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KESSEL-Kleinkläranlagen INNO-CLEAN®

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ANLEITUNG FÜR EINBAU, BEDIENUNG UND WARTUNG
KESSEL-Kleinkläranlagen INNO-CLEAN®
- die vollbiologische Kleinkläranlage zur Reinigung häuslichen
Abwassers nach EN 12566, Teil III
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung: Z-55.3-185/-186/-187
● INNO-CLEAN
● Einbehälteranlagen
● Zweibehälteranlagen
● zum Einbau ins Erdreich
EW 6
Produktvorteile
EW 8
Geringe Wartungs- und Instandhaltungskosten
Hohe Langlebigkeit und Wasserdichtheit
durch nahtlose monolithische Bauweise
Hohe Widerstandsfähigkeit bei aggressiven Abwässern
Leichter Einbau durch geringes Gewicht
Bruchsicher durch Spezialwerkstoffe
EW 8 / 10 / 12 / 14 / 16 / 18
Installation
Inbetriebnahme
Techn. Änderungen vorbehalten
Reinigungsklassen C, N und D zugelassen
Einweisung
der Anlage wurde durchgeführt von Ihrem Fachbetrieb:
Name/Unterschrift
Stand 03/08-HG
Datum
Ort
Stempel Fachbetrieb
Sach-Nr. 010-341
Sehr geehrter Kunde,
wir freuen uns, dass Sie sich für ein Produkt von KESSEL entschieden haben.
Die gesamte Anlage wurde vor Verlassen des Werkes einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Prüfen Sie bitte dennoch sofort, ob die Anlage vollständig und unbeschädigt bei Ihnen angeliefert wurde. Im Falle eines Transportschadens
beachten Sie bitte die Anweisungen in Kapitel „Gewährleistung“ dieser Anleitung.
Diese Einbau-, Bedienungs- und Wartungsanleitung enthält wichtige Hinweise, die bei Montage, Bedienung, Wartung und
Reparatur zu beachten sind. Vor allen Arbeiten an der Anlage müssen der Betreiber sowie das zuständige Fachpersonal
diese Anleitung sorgfältig lesen und befolgen.
KESSEL GmbH
2
Inhaltsverzeichnis
1. Sicherheitshinweise
2. Allgemeines
3. Verpackung, Transport
und Lagerung
4. Einbau und Montage
5. Inbetriebnahme
6. Betrieb und Entsorgung
7. Wartung
8. Technische Daten
9. Steuerung der Kleinkläranlage
10. Störungen / Abhilfemaßnahmen
11. Gewährleistung
12. Materialgarantie
13. Anlagenpass / Werkabnahme
14. Übergabeprotokoll
15. Betriebstagebuch
16. Wartungscheckliste
17. Konformitätserklärung
.......... .............................................................................................. Seite
4
3.1 Verpackung.............................................................................. Seite
3.2 Transport ................................................................................. Seite
3.3 Lagerung ................................................................................. Seite
10
10
10
2.1 Einsatzbereich ........................................................................ Seite
2.2 Anlagenbeschreibung .............................................................. Seite
2.3 Funktionsbeschreibung ........................................................... Seite
5
5
8
4.1 Übersicht Einbauschritte .........................................................
4.2 Einbau des Behälters ...............................................................
4.2.1 Verfüllmaterial ................................................................
4.2.2 Baugrube........................................................................
4.2.3 Prüfungen vor dem Einbau.............................................
4.2.4 Einbau ............................................................................
4.2.5 Montage der Aufsatzstücke ............................................
4.3 Einbau der Steuereinheit.........................................................
4.3.1 Montage der Steuerung und des Verdichters.................
4.3.2 Anschluss der Steuereinheit
mit den Belüftungsschläuchen .......................................
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
11
12
12
12
12
13
13
14
14
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
Seite
22
22
22
23
5.1
5.2
5.3
5.4
Anlage in Betriebsbereitschaft setzen .....................................
Einweisung / Übergabe ...........................................................
Justierung des Schwimmerschalters.......................................
Änderung der Steuerzeiten .....................................................
Betrieb .....................................................................................
Die Innofanten sind da! ...........................................................
Eigenkontrolle des Betreibers .................................................
Steuern der Schlammrückführung...........................................
Entsorgungshinweise ..............................................................
Entsorgung ..............................................................................
Seite
14
25
25
25
26
28
29
......................................................................................................... Seite
29
........................................................................................................ Seite
34
........................................................................................................ Seite
35
8.1 Maßzeichnungen..................................................................... Seite
9.1 Meldungen der Steuereinheit .................................................. Seite
9.2 Menüführung ........................................................................... Seite
........................................................................................................ Seite
........................................................................................................ Seite
........................................................................................................ Seite
........................................................................................................ Seite
........................................................................................................ Seite
........................................................................................................ Seite
3
31
32
33
35
36
37
38
39
40
1. Sicherheitshinweise
Achtung! Erstickungsgefahr beim Betreten der Anlage
Das Personal für Montage, Bedienung, Wartung und Reparatur muss die entsprechende Qualifikation für diese Arbeiten aufweisen.
Der Verantwortungsbereich, die Zuständigkeit und die Überwachung des Personals müssen durch
den Betreiber genau geregelt sein.
Die Betriebssicherheit der gelieferten Anlage ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung gewährleistet. Die Grenzwerte der technischen Daten dürfen auf keinen Fall überschritten werden.
Diese Anlage enthält elektrische Spannungen und steuert mechanische Anlagenteile. Bei Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung können erhebliche Sachschäden, Körperverletzungen oder tödliche Unfälle die Folge sein.
Bei Montage, Bedienung, Wartung und Reparatur der Anlage sind die Unfallverhütungsvorschriften,
die in Frage kommenden DIN- und VDE-Normen und Richtlinien zu beachten.
Dies sind u.a.:
• „Unfallverhütungsvorschriften - Bauarbeiten“ BGV C22 bisher VBG 37
• „Baugruben und Gräben, Böschungen, Arbeitsraumbreite, Verbau“ DIN 4124
• „Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ DIN EN 1610
• „Richtlinien für Arbeiten in Behältern und engen Räumen“ BGR 117 bisher ZH1/77
Die Abdeckung der Kleinkläranlage muss gegen unbefugtes Öffnen (insbesondere durch Kinder)
auch während der Arbeitspausen ausreichend gesichert sein.
Warnung !
Die Anlage besteht aus mehreren Komponenten. Beachten Sie deshalb die einzelnen Kapitel in der
Bedienungsanleitung. Bei jeder Montage, Wartung, Inspektion und Reparatur an einer der Komponenten ist immer die Gesamtanlage durch ziehen des Netzsteckers an der Steuereinheit außer Betrieb zu setzen und gegen Wiedereinschalten zu sichern. Stellen Sie sicher, dass der Zufluss von Abwasser während der Montage unterbrochen ist.
Das Steuergerät steht unter Spannung und darf nicht geöffnet werden.
Nur Elektrofachkräfte dürfen Arbeiten an elektrischen Einrichtungen durchführen.
Der Begriff Elektrofachkraft ist in der VDE 0105 definiert.
Arbeiten am Verdichter, die über die im Kapitel Inspektion und Wartung beschriebenen Tätigkeiten
hinausgehen, sind unzulässig.
Es ist sicherzustellen, dass sich die Elektrokabel sowie alle anderen elektrischen Anlagenteile in
einem einwandfreien Zustand befinden. Bei Beschädigung darf die Anlage auf keinen Fall in Betrieb
genommen werden.
Achtung !
Umbau oder Veränderungen der Anlage sind nur in Absprache mit dem Hersteller zu tätigen. Originalersatzteile und vom Hersteller zugelassenes Zubehör dienen der Sicherheit. Die Verwendung anderer Teile kann die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufheben.
4
2. Allgemeines
2.1 Einsatzbereich
INNO-CLEAN®, die Kleinkläranlage von KESSEL, ist eine
Reinigungsanlage für häusliche Abwässer nach EN 12566,
Teil III. Für Niederschlagsabwässer, Abwässer aus der Tierhaltung
sowie
Schwimmbadabwässer ist diese Anlage nicht vorgesehen. In einem
biologischen Verfahren, reinigt diese Kleinkläranlage häusliches Abwasser und passt sich automatisch den anfallenden Mengen an. Das Abwasser wird in einem Kunststoffbehälter gesammelt und gereinigt. Dieser Behälter ist zu
dem Verbau im Erdreich vorgesehen. Die Belüftung und Um-
wälzung wird von einer Steuereinheit vollautomatisch geregelt. Diese ist zu dem freien Einbau in frostgeschützten,
überflutungssicheren und trockenen Räumen vorgesehen.
Die Zuleitung muß rückstaufrei an die INNO-CLEAN® angeschlossen werden. Zusätzlich zu der Kleinkläranlage muss
für eine angemessene Abwasserableitung nach ATV-DVWKA138 gesorgt werden. Weiterhin ist in jedem Fall die Kommune, der Landkreis oder die untere Wasserbehörde für
eine Genehmigung zur Errichtung und den Betrieb zuständig.
2.2 Anlagenbeschreibung
ቢ
ብ
ባ
ቦ
ቨ
ቤ
ቪ
ቫ
ቧ
ቩ
KESSEL-INNO-CLEAN® besteht aus zwei Hauptsegmenten. Innerhalb eines frostfreien, überflutungssicheren und
trockenen Raumes befindet sich die Steuereinheit; der
Kunststoffbehälter, in dem der Klärungsprozess stattfindet,
ist im Erdreich verbaut.
ቢ Steuereinheit (Steuerung und Verdichter)
ባ Zulauf
ቤ KESSEL-INNO-CLEAN® Behälter
ብ kindersichere und PKW-befahrbare Abdeckung
5
ቦ Aufsatzstück (höhenverstellbar)
ቧ Vorklärkammer
ቨ Trennwand (nur bei Einbehälteranlagen, EW 6 und EW 8
- größere Anlagen immer mit mindestens 2 Behältern, der
erste für die Vorklärung und der zweite für die Belebungskammer)
ቩ Belebungskammer
ቪ Probenahmebehälter und Ablauf
ቫ Sickerschacht (Optional)
Einbehälteranlagen
EW 6
Zulauf
Ablauf
EW 8
Zulauf
Ablauf
6
Zweibehälteranlagen
1
2
Alle Zweibehälteranlagen sind an der Zulaufseite mit Nummern versehen. Die Schlammkammer ist mit 1 gekennzeichnet.
Die Belebungskammer mit 2.
7
2. Allgemeines
2.3 Funktionsbeschreibung
Der Klärungsprozess wird vollautomatisch
von der Steuereinheit durchgeführt. Ein
Klärungszyklus dauert ca. 8 Stunden und
wird durch Abführen des geklärten Wassers beendet. Der Klärungsprozess basiert
auf Mikroorganismen, die während der Behandlungsphase das Abwasser reinigen.
1. Einleitung des Schwarzwassers (gesamtes häusliches Abwasser)
Sämtliches häusliches Abwasser gelangt
in die Vorklärkammer. Dort sinken die
Schwerteile zum Boden ab und bilden eine
Schlammschicht. Der Abwasserschlamm
verbleibt in der Vorklärkammer, verdichtet
sich und muss bei Erreichen der maximalen Aufnahmekapazität entsorgt werden.
2. Füllen der Belebungskammer
Die Belebungskammer wird mit dem Abwasser aus der Vorklärkammer befüllt.
3. Behandlungsphase des Abwassers
In der Belebungskammer wird das Abwasser mit kurzen Belüfterstößen durchgerührt. Durch eine phasenweise Belüftung
gelangt Sauerstoff in das Abwasser und
Mikroorganismen vermehren sich explosionsartig. Dabei bildet sich Belebtschlamm.
Der Stoffwechsel der Mikroorganismen reinigt während der Belüftung das Abwasser
von Ammonium, Eisen, Mangan und organischen Verbindungen.
Zwischen den Belüftungsphasen tritt Sauerstoffmangel auf und zwingt die Mikroorganismuskultur den Stoffwechsel im anaeroben Bereich fortzusetzen. Durch den veränderten Stoffwechsel werden Nitrat und
Nitrit zu unschädlichem Stickstoff (in Gasform) abgebaut (Denitrifikation).
Diese Behandlungsphase dauert sechs
Stunden.
8
2. Allgemeines
4. Absetzphase
Nach der Behandlungsphase folgt die
zweistündige Absetzphase. Alle in dem Abwasser enthaltenen Feststoffe können sich
absetzen und es bildet sich am Boden eine
Schlammschicht aus Mikroorganismen.
5. Abziehen des Klarwassers
Oberhalb dieser Schlammschicht verbleibt
nun gesäubertes Wasser und wird automatisch abgepumpt. Zudem wird ein Teil des
Belebtschlammes in die Vorklärkammer
abgepumpt .
9
3. Verpackung, Transport und Lagerung
Das Kapitel Sicherheitshinweise ist zu beachten!
3.1 Verpackung
Eine Verpackung der Behälter zum Zwecke des Transports
bzw. der Lagerung ist bei Beachtung der nachfolgenden
Punkte nicht notwendig.
Hinweis: Der Eintrag von Fremdkörpern (Schmutz, Staub
etc.) in die Kläranlage ist zu vermeiden. Ggf. sind an allen
Öffnungen Abdeckungen anzubringen.
3.2 Transport
● Der Transport ist nur von solchen Firmen durchzuführen,
die über fachliche Erfahrungen, geeignete Geräte, Einrichtungen und Transportmittel sowie ausreichend geschultes
Personal verfügen.
● Die Behälter müssen so transportiert werden, daß sie
nicht unzulässig belastet werden und dass eine Lageveränderung während des Transports ausgeschlossen ist. Im Falle
einer Verspannung ist diese so vorzunehmen, dass eine Beschädigung der Behälter ausgeschlossen ist (z.B. Verwendung von Gewebegurten, Hanfseilen). Die Verwendung von
Drahtseilen oder Ketten ist nicht zulässig.
● Die Behälter sind gegen unzulässige Lageveränderungen
während der Beförderung zu sichern. Durch die Art der Befestigung dürfen die Behälter nicht beschädigt werden.
3.3 Lagerung
Sollte eine Lagerung der Behälter vor dem Einbau erforderlich sein, so darf diese nur kurzzeitig und auf ebenem, von
scharfkantigen Gegenständen befreitem Untergrund geschehen. Bei Lagerung im Freien sind die Behälter gegen
Beschädigung, Sturmeinwirkung und Verschmutzung zu
schützen.
● Beim Abheben, Verfahren und Absetzen der Behälter
müssen stoßartige Beanspruchungen vermieden werden.
Kommt ein Gabelstapler zum Einsatz, müssen während der
Fahrt mit dem Gabelstapler die Behälter gesichert werden.
Ein Rollen oder Schleifen der Behälter über den Untergrund
ist nicht zulässig.
● Bitte beachten:
Der Behälter darf nur mit für das Heben von Lasten zugelassenen Schlaufenbändern gehoben werden (keinesfalls
Spanngurte o.ä. verwenden).
10
4. Einbau und Montage
Während der Zwischenlagerung der Kleinkläranlage
sowie bis zum Abschluss der Einbauarbeiten, müssen
an der Baustelle geeignete Sicherungsmaßnahmen getroffen werden, um Unfälle und Beschädigungen der
Kleinkläranlage zu verhindern.
Das Kapitel Sicherheitshinweise ist zu beachten.
4.1 Übersicht Einbauschritte
1. Schwimmerschalterkabel und Belüftungsschlauch vermessen und Ort der Baugrube festlegen.
2. Baugrube ausheben.
3. Sauberkeitsschicht erstellen.
4. Behälter in die Baugrube versetzen.
5. Verrohrung der Zu- und Abläufe.
6. Belüftungsschläuche und Schwimmerschalterkabel in
einem Leerrohr DN 150 verlegen.
7. Verdichter und Steuerung montieren und anschließen.
8. Behälter bis zur Hälfte mit Wasser befüllen, um Standsicherheit zu gewährleisten.
9. Behälter bis zur Hälfte mit Kies verfüllen und verdichten
(bis unter den Auslauf). Die einzelnen Lagen sollen nicht
größer als 30 cm sein.
10. Aufsatzstücke aufsetzen und Spannring fixieren.
11. Entsprechend des Einsatzwunsches die oberste Schicht
verfüllen.
12. Abdeckungen auf die Schächte unbedingt anbringen.
13. Inbetriebnahme der Anlage.
11
4. Einbau und Montage
4.2 Einbau des Behälters
Einbauvoraussetzungen
Der Einbau ist nur von solchen Firmen durchzuführen, die
über fachliche Erfahrungen, geeignete Geräte und Einrichtungen sowie ausreichend geschultes Personal verfügen.
Eine Erfassung der Bodenbeschaffenheit im Hinblick auf die
bautechnische Eignung muss vorgenommen worden sein
(Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke DIN 18196).
Der maximal auftretende Grundwasserstand muss ebenso
vor Beginn der Bauarbeiten festgestellt werden. Eine ausreichende Ableitung (Drainage) von Sickerwässern ist bei
wasserundurchlässigen Böden zwingend notwendig. Die
auftretenden Belastungsarten wie max. Verkehrslasten und
Einbautiefe müssen abgeklärt sein.
Einbehälteranlagen
Der breite Dom zeigt zur Zulaufseite - der schmälere Dom
zur Ablaufseite.
Zweibehälteranlagen
Der max. Abstand der beiden Behälter ist 3,0 m. Sollten Sie
diesen Abstand überschreiten, so sind zusätzliche Schläuche notwendig.
Baugrund eine ausreichende Tragfähigkeit gewährleisten.
Als Unterbau ist ein verdichteter Rundkornkies (max. Körnung 8/16, Dicke mind. 30 cm, Dpr=95%) und darauf 3 - 10
cm verdichteter Sand notwendig. Der Abstand zwischen
Baugrubenwand und Behälter muss mindestens 70 cm betragen. Die Böschungen müssen der DIN 4124 entsprechen.
• Einbau im Gelände mit Hanglage
Beim Einbau der Kleinkläranlage in ein Gelände mit Hanglage ist unbedingt darauf zu achten, dass der seitlich schiebende Erddruck bei nicht gewachsenem Boden durch eine
entsprechend ausgelegte Stützmauer abgefangen wird.
• Frostfreie Tiefe
Beachten Sie beim Einbau der Kleinkläranlage unbedingt
die örtlich festgelegte frostfreie Tiefe. Um auch im Winter
einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, ist beim Einbau ebenso die Zu- und Ablaufleitung auf frostfreier Einbautiefe zu verlegen. In aller Regel liegt die frostfreie Tiefe,
wenn nicht anders durch die Behörde angegeben, bei ca. 80
cm.
4.2.3 Prüfungen vor dem Einbau
Unmittelbar vor dem Einbringen des Behälters in die Baugrube hat der Sachkundige der mit dem Einbau beauftragten Firma folgendes zu prüfen und zu bescheinigen:
- Die Unversehrtheit der Behälterwand;
- den ordnungsgemäßen Zustand der Baugrube, insbesondere hinsichtlich der Abmessungen und Sohlenbettung;
- Beschaffenheit der Körnung des Verfüllmaterials.
ቦ
ቧ
≤ 20cm
ብ
≤ 30cm
≤ 30cm
≤ 30cm
≤ 30cm
≥ 50cm
ቤ
4.2.1 Verfüllmaterial
Unterbau: Rundkornkies
(max. Körnung 8/16) nach DIN 4226-1
Behälterbett: Sand
Behälterumhüllung: Rundkornkies
(max. Körnung 8/16) nach DIN 4226-1
Bereich außerhalb
Behälterumhüllung: Material geeigneter Beschaffenheit
Deckschicht: Humus o.ä.
≥ 50cm
yyyyyyyyyy
β nach
DIN 4124
ቢ Unterbau:
ቢ
≥ 70cm
ባ
≤ 30cm
≤ 30cm
≤ 30cm
≤ 30cm
≤ 30cm
3-10cm
≥ 30cm
≥ 70cm
Rundkornkies (max. Körnung 8/16) nach DIN 4226-1
verdichtet mit Dpr=95%
verdichteter Sand
ባ Behälterbett:
ቤ Behälter
ብ Behälterumhüllung: Rundkornkies (max. Körnung 8/16) nach DIN 4226-1
verdichtet mit Dpr=95%
ቦ Bereich außerhalb
Behälterumhüllung: Material geeigneter Beschaffenheit
ቧ Deckschicht:
Humus, Straßenbelag, Beton o.ä.
4.2.2 Baugrube
Der Baugrund muss waagerecht und eben sein, um die Anlage vollflächig aufstellen zu können. Außerdem muss der
12
4. Einbau und Montage
4.2.4 Einbau
Standortwahl:
Die Distanz zwischen Steuereinheit und Behälter darf maximal 12,5 m (Option: 30 m - Schlauchpaket = Distanz 27,5 m)
betragen. Sollte dies nicht ausreichen, so kann die Steuereinheit und der Verdichter in einem optionalen Freiluftschrank installiert werden.
• Einsetzen
Der Behälter ist mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung
stoßfrei in die Baugrube einzubringen und auf die Sohlenbettung aufzusetzen (siehe auch Kapitel „Transport“).
• Verlegung des Kabels und der Schläuche zur Steuereinheit
Während der Erdarbeiten beiliegendes Verbindungskabel
möglichst über ein Leerrohr DN 150 bis zu der Steuereinheit
verlegen. Die drei Schläuche sind ebenfalls einzuziehen.
Achtung: Verschließen Sie die Öffnungen mit Klebeband
während des Durchschiebens, damit kein Schmutz in die
Schläuche gerät.
• Anschluss Behälter
Die Zu-/Ablaufleitungen sowie Verbindungsleitungen sind
frostfrei zu verlegen und anzuschließen.
• Entlüftung
Bei Anlagen mit geschlossen Deckeln muß eine Entlüftung
(möglichst über Dach DN 100) berücksichtigt werden.
• Verfüllung Baugrube
Um Verformungen des Behälters zu vermeiden, sollte das
Befüllen des Behälters und die Verfüllung der Baugrube parallel ausgeführt werden. Die Behälterumhüllung muss in
einer Breite von mindestens 50 cm hergestellt werden.
Behälter bis zur Hälfte mit Wasser füllen. Die einzelnen
Lagen sollten nicht größer als 30 cm sein. Sie sind mit leichten Verdichtungsgeräten zu verdichten (mind. Dpr=95%).
Eine Beschädigung der Behälterwand und eine Verlagerung
der Behälter während und nach dem Einbau muss ausgeschlossen werden. Ein zugehöriger Schalungs- und Bewehrungsplan ist bei KESSEL erhältlich. Während des schichtweisen Verfüllens ist der Behälter zuerst mit Wasser zu füllen. Zunächst zur Hälfte, dann je Lage.
• Behälter füllen
Den Behälter bis zum Ablauf mit Wasser füllen.
4.2.5 Montage der Aufsatzstücke
Zuerst die Dichtung (siehe Zeichnung) einsetzen
• Das teleskopische KESSEL-Aufsatzstück in die Öffnung
des Behälters einstecken und in die gewünschte Position
bringen. Das Aufsatzstück ist bis 5° neigbar. Mit Hilfe des
vorhandenen Klemmringes kann nun das Aufsatzstück in der
gewünschten Position (Ausrichtung an der Geländeoberkante) fixiert werden. Die Feinjustierung auf die endgültige
Höhe erfolgt dann mittels der Stellschrauben. Bodenneigungen können durch das stufenlos höhenverstellbare und
neigbare Aufsatzstück leicht ausgeglichen werden. Anschließend das Aufsatzstück ausreichend verfüllen und verdichten.
13
Dichtung einsetzen
(Art.Nr. 860114).
Lippendichtung einfetten, Aufsatzstück einsetzen, grob auf
die gewünschte Einbauhöhe
bringen und mit Klemmring
(Art.Nr. 860129) fixieren.
Feinjustierung auf Endhöhe
mit Stellschrauben vornehmen.
4. Einbau und Montage
4.3 Einbau der Steuereinheit
Steckerpol 3 - PE Schutzleiter
Beachten Sie unbedingt, dass für die Anschlusskabel vom
Behälter zur Steuereinheit Leerrohre (DN 150) verlegt werden müssen.
ACHTUNG Nehmen sie die Anlage erst nach vollständigem Einbau in Betrieb.
4.3.2 Anschluss der Steuereinheit mit den Belüfterschläuchen des Behälters
Siehe Darstellungen Seite 15 bis 18
ቢ = Verdichter
ባ = Steuerung
Wandkonsole optional
1. Dem Behälter liegen ein 50m langer Schlauch (Belüfterschlauch) und ein 15m langes Kabel bei. Sowohl der
Schlauch als das Kabel sind bereits in dem Behälter montiert.
2. Die Distanz zwischen Behälter und Steuereinheit wird
vermessen und der Belüfterschlauch wird der Länge zur
Steuereinheit angepasst und abgeschnitten. Das Reststück
wird in zwei gleichgroße Stücke geteilt. Bitte beachten Sie,
dass die Schläuche somit eine maximale Länge von ca.
15 m haben.
3. Die drei Belüfterschläuche werden an die Steuereinheit
anhand der Darstellung Seite 15 bis 18 angeschlossen.
4. Schwimmerschalterkabel nach Anforderungen kürzen,
mit dem Spezialstecker versehen und an der Steuereinheit
anschließen. (Siehe Seite 18) Bitte folgende Belegung des
Steckeranschlusses beachten:
Steckerpol 2 - Null-Leiter
Steckerpol 3 - PE Schutzleiter
Steckerpol 4 - Signal
5. Inbetriebnahme der Kleinkläranlage erfolgt durch Einstecken des Stromkabels.
Arbeitsschritte:
4.3.1 Montage der Steuerung und des Verdichters
Siehe Darstellungen Seite 19 bis 21
Steuerung und Verdichter in einem frostgeschützten, überflutungssicheren und trockenen Raum montieren. Rücksichere Montage beachten! Der Verdichter muss über der
Steuerung platziert werden, um evtl. Schäden zu vermeiden.
1. Schlauch des Verdichters muss bündig auf dem vorgesehenen Anschluss an der Steuerung angepasst und angeschlossen werden.
2. Das Netzkabel des Verdichters wird nach Anforderung
gekürzt und mit der Verschraubung des Schnellanschlusses
(Quickon) versehen. Bitte folgende Belegung des Steckeranschlusses beachten!
Steckerpol 1 - L1
Steckerpol 2 - Null-Leiter
14
Anschluss der Steuerung an den Belüfter
• Verbinden der Steuereinheit mit dem Belüfteranschluss im
Behälter durch einen Schlauch (Bild 1).
(Achtung: Beachten Sie bei jeder Schlauchmontage die Bewegungsfreiheit des Schwimmerschalters nicht einzu-
15
schränken! Alle Schläuche müssen so geführt werden, dass
sich der Schwimmer in keinem Fall verhaken kann. Befestigen Sie die Schläuche ggf. mit Kabelbindern o. ä.)
Anschluss der Steuerung an den Beschickungsheber
• Verbinden der Steuereinheit mit dem Beschickungshebelanschluss im Behälter durch einen Schlauch (Bild 2)
Schlauch für Beschickungsheber (Bild 2)
16
Anschluss der Steuerung an den Klarwasserheber und die Schlammrückführung
• Verbinden der Steuereinheit mit den Schlauchanschlüssen
des Klarwasserhebers und der Schlammrückführung im
Behälter.
(Die beiden Mamutheber arbeiten immer parallel) Bild 3
17
Mit dem integrierten Kugelhahn kann die Schlammrückführung zum Start der Anlage unterbunden werden
(siehe Seite 26 Punkt 6.4).
Anschluss der Steuerung an den Schwimmerschalter
Steckerpol 4 = Signal
Steckerpol 2 = Null-Leiter
Steckerpol 3 = Schutzleiter
Verbinden der Steuereinheit mit dem Schwimmerschalter im Behälter (Bild 4)
18
Montage der Steuerung und des Verdichters
Hinweis/Änderung:
Für die Verbindung
von Verdichter und
Steuergerät ist ein
Stück des beiliegenden
Schlauches abzutrennen
und zu verwenden.
19
Montage der Steuerung und des Verdichters
Steckerpol 1 = L1
Steckerpol 2 = Null-Leiter
Steckerpol 3 = Schutzleiter
20
Montage der Steuereinheit und des Verdichters
Achtung: Stecker erst nach vollständiger Montage der Anlage einstecken
21
5. Inbetriebnahme
Das Kapitel Sicherheitshinweise ist zu beachten!
5.1 Anlage in Betriebsbereitschaft setzen
Die Anlage ist vor Inbetriebnahme vollständig zu reinigen
(einschließlich Zu- und Abläufe); Fest- und Grobstoffe sind zu
entfernen.
Die gereinigte Anlage ist bis zu ca. 10 cm unter dem vorgefertigten Zulaufstutzen mit Wasser zu befüllen (siehe Grafik).
Stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose.
Die Netzleitung muß mit einem FI-Schutzautomaten ausgerüstet sein.
5.2 Einweisung / Übergabe
Die Inbetriebnahme und Einweisung wird von einem Fachbetrieb oder einem KESSEL-Beauftragten durchgeführt (gegen
Aufpreis).
1. Folgende Personen sollten bei der Übergabe anwesend
sein:
Abnahmeberechtigter des Bauherrn
Fachbetrieb
Ferner empfehlen wir die Teilnahme des
Bedienungspersonals / Betreibers
Entsorgungsunternehmens
2. Vorbereitung einer Einweisung und Übergabe:
Sanitärinstallationen müssen durchgeführt sein
betriebsbereite Wasserfüllung der Anlage
5.3 Justierung des Schwimmerschalters
Die Überprüfung des Schwimmerschalters ist die Grundvoraussetzung für optimalen Betrieb.
Stellen Sie den Abzug an.
Wiederholen Sie dies, bis kein Wasser mehr abgepumpt
wird (Abzug schaltet nach 5 min. automatisch ab).
Der Schwimmer muß nun nach unten zeigen.
Falls er flach oder leicht schräg auf dem Wasser treibt, ist
er zu tief eingestellt. Ziehen Sie den Schwimmer nach,
lösen der Schraube etwas nach oben. Sobald es „Klick“
macht, hat der Schwimmer ausgeschaltet. Ziehen ab diesen Punkt den Schwimmer noch 1 cm nach oben und ziehen Sie die Schraube wieder an.
Schwimmertest bei INNO-CLEAN
Was wird getestet?
Bei INNO-CLEAN wird die gesamte Steuerung über einen
Schwimmerschalter in der Anlage vorgenommen. Ohne richtigen Anschluss erfolgt eine Alarmmeldung und die Anlage überstaut.
Mit Hilfe dieser Anleitung wird überprüft ob der Schwimmerschalter Kontakt hat.
Wie wird getestet?
Folgende Schritte müssen erfolgen, um den Kontakt des
Schwimmerschalters zu überprüfen:
1. „OK“ drücken
2. Taste „v“ drücken bis Zeile STOP RUN
3. Taste „OK“ drücken = Anlage schaltet auf Stop = Häkchen hinter Stop
4. Mit „ESC“ das Menü verlassen. Es erfolgt ein Schaltbild in
dem die erste Reihe nur aus Punkten besteht:
5. Hat der Schwimmerschalter Kontakt und ist der Wasserstand
in der INNO-CLEAN höher als der Minimalstand, erscheint in
der ersten Zeile eine „1“. (Der Minimalstand des Wassers ist
immer höher als das Ansaugrohr = Oberkante Ansaugrohr
des Klarwasserhebers = Minimalstand des Wassers in der
Belebung.)
6. Sollte der Behälter noch nicht mit Wasser gefüllt sein, so können Sie den Schwimmerschalter auch von einer zweiten Person auf und ab bewegen lassen. Dann können Sie ebenfalls
die „1“ bei Kontakt und die leere Punktereihe bei Nicht-Kontakt prüfen.
4. Übergabe der Einbau- und Bedienungsanleitung
5. Erstellung des Übergabeprotokolls. (siehe Kapitel 13)
3. Einweisung:
Kontrolle der Anlage auf Dichtheit, Transport- und Montageschäden sowie Prüfung der Leitungsverbindungen
Information zur Entsorgung (Absaugung)
Praktische Vorführung der Bedienungsmöglichkeiten
Ausschaltpunkt Schwimmer = 1,10m - 1,12m Wasserstand
- Einschaltpunkkt
Schwimmer
= 1,30m
1,33m Wasserstand
Nach Beendigung der Einweisung ist die Anlage wieder in betriebsbereiten Zustand zu setzen.
22
5. Inbetriebnahme
TIPP:
Bei Minimalstand des Wassers in der Belebung muss der
Schwimmerschalter immer aus sein.
Sie können mit der Funktion „Abzug Handbetrieb“ (Pfeiltaste „>“)
den Minimalstand automatisch herstellen. Einfach solange den
Abzug laufen lassen, bis er kein Wasser mehr fördert. Die Funktion „Abzug Handbetrieb“ dauert 5 Minuten. Falls der Minimalwasserstand dann noch nicht hergestellt ist, wiederholen Sie
den Abzug bis kein Wasser mehr in den Probenameschacht gefördert wird.
Sollte jetzt der Schwimmer noch Kontakt anzeigen („1“), so
ist er zu tief angebracht. Lösen Sie die Befestigungsschraube des Schwimmerkabels am Probenameschacht und ziehen
Sie den Schwimmer herauf, bis ein deutliches „KLACK“ zu
hören ist. Ziehen Sie das Kabel noch 1cm weiter nach oben.
Ziehen Sie die Befestigungsschraube wieder fest an.
7. Mit „OK“ kommen Sie aus dem Display wieder in das normale Menü
8. Wählen Sie mit der hoch/runter Taste wieder die Zeile STOP
RUN und aktivieren Sie die Anlage wieder mit einem Druck
auf die Taste „OK“
5.4 Änderung der Steuerzeiten
Bei Bedarf können die Steuerzeiten umgestellt werden:
Folgende Schritte müssen erfolgen um die einzelnen Steuerzeiten zu ändern:
1. „OK“ drücken
2. Taste „v“ drücken bis Zeile STOPRUN
3. Taste „OK“ drücken = Anlage schaltet auf Stop = Häkchen
hinter Stop
4. Taste „V“ drücken bis Zeile PARAMETER
5. „OK“ drücken
6. Zeit auswählen T1, T2, T3... (benutzen Sie die hoch/runter
Pfeile dazu)
7. Mit „OK“ die Zeile bestätigen
8. Schwarzer, blinkender Cursor erscheint. Die Zeit zeigt die
eingestellte Zeitdauer der gewählten Funktion an.
9. Mit „OK“ den Cursor bestätigen = erste Zahl blinkt
10. Mit links/rechts Taste die gewünschte Stelle wählen und
Zeit mit der hoch/runter Taste einstellen
11. Mit „OK“ bestätigen = sobald der Cursor schwarz blinkt ist
die neue Zeit aktiv
12. Mit „ESC“ die Zeitreihe verlassen und weitere Zeitzeilen
(T3, T4 ...) und entsprechend ändern.
13. Sobald alle Zeiten geändert sind kommen Sie mit „ESC“
wieder in das Hauptmenü. Wählen Sie mit der hoch/runter
Taste wieder die Zeile STOP RUN und aktivieren Sie die Anlage wieder mit einem Druck auf die Taste „OK“
TIPP:
Das vorübergehende Abschalten der Anlage ist nicht zwingend notwendig. Bei ausgeschalteter Anlage springt dann jedoch das Display
nicht ständig in den Normalmodus zurück (sobald 2 Sek. keine Eingabe erfolgt) - die Eingaben lassen sich dann „gelassener“ angehen.
23
5. Inbetriebnahme
Einstellung der Steuerzeiten
Einstellparameter für Steuerung 331-055 INNO-CLEAN
KLASSE C
Timer
Bezeichnung
Zeitbereich
T1/l1
Beschickung
M:S
T2/l1
Deni-Zeit
H:M
T3/l1
Nitri-Zeit
H:M
T4/l1
Sparphase
H:M
T5/l1
Absetzzeit
H:M
T6/l1
Pause Deni
M:S
T7/l1
Belüften Deni
M:S
T8/l1
Pause Nitri
M:S
T9/l1
Belüften Nitri
M:S
T10/l1
Pause Sparphase
M:S
T11/l1
Belüften Sparphase
M:S
T12/l1
Zeit Handbetrieb Belüften
M:S
T13/l1
Zeit Handbetrieb Beschickung
M:S
T14/l1
Zeit Handbetrieb Abzug
M:S
T16/l1
ALARM, Abzug zu lange
M:S
EW4
04:00
0
02:00
02:00
02:00
0
0
15:00
03:00
15:00
02:00
05:00
05:00
05:00
60:00
EL 100
EW6
5:00
0
2:00
2:00
2:00
0
0
15:00
6:00
15:00
2:00
5:00
5:00
5:00
60:00
EW8
7:00
0
2:00
2:00
2:00
0
0
15:00
7:30
15:00
2:00
5:00
5:00
5:00
60:00
EL 120
EW10
EW12
9:00
11:00
0
0
2:00
2:00
2:00
2:00
2:00
2:00
0
0
0
0
15:00
15:00
7:30
10:30
15:00
15:00
3:00
3:00
5:00
5:00
5:00
5:00
5:00
5:00
60:00
60:00
Einstellparameter für Steuerung 331-055 INNO-CLEAN
KLASSE N
Timer
Bezeichnung
Zeitbereich
T1/l1
Beschickung
M:S
T2/l1
Deni-Zeit
H:M
T3/l1
Nitri-Zeit
H:M
T4/l1
Sparphase
H:M
T5/l1
Absetzzeit
H:M
T6/l1
Pause Deni
M:S
T7/l1
Belüften Deni
M:S
T8/l1
Pause Nitri
M:S
T9/l1
Belüften Nitri
M:S
T10/l1
Pause Sparphase
M:S
T11/l1
Belüften Sparphase
M:S
T12/l1
Zeit Handbetrieb Belüften
M:S
T13/l1
Zeit Handbetrieb Beschickung
M:S
T14/l1
Zeit Handbetrieb Abzug
M:S
T16/l1
ALARM, Abzug zu lange
M:S
EW 4
04:00
0
2:00
2:00
2:00
0
0
15:00
04:30
15:00
2:00
5:00
5:00
5:00
60:00
EL 100
EW6
5:00
0
2:00
2:00
2:00
0
0
15:00
9:00
15:00
2:00
5:00
5:00
5:00
60:00
EW8
7:00
0
2:00
2:00
2:00
0
0
15:00
12:00
15:00
2:00
5:00
5:00
5:00
60:00
EL 120
EW10
EW12
9:00
11:00
0
0
2:00
2:00
2:00
2:00
2:00
2:00
0
0
0
0
15:00
9:00
12:00
15:00
15:00
15:00
3:00
3:00
5:00
5:00
5:00
5:00
5:00
5:00
60:00
60:00
Einstellparameter für Steuerung 331-055 INNO-CLEAN
KLASSE D
Timer
Bezeichnung
Zeitbereich
T1/l1
Beschickung
M:S
T2/l1
Deni-Zeit
H:M
T3/l1
Nitri-Zeit
H:M
T4/l1
Sparphase
H:M
T5/l1
Absetzzeit
H:M
T6/l1
Pause Deni
M:S
T7/l1
Belüften Deni
M:S
T8/l1
Pause Nitri
M:S
T9/l1
Belüften Nitri
M:S
T10/l1
Pause Sparphase
M:S
T11/l1
Belüften Sparphase
M:S
T12/l1
Zeit Handbetrieb Belüften
M:S
T13/l1
Zeit Handbetrieb Beschickung
M:S
T14/l1
Zeit Handbetrieb Abzug
M:S
T16/l1
ALARM, Abzug zu lange
M:S
EW 4
4:00
0:45
1:15
2:00
2:00
14:50
0:10
15:00
8:00
15:00
2:00
5:00
5:00
5:00
60:00
EW8
7:00
0:45
1:15
2:00
2:00
14:50
0:10
5:00
15:00
15:00
2:00
5:00
5:00
5:00
60:00
EL 120
EW10
EW12
9:00
11:00
0:45
0:45
1:15
1:15
2:00
2:00
2:00
2:00
14:50
14:50
0:10
0:10
5:00
0:10
15:00
15:00
15:00
15:00
3:00
3:00
5:00
5:00
5:00
5:00
5:00
5:00
60:00
60:00
EL 100
EW6
5:00
0:45
1:15
2:00
2:00
14:50
0:10
15:00
15:00
15:00
2:00
5:00
5:00
5:00
60:00
24
5. Inbetriebnahme
Einstellung der Steuerzeiten für die Einhaltung der Ö-Norm
Kompressortyp
Timer
T1/l1
T2/l1
T3/l1
T4/l1
T5/l1
T6/l1
T7/l1
T8/l1
T9/l1
T10/l1
T11/l1
T12/l1
T13/l1
T14/l1
T16/l1
Bezeichnung
Beschickung
Deni-Zeit
Nitri-Zeit
Sparphase
Absetzzeit
Pause Deni
Belüften Deni
Pause Nitri
Belüften Nitri
Pause Sparphase
Belüften Sparphase
Zeit Handbetrieb Belüften
Zeit Handbetrieb Beschickung
Zeit Handbetrieb Abzug
ALARM, Abzug zu lange
Zeitbereich
M:S
H:M
H:M
H:M
H:M
M:S
M:S
M:S
M:S
M:S
M:S
M:S
M:S
M:S
M:S
EW 4
4:00
0:45
1:15
2:00
1:20
14:50
0:10
15:00
8:00
15:00
2:00
5:00
5:00
5:00
60:00
EL 100
EW6
5:00
0:45
1:15
2:00
1:20
14:50
0:10
15:00
15:00
15:00
2:00
5:00
5:00
5:00
60:00
EW8
7:00
0:45
1:15
2:00
1:20
14:50
0:10
5:00
15:00
15:00
2:00
5:00
5:00
5:00
60:00
EL 120
EW10
EW12
9:00
11:00
0:45
0:45
1:15
1:15
2:00
2:00
1:20
1:20
14:50
14:50
0:10
0:10
5:00
0:10
15:00
15:00
15:00
15:00
3:00
3:00
5:00
5:00
5:00
5:00
5:00
5:00
60:00
60:00
6. Betrieb und Entsorgung
6.1 Betrieb
Nach Inbetriebnahme der Anlage bildet sich nach 3-6 Monaten eine aktive Belebtschlammschicht mit Mikroorganismen in der Belebungskammer. Mikroorganismen müssen
dieser Anlage nicht zugeführt werden. Eine Impfung mit Belebtschlamm erachten wir als sinnvoll.
Der Betrieb der Kleinkläranlage läuft vollautomatisch ab.
Die Anpassung an unterschiedliche Abwassermengen wird
automatisch von der Steuerung geregelt. Zum reibungslosen Betrieb sind die Wartungsintervalle unbedingt einzuhalten. Die rechtzeitige Entleerung der Vorklärkammer muss
gewährleistet sein.
6.2 Die Innofanten sind da!
Um Ihnen als Betreiber, aber auch Wartungsfirmen, Behörden und allen weiteren Personen, die mit der Kläranlage zu
tun haben, die Arbeit zu erleichtern, gibt es die INNOFAN-
TEN.
Sobald die Anlagen eingebaut sind, kann es schwierig sein,
25
die Vorklärung und Belebungskammern auseinanderzuhalten.
Gerade für die Schlammabfuhr ist es aber wichtig zu wissen,
wo entleert werden soll. Im Gegensatz zu einer alten Dreikammerkläranlage darf bei der INNO-Clean SBR-Anlage
eben nicht jede Kammer geleert werden. Nur dort wo der
grüne INNOFANT im Dom zu sehen ist, soll geleert werden
- die Kammer mit dem roten INNOFANTEN (mit gekreuztem
Rüssel) ist im Regelfall für den Entsorger tabu.
Hier sind die Bakterien, welche die Grundlage für die biologische Reinigung bilden!
6.3 Eigenkontrolle des Betreibers
Als Betreiber der Kläranlage haben Sie gegenüber der Wasserbehörde die Pflicht, für einen reibungslosen Betrieb der
Anlage zu sorgen. Betriebsstörungen an biologischen Kleinkläranlagen wirken sich negativ auf die Ablaufqualität des
gereinigten Wassers aus. Diese müssen daher umgehend
erkannt und durch Sie selbst oder einen qualifizierten Wartungsbetrieb beseitigt werden. Um die Eigenkontrollen zu
dokumentieren, sind Sie verpflichtet, ein Betriebstagebuch
zu führen. Am Ende dieses Handbuches finden Sie eine Kopiervorlage, die alle notwendigen Vorgaben enthält.
Die Wasserbehörde kann Einsicht in dieses Betriebstagebuch verlangen. Im Einzelnen sind Sie dazu aufgefordert,
folgende Kontrollen regelmäßig durchzuführen:
6. Betrieb und Entsorgung
TÄGLICH
• Funktion des Steuergerätes und Überprüfung auf ungewöhnliche Anzeigen
während Sie sich im Urlaub befinden
• Fremdwasser wie Regen-, Grund-, Schwimmbad- und
Aquarienwasser darf nicht eingeleitet werden.
• Bei Haushaltsreinigern beachten Sie bitte, dass diese
keine sauren oder alkalischen Reaktionen zeigen. Wir
empfehlen biologische abbaubare Reiniger und Waschmittel.
• Die Deckel der Anlage müssen sich öffnen lassen.
• Sorgen Sie dafür, dass die Anlage regelmäßig durch eine
Fachfirma gewartet wird.
• Nur die Vorklärung muss regelmäßig (ca. alle 12-24 Monate) durch ein Entsorgungsunternehmen entschlammt werden! Nach Rücksprache mit den zuständigen Wasserbehörden und Abschluss eines Wartungsvertrages kann
dies aber auch ggf. bedarfsgerecht erfolgen.
6.4 Steuern der Schlammrückführung
Achtung: Es darf nur die Vorklärung geleert werden (Grüner
INNOFANT). Der Behälterinhalt mit dem roten INNOFANTEN
darf nicht geleert werden, da die Bakterien darin für die Reinigung notwendig sind.
MONATLICH
• An der Steuerung: Übertragen der Betriebszeiten vom Display ins Betriebstagebuch
• An der Vorklärung: Kontrolle von Schwimmschlamm auf
der Wasseroberfläche. Dieser ist ggf. abzuziehen. Es darf
kein Schlamm unkontrolliert in die Belebungskammer gelangen. Spätestens bei 70% der Aufnahmekapazität muss
der Schlamm entsorgt werden. Die Messung der Dicke der
Schlammschicht erfolgt ähnlich der Ölstandsmessung bei
Kraftfahrzeugen. Benützen Sie somit eine lange Stange
oder ein ähnliches Hilfsmittel. Diese wird in die Vorklärkammer bis zum Behälterboden eingetaucht. Das Messwerkzeug wird danach aus dem Behälter genommen und
die Schlammschicht kann gemessen werden. Die folgenden Füllhöhen stellen ca. 70% der maximalen Aufnahmekapazität dar.
• An der Belebungskammer: Sichtkontrolle des ablaufenden
Wassers auf Klarheit
• Sichtkontrolle der Durchmischung und Luftblaseneintrag
Die Schlammrückführung sollte beim Start der Anlage unterbunden werden. Dies geschieht indem der Schlammrückführungsheber (der Heber mit dem kleineren Durchmesser) durch ein handgeregeltes Ventil keine Luft zugeführt
bekommt.
Bitte schließen Sie beim Start der Anlage das Ventil komplett
(der Griff steht dann quer entgegen der Durchflußrichtung).
Nach einer Anlaufphase von 3-6 Monaten sollte das Ventil
dann geöffnet werden um Belebtschlamm, der zuviel in der
Belebungskammer ist, abzupumpen.
ALLE 3-6 MONATE
Kontrolle
Wartung durch einen Fachbetrieb. Dabei sind die Vorgaben
der zuständigen Behörden zu beachten.
Bei einer Schlammhöhe 95 cm vom Behältereboden sind ca.
70 % der Aufnahmekapazität erreicht.
Wenn Sie sich an nachfolgende Empfehlungen halten, können Sie unnötige Reparaturkosten sparen und die Lebens
dauer Ihrer Anlage erhöhen:
• Die Anlage muss ständig eingeschaltet bleiben, auch
26
An
den stolzen
Besitzer
der neuen
INNO-CLEA
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dauerhaft
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lemlos und
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o-Clean
27
6. Betrieb und Entsorgung
6.5 Entsorgungshinweise
Folgende Entsorgungshinweise sollten Sie im eigenen Interesse beachten:
Feste oder flüssige Stoffe,
die nicht in den Ausguss
oder in die Toilette gehören
Was sie anrichten
Wo sie gut aufgehoben sind
Asche
Kondome
Chemikalien
Desinfektionsmittel
Farben
Fotochemikalien
Frittierfett
zersetzt sich nicht
Verstopfungen
vergiftet Abwasser
tötet Bakterien
vergiftet Abwasser
vergiftet Abwasser
lagert sich in Rohren ab und
führt zu Verstopfungen
verstopft die Rohre
verstopft die Rohre
lagern sich in der Anlage ab
lagern sich in der Anlage ab
vergiften Abwasser
vergiften Abwasser
vergiftet Abwasser
vergiften Abwasser
verstopfen die Kläranlage
vergiften Abwasser
vergiften Abwasser
vergiften Abwasser
verstopfen die Kläranlage,
Verletzungsgefahr
vergiften Abwasser, Rohrfraß
vergiften Abwasser
verstopfen die Kläranlage
verstopft die Kläranlage
verstopfen die Kläranlage
verstopft die Kläranlage
Mülltonne
Mülltonne
Sammelstellen
Nicht verwenden
Sammelstellen
Sammelstellen
verstopfen die Kläranlage
vergiftet Abwasser
verstopft Kläranlage
vergiften Abwasser
verstopfen Kläranlage
Altkleidersammlung, Mülltonne
Sammelstellen
Mülltonne
Nicht verwenden
Mülltonne
Heftpflaster
Katzenstreu
Kippen
Korken
Lacke
Medikamente
Motoröl
Ölhaltige Abfälle
Ohrenstäbchen
Pflanzenschutzmittel
Pinselreiniger
Putzmittel
Rasierklingen
Rohrreiniger
Schädlingsbekämpfungsmittel
Slipeinlagen, Tampons
Speiseöl
Speisereste
Tapetenkleister
Textilien (z. B. Nylonstrümpfe,
Putzlappen, Taschentücher)
Verdünner
Vogelsand
WC-Steine
Windeln
Mülltonne
Mülltonne
Mülltonne
Mülltonne
Mülltonne
Sammelstellen
Sammelstellen, Apotheken
Sammelstellen, Tankstellen
Sammelstellen
Mülltonne
Sammelstellen
Sammelstellen
Sammelstellen
Mülltonne
Nicht verwenden
Sammelstellen
Mülltonne
Mülltonne / Sammelstellen
Mülltonne
Sammelstellen
28
6. Betrieb und Entsorgung
6.6 Entsorgung
Entleerungsintervalle:
Soweit nicht anders bestimmt, gelten folgende Entleerungsintervalle des Klärschlamms (aus der Vorklärkammer):
Bei 70% der Aufnahmemenge der Kleinkläranlage, das entspricht ca. 95 cm
Messung siehe 6.1 Eigenkontrolle des Betreibers oder durch
Wartungsfirma.
Achtung: Nur eine rechtzeitige Entsorgung der Anlage
gewährleistet eine richtige Funktion.
Aus diesem Grunde sollte mit einem fachkundigen Unternehmen ein Entsorgungsvertrag abgeschlossen werden.
Die Entsorgungsarbeiten sind möglichst während der Zeiten
durchzuführen, in denen der Betrieb ruht.
Durchführung der Entsorgung
In der Vorklärkammer sammelt sich Klärschlamm an. Dieser
muss entsorgt werden.
Zum Aus- und Einheben der Schachtabdeckung mitgelieferte Aushebeschlüssel verwenden.
• Schachtabdeckung abnehmen.
• Mit Saugrüssel des Entsorgungsfahrzeuges Schlammfang
und Vorklärkammer möglichst komplett entleeren.
• Behälterwände reinigen.
• Behälter mit Wasser füllen.
• Auflagering für Abdeckung säubern.
• Schachtabdeckung auflegen.
ACHTUNG: Bitte beachten Sie die Bilder in den Behälteröffnungen.
Entsorgung
Keine Entsorgung
Diese Kammer / Behälter muss entsorgt werden!
Hier darf keine Entsorgung stattfinden diese Bakterien werden für die Reinigung verwendet!
Vorklärung
Belebungskammer
7. Wartung
7.1 Wartung Vorklärung + Belebung
Bei der Wartung müssen Arbeiten und Untersuchungen in
Abständen von ca. 6 Monaten (mind. 2 mal jährlich) durch
das Servicepersonal durchgeführt werden. Die Anlagenbestandteile innerhalb des Behälters sind wartungsfrei. Die
Untersuchungsergebnisse des gereinigten Abwassers werden von der unteren Wasserbehörde als Nachweis der Reinigungsleistung angefordert.
(Betriebshandbuch)
Wartung von Kleinkläranlagen zuständig ist.
Wir empfehlen, mindestens folgende Arbeiten vorzunehmen:
Durchführung allgemeiner Reinigungsarbeiten wie z.B.: Beseitigung von Ablagerungen, Entfernen von Fremdkörpern.
Kontrolle des Betriebstagebuches auf regelmäßige Eintragung der Laufzeiten.
Einstellen optimaler Betriebswerte z.B. Sauerstoffversorgung (~ 2 mg/l), Schlammvolumen (300 - 500 ml/l).
Überprüfen des baulichen Zustands der Anlage, z.B.: Zugänglichkeit, Lüftung, Schraubverbindungen, Schläuche.
Feststellung der Schlammspiegelhöhe im Schlammspeicher
und ggf. Veranlassung der Schlammabfuhr.
Freie Beweglichkeit des Schwimmers kontrollieren.
Achtung: Informieren Sie sich wer in Ihrem Gebiet für die
Die durchgeführte Wartung muss im Betriebstagebuch vermerkt werden.
29
Funktionskontrolle der betriebswichtigen maschinellen,
elektrotechnischen und sonstigen Anlagenteile, insbesondere des Kompressors und Belüftungseinrichtungen.
Funktionskontrolle der Steuerung und Alarmfunktion.
Kontrolle der Be- und Entlüftung auf Verstopfung.
7. Wartung
7.2Wartung
Achtung: Vor Beginn der Wartungsarbeiten ist der Netzstecker zu ziehen.
Filterreinigung einmal pro Quartal.
1. Lösen Sie die Befestigungsschraube des Filterdeckels.
2. Den Filterdeckel wie dargestellt abziehen / lösen.
3. Entnehmen Sie den Filter. Den Filter durch Aufschlagen
vom Staub befreien. Bei starker Verschmutzung den Filter
mit einem neutralen Reiniger säubern, anschließend mit
Wasser auswaschen und im Schatten trocknen.
4. Den gereinigten Filter wieder so einsetzen, dass die feinere Wabenstruktur auf der Unterseite liegt! Den Filterdeckel
wie
dargestellt durch Druck von oben einpressen.
5. Befestigen Sie den Filterdeckel mit der Schraube.
Achtung!
Benutzen Sie kein Benzol oder Verdünner zur Filterreinigung, da dies zu Schaden führen kann.
Tägliche Prüfungen
- Strömt Luft aus dem Luftaustritt?
- Sind abnormale Geräusch und / oder Vibrationen zu
entnehmen?
- Ist die Temperatur der Pumpe abnormal hoch?
- Zeigt das Netzkabel etwaige Schäden auf?
Bei Beanstandungen bitte den Punkt Diagnose und Fehler
lesen.
Vor Behebung eines eventuellen Fehlers die Pumpe nicht
wieder in Betrieb nehmen.
Keine weiteren selbstständigen Reparaturversuche unternehmen!
Instandsetzung muss vom Fachpersonal durchgeführt werden.
Für etwaige Fragen zu Servicearbeiten, kontaktieren Sie
bitte einen unserer Händler oder Servicemitarbeiter.
7.3.2 Ersatzteile
Bitte verwenden Sie ausschließlich Originalteile.
Andernfalls kann es zu Fehlfunktionen und / oder Defekt der
Pumpe führen.
Folgende Teile unterliegen der natürlichen Abnutzung:
Membrane
Ventile
Filter
Verbindungsrohr
Gummidämpfer
Tank Dichtungen
Schutzgummi
Luftstutzen
Netzkabel
Für die Erhaltung normaler Serviceintervalle der Pumpe, sollten die Membrane und die Ventile mindestens einmal pro
Jahr gewechselt werden.
Diese Teile sind bis zu 9 Jahre nach Einstellung der Pumpenherstellung verfügbar.
7.3 Servicearbeiten
7.3.1 Diagnose und Fehler
Bei Beanstandungen bitte folgende Prüfungen nochmals
tätigen.
Beanstandung
Prüfungen
Pumpe arbeitet nicht.
Ist die Stromzufuhr
gegeben?
Luftaustritt (Menge) ist
Sind Rohr und / oder
reduziert?
Luftverteiler verstopft?
Abnormale Temperatur.
Ist der Luftaustritt
gesperrt?
Intermittierender Pumpen
Ist der Filter verstopft?
Abnormale
Ist die Pumpe mit Reso
Pumpengeräusche
nanzteile in Kontakt?
Kann der Fehler nicht behoben werden, Pumpe vom Stromnetz trennen und einen unserer Händler oder Servicemitarbeiter kontaktieren. Hierbei Angaben zum Verdichter (Typenschild) und Fehler so detailliert wie möglich übermitteln.
Warnung:
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8. Technische Daten
8.1 Maßzeichnung
Steuerung
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Steuerung
9. Steuerung der Kleinkläranlage
9.1 Meldungen der Steuerung
Sekunden, wenn nicht die Nitrifikationsphase vorzeitig beendet wird.
Bedienfeld der INNO-CLEAN® Steuerung
Das Belüften dauerte schon 5 Minuten und 48 Sekunden.
Meldungen
Anlage befindet sich in der Spar-Phase:
A: Display der Steuereinheit
B: Bedienfeld der Steuereinheit
In diesem Fall dauert die Belüftungspause max. 15 Minuten,
wenn nicht die Spar-Phase vorzeitig beendet wird.
Meldungen
Die Pause dauerte schon 3 Minuten und 6 Sekunden.
INNO-CLEAN® Belebungsbecken wird befüllt:
Anlage befindet sich in der Spar-Phase:
In diesem Fall wird die Beschickung insgesamt 7:00 min
dauern. Die Beschickung läuft schon 1 Minute und 35 Sekunden.
In diesem Fall dauert das Belüften max. 2 Minuten, wenn
nicht die Spar-Phase vorzeitig beendet wird.
Das Belüften dauerte schon 1 Minute und 23 Sekunden.
Anlage befindet sich in der Nitrifkations-Phase:
Anlage befindet sich in der Absetzphase:
In diesem Fall dauert die Belüftungspause max. 15 Minuten,
wenn nicht die Nitrifikationsphase vorzeitig beendet wird.
Die Absetzzeit beträgt in diesem Fall 2 Stunden.
Es sind schon 52 Minuten der Absetzzeit abgelaufen.
Die Pause dauerte schon 12 Minuten und 15 Sekunden.
Klarwasser-Abzug:
Anlage befindet sich in der Nitrifikations-Phase:
In diesem Fall dauert das Belüften max. 7 Minuten und 30
Der Klarwasserabzug läuft bis zum Tiefstand des Belebungsbeckens.
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9. Steuerung der Kleinkläranlage
9.2 Menüführung
* Anlagentyp
* Software-Version
* Sprachversion
Handbetrieb:
Verwenden Sie für den Handbetrieb das Steuerkreuz.
Pfeil nach oben - Beschicken
Pfeil nach unten - Belüften
Pfeil nach rechts - Abpumpen
Einmaliges Drücken aktiviert, nochmaliges Drücken deaktiviert den Verdichter und das zugehörige Magnetventil. Sie
können jeweils nur eine Funktion im Handbetrieb testen.
Im zweiten Info-Text:
* Betriebsstunden der Belüftung (Bel:)
* Betriebsstunden der Beschickung (Bes:)
Im dritten Info-Text:
Betriebsstunden des Abzuges (Abz:)
Betriebsstunden der Anlage, die Gesamtzeit (Ges:)
Maximale Betriebsstunden-Anzeige:
999.999 Stunden, entsprechen 114 Jahren Laufzeit
oder 720 Stunden entsprechen 30 Tagen, 8766 Stunden
entsprechen ein Jahr.
Nach 5 Minuten deaktiviert sich der Handmodus selbsttätig.
Info Texte:
Halten Sie die Pfeiltaste „Links“ dauerhaft gedrückt, um die
Info-Texte anzuzeigen.
Warnmeldung + akustischer Warnton:
Der Abzug dauert zu lange (s. Fehlerbehebung).
Es erscheinen alternierend 3 Info-Texte.
Quittieren mit:
Im ersten Info-Text:
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10. Störungen und Abhilfemaßnahmen
Fehler
Der Wasserstand in der Vorklärung ist
ungewöhnlich hoch, wobei in der Belebung ein normaler Wasserstand vorhanden ist
Mögliche Ursache
Behebung
Verdichter arbeitet nicht.
Im Handbetrieb Funktion überprüfen.
Lässt sich der Verdichter nicht in Betrieb
nehmen, Service anrufen.
Druckluftheber für die Beschickung ist Kann auch im längeren Handbetrieb die
verstopft.
Funktion nicht wiederhergestellt werden, Druckluftheber herausnehmen und
freispülen.
Druckschlauch undicht oder nicht mehr Anschlüsse und Druckschlauch überangeschlossen.
prüfen und ggf. wiederherstellen.
Magnetventil defekt.
Ist beim Handbetrieb Beschickung kein
deutliches Öffnungsgeräusch feststellbar, Service anrufen.
Außergewöhnlich hoher FremdwasserDer Wasserstand in der Vorklärung und zufluss. Bei starkem Regen durch Oberin der Belebung ist ungewöhnlich flächenwasser oder auf geweichten
hoch. Es wird kein Sparbetrieb ange- Böden durch einen undichten Behälter.
zeigt
Verdichter arbeitet nicht.
Fremdwasser darf in Kläranlagen nicht
über längere Zeit eindringen. Ggf. Betonbehälter abdichten oder sonstige Ursachen abstellen.
Im Handbetrieb Funktion überprüfen.
Lässt sich der Verdichter nicht in Betrieb
nehmen, Service anrufen.
Druckluftheber für Klarwasserabzug ist Kann auch im längeren Handbetrieb die
Funktion nicht wiederhergestellt werverstopft.
den, Druckluftheber herausnehmen und
freispülen.
Druckschlauch undicht oder nicht mehr Anschlüsse und Druckschlauch überprüfen und ggf. wiederherstellen.
angeschlossen.
Ist beim Handbetrieb Klarwasserabzug
kein deutliches Öffnungsgeräusch feststellbar, Service anrufen.
Magnetventil defekt.
Es kommt zum Rückstau an der Einlei- Die Einleitungsstelle muss wieder freitungsstelle. Das mit dem Klarwasser- gängig gemacht werden.
heber geförderte Wasser fließt wieder
zurück.
Auf dem Display der Steuerung ist Die Anlage ist stromlos.
keine Anzeige vorhanden.
Das Display ist defekt.
Vorsicherung und/oder FI-Schalter
überprüfen.
Service anrufen.
Auf dem Display erscheint die Meldung Maximale Abzugszeit zu niedrig.
„Abzug zu lange: Hochwasser?“
Unkontrollierter Zufluß zur Anlage (z.B.
Ein akustischer Warnton erklingt
Regenwasser, Undichtigkeiten in der
Anlage).
Wasser kann nicht abfließen (z.B. Rückstau, Schlauch des Drucklufthebers
nicht im Ablauf).
Druckluftleitung defekt oder nicht richtig angeschlossen.
Schwimmerschalter zu niedrig
(Einstellung: siehe Schwimmerschalter).
Maximale Abzugszeit anpassen.
Sicherstellen, dass kein Fremdwasser
der Anlage zuläuft.
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Für freie Ablaufmöglichkeit sorgen.
Leitung austauschen bzw. korrekt
anschließen.
Schwimmerschalter austauschen
10. Störungen und Abhilfemaßnahmen
Fehler
Mögliche Ursache
Behebung
Die Reinigungsleistung der Anlage ist unbefriedi- Die meisten vorgenannten Störfälle können zu Im Interesse der Umwelt sollten Sie sich mit Ihrem
gend.
einer Verminderung der Reinigungsleistung Servicebetrieb in Verbindung setzen, um eine Verführen.
besserung der Ablaufwerte zu erreichen.
Desweiteren kann es vielerlei Gründe für unzureichende Ablaufwerte geben, wie z.B.:
Unzureichender Lufteintrag.
Einleitung größerer Mengen Reinigungs- oder
Desinfektionsmittel sowie anderer unzulässiger
Stoffe (Farben, Lösungsmittel, etc.).
Nicht durchgeführte Schlammentsorgung.
Fehlerhafte Einstellungen der Einwohnerwerte.
Anlage längere Zeit vom Stromnetz getrennt.
11. Gewährleistung
1. Ist eine Lieferung oder Leistung mangelhaft, so hat KESSEL
nach Ihrer Wahl den Mangel durch Nachbesserung zu beseitigen oder eine mangelfreie Sache zu liefern. Schlägt die Nachbesserung zweimal fehl oder ist sie wirtschaftlich nicht vertretbar, so hat der Käufer/Auftraggeber das Recht, vom Vertrag
zurückzutreten oder seine Zahlungspflicht entsprechend zu
mindern. Die Feststellung von offensichtlichen Mängeln muss
unverzüglich, bei nicht erkennbaren oder verdeckten Mängeln
unverzüglich nach ihrer Erkennbarkeit schriftlich mitgeteilt werden. Für Nachbesserungen und Nachlieferungen haftet KESSEL in gleichem Umfang wie für den ursprünglichen Vertragsgegenstand. Für Neulieferungen beginnt die Gewährleistungsfrist neu zu laufen, jedoch nur im Umfang der Neulieferung.
Es wird nur für neu hergestellte Sachen eine Gewährleistung
übernommen.
Die Gewährleistungsfrist beträgt 24 Monate ab Auslieferung an
unseren Vertragspartner.
§§ 377.378 HGB finden weiterhin Anwendung.
Über die gesetzliche Regelung hinaus erhöht die KESSEL
GmbH die Gewährleistungsfrist für Leichtflüssigkeitsabscheider, Fettabscheider, Schächte, Kleinkläranlagen und Regenwasserzisternen auf 20 Jahre bezüglich Behälter. Dies bezieht
sich auf die Dichtheit, Gebrauchstauglichkeit und statische Sicherheit.
Voraussetzung hierfür ist eine fachmännische Montage sowie
ein bestimmungsgemäßer Betrieb entsprechend den aktuell
gültigen Einbau- und Bedienungsleitungen und den gültigen
Normen.
2. KESSEL stellt ausdrücklich klar, dass Verschleiß kein Mangel ist. Gleiches gilt für Fehler, die aufgrund mangelhafter Wartung auftreten.
Stand 01.07.2006
12. 20 Jahre Materialgarantie
Garantie: Die Garantie wird gewährt bei korrektem Einbau
gemäß unseren Einbauvorschriften. Für erdbedingte Setzungen oder Sackungen durch Untertageabbau, dessen Folgen
und anderen Tiefbauarbeiten übernehmen wir keine Garantie.
Die Garantie bezieht sich nur auf die Behälter, nicht auf Zubehörteile, auch wenn diese mit verkauft und eingebaut wurden.
Für das Kläraggregat, Luftheber, Steuerung und Verdichter gewähren wir 24 Monate Garantie.
35
Ausgeschlossen von allen Garantien sind Schäden, die durch
unsachgemäßen Gebrauch oder Montage verursacht wurden.
Im Fall eines von uns anerkannten Mangels gewähren wir innerhalb der Garantiezeit Materialersatz. Darüber hinaus gehende Leistungen, wie Ein- und Ausbau, Montage etc. sind ausgeschlossen.
13. Anlagenpaß / Werksabnahme
Artikel:
Kleinkläranlage INNO-CLEAN
Artikel-Nr.:
___________________________________________________________________________
Bauart:
___________________________________________________________________________
Seriennummer:
___________________________________________________________________________
Norm:
EN 12566 / DIN 4261
Volumen:
___________________________________________________________________________
Zulassung:
Werkstoff:
Z-55.3-187 (Klasse C)
Z-55.3-186 (Klasse N)
Polyethylen
Die Anlage wurde vor Verlassen des Werks auf Vollständigkeit und Dichtheit überprüft.
Datum
Name des Prüfers
36
Z-55.3-185 (Klasse D)
14. Übergabeprotokoll
Bezeichnung:
__________________________________________________________
Tag / Uhrzeit
__________________________________________________________
Objektbezeichung
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
Bauherr
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
Planer
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
Ausführende Sanitärfirma
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
KESSEL-Kommissions-Nr.:
Abnahmeberechtigter
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
Anlagen-Betreiber
__________________________________________________________
Telefon / Telefax
__________________________________________________________
Adresse
__________________________________________________________
Übergabeperson
__________________________________________________________
Sonstige Anwesende / Sonstiges
__________________________________________________________
Die aufgeführte Inbetriebnahme und Einweisung wurde im Beisein des Abnahmeberechtigten und des Anlagenbetreibers
durchgeführt. Bitte Durchschrift ans Werk senden!
____________________________
Ort, Datum
____________________________
Unterschrift Abnahmeberechtigter
37
____________________________
Unterschrift Anlagenbetreiber
15. Betriebstagebuch (Kopiervorlage)
Datum:
Wöchentliche Kontrollen:
Betriebszeiten
Belüftung (h)
Beschickung (h)
Besondere Vorkommnisse
Abzug (h)
Gesamtzeit (h)
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16. Wartungscheckliste
Stammdaten
Name des Betreibers:
____________________________
Typ der Anlage:
____________________________
Reinigungsklasse:
____________________________
angeschlossene Einwohner / Einwohnergleichheit:
Datum:
____________________________
Anlagenteil / Funktion
Erster Eindruck
Einbausituation Behälter
Kontrolle
ja
nein
Standort:
Anlagengröße:
Seriennummer:
____________________________
____________________________
____________________________
Uhrzeit:
____________________________
Mängel
ja
nein
Bemerkung
Einbausituation Heber / Pumpen
Einbausituation Schläuche + Kabel
Entlüftungsleitung
Schaltgerät
Gibt es oder gab es Fehlermeldungen?
Überprüfung Betriebstagebuch
Anzeige --> Sparphase
Laufzeit Klarwasserheber
Laufzeit Beschickungsheber
Laufzeit Belüftung
Gesamtlaufzeit
Vorklärung
Kann Fremdwasser eintreten?
Sind Pumpen / Heber funktionstüchtig?
Ist Zulaufrohr frei von Verunreinigungen
Ist Schwimmschlamm vorhanden?
Höhe-Schlammspiegel (wenn möglich)
Höhe Wasserstand (wenn möglich)
Belebung
Kann Fremdwasser eintreten?
Sind Pumpen / Heber funktionstüchtig?
Schlammheber offen / geschlossen?
Funktion Sauerstoffeintrag?
Funktion Schwimmerschalter bei Hmax.
Funktion Schwimmerschalter bei Hmin.
Freigängigkeit Schwimmerschalter?
Ist Schwimmschlamm vorhanden?
Ist Anlage übergelaufen?
Abwasseranalyse (Parameter soweit messbar)
Geruch
Farbe
Nges-Gesamtstickstoff
Belebtschlammvolumen
Pges-Gesamtphosphat
absetzbare Stoffe
CSB
pH-Wert
sonstige Bemerkung
Datum
NH3-N-Nitratstickstoff
NH2-N-Nitritstickstoff
Temperatur
Sauerstoffkonzentration
NH4-N-Ammoniumstickstoff
Unterschrift
39
BSB5
17. Konformitätserklärung
CE-Konformitätserklärung
Kleinkläranlagen
Der Hersteller
KESSEL GmbH
Bahnhofstraße 31
D-85101 Lenting
erklärt, dass das Produkt
KESSEL INNO-CLEAN
Typ EW 04 bis EW 50
den Bestimmungen des Rats der Europäischen Union entspricht:
89/106/EW; 98/37/EG, 73/23/EWG, 89/336/EWG
ergänzt durch die Richtlinien:
2002/95/EG; 2002/95/EG
Das Produkt wurde entwickelt und gefertigt
in Übereinstimmung mit folgenden Normen:
EN 12566-3: 2005
- Anhang ZA -
DIN 4261-1: 1991
EN 12100-1: 2003
EN 12100-: 2003
EN 60335-1: 1993
EN 60335-1: 1996
EN 61000-6-1: 2002
EN 61000-6-4: 2002
EN 60730-1: 2005
zugelassene Stelle
MFPA Weimar, Coudraystraße 9, D-99423 Weimar
Prüfbericht Nr. B 31.05.015.01
Lenting, 08.01.2008
B. Kessel
A. Kessel
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