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Bedienungs- und Suchanleitung TOMDEC Vl - DTI Detector Trade

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Bedienungs- und Suchanleitung TOMDEC Vl
Sie sind jetzt B esitzer e ines e lektronischen G eräts z ur Messung el ektromagnetischer F elder, au ch
Ionen genannt. Beachten Sie bitte:
Wir suchen nicht - wie ei n Met all-Detektor - nach der Materie, wie z. B. Gold oder Silber, s ondern
nach den Ionen-Bewegungen (positiv oder negativ geladene Teilchen), die sich um Materie aufbauen,
wenn sie längere Zeit und ohne daß sich die Umgebungsmaterie (Erde, Steine) verändert hat, an einem
Platz in der Erde, in Höhlen, in Wänden oder im Wasser liegt.
Das e lektronische S ystem und d ie Möglichkeiten wurden schon E nde 1986 v on de r E lektronikZeitschrift ' Elektor' veröffentlicht. D ie W eiterentwicklung m it modernsten e lektronischen
Empfangssystemen und Programmierungen über Chip-Cards ist der TOMDEC Vl.
1.
Geräte-Einheit
Der TOMDEC Vl besteht aus:
1.
Basis-Elektronik mit Bedienungsknöpfen, Antennen-System, Frequenz-Display, SignalLaser und Karteneinschub.
2.
Chip-Cards f ür G old, S ilber und E isen ( andere F requenzen f ür a ndere Materie i n
Vorbereitung).
3.
9-Volt-Batterie (bereits eingelegt), 2 Stück
4.
Batterie-Prüfgerät.
2. Funktionselemente
Bevor S ie beginnen, mit dem G erät z u a rbeiten, sollten S ie lernen, w eiche B edeutung die einzelnen
Bedienungsknöpfe und LED-Signallampen haben:
On - Schalter für An/Aus.
LCD - Display, zeigt das eingegebene Programm an.
NivCon - Niveau-Control, kontrolliert die erforderliche horizontale Haltung.
LED-Lampen - zeigen an, welches eingegebene Programm in Funktion ist.
Drehknopf Disc - zur Ausfilterung von kleinen bis mittelgroßen Objekten.
Ground Tuner - zur Ausfilterung störender Frequenzen.
Sens - Sensitivity/Leistung - zur Einstellung der Suchempfindlichkeit des Geräts.
Doppel-Antennen - Ionen-Meßantennen.
Mikro-Chip-Programmkarten (3 Stück).
3. System-Analyse
Aus der Literatur und unseren Informationen wissen Sie, daß mit dem TOMDEC V1 die Möglichkeit
besteht, d ie e lektromagnetischen S chwingungen ( Frequenzen) g anz b estimmter Ma terie w ie G old,
Silber und E isen anzupeilen. D er international bekannte Begriff dafür heißt Human-Radar. Jetzt, da
Sie das Gerät einsetzen wollen, wiederholen wir noch einmal die wichtigsten Punkte:
1.
Die elektromagnetischen Felder (Ionen-Reaktionen) sind um so größer, je länger ein Objekt,
z. B. v ergrabener S chmuck aus G old ode r S ilber o der E isenkisten, in de nen s ich M ünzen od er
Schmuck be finden, in d er E rde l iegt. E s i st nicht m öglich, O bjekte a nzupeilen, d ie nur w enige
Wochen ode r M onate i n d er E rde od er i n H äuserwänden ode r i m W asser g elegen ha ben. K leine
Metallobjekte entwickeln ein eigenes elektromagnetisches Feld nur sehr, sehr langsam. Das bedeutet,
daß e ine e inzelne Münze a us G old ode r S ilber i n einer Tiefe von 50 c m mit de m S ystem e rst da nn
angepeilt werden kann, wenn sie mindestens 5 Jahre an einem Platz gelegen hat und Sie mit dem Gerät
nicht weiter als 50 Meter davon entfernt sind.
2.
Tief in de r E rde l iegende Objekte s ind nu r da nn z u f inden, w enn sie - je na ch G röße de s
Objekts und der Entfernung zwischen dem Suchgerät und dem Objekt - mindestens 20 Jahre unberührt
liegen.
Ein anderer Faktor ist die Bodenbeschaffenheit. In feuchten, natürlichen Böden bauen sich die IonenReaktionen relativ schnell auf; durch Gesteinsformationen und trockenen Sand wird die Reaktion der
Ionen gebremst; der Aufbau der elektromagnetischen Schwingungen kann sich bis zu 50 % verzögern.
Zusammenfassung:
Objekte, die nur kurze Zeit in der Erde liegen, können nur in geringer
Entfernung geortet werden; außerdem dürfen sie dann nicht tief liegen. Objekte, die sehr lange in der
Erde liegen, können über große Distanzen und in großen Tiefen geortet werden.
4. Bedeutung und Einstellung der Funktionselemente
On - Schalter zum Ein- und Ausstellen des Geräts. Stromversorgung durch 9-V-Batterie, eingelegt in
Batteriefach vorne im Elektronik-Gehäuse.
Programmieren des Geräts - Verwenden Sie nur die mitgelieferten Chip-Cards. Werden andere Karten
eingesteckt, k önnen Teile der P rogrammierung z erstört w erden; d as G erät a rbeitet d ann n icht m ehr
einwandfrei.
Stecken Sie eine der Chip-Cards für das v on Ihnen gewünschte Programm in de n Eingabeschlitz
unterhalb d es D isplays f est ei n, b is d as System I hnen d as g ewählte Programm b estätigt. W enn S ie
während des Suchvorgangs das Programm wechseln wollen (für eine andere Metallart), entnehmen Sie
die bisher benutzte Karte, stellen das Gerät für ca. 1 0 Minuten aus und beginnen dann mit On/An und
der neuen Chip-Card das neue Programm.
Die elektronische Funktionskontrolle erkennen Sie an den farbigen LED (Lampen) " gelb Gold, grün =
Silber, rot = Eisen (magnetisch).
(Nach A ngaben d es H erstellers s ind w eitere P rogramme mit C hip-Cards in V orbereitung f ür
Edelsteine und Halbedelsteine).
NivCon - Sie werden beim Einschalten des Geräts bemerkt haben, daß einige rote LED aufleuchteten.
Über NivCon kontrollieren Sie sich selbst, ob Sie das Gerät exakt in waagerechter Position oder etwas
nach vorne geneigt halten. Nur in dieser Position ist ein einwandfreies Arbeiten möglich. W enn Sie
aus irgendwelchen Gründen be i der Sucharbeit von der idealen Suchhaltung abkommen, zeigt Ihnen
das G erät da s m it d em e ntsprechenden roten L ED an. S tabilisieren S ie s ich da nn bi tte w ieder un d
setzten Sie den Suchvorgang fort. NivCon hat keinen Einfluß auf die Suchleistung, aber wesentlichen
Einfluß auf das Suchergebnis.
Disc - Diskriminator / Kleinteil-Filter. A usfilterung v on s ehr k leinen b is m ittelgroßen O bjekten.
Stellen Sie den Knopf auf Position '4'; das ist die vom Hersteller vorgegebene Grundeinstellung, denn
bei dieser Einstellung reagiert das Gerät nicht mehr auf sehr kleine Teilchen (des Metalls, das Sie im
Programm geladen haben). Ein anderes Beispiel: Wenn Sie nach einem großen Objekt (Kisten, Töpfe)
suchen, das in den letzten 100 Jahren vergraben wurde, stellen sie den Disc-Filter auf '6'. Wen n Sie
nach großen Objekten suchen, die vor 500 Jahren oder davor vergraben oder versteckt wurden, stellen
Sie Disc auf '8'. In den beiden zuletzt genannten Fällen können Sie dann aber keine einzelnen kleinen
bis mittelgroßen Objekte mehr anpeilen!
Ground Tuner - Interferenz-Filter. In der Nähe von Hochspannungsleitungen oder Fabriken sowie bei
starker Sonneneinstrahlung oder atmosphärischen Störungen durch Gewitter (sehr gefährlich!) kann es
zu Fehlreaktionen des Geräts kommen. Mach en Sie also auf Sens - Sensitivity/Empfindlichkeit. D ie
Suchleistung des Geräts ist abhängig davon,
1.
2.
auf welche Stufe Sie den Leistungsverstärker 'Sens' gestellt haben und
wie weit Sie die Doppel-Suchantenne herausgezogen haben.
Und jetzt erklären wir Ihnen vier ganz wesentliche Punkte, die über Erfolg oder Mißerfolg entscheiden
können:
1.
Lernen Sie das Gerät richtig kennen, machen Sie mehrere Reaktionstests.
2. Tragen Sie und andere Personen, die bei der Sucharbeit dabei sind, keine Schmuckstücke oder Uhren aus dem Material, nach dem Sie suchen.
3. W enn S ie n ach u nbekannten O bjekten s uchen, be ginnen S ie m it der g rößtmöglichen
Suchempfindlichkeit: Ziehen Sie be ide Antennen voll a us, stellen S ie ' Sens' auf '10'. Das G erät i st
jetzt äußerst empfindlich; jede falsche Bewegung wird zu einer Reaktion von NivCon führen. Wenn
Sie es (noch) nicht schaffen, das Gerät in absoluter Ideal-Position zu halten, drücken Sie die Antennen
bis zur Hälfte ein. Sie verlieren zwar jetzt etwa 30 % der Leistung (Entfernung/Tiefe), aber Sie lernen
auch, mit dem Gerät sicherer zu werden.
4.
Wenn Sie nach einem bekannten Objekt suchen, sollten Sie versuchen, folgende Fakten
herauszufinden:
a)
b)
c)
d)
Zu welcher Zeit wurde das Objekt vergrabentversteckt?
Wie tief könnte das Objekt liegen; beachten sie dazu die eventuelle Erosion von Bergen
oder den Humusaufbau in Wäldern?
Aus weicher Menge könnte das Objekt bestehen (bitte realistisch!)?
In welcher Entfernung zum Objekt können Sie mit dem Gerät anfangen zu suchen?
Wenn Sie jetzt folgende Meßdaten berücksichtigen, können Sie das Gerät relativ genau auf
das vergrabene Objekt ausrichten:
Bei voll, ausgezogenen Antennen und 'Sens' auf 'l0'orten Sie ein sehr großes antikes Objekt,
das etwa l00 Jahre in der Erde gelegen hat, bis in ca.30m Tiefe.
Bei halb ausgezogenen Antennen und 'Sens' auf '5'verringert sich die Leistung des Geräts um
50 %, was bedeutet: Liegt das Objekt nur 15 m tief, haben Sie immer noch die volle
Entfernung. Liegt das Objekt aber wirklich 30 m tief, ist Ihre Entfernung nur noch 150 m.
Handelt es sich um ein mittelgroßes Teil, erreichen Sie auf 300 m Entfernung nur 1 5 m Tiefe
bei einer Liegezeit von 1 00 Jahren; liegt dieses mittelgroße Teil jedoch nur etwa 7,5 m tief,
erreichen Sie wieder die volle Reichweite/Entfernung.
Bei einzelnen kleinen Objekten verhält es sich ähnlich, nur sin eic weite un ee entsprechend
sehr viel geringer. B eispiel: Eine Münze, die 1 00 Jahre in der Erde gelegen hat, ist auf die
volle Entfernung nur dann zu orten, wenn sie nicht tiefer als 3 m liegt.
5. Arbeitsweise
Bevor Sie jetzt beginnen, mit dem Gerät draußen zu arbeiten, vergraben Sie bitte sofort nachdem Sie
das Gerät gekauft haben, einen dünnen Armreif aus Gold oder Silber, ca. 5 bis 10 cm tief an einem Ort
ganz i n de r N ähe I hrer Wohnung / I hres H auses, v on w o a us Sie z I hren S uch-Expeditionen
normalerweise s tarten. D ieses Testobjekt k önnen S ie f ür I hr Ü bungen a ber e rst n ach et wa 5 bis 6
Monaten verwenden.
Wichtig i st, daß Sie die Reaktion des Geräts und eventuelle Störungen durch lnterferenzen Gewitter
etc. an dem T ag neu überprüfen, an dem Sie mit dem Gerät arbeiten wollen Stecken S ie d azu ei nen
Armreif (aus Gold oder Silber je nach gespeichertem Programm) s sen krecht in die Erde, daß er zur
Hälfte unter und zur Hälfte über der Erde ist. Stellen Sie sich mit dem Gerät in einer Entfernung von
ca. 1 0 Metern so a uf, daß S ie an de m T estobjekt i n einer E ntfernung von c a. 5 Meter vorbeigehen
können. G ehen Sie l angsam l os, a chte S ie a uf die A ntennen-Reaktion. D ie A ntennen m üssen si ch
schon in Richtung auf da s Obje hi n bewegen, wenn Sie einige S chritte g egangen sind und na ch
einigen weiteren Schritte exakt auf das Objekt zeigen.
Reagierten die Antennen zu schnell, drehen Sie 'Disc' 1 - 2 mm nach rechts, reagierten di Antennen zu
langsam, drehen Sie 'Disc' 1 - 2 mm nach links. Machen Sie das so lange, bi die Antennen bei diesem
Test sich genau in Richtung auf das Testobjekt stellen.
Beginnen Sie jetzt mit der Sucharbeit.
Halten S ie da s G erät a n beiden H andgriffen, d aß d ie D oppel-Antenne g eradeaus n ach v orne steht.
Schwenken S ie jetzt d as Gerät g anz l angsam von d er Mi tte n ach rechts o der links u nd ach ten S ie
darauf, daß keine der roten LED von NivCon aufleuchten. Verändern Sie bei diesem Schwenk nicht
die P osition I hres O berkörpers. S chwenken S ie jetzt d as G erät g anz l angsam v on d ieser äu ßeren
linken oder rechten Position zur anderen Seite.
Wichtig:
Wenn bei diesem Suchvorgang die Doppel-Antenne die Schwingungen des Objektes
in gerader Linie erfaßt, anpeilt, bleibt die Antenne in dieser Position stehen (Lock-inReaction), auch
wenn Sie das Gerät langsam weiterbewegen.
Das be deutet: S obald S ie merken, da ß di e A ntennen ni cht m ehr die S chwenkbewegung mitmachen,
sondern auf einen Punkt ausgerichtet stehenbleiben, beenden Sie den Schwenkvorgang, schwenken die
Antenne langsam zur anderen Seite und wieder zurück, so daß Sie genau die Linie auf das Objekt hin
markieren können.
Wenn dieser erste Schwenk von einer zur anderen Seite noch keine Reaktion ausgelöst hat, drehen Sie
bitte Ihren ganzen Körper und schwenken Sie dann wieder ganz langsam das Gerät vor sich von einer
zur anderen Seite. So können Sie große Gebiete im Umkreis auf Reaktionsfrequenzen absuchen.
Bei hochsensiblen Menschen mit einem sehr starken eigenen Energiefeld und bei großen Objekten, die
in de r N ähe un d nicht t ief l iegen, k ann e s v orkommen, da ß di e A ntenne, na chdem man s ie i n di e
Position 'waagerecht/geradeaus' gebracht hat, sich von selbst langsam auf das Objekt hin bewegt und
dann in dieser Richtung stehenbleibt, ohne daß man das Gerät bewegt hat. Wenn das geschieht, lassen
Sie d as G erät diese R eaktion m indestens n och z weimal w iederholen, indem S ie d as G erät v or si ch
schräg na ch un ten halten, dann wieder in die w aagerechte Suchposition bringen und w arten, o b di e
Reaktion sich wiederholt.
Um d ie S uchlinien ( Lock-In-Reaction) g enau einzumessen, z u m arkieren, dr ücken S ie de n r oten
Knopf oberhalb des H andgriffs und aktivieren de n L aser (nur be i trübem, dunk lem W etter oder bei
Nacht möglich).
Sie wissen jetzt noch nicht, in welcher Entfernung das vom Gerät angepeilte Objekt liegt. Gehen Sie
jetzt 20 bi s 30 M eter na ch r echts ode r l inks und w iederholen S ie d iesen S uchvorgang, bi s di e
Antennen w ieder s o r eagieren w ie z uvor. J etzt ha ben S ie z wei S uchlinien, di e s ich i rgendwo
überschneiden. D ort i st I hr v orläufiger E ndpunkt. G ehen S ie jetzt b is eine E ntfernung v on c a. 10
Meter au f d iesen E ndpunkt z u, l egen S ie d as G erät ab, m arkieren S ie d en P unkt, an d em si ch d ie
Suchlinien ü berkreuzten. Nehmen S ie jetzt d as G erät au f u nd schwenken e s wie an A nfang g anz
langsam von rechts nach links (oder umgekehrt), bis die Antennen wieder auf einen Punkt in diesem
Gebiet zeigen. Mer ken Sie sich diesen Punkt oder lassen Sie ihn von jemandem markieren. G ehen
Sie jetzt auf die gegenüberliegende Seite, stellen S ie sich in gleicher E ntfernung zum E ndpunkt a uf
wie vorher und w iederholen Sie de n Suchvorgang. Gehen Sie jetzt 90 G rad nach links oder rechts,
wiederholen w ieder d en Suchvorgang; g ehen si e danach au f d ie g egenüberliegende S eite u nd
wiederholen die Suche noch einmal. Sie haben jetzt den Endpunkt von vier Seiten angepeilt. W enn
sich die Suchlinien alle exakt überkreuzten, haben Sie den Endpunkt gefunden.
Wenn sich d ie S uchlinien jedoch an v erschiedenen P unkten ü berkreuzten, l iegen i n diesem G ebiet
mehrere Objekte aus der programmierten M etallart; w ir em pfehlen I hnen d ann d en E insatz e ines
Metall-Detektors, der übrigens auch dann wichtig ist, wenn die ausgegrabene Erde auf kleine Teile hin
untersucht werden muß.
Testergebnissen in Europa.
(C)
Copyright: DTI GmbH & Co. KG
(C) Copyright für TOMDEC und alle Rechte außerhalb des amerikanischen Kontinents
liegen bei DTI Deutschland. Diese Bedienungsanleitung steht unter Urheberschutz. Sie darf ohne
schriftliche Erlaubnis der DTI nicht übersetzt, vervielfältigt, reproduziert oder verbreitet werden.
Detector Trade International GmbH & Co KG
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