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Bedienungsanleitung No. 10100 und 10200 - VDH

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Bitte vor Inbetriebnahme lesen!
Betriebsanleitung
Universal Werkzeugschleifmaschine
No. 14600
Stand 07/2010
Walter Blombach GmbH
Werkzeug- und Maschinenfabrik
D-42899 Remscheid Am Blaffertsberg 13
D-54673 Neuerburg WABECO Str. 1-10
Telefon: (02191) 597-0
Fax: (02191) 597-40
Telefon: (06564) 9697-0
Fax: (06564) 9697-25
www.wabeco-remscheid.de
E-Mail: info@wabeco-remscheid.de
E-Mail: neuerburg@wabeco-remscheid.de
Sehr geehrter Kunde!
Diese Betriebsvorschrift soll Ihnen helfen, Arbeiten mit Ihrer neuen Universal
Werkzeugschleifmaschine gefahrlos und richtig zu verrichten. Deshalb bitten wir Sie, die
entsprechenden Hinweise aufmerksam durchzulesen und sorgfältig zu beachten.
Nach dem Auspacken der Universal Werkzeugschleifmaschine ist zu prüfen, ob Transportschäden
irgendwelcher Art aufgetreten sind. Beanstandungen, gleich welcher Art, sind sofort zu melden.
Spätere Reklamationen können nicht anerkannt werden.
Änderungen in der Konstruktion, Ausstattung und Zubehör bleiben im Interesse der Weiterentwicklung vorbehalten. Aus den Angaben, Abbildungen und Beschreibungen können
deshalb keine Ansprüche hergeleitet werden. Bei Unklarheiten stehen wir Ihnen für
Auskünfte gerne zur Verfügung.
Vervielfältigungen und Nachdruck auf jede Weise, auch auszugsweise, bedürfen der
schriftlichen Genehmigung durch WABECO
Entsorgung der Werkzeugschleifmaschine
Die Transport- und Schutzverpackungen werden aus folgenden Werkstoffen hergestellt:
- Ölpapier
- Styropor
- Polyethylenfolie
- Holz als Einwegpalette (unbehandelt)
- Holzkiste (behandelt)
Falls Sie die Teile nicht mehr benötigen bzw. nicht wieder verwenden wollen, entsorgen Sie diese
Teile bei den öffentlich bekannten Wiederverwertungsstellen.
Die Werkzeugschleifmaschine besteht zu etwa 98% aus wieder verwertbaren Werkstoffen, wie z.B.
Stahl, Grauguss, Aluminium und zu 2% aus chemischen Werkstoffen, z.B. Leitungsumhüllungen der
Elektroleitungen, Leiterplatten.
Sollten Sie Schwierigkeiten haben, diese Teile fachgerecht zu entsorgen, sind wir Ihnen dabei gerne
behilflich: wir nehmen nach vorheriger Vereinbarung die Maschine komplett zurück und entsorgen sie.
Die Kosten bis zu uns müssen Sie allerdings übernehmen.
2
Inhaltsverzeichnis
1.
Anlieferung und Aufstellun
4
2.
Lieferumfang und Bedienwerkzeug
4
3.
Sicherheitsbestimmungen
5
4.
4.1
4.2
4.3
Inbetriebnahme und Wartung
Elektrische Ausrüstung
Schmierung und Wartung
Auswechseln und Abrichten der Schleifscheibe
5
5
6
6
5.
Welche Werkzeuge können geschliffen werden?
7
6.
Werkzeuggeometrie
8
7.
Empfohlene Schnittgeschwindigkeit
9
8.
8.1
8.2
Die Verfahrwege
Die Schleifachse
Die Indexeinrichtung
10
10
10
9.
Grundlegende Einstellmöglichkeiten
11
10.
Einspannen von Werkstücken
12
11.
Mittigschleifen der Brustfläche
13
12.
Schleifen von Nebenschneiden
14
13.
13.1
13.2
13.3
Beispiele
Anspitzen
Rundschleifen
Flachschleifen
16
16
16
16
14.
14.1
14.2
14.3
14.4
14.5
14.6
Bedienelemente
Maschinengehäuse
Elektrik
Führungssäule für Index Kopf
Schleifspindel
Indexeinheit mit 4 Drehachsen
Maschinenleuchte
17
17
17
18
18
19
23
3
1.
Anlieferung und Aufstellung
Die Werkzeugschleifmaschinen werden im Werk sorgfältig verpackt.
Nach der Anlieferung ist zu prüfen:
1.
ob die Verpackung eine Beschädigung bzw.
2.
ob die Werkzeugschleifmaschine einen Transportschaden aufweist oder zu
beanstanden ist. In diesem Fall bitten wir um sofortige Benachrichtigung. Spätere
Reklamationen können nicht anerkannt werden.
Die Aufstellung der Werkzeugschleifmaschine sollte auf einer geeigneten, ebenen und festen
Unterlage erfolgen.
Hierzu eignen sich z. B.:
ƒ eine Werkbank mit einer ebenen Oberfläche und stark genug, um das Gewicht der Maschine
ohne Verzug zu tragen
ƒ eine Stahlplatte
Gute Arbeitsergebnisse und ein vibrationsarmer Lauf sind nur dann gewährleistet, wenn die
o.a. Voraussetzungen zur Befestigung eingehalten werden.
Der Ort der Aufstellung sollte so gewählt werden, dass ausreichende Lichtverhältnisse gegeben
und elektrische Versorgungsleitungen mit Schutzkontaktsteckdose und 0-Leiter so nahe an der
Maschine installiert ist, dass die Netzanschlussleitung keinerlei Zugbeanspruchung unterliegt.
2.
Lieferumfang und Bedienwerkzeug
zum Lieferumfang gehören:
■ Schleifscheibenabrichter mit Industriediamant
■ Edelkorund Topfscheibe Ø 100 x 84 x 21 mm
■ 5 Spannzangen Ø 4 – 6 – 8 - 10 – 12 mm
■ Maschinenleuchte 230 V
■ Bedienwerkzeug
Inbusschlüssel Größe 2 - 2,5 – 3 – 4 und 5 mm
Hakenschlüssel 2 x 17 mm und 2 x 33 mm
Maulschlüssel 10 x 12 mm
Rändelrad zur Aufnahme der Spannhülsen
Lochschlüssel zum Lösen/Befestigen der Schleifkörper
■ Betriebsanleitung
4
3.
Sicherheitsbestimmung
1. Nie ohne Schutzbrille arbeiten.
2. Die Maschine nie ohne Aufsicht im Betrieb lassen.
3. Sichern Sie Ihre Maschine so, dass sie von Kindern nicht eingeschaltet werden kann.
Vermeiden Sie, dass andere Personen mit der Maschine in Kontakt kommen können.
4. Vergewissern Sie sich vor dem Gebrauch der Werkzeugschleifmaschine, ob dieser in
einwandfreiem Zustand ist. Achten Sie besonders auf eventuelle Beschädigungen des
Netzsteckers bzw. des elektrischen Anschlusses. Die Werkzeugschleifmaschine niemals mit
defekten, gequetschten oder blanken Kabel benutzen.
5. Stecken Sie den Netzstecker in eine für diese Maschine geeignete Steckdose.
6. Vor dem Einschalten der Maschine überprüfen, ob alle Montageschlüssel und
Einstellwerkzeuge vom Gerät entfernt wurden
7. Es darf nur trocken geschliffen werden
8. Schleifscheibe nicht mit der Hand oder sonstigen Gegenständen abbremsen.
9. Nicht in laufende Maschine greifen.
10. Tragen Sie enganliegende Kleidung und bei längeren Haaren ein Haarnetz.
11. Keine leichtentzündlichen Gegenstände oder Füssigkeiten in der Nähe des Arbeitsbereiches
aufbewahren.
12. Schalten Sie die Maschine immer aus, wenn Sie sie nicht nutzen.
13. Bleiben Sie bei der Maschine bis die Schleifscheibe zum Stillstand gekommen ist.
14. Einrichtungs- und Wartungsarbeiten an der Werkzeugschleifmaschine nur bei ausgeschaltetem
Motor vornehmen (Netzstecker ziehen).
15. Reparaturen nur durch einen qualifizierten Fachmann durchführen lassen!
4.
Inbetriebnahme und Wartung
4.1
Elektrische Ausrüstung
Beachten Sie bitte, dass der EIN/AUS Schalter auf der Position OFF steht, bevor Sie das Netzkabel
der Maschine in eine herkömmliche 230 V Steckdose anschließen. Die Kaltlichtleuchte ist bei
Lieferung mit der Maschine über eine zusätzliche 230 V Steckdose zu versorgen.
5
4.
Inbetriebnahme und Wartung
4.2
Schmierung und Wartung
Achten Sie stets auf saubere und leicht geölte Führungsflächen. Ein bis zwei Tropfen Maschinenöl
sollten vor jedem Gebrauch in die vorgesehenen Ölnippel zugegeben werden.
Ein Säubern der Werkzeugschleifmaschine ist nach jedem Gebrauch zu empfehlen, da
Schleifmittelabrieb in Verbindung mit metallischen Rückständen und Ölen verkrusten kann.
An der Werkzeugschleifmaschine sind drei Ölnippel zu versorgen. Die Häufigkeit richtet sich nach
den Betriebsstunden Zwei Tropfen Öl vor jedem Gebrauch sollten genügen.
4.3
Auswechseln und Abrichten der Schleifscheibe
Gehen Sie beim Wechsel der Schleifscheibe wie folgt vor:
■ Netzstecker ziehen.
■ Schleifscheibe festhalten
■ Mutter und Flansch mit Zapfenschlüssel von der Welle lösen.
■ Die abgenutzte Schleifscheibe abnehmen und durch eine neue ersetzen.
■ Flansch und Mutter sind in umgekehrter Reihenfolge wieder anzubringen.
Ein optimaler Rundlauf setzt voraus, dass sich zwischen Schleifscheibe und Flansch keine
Ablagerungen befinden.
Die Maschine einschalten und auf exakten und vibrationsfreien Rundlauf kontrollieren.
Gegebenenfalls die Schleifscheibe abrichten
Die Schleifscheibe sollte vor dem ersten Gebrauch und von Zeit zu Zeit abgerichtet werden,
besonders dann, wenn diese durch Schleifrückstände verschmiert oder nicht mehr scharfkantig ist.
Nur mit einer scharfen Schleifscheibe werden schädliche Überhitzungen der Schneiden und
schlechte Schleifergebnisse vermieden.
Zum Abrichten wird der angebaute Einkorn - Diamant (1.3) verwendet.
Je nach Schleifaufgabe kann es sinnvoll sein, die Stirnseite der Schleifscheibe nicht über die
gesamte Breite abzuziehen, sondern eine äußeren Rand von ca. 3-5 cm stehen zu lassen. Dadurch
wird eine Überhitzung des Werkstückes vermieden.
Abrichtvorrichtung in Arbeitsposition.
1
6
5.
Welche Werkzeuge können geschliffen werden
Aufgrund der vielfältigen Einstellmöglichkeiten sind hier nur einige Werkzeug - Beispiele genannt,
die mit der Werkzeugschleifmaschine bearbeitet werden können.
■
■
Schneidprofile aus Rundstahl - Drehlingen: spitz, rund, kegelig,
alle gängigen Formen von Universal-Drehstählen
Mit Standardzubehör können Werkzeuge vorrangig mit rundem Schaft bearbeitet werden. Außer
den abgebildeten Schneidenformen sind auch halbrunde Schneiden schleifbar.
Optional erhältlich:
■
Spiralbohrer Schleifvorrichtung (Bestell-No. 14610)
Spiralbohrer mit Spiralbohrer
■
Scdhaftfräser Schleifvorrichtung (Bestell-Nr. 14611)
Schlitzfräser, Schaftfräser stirnseitig
■
Drehstahl Schleifvorrichtung (Bestell-Nr. 14612)
Schneidprofile mit rechteckigem oder quadratischen Querschnitt
7
6.
Werkzeuggeometrie
Schnittprofile
Bei Einschneidenfräsern gelangen in der Hauptsache folgende Grundformen des Schnittprofils zur
Anwendung:
Abgeflachter Fräser Spitzer Fräser Abgerundeter Fräser
Fräserformen
abgeflacht
spitz
rund
Winkel α der
Nebenschneide
Winkel β und
Winkel γ der
Stirnschneidenv
Brustfläche
Schnittwinkel
Um größtmögliche Schnittleistung und saubere Schnittflächen zu erzielen, ist ein entsprechender
Hinterschliff der Schneidkanten notwendig.
Bei Einschneidenfräsern sind grundsätzlich drei Schnittwinkel wichtig, wobei Schnittwinkel γ nur für
abgeflachte Fräser relevant ist.
8
7.
Empfohlene Schnittgeschwindigkeiten
Material
Werkzeugwinke
l
Empfohlene Schnittgeschwindigkeit
für
HSS Einschneidenwerkzeuge
Schruppen
Schlichten
m/min
m/min
60
80
Stahlguss
60
80
Temperguss
60
80
Baustahl 400-600 N/mm²
70
90
Baustahl 600-800 N/mm²
60
70
Baustahl über 88 N/mm²
40
50
50-60
70-80
120-150
150-180
200-260
220-230
200-250
300-350
300
350
Grauguss
α
Β
γ
25°
15°
5°
Werkzeugstahl je nach Güte
Messing
30°
15°
5°
Bronze
Aluminium
35°
15°
5°
Holz
Kunststoffe
25°
15°
5°
250
350
Pertinax
35°
15°
5°
200
250
Plexiglas/Acryl
45°
25°
20°
200
350
Im Allgemeinen ist es empfehlenswert, die Schnittgeschwindigkeit bei Einschneidenfräsern dreimal
höher einzustellen als bei herkömmlichen Fräsern.
Die in der Tabelle aufgeführten Werte sind nur Richtwerte.
Insofern können die angegebenen Daten für Spindeldrehzahlen und Vorschübe nur mit Vorsicht
angewendet werden, da auch die Antriebsverhältnisse bzw. die auf den vorhandenen Maschinen
erreichbaren Drehzahlen berücksichtigt werden müssen.
Die Schnittgeschwindigkeit nimmt stirnseitig zur Mitte des Fräsers ab; dies tritt jedoch nur bei
abgerundeten Fräsern in Erscheinung, weshalb hier darauf zu achten ist, dass nach Möglichkeit
immer mit der Außenseite der Schneide gefräst wird.
Bei schräg liegenden Flächen dürfte also nicht nach abwärts, sondern möglichst nur nach aufwärts
gefräst werden.
9
8.
Die Verfahrwege
8.1
Die Schleifachse
Zum Verfahren der Schleifachse muss die Feststellschraube (4.3) gelöst sein
Zum Verfahren wird die Zustellschraube mit Skalenring (4.1) verwendet.
4.3
4.1
8.2
Die Indexeinrichtung
Zum Verfahren der Führungssäule muss der Klemmhebel (3.3) gelöst sein
Die Führungssäule mit dem Indexkopf wird mit dem Vorschubrändel (3.1) nach rechts und links
bewegt.
3.3
3.1
10
9.
Grundlegende Einstellmöglichkeiten
Skala auf 0° einstellen.
■
Rechte Position: die Spindel ist jetzt arretiert und rastet alle 15°
■
Mittlere Position: die Spindel dreht sich entweder um 120° oder um 180 °( siehe unten)
■
Linke Position: die Spindel kann rastlos um 360° mit dem Handrad gedreht werden
Bei der Skalenposition 0°, Hebelposition links, wird bei abgeschwenktem Indexkopf dieser rote
Punkt sichtbar. Positioniert man jetzt den Hebel in die mittlere Stellung, dreht sich die Spindel mit
Handrad zwischen 90° und 270°.
Bei der Skalenposition 150°, Hebelposition links, wird bei abgeschwenktem Indexkopf ein weisser
Punkt sichtbar. Positioniert man jetzt den Hebel in die mittlere Stellung, dreht sich die Spindel mit
Handrad zwischen 120° und 240°
11
9.
Grundlegende Einstellmöglichkeiten
Die Schleiflänge lässt sich durch die Einstellschraube des Anschlags (3.2) vorher genau
begrenzen, so dass beim Schleifen nicht mehr darauf geachtet werden muss.
Dazu sollte der Indexkopf mit dem Hebel gelöst und auf die Arbeitsplatte gelegt werden.
Die Führungswelle muss durch Drehen nach oben in Pfeilrichtung an den Anschlag gebracht
werden. Der Klemmhebel (3.3) muss dabei gelöst werden.
Die Anschlagschraube muss dazu fast ganz hinein geschraubt werden.
3.3
3.2
10.
Einspannen von Werkstücken
Im Folgenden wird die Einstellung der Werkzeugschleifmaschine an Hand dieses Frässtichels erklärt:
Auswahl der Spannzange (hier 8 mm)
1. Arretierhebel nach links stellen
2. Spannzange mit Nut über innenliegenden Stift in Pinole einschieben
3. Spannzange mit Rändelschraube fetziehen.
12
11.
Mittigschleifen der Brustfläche
Zunächst halbieren Sie den Durchmesser Ihres Werkzeugrohlings an einem Ende über eine Länge
von ½ x D.
Dies geschieht von Hand am Umfang der Topfscheibe.
Gehen Sie hier vorsichtig an die Schleifscheibe und sorgen Sie für ausreichend Kühlung, (Topf mit
Kühlwasser bereitstellen ), der Drehstahl darf nicht durch Überhitzung blau werden, da dieser dann
seine Härte verliert.
Bei den vom Hersteller gelieferten Frässticheln mit zylindrischem Schaft ist die Brustfläche nur
vorgeschliffen und ist deshalb erst genau mittig zu schleifen.
Beim Schleifen der Brustfläche ist nach folgender Anleitung zu verfahren.
Einstellen:
1. Stellen sie den Indexkopf möglichst senkrecht, wie unten gezeigt
2. Der Stichel sollte möglichst dicht an der Schleifscheibe stehen, ihn aber noch nicht berühren.
3. Dazu den Klemmhebel (5.1.1) bedienen
5.1.1
13
11.
Mittigschleifen der Brustfläche
Die seitliche Feinzustellung des Indexkopfes zur Schleifscheibe sowie die Einsstellung der jeweils
abzunehmenden Spanstärke erfolgt mittels Zustellschraube. Vorher ist die Feststellschraube (4.3)
zu lösen
4.3
4.1
12.
Schleifen der Nebenschneiden
Nach Fertigstellung der Brustfläche ist die Spitze (hier mit 30° Einstellung ) zu fertigen.
Der Klemmhebel (5.3.3) ist zu lösen und der Indexkopf auf 30° zu schwenken
Im Anschluß hebt man den Indexkopf wieder in Schleifposition und positioniert den Stichel kurz vor
die Schleifscheibe
14
12.
Schleifen der Nebenschneiden
Der Arretierhebel befindet sich wieder in der linken Position; so dass die Spindel frei um 360°
drehen kann.
Durch gleichzeitiges Drehen der Spindel und langsames Zustellen am Handrad der Schleifachse
wird der Stichel nun spitz geschliffen.
Durch Ausschwenken des Indexkopfes stellt man den Stichel aus dem Arbeitsbereich. Zusätzlich
wird die Schleifachse etwa 2 mm zurückgefahren. Jetzt wird der Hinterschliffwinkel von ca. 5° durch
den Hebel der Neigungsachse eingestellt
Die 30° bleiben bestehen. Der Indexkopf wird wieder in den Arbeitsbereich zurückgeschwenkt und
der Arretierhebel nach rechts umgelegt, um den Stichel auf der Position 0°zu fixieren. Die Phase
des Hinterschliffwinkels sollte nicht breiter als 1 mm betragen.
Alle anderen Formen lassen sich auf gleiche oder ähnliche Art schleifen.
15
13.
Beispiele
13.1
Anspitzen
13.2
Rundschleifen
13.13
Flachschleifen
16
14.
Bedienelemente
14.1
Maschinengehäuse
1.2
1.3
1.1
14.2
Teil-Nr.
Bezeichnung
1.1
Schutzhaube
1.2
Abrichtvorrichtung
1.3
Einkorndiamant
Elektrik
2.1
2.2
Teil-Nr.
Bezeichnung
2.1
Ein-Aus-Schalter
2.2
Antriebsmotor im Inneren des Gehäuses
17
14.
Bedienelemente
14.3
Führungssäule für Index Kopf (Achse X1)
3.3
3.1
3.4
3.2
14.4
Teil-Nr.
Bezeichnung
3.1
Vorschubrändel und Feinjustierung der Führungssäule
3.2
Einstellschraube für Anschlag der Führungssäule
3.3
Klemmhebel zum Lösen/Feststellen der Führungssäule
3.4
Gegenlager der Führungssäule mit Ölnippel
Schleifspindel (innenliegend)
4.3
4.2
4.1
18
Teil-Nr.
Bezeichnung
4.1
Zustellschraube mit Skalenring zum verfahren der Schleifscheibe
4.2
Schleifscheibe
4.3
Feststellschraube für Schleifspindel
14.
Bedienelemente
14.5
Indexeinheit mit 4 Drehachsen
5.2.2
5.1.1
5.2.1
Teil-Nr.
Bezeichnung
5.1
Drehachse D1 um die Führungssäule
5.1.1
Klemmhebel für Drehachse D1
5.2
Drehachse D2, parallel zu Führungssäule
5.2.1
Klemmhebel für Drehachse D2
5.2.2
Skala für Drehachse D2
19
14.
Bedienelemente
14.5
Indexeinheit mit 4 Drehachsen
5.3.6
5.3.7
5.3.8
5.3.5
5.3.3
5.3.1
5.3.2
5.3.4
5.3.4
5.3.9
5.3.10
5.3.12
5.3.8
5.3.11
5.3.13
5.3.6
5.3.14
20
14.
Bedienelemente
14.5
Indexeinheit mit 4 Drehachsen
Teil-Nr.
Bezeichnung
5.3
Schwenkbarer Kreuztisch (Drehachse D3)
5.3.1
Skalenring mit 90° Skala
5.3.2
Arretierhebel für Skala
5.3.3
Klemmhebel für Drehachse D3
5.3.4
Rastbolzen für Drehachse D3
5.3.5
Klemmhebel für Längstisch X2
5.3.6
Klemmhebel für Quertisch Y
5.3.7
Nachstellschrauben für Schwalbenschwanzführungen
5.3.8
Zustellschraube Längsweg (-10 / 0 / 10 mm)
5.3.9
Klemmschraube für Querweg Y
5.3.10
Anschlagbolzen für Querweg Y
5.3.11
Skala für Achse X 2
5.3.12
Hebel für Skalenring 5.3.1
5.3.13
Einstellfinger
5.3.14
Spannzange
21
14.
Bedienelemente
14.5
Indexeinheit mit 4 Drehachsen
5.4
5.4.5
5.4.2
5.4.3
5.4.4
22
Teil-Nr.
Bezeichnung
5.4
Universal Spannkopf
5.4.1
Ölnippel für Drehachse D4
5.4.2
Skalenring für Drehachse D4
5.4.3
Handrad zum Rotieren der Achse D4
5.4.4
Anzugschraube für Spannhülse
14.
Bedienelemente
14.6
Maschinenleuchte
6.1
Teil-Nr.
Bezeichnung
6.1
Ein/Ausschalter
23
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