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Kermi Heizkörper - Kermi GmbH

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xnet Flächenheizung/-kühlung
Flächenheizung/-kühlung
Technik I/2009
I N H A LT S Ü B E R S I C H T
Unverbindliche Preisempfehlung ohne MwSt.
Technische Änderungen
vorbehalten.
Für Irrtümer und Druckfehler übernehmen wir
keine Haftung.
Produktabbildungen
stellen Beispielvarianten
dar, abgebildetes Zubehör
ist nicht Gegenstand des
Lieferumfanges.
Farbabweichungen
zwischen Druck- und
Originalfarben sind
möglich.
Es gelten die Allgemeinen
Geschäftsbedingungen
der Kermi GmbH.
© by Kermi GmbH,
Pankofen-Bahnhof 1,
94447 Plattling
Das Werk einschließlich
aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt.
Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen
des Urhebergesetzes ist
ohne Zustimmung des
Urhebers unzulässig
und strafbar.
Thema
SYSTEMÜBERGREIFENDE
XNET VORTEILE
SYSTEMKOMPONENTEN
UND ZUBEHÖR
MONTAGE UND VERLEGUNG
Seite
Weshalb Sie von Kermi mehr erwarten dürfen
2
xnet Randdämmstreifen
8
1.2
xnet 5-Schicht PE-Xc Systemrohr
9
1.3
xnet Abrollvorrichtung
9
2.1
xnet Noppenplatte C11 plus 14/16
11
2.2
xnet Tackerflächen C12 plan/roll
13
2.3
xnet C13 Trockenbauplatte
15
2.4
xnet Wandheizung
16
2.5
xnet MKV-Verbundrohr
17
2.6
xnet FBH-Heizkreisverteiler
18
2.7
xnet Verteilerschrank Unterputz
19
2.8
xnet Verteilerschrank Aufputz
19
2.9
xnet Regelstation Komfort
20
2.10 xnet Regelstation Standard
20
2.11 Einzelraumregelung
22
1.1
2.12 Funk-Raumtemperatur-Regelung
22
2.13 Einzelraumregelung 24 V und 230 V
23
2.14 Zubehör Einzelraumregelung
24
2.15 xnet Regler/Module Heizen/Kühlen
25
2.16 xnet Randdämmstreifen
26
2.17 xnet Kombi-Set C11 plus beim xnet C11 Noppensystem
26
2.18 xnet PE-Vlies 5 mm
26
2.19 xnet Polyethylenfolie T 200
26
2.20 xnet Wärmedämmplatte PUR
27
2.21 xnet Estrichzusatzmittel EV 21
27
2.22 xnet Estrichschnellbinder ES 10
27
2.23 xnet Estrichzusatzmittel Spezial
27
3.1
Montageschritte xnet C11 Noppensystem
28
3.2
Montageschritte xnet C12 Tackersystem
30
3.3
Montageschritte xnet C13 Trockensystem
32
3.4
Montageschritte xnet Wandheizung Trockensystem
34
3.5
Montageschritte xnet Wandheizung Nassputzsystem
36
3.6
ANWENDUNGSBEREICHE
Das gilt insbesondere
für Vervielfältigungen,
Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und
Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Hydraulischer Abgleich mit integriertem
Durchflussmengenanzeiger
38
3.7
Hydraulischer Abgleich ohne Durchflussmengenanzeiger
38
3.8
Montage der xnet Stellantriebe
39
3.9
Montage der xnet Raumtemperatur-Regler
40
4.1
Bautechnische Anwendung
41
4.2
Lastverteilschichten/Nassestriche
42
4.3
Lastverteilschichten/Trockenestriche
44
4.4
xnet Wandheizung
45
4.5
xnet Flächenkühlung
46
Unsere anwendungstechnischen Empfehlungen
in Wort und Schrift, die
wir zur Unterstützung
des Käufers/Verarbeiters
aufgrund unserer Erfahrungen entsprechend
dem Erkenntnisstand in
Wissenschaft und Praxis
geben, sind unverbindlich und begründen kein
vertragliches Rechtsverhältnis. Sie entbinden
den Käufer nicht davon,
die von uns vorgeschlagene Ausführung
selbst zu prüfen. Wir
empfehlen in jedem Fall
eine Abstimmung mit
den Herstellern der zur
jeweiligen Ausführung
notwendigen Baustoffe,
Zusatzmittel etc. vorzunehmen.
Thema
PLANUNGSGRUNDLAGEN
Seite
5.1
Gesetze, Verordnungen
47
5.2
DIN-Normen, Richtlinien, VOB
47
5.3
Grundsätzliche Hinweise
48
5.4
Einbauvoraussetzungen Flächenheizung und -kühlung
48
5.5
Grundsätzliche Hinweise Wandheizung
49
5.6
Grundsätzliche Hinweise Flächenkühlung
50
5.7
Fugen: Anordnung und Ausbildung
50
5.8
Bodenbeläge
51
5.9
Wandfugen: Anordnung und Ausbildung
51
5.10 Wartezeiten/Funktionsheizen
52
5.11 Fußbodenheizung: Auf- und Abheizen
53
5.12 Wandheizung: Auf- und Abheizen
53
5.13 Fußbodenaufbauten/Dämmung im Neubau xnet C11 Noppensystem/xnet C12 Tackersystem/xnet C13 Trockensystem
54
5.14 Fußbodenaufbauten Dämmung in der Gebäuderenovierung
xnet C13 Trockensystem
AUSLEGUNG
56
5.15 Trittschall-Systemübersicht
58
6.1
Temperaturen
59
6.2
Auslastung/Auslegung
59
6.3
Auslegungstabelle xnet C11 Noppensystem/xnet C12 Tackersystem
60
6.4
Rationelle Auslegung xnet C11 Noppensystem/C12 Tackersystem
62
6.5
Auslegungstabelle xnet C13 Trockensystem
68
6.6
Rationelle Auslegung xnet C13 Trockensystem
68
6.7
Auslegungstabelle xnet Wandheizung/Trockensystem
72
6.8
Rationelle Auslegung xnet Wandheizung/Trockensystem
72
6.9
Auslegungstabelle xnet Wandheizung/Nassputzsystem
74
6.10 Rationelle Auslegung xnet Wandheizung/Nassputzsystem
74
6.11 Auslegungsdiagramme xnet C11 Noppensystem/C12 Tackersystem
76
6.12 Auslegungsdiagramme xnet C13 Trockensystem
78
6.13 Auslegungsdiagramme xnet Wandheizung
80
6.14 Druckverlustdiagramme
80
6.15 Rohrverlegung/Verlegeabstände xnet C11 Noppensystem/
xnet C12 Tackersystem
SOFTWARE
ANLAGE
82
6.16 Rohrverlegung/Verlegeabstände xnet C13 Trockensystem
83
6.17 Auslegung Heizen/Kühlen
84
6.18 Anlagenschema Heizen/Kühlen
85
7.1
EDV-Unterstützung für die xnet Systeme
87
7.2
xcalc Berechnungsprogramme
88
7.3
VDI 3805 Datensätze
88
8.1
Prüfprotokolle
89
8.2
Haftungserklärung
91
Eine gute
Beziehung.
WESHALB SIE VON KERMI MEHR
ERWARTEN DÜRFEN.
Kompetenz kommt von Kermi.
Was eine gute Beziehung ausmacht.
Als Unternehmen der AFG Arbonia-Forster-
Zuverlässigkeit, Liefertreue, Berechenbarkeit,
Group und Produzent mit Hauptsitz in
Unkompliziertheit, Fairness, Offenheit – alles
Niederbayern zählen wir zu den führenden
Eigenschaften, die selten geworden sind in
Herstellern in Europa. Sowohl im Heiztech-
unserer hektischen, von hartem Wettbewerb
nik- als auch im Duschkabinen-Bereich. Mit
geprägten Zeit. Bei Kermi sind sie ein wesent-
einer klaren Zielsetzung: innovative Lösungen,
licher Bestandteil der Unternehmenskultur.
trendsetzendes Design, höchste Qualität,
Beginnend beim klaren Bekenntnis zum
Funktionalität, Komfort und Zuverlässigkeit
3-stufigen Vertriebsweg bis zur kontinuier-
in bestmöglichen Einklang zu bringen.
lichen Präsenz – von der ersten Anfrage bis
zur Auslieferung.
2
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Kurze Wege statt lange Leitung.
Kundenkomissionen im Bereich Sonderheiz-
Information und Kommunikation.
Bei Kermi wählen Sie den direkten Weg zur
körper. Dass hochwertige Heiztechnik schnell,
Wirkungsvolle Unterstützung hat bei Kermi viele
schnellen, rationellen Auftragsabwicklung.
gut und sicher ankommt, dafür sorgen der
gute Seiten. Von den lückenlosen Prospekt-,
Wir sind Ihnen stets ganz nah mit individuel-
eigene Kermi Fuhrpark und unser Hausspedi-
Preis-, Technik- und Planungsunterlagen über
ler Beratung und optimaler Betreuung durch
teur in wöchentlichen Lieferrythmen.
die umfassende Software-Unterstützung bis zum
unser flächendeckendes Außen- und kompe-
komplexen Internet-Fachpartner-Portal. Intensive
tentes Innendienstteam. Unser Kundendienst
Schulungsprogramme und Workshops machen
ist rasch zur Stelle, wenn`s drauf ankommt
fit für die Praxis. Und die kontinuierliche Kermi
– mit separatem Ersatzteillager pro Verkaufs-
Präsenz auf allen wichtigen Fachmessen dient als
gebiet. Zu den Serviceleistungen für Kermi
ideales Podium für anschauliche Demonstration
Partner gehört auch die Einzelbündelung von
und partnerschaftliche Kommunikation.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
3
Kompletter WärmeFortschritt von
besonderer Güte.
K O M P L E T T E V I E L FA LT I N
H Ö C H S T E R Q U A L I T Ä T.
Alles für ein gutes Klima.
Aus einer Hand – für ein perfektes
Kermi bietet Ihnen eine unübertroffen
Zusammenspiel aller Wärmeverteilungskom-
breite Programm-Palette. Mit allem, was der
ponenten sowie beruhigende Planungssicher-
Markt sich wünscht. Ob kreative Bad- und
heit. Und die Option für Elektro-Zusatz- bzw.
Designheizkörper, kompakte Konvektoren,
reinen Elektrobetrieb bei vielen Modellen
hochwertige Heizwände, innovative Flach-
macht modernen Wärmekomfort ganz unab-
heizkörper – bis hin zu xnet, dem fortschritt-
hängig von der Zentralheizung möglich.
lichen Flächenheizungs/-kühlungs-System.
Als Renovierungs-Spezialist hat Kermi auch
für den rasant wachsenden Modernisierungsmarkt die überzeugenden Argumente
und das spezielle Programm für unterschiedlichste Anforderungen und Ansprüche. Mit
einer Gemeinsamkeit: schneller, sauberer,
rationeller Wechsel zu energiesparendem,
modernem Wärme-Komfort.
4
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Das runde RAL-Siegel als Garant
Kermi Heizkörper garantieren durch das RAL-
Bei Kermi hat Qualität
für höchste Qualität.
Gütezeichen umfassende Qualitätsmerkmale,
schon immer Priorität.
Heizkörper auf dem europäischen Markt
die weit über die Norm hinausgehen. Z.B. die
Qualität und Kermi sind von Anfang an
haben nur eine Gemeinsamkeit: alle
exakt definierte Materialqualität. Sie wird
untrennbare Begriffe. Beginnend bei der
Normwärmeleistungen müssen nach der
ebenso permanent überwacht, wie auch der
Produktentwicklung über die strenge
Euro-Norm DIN EN 442 angegeben sein.
gesamte Produktionsprozess und die ange-
Materialauswahl und harten Versuchsreihen
Das ist natürlich kein tauglicher Maßstab,
gebenen Normwärmeleistungen. Exakte
bis zur unerbittlichen Endkontrolle, wird
um die gravierenden Unterschiede in
Schweißung, Dichtheitsprüfung weit über
der hohe Kermi Qualitätsstandard lückenlos
Material, Oberflächenbeschaffenheit,
den zulässigen Betriebsdruck hinaus, hoch-
realisiert. Neben dem RAL-Gütezeichen und
Korrosionsbeständigkeit und Langlebigkeit
wertige Grundierung und brillante Fertig-
der CE-Kennzeichnung verbrieft durch ein
deutlich zu machen.
lackierung sind weitere RAL-Leistungsmerk-
kompromissloses Qualitätssicherungssystem
male, die brillante Optik und Sicherheit
mit Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008
garantieren.
und 14001:2004 – und abgesichert durch eine
erweiterte Gewährleistung gemäß ZVSHK.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
5
Trendsetzende Optik,
innovative Technik,
durchdachte Funktion.
WÄRME-DESIGN MIT AUSSTRAHLUNG
UND IDEEN FÜR VORSPRUNG.
Wir machen Wärme sichtbar schöner.
Der Credo wurde bereits ausgezeichnet mit dem
Kermi bringt Wärme in Form. Mit trend-
„reddot design award 2005“. Und das Modell
setzenden Ideen und allem Freiraum für die
Credo-Half erhielt den „iF design award 2006“
harmonische Integration in jede innenarchi-
sowie die Auszeichnung „design plus 2007“.
tektonische Konzeption. Von schlichter
Neben der Form werden im Heizkörperbereich
Klarheit bis zur extravaganten Heizskulptur.
zunehmend auch erhöhte Anforderungen an
die individuelle Oberfläche gestellt. Kermi
kommt auch diesen Wünschen jetzt voll entgegen. Mit einem neuen, innovativen Farb- und
Beschichtungskonzept. Orientiert am Puls der
Zeit und klar ausgerichtet an den trendsetzenden Stilwelten modernen Wohnens.
6
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Neues Denken für neue Anforderungen.
Nachdem Kermi bereits vor 20 Jahren den
Funktionelle Technik mit klaren Vorteilen.
Kermi Entwicklungen sind und waren häufig
ersten Niedertemperatur-Flachheizkörper auf
Auch bestmögliche Funktionalität hat bei
auch Pionierleistungen. So z. B. die Errichtung
den Markt brachte, setzt nun wieder eine ein-
Kermi Priorität. Mit Vorteilen, die die Planung
der ersten vollautomatischen Heizkörper-
zigartige Innovation einen neuen Meilenstein:
und das Montageleben deutlich leichter
Fertigungsstraße oder die Einführung der
Therm X2, der erste Flachheizkörper der
machen. Vom 50-mm-Anschlussplus beim
hochwertigen Kermi Zweischicht-Lackierung.
Energie spart und dabei gleichzeitig für mehr
Programm Designheizkörper, über den ab
Und die integrierte Ventilgarnitur, mit auf
Behaglichkeit sorgt – und damit die neuen
Werk voreingestellten Ventileinsatz bei allen
die jeweilige Heizleistung voreingestelltem
Verordnungen optimal erfüllt. Daneben
Kermi Ventilheizkörpern, bis hin zum inno-
Ventileinsatz, ist bis heute unerreicht – für
wurde mit Kermi Hygienic die antimikrobielle
vativen, in jeder Richtung justierbaren Befes-
Planungsvorsprung, Montagezeitersparnis
Beschichtung erstmals auch im Heizkörper-
tigungssystem bei der neuen Credo-Badheiz-
und optimale Energieumsetzung.
bereich realisiert. Als wertvoller Beitrag für
körperfamilie.
ein hygienisches, gesundes Umfeld.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
7
1. Systemübergreifende xnet
Vorteile
UNIVERSELLE
XNET KOMPONENTEN
Leichter, einfacher, praxisgerecht von Anfang
Dieses Zeichen
an. Unabhängig davon, welches xnet Flächen-
sig nalisiert, dass
heizungs-/kühlungs system zum Einsatz kommt.
die jeweils genann-
Ob es sich um ein Neubau- oder Modernisie-
ten Pro dukt vorteile
rungsobjekt handelt, der Anwendungsbereich
systemübergreifend
der xnet Systeme ist systemübergreifend vor-
für alle xnet Systeme gelten und ein beson-
teilhaft.
deres Qualitätsmerk mal sind.
1.1 xnet Randdämmstreifen
Zur Trennung des Heizestrichs von angrenzenden Bauteilen gemäß DIN 18560 Teil 2. Der
Acryl-Klebestreifen hat eine enorm hohe Haltekraft auch auf putzfeuchten Wän den, für eine
sichere Abdichtung zur Wand. Der extralange
Folienlappen ermöglicht spannungsfrei dichte
Ecken. Zur passgenauen Ab längung dient die
6-fach Abreißschlitzung, zur zentimetergenauen Abtrennung ab Ober kante-Fertig fußboden
ohne Verletzung des Untergrunds.
Randdämm streifen an allen
Um fassungs wän den aufstellen, Klebeschutz streifen
ab ziehen und an drücken.
Praxis-Vorteile
xnet Randdämmstreifen
■ Acryl-Klebestreifen, enorm hohe
Haltekraft an fast allen Untergründen
■ Extra langer Folienlappen,
spannungs frei und estrichdicht
an allen Ecken
■ 6-fach Abreißschlitzung, Zentimeter
genaue Abtrennung ab Oberkante
Fertigfußboden ohne Beschädigung
des Bodenbelags
Durch den intensiv
haftenden Klebe strei fen
ergeben sich exakte
Innen- und Außenecken.
Die 6-fach Abreißschlitzung, zur zentimetergenauen Abtrennung.
Spannungsfrei dichte
Außen ecken, bei allen
xnet-Systemen.
8
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Praxis-Vorteile
xnet systemübergreifend
■ Einfache Montage
■ Schnelle Arbeitsgänge
■ Beste Ergebnisse bei der
Ein-Mann-Montage
1.2 xnet 5-Schicht PE-Xc Systemrohr
Das xnet 5-Schicht PE-Xc Systemrohr ist
nicht nur hochflexibel und leicht zu verlegen,
sondern auch dem rauen Bau stellenbetrieb
in jeder Hin sicht gewachsen. Eine äußere PESchutzschicht sichert die EVOH-Sperrschicht
3V200 PE-Xc
und damit die Sauer stoff dichtig keit.
In den Dimensionen 14 x 2,0, 16 x 2,0,
xnet Abrollvorrichtung
20 x 2,0 und 25 x 2,3 mm stets drallfrei aus
dem Gebinde heraus mit der Abrollvorrichtung
oder dem Abrollwagen perfekt verlegbar.
Wasserinhalt xnet 5-Schicht PE-Xc Systemrohr
Rohrdimension
14 x 2,0
16 x 2,0
20 x 2,0
25 x 2,3
Wasserinhalt l/m
0,079
0,113
0,201
0,327
Zusätzliche
Schutzschicht
Haftvermittler
Praxis-Vorteile
xnet 5-Schicht PE-Xc Systemrohr
EVOH-Sperrschicht
■ Restlängenangabe auf dem Rohr
■ Zusätzliche Schutz schicht schützt die
Sauerstoffsperr schicht (EVOH)
vor Abrieb und Ver letzung
Haftvermittler
xnet Abrollwagen, ideal für
die Verlegung von In dustrieflächenheizungen, die Rohrdimensionen 20 x 2,0 und
25 x 2,3 mm lassen sich
optimal verlegen.
PE-Xc Basisrohr
■ Sehr flexibel, leicht zu verlegen
1.3 xnet Abrollvorrichtung
Ein Gerät, mit dem sich alle Rohrgebinde der
Dimen sionen 14 x 2,0, 16 x 2,0 und 20 x 2,0
mm drallfrei von innen her abrollen lassen.
Praxis-Vorteile
xnet Abrollvorrichtung
■ Zusammenlegbar
■ Kompakte Größe
■ Im PKW transportierbar
■ Optimal für die 1-Mann-Verlegung
■ Robuste Ausführung, hohe Lebensdauer
■ Geeignet für alle Rohrbunde
■ Tragegriffe zum Transport mit Rohrbund von Raum zu Raum
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
9
2. Systemkomponenten
X N E T N O P P E N P L AT T E C 11 P L U S 1 4 / 1 6
und Zubehör
7F104
7F118
10
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
2.1 xnet Noppenplatte C11 plus 14/16
xnet C11 ist das innovative Flächen -
xnet Randdämmstreifen
heizungs/-kühlungssystem, mit dem Sie
leichter, schneller und sicherer arbeiten.
+
Optimal aufeinander abgestimmte Kom ponenten re du zieren und verein fachen die
Arbeits gänge auf ein Mini mum, führen aber
gleichzeitig zu einer absolut norm gerechten
Mon tage.
xnet Noppenplatte C11
plus 14/16
+
xnet 5-Schicht
PE-Xc Systemrohr
=
xnet C11
Noppensystem
Ausschreibung
■ Kermi xnet Fußbodenheizung/-kühlung
mit exakter Anpassung der Wärmea bgabe an den berechneten spezifischen
Wärmebedarf der jeweiligen Räume
durch Verlegung der xnet Systemrohre
in verschiedenen Durchmessern von
14 und 16 mm sowie Verlegeabstände
in 5,5 cm Schritten.
■ Fußboden-Oberflächentemperatur
gemäß DIN EN 1264-2 im wärmephysiologisch zugelassenen Bereich.
■ Der Wärmeleitwiderstand der
Bodenbeläge auf Heizestrichen darf
0,15 m 2K/W nicht überschreiten.
■ DIN CERTCO Systemprüfung, Register
nummern 7F104 und 7F118 mit Ermitt
lung der Wärmestromdichte nach
DIN EN 1264.
Praxis-Vorteile
xnet Noppenplatte C11 plus 14/16
■ xnet Noppenplatte C11 plus 14/16
NM 30-2; doppelgeschäumte Systemplatte für höchste Ansprüche!
■ Verlegung von 14 mm und 16 mm
PE-Xc Systemrohr in einer Dämmplatte
■ Diagonalverlegung ohne Hilfsmittel
■ Hohe Trittfestigkeit
■ Hohe Rohrhaltekraft
■ Schnelle Verlegung, minimaler Verschnitt
■ Einfache Verarbeitung von xnet
C11 Reststücken mit dem xnet
Verknüpfungstreifen C11 plus
■ Beste Fließestricheignung
■ Systembedingt normgerechte
Verlegeabstände
■ xnet Noppenplatte C11 plus 14/16
NM 30-2, Trittschallverbesserungsmaß
28 dB, hochbelastbar bis 5 kN/m 2
■ xnet Noppenplatte C11 plus 14/16
NM 11, ohne Trittschallverbesse rungsmaß,
hochbelastbar bis 75 kN/m 2
xnet Noppenplatte C11 plus 14/16 NM 30-2
für höchste Ansprüche und hoher
Trittfestigkeit.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
11
2. Systemkomponenten
X N E T TAC K E R F L ÄC H E N C 1 2 P L A N / R O L L
und Zubehör
Bauart A
Gewicht
Kosten
7F 105
Regelfähigkeit
Gewicht
Kosten
Regelfähigkeit
1 cm
bei 100 m2
Die Heizrohrposition
nach Bauart A.
=
Estrichnenndicke
DIN 18560
Heizestrich
2,4 t
Heizestrich
xnet Tackerfläche
Betondecke
12
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Betondecke
Estrichnenndicke
DIN 18560
2.2 xnet Tackerflächen C12 plan/roll
Mit xnet C12 bietet Ihnen Kermi die Mög-
xnet Randdämmstreifen
lichkeit, Wärmeübertragungs konzepte nach
Bauart A mit besonders hochwertiger und
praxistauglicher Systemtechnik zu realisieren.
Schnell, mühelos und normgerecht für die
+
xnet Tackerflächen C12 plan/roll
Ein-Mann-Montage.
+
xnet 5-Schicht
PE-Xc Systemrohr
=
xnet C12 Tackersystem
Ausschreibung
■ Kermi xnet Fußbodenheizung/-kühlung
mit exakter Anpassung der Wärmeabgabe an den berechneten spezifischen
Wärmebedarf der jeweiligen Räume
durch Verlegung der xnet Systemrohre
in verschiedenen Durchmessern von 14
und 16 mm sowie Verlegeabstände in
5,5 cm Schritten.
■ Fußboden-Oberflächentemperatur
gemäß DIN EN 1264-2 im wärmephysiologisch zugelassenen Bereich.
■ Der Wärmeleitwiderstand der
Bodenlänge auf Heizestrichen darf
0,15 m 2K/W nicht überschreiten.
■ DIN CERTCO Systemprüfung, Register
nummer 7F105 mit Ermitt lung der
Wärmestromdichte nach DIN EN 1264.
Ohne Klebeband vormagazinierte xnet A1
Rohranker. Nichts kann
ver kleben – störungsfreie
Funktion.
Praxis-Vorteile
xnet Tackerflächen C12 plan/roll
■ Verlegung von 14 mm und 16 mm
PE-Xc Systemrohr auf einer Dämmplatte
■ Hohe Trittfestigkeit
■ Hohe Rohrhaltekraft
■ Schnelle Verlegung, praktisch ohne
Verschnitt
■ Restlose Verarbeitung der
Flächenabschnitte
■ Gleichermaßen für Zementund Fließestriche geeignet
■ Geringe Rohranhebung, dadurch
geringere Estrichnenndicke
■ Bessere Regelfähigkeit der Fuß bodenheizung durch weniger Estrich
■ Geringeres Gewicht durch Einsparung
von Estrich
■ Kostensparend durch geringeren
Materialverbrauch beim Heizestrich
■ xnet Tackerflächen C12 plan/roll
NM 30-2, Trittschallverbesserungsmaß
28 dB, hochbelastbar bis 5 kN/m 2
■ xnet Tackerflächen C12 plan/roll NM 25-2
und 20-2, Trittschallver besserungsmaß
28 dB, hochbelastbar bis 4 kN/m 2
■ xnet Tackerflächen C12 plan/roll NM 25,
ohne Trittschallverbesserungsmaß, hochbelastbar bis 35 kN/m 2
■ xnet Tackerflächen C12 plan/roll NM 20,
ohne Trittschallverbesserungsmaß, hochbelastbar bis 20 kN/m 2
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
13
2. Systemkomponenten
X N E T T R O C K E N B A U P L AT T E C 1 3
und Zubehör
Trockenestrichplatten
z. B. 2 x 12,5 mm
xnet Polyethylenfolie T 200
xnet Wärmeleitblech C13
xnet Trockenbauplatte C13
Ebener Dielenboden
7F 139
7F 140
Kürzeste
Bauzeit
14
Geringes statisches
Gewicht
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Niedrige
Konstruk tionshöhe
2.3 xnet Trockenbauplatte C13
Mit xnet C13 bietet Kermi das Nieder tem-
xnet Randdämmstreifen
peratur-Flächenheizungssystem für universelle
Einsatzmöglich keiten in der Altbau modernisierung (Holzbalken decken, Fach werkhäuser),
+
aber auch bei Neu bau ten (Fertighaus bereich)
und über all dort, wo es auf kurze Bauzeiten
ankommt. xnet C13, in Verbindung mit Trocken estrich platten, er möglicht es, ohne Warte zei ten
xnet Trockenbauplatte C13
mit den Boden be lags arbeiten zu beginnen und
das Bauvorhaben fertigzustellen.
+
xnet Wärmeleitblech C13
+
xnet 5-Schicht
PE-Xc Systemrohr
=
xnet C13
Trockensystem
Ausschreibung
■ Kermi xnet Fußbodenheizung/-kühlung
mit exakter Anpassung der Wärmeabgabe an den berechneten spezifischen
Wärmebedarf der jeweiligen Räume
durch Verlegung des xnet Systemrohres
14 x 2,0 mm in Verlegeabständen von
14 cm, 21 cm und 28 cm.
■ Fußboden-Oberflächentemperatur
gemäß DIN EN 1264-2 im wärmephysiologisch zugelassenen Bereich.
■ Der Wärmeleitwiderstand der Bodenlänge auf Heizestrichen darf
0,15 m 2K/W nicht überschreiten
Das xnet Wärmeleitblech C13
Die Wärmeleitbleche verteilen gleich mäßig die
Wärme auf dem Boden.
■ DIN CERTCO Systemprüfung, Registernummern 7F139 und 7F140 mit Ermittlung der Wärmestromdichte nach
DIN EN 1264.
Die Ω-Nut dient der sicheren Rohrauf nahme
Praxis-Vorteile
xnet Trockenbauplatte C13
■ Hohe Trittfestigkeit
■ Geringes statisches Gewicht
■ Hohe Rohrhaltekraft durch
Wärmeleitblech mit Ω-Kontur
■ Niedrige Aufbauhöhe: Rund 50 mm mit
Trockenestrich bei Wohnungs trenndecken
von Räumen mit gleicher Nutzung
■ Kurze Bauzeiten, geringste Warte zeiten:
Direkt begehbar, wenige Stunden nach
Fertig stellung (Trockenestrich)
■ Universelle Einsatzmöglichkeiten:
Altbau sanierung, Fachwerkhäuser,
Holzbalken decken, Fertighäuser,
trockener Innenaus bau, aber ebenso
auch für den Neubau
und die Dreiteilung in verschieden große
Einzel bleche bietet eine flexible Verlegung.
Wärmeleitblech mit
Ω-Kontur zur opti malen
Rohr klemmung und
Fixierung in der xnet
Trockenbau platte C13.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
15
2. Systemkomponenten
XNET WANDHEIZUNG
und Zubehör
2.4 xnet
Wandheizung
Ausschreibung – Trockensystem
Ausschreibung – Nassputzsystem
■ Kermi xnet Wandheizung Trockensystem mit exakter Anpassung der
Wärmeabgabe an den berechneten
spezifischen Wärmebedarf der jeweiligen Räume durch Verlegung des xnet
Systemrohres Durch messer 14 mm im
Verlegeabstand 14 cm.
■ Kermi xnet Wandheizung/-kühlung
Nassputzsystem mit exakter Anpassung
der Wärmeabgabe an den berechneten
spezifischen Wärmebedarf der jeweiligen Räume durch Verlegung des xnet
Systemrohres Durch messer 14 mm in
Verlegeabständen von 5 cm Schritten.
xnet Trockenbauplatte C13
+
■ Wand-Oberflächentemperaturen im
wärmephysiologisch zugelassenen
Bereich.
■ Wand-Oberflächentemperaturen im
wärmephysiologisch zugelassenen
Bereich.
■ Für Trockenputze aus Gipskarton
platten, Gipsfaserplatten oder anderen
Wand-/Trockenbau-Elemen ten, die für
Wandheizung geeignet sind.
xnet Wärmeleitblech C13
+
xnet MKVVerbundrohr
=
xnet Wandheizung
Trockensystem
16
+
■ Für handelsübliche Kalk-Zement- oder
Kalk-Gipsputze, die für Wand heizung
geeignet sind. Der Unter grund muss
verputzfähig sein.
■ Bei Installation auf Außenwänden oder
Wänden, die an Räume mit wesentlich niedrigeren Innentempe raturen
grenzen, ist der Wärme durchgangskoeffizient nach EnEV einzuhalten.
■ Bei Installation auf Außenwänden oder
Wänden, die an Räume mit wesentlich niedrigeren Innentem peraturen
grenzen, ist der Wärme durchgangskoeffizient nach EnEV einzuhalten.
xnet Klemmschiene 14 mm
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
xnet MKVVerbundrohr
=
xnet Wandheizung
Nassputzsystem
2.5 xnet MKV-Verbundrohr
PE-Schutzschicht
Das xnet MKV-Verbundrohr zeichnet sich
Haftvermittler
durch seine Formstabilität und gleichzeitige
Flexibilität aus. Gerade in den Bogen be reichen
lassen sich Radien ohne Hilfs mittel einfach
und praktisch her stellen.
Praxis-Vorteile
xnet MKV-Verbundrohr 14 x 2,0 mm
■ Leicht zu biegen, aber formstabil
AluminiumTrägerschicht
Haftvermittler
■ Geringe Längenausdehnung, keine
zusätzlichen Fixier hilfen = minimale
Beanspruchung des Putzes
■ Geringes Gewicht, leicht zu hand haben
bei Montage und Transport
■ 100 % diffusionsdicht durch die
stumpfverschweißte AluminiumTrägerschicht
■ Korrosionsbeständig – innen und
außen aus Polyethylen, äußerst glattwandig und damit ablagerungsfrei
PE-RT Innenrohr
■ Geringer Druckverlust durch nie drigen
Innenrohrrauigkeitswert
Wasserinhalt xnet MKV-Verbundrohr
Rohrdimension
14 x 2,0
16 x 2,0
Wasserinhalt l/m
0,079
0,113
■ Hohe Druck- und Temperatur beständigkeit bis 10 bar und bis 95 °C
Praxis-Vorteile
xnet Wandheizung
Praxis-Vorteile
xnet Klemmschiene
■ Niedrigtemperaturheizung und damit
energieeffiziente Betriebsweise
■ Sichere Fixierung des MKV-Verbundrohres 14 x 2,0 mm auf der Wand
■ Universelle Einsatzmöglichkeiten:
Altbausanierung, Fertighäuser, Neu bau, Schwimmbäder, Sportstätten,
Treppenhäuser
■ Integrierter Schnellverschluss zur
beliebigen Verlängerung auf jedes Maß
■ Kombinierbar mit xnet
Fußbodenheizungssystemen
■ Die oben offenen Klemmausformungen
ermöglichen das beschädigungsfreie
Eindrücken der 14 x 2,0 mm Systemrohre in 50 mm Abständen
■ Selbstklebende Rückseite – haftet auf
nahezu jedem Untergrund
■ Ein-Mann-Montage
■ Optimale Wärmeverteilung über
Wärmeleitbleche, homogene
Oberflächentemperatur
Praxis-Vorteile
xnet Thermofolie
■ Hohe Behaglichkeit und gesundes
Raumklima
■ Praktische Anzeige des Rohrverlaufs
während des Heizbetriebes
■ Sicherheit bei Platzierung von Dübeln
und Möbelstücken
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
17
2. Systemkomponenten
und Zubehör
XNET HEIZKREISVERTEILER UND
VERTEILERSCHRÄNKE
Praxis-Vorteile
xnet FBH-Heizkreisverteiler Standard
2.6 xnet FBH-Heizkreisverteiler
Der xnet FBH-Heizkreisverteiler aus EdelstahlSpezialprofil V2A ist als komplette Verteil zentrale
konzipiert.
■ Schnelle Montage an der Wand, Kellerdecke oder im Verteilerschrank. Auch
Überkopfmontage (Heizkreisanschlüsse
180° gedreht nach oben) ist möglich
■ Feinstregulierventile mit Arretierung
für den präzisen Abgleich, entsprechend Planung
■ Einfacher Wechsel der Bauschutzkappen gegen Stellantriebe für die
Einzelraum regelung
■ Diverse Anschlussmöglichkeiten
rechts, links oder wechselseitig
■ Korrosionssicherheit
xnet FBH-Heizkreis verteiler
Standard
■ Schallschutzkonsolen für Wandoder Schrankmontage
■ Leicht zugängliche Füll-, Spül- und
Entleerventile sowie Handentlüfter
■ Flachdichtende Kugelhahn-Anschlüsse
für 3/4“ oder 1“
Praxis-Vorteile
xnet FBH-Heizkreisver teiler Komfort
xnet FBH-Heizkreisverteiler Komfort
mit inte griertem
Durchfluss mengenanzeiger im Vorlaufstamm
Montagearten –
die Montage kann auch
unmittelbar auf der Wand
er folgen.
18
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Vorteile wie oben beschrieben, zusätzlich
mit je einem integrierten Durchflussmengen anzeiger pro Heizkreis
■ Zum exakten und bequemen Einregu lieren der Durchflussmenge
ohne Werk zeug
■ Die durch strömende Wassermenge
kann am Schauglas mit Skala abgelesen werden
2.7 xnet Verteilerschrank Unterputz
Praxis-Vorteile xnet Verteilerschrank
Unterputz Standard
Unterputz-Verteilerschränke, lackiert oder
verzinkt, werden als Roh- und Feinbauset
■ Markierungen am Grundgehäuse und
skalierte höhenverstellbare Stellfüße
erleichtern die Ausrichtung
geliefert. Das Rohbau-Set besteht aus dem
Grund gehäuse mit den Trägerschienen zur
■ Fixierung durch Flügel muttern ohne
Hilfsmittel
Auf nah me des Heiz kreisverteilers und der
Modul-Schaltzentrale, der höhenverstellba-
■ Bequeme Verteilermontage außerhalb
des Schrankes mit allem Zubehör –
mit den Schienen ein setzen, ausrichten
und arretieren
ren Estrich blende, der Rohrum lenk schiene
und der Putz schutzabdeckung. Da bleibt das
Innenleben während der Bauarbeiten sauber.
■ Montagefreundlicher Anschluss der
xnet Systemrohre mit der Rohrumlenkschiene
Das Feinbau-Set bestehend aus Blend rahmen
mit einsteckbaren Befestigungslaschen und
Tür wird erst nach Beendigung der Maler-
■ Der Estrichabschluss, in Tiefe und
Höhe verstellbar, sorgt für eine
schall ent koppelte Montage
arbeiten eingesetzt.
Die Feinmontage, Einsatz
von Blend rahmen und Tür
erfolgt nach Ver drah tung
und Abschluss der Malerund Bodenbe lags arbeiten.
■ Die Bauschutzab deckung für ein
sau beres Innen leben während der
Bau arbeiten
110 - 150 mm
Praxis-Vorteile xnet Verteilerschrank
Unterputz Komfort
Heizkreise = Verteilergröße
8 11 12 12 12
Anzahl der Heizkreise
mit WMZ vertikal
–
3
5
7 10 12 12
Anzahl der Heizkreise
mit WMZ horizontal
–
–
3
6
9 11 12
535
685
835
985
Innenmaße 450
Vorteile wie oben beschrieben, zusätzlich:
1135 1435
Schrank-Typ
UX L1 / UX V1
Nischenmaß
UX L2 / UX V2
Nischenmaß
UX L3 / UX V3
Nischenmaß
UX L4 / UX V4
Nischenmaß
UX L5 / UX V5
Nischenmaß
UX L6 / UX V6
Nischenmaß
UX L7 / UX V7
Nischenmaß
725 - 815
6
min. 640 mm
4
695 - 785
Anzahl der Heizkreise
ohne WMZ
■ Hut-Trageschiene zur einfachen Steckmontage der xnet Modulschaltzentrale
■ Höhenverstellbare Rohrumlenkschiene
■ Estrichabschlussblende bereits mit
serienmäßig aufgebrachtem Schall schutz-Dämmstreifen
Kerbe
OKFF
510
595
Nischenmaße
745
Heizkreise/Verteiler (Unterputz), Schrank größen und
Nischenmaße
895
1045
1195
1495
2.8 xnet Verteilerschrank Aufputz
125
Anzahl der Heizkreise
ohne WMZ
2
4
7
9 12 12 12
Anzahl der Heizkreise
mit WMZ vertikal
–
3
6
9 12 12 12
Anzahl der Heizkreise
mit WMZ horizontal
–
–
4
6
575
725
875 1025 1175
Schrank-Typ
Innenmaße 490
AX L1
Außenmaß
AX L2
Außenmaß
AX L3
Außenmaß
AX L4
Außenmaß
AX L5
Außenmaß
AX L6
Außenmaß
AX L7
Außenmaß
9 12 12
Fertigzustand. Bei Bedarf kann
die Sockelleiste auch um den
Schrank herum geführt werden.
620 mm
Heizkreise = Verteilergröße
1475 117
495
580
730
880
1030
1180
1480
Heizkreise/Verteiler
(Aufputz), Schrankgrößen
und Nischen maße
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
19
2. Systemkomponenten
X N E T R E G E L S TAT I O N E N
und Zubehör
2.9 xnet Regelstation Komfort
Weitere Komponenten:
Das Regelgerät zur witterungsgeführten Vor-
■ Außentemperatur-
lauf tem peraturregelung mit digitaler Bedien-
fühler für bauseitige
oberfläche bietet eine witterungsgeführte
Montage
Nachtabsenkung, eine max./min. Begrenzung
■ 3-Wege-Ventil für
der Vorlauftemperatur und eine Frostschutz-
stetiges Regel-
funktion.
verhalten in Ver-
Integriert ist auch eine gebäudeabhängige
bindung mit
Aufheiz optimierung (Doppelfühlerprinzip) mit
Schnellauf heizung und eine Intervallschutzschal tung für Umwälzpumpe und Stellantrieb.
Leistungsspektrum bis 15 kW bzw. 200 m 2
Heizfläche bei ca. 75 W/m 2 Wärmebedarf.
■ 3-Punkt Stellantrieb
mit steckbarem
Anschlusskabel
■ energiesparende
Umwälzpumpe 15/60
mit integrierter elektronischer Leistungsregelung
und steckbarem
Anschlusskabel
2.10 xnet Regelstation Standard
Weitere Komponenten:
Zentral vom xnet FBH-Heizkreisverteiler im
■ 3-Wege-Ventil für
Unter putzschrank aus werden Heizflächen bis
stetiges Regelverhal-
200 m 2 und ca. 75 W/m 2 Wärmebedarf über
ten in Verbindung mit
eine Festwerteinstellung geregelt. Die Ver-
■ einstellbarem
knüpfung von Systemen mit hohen und
Temperaturregler
nie dri gen Heizmitteltemperaturen ist damit
mit Anlegefühler
problemlos möglich.
Leistungsspektrum bis 15 kW bzw. 200 m 2
Heizfläche bei ca. 75 W/m 2 Wärmebedarf.
■ energiesparende
Umwälzpumpe 15/60
mit integrierter elektronischer Leistungsregelung
■ Maximalbegrenzungsthermostat,
einstellbar zur Überwachung der Medientemperatur (schaltet
die Umwälzpumpe bei
VLTemp > 60 °C ab)
■ Netzanschlusskabel
230 V mit Steckverbindung
20
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Technische Daten
Praxis-Tipps
Grundsätzliche Praxis-Vorteile
xnet Regelstationen
Betriebsdruck
max. 6 bar
Zulässiger Differenzdruck Primärseite
max. 750 mbar
Vorlauftemperatur Primärseite
15 – max. 95 °C
Vorlauftemperatur Sekundärseite
15 – max. 60 °C
Förderstrom Q
max. 3,5 m 3/h
Förderhöhe H
max. 5,5 m
Umwälzpumpe
elektronische Proportionaldruckregelung
Leistungsaufnahme
max. 100 W
Betriebsspannung
230 V / 50 Hz
Konformität Stellantrieb, Pumpe,
Regelgerät
CE
Schutzart Stellantrieb
IP 40
Schutzart Regelgerät
IP 41
Schutzart Außenfühler
IP 43
Schutzart Umwälzpumpe
IP 42
Steuersignal Stellantrieb
3-Punkt, 230 V
Laufzeit Stellantrieb
150 sec.
3-Wege-Ventil
DN 20, K V = 4 m 3/h
Länge Anschlusskabel
2m
Anschlusskabel Außenfühler
0,3 – 1,5 mm 2 (d = 3 – 7 mm)
Bei der Erstellung von
■ Universell – links oder rechts am xnet
FBH-Heizkreisverteiler anschließbar
Zweikreis-Anlagen
■ Anschlüsse primär- und sekundärseitig
jeweils flachdichtend, zum direkten
Anschluss an xnet FBH-Heizkreisverteiler bzw. xnet Kugelhahn-Set
Heizkörper) mit xnet
■ Vormontierbar außerhalb des Unterputz-Verteilerschrankes auf der
Mon tageschiene des xnet Heizkreisverteilers
mit Umschaltventilen zur
■ Geringe Montagezeit – anschluss fertig, nur noch den 230 V Netz a nschluss herstellen
■ Energiesparend – optimale Regelung
durch geregelte Pumpe und 3-WegeVentil
■ Servicefreundlich – steckbare
An schluss kabel für Pumpe und
3-Wege-Ventil
(Fußbodenheizung/
Regelstationen, insbesondere bei Anlagen
Warmwasserbereitung,
ist zur Vermeidung von
Strömungsgeräuschen
und hydraulischen
Problemen eine hydraulische Entkopplung
(z. B. durch Einbau einer
hydraulischen Weiche)
vorzunehmen. Die
Planungshinweise der
■ Sicherheit – mit inte grier ter elektro nischer Leistungs anpassung
jeweiligen Kessel- bzw.
Thermenhersteller sind
zu beachten!
Praxis-Vorteile
xnet Regelstation Komfort
■ Vorteile wie oben beschrieben
Technische Daten
Betriebsdruck
max. 6 bar
■ Witterungsgeführte Vorlauftemperaturrege lung und Nachtabsenkung
Zulässiger Differenzdruck Primärseite
max. 750 mbar
■ Frostschutzfunktion
Vorlauftemperatur Primärseite
20 – max. 95 °C
Vorlauftemperatur Sekundärseite
20 – max. 50 °C
■ Gebäudeabhängige Aufheizopti mierung (Doppelfühlerprinzip)
Förderstrom Q
max. 3,5 m 3/h
Förderhöhe H
max. 5,5 m
Umwälzpumpe
elektronische Proportionaldruckregelung
Leistungsaufnahme
max. 90 W
Betriebsspannung
230 V / 50 Hz
Konformität Pumpe, Max.-begrenzer
CE
Schutzart Umwälzpumpe
IP 42
Regelbereich Temperaturregler
20 – 50 °C
3-Wege-Ventil
DN 20, K V = 4 m 3/h
Länge Anschlusskabel
2m
■ Anschluss zur externen Brauchwasservorrangschaltung
Praxis-Vorteile
xnet Regelstation Standard
■ Vorteile wie oben beschrieben
■ Regelung des Wärmebedarfs über
eine Festwerteinstellung
■ Mit integriertem Temperaturregler
und Anlegefühler
VerteilerSchrank
Unterputz
U... -V/L3
Beim Einbau im xnet Verteilerschrank UP die Einbautiefe 145 mm be achten.
Erforderliche Nischen tiefe
bei Mon tage xnet Ver teilerschrank UP = 150 mm zur
Fertigwand. Montage in
Verteilerschrank Aufputz
und Verteilerschrank 80 mm
nicht möglich.
– geeignet für Anzahl Heizkreise –
ohne WMZ mit WMZ
mit WMZ
horizontal
vertikal
4
-
-
U... -V/L4
6
2
4
U... -V/L5
9
5
6
U... -V/L6
12
7
8
U... -V/L7
12
12
12
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
21
2. Systemkomponenten
und Zubehör
EINZELRAUMREGELUNG –
ÜBER FUNK ODER NETZBETRIEB
2.11 Einzelraumregelung
EnEV 12/2004, § 12, Absatz 2:
Heizungstechnische Anlagen sind
mit selbsttätig wirkenden Ein rich tungen
zur raumweisen Temperatur regelung
auszustatten.
Für Raumgruppen gleicher Art und
Nutzung in Nichtwohnbauten ist eine
Gruppenregelung zulässig.
2.12 Funk-Raumtemperatur-Regelung
Der xnet Funk-Raumtemperatur-Regler
Komfort sendet über Funk signal eventuelle
Abweichungen von der eingestellten Raumtemperatur an die xnet Funk-Modul-Schaltzentrale, Signalreichweite 25 m. Diese steuert
xnet Raumtemperaturregelung Funküber tragung
entsprechend die Stellantriebe, schließt bei
Temperaturüber schreitung oder öffnet bei
Tem peraturunter schreitung das Ventil. Je
Empfangskanal lassen sich 4 Stellantriebe steuern. Mit der 6 Kanal-Funk-Modul-Schaltzen trale
lassen sich maximal 6 Funk-Raumtem peraturRegler (Räume) und maximal 13 Stell antriebe
(24 V) anschlie ßen. Die Funk-Modul-Schaltzentrale ist steckerfertig und arbeitet mit einer
Betriebsspannung von 24 V. Eine Verdrah tung
zu den Funk-Raumtem peratur-Reglern entfällt.
Praxis-Vorteile xnet Funk-Raumtemperatur-Regler Komfort
Somit ist die Regelung für eine Nachrüstung
von Altanlagen ohne Einzel raumregelung
bestens geeignet.
■ Ideal zur Nachrüstung – batteriebetrieben ohne weitere Verdrahtung
funktionsfähig
Praxis-Tipps
■ Bedienfreundliche Schaltkugel zur
Wahl der Betriebsart: Manuell „Ein“,
„Aus"; „Automatisch".
■ Spannungsversorgung für den
24 V Trafo der stecker fertigen Funkempfänger einheit. 230 V Steckdose
xnet Funk-Raumtemperatur-Regler Komfort
batteriebetrieben, mit
Funk signal über tragung
zur Funk empfänger einheit.
im Verteiler schrank vorsehen
■ Große Temperaturskala mit 1/4 Grad
Positionierung
Praxis-Vorteile
xnet Funk-Modul- Schaltzentrale
■ Notwendigkeit für einen Funk-
■ Leichtes Programmieren der xnet
Funk-Raumtemperatur-Regler
empfänger extern (Funkantenne)
prüfen
■ Anzeige zur Funktionskontrolle
xnet Funk-Modul-Schaltzentrale zur Steuerung der
Stellantriebe.
22
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
■ Fehleranzeige bei ausbleibendem
Funksignal
■ Überlastschutz durch Gerätefeinsicherung
2.13 Einzelraumregelung 24 V und 230 V
max. 6 Raum temperaturRegler
3
1
2
4
Praxis-Tipps
5
■ Spannungsver sorgung 230 V ein-
6
planen (Verteiler-
7
schrank)
■ Fühlerverbindungskabel
(5 x 1,5 mm 2)
für die xnet Raumtem peratur-Regler
einplanen
xnet Modul-Schaltzentrale
1
xnet Raumtemperatur-Regler Komfort
Die xnet Modul-Schaltzentrale ist die Basis-
mit einstellbarer Temperaturabsenkung von
einheit eines Baukastensystems mit dem sich
2 – 6 °C, Schaltkugel zur Wahl der Betriebsart:
maßgeschneiderte Einzelraumregelungs-
Manuell „Ein", „Aus"; „Automatisch". Große
Lösungen schnell und einfach erstellen lassen.
Temperaturskala mit 1/4 Grad Positionierung.
Gesamtzahl Stellantriebe max. 14.
Schaltleistung Stellan triebe max. 4.
xnet Stellantrieb
2
xnet Raumtemperatur-Regler Extra
für die steckbare Montage auf xnet FBH-Heiz-
mit einer zeitgesteuerten Temperatur ab senkung
kreis verteiler über Ventiladapter AG M30 x 1,5
für einen Raum. Auch als Pilotuhr für weitere
(inklu sive). Optische Funktionsanzeige und
Räume einsetzbar. 1 Kanal mit 8 Speicher plätzen
Anpassungs kontrolle.
(4 EIN- und AUS-Schalt zeiten). Schaltkugel zur
5
6
Wahl der Betriebsart: Manuell „Ein", „Aus"; „Autoxnet Systemsockel
3
matisch". Schalt leistung Stellan triebe max. 4.
passend für alle xnet Raumtemperatur-Regler
230 V und 24 V in den Ausführungen: Kompakt,
xnet Raumtemperatur-Regler Standard
Komfort, Extra und Heizen/Kühlen inklusive Bau-
mit thermischer Rückführung. Schaltleistung
schutzkappe und Befestigungsschrauben.
Stellan triebe max. 4.
xnet Raumtemperatur-Regler Kompakt
große Temperaturskala mit 1/4 Grad Positionierung, geeignet für Temperaturabsenkung:
2 K (fest). Schaltleistung Stellan triebe max. 4.
4
7
Praxis-Vorteile xnet Einzelraumregelung 24 V und 230 V
■ Steckerfertige RaumtemperaturRegler. Endmontage auf den xnet
Systemsockel nach Fertigstellung
der Malerarbeiten, zum Schutz vor
Beschädigung und Diebstahl
■ Spannung wahlweise:
230 V, 50/60 Hz, 24 V inkl. Trafo
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
23
2. Systemkomponenten
ZUBEHÖR IM BAUKASTENSYSTEM
und Zubehör
2.14 Zubehör Einzelraumregelung
1
2
3
4
5
xnet Modul-Schaltzentrale
1
Die xnet Modul-Schaltzentrale ist die
Basiseinheit eines Baukastensystems, mit dem
sich maßgeschneiderte EinzelraumregelungsLösungen schnell und einfach erstellen lassen.
Gesamtzahl Stellantriebe max. 14.
xnet Erweiterungsmodul
2
für den Anschluss von zwei weiteren Räumen,
wenn mehr als sechs Räume zu regeln sind.
Gesamtzahl Stell an triebe max. 14.
xnet Timermodul
3
ermöglicht die zeitliche Steuerung von zwei
■ Flexibles Baukastensystem, individuell
erweiterbar je nach Anwendungsfall
ge trennten Absenkphasen nach Zonen und
dient sowohl dem Komfort als auch der
■ Spannung wahlweise:
230 V, 50/60 Hz, 24 V incl. Trafo
Energieein sparung.
4
xnet Antriebsmodul
für große Räume mit mehr als 4 Stellantrieben.
Zur Erweiterung von zwei Räumen um je 4
■ xnet Module in 24 V Ausführung
auch für Funkversion geeignet.
(Ausnahme: xnet Erweiterungs- und
xnet Antriebsmodul)
■ Einfache Montage mittels
Steckverbindung
weitere Stellantriebe. Gesamtzahl Stellantriebe
max. 14.
5
xnet Pumpen-Abschaltmodul
steuert die Pumpe bedarfsgerecht und spart
so Energie. Eine Nachlaufverzögerung von
0 – 5 – 10 Minuten ist wählbar.
24
Praxis-Vorteile xnet Einzelraumregelung – Zubehör
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
SYSTEMKOMPONENTEN
F L ÄC H E N K Ü H L U N G
xnet RaumtemperaturRegler für die Anwendung
Heizen/Kühlen.
2.15 xnet Regler/Module Heizen/Kühlen
xnet Raumtemperatur-Regler
Heizen/Kühlen 24 V
Der xnet Raumtemperatur-Regler Heizen/
Küh len ist ein Raumtemperatur-Regler, der
durch Puls weitenmodu lation zur Ansteuerung
von xnet Stellantrieben dient. Er besitzt ein
ausgezeich netes, präzises Regelverhalten und
ist für den Heizen-/Kühlen-Betrieb konzipiert.
Die Tempe ra turvorwahl erfolgt in 1/4-GradSchritten. Schaltkugel zur Wahl der Betriebsart:
Manuell „Ein“, „Aus“ oder „Automatisch“.
Praxis-Vorteile
xnet Komponenten Heizen/Kühlen
Anschluss und Montage erfolgen auf einer
Unterputzdose mit dem vorzuinstallierenden
■ Sichere Taupunktüberwachung
xnet Systemsockel. Der xnet Raumtemperatur-
■ Energiesparende und gradgenaue
Raumtem peraturregelung
Regler Heizen/Kühlen wird auch in Räumen
benötigt, in denen geheizt werden soll.
■ Durchdachter Empfang des bauseitigen change-over-Signals zum
Umschalten von Heizen auf Kühlen,
verhindert den Zufluss von Heizwasser im Kühlfall und Kaltwasser
im Heizfall
xnet Taupunktwächter Heizen/Kühlen
xnet Taupunktwächter
Heizen/Kühlen und Messumformer zum Schutz vor
Betauung an Kühlflächen.
Der xnet Taupunktwächter Heizen/Küh len
wird zur Taupunktüberwachung eingesetzt,
wenn keine bauseitige Überwachung vorgesehen ist (Ausgangssignale: ein/aus oder 0-10 V,
Eingangsspannung 24 V AC oder DC).
xnet Erweiterungsmodul Heizen/Kühlen 24 V
xnet Erweiterungs modul Heizen/Kühlen
zur Ergänzung einer xnet
Modul-Schaltzentrale.
Mit dem xnet Erweiterungsmodul Heizen/
Kühlen wird der xnet Raumtempe ratur-Regler
Heizen/Kühlen in den Kühlmodus umgeschaltet.
Es besitzt einen Eingang für einen potentialfreien Kon takt zum Umschalten Heizen/Kühlen
(change-over-Signal) sowie eine inte grierte
Funktions anzeige Heizen/Kühlen. Der Einsatz
kann nur in Verbindung mit der xnet ModulSchalt zentrale 24 V (siehe Seite 24) erfolgen.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
25
2. Systemkomponenten
ZUBEHÖR
und Zubehör
2.16 xnet Randdämmstreifen
Zur Trennung des Heizestrichs von angrenzenden Bauteilen gemäß DIN 18560 Teil 2.
Praxis-Vorteile
xnet Randdämmstreifen
■ Acryl-Klebestreifen, hohe Halte kraft
an fast allen Untergründen
■ Extra langer Folienlappen,
spannungs frei und estrichdicht
an allen Ecken
■ 6-fach Abreißschlitzung, Zentimeter
genaue Abtrennung ab Oberkante
Fertigfußboden ohne Beschädigung
des Bodenbelags
2.17 xnet Kombi-Set C11 plus
Praxis-Vorteile
xnet Kombi-Set C11 plus
beim C11 Noppensystem
Für die einfache Rohrzuführung ohne Platzprobleme, bestehend aus:
■ 5 Stück Tür- und Verteileranschlussplatten,
Maße: 935 x 495 mm = 0,46 m
2
■ 15 lfdm Abdichtstreifen
■ 50 Stück Rohranker,
von Hand verarbeitbar.
■ Erleichtert den Anschluss von min.
5 Heizkreisen
■ Ideal im Bereich von Türdurchgängen.
Mit dem Set lassen sich min. 7 Türdurch führungen erzeugen
■ Die Systemrohre einfach mit den
beigelegten Rohr ankern an be liebiger
Position auf der Verteiler anschlussplatte fixieren
■ FCKW-frei, PS-recyclefähig
2.18 xnet PE-Vlies 5 mm
Zur Verlegung unterhalb von Zusatzdämmungen auf der Rohdecke. Trittschalldämmung aus
5 mm geschlossenzelligem Polyethylenschaum,
nach DIN 4109.
Praxis-Vorteile
xnet PE-Vlies 5 mm
■ FCKW-frei
■ Trittschalldämmung mit minimaler
Aufbauhöhe
■ Trittschallverbesserungsmaß 19 dB
■ Baustoffklasse B2 gemäß DIN 4102
2.19 xnet Polyethylenfolie T 200
Trennt die Zusatzdämmung oder die xnet
Systemplatten von aus gasenden Bau werksabdich tungen.
Beim xnet C13 Trocken system zur Abdeckung
der Dämmung als Schutz, mit min. 8 cm Überlappung zu verlegen.
26
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Praxis-Vorteile
xnet Polyethylenfolien T 200
■ Schützt die Dämmung gegenüber
bitumen- und lösungsmittelhaltigen
Bodenabdichtungen
2.20 xnet Wärmedämmplatte PUR
FCKW-freie Polyurethanplatte, WLG 025 mit
beidseitig diffusionsdichter Aluminium-Deck schicht.
Dämmanforderungen und Dämmdicken sind
nach DIN EN 1264 Warmwasser-Fuß bodenheizungen, DIN 4108 Wärme schutz im Hochbau, DIN 4109 Schallschutz im Hoch bau und
der jeweils gültigen Energie einsparver ordnung festzulegen.
Praxis-Vorteile
xnet Wärmedämmplatte PUR
■ Planung nach DIN EN 1264
■ Nennstärke 32 mm,
Wärmeleitwiderstand R λ = 1,28 m 2K/W
■ Nennstärke 46 mm,
Wärmeleitwiderstand R λ = 1,84 m 2K/W
■ Nennstärke 52 mm,
Wärmeleitwiderstand R λ = 2,08 m 2K/W
■ Für Fußbodenaufbauten gemäß EnEV
Die Dämmungswerkstoffe müssen
DIN EN 13162 - DIN EN 13171 Wärmedämm stoffe für Gebäude ent sprechen und ge prüft sein. Wegen der unterschied lichen
Decken konstruktionen sind die Schallschutzanforde rungen für das jeweilige Objekt zu
berücksichtigen.
2.21 xnet Estrichzusatzmittel EV 21
Zusatzmittel für Zementestrich zur Erhöhung
der Estrichgüte, sorgt für eine Verbesserung
des Wasserrückhaltevermögens und eine
höhere Plastizität des Heizestrichs. Nicht für
Fließ- bzw. Anhydritestrich geeignet.
Praxis-Vorteile
xnet Estrichzusatzmittel EV 21
■ Sorgt für eine höhere Plastizität
des Heizestrichs
■ Steigerung der Druck- und Biegezug festigkeit
■ Verbessertes Wasserrückhaltevermögen
■ Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit
und damit gleichmäßigere Wärmeverteilung
2.22 xnet Estrichschnellbinder ES 10
Zusatzmittel für Zementestrich, bei dem eine
Praxis-Vorteile
xnet Estrichschnellbinder ES 10
schnelle Festigkeitsentwicklung und Austrock-
■ Beschleunigt die Feuchtig keitsabgabe
nung angestrebt wird. Nicht für Fließ- bzw.
■ Verkürzt den Abbindeprozess
Anhydritestrich geeignet.
■ Heizestrichen und Ausgleich estrichen
zumischbar
2.23 xnet Estrichzusatzmittel Spezial
Zusatzmittel für Zementestrich bei niedrigem
Praxis-Vorteile
xnet Estrichzusatzmittel Spezial
Estrichaufbau. Nicht für Fließ- bzw. Anhydrit-
■ Ideal bei niedrigem Estrichaufbau
estrich geeignet.
■ Verkürzt den Abbindeprozess
ACHTUNG: Oben genannte Zusatzmittel sind nicht für kombinierte Verwendung geeignet.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Weitere Systemkomponenten in der
Preisliste xnet Flächenheizung/-kühlung.
27
3. Montage und
Verlegung
X N E T C 11 N O P P E N S Y S T E M
3.1 xnet C11 Noppensystem
Montageschritte
Für eine rationelle, normgerechte Ein-Mann-
In nur 3 Arbeitsschritten sind selbst große
Montage sind die verlegetechnischen Vorteile
Flächen schnell ausgelegt:
jeder einzelnen Systemkomponente von aus-
■ xnet Randdämmstreifen anbringen
schlaggebender Bedeutung, hinsichtlich Zeit-
■ xnet Noppenplatten C11 plus 14/16 links im
und Kostenersparnis.
Raum be ginnend mit einander vernoppt
auslegen
■ xnet 5-Schicht PE-Xc Systemrohr verlegen
Randdämm streifen an allen Um fassungs wän den aufstellen, Klebeschutz streifen ab ziehen und an drücken.
Vernoppungsüberstände an den zur Raumwand
grenzenden xnet Noppenplatten C11 abschneiden.
Mit der Verlegung in der linken Raumecke beginnen.
xnet Noppenplatten C11 fortlaufend verlegen. Mit dem
überlappenden Vernoppungsstreifen entsteht eine
dichte und geschlossene Fläche.
28
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Plattenreststücke direkt am Anfang der nächsten
Plattenreihe rationell weiter verarbeiten.
Geschlossene Feuchtig keits sperre durch überlappende,
miteinander vernoppte Platten verlegung in Tief ziehfolien-Technik. Hohe Tritt festigkeit durch geteilte
Noppenstruktur.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
29
3. Montage und
Verlegung
X N E T C 1 2 TAC K E R S Y S T E M
3.2 xnet C12 Tackersystem
Montageschritte
In nur 3 Arbeitsschritten sind selbst große
Alternativ zur xnet Tacker-Faltplatte C12 plan
Flächen schnell ausgelegt:
bietet xnet die Tacker-Rolle mit einer 10 m 2
■ xnet Randdämmstreifen anbringen
Fläche nahtlos in einem Stück an.
■ xnet Tackerfläche C12 links im Raum
be ginnend auslegen
■ xnet 5-Schicht PE-Xc Systemrohr verlegen
Randdämm streifen an allen Um fassungs wän den aufstellen, Klebeschutz streifen ab ziehen und an drücken.
Jeweils 2 m 2 der xnet Tacker-Faltplatte C12 plan entfalten und in der linken Raum ecke mit der Verlegung
be ginnen.
Mit der xnet Tacker-Rolle C12 roll alternativ bis zu 10 m 2
fortlaufend in einem Stück verlegen.
30
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Reststücke an der linken Wand wieder anlegen
und mit ganzen Platten oder einer neuen Rolle
fort fahren.
Anschließend die Überlappungen und Stöße ver kleben.
So sind auch große Flächen schnell ausgelegt und gegen
Estrich wasser abge dichtet.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
31
3. Montage und
Verlegung
XNET C13 TROCKENSYSTEM
3.3 xnet C13 Trockensystem
Montageschritte
Mit den xnet Trockenbauplatten C13 sind
■ xnet Randdämmstreifen anbringen
Flächen schnell ausgelegt. Kombinierte oder
■ xnet Trockenbauplatte C13 auslegen
separate Rand zonen lassen sich entspre chend
■ xnet Wärmeleitbleche C13 eindrücken
der örtlichen Gegebenheiten realisieren.
■ xnet 5-Schicht PE-Xc Systemrohr verlegen
■ xnet Polyethylenfolie T 200 auslegen
Randdämm streifen an allen Um fassungs wän den aufstellen, Klebeschutz streifen ab ziehen und an drücken.
In der linken Raumecke mit dem Kopfbereich der xnet
Trockenbauplatte C13 zur Wand hin anfangen.
1
1
2
3
1
2
4a 3
1
2
5 4b
4a 3
Jede Bahn jeweils mit einer ganzen Trockenbauplatte,
Kopfbereich wandseitig, beginnen und abschließen.
32
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Wärmeleitbleche an der Markierung der Trockenbauplatte anlegen und fortlaufend mit mind. 5 mm
Abstand zu einander einsetzen.
Die weiteren Wärme leit bleche entsprechend dem
Rohrverlegeab stand eindrücken.
Wärmeleitblech – mit
Ω-Kontur zur opti malen
Rohr klemmung und
Fixie rung in der xnet
Trocken bau platte C13.
Nach Verlegung des PE-Xc-Systemrohres 14 x 2,0 mm die
xnet Poly ethylenfolie T 200 mit dem Falz zur Raumseite
zeigend ausrollen. Nach dem Ablängen auf schlagen. Es
ergibt sich eine 2 m breite Bahn.
Die Folien-Bahnen mindestens 8 cm überlappend
verlegen.
Als Lastverteilschicht können nun Trockenestrich platten
verlegt werden.
Praxis-Tipps
Bei Nassestrich sind alle Über lappungskanten
der Abdeckfolie mittels Klebebandabroller
dicht zu kle ben. Ebenso ist der Folienlappen
des Randdämmstreifens mit der Ab deckfolie
spannungsfrei zu verbinden. Damit ist die
komplette Fläche wannen artig dicht, zur
Vermeidung von Schallbrücken.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
33
3. Montage und
Verlegung
X N E T WA N D H E I Z U N G
3.4 xnet Wandheizung Trockensystem
Montageschritte
Mit den xnet Trockenbauplatten C13 wohl-
■ Unterkonstruktion anbringen
temperierte Wandflächen in wenigen Arbeits-
■ xnet Trockenbauplatte C13 an die Wand kleben
schritten montieren.
■ xnet Wärmeleitbleche C13 eindrücken
■ xnet MKV Verbundrohr 14 x 2,0 mm verlegen
■ mit Trockenbauplatten verkleiden
Montage der Unterkonstruk t ion mit Kant hölzern oder
C-Profilen. Die Rohwände müssen erkennbar trocken sein
und eine ebene Oberfläche aufweisen.
50 cm Zwischen raum
=
Breite der Trocken-
Flexkleber auf die Rückseite der xnet Trockenbau platte
C13 auf ziehen und die Platten fortlaufend an die Wand
drücken.
bauplatte C13
Freiraum berücksichtigen für
den Vor- und Rücklauf =
Kopfbereich der Trockenbauplatte
Die Querkanäle im Kopf bereich der Trocken bauplatte
außerhalb der Kant hölzer plat zieren.
Wärmeleit bleche C13 an der Markierung der Trockenbau platte anlegen und mit 5 mm Abstand zueinander
aus legen.
34
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
xnet MKV-Ver bundrohr 14 x 2,0 mm horizontal,
mäanderförmig von unten nach oben verlegen und
mittels xnet Press-Winkel 90° mit der Zuleitung verbinden.
Mit Gipskarton- oder Gipsfaser platten ver kleiden.
Wandfläche (Rohwand,
Altbestand oder Trockenbau)
Wandaufbau xnet
Wandheizung Trockensystem
Spezial-Kleber / Flexmörtel
Holzlattenunterkonstruktion
xnet Trockenbauplatte C13
xnet Wärmeleitblech C13
50 cm
xnet MKV-Verbundrohr 14 x 2,0 mm
Rücklauf
Trockenausbauplatte
(Gipskarton-/ Gipsfaserplatte)
Wandbelag
(Fliesen, Strukturputz
oder Tapete)
Vorlauf
* Stärke Trockenausbauplatte herstellerabhängig
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
35
3. Montage und
Verlegung
X N E T WA N D H E I Z U N G
3.5 xnet Wandheizung Nassputzsystem
Montageschritte
Behagliche und wirtschaftliche Flächenheizung/
■ xnet Klemmschiene zusammenstecken
-kühlung in vier Montage-Schritten fertigstellen.
■ xnet Klemmschiene auf die Wand kleben und befestigen
■ xnet MKV Verbundrohr 14 x 2,0 mm verlegen
■ Nassputz aufbringen
xnet Klemm schienen auf die gewünschte Länge
zu sammenstecken.
Zur ersten Fixierung auf die Wand Klebestreifen-Schutzfolie von der Rückseite der xnet Klemmschiene ab ziehen.
Schienen auf die Wand kleben und mit ent sprechendem
Be festigungsmaterial auf dem Mauerwerk/Untergrund
befestigen, soweit keine Wärme dämmung er forderlich
ist.
36
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
xnet MKV-Verbundrohr 14 x 2,0 mm horizontal,
mäanderförmig von unten nach oben verlegen,
am Verteiler an schließen und Druckprobe durchführen.
(Putzabbildung – Quelle Knauf)
Rohrregister bündig verputzen, Gewebe platzieren,
zweite Putzschicht an bringen und nach der Trock nungs zeit mit entsprechen dem Wand belag ver sehen.
Rohwand
Wandaufbau xnet
Wandheizung Nassputzsystem.
xnet Klemmschiene
xnet MKV-Verbundrohr 14 x 2,0 mm
1. Putzschicht
Armierungsgewebe
2. Putzschicht
Wandbelag
(Fliesen, Strukturputz
Rücklauf
oder Tapete)
Vorlauf
* Gesamtputzstärke herstellerabhängig
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
37
3. Montage und
Verlegung
HYDRAULISCHER ABGLEICH
MIT UND OHNE DURCHFLUSSMENGENANZEIGER
3.6 Hydraulischer Abgleich mit integriertem
3.7 Hydraulischer Abgleich ohne
Durchflussmengenanzeiger
Durchflussmengenanzeiger
Mit den integrierten Durchflussmengen an-
Mit den Feinregulierventilen am xnet FBH-
zeigern am xnet FBH-Heizkreis ver teiler lässt
Heizkreis ver teiler lässt sich jedem Kreis exakt die
sich ohne Werk zeug jedem Kreis exakt
berechnete Wassermenge zuteilen.
die berechnete Wasser menge zuteilen.
Schutzkappe mit 5 mm
Sechs kant schlüssel lösen.
Rote Kappe mit der Hand
hochziehen.
Durch Drehen der roten
Kappe die erforderliche
Durchflussmenge einstellen.
Mit 5 mm Sechs kantschlüssel Ventil schließen –
0-Stellung.
Die Ventilspindel auf
be rechneten Wert, z. B. 2,0
Drehungen, nach oben
drehen.
Rote Plombierkappe wieder
nach unten drücken bis
zum Einrasten.
Justierschraube mit 6 mm
Sechs kant schlüssel bis zur
Ventilspindel herunterschrauben. So bleibt auch
bei späterer Ab sperrung
die Ein stellung gesichert.
Schutzkappe wieder
aufsetzen.
Dadurch wird die Einstellung vor versehentlicher oder unbefugter
Veränderung geschützt.
Wie bei jeder
Heizungsanlage ist
auch für die Flächenheizung der hydraulische Abgleich nach
DIN 18380 er forderlich.
38
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
STELLANTRIEBE
3.8 Montage der xnet Stellantriebe
Die xnet Modul-Schaltzentrale auf die im Verteilerschrank
vor handene Hut -Trageschiene einfach aufclipsen. Zum
An schluss der xnet Raum tempe ratur-Regler den Klarsichtdeckel der Schalt zen trale abnehmen. Das Anschlusskabel 110 mm abmanteln und 10 mm ab isolieren. Dann in
die sichtbaren Führungen drücken, entsprechend der
farbigen Gerätesymbolik.
Am wiederaufgesetzten Vorderteil erfolgt der Anschluss
von oben per Steck kontakt. Bei der xnet Funkversion
entfallen diese Arbeitsgänge.
Zum Anschluss der xnet Stellantriebe die Schutzkappen
am Verteiler abdrehen ...
... und die Ventiladapter handfest aufschrauben.
Kabelenden ent sprechend der farbigen Geräte symbolik
einstecken, das Kabel lässt sich bequem durch Aufrollen
auf die entsprechende Länge kürzen.
... Stellan trieb aufclipsen. Das angeschlossene Kabel in
die Führungs nut der Modul-Schaltzentrale drücken.
Fertiger An schluss, hier ergänzt mit dem xnet Timermodul.
Fertiger An schluss, hier ergänzt mit der xnet
Regelstation Komfort.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
39
3. Montage und
Verlegung
R A U M T E M P E R AT U R R E G L E R
3.9 Montage der xnet Raumtemperatur-Regler
Anschlusskabel abmanteln, ab isolieren und den xnet
Systemsockel als Aufputzmontage direkt auf die Wand
montieren oder ...
... als Unterputzmontage mit der Leerdose verschrauben.
Die ab isolierten Anschlusskabel in die ent nommene
Anschluss klemme des Systemsockels, entsprechend der
Kennzeichnungen, einstecken.
Klemme in die Führungen des Systemsockels wieder
einschieben ...
... Abdeckung schließen.
Die steckfertigen xnet Raumtempe ratur-Regler werden
erst zur Inbetrieb nahme der Anlage benötigt und durch
einfaches Aufstecken installiert.
Mit Ver riege lungs mechanismus gegen unbeab sichtigtes
Ent fernen sichern.
Temperaturwahlknopf aufstecken.
40
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
4. Anwendungsbereiche
FÜR NAHEZU ALLE PRAXISFÄ L L E D I E R I C H T I G E L Ö S U N G
4.1 Bautechnische Anwendung
Die Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung
deckt hinsichtlich Belastbarkeit nahezu alle
Anforderun gen ab. In besonderen Fällen
sogar Nutz lasten bis zu 75 kN/m 2. Damit
ergibt sich ein enorm breit ge fächertes
Einsatzspektrum in der Praxis.
Einsatzspektrum
xnet Flächenheizung/-kühlung
Wohnräume
Nutzlast lotrecht
nach DIN 1055-3
in kN/m2
xnet
Flächenheizung/
-kühlung
1,5
xnet C11
kN/m2
xnet C12
xnet C13 *3)
Verwaltungs-,
Büroräume
Klassenzimmer,
Behandlungsräume
2,0
kN/m
Ausstellungshallen,
Warenhäuser,
Werkstätten
Autosalons,
Industrielle
Anwendungen
≥
Mindest-Abbinde-/
Aufheizzeit in Tagen *1)
EV 21
ES 10
max. Vorlauftemperatur
in °C
Estrichgüte CT F5 *2)
30
ca. 93
28
17
55
Estrichgüte CT F4
45
ca. 123
28
17
55
Estrichgüte CT F5 *2)
30
ca. 61
28
17
60
Estrichgüte CT F4
45
ca. 91
28
17
60
Trockenestrichplatten
25
ca. 30
45 – 55 *4)
3
xnet C12
Estrichgüte CT F5 *2)
30
ca. 93
28
17
55
Estrichgüte CT F4
45
ca. 123
28
17
55
Estrichgüte CT F5 *2)
60
ca. 154
28
17
55
xnet C11
2
5,0
kN/m
Mindest-Estrich- Statisches
dicke über
Gewicht
Rohr *1) in mm in kg/m2
xnet C11
2
4,0
kN/m
Lastverteilschicht
xnet C12
xnet C11
2
5,0
kN/m
2
xnet C12
Estrichgüte CT F5 *2)
65
ca. 164
28
17
55
Spezialestriche
Statiker
45
ca. 123
28
17
55
28
17
55
ausschließlich
xnet C11 plus 14/16 Bewehrung und
Estrichgüte
xnet C12 plan/roll entsprechend
NM 20 oder 25
Statiker
*1) Die Werte beziehen sich auf Lastverteilschichten nach DIN 18560. Zement estrich mit Estrichvergütungsmittel EV 21, Spezial oder ES 10.
Bei Fließestrichen (AE) sind Estrichdicken, Ab binde- und Aufheizzeiten beim Her steller zu er fragen.
*2) Bei Verwendung von xnet Estrichzu satz mittel Spezial.
*3) Die angegebene Nutzlast 1,5 KN/m 2 bezieht sich auf den normalen Einsatz bereich. Die xnet Trockenbauplatte C13 be steht aus PS 30 Werkstoff und ist deshalb auch für weit höhere Belastungen bis zu 7,5 kN/m 2 einsetzbar. Vorausgesetzt der tra gende Untergrund ist für höhere
Belastungen geeignet, können sowohl Zusatz dämmungen als auch Lastverteilschicht entsprechend ausgewählt werden.
*4) Herstellerangaben beachten
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
41
4. Anwendungsbereiche
4.2 Lastverteilschichten/Nassestriche
Die Estrichnenndicke ist je nach Anforderung
Kermi verweist hinsichtlich Lastverteilschicht-
Es sind sowohl Zementestriche als auch Fließ-
an die Nutzlast entsprechend DIN 18560-2,
dicke, Reifezeit und Funktionsheizen bei
estriche geeignet. Zementestriche müssen nach
Tabellen 2 bis 4 zu erhöhen bzw. von einem
Fließestrich auf die jeweiligen Herstelleran-
DIN 18560-2 herge stellt werden, wo bei ein Teil
Statiker festzulegen.
gaben.
des Anmachwassers durch das Kermi-Estrich-
Dies deckt die Nutzungsfälle Wohnungsbau,
vergütungs mittel EV 21 oder ES 10 zu ersetzen
Büro- und Ver waltungsbau, Klassenzimmer
ist, was folgende Verbesserungen ergibt:
und Behandlungsräume bis hin zu Ausstellungs -
■ Keine Erhöhung des Luftporen-Gehalts im
hallen und Werkstätten ab. Treten höhere
Estrich – verbesserte Geschmeidigkeit und
Verarbeitungs fähigkeit
■ Steigerung der Druck- und Biegezugfestigkeit
■ Erhöhung der Rohdichte des Heizestrichs
Nutz lasten auf, sind sowohl Dämmung als auch
Estrich nach den statischen Erfordernissen
festzulegen, z. B. im Industrie bau (Autohäuser
etc.).
Zur Messung des Rest-Feuchtegehaltes bzw.
zur Überprüfung der Belegreife (mit dem
und somit Verbesserung der Wärmeleit-
CM-Gerät), sind je 200 m 2 oder je Wohnung in
fähigkeit
der Heizfläche mindestens 3 Messstellen anzu-
■ Verbessertes Trocknungsverhalten durch
Reduzierung des Wasseranteils
geben. Kermi empfiehlt als geeignete Stellen
jeweils den Bereich der Umkehrschleife mittig
im Heizfeld, weil hier auf Grund des größeren
Die Einbringung eines Zementestriches der
Klasse CT F4 gemäß DIN 18560-2 ermöglicht
je nach Estrichnenndicke eine Nutzlast bis
maximal 5,0 kN/m 2; unter Beachtung der maxi-
Freiraumes eine Rohrbeschädigung ausgeschlossen werden kann.
Die Temperaturbeständigkeit von max. 55 °C
im Heiz rohrbereich ist stets zu gewährleisten.
mal zulässigen Nutzlast der Dämmplatte.
So kann mit der Trockenbauplatte C13 NM 25
eine Nutzlast von 1,5 kN/m 2, mit den Noppenplatten C11 und Tacker flächen C12 bis zu
5,0 kN/m 2 (siehe Tabelle Einsatzsprektrum)
Auch Fließestriche wie Anhydrit- bzw.
Calciumsulfat-Estriche sind nach DIN 18560-2
herzustellen und nach Herstellerangaben einzubringen.
erzielt werden.
Zementestrich ohne Kermi
Estrichver gütungsmittel EV
21 bzw. ES 10.
42
Zementestrich mit Kermi
Estrichver gütungsmittel
EV 21 bzw. ES 10.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
xnet Estrichzusatzmittel spezial
Ohne Estrichvergütungsmittel
xnet Schnellbinder ES 10
Das Kermi-Estrichvergütungsmittel ist allen
beschleunigt die Feuchtig keitsabgabe und ver-
Zementestrichen nach DIN 18560 der ent-
kürzt den Abbindeprozess, sodass früher, be-
sprechenden Menge Anmachwasser beizu-
reits nach 10 Tagen, auf geheizt werden kann.
mischen, um folgende Vergütungs merkmale
zu erzielen:
ES 10 ist sowohl Heizestrichen als auch Aus-
■ Sorgt für eine höhere Plastizität des
gleichs estrichen zumischbar, jedoch nicht
geeignet für Ver legemörtel oder Vollmörtel-
Heizestrichs
bett. Insbesondere bei warmer Witterung führt
■ Steigerung der Druck- und Biege zug -
der Zusatz von ES 10 zur Schnell ab bindung
festig keit
bereits nach einer Stunde.
■ Verbessertes Wasserrückhaltevermögen
Mit EV 21 und
Spezial, bzw. ES 10
Fließestriche
■ Es entsteht ein homogener, gut
verarbeitbarer Estrichmörtel
Anhydrit- oder Calciumsulfat-Fließ estriche sind
■ Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit und
nach DIN 18560-2 herzustellen und nur für
damit gleichmäßigere Wärmeverteilung
Das bedeutet, dass bei Nutzlasten bis 1,5 kN/m
(2,0 kN/m 2) die Estrichüberdeckung auf
ge schlossene Räume geeignet. Der Hauptvorteil
2
ist die gute Rohrummantelung und Verdichtung.
min destens 30 mm reduziert werden kann
(Voraus setzung CT F5), was nach DIN 18560-2,
Zu beachten! Kermi-Zementestrich-
Ab schnitt 3.2.2 zulässig ist.
Vergütungs mittel dürfen Fließestrichen
Vorausset zung ist die ausschließliche Ver wen-
nicht beigemischt werden.
dung von Original-Kermi-Komponenten sowie
eine entsprechen de Zementqualität (z. B. Port-
Bei den Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen
land CEM/32.5 oder gleich wertig).
Herstellers ist insbesondere zu beachten:
■ Bewegungsfugen, diese werden teilweise
auch von Fließestrichherstellern verlangt
Fußbodenaufbauten
entsprechend der
Bauart A nach
DIN 18560-2.
■ Funktionsheizen, in der Regel frühestens
nach 7 Tagen, manche Hersteller verlangen
jedoch die sofortige Aufheizung
■ Festlegung der Feldgrößen, Sonder-Maßnahmen bei Nassräumen sollten in jedem
Fall erfragt werden
■ Estrichdicke über Rohr, nach DIN 18560
bei 1,5 kN/m 2 mindestens 35 mm
Wichtig bei Fließestrichen!
Maximale Nutzlast und Estrichdicke, Fugenxnet C11 Noppensystem
xnet C12 Tackersystem
anordnung, Abbinde- und Aufheizzeiten
beim Hersteller erfragen.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
43
4. Anwendungsbereiche
4.3 Lastverteilschichten/Trockenestriche
Trocken-
Die Trockenbauplatte C13 NM 25 ist neben
estrichplatten
ihrer Eignung für Nassestriche insbesondere für
z. B. 2 x 12,5 mm
die Verarbeitung mit Trockenestrich geeignet.
xnet Polyethylenfolie T 200
Dieser Aufbau bringt entsprechende Vorteile
mit sich:
xnet Wärmeleitblech C13
■ niedriger Systemaufbau
■ geringes Gewicht
■ verkürzte Bauzeit (Trocknungszeit für
Estrich entfällt)
xnet Trockenbauplatte C13
Wird das System auf Altböden (Dielen, Holzbalkendecken) verlegt ist auf einen planebenen
Untergrund zu achten. Ist dies nicht gegeben,
sind Vorarbeiten wie z. B. Verspachtelung oder
Ebener Dielenboden
Ausgleichsschichten er forderlich.
Bei Zweifelsfällen ist eine Abklärung mit
dem Her steller der Trockenestrich platten
vorzunehmen. Die Wärme- und Trittschall an forderungen sind, dem jeweiligen
Trockenestrichplatten für den trockenen
Innenausbau müssen:
■ Für Flächenheizungen geeignet sein,
Wärmeleitfähigkeit λ ≥ 0,21 W/mK
Ob jekt entsprechend, beim Fuß boden-
■ Eine Dicke von mind. 25 mm aufweisen
heizungs aufbau zu berücksichtigen.
■ Eine Stufenfalzverbindung bzw. eine zweilagige (2 x 12,5 mm), versetzte Ver legung
ermöglichen
Werden zusätzlich zur Verklebung Stahlklammern oder Schrauben eingesetzt, ist die
Länge der Befestigungs hilfen zu überprüfen,
um die Gefahr einer Rohrbe schä digung auszuschließen.
Bei der Planung sind die max. Temperaturbelastungen der Platten und die weiteren Herstellerangaben hin sichtlich Verarbeitung zu
beachten.
44
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Fußbodenaufbau xnet C13 Trockensystem
entspricht der Bauart B nach DIN 18560-2.
X N E T WA N D H E I Z U N G
4.4 xnet Wandheizung
xnet Wandheizung Trockensystem
Die Kermi xnet Wandheizung sorgt für wohltemperierte Umgebungsflächen in Wohn- und
Arbeitsräumen. Ob im Neu- oder Altbau – das
System kann jederzeit rationell und wirtschaftlich in Trocken- oder Nassputzbauweise eingesetzt werden. Beim Nass putzsystem liegt die
Das xnet Wandheizung Trockensystem beinhaltet nahezu die gleichen Komponenten wie
das xnet C13 Trocken system für die Fußbodenheizung. Es kann separat oder in Kombination
mit einer Fußbodenheizung betrieben werden.
Heizmitteltemperatur nur gering fügig über der
xnet Wandheizung
Trockensystem
Raumlufttemperatur, wobei der größte Anteil
der Wärme über Strahlung abgegeben wird.
xnet Wandheizungen sind somit Niedrigtemperaturheizungen. Dies ermöglicht eine besonders
wirtschaftliche und energie effiziente Betriebsweise von Wär meerzeugern, wie Wärme pumpen, Brennwert, Solar usw.
Der hohe Strahlungsanteil der Wandheiz flächen
sorgt für eine schnell ein setzende Behaglichkeit
schon bei einer um 1 - 2 °C niedrigeren Raumluft tem peratur (1 °C niedrigere Raumtemperatur = 6 % Energieersparnis).
Die langwellige Wärmestrahlung der xnet Wandheizung führt zu einer maximalen thermischen
Behaglichkeit.
xnet Wandheizung Nassputzsystem
Beim xnet Nassputzsystem können die xnet
Klemmschienen und das MKV-Verbundrohr
xnet Wandheizung
Nassputzsystem
Praxis-Tipp
■ Die Putzarbeiten
direkt auf der Wand verlegt werden, wenn
sind entsprechend
diese der EnEV ent spricht und keine Wärme-
der Verarbeitungs-
dämmung erforderlich ist.
vorschriften des
Nach der Schienenmontage, der Rohrver le gung,
Systemherstellers
dem Anschluss an horizontaler Verteil leitung
und unter Beach-
bzw. Verteiler und der Druckprobe kann die
tung der DIN 18550,
Wand verputzt werden. Geeignet sind Putze
VOB/C, DIN 18350
mit den Bindemitteln Gips, Kalk, Zement, Lehm
oder Kombinationen gemäß DIN 18550 sowie
auszuführen.
■ Eine eventuell
herstellerspezifische Heizputze.
erforderliche Vor-
Gipshaltige Putze werden vorzugsweise ein-
behandlung des
lagig (frisch in frisch) verarbeitet. In die obere
Putzuntergrundes
Schicht ist eine Putz bewehrung einzu ar beiten.
(Haftgrund, Feuch-
Die resultierende Gesamtputzstärke bei Wand-
tigkeitssperre etc.)
hei zungen mit Nassputzsystemen ist höher als
ist zu prüfen.
bei Wandflächen ohne Wandheizung. Bei der
■ Wärmedämmputze
Auswahl von Tür zargen, der Tiefe von Fenster-
sind für Wandhei-
laibungen und bei nicht mit Wand heizungen
zungen ungeeignet.
belegten Anschlussflächen muss die höhere
erforderliche Putzstärke berücksichtigt wer den.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
45
4. Anwendungsbereiche
X N E T F L ÄC H E N K Ü H L U N G
4.5 xnet Flächenkühlung
xnet Flächenheizungen erwärmen den Raum
Die Wärmeabgabe des Menschen erfolgt über:
Die Anforderungen an moderne öffentliche
über die gesamte Bodenfläche. Nur wenige
■ Strahlung (50 %)
Gebäude sind in den letzten Jahrzehnten stän-
Grad Celsius wärmer als die gewünschte Raumtempe ratur schafft xnet be haglich milde Strah-
■ Verdunstung (ca. 30 %)
dig gestiegen. Hierzu zählt ein komfortables
Raumklima, in dem sich die Menschen wohl
lungswärme. Ist der Boden im Sommer nur
■ Konvektion (ca. 10 %)
fühlen und gerne aufhalten.
wenige Grad Celsius kühler als die Raumtem -
■ Ableitung (ca. 2 – 5 %)
Kermi bietet mit den zukunftsweisenden xnet
pe ratur, nimmt er Wärme auf, die von dem
Systemen ein Netzwerk intelligenter Lösungen
durch strömenden Wasserkreislauf ständig ab-
Wenn der Wärmehaushalt zu circa 50 % durch
an, um in Ge bäu den für ein optimales Raum-
geführt wird. Alle Gegenstände im Raum und
Ab strahlung reguliert wird, stellt sich das größ-
klima zu sorgen. Im Sommer mit angenehmer
auch Personen können besser abstrahlen, die
te thermische Wohlbefinden ein.
Kühle, im Winter mit milder Strah lungs wärme.
sanfte Ab kühlung des Raumes führt zu thermischem Wohlbe finden.
Kermi bietet nicht nur punktuelle Lösungen,
sondern hat als System-Anbieter für jede
Die Flächenheizung bzw. -kühlung ist nicht nur
eine moderne, sondern auch eine sparsame
Die Kriterien der thermischen Behaglichkeit
Anwendungssituation die passende Gesamt-
und äußerst effiziente Methode, um vor allem
werden in der DIN EN ISO 7730 beschrieben.
lösung.
gewerbliche oder öffentliche Gebäude zu
Ausschlaggebend für Behaglichkeit sind:
Das xnet C11 Noppensystem, xnet C12 Tacker-
temperieren. Denn Gebäude mit großflächigen
■ Tätigkeit der Personen
system, die xnet Wandheizung und die xnet
Glas fassaden, erhöhtem Menschenaufkommen
■ Bekleidung der Personen
C14 Industrie flächenheizung sind ideal zur
oder Objekte mit starker Beleuchtung sind
■ die Lufttemperatur
besonders großen thermischen Belastungen
Gebäudetempe rierung.
Sie bieten innovativen Doppelnutzen als
ausgesetzt. Um dem entgegen zu wirken, ist
■ die mittlere Luftgeschwindigkeit
Temperierflächen: Heizen im Winter, Kühlen im
die Flächenkühlung geradezu ideal. An ge neh-
■ die Luftfeuchte
Sommer. Ein breiteres Behaglichkeits spektrum
mes und gesundes Raumklima ist nicht länger
■ und die Oberflächentemperaturen
– egal ob für den Neubau oder für die
Modernisierung.
dem Zufall überlassen, mit den System lösungen
von Kermi kann man systematisch dauer hafte
Behaglichkeit schaffen.
46
Heizung im Winter
Kühlung im Sommer
■ Der warme Fußboden
strahlt Wärme an Wände,
Gegenstände, Fenster
usw. ab und erwärmt
diese. Der Raum wird
warm.
■ Die Wärme von Wand/
Decke, Einrichtungsgegenständen usw. strahlt an
den kühleren Fußboden
ab. Diese Wärme wird
kontinuierlich über das
Medium Wasser abgeführt.
Der Raum kühlt ab.
Das Prinzip
Flächenheizung/
-kühlung
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Die xnet Flächenkühlung kommt in Ge bäuden
mit niedriger Kühllast oder zur Deckung einer
Grundlast zum Einsatz. Sie dient zur Aufrechterhaltung der ther mischen Behaglichkeit auch
im Sommer.
Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass
Oberflächentemperaturen von 19 °C bei gekühltem Fußboden als optimal an zu sehen sind.
5. Planungsgrundlagen
F O R D E R U N G E N V I E L FAC H
ÜBERTROFFEN
5.1 Gesetze, Verordnungen
Für die Projektierung und Ausführung von
Heizungsanlage
DIN 4726
Heizungsanlagen sind folgende Gesetze und
Rohrleitungen aus Kunststoffen
für Warmwasser-Fußboden-
Verordnungen zu beachten:
heizungen
■ Energieeinsparungsgesetz (EnEG)
DIN EN 12828
Wasser heizungsanlagen
■ Energieeinsparverordnung (EnEV 12/2004)
DIN 18380
VOB Teil C - Heizungs- und
■ Heizkostenverordnung (HeizkostenV)
Brauchwasserer wärmungs an lagen
■ Bauproduktengesetz
DIN 4807
Ausdehnungsgefäße
■ Die Verwaltungsanweisungen der Länder
VDI 2035
Blatt 2 – Vermeidung von Schäden
in Warm wasser heizungs anlagen,
5.2 DIN-Normen, Richtinien, VOB
wasser seitige Korrosion
xnet Flächenheizungen/-kühlungen entsprechen
DIN EN 1264 T 1-4 Fußbodenheizung, Systeme und
den folgenden Normen und Richtlinien. Soweit
Komponenten
diese systembedingte Voraus setzungen sind,
DIN EN ISO 15875 Kunststoff-Rohrleitungssysteme
werden sie nicht nur einge halten, sondern
für die Kalt- und Warmwasser-
vielfach übertroffen.
installation – vernetztes
Polyethylen (PE-X)
Gebäude
Techn. Merkblatt SchnittDIN 18202
Toleranzen im Hochbau
stellenkoor di na tion bei beheizten
DIN 18336
VOB Teil C – Abdichtungs-
Fußbodenkon struk tionen
arbeiten
DIN 18195
Bauwerksabdichtungen
DIN 4102
Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen
DIN 1055-Teil 3 Einwirkungen auf Tragwerke
DIN EN 1991-1-1 Einwirkungen auf Tragwerke
DIN EN 12831
Estrich
DIN 18353
VOB Teil C – Estricharbeiten
DIN 18560
Estriche im Bauwesen
DIN EN 13813
Estrichmörtel und Estrichmassen
Heizungsanlagen in Gebäuden
– Verfahren zur Berechnung der
Belagsarbeiten
Norm-Heizlast
DIN EN 12828
Heizungssysteme in Gebäuden
DIN 1053
Mauerwerk
DIN 18550
Putz- und Putzsysteme
Dämmung Wärme/Schall
DIN 4108
Gebäuden
Schallschutz im Hochbau
DIN EN 13162
bis DIN EN 13171
VOB Teil C – Fliesen- und
DIN 18356
VOB Teil C – Parkett arbeiten
DIN 18365
VOB Teil C – Bodenbelags arbeiten
DIN 1961
VOB Teil B
DIN 18299
VOB Teil C
Platten arbeiten
Wärmeschutz und
Energieeinsparung in
DIN 4109
DIN 18352
Thermische Behaglichkeit
DIN EN ISO 7730 Ergonomie der thermischen
Umgebung
Werkmäßig hergestellte
Wärmedämmstoffe für
Gebäude
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
47
5. Planungsgrundlagen
Geschosshöhenkontrolle
5.3 Grundsätzliche Hinweise
Anhand der Höhenbezugspunkte (1 m über
höhe muss ein geplant sein.
Oberkante Fertigfußboden; „Meter riss“) je
Ausgleichsschüttungen müssen im eingebau-
Geschoss ist zu überprüfen, ob die ge plante
ten Zustand eine gebundene Form aufweisen.
Konstruktionshöhe durchgehend möglich ist.
Druckbelastbare Dämmstoffe dürfen als Aus-
Für die Koordination der Gewerke ist das tech-
gleichsschicht verwendet werden.
nische Merk blatt „Schnittstellenkoordination
Die Planung des Aufbaus einer Flächenhei-
bei beheizten Fußbodenkonstruktionen“ hilf-
zung/-kühlung ist nach den gültigen Richt-
reich. Es bietet sehr gute Protokollvorlagen.
linien, Verordnungen, der VOB, Normen und
Gesetzen vorzunehmen.
Regulierung Allgemein
§ 12 Absatz 2 jede Zentral heizung mit Ein rich-
Bauzustand
Sämtliche am Fußboden angrenzende Bau teile
tungen zur selbsttätig wirkenden Ver ringerung müssen vorhanden und bis zum Rohbeton bound Abschal tung der Wärmezufuhr ausgeden hin verputzt sein. Haustechnische Installa-
Entspricht der tragende Untergrund nicht den
ein Niveauausgleich geschaffen werden. Dies
gilt sowohl für Holz- als auch Betondecken in
Neu- und Altbauten. Schadhafte Dielenböden
in Altbauten sind z. B. keine Seltenheit. Voraussetzung für eine Sanierung ist, dass Balken
(Kopfhölzer) und Dielen „gesund“ sind und
festliegen. Oft helfen nachträgliche Verschrau-
stattet sein.
tionen sind bereits ausgeführt, Schlitze ver-
Eine automatische Regelung, die entsprechend
bungen die Ebenheit erheblich zu verbessern.
putzt, Fenster und Tür zargen einge setzt, die
der Außentemperatur und der Zeit nur soviel
Astlöcher und Ritzen sind zu schließen. Ein
Außen türen bereits eingebaut.
Wärme zu lässt, wie es dem momentanen Wär-
vorliegendes Durchschwingen des Bodens lässt
Entsprechend der DIN 18560-2, Abschnitt 4
sich weder durch diese Arbeiten noch durch
mebedarf des Ge bäudes entspricht, findet man sind alle aufstrebenden Bauteile, für die Putz
deshalb meist im Wärme erzeuger eingebaut.
vorgesehen ist, bereits verputzt. Estrichfelder
Ausgleichsschichten beheben. Im Zweifelsfalle
ist der Hersteller der Trockenestrichplatten zu
Gleitend betriebene Niedrigtemperatur-Heiz-
und Heizkreise sind so aufeinander ab zu-
kessel, Brennwertkessel oder Wärmepumpen
befragen.
stimmen, dass Bauwerks- bzw. Bewegungs-
lassen sich direkt im erforderlichen Tempe -
Geeignete Ausgleichsschichten sind z. B. spe-
fugen im tragenden Untergrund nicht von
ratur bereich von 35 - 45 °C regeln.
zielle Ausgleichsmassen oder Schnellestriche,
Heiz registern gekreuzt werden.
Ist jedoch eine zentrale Brauchwasserberei-
die entsprechend den Herstellerangaben zu
Dient als Lastverteilschicht Trockenestrich, sind
tung ge koppelt, fallen weit höhere Tempera-
verarbeiten sind. Die zusätzliche Gewichts -
die Herstellerangaben zu beachten.
be lastung der Deckenkonstruktion ist zu be-
turen an. In diesem Fall ist ein Mischventil
er forderlich, das die jeweilige Vorlauftemperatur für die Flächenheizung bereitstellt.
48
Ausgleichsschichten
geforderten Ebenheitstoleranzen, so muss
5.4 Einbauvoraussetzungen
Flächenheizung und -kühlung
Grundsätzlich muss entsprechend der EnEV
schaffen. Die dazu erforder liche Konstruk tions -
rücksichtigen.
Tragender Untergrund
Bauwerksabdichtungen
Um sich den technischen Aufwand einer zwei-
Dieser muss für die Aufnahme der Lastverteil-
ten Regelung zu ersparen, ist es ratsam den
schicht ausreichend trocken sein und eine
Gegen Bodenfeuchte des Erdreiches
3-Punkt-Aus gang des Kesselreglers zu nutzen.
ebene Oberfläche aufweisen. Er darf keine
Bei Erd ge schossböden ohne Unter kellerung
Unabhängig von der 2-Punkt-Regelung kann
punktförmigen Erhebungen, Rohrleitungen
oder Keller geschossböden, die an das Erdreich
so der Mischer gesteuert werden.
oder ähnliches aufweisen, die zu Schallbrücken
grenzen, ist je nach Belastung, eine Abdich-
Über den, im Vorlauf befindlichen, Maximal be-
und/oder Schwankungen in der Estrichdicke
tung nach DIN 18195 erforderlich.
grenzer wird die max. Fußboden vorlauf tempe-
führen können.
ratur (≤ 55 °C) begrenzt.
Der tragende Untergrund muss der DIN 18202
Die Entscheidung hierüber liegt beim Hoch-
Wie bei jeder Heizungsanlage ist, auch für die
„Maß toleranzen im Hochbau" entsprechend
bauplaner, der auch die Art und Ausführung
Flächenheizung, der hydraulische Abgleich
ausgeführt sein. Falls Installationsleitungen
be stimmt. Da hierzu meist Werkstoffe auf
nach DIN 18380 erforderlich.
auf dem tragenden Unter grund verlegt sind,
Bitumenbasis eingesetzt werden, sind aus-
müssen sie ausreichend be festigt sein.
gasende Weichmacher zu erwarten, die die
Durch einen Ausgleich ist wieder eine ebene
Polystyrol-Dämmung angreifen können. Vor
Ober fläche zur Aufnahme der Dämmschicht zu
Auslegung der Polystyrol-Dämmung em pfiehlt
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
xnet Funk-Raumtem peratur-Regler sind ideal
sich deshalb, generell eine Zwischenlage xnet
xnet Systemflächen auf dem tragenden Unter-
Poly ethylenfolie T 200, mindestens 8 cm über-
grund mit Ver satz zur folgenden Schicht auszu- für Reno vierungen. Die kabellose Signal-
lappt, aus zulegen. Sind bei an Erd reich gren-
legen. Werden Rohre oder sonstige Leitungen
übertragung benötigt keine weitere Verlegung
zendem Boden nur die aufgehenden Mauern
auf dem tragenden Untergrund angetroffen,
von Kabeln unter Putz.
gegen aufsteigende Feuchtigkeit isoliert, so
ist gemäß DIN 18560-2, die Trittschalldämmung
empfiehlt es sich die Böden ganzflächig mit
vollflächig und plan eben oberhalb der
xnet Polyethylen folie T 200 auszulegen. Alle
Ausgleichsschicht anzuordnen.
Bei der Vorplanung ist die Aufstellung von
Möbelstücken zu berücksichtigen.
Zum sicheren Austreiben von Luftblasen
Nahtstellen müssen mind. 8 cm überlappen
und sind an den Wand flächen bis Ober kante
Zusammendrückbarkeit
müssen xnet Wandheizregister mit einem
Rand dämmstreifen hochzuziehen. Der Rand-
aller Dämmschichten
Mindest massenstrom von 1,5 l/min (= 0,3 m/s
dämm streifen soll in diesem Fall auf der
Nach DIN 18560-2 darf die Zusammendrück-
je weiligen Zusatzdämmung auf stehen.
barkeit aller Dämmschichten in Abhängigkeit
Raumthermostate dürfen nicht auf beheizte
von der Nutzlast nicht mehr als 5 mm (max.
Wandflächen montiert werden. Ein Mindest-
4,0 kN/m 2) bzw. 3 mm (5,0 kN/m 2) betragen.
abstand von 20 cm ist einzuhalten.
Zu beachten!
Bauwerksabdichtungen gemäß DIN 18195
Abdichtungsarbeiten gemäß DIN 18336
Die Werte für die Zusammendrückbarkeit der
einzelnen Lagen sind zu addieren.
Fließ geschwindigkeit) betrieben werden.
Bei Innenwänden, ausgestattet mit einer
Wandheizung, ist planerisch zu berücksich tigen,
Gegen Oberflächenwasser in Nassräumen
dass sich auch die Rückseite der Wand zum
Wird ein Feuchteschutz in Bädern oder Dusch-
benachbarten Raum hin geringfügig erwärmt.
räumen vorgesehen, ist die Abdichtung
oberhalb der Last ver teilschicht anzubringen.
Somit ist der Estrich und das Heizsystem eindeutig vom Nässeanfall des Oberboden belages
ge trennt.
In der Praxis werden hierfür spezielle Dichtungs anstriche oder geeignete Selbstklebefolien eingesetzt.
xnet Wandheizungen an Wänden gleichartig
Praxis-Tipps
beheizter Räume, z. B. Nachbarwohnungen,
Checkliste
sind so auszuführen, dass der Wärmeleitwider-
■ Geschosshöhen kontrolle durchgeführt?
stand der Wandkonstruktion 0,75 (m 2K/W)
■ Eventuelle Aus gleichs schichten not-
nicht unterschreitet.
wendig?
■ Maßtoleranzen „Tragender Untergrund“ i. O.?
Wärme- und Trittschalldämmung
Dämmanforderungen und Dämm dicken sind
■ Verlegeplan/Fugenplan, ent sprechend
Estrich art, vor handen?
Bei xnet Wandheizungen auf Außenwänden
oder Wänden, die an Räume mit wesentlich
niedrigeren Innentemperaturen grenzen, ist
der Wärmedurchgangskoeffizient nach EnEV
einzuhalten. Bei Renovierungen gilt der
U-Wert < 0,45 W/(m 2K) bzw. 0,35 W/(m 2K) für
nach DIN EN 1264 Warmwasser-Fußbodenheizungen, DIN 4108 Wärmeschutz im Hoch-
5.5 Grundsätzliche Hinweise Wandheizung
Außenwände entsprechend EnEV, Anhang 3.
bau, DIN 4109 Schallschutz im Hochbau und
Vor der Montage sind die bauphysikalischen
Ist eine Zusatzdämmung erforderlich, sollte
der jeweils gültigen Energieeinsparverordnung
Auswirkungen durch genaue Berechnungen
diese möglichst außenseitig vorgenom-
festzulegen. Die Dämmungswerkstoffe müssen
des Taupunktes, der Wärmeverluste, der
men werden. Ist dies nicht möglich und die
DIN EN 13162 – DIN EN 13171 Wärmedämm-
Speichermasse, der Wärmeleitfähigkeit des
Dämmung wird innenseitig vorgenommen,
stoffe für Gebäude ent sprechen und geprüft
Putzes, der sich ergebenden U-Werte und
wandert der Taupunkt bauphysikalisch be-
sein.
eventuell notwendiger Zusatzwärme -
dingt nach innen, was bei den Isolierarbeiten
Die xnet Systemplatten und Wärmedämm-
dämmun gen zu berücksichtigen.
zu berücksichtigen ist. Eine ausreichende
Bei der Planung sind Verordnungen, Normen
Dampf sperre zwischen Dämmung und
und Richtlinien der Gewerke zu beachten, z. B.
Mauerwerk ist in jedem Fall vorzusehen.
Dehnungsfugen, die Gebäudeteile trennen.
Wärmedämmputze sind für Wandheizungen
jeweilige Objekt zu berücksichtigen.
Räume mit Wandheizungen sind pro Raum mit
ungeeignet.
Sind zusätzliche Wärme- bzw. Trittschall schich-
einer selbsttätig wirkenden Raumtem peratur-
ten vorgesehen, sind diese stets unterhalb der
regelung auszustatten.
platten PUR entsprechen den Normen und
erlauben Planungen nach DIN EN 1264. Wegen
der unterschied lichen Deckenkonstruktionen
sind die Schallschutzanforde rungen für das
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
49
5. Planungsgrundlagen
5.6 Grundsätzliche Hinweise Flächenkühlung
5.7 Fugen: Anordnung und Ausbildung
Für die Flächenkühlung können alle bewährten
Fugenarten nach DIN 18560 „Estriche im Bau-
xnet Systeme eingesetzt werden. Am besten
wesen“: Die Bewegungsfugen trennen den
geeignet sind die Systeme, die im Nassestrich
Nassestrich vollständig bis hin zur Wärme- und
oder -putz verlegt werden, da hier der Wärme- Trittschalldämmung. Kreuzen Anschlussleitunübergang sehr gut und somit die Kühlleistung gen eine Bewegungsfuge, so sind diese mit
Nach DIN 18560-2, sind Fugenplan und
Fugenbreite vom Bauwerksplaner festzulegen und als Bestandteil der Leistungs beschreibung dem Ausführenden vorzu legen.
Randfugen trennen den Estrich von allen
am größten ist. Als Ober belag sind minerali-
dem elastischen xnet Rohrschutzklebestreifen
Raumum schließungsflächen, aber auch von
sche Werkstoffe (z. B. Fliesen) zu em pfehlen,
an der Kreuzungsstelle zu ummanteln.
im Raum befind lichen Bauteilen wie Säulen,
Treppen und Raumteilern. Der xnet Rand-
da sie die beste Wärme leit fähigkeit besitzen.
Faktoren für eine gute Kühlleistung
Bei dem xnet C13 Trockensystem trennt die
dämm streifen sichert den DIN-gerechten
Bewegungs fuge den Estrich bis zur xnet Poly-
Bewegungsspielraum von min. 5 mm.
■ Verlegeabstand des Rohres
ethylenfolie T 200. Die xnet Heizrohre laufen
■ Rohrdimension
hier unterhalb des Estrichs, daher sind keinerlei
■ Fußbodenbelag
Schutzmaßnahmen für diese im Fugen bereich
erforderlich.
Umweltfreundlich und sparsam
Auch in Türdurchgängen sollen Schein- oder
Bewegungs- und Randfugen-Dämmstreifen
dürfen erst nach Beendigung der Belags arbei ten, bei Hartböden nach dem Verfugen, abgeschnitten werden. Sie sind
anschließend dauerelastisch zu versiegeln
Die xnet Systeme eignen sich dazu, nutzbare
Bewegungsfugen angeordnet werden. Bei
Umwelt energien für die Kühlung heranzu-
Hartbodenbelägen (Fliesen, Naturstein) sind
ziehen, wie z. B. Solaranlagen, Erdkollektoren,
Fugen durchgehend deckungsgleich anzu-
Notwendige Fugen sind so anzuordnen, dass
Erdsonden und reversible Wärmepumpen.
ordnen. Bei Fließ estrichen ist die Be wegungs-
möglichst gedrungene Estrich felder entstehen.
fugenanordnung mit dem Hersteller abzu-
Schwimmender Heizestrich unterliegt einer
stimmen. Über Bauwerksfugen sind auch im
Längenaus dehnung. Bei Zementestrich be-
Estrich Fugen anzuordnen.
trägt der Wärmeaus dehnungskoeffizient
Das xnet Bewegungsfugen-Set sichert die
0,012 mm/mK. Bei Fließestrichen sind sowohl
Aus bildung einwandfreier Bewegungsfugen.
Feld größen als auch Bewegungsfugen mit
(siehe auch Kapitel 5.8).
dem Hersteller abzuklären.
Praxis-Tipp Wandheizung
Anordnungen von Heiz kreisen und Bewegungs fugen
mit Bauleitung und Putz unternehmer abstimmen.
Keine Risse bei deckungs gleichen Fugen.
50
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Kreuzen Anschluss leitungen eine Bewegungsfuge
(C11, C12), sind diese
mit dem elastischen xnet
Rohrschutzklebestreifen
(300 mm lang) an der
Kreuzungsstelle zu
um manteln.
Scheinfugen, auch Kellenschnitte genannt,
Voraussetzung ist eine hohe Oberboden quali-
können zusätzlich der Entspannung von be-
tät, eine festhaftende Oberfläche und die
reits mit Bewegungs fugen aufgeteilten Estrich-
Beachtung der speziellen Verlege- bzw. Ver-
feldern dienen. So zum Bei spiel in Türdurch-
arbeitungshinweise.
gängen, wo keine echten Bewegungs fugen
Bei Trockenestrichplatten kann für bestimmte
zwingend vorgeschrieben sind. Ein Kellen-
Bodenbeläge eine Haftgrundierung oder Ver-
schnitt darf maximal das obere Drittel der
spachtelung er forderlich sein. Die Hersteller-
Estrichplatte trennen, wobei Rohrverletzungen
unterlagen sind deshalb zu beachten.
Praxis-Tipps
zu vermeiden sind. Nach Aushärtung wird
Bei schwimmend verlegtem Laminat oder
■ Betrachten Sie alle
der Schnitt z. B. mit Kunstharz geschlossen
Parkett sind zum max. Wärmeleitwiderstand
und muss z. B. bei Fliesenbelag auch nicht
die eventuelle Luftschicht sowie später auf-
deckungsgleich als Fuge übernommen werden.
gelegte Teppiche rechnerisch einzubeziehen.
Punkte als Checkliste zur Anpassung
der Heizkreise an
Textile und elastische
Beläge (Teppichboden,
PVC, Linoleum)
die jeweiligen
Estrich felder.
Checkliste:
■ 1) gedrungende
Estrichfelder
■ 2) über Gebäudetrennfugen
Laminat und
Parkett
Bewegungsfuge
Bewegungsfuge
oder Scheinfuge
= Kellenschnitt
■ 3) bei stark
Keramische Fliesen und
Platten, Betonsteine
vorspringenden
Flächen
Bewegungsfugen trennen den Estrich vollständig bis hin
zur Wärme- und Tritt schall dämmung. Schein fugen entspannen zusätzlich die Estrichfelder.
Naturstein und
Marmor
5.8 Bodenbeläge
Bewegungs- und Randfugen müssen bei Hartböden nach dem Verfugen dauer elastisch
versiegelt werden.
Grundsätzlich müssen alle Oberbodenbeläge,
aber auch alle für die Vorbehandlung und
Verarbeitung eingesetzten Werkstoffe, „für
Fußbodenheizung geeignet“ und vom Her steller
dafür ausgewiesen sein.
Wird der maximale Wärmeleitwiderstand von
2
5.9 Wandfugen: Anordnung und Ausbildung
R λB ≤ 0,15 m K/W eingehalten und liegt die
Bei Wandheizflächen ist die Anordnung von
Eignungs kennzeichnung des jeweiligen Her-
Heizkreisen und Bewegungsfugen mit Bau-
stellers vor, so können für xnet Systeme fol-
leitung und Putzunternehmer abzustimmen.
gende Oberboden beläge eingesetzt werden
(Richtwerte R λB) :
■ Textile Beläge wie Teppichboden (0,07-0,15)
■ Elastische Beläge wie PVC,
Linoleum (0,01-0,025)
■ Laminat und Parkett (0,04-0,11)
■ Keramische Fliesen und Platten (0,01-0,02)
■ Naturstein und Marmor (0,01)
■ Betonsteine (0,01)
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
51
5. Planungsgrundlagen
5.10 Wartezeiten/
Zeitbedarf Zement estrich mit EV 21 und Spezial
Funktionsheizen
Schnell-Info
Estrichüberdeckung
Nutzlast
30 mm*
1,5 kN/m
65 mm**
2
5,0 kN/m 2
2
(2,0 kN/m )
Zusatzmenge/
Verbrauch
Zusatzmittel
Gerechnet
vom Tag
der Estricheinbringung
mit
und
0,9 - 1,0 kg/m 2
0,2 kg/m 2
Spezial
EV 21
Begehbar nach
4 - 5 Tagen
4 - 5 Tagen
Abbindephase
21 Tage
21 Tage
3 Tage
3 Tage
4 Tage
4 Tage
Aufheizzeit gesamt
28 Tage
28 Tage
Estrichüberdeckung
60 mm
Funktionsheizen
ϑV
= 25 °C
ϑ VAL = 45 °C - 55 °C
Abbinde- und
Zeitbedarf Zement estrich mit ES 10
Nutzlast
5,0 kN/m 2
Zusatzmenge/
Verbrauch
0,38 kg/m 2
ES 10
Gerechnet
vom Tag
der Estricheinbringung
mit
Begehbar nach
Abbindephase
3 Tagen
10 Tage
Funktionsheizen
ϑV
= 25 °C
ϑ VAL = 45 °C - 55 °C
* Voraussetzung CT F5
Zeitbedarf Trockenestrich** Voraussetzung CT F4
*
Voraussetzung CT F5
**
Voraussetzung CT F4
Gerechnet
vom Tag
der Trockenestrichauslegung
52
4 Tage
Abbinde- und
Aufheizzeit gesamt
Zeitbedarf Trockenestrich
3 Tage
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
17 Tage
5.11 Fußbodenheizung: Auf- und Abheizen
5.12 Wandheizung: Auf- und Abheizen
Sowohl Zement- als auch Fließestriche sind
Das Funktionsheizen der xnet Wandheizung
vor der Verlegung von Bodenbelägen aufzu-
Nassputzsystem ist nach den Richtlinien des
heizen, siehe DIN EN 1264-4.
jeweiligen Putzherstellers durchzuführen.
Nähere Auskünfte über Dauer und frühest-
Bei Trockenestrichplatten ist selbstver-
möglichen Beginn der Aufheizphase geben
ständlich ebenfalls diese Funktionsprüfung
auch die technischen Unterlagen des Putz-
er forderlich. Stets handelt es sich dabei
herstellers.
um Funktionsheizen und keinesfalls um
das sogenannte „Trocken- oder Belegreifheizen".
Die Belegreife, gemessen am Feuchtegehalt
des Estrichs, muss vom Bodenleger, genau
wie bei un beheizten Estrichen, geprüft und
vor Arbeitsbeginn festgestellt werden. Es ist
in jedem Fall nach VOB, Teil C, DIN 18365
„Boden belags arbeiten" Ziffer 3.1.1 die Belegreife festzustellen.
Für Baustellenmessungen ist ein CM-Gerät
notwendig.
Zulässiger Feuchtegehalt für die Belegreife
Belagart
Maximaler Feuchtegehalt
bei Zement- bei Fließestrich
estrich
Stein- und kera mische Bodenbeläge im Dünnbett
im Mörtelbett
im Dickbett 1)
3,0 %
–
Textile Bodenbeläge dampfdurchlässig
3,0 %
1,0 %
dampfbremsend
1,8 %
0,3 %
Elastische Bodenbeläge, z. B. PVC,
Linoleum, Gummi
1,8 %
0,3 %
Parkett
1,8 %
0,3 %
1) nur in Verbindung mit feuchtigkeitssperrenden Haftbrücken (Epoxidharz)
Die Auf- und Abheizzeiten sowie der
Übergang zum normalen Heizbetrieb richten
sich nach Art und Material der eingesetzten
Lastverteilschicht, siehe hier zu Kapitel 4.2.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
53
FUSSBODENAUFBAUTEN/DÄMMUNG
IM NEUBAU
5. Planungsgrundlagen
Wohnraum
Wohnraum
Wohnraum
mit Trenndecke gegen unbeheizte oder in Abständen beheizte
Räume oder direkt auf dem Erdreich
liegend.
mit Trenndecke gegen
beheizte Räume.
RλD ≥ 0,75
mit Trenndecke an Außenluft
grenzend (-5 °C > Td ≥ -15 °C)
RλD ≥ 2,00
RλD ≥ 1,25
Büro, Wohnraum
Bad, Wohnraum
mit Trenndecke gegen unbeheizte oder in Abständen beheizte
Räume oder direkt auf dem Erdreich
liegend.
mit Trenndecke gegen unbeheizte oder in Abständen beheizte
Räume oder direkt auf dem Erdreich
liegend.
RλD ≥ 1,25
RλD ≥ 1,25
Aufbauhöhen in mm
1,5 kN/
m2
Decken-/Bodenart
nach EnEV 12/2004
A
B C D
E
Dämmschichten
mm
Wärmedurchlasswiderstand
m2 K/W
TSVM
DIN 4109
dB
kN/m2
1,5 kN/
5
kN/m2
m2
Zementestrich mit Fließestrich
Spezial 2) EV 21 3) Nutzlast
≥ 30 mm5) ≥ 45 mm5) ≥ 40 mm1)5) ≥ 60 mm1)5)
30
0,75
26
≥ 74
(76)
≥ 89
(91)
≥ 84
(86)
≥ 104
(106)4)
30 +
EPS 040 DEO 20
1,25
26
≥ 94
(96)
≥ 109
(111)
≥ 104
(106)
≥ 124
(126)
30 + PUR 32
2,00
26
≥ 106
(108)
≥ 121
(123)
≥ 116
(118)
≥ 136
(138)
1)
Genaue Estrichdicke bei Hersteller erfragen · 2) CT F5 · 3) CT F4
Werte in Klammern beziehen sich auf Verwendung von 16 x 2,0 mm Rohr
5)
Überdeckung Rohr
4)
54
2
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
5.13 Fußbodenaufbauten/Dämmung
Die hier gezeigten Fußbodenkonstruktionen
xnet C11 Noppensystem und
erfüllen die Mindest-Dämmanfor derungen
xnet C12 Tackersystem
gemäß DIN EN 1264-4 und EnEV 12/2004
xnet C13 Trockensystem
für Neubauten.
xnet C11 Noppensystem
A
xnet C12 Tackersystem
xnet C13 Trockensystem
Trenndecke gegen beheizte Räume
(Wegen diverser Deckenkonstruktionen sind die Schallschutzanforderungen nach DIN 4109 zu überprüfen.)
C11 plus 14/16 NM 30-2
B C D
C12 NM 30-2
C13 NM 25
Trenndecke gegen unbeheizte oder in Abständen beheizte Räume oder direkt auf dem Erdreich liegend
C11 plus 14/16 NM 30-2
C12 NM 30-2
C13 NM 25
C12 NM 30-2
C13 NM 25
**
E
Trenndecke an Außenluft grenzend
C11 plus 14/16 NM 30-2
Die Werte in Klammern gelten für Systemrohre 16 x 2,0 mm
** bei Verlegung gegen erdreichberührte Bauteile ist bauseits eine Bauwerksabdichtung nach DIN 18195 vorzusehen
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
55
FUSSBODENAUFBAUTEN/DÄMMUNG
I N D E R G E B Ä U D E R E N OV I E R U N G
5. Planungsgrundlagen
Wohnraum
Wohnraum
mit Trenndecke gegen unbeheizte oder in Abständen
beheizte Räume oder direkt
auf dem Erdreich liegend. U ≤ 0,50
mit Trenndecke gegen
beheizte Räume.
RλD ≥ 0,75
Wohnraum
mit Trenndecke an Außenluft
grenzend (-5 °C > Td ≥ -15 °C)
RλD ≥ 2,00
Büro, Wohnraum
Bad, Wohnraum
mit Trenndecke gegen unbeheizte oder in Abständen beheizte
Räume oder direkt auf dem
Erdreich liegend.
mit Trenndecke gegen unbeheizte oder in Abständen beheizte
Räume oder direkt auf dem
Erdreich
RλD ≥ 1,25
liegend.
U ≤ 0,50
U
= Wärmedurchgangskoeffizient für das gesamte
Bauteil [W/m 2K]
R λD = Wärmedurchlasswiderstand der Dämmung [m 2K/W]
Td = Auslegungsaußentemperatur
Decken-/Bodenart
nach EnEV 12/2004
2)
56
Dämmschichten
mm
Wärmedurchlasswiderstand
m2 K/W
1,5 kN/
1,5 kN/
m2
m2
Zementestrich mit
Spezial 2) EV 21 3)
≥ 30 mm ≥ 45 mm
Trockenbauplatten
≥ 25 mm
A
25 + DEO 20
1,13
B C
25 + PUR 32
Tabelle kommt am frühen Nachmittag
1,25 Fr. Koop
≥ 87
≥ 102
≥ 82
von
D
25 + PUR 46
1,25
≥ 101
≥ 116
≥ 96
E
25 + PUR 46
2,00
≥ 101
≥ 116
≥ 96
3)
CT F5 · CT F4
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
≥ 75
≥ 90
≥ 70
5.14 Fußbodenaufbauten/Dämmung
xnet C13 Trockensystem
Die hier gezeigten Fußbodenkonstruktionen
erfüllen die Mindest-Dämmanfor derungen
gemäß DIN EN 1264-4 und EnEV 12/2004
in der Gebäuderenovierung.
xnet C13 Trockensystem
A
Trenndecke gegen beheizte Räume
(Wegen diverser Deckenkonstruktionen sind die Schallschutzanforderungen nach DIN 4109 zu überprüfen.)
C13 NM 25
C13 NM 25
B C
Trenndecke gegen unbeheizte oder in Abständen
beheizte Räume ...
C13 NM 25
C13 NM 25
E
D
... oder direkt auf dem Erdreich liegend
C13 NM 25
Trenndecke an Außenluft grenzend
C13 NM 25
Bei Einsatz von Trockenestrich ist die Verwendung von Trittschalldämmung mit dem Trockenestrichhersteller abzustimmen.
** bei Verlegung gegen erdreichberührte Bauteile ist bauseits eine Bauwerksabdichtung nach DIN 18195 vorzusehen
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
57
5. Planungsgrundlagen
XNET FLÄCHENHEIZUNG/-KÜHLUNG
TRITTSCHALL – SYSTEMÜBERSICHT
5.15 TrittschallSystemübersicht
Element-/
Zusatzdämmung
Konstruktionshöhe [mm]
Baustoffklasse
nach DIN 4102
Wärmeleitwiderstand R λ
[m 2 K/W]
Dynamische
Steifigkeit
[MN/m 3]
Trittschallverbesserungsmaß
VM nach
DIN 4109, [dB]
Max. Nutzlast
[kN/m 2]
Technische Daten xnet Noppenplatten C11 plus 14/16
xnet Noppenplatte
C11 plus 14/16 NM 30-2
48
B2
0,750
20
28
5,0
xnet Noppenplatte
C11 plus 14/16 NM 11
29
B2
0,314
–
–
75,0
Technische Daten xnet Tackerflächen C12
xnet Tackerfläche
C12 NM 30-2
30
B2
0,750
20
28
5,0
xnet Tackerfläche
C12 NM 25-2
25
B2
0,560
20
28
4,0
xnet Tackerfläche
C12 NM 20-2
20
B2
0,440
20
28
4,0
xnet Tackerfläche
C12 NM 20
20
B2
0,500
–
–
20,0
xnet Tackerfläche
C12 NM 25
25
B2
0,710
–
–
35,0
25
B1
0,629
–
–
1,5
xnet Wärmedämmplatte PUR 32
32
B2
1,280
–
–
50,0
xnet Wärmedämmplatte PUR 46
46
B2
1,840
–
–
50,0
xnet Wärmedämmplatte PUR 52
52
B2
2,080
–
–
50,0
EPS 040 DEO 20*
20
B1
0,500
–
–
5,0
EPS 040 DES sg 20-2*
20
B1
0,500
30
26
5,0
EPS 040 DES sg 30-2*
20
B1
0,750
20
28
5,0
Technische Daten xnet Trockenbauplatte C13
xnet Trockenbauplatte
C13 NM 25
Technische Daten Zusatzdämmung
* bauseits
58
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
6. Auslegung
X N E T = B E H AG L I C H K E I T
6.1 Temperaturen
Auslegungs-Vorlauftemperatur
Oberflächentemperaturen
Fußbodenheizung
Diese sind gemäß DIN EN 1264-2 aus physiologischen und medizinischen Gründen begrenzt:
Der Raum mit der höchsten Auslegungs wär-
Die Auslegung der xnet Fußbodenheizung
mestrom dichte (ausgenommen Bäder) ist
erfolgt nach DIN EN 1264-3, auf der Grund -
ausschlaggebend für die Auslegungs-Vorlauf-
lage der Norm-Heizlastberechnung nach
temperatur, die dann für das gesamte Objekt
DIN EN 12831, unter Berücksich tigung der
gilt. Hierbei wird von einem einheit lichen
gesetz lichen Dämmvorschriften.
2
Max. mittlere Oberflächentemperaturen
Bodenbelag mit R λB= 0,10 m K/W sowie einer
nach DIN EN 1264-2
Sprei zung von σ = 5 K (Randzonen σ = 3 K)
Aufenthaltszone
ϑF, max. = 29 °C
Randzone
ϑF, max. = 35 °C
Bäder
ϑF, max. = ϑi + 9 °C = 33 °C
Sowohl in den Auslegungsdiagrammen als
auch in den Auslegungstabellen sind die Wärme stromdichten für Randzonen und Aufenthaltszonen entsprechend Heizmittel temperatur abzulesen. Die in der DIN EN 1264 fest gelegte „Grenzwärmestromdichte“ bestimmt
die max. mittlere Oberflächen temperatur.
Als theoretische Auslegungsgrenzen sind diese
ebenfalls in den Auslegungsdiagrammen und
-tabellen berück sichtigt und dürfen nicht überschritten werden. Bei Trockenestrich platten
sind darüberhinaus die Temperatur vorgaben
der Hersteller zu beachten.
Oberflächentemperaturen Wandheizung
Die maximal möglichen Vorlauftem peraturen
sind werkstoffbedingt begrenzt. Im Gegen satz
zur Fußbodenheizung steht bei der Wand heizung der Nutzer nicht im direkten Kontakt mit
der Wandfläche. Trotzdem sollte die mittlere
Oberflächentemperatur unter Berücksichtigung von Behaglichkeitskriterien im Auslegungsfall 40 °C nicht überschreiten.
Die maximal möglichen Vorlauftemperaturen
sind mit den Herstellern von Putzen bzw.
Trockenbauplatten abzustimmen.
Gipskartonplatten
Gipsfaserplatten
Maximale Vorlauftemperatur
≤ 50 °C
≤ 50 °C
Um Wärmeverlust im Randbereich, insbeson-
einem späteren Belags wechsel eine spürbar
dere bei großflächigen Verglasungen, auszu-
andere Wärmeab gabe eintritt.
gleichen, werden Randzonen mit engerem
Rohrabstand und dadurch höheren Fußbo den-
Raumtemperatur, Strahlungstemperatur,
Behaglichkeitstemperatur
Randzone ist immer mit einem geringen Verlegeabstand von 11 cm (xnet C11, C12) bzw.
kalische Einheit Äquivalenttemperatur aus den
14 cm (xnet C13) auszuführen. Die Raum tiefe
physikalisch messbaren Größen der Raumluft-
der Randzone darf max. 1 m betragen.
temperatur, der mittleren Luftgeschwindigkeit
und der gewichteten mittleren Strahlungs-
Max. Fußbodenoberflächen temperatur für
temperatur zusammen. Gibt es keine Luft be-
Randzonen:
wegung, entspricht die Äquivalenttem peratur
ϑFB, max. = 35 °C
der Be haglichkeitstemperatur und umgekehrt.
Da eine Luftgeschwindigkeit unter 0,1 m/s ein
vernach lässigbarer Wert ist, genügt es meist,
Rohrabgänge beim Verteiler
die Behaglich keit s temperatur zu ermitteln.
Der günstigste Heizkreisverteiler liegt mög-
Die Norm-Innentemperatur θ int aus der
lichst mittig innerhalb der zu versorgenden
DIN EN 12831 entspricht praktisch der Behag-
Räume. So können Rohr abgänge nach vorn
lich keits temperatur, weil sie sich ebenfalls aus
und nach hinten erfolgen, die Räume also
der mitt leren Raumtemperatur und der mitt-
auf kürzes tem Weg angeschlossen werden.
leren Strahl ungs temperatur ergibt.
Heizmittelübertemperatur
Praxis-Tipps
Die Heizmittelübertemperatur ist die logarith-
Damit in diesem Be -
misch bestimmte, mittlere Differenz zwischen
reich keine zu hohen
den Auslegungs- Vor- und Rücklauftempera-
Ober flächentempe-
turen und der Norm-Innen temperatur. Sie
raturen ent stehen,
be stimmt bei konstantem Aufbau die Wärme-
sollten die Heizrohre
stromdichte.
vor der Estricheinbringung z. B. mit
6.2 Auslastung/Auslegung
dem xnet PE-Vlies
Der sich aus Massenstrom, Rohrdimension und
5 mm abgedeckt
Rohrlänge ergebende Gesamtdruck verlust ist
werden.
ausschlaggebend für die Heiz kreisgröße. Je
Werkstoff
nach Objektsitu ation sind daher Aus lastungen
Gipsputz
Kalkzementputz
Spezieller Heizputz
oberflächentemperaturen vor gesehen. Die
Gemäß DIN EN ISO 7730 setzt sich die physi-
Temperaturgrenzen Nassputzsystem
Maximale Vorlauftemperatur
≤ 60 °C
≤ 60 °C
≤ 60 °C
Randzonen
ausgegangen, um auszuschließen, dass bei
Temperaturgrenzen Trockensystem
Werkstoff
Heizflächenauslegung
mit kombinierter Randzone, separater Randzone, bestehend aus zwei oder mehr Heizkreisen, möglich.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
59
6. Auslegung
A U S L E G U N G S TA B E L L E
X N E T C 11 N O P P E N S Y S T E M U N D
X N E T C 1 2 TAC K E R S Y S T E M
für 14 x 2,0 mm PE-Xc Systemrohr
6.3 Auslegungstabelle
xnet C11 Noppensystem/
C12 Tackersystem
m2K
RλB = 0,00
W
ur
tur erat
a
r
pe mp
em ufte
t
um rla
30
Ra Vo 25
35 °C
z. B.
Keramik/
Fliesen 5 mm
Auslegung
24
35
25
40
26
45
50
55
60
Aufenthaltszone
27
28
Wärmestromdichte (Watt/m2)
65
70
75
80
85
90
33
27,5
27,5
22
22
16,5
16,5
16,5
11
11
11
5,5
5,5
5,5
37,0
30,8
27,7
23,7
19,6
17,2
13,5
11,5
10,8
9,4
7,4
6,2
6,0
5,1
104
102
91
100
82
96
76
64
91
79
62
104
100
85
40 °C
33
27,5
27,5
22
22
22
16,5
16,5
16,5
16,5
16,5
11
37,0
30,8
30,7
23,7
23,2
20,1
18,5
16,5
15,0
12,7
11,5
11,3
104
102
101
100
97
84
104
92
84
71
64
95
20 °C
45 °C
33
27,5
27,5
22
22
22
22
22
16,5
16,5
37,0
30,8
30,8
24,6
24,5
23,3
20,8
17,7
17,1
15,1
104
102
102
103
103
98
87
74
96
85
50 °C
27
28
35 °C
33
33
27,5
27,5
27,5
22
22
22
22
37,0
36,9
30,8
30,7
29,3
24,6
24,6
22,1
20,7
104
103
102
101
97
103
103
93
87
29
30
31
32
16,5
16,5
11
11
11
5,5
5,5
5,5
13,4
12,4
9,7
7,8
6,1
5,6
3,9
2,7
75
69
81
66
51
94
65
45
16,5
16,5
16,5
11
11
11
11
5,5
17,3
14,1
11,4
11,2
9,1
7,7
6,4
6,2
97
79
64
94
76
65
54
104
16,5
16,5
16,5
16,5
11
11
18,5
17,5
15,3
13,6
12,3
11,9
104
98
86
76
103
100
16,5
16,5
16,5
18,5
18,2
17,0
104
102
95
40 °C
24 °C
45 °C
50 °C
m2K
RλB = 0,05
W
ur
tur erat
a
r
pe mp
em ufte
t
um rla
30
Ra Vo 25
35 °C
z. B.
Parkett 10 mm
Auslegung
40 °C
24
35
25
26
40
45
50
55
Aufenthaltszone
27
28
Wärmestromdichte (Watt/m2)
60
65
70
75
33
27,5
22
22
16,5
16,5
11
11
5,5
5,5
5,5
35,3
29,4
24,6
17,5
14,7
11,3
10,0
7,4
6,1
4,2
2,9
99
97
103
74
82
63
84
62
102
70
48
80
85
90
33
27,5
27,5
22
22
16,5
16,5
16,5
11
11
11
11
5,5
37,0
30,8
27,7
24,6
21,1
18,5
15,1
12,8
11,6
9,2
7,2
5,9
5,7
104
102
83
103
89
104
85
72
97
77
60
50
95
20 °C
45 °C
33
33
27,5
27,5
22
22
22
16,5
16,5
16,5
16,5
16,5
37,0
36,9
30,6
28,2
24,6
22,8
19,9
17,6
14,9
13,2
9,6
8,8
104
103
101
93
103
96
84
99
83
74
54
49
50 °C
33
33
27,5
22
22
22
22
16,5
16,5
16,5
37,0
36,7
30,8
24,6
24,5
24,3
20,7
18,5
17,3
15,4
104
103
102
103
103
102
87
104
97
86
Diese Auslegung ersetzt nicht die exakte Planung.
60
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Randzone
29
30
105
110
31
115
120
32
125
130
135
33
140
145
Mittlere FBH-Oberflächentemp. /°C
95
100
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
4,2
3,3
max. Fläche / m2 je Heizkreis
70
55
max. Heizkreislänge / m
RλB = 0,00
m2K
W
RλB = 0,05
m2K
W
150
11
11
11
5,5
5,5
5,5
5,5
5,5
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand / cm
9,7
8,8
7,9
6,2
6,1
5,4
4,7
3,9
3,5
2,1
max. Fläche / m2 je Heizkreis
81
74
66
104
102
90
78
65
58
35
max. Heizkreislänge / m
16,5
16,5
11
11
11
11
11
11
5,5
5,5
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
13,7
12,4
12,3
11,9
10,5
9,0
8,1
7,2
6,2
6,1
6,0
5,7
max. Fläche / m2 je Heizkreis
77
69
103
100
88
76
68
60
104
102
96
95
max. Heizkreislänge / m
22
22
16,5
16,5
16,5
16,5
16,5
16,5
11
11
11
11
VA (Verlege-Abstand) / cm
18,1
16,7
16,5
14,9
13,9
13,0
11,4
10,9
11,7
10,3
9,6
8,3
max. Fläche / m2 je Heizkreis
76
70
92
83
78
73
64
61
98
87
81
70
max. Heizkreislänge / m
33
Mittlere FBH-Oberflächentemp. /°C
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
5,5
4,6
max. Fläche / m2 je Heizkreis
92
77
max. Heizkreislänge / m
11
11
VA (Verlege-Abstand) / cm
10,9
9,4
max. Fläche / m2 je Heizkreis
92
79
max. Heizkreislänge / m
16,5
16,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
15,3
13,6
max. Fläche / m2 je Heizkreis
85
76
max. Heizkreislänge / m
Randzone
29
95
30
100
105
110
31
115
120
32
125
130
135
33
140
145
Mittlere FBH-Oberflächentemp. /°C
150
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
3,9
2,4
max. Fläche / m2 je Heizkreis
65
40
max. Heizkreislänge / m
11
11
5,5
5,5
5,5
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
8,3
6,2
6,1
5,9
4,8
3,7
2,9
max. Fläche / m2 je Heizkreis
67
52
102
99
80
62
48
max. Heizkreislänge / m
16,5
16,5
11
11
11
11
11
11
5,5
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
14,2
13,7
11,6
10,6
8,3
7,1
6,1
5,6
5,4
4,2
3,3
max. Fläche / m2 je Heizkreis
80
77
97
89
70
60
51
47
90
70
55
max. Heizkreislänge / m
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Anwendungsbeispiel der
Aus legungstabelle
auf Seite 63.
61
6. Auslegung
A U S L E G U N G S TA B E L L E
X N E T C 11 N O P P E N S Y S T E M U N D
X N E T C 1 2 TAC K E R S Y S T E M
für 14 x 2,0 mm PE-Xc Systemrohr
m2K
RλB = 0,10
W
ur
tur erat
a
r
pe mp
em ufte
t
um rla
30
Ra Vo 25
35 °C
z. B.
Teppich 6 mm
Auslegung
24
25
35
40
45
26
50
55
60
Aufenthaltszone
27
28
Wärmestromdichte (Watt/m2)
65
70
75
80
27,5
22
16,5
16,5
11
11
5,5
5,5
30,8
23,4
18,5
16,9
9,6
5,6
4,8
2,5
102
98
104
95
81
47
80
42
27,5
27,5
22
22
16,5
16,5
11
11
5,5
5,5
5,5
30,8
29,5
23,8
20,8
16,2
14,5
10,6
7,5
6,2
4,5
2,1
102
97
100
87
91
81
89
63
104
75
35
40 °C
85
90
20 °C
45 °C
33
27,5
27,5
22
22
16,5
16,5
16,5
11
11
5,5
5,5
37,0
30,8
27,8
24,6
20,6
17,7
13,6
10,7
10,3
8,5
6,2
5,5
104
102
92
103
87
99
76
60
87
71
104
92
50 °C
ur
tur erat
a
r
pe mp
em ufte
t
um rla
30
Ra Vo 25
RλB = 0,15
2
mK
W
35 °C
z. B.
Teppich 11 mm
Auslegung
33
27,5
22
22
22
16,5
16,5
16,5
11
11
36,8
30,8
24,6
24,2
20,5
18,5
16,2
13,7
12,3
11,1
103
102
103
102
86
104
91
77
103
93
24
35
25
26
40
45
50
22
16,5
11
11
5,5
5,5
24,6
18,5
12,3
9,2
5,4
2,2
103
104
103
77
90
37
40 °C
55
Aufenthaltszone
27
28
Wärmestromdichte (Watt/m2)
60
65
70
75
80
5,5
5,5
85
90
5,5
5,5
22
22
16,5
16,5
16,5
11
11
5,5
5,5
24,6
24,4
18,5
14,0
9,1
7,4
5,6
4,2
3,5
103
102
104
78
51
62
47
70
58
27,5
22
22
16,5
16,5
16,5
11
11
30,8
24,6
24,0
18,5
16,0
12,1
11,6
8,0
6,2
4,2
102
103
101
104
90
68
97
67
104
70
27,5
22
22
16,5
16,5
16,5
11
11
11
30,8
24,7
24,6
18,5
18,3
16,9
12,3
12,2
7,4
6,2
6,1
102
104
103
104
102
95
103
102
62
104
102
20 °C
45 °C
50 °C
Diese Auslegung ersetzt nicht die exakte Planung.
6.4 Rationelle Auslegung
nach unten, beim je weiligen Vorlauftempe-
xnet C11 Noppensystem/C12 Tackersystem
raturblock, in der Zeile mit dem jeweiligen
Vorgehensweise:
Bodenbelag, der empfohlene Verlege abstand
1. Vorlauftemperatur festlegen (wahlweise: 35,
und die max. Verlegefläche je Heizkreis
40, 45 oder 50 °C) Diese Temperatur gilt nun
ermittelt werden.
für das gesamte Objekt.
Falls die benötigte Verlegefläche die in der
2. Einhaltung der max. zulässigen Fußboden-
Tabelle angegebene max. Heizkreisfläche
ober flächen temperaturen bei der erforder-
übersteigt, so sind zwei bzw. entsprechend
lichen Wärmestrom dichte überprüfen.
mehr Heizkreise notwendig.
3. Mit der erforderlichen Wärmestromdichte
(Watt/m 2) kann nun, vom oberen Balken
62
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Randzone
30
29
95
100
105
110
115
Mittlere FBH-Oberflächentemp. /°C
RλB = 0,10
m2K
W
RλB = 0,15
m2K
W
120
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
3,4
max. Fläche / m2 je Heizkreis
57
max. Heizkreislänge / m
11
5,5
5,5
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
8,4
6,2
6,0
4,8
3,3
max. Fläche / m2 je Heizkreis
71
104
100
80
55
max. Heizkreislänge / m
Randzone
30
29
95
100
105
110
115
Mittlere FBH-Oberflächentemp. /°C
Grundlagen Auslegungstabelle
Die xnet Auslegungstabelle ermöglicht eine
ein fache und schnelle Ermittlung des erfor-
120
derlichen Verlege ab standes, der maximalen
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
3,7
max. Fläche / m2 je Heizkreis
62
max. Heizkreislänge / m
Ver legefläche, Heizkreislänge und der not wendigen Anzahl der jeweiligen Heizkreise pro
Raum.
■ Max. Druckverlust je Heizkreis inkl. 2 x 4 m
Anbinde leitung: Δp max. = 250 mbar
■ 14 x 2,0 mm PE-Xc Systemrohr
■ Max. Heizkreislänge = 120 m inkl. 2 x 4 m
Anbinde leitung
■ 45 mm Estrichrohrüberdeckung
■ Spreizung 5 - 30 K
■ R λDämmung = 0,75 m 2K/W
Praxis-Tipps –
Anwendungsbeispiel Auslegungstabelle
Raumtemperatur
20 °C
empfohlene Verlegeabstände:
Fußbodenheizfläche
18 m 2
■ Bäder – nicht größer VA 11 cm aus
Auslegungs-Wärmestromdichte
65 Watt/m 2
Behaglich keits gründen, direkter
Bodenbelag: Teppich 6 mm
R λB = 0,10 m 2 K/W
Fußkontakt mit dem Oberbodenbelag
Vorlauftemperatur
45 °C
Mittlere FB-Oberflächentemperatur
26,5 °C
Empfohlener Verlegeabstand
VA 16,5 cm
max. Verlegefläche je Heizkreis
13,6 m 2
Ergebnis:
da 18 m 2 zu verlegen sind, ergeben sich:
2 Heizkreise mit VA 16,5 cm
■ Küchen – nicht größer VA 27,5 cm, da
Fläche der Einbau möbel bei der Planung
oft unbekannt
■ Wohnräume und ähnliches mit keramischen Boden be lägen – nicht größer
VA 27,5 cm, zur Ver meidung von
Temperatur welligkeit am Ober boden
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
63
6. Auslegung
A U S L E G U N G S TA B E L L E
X N E T C 11 N O P P E N S Y S T E M U N D
X N E T C 1 2 TAC K E R S Y S T E M
für 16 x 2,0 mm PE-Xc Systemrohr
m2K
RλB = 0,00
W
ur
tur erat
a
r
pe mp
em ufte
t
um rla
30
Ra Vo 25
35 °C
z. B.
Keramik/
Fliesen 5 mm
Auslegung
24
35
25
40
26
Aufenthaltszone
27
28
Wärmestromdichte (Watt/m2)
45
50
55
60
65
70
75
80
85
90
33
27,5
27,5
22
22
16,5
16,5
16,5
16,5
11
11
11
11
5,5
37,0
30,8
30,8
24,6
24,6
18,5
18,5
16,3
13,2
12,3
10,4
8,4
6,5
6,2
104
102
102
103
103
104
104
91
74
103
87
71
55
104
40 °C
33
27,5
27,5
22
22
22
22
16,5
16,5
16,5
16,5
16,5
37,0
30,8
30,8
24,6
24,6
24,6
23,2
18,5
18,5
17,2
15,5
12,6
104
102
102
103
103
103
97
104
104
96
87
71
20 °C
45 °C
33
33
27,5
27,5
22
22
22
22
22
16,5
37,0
37,0
30,8
30,8
24,6
24,6
24,6
24,0
20,7
18,5
104
104
102
102
103
103
103
101
87
104
50 °C
27
28
35 °C
33
33
27,5
27,5
27,5
27,5
22
22
22
37,0
37,0
30,8
30,8
30,8
30,8
24,6
24,6
24,6
104
104
102
102
102
102
103
103
103
29
30
31
32
16,5
16,5
11
11
11
5,5
5,5
5,5
18,1
16,8
13,1
10,6
8,3
6,2
5,3
3,6
101
94
110
89
70
104
89
60
16,5
16,5
16,5
16,5
11
11
11
11
18,5
18,2
15,5
12,7
12,3
10,5
8,7
6,6
104
102
87
71
103
88
73
55
16,5
16,5
16,5
16,5
16,5
16,5
18,5
18,5
18,5
18,1
15,8
13,2
104
104
104
101
88
74
16,5
16,5
16,5
18,5
18,5
18,5
104
104
104
40 °C
24 °C
45 °C
50 °C
m2K
RλB = 0,05
W
ur
tur erat
a
r
pe mp
em ufte
t
um rla
30
Ra Vo 25
35 °C
z. B.
Parkett 10 mm
Auslegung
40 °C
24
35
25
26
40
45
50
55
60
Aufenthaltszone
27
28
Wärmestromdichte (Watt/m2)
65
70
75
33
27,5
22
22
16,5
16,5
11
11
11
5,5
5,5
37,0
30,8
24,6
23,8
18,5
15,4
12,3
10,1
6,6
5,8
3,9
104
102
103
100
104
86
103
85
55
97
65
80
85
90
33
27,5
27,5
22
22
16,5
16,5
16,5
16,5
11
11
11
5,5
37,0
30,8
30,8
24,6
24,6
18,5
18,5
17,3
12,5
12,1
9,8
8,0
6,2
104
102
102
103
103
104
104
97
70
102
82
67
104
20 °C
45 °C
33
33
27,5
27,5
22
22
22
22
16,5
16,5
16,5
16,5
37,0
37,0
30,8
30,8
24,6
24,6
24,6
21,5
18,5
17,8
13,1
11,9
104
104
102
102
103
103
103
90
104
100
73
67
50 °C
33
33
27,5
27,5
22
22
22
22
22
16,5
37,0
37,0
30,8
30,8
24,6
24,6
24,6
23,8
20,2
18,5
104
104
102
102
103
103
103
100
85
104
Diese Auslegung ersetzt nicht die exakte Planung.
64
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Randzone
29
30
110
31
115
120
32
125
130
135
33
140
145
Mittlere FBH-Oberflächentemp. /°C
95
100
105
5,5
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
5,8
4,6
2,6
max. Fläche / m2 je Heizkreis
97
77
43
max. Heizkreislänge / m
RλB = 0,00
m2K
W
RλB = 0,05
m2K
W
150
11
11
11
11
5,5
5,5
5,5
5,5
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
12,3
11,4
10,7
7,5
6,2
6,2
5,9
5,3
4,8
2,9
max. Fläche / m2 je Heizkreis
103
96
90
63
104
104
99
89
80
48
max. Heizkreislänge / m
16,5
16,5
16,5
16,5
11
11
11
11
11
5,5
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
18,5
16,9
14,7
12,7
12,3
12,0
10,9
9,8
8,6
6,2
6,2
6,2
max. Fläche / m2 je Heizkreis
104
95
82
71
103
101
92
82
72
104
104
104
max. Heizkreislänge / m
22
22
22
16,5
16,5
16,5
16,5
16,5
11
11
11
11
VA (Verlege-Abstand) / cm
23,1
22,6
20,3
18,5
18,4
17,6
15,5
14,7
12,3
12,3
12,2
11,2
max. Fläche / m2 je Heizkreis
97
95
85
104
103
99
87
82
103
103
102
94
max. Heizkreislänge / m
33
Mittlere FBH-Oberflächentemp. /°C
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
6,2
6,0
max. Fläche / m2 je Heizkreis
104
100
max. Heizkreislänge / m
11
11
VA (Verlege-Abstand) / cm
12,3
12,2
max. Fläche / m2 je Heizkreis
103
102
max. Heizkreislänge / m
16,5
16,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
18,5
18,4
max. Fläche / m2 je Heizkreis
104
103
max. Heizkreislänge / m
Randzone
29
95
30
100
105
110
31
115
120
32
125
130
135
33
140
145
Mittlere FBH-Oberflächentemp. /°C
150
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
5,3
3,2
max. Fläche / m2 je Heizkreis
89
53
max. Heizkreislänge / m
11
11
11
5,5
5,5
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
11,2
8,5
6,5
6,2
6,0
5,0
3,9
max. Fläche / m2 je Heizkreis
94
71
55
104
100
84
65
max. Heizkreislänge / m
16,5
16,5
16,5
11
11
11
11
11
5,5
5,5
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
18,2
15,4
12,6
12,3
11,3
9,6
8,3
7,6
6,2
5,8
4,4
3,0
max. Fläche / m2 je Heizkreis
102
86
71
103
95
81
70
64
104
97
73
50
max. Heizkreislänge / m
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Anwendungs beispiel der
Auslegungstabelle
auf Seite 67.
65
6. Auslegung
A U S L E G U N G S TA B E L L E
X N E T C 11 N O P P E N S Y S T E M U N D
X N E T C 1 2 TAC K E R S Y S T E M
für 16 x 2 mm PE-Xc Systemrohr
m2K
RλB = 0,10
W
ur
tur erat
a
r
pe mp
em ufte
t
um rla
30
Ra Vo 25
35 °C
z. B.
Teppich 6 mm
Auslegung
24
25
35
40
45
Aufenthaltszone
27
28
Wärmestromdichte (Watt/m2)
26
50
55
60
65
70
75
80
27,5
22
16,5
16,5
11
11
5,5
5,5
30,8
24,6
18,5
18,5
12,3
7,6
6,2
3,4
102
103
104
104
103
64
104
57
27,5
27,5
22
22
16,5
16,5
11
11
11
5,5
5,5
30,8
30,8
24,6
24,6
18,5
18,5
12,3
10,1
6,1
5,5
2,8
102
102
103
103
104
104
103
85
51
92
47
40 °C
85
90
20 °C
45 °C
33
27,5
27,5
22
22
16,5
16,5
16,5
11
11
11
5,5
37,0
30,8
30,8
24,6
24,6
18,5
18,1
14,5
12,3
11,6
6,7
6,2
104
102
102
103
103
104
101
81
103
97
56
104
50 °C
r
tur eratu
a
r
pe mp
em ufte
t
um rla
30
Ra Vo 25
RλB = 0,15
2
mK
W
35 °C
z. B.
Teppich 11 mm
Auslegung
33
27,5
27,5
22
22
16,5
16,5
16,5
16,5
11
37,0
30,8
30,8
24,6
24,6
18,5
18,5
18,5
13,4
12,3
104
102
102
103
103
104
104
104
75
103
24
35
25
40
45
50
22
16,5
11
11
5,5
5,5
24,6
18,5
12,3
12,2
6,2
2,9
103
104
103
103
104
48
40 °C
Aufenthaltszone
27
28
Wärmestromdichte (Watt/m2)
26
55
60
65
70
75
80
85
90
22
22
22
16,5
16,5
11
11
5,5
5,5
24,6
24,6
23,7
18,5
12,3
10,1
7,6
5,7
4,7
103
103
100
104
69
85
64
95
78
27,5
22
22
16,5
16,5
16,5
11
11
11
5,5
5,5
30,8
24,6
24,6
18,5
18,5
16,5
12,3
10,9
6,0
5,6
2,6
102
103
103
104
104
92
103
92
50
94
43
27,5
22
22
16,5
16,5
16,5
11
11
11
5,5
5,5
30,8
24,6
24,6
18,5
18,5
18,5
12,3
12,3
10,0
6,2
6,2
102
103
103
104
104
104
103
103
84
104
35
20 °C
45 °C
50 °C
Diese Auslegung ersetzt nicht die exakte Planung.
6.4 Rationelle Auslegung
nach unten, beim je weiligen Vorlauftempe-
xnet C11 Noppensystem/C12 Tackersystem
raturblock, in der Zeile mit dem jeweiligen
Vorgehensweise:
Bodenbelag, der empfohlene Verlege-
1. Vorlauftemperatur festlegen (wahlweise:
ab stand und die max. Verlegefläche je
35, 40, 45 oder 50 °C) Diese Temperatur gilt
Heizkreis ermittelt werden.
nun für das gesamte Objekt.
Falls die benötigte Verlegefläche die in der
2. Einhaltung der max. zulässigen Fußboden-
Tabelle angegebene max. Heizkreisfläche
ober flächen temperaturen bei der erforder-
übersteigt, so sind zwei bzw. entsprechend
lichen Wärmestrom dichte überprüfen.
mehr Heizkreise notwendig.
3. Mit der erforderlichen Wärmestromdichte
(Watt/m 2) kann nun, vom oberen Balken
66
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Randzone
30
29
95
100
105
110
115
Mittlere FBH-Oberflächentemp. /°C
RλB = 0,10
m2K
W
RλB = 0,15
m2K
W
120
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
4,6
max. Fläche / m2 je Heizkreis
77
max. Heizkreislänge / m
11
11
11
5,5
5,5
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
11,4
10,0
6,1
5,7
4,5
2,1
max. Fläche / m2 je Heizkreis
96
84
51
32
26
12
max. Heizkreislänge / m
Randzone
30
29
95
100
105
110
115
Mittlere FBH-Oberflächentemp. /°C
Grundlagen Auslegungstabelle
Die xnet Auslegungstabelle ermöglicht eine
ein fache und schnelle Ermittlung des erfor-
120
derlichen Verlege ab standes, der maximalen
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
Ver legefläche, Heizkreislänge und der not wendigen Anzahl der jeweiligen Heizkreise pro
Raum.
VA (Verlege-Abstand) / cm
■ Max. Druckverlust je Heizkreis inkl. 2 x 4 m
max. Fläche / m2 je Heizkreis
Anbinde leitung: Δp max. = 250 mbar
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
5,5
VA (Verlege-Abstand) / cm
5,0
max. Fläche / m2 je Heizkreis
29
max. Heizkreislänge / m
■ 16 x 2,0 mm PE-Xc Systemrohr
■ Max. Heizkreislänge = 120 m inkl. 2 x 4 m
Anbinde leitung
■ 45 mm Estrichrohrüberdeckung
■ Spreizung 5 - 30 K
■ R λDämmung = 0,75 m 2K/W
Praxis-Tipps
Anwendungsbeispiel Auslegungstabelle
Raumtemperatur
20 °C
empfohlene Verlegeabstände:
Fußbodenheizfläche
18 m 2
■ Bäder – nicht größer VA 11 cm aus
Auslegungs-Wärmestromdichte
65 Watt/m 2
Behaglich keits gründen, direkter
Bodenbelag: Teppich 6 mm
R λB = 0,10 m 2 K/W
Fußkontakt mit dem Oberbodenbelag
Vorlauftemperatur
45 °C
Mittlere FB-Oberflächentemperatur
26,5 °C
Empfohlener Verlegeabstand
VA 16,5 cm
Max. Verlegefläche je Heizkreis
18,1 m 2
Ergebnis:
da 18 m 2 zu verlegen sind, ergibt sich:
1 Heizkreis mit VA 16,5 cm
■ Küchen – nicht größer VA 27,5 cm, da
Fläche der Einbau möbel bei der Planung
oft unbekannt
■ Wohnräume und ähnliches mit keramischen Boden be lägen – nicht größer
VA 27,5 cm, zur Ver meidung von
Temperatur welligkeit am Ober boden
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
67
6. Auslegung
A U S L E G U N G S TA B E L L E
XNET C13 TROCKENSYSTEM
f ü r Tr o c k e n e s t r i c h 2 5 m m , W ä r m e l e i t f ä h i g k e i t 0 , 2 8 W / m K
6.5 Auslegungstabelle
xnet C13 Trockensystem
ur
tur erat
a
r
pe mp
em ufte
t
um rla
30
Ra Vo 25
m2K
RλB = 0,15
W
45 °C
z. B.
Teppich 11 mm
Auslegung
50 °C
24
35
25
40
45
50
21
21
14
14
14
14
23,5
23,5
15,7
15,7
15,1
6,7
112
112
112
112
108
48
26
55
60
28
28
21
21
21
14
14
14
31,4
31,4
23,5
23,5
17,6
15,7
13,8
6,7
112
112
112
112
84
112
98
48
Aufenthaltszone
27
28
Wärmestromdichte (Watt/m2)
65
70
75
80
85
90
20 °C
55 °C
28
28
28
28
21
21
21
14
14
14
31,4
31,4
31,4
25,9
23,5
22,2
12,9
15,7
12,8
6,7
112
112
112
93
112
106
61
112
91
48
*
60 °C
28
28
28
28
28
21
21
21
14
14
14
31,4
31,4
31,4
27,8
14,2
23,5
17,6
9,2
15,7
12,1
6,7
112
112
112
99
51
112
84
44
112
86
48
r
ur ratu
t
a
e
r
pe mp
em ufte
t
um rla
30
Ra Vo 25
RλB = 0,00
m2K
W
45 °C
z. B.
Fliesen 5 mm
Auslegung
50 °C
28
35
29
40
45
50
30
55
60
Aufenthaltszone
31
32
Wärmestromdichte (Watt/m2)
65
14
14
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
13,7
10,4
6,1
112
112
112
112
112
112
98
74
43
70
75
80
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
13,4
10,0
6,4
112
112
112
112
112
112
112
112
112
96
71
46
85
24 °C
55 °C
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
14,5
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
104
*
60 °C
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
112
112
112
112
112
112
112
Diese Auslegung ersetzt nicht die exakte Planung.
* Max. Temperaturbelastung der Trockenestrichplatten beachten
6.6 Rationelle Auslegung
nach unten, beim je weiligen Vorlauftempe-
xnet C13 Trockensystem
raturblock, in der Zeile mit dem jeweiligen
Vorgehensweise:
Bodenbelag, der empfohlene Verlege abstand
1. Vorlauftemperatur festlegen (wahlweise:
und die max. Verlegefläche je Heizkreis
45, 50, 55 oder 58 °C/60 °C) Diese Tempe-
ermittelt werden.
ratur gilt nun für das gesamte Objekt.
Falls die benötigte Verlegefläche die in der
2. Einhaltung der max. zulässigen Fußboden-
Tabelle angegebene max. Heizkreisfläche
oberflächen temperaturen bei der erforder-
übersteigt, so sind zwei bzw. entsprechend
lichen Wärmestrom dichte überprüfen.
mehr Heizkreise notwendig.
3. Mit der erforderlichen Wärmestromdichte
(Watt/m 2) kann nun vom oberen Balken
68
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
90
Randzone
29
95
30
100
105
110
31
115
120
32
125
130
135
33
140
145
RλB = 0,15
m2K
W
RλB = 0,00
m2K
W
Mittlere FBH-Oberflächentemp. /°C
150
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
33
95
Mittlere FBH-Oberflächentemp. /°C
100
105
110
115
120
125
130
135
140
145
150
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
Grundlagen Auslegungstabelle
Die xnet Auslegungstabelle ermöglicht eine
■ Max. Druckverlust je Heizkreis inkl. 2 x 4 m
Anbinde leitung: Δp max. = 250 mbar
ein fache und schnelle Ermittlung des erfor-
■ 14 x 2,0 mm PE-Xc Systemrohr
derlichen Verlege ab standes, der maximalen
■ Max. Heizkreislänge = 120 m inkl. 2 x 4 m
Verlegefläche, Heizkreislänge und der notwendigen Anzahl der jeweiligen Heizkreise pro
Raum.
Anwendungs beispiel der
Auslegungstabelle auf
Seite 70.
Anbinde leitung
■ 25 mm Trockenestrich
■ Spreizung 5 - 30 K
■ R λDämmung = 0,75 m 2K/W
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
69
6. Auslegung
A U S L E G U N G S TA B E L L E
XNET C13 TROCKENSYSTEM
für Zementestrich 30 mm, Wärmeleitfähigkeit 1,2 W/mK
m2K
RλB = 0,15
W
ur
tur erat
a
r
pe mp
em ufte
t
um rla
30
Ra Vo 25
45 °C
z. B.
Teppich 11 mm
Auslegung
50 °C
24
35
25
40
45
50
26
55
60
Aufenthaltszone
27
28
Wärmestromdichte (Watt/m2)
65
28
28
21
21
21
14
14
14
14
31,4
31,4
23,5
23,5
23,5
15,7
15,7
14,7
9,9
112
112
112
112
112
112
112
105
71
70
75
80
28
28
28
28
28
21
21
21
14
14
14
14
31,4
31,4
31,4
31,4
29,3
23,5
23,5
19,2
15,7
15,4
12,3
8,2
112
112
112
112
112
112
112
92
112
110
88
59
85
90
20 °C
55 °C
28
28
28
28
28
21
21
21
14
14
14
14
14
31,4
31,4
31,4
31,4
31,4
23,5
23,5
23,5
15,7
15,7
15,7
14,0
10,6
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
100
75
58 °C
ur
tur erat
a
r
pe mp
em ufte
t
um rla
30
Ra Vo 25
m2K
RλB = 0,00
W
45 °C
z. B.
Fliesen 5 mm
Auslegung
28
28
28
28
21
21
21
14
14
14
14
31,4
31,4
31,4
31,4
23,5
23,5
23,5
15,7
15,7
15,7
15,5
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
110
28
35
40
29
45
50
30
55
60
Aufenthaltszone
31
32
Wärmestromdichte (Watt/m2)
65
70
75
80
85
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,1
13,6
112
112
112
112
112
112
112
112
108
97
50 °C
14
14
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
112
112
112
112
112
112
112
112
112
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
112
112
112
112
112
112
112
14
14
14
15,7
15,7
15,7
112
112
112
24 °C
55 °C
58 °C
Diese Auslegung ersetzt nicht die exakte Planung.
Anwendungsbeispiel Auslegungstabelle xnet C13
Raumtemperatur
20 °C
Fußbodenheizfläche
22 m 2
Auslegungs-Wärmestromdichte
50 Watt/m 2
Bodenbelag: Teppich 6 mm
R λB = 0,15 m 2 K/W
Vorlauftemperatur
50 °C
Mittlere FB-Oberflächentemperatur
25 °C
Empfohlener Verlegeabstand
VA 14 cm
Max. Verlegefläche je Heizkreis
15,7 m 2
Ergebnis:
da 22 m 2 zu verlegen sind, ergibt sich:
70
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
2 Heizkreise mit VA 14 cm
90
Randzone
29
95
30
100
105
110
RλB = 0,15
m2K
W
RλB = 0,00
m2K
W
Mittlere FBH-Oberflächentemp. /°C
115
120
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
14
VA (Verlege-Abstand) / cm
7,0
max. Fläche / m2 je Heizkreis
50
max. Heizkreislänge / m
14
14
14
VA (Verlege-Abstand) / cm
12,3
9,1
5,7
max. Fläche / m2 je Heizkreis
88
65
40
max. Heizkreislänge / m
33
95
Mittlere FBH-Oberflächentemp. /°C
100
105
110
115
Grundlagen Auslegungstabelle
Die xnet Auslegungstabelle ermöglicht eine
ein fache und schnelle Ermittlung des erfor-
120
derlichen Verlege ab standes, der maximalen
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
Ver legefläche, Heizkreislänge und der not wendigen Anzahl der jeweiligen Heizkreise pro
Raum.
VA (Verlege-Abstand) / cm
■ Max. Druckverlust je Heizkreis inkl. 2 x 4 m
max. Fläche / m2 je Heizkreis
Anbinde leitung: Δp max. = 250 mbar
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
■ 14 x 2,0 mm PE-Xc Systemrohr
■ Max. Heizkreislänge = 120 m inkl. 2 x 4 m
Anbinde leitung
■ 30 mm Estrichrohrüberdeckung
■ Spreizung 5 - 30 K
■ R λDämmung = 0,75 m 2K/W
Praxis-Tipps
empfohlene Verlegeabstände:
■ Bäder – immer VA 14 cm aus Behaglichkeits gründen, direkter Fußkontakt mit
dem Oberbodenbelag
■ Küchen – nicht größer VA 21 cm, da
Fläche der Einbau möbel bei der Planung
oft unbekannt
■ Wohnräume und ähnliches mit keramischen Boden be lägen – nicht größer
VA 21 cm, zur Ver meidung von
Temperatur welligkeit am Ober boden
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
71
6. Auslegung
A U S L E G U N G S TA B E L L E
X N E T WA N D H E I Z U N G T R O C K E N S Y S T E M
m i t 1 2 , 5 m m Tr o c k e n a u s b a u p l a t t e , W ä r m e l e i t f ä h i g k e i t 0 , 2 8 W / m K
6.7 Auslegungstabelle
xnet Wandheizung/
Trockensystem
ur
tur erat
a
r
p
pe m
em ufte
t
um rla
30
Ra Vo 25
40 °C
45 °C
20 °C 50 °C
55 °C
*
60 °C
Die Auslegungstabelle
ersetzt nicht die genaue
Planung. Die angegebenen spezifischen Heizleistungen wurden durch
eigene Messungen bzw.
durch Berechnungen
mit literaturüblichen
Standardwerten ermittelt.
* Maximale Temperaturbelastung Trockenausbauplatten beachten!
24
45 °C
24 °C 50 °C
55 °C
*
60 °C
26
27
28
Wärmestromdichte (Watt/m2)
35
40
45
50
55
60
14
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
14,2
10,7
6,2
112
112
112
112
112
101
77
44
65
70
75
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
13,0
10,1
6,3
112
112
112
112
112
112
112
112
93
72
45
85
90
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
14,9
12,8
9,7
6,5
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
106
91
69
46
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
14,0
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
100
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
28
29
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
12,3
6,5
112
112
112
88
47
30
14
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
14,2
10,7
5,9
112
112
112
112
112
102
76
42
31
32
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
13,3
9,5
5,5
112
112
112
112
112
112
112
112
95
68
39
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
14,3
12,0
8,7
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
102
86
62
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,7
15,6
13,8
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
111
99
6.8 Rationelle Auslegung
xnet Wandheizung Trockensystem
Vorgehensweise:
block, der empfohlene Verlege abstand und
1. Vorlauftemperatur festlegen (wahlweise:
die max. Verlege fläche je Heizkreis ermittelt
40, 45, 50, 55 oder 60 °C) Diese Tem peratur
werden.
gilt nun für das gesamte Objekt.
Falls die benötigte Verlegefläche die in der
2. Mit der erforderlichen Wärmestromdichte
Tabelle angegebene max. Heizfläche über-
(Watt/m ) kann nun vom oberen Balken nach
steigt, so sind zwei bzw. entsprechend mehr
unten beim je weiligen Vorlauftemperatur-
Heizkreise notwendig.
2
72
80
15,7
27
40 °C
25
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
29
95
30
100
105
110
31
115
120
32
125
130
135
33
140
145
Mittlere Wand-Oberflächentemp. /°C
150
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
14
14
14
VA (Verlege-Abstand) / cm
12,1
9,4
6,5
max. Fläche / m2 je Heizkreis
86
67
47
max. Heizkreislänge / m
14
14
14
14
14
14
VA (Verlege-Abstand) / cm
15,7
15,3
13,9
11,5
9,1
6,6
max. Fläche / m2 je Heizkreis
112
109
99
82
65
47
max. Heizkreislänge / m
33
34
35
36
37
38
Mittlere Wand-Oberflächentemp. /°C
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
14
VA (Verlege-Abstand) / cm
5,2
max. Fläche / m2 je Heizkreis
37
max. Heizkreislänge / m
14
14
14
VA (Verlege-Abstand) / cm
11,0
8,1
4,9
max. Fläche / m2 je Heizkreis
78
58
35
max. Heizkreislänge / m
Grundlagen Auslegungstabelle
Die xnet Auslegungstabelle ermöglicht eine
■ Max. Druckverlust je Heizkreis inkl. 2 x 4 m
Anbinde leitung: Δp max. = 250 mbar
ein fache und schnelle Ermittlung des erfor-
■ 14 x 2,0 mm xnet MKV-Verbundrohr
derlichen Verlege ab standes, der maximalen
■ Max. Heizkreislänge = 120 m inkl. 2 x 4 m
Ver legefläche, Heizkreislänge und der not wendigen Anzahl der jeweiligen Heizkreise pro
Raum.
Anbinde leitung
■ 12,5 mm Trockenbauplatte
■ Spreizung 5 - 30 K
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
73
6. Auslegung
A U S L E G U N G S TA B E L L E
X N E T WA N D H E I Z U N G N A S S P U T Z S Y S T E M
Putz mit 15 mm Rohrüberdeckung, Wärmeleitfähigkeit 0,7 W/mK
6.9 Auslegungstabelle
xnet Wandheizung/
Nassputzystem
r
ur atu
rat per
e
p
m
em ufte
t
m rla
u
30
Ra Vo 25
35 °C
40 °C
24
25
26
27
28
Wärmestromdichte (Watt/m2)
35
40
45
50
55
60
65
70
75
20
15
15
15
15
15
10
10
10
10
22,4
16,8
16,8
16,8
15,5
12,4
11,2
9,0
7,0
4,3
112
112
112
112
103
83
112
90
70
43
80
85
90
20
20
20
20
15
15
15
15
15
15
10
10
10
10
22,4
22,4
22,4
22,4
16,8
16,8
16,8
16,1
13,7
11,3
11,0
9,3
7,8
5,8
112
112
112
112
112
112
112
107
91
75
110
93
78
58
20 °C
45 °C
*
50 °C
Die Auslegungstabelle
ersetzt nicht die genaue
Planung. Die angegebenen spezifischen Heizleistungen wurden durch
eigene Messungen bzw.
durch Berechnungen
mit literaturüblichen
Standardwerten ermittelt.
* Maximale Temperaturbelastung Wandputz
beachten!
20
20
20
20
20
20
20
20
15
15
15
15
15
15
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
16,8
16,8
16,5
14,5
12,5
11,1
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
110
97
84
74
20
20
20
20
20
20
20
20
20
20
20
20
20
15
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
21,5
19,2
16,9
16,8
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
108
96
84
112
27
35 °C
40 °C
28
29
15
15
15
10
10
10
16,8
16,8
12,9
10,7
8,3
5,0
112
111
86
107
83
50
30
31
32
20
20
15
15
15
15
10
10
10
10
10
22,4
22,4
16,8
16,8
16,8
14,3
11,2
10,6
8,5
6,7
4,2
112
112
112
112
112
96
112
106
85
67
42
24 °C
45 °C
*
50 °C
20
20
20
20
20
15
15
15
15
15
15
10
10
10
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
16,8
16,8
16,8
15,2
12,9
10,6
10,6
8,9
7,6
112
112
112
112
112
112
112
112
101
86
71
106
89
76
20
20
20
20
20
20
20
20
20
15
15
15
15
15
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
22,4
16,8
16,8
15,8
13,9
12,0
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
112
105
93
80
6.10 Rationelle Auslegung
Grundlagen Auslegungstabelle
xnet Wandheizung Nassputzsystem
Vorgehensweise:
Die xnet Auslegungstabelle ermöglicht eine
ein fache und schnelle Ermittlung des erfor-
1. Vorlauftemperatur festlegen (wahlweise:
derlichen Verlege ab standes, der maximalen
35, 40, 45 oder 50 °C) Diese Temperatur gilt
Ver legefläche, Heizkreislänge und der not wen-
nun für das gesamte Objekt.
digen Anzahl der jeweiligen Heizkreise pro
2. Mit der erforderlichen Wärmestromdichte
Raum.
2
(Watt/m ) kann nun vom oberen Balken
nach unten beim je weiligen Vorlauftempera tur block, der empfohlene Verlege ab-
■ Max. Druckverlust je Heizkreis inkl. 2 x 4 m
Anbinde leitung: Δp max. = 250 mbar
stand und die max. Verlegefläche je Heiz-
■ 14 x 2,0 mm xnet MKV-Verbundrohr
kreis ermittelt werden. Falls die benötigte
■ Max. Heizkreislänge = 120 m inkl. 2 x 4 m
Verlegefläche die in der Tabelle angegebene
max. Heiz fläche übersteigt, so sind zwei bzw.
ent sprechend mehr Heizkreise not wendig.
Anbinde leitung
■ 15 mm Wandheizputz über Rohr
■ Spreizung 5 - 30 K
74
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
29
95
30
100
105
110
31
115
120
32
125
130
135
33
140
145
Mittlere Wand-Oberflächentemp. /°C
150
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
10
VA (Verlege-Abstand) / cm
3,7
max. Fläche / m2 je Heizkreis
37
max. Heizkreislänge / m
15
10
10
10
10
10
VA (Verlege-Abstand) / cm
8,8
9,5
8,4
6,8
5,1
3,3
max. Fläche / m2 je Heizkreis
59
95
84
68
51
33
max. Heizkreislänge / m
15
15
15
15
15
15
10
10
10
10
10
VA (Verlege-Abstand) / cm
15,1
13,4
11,7
10,5
8,6
6,6
8,8
7,4
6,0
4,6
3,0
max. Fläche / m2 je Heizkreis
101
90
78
70
57
44
88
74
60
46
30
max. Heizkreislänge / m
33
34
35
36
37
38
Mittlere Wand-Oberflächentemp. /°C
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
VA (Verlege-Abstand) / cm
max. Fläche / m2 je Heizkreis
max. Heizkreislänge / m
10
10
VA (Verlege-Abstand) / cm
5,7
3,6
max. Fläche / m2 je Heizkreis
57
36
max. Heizkreislänge / m
15
15
10
10
10
10
10
10
VA (Verlege-Abstand) / cm
10,6
8,4
9,2
8,2
6,6
5,0
3,3
1,3
max. Fläche / m2 je Heizkreis
71
56
92
82
66
50
33
13
max. Heizkreislänge / m
Auslegungsparameter für die Praxis
■ Druckverlust max.
250 mbar
■ Oberflächentemperatur max.
40 °C
■ Oberflächentemperatur min.
20 °C
■ Vorlauftemperatur heizen max.
50 °C
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
75
6. Auslegung
A U S L E G U N G S D I AG R A M M E
X N E T C 11 N O P P E N S Y S T E M
X N E T C 1 2 TAC K E R S Y S T E M
6.11 Auslegungsdiagramme C11/C12 für R λB = 0,0 m 2K/W, z. B. Fliesen, Keramik
45 mm Estrich-Rohrüberdeckung
30 mm Estrich-Rohrüberdeckung
6.11 Auslegungsdiagramme C11/C12 für R λB = 0,05 m 2K/W, z. B. 10 mm Parkett
45 mm Estrich-Rohrüberdeckung
76
30 mm Estrich-Rohrüberdeckung
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
6.11 Auslegungsdiagramme C11/C12 für R λB = 0,10 m 2K/W, z. B. Teppich
45 mm Estrich-Rohrüberdeckung
30 mm Estrich-Rohrüberdeckung
6.11 Auslegungsdiagramme C11/C12 für R λB = 0,15 m 2K/W, z. B. dicker Teppich oder Parkett
45 mm Estrich-Rohrüberdeckung
30 mm Estrich-Rohrüberdeckung
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
77
6. Auslegung
A U S L E G U N G S D I AG R A M M E
XNET C13 TROCKENSYSTEM
6.12 Auslegungsdiagramme C13 für R λB = 0,0 m 2K/W, z. B. Fliesen, Keramik
25 mm Trockenestrich = Rohrüberdeckung
30 mm Nassestrich = Rohrüberdeckung
λ = 0,28 W/mK
λ = 1,2 W/mK
6.12 Auslegungsdiagramme C13 für R λB = 0,05 m 2K/W, z. B. 10 mm Parkett
78
25 mm Trockenestrich = Rohrüberdeckung
30 mm Nassestrich = Rohrüberdeckung
λ = 0,28 W/mK
λ = 1,2 W/mK
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
6.12 Auslegungsdiagramme C13 für R λB = 0,10 m 2K/W, z. B. Teppich
25 mm Trockenestrich = Rohrüberdeckung
30 mm Nassestrich = Rohrüberdeckung
λ = 0,28 W/mK
λ = 1,2 W/mK
6.12 Auslegungsdiagramme C13 für R λB = 0,15 m 2K/W, z. B. dicker Teppich oder Parkett
30 mm Nassestrich = Rohrüberdeckung
25 mm Trockenestrich = Rohrüberdeckung
λ = 0,28 W/mK
λ = 1,2 W/mK
VA
200
14
180
21
Wärmestromdichte qFB [W/m2]
160
140
28
qG,R
Grenzkurve/
Randzone 15 K
120
100
80
60
40
qG
Grenzkurve/
Aufenthaltszone
und Bäder 9 K
20
0
0 4 8 12 16 20 24 28 32 36 40 44 48 52 56 60 64 68 72 76 80 84 88 92 96 100
Heizmittelübertemperatur H [K]
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
79
6. Auslegung
A U S L E G U N G S D I AG R A M M E
X N E T WA N D H E I Z U N G U N D
D R U C K V E R L U S T D I AG R A M M E
6.13 Auslegungsdiagramme xnet Wandheizung Trockensystem
6.13 Auslegungsdiagramme xnet Wandheizung Nassputzsystem
12,5 mm Trockenausbauplatte = Rohrüberdeckung
Putz mit 15 mm = Rohrüberdeckung
λ = 0,28 W/mK, θ i = 20 °C
λ = 0,7 W/mK, θ i = 20 °C
6.14 Druckverlustdiagramme
xnet FBH-Heizkreisver teiler
Diagramm zur Ermittlung
der Ven til voreinstellung
(Anzahl der Um drehun gen)
für mechanische
Regu lierventile.
80
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
6.14 Druckverlustdiagramme
Druckverlustdiagramm
für xnet 5-Schicht
PE-Xc Systemrohr
Druckverlustdiagramm
xnet MKV-Verbundrohr
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
81
6. Auslegung
V E R L E G E A B S TÄ N D E N AC H
WÄ R M E B E D A R F
6.15 Rohrverlegung/
Auf die nahtlos vernoppte Fläche bzw.
Verlegeabstände
Tacker fläche lässt sich das xnet 5-Schicht
xnet C11 Noppen-
PE-Xc Systemrohr in folgenden Rohr-
system/xnet C12
abständen systembedingt exakt aus legen:
Tackersystem
5,5/11/16,5/22/27,5/33 cm.
Verlegeabstände xnet C11 Noppen system
5,5
11
16,5
22
27,5
Verlegeabstände xnet C12 Tacker system
33
Randzone
max. 1 m
Randzone
max. 1 m
Aufenthaltszone mit
separater Randzone
(2 Heizkreise)
Aufenthaltszone mit
integrierter Randzone
(1 Heizkreis)
Randzone
max. 1 m
82
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
6.16 Rohrverlegung/
Beim xnet C13 Trockensystem lässt sich das
Verlegeabstände
xnet 5-Schicht PE-Xc Systemrohr in folgenden
xnet C13 Trocken-
Rohr abständen exakt aus legen:
system
14/21/28 cm.
Verlegeabstände xnet C13 Trocken system
28
21
14
Randzone
max. 1 m
Randzone
max. 1 m
Randzone
max. 1 m
Randzone
max. 1 m
Aufenthaltszone mit
separater Randzone
(2 Heizkreise)
Aufenthaltszone mit
separater Randzone
(2 Heizkreise)
Aufenthaltszone mit
integrierter Randzone
(1 Heizkreis)
Randzone
max. 1 m
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
83
6. Auslegung
XNET HEIZEN/KÜHLEN
6.17 Auslegung Heizen/Kühlen
Auslegungsparameter für die Praxis
Die xnet Flächenkühlung wurde von einem
■ Kühlleistung
neutralen Institut nach DIN 4715 T1 hinsicht-
■ Bodentemperatur in der
35-40 W/m 2
lich ihrer Kühlleistung geprüft.
Aufenthaltszone aus Gründen
Bei der Auslegung ist eine minimale Ober-
der Behaglichkeit und der
flächentemperatur von 19 °C zur Sicherung
Begrenzung durch die
hoher thermischer Behaglichkeit zu berück-
DIN 1946 T2
sichtigen.
Dies bedeutet, dass bei einer Spreizung von
5 K eine maximale Kühlleistung von 35-40 W/m2
erreicht werden kann.
ca. 19-20 °C
■ Bei Außentemperatur bis 32 °C,
innen
max. 26 °C
■ Bei Außentemperatur über 32 °C
Um eine Taupunktunterschreitung zu verhin-
Temperaturdifferenz
dern, em pfiehlt sich der Einsatz des xnet Tau-
innen/außen
max. 6 K
punktwächters Heizen/Kühlen. Darüber hinaus
■ Vorlauftemperatur nicht unter
sollte die Vorlauftem peratur nicht unter 18 °C
■ Optimale Vorlauftemperatur aus
sinken.
16 °C
energiewirtschaftlicher Sicht und
um die Taupunktgefahr auszu-
Für weiterführende Planungsunterstützung
wenden Sie sich bitte an den Kermi Service.
schließen
18 °C
■ Mineralische, keramische Bodenbeläge sind optimal – alle
dämmenden Bodenbeläge wie
z. B. Teppichboden, Parkett sind
weniger gut geeignet
■ Optimaler Verlegeabstand
■ Rohrdimension
84
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
110 mm
≥ 16 x 2,0 mm
6.18 Anlagenschema Heizen/Kühlen
Zweileitersystem
Heizen/Kühlen
Einzelraumregelung
mit xnet Raumtemperatur-Regler
Heizen/Kühlen
C-O-Signal: bauseits
Taupunktüberwachung:
bauseits
Vorlauftemperaturregelung: bauseits
Zweileitersystem
Heizen/Kühlen
Einzelraumregelung
mit xnet Raumtemperatur-Regler
Heizen/Kühlen
Beispiel:
EFH mit reversibler
Wärmepumpe
C-O-Signal:
Wärmepumpe
Taupunktüberwachung:
Wärmepumpe
Vorlauftemperatu rregelung:
Wärmepumpe
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
85
6. Auslegung
XNET HEIZEN/KÜHLEN
6.18 Anlagenschema Heizen/Kühlen
Zweileitersystem
Heizen/Kühlen
Einzelraumregelung
mit xnet Raumtemperatur-Regler
Heizen/Kühlen
C-O-Signal: bauseits
Taupunktüberwachung:
Pro FBH-Verteiler
mit xnet Taupunktwächter
Vorlauftemperaturregelung: bauseits
86
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
7. Software
E D V- U N T E R S T Ü T Z U N G
FÜR DIE XNET SYSTEME
7.1 Kermi xcalc
Datanorm-Datensatz
Zur Projektierung der xnet Systeme
Zur Aktualisierung Ihres Kermi xnet Katalogs
stehen unter "www.kermi.de" folgende EDV-
im LV/Angebotsprogramm stehen aktuelle
Lösungen zum Download zur Verfügung:
Datanorm-Dateien zur Verfügung
■ Datanorm Datensatz
DWG-Dateien
■ DWG-Dateien (Bodenaufbauten)
Zur Darstellung der Bodenaufbauten in
■ xcalc Berechnungsprogramme
CAD-Anwendungen können DWG-Daten
■ VDI 3805 Datensätze Flächenheizung/-
(AutoCAD 2007/2008) verwendet werden.
kühlung
■ xnet Datensätze
Des Weiteren finden Sie auf der Kermi
Webseite Detailinformationen zur
EDV-Unterstützung.
Aktualisierung/Updates:
Die aktuellen EDV-Lösungen können Sie
unter www.kermi.de downloaden.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
87
7. Software
X C A L C U N D D AT E N S ÄT Z E
7.2 xcalc Berechnungsprogramme
Programm mit VDI 3805-Importschnittstelle
Kermi unterstützt Sie mit einem Software-
importiert werden.
programm bei der Projektierung von
Heizungsanlagen mit den Kermi Heizkörpern
Die VDI 3805-Datensätze ersetzen die bisheri-
und der xnet Flächenheizungs-/kühlsyteme.
gen softwarespezifischen Fußbodendatensätze.
Das EDV-Paket xcalc HL beinhaltet folgende
Programmpakete Projektverwaltung,
Bitte beachten Sie, dass die Pflege der soft-
U-Wert und Heizlastberechnung nach DIN EN
warespezifischen Fußbodendatensätze mit
12831, Heizkörperauslegung mit VDI 3805
Erscheinen der VDI 3805-Datensätze eingestellt
Schnittstelle (Blatt 6 Heizkörper) und
wurde.
Auslegung von Flächenheizungs-/kühlsystemen mit den Kermi xnet Systemen.
Bestellungen/Download unter:
■ im Internet unter der Adresse:
Weitere Informationen incl. Preisstellung
www.kermi.de
und Bestellblatt finden Sie im Internet
■ per E-Mail an: xcalc@kermi.de
Partnerbereich unter www.xcalc.de.
■ per Telefon:
0 99 31/5 01-1 42
Anfragen zu den xcalc-Programmen
stellen Sie unter xcalc@kermi.de
7.3 VDI 3805 Datensätze
Für die xnet Systeme stehen aktuelle
VDI 3805 Datensätze nach dem Blatt 18
(Flächenheizungs-/kühlsysteme) und
Blatt 32 (Verteiler/Regelung) zur Verfügung.
Dieser Datensatz kann in ein beliebiges EDV-
88
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
8. Anlage
P R Ü F P R O T O K O L L N AC H
DIN EN 1264-4
8.1 Prüfprotokolle
Druckprüfung für xnet
C11 Noppensystem
❏
C12 Tackersystem
❏
C13 Trockensystem
❏
Bauvorhaben:
Bauherr:
Prüfer/Name:
Firma:
Prüfung:
Vor der Druckprüfung sind die Heizkreise einzeln zu spülen.
Hinweise: Bei Frostgefahr sind geeignete Maßnahmen zum Schutz der Heizrohre zu treffen! Die Höhe des Prüfdruckes muss das
Doppelte des Betriebsdruckes betragen, mindestens jedoch 6 bar. Für das xnet Fußbodenheizungssystem
werden maximal 8 bar empfohlen.
max. Betriebsdruck:
bar
Beginn:
Ende:
Prüfdruck:
bar
Druck nach 24 Stunden:
bar
Druckabfall (max. 0,2 bar):
bar
Dauer:
Ergebnis der Prüfung:
Beglaubigung:
Prüfer:
Ort:
Datum:
Heizungsbauer/Stempel/Unterschrift
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
89
AUFHEIZPROTOKOLL FÜR
A N H Y D R I T- U N D Z E M E N T E S T R I C H E
VON FUSSBODENHEIZUNGEN
GEMÄSS DIN EN 1264-4
Auftraggeber:
Bauvorhaben/Liegenschaft:
Bauabschnitt/-teil/Stockwerk/Wohnung:
Anlagenteil:
Anforderungen
Das Funktionsheizen ist zur Überprüfung der Funktion der beheizten Fußbodenkonstruktion durchzuführen. Bei Zementestrich
darf damit frühestens 21 Tage, bei Calciumsulfatestrichen frühestens 7 Tage (bzw. entsprechend Herstellerangaben) nach Beendigung der Estricharbeiten begonnen werden. Dabei ist 3 Tage eine Vorlauftemperatur zwischen 20 und 25 °C und danach 4 Tage
eine maximale Vorlauftemperatur zu halten. Von diesem Protokoll bzw. der DIN EN 1264-4 abweichende Vorgaben des Herstellers
(z. B. bei Fließestrichen) sind zu beachten.
Dokumentation
5 Ende des Funktionsheizens (Datum):
1 Art des Estrichs, Fabrikat:
(4 Tage nach Nr. 4)
Eingesetztes Bindemittel:
6 Das Funktionsheizen wurde unterbrochen
2 Ende der Arbeiten am Heizestrich
❏ Ja
(Datum):
Wenn ja:
Von
❏ Nein
bis
3 Beginn des Funktionsheizens (Datum):
mit konstanter Vorlauftemperatur
7 Die Räume wurden zugfrei belüftet und nach dem Ab-schal-
t v = zwischen 20 und 25 °C (ggf. durch Handregelung)
ten der Fußbodenheizung alle Fenster und Außen türen
verschlossen.
4 Beginn des Funktionsheizens mit maximaler
❏
Auslegungsvorlauftemperatur (Datum):
maximale Vorlauftemperatur t vmax =
°C
Ja
❏
Nein
8 Die Anlage wurde bei einer Außentemperatur von
(maximal 55 °C, Beginn 3 Tage nach Nr. 3)
°C für weitere Baumaßnahmen freigegeben.
❏
❏
Die Anlage war dabei außer Betrieb.
Der Fußboden wurde dabei mit einer
Vorlauftemperatur von
°C beheizt.
Achtung: Es ist durch das Funktionsheizen nicht sichergestellt, dass der Estrich den für die Belegreife erforderlichen Feuchtegehalt erreicht hat.
Bei Abschaltung der Fußbodenheizung/-kühlung nach der Aufheizphase ist der Estrich bis zur vollkommenen Erkaltung vor Zugluft, zu schneller Abkühlung und Frost zu schützen. Die zu beheizende Fußbodenfläche muss frei sein von Bau materialien und sonstigen Überdeckungen.
Bestätigung
90
Ort/Datum
Ort/Datum
Bauherr/Auftraggeber
Stempel/Unterschrift
Bauleiter/Architekt
Stempel/Unterschrift
Ort/Datum
Heizungsbauer
Stempel/Unterschrift
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
8. Anlage
HAFTUNGSERWEITERUNG:
DAS 10-JAHRES-PROGRAMM
8.2 Haftungserklärung
Die Kermi GmbH hat zur weiteren Absiche-
Der Installateur kann sich in den weiteren fünf
rung für das vertriebene Flächenheizungs/
Jahren bei berechtigten Kundenreklamationen
- kühlungssystem xnet eine umfangreiche
über seinen Großhandel an die Kermi GmbH
Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung
wenden. Maßgebend für die Gewährleistungs-
bei einer nam haften deutschen Versicherung
verlängerung der Kermi GmbH sind:
abgeschlossen. Dabei erstreckt sich die
■ Die Einhaltung der fachgerechten Planung
Gewähr leistungsfrist gegenüber unserem
Vertrags partner zunächst über einen Zeitraum von fünf Jahren ab Auslieferung
der Systemteile durch die Kermi GmbH.
Abweichend hiervon gelten für alle mechanisch beweglichen Teile/Produkte und für
alle elektrisch angetriebenen Teile/Produkte
die Gewährleistungs fristen entsprechend dem
des Gewerks
■ Die ausschließliche Verwendung und der
Einbau aller zum xnet-System gehörenden
Systemkomponenten
■ Die Einhaltung unserer Montage- und Verlegeanleitungen sowie der anerkannten
Regeln der Technik
■ Die fachgerechte Installation durch einen
Gesetz bzw. unserer AGB.
zugelassenen Fachhandwerksbetrieb
Hierbei beträgt die Deckungssumme bei
■ Das Vertretenmüssen eines anfänglichen
Mangels durch die Kermi GmbH
Personenschäden
pro Versicherungsfall
2,6 Mio. $
pro Versicherungsjahr
5,1 Mio. $
Sachschäden
■ Die unverzügliche Schadensanzeige an die
Kermi GmbH
■ Ergänzend die [AGB] der Kermi GmbH
Höchstgrenzen der Inanspruchnahme der Kermi
pro Versicherungsfall
1,0 Mio. $
GmbH aus der Gewährleistungsverlängerung
pro Versicherungsjahr
2,1 Mio. $
sind die Deckungshöchstbeträge der genannten
Haftpflichtversicherung. Zwingende gesetzliche
Ansprüche oder Ansprüche aus Zusicherungen,
Das 10-Jahres-Programm: Die Kermi GmbH
die von uns im Einzelfall abgegeben wurden,
leistet über die gesetzlich vorgesehenen
bleiben davon unberührt. Darüber hinaus
fünf Jahre hinaus im Rahmen einer Ver-
be steht im Rahmen der gesetzlichen Vorraus-
länge rung der Gewährleistungszeit für
setzungen die Haftung der Kermi GmbH nach
weitere fünf Jahre, insgesamt also bis zu
dem Produkthaftungsgesetz sowie der delik-
zehn Jahre nach Auslieferungsdatum, dem
tischen Produzentenhaftung.
un mittelbaren Vertragspartner Gewähr im
nachfolgend beschriebenen Umfang:
■ Ersatz von Schäden an den von uns
ge lieferten Produkten ( = unsere fehlerhaft gelieferten Produkte)
■ Ersatz von Aufwendungen für den Ausbau oder die Freilegung der fehlerhaften
Produkte. In den ersten fünf Jahren
gelten die gesetzlichen Regeln in Verbin dung mit den vertraglichen Vereinba rungen.
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
91
NOTIZEN
92
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
NOTIZEN
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
93
NOTIZEN
94
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
NOTIZEN
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
95
NOTIZEN
96
Kermi xnet Flächenheizung/-kühlung – Technik I/2009
Kermi GmbH
Pankofen-Bahnhof 1
94447 Plattling
Tel. 09931 501-0
Fax 09931 3075
www.kermi.de
info@kermi.de
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