close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Bedienungsanleitung VK

EinbettenHerunterladen
10. Überlastanzeiger der Serie MB
Typ MB-D:
Typ MB-D-L:
Typ MB-D-S:
Dynamischer/Statischer Anzeiger (wählbar über das Menü
). Anschluss an
den Digital-Ausgang der Auswerteeinheiten der Seri VK.
Ausführung wie MD-D, jedoch mit zusätzlichem Notlicht (anstelle der Waage).
Statischer Anzeiger mit Summer baugleich mit den Anzeigern MB-D und MB-D-L,
jedoch zur Ansteuerung mit 12 V DC (optional 24 V DC).
Bei der Serie VK nur über einen Relaiskontakt anschließbar!
Stand:
18.07. 2013
Rev.1.04
AVERDI
Inh. Peter Erdmann
Bedienungsanleitung
Auswerteinheiten der Serie VK und Typ ECO
Sensoren der Serie SW, LC, TCA, CTC, PFT, SV und CH
Abb.: Anzeiger MB-D-L
11. Kontakt / Unterlagen / Ersatz
11.1 Technischer Support
Tel.:
Mail:
+49 (0) 4942 - 204 863-0
technik@averdi.de
Mit einem eingerichtetem Kundenkonto können technische Details im Internet auf www.averdi.de aufgerufen und heruntergeladen werden.
Bitte die Seriennummer der Auswerteinheit und des Sensors bereithalten!
Bestellnummern
Typ
Best.-Nr.
Typ
Best.-Nr.
Typ
Best.-Nr.
Typ
Best.-Nr.
VK-3
3110001
VK-3SV
3110004
LCK
3410001
VK-3I
3110003
VK-30C
3110012
VK30SVC
3110013
CHD-100
3112001
MB-D-L (6V)
3141001
VK-3V
3110006
VK-3B
3110002
ECO 500
3110009
MB-D-L (12V)
3141002
Typ
MB-D-S
(12V)
MB-D-S
(24V)
MB-D
Best.-Nr.
3140002
3140006
3140001
Inhalt
Weitere Produkte, Zubehör und Sonderlösungen unter www.averdi.de oder im Shop!
Für Ersatzlieferungen bitte Seriennummer des Produkts oder die AVERDI-Rechnungsnummer angeben.
Es wird umgehend ein Reklamationsvorgang ausgelöst und die erforderliche RMA-Meldung versandt.
Nach Rücksendung der RMA-Meldung wird die benötigte Ersatzlieferung veranlasst.
Nutzen Sie unsere Schulungsangebote!
AVERDI
Inh. Peter Erdmann
Handelsring 6
26624 Südbrookmerland
Seite 8
Tel.:
Fax:
Mail:
Web:
+49 (0) 4942 - 204 863-0
+49 (0) 4942 - 204 863-111
info@averdi.de
www.averdi.de
*9331117*
11.2 Ersatzteillieferungen
1. + 2.
Seite
Übersicht und Sonderlösungen
2f.
3.
Technische Daten
3
4.
Funktionsbeschreibung
3
5.
Menüpunkte und Schnellprogrammierung
3
6.
Programmierung der Auswerteinheit (Relais, Anzeiger, Kalibrierung)
4f.
6.
Programmierung der Auswerteinheit (Seilkompensation, Konfiguration, Kodierung)
5
7.
Fehlermeldungen und Fehlerursachen
6
8.
Auswahl der Auswerteinheit
6
9.
Auswahl der Sensoren und Montagehinweise
7
10.
Überlastanzeiger
8
11.
Servicehotline, Ersatzteilservice und Bestellnummern
8
Hinweise: Schnellanleitung
Achtung
Kundendienst
Seite 1
1. Übersicht
9. Auswahl der Sensoren
Diese Bedienungsanleitung ermöglicht die Einstellung und Programmierung vieler Auswerteinheiten
von AVERDI. In den jeweiligen Positionen werden die Symbole der unterschiedlichen Typen zur Veranschaulichung verwendet. Bitte beachten Sie bei der Verwendung dieser Bedienungsanleitung die
Symbole an den Produkten. Die Übersicht der Menüpunkte zeigt die einzelnen Programmschritte und
deren systematischen Ablauf. Die
Farbe
Anschluß
Farbe
Anschluß
RS 485
Reihenfolge der Menüpunkte kann
auch als Schnellprogrammieranleitung Rot
EXC +
Grün
IN +
verwendet werden. Für die einzelnen
Schwarz
EXC Weiß
IN Anzeiger MB-D
Schritte werden die Symbole der Serie
VK verwendet. In () für ECO, LCK und Blank
Schirm (Malla)
CHD.
Anschlußbelegung Auswerteinheit
Abb.: VK-3i (VK-30C: Analoger Ausgang nicht belegt “N.C.“)
Messung an den Seilen: Es muss an allen Seilen gemessen werden, um Systemausfälle und Meßwertverfälschungen zu vermeiden! Falls mehr Sensoren als Seile vorhanden sind, muß der übrige Sensor an einem beliebigen Seil montiert werden.
Kompaktsensoren: Alle Seile werden mit einer Klemme erfasst. Typ LC und Typ
LCK (wie LC jedoch mit integrierter Auswerteinheit).
Einzelsensoren: Jedes Seil erhält einen Sensor.
TYP SW-Gama: Jeder Sensor ist für den Einsatz an 3 Seildurchmessern konstruiert.
Ausführung Gama 1 (8,9 und 10mm), Gama 2 (11, 12 und 13mm) und Gama 3 (14,
15 und 16mm). Die Sensoren sind jeweils für den mittleren Seildurchmesser kalibriert,
für die oberen und unteren jedoch nur berechnet. Daraus ergibt sich eine Toleranz von
ca. 5-8%!
Typ SW-K: Jeder Sensor ist für einen Seildurchmesser konstruiert und kalibriert. Die
Verwendung einen Millimeter unterhalb und oberhalb des Nenndurchmessers ist unter
Berücksichtigung der Belastungsänderung möglich. Der Zellwert ist jedoch nur für den
Nenndurchmesser angegeben.
Typ SW-Omega: Dieser Sensor ermöglicht zusätzlich die Messung der Seilspannung.
Baugleich mit SW-Gama, jedoch nur für einen Seildurchmesser und bis maximal 8
Seile.
Sensormontage: Die Montage erfolgt mit einem Optional erhältlichen Werkzeug. Sensoren der Serie SW-K können bis zum Seildurchmesser von 13mm mit
einem Maulschlüssel montiert werden.
Abb.: VK-3B
Messung an der Seilaufhängung:
Sensor PFT: Lochplatten sind
optional nach Zeichnung lieferbar
Abb.: VK-3
Abb.: ECO-500
Messung der Trägerbiegung:
Sensor SV: ( oder SV 3000
für höhere Meßgenauigkeit)
Mögliche Montagepositionen
wenn mittig nicht möglich:
Messung an allen Seilen
gemeinsam:
Sensor LC
oder LCK
(integrierter Auswerteinheit).
Das Model LCK kann nicht
bei einer 2:1 Aufhängungen
verwendet werden, da die
Einstellung in der Mitte des
Schachtes erfolgen soll! Eine
Ausnahme bildet die Situation
eines Festpunktes der Seile
an der Kabine.
2. Sonderlösungen: Sensoren mit integrierter Auswerteeinheit
LCK
(Sensor ohne
Auswerteinheit:
LC
Seite 2
CHD-100
(Sensor ohne
Auswerteinheit:
CHD
Messung unter der Kabine:
Sensortyp TCA: Erhältlich in
4er-Gruppen und als Einzelsensor zur Ergänzung der
Gruppen. Dummies sind
zusätzlich verfügbar.
Messung am Maschinenrahmen:
Sensor TC/BPP: Die Last muss gleichmäßig verteilt sein. Es sind in der Regel
min. 2 Sensoren erforderlich.
Seite 7
7. Fehlermeldungen
Sensor falsch angeschlossen, beschädigt oder Unterbrechung in der Sensorleitung.
→ Anschluss des Sensors überprüfen.
Negativer Überlauf. Arbeitet in entgegen gesetzter Richtung oder falsch angeschlossen.
→ Anschluss des Sensors überprüfen.
Positiver Überlauf. Sensor ist mit Gewicht belastet, dass den Nennwert überschreitet.
→ Sensor muss durch Sensor mit höheren Nennwert ersetzt werden.
Fehler der Polarität. Wird angezeigt, wenn das Gerät das Gewicht mit einer verkehrten
Polarität des Sensors einstellt ist.
→ Anschluss des Sensors überprüfen.
→ Erneuter Abgleich (Nullabgleich; Gewichtabgleich oder Cell-Wert).
Kurzgeschlossener Ausgang des Displays der Kabine.
→ Kurzschluss beseitigen.
→ Gerät abschalten und erneut einschalten, damit die Fehlermeldung im Display erlischt.
Verlust der gespeicherten Daten (Überlastanzeige in der Kabine).
Sensibilität des Sensors nicht richtig eingestellt.
→ Erneuter Abgleich (Nullabgleich; Gewichtabgleich oder Cell-Wert).
Anmerkung: Tritt ein Fehler auf, werden alle Alarmstufen ausgelöst. Der Aufzug wird Blockiert.
Tritt Fehler
auf, sind alle Relais in Ruhestellung.
Die nebenstehende Tabelle zeigt die
Anschlußbelegung der Kompaktsensoren des Typs LCK und CHD-100.
Farbe
Anschluß
Rot
Farbe
+ 24-48 V DC
Anschluß
Violett/Blau
Farbe
AL-C: Vollastrelais
Anschluß
Gelb
Erdung
Schwarz
Masse
Rosa/Braun
AL-S: Überlastrelais
Grün
NC
3. Technische Daten
Model
VK-3i
VK-30C
VK-3
VK-3V
Betriebsspannung [V]
230 AC
230 AC
230 AC
Betriebsstrom [mA]
VK-3SV
VK-30 SV-C
24 DC *
230 AC *
VK-3B
LCK
CHD
ECO
24 DC
24 - 48 DC
24 - 48 DC
80 - 260 AC
< 100
< 100
60
300 / 60 *
50 - 60
- / 50 - 60 *
——
——
——
50 - 60
100
800 / 100 *
——
——
——
——
3A
3A
3A
Energieverbrauch [W]
Frequenz [Hz]
Sicherung [mA]
2
Haltespannung (Hold)
24 - 230 V AC/DC
Relais
10 A / 250 V
7.1 Weitere Fehlerursachen (und Behebung)
Haltespannungseingang (Hold): Wenn hier eine Spannung anliegt erfolgt keine Messung. Dadurch wird verhindert, dass während de r Fahrt
eine falsche Überlastsituation entsteht.
Kabelverlängerungen: Bei Verwendung anderer als vom Hersteller freigegebenen Leitungen, kann es
zu Systemausfällen, Messwertfehlern und/oder -schwankungen führen.
Falsche Messwerte und Schwankungen: Es sind nicht ausreichend Sensoren angeschlossen. Ein
Sensorset hat keinen Kontakt. Es wurde der Gewichtsabgleich und der Zellwertabgleich durchgeführt.
Falsche Kabelverlängerungen verwendet. Abgleich erfolgte nicht in der Schachtmitte.
Falscher Seildurchmesser: Durch Verwendung von Sensoren mit mehr als einem Millimeter Abweichung vom vorhandenen Seildurchmesser, kann es zu Messwertschwankungen und zur Überlastung
der Sensoren kommen. Der Einsatz der richtigen Sensoren ist erforderlich!
Daten sind nicht gespeichert: An einem oder mehreren Programmschritten ist die Menütaste nicht
zweimal gedrückt worden. Programmierung erneut durchführen!
Keine Funktion bei 230-Volt-Systemen: Sicherung Prüfen und ggf. auswechseln!
Hinweis für VK-3 SV und VK-30 SV-C: Bei Bestellung bitte angeben ob für 230 V AC oder 24 V DC Versorgungsspannung.
7.2 Energiesparmodus Serie VK
Beim Anschalten der Versorgungsspannung zeigt das Display der Auswerteinheit für ca. 3 Minuten
das aktuelle Gewicht in der Kabine an. Danach schaltet sich automatisch der Energiesparmodus ein.
Das Gerät bleibt betriebsbereit, alle energieverzehrenden Bauteile schalten jedoch in den Standby.
Das Display zeigt zur Erkennung der Betriebsbereitschaft einen umlaufenden Punkt. Während der
Programmierung schaltet die Auswerteeinheit nach ca. einer Stunde in den Standby. Manuell kann
der Zustand durch drücken der „Menü“-Taste für ca. 2 Sekunden aktiviert werden. Sobald eine Messung registriert wird, deaktiviert sich der Standbymodus.
8. Auswahl der Auswerteinheit
Die Auswahl hängt in erster Linie von den technischen Parametern der Einsatzumgebung ab. Hierfür
steht die Tabelle unter Punkt 3 zur Verfügung. Weiterhin stehen folgende Modelle zur Verfügung: VK-3i
mit analogem Ausgang 4-20mA; VK-3V mit analogem Ausgang 0-10V; VK-3SV als Auswerteinheit für
den Sensor SV; VK-Set-Barriere beim Einsatz von Sensoren im EX-Bereich; VK-3I CADE 200 zur
Kompensation größerer Seil,- u. Kettengewichte; VK-3I-R2 bei großen Seilgewichten, hohen Nennlasten, langen Seillängen und genauen Messungen zur Nulllasterkennung.
4. Funktionsbeschreibung (Tastenbelegung)
Programmierebene öffnen: „Menü“ -Taste betätigen (Serie VK
,Typ ECO
).
Durchblättern der Programmierschritte mit „Menü“ -Taste.
Ändern der Parameter mit „Preil rechts“
Menüpunkt aktivieren. Mit „Pfeil hoch“
Werte ändern.
Zum Speichern der eingestellten Werte die „Menü“ -Taste zweimal drücken, Beenden der Programmierung und Speichern der Einstellung.
5. Menüpunkte
Anzeige
Erklärung
„1652“
Gewichtangabe - Nach erfolgter Programmierung wird das aktuell in der Kabine
befindliche Gewicht angezeigt.
Aktivierung der Menüs zur Programmierung.
„AL C“ od. „AL 1“
Alarmstufe Vollast.
„AL S“ od. „AL 2“
Alarmstufe Überlast.
„AL A“
Hilfsalarm (nur bei Auswerteinheiten mit mehr als zwei Relais).
„CEro“
Nullabgleich (Leergewicht der Kabine).
„PESO“
Gewichtabgleich (mit ca. 50 % der Nennlast)
„CELL“
Cell-Wert-Eingabe (kalibrierten Sensoren)*
„CAdE“
Kompensation der Unterzugketten und Seile.
„ConF“
Konfiguration des Displays der Kabine und Zustand der Relais.
„CLAu“
Zugangscode für die Programmierung (nur VK-3).
* Zum Abgleich ohne Gewichte. Bei Abgleich mit Gewichten darf hier keine Eingabe erfolgen!
Typ VK-3I-R2: Geänderte Menüführung. Zusätzlich „LIFt“ zur einstellung der Aufhängungn (1:1 oder 2:1)
Seite 6
Seite 3
6. Programmierung
6.1 Einstellung der Relais (Schaltwerte/Alarmstufen)
ECO in ()
Wenn die Menü-Taste kurz gedrückt wird, schaltet die Auswerteeinheit automatisch in den Programmiermodus. Nach Fertigstellung der Programmierung oder beim Überspringen eines Programmpunktes wird automatisch der nächste Programmschritt aufgerufen.
Die Alarmstufen entsprechen den Beladungen in kg, bei denen die Relais ihren Zustand ändern.
„AL C“ („AL 1“)
„AL S“ („AL 2“)
„AL A“
Wert der Belastung, bei der der Aufzug die Nennlast erreicht hat. Bei Erreich des
Gewichts, ändert das Volllastrelais seinen Schaltzustand und der MB-D[L] Anzeiger der Kabine leuchtet voll auf *. Zum Programmieren des Schaltwertes die
Taste
drücken und mit den Tasten
und
den gewünschten Wert einstellen. Zum Überspringen des Menüpunktes die Menü-Taste erneut drücken und
der nächste Menüpunkt wird aktiviert. Nachdem der eingegeben Wert mit der
Menütaste bestätigt wurde, erscheint die Abfrage On/OFF um dem Relais die
Öffner- bzw. Schliesserfunktion zuzuweisen. (Nicht bei VK-3, hier sind Wechslerrelais eingesetzt). Danach wechselt das Programm zum nächsten Menüpunkt.
Wert der Belastung, ab der der Aufzug überladen ist. Bei Erreichen dieses Gewichts, ändert das Überlastrelais seinen Schaltzustand und der MB-D[L] Anzeiger blinkt und ein akustisches Signal ertönt. Programmierung wie oben!
Wert einer beliebigen Belastung (z.B. Null-Last), ab welcher die Hilfsalarmstufe
den Zustand ändert. Bei Erreichen dieses Gewichts ändert das Hilfsrelais seinen
Schaltzustand. Diese Alarmstufe hat keine spezifische Funktion und kann mit
einem beliebigen Belastungswert programmiert werden.
*Anmerkung:
Die Anzeiger MB-D und MB-D-L sind optionales Zubehör. Die Ansteuerung erfolgt über den digitalen
Ausgang der Auswerteinheiten der Serie VK. Die Funktion des Anzeigers ist nur gewährleistet, wenn
die Relais der Volllast (AL-C) und der Überlast (AL-S) programmiert sind. Beim Einsatz von Kompaktsensoren ohne Ausgang, für einen Überlastanzeiger oder an Fremdsystemen kann der optionale Anzeiger MB-D-S (12 V oder 24 V) verwendet werden. Die Ansteuerung erfolgt dann über das 2. Relais!
6.2 Abgleich der Auswerteinheit
(Kalibrierung zwischen Sensor und Auswerteinheit)
Um die Funktion der Auswerteinheit zu gewährleisten muss der Nullabgleich und der Abgleich mit Gewichten bzw. Nullabgleich und der Zellwertabgleich durchgeführt werden. Es muss immer erst der Nullabgleich und dann entweder der Gewichtsabgleich oder der Zellwertabgleich erfolgen. Die Einstellung
erfolgt grundsätzlich in der Mitte des Schachtes!
Der Nullabgleich
erfolgt durch hintereinander betätigen der Tasten
,
und
.
Danach erfolgt ein akustischer Count Down von 10 Sekunden mit einem abschließenden langen Signalton und zusätzlich optische Anzeige von 9999 bis 0000 im Display. Mit dem langen Signalton erfolgt die
eigentliche Messung des Leergewichtes der Kabine. Die Zeit vorher dient dazu die Kabine zu verlassen
damit das Gewicht des Monteurs den Messwert nicht beeinflusst. Im Anschluss wird automatisch der
Menüpunkt zum Gewichtsabgleich geöffnet.
Der Gewichtsabgleich
dient zur Programmierung der Auswerteinheit mit einem bekannten Gewicht, dass ca. 50% der Nennlast betragen sollte.
Wenn der Abgleich mit dem Zellwert erfolgen soll, nur die Menü-Taste einmal drücken und der Programmschritt
öffnet sich.
ACHTUNG: Beim Zellwertabgleich darf vorher kein Abgleich mit Gewichten erfolgen!
Seite 4
Bei Einstellung der Auswerteeinheit mit Gewichten wird nach der Betätigung der Taste
, mit den
Tasten
und
der Wert des Gewichtes, dass in den Fahrkorb gebracht wurde, eingetragen und
wie weiter vorne beschrieben gespeichert (2x Menü-Taste).
Wenn mit kalibrierten Sensoren abgeglichen werden soll, wird die Taste
betätigt und der Menüpunkt
wird automatisch geöffnet. Mit den Tasten
und
den Zellwert eingeben. Zum Speichern 2x „Menü“-Taste drücken!
ACHTUNG: Bei dem Abgleich mit Zellwert treten höhere Toleranzen gegenüber dem Abgleich mit
Gewichten auf. Bei Standardanlagen ist dies jedoch vertretbar.
HINWEIS
Der Zellwert ist bei jedem Sensor anders und wurde nach der Ermittlung in der Fertigung auf dem Sensor vermerkt (CELL oder CELL-VALUE). Dieser Wert ist bei Parallelschaltung mehrerer Sensoren oder
Sensorsets zu addieren.
ACHTUNG: Bei Seilsensoren (SW-xx und LC-xx) ist der Wert entsprechend der Seilaufhängung zu
multiplizieren (2:1 Aufhängung = CELL-Wert x 2 usw.).
Ergeben sich 5-stellige Werte für den Zellwert, muss mit Gewichten abgeglichen werden!
6.3 Kompensation der Unterzugketten und Seile
Diese Option ermöglicht die Kompensation der Gewichtsdifferenz zwischen Etagen, die durch die
Unterzugketten oder durch Seile entstehen, auszugleichen. Bei Nutzung dieser Option muss das
ungefähre Gewicht der Seile bzw. Ketten eingegeben werden. Der Höchstwert bei der Serie VK und
ECO liegt bei 50 kg (alternativ erhältlich: VK-3I CADE 200 Höchstwert beträgt 200 kg (baugleich mit
VK-3I)). Ist der Wert “0“ eingestellt, ist die Kompensation deaktiviert.
Die Programmierung erfolgt analog der vorhergehenden Schritte. Zum Speichern 2x die „Menü“Taste drücken.
6.4 Konfiguration
(Eigenschaft der Überlastanzeige und Relais funktionskontrolle)
Die Programmierung erfolgt analog der vorhergehenden Schritte. Zum Speichern 2x die „Menü“Taste drücken. Folgende Konfigurationen stehen zur Auswahl:
Konfiguration
Relaisfunktion
Displayverhalten MB-D
Bei Alarmwert
0000
Öffner
statisch
Relais in Ruhestellung
0001
Öffner
dynamisch
Relais in Ruhestellung
0002
Schließer
statisch
Relais in Arbeitsstellung
0003
Schließer
dynamisch
Relais in Arbeitsstellung
Hinweis zur Auswerteinheit VK-3SV:
Zum Ändern der Polarität des Sensors, zur gewünschten Konfiguration den Wert 4 addieren.
6.5 Kodierung der Auswerteinheit (Nur bei VK-3)
Die Auswerteinheit VK-3 kann mit einem Code vor Änderungen der Parameter durch betriebsfremde
Personen geschützt werden. Die Auslieferung erfolgt werksseitig mit dem Code „0000“. Beim Versuch
das Programmiermenü bei einer gesicherten Auswerteeinheit aufzurufen blinkt
. Nach drücken
der Taste
erscheint im Display eine Zahl, die durch den korrekten Code ersetzen werden muss.
ACHTUNG: Bei Verlust des Codes müssen die Geräte vom Hersteller kostenpflichtig neuprogrammiert
werden!
Seite 5
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
3
Dateigröße
1 572 KB
Tags
1/--Seiten
melden