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Bedienungsanleitung Lastmessung Serie VK-ECO LCK-CHD - averdi

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10. Überlastanzeiger der Serie MB
Typ MB). Anschluss an den
MB-D: Dynamisch/Statischer Anzeiger (wählbar über das Menü
Digitalen Ausgang der Auswerteeinheiten der Seri VK
Typ MBMB-D-L: Ausführung wie MD-D jedoch mit zusätzlichem Notlicht
Typ MBMB-D-S: Statischer Anzeiger mit Summer baugleich mit den Anzeigern MB-D und MB-D-L
jedoch zur Ansteuerung mit einer 12-Volt Gleichspannung (optional 24 Volt). Bei Serie VK nur
über eine Relaiskontakt anschließbar!!
Stand
01.01. 2011
Rev.1.02
AVERDI
Inh. P. Erdmann
Bedienungsanleitung
für Auswerteeinheiten der Serie VK und Typ ECO
und Sensoren der Serie SW, LC, TCA, CTC, PFT, SV, CH
Abbildung zeigt: Anzeiger MB-D-L
11. Kontakt / Unterlagen / Ersatz
Es steht ein telefonischer Support zur Verfügung.
!! A C H T U N G !! A C H T U N G !! A C H T U N G !! A C H T U N G !!
Die Seriennummer der Auswerteeinheit und des Sensors bereithalten!
Rufnummer: 0049 (0)4928 80 999 –16
Über technik@averdi.de steht ein weiterer kostenloser technischer Support zur Verfügung.
Weiterhin gibt es die Möglichkeit bei eingerichtetem Kundenkonto, technische Details über das Internet
aufzurufen und herunterzuladen. Entweder über unseren Cybershop ( www.averdi.eu ) oder über unser
Portal ( www.averdi.de )
Ersatzteillieferungen
Für Ersatzlieferungen bitte Seriennummer des Produkts oder die AVERDI-Rechnungsnummer angeben. Es
wird umgehend ein Reklamationsvorgang ausgelöst und die erforderliche RMA-Meldung versandt. Nach
Rücksendung der RMARMA-Meldung wird die benötigte Ersatzlieferung veranlasst.
Inhalt
Typ
Best.-Nr.
Typ
Best.-Nr.
Typ
Best.-Nr.
Typ
Best.-Nr.
Typ
Best.-Nr.
VK-3
3110001
VK-3SV
3110004
LCK
3410001
VK-3I
3110003
MB-D-S (12V)
3140002
VK-30C
3110012
VK-30SVC
3110013
CHD-100
3112001
MB-D-L (6V)
3141001
MB-D-S (24V)
3140006
VK-3V
3110006
VK-3B
3110002
ECO 500
3110009
MB-D-L (12V)
3141002
MB-D
3140001
Weiteres optionales Zubehör unter www.averdi.de oder im Cybershop
AVERDI
Friesenstraße 94
26632 Ihlow
Inh. P. Erdmann
Telefon (Bestellhotline) 0049 (0)30 / 670 66 97- 0
Fax: 0049 (0)30 / 670 66 97-11 E-Mail: info@averdi.de
Portal: www.averdi.de
Seite 8
9331117
Bestellnummern
*9331117*
!! Nutzen Sie unsere Schulungsangebote !!
Seite
•
Übersicht / Sonderlösungen
2
•
Technische Daten
3
•
Funktionsbeschreibung
3
•
Menüpunkte (Schnellprogrammierung)
3
4
•
Programmierung der Auswerteeinheiten (Relais und Kalibrierung)
•
Programmierung der Auswerteeinheiten (Seilkompensation, Konfiguration, Kodierung) 5
•
Fehlermeldungen / Fehlerursachen
6
•
Auswahl der Sensoren
7
•
Montagehinweise
7
•
Überlastanzeiger
8
•
Servicehotline, Ersatzteilservice und Bestellnummern
8
Seite 1
Schnellanleitung
Achtung
Kundendienst
1. Übersicht
9. Auswahl der Sensoren
Diese Bedienungsanleitung ermöglicht die Einstellung und Programmierung vieler Auswerteeinheiten die von AVERDI angeboten werden. In den jeweiligen Positionen werden die Symbole der unterschiedlichen Typen zur Veranschaulichung verwendet. Bitte beachten Sie bei der Verwendung
dieser Bedienungsanleitung die Symbole an den Produkten. Die Übersicht der Menüpunkte zeigt
die einzelnen Programmschritte und deren systematischen Ablauf. Die Reihenfolge der Menüpunkte kann auch als Schnellprogrammieranleitung verwendet werden. Für die einzelnen Schritte werden die Symbole der Serie VK verwendet. In () wird auf die Symbole für ECO, LCK und CHD hingewiesen.
(Abbildung VK-3i [VK-30C = analoger Ausgang nicht belegt “N.C.“])
(Abbildung VK-3B)
Messung an den Seilen
Kompaktsensoren (alle Seile werden mit einer Klemme erfasst) Typ LC (zum Anschluss an eine Auswerteeinheit) und Typ LCK (wie LC jedoch mit integrierter Auswerteeinheit)
Einzelsensoren (Jedes Seil erhält einen Sensor)
TYP SW-Gama: Jeder Sensor ist für den Einsatz an 3 Seildurchmessern konstruiert. Ausführung Gama 1 (8,9
und 10mm), Gama 2 (11, 12 und 13mm) und Gama 3 (14, 15 und 16mm). Die Sensoren sind jeweils für
den mittleren Seildurchmesser kalibriert, für die oberen und unteren jedoch nur berechnet. Daraus ergibt sich
eine Toleranz von ca. 5-8%!
Typ SW-K: Jeder Sensor ist für einen Seildurchmesser konstruiert und kalibriert. Die Verwendung einen Millimeter unterhalb und oberhalb des Nenndurchmessers ist unter Berücksichtigung der Belastungsänderung
möglich. Der Zellwert ist jedoch nur für den Nenndurchmesser angegeben.
Typ SW-Omega: Dieser Sensor ermöglicht zusätzlich die Messung der Seilspannung. Baugleich mit SW-Gama,
jedoch nur für einen Seildurchmesser und bis maximal 8 Seile.
Sensormontage: Die Montage erfolgt mit einem Optional erhältlichen Werkzeug. Sensoren der
Serie SW-K können bis zum Seildurchmesser von 13mm mit einem Maulschlüssel montiert werden.
Rot = EXC. + |Schwarz = EXC. –|Grün = + IN | Weiß = - IN | Masse = MALLA|
= RS-485 |
= Anzeiger MB-D
Abbildung VK-3
Messung an allen Seilen gemeinsam: Sensor LC oder LCK
mit integrierter Auswerteeinheit. Das Model LCK kann nicht
bei einer 2:1 Aufhängungen verwendet werden da die Einstellung (ca.) in der Mitte des Schachtes erfolgen soll! Eine
Ausnahme bildet die Situation eines Festpunktes der Seile
an der Kabine.
Abbildung ECO-500
2. Sonderlösungen: Sensoren mit integrierter Auswerteeinheit
LCK
CHDCHD-100
(nur Sensor = LC
(Nur Sensor = CHD)
Messung der Trägerbiegung:
Sensor SV: ( oder SV 3000
für höhere Mess-Genauigkeit)
Mögliche Montagepositionen
wenn mittig nicht möglich:
Messung unter der Kabine:
Sensortyp TCA: Erhältlich in
4er-Gruppen und als Einzelsensor zur Ergänzung der
Gruppen. Dummies sind zusätzlich verfügbar.
Rot
: + Versorgungsspannung 24 – 48V48V- Violett / Blau :
Schwarz : - Versorgungsspannung
Rosa / Braun :
Grau / Weiß :
Seite 2
Messung an der Seilaufhängung:
Sensor PFT: Lochplatten sind optional nach Zeichnung
lieferbar
Messung am Maschinenrahmen:
SensorTC/BPP: Die Last muss gleichmäßig
verteilt sein. Es sind in der Regel mind. 2
Sensoren erforderlich
ALAL-C Volllastrelais Gelb: Erdung
ALAL-S Überlastrelais Grün: Nicht belegt
Hold
Seite 7
7. Fehlermeldungen
3. Technische Daten
Model
Der Sensor ist falsch angeschlossen, beschädigt oder es gibt einen Bruch im Kabel.
→ Den Anschluss des Sensors überprüfen.
Negativer Überlauf.
→ Arbeitet in entgegen gesetzter Richtung oder ist falsch angeschlossen.
Positiver verlauf.
Der Sensor ist mit einem Gewicht belastet, dass den Nennwert überschreitet.
→ der Sensor muss durch eine andere mit einem höheren Nennwert ersetzt werden.
Fehler der Polarität. (Dieser Fehler wird angezeigt, wenn das Gerät das Gewicht mit einer verkehrten
Polarität des Sensors einstellt ist).
→ Den Anschluss des Sensors prüfen.
→ Erneute Durchführung des Nullabgleich und neue Einstellung des Kennwertes.
Kurzgeschlossener Ausgang des Displays der Kabine.
→ Den Kurzschluss lokalisieren und beseitigen.
→ Das Gerät abschalten und erneut einschalten, damit die Fehlermeldung im Display erscheint.
Verlust der gespeicherten Daten (Überlastanzeige in der Kabine).
Die Sensibilität des Sensors ist nicht richtig eingestellt.
→ Wiederholtes Einstellen
! Anmerkung: a) Wenn ein Fehler eintritt, werden alle Alarmstufen ausgelöst und der Aufzug wird Blockiert.
b) Wenn der Fehler
auftritt, sind alle Relais in Ruhestellung.
Weitere Fehlerursachen (und Behebung):
Kabelverlängerungen: Bei Verwendung anderer als vom Hersteller freigegebenen Kabel, kann es zu
Messwertfehlern, Schwankungen und Ausfällen führen.
Falsche Messwerte und Schwankungen:
Schwankungen Es sind nicht ausreichend Sensoren angeschlossen, ein
Sensorset hat keinen Kontakt, es wurde der Gewichtsabgleich und der Zellwertabgleich durchgeführt oder falsche Kabelverlängerungen verwendet. Kabine stand bei der Einstellung nicht in der
Mitte des Schachtes
Seildurchmesser ist falsch: Durch Verwendung von Sensoren mit mehr als einem Millimeter Abweichung vom vorhandenen Seildurchmesser, kann es zu Schwankungen der Messwerte und zu Überlastung der Sensoren kommen. Der Einsatz der richtigen Sensoren ist erforderlich!
Daten sind nicht gespeichert: A einem oder mehreren Programmschritten ist die Menütaste nicht
zweimal gedrückt worden. Programmierung erneut durchführen!
Keine Funktion bei 230230-VoltVolt-Systemen: Sicherung Prüfen und ggf. auswechseln!
Betriebsspannung (V)
Betriebsstrom (mA)
VK-3i u.
VK-30C
VK-3
VK-3V
VK-3SV
VK-30 SV-C
VK-3B
LCK
CHD
ECO
230 ~
230 ~
230 ~
24- / 230 ~ *
24 -
24—48
24—48
80-260 ~
<100
<100
60
300 / 60*
Energieverbrauch (W)
2
Frequenz (Hz)
50-60
—— / 50-60*
——
——
——
50-60
Sicherung (mA)
100
800 / 100*
——
——
——
——
3A
3A
3A
Haltespannung (Hold): V -/~
24-230
Relaisleistung
10 A / 250V
Haltespannungseingang (Hold): Wenn am Eingang eine Spannung anliegt erfolgt keine Messung .
Dadurch wird verhindert, dass während der Fahrt eine Überlastsituation simuliert wird.
4. Funktionsbeschreibung (Tastenbelegung)
Zum öffnen der Programmierebene die Menü -Taste (Serie VK
,Typ
ECO
) betätigen.
,
Durchblättern der Programmierschritte mit der Menü -Taste
Ändern der Parameter mit den Tasten
und .
Zum Speichern der eingestellten Werte die Menü -Taste zweimal drücken,
drücken 1mal, zum Beenden des Programmiervorganges, das zweite Mal zum Speichern der Einstellung!
5. Menüpunkte
Anzeige
1520
Gewichtangabe (nach Programmierung wird das aktuelle
Gewicht der Kabine einschließlich Ladung angezeigt)
Aktivierung der Programmenüs zur Einstellung.
Alarmstufe Volllast
Alarmstufe Überlastung
Energiesparmodus Serie VK:
VK Beim Anschalten der Versorgungsspannung zeigt das Display der Auswerteeinheit ca. 3 Minuten das aktuelle Gewicht, das sich derzeit in der Kabine befindet. Danach schaltet sich automatisch der Energiesparmodus ein. Das Gerät bleibt betriebsbereit alle energieverzehrenden Bauteile gehen in den Standby. Das Display zeigt zur Erkennung der Betriebsbereitschaft einen umlaufenden Punkt.
Während der Programmierung geht die Auswerteeinheit nach einer Stunde in den Standby. Manuell kann
der Zustand aktiviert werden indem die Menü-Taste ca. 2 Sekunden gedrückt wird. Sobald durch den Sensor eine Messung registriert wird ist die gesamte Einheit wieder Betriebsbereit.
9. Auswahl der Auswerteeinheit
Die Auswahl der Auswerteeinheit hängt in erster Linie von den technischen Parametern der Einsatzumgebung ab. Hierfür steht die Tabelle unter Punkt 3 zur Verfügung. Weiterhin stehen folgende Modelle zur
Verfügung: VK-3i mit analogem Ausgang 4-20mA, VK-3V mit analogem Ausgang 0-10V, VK-3SV als
Auswerteeinheit für den Sensor SV. VK-Set-Barriere beim Einsatz von Sensoren im EX-Bereich. VK-3I
CADE 200 zur Kompensation größerer Seil,- u. Kettengewichte. VK-3I-R2 bei großen Seilgewichten, hohen Nennlasten, langen Seillängen und genauen Messungen zur Nulllasterkennung.
Seite 6
Hilfsalarm (nicht bei Auswerteeinheiten mit nur 2 Relais)
Nullpunkteinstellung
Einstellung mit Gewicht
Einstellung mit kalibrierten Sensoren *
Kompensation der Unterzugketten und Seile
Konfiguration des Displays der Kabine und Zustand der Relais
Zugangscode für die Programmierung (nur bei VK-3)
*Eingabewerte CELL zum Abgleich ohne Gewichte siehe Seite 4/5 Punkt 2
(Typ VK-3I-R2: 1. Abfrage LIFt = Eingabe der Aufhängung 1:1 oder 2:1 > Einstellungen > Alarmstufen > (Statt COnF = dISP)
Seite 3
6. Programmierung
1. Einstellung der Relais (Schaltwerte / Alarmstufen) * Symbole für ECO in ()
Wenn die MenüMenü-Taste kurz gedrückt wird, schaltet die Auswerteeinheit automatisch in den Programmiermodus. Nach Fertigstellung der Programmierung oder beim Überspringen eines Programmpunktes
wird automatisch der nächste Programmschritt aufgerufen.
Die Alarmstufen entsprechen den Beladungen in kg, bei denen die Relais ihren Zustand ändern.
,(
,(
) Wert der Belastung, bei der der Aufzug die Nennlast erreicht hat. Bei Erreichen
des Gewichts ändert das Volllastrelais seinen Schaltzustand, (der MBMB-D[L]
Anzeiger der Kabine leuchtet voll auf*). Zum Programmieren des Schaltwertes
die Taste drücken und mit den Tasten und den gewünschten Wert einstellen. Zum Überspringen des Menüpunktes die Menü-Taste erneut drücken
und der nächste Menüpunkt wird aktiviert. Nachdem der eingegeben Wert mit
der Menütaste bestätigt wurde erscheint die Abfrage On/OFF um dem Relais
die Öffner- bzw. Schliesserfunktion zuzuweisen. ( Nicht bei VK-3, hier wurden
Wechslerrelais eingesetzt). Danach wechselt das Programm zum nächsten
Menüpunkt.
) Wert der Belastung, ab der der Aufzug überladen ist. Bei Erreichen dieses Gewichts ändert das Überlastrelais seinen Schaltzustand, (der MBMB-D[L] Anzeiger
blinkt und ein akustisches Signal ertönt). Programmierung wie oben!
Wert einer beliebigen Beladung (z.B. Null-Last ), ab welcher die Hilfsalarmstufe
den Zustand ändert ist. Bei Erreichen dieses Gewichts ändert das Hilfsrelais
seinen Schaltzustand. Diese Alarmstufe hat keine spezifische Funktion und
kann mit einem beliebigen Belastungswert programmiert werden.
*Anmerkung:
Anmerkung:
Die Anzeiger MB-D und MB-D-L sind optionales Zubehör. Die Ansteuerung erfolgt über den Ausgang der
Auswerteeinheiten der Serie VK: Es handelt sich um einen digitalen Ausgang. Die Funktion des Anzeigers
ist nur gewährleistet, wenn die Relais der Volllast (AL-C) und der Überlast (AL-S) programmiert sind.
Bei Einsatz von Kompaktsensoren ohne Ausgang, für einen Überlastanzeiger oder an Fremdsystemen kann der optionale Anzeiger MB-D-S (12 0der 24V-) verwendet werden. Die Ansteuerung erfolgt dann über das 2. Relais!
2. Abgleich der Auswerteeinheit ( Kalibrierung zwischen Sensor und Auswerteeinheit ! )).
Um die Funktion der Auswerteeinheit zu gewährleisten muss der Nullabgleich und der Abgleich mit Gewichten bzw. Nullabgleich und der Zellwertabgleich durchgeführt werden. Es
muss immer erst der Nullabgleich und dann entweder der Gewichtsabgleich oder der Zellwertabgleich erfolgen. Die Einstellung erfolgt grundsätzlich in der Mitte des Schachtes!
Der Nullabgleich
erfolgt durch hintereinander betätigen der Tasten
, und
.
Danach erfolgt ein akustischer Count Down von 10 Sekunden mit einem abschließenden langen Signalton und zusätzlich optische Anzeige von 9999 bis 0000 im Display. Mit dem langen
Signalton erfolgt die eigentliche Messung des Leergewichtes der Kabine. Die Zeit vorher dient
dazu die Kabine zu verlassen damit das Gewicht des Monteurs den Messwert nicht beeinflusst. Im Anschluss wird automatisch der Menüpunkt zum Gewichtsabgleich geöffnet.
Der Gewichtsabgleich
dient zur Programmierung der Auswerteeinheit mit einem bekannten Gewicht, dass ca. 50% der Nennlast betragen sollte.
Wenn der Abgleich mit dem Zellwert erfolgen soll, nur die Menü-Taste einmal drücken und der
Programmschritt
öffnet sich.
ACHTUNG: beim Zellwertabgleich darf kein Abgleich mit Gewichten erfolgen!
Seite 4
Bei Einstellung der Auswerteeinheit mit Gewichten wird nach der Betätigung der Taste
, mit
den Tasten
und
der Wert des Gewichtes, dass in den Fahrkorb gebracht wurde, eingetragen und wie oben beschrieben gespeichert (2x Menü-Taste).
Wenn mit kalibrierten Sensoren abgeglichen werden soll, wird die Taste
betätigt und der
Menüpunkt
wird automatisch geöffnet. Es kann mit dem Menüpunkt für den Zellwertabgleich weiter programmiert werden. Es ist zu beachten, dass bei der Programmierung über den
Zellwert höhere Toleranzen zum Tragen kommen. Bei Standardanlagen ist das durchaus vertretbar.
Der Zellwert ist bei jedem Sensor anders und wurde nach der Ermittlung in der Fertigung auf
dem Sensor vermerkt (CELL oder CELL-VALUE). Dieser Wert ist bei Parallelschaltung mehrerer
Sensoren oder Sensorsets zu addieren.
Bei Seilsensoren (SW-xx und LC-xx) ist der Wert entsprechend der Seilaufhängung zu multiplizieren (2:1 = x 2 usw.).
Ergeben sich 5-stellige Werte für den Zellwert, muss mit Gewichten abgeglichen werden!
Mit der Taste
das Menü öffnen und mit den Tasten
und
den Zellwert eingeben.
Zum Speichern 2 x Menü-Taste drücken!
3. Kompensation der Unterzugkette und der Seile
Diese Option ermöglicht die Kompensation der Gewichtsdifferenz zwischen Etagen, die durch
die Unterzugketten oder durch Seile entstehen auszugleichen. Bei Nutzung dieser Option
muss das ungefähre Gewicht der Seile bzw. Ketten eingegeben werden. Der Höchstwert bei
der Serie VK und ECO liegt bei 50 kg. (optional erhältlich: VKVK-3I CADE 200 – baugleich mit
VKVK-3I /Höchstwert = 200kg ) Beim Wert “0“ wird die Kompensation deaktiviert.
Die Programmierung erfolgt analog der vorhergehenden Schritte, zum Speichern 2 x Menü-Taste
4. Konfiguration
(Eigenschaft der Überlastanzeige und Relaisfunktionskontrolle)
Einstellung analog der vorherigen Schritte für folgende Funktionen.
Konfiguration
Zustand der Relais
Ausgang des Displays ( soweit Ausgang vorhanden )
=0
ON
wenn das Relais geschaltet hat und Anzeiger ( MB-D ) statisch
=1
ON
wenn das Relais geschaltet hat, Anzeiger ( MB-D ) dynamisch
=2
OFF
wenn das Relais nicht geschaltet hat und Anzeiger ( MB-D ) statisch
=3
OFF
wenn das Relais nicht geschaltet hat und Anzeiger ( MB-D ) dynamisch
VK-3SV: Zur gewünschten Konfiguration den Wert 4 addieren ändert die Polarität des Sensors
5. Kodierung der Auswerteeinheit (Nur bei VK-3)
Dieser Code schützt die Parameter vor Änderungen durch betriebsfremde Personen. Die Auslieferung erfolgt werksseitig mit dem Code 0000. Beim Versuch das Programmiermenü bei einer
gesicherten Auswerteeinheit aufzurufen blinkt
. Die Taste
drücken. Es wird eine Zahl
angezeigt, die durch den korrekten Kode ersetzen werden muss.
! Achtung: Kodierte Geräte müssen vom Hersteller kostenpflichtig neuprogrammiert werden!
Seite 5
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