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DigitalBooster DB-4 – Handbuch - LDT

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Littfinski DatenTechnik (LDT)
Kleiner Ring 9 • 25492 Heist • Tel: 04122 / 977 381 • Fax: 04122 / 977 382
Bedienungsanleitung
DigitalBooster DB-4
Der DigitalBooster DB-4 ist ein kurzschlussfester
Leistungsverstärker (Booster) für digitale
Modellbahnanlagen aus der Digital-Profi-Serie!
Der DB-4 verstärkt die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
DB-4-G Art.-Nr.: 080073
BU1
GO
JP5
JP4
JP3
JP2
JP1
LED1
K
STOP
+
J
red brown
+
ON OFF
ShortReport
MM DCC
RailCom
Auto Go
S1
2,5 4,5
>> Fertiggerät <<
LED2
Littfinski DatenTechnik (LDT)
KL1
Digital-Profi werden!
DigitalBooster
DB-4
2,5 / 4,5 Ampere Booster für die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
2,5 / 4,5 ampere booster for Märklin-Motorola, mfx®, M4
and DCC.
Littfinski DatenTechnik (LDT)
D-25492 Heist
www.ldt-infocenter.com
Multi-Digital
KL3
DB-4
ST1 Rev. 1.4
T
A
Feedback
C
D E
STOP/GO
IN
ST2
OUT
BU2
KL4
BU3
KL2
Der DigitalBooster DB-4 liefert einen
maximalen Digitalstrom von 2,5 oder
4,5
Ampere
und
verstärkt
die
Digitalformate Märklin-Motorola, mfx®,
M4 und DCC.
Über den 5-poligen Boosterbus, den
CDE-Boosterbus oder über den RocoBoosterbus, kann der DB-4 an vielen
Digitalzentralen betrieben werden.
Dabei wird der DigitalBooster DB-4
nicht
aus
einem
klassischen
Modellbahntransformator, sondern aus
dem Schaltnetzteil DB-4-PowerSupply
versorgt, an dem die stabilisierte
digitale Gleisspannung von 15 bis 24
Volt, passend für alle Spurweiten,
einstellbar ist.
Dieses Produkt ist kein Spielzeug! Nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahren. Bei unsachgemäßem Gebrauch
besteht Verletzungsgefahr durch funktionsbedingte Kanten und Spitzen! Bitte diese Anleitung gut verwahren.
Multi-Digital
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
Inhaltsverzeichnis:
Seite
1.
Vorwort / Sicherheitshinweise
2
2.
DB-4 an die Digitalzentrale oder andere Booster anschließen 3
2.1. DB-4 über den 5-poligen Boosterbus verbinden
3
2.2. DB-4 über den CDE-Boosterbus verbinden
5
2.3. DB-4 über den Roco-Boosterbus verbinden
5
3.
DB-4 an das Schaltnetzteil DB-4-PowerSupply anschließen
6
4.
DB-4 an einen eigenen Gleisbereich anschließen
6
4.1. 3-Leiter Gleissystem
7
4.2. 2-Leiter Gleissystem
9
5.
Booster im Betrieb
10
6.
Betriebsarten über Steckbrücken (Jumper) einstellen
10
6.1. Maximalen Digitalstrom von 2,5 oder 4,5 Ampere auswählen 10
6.2. Datenformat für WatchDog- und Ein-/Ausschaltfunktion
auswählen
®*
11
6.3. RailCom -Austastlücke erzeugen oder unterdrücken
11
6.4. Kurzschlussmeldung an Zentrale (Short Report)
11
6.5. Automatisches Wiedereinschalten (Auto Go)
12
7.
12
Adressen für WatchDog- und Ein-/Ausschaltfunktion
7.1. Gemeinsamer Adressbereich
13
7.2. Eigene Adressbereiche
13
7.3. Adressbereich(e) programmieren
14
8.
WatchDog: Zusammenspiel mit der Modellbahnsoftware
15
9.
DB-4 über Zubehöradresse ein- und ausschalten
16
10. DB-4 über externe Taster ein- und ausschalten
16
11. Rückmeldung für Booster-Management
18
12. Bestückungsplan der Basisplatine
19
-1-
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
1. Vorwort / Sicherheitshinweise:
Sie haben für Ihre Modelleisenbahn den DigitalBooster DB-4 aus dem Sortiment von
Littfinski DatenTechnik (LDT) erworben.
Wir wünschen Ihnen mit diesem Produkt viel Spaß!
Sie erhalten auf das Gerät 24 Monate Garantie.
• Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch. Bei Schäden, die durch
Nichtbeachtung der Anleitung entstehen, erlischt der Garantieanspruch. Für
Folgeschäden, die daraus resultieren, übernehmen wir keine Haftung.
• Im Bereich „Downloads“ können Sie dieses Handbuch als PDF-Datei mit farbigen
Abbildungen von unserer Web-Site (www.ldt-infocenter.com) herunterladen und
mit dem Acrobat Reader öffnen und ausdrucken.
• Wichtig:
Führen
Sie
alle
Anschlussarbeiten
bei
ausgeschalteter
Modellbahnanlage durch (Alle Netzstecker von Modellbahntransformatoren und
Schaltnetzteilen aus der Steckdose ziehen bzw. über Steckdosenleiste
gemeinsam abschalten).
Rückmelden
feedback
Fahren und Schalten
driving and switching
gelb
yellow
weiss
white
S1
LEFT
ST3
MMDCC
RailCom
Auto Go
MIDDLE
ST4
s88 Rückmeldebus
s88 feedback bus
DiCoStation
ON OFF
ShortReport
ST5
Rev. 1.0
2,5 4,5
RIGHT
br. gelb
BU1
GO
Software by Falkner
LED1
everytime up-to-date
K
STOP
+
J
red brown
+
JP5
JP4
JP3
JP2
JP1
Vom Modellbahntrafo
From transformer
14..18V~
Vom DB-4-Power-Supply
From DB-4-Power-Supply
braun
brown
LED2
Littfinski DatenTechnik (LDT)
KL1
Digital-Profi werden!
DiCoStation
Digital-Profi werden!
DigitalBooster
DirectCommandStation
für die USB-Schnittstelle mit den Digitalformaten
DCC und Märklin-Motorola plus drei s88
Rückmeldestränge.
Littfinski DatenTechnik
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DB-4
2,5 / 4,5 Ampere Booster für die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
2,5 / 4,5 ampere booster for Märklin-Motorola, mfx®, M4
and DCC.
KL3
D E
STOP/GO
IN
Littfinski DatenTechnik (LDT)
ST2
STOP
ST6
S-Bahn
BOOSTER
EXT-PORT
OUT
BU2
C
GO
Erzwagenzug
ST2
BU3
T
A
Rev. 1.4
ST1
weiss
white
DB-4
ST1
Feedback
+
KL4
USB
LED2
+
Littfinski DatenTechnik (LDT)
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KL2
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LED1
ET 85
weiss
white
Bestellbezeichnung /
Order code: Kabel Booster 1m
PC mit USB-Schnittstelle
PC with USB interface
DigitalBooster DB-4 im Zusammenspiel mit der DiCoStation.
-2-
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
2. DB-4 an die Digitalzentrale oder andere Booster anschließen:
Über seine galvanisch getrennten Boosterbus-Anschlüsse kann der
DigitalBooster DB-4 im Zusammenspiel mit vielen Digitalzentralen über den 5poligen Boosterbus, den CDE-Boosterbus oder über den Roco-Boosterbus
eingesetzt werden.
Der DB-4 ist kein Boosterbus-Adapter. Ein Wechsel des Bussystems ist nicht
möglich. Der Boosterbus, mit dem der erste DB-4 mit der Digitalzentrale verbunden
ist, muss weiterverwendet werden.
Die Tabelle zeigt die möglichen Verbindungen zu der vorhandenen Digitalzentrale:
5-poliger
CDERocoBoosterbus Boosterbus Boosterbus
Control Unit
Central Station 1
Central Station 2
Mobile Station 2 mit Gleisbox
ECoS 1 (50 000)
ECoS 2 (50 200)
Intellibox 1
IB-Basic
IB-COM
Intellibox 2
EasyControl
DiCoStation
KeyCommander
TWIN-CENTER
Roco 10761 (multiMAUS)
Roco 10764 (multiMAUS)
Fleischmann 680801 (multiMAUS)
Roco / Fleischmann
multiZENTRALEpro
Roco / Fleischmann z21 und Z21
Lenz Digital plus LZ100
Lenz Digital plus LZV200
Viessmann Commander
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
2.1. DB-4 über den 5-poligen Boosterbus verbinden:
Über das 5-polige Boosterbus-Kabel (Bestellbezeichnung: Kabel Booster 1m,
Art.-Nr.: 000123), wird der DigitalBooster DB-4 mit einer der Zentralen lt. Tabelle
oder einem anderen Booster (z. B. DB-4, DB-2, 6015, 6017, Power 2, Power 3)
verbunden. Der erste Booster ist stets direkt mit der Zentrale über ein 5-poliges
Boosterbus-Kabel verbunden. Der zweite Booster dann mit dem ersten usw.
-3-
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
Stecken Sie dazu einen Stecker des 5-poligen Boosterbus-Kabels in Zentrale oder
vorhergehenden Booster. Der Stecker ist in Control Unit, Intellibox, TWIN-CENTER,
Märklin Booster 6017, Power 2 und Power 3 richtig eingesteckt, wenn das Kabel
nach unten zeigt. In den Märklin Booster 6015 ist das Boosterbus-Kabel richtig
eingesteckt, wenn es nach oben zeigen.
Den anderen Stecker des Boosterbus-Kabels stecken Sie beim DigitalBooster DB-4
auf die Stiftleiste ST1, die mit der Beschriftung „IN“ gekennzeichnet ist.
Achten Sie bitte darauf, dass die weiße Einzelader des 5-poligen Kabels mit der
weißen Markierung an der Stiftleiste ST1 übereinstimmt.
Sie haben den Stecker des 5-poligen Boosterbus-Kabels richtig auf den
DigitalBooster DB-4 gesteckt, wenn das verdrillte Kabel vom Booster wegzeigt.
Soll über das 5-polige Boosterbus-Kabel ein nachfolgender Booster mit dem
DigitalBooster DB-4 verbunden werden, geschieht dies über die Stiftleiste ST2
(„OUT“).
Gleisbereich 2
Track section 2
braun
brown
rot
red
braun
brown
rot
red
J
K
J
K
Littfinski DatenTechnik (LDT)
BU1
KL1
GO
K
STOP
LED1
Littfinski DatenTechnik (LDT)
KL1
DB-4
DB-4
2,5 / 4,5 Ampere Booster für die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
2,5 / 4,5 ampere booster for Märklin-Motorola, mfx®, M4
and DCC.
2,5 / 4,5 Ampere Booster für die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
2,5 / 4,5 ampere booster for Märklin-Motorola, mfx®, M4
and DCC.
Littfinski DatenTechnik (LDT)
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C D E
STOP/GO
Rev. 1.4
IN
KL4
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ST2
OUT
DB-4
ST1
BU2
ST1
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Feedback
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Feedback
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white
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STOP/GO
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ST2
OUT
weiss
white
BU2
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BU3
KL4
T
KL2
BU3
J
red brown
LED2
Digital-Profi werden!
DigitalBooster
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Von Digitalzentrale
From command station
MMDCC
RailCom
Auto Go
2,5 4,5
S1
Digital-Profi werden!
DigitalBooster
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A
ON OFF
ShortReport
JP5
JP4
JP3
JP2
JP1
J
red brown
LED2
MMDCC
RailCom
Auto Go
K
STOP
LED1
JP5
JP4
JP3
JP2
JP1
GO
+
+
+
+
ON OFF
ShortReport
Vom DB-4-PowerSupply 2
From DB-4-PowerSupply 2
BU1
2,5 4,5
Vom DB-4-PowerSupply 1
From DB-4-PowerSupply 1
S1
Gleisbereich 1
Track section 1
Zu weiteren Boostern
To further boosters
Bestellbezeichnung /
Order code: Kabel Booster 1m
DigitalBooster DB-4 über 5-poligen Boosterbus mit Digitalzentrale und untereinander verbinden.
-4-
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
2.2. DB-4 über den CDE-Boosterbus verbinden:
Verfügt Ihre Digitalzentrale über den CDE-Boosterbus, wird die Verbindung zu den
DigitalBoostern DB-4 über drei Kabel realisiert. Verbinden Sie dazu die Anschlüsse
C, D und E der Digitalzentrale mit den Klemmen C, D und E der DigitalBooster
DB-4.
Gleisbereich 2
Track section 2
braun
brown
J
K
J
rot
red
K
2,5 4,5
JP5
JP4
JP3
JP2
JP1
J
S1
red brown
LED2
MM DCC
RailCom
Auto Go
K
STOP
ON OFF
ShortReport
GO
LED1
BU1
KL1
GO
LED1
JP5
JP4
JP3
JP2
JP1
BU1
+
+
K
STOP
+
LED2
Littfinski DatenTechnik (LDT)
KL1
Digital-Profi werden!
DigitalBooster
DB-4
DB-4
2,5 / 4,5 Ampere Booster für die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
2,5 / 4,5 ampere booster for Märklin-Motorola, mfx®, M4
and DCC.
2,5 / 4,5 Ampere Booster für die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
2,5 / 4,5 ampere booster for Märklin-Motorola, mfx®, M4
and DCC.
T
Feedback
STOP/GO
KL2
DB-4
Rev. 1.4
IN
KL4
KL3
ST2
DB-4
ST1
OUT
A
Feedback
C D E
Von Digitalzentrale
From command station
C
D
E
STOP/GO
Rev. 1.4
IN
ST2
OUT
BU2
KL3
ST1
C D E
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KL4
BU3
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Littfinski DatenTechnik (LDT)
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BU3
Littfinski DatenTechnik (LDT)
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T
J
red brown
+
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DigitalBooster
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A
Vom DB-4-PowerSupply 2
From DB-4-PowerSupply 2
Littfinski DatenTechnik (LDT)
2,5 4,5
Vom DB-4-PowerSupply 1
From DB-4-PowerSupply 1
MM DCC
RailCom
Auto Go
rot
red
ON OFF
ShortReport
braun
brown
S1
Gleisbereich 1
Track section 1
Zu weiteren Boostern
To further boosters
C
D
E
DigitalBooster DB-4 über CDE-Boosterbus mit Digitalzentrale und untereinander verbinden.
2.3. DB-4 über den Roco-Boosterbus verbinden:
Über das Roco Boosterbus-Kabel (Bestellbezeichnung: Kabel Roco 1m, Art.-Nr.:
000136), wird der DigitalBooster DB-4 mit den multiMAUS, multiZENTRALEpro
oder z21 und Z21 Zentralen lt. Tabelle oder einem Roco Booster verbunden. Der
erste Booster ist stets direkt mit der Zentrale über ein Roco Boosterbus-Kabel
verbunden. Der zweite Booster dann mit dem ersten usw.
-5-
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
Gleisbereich 2
Track section 2
braun
brown
rot
red
braun
brown
rot
red
J
K
J
K
MM DCC
RailCom
Auto Go
2,5 4,5
ON OFF
ShortReport
JP5
JP4
JP3
JP2
JP1
J
S1
red brown
LED2
MM DCC
RailCom
Auto Go
K
STOP
ON OFF
ShortReport
GO
LED1
BU1
KL1
GO
K
STOP
LED1
JP5
JP4
JP3
JP2
JP1
BU1
+
+
+
LED2
Littfinski DatenTechnik (LDT)
KL1
Digital-Profi werden!
DigitalBooster
DB-4
DB-4
2,5 / 4,5 Ampere Booster für die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
2,5 / 4,5 ampere booster for Märklin-Motorola, mfx®, M4
and DCC.
2,5 / 4,5 Ampere Booster für die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
2,5 / 4,5 ampere booster for Märklin-Motorola, mfx®, M4
and DCC.
D E
STOP/GO
KL2
DB-4
IN
KL4
KL3
DB-4
ST1 Rev. 1.4
ST2
OUT
A
Feedback
C
D E
STOP/GO
IN
ST2
OUT
BU2
KL3
ST1 Rev. 1.4
C
BU2
KL4
T
Feedback
BU3
KL2
Littfinski DatenTechnik (LDT)
D-25492 Heist
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Multi-Digital
BU3
Littfinski DatenTechnik (LDT)
D-25492 Heist
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T
J
red brown
+
Digital-Profi werden!
DigitalBooster
Multi-Digital
A
Vom DB-4-PowerSupply 2
From DB-4-PowerSupply 2
Littfinski DatenTechnik (LDT)
2,5 4,5
Vom DB-4-PowerSupply 1
From DB-4-PowerSupply 1
S1
Gleisbereich 1
Track section 1
Von Digitalzentrale
From command station
Zu weiteren Boostern
To further boosters
Bestellbezeichnung/
Order code: Kabel Roco 1m
DigitalBooster DB-4 über Roco-Boosterbus mit Digitalzentrale und untereinander verbinden.
3. DB-4 an das Schaltnetzteil DB-4-PowerSupply anschließen:
Über die Buchse BU1 wird der DigitalBooster DB-4 nicht von einem klassischen
Modellbahntransformator, sondern aus dem Schaltnetzteil DB-4-PowerSupply
versorgt.
Der DigitalBooster DB-4 ist auf das Schaltnetzteil DB-4-PowerSupply
abgestimmt und darf nur mit diesem betrieben werden.
Stellen Sie zunächst am Spannungswahlschalter des DB-4-PowerSupply eine
Spannung zwischen 15 und 24 Volt ein. Diese Spannung entspricht der
Digitalspannung, die der DigitalBooster DB-4 an das Gleis liefert.
Liegen dem Schaltnetzteil DB-4-PowerSupply mehrere Ausgangsstecker bei,
wählen Sie bitte den Stecker 5,5X2,1. Dieser Stecker hat einen Außendurchmesser
von 5,5mm und einen Bohrungsdurchmesser von 2,1mm. Der Minuspol ist dabei
außen und der Pluspol innen.
Beachten Sie dazu bitte auch die Anleitung, die dem DB-4-PowerSupply beiliegt.
4. DB-4 an einen eigenen Gleisbereich anschließen:
Der DigitalBooster
Modellbahnanlage.
DB-4
ist
ein
Leistungsverstärker
für
Ihre
digitale
An der Klemme KL1, neben den beiden Leuchtdioden, steht der Digitalstrom des
DigitalBoosters DB-4 zur Verfügung.
-6-
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
Über diese Klemme versorgt er einen eigenen Gleisbereich mit Digitalstrom, der
elektrisch von den angrenzenden Gleisbereichen getrennt sein muss, die von der
Digitalzentrale mit integriertem Booster oder weiteren Boostern versorgt werden.
4.1. 3-Leiter Gleissystem:
Beim 3-Leiter Gleis muss der Mittelleiter an den Übergangsstellen von einem zum
nächsten Boosterstromkreis isoliert werden, wenn der Hersteller der verwendeten
Digitalzentrale eine gemeinsame Anlagenmasse („braun“) erlaubt. Der isolierte
Mittelleiter wird aus dem Anschluss „rot“ der Klemme KL1 des DigitalBoosters DB-4
versorgt.
È
braun
brown
J
rot
red
K
rot
red
braun
brown
J
K
MMDCC
RailCom
Auto Go
BU1
GO
LED1
JP5
JP4
JP3
JP2
JP1
K
STOP
+
J
red brown
+
ON OFF
ShortReport
S1
2,5 4,5
Vom DB-4-Power-Supply
From DB-4-Power-Supply
LED2
Littfinski DatenTechnik (LDT)
KL1
Digital-Profi werden!
DigitalBooster
Von Digitalzentrale
oder Booster
From command station
or booster
DB-4
2,5 / 4,5 Ampere Booster für die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
2,5 / 4,5 ampere booster for Märklin-Motorola, mfx®, M4
and DCC.
Littfinski DatenTechnik (LDT)
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Multi-Digital
KL3
DB-4
ST1
T
A
Feedback
C D E
STOP/GO
Rev. 1.4
IN
ST2
OUT
BU2
KL4
BU3
KL2
Boostertrennstelle bei gemeinsamer Anlagenmasse mit isoliertem Mittelleiter.
Erlaubt der Hersteller der Digitalzentrale keine gemeinsame Anlagenmasse
(„braun“), müssen zusätzlich auch die Schienen an den Übergangsstellen isoliert
werden.
Schreibt der Hersteller der Digitalzentrale eine Trennwippe für den Mittelleiter an den
Übergangsstellen zwingend vor, muss diese installiert werden.
-7-
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
Alternativ kann unser Booster Trennstellen Modul BTM-SG an den Trennstellen
eingesetzt werden, das auch Langsamfahrten im Trennstellenbereich erlaubt, da
auch ohne Trennwippe die Boosterbereiche elektrisch eindeutig voneinander
getrennt sind.
Littfinski DatenTechnik (LDT)
Booster Trennstellen Modul
Booster Keep Separate Module
Digital-Profi werden!
Booster Trennstellen Modul
BTM-SG
Trennstellenisolierung mit automatischer Boosterumschaltung über Sensorgleise.
Booster Keep Separate Module.
Littfinski DatenTechnik
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Multi-Digital
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KL5
KL6
gelb
yellow
braun
brown
Sensor 2
Booster 2
rot
red
braun
brown
Vom DB-4-Power-Supply
From DB-4-Power-Supply
K
+
J
red brown
+
Von Digitalzentrale
oder Booster 1
From command station
or booster 1
MM DCC
RailCom
Auto Go
J
2,5 4,5
rot
red
ON OFF
ShortReport
Track
Umschaltgleis
rot
red
JP5
JP4
JP3
JP2
JP1
braun
brown
K
rot
red
STOP
Sensor 1
KL1
GO
braun
brown
KL2
LED1
Booster 1
braun
brown
KL3
rot br. rot br. rot br. rot br. rot br.
Sensor1 Sensor2 Track Booster1 Booster2
BU1
rot
red
KL4
Rev. 1.1
S1
Vom Modellbahntrafo
From transformer
braun
brown
BTM-SG
~
~
16...18V
LED2
Littfinski DatenTechnik (LDT)
KL1
Digital-Profi werden!
DigitalBooster
DB-4
2,5 / 4,5 Ampere Booster für die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
2,5 / 4,5 ampere booster for Märklin-Motorola, mfx®, M4
and DCC.
Littfinski DatenTechnik (LDT)
D-25492 Heist
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Multi-Digital
C
KL3
D E
STOP/GO
DB-4
Rev. 1.4
IN
ST2
OUT
BU2
KL4
ST1
T
A
Feedback
BU3
KL2
Eindeutige elektrische Trennung der Boosterbereiche über das Booster Trennstellen Modul
BTM-SG.
-8-
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
4.2. 2-Leiter Gleissystem:
Beim 2-Leiter Gleis muss an den Übergangsstellen von einem zum nächsten
Boosterstromkreis eine Schiene isoliert werden, wenn der Hersteller der verwendeten
Digitalzentrale eine gemeinsame Anlagenmasse („braun“ bzw. „J“) erlaubt.
Erlaubt der Hersteller der Digitalzentrale keine gemeinsame Anlagenmasse
(„braun“), müssen beide Schienen an den Übergangsstellen isoliert werden.
Ç
Ç
rot
red
braun
brown
J
rot
red
braun
brown
K
J
K
MM DCC
RailCom
Auto Go
BU1
GO
LED1
JP5
JP4
JP3
JP2
JP1
K
STOP
+
J
red
brown
+
ON OFF
ShortReport
S1
2,5 4,5
Vom DB-4-Power-Supply
From DB-4-Power-Supply
LED2
Littfinski DatenTechnik (LDT)
KL1
Digital-Profi werden!
DigitalBooster
Von Digitalzentrale
oder Booster
From command station
or booster
DB-4
2,5 / 4,5 Ampere Booster für die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
2,5 / 4,5 ampere booster for Märklin-Motorola, mfx®, M4
and DCC.
Littfinski DatenTechnik (LDT)
D-25492 Heist
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Multi-Digital
KL3
T
Feedback
C D E
STOP/GO
DB-4
Rev. 1.4
IN
ST2
OUT
BU2
KL4
ST1
A
BU3
KL2
Boostertrennstelle ohne gemeinsame Anlagenmasse (beide Schienen isoliert).
Alternativ kann unser Booster Trennstellen Modul BTM-SG an den Trennstellen
eingesetzt werden, das die Boosterbereiche elektrisch eindeutig voneinander
trennt.
Littfinski DatenTechnik (LDT)
Booster Trennstellen Modul
Booster Keep Separate Module
Digital-Profi werden!
Booster Trennstellen Modul
BTM-SG
Trennstellenisolierung mit automatischer Boosterumschaltung über Sensorgleise.
Booster Keep Separate Module.
Littfinski DatenTechnik
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Multi-Digital
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KL5
KL6
gelb
yellow
braun
brown
Sensor 2
Booster 2
rot
red
braun
brown
Vom DB-4-Power-Supply
From DB-4-Power-Supply
K
MM DCC
RailCom
Auto Go
J
+
K
J
red brown
+
Von Digitalzentrale
oder Booster 1
From command station
or booster 1
2,5 4,5
rot
red
ON OFF
ShortReport
Track
Umschaltgleis
rot
red
JP5
JP4
JP3
JP2
JP1
braun
brown
STOP
rot
red
GO
Sensor 1
KL1
LED1
braun
brown
KL2
rot
br. rot
br. rot
br. rot
br. rot
br.
Sensor1 Sensor2 Track Booster1 Booster2
BU1
Booster 1
braun
brown
KL3
Rev. 1.1
LED2
Littfinski DatenTechnik (LDT)
rot
red
KL4
BTM-SG
~
~
16...18V
S1
Vom Modellbahntrafo
From transformer
braun
brown
KL1
Digital-Profi werden!
DigitalBooster
DB-4
2,5 / 4,5 Ampere Booster für die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
2,5 / 4,5 ampere booster for Märklin-Motorola, mfx®, M4
and DCC.
Littfinski DatenTechnik (LDT)
D-25492 Heist
www.ldt-infocenter.com
Multi-Digital
C D E
KL3
STOP/GO
DB-4
IN
ST2
OUT
BU2
KL4
ST1 Rev. 1.4
T
A
Feedback
BU3
KL2
Eindeutige elektrische Trennung der Boosterbereiche über das Booster Trennstellen Modul
BTM-SG.
-9-
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
5. Booster im Betrieb:
Ab Werk sind alle Steckbrücken des DB-4 gesteckt. Der DigitalBooster DB-4 kann
in diesem Auslieferungszustand sofort eingesetzt werden. Die erste
Inbetriebnahme ist im Auslieferungszustand zu empfehlen.
Um nach der ersten Inbetriebnahme andere Betriebsarten einzustellen, verfahren Sie
bitte wie im Kapitel „Betriebsarten über Steckbrücken (Jumper) einstellen“
beschrieben.
Nach dem Einschalten der Modellbahnanlage leuchtet zunächst die rote LED des
DigitalBooster DB-4. Blinken die rote und die grüne LED im Wechsel, liegt die
Versorgungsspannung nicht im Bereich von 15 bis 24 Volt. Überprüfen Sie dann
bitte die Spannungseinstellung am DB-4-PowerSupply.
Leuchtet die rote LED nach dem Einschalten konstant, ist der DigitalBooster DB-4
betriebsbereit und er kann über die Taste „Go“ der Digitalzentrale eingeschaltet
werden. Dann leuchtet die grüne LED des DB-4 und er liefert Digitalstrom an den
angeschlossenen Gleisbereich.
Bei einem Kurzschluss am Gleis schaltet der DigitalBooster DB-4 automatisch ab.
Die grüne Leuchtdiode erlischt und die rote LED leuchtet konstant. Der
Kurzschluss wird vom DB-4 über den verwendeten Boosterbus an die
Digitalzentrale gemeldet. Diese schaltet auf „Stop“.
Nachdem der Kurzschluss beseitigt wurde, können Sie über die Taste „Go“ an der
Digitalzentrale den Digitalstrom wieder ans Gleis legen.
Steigt der Strom im Gleisbereich über 2,5 Ampere, schaltet der DigitalBooster DB-4
ebenfalls ab und meldet diese Überlast an die Digitalzentrale, die dann auch auf
„Stop“ schaltet.
6. Betriebsarten über Steckbrücken (Jumper) einstellen:
Die verschiedenen Betriebsarten und Funktionen des DigitalBoosters DB-4 werden
über die Steckbrücken (Jumper) J1 bis J5 eingestellt.
6.1. Maximalen Digitalstrom von 2,5 oder 4,5 Ampere auswählen:
Ab Werk ist die Steckbrücke J5 gesteckt. Der DigitalBooster DB-4 liefert in dieser
Einstellung einen maximalen Ausgangsstrom von 2,5 Ampere ans Gleis.
Für die Spurweite N ist diese Begrenzung sinnvoll, um Gleise, Fahrzeugräder und
Fahrzeugstromabnehmer im Kurzschlussfall elektrisch nicht zu stark zu belasten.
- 10 -
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
Verwenden Sie eine größere und damit mechanisch und elektrisch robustere
Spurweite, entfernen Sie die Steckbrücke J5 ggf., um an den Gleisbereich, der vom
DigitalBooster DB-4 versorgt wird, einen maximalen Digitalstrom von 4,5 Ampere
zu liefern.
6.2. Datenformat für WatchDog- und Ein-/Ausschaltfunktion
auswählen:
Ab Werk ist die Steckbrücke J4 gesteckt. Die WatchDog- und die Ein/Ausschaltfunktion kann in dieser Einstellung von Ihrer Modellbahnsoftware bzw.
über Ihre Digitalzentrale über das Märklin-Motorola-Datenformat durchgeführt
werden.
Möchten Sie für die WatchDog- und die Ein-/Ausschaltfunktion das DCCDatenformat nutzen, entfernen Sie bitte die Steckbrücke J4.
®*
6.3. RailCom -Austastlücke erzeugen oder unterdrücken:
®*
Ist die Steckbrücke J3 gesteckt, wird die RailCom -Austastlücke generiert. Wird
®*
die Steckbrücke J3 entfernt, wird keine RailCom -Austastlücke erzeugt.
Nur wenn das Datenformat für die WatchDog- und Ein-/Ausschaltfunktion auf
DCC gestellt ist (Steckbrücke J4 ist entfernt), kann über die Steckbrücke J3
®*
entschieden werden, ob der DigitalBooster DB-4 die RailCom -Austastlücke
erzeugt oder unterdrückt.
6.4. Kurzschlussmeldung an Zentrale (Short Report):
Ist die Steckbrücke J1 "Short Report" gesteckt, meldet der DigitalBooster DB-4
einen Kurzschluss, der in seinem Gleisbereich aufgetreten ist, über den verwendeten
Boosterbus an die Digitalzentrale weiter. Die Digitalzentrale schaltet daraufhin alle
Booster ab.
Verfügt Ihre Modellbahnsoftware über ein sog. Booster-Management, kann dieses
verhindern, dass bei einem Kurzschluss in einem Boosterabschnitt die komplette
Anlage durch die Digitalzentrale spannungsfrei geschaltet wird.
Die Züge bleiben dann also nur in dem Boosterabschnitt stehen, in dem der
Kurzschluss aufgetreten ist. In allen anderen Boosterbereichen geht der Betrieb
weiter.
Damit der DigitalBooster DB-4 den Kurzschluss nicht an die Digitalzentrale
meldet, entfernen Sie die Steckbrücke J1.
- 11 -
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
Ihre Modellbahnsoftware kann über den Ausgang „Feedback“ des DigitalBoosters
DB-4 darüber informiert werden, ob dieser die Gleise momentan mit Digitalstrom
versorgt oder wegen eines aufgetretenen Kurzschlusses die Gleise spannungsfrei
geschaltet hat.
6.5. Automatisches Wiedereinschalten (Auto Go):
Über die Steckbrücke J2 "Auto Go" kann der DigitalBooster DB-4 so eingestellt
werden, dass er kontinuierlich alle 5 Sekunden prüft, ob ein Kurzschluss noch
vorhanden ist. Wird der Kurzschluss beseitigt, versorgt der DigitalBooster DB-4
den eigenen Gleisbereich wieder automatisch. Dazu muss die Steckbrücke J2
gesteckt sein.
Ist die Steckbrücke J2 entfernt, ist das automatische Wiedereinschalten
deaktiviert.
Das automatische Wiedereinschalten "Auto Go" kann nur aktiviert werden,
wenn die Steckbrücke J1 "Short Report" nicht gesteckt ist und der DigitalBooster
DB-4 erkannte Kurzschlüsse nicht an die Digitalzentrale meldet.
7. Adressen für WatchDog- und Ein-/Ausschaltfunktion:
Die WatchDog- und die Ein-/Ausschaltfunktion des DigitalBoosters DB-4 werden
über Zubehöradressen (Weichenadressen) gesteuert, die auch zum Schalten von
Weichen oder Signalen genutzt werden.
Zubehöradressen sind in Vierergruppen zusammengefasst. Die Adressen 1 bis 4
bilden die erste Gruppe, die Adressen 5 bis 8 die zweite usw. Die höchste gültige
Vierer-Adressgruppe, die für den DigitalBooster DB-4 programmiert werden
können, ist im Märklin-Motorola-Datenformat die Gruppe 313 bis 316 und im DCCDatenformat die Gruppe 1021 bis 1024.
Von unserer Web-Site können Sie aus dem Bereich „Downloads“ die Datei „ViererAdressblöcke“ herunterladen, in der alle gültigen Vierer-Adressgruppen gelistet
sind.
Der WatchDog- und der Ein-/Ausschaltfunktion kann jeweils eine eigene oder aber
auch eine gemeinsame Vierer-Adressgruppe zugeordnet werden. Getrennte
Adressbereiche für die WatchDog- und für die Ein-/Ausschaltfunktion sind dann zu
empfehlen, wenn Sie mehrere DigitalBooster DB-4 im Einsatz haben, damit die
WatchDog-Funktion aller Booster über eine gemeinsame Adresse ausgelöst
werden kann.
Für die Ein-/Ausschaltfunktion kann in diesem Fall jedem DigitalBooster DB-4 eine
individuelle Adresse über eine eigene Vierer-Adressgruppe zugeordnet werden.
Die Adresse für die WatchDog-Funktion ist immer die erste Adresse (Basisadresse)
einer Vierergruppe. Die Adresse für die Ein-/Ausschaltfunktion ist immer die dritte
Adresse (Basisadresse + 2) der programmierten Vierergruppe.
- 12 -
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
In den nachfolgenden Programmierbeispielen, wird zur Veranschaulichung die
Darstellung der Vierer-Adressgruppen über 8 Tasten eines Stellpults verwendet.
Zwischen dem jeweiligen Tastenpaar steht die Adresse.
Die beiden Tasten rot und grün zu jeder Adresse sind die beiden möglichen
Schaltrichtungen dieser Adresse, in Anlehnung an die Weichenstellungen rund und
gerade..
Verwenden Sie einen Handregler LH100 der Firma Lenz Elektronik, entspricht rot
der Minus- und grün der Plustaste.
rund / rot / -
rund / rot / -
rund / rot / -
rund / rot / -
1
2
3
4
gerade / grün / +
gerade / grün / +
gerade / grün / +
gerade / grün / +
7.1. Gemeinsamer Adressbereich für WatchDog- und Ein-/
Ausschaltfunktion:
Wird für die WatchDog- und die Ein-/Ausschaltfunktion ein gemeinsamer ViererAdressblock programmiert, belegt der DigitalBooster DB-4 4 Zubehör- bzw.
Weichenadressen.
WatchDog
Ein-/Ausschaltfkt.
deaktivieren
nicht genutzt
Aus / Stop
nicht genutzt
rund / rot / -
rund / rot / -
rund / rot / -
rund / rot / -
1
2
3
4
gerade / grün / +
gerade / grün / +
gerade / grün / +
gerade / grün / +
aktivieren
nicht genutzt
Ein / Go
nicht genutzt
WatchDog
Ein-/Ausschaltfkt.
In der obigen Tabelle wurde für den DigitalBooster DB-4 für die WatchDog- und die
Ein-/Ausschaltfunktion der gemeinsame Adressbereich von 1 bis 4 programmiert.
Über die Basisadresse des Vierer-Adressblocks, die Adresse 1, wird die
WatchDog-Funktion und über die Basisadresse + 2, die Adresse 3 im Beispiel, die
Ein-/Ausschaltfunktion gesteuert.
Die Adressen 2 und 4 werden nicht genutzt.
7.2. Eigene Adressbereiche für WatchDog- und Ein-/
Ausschaltfunktion:
Werden für die WatchDog- und die Ein-/Ausschaltfunktion eigene ViererAdressgruppen programmiert, belegt der DigitalBooster DB-4 8 Zubehör- bzw.
Weichenadressen.
- 13 -
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
Im nachfolgenden Beispiel belegt die Ein-/Ausschaltfunktion den ViererAdressblock 1 bis 4 und die WatchDog-Funktion die Adressen 5 bis 8.
Die Ein-Ausschaltfunktion wird dabei über die Adresse 3 und die WatchDogFunktion über die Adresse 5 gesteuert.
Ein-/Ausschaltfkt.
nicht genutzt
nicht genutzt
Aus / Stop
nicht genutzt
rund / rot / -
rund / rot / -
rund / rot / -
rund / rot / -
1
2
3
4
gerade / grün / +
gerade / grün / +
gerade / grün / +
gerade / grün / +
nicht genutzt
nicht genutzt
Ein / Go
nicht genutzt
Ein-/Ausschaltfkt.
WatchDog
deaktivieren
nicht genutzt
nicht genutzt
nicht genutzt
rund / rot / -
rund / rot / -
rund / rot / -
rund / rot / -
5
6
7
8
gerade / grün / +
gerade / grün / +
gerade / grün / +
gerade / grün / +
aktivieren
nicht genutzt
nicht genutzt
nicht genutzt
WatchDog
7.3. Adressbereich(e) programmieren:
1. Schalten Sie Ihre Digitalanlage inkl. DigitalBooster DB-4 ein (die grüne LED
des DB-4 leuchtet).
Betätigen Sie 1x kurz den Taster S1, der sich neben den Steckbrücken des
DB-4 befindet. Die grüne LED blinkt. Dieses ist ein Zeichen dafür, das sich
der DB-4 im Programmierbetrieb für den Adressbereich der Ein/Ausschaltfunktion befindet. Während des Programmiervorganges wird der
Gleisbereich, der vom DB-4 versorgt wird, spannungsfrei geschaltet.
2. Schalten Sie jetzt eine Weiche aus der Vierergruppe, die Sie für den
Adressbereich der Ein-/Ausschaltfunktion vorgesehen haben, über das
Keyboard der Digitalzentrale oder den Handregler. Sie können zum
Programmieren des Adressbereiches aber auch einen Weichenschaltbefehl
über Ihre Modellbahnsoftware senden. Das gesendete Datenformat (DCC
oder Märklin-Motorola) muss dabei zu dem Datenformat passen, dass Sie
über die Steckbrücke J4 ausgewählt haben.
Anmerkung: Welche der vier Adressen
Programmieren betätigen, spielt keine Rolle.
einer
Gruppe
Sie
zum
Hat der DigitalBooster DB-4 die Adresse verstanden, so quittiert er die
Zuordnung indem die grüne LED einige Male etwas schneller blinkt.
Anschließend blinkt die grüne LED wieder langsamer.
- 14 -
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
Die Programmierung für die Ein-/Ausschaltfunktion ist nun abgeschlossen,
kann aber jederzeit wiederholt werden.
3. Betätigen Sie nun den Taster S1 erneut, um in den Programmiermodus für
den Adressbereich der WatchDog-Funktion zu gelangen. Die rote LED blinkt.
4. Schalten Sie jetzt eine Weiche aus der Vierergruppe, die Sie für den
Adressbereich der WatchDog-Funktion vorgesehen haben, über das
Keyboard der Digitalzentrale oder den Handregler. Sie können zum
Programmieren des Adressbereiches aber auch einen Weichenschaltbefehl
über Ihre Modellbahnsoftware senden.
Anmerkung: Es ist möglich, dass Sie für die WatchDog-Funktion den selben
Adressbereich vergeben, den Sie bereits für die Ein-/Ausschaltfunktion
programmiert haben. Sie können der WatchDog-Funktion aber auch einen
eigenen Vierer-Adressblock vergeben.
Hat der DigitalBooster DB-4 die Adresse verstanden, so quittiert er die
Zuordnung indem die rote LED einige Male etwas schneller blinkt.
Anschließend blinkt die rote LED wieder langsamer. Die Programmierung
für die Ein-/Ausschaltfunktion ist nun abgeschlossen, kann aber jederzeit
wiederholt werden.
Verlassen Sie den Programmierbetrieb des DB-4, indem Sie die Programmiertaste
S1 erneut drücken. Die programmierten Adressen sind nun dauerhaft gespeichert,
können aber so oft Sie wollen durch Wiederholen des Programmiervorganges
geändert werden. Die grüne LED leuchtet und der mit dem DB-4 verbundene
Gleisbereich wird wieder mit Digitalspannung versorgt.
8. WatchDog: Zusammenspiel mit der Modellbahnsoftware:
Unterstützt Ihre Modellbahnsoftware die WatchDog-Funktion des DB-4 bzw.
unseren
WatchDog-Decoder
WD-DEC,
so
tragen
Sie
nun
in
der
Modellbahnsoftware die Adresse ein, die Sie für die WatchDog-Funktion vergeben
haben. Es ist immer die erste Adresse (Basisadresse) der Vierergruppe, die Sie
gewählt haben.
Funktionsweise:
Nach dem Einschalten des DigitalBoosters DB-4 ist die WatchDog-Funktion
deaktiviert, um die Modellbahnanlage ggf. ohne PC-Steuerung über die
Digitalzentrale betreiben zu können.
Die Modellbahnsoftware kann die WatchDog-Funktion über den Befehl
Basisadresse „gerade“ aktivieren und muss sich dann innerhalb von 5 Sekunden
stets mit einem neuen Befehl Basisadresse „gerade“ melden. Erfolgt innerhalb von
5 Sekunden keine Meldung, hat die Modellbahnsoftware die Kontrolle über die
Modellbahnanlage verloren, der DigitalBooster DB-4 schaltet die Gleise
spannungsfrei und alle Züge werden sofort gestoppt. Die rote LED des DB-4
blinkt und kennzeichnet damit die Abschaltsituation.
- 15 -
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
Nach dem erneuten Start von Digitalzentrale, PC und Modellbahnsoftware, reagiert
der DigitalBooster DB-4 sofort auf die wieder eintreffenden Befehle und liefert
wieder Digitalspannung an die Gleise.
Wird die Modellbahnsoftware beendet, deaktiviert die Software zunächst die
WatchDog-Funktion über den Befehl Basisadresse „rund“, damit die Anlage jetzt
ohne PC über die Digitalzentrale weiter betrieben werden kann.
9. DB-4 über Zubehöradresse ein- und ausschalten:
Der DigitalBooster DB-4 kann über eine Zubehöradresse (Weichenbefehl) ein- und
ausgeschaltet werden, die lt. Kapitel 6 programmiert wurde.
Über die Basisadresse + 2 „rund“ des für die Ein-/Ausschaltfunktion
programmierten Adressblocks, kann der DigitalBooster DB-4 aus- und über die
Basisadresse + 2 „gerade“ eingeschaltet werden.
WatchDog oder
Ein-/Ausschaltfkt.
nicht genutzt
nicht genutzt
Aus / Stop
nicht genutzt
rund / rot / -
rund / rot / -
rund / rot / -
rund / rot / -
1
2
3
4
gerade / grün / +
gerade / grün / +
gerade / grün / +
gerade / grün / +
WatchDog oder
nicht genutzt
Ein / Go
nicht genutzt
nicht genutzt
Ein-/Ausschaltfkt.
Die Ein-/Ausschaltfunktion über Zubehör- bzw. Weichenadresse wirkt nicht, wenn
die Steckbrücke J1 „Short Report“ gesteckt ist.
Steckbr. J1 "Short Report"
gesteckt
nicht gesteckt
über Digitalzentrale
Stop
Go
X
X
X
X
über Zubehöradresse
Stop
Go
X
X
„X“ bedeutet schalten möglich
„-“ bedeutet schalten nicht möglich
10. DB-4 über externe Taster ein- und ausschalten:
Über externe Stop/Go-Taster kann der DigitalBooster DB-4 aus- und eingeschaltet
werden. Diese Taster können am Anlagenrand beispielsweise als Not-Aus-Taster
eingesetzt werden.
- 16 -
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
Ist die Steckbrücke J1 „Short Report“ gesteckt, sind die externen Stop/Go-Taster
nur Not-Aus-Taster, über die alle Booster (auch der eventuell vorhandene integrierte
Booster der Digitalzentrale) gemeinsam ausgeschaltet werden können.
Das Einschalten aller Booster kann in diesem Fall nur über die Go-Taste der
Digitalzentrale erfolgen.
Ist die Steckbrücke J1 „Short Report“ nicht gesteckt, kann der DigitalBooster DB4, der mit den externen Stop/Go-Tastern verbunden ist, individuell aus- und
eingeschaltet werden.
Fahren und Schalten
driving and switching
braun
brown
rot
red
J
K
MM DCC
RailCom
Auto Go
BU1
GO
LED1
JP5
JP4
JP3
JP2
JP1
K
STOP
+
J
red brown
+
ON OFF
ShortReport
S1
2,5 4,5
Vom DB-4-PowerSupply
From DB-4-PowerSupply
LED2
Littfinski DatenTechnik (LDT)
KL1
Digital-Profi werden!
DigitalBooster
DB-4
2,5 / 4,5 Ampere Booster für die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
2,5 / 4,5 ampere booster for Märklin-Motorola, mfx®, M4
and DCC.
Littfinski DatenTechnik (LDT)
D-25492 Heist
Multi-Digital
www.ldt-infocenter.com
KL3
DB-4
ST1 Rev. 1.4
T
A
Feedback
C
D E
STOP/GO
ST2
IN
OUT
BU2
KL4
BU3
KL2
Stop/Go
Stop/Go
Vom Modellbahntrafo
From transformer
Externe Stop/Go-Taster anschließen.
Steckbr. J1 "Short Report"
gesteckt
nicht gesteckt
über Digitalzentrale
Stop
Go
X
X
X
X
über ext. Stop/Go-Taster
Stop
Go
X
X
X
„X“ bedeutet schalten möglich
„-“ bedeutet schalten nicht möglich
- 17 -
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
11. Rückmeldung für Booster-Management:
Der DigitalBooster DB-4 besitzt einen Rückmeldeausgang, über den die
Modellbahnsoftware informiert werden kann, ob der DB-4 die Gleise mit Digitalstrom
versorgen kann oder ob dieses, z.B. wegen eines Kurzschlusses oder einer NotAus-Betätigung, momentan nicht möglich ist.
Fahren und Schalten
driving and switching
rot
red
braun
brown
K
J
MM DCC
RailCom
Auto Go
BU1
GO
LED1
JP5
JP4
JP3
JP2
JP1
K
STOP
+
J
red brown
+
ON OFF
ShortReport
S1
2,5 4,5
Vom DB-4-PowerSupply
From DB-4-PowerSupply
LED2
Littfinski DatenTechnik (LDT)
KL1
8
7
6
5
4
3
2
1
16
15
14
13
12
11
10
9
Digital-Profi werden!
DigitalBooster
KL1
KL2
KL3
KL4
KL5
KL6
Digital-Profi werden!
DB-4
Rückmeldemodul
RM-88-N
2,5 / 4,5 Ampere Booster für die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
2,5 / 4,5 ampere booster for Märklin-Motorola, mfx®, M4
and DCC.
16 Rückmeldeeingänge für den
s88-Rückmeldebus.
Littfinski DatenTechnik (LDT)
D-25492 Heist
www.ldt-infocenter.com
Multi-Digital
Littfinski DatenTechnik
D-25492 Heist
s88-N
www.ldt-infocenter.com
OUT
s88-N
OUT
KL4
KL3
DB-4
ST1 Rev. 1.4
BU2
A
IN
Feedback
C
D E
ST2
IN
STOP/GO
OUT
BU2
s88-N
T
BU1
BU3
KL2
Littfinski DatenTechnik (LDT)
Rückmeldemodul RM-88-N
16 - channel feedback module
ST1 ST2 Rev. 1.0
IN
Rückmeldung für Booster-Management über RM-88-N (s88-Rückmeldebus).
Fahren und Schalten
driving and switching
braun
brown
rot
red
J
K
JP5
JP4
JP3
JP2
JP1
ON OFF
ShortReport
MM DCC
RailCom
Auto Go
GO
K
STOP
LED1
red
J
brown
LED2
Littfinski DatenTechnik (LDT)
1
2
3
4
5
6
7
8
KL1
Ref
BU1
+
+
9
10
11
12
13
14
15
16
S1
2,5 4,5
Vom DB-4-PowerSupply
From DB-4-PowerSupply
Digital-Profi werden!
DigitalBooster
Digital-Profi werden!
DB-4
Rückmeldemodul
RS-16 Opto
2,5 / 4,5 Ampere Booster für die Digitalformate MärklinMotorola, mfx®, M4 und DCC.
2,5 / 4,5 ampere booster for Märklin-Motorola, mfx®, M4
and DCC.
16 galvanisch getrennte Rückmeldeeingänge
für den RS-Rückmeldebus.
Littfinski DatenTechnik (LDT)
D-25492 Heist
www.ldt-infocenter.com
Multi-Digital
Littfinski DatenTechnik
D-25492 Heist
www.ldt-infocenter.com
KL3
DB-4
ST1
14 .. 18V~
A
Feedback
C D E
STOP/GO
Rev. 1.4
IN
ST2
OUT
BU2
J K R S
KL4
LED1
S1
Littfinski DatenTechnik (LDT)
T
Rev. 2.0
BU3
KL2
RS-16-O
+-
12...24VDC
Rückmeldung für Booster-Management über RS-16-O (RS-Rückmeldebus).
- 18 -
DigitalBooster DB-4 – Handbuch
12. Bestückungsplan der Basisplatine:
Made in Europe by
Littfinski DatenTechnik (LDT)
Kleiner Ring 9
D-25492 Heist
Tel.: 04122 / 977 381
Fax: 04122 / 977 382
Internet: http://www.ldt-infocenter.com
Technische Änderungen und Irrtum vorbehalten.  01/2014 by LDT
Märklin und Motorola sind eingetragene Warenzeichen.
*RailCom® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Lenz Elektronik, Giessen.
- 19 -
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Technik
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