Fahrzeugschlosser EFZ aus Zell (Lanz + Marti AG, Sursee); Lukas Bucheli, Telematiker EFZ aus Kriens (CKW Conex AG, Luzern); Michael Ottiger, Konstrukteur
EFZ aus Rothenburg (Ruag Schweiz AG, Emmen);
Jonas Bucher, Polymechaniker EFZ aus Beromünster (Manometer AG, Hitzkirch). Silber: Sabrina Sattler, Bäckerin-Konditorin-Confiseurin EFZ aus Hitzkirch (Bäckerei Ruckli, Sarmenstorf); Laura Dentler,
Bekleidungsgestalterin EFZ aus Rothenburg (Atelier
Schnittpunkt, Stans, aktueller A’geber: Nähatelier
Fadenschlag, Luzern); Ueli Baumgartner, Landwirt
EFZ aus Hüswil (Filliger Beat, Ufhusen); Yassin Fischer, Gipser EFZ aus Malters (Kunz AG, Neuenkirch); Mario Steinmann, Metallbauer EFZ aus
Menznau (Herger + Koch AG, Menznau); Sandro
Baumgartner, Konstrukteur EFZ aus Buchrain (Pilatus Aircraft Ltd., Stans). Bronze: Priska Amberg,
Fleischfachfrau EFZ aus Dagmersellen (Hugo Willimann AG, Dagmersellen, aktueller A’geber:
Sonne-Metzg AG, Reiden); Daniel Christen, Gärtner EFZ aus Kleinwangen (Ottiger Beat, Gartengestaltung GmbH, Rain); Elias Hecht, Gärtner EFZ
aus Gunzwil (Kramis Gartenbau AG, Hildisrieden,
aktueller A’geber: Muff Gartenbau AG, Schwarzenbach); Mario Eggerschwiler, Sanitärinstallateur EFZ
aus Schenkon (Grüter Hans AG, Schenkon).
Text Daniel Schwab
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Aus- und Weiterbildung
Lehrstellenmarketing
«Wir bieten vielseitige,
attraktive Berufe»
Früher gab es zu wenig Lehrstellen, heute zu wenig Lehrlinge.
Demografie sei dank. Was tun eigentlich die betroffenen Berufsverbände, um ihre Berufe für Schulabgängerinnen und Schulabgänger attraktiver zu machen? Wir haben bei Hanspeter Selb,
Geschäftsführer des Autogewerbeverbandes Schweiz – Sektion
Zentralschweiz, nachgefragt.
Hanspeter Selb, wie präsentiert sich die
aktuelle Lehrstellensituation im Autogewerbe?
Diesen Sommer wurden im Kanton Luzern 175
neue Lehrverträge abgeschlossen. Das sind in
etwa gleich viele wie in den Vorjahren. Die Garagenbetriebe bekunden jedoch zunehmend
Mühe, geeignete Jugendliche für 4-jährige Lehrstellen als Automobil-Mechatroniker zu finden.
In diesem Bereich blieben dieses Jahr nicht weniger als 16 Lehrstellen unbesetzt.
Worauf führen Sie das zurück?
Zum einen auf die demografische Entwicklung.
Die Schülerzahlen sind seit einigen Jahren rückläufig. Zum anderen entscheiden sich immer
mehr gute Schüler für den gymnasialen Weg. Es
nützt aber nichts zu jammern. Wenn wir mittelund langfristig den Unterhalt aller in der Schweiz
angemeldeten Fahrzeuge sicherstellen wollen,
müssen wir aktiv werden und wieder mehr Jugendliche für eine Lehre im Autogewerbe begeistern.
Was tut denn der Zentralschweizer Autogewerbeverband in Sachen Lehrstellenmarketing?
In TV-Spots und Inseraten weisen wir auf die Attraktivität unserer Berufe hin. Es gibt nur wenige
Berufe, die ähnlich vielseitig sind wie jene der
Autobranche. Seit kurzem machen wir auch Werbung auf den Einzahlungsscheinen, die unsere
Mitglieder an ihre Kunden verschicken. Zudem
haben wir einen Schnuppertagebuch-Bogen kreiert.
Worum geht es hier konkret?
Die Jugendlichen, die eine 5-tägige Schnupperlehre in einem unserer Garagenbetriebe absolvieren, bekommen zu Beginn ein Schnuppertagebuch. Auf der Rückseite befindet sich das Schnupperprogramm mit den einzelnen Aufgaben, die
die Jugendlichen während der Woche erwartet.
Zudem gibts vier kleine Hausaufgaben, die den
Absolventen das Auto im Alltag näher bringen
sollen. Das Tagebuch soll helfen, den Jugendlichen einen möglichst breiten Einblick in ihren
potenziellen künftigen Lehrberuf zu erhalten.
Zudem ist es für die Ausbildungsbetriebe eine
wertvolle Unterstützung bei der Durchführung
des Praktikums.
Wer kann eigentlich in einer Garage
schnuppern gehen?
Grundsätzlich jedermann. Immer mehr Ausbildungsbetriebe verlangen jedoch von den angehenden Schnupperlernenden das Vorweisen des
Eignungstests. Damit der Berufsbildner die
Schnupperlehre auf das mögliche spätere Berufsziel hin ausrichten und den Jugendlichen entsprechend dem Berufsziel beurteilen kann.
Wozu dient der Eignungstest sonst noch?
Die Jugendlichen, die eine Lehre beginnen, sollen auch zu einem erfolgreichen Lehrabschluss
geführt werden. Mit Hilfe des Eignungstests wollen wir bereits im Vorfeld sicherstellen, dass die
jungen Frauen und Männer den Anforderungen
einer 2-, 3- oder 4-jährigen Lehre im Autogewerbe gewachsen sind. Zurzeit führen wir im
Ausbildungszentrum in Horw fast wöchentlich einen solchen Test für bis zu sechs Jugendliche
durch. Der Eignungstest, der auf dem Schulstoff
bis und mit 8. Klasse basiert, wird neu elektronisch absolviert.
Hanspeter Selb, Geschäftsführer des Autogewerbeverbandes Zentralschweiz: «Wir wollen die Leute auf die Vielseitigkeit unserer Berufe hinweisen.»
(Bild Daniel Schwab)
GEWERBE LUZERN, Oktober 2014
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Interview Daniel Schwab
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Aus- und Weiterbildung
Gewerbeverein Ebikon
Lehrstellenparcours
begeisterte die Schüler
Wie finden Jugendliche eigentlich den passenden Lehrberuf?
Einen ausgezeichneten Einblick in verschiedene Berufsbilder liefert der Lehrstellenparcours, der in immer mehr Luzerner
Gemeinden Einzug hält. So auch in Ebikon, wo kürzlich über 100
Oberstufenschüler – unter der Leitung des örtlichen Gewerbevereins – 30 Berufe beschnuppern konnten.
Es ist keine Neuigkeit: Etliche Schulabgängerinnen und Schulabgänger finden nicht auf Anhieb
eine Lehrstelle. Schuld daran ist oftmals die falsche Berufswahl. Oder aber die Jugendlichen erfüllen ganz einfach nicht die nötigen Anforderungen ihres Wunschberufes. Umgekehrt haben
auch die Lehrbetriebe immer mehr Mühe, ihre
Lehrstellen mit geeigneten Lernenden zu besetzen. Einer der Hauptgründe dafür liegt zweifellos
in der demografischen Entwicklung, genauer gesagt in den stetig sinkenden Schülerzahlen. Entsprechend härter wird der Kampf unter den Lehrbetrieben um die guten Berufslernenden. Gerade
in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels
ist es deshalb unverzichtbar, dass – im Sinne einer ausgewogenen Berufswahl – möglichst früh
eine Annäherung zwischen Jugendlichen und
Lehrbetrieben stattfindet. Das hat man auch in
der Gemeinde Ebikon erkannt. Deshalb ergriff
der Gewerbeverein Ebikon vor kurzem die Initiative und führte im September erstmals einen
Lehrstellenparcours für die Schülerinnen und
Schüler der Oberstufe durch.
Die Ebikoner Oberstufenschülerin Alice Gerletti lässt sich bei der Firma Wirth & Co. die
Tätigkeiten eines Polymechanikers erklären.
(Bild Claudia Surek)
GEWERBE LUZERN, Oktober 2014
11
100 Schüler in 30 Berufen
Die 100 teilnehmenden Jugendlichen besuchten
während zweieinhalb Stunden am Vormittag und
am Nachmittag je einen Ausbildungsbetrieb, wo
sie zuerst in einem Theorieteil über die Tätigkeiten des Unternehmens informiert wurden. Dann
gings auf die Besichtigung im Betrieb und im
dritten Teil durften die Jugendlichen schliesslich
selber Hand anlegen. Bei der Sima Print AG, wo
die Berufe Drucktechnologe Fachrichtung Siebdruck und Gestalter Werbetechnik präsentiert
wurden, durften die Schüler ein Shirt bedrucken.
In der Schreinerei Bründler wurde gesägt und geschliffen. In der Carrosserie J. Kaufmann AG stellten sie einen Heckspoiler eines Formel-1-Wagens
her und durften ihn anschliessend einfärben. Bei
der Firma BE Netz sollten die jungen Gäste eine
Demo-Solaranlage bauen und durften schliesslich mit dem Hubstabler ihre Geschicklichkeit
unter Beweis stellen. Besonders beliebt bei den Jugendlichen war das Alters- und Pflegeheim Höchweid, wo sie einen sympathischen Einblick in
die Pflegeberufe, aber auch in die Berufe Koch
und Fachperson Hauswirtschaft erhielten. Insgesamt wurden am Ebikoner Lehrstellenparcours
gegen 30 Berufe vorgestellt. Dies geschah in den
meisten Fällen durch Berufslernende. Sie sprechen die Sprache der Jugendlichen, wodurch Berührungsängste seitens der Schüler schnell verfliegen.
Wertvolle praktische Einblicke
Alles in allem war der erste Ebikoner Lehrstellenparcours ein grosser Erfolg. «Ich habe selber in
einige Berufe reingeschaut und war begeistert.
Einerseits vom Engagement, mit dem die Berufe
präsentiert wurden, andererseits vom grossen Interesse seitens der Schülerinnen und Schüler»,
sagte Beat Knapp, Präsident des Gewerbevereins
Ebikon. Ein praktisch ausgelegter Event wie dieser sei für die Jugendlichen wertvoller als theoretische Infoveranstaltungen oder Recherchen
im Internet. Zudem bekämen sie durch den Lehrstellenparcours Einblick in Berufsbilder, die für sie
überhaupt nicht in Frage gekommen wären. Inwieweit der Anlass gefruchtet hat, wird sich noch
zeigen, doch die Beispiele anderer Gemeinden
zeigen, dass durch die regelmässige Durchführung des Lehrstellenparcours die Zahl der Bewerbungen um Schnupperlehrplätze in den einheimischen Betrieben zugenommen hat.
Text Daniel Schwab
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Arbeitgeberpolitik
Beruf und Familie
KMU testen ihre
Familienfreundlichkeit
Teilzeitarbeit, Home Office, faire Lohnpolitik: Das alles sind
Aspekte, die in unserer modernen, globalisierten Wirtschaft vermehrt an Bedeutung gewinnen. Zwölf Luzerner Unternehmen
befassen sich derzeit intensiv mit dem Thema Familienfreundlichkeit. Sie tun dies auf Initiative der Fachstelle Gesellschaftsfragen des Kantons Luzern.
Immer am Freitagnachmittag ist Alain Balthasar
nicht «Managing Director» der Balthasar + Co.
AG in Hochdorf, sondern ganz Papi seiner beiden
Zwillingssöhne. «Wenn immer möglich, versuche
ich mir diesen Nachmittag für die Familie freizuhalten», so der stolze Vater. Balthasar ist sicherlich der prominenteste, jedoch längst nicht
der einzige Mitarbeitende der Hochdorfer Kerzenproduzentin, der Teilzeit arbeitet. Von den 90
Mitarbeitenden haben rund 30 Prozent ihr Pensum reduziert. «Wir versuchen diesem wachsenden Bedürfnis gerecht zu werden», sagt Monika
Henseler, Leiterin Personal bei Balthasar. Die Jahresarbeitszeit sowie Teilzeitgrade in den unterschiedlichsten Pensen seien denn auch die stärksten Erfolgsfaktoren des Unternehmens. Von diesen Möglichkeiten profitiert auch Ivana Rikic.
Die 34-Jährige arbeitet seit 15 Jahren im Betrieb
und ist für die Etiketten der neu produzierten
Kerzen verantwortlich. Um neben der Arbeit auch
für ihre beiden schulpflichtigen Kinder da sein zu
können, arbeitet Rikic 70 Prozent. Ihre Arbeitsund Freizeit passt sie dabei dem Stundenplan ihSo engagiert sich der Kanton Luzern
Der Kanton Luzern will aktiv zur Vereinbarkeit von
Beruf und Familie beitragen. Die Fachstelle Gesellschaftsfragen führt deshalb von 2012 bis 2015 ein
Projekt zur Förderung familienfreundlicher Rahmenbedingungen in Unternehmen durch. Auf der Projekt- Webseite finden Unternehmen Informationen
und Tools zu Teilzeitarbeit, Home Office, Kinderbetreuung, Lohngleichheit usw. Verschiedene regionale Wirtschaftsverbände unterstützen das Projekt,
das von prominenten Botschaftern aus Wirtschaft
und Politik sowie vom Bund mitgetragen wird. Folgende Unternehmen haben am Familienfreundlichkeits-Check teilgenommen: Balthasar & Co AG,
Hochdorf; Bataillard & Cie AG, Rothenburg; CAS
Architekten AG, Luzern und Willisau; Gersag Krantechnik AG, Reiden; Herzog Kerzen AG, Sursee;
Kurhotel Sonnmatt, Luzern; Planteam S AG, Luzern;
Mobility, Luzern; NSN Medical AG, Meggen; Renggli
AG, Sursee und Schötz; Truvag Treuhand AG, Sursee, Luzern, Reiden und Willisau; Zeit AG, Sursee.
GEWERBE LUZERN, Oktober 2014
12
rer Kinder an – und das jedes Jahr aufs Neue.
«Diese Flexibilität am Arbeitsplatz ist für mich unbezahlbar.»
Zwölf KMU machen mit
«Als Familienunternehmen ist es uns ein wichtiges Anliegen, auch Müttern und Vätern attraktive
Arbeitsbedingungen zu bieten», sagt Alain Balthasar. Dazu gehöre die Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten – aber nicht nur. Um herauszufinden, wo
sein Unternehmen diesbezüglich steht, hat sich
Balthasar dazu entschieden, einen Familienfreundlichkeits-Check durchzuführen. Dieser
wurde im Herbst 2012 von der Fachstelle Gesellschaftsfragen Kanton Luzern ausgeschrieben und
ist das Herzstück eines 3-jährigen Projekts zur Förderung familienfreundlicher Rahmenbedingungen in Unternehmen. Gibt es flexible Arbeitszeitmodelle? Werden Mitarbeitende mit Betreuungspflichten unterstützt? Werden Teilzeitkräfte
gleichermassen wie Vollzeitbeschäftigte gefördert?
Diesen und anderen Fragen stellten sich in den
vergangenen Monaten zwölf Luzerner KMU.
Check liefert Standortbestimmung
«Die Unternehmen führten mit Unterstützung
der Fachstelle UND eine Standortbestimmung
durch, erhielten Vorschläge für Massnahmen und
werden nun bei der konkreten Planung und Umsetzung familienfreundlicher Rahmenbedingungen beratend unterstützt», erklärt Maria Pilotto
von der Fachstelle Gesellschaftsfragen. «Wir zeigen den Unternehmen ihre Stärken und vorhandenes Verbesserungspotenzial auf», erklärt
UND-Geschäftsleiter Daniel Huber. «Wir fanden
im Nu zwölf Luzerner Firmen, die sich bereit erklärten, am Familienfreundlichkeits-Check teilzunehmen. Das zeigt, dass die Unternehmen die
Bedeutung des Themas erkannt haben.» Unter
den teilnehmenden Unternehmen befinden sich
auch verschiedene Mitglieder des Kantonalen Gewerbeverbandes (siehe Kasten).
Keine kurzfristigen Einsatzpläne mehr
Dank des Checks konnte die Balthasar + Co. AG
in den vergangenen Monaten mehrere konkrete
Massnahmen in Angriff nehmen oder sogar
schon umsetzen: Eine davon betrifft die Einsatzpläne der Produktionsmitarbeitenden, die immerhin rund einen Drittel der Belegschaft ausmachen. «Bisher haben wir die Einsatzpläne relativ kurzfristig herausgegeben», erklärt Monika
Henseler, Leiterin Personal bei Balthasar. «Wir
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Arbeitgeberpolitik
Für Corinne Fischer (links), VR-Präsidentin des Weinhändlers Bataillard in Rothenburg, «ist es Gold wert, auf gute und
loyale Mitarbeitende zählen zu können».
(Bild Daniel Schriber)
spürten jedoch, dass bei den Mitarbeitenden ein
echtes Bedürfnis bestand, diesen Punkt zu korrigieren.» Gesagt, getan. Seit einiger Zeit erhalten
die Mitarbeitenden ihren Einsatzplan zwei Wochen im Voraus und können so längerfristiger
planen. «Diese Massnahme kostet wenig und
bringt viel», so Henseler. Die frühzeitige Information erleichtere den Mitarbeitenden die Koordination zwischen Beruf und Familie. Bei einer
weiteren Massnahme geht es um die Betreuung
pflegebedürftiger Angehöriger. In Zukunft erhalten sämtliche Balthasar-Mitarbeitenden jährlich
bis zu drei Tage für die Angehörigenpflege als bezahlte Freitage gewährleistet.
Steigendes Teilzeitbedürfnis
Auch die Firma Bataillard & Cie AG aus Rothenburg hat am Familienfreundlichkeits-Check teilgenommen. Die Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten, wird beim Rothenburger Traditionsunternehmen ebenfalls ganz gross geschrieben. «Für
mich als Unternehmerin ist es Gold wert, auf
gute, loyale und langjährige Mitarbeitende zählen zu können», erklärt Verwaltungsratspräsidentin Corinne Fischer. Das Unternehmen versuche deshalb, möglichst flexibel auf das steigende Teilzeitbedürfnis der Mitarbeitenden
einzugehen.
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13
Kleiner Aufwand, grosse Wirkung
Wie ein weiteres Beispiel der Renggli AG aus Sursee zeigt, sind es manchmal ganz simple Massnahmen, mit denen sich eine grosse Wirkung erzielen lässt – zum Beispiel beim Thema Kinderbetreuung. «Zwar können wir unseren Mitarbeitenden keine eigenen Krippenplätze anbieten,
wir können sie aber auf bestehende Angebote in
der Region aufmerksam machen», erklärt Gabriela Bischoff vom Personalwesen. Deshalb hat
die Renggli AG auf ihrem Intranet den Link
www.kinderbetreuung.lu.ch aufgeschaltet. Dort
werden interessierte Eltern bei der Suche nach einem geeigneten Betreuungsplatz für ihre Kinder
unterstützt. «Das Angebot wird rege genutzt»,
sagt Bischoff.
Text Daniel Schriber
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Politik
Universitätsgesetz
«Müssen Sorge tragen
zu unserem Nachwuchs»
Am 30. November entscheiden die Stimmberechtigten des Kantons Luzern über das revidierte Universitätsgesetz. Das Luzerner
Gewerbe würde von einem Ja und der damit verbundenen Gründung einer Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der Uni
Luzern profitieren. Davon ist auch Reto Sieber, Mitinhaber der
Siga in Ruswil, fest überzeugt.
Reto Sieber, warum braucht es an der Uni
Luzern eine Wirtschaftsfakultät?
Ganz einfach. 750 Maturanden aus dem Kanton Luzern und 450 aus der übrigen Zentralschweiz haben
sich – trotz ausgezeichnetem einheimischem Fachhochschulangebot – dafür entschieden, in Zürich
oder St. Gallen Wirtschaft zu studieren. Die wenigsten von ihnen kehren nach ihrem Studium zurück.
Die Luzerner Wirtschaft verliert dadurch laufend
Nachwuchstalente in einer Zeit, wo sich der Kampf
um Talente wegen der demografischen Entwicklung
und der Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative massiv verstärkt hat. Die mit unserem Steuergeld an den Gymnasien in Luzern, Beromünster,
Willisau und Schüpfheim ausgebildeten Talente gilt
es unbedingt im Kanton Luzern zu halten.
Wie wollen Sie die Talente hier behalten?
Nach dem Prinzip: Kein Abschluss ohne Anschluss.
Den Anschluss an die Berufsausbildung ermöglicht via BM die Hochschule Luzern. Den Anschluss für Gymnasiasten, die an einer Uni Wirtschaft studieren wollen, bildet neu die Wirt-
schaftsfakultät der Uni Luzern. Dazu müssen wir
den Studierenden etwas Einzigartiges bieten. Deshalb engagieren sich erfolgreiche Unternehmer
als Mentoren für unseren Nachwuchs. Im Masterlehrgang «Unternehmertum» werden je fünf Studenten von einem erfahrenen KMU-Chef regelmässig betreut. Das erleichtert den Studenten den
Einstieg in ein KMU und der Luzerner Wirtschaft,
KMU-tauglichen Nachwuchs zu rekrutieren.
Bräuchte es in Luzern nicht auch Mediziner, Ingenieure und Informatiker?
Natürlich braucht es die. Tatsache ist aber, dass
die Mediziner aufgrund der Arbeitsbedingungen
und des Numerus Clausus fehlen. Für ein Ingenieurstudium gibt es ebenfalls zu wenig Studierende, da Sprachen bei den Schülern populärer
sind als Mathematik. Und um den Mangel an Informatikern zu entschärfen, baut die Hochschule
zurzeit ein neues Departement im Kanton Zug.
Wie wird die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät finanziert?
Die Gewerbe-Treuhand hat den Businessplan
geprüft und bestätigt, dass sich die Wirtschaftsfakultät nach dem Aufbau kostendeckend finanzieren kann, nämlich aus Beiträgen der Herkunftskantone der Studierenden, den Studiengebühren sowie des Nationalfonds für die
Forschung. Vom Kanton erhält die neue Fakultät
kein zusätzliches Geld. Dieser entrichtet lediglich jene Beiträge für seine Studierenden, die er
heute an andere Universitätskantone überweist.
Die Anschubfinanzierung von vier Millionen
Franken für den Aufbau der Fakultät wird ausschliesslich von Firmen und Privaten finanziert.
Die neue Wirtschaftsfakultät ist für den Kanton
Luzern kostenneutral. Das heisst: Es gibt keine
Mehrbelastung für den Steuerzahler.
Wie profitieren Gewerbe und Kanton von
der neuen Wirtschaftsfakultät?
Die Luzerner Wirtschaft benötigt laufend Nachwuchstalente von Uni und Hochschule. Das Gewerbe andererseits ist auf erfolgreiche mittlere
Unternehmen als Kunden angewiesen. Unser
Kanton profitiert von einer florierenden Wirtschaft mit sicheren Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen. Ich bin überzeugt: Ein Ja am 30. November trägt dazu bei, dass viele der 750 Talente
dem Kanton Luzern erhalten bleiben.
Neues Universitätsgesetz des Kantons Luzern: Reto Sieber, Mitinhaber der Siga in
Ruswil, kämpft mit Herzblut für ein Ja an der Urne.
(Bild Daniel Schwab)
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Interview Alex Piazza
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Brief aus Bern
Ecopop-Initiative
Kein taugliches Mittel
gegen Zuwanderung
Felix Müri
SVP-Nationalrat,
Emmenbrücke
Keine Frage: Die Ecopop-Initiative nimmt ein wichtiges Anliegen auf. Und sie ist
Ausdruck der grossen Sorge innerhalb der Bevölkerung gegenüber der masslosen
Einwanderung in unser Land. Aber: Die Initiative schiesst weit übers Ziel hinaus.
Sie verknüpft eine starre und rein quantitative Begrenzung der Zuwanderung mit
dem Einsatz von 10 Prozent der Gelder der Entwicklungszusammenarbeit für die
Familienplanung in den Entwicklungsländern. Ich sage: Es kann nicht Aufgabe
der Schweiz sein, in anderen Ländern Familienplanung zu betreiben und entsprechende Massnahmen umzusetzen. Was soll jedes Jahr mit einer dreistelligen
Millionensumme aus Schweizer Steuergeldern bezahlt werden? Kondome in
Kambodscha? Anti-Baby-Pillen in Äthiopien? Unterbindungen in der Mongolei?
Einverstanden: Perspektivenlosigkeit als Folge fehlender Lebens- und Existenzgrundlagen oder als Folge von Armut und Unterentwicklung ist sicher einer der
Hauptgründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Wenn man die Auswanderung aus den Entwicklungsländern als Folge der steigenden Armut stoppen
will, muss man deshalb zuerst bei der Familienplanung und bei der Bildung
ansetzen. Eine Illusion ist es aber zu glauben, wie das die Ecopop-Initianten tun,
dass es die kleine Schweiz in der Hand hat, das globale Bevölkerungswachstum
durch die Förderung einer freiwilligen Familienplanung wirksam zu steuern. Die
Ecopop-Initiative anzunehmen hiesse konkret, den Zuwanderungssaldo von derzeit rund 80’000 Personen pro Jahr ohne Übergangsfristen auf 16’000 Personen
zu reduzieren. Es liegt auf der Hand, dass eine derart rasche und tiefgreifende
Reduktion der Zuwanderung für die Schweiz in verschiedenster Hinsicht nicht
verkraftbar wäre. Ich denke einerseits an die verheerenden Folgen dieser brüsken
Zulassungsbegrenzung für unsere Unternehmen, andererseits an die praktischen
Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Initiative. Gerade die kürzliche Annahme
der Zweitwohnungs-Initiative hat uns deutlich vor Augen geführt, wohin verlockende, aber kaum realisierbare Zielsetzungen führen können.
Übrigens: Für einen derart brüsken Stopp der Zuwanderung besteht seit der
Annahme der Volksinitiative «gegen die Masseneinwanderung» auch keine Veranlassung mehr. Volk und Stände haben mit der Initiative den Bundesrat beauftragt, eine wirksame Steuerung der Zuwanderung anzugehen. Wichtig und dringend ist es nun, rasch die Umsetzung der neuen Verfassungsbestimmung
sicherzustellen.
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Impressionen
23. September 2014
Zentralschweizer
Neuunternehmer-Preis
Die Jury: Thomas Gasser von der gleichnamigen Felstechnik AG in Lungern, Rechtsanwältin Doris Russi Schurter und Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger aus Romoos.
Roland Vonarburg (rechts), Präsident des Gewerbeverbands, mit seinem Vorgänger Ruedy Scheidegger.
Nationalräte unter sich: Leo Müller (CVP, Ruswil) und
Albert Vitali (FDP, Oberkirch).
Mit ihrer Holz & Funktion AG nominiert: Flavia Kaufmann
und Bruno Trösch aus Wauwil.
Susann Schmid von Schmid Parkett in Alpnach und Alex
Piazza von der Apimedia AG in Adligenswil.
Die Gewinner von 2005: Adrian und Simona Scheiber
von der Scheiber Metall- und Stahlbau GmbH in Ettiswil.
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Impressionen
Jörg Kaufmann, Leiter Dienststelle Finanzen beim Kanton Luzern, und Bruno Kunz,
Leiter D4 Business Village in Root.
Daniel Portmann vom ITZ in Horw und Paul Richli, Rektor
der Universität Luzern.
Margrit Odermatt, Bäckerei Odermatt in Luzern, mit Ruth
Camenzind, Fuss-Orthopädie in Küssnacht.
Der letzte und der erste Zentralschweizer Neuunternehmer: Patrick Meier von Texpress
in Emmenbrücke und Urs Stalder von Montalpina in Luzern.
Gruppenbild nach der Preisverleihung: Die Vertreter der fünf nominierten Unternehmen mit dem neuen Preisträger Marcelin Draenert (Mitte, mit
Check) von der boneArtis AG.
(Bilder Daniel Schwab)
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Rückblick
Wirtschaftspodium Sempachersee
«Die Qualität muss stets
im Vordergrund stehen»
Am 23. September fand im Granolissimo in Sursee zum zweiten
Mal in Folge das Wirtschaftspodium Sempachersee statt. Organisiert wurde der Anlass von der Kreativagentur Büro Troxler mit
Sitz in Sursee und Luzern. Nach dem Thema Innovation stand
heuer die Raumentwicklung in der Region Sempachersee im
Zentrum der fachkundigen Diskussionen.
Im September 2013 fand auf Initiative des Büro
Troxler das erste Wirtschaftspodium Sempachersee
zum Thema «Innovation als unternehmerische
Herausforderung» statt. Im Granolissimo in Sursee
trafen sich damals 67 Vertreter aus Wirtschaft und
Politik zum fachkundigen Austausch. Zur zweiten
Ausgabe des Wirtschaftspodiums vom 23. September dieses Jahres kamen sogar rund 120 Personen. «Offenbar bewegt das Thema Raumentwicklung die Menschen aus dieser Region», sagte
der Organisator des Anlasses, Andreas Troxler von
der gleichnamigen Kreativagentur in Sursee. Das
Podium bietet eine Plattform für den regionalen
Wissenstransfer, den Austausch und die Kontaktpflege. Im Mittelpunkt steht dabei immer ein wirtschaftspolitisch relevantes Thema, das durch ausgewählte Referenten aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird.
Dynamisches Wachstum erwartet
Die Region Sempachersee hat in der Vergangenheit
ein dynamisches Wachstum erfahren und wird
auch in Zukunft weiter wachsen. Gemäss Studien
soll die Bevölkerungszahl im Jahr 2030 um 25 Prozent zunehmen. Auf der anderen Seite spürt die Region auch die Kehrseite der Medaille: Verkehrsüberlastung, Lärmbelastung und Baulandmangel.
Das Wirtschaftspodium Sempachersee widmete
sich diesem Thema, das von vier unterschiedlichen Akteuren belichtet wurde. Neben Beat Leu,
Stadtpräsident von Sursee, und Beat Lichtsteiner
vom RET Sursee-Mittelland brachte Lukas Bühlmann als Direktor der Schweizerischen Vereinigung für Landesplanung die nötige Distanz und
Aussensicht mit. «Raumplanung ist ein sehr emotionales Thema. Das Thema Verdichtung braucht
dementsprechend einen intensiven Diskurs mit
Behörden und Bevölkerung.»
Planung hat Einfluss auf Grundstückwert
Der wirtschaftlichen Perspektive widmete sich
Thomas Häfliger. Er zeigte anhand des Autobahnzubringers Rothenburg auf, dass die Planung
einen unmittelbaren Einfluss auf den Wert eines
Grundstücks hat. «Der Wert des Bodens einer Region, einer Gemeinde, eines Quartiers und eines
Grundstücks wird fast zu 100 Prozent durch Planung und die dadurch ermöglichte Nutzung definiert», meinte der Vorsitzende der Geschäftsleitung und Mitinhaber der Redinvest Immobilien AG in Sursee. Geleitet und moderiert wurde
die Veranstaltung von Roger Brunner, seines Zeichens Vorstandsmitglied des Vereins Plattform
Gemeinde-/Stadt-/Regionalentwicklung. Er führte
gekonnt und kompetent durch den Abend.
Qualität muss im Vordergrund stehen
Bei der offenen Diskussionsrunde im Anschluss
bot sich den Anwesenden die Gelegenheit, das
Thema nochmals intensiv zu beleuchten. Einig
war man sich am Schluss, dass trotz des vorgegebenen kantonalen Wachstumsziels in der Region, der Faktor Qualität immer im Vordergrund
stehen sollte. Bei der abschliessdenden Weindegustation wurde rege weiter diskutiert. Reto
Vonarburg vom Weinbau am Tannberg präsentierte seine Produkte.
Text Marcel Arnold
Initiant und Organisator Andreas Troxler (rechts) von der gleichnamigen Kreativagentur
durfte am Wirtschaftspodium in Sursee rund 120 Teilnehmer begrüssen.
(Bild pd)
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Rückblick
21. Zentralschweizer Neuunternehmer-Preis
Mit künstlichen Augen
zum Titelgewinn
Seit 1994 verleiht die Gewerbe-Treuhand AG jährlich den Zentralschweizer Neuunternehmer-Preis an ein innovatives und
erfolgreiches Unternehmen aus der Region. Diesjähriger Preisträger ist die Firma boneArtis aus Brunnen, die unter anderem
revolutionäre Augenimplantate herstellt und vertreibt. Am
23. September fand in Luzern die feierliche Verleihung statt.
schauen wir weiter …», sagte der 33-jährige Draenert vor dem 200-köpfigen Publikum mit teils illustren Gästen aus Wirtschaft und Politik. Die
Firma aus Brunnen setzte sich übrigens gegen
vier weitere nominierte Firmen durch: die Elektro Wäspi AG aus Kriens, die Holz & Funktion AG
aus Wauwil, die Innovational AG aus Luzern und
die purEco LED AG aus Alpnach.
Die Spannung war gross, der anschliessende Jubel riesig, als Jurypräsident Ruedi Lustenberger im
Forum der Messe Luzern den Zentralschweizer
Neuunternehmer 2014 verkündete. Die Firma boneArtis AG mit Sitz in Brunnen produziert und
vertreibt Knochenersatzmaterialien und Keramiken für den Einsatz in der Human- und Tiermedizin. Das 12-köpfige Familienunternehmen kooperiert in den Bereichen Augenimplantate und
Gelenkrekonstruktionen mit Weltmarktführern.
Das Spezielle: Die boneArtis AG hat ein neuartiges Keramik-Spritzgussverfahren entwickelt und
produziert erstmals künstliche Augen, die sich
simultan zum natürlichen Auge bewegen.
Mut und Risikobereitschaft
Bevor das Geheimnis gelüftet wurde, richtete der
neue Direktor des Kantonalen Gewerbeverbandes, Gaudenz Zemp, einige Worte an die Versammelten. Er sprach von Mut und Risikobereitschaft, zwei für die Wirtschaft wichtige Begriffe.
Mut sei nicht zu verwechseln mit Tollkühnheit
und Selbstüberschätzung. «Ein erfolgreicher Unternehmer weiss genau, welche Ziele für seine
Firma realistisch sind», so Zemp. Im Gegensatz
dazu sei Übermut hautptverantwortlich dafür,
dass viele Neuunternehmungen nach vier bis
fünf Jahren wieder aufgelöst werden. Der Begriff
Risiko komme aus dem Griechischen und bedeutet Klippe. Zemp: «Risikobereitschaft heisst
aber nicht, Augen zu und hinunterspringen, sondern die Gefahr bewusst wahrnehmen, sie im
Griff haben und genau deshalb nicht abstürzen.»
Zum Schluss hielt Zemp fest, dass der Gewerbeverband den neuen Unternehmungen sehr nahe
stehe und sie bei ihren Vorhaben jederzeit unterstütze. «Wir helfen ihnen, auf ihrem Weg Fahrt
aufzunehmen, indem wir uns um optimale Rahmenbedingungen bemühen.»
10’000 Franken für den Sieger
Firmeninhaber Marcelin Draenert durfte aus den
Händen von Bruno Käch, CEO des Preisstifters
Gewerbe-Treuhand AG, den Siegercheck in der
Höhe von 10’000 Franken entgegennehmen.
«Mit dem Geld werde ich erst mal meine Eltern,
die mich auch heute noch tatkräftig unterstützen,
zu einem feinen Essen einladen. Und dann
20’000 Kilometer nach Ulan Bator
Durch den Abend führte wie gewohnt der ehemalige Fernsehmann Simon Kopp. Im Unterhaltungsteil interviewte er Jérôme Rüfenacht, Steuerexperte bei der Gewerbe-Treuhand. Zusammen
mit seiner Frau Samra nahm Rüfenacht an der
diesjährigen Mongol-Rallye teil und fuhr mit seinem 55 PS starken Suzuki 20'000 Kilometer weit
von London nach Ulan Bator, der Hauptstadt der
Mongolei. Rüfenacht berichtete von mühsamen
Diskussionen mit Behörden, schwerwiegenden
Autopannen und fast unendlichen Fahrten durch
karges Niemandsland. Ziel der beiden Luzerner
Teilnehmer war es, Geld zu sammeln für einen
Kita-Notfallplatz für Kinder von krebskranken Eltern, ein aktuelles Projekt der Krebsliga Zentralschweiz.
Das Siegerfoto: Marcelin Draenert (rechts), zusammen mit Bruno Käch, Geschäftsführer
des Preisstifters Gewerbe-Treuhand AG in Luzern.
(Bild Daniel Schwab)
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Text Daniel Schwab
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Ratgeber
42-Stunden-Woche
Soll-Arbeitszeit 2015
Ein Beispiel für den Kanton Luzern
Monat
Tage
Januar
22
184.80
Februar
20
168.00
168.00
März
22
184.80
184.80
April
22
184.80
Fr,
Mai
21
176.40
Juni
22
184.80
Juli
23
193.20
193.20
August
21
176.40
176.40
September
22
184.80
184.80
Oktober
22
184.80
184.80
November
21
176.40
176.40
Dezember
23
261
Bruttostunden
193.20
Gesetzliche Feiertage
Do, 01.01. Neujahr
Sollarbeitszeit
– 8.40
176.40
– 8.40
176.40
Do, 14.05. Auffahrt
– 8.40
168.00
Do, 04.06. Fronleichnam
– 8.40
176.40
Di,
Fr,
03.04. Karfreitag
08.12. Mariä Empfängnis
25.12. Weihnachtstag
2192.40
– 8.40
– 8.40
– 50.40
176.40
2142.00
Die Tabelle der Soll-Arbeitszeit 2015 für den Kanton Luzern beruht auf der Basis 42-Stunden-Woche.
Speziell zu berücksichtigen sind die regionalen und branchenspezifischen Gesamtarbeitsverträge.
Weitere Informationen erhalten Sie unter der Adresse www.wira.lu.ch.
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Inserenten informieren
Erfinder setzt auf Adlatus-Berater
Sigi Eggenberger. Er ist Ingenieur
mit Spezialwissen in Patentrecherchen und Patentierung.
Die erste Erfindung war ein innovatives Bedienelement am Steuerrad eines Autos. Das zweite war
ein Verfahren zum Auffinden vermisster Objekte mit einem kommunikationsfähigen Chip und das
dritte eine Diebstahlschutzvorrichtung, wiederum basierend auf
einem ähnlichen Chip.
Was braucht es bis zur Patentanmeldung? Sigi Eggenberger zählt
auf: Recherchieren im Internet
und in der Patentliteratur, vorhandene Patente studieren, die
Erfindung verstehen. Wenn feststeht, dass sie patentwürdig ist, Figuren zeichnen und die Patentschrift erstellen.
Daniel Hänggi ist ein eifriger
Erfinder. Zur Patentierung einer neuen Erfindung suchte er
professionelle Unterstützung.
Und er fand sie bei Adlatus.
Der 45-jährige Daniel Hänggi ist
selbstständiger Unternehmer in
Zug mit vielen Ideen: ein echter
«Daniel Düsentrieb». Ein neues
Produkt erfinden allein genüge
nicht, sagt er, man müsse diese
Idee mit eigenen Mitteln auf die
Realisierbarkeit prüfen und die
Marktchancen abklären.
Eine besondere Knacknuss ist die
Patentierung. Allein die Patentschrift kann schnell einmal 10 000
Franken kosten, wie er bei einer
ersten Erkundigung bei Patentanwälten erfahren hat. Vom Patentanwalt werde aber das Vorliegen einer Patentrecherche oder
auch ein fixfertiger Prototyp erwartet, bevor er überhaupt aktiv
werde.
Dies wollte sich Erfinder Hänggi
nicht leisten. Er entsann sich eines
alten Kontaktes mit Adlatus, der
Vereinigung ehemaliger Führungsleute, die ihre Beratungen
gegen sehr moderate Honorare
anbieten. Er erkundigte sich nach
Erfinder Daniel Hänggi (im Hintergrund) mit Adlatus-Berater Sigi Eggenberger bei einer Patentrecherche.
einem Patentexperten. AdlatusObmann Theo Baur vermittelte
ihm noch am gleichen Tag Sigi Eggenberger. «Wir trafen uns zu einem Kaffee. Der erste Kontakt
mit Adlatus ist jeweils kostenlos»,
erzählt Hänggi.
«An einem zweiten Treffen haben wir die Details festgelegt, wie
bis wann die Patentschrift fertig
gestellt sein soll, oder welchen
Umfang sie haben wird.» Nach
drei Monaten gemeinsamer Arbeit lag die Patentschrift vor. Es ist
nicht bei der einen Patentschrift
geblieben. «Ich habe ihm nun
schon die dritte Patentschrift pfannenfertig geschrieben», erzählt
Daniel Hänggi ist im Gespräch voll
des Lobes: Er könne Dinge realisieren, die er ohne Adlatus vielleicht nicht ausgeführt hätte. «Ich
kann Adlatus nur empfehlen»,
sagt er, «all jenen, die einen motivierten Partner suchen, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen.»
Nähere Informationen:
www.adlatus-zs.ch
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Mit den Tagen der offenen Tür
zum Wohnherbst 2014 vom
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Oktober, lädt das Einrichtungshaus Ulrich in Sursee zur
freien Besichtigung ein. Viele
Neuheiten sowie interessante
Infos aus dem Wohnbereich
werden angeboten. Ein interessanter Rundgang mit kulinarischen und musikalischen
Höhepunkten wartet auf die
Besucher. Zudem profitieren
die Kunden von Sonderkonditionen während der Herbstschau.
Neue Wohnwelten entdecken
Die Herbsttage werden kürzer und
gerne richtet man sich zu Hause in
den eigenen vier Wänden wieder
gemütlich ein. Zur Inspiration von
Einrichtungsideen bieten die «Tage
der offenen Tür» bei ulrich eine
willkommene Gelegenheit, die
geplanten Einrichtungswünsche
umzusetzen. Auf einer Ausstellungsfläche von 7000 m2 präsentiert ulrich die neusten Wohntrends in den Einrichtungsbereichen, Wohnen, Essen, Schlafen,
Jugend und Heimbüro. Mit den
GEWERBE LUZERN, Oktober 2014
dazupassenden Vorhängen aus
dem hauseigenen Nähatelier wird
das Wohnen bei ulrich zum perfekten Erlebnis.
Hersteller-Demos
Auf der Ausstellungsfläche vom
Markenmöbelhersteller «Hülsta»
wird den Besuchern eine 3D-Planung life vorgestellt. Damit kann
sich der Kunde visuell vorstellen,
wie sein Wohn- oder Schlafzimmer
dreidimensional mit der geplanten
Möblierung aussieht. Mit dem demonstrativen Schau-Tuften zeigt
die Schweizer Teppichmanufaktur Karmis wie moderne exklusive
Design-Teppiche aus Wolle oder
Leinen hergestellt werden.
Kulinarische und musikalische Höhepunkte
Köstliche Herbst-Spezialitäten vom
Seminarhotel Sempachersee mit
Das formal beschwingte Sofa «JO» aus der Kollektion Brühl ist ein
Ausdruck für aussergewöhnliches Wohnen. Zu besichtigen anlässlich der
Herbstschau bei ulrich Erlebnis Wohnen in Sursee.
22
einem feinen Getränk laden gratis im Festzelt zum Verweilen ein.
Für die musikalische Unterhaltung
mit songs around the world sorgt
die Musikband «Tutti paletti» und
für die Kinder steht «Spiel und
Spass» im betreuten Kinderparadies auf dem Programm.
Herbst-Aktionswochen 2014
Bis zum 8. November 2014 profitieren die Kunden beim Kauf ab
Fr. 2000.– von einer zusätzlichen
Herbstprämie von Fr. 200.–. Dies
nebst einem Rabatt von 10 Prozent, ausgenommen einige Marken- und Nettoartikel, inkl. fachkundiger Beratung, Lieferung und
Montage. Zudem entsorgt ulrich
während der Herbst-Aktionswochen die alten Möbel gratis.
ulrich
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Kottenstrasse 2
6210 Sursee
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Kurzmeldungen
Holzbau Plus
Zwei Luzerner Zimmereien
erhalten Qualitätslabel
Holzbau Plus ist das Gütesiegel der
Holzbaubranche. Diese Auszeichnung erhalten Firmen, die aktiv
eine erfolgs- und mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur umsetzen. Fünf Betriebe, darunter auch
die Dubach Holzbau AG aus Hüswil
und die Haupt AG aus Ruswil, wurden am 5. September im Rahmen
des Jahresanlasses der Holzbaubranche in Lugano mit dem Qualitätslabel ausgezeichnet. Stefan Dubach, Geschäftsführer der Dubach
Holzbau AG, widmet den Award
seinen Mitarbeitenden, die ihn sich
mit grossem Engagement verdient
hätten. Beat Haupt, Geschäftsfüh-
rer der Haupt AG, sieht in der Auszeichnung aber auch eine Verpflichtung: «Wir müssen nun alles
daran setzen, dass wir die Anforderungen auch in Zukunft erfüllen.»
Die Idee eines eigenen Qualitätslabels innerhalb der Holzbaubranche entstand bereits 2005 bei der
Entwicklung des Gesamtarbeitsvertrages Holzbau. Die Zahl der ausgezeichneten Unternehmen nimmt
stetig zu. Seit 2011 durchliefen
schweizweit nicht weniger als 28
Betriebe erfolgreich das mehrstufige Qualifizierungsverfahren.
pd
Beat Haupt (links) erhält den Award aus den Händen von Hans Rupli,
Präsident Holzbau Schweiz.
(Bild pd)
CKW Conex
CKW Conex holt Podestplatz
beim Swiss Arbeitgeber Award
Freuen sich über den 2. Rang am Swiss Arbeitgeber Award: Ueli Felder
und Enrique Núñez von der CKW Conex.
(Bild pd)
Der Swiss Arbeitgeber Award prämiert jährlich die besten Arbeitgeber
der Schweiz ab einer Grösse von 50
Mitarbeitenden. Grundlage bildet
eine anonyme Befragung, bei der die
Mitarbeitenden zentrale Fragen zu
Arbeitssituation und Arbeitsumfeld
beantworten. Bei der diesjährigen
Verleihung vom 17. September erzielte die CKW Conex AG aus Luzern in der Kategorie 250 bis 999
Mitarbeitende den zweiten Rang.
Ueli Felder, Vorsitzender der Geschäftsleitung, freut sich über das
herausragende Resultat: «Zu den
besten Arbeitgebern des Landes zu
gehören, bedeutet uns viel. Es ist
schön zu wissen, dass unsere Mitarbeitenden gern bei uns arbeiten und
uns als Arbeitgeber in ihrem Umfeld weiterempfehlen.» Felder legt
grossen Wert auf ein positives Arbeitsklima. «Es sind die Mitarbeitenden, die den Motor des Unternehmens tagtäglich am Laufen halten. Deshalb unterstützen wir sie bei
der Aus- und Weiterbildung und
pflegen gemeinsame Werte.» Insgesamt beteiligten sich an der Befragung 35’301 Mitarbeitende aus 140
Unternehmen unterschiedlichster
Branchen.
pd
IHZ
Geistlich Pharma aus Wolhusen gewinnt
Zentralschweizer Innovationspreis
Der Zentralschweizer Innovationspreis, der von der Industrie- und
Handelskammer Zentralschweiz
(IHZ) jährlich verliehen wird, geht
in diesem Jahr an die Geistlich
Pharma AG mit Sitz in Root und
Wolhusen. Das Unternehmen entwickelte zwei Pionierprodukte, die
in der Lage sind, freiliegende Wurzeloberflächen zu decken, mehr
festes Zahnfleisch vom Körper produzieren zu lassen und Hohlräume
nach einer Zahnentnahme zu füllen. Der Patient profitiert zudem
von einer kürzeren Operationsdauer und geringerem KomplikaGEWERBE LUZERN, Oktober 2014
tionsrisiko. Um die optimale Anwendung der neuen Produkte zu
gewährleisten, setzte die Geistlich
Pharma AG in der Produktionsentwicklung sowie in der Vermarktungsphase auf die gemeinsame Erarbeitung klinischer Leitlinien und
auf sorgfältige Anwendungsschulungen. «Besonders beeindruckt
hat uns die hohe Innovationskraft
des Unternehmens als relativ kleiner Player in einem Markt von Giganten», sagte Jury-Präsident Werner Steinegger.
pd
Paul Note ist Geschäftsführer der Geistlich Pharma AG, dem diesjährigen Innovationspreisträger.
(Bild pd)
23
140008_Gewerbe_Luzern_Okt_2014.qxp 03.10.14 08:13 Seite 24
Inserenten informieren
Kompetenz-Center für Kyocera-Kopierer und Druck-Systeme neu in Sursee
Seit Längerem suchte die
KYOCERA Dokument Solutions Niederlassung Schweiz
ein kompetentes Bürofachgeschäft in der Region Sursee für Kopierer und DruckSysteme Kyocera. Die Firma
SIDLER AG SURSEE wurde von
den zahlreichen Bewerbungen ausgewählt und zum
Business-Partner Kyocera für
die Region Sursee auserwählt.
Den Fachhandels-Status BUSINESSPARTNER KYOCERA erhalten nur
Benedict Sidler
Geschäftsleitung
diese Bürofachgeschäfte, die ausweisen können, dass ihr Personal
in Bezug auf Kopierer und DruckSysteme in den Sparten technischer Service und kompetenter
Kundenberatung die hochgesteckten Ziele dieser Marke erfüllen.
Es ist nicht immer leicht, meint
Benedikt Sidler von der Sidler AG
Sursee, das Personal während der
Arbeitszeit an die verschiedenen
Weiterbildungen zu delegieren.
Als Fachgeschäft sind wir dies un-
HR. Stirnemann
Leiter Service-Technik
Thomas Schumacher
Service-Techniker
sern Kunden schuldig. Unser Reparatur-Center ist daher in der
Lage, Drucker und Kopierer dieser
Marke kompetent zu reparieren
oder zu warten. Die Firma Kyocera unterstützt nur solche ServiceCenter, die als Kyocera Business
Partner eingetragen sind. Kunden
haben dadurch den Vorteil, auch
nach dem Kauf dieser hochstehenden Kopier und Drucksystemen optimal betreut zu werden.
Unser Team freut sich, Sie bei einer Neuanschaffung oder Serviceleistung bedienen zu dürfen.
Bogdan Balcerzak
Service-Techniker
Weitere Infos unter
www.bürofachgeschäft.ch
SIDLER AG SURSEE
Badstrasse 1
6210 Sursee
Tel. 041 921 32 52
Beat Birrer
Berater Bürogeräte
Daniel Bucher
Büromöbel-Monteur
Verlässlicher Partner für KMU
wechsel. Die Herausforderungen
für KMU sind vielfältig und individuell. Doch egal, in welcher Lebensphase oder Situation sich ein
Unternehmen gerade befindet:
Mit dem richtigen Partner ist vieles leichter.
Philipp Müller
Leiter Finanzierungen
Firmenkunden Zentralschweiz
KMU und Banken sind für
einander wichtige Partner.
Dabei geht es um weit mehr
als nur um Geld.
Steigender Kostendruck, Zahlungsfristen, Liquidität oder ein
bevorstehender GenerationenGEWERBE LUZERN, Oktober 2014
Persönliche Beziehung als
A und O
«Wir sprechen die Sprache unserer
Kunden», sagt Philipp Müller, Leiter Finanzierungen Firmenkunden Luzern bei der Valiant Bank.
«Unsere Berater arbeiten vor Ort,
sind sehr gut vernetzt und kennen
die regionalen und lokalen Verhältnisse.» Auf eines kommt es
dabei besonders an: die persönliche Beziehung zwischen Unternehmer und Berater. «Letztlich
geht es um gegenseitiges Vertrauen, um Verlässlichkeit, und
zwar in guten wie auch weniger
guten Zeiten», weiss Philipp Müller. Vertrauen entsteht über Kontinuität. Deshalb legt Valiant Wert
darauf, dass Unternehmer möglichst immer denselben Berater
haben. So entstehen Beziehun-
gen, die oft über Jahre, manchmal
sogar über Jahrzehnte wachsen
und halten.
Lösungen von A bis Z
KMU liegen Valiant seit jeher am
Herzen. Das wird auch in Zukunft
so bleiben. Ob Kreditlimiten zur Finanzierung des Umlaufvermögens,
Investitionsdarlehen, Immobilienfinanzierungen, Garantien, Devisengeschäfte, Finanzierungen von
Nachfolgelösungen, Anlage- oder
Vorsorgelösungen sowie Zahlungsverkehr – Valiant unterstützt
KMU in allen Bereichen. Jederzeit. Und jederzeit persönlich.
Einlage und dauert bis zum 31.
Dezember 2014. Das Lila-Sparkonto ist somit vergleichbar mit einem Festgeld zu einem Topzins.
Und es überzeugt durch Flexibilität: Denn es braucht keine Mindesteinlage und es lassen sich
gestaffelt mehrere Beträge auf
das Sparkonto überweisen. Zusätzlich können Sparer pro Jahr bis
zu 10 000 Franken ihres Sparguthabens jederzeit und kostenlos
wieder von ihrem Konto wegnehmen. Per 1. Januar 2015 wird
das Konto automatisch in ein Sparkonto umgewandelt.
www.valiant.ch/lilasparkonto
So bleiben KMU flüssig
Valiant bietet für KMU individuelle
Cash-Management-Lösungen, abgestimmt auf die Anlagedauer
und die Verfügbarkeit. Zum Beispiel das Lila-Sparkonto. KMU, die
ihr Spargeld von einem anderen Finanzinstitut auf das Lila-Sparkonto
von Valiant transferieren, profitieren bis Ende 2014 von einem
Vorzugszins von 0,66 Prozent. Die
Verzinsung läuft ab dem Tag der
24
Valiant Bank AG
Pilatusstrasse 39
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Kurzmeldungen
Gewerbeverein Schötz
Eindrückliche Betriebsbesichtigung der
Wauwiler Champignons
Rund 60 Gewerbler des Gewerbevereins Schötz besichtigten am
Donnerstag, 18. September die
Wauwiler Champignons AG. Unter der Führung von Firmeninhaber Roland Vonarburg, Markus
Stutz und Urs Zihlmann erfolgte
ein Rundgang durch die Produktion. Dabei erfuhren die Teilnehmer, wie Champignons heranwachsen. Die frischen Pilze werden täglich mit eigenen Kühlfahrzeugen an die Kunden ausgeliefert. Die Rüstabfälle gelangen
in die benachbarte Axpo-Kompogasanlage. Mit weiteren organischen Abfällen von Gemeinden
und Industriebetrieben werden
die Materialien vergärt und so
entsteht Strom und Wärme. Der
Ökostrom wird ins Stromnetz gespiesen und die Abwärme via
Fernleitung zur Produktion von
Champignons genutzt. Mit einer
riesigen Photovoltaikanlage wird
zudem Strom für fast die Hälfte
des jährlichen Strombedarfs des
Unternehmens produziert. Nach
der Besichtigung wurden die Teilnehmer in der Kantine mit einem
köstlichen Champignongericht
verwöhnt.
pd
Roland Vonarburg gewährte den Schötzer Gewerblern einen Einblick in
seine Wauwiler Champignons AG.
(Bild Philipp Schmidli)
Gewerbe Schenkon
Windradbesichtigung und
Tontaubenschiessen mit Grillabend
Tony Schlüssel (rechts), Gewerbler aus Schenkon, versucht sich – unter
strenger Aufsicht – beim Tontaubenschiessen.
(Bild pd)
35 Mitglieder des Vereins Gewerbe Schenkon verbrachten
Ende August einen spannenden
Gewerbenachmittag im Entlebuch. Die erste Station befand
sich bei der Firma Windpower AG
der Familie Aregger in der Rengg.
Hier bekamen sie in einer filmischen Dokumentation im Zeitraffer aufgezeigt, wie die 1,4 Millionen Franken teure Windradanlage aufgerichtet wurde. Im
zweiten Teil des Programms
wurde beim Tontaubenschiessen
scharf geschossen. Dabei entpuppten sich einige Gewerbetreibende als echte Meisterschützen,
vor denen kein Rollhase und
keine Tontaube sicher waren. Unter fachkundiger Instruktion wurden die Teilnehmer auf die verschiedenen Disziplinen und das
korrekte Anvisieren vorbereitet.
Pro Disziplin gabs je fünf Schüsse.
Trotz der breiten Streuung der
Schrotschüsse war es nicht ganz
einfach, die künstlichen Hasen
und Tauben zu treffen. Als letztlich die besten Schützen auserkoren waren, liessen die Teilnehmer
den Abend bei Grilladen und
Wein ausklingen.
pd
Gewerbeverein Neuenkirch
Steigende Sozialausgaben:
Nichts zu machen?
Am 10. September organisierten
die Gewerbevereine Oberer Sempachersee, Neuenkirch und Nottwil erstmals einen gemeinsamen
Anlass. 20 Personen aus der Region folgten der Einladung in die
Räume der Atmoshaus AG in Sempach Station, einen der führenden Anbieter von individualisierbaren Eigenheimen. In einem ersten Teil brachte Inhaber Beat
Niederberger den Anwesenden
sein Unternehmen näher. Speziell
ist auch das Firmengebäude, ein
PLUS-Energie-Haus, das mehr
Energie produziert, als es selber
benötigt. Möglich machts ein intelligentes System mit Erdregister,
GEWERBE LUZERN, Oktober 2014
das die selbst erzeugte Energie so
gut speichert, dass es sogar für ein
zweites Haus reichen würde. Im
zweiten Teil zeigte Jim Wolanin,
Präsident der Sozialvorsteherkonferenz des Wahlkreises Sursee, mit
seinem Vortrag «Steigende Sozialausgaben – nichts zu machen?»,
dass soziale Sicherheit die Basis
für sozialen Frieden und eine erfolgreiche Wirtschaft ist. Wolanin, der in Neuenkirch für eine
erstaunliche Kostensenkung verantwortlich ist, machte zudem
deutlich, dass Einsparungen möglich und nötig sind.
pd
Jim Wolanin, Sozialvorsteher von Neuenkirch, ist überzeugt, dass Einsparungen im Sozialwesen möglich sind.
(Bild Daniel Schwab)
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Kurzmeldungen
IHZ
4. Zentralschweizer Wirtschaftsforum
auf dem Pilatus
Rund 230 Entscheidungsträger
aus Wirtschaft und Politik nahmen am 4. Zentralschweizer Wirtschaftsforum auf dem Pilatus teil.
Das diesjährige Hauptthema Mobilität ist wirtschaftspolitisch
höchst relevant, wie Felix Howald, Direktor der gastgebenden
Industrie- und Handelskammer
Zentralschweiz (IHZ) sagte. Im
Eingangsreferat rief David Bosshart vom Gottlieb Duttweiler Institut dazu auf, die Diskussionen
rund ums Thema Mobilität weniger ideologisch, sondern mehr resultatorientiert zu führen. Dies
nahmen sich die 26 Referenten in
den Workshops zu Herzen, was zu
packenden Dialogen zur Zukunft
des Gotthards, aber auch zu einem regen Erfahrungsaustausch
zu alltäglichen Problemen wie
Stau, Pendlerströmen und Mobilitätsverhalten führte. GoogleSchweiz-Chef Patrick Warnking
rief die Anwesenden auf, den
Konsumenten ins Zentrum jeglicher Innovation zu stellen, diesem einfach zu handhabende Lösungen zu bieten und den nötigen
Platz zu schaffen für eine «Fehlertolerantere Betriebskultur».
pd
Direktoren unter sich: Gaudenz Zemp (links) vom Gewerbeverband des
Kantons Luzern und Felix Howald von der IHZ.
(Bild Chiara Piazza)
VFI
Zum 20. Geburtstag umbenannt
in «ICT Berufsbildung Zentralschweiz»
VFI-Geschäftsführer Roger Erni präsentiert das neue Vereinslogo nach
dem Namenswechsel.
(Bild Lena Wimmer)
Den Verein zur Förderung der
ICT-Berufsbildung (VFI) gibts
nicht mehr. An der Feier zum 20jährigen Bestehen vom 23. September im Verkehrshaus informierte Geschäftsführer Roger Erni
die Öffentlichkeit über den Namenswechsel. Der VFI übernimmt
das CI/CD des nationalen Dachverbandes und heisst neu «ICT Berufsbildung
Zentralschweiz».
Auch in Zukunft führt der Verein
in Adligenswil überbetriebliche
Kurse für die Berufe Informatiker
EFZ, Mediamatiker EFZ und Informatikpraktiker EBA durch und
koordiniert den Bildungsauftrag
zwischen Betrieben und Berufsfachschulen. Kaum ein Berufsfeld
hat sich in den letzten 20 Jahren
so rasant entwickelt wie die Informatik-Branche. Dass diese Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, bestätigte auch Daniel
Schnyder. Der heute 35-jährige
Buttisholzer gehörte vor 20 Jahren
zu den ersten Informatik-Lernenden im Kanton. Unter den Gästen
waren auch Regierungsrat Reto
Wyss, VFI-Gründer Emil Widmer
sowie Andreas Kälin, Präsident
ICT Berufsbildung Schweiz.
pd
Gewerbeverein Willisau
Organisation der Willisauer Gewerbeausstellung läuft auf Hochtouren
Vom 6. bis 9. November findet in
der Festhalle Willisau die Willisauer Gewerbeausstellung 2014
statt. Der viertägige Grossanlass
steht unter dem Motto «WiGA
2.014» – in Anlehnung an das
neue Web 2.0, die jugendliche Generation des Internet. Ziel der Gewerbeausstellung ist es, die Besucher von der modernen Ausrichtung und der Innovationskraft der
Gewerbetreibenden aus der Region zu überzeugen. Bereits seit
einem Jahr sind sechs engagierte
Gewerbler daran, die Gewerbeausstellung zu organisieren. Das
OK um Präsident Bruno Bühler
(Elektro Peter Willisau AG) darf
GEWERBE LUZERN, Oktober 2014
auf erfahrene Kräfte zählen: Patrik Dahinden (Partner Treuhand
Willisau GmbH) kümmert sich
um die Finanzen, während Adrian
Scherrer (Schreinerei Scherrer) für
den Standbau verantwortlich ist.
Neu im Team sind Patrick Schnyder (Bieri Blachen), Zuständiger
für Infrastruktur und Sicherheit,
Fredy Fenk (Die Mobiliar), Vizepräsident und Verantwortlicher
für Personal und Rahmenprogramm, sowie Vanessa Kunz
(KunzEventTourWedding GmbH),
Fachfrau für Marketing und Sekretariat.
pd
Das Organisationskomitee der «WiGA 2.014» mit Präsident Bruno Bühler (Dritter von links).
(Bild pd)
27
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Inserenten informieren
F. Tobler AG Festorganisationen: Alles aus einer Hand – unsere Stärke und Ihr Vorteil
Als spezialisiertes Familienunternehmen in den Bereichen
Catering, Zeltbauten und Eventorganisationen liegt es uns und
unserem Team sehr am Herzen,
Ihren Anlass zum Erfolg zu führen. Unser Know-how aus der
gehobenen Hotellerie und Gastronomie sowie die dazu benötigten Einrichtungen und Infrastrukturen ermöglicht es
uns, Anlässe für bis zu 3500
Personen durchzuführen.
Gerne lernen wir Sie, Ihre Bedürfnisse und Wünsche vor Ort
kennen, um Ihnen dann ein für Sie
persönliches Konzept vorlegen zu
können. Wir unterbreiten Ihnen
überraschende – nicht nur kulinarische – Vorschläge, denn wir
verfügen über grosse Erfahrungen im Apéro-, Bankett- und Tagungsbereich. So geniessen Sie Ihren Event mit Ihren Gästen, und
wir sorgen diskret für einen perfekten Ablauf.
Ob Zelthallen für Grossanlässe,
Ausstellungen oder Themenzelte
für Firmenfeiern – wir beraten Sie
kompetent und legen Ihnen auch
hier die massgeschneiderte Lösung aus unserem Sortiment vor.
Bevorzugen Sie einen Eventraum,
eine Zelthalle oder Ihre eigenen
vier (Firmen-) Wände? Entführen
Sie Ihre Gäste ins Casino, in das Zelt
von 1001 Nacht oder in den Western Saloon! Der Erfolg ist Ihnen
garantiert.
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hin zu einem eidgenössischen Fest
die passende Ausstattung an. Mit
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Pensionskasseneinkäufe – ja, aber…
Freiwillige Einzahlungen in die Pensionskasse sind steuerlich interessant, insbesondere bei hohen Erwerbseinkommen und entsprechender Steuerprogression. Von
welchen Steuereffekten wird bei
PK-Einkäufen profitiert?
– Einkaufsbeträge dürfen vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden
– Das gesamte PK-Guthaben unterliegt nicht der Vermögenssteuer
– Zinserträge auf dem PK-Guthaben sind steuerfrei
– Kapitalauszahlungen sind zum
privilegierten Vorsorgetarif steuerbar, ungeachtet des übrigen
Einkommens
Voraussetzungen für
freiwillige PK-Einzahlungen
Damit freiwillig Kapital in die Pensionskasse einbezahlt werden kann,
muss eine Beitragslücke vorhanden sein. Auf dem Vorsorgeausweis ist dieser Betrag meistens zu
finden unter «Max. möglicher Einkauf von Beitragsjahren». An diesen
Betrag sind weitere Vorsorgegelder
aus der 2. Säule wie z.B. zusätzliche
BVG- oder Freizügigkeitsguthaben
anzurechnen. Sollte aufgrund der
Renditenberechnung eines
Einkaufsbetrag
Steuerersparnis
Einbezahltes Kapital netto
Berechnung keine Lücke mehr vorhanden sein, gibt es verschiedene
Möglichkeiten mit Lohn- und/oder
Vorsorgeplananpassungen solche
Beitragslücken zu generieren.
Weiter ist zu beachten, dass bis drei
Jahre vor dem ordentlichen Pensionsalter alle WEF-Bezüge (WohnEigentumsFörderung) vor einem
freiwilligen Einkauf zurückzubezahlen sind.
Sind alle quantitativen Voraussetzungen für eine freiwillige Einzahlung gegeben, sind auch qualitative Einflussfaktoren zu überprüfen.
Denn einfach davon auszugehen,
dass freiwillig einbezahlte Beiträge
im Todesfall dem Ehe- oder Lebenspartner zugutekommen, wäre
blauäugig.
Die nachfolgenden Fragen können
teilweise aus dem Vorsorgereglement beantwortet werden, vielfach sind aber detaillierte Abklärungen bei der Vorsorgeeinrichtung unumgänglich. Aufgrund unserer Erfahrung unterscheiden sich
die Pensionskassen in diesen Bereichen stark.
Es gibt Vorsorgeeinrichtungen, welche Einkaufssummen im Falle von
Tod oder Invalidität unfreiwillig
verrenten. Das heisst, dass Kapital-
Pensionskasseneinkaufs
30 000
10 500
Grenzsteuersatz 35%
19 500
Kapital nach 10 Jahren
34 815
Steuern auf Kapitalleistungen - 645
Ausbezahltes Kapital netto 34 170
Nettorendite pro Jahr
5.8%
GEWERBE LUZERN, Oktober 2014
1.5% pro Jahr
Sursee, verh./röm.-kath.
Qualitative Aspekte vor
einem Pensionskasseneinkauf
– Wie vertraue ich dem schweizerischen 3-Säulen-System,
insbesondere der 2. Säule?
– Wie solvent ist meine Pensionskasse (Deckungsgrad,
Sanierung)?
– Was passiert mit der Einkaufssumme bei Tod durch Krankheit oder Unfall? Kann der
Betrag in Kapitalform bezogen werden oder ist dieser
mindestens rentenbildend?
– Wie sieht die Situation im
Invaliditätsfall aus?
– Ab wann wird die Einkaufssumme verzinst und wann werden die Zinsen im Todes- oder
Invaliditätsfall ausbezahlt?
bezüge nicht mehr möglich sind.
Häufig sind die Vorsorgepläne so
ausgelegt, dass die Leistungen aufgrund des versicherten Lohnes ausbezahlt werden. Dies bedeutet,
dass die Hinterlassenen- oder Invaliditätsrente mit oder ohne Einkauf gleich hoch sind.
Weiter droht ein Kapitalverlust,
wenn die Pensionskasse in Schieflage gerät. Gründe für eine (Teil)Liquidation einer Vorsorgeeinrichtung können Konkurs, Restrukturierungen oder Entlassungen sein.
Ist in diesem Fall nur noch ein
Deckungsgrad von beispielsweise
85% vorhanden, werden die Freizügigkeitsleistungen der Austretenden um 15% gekürzt. Der Deckungsgrad verschlechtert sich auch,
wenn der technische Zinssatz gesenkt wird. Einige Pensionskassen
rechnen immer noch mit techni-
28
schen Zinssätzen von bis zu 4%.
Experten empfehlen, diesen kontinuierlich auf ein realistisches Niveau von 2.5% anzupassen.
Haben Sie bereits freiwillige Beiträge in Ihre 2. Säule einbezahlt
oder planen Sie solche? Gerne klären wir für Sie die Risiken ab und unterstützen Sie bei der Planung von
Kapitaleinkäufen oder -bezügen.
Fazit: Einkäufe sind anlagetechnisch attraktiv, bergen jedoch unter
Umständen gewisse Risiken.
Philipp Riedweg (links)
dipl. KMU-Finanzexperte,
Betriebsökonom FH, MAS Bank
Management, Truvag Sursee
Roland Thürig (rechts)
dipl. Treuhandexperte, dipl. Finanzplanungsexperte, dipl. Bankfachmann, Truvag Luzern
Truvag Treuhand AG
Leopoldstrasse 6, 6210 Sursee
Tel. 041 818 77 77
Hallwilerweg 2, 6003 Luzern
Tel. 041 818 78 78
Hauptstrasse 36, 6260 Reiden
Tel. 041 818 76 76
Ettiswilerstr. 12, 6130 Willisau
Tel. 041 818 75 75
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140008_Gewerbe_Luzern_Okt_2014.qxp 03.10.14 08:13 Seite 29
Kurzmeldungen
Nationaler Zukunftstag
Mädchen und Buben wechseln am
13. November die Seiten
Die Wunschberufe der Jugendlichen sind immer etwa die gleichen.
Geschlechtsuntypische
Berufe
kommen meist gar nicht in Frage.
Der Nationale Zukunftstag soll diesem Missstand Abhilfe schaffen.
Ziel ist es, dass Mädchen und Buben der 5. bis 7. Klasse am Donnerstag, 13. November die Seite
wechseln. Das heisst, die Mädchen
gehen mit einer männlichen Person aus ihrem Bekanntenkreis mit,
die Buben mit einer weiblichen.
Die Mädchen können aber auch
Frauen begleiten, die in einem
technischen oder handwerklichen
Beruf tätig sind, während die Buben Männer begleiten, die in Ge-
sundheits- oder Pflegeberufen arbeiten. Wer in seinem Umfeld
keine geeignete Bezugsperson findet, der nimmt gleichentags an einem Spezialprojekt teil. Für Mädchen gibt es zum Beispiel das Angebot «Mädchen – Technik – Los!»
oder «Ein Tag als Schreinerin». Die
Buben haben die Möglichkeit, einen Tag als Profibetreuer oder als
Sozialpädagoge zu verbringen. Bei
einem Wettbewerb können die
Mädchen und Jungs zudem einen
iPad Air und viele andere Preise gewinnen. Mehr dazu unter www.nationalerzukunftstag.ch.
pd
Zukunftstag bei der Firma B. Braun Medical in Sempach: Nico aus Ruswil
mit seinem Vater Paul Hodel.
(Bild Daniel Schwab)
Sebastian Müller AG
Auch das bieten unsere Luzerner KMU:
Witz und Jazz um «5vor5»
Sebastian «Baschi» Müller (rechts) durfte bei «5vor5» auch Regierungsrat Marcel Schwerzmann zu seinen Gästen zählen. (Bild Daniel Schwab)
Firmen müssen ihren Gewinn optimieren. Aber nicht nur. Auch das Gesellschaftliche sollte gepflegt werden.
So wie es die Sebastian Müller AG in
Rickenbach sechs Mal im Jahr mit
ihrem Feierabend-Event «5vor5» tut.
Die Sebastian Müller AG ist Teil der
Müller-Steinag Gruppe, die insgesamt 700 Mitarbeitende beschäftigt.
Auch am 19. September waren am
Hauptsitz in Rickenbach wieder spritzige Unterhaltung, ein gluschtiges
Buffet und ein feines Glas Wein angesagt. Unter den rund 100 geladenen Gästen war auch der Luzerner Finanzdirektor Marcel Schwerzmann.
Den Höhepunkt des Abends bildete
der Talk des Obwaldner Filmemachers Luke Gasser mit der ehemali-
gen Fernsehfrau Gabriela Amgarten,
die heute Unternehmer und Politiker
coacht, die in der breiten Öffentlichkeit stehen. Unterhaltsam und
informativ war auch der traditionelle
Geschichtsexkurs von Firmenchef
und Hobby-Historiker Sebastian «Baschi» Müller, diesmal in die Hintergründe des ersten Weltkriegs. Zwischen den Showacts konnten sich
die Gäste am reichhaltigen Buffet
verköstigen, während die «Shili-bilis
Jazzmakers» für die musikalische Unterhaltung sorgten. Die Anwesenden
dürfen sich bereits auf den 17. Oktober freuen, wenn um 16.55 Uhr
«5vor5» in eine neue Runde geht.
pd
Gewerbeverein Nebikon-Altishofen
Freude schenken mit einem Gutschein
des örtlichen Gewerbevereins
Immer wieder taucht die Frage auf:
Was soll ich meinen Liebsten zu
Weihnachten oder auf den Geburtstag schenken? Dann plötzlich
kommt die rettende Idee: ein Gutschein. Eine gute Wahl, denn ein
Gutschein macht immer Freude.
Der Gewerbeverein Nebikon-Altishofen (GVNA) hat diese Idee aufgenommen und bietet in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern
Gutscheine im Wert von 10, 20
oder 50 Franken an. Der Vorteil für
den Beschenkten: Er ist nicht an
ein bestimmtes Geschäft gebunden. Die Gutscheine sind bei sämtGEWERBE LUZERN, Oktober 2014
lichen Mitgliedern des GVNA einlösbar. Sei dies beim täglichen Einkauf bei einem der Detaillisten oder
bei einem Handwerks- und Dienstleistungsbetrieb. Welche Unternehmen bei der Aktion mitmachen, ist auf der Homepage des Gewerbevereins unter www.gvna.ch
ersichtlich. Die Gutscheine sind
zwei Jahre ab Ausstellungsdatum
gültig. Sie können bereits seit dem
1. September bei der Triba Partner
Bank AG in Nebikon bezogen werden.
pd
Mit diesem Plakat wirbt der Gewerbeverein Nebikon-Altishofen für seine
Geschenkgutscheine.
(Bild pd)
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Inserenten informieren
Bezugsquellenverzeichnis
Abena Schaumstoff AG
Meierhofweg 3
CH-6032 Emmen
Telefon 041 269 88 99
E-Mail: info@abena.ch
www.abena.ch
CKW Conex AG
Hirschengraben 33,
Postfach
6002 Luzern
Telefon 041 249 54 11
info@ckwconex.ch
www.ckwconex.ch
Wohlfühlgarten Portmann GmbH
Gartengestaltung, Gartenbau
und Gartenpflege
Nebikerstrasse 19
6247 Schötz
Telefon 041 980 45 45
info@wohlfuehlgarten.ch
www.wohlfuehlgarten.ch
SEPHIR Skillport
Grossmatte-Ost 2
6014 Luzern
Telefon 041 259 60 39
E-Mail: info@sephir.ch
www.sephir.ch
Te mp o r ä r e B a u te n
Lagerzelte, Überdachungen
F. Tobler AG
6246 Altishofen
Telefon 062 756 62 10
E-Mail: info@temp-bauten.ch
www.temp-bauten.ch
Wallimann Druck und Verlag AG
Aargauerstrasse 12
6215 Beromünster
Telefon 041 932 40 50
E-Mail: l.barmettler@wallimann.ch
www.wallimann.ch
Event-Service Zentralschweiz
Hier könnte Ihr
Firmenlogo stehen
Maiengrün 3
6206 Neuenkirch
Telefon 041 467 04 10
www.eszgmbh.ch, www.klapptisch.ch
6044 Udligenswil
www.mueller-gartenbau.ch
Telefon 041 375 80 50
Für weitere Informationen melden
Sie sich unter:
Wallimann Druck und Verlag AG
Aargauerstrasse 12
6215 Beromünster
Telefon 041 932 40 50
E-Mail: l.barmettler@wallimann.ch
www.wallimann.ch
F. Tobler AG
Eichbühl 14
6246 Altishofen
Telefon 062 756 62 10
E-Mail: info@festportal.ch
www.festportal.ch
Bezugsquellen-Verzeichnis
Jahresbeitrag (10 Ausgaben)
pro Rubrik (Breite: 59 mm)
GEWERBE LUZERN, Oktober 2014
30
Grundpauschale
Fr. 150.–
pro mm Höhe
Fr. 19.50
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Sektionen
Was?
Wann? Wo?
GEWERBEKALENDER
LUZERN
Zentralvorstand Gewerbeverband
Mi, 22. Oktober, 14 Uhr, Ermensee.
Mi, 19. November, 13.30 Uhr, Luzern.
Mi, 10. Dezember, 14 Uhr, Luzern.
Mi, 7. Januar 2015, 14 Uhr, Luzern.
Delegiertenversammlung Gewerbeverband
Mi, 6. Mai 2015, 15 Uhr, Menznau.
Mi, 11. Mai 2016, 15 Uhr, Malters.
Luzerner Gewerbekammer (LGK)
Mi, 22. Oktober, 17 Uhr, Ermensee.
Präsidentenkonferenzen
Gewerbevereine (GV)
Region 1 (Wahlkreise 1, 2, 3)
Region 2 (Region Sempach/Sursee, WolhusenWerthenstein)
Region 3 (Entlebuch)
Region 4 (Region Willisau, Unteres Wiggertal)
Region 5 (Region Seetal)
Berufsverbände (BV)
Bereich 1 (Bauwirtschaft)
Bereich 2 (Gesundheit)
Bereich 3 (Handel, Gewerbe, Dienstleistungen)
Bereich 4 (Fahrzeugbranche)
Bereich 5 (Finanzdienstleistungen)
Neue Präsidenten GV und BV
Mi, 19. November, 17 Uhr, Luzern.
Gewerbegruppe Kantonsrat
Mi, 22. Okt., 17 Uhr, Gewerbekammer Ermensee.
Büro
Mo, 27. Oktober, 11.30 Uhr, Chärnsmatt, Rothenburg.
Mo, 24. November, 11.30 Uhr, Chärnsmatt, Rothenb.
Gewerbepolitisches Forum
Di, 14. Oktober, 10 Uhr, Luzern.
Gewerbevereine
Gewerbeverein Ballwil-Hohenrain
Fr, 24. Oktober, Herbstausflug, Biketec AG, Huttwil.
So, 30. Nov., Chlauseinzug Würstlistand, Ballwil.
Mo, 1. Dez., Chlauseinzug Würstlistand, Hohenrain.
Gewerbeverein Buttisholz
Fr-So, 7.-9. Oktober 2016, Gewerbeausstellung.
Gewerberontal kmu Ebikon u. Umgebung
Do, 30. Oktober, Besichtigung Auto AG Rothenburg.
Gewerbeverein Emmen
Do, 16. Oktober, Mittagsinfo.
Do, 20. November, Ausflug Kaltbachhöhle Emmi.
Mi, 25. Februar 2015, Mittagsinfo.
Do, 26. März 2015, Generalversammlung.
Gewerbeverein Hitzkirchertal
Fr-So, 29.-31. Mai 2015, Gew.ausstellung, Richensee.
Gwärb Hochdorf
Je 1. Do/Mt., 9-10 Uhr, Rest. Märtstube, Hochdorf.
Wirtschaftsverband Stadt Luzern
Je 1. Do/Mt., 7 Uhr, Gipfeltreffen, Schweizerhof.
Gewerbeverein Kriens
Sa-Mo, 6.-8. Dez., Weihnachtsmarkt, Bellpark Kriens.
Mo, 5. Januar 2015, Neujahrsapéro.
Mo, 23. März 2015, Generalversammlung.
Gewerbeverein Malters-Schw’berg-Schachen
Fr-So, 16.-18. Okt. 2015, Gwärb 2015, Malters.
Gewerbeverein Meggen
Do-So, 7.-10. Mai 2015, Gewerbeausstellung.
GEWERBE LUZERN, September 2014
31
Gewerbeverein Nebikon-Altishofen
Mo, 20. Okt., Wasserkraftwerk Alpiq, Ruppoldingen.
Gewerbeverein Pfaffnau-St.Urban-Roggliswil
So 7. Dez., 17.00, Chlauseinzug, Punschausschank.
Fr, 9. Januar 2015, 19.30 Uhr, Gewerbeapéro.
Fr, 10. April 2015, 19 Uhr, Generalversammlung.
Gewerbeverein Ruswil
Mi, 15. Oktober, 11.30 Uhr, Business-Lunch.
Fr, 28. November, 17 Uhr, Weihnachtsevent.
Fr, 28. November, 17.30 Uhr, Gewerbler-Stamm.
So, 30. November, Weihnachtsmarkt.
Di, 24. Februar 2015, Schneesporttag.
Fr, 20. März 2015, 18.30 Uhr, Generalversammlung.
Oktober 2016, Gewerbe-Ausstellung.
Gewerbe Region Sursee
So, 7. Dez., Chlaushöck, Verleihung Mensch Sursee.
Gewerbeverein Udligenswil
Fr, 14. Nov., Generalvers., Rest. Sagi, Haltikon.
Willisauer Gewerbe
Do-So, 6.-9. November, Gewerbeausstellung, Gelände
Festhalle Willisau.
Berufs- und Branchenverbände
Luzerner Schreiner
Mo, 24. November, Herbst-Generalversammlung.
KMU-Frauen
Schule für die Geschäftsfrau, Lehrg. 2014 / 2015
Bis 30. April 2015 jeweils Do, 8.30–12.15 Uhr.
(30. Okt., 12., 19., 26. März 2015, 30. April 2015,
ganztags.) Kein Unterricht wegen der Schulferien.
Zertifikatsübergabe: DV Gewerbeverb., 6. Mai 2015.
Geschäftsfrauenseminar
Di, 19. Mai 2015, ganzer Tag, Guido A. Zäch Institut,
Nottwil, Veranstalter: Gewerbe-Treuhand.
Messen / Veranstaltungen
light & sound
So-Di, 19.-21. Oktober, Messe für Veranstaltungs- und
Medientechnik, Messe Luzern.
Synergy
Mi, 5. November, Kursaal, Bern.
Europa Forum Luzern
Mo/Di, 10./11. November, KKL Luzern, Thema:
Offene Globale Märkte.
AEE
Di, 11. November, 3. Nat. Kongress erneuerbarer
Energien und der Energieeffizienz, Messe Luzern.
BAUMAG
Do–So, 22.-25. Januar 2015, Schweizer Fachmesse für
Baumaschinen, Baugeräte und Werkzeuge, Messe
Luzern.
appli-tech
Mi-Fr, 4.-6. Februar 2015, Fachmesse für die Malerund Gipserbranche, Messe Luzern.
LUGA Luzerner Gewerbe-Ausstellung
Fr–So, 24. April bis 3. Mai 2015, Messe Luzern.
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gi
ga
zu op timieren. En
m it vi el Fr au en -P ow er.
Karin Wolf, Monica Bieri, Cindy Schmid, Angelika Wanner, Ursula Müller (v.l.).
www.gewerbe-treuhand.ch
Zusammen erfolgreich.
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Seele and Geist
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