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EC POWER – iQ-Handbuch 1.0

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VERSION 01 2014
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VERSION 02 2014
XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
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VORWORT
Wir gratulieren Ihnen zu Ihrer XRGI®-Anlage. Sie bietet Ihnen eine ökonomisch sinnvolle Lösung, Ihre Energiekosten auf
eine umweltfreundliche Weise zu senken. Mit dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung nutzt die XRGI®-Anlage die Ressourcen äußerst effizient – bis über 96 %. Das entlastet die Umwelt und senkt Ihre Energiekosten spürbar. Das Besondere
an dieser bewährten Methode ist: Die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme wird für Sie nutzbar und nicht mit
klimaschädlichen Folgen an die Umwelt abgegeben. Deshalb gilt die Kraft-Wärme-Kopplung zu Recht als die nachhaltige
Energieerzeugung der Zukunft. Sie ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz. Deshalb wird dieses Verfahren von den
Umweltverbänden begrüßt und von der Bundesregierung unterstützt. Die Kraft-Wärme-Kopplung sticht aus dem Kreis
der umweltverträglichen Energieerzeugungsmethoden deutlich hervor. Im Vergleich zu Solar- und Windkraftwerken ist die
Kraft-Wärme-Kopplung nämlich nicht witterungsabhängig. Ein Blockheizkraftwerk spart bei jedem Wetter Ressourcen und
versorgt Sie zuverlässig mit Strom und Wärme. Somit sind Strom und Wärme immer für Sie verfügbar – Darauf können Sie
sich verlassen!
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen und maximalen Energieprofit mit Ihrer neuen XRGI®-Anlage.
INFO! Bitte wenden Sie sich bei allen Fragen zu Ihrer XRGI® -Anlage an Ihren EC POWER-Händler.
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XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
VERSION 02 2014
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INHALTSVERZEICHNIS
1. WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE
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1.1 Verwendete Sicherheitszeichen
6
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
6
1.3 Arbeiten an der Elektrik
7
1.4 Sicherheitseinrichtungen der XRGI®-Anlage7
2. ALLGEMEINES ZUR XRGI®-ANLAGE8
2.1 Hersteller
2.2 Konformitätserklärung
2.3 Zu dieser Bedienungsanleitung
Angaben, Änderungen
2.4 Bestimmungsgemäße Verwendung
Fehlgebrauch
Verlust des CE-Zeichens
3. BETREIBERSEITIGE VORAUSSETZUNGEN
9
3.1 Gewährleistungshinweise
Gewährleistungsausschluss
Rücknahmeverpflichtung
Verhalten im Notfall
Frostschutz
Berührungsgefahr Verbrennungsluftversorgung Füll- und Ergänzungswasser 3.2 Anforderungen an den Aufstellplatz
Mindestabstände
Transport und Einbringung
Untergrund
Schallschutz 4. BEDIENUNG - SOFTWARE VERSION 1.8.7 -> 1.9.X
9
9
10
10
11
12
12
13
14
14
15
16
16
4.1 Bedienelemente
Bedienung der Tasten Die Anzeige 4.2 Start und Stopp des automatischen Betriebes
Manuelles Ausschalten
Manuelles Einschalten
Automatischer Betrieb
Alarm-Stopp
4.3 Statistik
24-Stunden-Statistik
Wochenstatistik
4.4 Wärmespeicher und Wärmeproduktion
4.5 Betriebsinformationen
4.6 Wärme- und Stromtarif
Wärmebackup
4.7 Lastprofile und Wärmegeführt
Lastprofile
Wärmegeführt
Stromeinspeisung
4.8 Modemanruf
4.9 Techniker
4
8
8
8
8
8
8
8
17
17
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XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
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5. BEDIENUNGSANLEITUNG FÜR SOFTWARE VERSION 1.10.XX ->
5.1 Bedienelemente
Bedienung der Tasten Die Anzeige 5.2 Anlage ein/aus
Manuelles Einschalten
Manuelles Ausschalten
Automatischer Betrieb
5.3 Statistiken
24-Stunden-Statistik
Wochenstatistik
5.4 Speicherstatus
5.5 Info (Betriebsinformationen)
5.6 Einstellungen
Zeit und Sprache
Wärme und Tarif
Lastprofile
Wärmegeführt
Einspeisung
5.7 Modemanruf
5.8 Techniker
33
33
33
33
34
34
34
35
36
36
36
37
38
39
39
39
41
42
43
44
45
6. STÖRUNGEN UND DEREN BEHEBUNG 45
7. PFLEGE UND WARTUNG 46
6.1 Anzeige von Störmeldungen
7.1 Pflege 7.2 Wartung 7.3 Zusatz-Service-Paket 45
46
46
47
5
XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
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VERSION 02 2014
1. WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE
Lesen Sie das folgende Kapitel gewissenhaft durch und beachten Sie die Sicherheitshinweise. Sollten Sie unsicher sein
oder einen Hinweis nicht nachvollziehen können, wenden Sie sich bitte an Ihren EC POWER-Händler. Die XRGI®-Anlage
wurde nach den Regeln der Technik und unter Einhaltung und Anwendung bekannter und üblicher Sicherheitsmaßnahmen
gebaut. Zum Erreichen der größtmöglichen Sicherheit ist es unabdingbar, dass alle Sicherheitshinweise dieser Betriebsanleitung beachtet und befolgt werden. Zur Vermeidung eventueller Restgefahren ist darauf zu achten, dass keine unbefugten
Personen (insbesondere Kinder) in Berührung mit der XRGI®-Anlage kommen.
1.1 VERWENDETE SICHERHEITSZEICHEN
In diesem Dokument werden Sicherheitszeichen abhängig von der potenziellen Gefährlichkeit der Situation verwendet.
Verwendete Sicherheits- und Informationszeichen:
INFO!
Das Infozeichen ist kein Sicherheitszeichen. Hier bekommen Sie wichtige und nützliche Informationen zum Thema.
ACHTUNG!
Dieses Sicherheitszeichen steht für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu leichten Körperverletzungen führen könnte. Dieser Hinweis wird auch bei drohenden Sachschäden verwendet.
WARNUNG!
Dieses Sicherheitszeichen steht für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu schweren
Körperverletzungen oder zum Tod führen könnte.
1.2 ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE
WARNUNG! Werden die Sicherheitseinrichtungen außer Kraft gesetzt, überbrückt, manipuliert, beschädigt oder entfernt oder wird die XRGI®-Anlage mit defekten Sicherheitseinrichtungen betrieben,
besteht Verletzungsgefahr.
Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht manipuliert oder außer Kraft gesetzt werden.
Bitte beachten Sie unbedingt nachstehende Sicherheitshinweise zum Schutz gegen elektrischen Schlag, Verletzungs- und
Brandrisiken:
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Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise aufbewahren!
Bei Weitergabe der XRGI®-Anlage an Dritte müssen diese mitgegeben werden.
Verwenden Sie die XRGI®-Anlage nur für ihren jeweiligen bestimmungsgemäßen Einsatzbereich entsprechend
der Bedienungsanleitung.
Die XRGI®-Anlage muss einen standfesten Untergrund haben.
Bitte überzeugen Sie sich vor Inbetriebnahme, dass die vorhandene Netzspannung der angegebenen Netzspannung auf dem Typenschild entspricht. Bei der XRGI®-Anlage darf bei der Verwendung oder beim Ersatz
der Netzanschlussleitung nicht von der vom Hersteller angegebenen Netzspannung abgewichen werden. Den
Netzstecker niemals mit nassen Händen anfassen.
Das Anschlusskabel muss unversehrt sein. Alle rauen und scharfkantigen Gegenstände können das Kabel
beschädigen. Ein beschädigtes Kabel ist unverzüglich auszuwechseln.
Es ist darauf zu achten, dass die Leitung und/oder Verlängerungskabel nicht durch Überfahren, Quetschen,
Zerren oder dergleichen beschädigt werden. Schützen Sie Kabel vor Hitze, Öl und scharfen Kanten. Kabel
müssen den im XRGI®-Handbuch aufgeführten Querschnitt haben und spritzwassergeschützt sein. Die Verbindung darf nicht im Wasser liegen.
Anschlusskabel grundsätzlich nur bei ausgeschalteter XRGI®-Anlage an die Steckdose anschließen.
Verwenden Sie für die XRGI®-Anlage nur Originalzubehörteile und Ersatzteile des Herstellers.
Tragen Sie weder Schmuck noch weite Kleidung, die von beweglichen Teilen erfasst werden können.
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XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
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Elektrogeräte vor Feuchtigkeit und Regen schützen, nie ins Wasser tauchen. Nicht in nassen Umgebungen
oder Bereichen mit hoher Luftfeuchtigkeit benutzen.
Durch den Genuss von Alkohol, Medikamenten und Drogen sowohl durch Krankheit, Fieber und Müdigkeit
kann Ihre Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt werden. In diesem Fall darf die XRGI®-Anlage nicht benutzt werden.
Die XRGI®-Anlage grundsätzlich von Kindern fernhalten. Die XRGI®-Anlage darf nur von Personen benutzt werden, die in der Handhabung unterwiesen sind oder die ihre Fähigkeiten zum Bedienen nachgewiesen haben
und ausdrücklich mit der Benutzung beauftragt sind. Die XRGI®-Anlage darf nicht von Kindern oder Jugendlichen betrieben werden. Niemals bei laufender Maschine mit Händen oder mit Materialien in die Power Unit
fassen.
Die XRGI®-Anlage niemals feucht reinigen.
Verwenden Sie auch nie Lösungsmittel, Terpentin, Benzin, scharfe Reinigungsmittel oder ähnliches. Vor der
Inbetriebnahme müssen alle Teile wieder vollständig ausgetrocknet sein.
Reparaturen nur durch von EC POWER autorisierte Fachhandwerkskräften durchführen lassen.
Die Verkleidung der XRGI®-Anlage darf ausschließlich von geschulten Fachkräften entfernt werden.
Müssen für Arbeiten an der XRGI®-Anlage Sicherheitseinrichtungen entfernt werden, dann darf die XRGI®-Anlage erst wieder eingeschaltet werden, wenn alle Sicherheitseinrichtungen wieder montiert und die Funktionsfähigkeit überprüft wurde.
Ein Anlagenstart mit defekten oder entfernten Sicherheitseinrichtungen ist nicht erlaubt (dann Hauptschalter
ausschalten). Defekte Sicherheitseinrichtungen sind umgehend zu reparieren, fehlende zu ersetzen.
1.3 ARBEITEN AN DER ELEKTRIK
WARNUNG! Lebensgefahr bei Arbeiten an elektrischen und elektronischen Bauteilen.
Arbeiten an elektrischen oder elektronischen Bauteilen dürfen ausschließlich durch elektrotechnisches Fachpersonal und nach den aktuell gültigen elektrotechnischen Regeln ausgeführt werden.
1.4 SICHERHEITSEINRICHTUNGEN DER XRGI®-ANLAGE
Die XRGI®-Anlage verfügt über eine Reihe von Schutzeinrichtungen, die einen sicheren Betrieb ermöglichen. Zu den Sicherheitseinrichtungen zählen:
Hauptschalter
Schallschutzverkleidung (alle Verkleidungsbleche)
Hauptschalter am iQ-Schaltschrank
Abb. 1
Schallschutzverkleidung der Power Unit
Abb. 2
INFO! Die an der XRGI®-Anlage angebrachten Warnhinweisschilder (Aufkleber) müssen immer gut
sichtbar, unbeschädigt und vollständig sein. Beschädigte oder verschmutzte Warnhinweise müssen
getauscht werden. Die Hinweisschilder erhalten Sie bei EC POWER.
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XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
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VERSION 02 2014
2. ALLGEMEINES ZUR XRGI®-ANLAGE
2.1 HERSTELLER
Der Hersteller der XRGI®-Anlage ist die:
EC POWER A/S
Anschrift
Samsøvej 25
DK-8382 Hinnerup
2.2 KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Die XRGI®-Anlage ist nach den Regeln der Technik konstruiert und gebaut. Eine entsprechende Konformitätserklärung liegt
der Dokumentation bei.
2.3 ZU DIESER BEDIENUNGSANLEITUNG
Diese Bedienungsanleitung bietet wichtige Informationen zur Bedienung der XRGI®-Anlage. Bitte lesen Sie vor der Bedienung der XRGI®-Anlage die Bedienungsanleitung für den Betreiber, insbesondere die Sicherheitshinweise, gewissenhaft durch. Wenden Sie sich bei Verständnisproblemen vor Beginn der Arbeiten an Ihren EC POWER-Händler. Hinterlegen
Sie diese Bedienungsanleitung gut sichtbar und erreichbar an der XRGI®-Anlage.
Angaben, Änderungen
Sämtliche Angaben ohne Gewähr. Irrtum vorbehalten. Der Hersteller behält sich vor, technische Änderungen ohne Ankündigung vorzunehmen. Bilder können vom Original abweichen.
2.4 BESTIMMUNGSGEMÄSSE VERWENDUNG
Die XRGI®-Anlage dient der Wärme- und Stromgewinnung.
Die beschriebenen Funktionen werden nur erreicht, wenn die XRGI®-Anlage nach den Bestimmungen und Vorgaben des
Herstellers aufgestellt und betrieben wird. Zur Vermeidung von Fehlgebrauch sind vor der ersten Inbetriebnahme die
Betriebsanleitung und ggf. die weiteren Herstelleranleitungen gewissenhaft durchzulesen. Wenden Sie sich bei Verständnisproblemen oder Fragen an Ihren EC POWER-Händler.
Fehlgebrauch
ACHTUNG! Wird die XRGI® -Anlage nicht bestimmungsgemäß verwendet, besteht Verletzungsgefahr. Bei anderweitiger als der bestimmungsgemäßen Verwendung können Bauteile überbelastet oder sonstige gefahrbringende Veränderungen hervorgerufen werden.
Die Gesamtanlage und die Anlagenelemente dürfen nicht zweckentfremdet oder manipuliert werden.
Verlust des CE-Zeichens
INFO! Wird die XRGI® -Anlage nicht bestimmungsgemäß verwendet oder in irgendeiner Form
manipuliert oder umgebaut, erlischt die Konformitätserklärung (CE) des Herstellers. Des Weiteren erlischt bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung oder nicht fachgerechtem Anschluss
jeder Anspruch auf Gewährleistung.
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XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
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3. BETREIBERSEITIGE VORAUSSETZUNGEN
Der Betreiber der XRGI®-Anlage hat dafür zu sorgen, dass die in dieser Bedienungsanleitung geforderten Voraussetzungen
für einen sicheren Betrieb gegeben sind. Hierzu zählen z. B. die Gegebenheiten am Aufstellort, die behördlichen Anforderungen an den sicheren Aufstellplatz, die Unterweisung des Bedienpersonals im Umgang mit der XRGI®-Anlage, die Einhaltung der vorgeschriebenen Instandhaltungsarbeiten/Wartungen, die Überwachung des bestimmungsgemäßen Gebrauchs der
XRGI®-Anlage. Die Bedienungsanleitung ist an der XRGI®-Anlage zu hinterlegen. Beachten Sie auch weitere Dokumente
in der technischen Dokumentation. Der Anlagenbetreiber hat dafür zu sorgen, dass die XRGI®-Anlage nur verwendet wird,
wenn alle Sicherheitseinrichtungen vorhanden, aktiv und unbeschädigt sind. Der Anlagenbetreiber muss diese Bedienungsanleitung gelesen und verstanden haben, bevor er die XRGI®-Anlage bedient.
Spezielles Fachpersonal
Die mit der Inbetriebnahme, der Störungsbehebung und der Wartung/Instandhaltung der XRGI®-Anlage beauftragten
Personen müssen mit der XRGI®-Anlage und den speziellen Anforderungen und Gefahren dieser Arbeiten vertraut und vom
Anlagenhersteller entsprechend speziell geschult sein. Sie müssen diese und die Betriebsanleitungen der technischen
Dokumentation gelesen und verstanden haben. Des Weiteren müssen sie durch Sicherheitsunterweisungen in der Lage
sein, mögliche Restgefahren, insbesondere bei Arbeiten zur Instandhaltung, für sich selbst und Dritte abzuwenden oder
weitestmöglich zu minimieren.
Zur Erlangung der speziellen Qualifikation müssen diese Personen durch den Anlagenhersteller geschult und autorisiert sein.
Wenn in dieser Bedienungsanleitung der EC POWER-Händler angesprochen wird, ist ausschließlich „spezielles Fachpersonal“ gemeint.
Definition elektrotechnisches Fachpersonal
Arbeiten an stromführenden Elementen der XRGI®-Anlage dürfen nur von geprüften Elektrofachkräften durchgeführt werden.
Die Arbeiten sind nach den geltenden technischen Regeln für elektrotechnische Anlagen durchzuführen. Die Elektrofachkraft muss außerdem über eine Zulassung des Energieversorgungsunternehmens verfügen.
3.1 GEWÄHRLEISTUNGSHINWEISE
Fachgerechte Montage und Betrieb nach den gültigen EC POWER-Anleitungen.
Regelmäßige Wartung gemäß den gültigen Wartungsanleitungen ausschließlich durch ausgebildete und von EC POWER
autorisierte Fachkräfte.
Gewährleistungsausschluss
Die Gewährleistung wird ausgeschlossen insbesondere für Schäden, auf deren Herkunft der Hersteller keinen mittelbaren
oder unmittelbaren Einfluss hat, z. B.
mangelhafte Planung und Montage (z. B. Brennstoffversorgung, hydraulische und elektrische Einbindung, Abgasfortführung).
Inbetriebsetzung, Wartung und Reparatur durch Käufer oder Dritte.
natürliche Abnutzung.
fehlerhafte, nachlässige Behandlung, Veränderung, Reparatur.
ungeeignete Betriebsmittel, nicht zugelassene Schmiermittel.
Verwendung von Heizwasser, das nicht den technischen Richtlinien entspricht.
chemische, elektrochemische und elektrische Einflüsse.
Verwendung von Trinkwasser, das nicht den anerkannten Regeln der Technik entspricht.
Es gilt die Gewährleistungsregelung der allgemeinen Geschäftsbedingungen der EC POWER A/S und der EC POWER GmbH
in der aktuellen Fassung.
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XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
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VERSION 02 2014
Rücknahmeverpflichtung
Soweit die XRGI®-Anlage bei Lieferung einen Sach- oder Rechtsmangel (nachstehend: Mangel) aufweist, dessen Ursache
bereits zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs vorlag, hat der Besteller nach Wahl von EC POWER Anspruch auf Nacherfüllung
durch Beseitigung des Mangels oder Nachlieferung. Schlägt die Nacherfüllung fehl, so ist der Besteller nach seiner Wahl
berechtigt, die Vergütung zu mindern oder vom Vertrag zurückzutreten (AGB auf www.ecpower.de).
Voraussetzung für eine Haftung durch EC POWER für Mängel ist, dass:
diese nicht auf unsachgemäßer Verwendung, fehlerhafter Montage bzw. Inbetriebsetzung, nachlässiger Behandlung
oder Einsatz ungeeigneter Betriebsmittel, Schmieröle, Schmierölzusätze, Wässer bzw. Austauschwerkstoffe durch
den Besteller oder Dritte, natürlicher Abnutzung, mangelhaften Bauarbeiten, chemischen, elektrochemischen oder
elektrischen Einflüssen beruhen.
der Besteller seinen nach § 377 HGB geschuldeten Untersuchungs- und Rügeobliegenheiten ordnungsgemäß
nachgekommen ist. Mängel sind insoweit innerhalb von 10 Tagen nach Eingang des Liefergegenstandes am
Bestimmungsort oder, wenn diese bei einer ordnungsgemäßen Untersuchung nicht erkennbar waren, innerhalb
von 10 Tagen nach deren Entdeckung schriftlich zu rügen.
der Besteller nicht in Zahlungsverzug ist.
Verhalten im Notfall
Gasgeruch
Bei Gasgeruch verhalten Sie sich bitte folgendermaßen:
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Keine elektrischen Schalter betätigen! Keine elektrischen Stecker herausziehen!
Keine elektrischen Klingeln betätigen!
Kein Streichholz oder Feuerzeug anzünden!
Nicht rauchen!
Benutzen Sie kein Telefon, Funktelefon oder Handy im Gefahrenbereich!
Sofort alle Fenster und Türen öffnen!
Sofort alle Flammen löschen!
Sofort die Absperreinrichtung am Gaszähler oder die Hauptabsperreinrichtung im Keller schließen!
Nach dem Schließen der Hauptabsperreinrichtung den Gasabsperrhahn an der Anschlusskonsole des
XRGI® schließen und nachsehen, ob die Gasarmaturen aller anderen Geräte geschlossen sind! Die noch
offenstehenden Gasarmaturen schließen (Zündflammenhähne, Gaskühlschränke usw.)!
Warnen Sie andere Hausbewohner und verlassen Sie das Haus!
Licht darf erst dann wieder eingeschaltet werden, wenn kein Gasgeruch mehr festzustellen ist!
Verlassen Sie sich nicht nur auf den eigenen Geruchssinn, sondern ziehen Sie andere Personen hinzu!
Kann die Ursache des Gasgeruchs nicht gefunden werden, obwohl alle Gasarmaturen geschlossen sind,
dann ist das Gasversorgungsunternehmen (GVU) sofort anzurufen. Auch schwacher Gasgeruch, dessen
Ursache nicht ermittelt werden kann, muss dem GVU gemeldet werden!
Tritt Gasgeruch aus Räumen aus, die nicht ohne Weiteres zugänglich sind, dann ist die Polizei bzw. Feuerwehr sofort zu benachrichtigen, die das Recht hat, sich Zutritt zu verschaffen; gleichzeitig ist das GVU zu
verständigen!
Wird ein Gasausströmen im Keller vermutet, dann Keller gut durchlüften, aber nicht betreten; die übrigen
Hausbewohner benachrichtigen; gleichzeitig das GVU verständigen!
Störungen oder Schäden an Gasanlagen nicht selbst beseitigen! Diese dürfen nur durch Fachleute behoben werden;
das sind die Beauftragten der GVU und die Vertragsinstallationsunternehmen!
Die Schadenstelle muss für den Störungsdienst zugänglich gehalten werden!
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XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
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Feuer oder Wassereinbruch
Bei Feuer oder Wassereinbruch verhalten Sie sich bitte folgendermaßen:
Schalten Sie die allpolige Trennstelle aus!
Hauptschalter am Gerät ausschalten!
Absperrventil in der Gasleitung schließen!
Benachrichtigen Sie die zuständige Notrufstelle!
Bei Bränden sofort den Gasabsperrhahn an der Anschlusskonsole und den Hauptabsperrhahn der Gasleitung
schließen, die Frischluftzufuhr zum Brandherd unterbinden und die örtliche Feuerwehr verständigen!
Zur Brandlöschung nur einen geeigneten Feuerlöscher benutzen!
Warnen Sie andere Hausbewohner und verlassen Sie das Haus!
Abgasgeruch
Bei Abgasgeruch verhalten Sie sich bitte folgendermaßen:
Anlage außer Betrieb nehmen.
Fenster und Türen öffnen.
Heizungsfachfirma benachrichtigen.
Frostschutz
Stellen Sie sicher, dass bei Ihrer Abwesenheit während einer Frostperiode die XRGI®-Anlage in Betrieb bleibt und die Räume
ausreichend temperiert werden.
ACHTUNG! Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn der Hauptschalter des Gerätes auf
Stellung „I“ steht und keine Trennung vom Stromnetz vorliegt.
Eine Möglichkeit des Frostschutzes besteht darin, die XRGI®-Anlage zu entleeren. Dabei muss sichergestellt sein, dass
die XRGI®-Anlage vollständig entleert wird. Ziehen Sie hierfür Ihren von EC POWER autorisierten Fachhandwerksbetrieb
zu Rate.
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XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
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Berührungsgefahr
Hinter Abdeckungen, welche nur mit Hilfsmitteln (Schlüssel, Werkzeug) entfernt werden können, befinden sich Komponenten, die bei Berührung Verletzungen verursachen können (heiße und/oder unter elektrischer Spannung stehende Teile).
Solche Abdeckungen dürfen nur durch von EC POWER autorisierte Fachpersonen entfernt werden.
Die Schaltschranktür dient zu Ihrem Schutz. Sie darf nur von elektrotechnisch eingewiesenen Personen geöffnet werden.
Der Hauptschalter (roter Schalter) befindet sich auf der linken Seite des iQ-Schaltschranks. Im eingeschalteten Zustand
besteht die Gefahr, beim Berühren der Steuerungskomponenten einen elektrischen Schlag zu bekommen. Der iQ-Schaltschrank enthält sensible elektronische Bauteile. Jeder nicht fachgerechte Umgang kann zur Beschädigung der XRGI®-Anlage führen. Die Haube der Power Unit dient zu Ihrem Schutz. Beim Öffnen ist auf folgende Punkte besonders zu achten:
Der Motor entwickelt Wärme. Das Berühren des Motors und zahlreicher anderer Komponenten ist mit Verbrennungsgefahr
verbunden.
Unter der Schutzhaube befinden sich Teile, die beim Start und während des Betriebes der XRGI®-Anlage rotieren. Das
Berühren dieser Teile während des Betriebes ist lebensgefährlich. Das Berühren von Bauteilen unter der Schutzhaube ist
während des Betriebs nur autorisierten und eingewiesenen Personen erlaubt. Bei Sichtkontrollen während des Betriebs ist
auf weite Kleidungsstücke und Schmuckstücke zu achten. Sie können von rotierenden Teilen erfasst werden.
Der Generator wie auch zahlreiche andere Teile sind mit dem Stromnetz verbunden. Das Berühren nicht isolierter Teile ist
lebensgefährlich.
Beim Aufenthalt in Nähe einer eingeschalteten XRGI®-Anlage besteht bei offener Haube die Gefahr von Gehörschäden. Bei
geöffneter Haube bitte zugelassenen Gehörschutz tragen.
Verbrennungsluftversorgung
Achten Sie auf ungehinderte Verbrennungsluftzufuhr zu der XRGI®-Anlage. Stellen Sie keine Geräte mit Abluftführung (z. B.
Lüfter, Wäschetrockner oder Dunstabzugshauben) im Umfeld der XRGI®-Anlage auf, ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem
von EC POWER autorisierten Fachhandwerksbetrieb.
Beim Einbau von fugendichten Fenstern müssen Sie in Absprache mit Ihrem von EC POWER autorisierten Fachhandwerksbetrieb dafür Sorge tragen, dass die ausreichende Zufuhr der Verbrennungsluft zur XRGI®-Anlage weiterhin gewährleistet
ist. Die Verbrennungsluft zur Power Unit muss frei von Lösungsmitteln oder Halogenverbindungen sein. Derartige Stoffe
führen beim Betrieb der XRGI®-Anlage zu Korrosion und Schäden.
Halogenverbindungen werden in der Industrie, im Gewerbe und auch in Haushaltsprodukten verwendet.
ACHTUNG! Verschlossene Zuluftöffnungen können zu unvollständiger Verbrennung und Kohlenmonoxidbildung führen. Dadurch sind Vergiftungen möglich.
Bekannte Hauptquellen sind:
Quellen in der Industrie
Chemische Reinigungen
Trichlorethylen, Tetrachlorethylen, fluorierte Kohlenwasserstoffe
Entfettungsbäder
Perchlorethylen, Trichlorethylen, Methylenchlorid
Druckereien
Trichlorethylen
Kältemaschinen
Methylchlorid, Trichlorflourmethan, Dichlordifluormethan
Quellen im Haushalt
Reinigungs- und Entfettungsmittel
Perchlorethylen, Methylchloroform, Trichlorethylen, Methylenchlorid,
Tetrachlorkohlenstoff, Salzsäure
Hobbyräume
Lösungsmittel und verschiedene
Verdünner
Chlorierte Kohlenwasserstoffe
Sprühdosen
Chlorfluorierte Kohlenwasserstoffe (Frigene)
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
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Praktisch wichtig sind die bei Reinigung und in Kleb- bzw. Anstrichmitteln verwendeten Lösungsmittel. Chemische Reinigungen und Entfettungsbäder kommen als Quellen für Halogenverbindungen ebenso in Frage wie Fußbodenkleber und
andere. Bautenlacke, Bautenfarben und Bauklebstoffe werden seit einigen Jahren ohne halogenierte Kohlenwasserstoffe
hergestellt. Freie Halogenverbindungen entstehen im Wesentlichen, wenn CKW-haltige Abbeizmittel oder CKW-haltige
Klebstoffentferner eingesetzt werden sowie bei Neuanstrichen in Heizräumen. Auch die häufig zur Desinfektion und zur
Reinigung verwendeten Bleichlaugen oder Salzsäure kommen als Ursache für Korrosionen in Frage. FCKW-haltige Sprühdosenlacke oder -klebstoffe werden von professionell arbeitenden Handwerkern so gut wie nicht mehr eingesetzt.
Lässt sich die Quelle der Halogenkohlenwasserstoffe nicht beseitigen (z. B. Friseursalon, Schwimmbad, Reinigungsbetriebe
usw.), muss für eine Verbrennungsluftversorgung ausschließlich aus unbelasteten Bereichen gesorgt werden.
Füll- und Ergänzungswasser
Ablagerungen und Inkrustationen sowie Steinbildung und Korrosion führen häufig zu Problemen. Neben Ablagerungen muss
vor allem Korrosion vermieden werden. Größen wie der Gehalt an Sauerstoff und Kohlendioxid, der pH-Wert und die Leitfähigkeit (Salzgehalt), spielen in Bezug auf Korrosionserscheinungen im Heizkreislauf eine Rolle. Um teure Reparaturen durch
Korrosionserscheinungen in den Rohrleitungen der XRGI®-Anlagen zu vermeiden, muss zum Befüllen und Nachspeisen
von Motorkreislaufwasser deminiralisiertes Wasser verwendet werden. Bei jeder neuen XRGI®-Anlage werden 20 Liter
deminiralisiertes Wasser mitgeliefert. Das erwärmte Wasser ist ausschließlich zu Heizzwecken im geschlossenen Kreislauf
zu verwenden und darf nicht zu Gebrauchszwecken entnommen werden.
Das Füllen und Nachspeisen von Motorkreislaufwasser erfolgt über den Zapfhahn an der Power Unit.
Folgende betriebstechnischen Schutzmaßnahmen werden empfohlen:
Menge an Ergänzungswasser gering halten durch Einbau von Strangabsperrventilen für den Reparaturfall und
regelmäßige Kontrolle des Ausdehnungsgefäßes.
Zusatz von Chemikalien zur Härtestabilisierung ist nicht empfehlenswert, weil Kalk als Schlamm ausfallen kann.
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XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
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3.2 ANFORDERUNGEN AN DEN AUFSTELLPLATZ
Bei der Wahl des Aufstellorts sind insbesondere die ortsüblichen Vorschriften für Technikräume, die Vorschriften der Energieversorger sowie die Vorschriften der TRGI zu beachten. Der Aufstellraum muss mit den nach TRGI vorgeschriebenen Lüftungsöffnungen versehen und frostfrei sein. Bei Propangas als Brennstoff sind die Forderungen der TRF 2008 zu beachten.
Die Power Unit darf nicht im direkten Bereich von Zuluftöffnungen aufgestellt werden (Einfriergefahr bei Stillstand).
Der minimale Platzbedarf zur Aufstellung einer Power Unit XRGI® 6/9 beträgt 3,5 m2 und einer Power Unit XRGI® 15/20 4 m2.
Mindestabstände
Achten Sie beim Aufstellplatz auf eine rundum gute Zugänglichkeit. Für die erforderlichen Wartungsarbeiten und Instandhaltungsarbeiten muss die Power Unit von allen Seiten zugänglich sein. Die nachfolgend dargestellten Wartungsfreiräume
sollten eingehalten werden:
XRGI® 6/9
Grundriss
Abb. 3
Seitenansicht
Abb. 4
2370 mm
500 mm
500 mm
1840 mm
500 mm
Schwenkradius
Schalldämmhaube
2384 mm
750 mm
2370 mm
XRGI® 15/20
Grundriss
Seitenansicht
Abb. 5
Abb. 6
2650 mm
500 mm
500 mm
2170 mm
500 mm
Schwenkradius
Schalldämmhaube
2400 mm
14
750 mm
2650 mm
VERSION 02 2014
XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
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Der Aufstellplatz muss sauber und trocken sein, um die Standzeit des Luftfilters nicht zu beeinträchtigen. Die Raumtemperatur sollte 35 °C nicht überschreiten. Kurzfristig sind 40 °C möglich, jedoch reduziert sich dadurch die Lebensdauer
einzelner Komponenten (elektronische Bauelemente). Der Verbrennungsmotor benötigt ausreichend Frischluft für die Verbrennung. Achten Sie darauf, dass der Betriebsraum ausreichend belüftet wird. Gegebenenfalls ist der Raum mechanisch
raumtemperaturgeregelt zu entlüften.
Achten Sie auf eine plane Aufstellfläche. Der Aufstellort muss stabil und rutschfest sein.
INFO! Eine Aufstellung auf Estrichböden kann zu Schallproblemen führen.
Der Aufstellplatz und der Transportweg zum Aufstellplatz müssen ausreichend tragfähig sein. Berücksichtigen Sie das
Anlagengewicht und das Gewicht des Transportmittels.
WARNUNG! Explosionsgefahr durch falschen Einsatzort in Ex-Bereichen.
Die Anlage darf nicht in explosionsgefährdeten Bereichen aufgestellt und betrieben werden.
Veränderungen im Umfeld der XRGI®-Anlage
An folgenden Einrichtungen dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden:
an der XRGI® -Anlage
an den Leitungen für Gas, Zuluft, Wasser und Strom
an der Abgasleitung
am Sicherheitsventil und an der Ablaufleitung für das Heizungswasser
an baulichen Gegebenheiten, die Einfluss auf die Betriebssicherheit der XRGI® -Anlage haben können.
ACHTUNG! Ohne vorherige schriftliche Einwilligung von EC POWER dürfen an den XRGI® Systemkomponenten keine Veränderungen vorgenommen werden.
Explosive und leicht entflammbare Stoffe
Verwenden oder lagern Sie keine explosiven oder leicht entflammbaren Stoffe (z. B. Benzin, Papier, Farben) im Aufstellungsraum der XRGI®-Anlage. Verwenden Sie keine Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltigen Reinigungsmittel, Farben, Klebstoffe
usw. in der Umgebung der XRGI®-Anlage. Diese Stoffe können neben der Entzündungsgefahr zu Korrosion – auch in der
Abgasanlage – führen.
Transport und Einbringung
Eine Power Unit wiegt 440 kg bis 750 kg, je nach Power Unit-Model. Der Kunde übernimmt die Gefahr bei der Übergabe
der XRGI®-Anlage an den Spediteur oder Frachtführer, spätestens jedoch mit dem Verlassen des Werkes oder des Auslieferungslagers. Dies gilt auch dann, wenn frachtfreie Lieferung vereinbart ist (AGB auf www.ecpower.eu).
Der Transport bei der Einbringung der Power Unit erfolgt am einfachsten mit einem Hubwagen für Europaletten. Der Hubwagen ist vollflächig und mittig anzusetzen. Die Power Unit muss am Stück und aufrecht stehend eingebracht werden.
Kippwinkel von 45-50 °, zum Beispiel bei Einbringung über Treppen, mit Kränen etc. dürfen nicht überschritten werden.
Eine geteilte Einbringung mit Zusammenbau vor Ort ist nur nach Absprache mit EC POWER möglich! Trotz aller Maßnahmen zur Qualitätssicherung lassen sich Schäden an der Power Unit nicht vollständig ausschließen. Sollte es zu größeren
Schäden an der Power Unit kommen, wie z. B. Motor- oder Generatorschäden, können diese nur im EC POWER-Werk
behoben werden. Beachten Sie daher, dass die Power Unit unter diesen Umständen auch wieder am Stück ausgebracht
werden muss. Die Vereinbarungen zur Regulierung der Ein- und Ausbaukosten für diese Fälle werden individuell mit EC
POWER vereinbart.
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XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
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VERSION 02 2014
Untergrund
Die Power Unit muss auf einem ebenen Boden aufgestellt werden, um ein Verschieben durch Vibrationen zu vermeiden. Die
Tragfähigkeit des Untergrunds muss für die Belastungen des Betriebs der Power Unit geeignet sein. Der Untergrund muss
wasserdicht und nicht brennbar sein.
Schallschutz
Eine Power Unit ist mit einer hochwertigen Luft- und Körperschalldämmung ausgestattet. (<47 bis <49 [±2] dB(A), aus 1 m
Abstand bei geschlossener Haube (siehe technische Daten der jeweiligen Power Unit)). Dennoch müssen bei der Wahl
des Aufstellraumes lärmempfindliche Bereiche beachtet werden. Um den Einfluss von Körperschall auf den Baukörper zu
verhindern, sind alle Anbindungen der XRGI®-Anlage an die Hausinstallation über flexible Verbindungen (Schläuche) oder
geeignete Schallschutzkompensatoren herzustellen. Bei der Installation der Abgasleitung sind ausschließlich Schellen mit
schalldämmenden Einlagen zu verwenden (Klasse T160). Die Abgasleitung darf in keinem Fall direkten Kontakt mit der
Bausubstanz haben. Die Abgase von Verbrennungsmotoren pulsieren im Takt der Verbrennungszyklen des Motors und regen
die Abgasleitung dementsprechend an. Sie sind nicht mit dem gleichmäßigen Abgasstrom aus Heizkesseln vergleichbar.
Trotz der hochwertigen Körper- und Luftschallisolierung der Power Unit können in der Nähe schalltechnisch sensibler Bereiche
zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein.
Eine praxiserprobte Lösung zur Körperschalldämmung ist die Aufstellung der Power Unit auf einer armierten Betonplatte
mit den Maßen L x B x H = 1.400 x 800 x 200 mm (Gewicht ca. 500 kg), die wiederum vollflächig auf Sylomer-Dämmstoff
gelagert ist.
Alternativ dazu sind als Zusatzausstattung Schallschutzfüße erhältlich, die den
Körperschalleintrag in den Baukörper reduzieren.
Abb. 7
16
VERSION 02 2014
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4. BEDIENUNG ‒ SOFTWARE VERSION 1.8.7 -> 1.9.X
In den folgenden Kapiteln wird beschrieben, wie die XRGI®-Anlage über die Steuerung bedient wird. Die in diesem Kapitel
beschriebenen Bedienungen können durch den Anlagenbetreiber durchgeführt werden. Sollten Sie Fragen zur Bedienung
haben, wenden Sie sich bitte an Ihren EC POWER-Händler.
4.1 BEDIENELEMENTE
Die XRGI®-Anlage wird ausschließlich über die Steuerung bedient.
Abb. 8
Bedienung der Tasten
Mit den 4 Tasten der Steuerung wird in den Menüs wie folgt gewählt:
Menüpunkt/Funktion wählen
Abb. 9
Einen Menüpunkt weiter
Start-Funktion
Funktion wählen/
Eingabe bestätigen
Einen Menüpunkt zurück
Stopp-Funktion
Funktion verlassen/
Eingabe bestätigen
Menüpunkt/Funktion wählen
Die Anzeige
Aktueller
Stromverbrauch in %
Uhrzeit, Datum
10:26:48
01.11.2013
Taste drücken
für Menü
10:26:48
01.11.2013
98 %
98 %
Verbrauch
10,1 kW
Gemessener Stromverbrauch
am Referenzzähler
Verbrauch
10,1 kW
Grafische Darstellung von
der Stromproduktion und
dem Verbrauch in %
Produktion
10,6 kW
Abb. 10
Taste drücken
für Menü
Einspeisung
10,6 kW
Abb. 11
Abb. 12
Automatischer Betrieb
Aktuelle Stromerzeugung
Im Stromeinspeisungs-Modus wechselt
die Meldung von Produktion zu
Einspeisung.
Alarm-Stopp
Manueller Betrieb
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VERSION 02 2014
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4.2 START UND STOPP DES AUTOMATISCHEN BETRIEBES
Wenn die XRGI®-Anlage vollautomatisch betrieben wird, sorgt die Steuerung für eine ständig optimierte und wirtschaftliche
Abdeckung des jeweiligen Strom- und Wärmebedarfs.
Manuelles Ausschalten
Die XRGI®-Anlage lässt sich wie folgt abschalten:
Auswahl von Menüpunkt
Service -> OK
Auswahl von Menüpunkt
Anlage ein/aus -> OK
Abb. 13
Die folgende Abfrage erscheint in folgenden Betriebsarten:
Abb. 14
Anlage einschalten?
im Auto-Betrieb
Anlage ausschalten?
nicht im Auto-Betrieb
Mit den Tasten ▲▼ wird gewählt, ob der Auto-Betrieb aus- oder eingeschaltet werden soll. Mit OK wird die gewählte Schaltung ausgeführt, mit ESC verlassen Sie das Menü.
Manuelles Einschalten
Ist die XRGI®-Anlage während des Auto-Betriebes in Warteposition, kann die Anlage gestartet werden, sofern die Speicher
nicht voll sind. Wenn „Anlage ausschalten?“ mit „Nein“ beantwortet wird, wird gefragt, ob die XRGI®-Anlage eingeschaltet werden soll.
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VERSION 02 2014
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®
Automatischer Betrieb
Während des Auto-Betriebes werden Strom- und Wärmeverbrauch ständig überwacht und so wirtschaftlich wie möglich
abgedeckt.
Im normalen Auto-Betrieb schaltet die XRGI®-Anlage nach Bedarf ein und aus, wie hier gezeigt:
Warteposition: Wartet auf Steigerung des Strom- und Wärmebedarfs.
Abb. 15
Schaltet ein: Die Anlage fährt hoch.
SCHALTET EIN
Abb. 16
Lüftung: Gemischaufbereitung und Motorblock werden mit
Frischluft gelüftet.
LÜFTUNG
Abb. 17
Kalibrierung: Die Steuerung überprüft die Funktion der Anlage.
KALIBRIERUNG
Abb. 18
Normal: Automatische Regelung der Leistung.
Abb. 19
Schaltet aus: Die Anlage schaltet aufgrund niedriger Strom- oder Wärmenachfrage ab.
SCHALTET AUS
Abb. 20
19
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Alarm-Stopp
Tritt während des Betriebes ein Fehler auf, schaltet die XRGI®-Anlage automatisch ab. Die Leuchtdiode der Steuerung
leuchtet rot, um Fehler anzuzeigen. Die Steuerung übermittelt die aufgetretene Störung über das integrierte Modem automatisch an die zentrale Datenbank.
ALARM STOPP
Abb. 21
Alarmfehlerbeschreibung
Auf Tastendruck erscheint eine Fehlerbeschreibung des Alarm-Stopps. Ein Neustart der XRGI®-Anlage sollte nach Rücksprache mit einem Servicetechniker erfolgen. Folgeschäden durch einen unsachgemäßen Neustart sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.
Anlage in Alarm-Stopp
Fehler:
MOTOR ÜBERHITZT
NEUSTART AUF EIGENE GEFAHR, DA DER
MOTOR BESCHÄDIGT WERDEN KANN.
Abb. 22
Quittieren des Alarms
Drücken Sie OK und der Alarm wird auf null gestellt.
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VERSION 02 2014
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4.3 STATISTIK
24-Stunden-Statistik
Der Menüpunkt wird unten gezeigt:
Drücken Sie OK und die
24-Stunden-Statistik wird gezeigt.
Abb. 23
Die KW-Achse wird automatisch skaliert,
um die Statistik möglichst genau zu zeigen.
Abb. 24
Die Zeitachse zeigt die letzten 24 Stunden und die KW-Achse die durchschnittlich in 15 min. produzierte Stromleistung in
kW. Das heißt: Wird um 14:00 Uhr eine Produktion von 13,0 kW
angezeigt, ist dies der Durchschnitt von 13:45 – 14:00 Uhr. Die
Statistik wird jede Viertelstunde aktualisiert. Drücken Sie ESC,
um zum Menü zu gelangen.
Wochenstatistik
Drücken Sie OK und die
Wochenstatistik wird gezeigt.
Abb. 25
Die KW-Achse wird automatisch skaliert,
um die Statistik möglichst genau zu zeigen.
Abb. 26
Die Zeitachse zeigt die Wochentage; jede Säule ist ein Durchschnitt der entsprechenden 24 Std. Die Statistik wird um
Mitternacht aktualisiert. Drücken Sie ESC, um zum Menü zu
gelangen.
21
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4.4 WÄRMESPEICHER UND WÄRMEPRODUKTION
Drücken Sie OK, wählen Sie Wärmespeicher
und die Anlagenübersicht mit Speicherstatus
wird gezeigt.
Abb. 27
WÄRMESTATUS
TMV
64,66 C
TLV
91,9 C
89,92 C
o92,0 C
29,67 kW
87,92 C
o70,0 C
100 %
o70,0 C
4,4 kW/K
86,85 C
0,66 l/s
85,15 C
TMK
0,60 l/s
83,82 C
TLK
84,53 C
TRETURN
49,78 C
Abb. 28
Bezeichnungen
TMV
Vorlauftemperatur vom Motor
TMK
Rücklauftemperatur zum Motor
TLV
Vorlauftemperatur nach Passieren des Wärmetauschers
TLK
Rücklauftemperatur vor Erreichen des Wärmetauschers
Wärmeproduktion/-leistung des Motors
29.67 kW
kW/K
Wirkungsgrad des Wärmetauschers
in kW/K (unter 2,5 kW/K ist kritisch)
T
RETURN
Rücklauftemperatur vom Pufferspeicher und Netz zum Q60/Q40-Wärmeverteiler
s70.00
ºC
Sollwert Vorlauftemperatur zum Heizungsnetz (einstellbar)
operativer
Sollwert
o70.00
ºC
64.66º C
Vorlauftemperatur zum Heizungsnetz
Rücklauftemperatur aus dem Heizungsnetz
Status der Pufferspeicher
49.78º C
87.92 ºC
T1
T2
22
100%
85.65º C
Temperatur oben
Füllstand
Temperatur unten
VERSION 02 2014
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®
Ventilmarkierungen
Ventile in Ruheposition
Ventile schließen
Ventile öffnen
Ventile geschlossen
Ventile geöffnet
Abb. 29
ᏵᏵ
Drücken Sie ESC, um zurück zum Menü zu gelangen.
4.5 BETRIEBSINFORMATIONEN
Drücken Sie OK, um die Betriebsinformationen anzuzeigen.
Abb. 30
INFO
Betriebsstunden:
2036
Bh.
Stromverbrauch:
6638
kWh
10015
kWh
Stromeinspeisung:
0
kWh
Wärmeproduktion:
23959
kWh
Kraftstoffverbrauch:
40408
kWh
Stromproduktion:
Beenden
Abb. 31
Betriebsinformationen im Internet
Unter service.ecpower.dk finden Sie nach Eingabe von Username und Passwort ebenfalls die Betriebsinformationen der
XRGI®-Anlage. Die Aufschaltung Ihrer XRGI®-Anlage ist mit Ihrem Fachbetrieb gesondert zu vereinbaren.
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4.6 WÄRME- UND STROMTARIF
Drücken Sie OK und die Wärme- und
Stromtarifeinstellungen werden gezeigt.
Abb. 32
WÄRME & TARIF
Wärmebackup vorhanden:
Ja
HT-Perioden:
Anfang:
Ende:
Mo – Fr :
00:00
23:59
Sa:
00:00
23:59
So:
00:00
23:59
Annullieren
Hat die Heizungsinstallation z. B. einen Kessel
und soll das XRGI® in Schwachlastzeiten abgeschaltet werden, dann Ja wählen.
Hochtarifzeiten für die Stromproduktion bei
mehreren Tarifen.
Drücken Sie OK/ESC, um die Eingabe abzubrechen.
ᏵᏵ
Speichern
Drücken Sie OK, um die Eingaben zu speichern.
ᏵᏵ
Abb. 33
Wärmebackup
Ist ein Wärmebackup vorhanden (z. B. ein Kessel), kann dieser Eintrag auf Ja gesetzt werden. Die Steuerung wird dann bei
niedrigem Wärme-/Strombedarf den Kessel als Wärmequelle einschalten. Die XRGI®-Anlage bleibt dann in diesen Zeiträumen
abgeschaltet und die Steuerung wartet einen höheren Wärme-/Strombedarf ab. Soll XRGI®-Anlage auch außerhalb der
Hochtarifzeiten den Grundlast-Wärmebedarf decken, ist bei Wärmebackup Nein zu wählen.
ᏵᏵ
Mit den Tasten
wird der Cursor auf die Wärmebackup-Zeile bewegt.
ᏵᏵ
Drücken Sie OK, um Änderung der Einstellungen zu wählen.
ᏵᏵ
Mit den Tasten
wird Ja/Nein gewählt, mit ESC beendet.
ACHTUNG! Ist der Kessel vorübergehend außer Betrieb, ist die Einstellung in Nein zu ändern
und die XRGI® -Anlage wird in allen Fällen die Wärmeproduktion sichern.
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VERSION 02 2014
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HT-Periode
Hat die Installation nur einen Stromtarif, dann wird für alle 24 Stunden des Tages Hochtarif eingestellt. Auf der Anzeige ist
diese Einstellung abgebildet.
Gibt es mehrere Tarife, werden Anfang und Ende der HT-Perioden eingegeben (HT).
3 Perioden sind möglich:
alle Werktage
Samstage
Sonntage
Eingabebeispiele
AnfangEnde
24 Stunden Hochtarif
0:00
23:59
HT in spez. Zeiträumen
6:00
21:00
Kein HT innerhalb von 24 Std.
0:00
0:00
Mittels der eingegebenen Zeiträume optimiert die Steuerung die Wärme- und Stromproduktion.
Soll z. B. Die XRGI®-Anlage zu bestimmten Tageszeiten zur Deckung von Stromspitzen bevorzugt arbeiten, so können
diese Zeiten hier als Hochtarifzeiten programmiert werden. Über die Einstellung beim Wärmebackup wird ausgewählt, ob
die XRGI®-Anlage außerhalb der Stromspitzen arbeiten oder abgeschaltet werden soll.
Eingabe
Bewegen Sie den Cursor mit den Tasten ▲▼ auf den zu ändernden Zeitpunkt und drücken Sie OK. ​
Danach blinkt der Cursor auf der Stundenzahl.
ᏵᏵ
ᏵᏵ
Wählen Sie mit den Tasten ▲▼ die Stunden, drücken Sie OK und der Cursor springt auf die Minutenzahl.
ᏵᏵ
Wählen Sie mit den Tasten ▲▼ die Minuten und drücken Sie OK um zu beenden.
ᏵᏵ
Mit der ESC-Taste gelangen Sie von Minuten auf Stunden zurück.
Bitte verwenden Sie diese Vorgehensweise für die Änderung aller Zeitpunkte.
ᏵᏵ
Den Cursor auf Speichern bewegen und OK drücken um zu speichern.
Die Änderungen werden erst einige Sekunden nach Eingabe wirksam. Die Einstellungen können jederzeit geändert werden –
auch während des Auto-Betriebes.
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XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
VERSION 02 2014
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4.7 LASTPROFILE UND WÄRMEGEFÜHRT
Ist ein Referenzzähler für den Stromverbrauch des Objekts vorhanden und aufgeschaltet, wird im Menü der Punkt Lastprofile angezeigt. Ansonsten befindet sich an dieser Stelle der Menüpunkt Wärmegeführt (siehe nächster Abschnitt).
Lastprofile
Drücken Sie OK und die Lastprofileinstellungen
werden angezeigt.
Abb. 34
LASTPROFILE
Manuelle Eingabe:
Ja
Hochlastzeitraum:
Anfang:
Ende:
Mo – Fr :
00:00
23:59
Sa:
00:00
23:59
So:
00:00
23:59
Annullieren
Drücken Sie OK/ESC, um die Eingabe abzubrechen.
ᏵᏵ
Speichern
Drücken Sie OK, um die Eingaben zu speichern.
ᏵᏵ
Abb. 35
Im obigen Menü können Lastperioden angegeben werden. Die Lastperioden sind die Zeiträume, in denen der Stromverbrauch am größten ist und für die Wärme- und Stromproduktionsoptimierung genutzt werden.
Eine manuelle oder automatische Einstellung der Lastperioden ist frei wählbar. In der automatischen Funktion werden die
Perioden jeden Tag um Mitternacht entsprechend dem gemessenen Verbrauch neu justiert.
Manuelle Eingabe
Bei manueller Eingabe sind die Perioden frei wählbar.
ᏵᏵ
Bewegen Sie den Cursor mit den Tasten ▲▼ auf die Zeile Manuelle Eingabe.
ᏵᏵ
Drücken Sie OK, um Änderung der Einstellungen zu wählen.
ᏵᏵ
Mit den Tasten ▲▼ wird Ja/Nein gewählt, mit ESC beendet.
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VERSION 02 2014
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Hochlastzeitraum
Bei manueller Eingabe sollte der Zeitraum mit dem größten Stromverbrauch eingegeben werden.
3 Perioden sind möglich: alle Werktage
Samstage
Sonntage
Eingabebeispiele
Anfang
Ende
24 Stunden Hochtarif
00:00
23:59
HT in spez. Zeiträumen
06:00
21:00
Kein HT innerhalb von 24 Std.
00:00
00:00
Mittels der eingegebenen Zeiträume wird die Steuerung die Wärme- und Stromproduktion optimieren.
Eingabe
Bewegen Sie den Cursor mit den Tasten ▲▼ auf den zu ändernden Zeitpunkt und drücken Sie OK.
Danach blinkt der Cursor auf der Stundenzahl.
ᏵᏵ
ᏵᏵ
Wählen Sie mit den Tasten ▲▼ die Stunden, drücken Sie OK und der Cursor springt auf die Minutenzahl.
ᏵᏵ
Wählen Sie mit den Tasten ▲▼ die Minuten und drücken Sie OK um zu beenden.
ᏵᏵ
Mit der ESC-Taste gelangen Sie von Minuten auf Stunden zurück.
Bitte verwenden Sie diese Vorgehensweise für die Änderung aller Zeitpunkte.
ᏵᏵ
Den Cursor auf Speichern bewegen und OK drücken um zu speichern.
Die Änderungen werden erst einige Sekunden nach Eingabe wirksam. Die Einstellungen können jederzeit geändert werden –
auch während des Auto-Betriebes.
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XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
VERSION 02 2014
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Wärmegeführt
Drücken Sie OK und die Lastprofileinstellungen
werden angezeigt.
WÄRMEGEFÜHRT
Abb. 36
WÄRMEGEFÜHRT
Verbrauchswerte Strom:
Hochlast:
Hochlasteinstellung
25,5 kW
Schwachlast:
Schwachlasteinstellung
9,0 kW
Annullieren
Weiter
Abb. 37
WÄRMEGEFÜHRT
Stopp bei Schwachlast:
Wählen Sie Ja, wenn manuelle
Eingabe gewünscht wird.
Ja
Hochlastzeitraum:
Anfang
Ende
Mo - Fr:
0:00
23:59
Sa:
0:00
23:59
So:
0:00
23:59
Annullieren
Angabe der Hochlast-Perioden
Drücken Sie OK/ESC, um die Eingabe
abzubrechen.
ᏵᏵ
Speichern
Drücken Sie OK, um die Eingaben zu
speichern.
ᏵᏵ
Abb. 38
Mit der Eingabe der Verbrauchswerte in Hoch- und Schwachlast sowie den dazugehörenden Hochlastperioden wird das
Verbrauchsmuster für die XRGI®-Anlage festgelegt.
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VERSION 02 2014
XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
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Stopp in Schwachlast
Soll sich die XRGI®-Anlage möglichst bei Schwachlast abschalten, wird Stopp in Schwachlast mit Ja beantwortet. Ist
ein Wärmebackup vorhanden, schaltet sich die Anlage bei Schwachlast ab. Ist kein Wärmebackup vorhanden, läuft die
XRGI®- Anlage nur, um ein Minimum an Wärme im Speicher zu bevorraten.
ᏵᏵ
Mit den Tasten ▲▼ wird der Cursor auf Stopp in Schwachlast gestellt.
ᏵᏵ
Drücken Sie OK, um Änderung der Einstellungen zu wählen.
ᏵᏵ
Mit den Tasten ▲▼ wird Ja/Nein gewählt, mit ESC beendet.
Hochlastzeitraum
Der Hochlastzeitraum bestimmt die Zeiten, in denen bevorzugt Strom produziert werden soll. Außerhalb dieser Zeiträume
gelten die Schwachlastwerte.
3 Perioden sind möglich: alle Werktage
Samstage
Sonntage
Eingabebeispiele
Anfang
Ende
24 Stunden Hochtarif
00:00
23:59
HT in spez. Zeiträumen
06:00
21:00
Kein HT innerhalb von 24 Std.
00:00
00:00
Mittels der eingegebenen Zeiträume wird die Steuerung die Wärme- und Stromproduktion optimieren.
Eingabe
Bewegen Sie den Cursor mit den Tasten ▲▼ auf den zu ändernden Zeitunkt und drücken Sie OK.
Danach blinkt der Cursor auf der Stundenzahl.
ᏵᏵ
ᏵᏵ
Wählen Sie mit den Tasten ▲▼ die Stunden, drücken Sie OK und der Cursor springt auf die Minutenzahl.
ᏵᏵ
Wählen Sie mit den Tasten ▲▼ die Minuten und drücken Sie OK um zu beenden.
ᏵᏵ
Mit der ESC-Taste gelangen Sie von Minuten auf Stunden zurück.
Bitte verwenden Sie diese Vorgehensweise für die Änderung aller Zeitpunkte.
ᏵᏵ
Den Cursor auf Speichern stellen und OK drücken um zu speichern.
Die Änderungen werden erst einige Sekunden nach Eingabe wirksam. Die Einstellungen können jederzeit geändert werden –
auch während des Auto-Betriebes.
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XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
VERSION 02 2014
®
Einspeisung
Drücken Sie OK und die Einstellung für
Einspeisung wird gezeigt.
Abb. 39
EINSPEISUNG
Einspeisung:
Hier wird eingestellt, ob Strom in das
Netz eingespeist werden soll.
Ja
Einspeisezeitraum:
Anfang
Ende
Mo - Fr:
0:00
23:59
Sa:
0:00
23:59
So:
0:00
23:59
Annullieren
Angabe der Einspeise-Zeiträume
Drücken Sie OK/ESC, um die Eingabe
abzubrechen.
ᏵᏵ
Speichern
Drücken Sie OK, um die Eingaben zu
speichern.
ᏵᏵ
Abb. 40
Stromeinspeisung
Soll der produzierte Strom nicht eingespeist werden, wird Nein (Standard) gewählt. Eingegebene HT-Zeiten werden nicht
angewandt. Die Steuerung versucht dann, nur die anhand der manuellen Eingaben oder der Referenzmessung ermittelten
Leistungen zu erzeugen. Wenn Strom in das Netz eingespeist werden soll, wird hier Ja gewählt. Zusätzlich können hier
die Zeiträume festgelegt werden, in denen der Strom an den Netzbetreiber verkauft werden soll. Die Steuerung wird dann
versuchen, in den angegebenen Zeiträumen Strom zu verkaufen, sofern die produzierte Wärme abgenommen wird.
Verkaufszeiträume
Die mit dem Netzbetreiber vereinbarten Zeiten werden eingegeben.
3 Perioden sind möglich: alle Werktage
Samstage
Sonntage
Eingabebeispiele
Anfang
Ende
24 Stunden Hochtarif
00:00
23:59
HT in spez. Zeiträumen
06:00
21:00
Kein HT innerhalb von 24 Std.
00:00
00:00
Mittels der eingegebenen Zeiträume wird die Steuerung die Wärme- und Stromproduktion optimieren.
30
VERSION 02 2014
XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
®
Eingabe
Bewegen Sie den Cursor mit den Tasten ▲▼ auf den zu ändernden Zeitpunkt und drücken Sie OK.
Danach blinkt der Cursor auf der Stundenzahl.
ᏵᏵ
ᏵᏵ
Wählen Sie mit den Tasten ▲▼ die Stunden, drücken Sie OK und der Cursor springt auf die Minutenzahl.
ᏵᏵ
Wählen Sie mit den Tasten ▲▼ die Minuten und drücken Sie OK um zu beenden.
ᏵᏵ
Mit der ESC-Taste gelangen Sie von Minuten auf Stunden zurück.
Bitte verwenden Sie diese Vorgehensweise für die Änderung aller Zeitpunkte.
ᏵᏵ
Den Cursor auf Speichern bewegen und OK drücken um zu speichern.
Die Änderungen werden erst einige Sekunden nach Eingabe wirksam. Die Einstellungen können jederzeit geändert werden –
auch während des Auto-Betriebes.
4.8 MODEMANRUF
Über die Modemverbindung der Anlage werden in regelmäßigen Abständen (etwa 2 x täglich) Service- und Betriebsinformationen an EC POWER A/S bzw. den entsprechenden Partnerbetrieb gesendet. Diese sind nach entsprechender Vereinbarung mit Ihrem Fachhandwerksbetrieb auch mit einem Kunden-Login abrufbar.
Um die Verbindung zu testen oder um die Datenbank zu aktualisieren, kann der Modemanruf manuell ausgelöst werden:
MODEMANRUF
OK drücken

Init Modem:
OK
Verbindung herstellen:
OK
Datenübertragung:
OK
Verbindung abbrechen:
OK
Menü
Senden
Abb. 41
Abb. 42
MODEMANRUF

Mit den Tasten ▲▼ wird der Cursor auf Senden
platziert und OK gedrückt, um anzurufen und zu
senden. Die Kommunikationseinheit wird initialisiert.
Init Modem:
Läuft
Verbindung herstellen:
Wartet
Datenübertragung:
Wartet
Verbindung abbrechen:
Wartet
Menü
Senden
Abb. 43
Die Verbindung wird hergestellt.
MODEMANRUF

Init Modem:
OK
Verbindung herstellen:
Läuft
Datenübertragung:
Wartet
Verbindung abbrechen:
Wartet
Menü
Senden
Abb. 44
31
XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
VERSION 02 2014
®
Die Daten werden übertragen.
MODEMANRUF

Init Modem:
OK
Verbindung herstellen:
OK
Datenübertragung:
Läuft
Verbindung abbrechen:
Wartet
Menü
Senden
Abb. 45
Die Verbindung wird beendet.
MODEMANRUF

Init Modem:
OK
Verbindung herstellen:
OK
Datenübertragung:
OK
Verbindung abbrechen:
Läuft
Menü
Senden
Abb. 46
4.9 TECHNIKER
Unter dem Menüpunkt Techniker befindet sich der passwortgeschützte Zugang für Installations- und Servicetechniker. Das
nicht autorisierte Benutzen der Funktionen unter diesem Menüpunkt und evtl. daraus resultierende Beschädigungen der
Anlage sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.
Abb. 47
Drücken Sie OK und die Techniker-Bereich
wird angezeigt.
TECHNIKER
ID-Nr:
00000
Passwort:
00000
Annullieren
OK
Abb. 48
32
VERSION 02 2014
XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
®
5. BEDIENUNGSANLEITUNG FÜR SOFTWARE VERSION 1.10.XX ->
In den folgenden Kapiteln wird beschrieben, wie die XRGI®-Anlage über die Steuerung bedient wird. Die in diesem Kapitel
beschriebenen Bedienungen können durch den Anlagenbetreiber durchgeführt werden. Sollten Sie Fragen zur Bedienung
haben, wenden Sie sich bitte an Ihren EC POWER-Händler.
5.1 BEDIENELEMENTE
Die XRGI®-Anlage wird ausschließlich über die Steuerung bedient.
Abb. 49
Bedienung der Tasten
Mit den 4 Tasten der Steuerung wird in den Menüs wie folgt gewählt:
Menüpunkt/Funktion wählen
Einen Menüpunkt weiter
Start-Funktion
Funktion wählen/
Eingabe bestätigen
Einen Menüpunkt zurück
Stopp-Funktion
Funktion verlassen/
Eingabe bestätigen
Menüpunkt/Funktion wählen
Abb. 50
Die Anzeige
Aktueller
Stromverbrauch in %
Uhrzeit, Datum
10:26:48
01.11.2013
Taste drücken
für Menü
10:26:48
01.11.2013
98 %
98 %
Verbrauch
10,1 kW
Gemessener Stromverbrauch
am Referenzzähler
Verbrauch
10,1 kW
Grafische Darstellung von
der Stromproduktion und
dem Verbrauch in %
Produktion
10,6 kW
Abb.51
Taste drücken
für Menü
Einspeisung
10,6 kW
Abb. 52
Abb. 53
Automatischer Betrieb
Aktuelle Stromerzeugung
Im Stromeinspeisungs-Modus wechselt
die Meldung von Produktion zu
Einspeisung.
Alarm-Stopp
Manueller Betrieb
33
XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
VERSION 02 2014
®
5.2 ANLAGE EIN/AUS
INFO! Es besteht Verletzungsgefahr, wenn nicht alle Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb erfüllt sind.
Alle Sicherheits- und Schutzeinrichtungen müssen vorhanden sein und funktionieren. Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht entfernt oder manipuliert werden.
Die XRGI®-Anlage muss ordnungsgemäß angeschlossen und in Betrieb genommen worden sein.
Manuelles Einschalten
Prüfen Sie, ob alle Schallschutzverkleidungen ordnungsgemäß montiert sind.
Prüfen Sie, ob eventuelle Absperrhähne in der Versorgungsleitung geöffnet sind.
Prüfen Sie, ob die Absperrventile in den Heizwasserleitungen geöffnet sind.
Schalten Sie den Hauptschalter am iQ-Schaltschrank ein.
Wenn die XRGI®-Anlage vollautomatisch betrieben wird, sorgt die Steuerung für eine ständig optimierte und wirtschaftliche
Abdeckung des jeweiligen Strom- und Wärmebedarfs.
Die XRGI®-Anlage lässt sich wie folgt einschalten:
ᏵᏵ
HAUPTMENÜ
Auswahl von Menüpunkt Anlage ein/aus -> OK
î
î
î
1/1
Einstellungen
Modemanruf
Techniker
î Anlage ein/aus
î
î
î
Statistiken
Speicherstatus
Info
Abb. 54
Die folgende Abfrage erscheint:
ᏵᏵ
Ein / Aus
1/1
Drücken Sie OK, um die XRGI®-Anlage einzuschalten.
Ein
Abb. 55
Manuelles Ausschalten
Die XRGI®-Anlage lässt sich wie folgt abschalten:
ᏵᏵ
HAUPTMENÜ
î
Auswahl von Menüpunkt Anlage ein/aus -> OK
î
î
1/1
Einstellungen
Modemanruf
Techniker
î Anlage ein/aus
î
î
î
Statistiken
Speicherstatus
Info
Abb. 56
Die folgende Abfrage erscheint:
ᏵᏵ
Ein / Aus
1/1
Drücken Sie OK, um die XRGI®-Anlage auszuschalten.
Aus
Abb. 57
34
VERSION 02 2014
XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
®
Automatischer Betrieb
Während des Auto-Betriebes werden Strom- und Wärmeverbrauch ständig überwacht und so wirtschaftlich wie möglich
abgedeckt.
Im normalen Auto-Betrieb schaltet die XRGI®-Anlage nach Bedarf ein und aus, wie hier gezeigt:
Warteposition: Wartet auf Steigerung des Strom- und Wärmebedarfs.
Abb. 58
Schaltet ein: Die Anlage fährt hoch.
SCHALTET EIN
Abb. 59
Lüftung: Gemischaufbereitung und Motorblock werden mit
Frischluft gelüftet.
LÜFTUNG
Abb. 60
Kalibrierung: Die Steuerung überprüft die Funktion der Anlage.
KALIBRIERUNG
Abb. 61
Normal: Automatische Regelung der Leistung.
Abb. 62
Schaltet aus: Die Anlage schaltet aufgrund niedriger Strom- oder Wärmenachfrage ab.
SCHALTET AUS
Abb. 63
35
XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
VERSION 02 2014
®
5.3 STATISTIKEN
Die Steuerung bietet eine 24-Stunden- und eine Wochenstatistik für Stromverbrauch und -erzeugung. Beide Funktionen sind gleich aufgebaut.
HAUPTMENÜ
î
î
1/1
Modemanruf
î
Techniker
Anlage ein/aus
î Statistiken
î
î
Bewegen Sie den Cursor auf Statistik und drücken
Sie OK und die Statistiken werden gezeigt.
ᏵᏵ
î
Speicherstatus
Info
Einstellungen
Abb. 64
24-Stunden-Statistik
Die kW-Achse wird automatisch skaliert, um die Statistik möglichst genau
zu zeigen. Die Zeitachse zeigt die 24 Stunden und die Stromleistung als einen Durchschnitt von 15 min. Das heißt: Wird um 14:00 Uhr eine Produktion
von 13,0 kW angezeigt, ist dies der Durchschnitt von 13:45 – 14:00 Uhr. Die
Statistik wird jede Viertelstunde aktualisiert.
kW Verbrauch der letzten 24 Std.
kW
10
1/4
8
6
4
Verbrauch der letzten 24 Stunden
ᏵᏵ
Mit den Tasten ▲▼ gelangen Sie zu den nächsten Seiten.
2
0
01
03
05
07
09
11
13
15
17
19
21
23
Abb. 65
kW Produktion der letzten 24 Std.
kW
10
2/4
8
6
4
Produktion der letzten 24 Stunden
ᏵᏵ
Drücken Sie ESC, um zum Menü zu gelangen.
2
0
01
03
05
07
09
11
13
15
17
19
21
23
Abb. 66
Wochenstatistik
Die kW-Achse wird automatisch skaliert, um die Statistik möglichst genau zu
zeigen. Die Zeitachse zeigt die Wochentage; jede Säule ist ein Durchschnitt
der entsprechenden 24 Std. Die Statistik wird um Mitternacht aktualisiert.
Verbrauch letzte Woche
kW
6
3/4
5
4
3
Verbrauch letzte Woche
ᏵᏵ
Mit den Tasten ▲▼ gelangen Sie zu den nächsten Seiten.
2
1
0
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
Abb. 67
Produktion letzte Woche
kW
6
4/4
5
4
3
Produktion letzte Woche
ᏵᏵ
36
Drücken Sie ESC, um zum Menü zu gelangen.
2
1
0
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
Abb. 68
VERSION 02 2014
XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
®
5.4 SPEICHERSTATUS
HAUPTMENÜ
î
î
î
î
î
î
î
1/1
Techniker
Bewegen Sie den Cursor auf Speicherstatus
und drücken Sie OK und die Anlagenübersicht
mit Speicherstatus wird gezeigt.
Anlage ein/aus
Statistiken
Speicherstatus
Info
Einstellungen
Modemanruf
Abb. 69
WÄRMESTATUS
TMV
1/1
64,66 C
TLV
91,9 C
89,92 C
o92,0 C
29,67 kW
87,92 C
o70,0 C
100 %
o70,0 C
4,4 kW/K
86,85 C
0,66 l/s
85,15 C
TMK
0,60 l/s
83,82 C
TLK
84,53 C
TRETURN
49,78 C
Abb. 70
Bezeichnungen
TMV
Vorlauftemperatur vom Motor
TMK
Rücklauftemperatur zum Motor
TLV
Vorlauftemperatur nach Passieren des Wärmetauschers
TLK
Rücklauftemperatur vor Erreichen des Wärmetauschers
Wärmeproduktion/-leistung des Motors
29.67 kW
kW/K
Wirkungsgrad des Wärmetauschers
in kW/K (unter 2,5 kW/K ist kritisch)
T
RETURN
Rücklauftemperatur vom Pufferspeicher und Netz zum Q60/Q40-Wärmeverteiler
s70.00
ºC
Sollwert Vorlauftemperatur zum Heizungsnetz (einstellbar)
operativer
Sollwert
o70.00
ºC
64.66 º C
Vorlauftemperatur zum Heizungsnetz
Rücklauftemperatur aus dem Heizungsnetz
Status der Pufferspeicher
49.78 º C
87.92 º C
T1
T2
100%
Temperatur oben
Füllstand
Temperatur unten
85.65ºC
37
XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
VERSION 02 2014
®
Ventilmarkierungen
Ventile in Ruheposition
Ventile schließen
Ventile öffnen
Ventile geschlossen
Ventile geöffnet
Abb. 71
ᏵᏵ
Drücken Sie ESC, um zurück zum Menü zu gelangen.
5.5 INFO (BETRIEBSINFORMATIONEN)
Bewegen Sie den Cursor auf Info und drücken
Sie OK, um die Betriebsinformationen anzuzeigen.
ᏵᏵ
HAUPTMENÜ
î
î
î
î
î
î
î
1/1
Anlage ein/aus
Statistiken
Speicherstatus
Info
Einstellungen
Modemanruf
Techniker
Abb. 72
ohne Einspeisung
INFO
1/1
Betriebsstunden:
2036
Bh.
Stromverbrauch:
6638
kWh
Stromproduktion:
10015
kWh
Wärmeproduktion:
23959
kWh
Kraftstoffverbrauch:
40408
kWh
Zeit bis nächste Wartung:
8182
Bh.
Abb. 73
mit Einspeisung
INFO
Betriebsstunden:
2036
Bh.
Stromverbrauch:
6638
kWh
10015
kWh
Stromeinspeisung:
0
kWh
Wärmeproduktion:
23959
kWh
Kraftstoffverbrauch:
40408
kWh
Stromproduktion:
ᏵᏵ
Drücken Sie ESC, um zum Menü zu gelangen.
1/1
Zeit bis nächste Wartung:
8182
Bh.
Abb. 74
38
VERSION 02 2014
XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
®
5.6 EINSTELLUNGEN
Im Folgenden wird die Veränderung der wichtigsten Werte in der Steuerung beschrieben. Die Werte werden bei der Inbetriebnahme durch den EC POWER-Händler bereits eingestellt. Sollten Sie dennoch Werte verändern wollen, gehen Sie bitte
umsichtig vor. Es wird empfohlen, den Ursprungswert zu notieren, damit Sie diesen ggf. wieder einstellen können. Sollten
Sie unsicher sein, ob Sie einen Wert verändern sollten oder dürfen, sprechen Sie vorher mit dem EC POWER-Händler.
INFO! Falsche Einstellwerte können zu Fehlfunktionen oder zum Stillstand der XRGI®-Anlage führen.
Bewegen Sie den Cursor auf Einstellungen und drücken Sie OK,
um die Einstellungen anzuzeigen.
ᏵᏵ
HAUPTMENÜ
î
î
î
1/1
Statistiken
Speicherstatus
Info
î Einstellungen
î
î
î
Modemanruf
Techniker
Anlage ein/aus
Abb. 75
Zeit und Sprache
ᏵᏵ
Mit den Tasten ▲▼ wird der Cursor auf die Werte-Zeile bewegt.
ᏵᏵ
Drücken Sie OK, um die Werte zu ändern.
ᏵᏵ
Mit den Tasten ▲▼ ändern Sie die Werte.
ᏵᏵ
Drücken Sie ESC, um die neuen Werte zu speichern.
ᏵᏵ
Drücken Sie nochmals ESC, um zum Menü zu kommen.
ᏵᏵ
Mit den Tasten ▲▼ gelangen Sie zu den nächsten Seiten.
ZEIT & SPRACHE
1/4
Tag:
Fr
Zeit:
10:43:26
Datum:
01.11.2013
Sprache:
Deutsch
Abb. 76
Wärme und Tarif
Hat die Heizungsinstallation z. B. einen Kessel und soll die XRGI®-Anlage
in Schwachlastzeiten abgeschaltet werden, dann Ja wählen.
WÄRME & TARIF
2/4
Wärmebackup vorhanden:
Ja
HT-Perioden:
Hochtarifzeiten für die Stromproduktion bei mehreren Tarifen.
Wärmebackup
Anfang
0:00
23:59
Sa:
0:00
23:59
So:
0:00
23:59
Ist ein Wärmebackup vorhanden (z. B. ein Kessel), kann dieser Eintrag auf
Ja gesetzt werden. Die Steuerung wird dann bei niedrigem Wärme-/Strombedarf den Kessel als Wärmequelle einschalten. Die XRGI®-Anlage bleibt
dann in diesen Zeiträumen abgeschaltet und die Steuerung wartet größeren
Wärme-/Strombedarf ab. Soll Die XRGI®-Anlage auch außerhalb der Hochtarifzeiten den Grundlast-Wärmebedarf decken, ist bei Wärmebackup Nein
zu wählen.
ᏵᏵ
Mit den Tasten ▲▼ wird der Cursor auf die Wärmebackup-Zeile bewegt.
ᏵᏵ
Drücken Sie OK, um die Einstellungen zu ändern.
ᏵᏵ
Mit den Tasten ▲▼ wird Ja/Nein gewählt, mit ESC speichern.
Ende
Mo - Fr:
Abb. 77
ACHTUNG! Ist der Kessel vorübergehend außer Betrieb, ist die Einstellung in Nein zu ändern.
Die XRGI®-Anlage wird in allen Fällen die Wärmeproduktion sichern.
39
XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
VERSION 02 2014
®
HT-Periode
Hat die Installation nur einen Stromtarif, dann wird für alle 24 Stunden des Tages Hochtarif eingestellt.
Gibt es mehrere Tarife, werden Anfang und Ende der Perioden für den Hochtarifzeitraum eingegeben.
3 Perioden sind möglich:
alle Werktage
Samstage
Sonntage
Eingabebeispiele
Anfang
Ende
24 Stunden Hochtarif
00:00
23:59
HT in spez. Zeiträumen
06:00
21:00
Kein HT innerhalb von 24 Std.
00:00
00:00
Mittels der eingegebenen Zeiträume optimiert die Steuerung die Wärme- und Stromproduktion.
Soll z. B. die XRGI®-Anlage zu bestimmten Tageszeiten zur Deckung von Stromspitzen bevorzugt arbeiten, so können
diese Zeiten hier als Hochtarifzeiten programmiert werden. Über die Einstellung beim Wärmebackup wird ausgewählt,
ob die XRGI ® -Anlage außerhalb der Stromspitzen arbeiten oder abgeschaltet werden soll.
Eingabe
Bewegen Sie den Cursor mit den Tasten ▲▼ auf den zu ändernden Zeitpunkt und drücken Sie OK.
Danach blinkt der Cursor auf der Stundenzahl.
ᏵᏵ
ᏵᏵ
Ändern Sie mit den Tasten ▲▼ die Stunden und drücken Sie OK; der Cursor springt auf die Minutenzahl.
ᏵᏵ
Ändern Sie mit den Tasten ▲▼ die Minuten und drücken Sie OK, um die Eingabe zu beenden.
ᏵᏵ
Mit der ESC-Taste gelangen Sie von Minuten auf Stunden zurück.
Bitte verwenden Sie diese Vorgehensweise für die Änderung aller Zeitpunkte.
ᏵᏵ
Den Cursor auf Speichern stellen und OK drücken um zu speichern.
Die Änderungen werden erst einige Sekunden nach Eingabe wirksam. Die Einstellungen können jederzeit geändert werden –
auch während des Auto-Betriebes.
40
VERSION 02 2014
XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
®
Lastprofile
Ist ein Referenzzähler für den Stromverbrauch des Objekts vorhanden und aufgeschaltet, wird Lastprofile angezeigt.
Ansonsten befindet sich an dieser Stelle Wärmegeführt (siehe nächster Abschnitt).
Hier können Lastperioden angegeben werden. Die Lastperioden sind
die Zeiträume, in denen der Stromverbrauch am größten ist und für die
Wärme- und Stromproduktionsoptimierung genutzt wird.
Eine manuelle oder automatische Einstellung der Lastperioden ist frei
wählbar. In der automatischen Funktion werden die Perioden jeden Tag
um Mitternacht entsprechend dem gemessenen Verbrauch neu justiert.
LASTPROFILE
3/4
Manuelles Profil:
Nein
Hochlastzeitraum:
Anfang
Ende
Mo - Fr:
0:00
23:59
Sa:
0:00
23:59
So:
0:00
23:59
Manuelle Eingabe
ᏵᏵ
Bei manueller Eingabe sind die Perioden frei wählbar.
ᏵᏵ
Bewegen Sie den Cursor mit den Tasten ▲▼ auf die Zeile Manuelles Profil.
ᏵᏵ
Drücken Sie OK, um Änderung der Einstellungen zu wählen.
ᏵᏵ
Mit den Tasten ▲▼ wird Ja/Nein gewählt, mit ESC beenden.
Abb. 78
Hochlastzeitraum
Bei manueller Eingabe sollte der Zeitraum mit dem größten Stromverbrauch eingegeben werden.
3 Perioden sind möglich:
alle Werktage
Samstage
Sonntage
Eingabebeispiele
Anfang
Ende
24 Stunden Hochtarif
00:00
23:59
HT in spez. Zeiträumen
06:00
21:00
Kein HT innerhalb von 24 Std.
00:00
00:00
Mittels der eingegebenen Zeiträume wird die Steuerung die Wärme- und Stromproduktion optimieren.
Eingabe
Bewegen Sie den Cursor mit den Tasten ▲▼ auf den zu ändernden Zeitpunkt und drücken Sie OK.
Danach blinkt der Cursor auf der Stundenzahl.
ᏵᏵ
ᏵᏵ
Wählen Sie mit den Tasten ▲▼ die Stunden, drücken Sie OK und der Cursor springt auf die Minutenzahl.
ᏵᏵ
Wählen Sie mit den Tasten ▲▼ die Minuten drücken Sie OK, um zu beenden.
ᏵᏵ
Mit der ESC-Taste gelangen Sie von Minuten auf Stunden zurück.
Bitte verwenden Sie diese Vorgehensweise für die Änderung aller Zeitpunkte.
ᏵᏵ
Den Cursor auf Speichern stellen und OK drücken um zu speichern.
Die Änderungen werden erst einige Sekunden nach Eingabe wirksam. Die Einstellungen können jederzeit geändert werden –
auch während des Auto-Betriebes.
41
XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
VERSION 02 2014
®
Wärmegeführt
Mit der Eingabe der Verbrauchswerte in Hoch- und Schwachlast sowie
den dazugehörenden Hochlastzeiträumen wird das Verbrauchsmuster
für die XRGI®-Anlage festgelegt.
Stopp in Schwachlast
WÄRMEGEFÜHRT
3/5
Stopp bei Schwachlast:
Soll die XRGI®-Anlage möglichst bei Schwachlast abschalten, wird
Stopp in Schwachlast mit Ja beantwortet. Ist ein Wärmebackup vorhanden, schaltet sich die Anlage bei Schwachlast ab. Ist kein Wärmebackup vorhanden, läuft die XRGI®-Anlage nur, um ein Minimum an Wärme im
Speicher zu bevorraten.
ᏵᏵ
Mit den Tasten ▲▼ wird der Cursor auf Stopp in Schwachlast gestellt.
ᏵᏵ
Drücken Sie OK, um Änderung der Einstellungen zu wählen.
ᏵᏵ
Mit den Tasten ▲▼ wird Ja/Nein gewählt, mit ESC beendet.
Nein
Elektrische Leistung:
Hochlast:
9,3 kWh
Schwachlast:
9,3 kWh
Abb. 79
Hochlastzeitraum
WÄRMEGEFÜHRT
Hochlastzeitraum bestimmt die Zeiten, in denen bevorzugt Strom produziert werden soll. Außerhalb dieser Zeiträume gelten die Schwachlastwerte.
3 Perioden sind möglich: alle Werktage
Samstage
Sonntage
4/5
Hochlastzeitraum:
Anfang
Ende
Mo - Fr:
0:00
23:59
Sa:
0:00
23:59
So:
0:00
23:59
Abb. 80
Eingabebeispiele
Anfang
Ende
24 Stunden Hochtarif
00:00
23:59
HT in spez. Zeiträumen
06:00
21:00
Kein HT innerhalb von 24 Std.
00:00
00:00
Mittels der eingegebenen Zeiträume wird die Steuerung die Wärme- und Stromproduktion optimieren.
Eingabe
Bewegen Sie den Cursor mit den Tasten ▲▼ auf den zu ändernden Zeitpunkt und drücken Sie OK.
Danach blinkt der Cursor auf der Stundenzahl.
ᏵᏵ
ᏵᏵ
Wählen Sie mit den Tasten ▲▼ die Stunden, drücken Sie OK und der Cursor springt auf die Minutenzahl.
ᏵᏵ
Wählen Sie mit den Tasten ▲▼ die Minuten, drücken Sie OK, um zu beenden.
ᏵᏵ
Mit der ESC-Taste gelangen Sie von Minuten auf Stunden zurück.
Bitte verwenden Sie diese Vorgehensweise für die Änderung aller Zeitpunkte.
ᏵᏵ
Den Cursor auf Speichern stellen und OK drücken um zu speichern.
Die Änderungen werden erst einige Sekunden nach Eingabe wirksam. Die Einstellungen können jederzeit geändert werden –
auch während des Auto-Betriebes.
42
VERSION 02 2014
XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
®
Einspeisung
Hier wird eingestellt, ob Strom in das Netz eingespeist werden soll.
Stromeinspeisung
EINSPEISUNG
Soll der produzierte Strom nicht eingespeist werden, wird Nein (Standard) gewählt. Eingegebene Einspeisezeiten werden nicht angewandt.
Die Steuerung versucht dann, nur die anhand der manuellen Eingaben
oder der Referenzmessung ermittelten Leistungen zu erzeugen.
Wenn Strom in das Netz eingespeist werden soll, wird hier Ja gewählt.
Zusätzlich können hier die Einspeisezeiten festgelegt werden, in denen
der Strom an den Netzbetreiber verkauft werden soll. Die Steuerung
wird dann versuchen, in den angegebenen Zeiträumen Strom zu verkaufen,
sofern die produzierte Wärme abgenommen wird.
5/5
Einspeisen:
Ja
Einspeisezeitraum:
Anfang
Ende
Mo - Fr:
0:00
23:59
Sa:
0:00
23:59
So:
0:00
23:59
Abb. 81
Einspeisezeiten
Die mit dem Netzbetreiber vereinbarten Zeiten werden eingegeben.
3 Perioden sind möglich: alle Werktage
Samstage
Sonntage
Eingabebeispiele
Anfang
Ende
24 Stunden Hochtarif
00:00
23:59
HT in spez. Zeiträumen
06:00
21:00
Kein HT innerhalb von 24 Std.
00:00
00:00
Mittels der eingegebenen Zeiträume wird die Steuerung die Wärme- und Stromproduktion optimieren.
Eingabe
ᏵᏵ Bewegen Sie den Cursor mit den Tasten ▲▼ auf den zu ändernden Zeitpunkt
und drücken Sie OK. Danach blinkt der Cursor auf der Stundenzahl.
ᏵᏵ
Wählen Sie mit den Tasten ▲▼ die Stunden, drücken Sie OK und der Cursor springt auf die Minutenzahl.
ᏵᏵ
Wählen Sie mit den Tasten ▲▼ die Minuten und drücken Sie OK um zu beenden.
ᏵᏵ
Mit der ESC-Taste gelangen Sie von Minuten auf Stunden zurück.
Bitte verwenden Sie diese Vorgehensweise für die Änderung aller Zeitpunkte.
ᏵᏵ
Den Cursor auf Speichern stellen und OK drücken um zu speichern.
Die Änderungen werden erst einige Sekunden nach Eingabe wirksam. Die Einstellungen können jederzeit geändert werden –
auch während des Auto-Betriebes.
43
XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
VERSION 02 2014
®
5.7 MODEMANRUF
Über die Modemverbindung der XRGI®-Anlage werden in regelmäßigen
Abständen (etwa 2 x täglich) Service- und Betriebsinformationen an
die EC POWER-Servicedatenbank gesendet. Diese sind nach entsprechender Vereinbarung mit Ihrem EC POWER-Händler auch mit einem
Endkunden-Login abrufbar.
HAUPTMENÜ
î
î
î
1/1
Speicherstatus
Info
Einstellungen
î Modemanruf
Techniker
î
î
î
Techniker
Anlage ein/aus
Statistiken
Um die Verbindung zu testen oder um die Servicedatenbank zu aktualisieren, kann der Modemanruf manuell ausgelöst werden:
Abb. 82
MODEMANRUF
1/1

OK
Init Modem:
Verbindung herstellen:
OK
Datenübertragung:
OK
Verbindung abbrechen:
OK
Senden
Abb. 83
ᏵᏵ
Mit den Tasten ▲▼ wird der Cursor auf Senden platziert und OK gedrückt, um anzurufen und zu senden. Die Kommunikationseinheit wird initialisiert.
MODEMANRUF
1/1

Läuft
Init Modem:
Verbindung herstellen:
Wartet
Datenübertragung:
Wartet
Verbindung abbrechen:
Wartet
Senden
Abb. 84
Die Verbindung wird hergestellt.
MODEMANRUF
1/1

OK
Init Modem:
Läuft
Verbindung herstellen:
Datenübertragung:
Wartet
Verbindung abbrechen:
Wartet
Senden
Abb. 85
Die Daten werden übertragen.
MODEMANRUF
1/1

OK
Init Modem:
OK
Verbindung herstellen:
Läuft
Datenübertragung:
Wartet
Verbindung abbrechen:
Senden
Abb. 86
Die Verbindung wird beendet.
MODEMANRUF
1/1

Init Modem:
OK
Verbindung herstellen:
OK
OK
Datenübertragung:
Läuft
Verbindung abbrechen:
Senden
Abb. 87
44
VERSION 02 2014
XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
®
5.8 TECHNIKER
Unter dem Menüpunkt Techniker befindet sich der passwortgeschützte
Zugang für Installations- und Servicetechniker. Das nicht autorisierte
Benutzen der Funktionen unter diesem Menüpunkt und evtl. daraus
resultierende Beschädigungen der Anlage sind von der Gewährleistung
ausgeschlossen.
HAUPTMENÜ
î
î
î
1/1
Info
Einstellungen
Modemanruf
î Techniker
Techniker
î
î
î
Anlage ein/aus
Statistiken
Speicherstatus
Abb. 88
TECHNIKER-LOGIN
1/1
ID-Nr.:
00000
Passwort:
00000
Einloggen
Abb. 89
6. STÖRUNGEN UND DEREN BEHEBUNG
ACHTUNG! Gefahren bei der Störungsbeseitigung.
Um sich nicht selbst zu gefährden und/oder die XRGI® -Anlage zu beschädigen, sollten Sie
zur Störungsbeseitigung den EC POWER-Händler beauftragen.
6.1 ANZEIGE VON STÖRMELDUNGEN
Tritt während des Betriebes ein Fehler auf, schaltet die XRGI®-Anlage automatisch ab. Die Leuchtdiode der Steuerung
leuchtet rot, um Fehler anzuzeigen. Die Steuerung übermittelt die aufgetretene Störung über das integrierte Modem automatisch an die zentrale Servicedatenbank.
Alarmfehlerbeschreibung
Auf Tastendruck erscheint eine Fehlerbeschreibung des Alarm-Stopps.
Ein Neustart der XRGI®-Anlage sollte nach Rücksprache mit einem
Servicetechniker erfolgen. Folgeschäden durch einen unsachgemäßen
Neustart sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.
ALARM STOPP
Quittieren des Alarms
ᏵᏵ
Drücken Sie OK und der Alarm wird auf null gestellt.
Abb. 90
Anlage in Alarm-Stopp
Fehler:
MOTOR ÜBERHITZT
ACHTUNG! Gefahren durch unbeseitigte Störungen.
Vor dem Löschen der Störmeldung muss die Störungsursache ermittelt
und fachgerecht beseitigt sein.
NEUSTART AUF EIGENE GEFAHR, DA DER
MOTOR BESCHÄDIGT WERDEN KANN.
Abb. 91
45
XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
®
VERSION 02 2014
7. PFLEGE UND WARTUNG
Wartungsarbeiten dürfen nur von durch EC POWER autorisierte Personen ausgeführt werden.
ACHTUNG! Wartungsarbeiten nur bei stillstehendem und abgekühltem Zustand der XRGI® Anlage vornehmen! Es besteht sonst die Gefahr von Verbrennungen an heißen Teilen und/oder Verbrühungen bei eventuell austretenden Medien.
Umgang mit Motor-Schmieröl und bewegten Teilen
ACHTUNG! Beim Umgang mit Motor-Schmieröl Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen!
Bei Kontakt mit Motorenöl:
Gegenstände:
Mit saugfähigen Material abwischen und als Sondermüll entsorgen. Ölgetränkte Kleidung und Schuhe wechseln.
Ölhaltige Lappen nicht in die Tasche stecken.
Haut:
Mit Wasser und Seife oder speziellem Handreinigungsmittel ggf. mit Hilfe einer Nagelbürste abwaschen. Benzin,
Lösungsmittel o. ä. nicht als Waschmittel verwenden. Haut nach dem Reinigen mit fetthaltiger Hautcreme pflegen.
Augen:
Abdecken; sofort einen Arzt aufsuchen.
7.1 PFLEGE
Reinigen Sie die Verkleidung Ihres Gerätes mit einem feuchten Tuch und etwas Seife. Verwenden Sie keine Scheueroder Reinigungsmittel, die die Verkleidung oder die Bedienelemente aus Kunststoff beschädigen könnten.
7.2 WARTUNG
Die Wartung Ihrer XRGI®-Anlage mit dem Service-Kit muss nach folgenden Intervallen durchgeführt werden:
XRGI® 6
10.000 Betriebsstunden
XRGI® 9
10.000 Betriebsstunden
XRGI® 15
8.500 Betriebsstunden
XRGI® 20
6.000 Betriebsstunden
oder spätestens nach 2 Jahren, damit die XRGI®-Anlage stets sicher und zuverlässig arbeitet.
Beispiel (XRGI® 20):
6.000 Stunden oder spätestens nach 24 Monaten
12.000 Stunden oder spätestens nach 48 Monaten
18.000 Stunden oder spätestens nach 72 Monaten
24.000 Stunden oder spätestens nach 96 Monaten
30.000 Stunden oder spätestens nach 120 Monaten
Regelmäßige Wartungen schaffen die Voraussetzung für eine dauernde Betriebsbereitschaft, Zuverlässigkeit und hohe
Lebensdauer Ihrer XRGI®-Anlage. Eine gut gewartete XRGI®-Anlage arbeitet mit besserem Wirkungsgrad und daher wirtschaftlicher.
Für die Wartung wird ein Wartungs-Kit benötigt.
46
VERSION 02 2014
XRGI -BEDIENUNGSANLEITUNG
®
WARNUNG! Versuchen Sie niemals, selbst Wartungsarbeiten oder Reparaturen an Ihrer XRGI® Anlage durchzuführen. Beauftragen Sie damit einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Wir empfehlen den Abschluss eines Vollwartungsvertrages. Unterlassene Wartung kann die Betriebssicherheit
des Gerätes beeinträchtigen und zu Sach- und Personenschäden führen.
INFO! Wird die Wartung später als 200 Betriebsstunden nach den empfohlenen Betriebsstunden durchgeführt, entfallen alle Gewährleistungsansprüche.
Es dürfen nur Ersatzteile und Komponenten von EC POWER verwendet werden. Werden andere
Komponenten und Materialien verwendet, entfallen alle Gewährleistungsansprüche.
Wartungsbedarfsanzeige
In der Servicedatenbank können Sie die Betriebsstunden Ihrer XRGI®-Anlage überwachen. Hier wird des Weiteren mit
folgendem Symbol angezeigt, wann Ihre XRGI®-Anlage die nächste Wartung benötigt:
Nächster Service in:
Informieren Sie bitte Ihren EC POWER-Fachhandwerker und lassen Sie die Wartung durchführen. Falls keine Wartung angezeigt wird, ist mindestens nach 2 Jahren eine Wartung Ihrer XRGI®-Anlage erforderlich.
Bei jeder Wartung muss das Service-Heft vom Servicetechniker vor Ort ausgefüllt und unterschrieben werden.
7.3 ZUSATZ-SERVICE-PAKET
Zusätzlich zu den Regelwartungen muss Ihre XRGI®-Anlage nach folgenden Intervallen mit dem Zusatz-Service-Paket
gewartet werden:
XRGI® 6
30.000 Betriebsstunden
XRGI® 9
30.000 Betriebsstunden
XRGI 15
25.500 Betriebsstunden
XRGI® 20
18.000 Betriebsstunden
®
oder spätestens nach 3 Jahren, damit die XRGI®-Anlage stets sicher und zuverlässig arbeitet.
Beispiel (XRGI® 20):
25.500 Stunden oder spätestens nach 36 Monaten
50.000 Stunden oder spätestens nach 72 Monaten
75.500 Stunden oder spätestens nach 108 Monaten
47
XRGI - BEDIENUNGSANLEITUNG
®
Notizen
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