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Gebrauchsanweisung / Technisches Datenblatt - Goldquadrat

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Gebrauchsanweisung / Technisches Datenblatt
Hersteller:
Goldquadrat GmbH
Büttnerstr. 13
D-30165 Hannover
Produktbezeichnung:
Quattro Disc Zirkon Eco opak
Art. Nr.: 7830
Art. Nr.: 7811
Art. Nr.: 7812
Art. Nr.: 7813
Art. Nr.: 7814
Art. Nr.: 7831
Art. Nr.: 7832
Art. Nr.: 7833
Art. Nr.: 7834
10 mm
14 mm mit Nut
18 mm mit Nut
22 mm mit Nut
25 mm mit Nut
14 mm ohne Nut
18 mm ohne Nut
22 mm ohne Nut
26 mm ohne Nut
Quattro Disc Zirkon Eco transluzent
Art. Nr.: 7840
Art. Nr.: 7821
Art. Nr.: 7822
Art. Nr.: 7823
Art. Nr.: 7824
Art. Nr.: 7841
Art. Nr.: 7842
Art. Nr.: 7843
Art. Nr.: 7844
10 mm
14 mm mit Nut
18 mm mit Nut
22 mm mit Nut
25 mm mit Nut
14 mm ohne Nut
18 mm ohne Nut
22 mm ohne Nut
26 mm ohne Nut
Bezeichnung und allgemeine Beschreibung:
Dental Blanks aus Quattro Disc Zirkon Eco opak + Quattro Disc Zirkon Eco transluzent sind
zahnärztliche Werkstoffe (Halbzeuge) aus yttriumstabilisiertem, vorgesintertem Zirkoniumdioxid zur
frästechnischen Herstellung von Kronen und Brückengerüsten auf kommerziellen CAD/CAM–
Systemen oder handgeführten Kopierfräsmaschinen mit ausgezeichneter Biokompatibilität und hohen
Festigkeiten hinsichtlich auftretender Zug- und Druck- Beanspruchung.
Die vorgesinterten Rohlinge lassen sich sehr gut bearbeiten und zeigen eine ausgezeichnete
Kantenstabilität. Durch das spezielle Herstellverfahren wird auch über verschiedene Chargen hinweg
eine äußerst konstante Brennschwindung erreicht, so dass in den meisten Fällen keine Änderung des
Vergrößerungsfaktors bei der CAD/CAM-Einheit erforderlich ist. Die Bearbeitung soll ausschließlich
mit diamantbesetzten Schleifwerkzeugen oder mit Hartmetallwerkzeugen erfolgen.
Werkstoffvarianten:
Die Werkstoffvarianten Quattro Disc Zirkon transluzent, Quattro Disc Zirkon Eco transluzent und
Quattro Disc Zirkon opak sowie Quattro Disc Eco Zirkon opak unterscheiden sich durch einen
unterschiedlichen Gehalt an Aluminiumoxid bezüglich des nach der Endsinterung erreichbaren
Festigkeitswertes, der Beständigkeit gegen hydrothermale Alterung sowie in der Art der Weißfärbung
und der Transluzenz. Quattro Disc Zirkon Light/Medium Colour ist durch geringe Zugaben eines
Pigmentes bereits in verschiedenen Zahnfarben eingefärbt.
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Goldquadrat GmbH · Büttnerstr. 13 · 30165 Hannover · www.goldquadrat.de
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So kann der Zahnarzt oder Zahntechniker das für den jeweiligen Anwendungsfall ideale
Grundmaterial auswählen. Auf Grund der hohen Festigkeitswerte sind alle Materialien auch für
mehrgliedrige Seitenzahnbrücken geeignet. Physikalische und chemische Kennwerte können bei
Bedarf unseren Werkstoffdatenblättern entnommen werden. Alle Werkstoffvarianten wurden von
einem akkreditierten Prüflabor bezüglich der biologischen Verträglichkeit untersucht und für die
Anwendung im Dentalbereich als vorzüglich geeignet eingestuft.
Indikation:
Kronenkappen im Front- und Seitenzahnbereich sowie Brückengerüste mit maximal zwei
Zwischengliedern. Bei der Präparation ist auf eine ausreichende Konnektorenfläche zwischen
Pfeilerkrone und Brückenglied und ausreichende Mindestwandstärken zu achten.
Kontraindikationen:
Bei Bruxismus, unzureichendem Zahnhartsubstanzangebot oder nicht ausreichendem Platzangebot
ist die Verwendung von vollkeramischen Kronen und Brücken nicht oder nur bedingt zu empfehlen.
Das gleiche gilt bei unzureichender Mundhygiene oder unzureichender Koordinationsfähigkeit der
Kaubewegungen. Bei nicht zufriedenstellenden Präparationsergebnissen oder einer unsachgemäßen
Herstellung darf eine vollkeramische Krone oder Brücke ebenfalls nicht verwendet werden.
Präparationshinweise:
Bei den Angaben zu den Mindest-Wandstärken in der nachfolgenden Tabelle handelt es sich nur um
Anhaltswerte. Die Entscheidung über die Art und die Ausführung der Präparation obliegt dem
Zahnarzt und dem Zahntechniker.
Die Wandstärke sollte mindestens betragen:
• Seitenzähne okklusal 1,5 mm, zirkulär 0,5 mm
• Frontzähne inzisal/okklusal 0,7 mm, zirkulär 0,5 mm
• Pfeilerkronen von Brückengerüsten mit 2 Zwischengliedern
inzisal/okklusal 1,0 mm zirkulär 0,7 mm
Die Konnektorenfläche sollte mindestens betragen:
2
• Frontzahngerüst mit einem Zwischenglied 7 mm
2
• Frontzahngerüst mit zwei Zwischengliedern 9 mm
2
• Seitenzahngerüst mit einem Zwischenglied 9 mm
2
• Seitenzahngerüst mit zwei Zwischengliedern 12 mm
Fräsbearbeitung:
Die Fräsbearbeitung kann mit den meisten kommerziell erhältlichen CAD/CAM Fräsmaschinen oder
handgeführten Kopierfräsmaschinen durchgeführt werden. Die Auswahl der Fräser und der
erforderlichen Drehzahlen richtet sich nach der Bedienungsanleitung des Maschinenherstellers. Um
Fleckenbildung oder Festigkeitsminderungen zu vermeiden, soll der Rohling während der
Ausarbeitung und dem zugehörigen Handling nach Möglichkeit nicht mit Flüssigkeiten (Wasser, Öle)
oder Fetten (Handcreme) in Kontakt kommen.
Eine Nassbearbeitung der Dental Blanks im vorgesinterten Zustand ist prinzipiell möglich, erfordert
aber ein vollständiges Trocknen der Restauration vor der Sinterung. Die Trocknung kann in einem
Trockenschrank bei ca. 80°C oder unter einer Infrarotlampe durchgeführt werden. Alternativ dazu
kann das Brennprogramm im unteren Temperaturbereich entsprechend schonend gestaltet werden.
Einkerbungen, scharfe Kanten oder kleine Beschädigungen auch an der Unterseite des Gerüstes
können die Festigkeit der fertig gesinterten Arbeit reduzieren. Deswegen ist auf eine gute Verrundung
und Glättung bereits bei der Fräsbearbeitung zu achten.
Einfärben:
Die Gerüste können bei Bedarf mit den handelsüblichen und für Zirkonoxidkeramik zugelassenen
Färbelösungen an die gewünschte Zahnfarbe angepasst werden. Um gleichmäßige Ergebnisse zu
erhalten ist darauf zu achten, dass das Gerüst vor dem Färben vollkommen sauber, fettfrei und
trocken ist. Für die weiteren Arbeitsabläufe sind die Anweisungen der Hersteller der Färbelösungen zu
beachten.
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Sinterung:
Die Sinterung der Präparationen kann in allen handelsüblichen und für Zirkonoxidkeramik geeigneten
Ofenanlagen durchgeführt werden. Die Betriebsanweisungen der jeweiligen Anlagenhersteller sind
dabei zu beachten.
Die Gerüste schwinden beim Sintern um etwa 20%. Die dazu erforderliche Bewegung ist nur möglich,
wenn die Einzelkronen oder Gerüste auf entsprechenden Sinterlagerungen gebrannt werden. Das
Gerüst soll so gelagert sein, dass eine Berührung mit anderen Gerüsten oder dem Sinterträger
ausgeschlossen ist, damit es nicht zu Verformungen kommt. Die Sinterträger sollen mindestens alle
zwei Wochen nach den Anweisungen des Herstellers auf Ebenheit geprüft werden. Die Lagerung von
Front- und Seitenzahngerüsten ab drei Gliedern sollte generell mit der okklusalen Seite nach oben
erfolgen. Wenn Sinterdrähte oder –stifte verwendet werden, muss darauf geachtet werden, dass der
Käppchenwandbereich nicht kontaktiert wird. Alternativ dazu kann das Sintern in einer Sinterschale
erfolgen, in der die Restauration in ein geeignetes Granulat eingebettet wird. Als Granulat eignen sich
unter anderem ZrO2–Sinterkugeln. Bei der Verwendung von Sinterschalen und Granulat wird das
Gerüst mit der okklusalen Seite nach unten in das Granulat gelegt.
Die Schwindung der Präparationen aus Quattro Disc Zirkon Eco transluzent und Quattro Disc Eco
Zirkon opak ist durch das spezielle Herstellungsverfahren sowohl innerhalb der einzelnen
Materialchargen als auch über mehrere Chargen hinweg äußerst konstant. Die exakten Werte teilen
wir Ihnen bei jeder Lieferung mit.
Sinterprogramme für Quattro Disc Zirkon Eco opak + Quattro Disc Zirkon Eco
transluzent
Sinterprogramm für zirkuläre Brücken aus Quattro Disc Zirkon Eco opak:
mit Aufheizrate 150K/h von 20°C auf 900°C
5,9 h
5 min Haltezeit bei 900°C zum Temperaturausgleich
0,1 h
mit Aufheizrate 100K/h von 900°C auf 1.450°C
5,5 h
120 min Haltezeit bei 1.450°C zur Endsinterung
2,0 h
mit Abkühlrate 200K/h von 1.450°C auf 600°C
4,5 h
danach freies Abkühlen im Ofen ohne Temperatursteuerung
Gesamtzeit
18,0 h
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Sinterprogramm für 3- oder 4-gliedrige Brücken aus Quattro Disc Zirkon Eco opak:
mit Aufheizrate 300K/h von 20°C auf 900°C
3,0 h
30 min Haltezeit bei 900°C zum Temperaturausgleich
0,5 h
mit Aufheizrate 150K/h von 900°C auf 1.450°C
3,7 h
120 min Haltezeit bei 1.450°C zur Endsinterung
2,0 h
mit Abkühlrate 300K/h von 1.450°C auf 900°C
1,8 h
danach freies Abkühlen im Ofen ohne Temperatursteuerung
Gesamtzeit
11,0 h
Sinterprogramm für einzelne Kronen aus Quattro Disc Zirkon Eco opak:
mit Aufheizrate 600K/h von 20°C auf 900°C
1,5 h
30 min Haltezeit bei 900°C zum Temperaturausgleich
0,5 h
mit Aufheizrate 200K/h von 900°C auf 1.450°C
2,8 h
120 min Haltezeit bei 1.450°C zur Endsinterung
2,0 h
mit Abkühlrate 600K/h von 1.450°C auf 900°C
1,0 h
danach freies Abkühlen im Ofen ohne Temperatursteuerung
Gesamtzeit
7,8 h
Das Einsetzen der gefrästen Arbeiten in den Ofen soll am Besten bei einer maximalen Resttemperatur
im Ofen von weniger als 70°C erfolgen, damit keine Beeinträchtigung durch Thermoschock entsteht.
Wurde beim Fräsen der Kronen und Brücken mit Wasserkühlung gearbeitet, so muss die Restauration
vor dem Sinterbrand erst vollständig getrocknet werden. Dies muss ebenfalls bei Temperaturen unter
70 °C erfolgen, damit das Wasser nicht schlagartig verdampft. Das Trocknen erfordert eine
angemessene Verweildauer bei dieser Temperatur.
Das Öffnen des Ofens soll langsam und in mehreren Schritten erfolgen, so dass der Ofenraum rasch
abkühlen kann, aber die Kronen und Brücken nicht schlagartig einen Temperaturschock erleiden.
Einzel-Kronen und kleine Brücken können bei etwa 300 bis 400 °C zusammen mit dem
Brenngutträger aus dem Ofen genommen werden. Die gesinterten Teile sollen bis zur vollständigen
Abkühlung auf dem Brenngutträger verbleiben. Sehr weitspannige Brücken müssen langsamer
abgekühlt werden und deswegen bis etwa 200°C im Ofen verbleiben, um Rissbildung durch
Temperaturschock zu vermeiden.
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In Abweichung zu den oben angegebenen Sinterprogrammen beträgt die erforderliche
Endtemperatur für Quattro Disc Zirkon Eco transluzent 1.600°C (an Stelle der 1.450°C für
Quattro Disc Zirkon Eco opak).
Welche Aufheizraten im jeweiligen Sinterofen möglich sind und von den jeweiligen Restaurationen
noch ohne Verzug oder Rissbildung toleriert werden, muss im Einzelfall vom Zahnlabor geprüft und
festgelegt werden. Bei den gezeigten Sinterprogrammen handelt es sich um Empfehlungen.
Da die Temperaturmessung in jedem Ofen zu etwas anderen Ergebnissen führen kann, ist im
Einzelfall eventuell auch eine Anpassung der individuellen Ofentemperatur durch einen
Versuchsbrand erforderlich.
Zahngerüste und Kronen aus Zirkonoxid sollten in einem Ofen gebrannt werden, der nur für diese
Produkte verwendet wird. Werden im gleichen Ofen auch Restaurationen aus anderen keramischen
Werkstoffen gebrannt oder Flusskeramiken eingebrannt, kann dies zu Beeinträchtigung des
Sinterverhaltens oder zu lokalen Verfärbungen führen.
Je nach Größe und Komplexität der einzelnen Restauration können auch Brennprogramme mit
schnelleren Aufheizraten gewählt werden. Bei manchen Sinteröfen für den Dentalbereich sind die
Brennkurven aber fest vorgegeben und können nicht verändert werden.
Bei Einzelkronen kann die Aufheizrate und die Abkühlrate auf 300°/h oder eventuell eine noch höhere
Aufheizrate angehoben werden. Auch die Haltezeit kann bei dünnwandigen Restaurationen
gegenüber der Empfehlung verkürzt werden.
Ein solcher Brennzyklus kann in 8 bis 12 Stunden durchfahren werden. Ob diese hohen Aufheizraten
im jeweiligen Sinterofen möglich sind und von den jeweiligen Restaurationen noch ohne Verzug oder
Rissbildung toleriert werden, muss im Einzelfall vom Zahnlabor geprüft und festgelegt werden.
Da die Temperaturmessung in jedem Ofen zu etwas anderen Ergebnissen führen kann, ist im
Einzelfall eventuell auch eine Anpassung der individuellen Ofentemperatur durch einen
Versuchsbrand erforderlich.
Der Ofen soll nicht über 200°C geöffnet werden, da der Temperatursturz sowohl den Ofen schädigen
und sich negativ auf die Sinterprodukte auswirken kann.
Zahngerüste und Kronen aus Zirkonoxid sollten in einem Ofen gebrannt werden, der nur für diese
Produkte verwendet wird. Werden im gleichen Ofen auch Restaurationen aus anderen keramischen
Werkstoffen gebrannt oder Flusskeramiken eingebrannt, kann dies zu Beeinträchtigung des
Sinterverhaltens oder zu lokalen Verfärbungen führen. Falls das Brennen von unterschiedlichen
Werkstoffen im gleichen Ofen nicht vermieden werden kann, ist vor dem Brennen der
Zirkonoxidkeramik ein Leerbrand bei Maximaltemperatur zu empfehlen.
Verblendung der Gerüste:
Kronen und Brückengerüste aus Quattro Disc Zirkon Eco opak + Quattro Disc Zirkon Eco
transluzent können mit handelsüblichen Verblendkeramiken für Gerüste aus Zirkonoxid verblendet
werden. Die von den jeweiligen Herstellern für Zirkonoxid freigegebenen Verblendungen sind
bezüglich des Wärmeausdehnungskoeffizienten und der werkstofflichen Verbundbildung angepasst.
-6
-1
Der nach DIN EN ISO 6872 ermittelte WAK von Quattro Disc Zirkon beträgt 10,7 x 10 K
Ob eine thermische oder chemische Vorbehandlung der gesinterten Konstruktion vor der Verblendung
empfohlen wird, ist den Beschreibungen der Hersteller des Verblendmaterials zu entnehmen.
Nachbearbeitung nach der Endsinterung:
Bei einer eventuell erforderlichen Nachbearbeitung der gesinterten Konstruktionen soll dies nur unter
Verwendung einer Wasserkühlung bei der Schleifbearbeitung erfolgen. Dadurch werden lokale
Überhitzungen und Schädigungen des Materials vermieden.
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Angaben zur Lagerung und Haltbarkeit:
Es liegen keine gesicherten Erkenntnisse über die Alterung von Dental Blanks im vorgesinterten
Zustand vor. Bei ordnungsgemäßer Lagerung bezüglich Temperatur und Luftfeuchtigkeit (trocken
lagern bei unter 28°C) ist aber keine Veränderung der Materialeigenschaften auch bei längerer
Lagerung zu erwarten. Die Rohlinge sollen keiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden.
Eine maximale Verwendbarkeitsdauer kann und muss deswegen nicht festgesetzt werden. Im
Rahmen der generellen Vorsicht sollen die Dental Blanks jedoch innerhalb von drei Jahren nach
Herstellung des Rohlings weiter verarbeitet und der Endsinterung unterzogen werden.
Entsorgung von Materialresten:
Reststücke der Rohlinge und natürlich auch gesinterte Teile aus Quattro Disc Zirkon Eco opak +
Quattro Disc Zirkon Eco transluzent sind als chemisch vollkommen inert einzustufen und können
ohne besondere Auflagen entsorgt werden.
CE-Kennzeichnung gemäß MDD:
Das Konformitätsbewertungsverfahren wird vom TÜV Rheinland GmbH überprüft.
Technische Daten Quattro Disc Zirkon Eco transluzent:
Werkstoffbezeichnung:
Chemische Formel:
Farbe:
Produktbeschreibung:
Yttriumstabilisiertes tetragonales Zirkonoxid
ZrO2 / Y2O3
weiß, transluzent
Vorgesinterte Fräsrohlinge aus Zirkonoxid für dentale Anwendungen
Chemische Zusammensetzung:
ZrO2 / HfO2 / Y2O3
Y2O3
HfO2
Al2O3
Andere Oxide
> 99,0
4,5 - 5,5
< 5,0
< 0,1
< 0,5
wt%
wt%
wt%
wt%
wt %
Physikalische Werkstoffdaten (nach Dichtsinterung):
Dichte
Biegefestigkeit
Weibull Modul
E-Modul
Wärmeausdehnungskoeffizient
Offene Porosität
> 6,05
1.100
5
210
11
keine
g/cm3
MPa
< 0,1
< 0,1
Bq/g
Bq/g
GPa
10-61/K
Radioaktivität
Aktivität U-238,
Aktivität Th-232
Biokompatibilität und Chemische Löslichkeit
Zytotoxizität
unbedenklich
DIN EN ISO 10993 / DIN EN ISO 9693
Chemische Löslichkeit
unter Nachweisgrenze DIN EN ISO 10993 / DIN EN ISO 6872
(<1 µg/cm2)
Die angegebenen Eigenschaftswerte sind typische Werte und gelten nur für die Probekörper, an
denen sie gemessen wurden. Eine Übertragung auf andere Formen ist nur bedingt zulässig. Die
Werte sind daher nur als Richtwerte zu verstehen.
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Technische Daten Quattro Disc Zirkon Eco opak:
Werkstoffbezeichnung:
Chemische Formel:
Farbe:
Produktbeschreibung:
Yttriumstabilisiertes tetragonales Zirkonoxid
ZrO2 / Y2O3
weiß, opak
Vorgesinterte Fräsrohlinge aus Zirkonoxid für dentale Anwendungen
Chemische Zusammensetzung:
ZrO2 / HfO2 / Y2O3
Y2O3
HfO2
Al2O3
Andere Oxide
> 99,0
4,5 - 5,5
< 5,0
< 0,2 - 0,3
< 0,5
wt%
wt%
wt%
wt%
wt %
Physikalische Werkstoffdaten (nach Dichtsinterung):
Dichte
Biegefestigkeit
Weibull Modul
E-Modul
Wärmeausdehnungskoeffizient
Offene Porosität
> 6,05
1.400
5
210
11
keine
g/cm3
MPa
< 0,1
< 0,1
Bq/g
Bq/g
GPa
10-61/K
Radioaktivität
Aktivität U-238,
Aktivität Th-232
Biokompatibilität und Chemische Löslichkeit
Zytotoxizität
unbedenklich
DIN EN ISO 10993 / DIN EN ISO 9693
Chemische Löslichkeit
unter Nachweisgrenze DIN EN ISO 10993 / DIN EN ISO 6872
(<1 µg/cm2)
Die angegebenen Eigenschaftswerte sind typische Werte und gelten nur für die Probekörper, an
denen sie gemessen wurden. Eine Übertragung auf andere Formen ist nur bedingt zulässig. Die
Werte sind daher nur als Richtwerte zu verstehen.
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Ergänzung zur Gebrauchsanweisung Quattro Disc Zirkon Eco transluzent
Sinterung:
Die Sinterung der Restaurationen kann in allen handelsüblichen und für Zirkonoxidkeramiken
geeigneten Ofenanalgen durchgeführt werden. Die Betriebsanweisungen der jeweiligen
Anlagenhersteller sind dabei zu beachten.
Die Gerüste schwinden beim Sintern um etwa 20%. Die dazu erforderliche Bewegung ist nur
möglich, wenn die Einzelkronen oder Gerüste auf entsprechenden Sinterlagerungen
gebrannt werden.
Bitte beachten Sie das folgende Sinterprogramm der Quattro Disc Zirkon Eco transluzent,
um ein optimales Resultat zu erzielen:
HINWEIS!
In Abweichung zum angegebenen Sinterprogramm der Quattro Disc Zirkon Eco opak,
beträgt die erforderliche Endtemperatur für Quattro Disc Zirkon Eco transluzent
1.600°C (an Stelle der 1.450°C für Quattro Disc Zirkon Eco opak).
1
Gebrauchsanweisung zum zielsicheren Einfärben von Gerüsten aus Quattro
Disc Zirkon Eco transluzent
Nach sorgfältiger Prüfung der im Dentalmarkt gängigsten Einfärbelösungen und intensiven
Testverfahren hat sich das Prettau-COLOUR LIQUID der Firma Zirkonzahn als beste
Lösung herausgestellt.
Bitte beachten Sie zur Verarbeitung folgende Hinweise:
1. Die Verarbeitung erfolgt bei Raumtemperatur
2. Zirkongerüst mit Luft abblasen
3. Zirkongerüst vor dem Färben nicht anfeuchten
4. Prettau-COLOUR LIQUID aus Transportbehälter in einen sauberen und trockenen
Tauchbehälter aus Glas umfüllen
Achtung: bei zu warmer Lagerung können Dämpfe im Inneren der Flasche entstehen
und Druck aufbauen. Behälter ist unter der Luftabzugshaube vorsichtig zu öffnen.
Flüssigkeit kann weiter verwendet werden.
5. Mit einer Pinzette Zirkongerüst 5-15 Sek. in die Färbeflüssigkeit eintauchen
6. Mit Luft abblasen
7. Strukturen unter der Infrarotlampe trocknen (Minimum 45 Minuten)
8. Nach dem Färben die Flüssigkeiten wieder in den Transportbehälter umfüllen und
fest verschließen
9. Die Sinterung erfolgt gemäß dem angegebenen Sinterprogramm für Quattro Disc
Zirkon Eco transluzent
Hinweise zum Stabilisator:
Nach einiger Zeit ist es möglich, dass das Zirkon beim Einfärben fleckig wird. Grund dafür ist
die Verflüchtigung des Stabilisators in der Flüssigkeit. In diesem Fall sollten Sie erneut 5%
an Stabilisator dem Prettau-COLOUR LIQUID beimengen.
Hinweise zur Lagerung und Haltbarkeit:
Die Lagertemperatur darf 25°C nicht überschreiten. Eine kurzzeitige Überschreitung der
Temperatur bis 45°C zulässig (bspw. beim Transport) . Vorzugsweise ist die Flüssigkeit unter
18°C zu lagern. Bei zu kalter Lagerung kann die Flü ssigkeit gefrieren, muss dann vor dem
Gebrauch aufgetaut werden. Nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums nicht mehr verwenden.
2
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