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Bedienungsanleitung - Knick

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Bedienungsanleitung
Stratos 2201 (X) Cond
Stratos 2211 (X) Cond mit
HARTr-Kommunikation
Elektronische Meßgeräte
GmbH & Co.
Beuckestr. 22, 14163 Berlin
Postfach 37 04 15, 14134 Berlin
Tel. (030) 80191–0
Fax. (030) 80191–200
Internet http://www.knick.de
E-Mail knick@knick.de
Gewährleistung
Innerhalb von 3 Jahren ab Lieferung auftretende Mängel
werden bei freier Anlieferung im Werk kostenlos behoben.
Zubehörteile: 1 Jahr
TA-194.200-KND01 280901
Softwareversion: 1.x
Sicherheitshinweise
Unbedingt lesen und beachten!
Achtung
Stratos 2201/2211 Cond darf nicht zur Messung in betriebsmäßig explosionsgefährdeten
Bereichen eingesetzt werden.
Die Speisespannung darf nicht mehr als 30 V DC betragen.
Achtung
Stratos 2201/2211 X Cond ist zum Betrieb in explosionsgefährdeten Bereichen zugelassen.
Vor Inbetriebnahme ist der Nachweis über die Zulässigkeit der Zusammenschaltung mit
anderen Betriebsmitteln, z. B. Speisegerät, einschließlich Leitungen zu führen.
Das Gerät muß außer Betrieb genommen und gegen unbeabsichtigten Betrieb gesichert werden, wenn angenommen werden muß, daß ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist.
Gründe für diese Annahme sind:
❏ sichtbare Beschädigung des Gerätes
❏ Ausfall der elektrischen Funktion
❏ längere Lagerung bei Temperaturen über 70 °C
❏ schwere Transportbeanspruchungen
Bevor das Gerät wieder in Betrieb genommen wird, ist eine fachgerechte Stückprüfung nach DIN EN 61010
Teil 1 durchzuführen. Diese Prüfung sollte bei uns im Werk vorgenommen werden.
Hinweise 3
Hinweise zur Bedienungsanleitung
Kursiv gedruckt sind Texte, die in der Anzeige des Stratos erscheinen.
Fett gedruckte Textstellen stehen für Tasten, z. B. cal.
cal
Links neben dem Text werden häufig Tasten, deren Funktionen beschrieben werden, abgebildet.
Hinweis
Hinweise geben Ihnen wichtige Informationen, auf die Sie bei der Handhabung des Gerätes
unbedingt achten sollten.
Achtung
Achtung bedeutet, daß Sie die gegebenen Anweisungen zu Ihrer eigenen Sicherheit unbedingt befolgen müssen. Eine Mißachtung kann zu Verletzungen führen.
Modus-Code
Mit conf bzw. cal und Eingabe eines Modus-Codes aktivieren Sie einen der folgenden
Modi:
conf
cal
Hinweise 4
conf 0000
conf 1200
conf 5555
Error-Info
Konfiguriermodus
Stromgeber
cal
cal
cal
cal
Cal-Info
Temperaturfühler abgleichen
Kalibriermodus
Test-Mode
0000
1015
1100
2222
Inhalt
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3
4
Diagnose, Wartung und Reinigung . . . . .
Hinweise zur Bedienungsanleitung . . . . . . . . .
4
..........
26
Modus-Code . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4
Fehlermeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
26
1
6
Diagnosefunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . .
28
Wartung und Reinigung . . . . . . . . . . . . . .
29
Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
30
Lieferprogramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
30
30
2
Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lieferumfang und Auspacken
des Gerätes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6
Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6
Installation, Beschaltung
und Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
10
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
10
EG-Baumusterprüfbescheinigung . . . . .
34
Stratos im Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . .
10
Meßzellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
38
Klemmenbelegung . . . . . . . . . . . . . . . . . .
11
Kalibrierlösungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
44
Installation und Inbetriebnahme . . . . . . .
12
Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
45
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
3
Sensocheck
26
Sensoface,
....
Beschaltungsbeispiele . . . . . . . . . . . . . . .
13
Bedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
16
Bedienoberfläche . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
16
Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
17
Tastatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
17
Sicherheitsfunktionen . . . . . . . . . . . . . . .
18
Ausgänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
19
Konfigurierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
20
Kalibrierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
22
Messung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
25
5
Inhalt
5
1 Montage
Lieferumfang und Auspacken des Gerätes
Packen Sie das Gerät vorsichtig aus. Kontrollieren
Sie die Lieferung auf Transportschäden und auf Vollständigkeit. Zum Lieferumfang gehören:
– Fronteinheit Stratos
– Untergehäuse
– Kurzbedienungsanleitung
– Beutel mit:
➀ 2 Dichtstopfen
➁ 5 Sechskantmuttern
➂ 3 Pg-Verschraubungen
➃ 1 Reduziergummi
➄ 1 Pg-Verschlußpfropfen
➅ 4 Gehäuseschrauben
– diese Bedienungsanleitung
➆
➇
➈
➉
11
12
1 Scharnierstift
3 Kabelbinder
3 Blindstopfen
3 Dichtringe
1 Scheibe
1 Kurzschlußbrücke
Montage
(Zur Abdichtung
bei Wandmontage)
12
11
Für
Conduit-Montage:
Scheibe 11 zwischen
Gehäuse und Mutter
legen.
Abb. 1 Montage des Gehäuses
Montage 6
(von beiden Sei–
ten steckbar)
105
144
ca. 14
144
27
42
Pg 13,5 (3 Stück)
80
max. 25
6,2
72
32
für Verschraubung Pg 13,5
21
43
84
Bohrungen für
Mastmontage
(4 x)
Bohrungen für
Wandmontage
(2 x)
78
27
Schalttafel-Montagesatz
bestehend aus:
4 Schrauben
4 Riegel
4 Gewindehülsen
1 Dichtung
Schalttafelausschnitt
138 x 138 mm (DIN 43700)
Schalttafel (1 ... 22 mm)
Abb. 2 Maßzeichnung Stratos, Befestigungsplan und Schalttafel-Montagesatz ZU 0275
Montage 7
Mastmontagesatz
bestehend aus:
Ø40 ... Ø60
Schutzdach ZU 0276
(bei Bedarf)
4 Schneidschrauben
1 Mastmontageplatte
2 Schlauchschellen
mit Schneckentrieb
nach DIN 3017
wahlweise für senkrechte
oder waagerechte Mastanordnung
Abb. 3 Mastmontagesatz ZU 0274
173
165
Abb. 4 Schutzdach ZU 0276 für Wand- und Mastmontage
Montage 8
132
7 mm
280 mm
Leitungsadern
dürfen beim
Abisolieren nicht eingekerbt werden!
Â
Ã
Á
➀
➀ empfohlene Abisoliermaße für
mehradrige Kabel
➃
➄
➅
➆
➁ Abziehen der Anschlußklemmen mit
Schraubendreher (siehe auch ➅)
➂ Kabelverlegung im Gerät
➃ Anschlußleitungen für Schleifenstrom
➄ Abdeckung der Anschlußklemmen
für Meßzelle und Temperaturfühler
➅ Ansatzfläche zum Abziehen der
Anschlußklemmen
➆ Anschlußklemmen für HandheldTerminal
Abb. 5
Installationshinweise Stratos 2201/2211 (X) Cond
Montage 9
2 Installation, Beschaltung und Inbetriebnahme
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Stratos 2201/2211 (X) Cond dient zur Leitfähigkeitsund Temperaturmessung in der Biotechnologie, der
Lebensmittel-, Pharma- und Chemischen Industrie,
der Wasser- und Abwassertechnik sowie zur Reinstwasserkontrolle. Es kann wahlweise vor Ort oder in
eine Schalttafel montiert werden.
Achtung
Stratos 2201/2211 Cond darf nicht
zur Messung in betriebsmäßig
explosionsgefährdeten Bereichen
eingesetzt werden.
Achtung
Stratos 2201/2211 X Cond ist zum
Betrieb in explosionsgefährdeten
Bereichen zugelassen.
Stratos im Überblick
➀
➂
mS/cm, mS/cm,
MWĂ·Ăcm, SAL
mA
Stratos 2201/2211 (X) Cond
➁
Temperatur
Pt 100/1000/
NTC
➃
Abb. 6 System-Funktionen Stratos
➀ Eingang für 2-/4-El-Cond.-Sensor
➁ Eingang für Temperaturfühler
Meßmöglichkeiten, Beschaltung 10
➂ Schleifenstromkreis 4 ... 20 mA,
bei Stratos 2211 (X) Cond auch zur
HART-Kommunikation
➃ Potentialausgleich (nur Stratos
2201/2211 X Cond)
Klemmenbelegung
6
temp
supply/
output
5
4
3
2
1
2
1
shield
7
T2
8
n.c.
HART
9
T1
11 10
–
–
4 to
20 mA
+
do not
connect
+
2-/4-electrode
cond. sensor
Abb. 7 Klemmenbelegung Stratos 2201/2211 Cond mit HART
supply/
output
temp
6
5
4
3
shield
7
T2
8
n.c.
HART
–
9
T1
11 10
–
4 to
20 mA
+
+
2-/4-electrode
cond. sensor
Abb. 8 Klemmenbelegung Stratos 2201/2211 X Cond mit HART
Meßmöglichkeiten, Beschaltung 11
Installation und Inbetriebnahme
Achtung
Die Installation und die Inbetriebnahme von Stratos darf nur durch
ausgebildete Fachkräfte (VBG 4)
unter Beachtung der einschlägigen
VDE-Vorschriften und der Bedienungsanleitung erfolgen. Bei der Installation sind die technischen Daten und die Anschlußwerte zu
beachten.
Achtung
Vor dem Anschließen von Stratos
2201/2211 Cond an ein Speisegerät
ist sicherzustellen, daß dieses nicht
mehr als 30 V DC abgeben kann.
Achtung
Stratos 2201/2211 X Cond darf nur
an ein Ex-geprüftes Speisegerät
angeschlossen werden (Anschlußdaten siehe Anlage zur Konformitätsbescheinigung).
Achtung
Bei der Inbetriebnahme muß eine
vollständige Konfigurierung erfolgen.
Zur einfacheren Installation sind die Klemmenleisten
steckbar. Die Klemmen sind für Einzeldrähte und
Litzen bis 2,5 mm2 geeignet (s. S. 9).
Beschaltungsbeispiele finden Sie auf S. 13 ff.
Meßmöglichkeiten, Beschaltung 12
Beschaltungsbeispiele
Leitfähigkeitsmessung
mit der 2-EL-Meßzelle SE 604
Die 2-EL-Meßzelle SE 604 dient zur Messung von
Leitfähigkeitswerten im Meßbereich von
0 ... 1000 mS/cm. In Verbindung mit der Durchlaufarmatur AR 200 ist sie z. B. sehr gut geeignet zur Messung von Reinstwasser (Kesselspeisewasser).
2-/4-electrode
cond. sensor
T2
T1
6
7
8
rt
ge
n.c.
5
gn
shield
4
bl
bn
3
gr
2
rs
ws
1
temp
Einstellungen für 2-EL-Meßzelle SE 604
Menü
Einstellung
Meßverfahren
conf
1200
2-EL
Temperaturfühler
conf
1200
Pt 1000
Zellkonstante
cal
1100
0,0290
Abb. 9 Leitfähigkeitsmessung mit 2-EL-Meßzelle
SE 604
Meßmöglichkeiten, Beschaltung 13
Leitfähigkeitsmessung
mit der 2-EL-Meßzelle ZU 0071
Die 2-EL-Meßzelle ZU 0071 dient zur Messung von
Leitfähigkeitswerten im Meßbereich von
5 mS/cm ... 50 mS/cm. Sie ist z. B. sehr gut geeignet
für Messungen von Brauchwasser und Abwasser.
2-/4-electrode
cond. sensor
T2
T1
7
8
rt
rs
n.c.
6
gr
shield
5
sw
4
ws
3
gn
2
ge
br
1
temp
Einstellungen für 2-EL-Meßzelle ZU 0071
Menü
Abb. 10 Leitfähigkeitsmessung mit 2-EL-Meßzelle
ZU 0071
Meßmöglichkeiten, Beschaltung 14
Einstellung
Meßverfahren
conf
1200
2-EL
Temperaturfühler
conf
1200
Pt 100
Zellkonstante
cal
1100
1,0000
Leitfähigkeitsmessung
mit der 4-EL-Meßzelle SE 600
Die 4-EL-Meßzelle SE 600 dient zur Messung von
Leitfähigkeitswerten im Meßbereich von
0,5 mS/cm ... 300 mS/cm.
2-/4-electrode
cond. sensor
T2
T1
7
8
gn
ge
n.c.
6
ws/gn
shield
5
br
ge/gn
4
rt
3
bl
2
rs
gr
1
temp
Einstellungen für 4-EL-Meßzelle SE 600
Menü
Einstellung
Meßverfahren
conf
1200
4-EL
Temperaturfühler
conf
1200
Pt 1000
Zellkonstante
cal
1100
0,1400 ...
0,3800
Abb. 11 Leitfähigkeitsmessung mit 4-EL-Meßzelle
SE 600
Meßmöglichkeiten, Beschaltung 15
3 Bedienung
Bedienoberfläche
Stratos
Statusfelder:
meas
cal
- Meßmodus
- Kalibriermodus
- Alarm (Kontakt nur
bei Typ 2401)
- Waschkontakt aktiv
(nur Typ 2401)
- Konfiguriermodus
conf
Alarm-LED
Tastatur
cal
conf
Y
"
enter
Gerätebezeichnung
Typschild
Abb. 12 Frontansicht Stratos
Bedienung 16
Display
SchleifenSensostrom Alarm- Check
Kalibrierung
Temperatur
einstellung
Einstellzeit
Anzeige/
Meßgröße
Modus-Codeeingabe
Sensoface
Meßwertzeichen
weiter mit
enter
Sensordaten
Balken für
Gerätestatus
warten
Hold-Zustand
aktiv
Abb. 13 Display Stratos
Tastatur
cal
conf
"
Y
Kalibrierung starten, beenden
Aufforderung im Display:
weiter im Programmablauf,
Konfigurierung: Eingaben bestätigen, nächster Konfigurierschritt,
Meßmodus: Schleifenstrom anzeigen
enter
Konfigurierung starten, beenden
Ziffernstelle auswählen
(ausgewählte Stelle blinkt)
Stelle ändern
Cal-Info, Zellkonstante anzeigen
cal
➔ enter
conf
➔ enter
Error-Info, letzte aufgelaufene Fehlermeldung anzeigen
Y
+
Manuellen Geräteselbsttest GainCheck starten
"
Bedienung 17
Sicherheitsfunktionen
Meßzellenüberwachung Sensoface
Sensoface gibt Hinweise zum Zustand der Meßzelle. Smileys zeigen
an, ob eine Sensocheck-Meldung
vorliegt.
Sensocheck meldet eine deutliche Polarisation der Meßzelle oder
eine zu hohe Kabelkapazität, z. B.
bei einem ungeeigneten Kabel oder
zu großer Kabellänge. Sensocheck ist abschaltbar. Bei abgeschaltetem Sensocheck erscheint
kein freundlicher Smiley.
Manueller Geräteselbsttest GainCheck
Y
+
"
Durch gleichzeitiges Betätigen von
Y und " starten Sie den manuellen Geräteselbsttest.
Es werden ein Displaytest durchgeführt, die Softwareversion angezeigt sowie Speicher und die Meßwertübertragung überprüft.
Automatischer Geräteselbsttest
Der automatische Geräteselbsttest überprüft den
Speicher und die Meßwertübertragung. Er läuft in
einem festen Intervall automatisch im Hintergrund.
Bedienung 18
Ausgänge
Schleifenstrom (4 ... 20 mA)
Der Schleifenstrom wird von der in der Konfigurierung ausgewählten Meßgröße gesteuert.
Die Stromkennlinie kann für Leitfähigkeit und für den
spezifischen Widerstand linear oder logarithmisch
konfiguriert werden.
Stromanfang und Stromende sind frei konfigurierbar.
Die minimale Meßspanne ist bei linearer Kennlinie
5 % vom gewählten Meßbereich und bei logarithmischer Kennline eine Dekade.
Zur Überprüfung angeschlossener Peripheriegeräte
(z. B. Grenzwertschalter, Regler) kann der Schleifenstrom manuell vorgegeben werden (s. S. 28).
HART-Kommunikation
Stratos 2211 (X) Cond ist über HART-Kommunikation fernsteuerbar. Es ist über ein Handheld-Terminal
oder von der Warte aus konfigurierbar. Meßwerte,
Meldungen und Geräteidentifikation sind jederzeit
abrufbar. Dies ermöglicht die einfache Einbindung
auch in vollautomatische Prozeßabläufe.
Alarm
Während einer Fehlermeldung blinkt die Alarm-LED.
Die Ansprechzeit des Alarms ist fest auf 10 s eingestellt.
Fehlermeldungen können zusätzlich durch ein
22 mA-Signal über den Schleifenstrom gemeldet
werden (s. Konfigurierung S. 21).
Bedienung 19
Konfigurierung
Hier nehmen Sie die Grundeinstellungen des Gerätes vor. Symbole zeigen an, welcher Parameter konfiguriert wird.
aktivieren mit conf,
Parameter ändern mit Y und ",
bestätigen/weiter mit enter,
beenden mit conf.
conf
Modus-Code „1200“
Wird die Konfigurierung verlassen, bleibt das Gerät
aus Sicherheitsgründen weiter im Hold-Zustand. Unerwünschte Reaktionen der angeschlossenen Peripherie (z. B. Grenzwertschalter, Regler) durch fehlerhafte Einstellungen werden so verhindert. Meßwert
und Hold werden abwechselnd angezeigt. Sie können jetzt überprüfen, ob der gemessene Wert plausibel ist und durch enter den Hold-Zustand gezielt
beenden. Nach 20 s (Meßwertstabilisierung) geht
das Gerät wieder in den Meßmodus.
Hinweis
Während der Konfigurierung ist das
Gerät im Hold-Zustand, der Schleifenstrom ist eingefroren.
Die Konfigurierparameter werden
bei Eingabe überprüft. Bei unzulässigen Eingaben wird für ca. 3 s
„ERR“ eingeblendet. Die Übernahme der Parameter mit enter ist
nicht möglich. Die Eingabe muß
wiederholt werden.
Konfigurierparameter
Piktogramm
Parameter
Auswahl
Sensorauswahl
2–EL
(2-EL-Meßzelle)
4–EL
(4-EL-Meßzelle)
o.ooo mS / oo.oo mS / ooo.o mS /
oooo mS
o.ooo mS / oo.oo mS / ooo.o mS
o.ooo MW / oo.oo MW / ooo.o MW
ooo.o SAL
°C
°F
Pt 100 / Pt 1000 /
NTC 30 kW / NTC 100 kW
Meßgröße / Meßbereich
Gewählte Meßgröße und Meßbereich steuern Schleifenstrom und
Meßwerte. Bei Wechsel komplette Konfigurierung erforderlich.
Temperaturanzeige
Temperaturfühler
Bedienung 20
Werkseinstellung
2-EL-Meßzelle
ooo.o mS
°C
Pt 100
Temperaturkompensation
(nicht bei SAL)
Temperaturkoeffizient
(nur bei tc LIN)
Stromkennlinie
(nicht bei SAL)
Stromanfang (4 mA)
(nur bei LIN)
Stromende (20 mA)
(nur bei LIN)
Stromanfang (4 mA)
(nur bei LOG)
Stromende (20 mA)
(nur bei LOG)
Hold-Zustand
Hold-Wert
(nur bei Fix)
22 mA-Signal bei Fehlermeldung
Sensocheck
OFF
LIN
NLF (Natürliche Wässer)
-01- FCT (Reinstw. mit NaCl-Spuren)
-02- FCT (Reinstw. mit HCl-Spuren)
-03- FCT (Reinstw. mit NH3-Spuren)
xx.xx %/K
OFF
LIN
LOG
mS / mS / MW / SAL
LIN
mS / mS / MW / SAL
100.0 mS
02.00 %/K
000.0 mS
mS / mS / MW
*)
0.1 mS
mS / mS / MW
*)
100 mS
Last:Letzter Ausgangsstromwert
Fix: Vorgabe des Ausgangsstromes
xx.xx mA
Last
ON / OFF
OFF
ON / OFF
OFF
21.00 mA
*) 0.1 / 1 / 10 /100 / 1000 mS / mS / MW
Die Konfigurierung ist umlaufend, beenden mit conf.
Bedienung 21
Kalibrierung
Im Kalibriermodus kann die Zellkonstante auf zwei
Arten verändert werden. Ist die Zellkonstante der
verwendeten Meßzelle bekannt, kann sie direkt eingegeben werden. Weiterhin kann die Zellkonstante
mit einer bekannten Kalibrierlösung unter Berücksichtigung der Temperatur ermittelt werden.
cal
Kalibrierung durch Vorgabe der Zellkonstanten
cal
Modus-Code „1100“ mit Y , " und
enter.
aktivieren mit cal,
bestätigen/weiter mit enter,
abbrechen mit cal ➜ enter.
Geben Sie mit Y und " die Zellkonstante ein. Im unteren Display
wird der Leitfähigkeitsmeßwert angezeigt.
Während der Kalibrierung ist das
Gerät im Hold-Zustand, der Schleifenstrom ist eingefroren.
Wird die Kalibrierung verlassen, bleibt das Gerät aus
Sicherheitsgründen weiter im Hold-Zustand. Unerwünschte Reaktionen der angeschlossenen Peripherie (z. B. Grenzwertschalter, Regler) durch eine fehlerhafte Kalibrierung werden so verhindert. Meßwert
und Hold werden abwechselnd angezeigt. Sie können jetzt überprüfen, ob der gemessene Wert plausibel ist und durch enter den Hold-Zustand beenden
oder die Kalibrierung mit cal wiederholen. Wenn Sie
beenden, geht das Gerät nach 20 s (Meßwertstabilisierung) wieder in den Meßmodus.
Kalibrierung aktivieren mit cal.
Nach Veränderung der Zellkonstante verändert sich der Leitfähigkeitsmeßwert.
Wenn ca. 6 s lang keine Eingabe
erfolgt, werden im unteren Display
abwechselnd Leitfähigkeitsmeßwert
und Temperaturwert angezeigt.
enter
Zellkonstante bestätigen mit enter.
Das Gerät bleibt im Hold-Zustand.
Sie können den Hold-Zustand mit
enter beenden. Nach 20 s (Meßwertstabilisierung) geht das Gerät
wieder in den Meßmodus.
Bedienung 22
Kalibrierung mit Kalibrierlösung
Hinweis
cal
Es müssen bekannte Kalibrierlösungen und die zugehörigen temperaturrichtigen Tabellenwerte angewendet werden (siehe
Kalibrierlösungen, S. 44).
enter
Zellkonstante bestätigen mit enter.
Das Gerät bleibt im Hold-Zustand.
Sie können den Hold-Zustand mit
enter beenden. Nach 20 s (Meßwertstabilisierung) geht das Gerät
wieder in den Meßmodus.
Kalibrierung aktivieren mit cal.
Modus-Code „1100“ mit Y , " und
enter.
Meßzelle in die Kalibrierlösung tauchen.
Nach ca. 6 s wird im unteren Display abwechselnd der Leitfähigkeitsmeßwert und der Temperaturwert angezeigt. Lesen Sie den der
angezeigten Temperatur zugehörigen Leitfähigkeitswert aus der Tabelle der verwendeten Kalibrierlösung ab (siehe Tabellen S. 44).
Verändern Sie mit Y und " den
Wert der Zellkonstante, bis der Leitfähigkeitsmeßwert der Tabelle angezeigt wird.
Stellen Sie sicher, daß die Temperatur während des Kalibriervorganges stabil ist.
Bedienung 23
Abgleich des Temperaturfühlers
Hinweis
cal
Diese Funktion sollte nur von Spezialisten genutzt werden. Falsch
eingestellte Parameter bleiben u. U.
unbemerkt, sie verändern jedoch
die Meßeigenschaften.
Ein Temperaturfühlerabgleich ist
besonders bei Pt 100-Temperaturfühlern sinnvoll.
Kalibrierung aktivieren mit cal.
Modus-Code „1015“ mit Y , " und
enter.
Ermitteln Sie die Temperatur des
Meßgutes mit einem externen Thermometer.
Geben Sie mit Y und " den ermittelten Temperaturwert in der Hauptanzeige ein. Wird der im unteren
Display angezeigte Temperaturwert
übernommen, hat die Korrektur
keine Auswirkung.
enter
Temperaturwert bestätigen mit enĆ
ter.
Das Gerät bleibt im Hold-Zustand.
Sie können den Hold-Zustand mit
enter beenden. Nach 20 s (Meßwertstabilisierung) geht das Gerät
wieder in den Meßmodus.
Bedienung 24
Messung
Meßmodus
Hold-Zustand
Im Meßmodus zeigt die Hauptanzeige die konfigurierte Meßgröße und die Nebenanzeige die Temperatur an.
Unter folgenden Bedingungen geht das Gerät in den
Hold-Zustand:
Kalibrierung:
Cal-Info
Mit cal und dem Modus-Code „0000“ aktivieren Sie
die Cal-Info. In der Cal-Info wird die Zellkonstante für
ca. 20 s angezeigt. Die Anzeigezeit kann mit enter
verkürzt werden. Das Gerät geht während der CalInfo nicht in den Hold-Zustand.
Error-Info
Mit conf und dem Modus-Code „0000“ aktivieren
Sie die Error-Info. In der Error-Info wird die zuletzt
aufgelaufene Fehlermeldung für ca. 20 s einmalig
angezeigt. Anschließend wird die Meldung gelöscht.
Mit enter können Sie die Anzeigezeit verkürzen.
Das Gerät geht während der Error-Info nicht in den
Hold-Zustand.
Modus-Code 1015
Modus-Code 1100
Modus-Code 2222
Konfigurierung: Modus-Code 1200
Modus-Code 5555
Der Schleifenstrom ist auf Last oder Fix eingefroren
(Konfigurierung S. 21).
Werden Kalibriermodus oder Konfiguriermodus verlassen, bleibt das Gerät aus Sicherheitsgründen weiter im Hold-Zustand. Unerwünschte Reaktionen der
angeschlossenen Peripherie (z. B. Grenzwertschalter, Regler) durch fehlerhafte Konfigurierung oder
Kalibrierung werden so verhindert. Meßwert und
Hold werden abwechselnd angezeigt. Sie können
jetzt überprüfen, ob der gemessene Wert plausibel
ist und durch enter den Hold-Zustand gezielt beenden. Nach 20 s (Meßwertstabilisierung) geht das
Gerät wieder in den Meßmodus.
Bedienung 25
4 Diagnose, Wartung und Reinigung
Sensoface, Sensocheck
Sensoface gibt Hinweise zum Zustand der Meßzelle. Smileys zeigen
an, ob eine Sensocheck-Meldung
vorliegt.
Sensocheck meldet eine deutliche Polarisation der
Meßzelle oder eine zu hohe Kabelkapazität, z. B. bei
einem ungeeigneten Kabel oder zu großer Kabellänge. Sensocheck ist abschaltbar. Bei abgeschaltetem Sensocheck erscheint kein freundlicher Smiley.
Fehlermeldungen
Beim Auftreten folgender Fehlermeldungen kann das
Gerät die Meßgröße nicht mehr korrekt ermitteln
oder über den Schleifenstrom ausgeben.
Error-Info
conf
enter
Während einer Fehlermeldung blinkt die Alarm-LED.
Die Ansprechzeit des Alarms ist fest auf 10 s eingestellt.
Fehlermeldungen können zusätzlich auch durch ein
22 mA-Signal über den Schleifenstrom gemeldet
werden (s. Konfigurierung S. 21).
Problem
mögliche Ursachen
Err 01
Meßzelle
Err 02
Meßzelle
- falsche Zellkonstante
- Leitfähigkeit w 1000 mS/cm
- SAL > 45 ‰
- Meßzellenanschluß oder Kabel defekt
- ungeeignete Meßzelle
Fehlernummer
Display
(blinkend)
Mit conf und dem Modus-Code
„0000“ aktivieren Sie die Error-Info.
In der Error-Info wird die zuletzt
aufgelaufene Fehlermeldung einmalig für ca. 20 s angezeigt. Anschließend wird die Meldung gelöscht. Mit enter können Sie die
Anzeigezeit verkürzen. Das Gerät
geht während der Error-Info nicht in
den Hold-Zustand.
Diagnose, Wartung, Reinigung 26
Fehlernummer
Display
(blinkend)
Problem
mögliche Ursachen
Err 03
Temperaturfühler
Err 21
Schleifenstrom
- außerhalb des Temperaturmeßbereiches
- außerhalb des Temperaturmeßbereiches für TK
- außerhalb des Temperaturmeßbereiches für SAL
- Meßwert kleiner als konfigurierter Stromanfang
- falsche Konfigurierung Stromanfang (s. S. 21)
Err 22
Schleifenstrom
- Meßwert größer als konfiguriertes Stromende
- falsche Konfigurierung Stromende (s. S. 21)
Err 23
Schleifenstrom
Err 33
Sensocheck
- konfigurierte Stromspanne zu klein
(Differenz zwischen Stromanfang und Stromende)
- falsche Meßzelle
- Meßzelle defekt
- Anschlußkabel oder Steckkopf fehlerhaft
- Anschlußklemmen oder Steckkopf verschmutzt
Err 98
Systemfehler
Err 99
Abgleichdaten
- Konfigurations- oder Kalibrierdaten defekt, konfigurieren und kalibrieren Sie das Gerät komplett neu
- Meßwertübertragung defekt
- Speicherfehler im Geräteprogramm (PROM defekt)
- EEPROM oder RAM defekt,
- Fehler in den Geräteabgleichdaten
Diese Fehlermeldung sollte normalerweise nicht auftreten, da die Daten durch mehrfache Sicherheitsfunktionen vor Verlust geschützt sind.
Sollte diese Fehlermeldung dennoch auftreten, ist keine
Abhilfe möglich. Das Gerät muß im Werk repariert und
neu abgeglichen werden.
Diagnose, Wartung, Reinigung 27
Diagnosefunktionen
Cal-Info
Stromgeber
Mit cal und dem Modus-Code „0000“ aktivieren Sie
die Cal-Info. In der Cal-Info wird die aktuelle Zellkonstante für ca. 20 s angezeigt. Das Gerät geht während der Cal-Info nicht in den Hold-Zustand.
Zur Überprüfung der angeschlossenen Peripheriegeräte (z. B. Grenzwertschalter, Regler) kann der
Schleifenstrom manuell vorgegeben werden.
Achtung
Test-Mode
Mit cal und dem Modus-Code „2222“ aktivieren Sie
den Test-Mode. Im Test-Mode kann die Meßeinrichtung mit einem Widerstand überprüft werden. Sensoface ist inaktiv. Der Widerstand wird anstelle der
Leitfähigkeitsmeßzelle angeschlossen. Der Ersatzwiderstandswert wird in der Hauptanzeige in kW angezeigt. Bei einem Widerstandswert > 2 MW erscheint
im Display „OPEn“.
Mit enter wird der Test-Mode beendet. Das Gerät
geht in den Hold-Zustand.
Error-Info
Mit conf und dem Modus-Code „0000“ aktivieren
Sie die Error-Info. In der Error-Info wird die zuletzt
aufgelaufene Fehlermeldung für ca. 20 s einmalig
angezeigt. Anschließend wird die Meldung gelöscht.
Das Gerät geht während der Error-Info nicht in den
Hold-Zustand.
Schleifenstrom anzeigen
Im Meßmodus wird mit enter kurzzeitig der Schleifenstrom angezeigt.
Diagnose, Wartung, Reinigung 28
In der Stromgeberfunktion folgt der
Schleifenstrom nicht mehr dem
Meßwert! Er wird manuell vorgegeben.
Es muß daher sichergestellt sein,
daß angeschlossene Geräte
(Warte, Regler, Anzeiger) den
Stromwert nicht als Meßwert interpretieren!
Mit conf und dem Modus-Code „5555“ gelangen Sie
zum Stromgeber. Mit ", Y und enter geben Sie
den Schleifenstrom vor. Der momentane Schleifenstrom wird im unteren Display angezeigt.
Mit conf verlassen Sie den Stromgeber wieder.
Manueller Geräteselbsttest GainCheck
Durch gleichzeitiges Betätigen von Y und " starten
Sie den manuellen Geräteselbsttest.
Es werden ein Displaytest durchgeführt, die Softwareversion angezeigt, sowie Speicher und die Meßwertübertragung überprüft.
Automatischer Geräteselbsttest
Der automatische Geräteselbsttest überprüft den
Speicher und die Meßwertübertragung. Er läuft in
einem festen Intervall automatisch im Hintergrund.
Wartung und Reinigung
Wartung
Stratos ist wartungsfrei.
Reinigung
Zum Entfernen von Staub, Schmutz und Flecken
dürfen die Außenflächen des Gerätes mit einem weichen, mit Wasser angefeuchteten, fusselfreien Tuch
abgewischt werden. Wenn nötig kann auch ein milder Haushaltsreiniger verwendet werden.
Diagnose, Wartung, Reinigung 29
5 Anhang
Lieferprogramm
Geräte
Stratos 2201 Cond
Empfohlene Speisegeräte
Bestell-Nr.
2201 Cond
Stratos 2201 X Cond
zum Einsatz im Ex-Bereich
2201 X Cond
Stratos 2211 Cond
mit HART-Kommunikation
2211 Cond
Stratos 2211 X Cond
mit HART-Kommunikation, zum
Einsatz im Ex-Bereich
2211 X Cond
Speisetrenner/Trennverstärker
für 24 V AC/DC
Speisetrenner
für 90 ... 253 V AC
Mastmontagesatz
Bestell-Nr.
ZU 0274
Schalttafel-Montagesatz
ZU 0275
Schutzdach
ZU 0276
Weiteres Zubehör
HART-Prüfbuchse, integriert in
Pg-Verschraubung
(nur für Stratos 2211 (X) Cond)
Technische Daten 30
Bestell-Nr.
ZU 0287
WG21A7
24 V AC/DC
WG21A7
Opt. 336
mit HARTKommunikation
WG21A7
Opt. 470
Speisetrenner passiv
Montagezubehör
Bestell-Nr.
WG20A2
WG25A7
Technische Daten
Stratos 2201 Cond / 2211 Cond
CondEingang
Meßumfang
Eingang für 2-El./4-El.-Meßzellen
Meßfehler1)
Meßgröße/
Meßbereich
(Auflösung
Anzeige
3 1/2–stellig)
Salinität
Meßzellenüberwachung
Meßzellenanpassung*)
Stratos 2201 X Cond / 2211 X Cond
Eingang für 2-El./4-El.-Meßzellen
0,2 mS * c ... 1000 mS * c
CondEingang
Meßumfang
< 1 % v. M. + 0,4 mS * c
Meßfehler1)
< 1 % v. M. + 0,4 mS * c
0,000 ... 9,999 mS/cm
00,00 ... 99,99 mS/cm
000,0 ... 999,9 mS/cm
0000 ... 9999 mS/cm
0,000 ... 9,999 mS/cm
00,00 ... 99,99 mS/cm
000,0 ... 999,9 mS/cm
0,000 ... 9,999 MW/cm
00,00 ... 99,99 MW/cm
000,0 ... 999,9 MW/cm
Meßgröße/
Meßbereich
0,000 ... 9,999 mS/cm
00,00 ... 99,99 mS/cm
000,0 ... 999,9 mS/cm
0000 ... 9999 mS/cm
0,000 ... 9,999 mS/cm
00,00 ... 99,99 mS/cm
000,0 ... 999,9 mS/cm
0,000 ... 9,999 MW/cm
00,00 ... 99,99 MW/cm
000,0 ... 999,9 MW/cm
0,0 ... 45,0 ‰ (0 ... 35 °C)
Salinität
0,0 ... 45,0 ‰ (0 ... 35 °C)
Sensocheck: Polarisationserkennung und Überwachung der Kabelkapazität (abschaltbar)
– Eingabe der Zellkonstanten bei
Anzeige von Leitfähigkeit und
Temperatur
– Temperaturfühlerabgleich
Zulässige
0,0050 ... 1,9999 cm–1
Zellkonstante
Meßzellenüberwachung
Meßzellenanpassung*)
0,2 mS * c ... 1000 mS * c
Sensocheck: Polarisationserkennung und Überwachung der Kabelkapazität (abschaltbar)
– Eingabe der Zellkonstanten bei
Anzeige von Leitfähigkeit und
Temperatur
– Temperaturfühlerabgleich
Zulässige
0,0050 ... 1,9999 cm–1
Zellkonstante
Technische Daten 31
Stratos 2201 Cond / 2211 Cond
Stratos 2201 X Cond / 2211 X Cond
Temperatur- Pt 100 / Pt 1000 /
eingang
NTC 30 kW / NTC 100 kW
Temperatur- Pt 100 / Pt 1000 /
eingang
NTC 30 kW / NTC 100 kW
Meßumfang
– NTC
– Pt
–20,0 ... +130,0 °C
–4 ... +266 °F
–20,0 ... +150,0 °C
–4 ... 302 °F
Meßumfang
– NTC
– Pt
Auflösung
0,1 °C / 1 °F
Auflösung
0,1 °C / 1 °F
Meßfehler
< 0,5 K2)
Meßfehler
< 0,5 K2)
Temperaturkompensation*)
(Bezugstemperatur 25 °C)
LIN
NLF
-01-02-03-
00,00 ... 19,99 %/K
natürliche Wässer nach
EN 27888 (0 ... 36 °C)
Reinstwasser mit NaClSpuren (0 ... 120 °C)
Reinstwasser mit HClSpuren (0 ... 120 °C)
Reinstwasser mit NH3Spuren (0 ... 120 °C)
Temperaturkompensation*)
(Bezugstemperatur 25 °C)
LIN
NLF
-01-02-03-
–20,0 ... +130,0 °C
–4 ... +266 °F
–20,0 ... +150,0 °C
–4 ... 302 °F
00,00 ... 19,99 %/K
natürliche Wässer nach
EN 27888 (0 ... 36 °C)
Reinstwasser mit NaClSpuren (0 ... 120 °C)
Reinstwasser mit HClSpuren (0 ... 120 °C)
Reinstwasser mit NH3Spuren (0 ... 120 °C)
LC-Display
Alarm-LED
4 ... 20 mA, potentialfrei
22 mA bei Fehlermeldung*)
Speisespannung 14 ... 40 V
Anzeige
Kennlinie*)
linear oder logarithmisch
Kennlinie*)
LC-Display
Alarm-LED
4 ... 20 mA, potentialfrei
22 mA bei Fehlermeldung*)
Speisespannung 14 ... 30 V,
Imax = 100 mA, Pmax = 0,8 W
linear oder logarithmisch
Stromfehler
< 0,3 % vom Stromwert + 0,05 mA
Stromfehler
< 0,3 % vom Stromwert + 0,05 mA
Anzeige
Schleifenstrom
Schleifenstrom
EEx ib IIC
Meßanfang/ beliebig innerhalb des Meßbereiches
Meßende*)
für mS, mS, MW, SAL
Meßanfang/ beliebig innerhalb des Meßbereiches
Meßende*)
für mS, mS, MW, SAL
min. Meßspanne
min. Meßspanne
LIN
5 % vom gewählten
Meßbereich
LOG
1 Dekade
Stromgeber- 3,8 mA ... 22,00 mA
funktion
Technische Daten 32
LIN
5 % vom gewählten
Meßbereich
LOG
1 Dekade
Stromgeber- 3,8 mA ... 22,00 mA
funktion
Stratos 2201 Cond / 2211 Cond
Stratos 2201 X Cond / 2211 X Cond
HARTKommunikation
(nur 2211)
HARTKommunikation
(nur 2211 X)
Digitale Kommunikation über FSKModulation des Schleifenstromes,
Geräteidentifikation, Meßwerte, Status und Meldungen lesen, Parameter
lesen und schreiben
Explosions- –
schutz
Datenerhal- > 10 Jahre (EEPROM)
tung
Störaussen- DIN EN 61 326 Klasse B
dung
Störfestig- DIN EN 61 326, DIN EN 61 326/A1
keit
Temperatur – Betriebs-/Umgebungstemperatur
–20 ... +55 °C
– Transport- und Lagertemperatur
–20 ... +70 °C
Digitale Kommunikation über FSKModulation des Schleifenstromes,
Geräteidentifikation, Meßwerte, Status und Meldungen lesen, Parameter
lesen und schreiben
Explosions- II 2 G EEx ib [ia] IIC T6
schutz
CE 0032 TÜV 99 ATEX 1430
Datenerhal- > 10 Jahre (EEPROM)
tung
Störaussen- DIN EN 61 326 Klasse B
dung
Störfestig- DIN EN 61 326, DIN EN 61 326/A1
keit
Temperatur – Betriebs-/Umgebungstemperatur
–20 ... +55 °C
– Transport- und Lagertemperatur
–20 ... +70 °C
Gehäuse
Gehäuse
Material: Thermoplast. Polyester, verstärkt (Polybutylen Terephthalat)
Schutzart: IP 65
Farbe: blaugrau RAL 7031
Material: Thermoplast. Polyester, verstärkt (Polybutylen Terephthalat)
Schutzart: IP 65
Farbe: blaugrau RAL 7031
Kabeldurch- 3 Pg-Verschraubungen Pg 13,5
führungen (nicht montiert),
bis zu 5 Pg-Verschraubungen möglich
Kabeldurch- 3 Pg-Verschraubungen Pg 13,5
führungen (nicht montiert),
bis zu 5 Pg-Verschraubungen möglich
Abmessun- siehe Maßzeichnungen S. 7 ff
gen
Gewicht
ca. 1 kg
Abmessun- siehe Maßzeichnungen S. 7 ff
gen
ca. 1 kg
Gewicht
*) konfigurierbar
1) ±1 Digit
2) bei Pt 100 < 1K, bei NTC > 100 °C < 1 K
*) konfigurierbar
1) ±1 Digit
2) bei Pt 100 < 1K, bei NTC > 100 °C < 1 K
Technische Daten 33
EG-Baumusterprüfbescheinigung
Konformitätsbescheinigung 34
Konformitätsbescheinigung 35
Konformitätsbescheinigung 36
Konformitätserklärung
EU–Konformitätserklärung
Knick
Elektronische
Meßgeräte
GmbH & Co.
Beuckestraße 22
D-14163 Berlin
Berlin, 7 Juni 1999
Dokument–Nr.:
EU90607A
Produktbezeichnung:
Stratos 22*1 X Cond
Das bezeichnete Produkt stimmt mit den Vorschriften folgender europäischer Richtlinie(n) überein:
Nummer:
94/9/EG
Text:
Richtlinie 94/9/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom
23. März 1994 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitglieds–
staaten für Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen
Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen.
Es wurde entwickelt und gefertigt nach folgenden harmonisierten Normen:
EN 50 014:1997
EN 50 020:1994
Knick Elektronische Meßgeräte GmbH & Co.
ppa.
ppa.
Wolfgang Feucht Bernhard Kusig
Konformitätsbescheinigung 37
Meßzellen
SE 604
ZU 0071
Typ SE 604 (2-EL-Zelle) Fabrikat Regnault
Zellkonstante
0,029 cm–1
Meßbereich
ca. 0 ... 1000 mS/cm
Typ ZU 0071 (2-EL-Zelle) Fabrikat Endress+Hauser
Zellkonstante
ca. 1 cm–1
Meßbereich
ca. 5 mS/cm ... 50 mS/cm
Schaft
Elektroden
max. Temperatur 120 °C
Edelstahl 1.4571
Edelstahl 1.4571
Material
Schaft
Elektroden
max. Druck
Geber mit Einschraubgewinde
Geber mit
Flansch PN 16
alle anderen Ausführungen
max. Temperatur 150 °C
Material
25 bar:
16 bar:
10 bar:
Temperaturfühler Pt 1000
Kabel
Abmessungen
Länge
5m
Anschluß
Aderendhülse
siehe Maßzeichnung Abb. 14
max. Druck
PES
Spezial-Graphit,
Titan
16 bar
Temperaturfühler Pt 100
Kabel
Abmessungen
Länge
5m
Anschluß
Aderendhülse
siehe Maßzeichnung Abb. 17
SE 600
Typ SE 600 (4-EL-Zelle) Fabrikat Kemotron
Zellkonstante
0,14 ... 0,38 cm–1 1)
Meßbereich
ca. 0,5 mS/cm ... 300 mS/cm 2)
Material
Schaft
Elektroden
max. Temperatur 210 °C
max. Druck
PTFE,
Edelstahl 1.4401
Edelstahl 1.4401
40 bar
Temperaturfühler Pt 1000 (IEC Klasse A)
Kabel
Abmessungen
Länge
5m
Anschluß
Aderendhülse
siehe Maßzeichnung Abb. 18
1) siehe Meßzellenkopf
2) bis 2000 mS/cm mit erhöhtem Meßfehler
Meßzellen 38
Freiraum beachten!
1
100
4
2
3
29
5
7
Anschlußkabel
Anschlußstecker IP67
Anschlußdose
Verschlußdeckel
Geberkörper
Schutzkorb abschraubbar
O-Ring
70
1
2
3
4
5
6
7
103
Ø40
G1
18 2,5
27
Einbaumaße
(z. B. für Flansch)
6
Ø25,6
Abb. 14 Maßzeichnung 2-EL-Meßzelle SE 604
Meßzellen 39
Freiraum beachten!
1
4
2
3
237
5
Ø14(6x)
47
7
10
Flansch ZU 0278
85
8
1
2
3
4
5
6
7
8
Anschlußkabel
Anschlußstecker IP67
Anschlußdose
Verschlußdeckel
Geberkörper
Schutzkorb abschraubbar
O-Ring
Flachdichtung
6
Abb. 15 Maßzeichnung 2-EL-Meßzelle SE 604 mit Flansch ZU 0278
Meßzellen 40
132
Ø84
Ø112
Ø25
min. 150
Freiraum beachten!
1
4
2
3
5
6
1
2
3
4
5
6
7
8
Anschlußkabel
Anschlußstecker
Anschlußdose
Verschlußdeckel
Geberkörper
Durchlaufgefäß
Wandhalterung
Bohrung für Befestigungsschraube M6
135
60
80
Ø10x1,5
52,5
291
Durchflußarmatur AR 200
7
8
Ø10x1,5
32
80
Abb. 16 Maßzeichnung 2-EL-Meßzelle SE 604 mit Durchflußarmatur AR 200
Meßzellen 41
Ø7
Anschlußstecker
18
151
SW 36
79
R1I
Ø44
Polyethersulfon
Ø24
Abb. 17 Maßzeichnung 2-EL-Meßzelle ZU 0071
Meßzellen 42
Ø8
4
4
76
14
23
Kabellänge ca. 5 m
Ø 25
47
71
195
Dichtung ZU 0221
30
Abb. 18 Maßzeichnung 4-EL-Meßzelle SE 600
Meßzellen 43
Kalibrierlösungen
Kaliumchlorid-Lösungen
Leitfähigkeit in mS/cm
Temperatur
Konzentration
[°C]
0,01 mol/l
0
5
10
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
0,776
0,896
1,020
1,147
1,173
1,199
1,225
1,251
1,278
1,305
1,332
1,359
1,386
1,413
1,441
1,468
1,496
1,524
1,552
1,581
1,609
1,638
1,667
1,696
0,1 mol/l
1 mol/l
7,15
8,22
9,33
10,48
10,72
10,95
11,19
11,43
11,67
11,91
12,15
12,39
12,64
12,88
13,13
13,37
13,62
13,87
14,12
14,37
14,62
14,88
15,13
15,39
15,64
65,41
74,14
83,19
92,52
94,41
96,31
98,22
100,14
102,07
104,00
105,94
107,89
109,84
111,80
113,77
115,74
Datenquelle: K. H. Hellwege (Hrsg.), H. Landolt, R. Börnstein: Zahlenwerte und Funktionen ..., Band 2, Teilband 6
Datenquelle: *) K. H. Hellwege (Hrsg.), H. Landolt, R. Börnstein: Zahlenwerte und Funktionen ..., Band 2, Teilband 6
**) Prüflösungen gemäß DIN IEC 746, Teil 3 berechnet
Kalibrierlösungen 44
Natriumchlorid-Lösungen
Leitfähigkeit in mS/cm
Temperatur
Konzentration
[°C]
gesättigt*)
0,1 mol/l**)
0,01 mol/l**)
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
5,786
5,965
6,145
6,327
6,510
6,695
6,881
7,068
7,257
7,447
7,638
7,831
8,025
8,221
8,418
8,617
8,816
9,018
9,221
9,425
9,631
9,838
10,047
10,258
10,469
10,683
10,898
11,114
11,332
11,552
11,773
11,995
12,220
12,445
12,673
12,902
13,132
0,631
0,651
0,671
0,692
0,712
0,733
0,754
0,775
0,796
0,818
0,839
0,861
0,883
0,905
0,927
0,950
0,972
0,995
1,018
1,041
1,064
1,087
1,111
1,135
1,159
1,183
1,207
1,232
1,256
1,281
1,306
1,331
1,357
1,382
1,408
1,434
1,460
134,5
138,6
142,7
146,9
151,2
155,5
159,9
164,3
168,8
173,4
177,9
182,6
187,2
191,9
196,7
201,5
206,3
211,2
216,1
221,0
226,0
231,0
236,1
241,1
246,2
251,3
256,5
261,6
266,9
272,1
277,4
282,7
288,0
293,3
298,7
304,1
309,5
Index
Display, 17
I
22 mA–Signal für Alarm, 19, 26
konfigurieren, 21
Durchflußarmatur AR 200, Maßzeichnung , 41
Installation, 12
A
E
Abisoliermaße, 9
EG–Baumusterprüfbescheinigung, 34
, 26
K
Kalibrierdaten, anzeigen, 28
Alarm, Ansprechzeit, 26
Alarm über Schleifenstrom, 19, 26
konfigurieren, 21
Error–Info, 25, 26, 28
F
Kalibrierlösungen, 44
Kalibrierung, 22
Abgleich Temperaturfühler, 24
Kalibrierung mit Kalibrierlösung,
23
Vorgabe der Zellkonstanten, 22
Alarm–LED, 26
Fehlermeldung, letzte, 25, 26, 28
anschließen
Handheld–Terminal, 9
Leitungen, 9
Fehlermeldung über Schleifenstrom, 19, 26
konfigurieren, 21
Konfigurierung, 20
Anschlußklemmen, abziehen, 9
Fehlermeldungen, 26–29
Leitfähigkeits–Messung, 25
Ausgänge, 19
Flansch ZU 0278,
Maßzeichnung, 40
Lieferprogramm, 30
B
Baumusterprüfbescheinigung, 37
Bedienoberfläche, 16
Lieferumfang, 6
G
M
GainCheck, 18, 28
Maßzeichnungen, 7
Beschaltungsbeispiele, 13
Geräteselbsttest
automatisch, 18, 28
manuell, 18, 28
C
H
Cal–Info, 25, 28
HART–Kommunikation, 19
D
Hold–Zustand, 25
Befestigungsplan, 7
Diagnosefunktionen, 28
L
Mastmontagesatz, 8
Meldungen, Sensoface, 26
Meßgröße, konfigurieren, 20
Meßzellenüberwachung, Sensoface, 26
Meßmodus, 25
Index
45
Messung, 25
Sicherheitshinweise, 3
Meßzelle SE 600
Maßzeichnung , 43
Technische Daten, 38
Smiley, 26
Meßzelle SE 604
Maßzeichnung, 39
Technische Daten, 38
Stromgeber, 28
Meßzelle ZU 0071
Maßzeichnung , 42
Technische Daten, 38
Softwareversion, anzeigen, 18, 28
Stromkennlinie, konfigurieren, 21
T
Tastatur, 17
Technische Daten, 30
Meßzellen, 38
konfigurieren, 20
Überwachung, 18
Modus–Code, 4
Montage, 6
R
Reinigung, 29
S
Schleifenstrom, 19
anzeigen, kurzzeitig, 28
eingefroren, 25
Hold–Wert, 21
Hold–Zustand, 21
Schutzdach, 8
Sensocheck,
ein–, ausschalten, 21
Sensoface, 18, 26
Diagnose, 26
Meldungen, 26
Index
46
Test–Mode, 28
W
Wartung, 29
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