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Handbuch Frühdefibrillation

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Frühdefibrillation in
Stadt und Landkreis
Landshut
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum
Frühdefibrillation des rzr regional Landshut
Version 1.3 vom 27.07.2003
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
1
Version 1.3
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
3
1. Organisationsform
4
2. Kurse
6
2.1. Laienschulung
Zielgruppe
Voraussetzungen
Kursanmeldungen
Richtlinien/Empfehlungen
Kurskosten
Grundschulung
Gültigkeit
Nachschulung
Trainer/Instruktoren, ärztl. Aufsicht
Praktische Durchführung und Unterrichtskonzept
Grund- und Nachschulung
Standortverantwortlicher
Verhalten bei Frühdefi-Ereignis
Inbetriebnahme des AED
Kennzeichnung von AEDs
6
6
6
6
7
7
7
8
9
9
2.1. Rettungs- und Sanitätsdienst
Zielgruppe
Voraussetzungen
Kursanmeldung und Kursverwaltung
Richtlinien/Empfehlungen
Kurskosten
Grundschulung
Frühdefi-Berechtigung und Gültigkeit
Nachschulung
Trainer/Instruktoren, NÄPL und ÄPL
Verhalten bei Frühdefi-Ereignis
Inbetriebnahme des AED
13
13
13
13
14
14
14
17
18
20
20
22
9
10
11
11
12
3. Geräte
23
4. Zusammenarbeit mit Ärzten
24
5. Krankenhäuser und Arztpraxen
25
Zielgruppe
Kursanmeldungen
Richtlinien/Empfehlungen
Kurskosten
Grundschulung
Gültigkeit
Nachschulung
Trainer/Instruktoren, ärztl. Aufsicht
Praktische Durchführung und Unterrichtskonzept
Grund- und Nachschulung
Verhalten bei Frühdefi-Ereignis
Inbetriebnahme des AED
Kennzeichnung von AEDs
25
25
25
26
26
27
27
27
28
28
29
29
6. Öffentlichkeitsarbeit, Forum Frühdefibrillation
30
7. Evaluation und wissenschaftliche Auswertung
31
8. Kommunikation und Information innerhalb der
Organisationen
32
9. Verwendete Formulare, Vorträge, CDs und Übersichten
33
Anlagen
35
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
2
Version 1.3
Vorwort
Das Handbuch basiert auf zahlreichen Sitzungen und Besprechungen,
den dabei geführten Protokollen und den Erfahrungen aus den FrühdefiKursen der vergangenen Jahre.
Die Grundlagen für dieses Handbuch stammen daher von allen Trainern
und Instruktoren des BRK, MHD und der BMW AG, denen an dieser
Stelle ganz herzlich für ihre Arbeit und ihr Engagement gedankt wird.
Hinweis
Es werden für alle FrühdefibrillationsAngelegenheiten ausschließlich die in diesem
Handbuch aufgeführten Formulare und Listen in der
jeweils gültigen Version verwendet. Alte Versionen
werden vernichtet.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
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Version 1.3
1. Organisationsform
(s. Anlage 3)
Das Thema „Frühdefibrillation in Stadt und Landkreis Landshut“ wird in
der Arbeitsgruppe 1 (Frühdefibrillation) des rzr regional Landshut
vertreten. Diese Arbeitsgruppe sieht sich als
stadt- und landkreisweites organisationsübergreifendes
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation.
BRK, MHD und betrieblicher Rettungsdienst der BMW AG sind darin
vertreten und verfolgen gemeinsam und miteinander die Ziele und
Interessen der Arbeitsgruppe.
Folgender Personenkreis ist beteiligt:
Ärztliche Programmleiter:
Dr. Nickl (BRK, BMW)
Dr. Pfaff (MHD)
Nichtärztliche Programmleiter: Demirtas (BRK, BMW)
Haas (MHD)
Kabanica (BRK)
Kruming (MHD)
Rohrmeier (BRK)
Trainer:
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
Ableitner (BRK, BMW)
Adamski (BRK)
Buczko (BRK)
Demirtas (BRK, BMW)
Eisenschink (BRK)
Gäbel (BRK, BMW)
Hofbauer (BRK)
Huber (BRK)
Ingerl (BRK)
Kabanica (BRK)
Kleeberger (MHD)
Kruming (MHD, BMW)
Maisberger (BRK, BMW)
Minner (BRK)
Murr (MHD)
Nußbaum (MHD)
4
Version 1.3
Radspieler (BRK)
Rohrmeier (BRK)
Sadlstadter (BRK)
Schütz (MHD)
Sprogies (MHD)
Steffling (BRK)
Steiger (MHD)
Wythe (BRK)
Zeller (BRK)
Im Sinne einer Arbeitsvereinbarung haben sich Vertreter von BRK, MHD
und betrieblichem Rettungsdienst der BMW AG auf folgende
Aufgabenverteilung geeinigt:
Leiter der Arbeitsgruppe:
Dr. Nickl
ÄPL MHD:
ÄPL BRK und BMW:
NÄPL, Kontaktpersonen BRK:
NÄPL, Kontaktperson MHD:
NÄPL, Kontaktperson BMW:
Dr. Pfaff
Dr. Nickl
Kabanica, Rohrmeier
Haas, Kruming
Demirtas
Statistische/wissenschaftliche Einsatzauswertung:
Statistische Auswertung Evaluationsbögen:
Beauftragter für Kursverwaltung/Anmeldung Rettungsund Sanitätsdienst (Grund- und Refresherkurse):
Ansprechpartner für Laienkurse:
Beauftragter für das Forum Frühdefibrillation:
Beauftragter für Frühdefibrillation in Krankenhäusern:
Beauftragter für Frühdefibrillation bei
niedergelassenen Ärzten:
Beauftragter für Frühdefibrillation für Notärzte:
Dr. Nickl
Haas
Kabanica
Rohrmeier
Dr. Nickl
Haas/Kruming
Dr. Pfaff
Dr. Pfaff/Haas/
Kruming
Die genannten Personen sind für ihren jeweiligen Bereich primärer und
organisationsübergreifender Ansprechpartner.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
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Version 1.3
2. Kurse
2.1. Laienschulung
>>> allgemeiner Ansprechpartner bei Fragen/Schwierigkeiten für
die Laienschulung ist Christian Rohrmeier
>>> Beauftragte bei den Hilfsorganisationen sind die jeweiligen
ÄPL und NÄPL
>>> Die Durchführung der Laienschulung liegt in der Verantwortung der durchführenden Hilfsorganisation und soll nach den
folgenden Richtlinien erfolgen
Zielgruppe
Die Arbeitsgruppe Frühdefibrillation ist an einer möglichst raschen,
umfassenden und unbürokratischen Verbreitung von AEDs in Firmen,
Betrieben und Behörden, aber auch für Privatpersonen interessiert.
Zielgruppe sind daher alle, die den plötzlichen Herztod bekämpfen
wollen.
Es wird nur eine Art von Laienkurs angeboten, unabhängig davon, ob es
sich z.B. um THW, FFW, eine Privatperson oder eine Firma/Behörde
handelt.
Voraussetzungen
Die Teilnahmevoraussetzungen für Laien an den Frühdefi-Kursen finden
sich in der Anlage 2.
Bei ausschließlicher Anwendung im privaten Bereich sind diese
Voraussetzungen nicht nötig.
Kursanmeldung
Kursinteressenten wenden sich an den Leiter der Arbeitsgruppe bzw.
werden diesem mitgeteilt. Dieser organisiert einen Kurs oder vermittelt
ihn an eine der Hilfsorganisationen. Kurse für Laien werden ohne festen
Zeitplan nach Bedarf angeboten.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
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Version 1.3
Richtlinien/Empfehlungen
Die Schulung von medizinischen Laien erfolgt gemäß den Empfehlungen
und Richtlinien von BRK, MHD, Bundesärztekammer, der
Bundesvereinigung der Hilfsorganisationen (Bundesarbeitsgemeinschaft
Erste Hilfe) und des Dachverbandes der Berufsgenossenschaften
(Anlage 2). Alle Vorträge und Kursteile stimmen mit den Anforderungen
der o.a. Institutionen inhaltlich überein, z.T. übersteigen sie diese
Anforderungen deutlich.
Die Einhaltung der empfohlenen Schulungsdauer von 7 UE wird
dringend angeraten, ist rechtlich jedoch nicht unbedingt verpflichtend.
Die möglichst umfassende Verbreitung von AEDs hat oberste Priorität.
Daher kann in Einzelfällen auf besonderen Wunsch des Kunden die
Schulung unterbleiben oder eingeschränkt werden und sich auf die
verpflichtende MPG-Einweisung beschränken. Ein solcher Fall ist dem
Leiter der Arbeitsgruppe zu melden. Eine Verzichtserklärung des
Anwenders („Erklärung bei weniger als 7 UE“) ist zu unterzeichnen und
dem Leiter der Arbeitsgruppe zuzusenden.
Kurskosten
Die Preise für die Grund- bzw. Nachschulungskurse werden
organisationsintern von MHD oder BRK festgelegt. Maßgeblich dafür
sind die Aussagen der jeweiligen Rettungsdienstleiter. Über diese wird
die Durchführung der Bezahlung geregelt.
Grundschulung
Ein Grundkurs erstreckt sich über 7 UE (1 UE = 45 min). Der Kurs ist auf
10 Teilnehmer und 2 Trainer/Trainingsstationen (Verhältnis 5:1)
ausgerichtet. Sind die Kurse mit weniger/mehr als 10 Personen belegt,
erfolgt nach Rücksprache mit dem zuständigen ÄPL eine anteilsmäßige
Reduktion/Erhöhung der UE (z.B. bei 3 Personen ein Trainer und 3 UE).
Die 7 UE gliedern sich wie folgt:
Medizinische Grundlagen
Rechtlicher Hintergrund
Algorithmus theoretisch
Basisreanimation
AED-Reanimation
MPG-Einweisung
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
} 0,5 UE zusammen
1,5 UE
3 UE
1 UE
7
Version 1.3
Praxisorientierte Lernzielkontrolle
1 UE
Die Reanimation wird gemäß dem folgenden bzw. in Anhang 1
aufgeführten Algorithmus und damit gemäß den internationalen
Empfehlungen für Laien als Ein-Helfer-Methode und Über-KopfReanimation unterrichtet.
Laienhelfer
ggf. weitere Helfer
Bewusstseinskontrolle
Notruf
Elektroden aufkleben und AED Gerät holen
starten
bis zu 3 x Analyse/Defibrillation
Atemwegs- und Atmungskontrolle, Kreislaufkontrolle
1 min bzw. 3 min HLW (2:15) Assistenz bei der HLW (eventl.)
bis zu 3 x Analyse/Defibrillation
1 min bzw. 3 min HLW (2:15) Assistenz bei der HLW (eventl.)
bis zu 3 x Analyse/Defibrillation
usw. nach Anweisung Gerät
usw.
Gültigkeit
Die Gültigkeit der Frühdefi-Berechtigungsscheine ist auf 12 Monate
begrenzt. Spätestens nach 12 Monaten hat eine Nachschulung zu
erfolgen.
Wird die reguläre Nachschulungsfrist (12 Monate) überzogen, kann der
Wiederholungskurs bis zum Ende des zweiten Monats nach Ablauf der
Frühdefiberechtigung noch absolviert werden. Die Verlängerung wird
jedoch nur anteilig ausgesprochen (also nur 10-12 Monate). Ab dem
dritten Monat nach Ablauf der Frühdefiberechtigung muß ein kompletter
Grundkurs neu absolviert werden.
Diese Regelung gilt nicht für Personen, die den AED ausschließlich
privat verwenden. Diese können die Nachschulung nach Belieben
absolvieren.
Weitere Ausnahmen und Härtefallregelungen sind nicht vorgesehen.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
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Version 1.3
Nachschulung
Die Nachschulung über 4 UE hat mindestens ein Mal jährlich zu
erfolgen. Nachschulungen liegen in der Verantwortlichkeit des
zuständigen Trainers/Instruktors und werden von diesem in
Zusammenarbeit mit dem Standortverantwortlichen organisiert.
Auch bei den Nachschulungen ist der Kurs auf 10 Teilnehmer und 2
Trainer bzw. Trainingsstationen (Verhältnis 5:1) ausgerichtet. Sind die
Kurse mit weniger/mehr als 10 Personen belegt, erfolgt nach
Rücksprache mit dem zuständigen ÄPL eine anteilsmäßige
Reduktion/Erhöhung der UE (z.B. bei 3 Personen ein Trainer und 3 UE).
Die Nachschulung beinhaltet ausschließlich Übung und Prüfung
(praxisorientierte Lernzielkontrolle) einer AED-Reanimation.
Sofern im vergangenen Jahr ein oder mehrere AED-Ereignisse beim
Anwender aufgetreten sind, müssen diese Ereignisse mit allen
Teilnehmern einer Firma/Behörde spätestens am Nachschulungstermin
mit einem ÄPL besprochen werden.
Trainer, Instruktoren und ärztliche Aufsicht
Geschult wird von Trainern/Instruktoren des BRK oder MHD nach
gemeinsamen einheitlichen Konzepten.
Die Trainer/Instruktoren sind nach den im Anhang aufgeführten
Richtlinien ausgebildet.
Durch die jeweilige Hilfsorganisation erfolgt die Bezahlung der
Trainer/Instruktoren von etwa 8 Euro pro geleisteter UE.
Die geforderte ärztliche Überwachung kann, muss jedoch nicht
persönlich oder vor Ort erfolgen, sie ist durch die Betreuung im Rahmen
der gesamten Frühdefi-Ausbildung in Stadt/Landkreis Landshut
sichergestellt. Der ÄPL muß die in der Anlage genannten
Voraussetzungen erfüllen.
Praktische Durchführung und Unterrichtskonzept – Grund- und
Nachschulung
Alle für eine Grundschulung erforderlichen Formulare, Vorträge und
Unterlagen befinden sich auf einer CD, die sich bei den
Ausbildungsunterlagen befindet. Auf der CD befinden sich konkret:
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
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Version 1.3
-
Defi-Symbol
rzr-Protokoll (Unterricht der Dokumentation)
Vortrag im PDF oder Power-Point-Format
Teilnehmerliste
Checkliste für den Trainer/Instruktor
Checkliste für den Standortverantwortlichen
Teilnahmebescheinigung
Info-Blatt für die Anwender
Erklärung bei weniger als 7 UE
Lernzielkatalog
Formulare und Ausfüllhinweise praktische Prüfung
Evaluationsbögen
Kursvorbereitung und –durchführung erfolgen an Hand der „Checkliste
für den Trainer/Instruktor“.
Nach dem Vortrag (max. 30 min – gemäß CD) erfolgt die Vorführung
einer AED-Reanimation durch den/die Trainer/Instruktoren, danach die
MPG-Einweisung, die praktische Übung für alle Anwesenden und zum
Schluss die praxisorientierte Lernzielkontrolle an Hand der üblichen
Prüfungsbögen.
In Unterschied zur Abnahme der Prüfung beim Rettungsdienstpersonal
(s.u.) erfolgt bei medizinischen Laien nur eine Einstufung in „bestanden“
und „nicht bestanden“. Die Nachschulungsfrist beträgt einheitlich 12
Monate. Die Bestehensgrenze bei der praktischen Prüfung beträgt 60 %
der erreichbaren Punktezahl.
Am Kursende händigt der Trainer/Instruktor jedem(r) Teilnehmer/-in die
von ihm unterzeichnete AED-Bescheinigung, das AED-Logo und die
ausgefüllte/ergänzte Info für Ersthelfer aus. Die Frühdefiberechtigung
darf nur bei bereits erfolgter MPG-Einweisung ausgesprochen werden.
Zum Abschluss werden die Evaluationsbögen verteilt und danach zur
Auswertung an Th. Haas gegeben.
Bei der Nachschulung erfolgt nach Vorführung, Übung, eventl.
Einsatznachbesprechung und praktischer Prüfung eine Aushändigung
neuer Teilnahmebescheinigungen.
Standortverantwortlicher
Für jede Laieneinrichtung wird in gegenseitiger Rücksprache ein
Standortverantwortlicher bestimmt. Diesem wird die „Checkliste
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
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Version 1.3
Standortverantwortlicher“ übergeben. Name und Telephonnummer des
betreuenden Trainers/Instruktors werden dort eingetragen.
Der Standortverantwortliche trägt die Verantwortung für das AED-Gerät,
die Gültigkeit der Frühdefi-Berechtigungen, die Terminierung der
Nachschulungstermine und die Verständigung des betreuenden
Trainers/Instruktors nach einem AED-Einsatz. Betreuender
Trainer/Instruktor und Standortverantwortlicher bleiben in Kontakt. Zur
Entlastung verbleiben beim Standortverantwortlichen die
Prüfungsprotokolle Praxis, die Unterlagen zur MPG-Einweisung, die
Teilnehmerlisten und die AED-Berechtigungsscheine.
Name und Kontaktmöglichkeiten des Standortverantwortlichen sind dem
Leiter der Arbeitsgruppe mitzuteilen.
Verhalten bei Eintritt eines Frühdefi-Ereignisses
Bei jedem Herz-Kreislaufstillstand ohne anwesenden Notarzt und
ohne sichere Todeszeichen ist der Frühdefibrillator einzusetzen.
Jede Benutzung oder jedes Einschalten des AEDs in dieser
Situation (unabhängig von Schockabgabe, Analyse(n) oder
notärztlicher Eintreffzeit) ist somit als Frühdefi-Ereignis zu werten
und muss dokumentiert werden. Ist ein KVB-/Hausarzt anwesend,
so sollte nach Rücksprache mit diesem Arzt ein AED eingesetzt
werden, es handelt sich dann ebenfalls um einen dokumentationspflichtigen Frühdefi-Einsatz (s.o.). Ist dagegen ein Notarzt
anwesend bzw. trifft gleichzeitig ein, so sollte zwar der AED
eingesetzt werden, es handelt sich jedoch nicht um einen
dokumentationspflichtigen Frühdefi-Einsatz.
Die Dokumentation der Frühdefi-Einsätze erfolgt mittels rzr-Protokoll (s.
Anlage 5) und Auswertung der Geräte.
Nach einem Geräteeinsatz ist umgehend der zuständige Trainer bzw.
Instruktor, ÄPL und der Leiter der Arbeitsgruppe zu verständigen.
Letztlich wird der Einsatz dann mit dem zuständigen ÄPL ausgewertet
und durch den Leiter der Arbeitsgruppe statistisch dokumentiert. Es
erfolgt möglichst umgehend eine Einsatznachbesprechung mit den
Beteiligten.
Inbetriebnahme der AEDs
Die Inbetriebnahme der AEDs erfolgt entweder durch die Herstellerfirma
selbst oder durch von ihr ermächtigte Personen (Medizinprodukteberater). Diese müssen die Anwender gemäß MPG in das Gerät
einweisen. Die Dauer für die MPG-Einweisung ist in den 7 UE enthalten.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
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Version 1.3
Kennzeichnung von AEDs
Zur Kennzeichnung von AEDs sollte im Laienbereich einheitlich
folgendes Symbol verwendet werden:
(Version 1.1 – s. Anlage 9)
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
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Version 1.3
2.2. Rettungs- und Sanitätsdienst
>>> Beauftragter für die Schulungen im Rettungs- und
Sanitätsdienst ist Holger Kabanica
>>> Er erstellt und verwaltet Kursangebot und Kursanmeldung für
BRK und MHD
Zielgruppe
Zielgruppe sind alle Personen, die im Rettungs- oder Sanitätsdienst tätig
sind. Unabhängig von deren Ausbildungsstand (RA oder San) und
Beschäftigungsverhältnis (Haupt- oder Ehrenamt) erfolgen einheitliche
Schulungen.
Voraussetzungen
Sobald jemand aktiv im Rettungs- oder Sanitätsdienst mitwirkt und eine
Mindestausbildung (mindestens San-Kurs oder Äquivalent) vorweist, ist
davon auszugehen, dass eine AED-Schulung sinnvoll ist. Zusätzlich
erfolgt während der Schulung die Prüfungsabnahme einer
Basisreanimation. Wird diese bestanden, kann der Frühdefi-Grundkurs
besucht werden.
Kursanmeldung und Kursverwaltung
Kursanmeldungen erfolgen ausschließlich über H. Kabanica, der die
Kurse organisiert und verwaltet. In der Regel findet ein Mal im Quartal
eine Grundschulung und jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat
eine Nachschulung statt. Ort und Zeit werden im Kursprogramm von H.
Kabanica bekannt gegeben. Bei Bedarf finden weitere Kurse statt.
Auf Eigeninitiative eines Trainers/Instruktors können jederzeit auch
weitere Refresherkurse außerhalb des genannten Rahmens stattfinden.
In diesem Fall hat der Trainer/Instruktor alle Kursmodalitäten selbst zu
regeln, den Kurs H. Kabanica zur Aufnahme in den Kurskalender zu
melden und abschließend ihm die Teilnehmerliste mit den eingetragenen
Nachschulungsfristen zukommen zu lassen.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
13
Version 1.3
Bei Grund- und Nachschulung verbleiben die Kursunterlagen
(Teilnehmerlisten, Prüfungsprotokolle Praxis und schriftlich) beim
Kursveranstalter – unabhängig vom Teilnehmerkreis (d.h. Unterlagen
eines BRKlers können sich beispielsweise auch beim MHD befinden).
H. Kabanica erhält jedoch nach jedem Kurs eine Teilnehmerliste,
die auch die Fristen zur Nachschulung beinhaltet.
Richtlinien/Empfehlungen
Die Schulung erfolgt gemäß Empfehlungen/Richtlinien von BRK, MHD,
rzr, Bundesärztekammer, der Bundesvereinigung der Hilfsorganisationen
(Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe), der Arbeitsgemeinschaft
Frühdefibrillation in Deutschland und dem Bayerischen
Innenministerium (Anlage 2). Alle Vorträge und Kursteile stimmen mit
den Anforderungen der o.a. Institutionen inhaltlich überein, z.T.
übersteigen sie diese Anforderungen sogar deutlich.
Kurskosten
Für Mitglieder der Hilfsorganisationen in Stadt und Landkreis Landshut
sind die Kurse und Nachschulungen kostenlos. Für andere Personen
und externe Teilnehmer wird eine Gebühr erhoben, die der jeweilige
Rettungsdienstleiter festlegt.
Grundschulung
Ein Grundkurs ist in zwei Kursabende (Mo, Di) und einen Übungstag
(Samstag) gegliedert. Insgesamt handelt es sich um 16 UE.
Es hat sich folgendes Vorgehen bewährt:
Montag-Abend 19.00 Uhr bis ca. 22.00 Uhr: Arztvortrag (und eventl.
MPG-Einweisungen)
Dienstag-Abend 19.00 Uhr bis ca. 22.00 Uhr: Trainervortrag (und eventl.
MPG-Einweisungen)
Samstag 8.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr: praktische Übung, schriftliche
Prüfung, praktische Prüfung, Abschlussbesprechung
Bei entsprechender Nachfrage können auch reine Wochenendkurse
angeboten werden.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
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Version 1.3
Der Arztvortrag wird von einem der ÄPL gehalten, der Trainervortrag
von einem der Trainer/Instruktoren. Die jeweiligen Vorträge sind auf CD
bei den Ausbildungsunterlagen erhältlich. Handouts der Vorträge werden
vor den Referaten an die Teilnehmer als Ausbildungsunterlage verteilt.
Montag- und Dienstag-Abend genügt es, wenn der jeweils Vortragende
anwesend ist. Die Anwesenheit eines NÄPL ist wünschenswert. Es sind
Teilnehmerlisten zu führen.
Die MPG-Einweisungen erfolgen durch die entsprechend berechtigten
Personen. Eine MPG-Einweisung kann zwar auch unabhängig von der
Grundschulung erfolgen, die Ausstellung eines Frühdefi-Scheines kann
jedoch erst nach absolvierter MPG-Einweisung erfolgen. Die
Dokumentationen der MPG-Einweisungen verbleiben beim MPGBeauftragten der jeweiligen Hilfsorganisation.
Am Übungstag (Samstag) wird der AED-Reanimationsalgorithmus
zunächst von zwei Trainern/Instruktoren vorgeführt. Anschließend haben
die Teilnehmer die Möglichkeit, in Kleingruppen mit den Geräten LP 12,
LP 500 oder CP 08/16 unter Anleitung der Trainer/Instruktoren zu üben.
Dazu ist in Analogie zu den Laienreanimationskursen ein
Trainer/Trainingsstationen – Teilnehmerverhältnis von 1:5 anzustreben.
Besteht kein Übungsbedarf mehr, erfolgen nach der Mittagspause die
schriftliche und praktische Prüfung und anschließend die Besprechung
der Prüfungen mit Verteilung der Frühdefischeine. Auch für diesen Tag
sind Teilnehmerlisten zu erstellen. Abschließend werden die
Evaluationsbögen verteilt und danach an Th. Haas zur Auswertung
gegeben.
Der Algorithmus ist im Folgenden und in Anlage 1 abgebildet:
Teamleiter (Kopf)
Teamhelfer (Seite)
AED einschalten
Bewußtsein? Notarzt?
Koffer öffnen
Beatmungsbeutel, Maske,
Reservoir vorbereiten
Atemwege
überprüfen/freimachen
Atmung?
2 x Beatmen
Puls?
Elektroden aufkleben
Sauerstoff anschließen
bis zu 30 x HDM bis AED
klar
Analyse starten
weiter im Algorithmus (s.
Anlage 1)
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
15
Version 1.3
Sofern im weiteren Verlauf nach einer Analyse oder einem Schock vom
Gerät zur Durchführung der HLW aufgefordert wird, beginnt derjenige
Teamteil mit seiner Maßnahme, der als erster dazu bereit ist – d.h. es ist
unerheblich, ob die HLW mit 2 Beatmungen oder 15 HDMs begonnen
wird.
Erweiterte Maßnahmen (Intubation, Adrenalin, iv-Zugang) sollen,
nachdem sie an anderer Stelle erlernt wurden, erst bei den
Refresherkursen in den Algorithmus eingebaut werden (s.u.).
Zum reibungslosen Ablauf der praktischen Prüfung tragen sich am
Beginn des Übungstages alle Teilnehmer in eine Prüfungsliste ein, in der
Reihenfolge und Richtzeiten für die Abnahme der praktischen Prüfung
geregelt sind. Der Teilnehmer muss somit während der praktischen
Prüfung anderer nicht anwesend sein.
Schriftliche Prüfung:
Die schriftliche Prüfung wurde vom Leiter der Arbeitsgruppe erstellt und
besteht aus 20 MC-Fragen in vier Variationen, die in 30 min zu
beantworten sind. Mehrere Antworten können richtig sein. Eine Frage
wird nur dann als richtig gewertet, wenn alle Antworten korrekt sind.
Somit können maximal 20 Punkte erreicht werden. Zum Bestehen der
schriftlichen Prüfung sind mindestens 12 Punkte (60%) notwendig. Die
Korrektur erfolgt durch einen der ÄPL. Sollte die schriftliche Prüfung
nicht bestanden worden sein, kann auch die praktische Prüfung nicht
absolviert werden. Der Teilnehmer muß den gesamten Grundkurs
wiederholen.
Praktische Prüfung:
Die in der IM Richtlinie geforderte Überprüfung der Basisreanimation
wird während der AED-Reanimation im selben Prüfungsbogen geprüft.
Der Trainer/Instruktor gibt ein willkürliches Fallbeispiel vor und steuert
die Trainingsgeräte (EKGs) entsprechend. Jeder Prüfling muß neben
dem diagnostischen Block (I im Prüfungsbogen) zwei Basisreanimationszyklen (III, V) und drei Defibrillations-/Analysezyklen (II, IV, VI) durchlaufen. Es ist dabei unerheblich, wie oft je nach Fallbeispiel wirklich
geschockt oder „Analyse“ gedrückt werden muss.
Es gilt das Prüfungsprotokoll in der neuesten Version. Ausfüllhinweise
dazu sind in der Anlage 10 aufgeführt. Geprüft werden sowohl der
Teamhelfer (nur bei III und V) als auch der Teamleiter (nur bei I, II, IV,
VI). Es ist das AED-Gerät zu verwenden, das den realen
Einsatzbedingungen des Teilnehmers entspricht. Das Ausfüllen des
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
16
Version 1.3
Prüfungsbogens durch die Trainer/Instruktoren erklärt sich von selbst.
Folgende Anmerkungen sind jedoch zu machen:
- jeder Schritt wird mit Punkten bewertet
- die maximal im Fallbeispiel erreichbare Punktzahl wird berechnet
- die erreichten Punkte sind am Ende zu addieren und in ein
prozentuales Verhältnis zur maximal erreichbaren Punktzahl zu
setzen. Daraus errechnet sich die Nachschulungsfrist, die jedoch
nach der Grundschulung im Gegensatz zur Nachschulung
maximal 6 Monate betragen darf:
< 60% der erreichbaren Punkte: nicht bestanden
61-70% der erreichbaren Punkte: Schein 3 Monate gültig
> 70% der erreichbaren Punkte: Schein 6 Monate gültig
- in der Spalte „Freitext“ können Kommentare oder Begründungen
(z.B. Nicht-Bestehen trotz akzeptabler Punktzahl bei mehreren
„Kardinalfehlern“ wie z.B. Maske falsch herum gehalten) eingefügt
werden
Bei der schriftlichen und praktischen Prüfung ist die Anwesenheit
eines ÄPL verpflichtend.
Es verbleiben alle Kursunterlagen (Teilnehmerlisten, Prüfungsprotokolle
etc.) beim Kursveranstalter, unabhängig davon welcher Hilfsorganisation
der Teilnehmer angehört.
H. Kabanica wird zur Kursverwaltung beim Kursabschluss lediglich eine
einzige Liste übergeben, die die Namen, Vornamen, Zugehörigkeit zu
einer Rettungswache/Bereitschaft, Geburtsdatum, Geburtsort und
Nachschulungsfristen aller Teilnehmer enthält.
Frühdefi-Berechtigung und Gültigkeit
Die Dauer der Berechtigung zur Frühdefibrillation wird vom prüfenden
Trainer festgelegt und bei H. Kabanica dokumentiert und in den
Frühdefiausweisen eingetragen. Sie beträgt nach der Grundschulung
maximal 6, nach den Nachschulungen maximal 12 Monate.
Für die Absolvierung der Grund- und Refresherschulungen und die
Einhaltung der Gültigkeit der Frühdefi-Berechtigungen ist ausschließlich
der Teilnehmer selbst verantwortlich.
Wer den Grundkurs nur unvollständig absolviert hat, muss spätestens
innerhalb der nächsten beiden von MHD oder BRK angebotenen
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
17
Version 1.3
Grundkurse den Grundkurs komplettieren, ansonsten ist ein gänzlich
neuer Grundkurs zu absolvieren.
Wird die vom Prüfer erteilte Nachschulungsfrist überzogen, kann der
Wiederholungskurs bis zum Ende des zweiten Monats nach Ablauf der
Frühdefiberechtigung noch absolviert werden. Die Verlängerung wird
jedoch nur anteilig ausgesprochen (also z.B. bei eigentlich 12 Monaten
schon nach 10 Monaten nächste Nachschulung). Ab dem dritten Monat
nach Ablauf der Frühdefiberechtigung muß ein kompletter Grundkurs
neu absolviert werden.
In besonderen Fälle kann der zuständige ÄPL auf schriftlichen
Antrag/Begründung hin diese Regelung ganz oder teilweise außer
Kraft setzen (Härtefallentscheidung). Diese Entscheidung muss aus
Gründen der Objektivität und Nachvollziehbarkeit schriftlich dokumentiert
sein und archiviert werden.
Ohne gültigen Frühdefi-Schein ist eine Mitarbeit im Rettungsdienst als
sog. 1. oder 2. Mann nicht möglich, maximal ist also die Teilnahme als 3.
Mann erlaubt.
Beabsichtigt jemand, mit einer auswärtigen AED-Berechtigung bei BRK
oder MHD im Rettungsdienst als 1. oder 2. Mann mitzuwirken, so ist die
AED-Berechtigung in Kopie bei H. Kabanica zu hinterlegen. Es muss
erst ein Refresherkurs incl.Prüfung absolviert werden, um den bei uns
praktizierten Algorithmus kennenzulernen. Erst danach ist der FrühdefiSchein auch in Stadt und Landkreis Landshut gültig.
Nachschulung
In der Nachschulung sollen anonymisiert Falldarstellungen und
Einsatznachbesprechungen, praktische Übung und eine Prüfung
durchgeführt werden.
Die Anwesenheit eines ÄPL bei den Nachschulungskursen ist nicht
verpflichtend.
Einsatznachbesprechung:
Der Leiter der Arbeitsgruppe hat eine CD für Einsatznachbesprechungen
erstellt, in dem ausgewählte AED-Ereignisse Stadt und Landkreis
Landshut anonym dokumentiert und mit Kritik, Stellungnahme und EKGAusdruck versehen sind. Diese Unterlagen sollen zu Beginn eines
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
18
Version 1.3
Refresherkurses vom Trainer/Instruktor über etwa 30 min vorgestellt
werden.
AED-Reanimation:
In den Nachschulungskursen haben die Rettungs- und
Sanitätsdienstmitarbeiter Gelegenheit, die AED-Reanimation unter
Anleitung eines Trainers/Instruktors zu üben. Das
Trainer/Trainingsstation– Teilnehmerverhältnis sollte 1:5 betragen.
Prüfung:
Der Teilnehmer entscheidet je nach Übungsbedarf selbst, wann er die
Prüfung absolvieren will. Ein Nachschulungskurs endet somit dann,
wenn alle Teilnehmer die Wiederholungsprüfung abgelegt haben. Die
Prüfung wird an Hand der üblichen Praxis-Prüfungskontrolle
abgenommen. Bei der Prüfung sollen neben den beiden Prüflingen nur
die Trainer/Instruktoren anwesend sein.
Die Verlängerung kann dem Teilnehmer für maximal 12 Monate
ausgesprochen werden – unabhängig von seinem Ausbildungsstand (RA
oder San) und Beschäftigungsverhältnis (Haupt- oder Ehrenamt). Die
genaue Dauer der Verlängerung legt der prüfende Trainer/Instruktor in
einem Gespräch mit dem Prüfling fest und dokumentiert sie dann durch
Stempel („Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation von
BRK und MHD“) und Unterschrift auf der Teilnehmerliste und im Ausweis
des Teilnehmers. Als Richtlinie soll dienen:
< 60% der erreichbaren Punkte: nicht bestanden
61-70% der erreichbaren Punkte: Schein 3 Monate gültig
71-80% der erreichbaren Punkte: Schein 6 Monate gültig
81-90% der erreichbaren Punkte: Schein 9 Monate gültig
90% der erreichbaren Punkte: Schein 12 Monate gültig
Abweichungen von diesen Empfehlungen müssen in der gesonderten
Spalte „Freitext“ dokumentiert und begründet werden.
ACLS:
Die Rettungs- und Sanitätsdienstmitarbeiter haben bei den
Wiederholungskursen außerdem die Möglichkeit, erweiterte Maßnahmen
(ACLS) im Rahmen ihrer Notkompetenz in die AED-Reanimation
einzubauen. Dabei ist folgende Reihenfolge der
Notkompetenzmaßnahmen verpflichtend:
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
19
Version 1.3
1. endotracheale Intubation
2. Adrenalin endobronchial
3. Intravenöser Zugang
Wenn am Patienten bereits ein funktionierender iv-Zugang angebracht
war, ändert sich diese Reihenfolge:
1. Adrenalin iv
2. endotracheale Intubation
Außerdem ist folgendes zu beachten:
die Maßnahmen werden durchgeführt, wenn Helfer 1 und/oder Helfer
2 dazu bereit sind – ohne exakte zeitliche Schiene, jedoch
frühestens nach einem Zyklus Analyse+ eventl.Schock+HLW
Helfer 2 (RS/RDH, an der Seite des Patienten) richtet ausschließlich
in den Analyse- und Schockphasen das Material für die o.a.
Maßnahmen her – und diese nur auf Anweisung des Helfer 1
(=Teamleiter).
Helfer 1 (RA, am Kopf des Patienten, Teamleiter) führt
ausschließlich in den Herzdruckmassagephasen die Maßnahmen
durch.
Der Frühdefi-Algorithmus wird weder durch das Herrichten noch
durch die Durchführung der Maßnahmen unterbrochen oder
geändert. Ausnahme: zur Intubation Stop der HDM und nach
erfolgter Intubation und Fixierung des Tubus/Auskultation auf jeden
Fall noch 1 min (4 Zyklen) HLW – dazu müssen die Anweisungen des
AED möglicherweise ignoriert werden.
Für die Intubation darf maximal ein Versuch, der nicht länger als 15
sec dauert, benötigt werden
Für den iv-Zugang dürfen maximal 2 Versuche ohne
Zeitbeschränkung benötigt werden.
Diese Maßnahmen sind nicht verpflichtend und werden nicht geprüft.
Auch das Erlernen dieser Maßnahmen ist nicht Kursinhalt, es wird
vorausgesetzt, dass diese Maßnahmen bereits sicher beherrscht werden
(Notkompetenzschulung).
Trainer, Instruktoren, NÄPL und ÄPL
Die Trainer/Instruktoren, NÄPL und ÄPL sind gemäß den Richtlinien von
BRK, MHD, Bundesärztekammer, rzr, Bayerischem Innenministerium
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
20
Version 1.3
und Arbeitsgemeinschaft Frühdefibrillation in Deutschland ausgebildet
(Anlage 2). Die Ausbildung erfolgt in den BRK-/MHD-Schulen, bei rzr
oder ANR.
Verhalten bei Eintritt eines Frühdefi-Ereignisses
Bei jedem Herz-Kreislaufstillstand ohne anwesenden Notarzt und
ohne sichere Todeszeichen ist der Frühdefibrillator einzusetzen.
Jede Benutzung oder jedes Einschalten des AEDs in dieser
Situation (unabhängig von Schockabgabe, Analyse(n) oder
notärztlicher Eintreffzeit) ist somit als Frühdefi-Ereignis zu werten
und muss dokumentiert werden. Ist ein KVB-/Hausarzt anwesend,
so sollte nach Rücksprache mit diesem Arzt ein AED eingesetzt
werden, es handelt sich dann ebenfalls um einen dokumentationspflichtigen Frühdefi-Einsatz (s.o.). Ist dagegen ein Notarzt
anwesend bzw. trifft gleichzeitig ein, so sollte zwar der AED
eingesetzt werden, es handelt sich jedoch nicht um einen
dokumentationspflichtigen Frühdefi-Einsatz.
Die Dokumentation der Frühdefi-Einsätze erfolgt mittels rzr-Protokoll (s.
Anlage 5), Auswertung der Geräte, dem Notfallprotokoll und idealerweise
einer Durchschrift des Notarztprotokolls. Diese Unterlagen müssen
umgehend dem Leiter der Arbeitsgruppe zugesandt werden. Dieser
wertet die Einsätze medizinisch und statistisch aus und erstellt ein
Nachbesprechungsprotokoll, das den Anwendern per Post oder e-mail
zugeht. Bei gravierenden Ereignissen erfolgt die Nachbesprechung
zusätzlich noch persönlich oder per Telephon.
Die Patientenbegleitschreiben (Anlage 6) werden ausgefüllt und mit dem
Patienten in die Klinik gegeben.
Der Leiter der Arbeitsgruppe erstellt von allen Frühdefieinsätzen eine
Datenbank und wertet diese statistisch aus. Ergebnisse dieser jährlichen
Auswertung gehen in die Qualitätssicherung und in die Planung des
weiteren Vorgehens im Rahmen des Frühdefi-Programmes ein. In
Verbindung mit dem rzr erfolgt eine ostbayernweite zentrale Auswertung
und Dokumentation der Einsätze.
Die wissenschaftliche Zusammenarbeit erfolgt mit der AG
Frühdefibrillation des Rettungszentrum Regensburg (rzr). Vertreter
unseres Ausbildungs- und Kompetenzzentrums sind dort ehrenamtlich
tätig.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
21
Version 1.3
Inbetriebnahme der AEDs
Die Inbetriebnahme der AEDs erfolgt entweder durch die Herstellerfirma
selbst oder durch von ihr ermächtigte Personen
(Medizinprodukteberater).
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
22
Version 1.3
3. Geräte
Es werden die Geräte LP 12, LP 500 und CP 08/16 als AEDs verwendet.
Alle Geräte müssen durch den/die Gerätebeauftragten einheitlich nach
Anlage 4 programmiert werden. Dies gilt auch für die AEDs, die im
Rahmen einer Laienschulung in Betrieb genommen werden.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
23
Version 1.3
4. Zusammenarbeit mit Ärzten
Über den Leiter der Arbeitsgruppe und die Kassenärztliche Vereinigung
sind alle Haus- und Notärzte über die Einführung der Frühdefibrillation
unterrichtet worden.
Sollte sich vor Ort ein Informationsdefizit herausstellen, so wird einer der
Ärztlichen Programmleiter seine Kollegen auf Anfrage hin entsprechend
informieren.
Alle Notärzte sind bei einer Reanimation mit dem AED darauf
hinzuweisen, dass die Spezifität (AED erkennt Kammerflimmern und es
handelt sich auch wirklich um Kammerflimmern) fast 100 % beträgt, die
Sensitivität (tachykarde ventrikuläre Rhythmusstörung liegt zwar vor,
Gerät empfiehlt jedoch keinen Schock) dagegen je nach Herzrhythmus
nur zwischen 50 und 75 %.
Der/die Notarzt/-ärztin muss stets das EKG-Bild des
Monitors vor Augen haben und im Zweifelsfall den
Frühdefi-Modus verlassen.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
24
Version 1.3
5. Krankenhäuser und
Arztpraxen
>>> Beauftragte für Frühdefibrillation in Krankenhäusern:
Haas/Kruming
>>> Beauftragter für Frühdefibrillation bei niedergelassenen
Ärzten: Dr. Pfaff
>>> Beauftragte für Frühdefibrillation bei Notärzten: Dr.
Pfaff/Haas/Kruming
Diese Beauftragten führen entsprechende Übersichtslisten über
den Stand der Frühdefibrillation im jeweiligen Bereich.
Zielgruppe
Auch in Krankenhäusern und Arztpraxen soll die Frühdefibrillation
Verbreitung finden. Gemäß Empfehlungen von AHA und ERC ist auch
dort eine Kollaps-Defizeit von <3 min anzustreben. Vor allem in
Abwesenheit eines Arztes (z.B. Praxisarzt auf Hausbesuch – Dienstarzt
anderweitig im Krankenhaus unterwegs) ist die Frühdefibrillation durch
Praxis- oder Pflegepersonal dort dringend erforderlich.
Daher werden Krankenhäuser, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und
Notärzte über die Frühdefibrillation informiert.
Kursanmeldung
Sollte ein(e) Krankenhaus/Praxis den Wunsch äußern, in
Frühdefibrillation unterrichtet zu werden, so kann gegen Bezahlung eine
Schulung durchgeführt werden. Ansprechpartner sind die o.a.
Beauftragten. Das Kursangebot richtet sich nach dem Bedarf.
Richtlinien/Empfehlungen
Es existieren keine Bestimmungen über Art und Umfang von FrühdefiProjekten in Krankenhäusern und Arztpraxen. Das Krankenhaus/die
Praxis ist deshalb sich selbst gegenüber verantwortlich, die
Arbeitsgruppe übernimmt keinerlei Verantwortung und stellt keinen
ÄPL/NÄPL. Die Krankenhäuser/Praxen unterliegen keinerlei Aufsicht
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
25
Version 1.3
durch die Arbeitsgruppe und bestimmen selbst Kursdauer und
Kursinhalt/-umfang. Die Verantwortung für Personal, Geräte und
Ausbildung liegt ausschließlich beim Chefarzt/Praxisinhaber.
Vom Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation wird eine
Ausbildung des Praxis-/Pflegepersonals von 5 UE mit einer jährlichen
Nachschulung von 4 UE empfohlen.
In besonderen Fällen (z.B. Arztpraxen mit keinem Bezug zur
Notfallmedizin) kann die Rundum-Betreuung und Verantwortung durch
die Arbeitsgruppe übernommen werden. Dazu bedarf es der
Rücksprache mit den ÄPL.
Kurskosten
Die Preise für die Grund- bzw. Nachschulungskurse werden
organisationsintern von MHD oder BRK festgelegt. Maßgeblich dafür
sind die Aussagen der jeweiligen Rettungsdienstleiter. Über diese wird
die Durchführung der Bezahlung geregelt.
Grundschulung
Die Verantwortung für Dauer und Umfang eines Grundkurses liegt
ausschließlich beim Chefarzt/Praxisinhaber. Folgende Empfehlung wird
gegeben:
Ein Grundkurs sollte sich über 5 UE (1 UE = 45 min) erstrecken. Der Kurs ist auf 5
Teilnehmer und 1 Trainer/Trainingsstation (Verhältnis 5:1) ausgerichtet.
Die 5 UE gliedern sich wie folgt:
Medizinische Grundlagen
Rechtlicher Hintergrund
Algorithmus theoretisch
} 0,5 UE zusammen
AED-Reanimation
MPG-Einweisung
Praxisorientierte Lernzielkontrolle
3 UE
1 UE
0,5 UE
Die Reanimation wird nach Wunsch des verantwortlichen Chefarztes/Praxisinhabers
und nach Analyse der logistischen Gegebenheiten als Ein-Helfer-Methode oder als
Zwei-Helfer-Methode in folgenden Varianten wahlweise unterrichtet (s. CD 4 –
Anlage 21):
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
26
Version 1.3
-
Ein-Helfer-Methode, BLS, ohne Arzt
Zwei-Helfer-Methode, BLS, ohne Arzt
Ein-Helfer-Methode, BLS, ohne Arzt, mit AED
Zwei-Helfer-Methode, BLS, ohne Arzt, mit AED
ACLS, mit oder ohne Arzt, mit oder ohne AED
Gültigkeit
Auch dafür liegt die Verantwortung ausschließlich beim
Chefarzt/Praxisinhaber. Folgende Empfehlung wird gegeben:
Die Gültigkeit der Frühdefi-Berechtigungsscheine sollte auf 12 Monate begrenzt sein.
Spätestens nach 12 Monaten sollte eine Nachschulung erfolgen.
Nachschulung
Auch dafür liegt die Verantwortung ausschließlich beim
Chefarzt/Praxisinhaber. Folgende Empfehlung wird gegeben:
Die Nachschulung über 4 UE sollte mindestens ein Mal jährlich erfolgen.
Auch bei den Nachschulungen ist der Kurs auf 5 Teilnehmer und 1 Trainer bzw.
Trainingsstation (Verhältnis 5:1) ausgerichtet.
Die Nachschulung beinhaltet ausschließlich Übung und Prüfung (praxisorientierte
Lernzielkontrolle) einer AED-Reanimation.
Sofern im vergangenen Jahr ein oder mehrere AED-Ereignisse beim Anwender
aufgetreten sind, sollen diese Ereignisse mit allen Teilnehmern spätestens am
Nachschulungstermin mit einem ÄPL besprochen werden.
Trainer, Instruktoren und ärztliche Aufsicht
Geschult wird von Trainern/Instruktoren des BRK oder MHD nach
gemeinsamen einheitlichen Konzepten.
Die Trainer/Instruktoren sind nach den im Anhang aufgeführten
Richtlinien ausgebildet.
Die Bezahlung der Trainer/Instruktoren wird über die Hilfsorganisationen
geregelt.
Die geforderte ärztliche Überwachung ist durch den Klinikchefarzt bzw.
Praxisinhaber gewährleistet.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
27
Version 1.3
Praktische Durchführung und Unterrichtskonzept – Grund- und
Nachschulung
Alle für eine Grundschulung erforderlichen Formulare, Vorträge und
Unterlagen enthält eine CD (CD 4 – s. Anlage 21), die sich bei den
Ausbildungsunterlagen befindet.
Kursvorbereitung und –durchführung erfolgen an Hand der „Checkliste
für den Trainer/Instruktor“ und nach Rücksprache mit dem
Chefarzt/Praxisinhaber, der die alleinige Verantwortung über Kursinhalt
und –dauer trägt. Als Anhaltspunkt sollte folgender Verlauf dienen:
Nach dem Vortrag (max. 30 min – gemäß CD) erfolgt die Vorführung einer (AED-)
Reanimation durch den/die Trainer/Instruktoren, danach die MPG-Einweisung, die
praktische Übung für alle Anwesenden und zum Schluss die praxisorientierte
Lernzielkontrolle an Hand der üblichen Prüfungsbögen.
In Unterschied zur Abnahme der Prüfung beim Rettungsdienstpersonal (s.u.) erfolgt
hier nur eine Einstufung in „bestanden“ und „nicht bestanden“. Die
Nachschulungsfrist beträgt einheitlich 12 Monate. Die Bestehensgrenze bei der
praktischen Prüfung beträgt 60 % der erreichbaren Punktezahl.
Am Kursende händigt der Trainer/Instruktor jedem(r) Teilnehmer/-in die von ihm
unterzeichnete AED-Bescheinigung und das AED-Logo aus. Die
Frühdefiberechtigung darf nur bei bereits erfolgter MPG-Einweisung ausgesprochen
werden. Zum Abschluss werden die Evaluationsbögen verteilt und danach zur
Auswertung an Th. Haas gegeben.
Bei der Nachschulung erfolgt nach Vorführung, Übung, eventl.
Einsatznachbesprechung und praktischer Prüfung eine Aushändigung neuer
Teilnahmebescheinigungen.
Verhalten bei Eintritt eines Frühdefi-Ereignisses
Das Verhalten nach Eintritt eines Frühdefi-Ereignisses liegt
wiederum in der vollen Verantwortung des Chefarztes bzw.
Praxisinhabers. Folgende Empfehlung kann ausgesprochen
werden:
Bei jedem Herz-Kreislaufstillstand ohne (Not)Arzt und ohne sichere
Todeszeichen ist der Frühdefibrillator einzusetzen. Jede Benutzung oder jedes
Einschalten des AEDs (unabhängig von Schockabgabe, Analyse(n) oder
(not)ärztlicher Eintreffzeit) ist somit als Frühdefi-Ereignis zu werten und wird
dokumentiert.
Die Dokumentation der Frühdefi-Einsätze erfolgt mittels rzr-Protokoll (s. Anlage 5)
und Auswertung der Geräte.
Nach einem Geräteeinsatz informiert der verantwortliche (Chef)Arzt bzw.
Praxisinhaber Dr. Pfaff oder Dr. Nickl. Das Gerät wird ausgelesen, der Einsatz
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
28
Version 1.3
ausgewertet, mit allen Beteiligten besprochen und durch den Leiter der
Arbeitsgruppe statistisch dokumentiert.
Inbetriebnahme der AEDs
Die Inbetriebnahme der AEDs erfolgt entweder durch die Herstellerfirma
selbst oder durch von ihr ermächtigte Personen (Medizinprodukteberater). Diese müssen die Anwender gemäß MPG in das Gerät
einweisen. Die Dauer für die MPG-Einweisung ist in den 5 UE enthalten.
Kennzeichnung von AEDs
Zur Kennzeichnung von AEDs sollte einheitlich folgendes Symbol
verwendet werden:
(Version 1.1 – s. Anlage 9)
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
29
Version 1.3
6. Öffentlichkeitsarbeit – Forum
Frühdefibrillation
Zur Information der Öffentlichkeit und zur weiteren Verbreitung der AEDs
wird in losen Zeitabständen (idealerweise ein Mal/Quartal) ein „Forum
Frühdefibrillation“ abgehalten. Diese Informationsveranstaltung besteht
aus Arztvortrag, praktischer Vorführung und abschließender Diskussion.
>>> Beauftragter für das Forum Frühdefibrillation: Dr. Nickl
Über die Städte und Gemeinden werden Informationsschreiben
(Flugblätter oder Folder) an die Haushalte verschickt.
Weitere Wege zur Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit
werden gesucht und realisiert (z.B. Presseinfo, Zeitungsbeilage).
Flugblätter und Folder zur Information sind erstellt und können auch auf
eigene Initiative hin von jedem verteilt werden. Der Bezug dieser
Flugblätter/Folder erfolgt über den Leiter der Arbeitsgruppe.
Unter www.kampfdemherztod.de ist die Arbeitsgruppe bei Eintrag der
entsprechenden Postleitzahl vertreten.
Eine weitere Internetpräsenz findet sich auf der Homepage des rzr
regional Landshut. Diese dient sowohl der Information der Öffentlichkeit
als auch der Information der Mitarbeiter und Trainer/Instruktoren.
Auch auf den Internetseiten von BRK und MHD finden sich
entsprechende Links und Hinweise.
Um Personen zu motivieren und zu sensibilisieren, werden in jedem
Erste Hilfe Kurs der Hilfsorganisationen an Hand von Folien/Dias
(siehe CD 2) die Frühdefibrillation/Public access defibrillation kurz
erwähnt und ein LP 500 T demonstriert. Die für den Vortrag nötigen
Folien/CD befinden sich bei den EH-Ausbildungsunterlagen oder bei den
ÄPL/NÄPL.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
30
Version 1.3
7. Evaluation und wissenschaftliche Auswertung
>>> Beauftragter für statistische Auswertung der Evaluationsbögen: Haas
>>> Beauftragter für wissenschaftliche Einsatzauswertung : Dr.
Nickl
Nach jeder Grundschulung oder Laienausbildung werden die
Evaluationsbögen (Anlage 18) an alle Teilnehmer ausgeteilt.
Anschließend werden sie zur Auswertung an Thomas Haas (MHD)
gesandt. Dieser wertet die Bögen quartalsweise aus. Um
Verbesserungen zu erreichen, wird die Auswertung ausschließlich intern
(Trainer/Instruktoren, NÄPL, ÄPL) veröffentlicht.
Alle AED-Einsätze werden von Dr. Nickl dokumentiert und
wissenschaftlich-statistisch ausgewertet. Die Auswertungen werden
quartalsweise im Frühdefi-Infobrief allen Rettungsdienstmitarbeitern
zugänglich gemacht.
Die Daten werden außerdem anonymisiert an das rzr zur bayernweiten
Auswertung übermittelt.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
31
Version 1.3
8. Kommunikation und
Information innerhalb der
Organisationen
Zur optimalen Kommunikation trifft sich die Arbeitsgruppe (ÄPL, NÄPL,
Trainer/Instruktoren, andere Interessenten) mindestens ein Mal/Quartal,
bei Bedarf häufiger. Die Treffen werden vom Leiter der Arbeitsgruppe
organisiert.
Von jeder Sitzung werden Protokolle erstellt und an die
Teilnehmer(innen) und alle ÄPL, NÄPL, Trainer/Instruktoren verteilt.
Ein Mal im Quartal wird ein Frühdefi-Infobrief erstellt, der allen hauptund ehrenamtlichen Rettungsdienstmitarbeitern, allen Kooperationspartnern und allen Frühdefi-Interessenten auf geeignete Weise (z.B.
Aushang in den Wachen oder Zusendung via Post oder e-mail)
zugänglich gemacht wird. Herausgeber des Infobriefes ist der Leiter der
Arbeitsgruppe. Alle ÄPL und NÄPL haben Gelegenheit ihre
Angelegenheiten in diesem Brief zu veröffentlichen.
Folgendes findet somit ein Mal im Quartal statt:
1. Frühdefi-Infobrief
2. Treffen der Arbeitsgruppe
3. Forum Frühdefibrillation (Kapitel 7)
Sollten das QM-Handbuch, die drei CDs oder die
verwendeten Formulare in einer neueren Version
aufliegen, so wird das im Frühdefi-Infobrief erwähnt.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
32
Version 1.3
9. Verwendete Formulare,
Vorträge, CDs und
Übersichten
Es werden ausschließlich die im Folgenden gelisteten Formulare
und Vorträge in der aktuellen Version verwendet. Die
Versionsnummer befindet sich auf allen Formularen und Vorträgen. Alte
Versionen sind nicht mehr zu gebrauchen.
Änderungen bzw. Erstellungen neuer Formulare werden über den Leiter
der Arbeitsgruppe abgewickelt, damit die Aufnahme der aktuellen
Versionen in dieses Handbuch sichergestellt ist.
Alle nicht in der Anlage gelisteten Folder, CDs, Vorträge etc. können
jederzeit über die ÄPL/NÄPL oder den Leiter der Arbeitsgruppe
angefordert werden.
Zum Verteilen:
Defibrillatorzeichen
Folder
Flugblätter
Info über Kosten und Kurse
Version 1.1 (Anlage 9)
Version 1.5
Version 1.5
Version 1.5
CDs:
CD 1 Laienausbildung
CD 2 EH-Ausbildung
CD 3 Refresherkurse
CD 4 Arztpraxen und Krankenhäuser
Version 1.5 (Anlage 7)
Version 1.0 (Anlage 8)
Version 1.0 (Anlage 20)
Version 1.1 (Anlage 21)
Formulare:
rzr-Protokoll
Patientenbegleitschreiben
Prüfungsbogen AED-Basisreanimation
Prüfung schriftlich Version I
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
33
Version 9.0 (Anlage 5)
Version 3.3 (Anlage 6)
Version 3.0 (Anlage 10)
Version 2.0 (Anlage 11)
Version 1.3
Prüfung schriftlich Version II
Prüfung schriftlich Version III
Prüfung schriftlich Version IV
Teilnehmerliste Grundkurs
Teilnehmerliste Refresherkurs
Zeitplan praktische Qualifizierung
Version 2.0 (Anlage 12)
Version 2.0 (Anlage 13)
Version 2.0 (Anlage 14)
Version 2.0 (Anlage 15)
Version 2.0 (Anlage 16)
Version 2.0 (Anlage 17)
Vorträge:
Arztvortrag Grundschulung
Trainervortrag Grundschulung
Vortrag Forum Frühdefibrillation
Vortrag Laienschulung (CD 1)
Vortrag/Folien EH-Kurs (CD 2)
Vortrag Arztpraxen/Krankenhäuser (CD 4)
Version 2.1
Version 1.3
Version 1.5
Version 1.2
Version 1.0
Version 1.0
Übersichten:
Richtlinien und Empfehlungen
Version 1.3 (Anlage 2)
Geräteprogrammierungen
Version 1.2 (Anlage 4)
Kooperationspartner (auch Arztpraxen und Krankenhäuser)
Interessenten (auch Arztpraxen und Krankenhäuser)
Trainer/Instruktoren
Medizinprodukteberater
NÄPL/ÄPL
Kursprogramm/-kalender
Gültigkeitsliste aller Frühdefiberechtigungen
Diese Übersichten werden von den jeweiligen Beauftragten geführt und laufend
aktualisiert. Auch sie können bei Bedarf jederzeit eingesehen werden.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
34
Version 1.3
Anlagen
Anlage 1: Reanimationsalgorithmus mit AED
Anlage 2: Übersicht über Richtlinien und Empfehlungen (V 1.4)
Anlage 3: Organisationsform
Anlage 4: AED-Geräteprogrammierungen (V 1.2)
Anlage 5: rzr-Protokoll (V 9.0)
Anlage 6: Patientenbegleitschreiben (V 3.3)
Anlage 7: Inhaltsverzeichnis CD 1 (AED-Laienausbildung) (V 1.5)
Anlage 8: Inhaltsverzeichnis CD 2 (AED in den EH-Kursen) (V 1.0)
Anlage 9: Defibrillatorzeichen (V 1.1)
Anlage 10: Prüfungsbogen AED-Basisreanimation (V 3.0) mit
Ausfüllhinweisen
Anlage 11: Prüfung schriftlich Version I (V 2.0)
Anlage 12: Prüfung schriftlich Version II (V 2.0)
Anlage 13: Prüfung schriftlich Version III (V 2.0)
Anlage 14: Prüfung schriftlich Version IV (V 2.0)
Anlage 15: Teilnehmerliste Grundkurs (V 2.0)
Anlage 16: Teilnehmerliste Refresherkurs (V 2.0)
Anlage 17: Zeitplan praktische Qualifizierung (V 2.0)
Anlage 18: Evaluationsbogen (V 1.0)
Anlage 19: Frühdefi-Ausweis (V 1.0)
Anlage 20: Inhaltsverzeichnis CD 3 (Refresherkurse) (V 1.0)
Anlage 21: Inhaltsverzeichnis CD 4 (AED in Krankenhäusern und
Arztpraxen) (V 1.1)
Alle in diesen Anlagen aufgeführten Formulare
können und sollen falls nötig direkt vom PDF-File
des QM-Handbuches ausgedruckt und danach
verwendet bzw. kopiert werden.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
35
Version 1.3
Anlage 1: Reanimationsalgorithmus mit AED
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
36
Version 1.3
Anlage 2: Übersicht über Richtlinien und Empfehlungen (Version 1.4)
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
37
Version 1.3
Anlage 3: Organisationsform
Rettungszentrum Regensburg - rzr regional Landshut
Arbeitsgruppe 1:
Frühdefibrillation
Leiter. Dr. Stephan Nickl
BRK KV Landshut
Rettungswache Landshut
Rettungswache Rottenburg
Rettungswache Vilsbiburg
Ärztlicher
Programmleiter
Dr. Stephan Nickl
Nichtärztliche
Programmleiter
Holger Kabanica
Christian Rohrmeier
MHD Landkreis
Landshut
BMW Group
Gesundheitsdienst
Rettungswache Niederaichbach
Rettungswache Velden
Werk Dingolfing
Werk Landshut
Ärztlicher
Programmleiter
Ärztlicher
Programmleiter
Dr. Burkhard Pfaff
Dr. Stephan Nickl
Nichtärztliche
Programmleiter
Nichtärztliche
Programmleiter
Alexander Kruming
Hüseyin Demirtas
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
38
Laienausbildung
Firmen, Behörden,
Privatpersonen
Ärztliche Programmleiter
Dr. Stephan Nickl
Dr. Burkhard Pfaff
Nichtärztliche
Programmleiter
Hüseyin Demirtas
Holger Kabanica
Alexander Kruming
Christian Rohrmeier
Version 1.3
Anlage 4: AED-Geräteprogrammierungen (Version 1.2)
AED-Geräteprogrammierungen
LP 500 und LP 12
Corpuls 08/16
Nach Einschalten Semi-Modus ja/nein
ja
ja
Umschalten von Semi auf manuell jederzeit ja
ja
Device ID
mir egal
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Modem phone number
leer lassen
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Modem selection
0
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Modem initialization
leer lassen
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Energy sequenze
200-200-360
200-200-360
Energy protocol
fixed
fixed
Display energy
on
on
Auto analyze
1
nach 1 min bzw. nach 3 min
CPR time 1
60 sec
60 sec
CPR time 2
180 sec
180 sec
CPSS
off
on
Motion detection
on
on
Asystole detector
off
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Audio
off
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Paper size
DIN A4
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Incident ID
off
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Transfer setup
keine Einstellung nötig XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Ereignisdokumentation
mittel (nur LP 12)
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
d.h. fest vorgegeben, keine Einstellung möglich
d.h. wählbar, bitte so einstellen
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
39
Version 1.3
Anlage 5: rzr-Protokoll (Version 9.0)
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
40
Version 1.3
Anlage 6: Patientenbegleitschreiben (Version 3.3)
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
41
Version 1.3
Anlage 7: Inhaltsverzeichnis CD 1 (AED-Laienausbildung)
(Version 1.5)
-
Defi-Symbol
rzr-Protokoll (Unterricht der Dokumentation)
Vortrag im PDF- oder Power-Point-Format
Teilnehmerliste
Checkliste für den Trainer/Instruktor
Checkliste für den Standortverantwortlichen
Teilnahmebescheinigung
Info-Blatt für die Anwender
Erklärung bei weniger als 7 UE
Lernzielkatalog
Formulare und Ausfüllhinweise praktische Prüfung
Evaluationsbogen
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
42
Version 1.3
Anlage 8: Inhaltsverzeichnis CD 2 (AED in EH-Ausbildung) (Version 1.0)
- Folien/Dias im PDF- oder Power-Point-Format
- Einführung in die Frühdefibrillation für EH-Ausbilder
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
43
Version 1.3
Anlage 9: Defibrillatorzeichen (V 1.1)
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
44
Version 1.3
Anlage 10: Ablaufprotokoll „Basisreanimation mit Anwendung AED“ (V 3.0)
Ablaufprotokoll Basisreanimation mit Anwendung AED V 3.0
Uhrzeit:
Datum:
LP 500
LP 12
C 08/16
Teamleiter:
Teampartner:
Prüfer:
Bewertung Bewertung
Teamleiter
I.
Teampartner
Max. erreichb. Punkte
Teamleiter
Teampartner
Diagnostischer Block:
1. Kontrolle Bewußtsein:
2. Atmungskontrolle:
3. Pulskontrolle
4. Notarztruf
5. Beatmung
6. HLW
II.
Ansprechen
0
1
2
Anfassen
0
1
2
Schmerzreiz gesetzt
0
1
2
Inspektion Mundraum
0
Freimachen der Atemwege 0
Kopf überstrecken
0
1
1
1
2
2
2
0
1
2
Maske im C-Griff
Maske dicht
Sauerstoff angeschlossen
2 x effektiv beatmet
0
1
2
0
0
1
1
2
2
0
1
2
0
Druckpunkt korrekt gesucht
Korrekte Drucktiefe
Druck- / Entlastungsphase gleich
Korrekter Rhythmus (15:2)
Druckfrequenz 100/min.
1
2
22
0
0
0
0
0
1
1
1
1
1
2
2
2
2
2
12
1. Defibrillationsserie
Schock vorgesehen?
Analyse 1 Analyse 2
Analyse 3
Ja / Nein
Ja / Nein
Ja / Nein
Korrekte Elektrodenposition
Rhythmusanalyse
Warnung umherstehender
Schockauslösung gemäß Geräteanweisung
III.
0
0
0
0
1
1
1
1
2
2
2
2
8
0
0
0
1
1
1
2
2
2
6
Basisreanimation (1)
1. Beatmung
2. HLW
Maske im C-Griff
Maske dicht
2 x effektiv Beatmet
Druckpunkt korrekt gesucht
Korrekte Drucktiefe
Druck- / Entlastungsphase gleich
Korrekter Rhythmus (15:2)
Druckfrequenz 100/min.
Erreichte Punkte Seite 1:
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
0
0
0
0
0
1
1
1
1
1
2
2
2
2
2
10
36
45
22
Version 1.3
Bewertung Bewertung
Teamleiter Teampartner
IV.
Max. erreichb. Punkte
Teamleiter
Teampartner
2. Defibrillationsserie
Schock vorgesehen?
Analyse 1 Analyse 2
Analyse 3
Ja / Nein
Ja / Nein
Ja / Nein
Rhythmusanalyse
Warnung umherstehender
Schockauslösung gemäß Geräteanweisung
V.
0
0
0
1
1
1
2
2
2
0
0
0
1
1
1
2
2
2
6
Basisreanimation (3)
1. Beatmung
Maske im C-Griff
Maske dicht
2 x effektiv Beatmet
2. HLW
Druckpunkt korrekt gesucht
Korrekte Drucktiefe
Druck- / Entlastungsphase gleich
Korrekter Rhythmus (15:2)
Druckfrequenz 100/min.
VI.
6
0
0
0
0
0
1
1
1
1
1
2
2
2
2
2
10
3. Defibrillationsserie
Schock vorgesehen?
Analyse 1 Analyse 2
Analyse 3
Ja / Nein
Ja / Nein
Ja / Nein
Rhythmusanalyse
Warnung umherstehender
Schockauslösung gemäß Geräteanweisung
0
0
0
1
1
1
2
2
2
0
1
2
Klare Führung
0
Anweisungen verständlich und deutlich
0
Regelmäßig kontrolliert
0
Fehler rechtzeitig korrigiert
0
Reaktion auf Zwischenfälle gut (Geräte-, Akkudefekt, usw 0
Sicherheit im Algorithmus
0
1
1
1
1
1
1
2
2
2
2
2
2
VII.
Allgemeines
Überlegtes und zielstrebiges Handeln
Punkte Seite 2
Übertr. Punkte Seite 1
Übertr. von Bogen "Teamhelfer"
Gesamtpunkte erreicht:
in Prozent:
VIII.
6
14
32
10
36
22
68
32
100
Auswertung Übungspuppe
85 % erreicht (Beatmung, Herzdruckmassage)
Gesamteindruck
Basisreanimation bestanden
J
J
J
Bemerkungen:
Basisreanimation mit AED
Ja
Nein
N bestanden
N
N
Verlängerung:
100-90 %
80-90 %
70-80 %
60-70 %
60-0 %
12 Mon.
9 Mon.
6 Mon.
3 Mon.
nicht best.
Unterschrift Prüfer:
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
46
Version 1.3
Ausfüllhinweise
Datum:
A
Uhrzeit:
B
C
D
Teamleiter:
Teampartner:
LP 500
LP 12
C 08/16
E
A Prüfungstag
B Zeit der Prüfung - bitte angeben, weil teilweise Teilnehmer ein zweites mal zur Prüfung antreten, um
einen anderen Teilnehmer als Teampartner mitzuarbeiten.
C Bitte angeben, auf welchem Gerät geprüft wurde.
D Namen des Teampartner richtig (!) mit Namen und Vorname ausschreiben. Meier A. langt nicht aus,
Verwechslungen führen.
E Siehe D
Bewertung Bewertung
Teamleiter Teampartner
I
I
I.
Diagnostischer Block:
Ansprechen
1. Kontrolle Bewußtsein:
0 1 2
Anfassen
0 1 2
Schmerzreiz gesetzt
0 1 2
2. Atmungskontrolle:
Inspektion Mundraum
0 G 2
Freimachen der Atemwege 0 1 2
Kopf überstrecken
0 1 2
3. Pulskontrolle
0 1 2
4. Notarztruf
0 1 2
5. Beatmung
Maske im C-Griff
0 1 2
Maske dicht
0 1 2
Sauerstoff angeschlossen
0 1 2
2 x effektiv beatmet
0 1 2
6. HLW
Druckpunkt korrekt gesucht
0 1 2
Korrekte Drucktiefe
0 1 2
Druck- / Entlastungsphase gleich
0 G 2
Korrekter Rhythmus (15:2)
0 1 2
Druckfrequenz 100/min.
0 1 2
Prüfer:
F
Max. erreichb. Punkte
Teamleiter Teampartner
H
H
22
12
F Name des Prüfers für Rückfragen
G Bewertung nach Eindruck der Leistungen.
0 = nicht oder nicht adäquat durchgeführt
1 = durchgeführt, aber z.B. verspätet
2 = Leistung OK
Aufgelistet
sind
die
Punkte,
die
maximal
in
dem
Block zu erreichen sind. Abweichungen können sich
H
ergeben, wenn z.B. bei der ersten Analyse "kein Schock" empfohlen wird. In dem Fall geht der Algor
mit der Basisreanimation weiter. Der Teilnehmer kann also auch keine Punkte für eine nicht verlangte
Leistung bekommen. Bitte dann berücksichtigen in der Punktauswertung!
in
I der Spalte "Teamleiter / Teampertner" bitte die jeweilige Leistung ankreuzen.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
47
Version 1.3
VII.
Allgemeines
Überlegtes und zielstrebiges Handeln
0
Klare Führung
0
Anweisungen verständlich und deutlich
0
Regelmäßig kontrolliert
0
Fehler rechtzeitig korrigiert
0
Reaktion auf Zwischenfälle gut (Geräte-, Akkudefekt, usw 0
Sicherheit im Algorithmus
0
1
1
1
1
1
1
1
2
2
2
2
2
2
2
14
Bemerkungen:
Verlängerung:
100-90 %
80-90 %
70-80 %
60-70 %
60-0 %
12 Mon.
9 Mon.
6 Mon.
3 Mon.
nicht best.
Bitte auch diese Blöckeausfüllen, um auch zu einem späteren Zeitpunkt nach der Prüfung nachvollzi
zu können, wie die Prüfung abgelaufen ist, falls Fragen auftauchen.
Fragen des Teilnehmers ("Warum muß der Teilnehmer XY erst nach 12 Monaten zum nächsten Refr
Kurs kommen und ich schon in 6 Monaten?") oder des Arbeitgebers ("Warum muß der hauptamtlich
Mitarbeiter XY so oft zum Refresh-Kurs?") können so stichhaltig untermauert werden
Punkte Seite 2
Übertr. Punkte Seite 1
Übertr. von Bogen "Teamhelfer"
Gesamtpunkte erreicht:
in Prozent:
VIII.
Auswertung Übungspuppe
85 % erreicht (Beatmung, Herzdruckmassa
Gesamteindruck
Basisreanimation bestanden
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
K
M
O
Q
R
S
J
J
J
L
N
P
32
36
10
22
68
32
100
Basisreanimation mit AED
N bestanden
Ja
Nein
T
N
N
Punkte der Spalte "Teamleiter" Seite 2 addieren
Punkte der Spalte "Teamhelfer" Seite 2 addieren
Punkte der Spalte "Teamleiter" von Seite 1 übertragen
Punkte der Spalte "Teamhelfer" von Seite 1 übertragen
Punkte vom Bogen des Teampartners übernehmen. (Feld "P")
Punkte aus Feld L und N addieren und übernehmen auf Blatt des Teamleiters ins Feld "O"
Felder "K", "M", "O" addieren.
Punkte umwandel in Prozent
Zur Zeit ist keine Auswertung der Übungspuppe möglich.
Wurde die Prüfung bestanden?
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
48
Version 1.3
Anlage 11: Prüfung schriftlich Version I (V 2.0)
Erfolgskontrolle
Frühdefibrillationsausbildung
für
Rettungsdienstpersonal (V 2.0)
Name:_____________________
Vorname:___________________
Unterschrift:___________________
Datum:___________________
________________________
Unterschrift des Auswerters
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
49
Version 1.3
1.
Welche AED`s wurden bei der praktischen Schulung zur halbautomatischen
Defibrillation verwendet?
Corpuls 08/16
Defigard 2002
Forerunner
2.
LP 12
Bruker
LP 500
Während eines Notfalltransports ändert sich plötzlich die Anzeige auf dem EKG-Monitor
auf folgendes Bild.
Was ist Ihre Maßnahme?__________________________________________
3.
Ist bei einer ventrikulären Tachycardie ein Puls tastbar?
Ja immer
In einigen Fällen kann ein Puls tastbar sein
Nein
4.
Auf wieviel Joules wird der Defibrillator bei der ersten Defibrillation geladen?
100 Joules
200 Joules
300 Joules
360 Joules
5.
Auf wieviel Joules wird der Defibrillator bei der zweiten Defibrillation geladen?
100 Joules
200 Joules
300 Joules
360 Joules
6.
Auf wieviel Joules wird der Defibrillator bei der dritten Defibrillation geladen?
100 Joules
200 Joules
300 Joules
360 Joules
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
50
Version 1.3
7.
Wie oft hintereinander wird defibrilliert, wenn nicht der erwünschte Erfolg eintritt, ohne
dazwischen die HLW zu beginnen?
einmal
zweimal
dreimal
viermal
8.
Welchen dieser EKG-Rhythmen dürfen Sie, nach festgestellter Pulslosigkeit
defibrillieren?
9.
Auf was müssen Sie bei der Defibrillation achten?
Halbautomaten nicht bei Schrittmacherpatienten einsetzen
Halbautomaten nur bei stehendem Fahrzeug anwenden
Keine Defibrillation eines intubierten Patienten
10. Zur Computeranalyse in einem AED werden u.a. folgende EKG-Merkmale verwendet:
QRS-Anstiegssteilheit
QRS-Amplitude
Herzfrequenz
PQ-Intervall
Amplitude der T-Welle
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
51
Version 1.3
11. Welche Aussagen treffen über die „Frühdefiberechtigung“ (Frühdefibrillationsschein) zu?
Sie gilt ohne Einschränkung im gesamten Bundesgebiet.
Sie ist im Rettungsdienst zunächst auf 6 Monate beschränkt (Vorgabe des ÄPL)
Der ärztliche Programmleiter darf sie jederzeit widerrufen.
Sie ist zeitlich unbefristet gültig.
12. Wie sollte eine Frühdefibrillation durch das nichtärztliche Rettungsdienstpersonal
dokumentiert werden?
Notarztprotokoll (vom Notarzt besorgen)
Frühdefibrillationsprotokoll
(Voice) - Sprachaufzeichnung wenn vorhanden
Ereignisprotokoll
Notfallprotokoll
13. Beschreiben Sie die Arbeitsschritte als Teamleiter, HLW in der Zweihelfermethode, beim
Frühdefibrillationsalgorithmus, vom Auffinden einer Person bis zum Ende des ersten
Defibrillationsblocks. (Reihenfolge durchnummerieren.)
Kopf überstrecken
Pulskontrolle beidseits
Schütteln an der Schulter
Ansprechen
Defibrillation 200 Joule
Defibrillation 360 Joule
Defielektroden aufkleben während
der Helfer max. 30 HDM durchführt.
Mundrauminspektion
2 Beatmungen mit 100 % O2
Atemkontrolle
Pulskontrolle
Defibrillation 200 Joule
EKG Analyse starten
14. Welche Ausrüstungsgegenstände müssen bei einer Reanimation unbedingt zum Einsatz
kommen?
Defibrillator
Sauerstoffreservoir oder Oxy-Demand-Ventil
Pulsoxymeter
15. Der Rettungsassistent handelt bei einer Defibrillation mit einem halbautomatischen
Defibrillator
in Notkompetenz
nicht in Notkompetenz
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
52
Version 1.3
16. Welche Notfallausrüstung (Equipment) muss bei jedem Notfalleinsatz sofort aus dem
Fahrzeug zum Patienten mitgenommen werden?
__________________________
__________________________
__________________________
__________________________
17. Für was trägt der Rettungsassistent bei der Frühdefibrillation die Verantwortung?
Für das Erkennen eines Kammerflimmerns
Für das sachgerechte Aufkleben der Schockelektroden
Dass niemand durch Stromschläge geschädigt wird
18. Was versteht man eigentlich unter Frühdefibrillation?
Vor 6.00 Uhr defibrillieren
Vorbeugend bei Herzinfarkt oder Rhythmusstörungen defibrillieren
Ohne Arzt, bei Kammerflimmern so schnell als möglich defibrillieren
19. Welche Patienten dürfen mit einem halbautomatischen Defibrillator defibrilliert werden?
Alle, auch Säuglinge
Kinder mit 3 Jahren, ~ 15 kg KG
Kinder ab 8 Jahren, > 35 kg KG
alle Jugendlichen, unabhängig vom Körpergewicht
alle Erwachsenen, unabhängig vom Körpergewicht
20. Bei der Frühdefibrillation ist folgendes zu beachten:
keine HLW im Frühdefiprogramm
Den Notarzt erst alarmieren, wenn 3x ohne Erfolg defibrilliert wurde
HLW und Notarzt sind obligat
Bei erfolgreicher Defibrillation, muss der Notarzt nicht gerufen werden
Während der Analyse ist die HLW weiter durchzuführen
Während der Analyse den Patienten nicht berühren
Nach 9 abgegebenen Schocks endet das Frühdefiprogramm
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
53
Version 1.3
Anlage 12: Prüfung schriftlich Version II (V 2.0)
Erfolgskontrolle
Frühdefibrillationsausbildung
für
Rettungsdienstpersonal (V 2.0)
Name:_____________________
Vorname:___________________
Unterschrift:___________________
Datum:___________________
________________________
Unterschrift des Auswerters
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
54
Version 1.3
1.
Welche AED`s wurden bei der praktischen Schulung zur halbautomatischen
Defibrillation verwendet?
Corpuls 08/16
Defigard 2002
Forerunner
2.
LP 12
Bruker
LP 500
Während eines Notfalltransports ändert sich plötzlich die Anzeige auf dem EKG-Monitor
auf folgendes Bild.
Was ist Ihre Maßnahme?__________________________________________
3.
Ist bei einer ventrikulären Tachycardie ein Puls tastbar?
Ja immer
In einigen Fällen kann ein Puls tastbar sein
Nein
4.
Auf wieviel Joules wird der Defibrillator bei der ersten Defibrillation geladen?
100 Joules
200 Joules
300 Joules
360 Joules
5.
Ein hauptamtlicher Rettungsassistent hat versäumt seine Nachschulung zu absolvieren.
Die Frühdefiberechtigung ist seit 3 Monaten abgelaufen. Er wird zu einer Reanimation
gerufen.
er darf die Reanimation nicht durchführen
er darf das Frühdefiprogramm nicht durchführen
er darf im Rahmen der allgemeinen Notkompetenz manuell defibrillieren
er darf im Rahmen der allgemeinen Notkompetenz halbautomatisch defibrillieren
er ist nicht verantwortlich, die Nachschulung zu besuchen
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
55
Version 1.3
6.
Die häufigste Ursache für den plötzlichen Herztod ist
Vorhofflimmern
Vorhofflattern
AV-Block III°
Schlaganfall
Tachykarde ventrikuläre Rhythmusstörungen
7.
Wie oft hintereinander wird defibrilliert, wenn nicht der erwünschte Erfolg eintritt, ohne
dazwischen die HLW zu beginnen?
einmal
zweimal
dreimal
viermal
8.
Welchen dieser EKG-Rhythmen dürfen Sie, nach festgestellter Pulslosigkeit
defibrillieren?
9.
Auf was müssen Sie bei der Defibrillation achten?
Halbautomaten nicht bei Schrittmacherpatienten einsetzen
Halbautomaten nur bei stehendem Fahrzeug anwenden
Keine Defibrillation eines intubierten Patienten
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
56
Version 1.3
10. Sie werden unter dem Einsatzstichwort Cardia 4 in eine Wohnung gerufen. An der
Haustüre werden Sie vom Sohn der Patientin begrüßt mit den Worten „ihr kommt ja eh
zu spät, sie wollte sowieso nicht mehr leben, es ist für sie eine Erlösung“. Die Patientin
(ca. 50 Jahre) liegt in der Küche auf dem Boden, offensichtlich reanimationspflichtig,
weite lichtstarre Pupillen.
Sie stimmen dem Sohn zu und warten zur Todesfeststellung auf den Notarzt
Sie schließen Ihr EKG an und dokumentieren den Rhythmus
Sie beginnen umgehend mit Reanimationsmaßnahmen nach dem Frühdefialgorithmus
Sie arbeiten in diesem Fall lediglich mit Basisreanimationsmaßnahmen
11. Im Rahmen eines Frühdefibrillationsprojektes
liegt die Durchführungsverantwortung einer Reanimation beim Anwender
liegt die Organisations- und Ausbildungsverantwortung beim Rettungsdienstträger
liegt die Überwachungs- und Leitungsverantwortung beim Nichtärztlichen und
Ärztlichen Projektleiter
12. Wie sollte eine Frühdefibrillation durch das nichtärztliche Rettungsdienstpersonal
dokumentiert werden?
Notarztprotokoll (vom Notarzt besorgen)
Frühdefibrillationsprotokoll
(Voice) - Sprachaufzeichnung wenn vorhanden
Ereignisprotokoll
Notfallprotokoll
13. Beschreiben Sie die Arbeitsschritte als Teamleiter, HLW in der Zweihelfermethode, beim
Frühdefibrillationsalgorithmus, vom Auffinden einer Person bis zum Ende des ersten
Defibrillationsblocks. (Reihenfolge durchnummerieren.)
Kopf überstrecken
Pulskontrolle beidseits
Schütteln an der Schulter
Ansprechen
Defibrillation 200 Joule
Defibrillation 360 Joule
Defielektroden aufkleben während
der Helfer max. 30 HDM durchführt.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
Mundrauminspektion
2 Beatmungen mit 100 % O2
Atemkontrolle
Pulskontrolle
Defibrillation 200 Joule
EKG Analyse starten
57
Version 1.3
14. Welche Aussagen sind richtig?
ein implantierter Defibrillator ist in der Regel ein Halbautomat
ein implantierter Defibrillator ist in der Regel ein Vollautomat
die ersten Defibrillatoren waren Vollautomaten
die manuelle Defibrillation wird heutzutage nicht mehr durchgeführt
die manuelle Defibrillation darf ausschließlich durch einen Arzt erfolgen
Corpuls 08/16 und LP 12 sind ausschließlich Halbautomaten
Corpuls 08/16 und LP 12 sind je nach Modus Halbautomaten oder manuelle Geräte
15. Der Rettungsassistent handelt bei einer Defibrillation mit einem halbautomatischen
Defibrillator
in Notkompetenz
nicht in Notkompetenz
16. Welche Notfallausrüstung (Equipment) muss bei jedem Notfalleinsatz sofort aus dem
Fahrzeug zum Patienten mitgenommen werden?
__________________________
__________________________
__________________________
__________________________
17. Für was trägt der Rettungsassistent bei der Frühdefibrillation die Verantwortung?
Für das Erkennen eines Kammerflimmerns
Für das sachgerechte Aufkleben der Schockelektroden
Dass niemand durch Stromschläge geschädigt wird
18. Was versteht man eigentlich unter Frühdefibrillation?
Vor 6.00 Uhr defibrillieren
Vorbeugend bei Herzinfarkt oder Rhythmusstörungen defibrillieren
Ohne Arzt, bei Kammerflimmern so schnell als möglich defibrillieren
19. Welche Patienten dürfen mit einem halbautomatischen Defibrillator defibrilliert werden?
Alle, auch Säuglinge
Kinder mit 3 Jahren, ~ 15 kg KG
Kinder ab 8 Jahren, > 35 kg KG
alle Jugendlichen, unabhängig vom Körpergewicht
alle Erwachsenen, unabhängig vom Körpergewicht
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
58
Version 1.3
20. Bei der Frühdefibrillation ist folgendes zu beachten:
keine HLW im Frühdefiprogramm
Den Notarzt erst alarmieren, wenn 3x ohne Erfolg defibrilliert wurde
HLW und Notarzt sind obligat
Bei erfolgreicher Defibrillation, muss der Notarzt nicht gerufen werden
Während der Analyse ist die HLW weiter durchzuführen
Während der Analyse den Patienten nicht berühren
Nach 9 abgegebenen Schocks endet das Frühdefiprogramm
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
59
Version 1.3
Anlage 13: Prüfung schriftlich Version III (V 2.0)
Erfolgskontrolle
Frühdefibrillationsausbildung
für
Rettungsdienstpersonal (V 2.0)
Name:_____________________
Vorname:___________________
Unterschrift:___________________
Datum:___________________
________________________
Unterschrift des Auswerters
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
60
Version 1.3
1.
Welche AED`s wurden bei der praktischen Schulung zur halbautomatischen
Defibrillation verwendet?
Corpuls 08/16
Defigard 2002
Forerunner
2.
LP 12
Bruker
LP 500
Während eines Notfalltransports ändert sich plötzlich die Anzeige auf dem EKG-Monitor
auf folgendes Bild.
Was ist Ihre Maßnahme?__________________________________________
3.
Ist bei einer ventrikulären Tachycardie ein Puls tastbar?
Ja immer
In einigen Fällen kann ein Puls tastbar sein
Nein
4.
Welche Aussagen sind richtig?
Kammerflimmern endet nie spontan
Kammerflattern geht in jedem Fall in Kammerflimmern über
Kammerflimmern kann in Einzelfällen durch einen präkardialen Faustschlag
terminiert werden
Bei plötzlichem Auftreten von Kammerflimmern ist zunächst etwa 8 sec abzuwarten,
ob wieder spontan ein Sinusrhythmus eintritt
5.
Auf wieviel Joules wird der Defibrillator bei der zweiten Defibrillation geladen?
100 Joules
200 Joules
300 Joules
360 Joules
6.
Auf wieviel Joules wird der Defibrillator bei der dritten Defibrillation geladen?
100 Joules
200 Joules
300 Joules
360 Joules
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
61
Version 1.3
7.
Wie oft hintereinander wird defibrilliert, wenn nicht der erwünschte Erfolg eintritt, ohne
dazwischen die HLW zu beginnen?
einmal
zweimal
dreimal
viermal
8.
Welchen dieser EKG-Rhythmen dürfen Sie, nach festgestellter Pulslosigkeit
defibrillieren?
9.
Auf was müssen Sie bei der Defibrillation achten?
Halbautomaten nicht bei Schrittmacherpatienten einsetzen
Halbautomaten nur bei stehendem Fahrzeug anwenden
Keine Defibrillation eines intubierten Patienten
10. Während einer Reanimation, bei der die Frühdefibrillation Anwendung findet, kommt der
(Not-)Arzt hinzu.
Die Reanimation ist sofort abzubrechen
Das Frühdefigerät ist umgehend vom Patienten zu entfernen bzw. der
Halbautomatenmodus ist sofort auszuschalten
Der Arzt wird umgehend über den Frühdefimodus informiert
Der Arzt wird gebeten, weiter im Frühdefi-/Halbautomatenmodus zu arbeiten
Ein EKG-Sichtgerät ist – sofern noch nicht vorhanden – so rasch wie möglich
anzuschließen
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
62
Version 1.3
11. Darf während einer Reanimation, die nach dem Frühdefialgorithmus durchgeführt wird,
der Rettungsassistent den Patienten intubieren?
Nein, auf keinen Fall
Ja, immer und ohne besondere Voraussetzungen
Im Rahmen seiner Notkompetenz
Wenn der korrekte Ablauf des Frühdefialgorithmus dadurch nicht gestört wird
12. Wie sollte eine Frühdefibrillation durch das nichtärztliche Rettungsdienstpersonal
dokumentiert werden?
Notarztprotokoll (vom Notarzt besorgen)
Frühdefibrillationsprotokoll
(Voice) - Sprachaufzeichnung wenn vorhanden
Ereignisprotokoll
Notfallprotokoll
13. Beschreiben Sie die Arbeitsschritte als Teamleiter, HLW in der Zweihelfermethode,
beim Frühdefibrillationsalgorithmus, vom Auffinden einer Person bis zum Ende des
ersten Defibrillationsblocks. (Reihenfolge durchnummerieren.)
Kopf überstrecken
Pulskontrolle beidseits
Schütteln an der Schulter
Ansprechen
Defibrillation 200 Joule
Defibrillation 360 Joule
Defielektroden aufkleben während
der Helfer max. 30 HDM durchführt.
Mundrauminspektion
2 Beatmungen mit 100 % O2
Atemkontrolle
Pulskontrolle
Defibrillation 200 Joule
EKG Analyse starten
14. Welche Ausrüstungsgegenstände müssen bei der Reanimation unbedingt zum Einsatz
kommen?
Defibrillator
Sauerstoffreservoir oder Oxy-Demand-Ventil
Pulsoxymeter
15. Der Rettungsassistent handelt bei einer Defibrillation mit einem halbautomatischen
Defibrillator
in Notkompetenz
nicht in Notkompetenz
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
63
Version 1.3
16. Der plötzliche Herztod
betrifft vor allem junge Menschen (< 30 Jahre)
betrifft fast ausschließlich Männer
tritt bei Sportlern nicht auf
ist immer therapierbar
tritt etwa 100.000 mal pro Jahr in der BRD auf
17. Für was trägt der Rettungsassistent bei der Frühdefibrillation die Verantwortung?
Für das Erkennen eines Kammerflimmerns
Für das sachgerechte Aufkleben der Schockelektroden
Dass niemand durch Stromschläge geschädigt wird
18. Welche Aussagen sind richtig?
ein implantierter Defibrillator ist in der Regel ein Halbautomat
ein implantierter Defibrillator ist in der Regel ein Vollautomat
die ersten Defibrillatoren waren Vollautomaten
die manuelle Defibrillation wird heutzutage nicht mehr durchgeführt
die manuelle Defibrillation darf ausschließlich durch einen Arzt erfolgen
Corpuls 08/16 und LP 12 sind ausschließlich Halbautomaten
Corpuls 08/16 und LP 12 sind je nach Modus Halbautomaten oder manuelle Geräte
19. Welche Patienten dürfen mit einem halbautomatischen Defibrillator defibrilliert werden?
Alle, auch Säuglinge
Kinder mit 3 Jahren, ~ 15 kg KG
Kinder ab 8 Jahren, > 35 kg KG
alle Jugendlichen, unabhängig vom Körpergewicht
alle Erwachsenen, unabhängig vom Körpergewicht
20. Bei der Frühdefibrillation ist folgendes zu beachten:
keine HLW im Frühdefiprogramm
Den Notarzt erst alarmieren, wenn 3x ohne Erfolg defibrilliert wurde
HLW und Notarzt sind obligat
Bei erfolgreicher Defibrillation, muss der Notarzt nicht gerufen werden
Während der Analyse ist die HLW weiter durchzuführen
Während der Analyse den Patienten nicht berühren
Nach 9 abgegebenen Schocks endet das Frühdefiprogramm
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
64
Version 1.3
Anlage 14: Prüfung schriftlich Version IV (V 2.0)
Erfolgskontrolle
Frühdefibrillationsausbildung
für
Rettungsdienstpersonal (V 2.0)
Name:_____________________
Vorname:___________________
Unterschrift:___________________
Datum:___________________
________________________
Unterschrift des Auswerters
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
65
Version 1.3
1.
Welche AED`s wurden bei der praktischen Schulung zur halbautomatischen
Defibrillation verwendet?
Corpuls 08/16
Defigard 2002
Forerunner
2.
LP 12
Bruker
LP 500
Während eines Notfalltransports ändert sich plötzlich die Anzeige auf dem EKG-Monitor
auf folgendes Bild.
Was ist Ihre Maßnahme?__________________________________________
3.
Während einer Reanimation, bei der die Frühdefibrillation Anwendung findet, kommt der
(Not-)Arzt hinzu.
Die Reanimation ist sofort abzubrechen
Das Frühdefigerät ist umgehend vom Patienten zu entfernen bzw. der
Halbautomatenmodus ist sofort auszuschalten
Der Arzt wird umgehend über den Frühdefimodus informiert
Der Arzt wird gebeten, weiter im Frühdefi-/Halbautomatenmodus zu arbeiten
Ein EKG-Sichtgerät ist – sofern noch nicht vorhanden – so rasch wie möglich
anzuschließen
4.
Auf wieviel Joules wird der Defibrillator bei der ersten Defibrillation geladen?
100 Joules
200 Joules
300 Joules
360 Joules
5.
Auf wieviel Joules wird der Defibrillator bei der dritten Defibrillation geladen?
100 Joules
200 Joules
300 Joules
360 Joules
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
66
Version 1.3
6.
Ein hauptamtlicher Rettungsassistent hat versäumt seine Nachschulung zu absolvieren.
Die Frühdefiberechtigung ist seit 3 Monaten abgelaufen. Er wird zu einer Reanimation
gerufen.
er darf die Reanimation nicht durchführen
er darf das Frühdefiprogramm nicht durchführen
er darf im Rahmen der allgemeinen Notkompetenz manuell defibrillieren
er darf im Rahmen der allgemeinen Notkompetenz halbautomatisch defibrillieren
er ist nicht verantwortlich, die Nachschulung zu besuchen
7.
Wie oft hintereinander wird defibrilliert, wenn nicht der erwünschte Erfolg eintritt, ohne
dazwischen die HLW zu beginnen?
einmal
zweimal
dreimal
viermal
8.
Welchen dieser EKG-Rhythmen dürfen Sie, nach festgestellter Pulslosigkeit
defibrillieren?
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
67
Version 1.3
9.
Während einer Reanimation im Frühdefimodus
darf der Patient keinesfalls intubiert werden
dürfen keine Medikamente verabreicht werden
soll der Frühdefimodus nicht unterbrochen werden
dürfen alle erweiterten Reanimationsmaßnahmen (Intubation, Adrenalingabe)
durchaus erfolgen, solange die Frühdefibrillation dadurch nicht verzögert oder
unterbrochen wird.
10. Zur Computeranalyse in einem AED werden u.a. folgende EKG-Merkmale verwendet:
QRS-Anstiegssteilheit
QRS-Amplitude
Herzfrequenz
PQ-Intervall
Amplitude der T-Welle
11. Welche Aussagen treffen über die „Frühdefiberechtigung“ (Frühdefibrillationsschein) zu?
Sie gilt ohne Einschränkungen im gesamten Bundesgebiet.
Sie ist im Rettungsdienst, zunächst auf 6 Monate beschränkt (Vorgabe des ÄPL)
Der ärztliche Programmleiter darf sie jederzeit widerrufen.
Sie ist zeitlich unbefristet gültig.
12. Wie sollte eine Frühdefibrillation durch das nichtärztliche Rettungsdienstpersonal
dokumentiert werden?
Notarztprotokoll (vom Notarzt besorgen)
Frühdefibrillationsprotokoll
(Voice) - Sprachaufzeichnung wenn vorhanden
Ereignisprotokoll
Notfallprotokoll
13. Beschreiben Sie die Arbeitsschritte als Teamleiter, HLW in der Zweihelfermethode, beim
Frühdefibrillationsalgorithmus, vom Auffinden einer Person bis zum Ende des ersten
Defibrillationsblocks. (Reihenfolge durchnummerieren.)
Kopf überstrecken
Pulskontrolle beidseits
Schütteln an der Schulter
Ansprechen
Defibrillation 200 Joule
Defibrillation 360 Joule
Defielektroden aufkleben während
der Helfer max. 30 HDM durchführt.
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
Mundrauminspektion
2 Beatmungen mit 100 % O2
Atemkontrolle
Pulskontrolle
Defibrillation 200 Joule
EKG Analyse starten
68
Version 1.3
14. Die häufigste Ursache für den plötzlichen Herztod ist
Vorhofflimmern
Vorhofflattern
AV-Block III°
Schlaganfall
Tachykarde ventrikuläre Rhythmusstörungen
15. Der Rettungsassistent handelt bei einer Defibrillation mit einem halbautomatischen
Defibrillator
in Notkompetenz
nicht in Notkompetenz
16. Welche Notfallausrüstung (Equipment) muss bei jedem Notfalleinsatz sofort aus dem
Fahrzeug zum Patienten mitgenommen werden?
__________________________
__________________________
__________________________
__________________________
17. Im Rahmen eines Frühdefibrillationsprojektes
liegt die Durchführungsverantwortung einer Reanimation beim Anwender
liegt die Organisations- und Ausbildungsverantwortung beim Rettungsdienstträger
liegt die Überwachungs- und Leitungsverantwortung beim Nichtärztlichen und
Ärztlichen Projektleiter
18. Was versteht man eigentlich unter Frühdefibrillation?
Vor 6.00 Uhr defibrillieren
Vorbeugend bei Herzinfarkt oder Rhythmusstörungen defibrillieren
Ohne Arzt, bei Kammerflimmern so schnell als möglich defibrillieren
19. Welche Patienten dürfen mit einem halbautomatischen Defibrillator defibrilliert werden?
Alle, auch Säuglinge
Kinder mit 3 Jahren, ~ 15 kg KG
Kinder ab 8 Jahren, > 35 kg KG
alle Jugendlichen, unabhängig vom Körpergewicht
alle Erwachsenen, unabhängig vom Körpergewicht
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
69
Version 1.3
20. Bei der Frühdefibrillation ist folgendes zu beachten:
keine HLW im Frühdefiprogramm
Den Notarzt erst alarmieren, wenn 3x ohne Erfolg defibrilliert wurde
HLW und Notarzt sind obligat
Bei erfolgreicher Defibrillation, muss der Notarzt nicht gerufen werden
Während der Analyse ist die HLW weiter durchzuführen
Während der Analyse den Patienten nicht berühren
Nach 9 abgegebenen Schocks endet das Frühdefiprogramm
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
70
Version 1.3
Anlage 15: Teilnehmerliste Grundkurs (V 2.0)
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum
Frühdefibrillation
von BRK, MHD und rzr
Arbeitszeit
von:
bis:
Teilnehmerliste (V 2.0)
Grundkurs Frühdefibrillation – Tag 1/Tag 2/Praxistag
am ..................... in ...........................................
Nr Name
Vorname
Bereitschaft
RW
Geburtsdatum Unterschrift
Geburtsort
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
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Version 1.3
18
19
20
21
22
23
24
25
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
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Version 1.3
Anlage 16: Teilnehmerliste Refresherkurs (V 2.0)
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum
Frühdefibrillation
von BRK, MHD und rzr
Arbeitszeit
von:
bis:
Teilnehmerliste (V 2.0)
Refresherkurs Frühdefibrillation
am ..................... in ...........................................
Nr. Name
Vorname Bereitschaft
RW
Geburtsdatum Unterschrift
Geburtsort
Verlängerung
(Monate)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
73
Version 1.3
Anlage 17: Zeitplan praktische Qualifizierung (V 2.0)
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum
Frühdefibrillation
von BRK, MHD und rzr
Zeitplan für praktische Qualifizierung (V 2.0)
Dieser Zeitplan stellt nur eine ungefähre Richtzeit dar und soll unnötig lange Wartezeiten
verhindern. Änderungen im Ablauf sind möglich. Bitte halten Sie sich schon einige
Minuten vor der Zeit zur Verfügung.
Team
Uhrzeit
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
12:00
12:15
12:30
12:45
13:00
13:15
13:30
13:45
14:00
14:15
14:30
14:45
15:00
15:15
15:30
15:45
16:00
16:15
16:30
16:45
17:00
17:15
17:30
Name, Vorname
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
Name, Vorname
74
Version 1.3
Anlage 18: Evaluationsbogen (V 1.0)
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum
Frühdefibrillation
von BRK, MHD und rzr
Lehrgangskritik (V 1.0)
Sehr geehrte Teilnehmerin,
Sehr geehrter Teilnehmer,
bitte nehmen Sie sich einen kurzen Moment Zeit und füllen diesen Fragebogen aus.
Sie helfen uns dadurch, das zukünftige Kursangebot zu verbessern.
Vielen Dank!
Ihr Lehrgangsteam
Für Lehrgang / Ausbildung:
In der Zeit vom
Datum
bis
Inhalt
Referent(en)
Arztvortrag
Trainervortrag
Praxistag:
Allgemeine
Bewertung
Ort
1
sehr
schlecht
2
3
4
5
6
sehr gut
1
zu
einfach
2
3
4
5
6
zu
schwer
1
zu kurz
2
3
4
5
6
zu lang
Organisation
Referenten
Ausbildungsmaterial
Räumlichkeiten
Verpflegung
Ausbildungsunterlage
Themeninhalte
Ärztvortrag
Multiplikatorenvortr.
Zeiten / Dauer
Ausbildungsdauer
Pausen
Ich würde den Kurs
wiederholen...
Bitte ankreuzen:
freiwillig
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
als Pflichtveranstaltung
75
ungern
garnicht
Version 1.3
Anlage 19: Frühdefi-Ausweis (V 1.0)
Berechtigung zur
Frühdefibrillation (V 1.0)
mit Automatischen Externen Defibrillatoren
Hiermit wird
Herrn
Name, Vorname
geb. am <Datum> in <Ort>
bescheinigt, in der Zeit
vom <Anfang> bis <Ende>
am Grundkurs „Frühdefibrillation“ (16 UE)
erfolgreich teilgenommen zu haben.
Diese Berechtigung ist befristet
bis <Ablauf-Monat und Jahr>
Nach Ablauf der Gültigkeit ist eine erneute
Qualifikation erforderlich.
, den <Datum der Prüfung>
______________________________________
Dr.
(Stempel)
(Ärztl. Programmleiter)
Nachschulung Gültig bis
am
Lehrgangsort
Ort, Datum
Stempel, Unterschrift
<RW bzw. Bereitschaft>
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
76
Version 1.3
Anlage 20: Inhaltsverzeichnis CD 3 (Refresherkurse) (Version 1.0)
- Ausgewählte EKG- und AED-Beispiele mit Kommentar
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
77
Version 1.3
Anlage 21: AEDs in Krankenhäusern und Arztpraxen (Version 1.1)
-
Bescheinigung über 5 UE
Defibrillatorzeichen
Evaluationsbogen
Lernzielkatalog
rzr-Protokoll
Prüfungsbogen mit Ausfüllhinweisen
Teilnehmerliste
Informationen für den Arzt
Flugblatt Reanimation ohne Arzt
Flugblatt Reanimation mit Arzt
Trainercheckliste
Vortrag Arztpraxen und Krankenhäuser
Ausbildungs- und Kompetenzzentrum Frühdefibrillation
78
Version 1.3
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